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DE2003594C3 - Vorrichtung für Spinnmaschinen zum gleichmäßigen Ausrichten und Aufsetzen von kegelstumpfförmigen Spulenhülsen auf die Zapfen eines horizontal laufenden Förderers - Google Patents

Vorrichtung für Spinnmaschinen zum gleichmäßigen Ausrichten und Aufsetzen von kegelstumpfförmigen Spulenhülsen auf die Zapfen eines horizontal laufenden Förderers

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DE2003594C3
DE2003594C3 DE2003594A DE2003594A DE2003594C3 DE 2003594 C3 DE2003594 C3 DE 2003594C3 DE 2003594 A DE2003594 A DE 2003594A DE 2003594 A DE2003594 A DE 2003594A DE 2003594 C3 DE2003594 C3 DE 2003594C3
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DE
Germany
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conveyor
driver
sleeve
bobbin
compressed air
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DE2003594A
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DE2003594B2 (de
DE2003594A1 (de
Inventor
L Pray
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Maremont Corp
Original Assignee
Maremont Corp
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Publication date
Application filed by Maremont Corp filed Critical Maremont Corp
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Publication of DE2003594B2 publication Critical patent/DE2003594B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2003594C3 publication Critical patent/DE2003594C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Spinnmaschinen zum gleichmäßigen Ausrichten und Aufsetzen von kegelförmigen Spulenhülsen auf die Zapfen eines horizontal laufenden, die Spulenhülsen an die Spindeln der Spinnmaschine heranführenden Förderers gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Bei einer derartigen Vorrichtung (FR-PS 15 43 851) ist ein Einfüllbehälter vorgesehen, welcher der Aufnahme von neben- und übereinanderliegenden, mit ihren den größeren oder den kleineren Durchmesser aufweisenden Enden in entgegengesetzte Richtungen zeigenden Hülsen dient
Aus dem Einfüllbehälter gelangen die Hülsen durch eine zentrale Bodenöfr.ung in eine vertikale Förderrinne, vor welcher beiderseits der Hüisenenden Nockenfinger vorgesehen sind, die den oberen Rand des Hülsenendes mit dem größeren Durchmesser erfassen und eine Verschiebung der Hülse in Richtung des Hülsenendes mit dem kleineren Durchmesser bewirken. In der Förderrinne sind beiderseits der Hüisenenden Anschläge angeordnet die jeweils unter das den kleineren Durchmesser aufweisende Ende der nach ihrer Vt. Schiebung durch die Nocktnfinger in die Förderrinne fallenden Hülsen greifen und bewirken, daß die Hülsen mit dem den größeren Durchmesser
4J aufweisenden Ende nach unten abkippen und mit diesem Ende voran auf die Zapfen des horizontal laufenden Bandes des Förderers gelangen.
Bei dieser Vorrichtung besteht der Nachteil, daß die Spulenhülsen um mehr als eine Hülsenlänge frei nach unten fallen, bevor sie die Zapfen des Förderers erreichen. Spulenhülsen, die sich schräg stellen, fallen daher ins Innere der Maschine oder in den Bedienungsgang, im inneren der maschine können die Spulenhülsen zu schweren Schaden führen, wenn sie zwischen laufende Maschinenteile geraten, während sie im Bedienungsgang ein Sicherheitsrisiko bilden.
Bei einer anderen Vorrichtung (US-PS 34 10452) gelangen ieere Spulenhülsen aus einem tinfuiibehaiter, in dem sie neben- und übereinander liegen, über eine durch einen Schieber g«. bildete Schleuse, die immer nur eine Spulenhülse durchläßt in eine schachtartige Förderrinne, die in ihrem oberen Abschnitt eine Leitfläche aufweist, an der sich die waagerecht zugeführten Spulenhülsen aufrichten, so daß sie in vertikaler Stellung aus der Förderrinne austreten und auf die Zapfen eines unter der Förderrinne vorbeilaufenden Förderers fallen.
Allen bekannten Vorrichtungen sind noch Nachteile
eigen, die sich aus einem in Textilherstellungsbetrieben immer wiederkehrenden Problem ergeben, welches darin liegt, daß die Bodenfläche in den Spinnsälen optimal genutzt werden muß, weil das Spinnen zu den »langsamen« Arbeitsgängen in der Gesamtproduktion gehört und demzufolge mehr Spinnmaschinen als andere Verarbeitungsmaschinen vorhanden sein müssen, um einen gleichmäßigen Produktionsablauf sicherzustellen.
Damit die in den Spinnsälen vorhandene Bodenfläche optimal genutzt werden kann, stehen die Spinnmaschinen seitlich und mit ihren Stirnenden so dicht beieinander, daß die verbleibenden Längs- und Quergänge den Zugang zu den Spindeln und las Verfahren von Transportkarren mit Spulen oder Lesrhülsen gerade noch gestatten. Alle Zusatzeinrichtung!. · ™eder Länge oder der Breite nach über die Außeiu "tür der Spinnmaschine vorstehen, nehmen wertvc^s· !'latz ein, der für weitere Spinnstationen gent't? . -.,uen könnte. Durch Verwendung von Zusat?. ;..i'ichtungen wird demnach die Produktion pro F Vneneinheit geringer.
Bei der aus der US-Pi "410 452 bekannten Vorrichtung müssen die Spulenhülsen beim Einlegen in die Einfüllbehälter von Hand orientiert d.h. so ausgerichtet werden, daß sie mit ihren dünneren Enden in die gleiche Richtung weisen. Ein automatischer Betrieb der Vorrichtung ist somit nicht möglich.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Förderrinne der bekannten Vorrichtung, in der die zunächst waagerecht liegenden Hülsen vertikal aufgerichtet werden, mit einem Abstand von mehr als einer Hülsenlänge über dem nachgeschalteten Förderband endet
Zwischen dem unteren Ende der Förderrinne und den Zapfen des Förderbandes befinden sich daher federnde Leitbleche, die bewirken sollen, daß alle Hülsen ordnungsgemäß auf die Zapfen aufgesetzt werden. Hierbei besteht aber die Gefahr, daß sich die aus der Förderrinne nach unten fallenden Hülsen schräg stellen und sich festklemmen, so daß die ordnungsgemäße Beschickung der Spinnmaschinen mit Leerhülsen gestört wird.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform der bekannten Vorrichtung ist Vorsorge getroffen, daß Spulenhülsen, die von der Bedienungsperson falsch eingelegt wurden, ausgesondert werden. Ein Sammelbehälter für ausgesonderte Spulenhülsen müBiu sich entweder im Inneren der Maschine befinden, wo er die Wartungsvorgänge erschwert, oder abtr im Längsgang zwischen zwei Maschinen, wo er den freien Durchgang und die Durchfahrt von Transportkarren behindert.
Ähnliche Nachteile bestehen auch bei einer aus der US-PS 30 90476 bekannte;. Vorrichtung. Hier werden die Leerhülsen von einem nicht dargestellten Vorrat der Länge nach hintereinander liegend in einer Rinne herangeführt aus der sie durch eine Weiche seitlich abgeleitet werden und nunmehr in Querrichtung nacneinander in eine venikaie Zufuhrrinne gefangen. Am unteren Ende der Zuführrinne befindet sich e>n wie ein Kegelrad ausgebildeter, mit Aufnahmenuten versehener Konus, der die Hülsen waagerecht liegend aufnimmt, während eines halben Umlaufes aufrichtet und auf die Zapfen des nachgeschalteten Förderbandes aufsetzt. Bevor die Spulenhülsen herangeführt werden, müssen sie von Hand ausgerichtet werden, d. h., die dünneren Hülsenenden müssen alle nach vorn weisen. Eine Vorrichtung zum automatischen Ausrichten der Spulenhülsen müßte sich mehrere Hülsenlängen vor dem Konus befinden und wesentlich über die Maschinenbreite vorliegen, wo sie den freien Durchgang in dem Längsgang zwischen zwei Maschinen behindert
Da an beiden Maschinenlängsseiten Beschickungsvorrichtungen vorhanden sein müssen und der Durchmesser der Konen der bekannten Beschickungsvorrichtung größer ist als die Breite der Förderbänder, so stehen auch die Konen über die Maschinenbreite vor und behindern ebenfalls den Durchgang zwischen zwei Maschinen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Beschickungsvorrichtung nach der FR-PS 15 43851 in der Weise zu verbessern, daß sie möglichst wenig Platz beansprucht d. h, nur unwesentlich über die Außenkontur der Spinnmaschine vorsteht daß sie außerdem automatisch arbeitet, und daß das Aufsetzen der Hülsen auf die Zapfen des Förderers von größter Zuverlässigkeit erfolgt
Die Aufgabe wird durch das im Hauptanspruch Gekennzeichnete gelöst
■ Es wird nur Schutz für die Gesamtheit der Merkmale des Hauptanspruches beansprucht.
Dadurch, daß ein erster Miinehrrer auf einer Kreisbahn geführt ist und die Spulenhülsen vom Boden des Einfüllbehälters zu einer Förderrinne bewegt, in der die Hülsen aufgerichtet werden, läßt sich die Vorrichtung auf kleinstem Raum unterbringen.
Da die Hülsen bei ihrem Austritt aus der Förderrinne nicht unmittelbar auf die Zapfen des nachgeschalteten Förderers gelangen, sondern zunächst von einem verschwenkbaren, zweiten Mitnehmer aufgenommen werden, der sich in seiner Abgabestellung unmittelbar oberhalb des Förderers befindet wird ein freier Fall der Hülsen, der zu einem Verkanten derselben führen könnte, vermieden. Jede Hülse gelangt mit größter Zuverlässigkeit auf den unter ihr vorbeilaufenden Zapfen des Förderers.
Da der zweite Mitnehmer aus seiner oberhalb des Förderers liegenden, vorderen Abgabestellung zur Maschinenmitte hin in seine Aufnahmes'ellung verschwenkbar ist, sind die Längsgänge zwischen zwei Maschinen frei von Vorrichtungsteilen.
I :m die Bewegungen der beiden Mitnehmer aufeinander abzustimmen, kann gemäß Erfindung vorgesehen sein, daß die beweglichen Mitnehmer über einen Kurbeltrieb miteinander verbunden sind und ihnen eine Steuereinrichtung für den taktweisen Arbeiisabiöuf zugeordnet ist.
Im Einzelnen kann hierzu vorgesehen sein, daß zu der Steuereinrichtung ein Druckluftzylinder gehört, der über ein Gestänge auf die Mitnehmer einwirkt, wobei Druckluftleitungen vorgesehen sind, zwischen deren einander gegenüberliegenden Mündungen das an einem Längsrand mit seitlichen Schlitzen versehene Band des Förderers hindurchläuft und jeweils beim Vorbeilauf eines Schlitzes den Luftdurchtritt freigibt und über Steuerventile die Betätigung des Druckluftzylinders vet αιΐΐύυι. i^u
Al .S ■-
zwischen den seitlichen Schlitzen und/oder den Druckluftieitungen kann man im Betrieb der Vorrichtung jede beliebigt Taktfolge erhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
F i g. 2 eine teilweise im Schnitt wiedergegebene Vorderansicht eines Teiles der Vorrichtung,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teiles der
Vorrichtung mit einem Teil der pneumatischen Steuereinrichtungen,
Fig.4 eine schematische Darstellung des pneumatischen Steuer- und Antriebskreises der Vorrichtung,
Fig.5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Mitnehmers,
Fig.6 eine Draufsicht auf die sich unmittelbar unterhalb des Einfüllbehälters befindenden Teile der Vorrichtung.
Oemäß F i g. 1 weist die Vorrichtung einen Einfüllbchäiter 5 auf, der einen Vorraf an; kegelsturtipfförmigen Hülsen 10 enthält die im wesentlichen Waagerecht und hinsichtlich der Orientierung ihrer Enden ungeordnet neben- und übereinander liegen. Der Einfüllbehälter 5 hat Stirnwände 4. Seifenwände 6, (von denen nur eine dargestellt ist), eine offene Oberseite und einen Boden 7. Der Boden 7 weist schräg nach unten abfallende Bodenabschnitte T auf die eine Bodenöffnung 8 freilassen und die Hülsen 10 zur Bodenöffnung 8 hinführen. Die Bodenöffnung 8 hat eine im wesentlichen rechteckige Form und weist mehrere Schlitze 8' auf. die sich zu einem später zu beschreibenden Zweck seitlich an die Bodenöffnung 8 anschließen. Der Einfüllbchälter 5 kann entweder fest am Rahmen der Vorrichtung montiert oder als trag- bzw. aufsetzbarer Behälter ausgestattet sein.
Unterhalb des Einfüllbehälters 5 befindet sich eine aus einer gebogenen, ortsfesten Stützplatte 20 und einem beweglichen Mitnehmer 30 bestehende Einrichtung, um die Hülsen 10 jeweils einzeln an der Bodenöffnung 8 des Einfüllbehälters 5 aufzunehmen und in Richtung des in Fig. 1 wiedergegebenen Pfeiles an einer bogenförmigen Fuhrung 22 entlang und über die vordere Kante 20' der Stützplatte 20 hinaus in eine Stellung über dem Einlaß 25' einer im wesentlichen schachtförmigen Förderrinne 25' zu transportieren.
Wie besonders aus den F i g. 1 und 5 hervorgeht, hat der Mitnehmer 30 eine im wesentlichen bogenförmigen Form. Er ist mittels der Anne 32. der am Rahmen der Vorrichtung gelagerten Schwenkwelle 90 und des Verbindungshebeis 33 schwenkbar befestigt, um über die Stützplatte 20 hin und her bewegt zu werden. Durch Betätigung des Druckluftzyiinders 38 wird der Mitnehmer 30 über den Verbindungshebel 33 und die Arme 32 auf einer Kreisbahn zwischen einer ersten, rückwärtigen Stellung und einer zweiten, in F i g. 1 dargestellten vorderen Stellung über der Stützplatte 20 hin und her bewegt Der Mitnehmer 30 ist mit nach oben gerichteten, vorderen bz-w. hinteren Rippen 34 bzw. 35 versehen. In den Endabschnitten der Bewegungsbahn des Mitnehmers 30 dringen entweder die Rippen 34 oder die Rippen 35 durch die Bodenöffnung 8 und die sich anschließenden Schlitze 8' in den Einfüllbehälter 5 ein, wodurch die Hülsen 10 bewegt und mögliche Brückenbildungen oberhalb der Bodenöffnung 8 verhindert werden.
Hinter den vorderen Rippen 34. jedoch immer noch im Bereich seines vorderen Endes, ist der Mitnehmer 30 mit einem rechteckigen Durchbruch 36 zur Aufnahme von jeweils einer Hülse 10 versehen. Der Durchbruch 36 erstreckt sich durch den Mitnehmer 30, wobei seine Länge merklich größer ist als die Länge der Hülsen 10. während seine Breite nur geringfügig größer ist als der größte Durchmesser der Spulenhülsen. Wenn sich der Mitnehmer 30 in seiner rückwärtigen Stellung befindet liegt der Durchbrach 36 dicEu unterhalb der Bodenöffnung 8 des Einfüllbehälters 5. Eine einzelne, in Fig.! mit 10" bezeichnete Hülse fällt dann durch die Bodenöffnung 8 in den Durchbruch 36 und auf die sich unterhalb davon befindende Stützplattc 20. Wenn sich der Mitnehmer 30 nach vorn in seine zweite Stellung bewegt, wobei die Hülse 10' quer zur Transportrichtung über die Stützplatte 20 zu der hinter der vorderen Kante 20' liegenden Stelle bewegt wird, an der die Hülse durch den Durchbruch 36 in die Förderrinne 25 fällt, blockiert der hinlere Abschnitt 38" des Mitnehmers 30 die Bodenöffnung 8 Und verhindert das Herausfallen
ίο weiterer Hülsen. Der Abschnitt 38" verschließt die Bodenöffnung 8 auch während des sich anschließenden Rücklaufes des Mitnehmers 30 in seine erste Stellung.
Während die Hülse 10' durch den Mitnehmer 30 quer zur Transportrichtung über die Stützplatte 20 bewegt wird, wird sie gleichzeitig auch durch die Führung 22 axial in Richtung ihres Endes 11 verschoben, welches den kleineren Durchmesser hat Wie insbesondere aus den F i g. I und 6 hervorgeht weist die Führung 22 zwei in Transportrichtung konvergierende Nockenfinger 22', 22" auf. die derart am Rahmen der Vorrichtung angebracht sind, daß sie sich oberhalb der Stützplatte 20 an deren gegenüberliegenden Seitenrändcn befinden. Der Abstand der Nockenfinger 22'. 22" von der Stützplatte 20 ist größer als der Durchmesser des
Ti dünnen Endes 11 der Hülse 10': der Abstand ist jedoch kleiner als der Durchmesser der Hülse 10' an ihrem dickeren Ende IZ
Die einander gegenüberliegenden Seitenränder der Nockenft"ger 22', 22". die in Richtung der Vorwärtsbewegung des Mitnehmers 30 konvergieren, liegen in ihren hinteren Abschnitten außerhalb der Seitenränder der Bodenöffnung 8. so daß das Herausfallen der Hülsen 10 aus dem Einfüllbehälter 5 nicht behindert wird. Jede durch die Bodenöffnung 8 in den Durchbruch 36 des
Vt Mitnehmers 30 fallende Spulenhülse liegt mit ihrem dickeren ~nde dem einen oder dem anderen der beiden Nockenf.nger 22', 22" gegenüber, und zwar je nach der Lage, weiche die Spulenhülse vorher im Einfüllbehälter 5 eingenommen hat Die Hülse 10' ist beispielsweise in einer solchen Stellung wiedergegeben, in der das dickere Ende 12 dem Nockenfinger 22" zugewandt ist Während der Vorwärtsbewegung des Mitnehmers 30 und der innerhalb seines Durchbruches 36 auf der Stützplatte 20 abrollenden Spulenhülse 10" kommt der innere Rand des Nockenfingers 22" am dickeren Ende 12 der Hülse 10' zur Anlage und verschiebt diese in axialer Richtung, so daß das dünnere Ende 11 unter den gegenüberliegenden Nockenfinger 22' geschoben wird. Wenn man von einer umgekehrten Lage der Hülse ausgeht wird die Hülse 10' durch den Nockenfinger 22" in entgegengesetzter Richtung axial verschoben, so daß ihr dünneres Ende 11 unter den Nockenfing, r 22" gelangt Die Länge des Durchbruches 36 ist wie erwähnt wesentlich größer als die Länge der Hülse 10.
so daß die erwähnte axiale Verschiebung weder in der einen noch in der anderen Richtung behindert wird. Wenn der Mitnehmer 30 seine vordere Stellung erreicht fällt die innerhalb des Durchbruches 36 in axialer Richtung verschobene Hülse frei nach unten in
uo den Einlaß 25' der Förderrinne 25, der sich zu diesem Zeitpunkt unterhalb des Durchbruches36 befindet
Die Hülse 10 wird während ihrer Bewegung zur Förderrinne 25 hin und bei ihrer Bewegung durch die Förderrinne 25 in eine vertikale Stellung gebracht
6-i wobei sich das dickere Ende 12 unten befindet Am Einlaß 25' der Förderrinne 25 ist ein Anschlagorgan 24 in Form von zwei seitlichen Anschlägen 24', 24" vorgesehen, die mit jeder von dem Mitnehmer 30 in die
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Förderrinne 25 fallenden Hülse in Eingriff kommen- Wie es in den F i g. 2 und 6 dargestellt ist, befinden sich die Anschläge 24', 24" im Bereich der gegenüberliegenden Enden des im wesentlichen rechteckigen Einlasses 25', Sie sind entweder an der Förderrinne 25 befestigt oder bilden einen Teil derselben. Der Abstand zwischen den Anschlägen 24', 24" und deren Anordnung ist derart, daß von jeder axial verschoberten Hülse, die von dem Mitnehmer 30 nach unten fällt, nur das dünnere Ende U auf jevicils eineri der beider! Anschläge 24' oder 34" auftrifft im Falle der Hülse ψ kommt das dünnere Ende 11 am Anschlag 24' zur Anlage. Eine umgekehrt liegende Hülse würde mit ihrem dünneren Ende Il auf den Anschlag 24" auftreffen. In beiden Fällen wird die Abwärtsbewegung des dünneren Hülsenendes gehemmt, während das dickere Hülsenende frei nach unten fallen kann. Die Hülse wird hierbei gekippt, so daß ihr dickeres Ende 12 stets zuerst in die Förderrinne 25 eintritt (siehe F ι g. 2). Die gekrümmten bzw. geneigten Seitenwände des oberen Abschnittes der Förderrinne 25' richten die Hülsen beim Herabfallen weiter auf. so daß sie am verengten Auslaß 25" der Förderrinne 25 eine vertikale Stellung einnehmen, wobei ihr dickeres Ende nach unten weist.
Unter der Förderrinne 25 befindet sich ein zweiter. verschwenkbar gelagerter Mitnehmer 40. der jede den Auslaß 25" verlassende Hülse 10 aufnimmt und zum automatischen Weitertransport an im Abstand voneinander angeordnete Zapfen 52 eines endlosen Förderers 50 abgibt.
Der Mitnehmer 40 besteht im wesentlichen aus einer aufr-cht stehenden Hülse, deren oberes Ende 40' offen und nach außen aufgeweitet ist. deren Mantel mit einer Seitenöffnung 41 versehen ist. und die einen teilweise offenen Boden 43 hat. Am Boden 43 befindet sich ein Umfangsflansch 44 zum Abstützen einer Hülse, z. B. der in F i g. 1 gestrichelt angedeuteten Hülse 10". die sich innerhalb des Mitnehmers 40 befindet Der Mitnehmer 40 ist in einer horizontalen Ebene zwischen einer Aufnahmestellung unterhalb des Auslasses 25" der au Förderrinne 25 und einer Abgabestellung um eine vertikale Achse verschwenkbar, in der er dicht über dem Endabschnitt des sich über die Umlenkrolle 50' nach oben bewegender! Bandes des Förderers 50 liegt Die beiden Stellungen des Mitnehmers 40 sind in Fig.1 4S einmal in durchgehenden und einmal in gestrichelten Linien dargestellt Die Schwenkbewegung wird dem Mitnehmer 40 im wesentlichen gleichzeitig wie denn Mitnehmer 30 durch einen Druckiuftzylinder 38 erteilt Wenn der Druckluftzylinder 38 beaufschlagt wird, so daß sich die Kolbenstange 38' nach außen bewegt und der Mitnehmer 30. wie oben beschrieben, aus seiner ersten Stellung in seine zweite Stellung vorwärts bewegt wird, so wird gleichzeitig der Mitnehmer 40 über einen Kurbeltrieb 48,49 aus seiner ersten, d. h. der Abgabestellung heraus in seine zweitem d.h. in die Aufnahmestellung unterhalb des Auslasses 25" der Förderrinne 25 bewegt Der Mitnehmer 40 ist zu diesem Zeitpunkt leer, so daß er in der Lage ist, die von dem Mitnehmer 30 an die Förderrinne 25 abgegebene Hülse am Auslaß 25" der Förderrinne 25 aufzunehmen.
Wenn der Druckluftzylinder 38 dann beaufschlagt wird, um die Kolbenstange 38' wieder einzufahren, wobei der Mitnehmer 30 wieder zurück in seine erste Stellung geht wird der Mitnehmer 40 gleichzeitig nach vorn (bezogen auf die Darstellung der Fig. 1) in seine Abgabestellung verschwenkt in der er sich dicht über dem Förderer 50 befindet Wenn sich der Mitnehmer 40
30
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55 in der Abgabestellung befindet, zeigt seine Seitenöffnung 41 in Bewegungsrichtung des Förderers 50, d. h. gemäß der Darstellung von Fig. I nach links. Das Förderband kann während des Betriebes der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch eine geeignete Antriebsvorrichtung vorzugsweise kontinuierlich angetrieben Werden, z. B. durch den in F i g, 3 dargestellten Motor 92, der an die Welle der Umlenkrolle 50' angeschlossen ist.
Wenn sielt der Mitnehmer 40 in der Abgabestellung [befindet, so wird der nächste Zapfen 52, der sich mit dem Band des Förderers 50 urri die' Urrilenkrolle 50' zum Obertrum des Förderbandes bewegt, in das untere Ende der sich im Mitnehmer 40 befindenden Hülse greifen. Durch die Bewegung des Zapfens 52 mit dem Förderer 50 wird die Hülse durch die Seitenöffnung 41 des Mitnehmers 40 abgezogen. Die Hülse fällt hierbei unter dem Einfluß der Schwerkraft nach unten und schiebt sich fest und sicher auf den Zapfen 52 auf.
Es können auch die Hülsen an die jeweils übernächsten Zapfen 52 des Förderbandes abgegeben werden, wobei die dazwischenliegenden Zapfen 52 zur Aufnahme der wegzuleitenden vollen Spulen leer bleiben.
Für den reibungslosen Arbeitsablauf soll sich der Mitnehmer 40 in der Abgabestellung befinden, wenn sich der zur Aufnahme der im Mitnehmer 40 aufgenommenen Hülse bestimmte Zapfen 52 in Richtung auf das Obertrum des Förderbandes bewegt Der Mitnehmer 40 soll sich in seine Hülsenaufnahmestellung und ammen mil einer in ihm aufgenommenen Hülse wieder in die Abgabestellung zurückbewegen, bevor der übernächste Zapfen 52 sich nach oben zum Obertrum des Förderers 50 bewegt
Eine einfache und zuverlässige Betätigungseinrichtung, mit der eine synchronisierte Betriebsweise in dieser oder in einer anderen gewünschten Folge erzielbar ist ergibt sich aus den F i g. 3 und 4. Gemäß F i g. 4 empfängt der doppeltwirkende Druckzylinder 38 von der Druckluftquelle 60 herangeführte Druckluft über die Leitungen 61, 62, das Stellventil 85 und in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung des Stellventils 85, entweder durch die Leitung 71 oder die Leitung 72. Wenn Druckluft durch die Leitung 71 strömt wird die Kolbenstange 38' nach außen bewegt, während die Kolbenstange 38' eingezogen wird, wenn Druckluft durch die Leitung 72 strömt.
Das Stellventil 85 erhält von der Druckluftquelle 60 Steuer- bzw. Antriebsluft durch die Leitungen 61,63. das als Membranventil ausgebildete Steuerventil 67' und die Leitung 69. oder das andere, ebenfalls als Membranventil ausgebildete Steuerventil 68' und die Leitung 70. Die Steuerventile 67', 68' empfangen ihrerseits Steuer- bzw. A ntriebsluft von der Druckluftquelle 60 über die Leitung 61, den Druckregler 86 und die Leitung 64. Von der Leitung 64 sind zwei Leitungen 65, 66 abgezweigt die mit offenen Enden direkt unterhalb und im Bereich eines Randabschnittes des Bandes des Förderers 50 enden. Ober dem Förderband befinden sich jeweils ausgerichtet zu den offenen Enden der Leitungen 65, 66 die offenen Enden von zwei Leitungen 67,68, von denen die eine zum Steuerventil 67' und die andere zum Steuerventil 68' führt
Wie aus F ί g. 4 hervorgeht ist das Förderband mit mehreren, in Längsrichtung im Abstand voneinander liegenden Öffnungen in Form von Schlitzen 54 versehen, die entlang des oben erwähnten Randabschnittes des Förderbandes angeordnet sind und als Luftdurchlässe in der undurchlässigen Trennschicht,
C302S7/3S
welche das Förderband normalerweise bildet, zwischen den sich gegenüberliegenden, offenen Enden der Leitungen 65, 66 für die Druckluftzufuhr und der Leitungen 67, 68 für die Weiterleitung der Druckluft dienen. Während in F i g. 3 nur zwei dieser Schlitze 54 wiedergegeben sind, weist das Förderband eine Vielzahl derartiger Schlitze auf, wobei die genaue Anzahl und der Abstand der Schlitze von der Anzahl und dem Abstand der Zapfen 52 des Förderers 50 abhängen.
Wenn eine Hülse jeweils jedem zweiten Zapfen 52 des Förderers 50 zugeführt werden soll, wie es oben beschrieben wurde, so sind die Schlitze 54 längs des Förderbandes in solchen Abständen angeordnet, daß sich ein Schlitz 54 zwischen die gegenüberliegenden, offenen Enden der Leitungen 66,68 bewegt, bevor jeder zur Aufnahme einer Hülse bestimmte Zapfen 52 die Abgabestellung des Mitnehmers 40 erreicht, jedoch nachdem der vorangegangene leere Zapfen 52 diese Stellung verlassen hat
Der Abstand in Längsrichtung des Förderers 50 zwischen den oFfenen Enden der Leitungen 66, 68 und zwischen den offenen Leitungen 65, 67 ist für den gleichen beispielhaften Fall so gestaltet, daß jeder Schlitz 54. der .on den Leitungen 66, 68 kommt, die Leitungen 65, 67 dann erreicht, wenn die zuletzt abgegebene Hülse den sich in der Abgabestellung befindenden Mitnehmer 40 verlassen hat, und bevor sich der nächste Schlitz 54 zwischen die offenen Enden der Leitungen 66, 68 bewegt Wenn die Abstände in der beschriebenen Weise gewählt sind, gibt ein sich zwischen den gegenüberliegenden Enden der Leitungen 66, 68 hindurchbewegender Schlitz 54 einen Luftstrom frei, der in die Leitung 68 gelangt, wodurch das Steuerventil 68' betätigt wird. Die dann durch die Leitungen 61,63, das Steuerventil 68 und die Leitung 70 strömende Steuer- bzw. Antriebsluft drückt das Stellventil 85 nach links. Die dem Stellventil 85 durch die Leitungen 61,62 zugeführte Luft strömt dann durch die Leitung 72 in den Druckluftzylinder38 und wirkt auf den Kolben 38" ein, wodurch dieser nach links bewegt und die Kolbenstange 38' eingezogen wird. Wenn sich der gleiche Schlitz dann zwischen den sich gegenüberliegenden Enden der Leitungen 65, 67 hindurchbewegt, kann ein Luftstrom durch die leitung 67 strömen und das Steuerventil 67' betätigen. Die Steuer- bzw. Antriebsluft strömt dann von den Leitungen 61, 63 durch das Steuerventil 67' und die Leitung 69, um den Ventilkörper des Stellventils 85 nach rechts zu drücken, wodurch die Strömung durch die Leitung 72 unterbrochen wird und die durch die Leitung 62 ankommende Luft durch die Leitung 71 strömt Die durch die Leitung 71 in den !Druckhiftzylinder 38 einströmende Druckluft wirkt auf den Kolben 38" ein und drückt ihn nach rechts, wodurch die Kolbenstange 38' ausgefahren wird.
Wenn sich weitere Schlitze 54 zwischen den Leitungen 66, 68 und 65, 67 hindurchbewegen, so wird der Zyklus wiederholt Gemäß Fig.4 enthält der pneumatische Strömungskreis auch Nebenleitungen 80, 81, welche die Leitung 64 mit den Leitungen 67 und 68 verbinden, und welche Durchtrittsöffnungen 80', 81' aufweisen. Diese Nebenleitungen lassen ständig geringe Luftmengen in die Leitungen 67, 68 einströmen, um deren offene Enden von Fremdstoffen zu reinigen, die sich andernfalls dort ansammeln könnten. Der durch die Durchtrittsöffnungen 80', 81' gesteuerte Druck in den Leitungen 80, 81 reicht nicht aus, um die Steuerventile 67', 68'zu betätigen.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Vorrichtung ohne Zeitsteuerungseinrichtungen auskommt, was sich vorteilhaft auf die Herstellungskosten und die Zuverlässigkeit der Gesamtanordnung auswirkt, und daß trotzdem jede gewünschte zeitliche Folge des Arbeitsablaufes erhalten werden kann, indem der Abstand zwischen den Schlitzen 54 und/oder zwischen den Leitungen 66, 68 und 65, 67 den Erfordernissen entsprechend gewählt wird. Das System arbeitet stets synchron mit dem Förderer 50, und zwar selbst dann* wenn bei einer
ιό Bewegung des Förderbandes ein Schlupf oder eine andere zeitliche Verzögerung eintreten sollte.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf sämtliche Figuren ein vollständiger Arbeitszyklus beschrieben.
Der Mitnehmer 30 wird in seine rückwärtige Stellung gebracht, um die einzelne Hülse aus dem Einfüllbehälter 5 aufzunehmen, während der Mitnehmer 40 in seine Abgabestellung gebracht wird, in der ein Zapfen 52 des sich bewegenden Förderers 50 die im Mitnehmer 40 aufgenommene Hülse ergreift und au> dem Mitnehmer 40 herausbewegt. Ein Schlitz 54 im Förderband bewegt sich zwischen die sich gegenüberliegenden Enden der Leitungen 65, 67, um das Steuerventil 67' zu betätigen und eine Luftströmung von der Leitung 63 durch das Steuerventil 67' und die Leitung 69 in das Stellventil 85 zu ermöglichen, wodurch dessen Ventilkörper nach rechts gedrückt wird, so daß die Luft aus der Leitung 62 durch das Stellventil 85 und die Leitung 71 in den Druckluftzylinder 38 einströmen kann, um den Kolben 38" und die Kolbenstange 38' nach rechts zu drücken.
Die Ausfahrbewegung der Kolbenstange 38' erzeugt eine Vorwärtsbewegung des Mitnehmers 30 und einer von ihm mitgeführten Hülse, sowie eine Rückwärtsbewegung des Mitnehmers 40 in eine Stellung unterhalb der Förderrinne 25, um diese Hülse aufzunehmen.
Während sich der Mitnehmer 30 nach vorn bewegt, kommt das dickere Ende der Hülse innerhalb des Durchbruches 36 an einem der beiden Nockenfinger 22' oder 22" der Führung 22 zur Anlage und die Hülse wird in axialer Richtung verschoben, wobei ihr dünneres Ende unter einen der beiden Nockenfinger 22' oder 22" gelangt Die erforderliche axiale Verschiebung der Hülse erfolgt innerhalb der Zeitspanne, in welcher der Mitnehmer 30 seine vordere Stellung erreicht Die Hülse fällt dann unmittelbar aus dem Durchbruch 36 nach unten, da sie nicht länger von der Stützplatte 20 getragen wird. Das dünnere Ende 11 der nach unten fallenden Hülse stößt entweder gegen den Anschlag 24' oder den Anschlag 24", so daß das dickere Ende der Hülse nach unten schwenkt und zuerst in den Einlaß 25' der Förderrinne 25 gelangt
Die Hülse wird innerhalb der Förderrinne 25 vollkommen in eine vertikale Stellung aufgerichtet und fällt durch den Auslaß 25" in den Mitnehmer 40, in welchem das dickere Ende 12 der Hülse auf dem Umfangsflansch 44 abgestützt wird. Ein Schlitz 54 bewegt sich zwischen die offenen Enden der Leitungen 66,68, so daß die Luft aus der Leitung 66 in die Leitung 68 strömen kann, wodurch das Steuerventil 68' betätigt wird, so daß Steuer- bzw. Antriebsluft aus der Leitung 63 durch das Steuerventil 68' und die Leitung 70 in das Stellventil 85 eintritt, um dessen Ventilkörper nach links zu drücken, so daß die Druckluft aus der Leitung 62 durch die Leitung 72 in den Druckluftzylinder 38 strömt Die durch die Leitung 72 strömende Luft drückt den Kolben 38" nach links, so daß die Kolbenstange 38' einfährt, wodurch der Mitnehmer 30 zurückbewegt und der Mitnehmer 40 in die Abgabestellung gebracht wird. Ein Zapfen 52 ergreift die im Mitnehmer 40
aufgenommene Hülse und bewegt sie aus diesem heraus. Am End" seiner Rückwärtsbewegung befindet sich der Mitnehmer wieder in seiner Ausgangsstellung, um die nächste Hülse aufzunehmen, wonach ein Arbeitszyklus vollendet ist, Der Betrieb wird fortgesetzt, so lange der förderer 50 läuft und sich im Etnzeibehälier ein Vorrat an Hülsen befindet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung für Spinnmaschinen zum gleichmäßigen Ausrichten und Aufsetzen von kegelförmigen Spulenhülsen auf die Zapfen eines horizontal laufenden, die Spulenhülsen an die Spindeln der Spinnmaschine heranführenden Förderers, bei welcher ein der Aufnahme von neben- und übereinander- liegenden, mit ihren den größeren oder den kleineren Durchmesser aufweisenden Enden in entgegengesetzte Richtungen zeigenden Spulenhülsen dienender Einfüllbehälter vorgesehen ist aus dem die Spulenhülsen durch eine zentrale Bodenöffnung in eine vertikale Förderrinne gelangen, vor welcher beiderseits der Hülsenenden Nockenfinger angeordnet sind, die den oberen Rand des den größeren Durchmesser aufweisenden Hülsenendes erfassen und eine Verschiebung der Spulenhülse in Richtung des Hülsenendes mit dem kleineren Durchmesser bewirken, 'τπό in welcher beiderseits der Hüisenenden Anschläge angeordnet sind, die jeweils unter ias den kleineren Durchmesser aufweisende Ende der nach ihrer Verschiebung durch die Nockenfinger in die Förderrinne fallenden Spulenhülsen greifen und veranlassen, daß die Spulenhülsen mit dem den größeren Durchmesser aufweisenden Ende nach unten abkippen und mit diesem Ende voran auf die Zapfen des horizontal laufenden Bandes des Förderers gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß
a) ein unterhalb der zentralen Bodenöffnung (8) des Einfulbehälters (5) auf einem Kreisbogen hin und her bewegbarer erster Mitnehmer (30) vorgesehen ist, welcher eine- Durchbrach (36) zur Aufnahme von jeweils einer Spulenhülse (10) aufweist, wobei dem Mitnehmer (30) eine ortsfeste Stützplatte (20) zugeordnet ist, auf der eine im Durchbruch (36) aufgenommene Spulenhülse (10) quer zu ihrer Längsrichtung und in waagerechter Lage von der Bodenöffnung (8) des Einfüllbehälters (5) zum Einlaß (25') der Förderrinne (25) transportiert wird, und wobei über dem Mitnehmer (30) die Nockenfinger (22', 22") ortsfest, gegeneinander konvergierend, im Bewegungsweg der im Durchbruch (36) aufgenommenen Spulenhülse (10) angeordnet sind, und daß
b) ein quer zur Maschinenlängsrichtung um eine vertikale Achse in zwei Stellungen zu bewegender, zweiter Mitnehmer (40) vorgesehen ist, welcher in seiner rückwärtigen, näher zur rviiiteiebene &er Spinnmaschine gelegenen Aufnahmestellung je eine aus dem Auslaß (25") der Förderrinne (25) austretende Spulenhülse (10) aufnimmt und sie in seiner vorderen, unmittelbar oberhalb des horizontalen Förderers (50) gelegenen Abgabestellung an einen Zapfen (52) des Förderers (50) abgibt, und zwar im Bereich einer Umlenkrolle (50') für das Band des Förderers (50), in welchem vor der vollständigen Umlenkung des oberen Trums des Bandes in die Waagerechte die Zapfen (52) von unten in die Spulenhülsen (10) greifen und sie aus dem Mitnehmer (40) herausführen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Mitnehmer (30 und 40) über einen Kurbeltrieb (48, 49) miteinander verbunden sind und ihnen eine Steuereinrichtung für den taktweisen Arbeitsablauf zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Steuereinrichtung ein Druckluftzylinder (38) gehört, der mit seiner Kolbenstange (38') auf den ersten Mitnehmer (30) und über den Kurbeltrieb (48,49) auf den zweiten Mitnehmer (40) einwirkt, v/obei Druckluftleitungen (65 bis 68) vorgesehen sind, zwischen deren einander gegenüberliegenden Mündungen das an einem Längsrand mit seitlichen Schlitzen (54) versehene Band des Förderers (50) hindurchläuft und jeweils beim Vorbeilauf eines Schlitzes (54) den Luftdurchtritt freigibt und über Steuerventile (67', 68') die Betätigung des Druckluftzylinders (38) veranlaßt
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