DE4110582A1 - Verfahren und vorrichtung zum zuschneiden von pflanzen in toepfen, insbesondere von azaleen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum zuschneiden von pflanzen in toepfen, insbesondere von azaleenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrich
tung zum Zuschneiden von Pflanzen in Töpfen, insbeson
dere von Azaleen, mit einer Messereinrichtung.
Im Garten- und Landschaftsbau ist es häufig erforder
lich, Pflanzen, insbesondere Jungpflanzen, im Kronen
bereich bzw. im Blattwerk zuzuschneiden bzw. zu stut
zen. Dies gilt z. B. für Azaleen, um zu verhindern, daß
das Blattwerk zu dicht bzw. zu stark wird. Diese Ar
beit ist insbesondere in Großbetrieben, wobei die in
Töpfen angeordneten Pflanzen auf langen Beetreihen an
geordnet sind, sehr mühsam und zeitaufwendig.
Bisher mußte hierzu von einem Arbeiter oder einer Ar
beiterin jede Pflanze mit dem Topf einzeln von Hand
aus dem Beet genommen werden. Anschließend wurde das
Blattwerk mit einer Hand umfaßt, gebündelt und mit der
anderen Hand die Oberseite bzw. der Kopf der Pflanze
gestutzt bzw. zugeschnitten. Durch die Bündelung vor
dem Schnitt wird erreicht, daß sich nach dem Schnitt
eine optisch ansprechende Kuppelform ergibt.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu
grunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zu
schneiden von Pflanzen in Töpfen zu schaffen, durch
die beschwerliche und zeitaufwendige manuelle Tätig
keiten weitgehend entfallen können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
man auf zwei gegenüberliegenden Seiten eines oder meh
rerer Töpfe Formgabeln anordnet, diese dann seitlich
über die Töpfe in den Bereich der Pflanze derart nach
innen bewegt, daß die Formgabeln unter Bildung eines
die Pflanzen umgebenden Hüllkreises mit in den Formga
beln eingeformten Aussparungen sich übergreifen, wo
nach die Formgabeln unter Beibehaltung des gebildeten
Hüllkreises nach oben bewegt werden, um die Krone oder
das Blattwerk der Pflanze zu bündeln, wobei gleichzei
tig der Topf niedergehalten wird, wonach die Pflan
ze(n) mit der Messereinrichtung zugeschnitten wird
bzw. werden.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist
gekennzeichnet durch zwei an einem Gestell horizontal
und vertikal verstellbar angeordnete, auf Abstand sich
gegenüberliegende Formgabeln, die auf den einander zu
gekehrten Seiten Aussparungen zur Bildung eines Hüll
kreises für die zuzuschneidenden Pflanzen aufweisen,
durch eine an dem Gestell angeordnete Niederhalteein
richtung für wenigstens einen Topf und durch eine
ebenfalls an dem Gestell verstellbar angeordnete Mes
sereinrichtung.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrich
tung hierzu läßt sich das Zuschneiden bzw. Stutzen von
Pflanzen weitgehend automatisch erledigen. Mühsame
Handarbeiten können weitgehend entfallen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
wird man vorsehen, daß das Gestell auf einem über ei
nem Beet, auf dem sich die Töpfe mit den Pflanzen be
finden, in Längsrichtung verfahrbaren Fahrrahmen ange
ordnet ist.
Durch den Fahrrahmen kann die erfindungsgemäße Vor
richtung, z. B. auf seitlich neben dem Beet angeordne
ten Schienen, über das gesamte Beet verfahren werden.
Dabei kann im Bedarfsfalle auch noch ein Steuerstand
für eine Bedienungsperson auf dem Fahrrahmen vorgese
hen sein.
Als mögliche Ausführungsformen für einen Fahrrahmen
sind beispielsweise zwei verschiedene Arten denkbar.
So kann z. B. vorgesehen sein, daß das Gestell eine
Formstation und einen Grundrahmen aufweist, wobei der
Grundrahmen frei auskragend in Fahrtrichtung vor dem
Fahrrahmen angeordnet und mit diesem verbunden ist.
In diesem Falle kann sich auf dem Fahrrahmen der Steu
erstand befinden, und eine Bedienungsperson fährt mit
diesem in Längsrichtung über das Beet, wobei die Be
dienungsperson lediglich die Arbeitsweise der Vorrich
tung kontrolliert und im Bedarfsfall Einstellungen än
dern muß. Weitere manuelle Tätigkeiten entfallen. Im
allgemeinen wird man dabei die Formgabeln so ausbil
den, daß mehrere hintereinander in einer Linie ange
ordnete Töpfe mit den Pflanzen in einem Arbeitsgang
bearbeitet bzw. behandelt werden.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann darin
bestehen, daß die Formstation auf dem Fahrrahmen ange
ordnet ist, und daß quer oder längs zur Fahrtrichtung
des Fahrrahmens ein durch die Formstation laufendes
endloses Förderband vorgesehen ist.
In diesem Falle ist es erforderlich, daß die Bedie
nungsperson bzw. der Arbeiter hinter dem Fahrrahmen
steht und mit diesem sich in Längsrichtung des Beetes
mit dem Fahrrahmen mitbewegt, wobei jeweils die Töpfe
einer Reihe nacheinander von der Bedienungsperson auf
das Förderband aufgesetzt werden. Das Förderband
transportiert dann die darauf befindlichen Töpfe in
die Formstation, wo sie mit der Messereinrichtung zu
geschnitten werden. Anschließend transportiert das
Förderband die Töpfe mit den Pflanzen seitlich aus der
Formstation heraus, wonach sie nach einer Kontrolle
bezüglich eines richtigen Schnittes von der Bedie
nungsperson wieder hinter sich auf das Beet gesetzt
werden.
Weitere Merkmale und vorteilhafte Aus- und Weiterbil
dungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprü
chen und aus den nachfolgend anhand der Zeichnung be
schriebenen Ausführungsbeispielen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitendarstellung einer ersten Aus
führungsform der Erfindung,
Fig. 2 ausschnittsweise das Gestell mit dem
Grundrahmen und der Formstation,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Ausführungs
beispiel nach der Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer zweiten Ausfüh
rungsform der Erfindung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Ausführungsform
nach der Fig. 4 (ohne obere Abdeckung
bzw. Rahmenteile),
Fig. 6 bis 9 Prinzipdarstellungen der Funktionsweise
des erfindungsgemäßen Verfahrens und der
Vorrichtung,
Fig. 10 eine Draufsicht auf eine dritte Ausfüh
rungsform der Erfindung,
Fig. 11 eine Stirnansicht der Ausführungsform
nach der Fig. 10,
Fig. 12 ausschnittsweise eine Seitenansicht der
Ausführungsform nach den Fig. 10 und 11,
Fig. 13 eine perspektivische Prinzipdarstellung
eines Fahrrahmens mit einem Förderband
und einer Formstation,
Fig. 14 eine Draufsicht auf die Ausführungsform
nach der Fig. 14 zur Darstellung der Ar
beitsweise.
Gemäß Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ist auf
einem Fahrrahmen 1 frei nach vorne in Fahrtrichtung
auskragend ein Gestell 2 angeordnet, das einen Grund
rahmen 3 und eine Formstation 4 aufweist. Über den
Grundrahmen 3 ist das Gestell 2 mit dem Fahrrahmen 1
verbunden. Die Verbindung kann dabei in nicht näher
dargestellter Weise höhenverstellbar sein, um eine Ba
sisanpassung an unterschiedlich große bzw. hohe Töpfe
5, in denen sich die zuzuschneidenden Pflanzen, z. B.
Azaleen 6, befinden, einzustellen.
Die Formstation 4, die im wesentlichen aus einem Rah
men besteht, ist wiederum selbst höhenverstellbar mit
dem Grundrahmen 3 verbunden. Hierzu dienen seitlich an
dem Grundrahmen 3 angeordnete Zylinder 7 mit Kolben,
die die Formstation 4 in Pfeilrichtung vertikal zu dem
Grundrahmen 3 verschiebbar machen.
Der Fahrrahmen 1 ist mit Rädern 8 versehen, die auf
nicht näher dargestellte Weise an beiden Seiten des
Beetes auf Schienen abrollen und durch eine ebenfalls
nicht dargestellte Antriebseinrichtung antreibbar
sind. Auf dem Fahrrahmen 1 befindet sich ein Steuer
stand 9 mit einem Steuerpult 10 für eine Bedienungs
person.
Von dem Grundrahmen 3 aus erstrecken sich zwei auf Ab
stand voneinander angeordnete Leitbleche 11 als Aus
richteinrichtung nach vorne. Die beiden Leitbleche 11
besitzen eingangsseitig einen größeren Abstand vonein
ander als im hinteren Bereich, wobei der eingangssei
tige Abstand wenigstens annähernd so groß ist wie die
maximale Breite der Kronen bzw. des Blattwerkes der
Pflanzen, während ausgangsseitig bzw. im hinteren Be
reich die Breite etwas kleiner ist. Auf diese Weise
erfolgt eine Ausrichtung des Blattwerkes bzw. der Kro
ne und gleichzeitig wird eine Abweisung von Blättern
von in Nachbarreihen sich befindenden Pflanzen er
reicht.
Im unteren Bereich der Formstation 4 sind parallel und
in Längsrichtung des Beetes nebeneinander angeordnet
zwei Formgabeln 12 vorgesehen. Die Formgabeln 12 be
sitzen mehrere in Längsrichtung des Beetes bzw. der
Fahrtrichtung des Fahrwerkes 1 angeordnete Aussparun
gen 13, wodurch jede Formgabel 12 mit ihren Aussparun
gen 13 eine Wellenform besitzt. Über ein Hebelgestänge
mit Hebeln 14 und 15 erfolgt die Betätigung der Form
gabeln 12. Hierzu sind die beiden Formgabeln 12 je
weils am hinteren und am vorderen Ende mit den Hebeln
14 und 15 verbunden, welche wiederum im oberen Bereich
am Rahmen der Formstation angelenkt sind. Hierzu sind
die Hebel 15 jeweils im unteren Bereich fest mit der
dazugehörigen Formgabel 12 verbunden, während sie oben
an dem Rahmen der Formstation jeweils über eine Ge
lenkstelle 16 von einem gelenkig an der Formstation
aufgehängten Zylinder 17 (siehe Fig. 2) aus betätigbar
sind.
Die Hebel 14 sind an einer Gelenkstelle 18 jeweils an
der dazugehörigen Formgabel 12 angelenkt, während sie
im oberen Bereich an einem Stab 19 mit einer Verbin
dungsstelle 20 befestigt sind.
Aufgrund der Hebel 14 und 15 und der Kinematik werden
die beiden Formgabeln 12 aus einer Grundposition, in
der sie mit ihren Aussparungen 13 nach unten ragen
(siehe Fig. 1), bei Betätigung der Zylinder 17 mit ih
ren Kolben seitlich in Pfeilrichtung (siehe Fig. 2)
nach innen geschwenkt, wobei gleichzeitig auch die
beiden Formgabeln aus ihrer vertikalen Lage um 90° in
eine horizontale Lage geschwenkt werden. Dabei ist je
doch darauf zu achten, daß die Bewegungen der beiden
Formgabeln 12 so gesteuert werden, daß sie zeitlich
versetzt erfolgen, und zwar derart, daß zuerst eine
Formgabel 12 in ihre horizontale Lage geschwenkt wird,
während die zweite Formgabel entsprechend verzögert
eingeschwenkt wird und sich unter die zuerst einge
schwenkte Formgabel legt, so daß beide Formgabeln 12
mit ihren Aussparungen 13 übereinander liegen und da
mit jeweils Hüllkreise 21 bilden (siehe Fig. 3).
An dem Grundrahmen 3 ist jeweils im vorderen und im
hinteren Bereich ein Zylinder 22 angeordnet, dessen
Kolben mit einer stabartigen Niederhalteeinrichtung 23
verbunden ist. Die Niederhalteeinrichtung 23 mit zwei
parallelen Stäben ist so angeordnet, daß sie seitlich
neben den Pflanzen auf die Töpfe 5 aufgesetzt werden
kann.
An einer Seite des Gestelles 2 bzw. des Grundrahmens 3
ist eine Führungseinrichtung 24 angeordnet, die sich
in Fahrtrichtung des Fahrrahmens 1 erstreckt. Die Füh
rungseinrichtung besitzt ein Führungsglied 25, das
z. B. pneumatisch oder mechanisch in und gegen die
Fahrtrichtung bewegt werden kann. An dem Führungsglied
25 ist eine Messereinrichtung 26 angeordnet, die z. B.
nach Art einer Heckenschere mit einem Motor versehen
sein kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung nach dem Ausführungs
beispiel gemäß den Fig. 1 bis 3 funktioniert nun auf
folgende Weise:
Nach einer Grundeinstellung des Gestelles 2 gegenüber dem Fahrrahmen 1 entsprechend der Topfhöhe und Topf breite, wozu entsprechend gegebenenfalls auch noch ei ne Abstandseinstelleinrichtung für die beiden Formga beln 12 vorgesehen sein kann, wird das Gestell 2 über den zuzuschneidenden Pflanzen 6 positioniert. Durch eine entsprechende Betätigung über das Steuerpult 10 von der Bedienungsperson aus werden die beiden Formga beln 12 seitlich eingeschwenkt, wobei sie Hüllkreise 21 für die Pflanzen bilden, wodurch das Blattwerk je der Pflanze umfaßt wird. Über die Kolben der Zylinder 7 wird die Formstation 4 gegenüber dem Grundrahmen 3 in Pfeilrichtung angehoben, wodurch jeweils das Blatt werk der Pflanzen 6 zusammengedrückt bzw. gebündelt wird. Gleichzeitig sorgt die von den Zylindern 22 mit ihren Kolben betätigte Niederhalteeinrichtung 23 da für, daß die Töpfe 5 der Pflanzen auf dem Boden blei ben.
Nach einer Grundeinstellung des Gestelles 2 gegenüber dem Fahrrahmen 1 entsprechend der Topfhöhe und Topf breite, wozu entsprechend gegebenenfalls auch noch ei ne Abstandseinstelleinrichtung für die beiden Formga beln 12 vorgesehen sein kann, wird das Gestell 2 über den zuzuschneidenden Pflanzen 6 positioniert. Durch eine entsprechende Betätigung über das Steuerpult 10 von der Bedienungsperson aus werden die beiden Formga beln 12 seitlich eingeschwenkt, wobei sie Hüllkreise 21 für die Pflanzen bilden, wodurch das Blattwerk je der Pflanze umfaßt wird. Über die Kolben der Zylinder 7 wird die Formstation 4 gegenüber dem Grundrahmen 3 in Pfeilrichtung angehoben, wodurch jeweils das Blatt werk der Pflanzen 6 zusammengedrückt bzw. gebündelt wird. Gleichzeitig sorgt die von den Zylindern 22 mit ihren Kolben betätigte Niederhalteeinrichtung 23 da für, daß die Töpfe 5 der Pflanzen auf dem Boden blei ben.
Nach der Bündelung der Blattwerke der Pflanzen 6 wird
die Messereinrichtung 26 durch das Führungsglied 25
der Führungseinrichtung 24 über die Kronen der Pflan
zen 6 gefahren, womit diese abgeschnitten werden. Syn
chron mit der Bewegung der Messereinrichtung 26 wird
auch eine Absaugeinrichtung 27 bewegt, die in vorteil
hafter Weise deshalb ebenfalls mit der Führungsein
richtung verbunden ist. Über die Absaugeinrichtung
werden die abgeschnittenen Pflanzenteile, welche gege
benenfalls wieder als Stecklinge für Jungpflanzen ver
wendet werden können, über einen Schlauch 39 in einen
Sammelbehälter 40 abgesaugt.
Anschließend werden die Formgabeln 12 wieder nach un
ten bewegt und nach außen geschwenkt, womit die Pflan
zen 6 freigegeben werden und der Fahrrahmen 1 um einen
weiteren Takt nach vorne geschoben werden kann, wonach
die Formgabeln 12 für einen neuen Zuschnittvorgang
wieder eingeschwenkt werden. Am Ende der Reihe, d. h.
am Beetende, wird das Gestell 2 an dem Fahrrahmen 1 um
einen Takt seitlich - bezogen auf die Fahrtrichtung
und damit auch auf die Längsrichtung des Beetes - ver
setzt, womit die nächste Reihe von Pflanzen zuge
schnitten werden kann.
Zur Anpassung an unterschiedliche Topfgrößen ist die
Niederhalteeinrichtung 23 ebenfalls höheneinstellbar
mit dem Grundrahmen 3 verbindbar. Aus Stabilitätsgrün
den wird man im allgemeinen zwei stabartige Niederhal
teeinrichtungen 23 vorsehen, die beidseits der Pflan
zen verlaufen und von oben her auf die Topfränder
drücken.
Mit der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist
es nicht erforderlich, die zuzuschneidenden Pflanzen
von den Beeten zu nehmen, und die Bedienungsperson hat
im wesentlichen lediglich eine Überwachungs- und Steu
erfunktion.
Das in den Fig. 4 und 5 beschriebene Ausführungsbei
spiel stellt demgegenüber eine halbautomatische Anlage
dar. So muß in diesem Falle ein Arbeiter die Töpfe 5
mit den Pflanzen 6 vom Beet aufnehmen und auf ein end
los umlaufendes Förderband 28 aufsetzen. Das Förder
band 28 verläuft in Längsrichtung des Fahrrahmens 1,
d. h. quer zur Beetlängsrichtung und damit quer zur
Fahrtrichtung des Fahrrahmens 1. Grundsätzlich läuft
das Verfahren zum Zuschneiden der Pflanzen 6 in glei
cher Weise ab wie das anhand der Fig. 1 bis 3 be
schriebene Verfahren. Aus diesem Grunde sind für die
gleichen Teile auch die gleichen Bezugszeichen ver
wendet worden. Im Unterschied zu dem Ausführungsbei
spiel nach den Fig. 1 bis 3 befindet sich dabei das
Gestell 2 direkt auf dem Fahrrahmen 1 und das Förder
band 28 läuft durch das Gestell durch.
Für die Einschwenkbewegung der Formgabeln 12 und für
deren Hebelbewegung (siehe Pfeile in der Fig. 4) sind
in diesem Falle Zylinder 29 und 30 vorgesehen, die im
oberen Bereich des Gestelles 2 an oberen Rahmenteilen
angelenkt sind. Durch die Kolben der beiden horizonta
len Zylinder 29 erfolgt die seitliche Schwenkbewegung,
während durch die Kolben der Zylinder 30 nach dem
zeitlich versetzten Einschwenken der Formgabeln 12 die
Vertikalbewegung erfolgt. Hierzu sind die Kolben 30
über Verbindungsstangen 31 jeweils mit den Formgabeln
12 verbunden. Im Unterschied zu dem Ausführungsbei
spiel nach den Fig. 1 bis 3 sind dabei die Formgabeln
12 fest mit den Verbindungsstangen 31 verbunden; d. h.
sie werden nicht aus einer inaktiven Stellung mit nach
unten gerichteter Längsachse um 90° in eine horizonta
le Richtung geschwenkt.
An dem Gestell 2 sind auf Abstand nebeneinander zwei
Leitbleche 32 angeordnet, die einen sich verjüngenden
Eingangsbereich und einen sich daran anschließenden
parallelen Bereich besitzen. Die Leitbleche 32 zen
trieren die von dem Arbeiter auf das Förderband 28
aufgesetzten Töpfe, damit sie exakt der Formstation 4
zugeführt werden können. Die Formstation 4 weist einen
seitlich einfahrbaren oder einschwenkbaren Anschlag 33
auf, gegen den im eingeschwenkten Zustand ein Topf 5
anläuft und auf diese Weise an der richtigen Stelle
zum Zuschneiden in der Formstation 4 stehenbleibt,
während das Förderband 28 kontinuierlich unter ihm
durchläuft. Eine Niederhalteeinrichtung 34, die aus
zwei seitlich angeordneten Winkelschienen besteht,
welche parallel zur Längsachse des Förderbandes 28 an
geordnet sind, hält die Töpfe an ihrem oberen Rand
fest. Über eine nicht näher dargestellte Zustellein
richtung 35, die z. B. Pneumatikzylinder sein können,
werden die beiden Winkelschienen nach innen gefahren.
Zur Anpassung an die jeweilige Höhe der Töpfe 5 ist
die Niederhalteeinrichtung 34 höhenverstellbar (siehe
Pfeile in der Fig. 4). An dem Gestell 2 ist die Mes
sereinrichtung 26 mit ihrem Antriebsmotor quer zur
Transportrichtung des Förderbandes 28 angeordnet.
Die Verstellung der Messereinrichtung 26 kann auf be
liebige Weise erfolgen. Lediglich beispielsweise ist
hierfür ein Antriebsmotor 36 mit einem Ritzel und ei
ner Zahnstange 37 dargestellt, auf dem die Messerein
richtung 26 schlittenartig verfahrbar ist.
Zur Anpassung an unterschiedliche Schnitthöhen sind
die Messereinrichtung 26 und der Antriebsmotor 36 mit
der Zahnstange 37 und dem Schlitten für die Messerein
richtung höhenverstellbar an einer Stütze 38 befe
stigt.
Das Verfahren zum Zuschneiden von Pflanzen nach dieser
Ausführungsform funktioniert auf folgende Weise, wobei
hierzu auch auf die Prinzipdarstellungen nach den Fig.
6 bis 9 verwiesen wird.
Der Arbeiter, der sich zusammen mit dem Fahrrahmen 1
auf dem Beet in Längsrichtung vorwärtsbewegt, setzt
auf einer Seite in Transportrichtung des Förderbandes
28 vor der Formstation 4 hintereinander die Töpfe 5
mit den zuzuschneidenden Pflanzen 6 auf. Die Töpfe
werden über die Leitbleche 32 nacheinander zentriert
in die Formstation eingebracht, welche taktweise ar
beitet. Hierzu schwenkt oder fährt der Anschlag 33
ein, hält damit den vordersten zwischen der Niederhal
teeinrichtung 34 sich befindenden Topf 5 fest. Die
beiden Winkelbleche der Niederhalteeinrichtung 34 fah
ren nach innen und legen sich mit ihren Schenkeln auf
den Rand des Topfes 5 auf (siehe Fig. 6). Die Kolben
der Zylinder 29 schwenken die beiden Formgabeln 12
nach innen, und zwar derart, daß sie übereinander zu
liegen kommen, wobei sie sich unterhalb des Blattwer
kes bzw. der Krone befinden (siehe Fig. 7). Anschlie
ßend ziehen die Kolben der Zylinder 30 die Formgabeln
12 nach oben, wobei sie das Blattwerk bzw. die Krone
entsprechend einengen bzw. bündeln (siehe Fig. 8).
Nach dieser Bündelung fährt seitlich die Messerein
richtung 26 ein und schneidet den oberen Bereich des
Blattwerkes bzw. der Krone der Pflanze 6 ab (siehe
Fig. 9). Zusammen mit der Messereinrichtung 26 wird
auch die Absaugeinrichtung 27 über die Pflanze 6 ge
fahren, wodurch die abgeschnittenen Pflanzenteile ab
gesaugt werden können.
Damit ist der Schneidevorgang beendet, die Messerein
richtung 26 wird zurückgezogen, die Formgabeln 12
werden wieder nach unten bewegt und seitlich ausge
schwenkt und der Anschlag 33 wird zurückgezogen. Da
durch wird die zugeschnittene Pflanze 6 in ihrem Topf
durch das Förderband 28 weitertransportiert, und der
Arbeiter kann sie vom Förderband abnehmen und hinter
sich wieder absetzen.
Der wesentliche Vorteil dieses Verfahrens gegenüber
der Verfahrensweise nach den Fig. 1 bis 3 besteht dar
in, daß der Arbeiter die Möglichkeit hat, den Schnitt
zu kontrollieren und gegebenenfalls eine schlechtge
schnittene Pflanze nochmals der Schneideeinrichtung
zuzuführen oder diese auszusortieren.
Während bei dem Verfahren nach den Fig. 1 bis 3 die
Formgabeln 12 sechs Aussparungen besitzen, womit
gleichzeitig sechs Pflanzen umfaßt werden können, ist
nach dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und 5
für jede Formgabel 12 nur eine halbkreisförmige Aus
sparung 13 vorgesehen, womit nur jeweils eine einzige
Pflanze gebündelt und zugeschnitten wird.
In die Fig. 10 bis 12 ist eine dritte Ausführungsform
der Erfindung dargestellt, die jedoch im wesentlichen
der zweiten Ausführungsform ähnelt, weshalb nachfol
gend nur die unterschiedlichen verfahrensmäßigen und
konstruktiven Merkmale näher erläutert werden. An bei
den Seiten des Förderbandes 28 ist jeweils eine zweite
Förderbandeinrichtung mit Förderbändern 41 angeordnet,
die durch Umlenkwalzen umgelenkt, endlos umlaufen. Die
beiden Förderbänder 41 sind mit mehreren auf Abstand
voneinander angeordneten Greifern 42 versehen, die ei
ne Greifereinrichtung bilden. Die Greifer 42 ragen
nach innen in geringem Abstand über das Förderband 28
und sind backenartig auf der Vorderseite ausgebildet.
Wie insbesondere aus der Fig. 10 ersichtlich ist,
sind die beiden seitlichen Förderbänder 41 derart an
geordnet, daß sie sich von einem Eingangsbereich aus
konisch zu verjüngen, bis sie parallel zu dem Förder
band 28 verlaufen. Durch diese Maßnahme werden die
nach innen ragenden sich gegenüberliegenden Greifer 42
einander angenähert und zwar derart weit, bis sie je
weils als ein Paar einen Topf 5 zwischen sich aufneh
men und festhalten. Aufgrund der gleichen Antriebsge
schwindigkeit des Förderbandes 41 werden die Töpfe 5
auf dem Förderband 28 weitertransportiert, wobei sie
jedoch durch die Greifer 42 gehalten bzw. positioniert
werden. Wie aus der Fig. 10 weiterhin ersichtlich ist,
liegen in dem parallelen Bereich der beiden Förderbän
der 41 über diesen ebenfalls auf jeder Seite des För
derbandes 28 jeweils als dritte Förderbandeinrichtung
zwei Förderbänder 43. Von den beiden Förderbänder 43
ragen ebenfalls - ähnlich wie die Greifer 42 - Formga
beln 12 nach innen, die jeweils eine halbkreisförmige
Ausnehmung besitzen und bei einer paarweisen Zuordnung
damit einen Hüllkreis 21 für eine Pflanze 6 bilden.
Die Formgabeln 12 sind ähnlich wie die Greifer 42 in
regelmäßigen Abständen voneinander angeordnet und lau
fen mit den Förderbänder 43 um. Dabei ist jeweils le
diglich darauf zu achten, daß die beiden Förderbänder
43 synchron zu der Transportgeschwindigkeit des För
derbandes 28 laufen und die sich gegenüberliegenden
Formgabeln so angeordnet sind, daß sie beim Einlaufen
über das Förderband 28 einen Hüllkreis 21 bilden.
Um das Blattwerk der Pflanzen 6 zu bündeln, müssen die
Formgabeln wiederum vertikal nach oben bewegt werden.
Dies wird durch deren höhenverschiebliche Schienen mit
Führungen 44 erreicht (siehe Fig. 11). An den unteren
Enden der Schienen ist jeweils ein Mitnehmer 45 ange
ordnet, der auf einer Führungsbahn 46 geführt ist. Aus
der Fig. 12 ist der kurvenförmige Verlauf der Füh
rungsbahn 46 ersichtlich. Von einem unteren Anfang aus
läuft die Kurve bogenförmig nach oben und endet in ei
nem horizontalen Abschnitt. Wie ersichtlich werden
während des Transportes der Formgabeln 12 diese auf
der Führungsbahn 46 entsprechend um die Höhe H angeho
ben. In dem erhöhten horizontalen Teil befindet sich
in geringem Abstand darüber die stationär in der Form
station 4 angeordnete Messereinrichtung 26, die quer
zu dem Förderband 28 liegt und die Form einer Hecken
schere besitzt.
Der wesentliche Unterschied dieser Ausführungsform ge
genüber der in den Fig. 4 und 5 beschriebenen Ausfüh
rungsformen liegt darin, daß die Töpfe 5 mit den
Pflanzen 6 kontinuierlich auf dem Förderband 28 trans
portiert und während des Transportes auch zugeschnit
ten werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist
das Förderband quer zur Längsrichtung des Beetes ange
ordnet. In den Fig. 13 und 14 ist eine Ausführungsform
beschrieben, wobei sich das Förderband in Längsrich
tung des Beetes erstreckt. Gleichzeitig ist das För
derband dabei auf dem Fahrrahmen 1 quer zur Längsrich
tung, d. h. über die Beetbreite, taktweise oder konti
nuierlich in einer nicht näher dargestellten Weise zu
sammen mit der Formstation 4 verfahrbar. Diese Ausfüh
rungsform hat den Vorteil, daß damit eine höhere Lei
stung erzielt werden kann, denn es können zwei Arbei
ter eingesetzt werden, die sich während des Arbeitens
beim Auf- und Absetzen der Töpfe nicht behindern. Wäh
rend nämlich eine erster Arbeiter 47 die zu schneiden
den Pflanzen 6 mit ihren Töpfen 5 auf das Förderband
28 aufsetzt, welches diese dann in Pfeilrichtung
transportiert, nimmt ein zweiter Arbeiter 48 die
Pflanzen nach deren Zuschnitt von dem Förderband 28 ab
und setzt sie vor sich wieder auf das Beet. Wie er
sichtlich, fährt dabei der Fahrrahmen 1 ebenfalls
taktweise in Längsrichtung des Beetes, während das
Förderband 28 taktweise oder kontinuierlich über die
Beetbreite auf dem Fahrrahmen 1 verschoben wird.
Nicht näher dargestellte stationär in der Formstation
angeordnete Niederhalter 49, die jeweils auf den Rand
der Töpfe 5 gedrückt sind (siehe Fig. 11) sorgen da
für, daß die Töpfe 5 auf dem Förderband 28 verbleiben
und nicht angehoben werden.
Claims (22)
1. Verfahren zum Zuschneiden von Pflanzen in Töpfen,
insbesondere von Azaleen, mit einer Messereinrich
tung,
dadurch gekennzeichnet, daß
man auf zwei gegenüberliegenden Seiten eines oder
mehrerer Töpfe Formgabeln (12) anordnet, diese
dann seitlich über die Töpfe (5) in den Bereich
der Pflanze (6) derart nach innen bewegt, daß die
Formgabeln (12) unter Bildung eines die Pflanzen
umgebenden Hüllkreises mit in den Formgabeln (12)
eingeformten Aussparungen (13) sich übergreifen,
wonach die Formgabeln unter Beibehaltung des ge
bildeten Hüllkreises nach oben bewegt werden, um
die Krone oder das Blattwerk der Pflanze zu bün
deln, wobei gleichzeitig der Topf (5) niedergehal
ten wird, wonach die Pflanze(n) (6) mit der Mes
sereinrichtung (26) zugeschnitten wird bzw. wer
den.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1,
gekennzeichnet
durch zwei an einem Gestell (2) horizontal und
vertikal verstellbar angeordnete, auf Abstand sich
gegenüberliegende Formgabeln (12), die auf den
einander zugekehrten Seiten Aussparungen (13) zur
Bildung eines Hüllkreises (21) für die zuzuschnei
denden Pflanzen (6) aufweisen, durch eine an dem
Gestell (2) angeordnete Niederhalteeinrichtung
(23) für wenigstens einen Topf (5) und durch eine
ebenfalls an dem Gestell verstellbar angeordnete
Messereinrichtung (26).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gestell (2) auf einem über einem Beet, auf dem
sich die Töpfe (5) mit den Pflanzen (6) befinden,
in Längsrichtung verfahrbaren Fahrrahmen (1) ange
ordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gestell eine Formstation (4) und einen Grund
rahmen (3) aufweist, wobei der Grundrahmen frei
auskragend in Fahrtrichtung vor dem Fahrrahmen (1)
angeordnet und mit diesem verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Formstation (4) durch eine Verstelleinrichtung
(Zylinder 7) höhenverstellbar mit dem Grundrahmen
(3) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fahrrahmen (1) oder das Gestell (2) auf der in
Fahrtrichtung vorderen Seite mit einer Ausricht
einrichtung (11) für die Pflanzen versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausrichteinrichtung zwei wenigstens in einem
einer Topfbreite entsprechenden Abstand voneinan
der angeordnete Leitbleche (11) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Formgabeln (12) zur Aufnahme von mehreren Töp
fen (5) vorgesehen sind, wobei die Aussparungen
(13) in den Formgabeln (12) wellenförmig ausgebil
det sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Niederhalteeinrichtung (23) mit einer Höhen
verstelleinrichtung versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Formgabeln (12) über eine Hebeleinrichtung
(14, 15) seitlich einschwenkbar und höhenverstell
bar sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fahrrahmen (1) mit einem Steuerstand (9) für
eine Bedienungsperson versehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Formstation (4) auf dem Fahrrahmen (1) ange
ordnet ist, und daß quer oder längs zur Fahrtrich
tung des Fahrrahmens (1) ein durch die Formstation
(4) laufendes endloses Förderband (28) vorgesehen
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Formstation (4) mit einer Anschlageinrichtung
(33) für die auf dem Förderband (28) transportier
ten Töpfe (5) versehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Formstation (4) mit in Längsrichtung des För
derbandes (28) angeordneten Leitblechen (32) ver
sehen ist, die in Förderrichtung des Förderbandes
(28) von einer größeren Breite bis wenigstens an
nähernd zu dem einer Topfbreite entsprechenden Ab
stand voneinander angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Messereinrichtung (26) in einer Führungsein
richtung (24) längs der Fahrtrichtung des Fahrrah
mens (1) verschiebbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4 und 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Messereinrichtung (26) mit einer Zustellein
richtung (35) quer zur Förderrichtung des Förder
bandes (28) versehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Absaugeinrichtung (27) für das Schnittgut
vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
parallel zu dem Förderband (28) eine Greiferein
richtung angeordnet ist, deren Greifer (42) mit
der gleichen Vorschubgeschwindigkeit wie das För
derband (28) transportierbar sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Greifer (42) an zwei seitlich neben dem För
derband (28) angeordneten endlos umlaufenden För
derbändern (41) angeordnet sind, wobei sich die
beiden Förderbänder von einem konisch sich veren
genden Einlaßbereich aus bis zu einem parallel zu
dem Förderband (28) verlaufenden Bereich er
strecken, in welchem der Zuschnitt der Pflanzen
(6) stattfindet.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Formgabeln (12) an seitlich neben dem Förder
band (28) und parallel dazu laufenden Förderbän
dern (43) höhenverstellbar angeordnet sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Formgabeln (12) in vertikalen Schienen mit
Führungen (44) höhenverstellbar angeordnet sind,
wobei die Schienen über Mitnehmer (45) auf einer
vertikalen Führungsbahn (46) geführt sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Förderband (28) in Längsrichtung des Beetes
angeordnet ist, und das Förderband (28) mit der
Formstation (4) über die Beetbreite verfahrbar
ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4110582A DE4110582A1 (de) | 1991-03-30 | 1991-03-30 | Verfahren und vorrichtung zum zuschneiden von pflanzen in toepfen, insbesondere von azaleen |
| DE9116440U DE9116440U1 (de) | 1991-03-30 | 1991-03-30 | Vorrichtung zum Zuschneiden von Pflanzen in Töpfen, insbesondere von Azaleen |
| LU88075A LU88075A1 (de) | 1991-03-30 | 1992-02-26 | Verfahren und vorrichtung zum zuschneiden von pflanzen in toepfen,insbesondere von azaleen |
| NL9200568A NL9200568A (nl) | 1991-03-30 | 1992-03-26 | Werkwijze en inrichting voor het knippen van planten in potten, in het bijzonder van azalea's. |
| ITMI920721A IT1254563B (it) | 1991-03-30 | 1992-03-26 | Procedimento e dispositivo per il taglio di piante in vasi, in particolare di azalee |
| BE9200294A BE1005088A6 (fr) | 1991-03-30 | 1992-03-27 | Procede et appareil pour tailler des plantes en pots, notamment des azalees. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4110582A DE4110582A1 (de) | 1991-03-30 | 1991-03-30 | Verfahren und vorrichtung zum zuschneiden von pflanzen in toepfen, insbesondere von azaleen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4110582A1 true DE4110582A1 (de) | 1992-10-01 |
Family
ID=6428624
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9116440U Expired - Lifetime DE9116440U1 (de) | 1991-03-30 | 1991-03-30 | Vorrichtung zum Zuschneiden von Pflanzen in Töpfen, insbesondere von Azaleen |
| DE4110582A Withdrawn DE4110582A1 (de) | 1991-03-30 | 1991-03-30 | Verfahren und vorrichtung zum zuschneiden von pflanzen in toepfen, insbesondere von azaleen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9116440U Expired - Lifetime DE9116440U1 (de) | 1991-03-30 | 1991-03-30 | Vorrichtung zum Zuschneiden von Pflanzen in Töpfen, insbesondere von Azaleen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE1005088A6 (de) |
| DE (2) | DE9116440U1 (de) |
| IT (1) | IT1254563B (de) |
| LU (1) | LU88075A1 (de) |
| NL (1) | NL9200568A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29607870U1 (de) * | 1996-04-30 | 1996-08-01 | Lienhop, Holger, 27283 Verden | Vorrichtung zum Stutzen von Topfpflanzen |
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| US6151876A (en) * | 1998-01-30 | 2000-11-28 | Van Der Burg; William | Method and apparatus for shaping a part of a plant |
| WO2002060237A3 (en) * | 2001-01-29 | 2004-01-15 | Kristian Madsen | Method of removing phylloclades from phyllocacti |
| BE1015195A3 (nl) * | 2000-12-22 | 2004-11-09 | Willems Patrick | Inrichting voor het snijden van planten. |
| CN116868752A (zh) * | 2023-09-07 | 2023-10-13 | 山西农业大学果树研究所(山西省农业科学院果树研究所) | 一种矮砧密植苹果园刈割装置及其刈割方法 |
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1991
- 1991-03-30 DE DE9116440U patent/DE9116440U1/de not_active Expired - Lifetime
- 1991-03-30 DE DE4110582A patent/DE4110582A1/de not_active Withdrawn
-
1992
- 1992-02-26 LU LU88075A patent/LU88075A1/de unknown
- 1992-03-26 NL NL9200568A patent/NL9200568A/nl not_active Application Discontinuation
- 1992-03-26 IT ITMI920721A patent/IT1254563B/it active
- 1992-03-27 BE BE9200294A patent/BE1005088A6/fr not_active IP Right Cessation
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| CN116868752B (zh) * | 2023-09-07 | 2023-12-12 | 山西农业大学果树研究所(山西省农业科学院果树研究所) | 一种矮砧密植苹果园刈割装置及其刈割方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1254563B (it) | 1995-09-25 |
| DE9116440U1 (de) | 1992-11-05 |
| LU88075A1 (de) | 1992-08-25 |
| ITMI920721A1 (it) | 1993-09-26 |
| NL9200568A (nl) | 1992-10-16 |
| BE1005088A6 (fr) | 1993-04-13 |
| ITMI920721A0 (it) | 1992-03-26 |
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