DE69600040T2 - Montagesystem zweier Werkstückteile mit sich gegenüberliegenden, ebenen Flächer - Google Patents
Montagesystem zweier Werkstückteile mit sich gegenüberliegenden, ebenen FlächerInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein System für den Zusammenbau wenigstens zweier Teile längs ihrer gegenüberliegenden Flächen mit ebenem Verlauf und ist insbesondere dazu bestimmt, im Möbelbereich verwendet zu werden, um zwei horizontale Platten, die eine Arbeitsebene bilden, mit einem einzelnen Fußgestell zu verbinden.
- Letzteres muß selbstverständlich auch an einer einzelnen Arbeitsebene unter gleichen Bedingungen befestigt werden können.
- Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die eine teilweise Erfüllung dieser Funktionen ermöglichen. So bezieht sich das europäische Patent EP 0 458 042 auf ein Dreh-Vernegelungssystem, das unter Tischplatten angeordnet ist und mit Zapfen zusammenwirkt, die sich auf dem oberen Teil der Fußgestelle befinden. Jeder Fuß kann entweder vollständig unter einer einzelnen Platte liegen oder auf zwei aneinandergrenzende Platten aufgeteilt sein, deren gegenüberliegenden Kanten sich dann gegenseitig berühren.
- Die Verriegelungsplatte des Fußes ist mit Öffnungen versehen, die mit den Zapfen zusammenwirken, und dreht sich um eine vertikale Achse, woraus folgt, daß sie notwendigerweise nur eine begrenzte Oberfläche belegt. In der Tat muß eine Platte mit kreisförmigem Verlauf, die am Umfang Verriegelungseinrichtungen enthält, die dazu vorgesehen sind, am Rand des Tisches angebracht zu werden, einen zweckmäßigen Durchmesser besitzen, um aus offensichtlichen wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht hervorzustehen. Folglich kann das System zusammen mit üblichen Füßen mit geringen Querschnittsabmessungen nur in Eckbereichen angewendet werden.
- Ein solches System bringt im weiteren die sequentielle Montage eines ersten und dann eines zweiten Fußes mit sich, während der die Verriegelungs-Betätigungselemente für die einzelnen Füße schlecht zugänglich sind, da sie unter der unteren Oberfläche jeder Platte liegen. Im Hinblick auf die Montage ist der Einbau von Füßen unter einer einzigen Platte oder unter zwei Platten, die an ihren Seitenkanten aneinandergereiht sind, äquivalent.
- Ein nicht drehendes System ist in dem amerikanischen Patent US-A-2.609.264 offenbart. Diese System besitzt hervorstehende Elemente, die dazu bestimmt sind, mit Schlitzen zusammenzuwirken, wobei sich die hervorstehenden Elemente auf dem Fußgestell befinden, während die Schlitze unter der Platte angeordnet sind. Jedoch besitzen die Verriegelungsstangen, die dazu vorgesehen sind, die Fußgestelle an der Platte zu befestigen, eine räumlich begrenzte Wirkung, d. h. sie wirken jeweils nur auf eines der Paare aus hervorstehendem Element und Schlitz.
- Beim Anbringen der die Arbeitsebene des Schreibtisches bildenden Platte auf den sie tragenden Fußgestellen müssen alle Eckbereiche durchgegangen werden, um schrittweise die Verriegelung der Verbindungen durchzuführen.
- Gleiches gilt für das System aus dem Patent US-A-2.987.262, das ein noch unzulänglicheres System offenbart: es sind zwei Elemente zur festen Verbindung der Fußgestelle mit der Platte vorhanden, wovon das eine in einer vertikalen Richtung wirkt, während das andere horizontal wirkt. Ihr Zusammenwirken ermöglicht die Verriegelung der Platte auf den Fußgestellen. Die mit der Montage betraute Person muß ebenfalls mit der schrittweisen Verriegelung sämtlicher Verbindungen voranschreiten, was darüber hinaus unpraktisch ist, da die Tätigkeiten unter der Platte durchgeführt werden müssen.
- Im Gegensatz dazu ermöglicht es der Gegenstand der vorliegenden Erfindung, in einem einzigen Vorgang ein Fußgestell zu befestigen, das eine Kante einer Platte oder zwei Kanten zweier aneinandergefügter Platten trägt.
- Darüber hinaus erfolgt die gleichzeitige Verriegelung des Fußgestells mit der Platte sehr einfach und ist von außerhalb des von der Platte bedeckten Volumens durch eine einzige Bewegung der tätigen Person durchzuführen.
- Ebenso ist die gleichzeitige Entriegelung sämtlicher Befestigungspunkte längs einer oder zweier Kanten (unter den beiden vorangehenden Annahmen) sehr einfach möglich, indem eine zur vorangehenden Bewegung gegensätzliche Bewegung durchgeführt wird.
- Die Hauptaufgabe der Erfindung ist daher, den Zusammenbau und das Trennen eines Fußgestells und einer oder zweier horizontaler Platten in hohem Maße zu vereinfachen.
- Zu diesem Zweck besteht die Erfindung in sehr allgemeiner Weise aus einem System für den Zusammenbau wenigstens zweier Teile längs ihrer gegenüberliegenden Kontaktflächen mit ebenem Verlauf, wovon das erste wenigstens zwei senkrechte Zapfen enthält, die mit einer Nut versehen sind, wobei jeder Zapfen in eine Öffnung des zweiten Teils eingesetzt werden kann, welchem auf der Seite, die der dem ersten Teil gegenüberliegenden Fläche entgegengesetzt ist, ein zu ihm paralleles, bewegliches Element zugeordnet ist, das sich zwischen einer Verschlußstellung, in der es die beiden Teile gegeneinander verriegelt, und einer Öffnungsstellung, die deren Loslösung voneinander ermöglicht, verschieben kann, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Zapfen auf der gesamten Länge der Kontaktfläche verteilt sind, wobei das bewegliche Element durch Gleiten längs des zweiten Teils längs einer Achse, die durch die die Zapfen verbindende Linie definiert ist, gleichzeitig auf sie einwirkt.
- Die beiden oben betrachteten Teile sind selbstverständlich einerseits eine horizontale Platte, die die Arbeitsebene bildet, und andererseits ein Fußgestell, das dazu bestimmt ist, die Platte zu tragen.
- Der erhebliche Vorteil, den die Erfindung schafft, beruht auf der kombinierten Verwendung von Zapfen, die aus der unteren Oberfläche der Arbeitsebene herausragen und sich vorzugsweise in deren Eckbereichen befinden, und einer Verriegelungseinrichtung, die durch Gleiten wirkt und gleichzeitig mit sämtlichen Zapfen längs einer Kante zusammenwirkt.
- Demzufolge war die Form des gleitenden Verriegelungselements aufgrund ihres zweifachen Zusammenwirkens, einerseits mit dem Teil, in dem sie gleitet, und andererseits mit den Zapfen der horizontalen Platte, Gegenstand einer besonders vertieften Untersuchung.
- Dieses bewegliche Element enthält einen Rahmen mit länglichem Verlauf, dessen Form dazu vorgesehen ist, mit der Nut der Zapfen zusammenzuwirken, indem er die Öffnungen des zweiten Teils in der geschlossenen Stellung teilweise verschließt, wobei die Form durch Gleiten in die geöffnete Stellung die Freigabe der gesamten Oberfläche der Öffnungen ermöglicht.
- Das bewegliche Element enthält zweckmäßig einen elastischen Rahmen, der aus Metalldraht mit sinusförmigem Verlauf hergestellt ist, der einen Teil des Umfangs der Oberflächen der Öffnungen des zweiten Teils in der geschlossenen Stellung versperrt.
- Weiterhin enthält es, um zweckmäßig von außerhalb des von der horizontalen Platte bedeckten Volumens betätigt werden zu können, an einem seiner Enden ein Greifelement, das von der Oberfläche des zweiten Teils vorsteht und die Betätigung durch Gleiten zwischen der geschlossenen Stellung und der offenen Stellung ermöglicht.
- Dieses Greifelement ist so beschaffen, daß es ohne besondere Anstrengung durch einfaches Ziehen oder Drücken mit einem Finger des Benutzers in einem Bereich betätigt werden kann, der sich in der Nähe einer Kante der horizontalen Platte, die die Arbeitsebene bildet, befindet.
- Dieses Element wirkt örtlich beschränkt mit dem zweiten Teil, d. h. dem Fußgestell, zusammen. Tatsächlich findet die mechanische Wechselwirkung im oberen Teil des Fußgestells statt, der dazu bestimmt ist, die horizontale Platte zu tragen und der obere Sohle des Gestells genannt wird.
- Diese Sohle ist in Wirklichkeit ein Formstahl, der insbesondere eine Oberfläche enthält, in der die Öffnungen, die dazu bestimmt sind, die Zapfen des ersten Teils aufzunehmen, sowie Ausschnitte, Falzungen und Tiefungen ausgebildet sind, die insbesondere die Gleitschiene des beweglichen Elements bilden.
- Die Oberfläche befindet sich am oberen Ende des Fußgestells, ist eben und horizontal ausgebildet, um die Platte zu stützen, die die Arbeitsebene des Schreibtisches bildet. In dieser Oberfläche sind folglich die die Gleitschiene bildenden Ausschnitte, Falzungen und Tiefungen nach wohlbekannten Fertigungstechniken ausge bildet, die einfach auszuführen sind und in die Fertigungskosten erheblich senken.
- Das zweite Teil und das bewegliche Element sind vorzugsweise symmetrisch längs einer Mittelebene, die zur Gleitachse parallel und zu den gegenüberliegenden Oberflächen senkrecht ist, wobei beiderseits der Mittelebene insbesondere zwei Reihen von Öffnungen ausgebildet sind, die dazu bestimmt sind, die Zapfen zweier sich entsprechender erster Teile aufzunehmen.
- Wenn ein Fußgestell nur mit einer einzigen Platte verbunden ist, wirken die Zapfen der Platte mit einem einzigen Satz von Öffnungen, und zwar mit denjenigen, die der Seitenkante der Platte am nächsten liegen, so zusammen, daß das Fußgestell in dem von ihr bedeckten Volumen enthalten ist. Die Sohle des Fußgestells grenzt dann an die Seitenkante der Platte an.
- Bei einer Verwendung mit zwei aneinandergereihten Platten fällt die Trennebene oder Kontaktebene mit der Symmetrieebene zusammen.
- Der Zusammenbau mit einer oder zwei Platten ist äußerst einfach, da es genügt, die Stifte oder Zapfen, die unter der Platte angeordnet sind, in den entsprechenden Öffnungen des Fußgestells zu plazieren. Dies geschieht selbstverständlich mit Hilfe der Schwerkraft, wobei die Zentrierung dadurch erleichtert wird, daß die Zapfen mit dem oberen Teil, dessen Gewicht folglich bei der Montage genutzt wird, fest verbunden sind.
- Wie gezeigt worden ist, sind die Mittel für die Verwendung und die Herstellung der Erfindung nicht aufwendig und ist die Montage der Elemente des Schreibtisches äußerst schnell, was die Erfindung auf wirtschaftlicher Ebene sehr attraktiv macht.
- Im folgenden erfolgt eine genaue Beschreibung des Systems, insbesondere mit Bezug auf die beigefügten Figuren, wovon:
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Fußgestells ist, das von einer Sohle gemäß der Erfindung überragt wird;
- Fig. 2 eine Seitenansicht ist, die ein Fußgestell und eine horizontale Platte beim Zusammenbau zeigt;
- Fig. 3 die gleiche Anordnung in montiertem Zustand zeigt;
- Fig. 4 perspektivisch einen montierten Schreibtisch zeigt;
- Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines beweglichen Verriegelungselements ist und
- Fig. 6 eine Draufsicht einer Sohle ist.
- Die verschiedenen Figuren zeigen eine zweckmäßige Form der Erfindung, die für Büromöbelgarnituren und insbesondere für den Zusammenbau von Fußgestellen mit einer oder zwei horizontalen Platten, die Arbeitsebenen bilden, verwendet wird.
- In einem derartigen Fall ist der Teil des in Fig. 1 gezeigten Fußgestells p, der von der Erfindung direkt betroffen ist, die Sohle 1, die mit einem beweglichen Verriegelungselement 2 zusammenwirkt, das, wie im folgenden genauer erklärt wird, die Verriegelung einer horizontalen Platte ermöglicht. Dies geschieht im Verlauf der Montage.
- Die obere Oberfläche der Sohle 1 enthält Öffnungen, Falzungen und Tiefungen mit unterschiedlichen Funktionen, die ebenfalls im folgenden erklärt werden.
- Im wesentlichen sind die Öffnungen 3a bis 3d und 4a bis 4d dazu bestimmt, die Verbindung mit den Stiften oder Zapfen, die an der unteren Oberfläche der horizontalen Platte 6 angeordnet sind (siehe Fig. 2), sicherzustellen. Gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform besitzt jede Platte in der Nähe einer Kante nur zwei beabstandete Zapfen, die mit Öffnungen zusammenwirken, die mit einem gleichen Buchstaben bezeichnet sind (3a, 4a; 3b, 4b; ...). In diesem Fall kann folglich eine Positionseinstellung zwischen zwei verschiedenen Positionen stattfinden.
- Selbstverständlich spricht nichts dagegen, die Zapfen, besonders im Fall einer sehr großen oder schweren Platte, auf eine andere Weise anzuordnen oder sogar zusätzliche Zapfen hinzuzufügen.
- Das bewegliche Element 2 gleitet in der Sohle unter der oberen Oberfläche, auf der die horizontale Platte 6 ruht, wobei es in Drahtbauweise aus einem gebogenem Metalldraht derart ausgeführt ist, daß es die Funktion erfüllen kann, die ihm übertragen ist. Diese besteht darin, die Zapfen 5 zu verriegeln, wenn die horizontale Platte 6 auf der Sohle 1 aufliegt und die Zapfen 5 folglich in die obengenannten Öffnungen eingeführt sind.
- Das bewegliche Element kann zwischen einer Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung verschoben werden. Die Verriegelungsstellung wird erhalten, wenn das Element 2 an den hinteren Teil der Sohle 1 anstößt, da sich die sinusförmigen Rundungen 7a bis 7d und 8a bis 8d (siehe Fig. 5) dann im Bereich der Öffnungen 3a bis 3d und 4a bis 4d befinden, die sie teilweise versperren, wobei sie folglich mit den Nuten 10 der Zapfen 5, wenn diese eingeführt sind, zusammenwirken.
- Die Entriegelung erfolgt durch Ziehen am beweglichen Element 2 mit Hilfe eines umgebogenen Endes 9, das als Greif- oder Betätigungselement dient. Der Weg zwischen der Verriegelungsstellung und der Entriegelungsstellung beträgt ungefähr 15 mm. Das bewegliche Element 2 ist auf eine einfache und wenig aufwendige Weise aus einem Metalldraht hergestellt, der gebogen und verformt worden ist, um die Form aus Fig. 5 zu erlangen.
- Die Fig. 2 und 3 zeigen die relativen Stellungen der verschiedenen Elemente des Systems während und nach dem Montagevorgang. Das bewegliche Verriegelungselement ist in Fig. 2 in Ausgangsstellung, während es in Fig. 3, in der die horizontale Platte 6 mit dem Fußgestell p verriegelt ist, in der Sohle 1 anschlägt.
- Die Fig. 4 vervollständigt Fig. 3, indem sie perspektivisch die Elemente des Schreibtisches in der befestigten Stellung zeigt. Die zwei Fußgestelle p tragen die horizontale Platte 6, die sich nicht von diesen lösen kann, da die Zapfen 5, von denen in dieser besonderen Ausführungsform vier vorhanden sind, mit den beweglichen Elementen 2, die in den Sohlen 1 anschlagen, zusammenwirken. Das Betätigungselement 9 des gleitenden Elements 2 befindet sich leicht zugänglich für den Benutzer in der Nähe der Längskante der Platte 6, wobei es jedoch in der geschlossenen Stellung von der Platte 6 bedeckt ist.
- Die Gleitschiene, die das Gleiten des beweglichen Elements 2 ermöglicht, ist aus einfachen Ausschnitten, Falzungen und Tiefungen mit verschiedenen Formen in der oberen Oberfläche der Sohle 1 hergestellt. Diese sind insbesondere in Fig. 6 gezeigt.
- Außer den für die Aufnahme der Zapfen 5 der oberen Platten 6 bestimmten Öffnungen, die mit 3a bis 3d und 4a bis 4d bezeichnet sind, enthalten die Sohlen Schlitze 11a und 11d, die durch Schneiden zweier Linien quer zur Sohle in deren Mittelteil sowie durch anschließendes Eindrücken des zwischen den beiden Linien befindlichen Bereichs, der sich unter das Niveau der oberen Oberfläche der Sohle absenkt und zwischen den Linien für die Führung des beweglichen Elements 2 Platz läßt, erhalten werden. Diese Führung ist vorzugsweise eine Führung, die für die Aufnahme des gleitenden Elements 2 bestimmt ist.
- Eine zentrale Führung ist durch die U-förmigen Schlitze 12a und 12c sichergestellt, die in die obere Oberfläche geschnitten sind, wobei die Teile, die von diesen Schlitzen begrenzt sind, anschließend um 90º umgebogen werden. Das so geschaffene, gebogene Metallteil fügt sich zwischen die beiden Schenkel des gebogenen Drahtes, das das Gleitelement 9 bildet.
- Eine zusätzliche Führung entsteht durch die ebenfalls an drei Seiten eingeschnittenen und dann um 90º umgebogenen Fenster 13a und 13b, die ebenfalls einen zentralen Schlitz besitzen, der mit den oben angegebenen Schlitzen vergleichbar ist, d. h. er wirkt als zentrale Führung.
- Bestimmte in der Sohle 1 ausgebildete Öffnungen können zusätzlich zur Aufnahme eines Endes eines Bügels (nicht gezeigt) dienen, dessen anderes Ende sich in einer entsprechenden Öffnung einer gleichartigen Sohle 1 befindet, um die beiden Sohlen miteinander fest zu verbinden.
- Schließlich besitzt die obere Oberfläche der Sohle 1 leicht hervorstehende Erhebungen 14a, 14b und 14c mit ebener oberer Oberfläche, die symmetrisch zu einer Längsachse angeordnete Auflagezonen bilden.
- Die oben angeführte Erfindung ist anhand eines zweckmäßigen Beispiels beschrieben worden, das jedoch nicht als beschränkend angesehen werden darf. Vielmehr sind die Varianten und Modifizierungen, die dem Inhalt der beigefügten Patentansprüche entsprechen, Teil der Erfindung.
Claims (9)
1. System für den Zusammenbau wenigstens zweier
Teile längs ihrer gegenüberliegenden Kontaktflächen mit
ebenem Verlauf, wovon das erste wenigstens zwei
senkrechte Zapfen (5) enthält, die mit einer Nut (10)
versehen sind, wobei jeder Zapfen (5) in eine Öffnung (3a bis
3d, 4a bis 4d) des zweiten Teils eingesetzt werden kann,
welchem auf der Seite, die der dem ersten Teil
gegenüberliegenden Fläche entgegengesetzt ist, ein zu ihm
paralleles, bewegliches Element (2) zugeordnet ist, das sich
zwischen einer Verschlußstellung, in der es die beiden
Teile gegeneinander verriegelt, und einer
Öffnungsstellung, die deren Loslösung voneinander ermöglicht,
verschieben kann, dadurch gekennzeichnet, daß die
senkrechten Zapfen (5) auf der gesamten Länge der Kontaktfläche
verteilt sind, wobei das bewegliche Elemeht (2) durch
Gleiten längs des zweiten Teils längs einer Achse, die
durch die die Zapfen (5) verbindende Linie definiert ist,
gleichzeitig auf sie einwirkt.
2. System für den Zusammenbau wenigstens zweier
Teile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
bewegliche Element (2) einen Rahmen mit länglichem
Verlauf enthält, dessen Form dazu vorgesehen ist, mit der
Nut der Zapfen (5) zusammenzuwirken, indem er die
Öffnungen (3a bis 3d, 4a bis 4d) des zweiten Teils in der
geschlossenen Stellung teilweise verschließt, wobei die
Form durch Gleiten in die geöffnete Stellung die Freigabe
der gesamten Oberfläche der Öffnungen (3a bis 3d, 4a bis
4d) ermöglicht.
3. System für den Zusammenbau wenigstens zweier
Teile nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß das bewegliche Element (2) einen
elastischen Rahmen enthält, der aus Metalidraht mit
sinusförmigem Verlauf (7a bis 7d, 8a bis 8d) hergestellt ist, der
einen Teil des Umfangs der Oberflächen der Öffnungen (3a
bis 3d, 4a bis 4d) des zweiten Teils in der geschlossenen
Stellung versperrt.
4. System für den Zusammenbau wenigstens zweier
Teile nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das bewegliche Element (2) an einem seiner
Enden ein Greifelement (9) aufweist, das von der
Oberfläche des zweiten Teils vorsteht und die Betätigung durch
Gleiten zwischen der geschlossenen Stellung und der
offenen Stellung ermöglicht.
5. System für den Zusammenbau wenigstens zweier
Teile nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Teil ein Formstahl (1)
ist, der eine ebene Oberfläche enthält, in der die
Öffnungen (3a bis 3d, 4a bis 4d), die dazu bestimmt sind,
die Zapfen (5) des ersten Teils (6) aufzunehmen, sowie
Ausschnitte, Falzungen und Tiefungen ausgebildet sind,
die die Gleitschiene des beweglichen Elements (2) bilden.
6. System für den Zusammenbau wenigstens zweier
Teile nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Teil (1) und das
bewegliche Element (2) längs einer Mittelebene, die zur
Gleitachse parallel und zu den gegenüberliegenden Oberflächen
senkrecht ist, symmetrisch sind, wobei beiderseits der
Mittelebene zwei Reihen von Öffnungen (3a bis 3d, 4a bis
4d) ausgebildet sind, die dazu bestimmt sind, die Zapfen
(5) wenigstens eines ersten Teils aufzunehmen.
7. System für den Zusammenbau wenigstens zweier
Teile nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil eine
Tischplatte (6) ist und das zweite Teil eine obere Sohle (1)
eines Möbel-Fußgestells (p) ist.
8. System für den Zusammenbau wenigstens zweier
Teile nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Verwendung mit einer einzigen Platte
die Sohle (1) des Fußgestells (p) an die Seitenkante der
Platte (6) angrenzt.
9. System für den Zusammenbau wenigstens zweier
Teile nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Verwendung mit zwei Platten (6) die Sohle (1) zu gleichen
Teilen gemeinsam genutzt wird, wobei die Trennebene,
d. h. die vertikale Kontaktebene zwischen Seitenkanten,
mit der Symmetrieebene zusammenfällt.
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