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DE69514465T2 - Verfahren zur Herstellung eines farbigen Bildes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines farbigen Bildes

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Publication number
DE69514465T2
DE69514465T2 DE69514465T DE69514465T DE69514465T2 DE 69514465 T2 DE69514465 T2 DE 69514465T2 DE 69514465 T DE69514465 T DE 69514465T DE 69514465 T DE69514465 T DE 69514465T DE 69514465 T2 DE69514465 T2 DE 69514465T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
photosensitive
adhesive
aqueous
colorant
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69514465T
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English (en)
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DE69514465D1 (de
Inventor
Philip Lew Beighle
Gregory A. Bodager
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Application granted granted Critical
Publication of DE69514465D1 publication Critical patent/DE69514465D1/de
Publication of DE69514465T2 publication Critical patent/DE69514465T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F3/00Colour separation; Correction of tonal value
    • G03F3/10Checking the colour or tonal value of separation negatives or positives

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Materials For Photolithography (AREA)

Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Bildung gefärbter Bilder. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Bildung eines gefärbten Bildes unter Verwendung eines nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Elements und einer darauf aufgebrachten, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung und der nachfolgenden Übertragung des Bildes auf irgendeinen, erwünschten Träger.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Lichtempfindliche Elemente, die in Bild-Reproduktionsverfahren verwendet werden können, sind in der graphischen Industrie wohlbekannt. Auf solche Elemente wird üblicherweise aktinische Strahlung durch eine bildtragende Durchsichtsvorlage, wie eine Farbauszugs-Durchsichtsvorlage, einwirken gelassen, um ein Bild herzustellen, welches entweder ein Positiv oder ein Negativ in bezug auf die verwendete Durchsichtsvotlage ist.
  • Derartige lichtempfindliche Elemente werden im breiten Maße bei der Farbproof-Herstellung verwendet, um die durch Drucken hergestellten Bilder zu simulieren. In einem Farbdruckabzug sind alle gefärbten Bilder, z. B. durch mehrfache Belichtung, Laminierung oder Übertragung, auf einem einzigen Träger übereinandergeschichtet. Anders als beim Farbdurchsichtsproof können die gefärbten Bilder nicht voneinander getrennt und einzeln betrachtet werden.
  • Verschiedene Verfahren zur Herstellung von Kopien von Bildern, welche die Photopolymerisation und Wärmeübertragungstechniken beinhalten, sind bekannt, wie in den US Patenten Nr. 3 060 023, 3 060 024, 3 060 025, 3 481 736, 3 574 049 und 3 607 264 offenbart wird. In diesen Verfahren wird eine auf einen geeigneten Träger aufgetragene, photopolymerisierbare Schicht bildweise zu einer photographischen Durchsichtsvorlage belichtet. Die Oberfläche der belichteten Schicht wird dann auf die bildaufnahmefähige Oberfläche eines separaten Elements gedrückt, so daß die Oberflächen miteinander in Kontakt stehen - und wenigstens eines der Elemente wird auf eine Temperatur oberhalb der Übertragungstemperatur der unbelichteten Anteile der Schicht erwärmt. Die zwei Elemente werden dann getrennt, wobei die durch Wärme übertragbaren, nichtbelichteten Bildbereiche des Composits auf das bildaufnahmefähige Element übertragen werden. Wenn das Element nicht vorgefärbt ist, kann das klebrige, nichtbelichtete Bild jetzt mit einem erwünschten Toner selektiv gefärbt werden. Alle diese Verfahren benötigen die Verwendung speziell behandelter, finaler Empfängerfolien und sind nicht anwendbar, um ein Farbprüfbild auf Papierzellstoff zu erhalten.
  • Wenn das Element vorgefärbt ist, ist die Flexibilität bezüglich der Farbenauswahl eingeschränkt, weil die Herstellung der vorgefärbten Elemente in allen erwünschten Farben wirtschaftlich nicht machbar ist. Das Tonen stellt eine größere Farbenflexibiblität bereit, ist aber mit Umweltproblemen verbunden, weil die feinen Pulver schwierig zu handhaben sind. Auch ergibt die Verwendung von Tonern Bilder, die ein signifikantes Relief haben, so daß es schwierig ist, Bilder mit hoher Auflösung zu erhalten, wenn es nötig ist, die Bilder übereinander zu legen, um Mehrfarbenbilder herzustellen.
  • Vorgefärbte Abwaschsysteme sind in der Technik bekannt. Diese schließen vorgefärbte Bilderzeugungssysteme auf Diazo-Basis ein, wie Van Beusekom, US Patent 3 671 236; Cederburd, US Patent 4 656 114 und Sacchi, US Patent 4 666 817, welche in einer Mischung von Wasser und 1-Propanol entwickelt werden;
  • Krech, US Patent 4 260 673, welches in einer Base entwickelt wird; und Platzer, US Patent 4 751 166; Mino, US Patent 4 783 390 und Adophson et al., US Patent 5 075 722, die in Wasser entwickelt werden. Diese Systeme stellen eine verbesserte Auflösung bereit. Die Elemente sind jedoch vorgefärbt und somit ist die Farbenflexibilität eingeschränkt, weil die Herstellung der vorgefärbten Elemente in allen erwünschten Farben wirtschaftlich nicht machbar ist. Ein zusätzlicher Nachteil für Systeme, die in wäßriger Base oder in organischen Lösungsmitteln entwickelt werden, ist der, daß sie Entflammbarkeits-, Toxizitäts-, Korrosions- und/oder Abfallbeseitigungsprobleme ergeben können.
  • Thompson, US Patent 4 737 436, offenbart ein Verfahren auf wäßriger Basis, um unter Verwendung einer Photoresistschicht, die eine Pigment-Mischung enthält, Farbprüfbilder auf einem einzigen Substrat herzustellen. Das Verfahren stellt das Vermischen der Pigmente, die anschließende Kombination der Pigment-Mischung mit einer wasserlöslichen Photoresist-Zusammensetzung, das Beschichten eines Substrats mit der Pigment enthaltenden Photoresist-Mischung, die bildweise Belichtung und die Entwicklung bereit, um ein Bild auf dem Substrat herzustellen. Ein zweites Bild wird dann auf dem belichteten und entwickelten Substrat gebildet, indem man eine zweite Pigment-Mischung bildet, anschließend die zweite Pigment-Mischung mit einer wasserlöslichen Photoresist-Zusammensetzung kombiniert, das Substrat, welches das erste Bild aufweist, mit der das zweite Pigment enthaltenden Photoresist- Mischung beschichtet, bildweise belichtet und entwickelt, um ein zweites Bild auf dem Substrat herzustellen. Dieses Verfahren hat verschiedene Nachteile. Erstens kann die Kombination der Pigment-Mischung mit der Photoresist-Beschichtung Stabilitätsprobleme der Beschichtungslösung ergeben. Nichtgleichförmigkeitsprobleme der Beschichtung können sich ergeben, wobei die gleichförmige Beschichtung in zunehmendem Maße schwierig wird, wenn die Größe der Arbeit zunimmt. Da zweitens die Pigment-Mischung vor der Beschichtung mit dem Photoresist vermischt wird, wird die Kompatibilität des Pigments mit der Photoresist-Beschichtung ein Problem. Dieses Verfahren ist auch dahingehend eingeschränkt, daß es nicht das Auftragen von Färbemittel allein auf die ungefähren Bildbereiche ermöglicht.
  • Weiterhin offenbart WO 92/02857 vorgefärbte, wäßrig entwickelbare, lichtempfindliche Elemente, umfassend: (A) einen Träger; (B) eine Färbemittel enthaltende Schicht, die im wesentlichen aus (I) einem Färbemittel und (2) einem Polyvinylalkohol- Bindemittel besteht, wobei das Bindemittel zu etwa 87-100% hydrolysiert ist und eine ausreichend hohe Molmasse aufweist, um filmbildend zu sein; und (C) eine lichtempfindliche Schicht, die im wesentlichen aus (3) einem lichtempfindlichen, wasserlöslichen, polymeren Diazoharz und (4) einem Polyvinylalkohol-Bindemittel besteht, wobei das Bindemittel zu etwa 87- 100% hydrolysiert ist und eine ausreichend hohe Molmasse aufweist, um filmbildend zu sein; und (D) eine Klebschicht; worin die Färbemittel enthaltende Schicht (B) und die lichtempfindliche Schicht (C) zu einer einzigen Färbemittel-enthaltenden, lichtempfindlichen Beschichtungs-Schicht (E) kombiniert werden können, die mit der Klebschicht (D) im Kontakt stehen muß, oder alternativ dazu können die Färbemittel-enthaltende Schicht (B) und die lichtempfindliche Schicht (C) in separaten, aber angrenzenden Schichten vorliegen, mit der Maßgabe, daß entweder die Schicht (B) oder die Schicht (C) mit der Klebschicht (D) im Kontakt stehen muß, und auch mit der Maßgabe, daß entweder die Färbemittel enthaltende Schicht (B) oder die lichtempfindliche Schicht (C) oder die Klebschicht (D) mit dem Träger (A) im Kontakt stehen müssen.
  • Es besteht jedoch noch ein Bedarf an einem Verfahren, das ein Farbbild mit hoher Auflösung und hoher Qualität auf tatsäch lich jedem beliebigen Papierzellstoff erzeugt. Weiterhin besteht ein Bedarf an einem Verfahren, das eine Farbflexibilität ohne die Umweltprobleme bereitstellt, die mit den vorhergehend erwähnten Prüfsystemen verbunden sind. Es besteht auch ein Bedarf an einem Verfahren, daß für das Auftragen des Färbemittels allein auf die ungefähren Bildbereiche anstatt auf die gesamte lichtempfindliche Schicht Rechnung trägt.
  • Kurzbeschreibung der Erfindung
  • Die Erfindung stellt ein Verfahren zur Bildung eines gefärbten Bildes bereit, in der Reihenfolge umfassend:
  • (A) das Auftragen wenigstens einer wäßrigen-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung auf ein lichtempfindliches Element, in der Reihenfolge umfassend:
  • (1 ein Trägerelement, das eine Trennfläche aufweist, wobei das Trägerelement gegenüber einer wäßrigen, flüssigen Entwicklung beständig ist,
  • (2) eine erste Klebschicht,
  • (3) eine nichtpigmentierte, erste lichtempfindliche Schicht, die im wesentlichen aus einer wäßrigen, flüssig-entwickelbaren, lichtempfindlichen Zusammensetzung besteht, worin die wäßrigpermeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung mit der ersten lichtempfindliche Schicht in Kontakt ist, wobei die wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung auf (3) aufgetragen wird;
  • (B) die bildweise Einwirkung von aktinischer Strahlung auf das lichtempfindliche Element der Stufe (A), auf das die permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung aufgetragen wurde, um bildweise belichtete und nichtbelichtete Bereiche in der nichtpigmentierten, ersten lichtempfindlichen Schicht und der darüberliegenden, permeablen, Färbemittel-enthaltende Zusammensetzung zu bilden;
  • (C) das Entwickeln des belichteten Elements der Stufe (B) durch Waschen mit einer wäßrigen Flüssigkeit, wobei entweder die bildweise belichteten oder die bildweise nichtbelichteten Bereiche entfernt werden, um ein erstes gefärbtes Muster zu bilden;
  • (D) das Laminieren eines eine Trennfläche aufweisenden Übertragungselements an das Element der Stufe (C), worin die Trennfläche benachbart zu dem ersten, gefärbten Muster in dem Element der Stufe (C) vorliegt;
  • (E) das Entfernen des Trägerelements mit der Trennfläche und das Freilegen der Klebschicht;
  • (F) das Laminieren des Elements der Stufe (E) an einen permanenten Träger, worin die Klebschicht benachbart zu dem permanenten Träger vorliegt; und
  • (G) das Entfernen des Übertragungselements, das eine Trennfläche aufweist; worin die Klebekraft zwischen der Trennfläche des Trägerelements und der Klebschicht einen Wert F1 hat; die Klebekraft zwischen der Klebschicht und dem ersten gefärbten Muster einen Wert F2 hat; die Klebekraft zwischen dem ersten gefärbten Muster und der Trennfläche des Übertragungsträgers einen Wert F3 hat; und die Klebekraft zwischen der Klebschicht und dem permanten Träger einen Wert F4 hat; und worin jedes von F2 und F3 größer als F1 ist und jedes von F2 und F4 größer als F3 ist;
  • wobei während des ganzen Verfahrens die Klebschicht an der lichtempfindlichen Schicht befestigt bleibt.
  • Gegebenenfalls kann dieses Verfahren zur Bildung eines Mehrfarbenbildes verwendet werden. Ein Mehrfarbenbild kann durch ein Verfahren der Belichtung in passender Übereinstimmung oder ein Verfahren der Laminierung in passender Übereinstimmung hergestellt werden. In dem Verfahren der Belichtung in passender Übereinstimmung umfaßt das Verfahren zusätzlich in der auf die Stufe (C) folgenden Reihenfolge:
  • (C1) das Laminieren eines lichtempfindlichen Elements an das Element der Stufe (C), wobei das lichtempfindliche Element in der Reihenfolge umfaßt:
  • (1 einen zusätzlichen Träger,
  • (2) eine darunterliegende, zusätzliche, lichtempfindliche Schicht, die
  • (a) wenigstens eine wäßrig-entwickelbare, nichtpigmentierte, lichtempfindliche Zusammensetzung umfaßt, und
  • (3) eine darunterliegende, zusätzliche Klebschicht, worin die zusätzliche Klebschicht benachbart zu dem ersten gefärbten Muster und über demselben in dem Element der Stufe (C) vorliegt;
  • (C2) das Entfernen des zusätzlichen Trägers;
  • (C3) das Auftragen wenigstens einer wäßrigen-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung auf die zusätzliche, lichtempfindliche Schicht;
  • (C4) die bildweise Belichtung der zusätzlichen lichtempfindlichen Schicht und der wäßrigen-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung mit aktinischer Strahlung in passender Übereinstimmung mit dem oben hergestellten, ersten gefärbten Muster, um bildweise belichtete und bildweise unbelichtete Bereiche zu bilden;
  • (C5) die Entwicklung der zusätzlichen, belichteten, lichtempfindlichen Schicht und der wäßrigen-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung der Stufe (C4) durch Waschen mit einer wäßrigen Flüssigkeit, wodurch entweder die bildweise belichteten oder die bildweise nichtbelichteten Bereiche ent fernt werden, um ein zusätzliches gefärbtes Muster herzustellen; und gegebenenfalls
  • (C6) das einmalige oder mehrfache Wiederholen der Stufen (C1) bis (C5) in der angegebenen Reihenfolge, worin die Klebekraft zwischen jeder der zusätzlichen lichtempfindlichen Schichten vor der Belichtung mit aktinischer Strahlung und ihrem darüberliegenden, zusätzlichen Träger einen Wert von weniger als jeweils F1 und F2 hat und geringer ist als jede der Klebekräfte zwischen den Klebschichten und benachbarten lichtempfindlichen Schichten oder gefärbten Mustern; worin die Klebekraft zwischen der zusätzlichen Klebschicht und dem darunterliegenden, ersten gefärbten Muster den Wert F5 hat, die Klebekraft zwischen jeder der zusätzlichen Klebschichten und dem darunterliegenden, zusätzlichen, gefärbten Muster den Wert F5i hat, die Klebekraft zwischen jeder der zusätzlichen Klebschichten und des darüberliegenden, zusätzlichen, gefärbten Musters den Wert F2i hat, die Klebekraft zwischen dem obersten, zusätzlichen, gefärbten Muster und der Trennfläche des Übertragungselements einen Wert F3n hat, und die Klebekraft zwischen der zusätzlichen Klebschicht und der darüberliegenden, zusätzlichen, lichtempfindlichen Schicht vor der Belichtung mit aktinischem Licht den Wert F6 hat, und worin
  • jedes von F2, F3, F2i, F3n, F5, F5i und F6 größer als F1 ist, und
  • jedes von F2, F2i, F4, F5, F5i größer als F3n ist.
  • In dem Verfahren der Laminierung in passender Übereinstimmung werden nach der Stufe (E) die Stufen (A) bis (E) unter Verwendung einer anderen wäßrigen-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung, eines anderen lichtempfindlichen Elements und des Elements der Stufe (E) als Übertragungselement in der Stufe (D) wenigstens einmal wiederholt.
  • Die Erfindung stellt auch ein mit einem Bild versehenes Element bereit, das durch das obige Verfahren erhältlich ist, in der Reihenfolge umfassend:
  • (1) ein Trägerelement mit einer Trennfläche, wobei das Trägerelement gegenüber einer wäßrigen Entwicklung beständig ist;
  • (2) eine erste Klebschicht;
  • (3) ein erstes gefärbtes Muster, das sich aus der bildweisen Belichtung und der Auswasch-Entwicklung einer ersten nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht ergibt, umfassend eine wäßrige flüssigentwickelbare, lichtempfindliche Zusammensetzung und eine darüberliegende, wäßrig-permeable, Färbemittelenthaltende Zusammensetzung, worin die Färbemittelenthaltende Zusammensetzung als separate Schicht vorliegt oder in der ersten nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht absorbiert ist; und
  • (4) ein Übertragungselement mit einer Trennfläche, worin die Klebekraft zwischen der Trennfläche des Trägerelements und der Klebschicht einen Wert F1 hat, die Klebekraft zwischen der Klebschicht und dem ersten gefärbten Muster einen Wert F2 hat; und die Klebekraft zwischen dem ersten gefärbten Muster und der Trennfläche des Übertragungsträgers einen Wert F3 hat; und worin
  • jedes von F2 und F3 größer als F1 ist und F2 größer als F3 ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Flüssigkeit für die Entwicklung Wasser; ist das lichtempfindliche Material ein wäßrig-entwickelbares Polyvinylalkohol-Derivat, das photovernetzte Gruppen enthält, die aus der aus N-Alkylstyrylpyri dinium und N-Alkylstyrylchinolinium bestehenden Gruppe ausgewählt sind; und ist die wäßrige, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung eine Tintenstrahldruckertinte, die auf die nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers aufgetragen wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine schematische Erläuterung des lichtempfindlichen Elements, das in dem Verfahren der Erfindung verwendet wird, und auf das wenigstens eine wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung aufgetragen ist.
  • Fig. 2 ist eine schematische Erläuterung des Trägerelements, das in dem Verfahren der Erfindung verwendet wird.
  • Die Fig. 3 und 4 sind schematische Erläuterungen alternativer Ausführungsformen des Übertragungselements, welches in dem Verfahren der Erfindung verwendet werden kann.
  • Fig. 5 ist eine schematische Erläuterung eines intermediären mit einem Bild versehenen Einfarben-Elements.
  • Fig. 6 ist eine schematische Erläuterung eines Einfarbenbildes auf einem permanenten Träger vor dem Entfernen des Übertragungselements.
  • Fig. 7 ist eine schematische Erläuterung, die ein zusätzliches lichtempfindliches Element zeigt, das in der Reihenfolge eine Klebschicht, eine lichtempfindliche Schicht und ein Trägerelement aufweist, welches unter Verwendung des Verfahrens der Belichtung in passender Übereinstimmung auf dem ersten ein gefärbtes Muster enthaltenden Element nach der Stufe (C) vorliegt.
  • Fig. 8 ist eine schematische Erläuterung, die das ein erstes gefärbtes Muster enthaltende Element nach der Stufe (C) zeigt, das in der Reihenfolge eine Klebschicht, eine lichtempfindliche Schicht und eine wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung aufweist, die unter Verwendung des Verfahrens der Belichtung in passender Übereinstimmung auf demselben vorliegt.
  • Fig. 9 ist eine schematische Erläuterung eines intermediären, mit einem Bild versehenen Mehrfarben-Elements unter Verwendung des Verfahren der Belichtung in passender Übereinstimmung.
  • Fig. 10 ist eine schematische Erläuterung eines Mehrfarben- Bildes auf einem permanenten Träger vor dem Entfernen des Übertragungselements unter Verwendung des Verfahrens der Belichtung in passender Übereinstimmung.
  • Fig. 11 ist eine schematische Erläuterung eines fertigen Mehrfarben-Bildes auf einem permanenten Träger, das unter Verwendung des Verfahrens der Belichtung in passender Übereinstimmung hergestellt wurde.
  • Fig. 12 ist eine schematische Erläuterung eines intermediären Zweifarben-Elements unter Verwendung des Verfahrens der Belichtung in passender Übereinstimmung.
  • Fig. 13 ist eine schematische Erläuterung eines intermediären Mehrfarben-Elements unter Verwendung des Verfahrens der Laminierung in passender Übereinstimmung.
  • Fig. 14 ist eine schematische Erläuterung eines Mehrfarben- Bildes auf einem permanenten Träger vor dem Entfernen des Übertragungselements unter Verwendung des Verfahrens der Laminierung in passender Übereinstimmung.
  • Fig. 15 ist eine schematische Erläuterung eines fertigen Mehrfarben-Bildes auf einem permanenten Träger, das unter Verwendung des Verfahrens der Laminierung in passender Übereinstimmung hergestellt wurde.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Einfarbenbild auf einem permanenten Träger gebildet, indem man wenigstens eine wäßrige-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung auf ein lichtempfindliches Element aufträgt, umfassend ein Trägerelement, das eine Trennfläche aufweist, eine erste Klebschicht und eine nichtpigmentierte, erste, lichtempfindliche Schicht, die im wesentlichen aus einer wäßrigen, flüssigentwickelbaren, lichtempfindlichen Zusammensetzung besteht, worin die wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung auf die lichtempfindliche Schicht aufgetragen wird; bildweise aktinische Strahlung auf das lichtempfindliche Element einwirken läßt, auf das die permeable, Färbemittelenthaltende Zusammensetzung aufgetragen wurde, um bildweise belichtete und nichtbelichtete Bereiche in der nichtpigmentierten, ersten lichtempfindlichen Schicht und der darüberliegenden, permeablen, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung zu bilden; das belichtete Element durch Waschen mit einer wäßrigen Flüssigkeit entwickelt, wobei entweder die bildweise belichteten oder die bildweise nichtbelichteten Bereiche entfernt werden, um ein erstes gefärbtes Muster zu bilden; an das belichtete und entwickelte Element ein eine Trennfläche aufweisendes Übertragungselement laminiert, worin die Trennfläche benachbart zu dem ersten, gefärbten Muster vorliegt; das Trägerelement mit der Trennfläche entfernt und die Klebschicht freilegt; das so gebildete Element an einen permanenten Träger laminiert, worin die Klebschicht benachbart zu dem permanenten Träger vorliegt; und den Übertragungsträger, der eine Trennfläche aufweist, entfernt.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Trägerelement verwendet, um ein Mehrfarbenbild aufzubauen, das aus mehreren belichteten Farbschichten besteht, zwischen denen jeweils eine Klebschicht eingefügt und damit verbunden wird. Mehrfarbenbilder werden dadurch auf dem Trägerelement aufgebaut, daß man jeweils mehrfache Bilderzeugungsstufen durchführt. Nachdem das Mehrfarbenbild hergestellt worden ist, wird ein Übertragungselement verwendet, um eine doppelte Übertragung des Mehrfarbenbildes zu bewirken, was mit der Übertragung des gefärbten Bildes von dem Übertragungselement (wobei dieses Bild seitenverkehrt ist) auf den permanenten Träger endet, um ein seitenrichtiges Bild zu liefern. Dieses Verfahren der Bildung eines Mehrfarbendruckabzugs wird ein Verfahren der Belichtung in passender Übereinstimmung genannt.
  • In noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein Mehrfarbendruckabzug gebildet, indem man wenigstens ein zusätzliches lichtempfindliches Element, umfassend ein Trägerelement mit einer Trennfläche, ein Klebschicht und eine nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht, und auf das wenigstens eine wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung aufgetragen wurde, belichtet und entwickelt, das so gebildete gefärbte Bild an ein Übertragungselement, das darauf ein erstes, gefärbtes Bild trägt, in passender Übereinstimmung laminiert, anschließend das Trägerelement mit der Klebschicht entfernt und das so gebildete Mehrfarbenbild an einen permanenten Träger laminiert. Dieses Verfahren der Bildung eines Mehrfarbendruckabzugs wird ein Verfahren der Laminierung in passender Übereinstimmung genannt.
  • Die Erfindung stellt Vierfarbendruckabzüge mit hoher Auflösung, hoher Qualität auf tatsächlich jedem Zellstoff-Prüfpapier oder einem anderen permanenten Träger bereit. Sie stellt auch eine Entwicklung während der Bilderzeugung mit Leitungswasser als flüssigem Entwickler bereit, um Probleme hinsichtlich der Toxizität, der Abfallbeseitigung und der Korrosion zu minimieren oder zu eliminieren. Sie stellt auch eine Farbenflexibilität und die Fähigkeit zur Zugabe der Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung ausschließlich zu den ungefähren Bereichen bereit, in denen ein Bild erwünscht ist. Sie stellt auch die Zugabe von mehr als einer Farbe zu einer einzelnen Schicht bereit.
  • Bei der praktischen Durchführung des Verfahrens der Erfindung sind wenigstens vier Komponenten notwendig: (I) ein lichtempfindliches Element, umfassend in der Reihenfolge: eine Klebschicht und eine lichtempfindliche Schicht auf einem Trägerelement mit einer Trennfläche, (II) eine wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung, (III) ein Übertragungselement und (IV) ein permanentes Trägerelement. Das Trägerelement mit der Trennfläche kann eine Trägerbasis und eine Trennschicht oder eine Polsterschicht umfassen. Das Übertragungselement mit der Trennfläche umfaßt einen Übertragungsträger und wenigstens eine Trennschicht oder Polsterschicht. Zusätzliche lichtempfindliche Elemente und zusätzliche Färbemittel enthaltende Zusammensetzungen werden auch zur Herstellung von Mehrfarbenbildern verwendet.
  • Um das Verständnis des Verfahrens der Erfindung zu erleichtern, werden die einzelnen Komponenten zuerst ausführlich beschrieben.
  • Lichtempfindliches Element
  • Das lichtempfindliche Element wird in Fig. 1 gezeigt. Das Element umfaßt in der Reihenfolge: ein Trägerelement mit einer Trennfläche (10), eine Klebschicht (11) und eine lichtempfindliche Schicht (12).
  • Trägerelement
  • Das Trägerelement mit der Trennfläche (10) kann eine Trägerbasis (14) und eine Oberflächenschicht (15) umfassen, welche eine Trennschicht oder eine Polsterschicht sein kann. Wenn das als Trägerbasis verwendete Material eine Trennfläche aufweist, z. B. Polyethylen oder ein Fluorpolymer, ist keine weitere Oberflächenschicht notwendig. Die Trägeroberflächenschicht (15) sollte eine ausreichende Haftung an die Trägerbasis (14) haben, um während der gesamten Verfahrensstufen in den Verfahren der Erfindung an den Träger fixiert zu bleiben. Die Trägeroberflächenschicht (15) sollte eine ausreichende Haftung - an der Klebschicht haben, um während der wäßrigen Entwicklung der lichtempfindlichen Schicht an derselben fixiert zu bleiben. Aber gleichzeitig sollte die Haftung der Trägeroberflächenschicht an die Klebschicht genügend klein sein, um ein Entfernen der Trägerbasis und der Trägeroberflächenschicht - falls dieselbe vorliegt - nach den wäßrigen Entwicklungsstufen zu ermöglichen. Die relativen Haftungsgleichgewichte werden nachstehend ausführlicher beschrieben.
  • In dem Verfahren des Einfarbenbildes und dem Verfahren des Mehrfarbenbildes in passender Übereinstimmung dient das Trägerelement als temporärer Empfänger, auf dem das gefärbte Bild, umfassend eine oder mehrere mit einem Bild versehene, gefärbte Schichten, zwischen denen alternativ und gleichmäßig Klebschichten angeordnet sind, konstruiert werden kann. Die lichtempfindliche Schicht mit ihrer darüberliegenden, wäßrigpermeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung wird belichtet und entwickelt, während sie auf dem Trägerelement vorliegt.
  • Die Trägerbasis (14) kann beinahe jedes Material umfassen, welches eine angemessene Steifigkeit und Maßhaltigkeit aufweist und wasserbeständig ist. Materialien mit ausreichender Steifigkeit und Maßhaltigkeit sind solche, die befähigt sind, ein Bild zu stützen, ohne daß ein Verschieben oder eine Versetzung ermöglicht wird. Das für die Trägerbasis verwendete Material sollte eine ausreichende Wasserbeständigkeit haben, um eine wäßrige Entwicklung der lichtempfindlichen Schicht zu erlauben, ohne daß ein Schrumpfen oder Verziehen eintritt. Das für die Trägerbasis verwendete Material sollte auch eine ausreichende Wärme- und Druckbeständigkeit aufweisen, um den verschiedenen Laminierungsstufen standzuhalten. Der Träger ist im allgemeinen glatt und flach. Beispiele geeigneter Materialien, die verwendet werden können, schließen polymere Folien ein, wie Polyester, einschließlich Polyethylenterephthalat und Polyethylennaphthalat; Polyamide; Polycarbonate; Fluorpolymere; Polyacetale; Polyolefine usw. Die Trägerbasis kann auch ein dünnes Metallblech oder ein Papiersubstrat oder ein synthetisches Papier sein, welches behandelt wurde, um wasserbeständig zu sein. Die Trägerbasis kann transparent, durchscheinend oder lichtundurchlässig sein. Sie kann gefärbt sein und Materialien, wie Lichthofschutz-Farbstoffe, aufweisen, die in dieselbe eingearbeitet sind. Ein bevorzugtes Trägerstütz- Material ist eine Polyethylenterephthalat-Folie.
  • Die Trägerbasis kann eine antistatische Schicht aufweisen, die auf einer oder beiden Seiten aufgetragen ist. Dies kann zur Reduktion der statischen Aufladung nützlich sein, wenn die Trägerbasis von dem lichtempfindlichen Element durch Ablösen entfernt wird, wie nachstehend diskutiert wird. Es wird im allgemeinen bevorzugt, daß eine antistatische Schicht auf die Rückseite der Trägerbasis aufgetragen wird, d. h. die Seite, welche derjenigen gegenüberliegt, auf der sich die lichtempfindliche Schicht befindet. Materialien, die als antistatische Materialien verwendet werden können, sind in der Technik wohlbekannt.
  • Die Trägerbasis hat typischerweise eine Dicke von 20 bis 250 um (1,0 bis 10 mil). Eine bevorzugte Dicke ist 55 bis 200 um (2 bis 8 mil).
  • Die Trennfläche des Trägerelements kann durch eine Oberflächenschicht (15) bereitgestellt werden, welche aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus (i) einer Trennschicht und (ii) einer Polsterschicht besteht. Trennschichten sind im allgemeinen sehr dünne Schichten, welche die Trennung von Schichten begünstigen. Materialien, die als Trennschichten brauchbar sind, sind in der Technik wohlbekannt und schließen z. B. Silicone, Melaminacrylharze, Vinylchlorid-Polymere und -Copolymere, Vinylacetat-Polymere und -Copolymere, weichgemachte Polyvinylalkohole, Ethylen- und Propylen-Polymere und -Copolymere ein. Wenn eine separate Trennschicht auf die Trägerbasis aufgetragen wird, hat die Schicht im allgemeinen eine Dicke im Bereich von 0,5 bis 10 um.
  • Die Trägertrennschicht kann auch Materialien, wie antistatische Mittel, Färbemittel, Lichthofschutz-Farbstoffe, optische Aufheller, Tenside, Weichmacher, Beschichtungshilfsmittel und Mattierungsmittel, einschließen.
  • Ein zweiter, bevorzugter Typ der Trägeroberflächenschicht (15) ist die Polsterschicht mit einer Trennfläche. Die Polsterschicht ist eine deformierbare Schicht, die im allgemeinen dicker ist als eine Trennschicht. Überraschenderweise wurde gefunden, daß das Einfügen einer Träger-Polsterschicht über der Trägerbasis verschiedene Vorteile in dem Verfahren der Erfindung ergab, wenn Mehrfarbenbilder hergestellt werden: Das Ausmaß der Sprenkelung, die durch Lufteinschluß während der Laminierungsstufen verursacht wird, war stark reduziert; die Laminierungstemperaturen konnten reduziert werden; und die Haftung zwischen den Farben war verbessert.
  • Die Träger-Polsterschicht sollte eine Trennschicht aufweisen, um die Trennung der Trägerbasis und der Träger-Polsterschicht von der Klebschicht nach der wäßrigen Entwicklung der lichtempfindlichen Schicht zu ermöglichen. Einige Beispiele geeigneter Materialien, die als Träger-Polsterschicht verwendet werden können, schließen Ethylen/Methacrylsäure-Copolymere und -Ionomere, Ethylen/Acrylsäure-Copolymere und -Ionomere, Ethylen/Vinylacetat-Copolymere, Ethylen-Homopolymere, Propylen- Homopolymere, Ethylen/Propylen-Copolymere, Ethylen/Methacrylat-Copolymere und Ethylen/Methacrylsäure/Isobutylacrylsäurelonomere ein.
  • Mischungen von Materialien können auch verwendet werden. Bevorzugte Materialien für die Träger-Polsterschicht sind Ethylen/Methacrylsäure- und Ethylen/Acrylsäure-Copolymere und -Ionomere. Solche Materialien sind im Handel als z. B. Surlyn® 1601 (E.I. du Pont de Nemours and Company, Wilmington, DE) und Iotek® 4080 (Exxon Chemical Co., Houston, TX) erhältlich.
  • Die Träger-Polsterschicht kann auch Materialien, wie antistatische Mittel, Färbemittel, Lichthofschutz-Farbstoffe, optische Aufheller, Tenside, Weichmacher und Beschichtungshilfsmittel, einschließen.
  • Im allgemeinen können diese zusätzlichen Materialien weniger als 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Träger-Polsterschicht, vorzugsweise weniger als 5 Gew.-%, ausmachen. Es kann vorteilhaft sein, ein weißes Pigment in die Träger-Polsterschicht einzuschließen. Dies erleichtert die Untersuchung des darauf gebildeten, gefärbten Bildes.
  • Die Träger-Polsterschicht hat im allgemeinen eine Dicke im Bereich von 12 bis 150 um (0,5 bis 6 mil), vorzugsweise von 35 bis 65 um (1,4 bis 2,6 mil).
  • Um eine adäquate Haftung der Träger-Polsterschicht an der Trägerbasis zu gewährleisten, ist es zuweilen notwendig, eine oder mehrere Verankerungsschichten zwischen denselben einzuschließen. Unter "Verankerungsschicht" versteht man eine Schicht, die an die Schichten auf beiden Seiten, d. h. die Schicht über ihr und die Schicht unter ihr, adhäsiv gebunden bleibt. Klebstoff-Materialien zum Verbinden unterschiedlichen Typen von Materialien sind in der Technik wohlbekannt und Diskussionen darüber können z. B. in Handbook of Adhesives, zweite Aufl., Irving Skeist, Herausg. (Van Nostrand Reinhold Co., New York, 1977) gefunden werden. Alle herkömmlichen Klebstoff-Materialien können in der Verankerungsschicht oder -schichten verwendet werden, solange sie nicht durch die wäßrige Entwicklungsstufe beeinträchtigt werden. Geeignete Materialien zur Verwendung als Träger-Verankerungsschicht schließen z. B. Ethylen/Vinylacetat-Copolymere, Vinylchlorid- Vinylacetat-Copolymere, Vinylchlorid/Vinylidenchlorid-Copolymere und thermoplastische Polyamide ein. Die exakte Auswahl des Klebstoffs hängt von den Zusammensetzungen der Träger-Polsterschicht und der Trägerbasis ab. In die Verankerungsschicht oder -schichten können Materialien eingebaut sein, wie antistatische Mittel, Färbemittel, Lichthofschutz- Farbstoffe, optische Aufheller, Tenside, Weichmacher und Beschichtungshilfsmittel.
  • Die Träger-Verankerungsschicht hat im allgemeinen eine Dicke im Bereich von 0,01 bis 10 um, vorzugsweise 0,05 bis 5 um. Wenn mehr als eine Verankerungsschicht vorliegt, liegt die gesamte Dicke der Schichten im allgemeinen in dem obigen Bereich.
  • Das Trägerelement kann auch mit einer temporären Deckschicht (nicht gezeigt) versehen sein. Die temporäre Deckschicht kann ein beliebiges Material umfassen, welches einen angemessenen Schutz der darunterliegenden Klebschicht gewährleistet und sich durch Ablösen sauber von der Klebschicht entfernen läßt. Bevorzugte Deckschichten sind sich ablösende Folien, wie Polyethylen oder Polyethylenterephthalat. Diese Folien können mit Trennschichten, wie Silicon, beschichtet sein, solange die Trennschicht sich sauber von der Folie ablösen läßt. Die Dicke der temporären Deckschicht ist nicht entscheidend und liegt typischerweise im bereich von 25 bis 250 um (1 bis 10 mil).
  • Klebschicht
  • Die Klebschicht (11) bleibt während des gesamten Verfahrens der Erfindung an die lichtempfindliche Schicht gebunden. Die Klebschicht kann jede geeignete Zusammensetzung umfassen, welche die notwendige Haftung an die lichtempfindliche Schicht aufweist und nicht die Funktion der lichtempfindlichen Schicht beeinträchtigt; eine Beeinträchtigung, wie sie sich z. B. aus dem Auslaugen von Komponenten aus der Klebschicht in die lichtempfindliche Schicht oder in die sich ergebende, mit einem Bild versehene Schicht ergeben kann. Um ein Bild mit hoher Auflösung zu erreichen, wird es bevorzugt, daß die Klebschicht befähigt ist, während der Entwicklung an einem Bildpunkt zu haften, nicht die pigmentierte Schicht zu beschmutzen, und sich nicht an andere Schichten anzulagern, z. B. Papier, sowohl während als auch nach der Probeabzugmontage. Vorzugsweise ist die Klebschicht transparent und weist keine Vergilbung auf, welche das Farbgleichgewicht verschieben kann. Sie sollte zu einer einfachen Laminierung ohne Lufteinschlüsse befähigt sein, welche die Bildqualität reduzieren. Es wird bevorzugt, daß die Klebschicht befähigt ist, leicht über die anderen Schichten zu gleiten, jedoch nicht so leicht, daß Übereinstimmungsprobleme auftreten. Die Klebschicht sollte sich vorzugsweise an andere Farbfilme und Klebschichten heißsiegeln lassen, kratz- und abriebbeständig sein - in feuchter oder trockener Form - und mit der Zeit oder beim Falten oder Biegen nicht reißen oder brüchig werden. Das Kleben an andere Komponenten der Laminierung- oder Verarbeitungsgerätschaften ist auch unerwünscht.
  • Wie oben diskutiert wurde, sind Klebstoffmaterialien zum Verkleben unterschiedlicher Materialtypen in der Technik wohlbekannt und Diskussionen können z. B. in Handbook of Adhesives, zweite Aufl., Irving Skeist, Herausg. (Van Nostrand Reinhold Co., New York, 1977) gefunden werden. Die exakte Auswahl des Klebstoffs hängt von der Natur der lichtempfindlichen Schicht, der Trägerbasis und den Trenn- oder Polsterschichten ab. Beispiele einiger geeigneter Klebstofftypen, die verwendet werden können, schließen Polyesterharze und Vinylacetat-Copolymere mit Ethylen und/oder Vinylchlorid ein.
  • Herkömmliche Additive, die vorhergehend aufgeführt wurden, als Additive für die Polster- und Trennschichten können auch in der Klebschicht vorliegen.
  • Die Klebschicht (11) hat im allgemeinen eine Dicke im Bereich von 0,1 bis 10 um, vorzugsweise von 0,5 bis 3 um.
  • Nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht
  • Die lichtempfindliche Schicht (12) umfaßt eine wäßrige, flüssig-entwickelbare, lichtempfindliche Zusammensetzung, für die sich durch die Belichtung mit aktinische Strahlung eine Änderung der Löslichkeit ergibt. Die lichtempfindliche Zusammensetzung kann photoinsolubilisierbar sein, d. h. vor der Belichtung läßt sich die lichtempfindliche Zusammensetzung durch Wasser oder wäßrige Lösungen, die im wesentlichen aus Wasser bestehen, von der Trägerbasis entfernen. Nach der Belichtung läßt sich die Zusammensetzung nicht von der Trägerbasis durch Wasser oder durch wäßrige Lösungen, die im wesentlichen aus Wasser bestehen, entfernen. Alternativ dazu kann die lichtempfindliche Zusammensetzung photosolubilisierbar sein. Im letzteren Fall läßt sich die lichtempfindliche Zu sammensetzung vor der Belichtung nicht durch Wasser oder durch wäßrige Lösungen, die im wesentlichen aus Wasser bestehen, von dem Träger entfernen. Nach der Belichtung läßt sich die Zusammensetzung durch Wasser oder durch wäßrige Lösungen, die im wesentlichen aus Wasser bestehen, von dem Träger entfernen.
  • Eine Photoinsolubilisierung wird im allgemeinen durch eine photoinitiierte Polymerisation und/oder Vernetzungsreaktionen erreicht. Die sich ergebende Änderung der physikalischen Eigenschaften der vorliegenden Verbindungen, insbesondere die Zunahme der Molmasse und/oder der Netzwerkbildung, insolubilisiert das lichtempfindliche Material.
  • Derivate von wasserlöslichen Polymeren, wie Polyvinylalkohol, die photovernetzbare Seitengruppen umfassen, können vorteilhafterweise in der lichtempfindlichen Schicht verwendet werden. Bei der Belichtung reagieren diese Gruppen, um Vernetzungen zwischen unterschiedlichen Polymerketten zu bilden. Photovernetzbare Polymere werden in A. Reiser, Photoreactive Polymer: The Science and Technology of Resists, Wiley, New York, 1989, S. 24-32 beschrieben. Typische photovernetzbare Gruppen sind z. B. die Cinnamyl-, Chalcon-, α-Phenylmaleimid-, N-Alkylstyrylpyridinium- und N-Alkylstyrylchinolinium-Gruppen.
  • Andere wäßrig-entwickelbare Systeme werden in Briney et al., US 4 485 167, erlassen am 27. November 1984, offenbart.
  • Derivate von Polyvinylalkohol, welche photovernetzbare Gruppen 4 umfassen, werden bevorzugt. Bevorzugte Polyvinylalkohol-Derivate sind solche, die N-Alkylstyrylpyridinium- oder N-Alkylstyrylchinolinium-Gruppen umfassen. Solche Polymere werden in K. Ichimura und S. Wantanabe, J. Polym. Sci. Polym. Lett. Ed 18, 613 (1980) und 20, 1411, 1419 (1982) sowie in Ichimura, US Patente: 4 272 620, 4 287 335, 4 339 524, 4 564 580 und 4 777 114 beschrieben.
  • Substituierte, wäßrig-entwickelbare Polyvinylalkohol-Polymere werden typischerweise dadurch hergestellt, daß man verseiftes Polyvinylacetat mit einer geeigneten photovernetzenden Gruppe derivatisiert. Es ist erwünscht, daß das Polyvinylacetat zu wenigstens 70% hydrolysiert ist. Typischerweise wird zu 88% verseiftes Polyvinylacetat verwendet, aber Polyvinylacetat, welches mehr oder weniger hoch verseift ist, kann mit der Maßgabe verwendet werden, daß die lichtempfindliche Schicht wäßrig-entwickelbar ist. Die photovernetzbare Gruppe kann durch eine beliebige chemische Bindung, wie eine Ester-, Ether- oder Acetalbindung, an den Polyvinylalkohol gebunden sein. Die Acetalbindung wird bevorzugt. Typischerweise liegen 0,5-10 Mol-%, vorzugsweise 1-4 Mol-%, der photovernetzbaren Gruppen vor. Obwohl Polymere, die höhere Mengen von photovernetzbaren Gruppen enthalten, nicht wäßrig-entwickelbar gemacht werden können, können höhere Mengen von photovernetzbaren Gruppen verwendet werden, vorausgesetzt, daß die lichtempfindliche Schicht wäßrig-entwickelbar ist. Der Polymerisationsgrad des Polyvinylalkohols, d. h. die Anzahl der Monomereinheiten in der Polymerkette, liegt vorteilhafterweise im Bereich von 400 bis 3000. Wenn der Polymerisationsgrad zu klein ist, wird die Belichtungszeit, die für das Unlöslichmachen notwendig ist, verlängert. Wenn der Polymerisationsgrad zu groß ist, wird die Viskosität der Polymer enthaltenden Lösungen so groß, daß sie sich schwierig herstellen und handhaben lassen.
  • Eine andere Klasse von polyfunktionellen, photoaktivierbaren Vernetzungsmitteln sind Bisazide. Diese Verbindungen sind typischerweise aromatische Bisazide, die mit einer oder mehreren ionischen Gruppen, wie Sulfonat, Carboxylat und Sulfat, substituiert sind, um die Löslichkeit in Wasser zu erhöhen. Typische Bisazide sind Natrium-4,4'-diazidostilben-2,2'- disulfonat, Natrium-4,4'-diazidobenzalacetophenon-2-sulfonat und Natrium-4,4'-diazidostilben-α-carboxcylat. Ein bevorzugtes Bisazid ist Natrium-4,4'-diazidostilben-2,2'-disulfonat. Wie dem Fachmann ersichtlich ist, können bei der Verwendung von Bisaziden, die andere Kationen als Natrium enthalten, z. B. Kalium, Ammonium und substituiertes Ammonium, wie z. B. Ethylammonium und Tetramethylammonium, äquivalente Ergebnisse erhalten werden.
  • Lichtempfindliche Diazoharze sind eine andere Klasse von lichtempfindlichen Materialien. Diese Materialien bestehen typischerweise aus aromatischen Diazoniumsalzen, die mit Formaldehyd vernetzt sind. Repräsentative Materialien sind: der Zinkchlorid-Komplex des 4-(Phenylamino)benzoldiazoniumsulfat (1 : 1)-Formaldehydpolymers, der Zinkchlorid-Komplex des 4-(Phenylamino)benzoldiazoniumphosphat (1 : 1)-Formaldehydpolymers, der Cobaltchlorid-Komplex des 4-(Phenylamino)benzoldiazonium (1 : 1)-Formaldehydpolymers, das nichtkomplexierte 4- (Phenylamino)benzoldiazoniumphosphat (1 : 1)-Formaldehydpolymer und das nichtkomplexierte 4-(Phenylamino)benzoldiazoniumsulfat (1 : 1)-Formaldehydpolymer. Da ihre Entwicklung kein Abwasser erzeugt, das Schwermetalle enthält, werden das nichtkomplexierte 4-(Phenylamino)benzoldiazoniumphosphat (1 : 1)-Formaldehydpolymer und das nichtkomplexierte 4-(Phenylamino)benzoidiazoniumsulfat (1 : 1)-Formaldehydpolymer bevorzugt.
  • Eine Photosolubilisierung wird im allgemeinen durch eine photoinitiierte Umwandlung von Materialien in stärker lösliche Formen, Plastifizierungsreaktionen, Depolymerisation, Entkopplung oder Vernetzungsreaktionen erreicht. Systeme, die auf o-Chinondiaziden und niedermolekularen Formaldehydpolymeren basieren, können vorteilhafterweise verwendet werden. Bei der Belichtung mit Ultraviolettstrahlung wird das o-Chinondiazid in die leicht lösliche Indencarbonsäure umgewandelt. Eine Diskussion solcher Systeme kann in A. Reiser, Photoreactive Polymer: The Science and Technology of Resists, Wiley, New York, 1989, S. 178-225 gefunden werden. Eine nützliche Photosolubilisierungschemie wird auch in Chen et al., US Patent 5 071 731, offenbart.
  • Andere herkömmliche Additive können auch der lichtempfindlichen Schicht zugefügt werden, mit der Maßgabe, daß sie mit den anderen in der Schicht vorliegenden Bestandteilen kompatibel sind, dem fertigen Bild keine unerwünschte Farbe verleihen und die Wirkungsweise des Elements nicht beeinträchtigen, das sowohl für die Durchführung des Bilderzeugungsverfahrens als auch die mehrfachen Übertragungen, welche notwendig sind, um das Bild auf einen permanenten Träger zu übertragen, notwendig ist. In einigen Fällen werden getrennte Photoinitiatoren zugegeben. Andere Komponenten können z. B. polymere Bindemittel, Weichmacher, Lichthofschutzmittel, optische Aufheller, Trennmittel, Tenside, Beschichtungshilfsmittel und Mattierungmittel einschließen.
  • Additive können in der lichtempfindlichen Zusammensetzung eingeschlossen sein, um die Penetration der wäßrig-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung, die Absorption und/oder die Fixierung an die lichtempfindliche Schicht zu verbessern. Von Mattierungmitteln, die der nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht zugefügt werden, würde man erwarten, daß sie der Schicht ein mattes Aussehen verleihen und auch eine verbesserte Diffundierbarkeit der Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung in die nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht bereitstellen.
  • Das lichtempfindliche Material muß in einer ausreichenden Menge vorliegen, um die lichtempfindliche Schicht bei der Belichtung mit aktinischer Strahlung zu solubilisieren oder nicht zu solubilisieren. Die lichtempfindliche Zusammensetzung muß eine ausreichende Polymermenge enthalten - entweder als Teil des lichtempfindlichen Materials oder als zugegebenes Bindemittel -, um einen Film zu bilden, wenn sie unter Bildung der lichtempfindlichen Schicht aufgetragen wird. Andere Bestandteile können in Mengen vorliegen, die notwendig sind, um ihre erwünschten Zwecke zu erreichen, jedoch nicht in so großen Mengen, daß sie die Eigenschaften des bilderzeugenden Systems beeinträchtigen.
  • Die Zusammensetzung der lichtempfindlichen Schicht - ausgedrückt in Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der lichtempfindlichen Schicht - ist typischerweise: Bindemittel 80- 98%, vorzugsweise 85-96%; lichtempfindliches Material 2- 10%, vorzugsweise 2-6%; und andere Bestandteile 0-10%. Wenn kein Bindemittel vorliegt, d. h. das lichtempfindliche Material auch als Bindemittel fungiert, ist die Zusammensetzung typischerweise: lichtempfindliches Material 80-100%, vorzugsweise 90-100% und andere Bestandteile 0-20%.
  • Die lichtempfindliche Schicht hat im allgemeinen eine Dicke im Bereich von 0,1 bis 10 um, vorzugsweise von 0,5 bis 2 um.
  • Herstellung des lichtempfindlichen Elements
  • Das lichtempfindliche Element kann dadurch hergestellt werden, daß man alle Schichten - in der Reihenfolge - auf die Trägerbasis unter Verwendung beliebiger, herkömmlicher Beschichtungs- und/oder Laminierungstechniken aufträgt. Solche Verfahren sind in der Technik wohlbekannt. Wenn die Klebschicht aus einer nichtwäßrigen Lösung auftragbar ist, können die Schichten auf die temporäre Deckschicht (nicht gezeigt) aufgetragen und an das Trägerelement laminiert werden. In diesem Fall kann die temporäre Deckschicht eine Mattierung auf ihrer Oberfläche, die der lichtempfindlichen Schicht benachbart ist, aufweisen, um der lichtempfindlichen Schicht eine Mattierung zu verleihen, wenn die temporäre Deckschicht abgezogen wird.
  • Es ist häufig zweckmäßig, das lichtempfindliche Element dadurch herzustellen, daß man ein vorgeformtes Element und ein Trägerelement aneinander laminiert. Das vorgeformte Element kann die lichtempfindliche Schicht und die Klebschicht umfassen, die zwischen einer Deckschicht (nicht gezeigt) und einem temporären Träger (nicht gezeigt) sandwichartig eingefügt sind. Die Klebschicht (11) und die lichtempfindliche Schicht (12) haben die gleiche Zusammensetzung, wie oben diskutiert wurde.
  • Die wahlweise, temporäre Deckschicht liegt vor, um das Element vor einem Zerkratzen oder einer anderweitigen Beschädigung vor der Anwendung zu schützen. Die temporäre Deckschicht kann aus den gleichen Materialien ausgewählt werden, die für die temporäre Deckschicht in dem Trägerelement beschrieben wurden.
  • Der temporäre Träger kann jedes maßhaltige Folienmaterial umfassen. Typischerweise wird eine Polymerfolie verwendet.
  • Der Träger sollte vor der Belichtung mit aktinischer Strahlung von der lichtempfindlichen Schicht entfernbar sein. Gleichzeitig muß eine ausreichende Haftung zwischen der lichtempfindlichen Schicht und dem temporären Träger vorliegen, um die Herstellung und Handhabung des lichtempfindlichen Elements zu ermöglichen. Eine separate Trennschicht kann zwischen dem temporären Träger und der lichtempfindlichen Schicht angeordnet sein, oder es kann eine zur Trennung mit Silicon behandelte Folie verwendet werden. Es wird bevorzugt, eine Trennschicht zu verwenden. Dies ermöglicht die Einstellung der Klebekraft zwischen der lichtempfindlichen Schicht und dem temporären Träger in bezug auf die anderen wichtigen Klebekräfte, die das Verfahren der Erfindung beeinflussen, wie später ausführlich diskutiert wird.
  • Die Dicke des temporären Trägers muß ausreichend sein, um die notwendige Steifigkeit zur Handhabung und Maßhaltigkeit zu erhalten, darüber hinaus ist sie jedoch nicht entscheidend. Die Dicke liegt im allgemeinen im Bereich von 25 bis 250 um (1 bis 10 mil).
  • Vorzugsweise wird das Element, welches einen temporären Träger und eine temporäre Deckschicht aufweist, durch Auftragen jeder der einzelnen Schichten auf den temporären Träger hergestellt. Vorzugsweise wird die lichtempfindliche Schicht dadurch hergestellt, daß man die Bestandteile in einem geeigneten Lösungsmittel, vorzugsweise einem wäßrigen Lösungsmittel, suspendiert oder löst, dasselbe auf den temporären Träger aufträgt und das Lösungsmittel verdampft.
  • Das in der Fig. 1 aufgeführte, lichtempfindliche Element kann dadurch aus dem vorgeformten Element und dem Trägerelement hergestellt werden, daß man dieselben aneinander laminiert. Die zwei temporären Deckschichten werden zuerst entfernt, und die zwei Elemente werden auf derartige Weise zusammen angeordnet, daß die Klebschicht (11) benachbart zu dem Trägerelement (10) vorliegt. Die Temperatur und der Druck, die in der Laminierungsstufe verwendet werden, hängen von der Zusammensetzung der Klebschicht (11) und dem Trägerelement (10) ab. Der temporäre Träger wird dann abgelöst. Wenn eine Trennschicht zwischen dem temporären Träger und der lichtempfindlichen Schicht vorliegt, wird die Trennschicht mit dem temporären Träger abgelöst und verbleibt nicht auf der lichtempfindlichen Schicht.
  • Dem Fachmann ist es klar, daß, um die zwei temporären Deckschichten zu entfernen, die Klebekraft zwischen jeder der temporären Deckschichten und ihren benachbarten Schichten geringer sein muß als die Klebekräfte zwischen allen anderen Schichten in ihren entsprechenden Elementen. Es ist auch klar, daß, um den temporären Träger und die assoziierte Trennschicht - falls dieselbe vorliegt - nach der Laminierungsstufe zu entfernen, die Klebekraft zwischen der lichtempfindlichen Schicht und dem temporären Träger oder der Trennschicht - falls dieselbe vorliegt - geringer sein muß als die Klebekraft zwischen der lichtempfindlichen Schicht (12) und der Klebschicht (11) und der Klebekraft zwischen der Klebschicht (11) und dem Trägerelement (10).
  • Färbemittel enthaltende Zusammensetzung
  • Die wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13) wird auf die nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht des lichtempfindlichen Elements aufgetragen. Sie kann als eine Schicht aufgetragen werden oder nach ihrem Auftragen von der lichtempfindlichen Schicht absorbiert werden. Die Färbemittelenthaltende Zusammensetzung (13) muß wäßrig-permeabel sein, um nicht die Entwicklung der lichtempfindlichen Schicht nach der Belichtung zu beeinträchtigen. Falls sie als eine Schicht über der nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht vorliegt, sollte ihre Dicke nicht größer als 4 um, vorzugsweise nicht größer als 2 um sein. Das verwendete Färbemittel kann jedes Material sein, das in der wäßrigen Flüssigkeit unlöslich ist, welche zur Entwicklung der belichteten, nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht verwendet wird. Das Färbemittel kann eines der 4 Standardfarben sein, d. h. Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz oder jede andere erwünschte Farbe. Die Färbemittel, welche verwendet werden können, sind dem Fachmann wohlbekannt. Das Färbemittel sollte mit der lichtempfindlichen Schicht verträglich sein und sollte vorzugsweise nicht im starken Maße in dem Spektralbereich Strahlung absorbieren, in dem die lichtempfindliche Zusammensetzung Strahlung absorbiert. Bevorzugte Färbemittel sind Pigmente, die in Wasser dispergierbar sind.
  • Das Färbemittel muß in einer ausreichenden Menge vorliegen, um das Bild zu einer ausreichenden optischen Dichte zu färben, aber nicht in einer derartig großen Menge vorliegen, daß, wenn es nach seinem Auftragen von der lichtempfindlichen Schicht absorbiert werden würde, die Eigenschaften der lichtempfindlichen Schicht, z. B. die Photoempfindlichkeit, die Haftung usw., die zur Arbeitsweise des Bilderzeugungssystems notwendig sind, beeinträchtigen würde. Für Farbdruckabzüge sind optische Dichten zwischen 0,5 und 2 erwünscht. Andere Bestandteile können in der Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung eingeschlossen sein, um ihre Penetration, Absorption und oder Fixierung an die lichtempfindliche Schicht zu verbessern, mit der Maßgabe, daß sie nicht die Bilderzeugungsfunktion der lichtempfindlichen Schicht oder die erwünschte Farbe des Färbemittels beeinträchtigen. Wasserunlösliche Bindemittel können in der wäßrig-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung vorliegen, um die Beschichtbarkeit und/oder die Wasserechtheit des Bildes zu verbessern.
  • Die wäßrig-entwickelbare, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13), welche typischerweise ein Färbemittel und Wasser enthält, kann auf die nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht aufgetragen, laminiert, gesprüht oder gedruckt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13) eine Tintenstrahldruckertinte, und dieselbe wird unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers aufgetragen. Die Tintenstrahldruckertinte umfaßt ein wäßriges Trägermedium und ein Färbemittel, welches eine Pigment-Dispersion oder ein Farbstoff sein kann. Wenn das Färbemittel ein Farbstoff ist, muß es durch bekannte Techniken, z. B. Einkapselung, unlöslich gemacht werden, so daß es in der Entwicklungsstufe nicht ausgewaschen wird. Reaktivfarbstoffe, die befähigt sind, bei der Belichtung mit UV- Strahlung mit dem lichtempfindlichen Material zu reagieren, sind in der Erfindung auch brauchbar. Eine Farbstoff-Disper sion kann auch verwendet werden. Die Pigment-Dispersion umfaßt ein Pigment und ein Dispergiermittel, welches vorzugsweise eine polymere Verbindung ist.
  • Tintenstrahldruckertinte
  • Die wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13), die als Tintenstrahldruckertinte aufgetragen werden kann, umfaßt ein wäßriges Trägermedium und ein Färbemittel, welches eine Pigment-Dispersion oder ein Farbstoff sein kann.
  • Wäßriges Trägermedium
  • Das wäßrige Trägermedium ist Wasser oder eine Mischung aus Wasser und wenigstens einer wasserlöslichen, organischen Komponente. Deionisiertes Wasser wird üblicherweise verwendet. Repräsentative Beispiele von wasserlöslichen, organischen Lösungsmitteln werden in Ma et al., US Patent 5 085 698 beschrieben.
  • Die Auswahl einer geeigneten Mischung von Wasser und wasserlöslichem, organischen Lösungsmittel hängt von den Anforderungen an die spezielle Anwendung, wie der erwünschten Oberflächenspannung und Viskosität, dem ausgewählten Pigment, der Trocknungszeit der pigmentierten Tintenstrahldruckertinte und dem Typ der lichtempfindlichen Schicht, auf welche die Tinte gedruckt wird, ab. Eine Mischung eines wasserlöslichen, organischen Lösungsmittels mit wenigstens zwei Hydroxylgruppen, z. B. Diethylenglycol, und deionisiertem Wasser wird als wäßriges Medium bevorzugt. Im Fall einer Mischung aus Wasser und Diethylenglycol, könnte das Wasser in einer Menge zwischen 30 und 95 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 60 bis 95 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des wäßrigen Trägermediums, vorliegen.
  • Färbemittel
  • Das in der Erfindung brauchbare Färbemittel kann eine Pigment- Dispersion oder ein Farbstoff sein. Ein Pigment ist ein Färbe mittel, das in einem unlöslichen, teilchenförmigen Zustand aufgetragen wird. Ein Farbstoff ist ein Färbemittel, das typischerweise in einem löslichen Zustand vorliegt, aber durch bekannte Techniken, wie der Einkapselung, vor der Verwendung in dieser Erfindung unlöslich gemacht wird. Reaktivfarbstoffe, die befähigt sind, bei der Belichtung mit UV-Strahlung mit dem lichtempfindlichen Material zu reagieren, sind in der Erfindung ebenfalls brauchbar. Dispersionsfarbstoffe können auch verwendet werden. Der Ausdruck Pigment-Dispersion, wie er in der Technik bekannt ist und hierin verwendet wird, bezieht sich auf eine Mischung aus Pigment und einem Dispergiermittel. Vorzugsweise ist das Dispergiermittel eine polymere Verbindung.
  • Pimente
  • Brauchbare Pigmente für die Dispersion umfassen eine breite Vielfalt von organischen und anorganischen Pigmenten, die allein oder in Kombination verwendet werden. Für Tintenstrahldruckertinten-Anwendungen müssen die Pigmentteilchen ausreichend klein sein, um ein freies Fließen der Tinte durch die Tintenstrahldrucker-Vorrichtung zu erlauben, insbesondere an den ausspritzenden Düsen, die üblicherweise einen Durchmesser im Bereich von 10 bis 50 um haben. Die Teilchengröße hat auch einen Einfluß auf die Stabilität der Pigment-Dispersion, die während der Lebensdauer der Tinte entscheidend ist. Die Brownsche Bewegung kleinster Teilchen ist behilflich, ein Ausflocken der Teilchen zu verhindern. Es ist auch erwünscht, kleine Teilchen zu verwenden, um eine maximale Farbstärke und einen maximalen Glanz zu erhalten. Der Bereich einer brauchbaren Teilchengröße ist 0,005 bis 15 um. Vorzugsweise sollte die Pigment-Teilchengröße von 0,005 bis 1 um reichen.
  • Das ausgewählte Pigment kann in trockener oder feuchter Form, wie einem Preßkuchen, verwendet werden. Repräsentative, im Handel erhältliche, trockene Pigmente und Preßkuchen-Pigmente, die in der Praxis der Erfindung verwendet werden können, werden durch Ma et al. im US Patent 5 085 698 offenbart.
  • Im Fall von organischen Pigmenten kann die Tinte bis zu etwa 30 Gew.-% Pigment enthalten, im allgemeinen wird dasselbe aber im Bereich von 0,1 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise von 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Tinten-Zusammensetzung, vorliegen. Wenn ein anorganisches Pigment ausgewählt ist, wird die Tinte dazu neigen, höhere Gew.-% Pigment zu enthalten, weil anorganische Pigmente im allgemeinen höhere spezifische Gewichte aufweisen als organische Pigmente.
  • Dispergiermittel
  • Polymere Dispergiermittel sind die bevorzugten Dispergiermittel für Pigmente. Polymere Dispergiermittel, die für die Praxis der Erfindung brauchbar sind, schließen statistische Copolymere, Blockcopolymere, wie AB, BAB und ABC-Blockcopolymere, und Pfropfcopolymere ein.
  • In den AB- oder BAB-Blockcopolymeren ist der A-Block ein hydrophobes Homopolymer oder Copolymer, welches dazu dient, sich mit dem Pigment zu verbinden, und der B-Block ist ein hydrophiles Homopolymer oder Copolymer oder Salze davon, welches dazu dient, das Pigment in dem wäßrigen Medium zu dispergieren. Solche polymeren Dispergiermittel und ihre Synthese werden in Ma et al., US Patent 5 085 698, herausgegeben am 4 Februar 1992, offenbart.
  • ABC-Triblock-Copolymere sind auch als Pigment-Dispergiermittel brauchbar. In dem ABC-Triblock-Copolymer ist der A-Block ein in Wasser lösliches Polymer, der B-Block ist befähigt, sich an das Pigment zu binden und der C-Block ist mit den organischen Komponenten in der Tinte kompatibel. ABC-Triblock-Copolymere und deren Synthese werden in EP-A-0 556 649 offen bart, das die Priorität von USSN 07/838 181, eingereicht am 20. Februar 1992, beansprucht.
  • Obwohl statistische Copolymere als Dispergiermittel verwendet werden können, sind sie bei der Stabilisierung von Pigment- Dispersionen doch nicht so wirksam wie die Blockcopolymere und werden daher nicht bevorzugt.
  • Farbstoffe
  • Farbstoffe, die üblicherweise in wäßrigen Tintenstrahldruckertinten verwendet werden, wie z. B. saure Farbstoffe, basische Farbstoffe, Direktfarbstoffe, Nahrungsmittel-Farbstoffe und Reaktivfarbstoffe, sind geeignete Färbemittel für die Tinten- Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung, mit der Maßgabe, daß sie durch dem Fachmann bekannte Techniken, z. B. Einkapselung, unlöslich gemacht werden. Dispersionsfarbstoffe können auch als Färbemittel brauchbar sein.
  • Die in der Tinte verwendete Farbe und Menge des Farbstoffs sind weitgehend frei wählbar und hängen primär von der erwünschten Farbe des Abzugs, die mit der Tinte erreicht wird, und der Stärke des Farbstoffs ab. Geringe Konzentrationen von Farbstoffen können keinen adäquaten Farbglanz ergeben. Hohe Konzentrationen können eine schlechte Leistungsfähigkeit des Druckkopfs oder nicht annehmbare; dunkle Farben ergeben.
  • Der Farbstoff kann in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise von 0,05 bis 8 Gew.-%, mehr bevorzugt von 1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tinte, vorliegen.
  • Andere Bestandteile
  • Jedes Material, das ein Quellen der lichtempfindlichen Schicht bereitstellen könnte, ohne eine schädigende Wirkung auf dieselbe auszuüben, wäre zur Verbesserung der Diffundierbarkeit der Tinte in die lichtempfindliche Schicht brauchbar, wie z. B. Wasser und Tenside. Tenside ändern die Oberflächenspannung, und von ihnen würde man erwarten, daß sie die Penetration der Tinte in die lichtempfindliche Schicht maximieren. Jedoch können sie auch die Pigment-Dispersion für pigmentierte Tinten destabilisieren. Die Auswahl eines speziellen Tensids hängt auch im starken Maße von dem Typ der lichtempfindlichen Schicht in dem zu bedruckenden, lichtempfindlichen Element ab. Ein Fachmann kann das geeignete Tensid und die geeignete Menge für ein spezielles zu bedruckendes Element auswählen. Thermische Vernetzungsmittel können der Tinte oder der lichtempfindlichen Schicht zugefügt werden, um die Haftung der Tinte an der lichtempfindlichen Schicht zu verbessern und zu verhindern, daß dieselbe während der Entwicklungsstufe weggewaschen wird.
  • Biozide, Maskierungsmittel, wie EDTA, Netzmittel, Viskositäts- Modifizierungsmittel und andere acrylische oder nichtacrylische Polymere können auch zugefügt werden, um verschiedene Eigenschaften der Tinten zu verbessern.
  • Tintenherstellung und Tinteneigenschaften
  • Die wäßrig-permeablen, Färbemittel enthaltenden Tinten-Zusammensetzungen der Erfindung werden hergestellt, wie in Ma et al., US Patent 5 085 698, herausgegeben am 4. Februar 1992, beschrieben ist.
  • Die Strahlgeschwindigkeit, die Trennungslänge der Tröpfchen, die Tröpfchengröße und die Strömungsgeschwindigkeit werden durch die Oberflächenspannung und die Viskosität der Tinte stark beeinflußt. Tinten, die geeignet sind, in Tintenstrahldruckersystemen verwendet zu werden, sollten eine Oberflächenspannung im Bereich von 20·10&supmin;&sup5; bis 70·10&supmin;&sup5; N/cm (20 dyn/cm bis 70 dyn/cm), mehr bevorzugt im Bereich von 25·10&supmin;&sup5; bis 70·10&supmin;&sup5; N/cm (25 dyn/cm bis 70 dyn/cm) bei 20ºC haben. Annehmbare Viskositäten sind nicht größer als 20 mPa·s (cP) und vorzugs Weise geringer als 10 mPa·s (cP) bei 20ºC. Die Tinte hat physikalische Eigenschaften, die mit einem weiten Bereich der Ausspritzbedingungen kompatibel sind, d. h. der Antriebsspannung, der Antriebsfrequenz und der Impulsbreite für thermische Tintenstrahldrucker-Vorrichtungen, der Antriebsfrequenz für das Piezoelement für entweder für eine Tropfen-auf Anforderung-Vorrichtung oder eine kontinuierliche Vorrichtung und der Form und Größe der Düsen. Die Tinten können mit einer Vielfalt von Tintenstrahldruckern verwendet werden, wie einem kontinuierlichen Typ, einem piezoelektrischen Tropfen-auf Anforderungstyp und einem thermischen Tropfen-auf-Anforderungstyp, und sind besonders zur Verwendung in thermischen Tintenstrahldruckern angepaßt. Die Tinten haben eine ausgezeichnete Lagerstabilität während einer langen Zeitspanne und verstopfen nicht die Düsen. Das Trocknen der Tinte auf der lichtempfindlichen Schicht kann schnell und akkurat durch dem Fachmann bekannte Mittel durchgeführt werden.
  • Übertragungselement
  • Die Funktion des Übertragungselements, das eine Trennfläche (16) aufweist, besteht darin, als temporärer Empfänger zu dienen, um das gefärbte Bild, nachdem dasselbe auf der Trägerbasis gebildet worden ist, zu erhalten, und einen adäquaten Träger für das Bild bereitzustellen, damit dessen Integrität beibehalten wird, bis es auf den permanenten Träger übertragen worden ist.
  • Repräsentative Übertragungselemente sind in den Fig. 3 und 4 aufgeführt. Wie in der Fig. 3 gezeigt wird, kann das Element in der Reihenfolge eine wahlweise, temporäre Deckschicht (nicht gezeigt), eine Übertragungsoberflächenschicht (18) und einen Übertragungsträger (17) umfassen. Gegebenenfalls kann das Übertragungselement einen Übertragungsträger (17) und zwei Übertragungsoberflächenschichten (18) und (19) umfassen. Wenn jedoch ein Material, das eine Trennfläche aufweist, als Über tragungsträger verwendet wird (z. B. Polyethylen oder ein Fluorpolymer) ist keine zusätzliche Trennschicht notwendig.
  • Der Übertragungsträger (17) kann beinahe jedes Material umfassen, welche eine annehmbare Steifigkeit und Maßhaltigkeit aufweist. Materialien mit ausreichender Steifigkeit und Maßhaltigkeit sind solche, die befähigt sind, ein Bild zu stützen, ohne ein Verschieben und eine falsche Ausrichtung zu erlauben. Der Träger ist im allgemeinen glatt und flach. Beispiele geeigneter Materialien, die verwendet werden können, schließen polymere Folien, wie Polyester, einschließlich Polyethylenterephthalat und Polyethylennapththalat; Polyamide; Polycarbonate; Fluorpolymere; Polyacetale und Polyolefine ein. Der Übertragungsträger kann auch ein dünnes Metallblech oder ein Papiersubstrat oder ein synthetisches Papier sein. Ein bevorzugtes Übertragungsträger-Material ist eine Polyethylenterephthalat-Folie. Der Übertragungsträger hat typischerweise eine Dicke von 20 bis 250 um (1,0 bis 10 mil). Eine bevorzugte Dicke beträgt 75 bis 200 um (3 bis 8 mil).
  • Die Übertragungsoberflächenschichten (18) und (19) sind aus der Gruppe ausgewählt, die aus (i) einer Trennschicht und (ii) einer Polsterschicht besteht. Die Übertragungsoberflächenschicht (18) sollte eine ausreichende Haftung an dem Übertragungsträger haben, um während der gesamten Verfahrensstufen in dem Verfahren der Erfindung an dem Träger befestigt zu bleiben. Gleichzeitig sollte die Haftfähigkeit der Übertragungsoberflächenschicht auf sorgfältige Weise mit der Haftfähigkeit der Trägeroberflächenschicht abgeglichen werden, um die Übertragungsstufen in dem Verfahren der Erfindung durchzuführen. Das relative Haftungsgleichgewicht wird nachstehend ausführlicher beschrieben.
  • In der Ausführungsform, worin über dem Übertragungsträger (17) zwei Schichten angeordnet sind, kann die Haftfähigkeit der Schicht (18), die benachbart zum Träger (17) vorliegt, größer sein als ihre Haftung an die Schicht (19). Die Schicht (19) kann eine größere Haftung an die belichtete und entwickelte, lichtempfindliche Schicht (12'), auf der die wäßrige, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13') vorliegt, haben, so daß, wenn der Übertragungsträger abgelöst wird, die Schicht (18) mit dem Träger entfernt wird und die Schicht (19) zurückbleibt. Das Zweischichten-Übertragungselement kann auch derartig konstruiert sein, daß beide Schichten eine größere Haftung an den Träger (17) haben als die entwickelte, lichtempfindliche Schicht (12'), auf der die wäßrige, Färbemittelenthaltende Zusammensetzung (13') vorliegt, so daß, wenn der Übertragungsträger (17) abgelöst wird, die beiden Schichten (18) und (19) mit ihm entfernt werden. Das Zweischichten- Übertragungselement kann auch derartig konstruiert sein, daß beide Schichten eine größere Haftung an die entwickelte, lichtempfindliche Schicht (12'), auf der die wäßrige, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13') vorliegt, haben als der Träger (17), so daß, wenn der Übertragungsträger (17) abgelöst wird, beide Schichten (18) und (19) auf der entwickkelten, lichtempfindlichen Schicht (12') zurückbleiben, auf der die wäßrige, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13') vorliegt.
  • Wie vorhergehend im Zusammenhang mit der Trägeroberflächenschicht diskutiert wurde, sind Trennschichten im allgemeinen sehr dünne Schichten, welche die Trennung von Schichten begünstigen. Als Trennschichten brauchbare Materialien sind in der Technik wohlbekannt. Trennschichten, die vorhergehend in bezug auf das Trägerelement diskutiert wurden, sind hierin auch brauchbar, solange die Haftungsgleichgewichte eingehalten werden. Solche, die als Übertragungsoberflächenschicht(en) verwendet werden können, schließen z. B. Silicone, Vinylchlorid-Polymere und -Copolymere, Vinylacetat-Polymere und -Copolymere, weichgemachte Polyvinylalkohole usw. ein. Die Trennfläche kann die Übertragungsoberflächenschicht (18) oder die Übertragungsoberflächenschichten (18) und (19) ausmachen. Wenn eine separate Trennschicht oder Trennschichten auf den Übertragungsträger aufgetragen sind, hat die Schicht (haben die Schichten) im allgemeinen eine Dicke im Bereich von 1 bis 10 um.
  • Der bevorzugte Typ der Übertragungsoberflächenschicht ist eine Polsterschicht mit einer Trennfläche. Wie bei Träger-Polsterschicht ist die Übertragungspolsterschicht eine deformierbare Schicht, welche im allgemeinen dicker als die Trennschicht ist.
  • Die Übertragungspolsterschicht sollte eine Trennschicht aufweisen, um die Trennung des Übertragungsträgers und der Übertragungspolsterschicht von der temporären Deckschicht (nicht gezeigt) und von allen Schichten, die anschließend an die Übertragungspolsterschicht laminiert werden, zu erlauben. Wie oben erwähnt wurde, sollte die Zusammensetzung der Übertragungspolsterschicht derartig ausgewählt werden, daß die geeignete Haftfähigkeit in bezug auf die Trennfläche der Trägerpolsterschicht gebildet wird. Beispiele einiger geeigneter Materialien, die als Übertragungspolsterschicht verwendet werden können, umfassen Ethylen/Vinylacetat-Copolymere, Ethylen/Methacrylsäure-Copolymere und -Ionomere, die im allgemeinen einen höheren Methacrylsäure-Gehalt haben als wenn sie als Trägerpolsterschicht verwendet werden; Ethylen/Acrylsäure-Copolymere und -Ionomere, die im allgemeinen einen höheren Acrylsäuregehalt haben, als wenn sie als Trägerpolsterschicht verwendet werden; Ethylenmethacrylat-Copolymere; Ethylen/Methacrylsäure/Isobutylacrylsäure-Ionomere, die im allgemeinen einen höheren Methacrylsäure- und Isobutylacrylsäuregehalt haben, als wenn sie als Trägerpolsterschicht verwendet werden, und dergleichen. Mischungen von Materialien können auch verwendet werden. Bevorzugte Materialien für die Übertragungspolsterschicht sind Ethylen/Vinylacetat-Copolyme re. Die Übertragungspolsterschicht kann auch Materialien, wie Tenside, Weichmacher und Beschichtungshilfsmittel, einschließen. Im allgemeinen werden Färbemittel, Lichthofschutz-Farbstoffe und optische Aufheller nicht in der Übertragungspolsterschicht verwendet, da sie in dieser Schicht für keinen weiteren Zweck dienlich sind.
  • Die Übertragungspolsterschicht hat im allgemeinen eine Dicke im Bereich von 25 bis 150 um (1 bis 6 mil), vorzugsweise von 75 bis 125 um (3 bis 5 mil).
  • Um eine adäquate Haftung der Übertragungspolsterschicht an dem Übertragungsträger zu gewährleisten, ist es zuweilen notwendig, eine oder mehrere Verankerungsschichten zwischen denselben einzuschließen. Klebematerialien zum Verbinden unterschiedlicher Materialtypen sind in der Technik wohlbekannt und Diskussionen darüber können z. B. im Handbook of Adhesives, zweite Aufl., Irving Skeist, Herausg. (Van Nostrand Reinhold Co., New York, 1977) gefunden werden. Alle herkömmlichen Klebematerialien können in der Verankerungsschicht oder den Verankerungsschichten verwendet werden. Geeignete Materialien, die als Träger-Verankerungsschicht verwendet werden, schließen z. B. Ethylen/Vinylacetat-Copolymere, Vinylchlorid/Vinylacetat- Copolymere, Vinylchlorid/Vinylidenchlorid-Copolymere und thermoplastische Polyamide ein. Die exakte Auswahl des Klebstoffs hängt von den Zusammensetzungen der Träger-Polsterschicht und des Übertragungsträgers ab. In die Verankerungsschicht oder -schichten können Materialien eingearbeitet sein, wie antistatische Mittel, Färbemittel, Tenside, Weichmacher und Beschichtungshilfsmittel.
  • Die Übertragungsverankerungsschicht hat im allgemeinen eine Dicke im Bereich von 0,1 bis 10 um, vorzugsweise von 0,5 bis 2 um. Wenn mehr als eine Verankerungsschicht vorliegt, liegt die Gesamtdicke der Schichten im allgemeinen in dem obigen Bereich.
  • Die wahlweise, temporären Deckschicht liegt vor, um die darunterliegenden Schichten - falls es notwendig ist - zu schützen und muß leicht entfernbar sein. Sie kann aus jedem der Materialien ausgewählt werden, die als temporäre Deckschicht für das Trägerelement brauchbar sind.
  • Permanentes Trägerelement
  • Ein Vorteil des Verfahrens der Erfindung besteht darin, daß der permanente Träger für das fertige, gefärbte Bild aus fast jedem erwünschten Bahnenmaterial ausgewählt werden kann. Für die meisten Proofing-Anwendungen wird ein Papierträger verwendet, vorzugsweise des gleichen Papiers, auf welches das Bild schließlich gedruckt wird. Tatsächlich kann jeder Papierzellstoff verwendet werden. Andere Materialien, die als permanenter Träger verwendet werden können, schließen Stoff, Holz, Glas, Kunstporzelan, die meisten polymeren Folien, synthetische Papiersorten, dünne Metallbleche oder -folien ein. Beinahe jedes Material, welches an der Klebeschicht (11) haftet, kann als permanenter Träger verwendet werden.
  • Verfahrensstufen
  • Das Verfahren der Erfindung kann zur Herstellung eines Einfarbenbildes auf einem permanenten Träger verwendet werden, oder es kann zur Herstellung eines Mehrfarbenbildes auf einem permanenten Träger verwendet werden, wobei man entweder das Verfahren der Belichtung-in-passender-Übereinstimmung oder das Verfahren der Laminierung-in-passender-Übereinstimmung verwendet.
  • Einfarbenbild
  • In dem Verfahren der Herstellung eines Einfarbenbildes auf einem permanenten Träger wird das gefärbte Bild zuerst auf der Trägerbasis aufgebaut, indem man eine nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht (12), auf der wenigstens eine wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13) vorliegt, belichtet und durch Auswaschen entwickelt, ein Trägerelement, das eine Trennschicht (16) aufweist, daran laminiert und das Trägerelement ablöst, und das Element an den permanenten Träger (20) laminiert.
  • Stufe A:
  • Das in der Fig. 1 gezeigte Element wird dadurch hergestellt, daß man wenigstens eine wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13) auf ein lichtempfindliches Element aufträgt, das in der Reihenfolge ein Trägerelement mit einer Trennfläche (10), eine Klebschicht (11) und eine erste lichtempfindliche Schicht (12) aufweist, worin die das Färbemittel enthaltende Zusammensetzung benachbart zu der ersten lichtempfindlichen Schicht (12) vorliegt. Die Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13) kann durch Beschichten, Besprühen, Laminieren oder Bedrucken aufgetragen werden. Vorzugsweise wird die Zusammensetzung (13) unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers aufgedruckt. Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß die Färbemittel enthaltende Zusammensetzung nicht auf die gesamte Oberfläche der ersten, lichtempfindlichen Schicht aufgetragen zu werden braucht und mehr als eine Färbemittel enthaltende Zusammensetzung auf die erste lichtempfindliche Schicht aufgetragen werden kann. Die Färbemittel enthaltende Zusammensetzung braucht nur auf die ungefähren Bereiche aufgetragen werden, in denen in den Stufen B und C ein Bild gebildet werden soll.
  • Stufe B
  • Das in der Fig. 1 gezeigte Element wird mit aktinischer Strahlung belichtet, welche durch die lichtempfindliche Zusammensetzung absorbiert wird, um die Bilderzeugungsreaktion auf herkömmliche Weise zu aktivieren. "Aktinische Strahlung" ist jede beliebige Strahlung, welche eine Bildaufzeichnung erzeugt. Die Strahlung kann natürlich oder künstlich, monochromatisch oder polychromatisch, inkohärent oder kohärent sein. Für eine wirksame Bilderzeugung sollte der größte Teil der aktinischen Strahlung durch das lichtempfindliche Material absorbiert werden. Das Absorptionsspektrum des lichtempfindlichen Materials kann durch herkömmliche Spektrophotometrie bestimmt werden.
  • Herkömmliche Quellen von aktinischer Strahlung, die ausgewählt werden können, schließen Fluoreszenz-, Quecksilberdampf-, Quecksilber-Xenon-, Metalladditiv- und Bogenlampen ein. Brauchbare Quellen kohärenter Strahlung, wie Laser, deren Emissionen in die Absorptionsbande der lichtempfindlichen Zusammensetzung fallen oder mit denselben überlappen, können auch verwendet werden. Die Bestrahlung wird üblicherweise durch eine bildtragende Halbton-Durchsichtsvorlage, vorzugsweise eine Halbton-Farbauszugsdurchsichtsvorlage, durchgeführt. Jedoch können andere Mittel, wie ein modulierter Scanning-Laserstrahl und ein CRT (Kathodenstrahlenrohr), verwendet werden, um die lichtempfindlichen Elemente bildweise zu belichten.
  • Das Element wird typischerweise durch eine Auszugsdurchsichtsvorlage mit aktinischer Strahlung belichtet, wobei die Emulsionsseite der Durchsichtsvorlage mit der wäßrig-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung im Kontakt steht, wenn dieselbe als eine Schicht auf der lichtempfindlichen Schicht vorliegt, oder der lichtempfindlichen Schicht, wenn die wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung von der lichtempfindlichen Schicht absorbiert wird. Die Bestrahlung wird herkömmlicherweise in einem Standardvakuumrahmen durchgeführt, um einen guten Kontakt zwischen der Durchsichtsvorlage und der lichtempfindlichen Schicht mit ihrer darüberliegenden, wäßrig-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung zu gewährleisten.
  • Stufe C:
  • Die nächste Stufe beinhaltet die Entwicklung der nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht und ihrer darüberliegenden, wäßrig-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung durch Waschen mit einer wäßrigen Flüssigkeit. Wenn die lichtempfindliche Schicht photoinsolubilisierbar ist, entfernt die Flüssigkeit nur die unbelichteten Bereiche der lichtempfindlichen Schicht und ihre darüberliegende, wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung. Wenn die lichtempfindliche Schicht photosolubilisierbar ist, entfernt die wäßrige Flüssigkeit nur die belichteten Bereiche der lichtempfindlichen Schicht und ihre darüberliegende, wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung. Als Ergebnis der Entwicklungsstufe wird ein erstes gefärbtes Muster, umfassend (12') und (13'), gebildet.
  • Es wird bevorzugt, daß die Entwicklungsstufe unter Verwendung von gebräuchlichem Leitungswasser oder dergleichen durchgeführt wird, um die Probleme hinsichtlich der Toxizität, der Abfallbehandlung und der Korrosion zu minimieren. Die Entwicklung kann entweder per Hand oder unter Verwendung von automatischen Maschinen durchgeführt werden. Sie kann bei erhöhten Temperaturen durchgeführt werden, aber in den meisten Fällen wird Raumtemperatur bevorzugt.
  • Stufe D:
  • Die nächste Stufe in dem Verfahren ist die Laminierung des Trägerelements (16), das in den Fig. 3 und 4 gezeigt wird, an das oben geformte Element, wie in der Fig. 5 gezeigt wird. Die temporäre Deckschicht - falls sie vorliegt - wird entfernt, und die zwei Elemente werden derartig zusammenlaminiert, daß die Übertragungsoberflächenschicht (18) in der Fig. 3, die Übertragungsoberflächenschicht (19) in der Fig. 4 oder das in der Fig. 5 gezeigte Übertragungselement mit der Trennfläche (16) benachbart zu dem ersten, gefärbten Muster, d. h. der entwickelten, lichtempfindlichen Schicht und ihrer darüberliegenden, wäßrig-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung, umfassend (12') und (13') vorliegt, wie in Fig. 5 erläutert wird.
  • Das sich ergebende Element, das das intermediäre, mit einem Bild versehene Element genannt wird, hat die in der Fig. 5 gezeigte Struktur. Die Klebekräfte zwischen den einzelnen Schichten haben die folgenden Werte:
  • F1 = die Klebekraft zwischen der Trägerbasis (10) und der Klebschicht (11);
  • F2 = die Klebekraft zwischen der Klebschicht (11) und der entwickelten, lichtempfindlichen Schicht (12')
  • F3 = die Klebekraft zwischen dem ersten Farbmuster, das wenigstens eine entwickelte, wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13') und eine entwickelte, lichtempfindliche Schicht (12') umfaßt, und dem Übertragungselement mit einer Trennfläche (16).
  • Stufe E:
  • Die nächste Stufe in dem Verfahren ist die Entfernung des Trägerelements mit einer Trennfläche (10). Somit wird das Bild auf das Übertragungselement übertragen. Diese Stufe wird dadurch erreicht, daß man das Übertragungselement und das Trägerelement voneinander trennt. Um das erwünschte Ergebnis zu erhalten, müssen die Klebekräfte F2 und F3 jeweils einzeln größer sein als die Klebekraft F1.
  • Stufe F:
  • Die nächste Stufe in dem Verfahren ist die Laminierung des permanenten Trägers (20) an das obige Element auf derartige Weise, daß der permanente Träger (20) benachbart zu der Kleb schicht (11) vorliegt, wie in Fig. 6 erläutert wird. Die Klebekraft zwischen dem permanenten Träger (20) und der Klebschicht (11) hat den Wert F4.
  • Stufe G:
  • Die nächste Stufe in dem Verfahren ist die Entfernung des Übertragungselements mit der Trennfläche (16), wobei das Bild auf den permanenten Träger übertragen wird. Diese Stufe wird dadurch erreicht, daß man den Übertragungsträger und den permanenten Träger voneinander trennt. Um das erwünschte Ergebnis zu erhalten, müssen die Klebekräfte F2 und F4 jeweils einzeln größer sein als die Klebekraft F3.
  • Herstellung eines Mehrfarbenbildes - Verfahren der Belichtung in passender Übereinstimmung
  • Wenn ein Bild, das mehr als eine Farbe aufweist, unter Verwendung des Verfahrens der Belichtung-in-passender-Übereinstimmung hergestellt werden soll, beginnt das Verfahren mit den Stufen A bis C, wie oben beschrieben wurde, um ein erstes gefärbtes Muster zu bilden. Dadurch folgen die Stufen C1 bis C6 vor der Stufe D.
  • Stufe C1:
  • Die nächste Stufe in dem Verfahren der Herstellung eines Mehrfarbenbildes ist die Laminierung eines zusätzlichen, nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Elements an das entwickelte Element aus der obigen Stufe C. Das zusätzliche Element hat, wie in der Fig. 7 gezeigt wird, einen zusätzlichen Träger (10a), eine darunterliegende, zusätzliche lichtempfindliche Schicht (12a) und eine darunterliegende, zusätzliche Klebschicht (11a), die benachbart zu und über dem ersten, gefärbten Muster vorliegt, das das die Zusammensetzung 13' enthaltende, wäßrige Färbemittel und seine darunterliegende, lichtempfindliche Schicht (12') umfaßt.
  • Die Klebekräfte zwischen den Schichten haben die Werte F1 und F2, wie oben definiert wurde, und zusätzlich dazu: F5 = die Klebekraft zwischen dem ersten gefärbten Muster, das (12') und (13') umfaßt, und der darüberliegenden, zusätzlichen Klebschicht (11a).
  • F&sub6; = die Klebekraft zwischen der zusätzlichen Klebschicht (11a) und der darüberliegenden, zusätzlichen, lichtempfindlichen Schicht (12a) vor der Belichtung mit aktinischem Licht.
  • F7 = die Klebekraft zwischen der zusätzlichen, lichtempfindlichen Schicht (12a) vor der Belichtung mit aktinischem Licht und dem darüberliegenden> zusätzlichen Träger 10a.
  • Stufe C2:
  • Der zusätzliche Träger (10a) wird von der zusätzlichen, lichtempfindlichen Schicht (12a) entfernt. Um das erwünschte Ergebnis zu erhalten, müssen die Klebekräfte F1, F2, F5 und F6 jeweils einzeln größer sein als der Adhäsionswert F7.
  • Stufe C3:
  • Wie in Fig. 8 gezeigt wird, wird dann wenigstens eine zusätzliche, wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13a) auf die zusätzliche, lichtempfindliche Schicht (12a) aufgetragen.
  • Stufe C4:
  • Die nächste Stufe in dem Verfahren ist die bildweise Belichtung der zusätzlichen lichtempfindlichen Schicht (12a) mit ihrer darüberliegenden, zusätzlichen wäßrig-permeablen, Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung (13a) in passender Übereinstimmung mit dem ersten gefärbten Muster, das (12') und (13') umfaßt. Geeignete Ausrichtungstechniken sind in der Technik wohlbekannt und schließen Punkt- und Strich-Ausrichtung ein. Die Belichtung wird durchgeführt, wie in der Stufe B beschrieben wird.
  • Stufe C5:
  • Die nächste Stufe in dem Verfahren ist das Entwickeln des Elements der Stufe C4 unter Verwendung einer wäßrigen Auswaschentwicklung, wie in der Stufe C beschrieben wird. Dies ergibt die Bildung eines zweiten, gefärbten Musters, das (12a') und (13a') umfaßt.
  • Stufe C6:
  • Die Stufen C1 bis C5 werden einmal oder mehrere Male in der Reihenfolge wiederholt, um dem Bild zusätzliche Farben zu verleihen. Diese Stufen werden unter Verwendung zusätzlicher, nichtpigmentierter Elemente und zusätzlicher, wäßrig-permeabler, Färbemittel-enthaltender Zusammensetzungen durchgeführt. Das nichtpigmentierte Element hat eine zusätzliche Klebschicht (11b) und ein zusätzliches gefärbtes Muster (nicht gezeigt), bis hin zum n-ten Element, das eine zusätzliche Klebschicht (11n) und ein darüberliegendes, gefärbtes Muster, umfassend (12n') und (13n') umfaßt, wie in der Fig. 9 gezeigt wird. Bei jeder Laminierungsstufe wird das in der Stufe C1 beschriebene, nichtpigmentierte, lichtempfindliche Element an das Element der Stufe C5 laminiert, so daß die zusätzliche Klebschicht benachbart zu dem äußersten, gefärbten Muster und über demselben vorliegt. Es ist darauf hinzuweisen, daß für jede Wiederholung der Stufe C3, in der der zusätzliche, temporäre Träger entfernt wird, die Klebekraft zwischen dem zusätzlichen temporären Träger und der darunterliegenden, unbelichteten, zusätzlichen lichtempfindlichen Schicht kleiner ist als die Klebekräfte zwischen allen anderen Schichten in dem Element.
  • Stufe D:
  • Wie in Fig. 9 erläutert wird, wird dann das Element der Stufe C6 an das Übertragungselement mit der Trennfläche (16) laminiert, so daß seine Trennfläche benachbart zu dem äußersten Muster, umfassend (12n') und (13n'), vorliegt. Das sich er gebende laminierte Element hat ein erstes gefärbtes Muster (12') und (13') und n zusätzliche gefärbte Muster. Die Klebekräfte zwischen den Schichten haben die Werte F1, F2, F3, wie oben definiert wurde, und zusätzlich dazu:
  • F2i = die Klebekraft zwischen der zusätzlichen Klebschicht 11a und dem darüberliegenden, zusätzlichen Farbmuster, das (12a') und (13a') umfaßt.
  • F5i = die Klebekraft zwischen dem zusätzlichen gefärbten Muster, das (12a') und (13a') umfaßt, und der darüberliegenden, zusätzlichen Klebschicht (11b).
  • F3n = die Klebekraft zwischen dem äußersten zusätzlichen, gefärbten Muster, das (12n') und (13n') umfaßt, und dem Übertragungselement (16).
  • In den meisten Fällen wird die gleiche lichtempfindliche Zusammensetzung für alle lichtempfindlichen Schichten verwendet, und die gleiche Klebstoff-Zusammensetzung wird für alle Klebschichten verwendet.
  • Stufe E:
  • Das Trägerelement (10) wird dann entfernt. Die Adhäsionswerte F2, F3, F21, F3n, F5 und F5i müssen größer sein als der Adhäsionswert F1, um dieses Ergebnis zu erreichen.
  • Stufe F:
  • Der permanente Träger (20) wird dann an das Element der Stufe E derartig laminiert, daß der permanente Träger benachbart zu der Klebschicht (11) vorliegt. Dies ergibt die in der Fig. 10 gezeigte Struktur. Die Klebekraft zwischen dem permanenten Träger (20) und der Klebschicht (11) hat einen Wert F4, wie vorhergehend definiert wurde.
  • Stufe G:
  • Das Übertragungselement mit der Trennfläche 16 wird dann entfernt, wodurch das Bild auf den permanenten Träger übertragen wird, wie in Fig. 11 erläutert wird. Diese Stufe wird dadurch erreicht, daß man das Übertragungselement und den permanenten Träger voneinander trennt. Um dieses Ergebnis zu erhalten, sind die Klebekräfte F2, F2i, F4, F5 und F5i jeweils größer als der Adhäsionswert F3n. In der in der Fig. 11 gezeigten Ausführungsform sind als Ergebnis der Übertragungsstufen keine weiteren Schichten der Bildstruktur zugefügt worden. Die einzigen von dem permanenten Träger verschiedenen, vorliegenden Schichten sind die gefärbten Muster, umfassend (12') und (13'), (12a') und (13a') und (12n') und (13n') und die beigefügten Klebschichten (11), (11a) und (11n).
  • Herstellung eines Mehrfarbenbildes - Verfahren der Laminierung in passender Übereinstimmung
  • Wenn ein Bild mit mehr als einer Farbe unter Verwendung des Verfahrens der Laminierung in passender Übereinstimmung hergestellt werden soll, beginnt das Verfahren mit den Stufen A bis E, wie oben beschrieben wurde, um ein erstes gefärbtes Muster auf einem Übertragungselement zu bilden. Dies wird in der Fig. 5 mit dem Trägerelement gezeigt, das noch intakt in der Stufe E entfernt wird. Die Stufen A bis E werden wiederholt, um ein zusätzliches, gefärbtes Muster, umfassend wenigstens eine wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13a') und ihre darunterliegende, nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht (12a'), die durch Belichtung und Entwicklung des in Fig. 1 gezeigten Elements erhalten wird, und eine darunterliegende Klebschicht (11a), die auf einem Trägerelement (10a) vorliegt, auf das Trägerelement zu übertragen, welches ein erstes gefärbtes Muster enthält, das wenigstens eine wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13') und ihre darüberliegende, nichtpigmen tierte, lichtempfindliche Schicht (12') und eine darüberliegende Klebschicht (11) umfaßt, wie in Fig. 12 gezeigt wird.
  • Die Stufen A bis E können n-mal wiederholt werden, wodurch sich ein Element ergibt, das demjenigen ähnlich ist, welches in der Fig. 13 gezeigt wird, wobei die Klebschicht (11n) die äußerste Schicht ist und ein darunterliegendes gefärbtes Muster aufweist, das die entwickelte, nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht (12n') und die entwickelte, wäßrigpermeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13n') umfaßt. Wie in der Fig. 14 gezeigt wird, wird das Mehrfarbenbild auf dem Übertragungselement (16) auf einen permanenten Empfänger (20) übertragen, worauf das Entfernen des Übertragungselements folgt. Der fertige, gebildete Mehrfarbenproof wird in der Fig. 15 gezeigt.
  • Die Klebekräfte zwischen den kritischen, individuellen Schichten haben die folgenden Werte:
  • F8 = Die Klebekraft zwischen der Trägerbasis (10a) und der Klebschicht (11a);
  • F3 = Die Klebekraft zwischen dem ersten Farbmuster, das wenigstens eine entwickelte, wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung (13') und eine entwickelte, lichtempfindliche Schicht (12') umfaßt, und dem Übertragungselement mit einer Trennfläche (16);
  • F4 = Die Klebekraft zwischen dem permanenten Träger (20b) und der Klebschicht (11).
  • Die Klebekraft F3 und die Klebekräfte zwischen allen gefärbten Mustern und benachbarten Klebschichten ist größer als die Klebekraft F8. Die Klebekraft F4 und die Klebekräfte zwischen allen gefärbten Mustern und benachbarten Klebschichten ist größer als die Klebekraft F3.
  • Es ist zu beachten, daß sowohl das Trägerelement als auch das Übertragungselement der vorliegenden Erfindung in wiederholtem Maße verwendet werden können, um mehrere gefärbte Bilder oder Mehrfarbenbilder zu bilden.
  • Gewerbliche Anwendbarkeit
  • Die Elemente der Erfindung sind zur Herstellung gefärbter Bilder brauchbar. Diese Bilder sind besonders im graphischen Gewerbe nützlich, insbesondere im Bereich der Farbproofherstellung, worin Probeabzüge hergestellt werden, um die durch Drucken hergestellten Bilder vorherzusagen.
  • Die vorteilhaften Eigenschaften der Erfindung können unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele, welche die Erfindung erläutern, aber nicht einschränken, ersehen werden.
  • Beispiele Glossar
  • Aurora Pink® EPX-11 wäßrige Pigment-Dispersion; DayGlo Color Corporation
  • Denka® LAC TL-03 Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer; Denki Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha
  • Dryer 900 p-Toluolsulfonsäure
  • Eastman AQ® 38D Polyester-Emulsion; Eastman Chemical Company
  • Iotek® 4080 Ethylen-Acrylsäure-Ionomer; Exxon Chemicals, Houston, TX
  • Irgalite® Green GLN grünes Phthalocyanin-Pigment; Ciba-Geigy, Pigments Div., Ardsley, NY
  • Mizukasil® SK7 Siliciumdioxid-Teilchen; Mizusawa Industrial Chemicals
  • Ryuron® QU-628 Vinylchlorid/Vinylpropionat/Vinylacetat/Methylmethacrylat-Copolymer; Tosoh Corporation
  • SPP M-20 Polyvinylalkohol, der mit N-Methyl-4- (p-formylstyryl)pyridinium methosulfat acetalisiert ist; Toyo Gosei Kogyo Co., LTD.
  • Sunsperse® Black wäßrige Pigment-Dispersion Sun LHD-9303 Chemical, Dispersions Div., Amelia, OH
  • Sunsperse® Blue wäßrige Pigment-Dispersion; Sun BHD-6000 Chemical, Dispersions Div. Amelia, OH
  • Sunsperse® Blue wäßrige Pigment-Dispersion; Sun BHD-6015 Chemical, Dispersions Div. Amelia, OH
  • Sunsperse® Magenta wäßrige Pigment-Dispersion; Sun QHD-6040 Chemical, Dispersions Div. Amelia, OH
  • Sunsperse® Yellow wäßrige Pigment-Dispersion; Sun YHD-9439 Chemical, Dispersions Div. Amelia, OH Tispeel XA51-824A Melaminacrylharz; Hitachi Kasei Polymer, Japan
  • Vylonal MD in der Wärme siegelfähige Polyesterharz-Emulsionen; Toyobo Co., Japan
  • Zonyl FSO-100 Perfluoralkyl-Tensid; DuPont, Wilmington, DE
  • UGRA-Teststreifen Punktbereich von 0,5%-99,5% Punkten, Graphic Arts Technical Foundation, Pittsburgh, PA.
  • Beispiel 1 Lichtempfindliches Element:
  • Das in diesem Beispiel verwendete lichtempfindliche Filmelement hatte in der Reihenfolge die folgende Struktur: (1) eine lichtempfindliche Schicht von 1 um, (2) eine Klebschicht von 1 um, (3) Trennschicht von 3 um und (4) einen Polyethylenterephthalat-Träger von 102 um (4 mil). Die lichtempfindliche Schicht bestand aus SPP M-20. Die Klebschicht bestand aus einer 30 : 70 Mischung von Vylonal MD-1400 und Vylonal MD-1100. Die Trennschicht bestand aus Tispeel XA51- 824A (4,9 Gewichtsteile), Ryuron® QU-628 (93,2 Gewichtsteile), Mizukasil® SK7 (1,5 Gewichtsteile) und Dryer 900 (0,4 Gewichtsteile).
  • Wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung Aufgetragenes und "mit Tinte versehenes" lichtempfindliches Element:
  • Das mit Tinte versehene, lichtempfindliche Element wurde hergestellt, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Übertragungselement
  • Das verwendete Übertragungselement war ein im Handel erhältliches WaterProof® Transfer Sheet (hergestellt von E.I. du Pont de Nemours and Company, Wilmington, Delaware).
  • Verfahrensstufen Stufe 1:
  • Eine wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung, die eine Lösung aus 1 Teil Sunsperse® Blue BHD-6015 und 49 Teilen Wasser umfaßt, wurde durch Beschichten unter Verwendung eines Spiralschabers auf die lichtempfindliche Schicht aufgetragen, oder die Schicht wurde mit Tinte versehen.
  • Stufe 2:
  • Das mit Tinte versehene, lichtempfindliche Element wurde in einen Vakuumrahmen gelegt, wobei die Tintenschicht nach oben zeigte, d. h. der Quelle der aktinischen Strahlung gegenüberlag. Eine Negativ-Auszugsdurchsichtsvorlage für Cyan wurde über der Tintenschicht angeordnet, wobei die Emulsionsseite der Durchsichtsvorlage mit der Tintenschicht im Kontakt stand und die Basisseite nach oben zeigte. Ein Vakuum wurde an das Element und die Auszugsdurchsichtsvorlage 90 Sekunden lang vor der Belichtung angelegt. Das Element wurde 20 Sekunden lang mit der Strahlung einer 5 kW Hochdruck-Quecksilberdampflampe (Olec L1261 Lampe, Olec Olix AL985 Integrator und Olite AL53- 100 Stromversorgung, Olec, Inc., Irvine, California) 137 cm über dem Element und der Auszugsdurchsichtsvorlage belichtet. Nach der Belichtung wurde die Auszugsdurchsichtsvorlage von dem belichteten, lichtempfindlichen Element entfernt.
  • Stufe 3:
  • Das Element wurde dann unter Verwendung einer WaterProof® WashOff Unit (DuPont) entwickelt und getrocknet, bei der ein Wasserstrom von 24ºC und eine rotierende Bürste verwendet wurde, um die nichtbelichteten Bereiche der lichtempfindlichen und mit Tinte versehenen Schichten zu entfernen. Das Element wurde dann bei einer Trocknertemperatur von 110ºC getrocknet.
  • Stufe 4:
  • Die Deckschicht des Übertragungselements wurde durch Ablösen entfernt. Das bildtragende Element wurde auf der freigelegten Schicht des Übertragungselements angeordnet, wobei das Bild nach unten zeigte, und dann unter Verwendung eines WaterProof® Laminators (DuPont) bei 100ºC, 68,0 kg (150 lbs) und 400 mm/min laminiert.
  • Der Träger der lichtempfindlichen Schicht und die Trennschicht wurden anschließend durch Ablösen entfernt, und somit wurde das cyanfarbene Bild auf wirksame Weise auf das Übertragungselement übertragen. Das Ergebnis war ein seitenverkehrtes cyanfarbenes Bild auf dem Übertragungselement.
  • Stufe 5:
  • Das cyanfarbene Bild auf dem Übertragungselement wurde mit dem Bild nach unten auf ein Stück LOE-Papierzellstoff gelegt und dann bei 100ºC, 204 kg (450 lbs) und 400 mm/min laminiert. Das Übertragungselement wurde dann durch Ablösen entfernt, um einen fleckenfreien cyanfarbenen Probeabzug auf LOE-Papier freizulegen. Die Ergebnisse des Probeabzugbilds sind in der Tabelle 1 aufgeführt. Tabelle 1
  • Beispiel 2
  • Beispiel 1 wurde mit den folgenden Unterschieden wiederholt: die verwendete, wäßrig-permeable, Färbemittel enthaltende Zusammensetzung war eine Lösung aus 3,8 Teilen Aurora Pink® EPX-11, 11,4 Teilen Eastman AQ® 38D und 34,8 Teilen Wasser. Das Element mit der aufgetragenen wäßrig-permeablen, Färbemittelenthaltenden Zusammensetzung oder das mit der Tinte versehene Element wurde 10 Sekunden durch eine Negativ-Auszugsdurchsichtsvorlage für Magenta belichtet. Anstelle eines cyanfarbenen Bildes wurde ein rosafarbenes Bild gebildet. Die Ergebnisse des Abzugbilds sind in der Tabelle 2 aufgeführt. Tabelle 2
  • Beispiel 3 Filmelemente:
  • Die lichtempfindlichen und Übertragungselemente wurden gemäß der Arbeitsweise im Beispiel 1 hergestellt.
  • Verfahrensstufen Stufe 1
  • Das lichtempfindliche Element wurde unter Verwendung eines Hewlett Packard Desk Jet 550C Tintenstrahldruckers mit einer Tinte versehen. Drei 2,5 · 17,8 cm (1" · 7") Einfarbenstreifen mit fester Tinte von cyanfarbenen, magentafarbenen und gelben Tinten wurden unter Verwendung des Tintenstrahldruckers auf die lichtempfindliche Schicht aufgetragen.
  • Die verwendeten Tinten hatten die folgenden Zusammensetzungen und wurden unter Verwendung einer Arbeitsweise hergestellt, die ähnlich derjenigen ist, welche im Beispiel 1 des US Patents 5 310 778, herausgegeben am 10. Mai 1994, beschrieben ist.
  • Cyanfarbene Tinte: Bestandteil Menge(%)
  • Monolite® Green 751 Pigment, Zeneca, Inc., Nilmington, DE. 0,83
  • Endurophthal® Blue GF, Cookson Pigments, Inc., Newark, NJ. 1,67
  • Butylmethacrylat/Methylmethacrylat/Methacrylsäure, 1,67 (BMA/MMA/IMAA)(10/5//10)¹
  • Diethylenglycol 5,70
  • Liponics® EG-1, Lipo Chemical Co., Paterson, NJ. 5,70
  • N-Methylpyrrolidinon 0,90
  • Deionisiertes Wasser 83,50
  • Die Tinte hatte ein Pigment-zu-Bindemittel-Verhältnis von 2 : 1.
  • Magentafarbene Tinte: Bestandteile Menge (%)
  • Quindo® Magenta RV6803, Miles, Inc., 2,175 Pittsburg, PA.
  • Indofast® Brilliant Scarlet R6300, (Pigment Red 163, C.I. Nr. 71145), Miles, Inc., 0,325 Pittsburg, PA
  • Butylmethacrylat/Methylmethacrylat/Methacrylsäure, 1,67 (BMA/MMA//MAA)(10/5//10)¹
  • Diethylenglycol 5,70
  • Liponics® EG-1, Lipo Chemical Co.,Paterson, NJ. 5,70
  • N-Methylpyrrolidinon 0,90
  • Deionisiertes Wasser 83,53
  • Die Tinte hatte ein Pigment-zu-Bindemittel-Verhältnis von 1,5 : 1.
  • Gelbe Tinte: Bestandteil Menge (%)
  • Permanent Yellow GG pigment, Hoechst Celanese, Specialty Chemicals Group, 2,50 Charlotte, NC.
  • Butylmethacrylat/Methylmethacrylat//Methacrylsäure, 1,67 (BMA/MMA//MAA)(10/5//10)¹
  • Diethylenglycol 5, 70
  • Liponics® EG-1, Lipo Chemical Co.,Paterson, N.J. 5,70
  • N-Methylpyrrolidinon 0,90
  • Deionisiertes Wasser 83,53
  • Die Tinte hatte ein Pigment-zu-Bindemittel-Verhältnis von 1,5 : 1.
  • 1 Polymer 3 im US Patent 5 310 778. Es wurde hergestellt, wie oben beschrieben wurde.
  • Stufe 2:
  • Das mit Tinte versehene, lichtempfindliche Element wurde 50 Sekunden lang belichtet, entwickelt und dann zum Übertragungselement überführt, wie in den Stufen 2 bis 4 des Beispiels 1 beschrieben wurde. Das Ergebnis war eine Reihe seitenverkehrter, cyanfarbener, magentafarbener und gelber Bilder auf dem Übertragungselement.
  • Stufe 3:
  • Die Bilder auf dem Übertragungselement wurden auf den LOE- Papierzellstoff übertragen, wie in Stufe 5 des Beispiels 1 beschrieben wird. Das Ergebnis war eine Reihe von drei Einfarbenbildern auf LOE. Die Ergebnisse des Probeabzugbildes sind in der Tabelle 3 aufgeführt. Tabelle 3
  • Beispiel 4
  • Filmelemente: Die lichtempfindlichen Elemente und Übertragungselemente wurden gemäß der im Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise hergestellt.
  • Verfahrensstufen: Stufe 1:
  • Vier separate, lichtempfindliche Elemente wurden durch individuelles Auftragen der folgenden Lösungen auf separate, lichtempfindliche Schichten unter Verwendung eines Spiralschabers "mit einer Tinte versehen".
  • Die wäßrig-permeable, ein gelbes Pigment enthaltende Lösung umfaßte 1 g Sunsperse® Yellow YHD-9439, 49 g Wasser und 0,03 g Zonyl® FSO-100.
  • Die wäßrig-permeable, ein magentafarbenes Pigment enthaltende Lösung umfaßte 1 g Sunsperse® Magenta QHD-6040, 49 g Wasser und 0,03 g Zonyl® FSO-100.
  • Die wäßrig-permeable, ein cyanfarbenes Pigment enthaltende Lösung umfaßte 1 g Sunsperse® Blue BHD-6000, 49 g Wasser und 0,03 g Zonyl® FSO-100.
  • Die wäßrig-permeable, ein schwarzes Pigment enthaltende Lösung umfaßte 1 g Sunsperse® Black LHD-9303, 49 g Wasser und 0,03 g Zonyl® FSO-100.
  • Stufe 2:
  • Die mit "Tinte versehenen", lichtempfindlichen Elemente wurden 14 s (magenta), 20 s (gelb) und 40 s (cyan, schwarz) durch die entsprechenden Negativ-Auszugsdurchsichtsvorlage belichtet und dann unter Verwendung einer WaterProof® WashOff Unit entwickelt, wie in den Stufen 2 und 3 des Beispiels 1 beschrieben ist.
  • Stufe 3:
  • Das schwarze Bild wurde dann auf das Übertragungselement übertragen, wie in der Stufe 4 des Beispiels 1 beschrieben ist. Das Ergebnis war ein seitenverkehrtes, schwarzes Bild auf dem Übertragungselement.
  • Stufe 4:
  • Das cyanfarbene Bild wurde dann paßgenau über das seitenverkehrte, schwarze Bild auf dem Übertragungselement gelegt, worauf eine Übertragungslaminierung des cyanfarbenen Bildes erfolgte, wie in der Stufe 4 des Beispiels 1 beschrieben ist. Das Ergebnis war ein seitenverkehrtes, zweifarbiges Bild auf dem Übertragungselement.
  • Stufe 5:
  • Die Stufe 4 wurde dann der Reihe nach mit jedem der entwickelten, magentafarbenen und gelben Bildern wiederholt, um ein seitenverkehrtes Vierfarbenbild auf dem Übertragungselement zu erhalten.
  • Stufe 6:
  • Das seitenverkehrte Vierfarbenbild auf dem Übertragungselement wurde dann auf LOE-Papierzellstoff übertragen, wie in der Stufe 5 des Beispiels 1 beschrieben ist. Das Ergebnis war ein seitenrichtiger Vierfarben-Probeabzug auf LOE-Papierzellstoff.
  • Beispiel 5 Filmelemente:
  • Das erste lichtempfindliche Element hatte die folgende Struktur: (1) eine lichtempfindliche Schicht von 1 um, (2) eine Klebschicht von 1 um, (3) eine Polsterschicht von 50 um mit einer Trennfläche und (4) einen Polyethylenterephthalat-Träger von 178 um (7 mil). Die lichtempfindliche Schicht und die Klebschichten waren denjenigen gleich, die im Beispiel 1 beschrieben sind. Die Polsterschicht bestand aus Iotek® 4080 (98 Gew.-%) und Irgalite® Green GLN (etwa 2 Gew.-%). Das Übertragungselement war demjenigen gleich, das im Beispiel 1 beschrieben wird.
  • Verfahrensstufen: Stufe 1:
  • Das erste lichtempfindliche Element wurde durch Auftragen einer Lösung von 1 g Sunsperse® Blue BHD 6000, 49 g Wasser und 0,03 g Zonyl® FSO-100 auf die lichtempfindliche Schicht unter Verwendung eines Spiralschabers "mit einer Tinte versehen".
  • Stufe 2:
  • Das mit Tinte versehene, erste lichtempfindliche Element wurde 40 Sekunden lang durch eine Negativ-Auszugsdurchsichtsvorlage für Cyan belichtet und dann unter Verwendung einer WaterProof® WashOff Unit entwickelt, wie in den Stufen 2 und 3 des Beispiels 1 beschrieben ist.
  • Stufe 3:
  • Ein zweites lichtempfindliches Element, das haftende und lichtempfindliche Schichten umfaßt, wurde dann an das erste lichtempfindliche Element laminiert, wobei die Klebschicht benachbart zu dem entwickelten Bild vorliegt.
  • Stufe 4:
  • Die zweite lichtempfindliche Schicht wurde unter Verwendung der wäßrig-permeablen, ein gelbes Pigment enthaltenden Lösung des Beispiels 4 "mit einer Tinte versehen".
  • Stufe 5:
  • Die mit Tinte versehene, zweite lichtempfindliche Schicht wurde dann 40 Sekunden lang durch eine Negativ-Auszugsdurchsichtsvorlage für Gelb in passender Übereinstimmung über dem cyanfarbenen Bild belichtet und entwickelt, wie in den Stufen 2 und 3 des Beispiels 1 beschrieben ist. Das Ergebnis war ein seitenrichtiges Zweifarbenbild auf dem Trägerelement.
  • Stufe 6:
  • Das seitenrichtige Zweifarbenbild wurde dann unter Verwendung der gleichen Bedingungen wie denjenigen, die in der Stufe 5 des Beispiels 1 beschrieben werden, auf das Übertragungselement übertragen. Das Ergebnis war ein seitenverkehrtes Zweifarbenbild auf dem Übertragungselement.
  • Stufe 7:
  • Das seitenverkehrte Zweifarbenbild auf dem Übertragungselement wurde dann auf den LOE-Papierzellstoff übertragen, wie in der Stufe 5 des Beispiels 1 beschrieben ist. Das Ergebnis war ein seitenrichtiger Zweifarbenprobeabzug auf LOE-Papierzellstoff.
  • Beispiel 6 Filmelemente:
  • Zwei lichtempfindliche Elemente wurden verwendet, die gemäß der im Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise hergestellt wurden. Das Übertragungselement war ein Fuji Color-Art Receiver Film CR-T3.
  • Verfahrensstufen: Stufe 1:
  • Zwei separate lichtempfindliche Elemente wurden durch individuelles Auftragen der folgenden Lösungen auf separate lichtempfindliche Schichten unter Verwendung eines Spiralschabers "mit einer Tinte versehen".
  • Die wäßrig-permeable, ein magentafarbenes Pigment enthaltende Lösung umfaßte 2 g Sunsperse® Magenta QHD-6040, 48 g Wasser und 0,03 g Zonyl® FSO-100.
  • Die wäßrig-permeable, ein cyanfarbenes Pigment enthaltende Lösung umfaßte 1 g Sunsperse® Blue BHD-6000, 49 g Wasser und 0,03 g Zonyl® FSO-100.
  • Stufe 2:
  • Die "mit Tinte versehenen" lichtempfindlichen Elemente wurden jeweils 40 Sekunden lang durch die entsprechenden Negativ- Auszugsdurchsichtsvorlagen belichtet und dann unter Verwendung einer WaterProof® WashOff Unit entwickelt, wie in den Stufen 2 und 3 des Beispiels 1 beschrieben ist.
  • Stufe 3:
  • Das cyanfarbene Bild wurde dann auf das Übertragungselement übertragen, wie in der Stufe 4 des Beispiels 1 beschrieben wird. Das Ergebnis war ein seitenverkehrtes, cyanfarbenes Bild auf dem Übertragungselement.
  • Stufe 4:
  • Das magentafarbene Bild wurde dann über dem seitenverkehrten, cyanfarbenen Bild auf dem Übertragungselement paßgenau angeordnet, worauf die Übertragungslaminierung des magentafarbenen Bildes erfolgte, wie in der Stufe 4 des Beispiels 1 beschrieben ist. Das Ergebnis war ein seitenverkehrtes Zweifarbenbild auf dem Übertragungselement.
  • Stufe 5:
  • Das seitenverkehrte Zweifarbenbild auf dem Übertragungselement wurde dann auf LOE-Papierzellstoff übertragen, wie in der Stufe 5 des Beispiels 1 beschrieben ist. Wenigstens eine Schicht des Übertragungselements wurde auch mit dem Zweifarbenbild übertragen, wobei sich ein seitenrichtiger Zweifarbenprobeabzug mit hohem Glanz auf LOE-Papierzellstoff ergab.
  • Nachdem wir die Erfindung beschrieben haben, umfaßt dieselbe nun die folgenden Ansprüche und deren Äquivalente.

Claims (33)

1. Verfahren zur Herstellung eines gefärbten Bildes, in der Reihenfolge umfassend:
(A) das Auftragen wenigstens einer wäßrigen, permeablen, ein Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung auf ein lichtempfindliches Element, in der Reihenfolge umfassend:
(1) ein Trägerelement, das eine Trennfläche aufweist, wobei das Trägerelement gegenüber einer wäßrigen, flüssigen Entwicklung beständig ist,
(2) eine erste Klebschicht,
(3) eine nichtpigmentierte, erste lichtempfindliche Schicht, die im wesentlichen aus einer wäßrigen, flüssig-entwickelbaren, lichtempfindlichen Zusammensetzung besteht, worin die wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung auf (3) aufgetragen wird;
(B) die bildweise Einwirkung von aktinischer Strahlung auf das lichtempfindliche Element der Stufe (A), auf das die permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung aufgetragen wurde, um bildweise belichtete und nichtbelichtete Bereiche in der nichtpigmentierten, ersten lichtempfindlichen Schicht und der darüberliegenden, permeablen, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung zu bilden;
(C) das Entwickeln des belichteten Elements der Stufe (B) durch Waschen mit einer wäßrigen Flüssigkeit, wobei entweder die bildweise belichteten oder die bildweise nichtbelichteten Bereiche entfernt werden, um ein erstes gefärbtes Muster zu bilden;
(D) das Laminieren eines eine Trennfläche aufweisenden Übertragungselements an das Element der Stufe (C), worin die Trennfläche benachbart zu dem ersten, gefärbten Muster in dem Element der Stufe (C) vorliegt;
(E) das Entfernen des Trägerelements mit der Trennfläche und das Freilegen der Klebschicht;
(F) das Laminieren des Elements der Stufe (E) an einen permanenten Träger, worin die Klebschicht benachbart - zu dem permanenten Träger vorliegt; und
(G) das Entfernen des Übertragungsträgers, der eine Trennfläche aufweist; worin die Klebekraft zwischen der Trennfläche des Trägerelements und der Klebschicht einen Wert F1 hat; die Klebekraft zwischen der Klebschicht und dem ersten gefärbten Muster einen Wert F2 hat; die Klebekraft zwischen dem ersten gefärbten Muster und der Trennfläche des Übertragungsträgers einen Wert F3 hat; und die Klebekraft zwischen der Klebschicht und dem permanten Träger einen Wert F4 hat; und worin jedes von F2 und F3 größer als F1 ist und jedes von F2 und F4 größer als F3 ist;
wobei während des ganzen Verfahrens die Klebschicht an der lichtempfindlichen Schicht befestigt bleibt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, das zusätzlich in der auf die Stufe (C) folgenden Reihenfolge umfaßt:
(C1) das Laminieren eines nichtpigmentierten Elements an das Element der Stufe (C), wobei das nichtpigmentierte Element umfaßt:
(1) einen zusätzlichen Träger,
(2) eine darunterliegende, zusätzliche, lichtempfindliche Schicht, die
(a) eine wäßrige, flüssig-entwickelbare, nichtpigmentierte, lichtempfindliche Zusammensetzung umfaßt, und
(3) eine darunterliegende, zusätzliche Klebschicht, worin die zusätzliche Klebschicht benachbart zu dem ersten gefärbten Muster und über demselben in dem Element der Stufe (C) vorliegt;
(C2) das Entfernen des zusätzlichen Trägers;
(C3) das Auftragen wenigstens einer wäßrigen, permeablen, ein Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung auf die zusätzliche, lichtempfindliche Schicht;
(C4) die bildweise Belichtung der zusätzlichen lichtempfindlichen Schicht und der wäßrigen, permeablen, ein Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung mit aktinischer Strahlung in passender Übereinstimmung mit dem oben hergestellten, ersten gefärbten Muster, um bildweise belichtete und bildweise unbelichtete Bereiche zu bilden;
(C5) die Entwicklung der zusätzlichen lichtempfindlichen Schicht und der wäßrigen, permeablen, ein Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung der Stufe (C4) durch Waschen mit einer wäßrigen Flüssigkeit, wodurch entweder die bildweise belichteten oder die bildweise nichtbelichteten Bereiche entfernt werden, um ein zusätzliches gefärbtes Muster herzustellen; und gegebenenfalls
(C6) das einmalige oder mehrfache Wiederholen der Stufen (C1) bis (C5) in der angegebenen Reihenfolge, worin die Klebekraft zwischen jeder der zusätzlichen lichtempfindlichen Schichten vor der Belichtung mit aktinischer Strahlung und ihrem darüberliegenden, zusätzlichen Träger einen Wert von weniger als jeweils F1 und F2 hat und geringer ist als jede der Klebekräfte zwischen den Klebschichten und benachbarten lichtempfindlichen Schichten oder gefärbten Mustern; worin die Klebekraft zwischen der zusätzlichen Klebschicht und dem darunterliegenden, ersten gefärbten Muster den Wert F5 hat, die Klebekraft zwischen jeder der zusätzlichen Klebschichten und dem darunterliegenden, zusätzlichen, gefärbten Muster den Wert F5i hat, die Klebekraft zwischen jeder der zusätzlichen Klebschichten und des darüberliegenden, zusätzlichen, gefärbten Musters den Wert F2i hat, die Klebekraft zwischen dem obersten, zusätzlichen, gefärbten Muster und der Trennfläche des Übertragungselements einen Wert F3n hat, und die Klebekraft zwischen der zusätzliche Klebschicht und der darüberliegenden, zusätzlichen, lichtempfindlichen Schicht vor der Belichtung mit aktinischem Licht den Wert F6 hat, und worin
jedes von F2, F3, F2i, F3n, F5, F5i und F6 größer als F1 ist, und
jedes von F2, F2i, F4, F5, F5i größer als F3n ist.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, worin nach der Stufe (E) die Stufen (A) bis (E) unter Verwendung wenigstens einer anderen wäßrigen, permeablen, ein Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung, eines anderen lichtempfindlichen Elements und des Elements der Stufe (E) als Übertragungselement in Stufe (D) wenigstens einmal wiederholt werden.
4. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die Trennfläche auf dem Trägerelement eine Trennschicht umfaßt.
5. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die Trennfläche auf dem Trägerelement eine Polsterschicht umfaßt.
6. Verfahren gemäß Anspruch 5, worin das lichtempfindliche Element weiterhin wenigstens eine Träger-Verankerungsschicht zwischen der Träger-Polsterschicht und dem Trägerelement umfaßt, worin die Klebekraft zwischen dem Trägerelement und der Träger-Verankerungsschicht und die Klebekraft zwischen der Träger-Verankerungsschicht und der Träger-Polsterschicht jeweils größer als F1 sind.
7. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die Trennfläche auf dem Trägerelement wenigstens eine Trennschicht umfaßt.
8. Verfahren gemäß Anspruch 7, worin die Trennfläche auf dem Übertragungselement erste und zweite Trennschichten umfaßt, die erste Trennschicht benachbart zu dem ersten gefärbten Muster vorliegt, und worin die Klebekraft zwischen dem ersten gefärbten Muster und der ersten Trennschicht größer ist als die Klebekraft zwischen den ersten und zweiten Trennschichten.
9. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die Trennfläche auf dem Trägerelement wenigstens eine Polsterschicht umfaßt.
10. Verfahren gemäß Anspruch 9, worin die Trennfläche auf dem Übertragungselement erste und zweite Polsterschichten umfaßt, die erste Polsterschicht benachbart zu dem ersten gefärbten Muster vorliegt, und worin die Klebekraft zwischen dem ersten gefärbten Muster und der ersten Polsterschicht größer ist als die Klebekraft zwischen den ersten und zweiten Polsterschichten.
11. Verfahren gemäß Anspruch 9, worin das lichtempfindliche Element weiterhin wenigstens eine Träger-Verankerungsschicht zwischen der Übertragungs-Polsterschicht und dem Übertragungsträger umfaßt, worin die Klebekraft zwischen dem Übertragungsträger und der Übertragungs-Verankerungsschicht, und die Klebekraft zwischen der Übertragungs- Verankerungsschicht und der Übertragungs-Polsterschicht jeweils größer als F1, F3 und F3n sind.
12. Verfahren gemäß Anspruch 5, worin die Träger-Polsterschicht eine Verbindung umfaßt, die aus der aus Ethylen- Vinylacetat-Copolymeren, Ethylen-Homopolymeren, Propylen- Homopolymeren, Ethylen/Propylen-Copolymeren, Ethylen- Methacrylat-Copolymeren, Ethylen/Methacrylsäure/Isobutylacrylsäure-Ionomeren, Ethylen/Methacrylsäure-Copolymeren, Ethylen/Methacrylsäure-Ionomeren, Ethylen/Acrylsäure- Copolymeren, Ethylen/Acrylsäure-Ionomeren und Mischungen derselben bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
13. Verfahren gemäß Anspruch 9, worin wenigstens eine Übertragungs-Polsterschicht eine Verbindung umfaßt, die aus der aus Ethylen/Vinylacetat-Copolymeren, Ethylen/Methacrylat-Copolymeren, Ethylen/Methacrylsäure/Isobutylacrylsäure-Ionomeren, Ethylen/Methacrylsäure-Copolymeren, Ethylen/Methacrylsäure-Ionomeren, Ethylen/Acrylsäure-Copolymeren, Ethylen/Acrylsäure-Ionomeren und Mischungen derselben bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
14. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die Träger-Polsterschicht eine Verbindung umfaßt, die aus der aus Ethylen/Methacrylsäure-Copolymeren, Ethylen/Methacrylsäure-Ionomeren, Ethylen/Acrylsäure-Copolymeren, Ethylen/Acrylsäure-Ionomeren und Mischungen derselben bestehenden Gruppe ausgewählt ist, und die Übertragungs- Polsterschicht ein Ethylen/Vinylacetat-Copolymer umfaßt.
15. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die lichtempfindliche Zusammensetzung ein Material umfaßt, das aus der aus N-Alkylstyrylpyridinium-Derivaten von Polyvinylalkohol, N-Alkylstyrylchinolinium-Derivaten von Polyvinylalkohol und Mischungen derselben bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
16. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die Klebschicht ein Material umfaßt, das aus der aus Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymeren, Ethylen/Vinylacetat-Copolymeren, Polyestern und Mischungen derselben bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
17. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die wäßrige Flüssigkeit Wasser ist.
18. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung als eine Schicht aufgetragen wird.
19. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung von der nichtpigmentierten, ersten, lichtempfindlichen Schicht absorbiert wird.
20. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung auf die nichtpigmentierte, erste lichtempfindliche Schicht unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers gedruckt wird.
21. Verfahren gemäß Anspruch 20, worin die wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung eine Tinte ist, die ein wäßriges Trägermedium und ein Färbemittel umfaßt.
22. Verfahren gemäß Anspruch 21, worin das Färbemittel eine Pigment-Dispersion ist.
23. Verfahren gemäß Anspruch 21, worin das Färbemittel ein Farbstoff ist.
24. Verfahren gemäß Anspruch 18, worin die der nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht abgewandte Oberfläche der Schicht der wäßrigen, permeablen, ein Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung mattiert wird.
25. Verfahren gemäß Anspruch 19, worin die Oberfläche der nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht, in welcher die wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung absorbiert ist, mattiert wird.
26. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1, 2 oder 3, worin die nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht vor dem Auftragen der wäßrigen, permeablen, ein Färbemittel enthaltenden Zusammensetzung mattiert wird.
27. Mit einem Bild Versehenes Element, das durch das Verfahren gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 26 erhältlich ist, in der Reihenfolge umfassend:
(1) ein Trägerelement mit einer Trennfläche, wobei das Trägerelement gegenüber einer wäßrigen Entwicklung beständig ist;
(2) eine erste Klebschicht;
(3) ein erstes gefärbtes Muster, das sich aus der bildweisen Belichtung und der Auswasch-Entwicklung einer ersten nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht ergibt, umfassend eine wäßrige flüssigentwickelbare, lichtempfindliche Zusammensetzung und wenigstens eine darüberliegende, wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung, worin die ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung als separate Schicht vorliegt oder in der ersten nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht absorbiert ist; und
(4) ein Übertragungselement mit einer Trennfläche, worin die Klebekraft zwischen der Trennfläche des Trägerelements und der Klebschicht einen Wert F1 hat, die Klebekraft zwischen der Klebschicht und dem ersten gefärbten Muster einen Wert F2 hat; und die Klebekraft zwischen dem ersten gefärbten Muster und der Trennfläche des Übertragungsträgers einen Wert F3 hat; und worin
jedes von F2 und F3 größer als F1 ist und F2 größer als F3 ist.
28. Mit einem Bild versehenes Element gemäß Anspruch 27, welches weiterhin zwischen den Schichten (3) und (4) wenigstens ein Paar zusätzlicher Schichten umfaßt;
(3a) eine zusätzliche Klebschicht, die benachbart zu dem ersten gefärbten Muster und über demselben vorliegt; und
(3b) ein zusätzliches gefärbtes Muster, das benachbart zu der zusätzlichen Klebschicht und über derselben vorliegt, wobei das zusätzliche gefärbte Muster aus der bildweisen Belichtung und der Auswasch-Entwicklung einer ersten nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht resultiert, umfassend eine wäßrige, flüssig-entwickelbare, lichtempfindliche Zusammensetzung und eine darüberliegende, wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung, worin die ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung als separate Schicht vorliegt oder in der ersten nichtpigmentierten, lichtempfindlichen Schicht absorbiert ist; und
worin die Klebekraft zwischen jeder der zusätzlichen lichtempfindlichen Schichten vor der Belichtung mit aktinischer Strahlung und ihrem darüberliegenden, zusätzlichen Träger einen Wert von weniger als jeweils F1 und F2 hat und geringer ist als jede der Klebekräfte zwischen den Klebschichten und benachbarten, lichtempfindlichen Schichten oder gefärbten Mustern; worin die Klebekraft zwischen der zusätzlichen Klebschicht und dem darunterliegenden, ersten gefärbten Muster einen Wert F5 hat, die Klebekraft zwischen jeder der zusätzlichen Klebschichten und einem darunterliegenden, zusätzlichen, gefärbten Muster einen Wert F5i hat, die Klebekraft zwischen jeder der zusätzlichen Klebschichten und einem darüberliegenden, gefärbten Muster den Wert F2i hat, und die Klebekraft zwischen der obersten, zusätzlichen, gefärbten Muster-Schicht und der Übertragungsflächen-Schicht einen Wert F3n hat, und worin
jedes von F2i, F3n, F5 und F5i größer als F1 ist.
29. Mit einem Bild versehenes Element gemäß den Ansprüchen 27 oder 28, worin die Trennfläche auf dem Trägerelement eine Polsterschicht ist, und worin weiterhin die Trennfläche auf dem Übertragungselement eine Polsterschicht ist.
30. Mit einem Bild versehenes Element gemäß den Ansprüchen 27 oder 28, worin die wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers auf die nichtpigmentierte, lichtempfindliche Schicht gedruckt wird.
31. Mit einem Bild versehenes Element gemäß Anspruch 30, worin die wäßrige, permeable, ein Färbemittel enthaltende Zusammensetzung eine Tinte ist, die ein wäßriges Trägermedium und ein Färbemittel umfaßt.
32. Mit einem Bild versehenes Element gemäß Anspruch 31, worin das Färbemittel eine Pigment-Dispersion ist.
33. Mit einem Bild versehenes Element gemäß Anspruch 31, worin das Färbemittel ein Farbstoff ist.
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