DE69416625T2 - Elektrischer Verbinder für Bandkabel hoher Packungsdichte - Google Patents
Elektrischer Verbinder für Bandkabel hoher PackungsdichteInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft das Gebiet der elektrischen Verbinder allgemein und insbesondere eine elektrische Verbinderbaugruppe zum Anschließen eines flachen Kabels mit mehreren Leitern, z. B. eines Bandkabels.
- Elektrische Verbinder sind in einer großen Konstruktionsvielfalt zum Anschließen von Kabeln mit mehreren Leitern, z. B. mit Flach- oder Bandkabeln bereitgestellt worden. Mit der immer weiter zunehmenden Miniaturisierung der elektrischen Verbinder und der immer weiter zunehmenden Anzahl von Leitern bei Mehrleiterkabeln sind die elektrischen Verbinder mit den beschriebenen Eigenschaften immer komplizierter geworden, um sich an die relativ große Anzahl von Leitern, die an die relativ kleinen Verbinder angeschlossen werden, anpassen zu können. Ein Bandkabel kann z. B. Leiter mit einem Mittenlinienabstand in einer Größenordnung von 0,635 mm (0,025 inch) aufweisen. Verbinder für Bandkabel mit einer derartigen hohen Packungsdichte werden bei vielfältigen Anwendungen benutzt, z. B. zum Verbinden von Diskettenlaufwerken in Computern.
- Die meisten elektrischen Verbinder zum Anschließen an Bandkabel sind Verbinder mit Schneidklemmen. Diese Verbinder umfassen im wesentlichen ein Gehäuse mit einer Fügefläche, eine gegenüberliegende Kabelaufnahmefläche und wenigstens zwei Reihen von Anschlußklemmen-Aufnahmedurchgängen, die sich zwischen den Flächen erstrecken. Eine Vielzahl von meistens aus Metallblech gestanzten und geformten Anschlußklemmen werden in den jeweiligen Durchgängen aufgenommen, wobei jede Anschlußklemme einen Füge- oder Paarungsabschnitt zur Fügefläche des Gehäuses hin aufweist und einen im wesentlichen U-förmigen Schneidklemmenabschnitt in Richtung der Kabelaufnahmefläche des Gehäuses umfaßt. Eine beliebige Form einer sekundären Gehäusekomponente, z. B. eine Abdeckung, wird zum Drücken der Verbinder des Bandkabels in die U- förmigen Schneidklemmenabschnitte der Anschlußklemmen bereitgestellt, wobei die Abdeckung das Bandkabel zwischen der Abdeckung und der Kabelaufnahmefläche des Gehäuses umgibt.
- Eines der Probleme bei den Verbindern mit den unmittelbar zuvor beschriebenen Merkmalen konzentriert sich auf die hohe Packungsdichte der Leiter des Bandkabels. Wegen dem geringen Abstand der Leiter werden die Abschnitte der Anschlußklemmen zum Durchdringen der Isolierung in wenigstens zwei Reihen gestaffelt angeordnet, wobei die benachbarten Anschlußklemmen in gegenüberliegenden Reihen angeordnet sind. Deshalb muß ein Leiter, der an einen in der hinteren Reihe angeordneten Isolationsdurchdringungsabschnitt angeschlossen werden soll, notwendigerweise zwischen zwei Isolationsdurchdringungsabschnitte hindurchlaufen, die in einer vorderen Reihe angeordnet sind. Der geringe Abstand der Verbinder und der Anschlußkleminen kann Probleme bereiten und zu Kurzschlüssen führen. Eine Lösung dieses besonderen Problems besteht darin, daß sogenannte "Berg und Tal"-System zu verwenden, bei dem die Abschnitte der benachbarten Leiter an den Isolationsdurchdringungsabschnitten der benachbarten Anschlußklemmen in unterschiedlichen vertikalen Positionen oder Niveaus angeordnet sind. Als Bezug dienen hier die US-A-4 913 660 und US-A-4 984 381. Jedoch ist das Spritzgießen der Verbinderkomponenten zum Erfüllen dieses Lösungsweges eher kompliziert und teuer.
- Insbesondere hat bei einem "Berg und Tal"-System oder - Verbinder die Abdeckung eine das Kabel umgreifende Fläche mit einem Profil, daß durch eine Vielzahl von parallelen Leitertragekanälen definiert wird. Jeder Kanal bildet obere und untere Leitertrageebenen, die so angeordnet sind, daß eine untere Leitertrageebene eines Kanals zwischen zwei oberen Leitertrageebenen benachbarter Kanäle angeordnet ist. Die Kabelaufnahmefläche des Verbindergehäuses weist eine ähnliche Kanalkonstruktion mit mehreren Ebenen auf, die zur Konstruktion oder zum Profil der Kabelumgreifungsfläche der Abdeckung spiegelbildlich ist. Somit bilden die mit Kanälen versehenen Flächen der Abdeckurig und des Gehäuses eine Art "Verzahrung" während des Anschließens der Bandkabelleiter. Natürlich ist es verständlich, daß viele Modifikationen hinsichtlich des Verbindergehäuses erforderlich sind, um die mit Kanälen versehene Kabelaufnahmefläche bereitzustellen, die komplementär zur mit Kanälen versehene Kabelumgreifungsfläche der Abdeckung ist. Es wäre wünschenswert, ein ähnliches System bereitzustellen, bei dem das Hauptverbindergehäuse nicht modifiziert werden muß und Modifikationen nur an der Abdeckung oder an der sekundären Gehäusekomponente vorgenommen werden müssen. Die vorliegende Erfindung ist auf dieses Ziel gerichtet.
- Des weiteren haben sich sowohl die "Berg und Tal"- Systeme als auch andere Isolationsdurchdringungssysteme nach dem Stand der Technik, nämlich die Systeme, bei denen eine spiegelbildlich angeordnete Kabelaufnahmefläche am Verbindergehäuse angeordnet ist, die komplementär mit der Kabelumgreifungsfläche der Abdeckung ist, als nicht genau und konsistent hinsichtlich ihrer Anschlüsse erwiesen. Dieses Problem besteht aufgrund der Untauglichkeit über die Zeit, Kunststoffkomponenten mit ausreichender Genauigkeit und Konsistenz zu spritzen, um solche eng aneinanderliegenden Anschlußklemmen zu erhalten. Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung kann eine Werkzeugbestückung verwendet werden, um die Leiter des Bandkabels in die Leitertragekanäle der sekundären Gehäusekomponente oder Abdeckung zu drängen und sie durch eine neue Leiter- Niederhalteeinrichtung darin zu halten.
- Eine Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine neue und verbesserte Verbinderbaugruppe zum isolierungsdurchdringenden Anschließen eines Bandkabels mit hoher Packungsdichte bereitzustellen.
- Bei der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung wird ein elektrischer Verbinder zum isolierungsdurchdringenden Anschließen eines Bandkabels mit isolierten Leitern mit vorbestimmtem kleinem Mittenlinienabstand offenbart. Der Verbinder umfaßt ein Gehäuse mit einer Paarungs- oder Fügefläche, eine gegenüberliegende Kabelaufnahmefläche und eine Vielzahl von Anschlußklemmenaufnahmedurchgängen, die sich zwischen den Flächen erstrecken. Eine Vielzahl von Anschlußklemmen werden in den Durchgängen aufgenommen. Jede Anschlußklemme umfaßt einen Paarungsabschnitt zur Paarungsfläche des Gehäuses und einen geschlitzten U-förmigen Isolationsdurchdringungsabschnitt zur Kabelaufnahmefläche des Gehäuses. Die Isolationsdurchdringungsabschnitte der Anschlußklemmen sind in wenigstens zwei Reihen gestaffelt angeordnet. Eine dielektrische Abdeckung wird zum Drängen der Leiter in die U-förmigen Isolationsdurchdringungsabschnitte bereitgestellt, wobei das Kabel von der Abdeckung und der Kabelaufnahmefläche des Gehäuses umgeben wird. Die Abdeckung umfaßt eine Flächeneinrichtung zum Ergreifen des Kabels und Aussparungen in der Oberflächeneinrichtung zum Aufnehmen der U-förmigen Isolationsdurchdringungsabschnitte der Anschlußklemmen.
- Die Erfindung sieht vor, daß die Oberflächeneinrichtungen der Abdeckung eine Vielzahl von parallelen Leitertragekanälen bildet. Jeder Kanal bildet obere und untere Leitertrageebenen, die so angeordnet sind, daß eine untere Leitertrageebene eines Kanals zwischen zwei oberen Leitertrageebenen der benachbarten Kanäle angeordnet ist. Die Leiter-Niederhalteeinrichtungen sind betriebsmäßig jedem Kanal zugeordnet, um jeweils einen Leiter darin zu halten. Somit kann das Bandkabel in die Leitertragekanäle der Abdeckung gepreßt und an der Abdeckung zum nachfolgenden Anschließen des Kabels an die Anschlußklemmen am Verbindergehäuse gehalten werden.
- Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Aussparungen durch Querschlitze in den oberen Leitertrageebenen bereitgestellt. Die Leitertragekanäle sind in einer Größenordnung von 0,635 mm (25 mils) angeordnet, um einen Abstand der Leitermittenlinien des Bandkabels von 0,635 mm (25 mils) zu erhalten. Die Abdeckung ist aus dielektrischem Material, z. B. aus Kunststoff, gegossen, und die Leiter-Niederhalteeinrichtungen werden durch integrale Vorsprünge bereitgestellt, die in jeden Leitertragekanal über der unteren Leitertrageebene hinein ragen.
- Die Erfindung sieht ferner ein Bandkabel vor, bei dem die Isolation zwischen den Verbindern in einem Bereich durchdrungen wird, der von der Abdeckung an den Leitertragekanälen umgriffen wird. Somit können präzise Werkzeuge benutzt werden, um das Bandkabel zu durchschneiden oder aufzuschlitzen und dann die separierten Leiter in die Leitertragekanäle der Abdeckung zu drücken.
- Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
- Die Merkmale der Erfindung werden insbesondere in den beigefügten Ansprüchen aufgezeigt. Die Erfindung mit ihren Aufgaben und Vorteilen ist am besten unter Bezugnahme auf die nachstehende Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen verständlich, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente in den Figuren identifizieren.
- Es zeigen:
- Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer elektrischen Verbinderbaugruppe nach dem Stand der Technik zum isolierungsdurchdringenden Anschließen eines Bandkabels;
- Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Verbinderbaugruppe der Erfindung;
- Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch das Gehäuse im wesentlichen entlang der Linie 3-3 in Fig. 2 in einem vergrößerten Maßstab;
- Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts des Gehäuses und der Anschlußklemmen von Fig. 3;
- Fig. 5 eine Einzelheit in perspektivischer Ansicht der Kabelumgreifungsfläche der Abdeckung in einem vergrößerten Maßstab;
- Fig. 6 einen vertikalen Schnitt durch die Abdeckung im wesentlichen entlang der Linie 6-6 in Fig. 2, in einem vergrößerten Maßstab;
- Fig. 7 einen horizontalen Schnitt durch die Abdeckung im wesentlichen entlang der Linie 7-7 in Fig. 2, in einem vergrößerten Maßstab; und
- Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Werkzeugs zum Zusammenbauen von Bandkabel und Abdeckung.
- Es wird auf die Figuren im einzelnen und zuerst auf Fig. 1 Bezug genommen. Eine allgemein mit 10 bezeichnete elektrische Verbinderbaugruppe nach dem Stand der Technik wird für das isolierungsdurchdringende Anschließen eines allgemein mit 12 bezeichneten Bandkabels gezeigt. Das Bandkabel ist eine herkömmliche Konstruktion und weist eine Vielzahl von Leitern 14 mit einem vorbestimmten Abstand ihrer Mittenlinien auf. Die Leiter sind mit einer Isolation umgeben, die einstückig mit den benachbarten Leitern verbunden ist, wie es auf diesem Gebiet bekannt ist. Somit sind die sich gegenüberliegenden Seiten 16 des einstückigen Flachbandkabels wellenförmig in Querrichtung zum Kabel.
- Der bekannte Verbinder 10 umfaßt ein allgemein mit 15 bezeichnetes Gehäuse, eine allgemein mit 17 bezeichnete Abdeckung, und ein allgemein mit 18 bezeichnetes Zugentlastungselement. Alle diese drei Verbinderkomponenten sind länglich in Querrichtung zum Bandkabel 12, wie in den Zeichnungen gezeigt. Das Gehäuse 15 umfaßt eine Füge- oder Paarungsseite 20, eine dazu gegenüberliegende Kabelaufnahmeseite 22 und eine Vielzahl von Anschlußklemmenaufnahmedurchlässen 24, die sich zwischen den Seiten erstrecken. Eine Vielzahl von allgemein mit 26 bezeichneten Anschlußklemmen werden in den Durchlässen 24 aufgenommen. Jede Anschlußklemme umfaßt einen Paarungsabschnitt oder Stift 28 an der Paarungsseite 20 des Gehäuses 15 und einen geschlitzten U-förmigen Isolationsdurchdringungsabschnitt 30 an der Kabelaufnahmeseite 22. Wie nachstehend klarer beschrieben, sind die Isolationsdurchdringungsabschnitte 30 paarweise in zwei Längsreihen des Gehäuses 15 und der Verbinderbaugruppe gestaffelt angeordnet.
- Die Abdeckung 17 ist in einem Stück aus dielektrischem Material, z. B. aus Kunststoff oder dergleichen, geformt und umfaßt einen länglichen im wesentlichen flachen Körperabschnitt 32 mit elastischen Verriegelungsarmen 34 an seinen sich gegenüberliegenden Enden. Die Verriegelungsarme weisen Öffnungen 36 auf, die über Verriegelungsvorsprünge 38 an den sich gegenüberliegenden Enden des Gehäuses 15 schnappen. Im wesentlichen dient die Abdeckung 17 zum Drängen der Leiter 14 des Bandkabels 12 in die U-förmigen Isolationsdurchdringungsabschnitte 30 der Anschlußklemmen 26 und Umfassen der Kabel zwischen der Abdeckung und der Kabelaufnahmeseite 22 des Gehäuses. Die Abdeckung umfaßt insbesondere eine innere flache Fläche 40 zum Anliegen am Kabel. Eine Vielzahl von Mulden 42 entlang den sich gegenüberliegenden Rändern der Fläche 40 und eine Vielzahl von Mulden 44 entlang der Mitte der Fläche 40 werden mit den Leitern des Bandkabels übereinstimmend bereitgestellt. Im wesentlichen passen die Mulden mit den welligen Seiten 16 des Bandkabels zusammen.
- Es ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß die Unterseiten der Mulden 42 und 44 in einer Flucht liegen mit der Verlängerung der flachen Fläche 40 der Abdeckung oder diese Verlängerung bilden. Zwei Paar-Reihen von Löchern 46 werden in der flachen Fläche 40 der Abdeckung zum Aufnehmen der U-förmigen Isolationsdurchdringungsabschnitte 30 der Anschlußklemmen 26 bereitgestellt. Die Löcher können sich vollständig durch den Körperabschnitt 32 der Abdeckung erstrecken, gewöhnlich müssen die Löcher aber gerade tief genug sein, um mit den Isolationsdurchdringungsabschnitten der Anschlußklemmen zusammenpassen, wenn die Isolationsdurchdringungsabschnitte durch das Bandkabel stechen. Es ist ersichtlich, daß die Löcher in jeder Paar-Reihe der beiden Reihen in jedem Reihenpaar gestaffelt angeordnet sind. Wenn die Leiter 14 einen Mittenlinienabstand von 0,635 mm (25 mils) haben, sind die Löcher in den beiden Reihen jedes Paares in einer Größenordnung von 1,27 mm (50 mils) beabstandet. Im Betrieb wird die Abdeckung 17 dazu benutzt, die Leiter 14 des Bandkabels 12 in die Isolationsdurchdringungsabschnitte 30 der Anschlußklemmen 26 zu drängen. Die wellige Fläche des Bandkabels sitzt in den Mulden 42 und 44, die somit die Leiter mit den Löchern 46 und die Isolationsdurchdringungsabschnitte der Anschlußklemmen passend zueinander ausrichten oder einstechen lassen. Wenn das Kabel zwischen der Fläche 40 der Abdeckung und der Kabelaufnahmeseite 22 des Gehäuses umgriffen wird, wodurch die Abdeckung in eine vollständig verriegelte Position an dem Gehäuse gedrängt wird, wird ein Anschluß mittels einer Isolationsdurchdringung aller Anschlußklemmen mit allen Leitern des Bandkabels bewirkt.
- Das Zugentlastungselement 18 ist ebenso eine aus dielektrischem Material, z. B. aus Kunststoff oder dergleichen einstückig geformte Komponente und umfaßt zwei Verriegelungsarme 48 an seinen gegenüberliegenden Enden, wobei die Verriegelungsarme nach innen gerichtete Hakenabschnitte 48a aufweisen. Die Hakenabschnitte rasten über die Schultern 50 an den gegenüberliegenden Enden der Abdeckung 17 ein. Das Zugentlastungselement weist einen länglichen Körperabschnitt 52 auf, der mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz 54 versehen ist, der sich vollständig über die Abdeckung erstreckt. Beim Zusammenbauen wird das Bandkabel 12 durch den Schlitz 54 in Richtung des Pfeiles "A" eingesetzt und dann um einen Rand des Körperabschnitts 32 der Abdeckung 17 gerollt, so daß ein geschnittenes Ende des Kabels gegen die Fläche 40 der Abdeckung anliegend angeordnet werden kann. Somit wird das Kabel in einer Art Schleifenkonfiguration durch den Schlitz 54 im Zugentlastungselement 18 und um den Körperabschnitt 32 der Abdeckung 17 eingebaut, wobei das Zugentlastungselement das Kabel gegen eine Rückseite 56 der Abdeckung klemmt, wenn das Zugentlastungselement mit der Abdeckung klemmend verriegelt wird.
- Fig. 2 zeigt einen allgemein mit 60 bezeichneten elektrischen Verbinder, der die Konzepte der Erfindung verkörpert. Das Bandkabel 12, das Gehäuse 15 und das Zugentlastungselement 18 des Verbinders 60 sind mit den Komponenten der vorstehend beschriebenen und in Fig. 1 gezeigten Verbinderbaugruppe 10 nach dem Stand der Technik identisch. Folglich werden die Details des Bandkabels, des Gehäuses und des Zugentlastungselementes nicht mehr wiederholt, wobei gleiche Bezugszeichen in Fig. 2 verwendet worden sind, die den gleichen Bezugszeichen, wie unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben, entsprechen. Fig. 3 und 4 zeigen jedoch einen Schnitt durch das Gehäuse 15, um die Konstruktion und die Beziehung zwischen den Anschlußklemmen 26 und die flache Beschaffenheit der Kabelaufnahmeseite 22 des Gehäuses zu zeigen. Die Fig. 3 und 4 zeigen ferner, daß das Gehäuse einen dielektrischen Körper 15a und eine herkömmliche leitfähige Abschirmung 15b aufweist. Wie im "Hintergrund der Erfindung" herausgestellt worden ist, bleibt das Gehäuse 15 nach dem Stand der Technik im wesentlichen unverändert und keine große Modifikationen müssen durchgeführt werden. Nur die Abdeckung des Verbinders wird verändert, wie direkt nachstehend beschrieben wird.
- Insbesondere umfaßt der Verbinder 60 der Erfindung eine allgemein mit 62 bezeichnete Abdeckung mit einem länglichen Körper 64 mit elastischen Verriegelungsarmen 66 an dessen gegenüberliegenden Seiten. Die Verriegelungsarme bilden Öffnungen 68 zum verriegelnden Ergreifen der Verriegelungsvorsprünge 38 des Gehäuses 15. Die Hakenabschnitte 48a der Verriegelungsarme 48 des Zugentlastungselementes 18 ergreifen verriegelnd die Schultern oder Flächen 70 an den sich gegenüberliegenden Enden der Abdeckung.
- Es wird auf die Fig. 5 und 6 in Verbindung mit Fig. 2 Bezug genommen. Die Abdeckung 62 hat eine Oberfläche, die eine Vielzahl von parallelen allgemein mit 72 bezeichneten Leitertragekanälen bildet. Jeder Kanal bildet eine obere Leitertrageebene 74 und eine untere Leitertrageebene 76, die so angeordnet sind, daß die untere Leitertrageebene eines Kanals zwischen zwei oberen Leitertrageebenen benachbarter Kanäle angeordnet ist. Dies wird gewöhnlich als "Berg und Tal"-Konstruktion bezeichnet. Quer liegende isolationsdurchdringende Anschlußschlitze 78 werden in jeder oberen Leitertrageebene 74 zum Aufnehmen von U-förmigen Isolationsdurchdringungsabschnitte 30 der Anschlußklemmen 26 bereitgestellt. Weitere Schlitze 80 werden in den Fig. 5 und in den unteren Leitertrageebenen 76 gezeigt, jedoch werden diese Schlitze einfach als "Auskern"-Zugriffsbereiche bereitgestellt, um das Spritzformen der Abdeckung 62 im ganzen aus Kunststoff zu vereinfachen.
- Die Erfindung sieht ein einheitliches System vor, bei dem die Leiter-Niederhalteeinrichtungen betriebsmäßig jedem Leitertragekanal 72 zugeordnet ist, um jeweils einen Leiter des Bandkabels 12 unten im Kanal zu halten. Im speziellen sind die Vorsprünge 82 an die Abdeckung 62 angespritzt und ragen in jeden Kanal über der unteren Leitertrageebene 76. Die Vorsprünge werden an den gegenüberliegenden Seiten des jeweiligen Kanals bereitgestellt und sind, wie am besten in Fig. 7 zu sehen ist, mit einem Abstand voneinander getrennt, der kleiner ist als der Durchmesser eines Leiters "C".
- Deshalb können die Leiter in die Leitertragekanäle 72 in Richtung der Pfeile "D" (Fig. 7) hinter die Vorsprünge 82 in einer Art Schnappbefestigung gedrückt werden. Die Leiter werden unterhalb der unteren Leitertrageebenen 74 und über den oberen Leitertrageebenen 76 gehalten, wie eindeutig in Fig. 7 zu sehen ist.
- Ein Vorteil bei der Bereitstellung von Leiter- Niederhalteeinrichtungen in Form von Vorsprüngen 82 ist von Belang für die Unfähigkeit eine Genauigkeit und Konsistenz hinsichtlich der Kunststoffkomponenten über die Zeit bereit zu stellen. Wie im vorstehenden "Hintergrund der Erfindung" aufgezeigt, verwenden insbesondere "Berg und Tal"-Systeme spiegelbildlich angeordnete Gehäusekomponenten, um das Bandkabel dazwischen zu umgreifen oder schichtenartig anzuordnen. Die Leiter des Bandkabels werden in ihre jeweiligen Leitertragekanäle zwischen den spiegelbildartigen Gehäusekomponenten gedrängt. Obwohl eine derartige Konstruktion effektiv arbeiten kann, gibt es aufgrund des Kabels, das zwischen zwei "Berg und Tal"-Elementen angeordnet ist, Probleme, da die "Berg und Tal"-Elemente sich in ihrer Größe etwas unterscheiden können, und zwar aufgrund von Veränderungen der Spritzgußuinstände, der Unterschiedlichkeit des Kunststoffs von einer Masse zur anderen, Unterschiede bei den Spritzgußwerkzeugen, sowie Haltbarkeit des Spritzgusses. Bei dem Verbindersystem der Erfindung wird Präzisionswerkzeug verwendet, um das Bandkabel mit der Abdeckung 62 zusammenzubauen, bevor die Abdeckung mit dem Gehäuse 15 zusammengebaut und die Leiter an die Anschlußklemmen 26 angeschlossen werden.
- Insbesondere wird nun auf Fig. 8 Bezug genommen, in der ein allgemein mit 90 bezeichnetes Werkzeug etwas schematisch dargestellt wird. Es ist verständlich, daß andere Werkzeugtypen konstruiert werden können. Das Werkzeug 90 hat die Form einer Hand-, pneumatischen oder hydraulischen Presse mit einem Kolben oder Stößel, der in einen Trägerarm 94 zum Bewegen in Richtung des Doppelpfeiles "E" montiert ist. Ein in zwei Richtungen bewegbarer Schlitten 96 ist an dem unteren entfernten Ende des Kolbens 92 für eine Einstellung in Richtung des Doppelpfeiles "F" angebracht. Der Arm 94 ragt von einer Basis 98 nach oben, die zwei aufwärts ragende federgespannte Kabelhalteeinrichtungen 100 über einem Basisplattenpaar 102 aufweist. In der Basis ist zwischen den zwei Basisplatten 102 eine Kammer 104 ausgebildet. Die Kammer hat eine Größe/Konstruktion zum Aufnehmen einer einzelnen Abdeckung 62 darin. Ein Ausrichtungsstift 106 kann in der Kammer 104 für das Einsetzen in ein Ausrichtungsloch (nicht gezeigt) in der Abdeckung bereitstellen, um die Abdeckung für einen Präzisionsarbeitsgang genau auszurichten. Die Abdeckung befindet sich im wesentlichen in einer Flucht mit den Oberseiten der Basisplatten 102. Ein Bandkabel 12 wird fiktiv auf den Basisplatten 102 gezeigt und überspannt die Kammer 104, in der eine Abdeckung positionierbar ist. In den nach oben zeigenden Flächen der Basisplatten 102 können Nuten 108 ausgebildet sein und parallel zur Länge des Bandkabels verlaufen. Die Nuten weisen ein Profil auf, das dem wellenförmigen Profil des Bandkabels entspricht. Es sei nochmals erwähnt, daß diese Nuten mit beträchtlicher Genauigkeit hergestellt werden können, da die Basis 98, die Basisplatten 102, der Stift 106, die Kabelhalteeinrichtung 100, usw. jeweils präzise aus Metall hergestellt werden können, und zwar mit einer Genauigkeit, die mit gegossenem Kunststoff einfach nicht erreicht werden kann.
- Der Schlitten 96 weist zwei Preßplatten 110 und 112 an seiner Unterseite auf. Die Preßplatte 110 weist ein "Berg und Tal"-Profil auf, die spiegelbildartig zu dem mit Kanälen versehenen Profil der Abdeckung 62 ausgebildet ist. Sie ist präzise aus Metall hergestellt und wirksam zum Treiben der einzelnen Leiter des Bandkabels in die Kanäle der Abdeckung, wenn die einzelnen isolierten Leiter abgeschnitten und voneinander getrennt werden. D. h., wenn die Preßplatte die einzelnen Leiter zur Abdeckung 62 drückt, schneiden und trennen die Preßplatte und die Abdeckung die einzelnen Leiter. Die Preßplatte 112 umfaßt eine Verbindergehäuse- Rückhalteeinrichtung und eine Ausrichteeinrichtung zum Befestigen eines der Gehäuse 15.
- Im Betrieb des Werkzeugs 90 ist ein Bandkabel 12 über der Basis des Werkzeugs angeordnet, wie in Fig. 8 zu sehen, und überspannt eine Abdeckung 62, die in der Kammer 104 angeordnet ist. Die Kabelhalteeinrichtungen 100 werden in Richtung der Pfeile "G" geschwenkt, um das Kabel in seiner Position zu halten. Die Kabelhalteeinrichtungen werden mittels Federn gespannt, um eine Niederhalteposition einzunehmen. Dann wird das Werkzeug betätigt, um den Kolben 92, den Schlitten 96 und die Preßplatte 110 nach unten zu fahren, und zwar in Anlage mit dem Kabel, um zu bewirken, daß die Preßplatte 110 und das "Berg und Tal"-Profil der Abdeckung 62 miteinander arbeiten, um die einzelnen Leiter des Kabels abzuschneiden und zu trennen und die Leiter in die Leitertragekanäle 72 der in der Kammer 104 des Werkzeugs angeordneten Abdeckung zu drücken. Es sei bemerkt, daß bestimmte Isolationsmaterialien die Neigung haben, sich auszudehnen und nicht geschnitten werden können. In einem solchen Fall werden jedoch die Leiter noch separiert. Die Preßplatte 110 bewirkt, daß die einzelnen isolierten Leiter separiert oder isoliert werden, wenn sie in die Leitertragekanäle gebracht werden. Die Niederhaltevorsprünge 82 der Abdeckung halten die einzelnen Leiter in ihren Tragekanälen und verbinden, daß sich die Leiter aus den Kanälen bewegen, was eine Fehlausrichtung der Leiter und einem Kurzschluß zwischen den Leitern beim Zusammenbauen des Gehäuses 15 und beim Anschließen an die Anschlußklemmen 26 bewirken könnte. Somit dienen die Niederhalteeinrichtungen 82 als Unterlage zum Halten der Leiter in den Leitertragekanälen vor dem Anschließen des Verbinders an das Bandkabel, um den Verbinder mit dem Bandkabel zu verbinden. Alternativ können solche Vorsprünge 82 entfernt werden und die Trägerkanäle so gestaltet werden, daß sie die separaten Leiter in den Kanälen sicher halten.
- Der Schlitten 96 wird so eingestellt, daß er ein Verbindergehäuse 15 (welches durch die Preßplatte 112 gehalten und ausgerichtet wird) in eine Ausrichtung mit der Kammer 104 und der daran "angebauten" Abdeckung und Kabel bringt. Das Werkzeug wird wieder betätigt, um den Kolben 92, den Schlitten 96, die Preßplatte 112 und das Gehäuse 15 nach unten in einen Aufbau mit der Abdeckung und dem Kabel anzutreiben.
- Durch die Verwendung der Preßplatte 112 zum Zwingen des Bandkabels in die Abdeckung 62 wird eine genaue Positionierung des Kabels verfügbar. Außerdem können die Scherkanten des "Berg und Tal"-Profils auch auf einfache Weise in ihrem gewünschten scharfen Zustand gehalten werden. Ferner kann die Positionierung der Abdeckung 62, des Kabels 12 und des Gehäuses 15 relativ zueinander aufgrund einer Verminderung der Anzahl der Komponenten (insbesondere Kunststoffkomponenten) erhalten werden, die zusammenpassen, um den Anschluß zu bewirken.
- Es ist verständlich, daß die Erfindung in anderen speziellen Ausführungsformen ausgeführt werden kann, ohne vom Schutzbereich der beigefügten Ansprüche abzuweichen.
Claims (10)
1. Elektrischer Verbinder (60) zum
isolierungsdurchdringenden Anschließen eines Bandkabels
(12), das isolierte Leiter (14) mit vorbestimmten, engen
Abständen zur Mittenlinie aufweist, umfassend ein
dielektrisches Gehäuse (15), das eine Seite (20) für das
Zusammenfügen umfasst, eine gegenüberliegende Seite (22)
für das Aufnehmen eines Kabels und eine Vielzahl an
Anschlußklemmen-aufnehmenden Durchlässen (24), die sich
zwischen den Seiten ausdehnen, eine Vielzahl von
Anschlußklemmen (26), die von den Durchlässen
aufgenommen werden, umfasst, wobei jede Anschlußklemme
einen Füge- oder Kontaktabschnitt (28) in Richtung der
Seite für das Zusammenfügen und einen geschlitzten, u-
förmigen Abschnitt zum Durchdringen der Isolierung (30)
in Richtung der Seite, die ein Kabel empfängt, umfasst,
wobei die Abschnitte der Anschlußklemmen zum
Durchdringen der Isolierung in wenigstens zwei Reihen
gestaffelt angeordnet sind, und mit einer dielektrischen
Abdeckung (62) zum Zwingen der Leiter in die u-förmigen
Abschnitte zum Durchdringen der Isolierung und zum
Umfassen der Kabel zwischen der Abdeckung und der Seite
des Gehäuses, die ein Kabel empfängt, wobei die
Abdeckung eine Oberflächeneinrichtung (72) zum Ergreifen
des Kabels und Aussparungen (78) in der
Oberflächeneinrichtung zum Empfangen der u-förmigen
Abschnitte zum Durchdringen der Isolierung der
Anschlußklemmen umfasst,
gekennzeichnet, durch eine Oberflächeneinrichtung
(72) der Abdeckung, welche eine Vielzahl paralleler
Leiter-tragender Kanäle (72) definiert, wobei jeder der
Kanäle obere (74) und untere (76) Leiter-tragende Ebenen
definiert, die derart angeordnet sind, daß eine untere
Leiter-tragende Ebene (76) eines Kanals (72) zwischen
zwei oberen Leiter-tragenden Ebenen (74) benachbarter
Kanäle liegt, und
eine Leiter-Niederhalteeinrichtung (82), die mit
jedem Kanal zum Festhalten eines jeweiligen Leiters in
Wirkverbindung steht,
wobei das Bandkabel (12) in die Leiter-tragenden
Kanäle (72) der Abdeckung (62) gedrückt werden kann und
an der Abdeckung für den nachfolgenden Anschluß des
Kabels an die Anschlußklemmen (26) an dem
Verbindergehäuse (15) gehalten werden kann.
2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei welchem die
Aussparungen Querschlitze (78) in den oberen
Leiterebenen umfassen.
3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei welchem die
Leitertragekanäle (72) in der Größenordnung von 0,635 mm
(25 mil) liegen, um mit einem Mittenabstand des
Bandkabels (12) von 0,635 mm (25 mil) übereinzustimmen.
4. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei welchem die
Abdeckung (62) aus dielektrischem Material, wie etwa
Kunststoff, gebildet ist, und die
Leiterniederhalteeinrichtung integrierte Vorsprünge (82)
umfasst, die in jeden Leiter-tragenden Kanal (72)
oberhalb von dessen unterer Leiter-tragenden Ebene (76)
hineinragen.
5. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, in Kombination
mit einem Bandkabel (12), bei welchem die Isolierung
zwischen den Leitern (14) in einem Bereich durchdrungen
ist, der durch die Abdeckung (62) von den
Leitertragenden Kanälen (72) umfasst wird.
6. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, bei welchem die
Leiter-Niederhalteeinrichtung daran angepasst ist, die
einzige Einrichtung zum Halten jedes Leiters des
Bandkabels in den Leiter-tragenden Kanälen
bereitzustellen, vor dem Anschließen des Kabels an die
Anschlußklemmen des Verbindergehäuses.
7. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 4, bei welchem die
integrierten Vorsprünge (82) für den Leiter daran
angepasst sind, die einzigen Einrichtungen zum Halten
jedes Leiters des Bandkabels in den Leiter-tragenden
Kanälen darzustellen, vor dem Anschließen des Kabels an
die Anschlußklemmen an dem Verbindergehäuse.
8. Verfahren zum Anschließen eines elektrischen Verbinders
(60) umfassend das isolierungsdurchdringende Anschließen
eines Bandkabels (12), das isolierte Leiter (14) mit
vorbestimmten, engen Abständen zur Mittenlinie aufweist,
bei welchem der Verbinder umfasst: ein dielektrisches
Gehäuse (15) mit einer Seite (20) für das Zusammenfügen,
eine gegenüberliegende kabelaufnehmende Seite (22), eine
Vielzahl an Anschlußklemmen-aufnehmenden Durchlässen
(24), die Anschlußklemmen aufnehmen, die zwischen den
Seiten durchführen, eine Vielzahl an Anschlußklemmen
(26), die von den Durchlässen aufgenommen werden, wobei
jede Anschlußklemme einen Füge- oder Kontaktabschnitt
(28) in Richtung der Seite für das Zusammenfügen und
einen geschlitzten, u-förmigen Abschnitt zum
Durchdringen der Isolierung (30) in Richtung der
kabelaufnehmenden Seite umfasst, wobei die Abschnitte
zum Durchdringen der Isolierung der Anschlußklemmen in
wenigstens zwei Reihen gestaffelt angeordnet sind, und
eine dielektrische Abdeckung (62) zum Befestigen der
Leiter in den u-förmigen Abschnitten zum Durchdringen
der Isolierung und Umfassen der Kabel zwischen der
Abdeckung und der kabelaufnehmenden Seite des Gehäuses,
wobei die Abdeckung eine Oberflächeneinrichtung umfasst
zum Ergreifen der Kabel und Aussparungen (78) in der
Oberflächeneinrichtung zum Empfangen der u-förmigen
Abschnitte zum Durchdringen der Isolierung der
Anschlußklemmen, wobei die Oberflächeneinrichtung eine
Vielzahl paralleler Leiter-tragender Kanäle (72)
aufweist, von denen jeder obere und untere
Leitertragende Ebenen (74, 76) definiert, die derart
angeordnet sind, daß eine untere Leiter-tragende Ebene
eines Kanals zwischen zwei oberen Leiter-tragenden
Ebenen benachbarter Kanäle liegt, wobei die Abdeckung
eine Leiter-Niederhalte-Einrichtung (82) umfasst, die in
Wirkverbindung mit jedem Kanal zum Befestigen des
jeweiligen Leiters steht, wobei das Verfahren die
folgenden Verfahrensschritte umfasst:
Bereitstellen eines Presswerkzeuges (90), das eine
hin und her bewegbare Pressplatte (110) aufweist, die
eine Oberfläche aufweist, die in das Kabel mit einer
Vielzahl an parallelen Leiter-tragenden Kanälen
eingreift, wobei jeder der Kanäle untere und obere
Leiter-tragende Ebenen definiert, die derart angeordnet
sind, daß eine untere Leiter-tragende Ebene zwischen
zwei oberen Leiter-tragenden Ebenen benachbarter Kanäle
angeordnet ist;
Anordnen der Abdeckung in einer Aussparung (104) des
Presswerkzeuges, wobei die Oberflächeneinrichtung in
eine erste Richtung zeigt, wobei die Abdeckung derart
ausgerichtet ist, daß die oberen Leiter-tragenden Ebenen
des Presswerkzeuges zu den unteren Leiter-tragenden
Ebenen der Abdeckung ausgerichtet sind, und die unteren
Leiter-tragende Ebenen des Presswerkzeuges zu den
oberen Leiter-tragende Ebenen der Abdeckung ausgerichtet
sind;
Positionieren des Bandkabels (12) derart, daß
isolierte Leiter benachbart zur Abdeckung und zur
Aussparung angeordnet sind;
Ergreifen einer Seite des Bandkabels mit der
Pressplatte zum Drücken des Bandkabels in eine Richtung,
die entgegengesetzt zur ersten Richtung ist und gegen
die Abdeckung, um einen Teil der Leiter vom Bandkabel zu
trennen und die getrennten Leiter in die
Leitertragenden Kanäle der Abdeckung zu drücken, zum
Erschaffen einer Abdeckung und einer Kabelbaugruppe,
wobei die getrennten Leiter in den Tragekanälen von der
Leiter-tragenden Einrichtung (82) niedergehalten werden;
und
Bewegen des Gehäuses relativ zur Abdeckung und zur
Kabelbaugruppe, um die u-förmigen Abschnitte zum
Durchdringen der Isolierung der Anschlußklemmen in
Eingriff mit den Leitern zu zwingen und den elektrischen
Verbinder an dem Kabel anzuschließen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, bei welchem das Presswerkzeug
eine Gehäuseaussparung (112) umfasst zum Festhalten des
Gehäuses vor dem Anschließen des Kabels an die u-
förmigen Abschnitte zum Durchdringen der Isolierung der
Anschlußklemmen und bei welchem vor dem Bewegungsschritt
die Aussparung und das Gehäuse zu der Abdeckung und der
Kabelbaugruppe ausgerichtet sind.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem die
Leiterniederhaltende Einrichtung integrierte Vorsprünge (82)
umfasst, die in jeden Leiter-tragenden Kanal
hineinragen, wobei vor dem Bewegungsschritt die
integrierten Vorsprünge die einzigen Mittel zum Halten
jedes Leiters des Bandkabels im jeweiligen
Leitertragenden Kanal sind.
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