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DE68905443T2 - Verfahren zur herstellung von chinon aus hydrochinon durch elektrolyse. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von chinon aus hydrochinon durch elektrolyse.

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DE68905443T2
DE68905443T2 DE8989420383T DE68905443T DE68905443T2 DE 68905443 T2 DE68905443 T2 DE 68905443T2 DE 8989420383 T DE8989420383 T DE 8989420383T DE 68905443 T DE68905443 T DE 68905443T DE 68905443 T2 DE68905443 T2 DE 68905443T2
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DE
Germany
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hydroquinone
solvent
electrolysis
quinone
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DE8989420383T
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Jean Bachot
Roux Olivier Le
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Rhodia Chimie SAS
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Rhone Poulenc Chimie SA
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B3/00Electrolytic production of organic compounds
    • C25B3/20Processes
    • C25B3/23Oxidation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Chinon ausgehend von Hydrochinon mittels Elektrolyse.
  • Es ist bekannt, daß die Elektrolyse einer wäßrigen Lösung eines Hydrochinons zur Bildung des entsprechenden Chinons führen kann. Man stellt aber fest, daß - vor allem wenn man eine wäßrige Hydrochinon-Lösung elektrolysiert - die Ausbeute dieser Reaktion sehr gering ist, weil eine Verbindung ausfällt, die aus der Addition eines Moleküls Hydrochinon an ein Molekül Chinon resultiert und Chinhydron bezeichnet wird.
  • Man hat versucht, die Gefahr der Bildung dieser Molekülverbindung (Chinhydron) zu verringern, indem man entweder in stark verdünnten Lösungen arbeitet, was zur sehr geringen Faraday-Ausbeuten führt oder bei erhöhter Temperatur, aber dann besteht die Gefahr des Abbaus des erhaltenen Chinons.
  • Die Erfindung stellt nun ein neues Elektrolyseverfahren bereit, mit dessen Hilfe, mit industriellen Ausbeuten, ein Chinon mittels Elektrolyse eines wäßrigen Mediums, das ein Hydrochinon enthält, hergestellt werden kann. Dieses neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man eine wäßrige Dispersion oder Emulsion elektrolysiert, die zusätzlich zur genannten wäßrigen Lösung des Hydrochinons ein stabiles, in Wasser wenig lösliches, Co-Lösungsmittel enthält, das ein gutes Lösungsmittel für das Chinon und ein schlechtes Lösungsmittel für das Hydrochinon ist.
  • Um das einzusetzende Co-Lösungsmittel auszuwählen, müssen daher folgende Erfordernisse berücksichtigt werden:
  • - Das Co-Lösungsmittel muß stabil sein. Es handelt sich dabei selbstverständlich um chemische Stabilität bzw. Beständigkeit gegenüber der Gesamtheit der vorhandenen Produkte bzw. Verbindungen und um elektrochemische Beständigkeit unter den angewandten Betriebsbedingungen. Diese Stabilität des Co-Lösungsmittels ist wichtig, weil jegliche Instabilität dieser Verbindung zum Auftreten von Verunreinigungen (die später entfernt werden müssen) und zu einer Beeinträchtigung der Ausbeute führen würde;
  • - das Co-Lösungsmittel muß in Wasser wenig löslich sein und umgekehrt; dieses Co-Lösungsmittel wird nämlich eingesetzt, um eine von der wäßrigen Phase unabhängige Phase zu bilden; die Löslichkeit dieses Co- Lösungsmittels in Wasser muß daher so gering wie möglich sein. Diese geringe Löslichkeit des Co-Lösungsmittels in Wasser führt dazu, daß die Elektrolyse in einem Medium ausgeführt wird, das zwei Phasen aufweist (Emulsion);
  • - das Co-Lösungsmittel muß ein schlechtes Lösungsmittel für das Hydrochinon und ein gutes Lösungsmittel für das Chinon sein. Eine der Aufgaben dieses Co-Lösungsmittels ist es nämlich, im Verlauf der Elektrolyse eine wirksame Trennung des Hydrochinons vom Chinon sicherzustellen, damit die bekannte Bildung eines Additionsproduktes vom Typ Chinhydron vermieden wird.
  • Zusätzlich zu diesen Eigenschaften, die für den guten Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens wesentlich sind, muß das Co-Lösungsmittel die leichte Rückgewinnung bzw. Isolierung des erzeugten Chinons ermöglichen. Zwar können die Co-Lösungsmittel mit relativ hohem Siedepunkt interessant sein, weil dann die Elektrolyse bei erhöhten Temperaturen durchgeführt werden kann; es ist aber allgemein wünschenswert als Co-Lösungsmittel eine Verbindung mit relativ niederem Siedepunkt zu wählen, weil dies die nachfolgende Isolierung des Chinons durch einfaches Verdampfen oder Abdampfen des Co-Lösungsmittels erleichtert.
  • Unter den Co-Lösungsmitteln, die derartige Eigenschaften aufweisen, können aromatische Kohlenwasserstoffe (vor allem Toluol und Benzol), Cycloalkane, Alkane und aliphatische Halogenkohlenwasserstoffe (wie Methylenchlorid und 1,2-Dichlorethan) genannt werden. Diese aliphatischen Halogenkohlenwasserstoffe sind offenbar die wichtigsten Kohlenwasserstoffe. Als Beispiele seien nachfolgend die Löslichkeiten von p-Benzochinon in verschiedenen Lösungsmitteln angegeben:
  • Toluol: Löslichkeit etwa 70 g/l
  • Benzol: Löslichkeit etwa 40 g/l
  • Dichlormethan: Löslichkeit etwa 36 g/l
  • 1,2-Dichlorethan: Löslichkeit etwa 50 g/l
  • während das Hydrochinon in den gleichen Lösungsmitteln in der Grö0enordnung von wenigen g/l löslich ist. Man kann auch Gemische dieser Co-Lösungsmittel verwenden.
  • Beim erfindungsgemäßen Verfahren können die relativen Mengen von Wasser und Co-Lösungsmittel mit der Beschaffenheit des Co-Lösungsmittels und gegebenenfalls der Reaktionspartner (Hydrochinon und Chinon) schwanken. Für gegebene Reaktionspartner (beispielsweise die Elektrolyse von Hydrochinon, die zu p-Benzochinon führt) müssen diese relativen Mengen eingestellt werden, um einerseits die Leitfähigkeit der Emulsion zu berücksichtigen (was einen erhöhten Anteil der wäßrigen Phase erfordern würde) und andererseits die Menge an p-Benzochinon, die extrahiert werden soll (was einen erhöhten Anteil der organischen Phase erfordern wurde). In der Praxis liegt das Volumenverhältnis von wäßriger Phase zur organischer Phase im Bereich von 0,1 bis 50, vorzugsweise im Bereich von 0,5 bis 10. Liegt dieses Verhältnis unterhalb von 0,1, so ist die wäßrige Phase in nur sehr geringem Anteil vorhanden und die Leitfähigkeit des Gemisches ist schlecht. Beträgt das genannte Verhältnis mehr als 50, so sind die Möglichkeiten, das Chinon in Lösung zu bringen unzureichend.
  • Es sei auch darauf hingewiesen, daß die "Qualität" (d.h. die Feinheit und Stabilität) der Dispersion des Co-Lösungsmittels in der wäßrigen Phase eine Rolle bei der Ausbeute der Reaktion spielen kann. Für den Fachmann ist es einfach unter Berücksichtigung der zur Bereitung der Dispersion oder Emulsion angewandten Herstellungsverfahren (beispielsweise mit Hife einer Pumpe oder eines statischen Mischers), die genannte Dispersion zu optimieren, gegebenenfalls durch Zusatz von inerten Emulgatoren oder grenzflächenaktiven Mitteln, um eine maximale Ausbeute zu erhalten.
  • Die Temperatur, bei der die Elektrolyse stattfindet, hat eine bekannte Wirkung (die Erhöhung der Temperatur verbessert die Leitfähigkeit der Emulsion, verbessert die Löslichkeit der Reaktionspartner in ihren Medien und verbessert die Reaktionskinetik). Verwendet man jedoch wegen Problemen der Rückgewinnung/Isolierung des Chinons ein Co-Lösungsmittel mit relativ niederem Siedepunkt, wird man durch den Siedepunkt dieses Co-Lösungsmittels eingeschränkt. In der Praxis arbeitet man bei Temperaturen von 10 bis 80ºC.
  • Die Konzentration des Hydrochinons in Wasser scheint kein entscheidender Faktor hinsichtlich des Umwandlungsgrads von Hydrochinon zu Chinon bei gleicher elektrischer Ausbeute zu sein, aber jede Erhöhung dieser Konzentration (in den Grenzen der Löslichkeit des Hydrochinons) begünstigt die Volumenausbeute.
  • Was die Dichte des elektrischen Stroms anbetrifft, so liegt diese im allgemeinen in der Größenordnung von 5 bis 40 A/dm².
  • Die Reaktion wird vorzugsweise in einer klassischen Elektrolysezelle ausgeführt, die vorzugsweise einen Separator umfaßt. Wenn die Zelle einen Separator umfaßt, gehört dieser vorzugsweise dem kationischen Typ an, wie beispielsweise eine Membran mit dem eingetragenen Warenzeichen NAFION. Im Kathodenraum wird bekanntlich die Reduktion von Wasser, das mit einer Säure, wie Schwefelsäure, leitfähig gemacht worden ist, durchgeführt (es kann aber auch in diesem Kathodenraum jede andere elektrochemische Reduktionsreaktion durchgeführt werden). Die Kathode darf nicht korrodierbar sein und soll eine möglichst geringe Überspannung aufweisen. In den Anodenraum wird die erfindungsgemäße Dispersion oder Emulsion gegeben, die somit eine wäßrige Phase umfaßt, deren Leitfähigkeit durch Zugabe einer gegenüber den Reaktionspartnern inerten Säure (wie Schwefelsäure, Phosphorsäure oder Salpetersäure) verbessert worden ist und/oder ein Salz und eine in der wäßrigen Phase dispergierte oder emulgierte organische Phase. Die Anode besteht aus einem beständigen (d.h. nichtkorrodierbaren) Werkstoff, der vorteilhafterweise ein Oxid oder ein Legierung von Blei oder bevorzugt ein Stoppmetall, wie beispielsweise Titan, dessen Oberfläche mit Metallen oder mit Metalloxiden, von denen mindestens eines zur Platin-Gruppe gehört, ist. Die Struktur der Anode kann sehr verschieden sein. Man arbeit mit entfalteten bzw. Streck-Anoden oder mit perforierten Anoden, oder mit Massiv- Anoden.
  • Selbstverständlich kann diskontinuierlich oder kontinuierlich gearbeitet werden, wobei die letztere Ausführungsform bevorzugt wird. Man kann auch, um die Ausbeuten zu optimieren, mehrere in Reihe geschaltete Reaktoren verwenden, wobei in jedem einzelnen die Arbeitsbedingungen den Gemischen, die behandelt werden sollen, angepaßt werden können.
  • Die erfindungsgemäß brauchbaren Hydrochinone können definiert werden als alle Hydrochinone, die in wäßrigem Medium in Gegenwart des entsprechenden Chinons zu einem Chinhydron führen.
  • Ein besonderer Fall ist derjenige, bei dem p-Benzochinon, ausgehend von Hydrochinon, hergestellt wird. Dies ist im wesentlichen der besondere Fall, der nachfolgend näher erläutert wird.
  • Die nichteinschränkenden Beispiele erläutern die Erfindung. Die Beispiele 1 bis 16 wurden diskontinuierlich ausgeführt, d.h. indem die Elektrolyse mit einem bestimmten Volumen einer Dispersion (oder Emulsion) vorgenommen wurde, wobei diese Dispersion entweder in dem zweckmäßigerweise in Bewegung gehaltenen Anodenraum der Elektrolysevorrichtung enthalten war, oder in einer mit dem Anodenraum gekoppelten geschlossenen Schleife in Umlauf gehalten wurde. Das Beispiel 17 wurde kontinuierlich ausgeführt.
  • Beispiele 1 bis 13
  • In allen Beispielen wurde eine Zelle verwendet, die eine Trennmembran NAFION 423, einen Katholyten, bestehend aus einer wäßrigen 0,5 n Schwefelsäurelösung, eine Kathode aus INCOLOY 825 und eine Anode aus entweder beschichteten Titan oder aus Blei umfaßte. Im Anolyten wurde stets eine solche Menge Co-Lösungsmittel verwendet, daß das Volumenverhältnis von organischer Phase zu wäßriger Phase 0,5 betrug, wobei die wäßrige Phase eine 0,1 n Schwefelsäure war.
  • In allen Versuchen wurde festgestellt, daß die chemische Ausbeute, d.h. der Prozentsatz umgewandeltes Hydrochinon, das als Chinon zurückgewonnen wurde (in Mol) sehr hoch war, in der Größenordnung von 91 bis 100 %. Die Faraday- Ausbeute war zu Beginn der Reaktion sehr hoch (80 bis 100 %), und nahm nach einer gewissen Zeit ab, weil die Konzentration des Hydrochinons abnahm und sich Nebenreaktionen (Oxidation des Wassers) entwickelten.
  • Man müßte daher logischerweise die Ausbeuten der Reaktion zu jedem Zeitpunkt der Dauer dieser Reaktion in Betracht ziehen. Eine solche Untersuchung, selbst wenn sie interessant ist um die Reaktion im gewerblichen Maßstab zu optimieren, ist derzeit nicht abgeschlossen; man beschränkt sich daher auf die Bereitstellung der Ergebnisse der Gesamtausbeuten am Reaktionsende, wobei die Reaktion abgebrochen wurde, nachdem etwa 70 bis 95 % des Ausgangs-Hydrochinons verbraucht worden waren, d.h. nach Reaktionszeiten von 50 bis 80 Minuten.
  • Die bei der Umwandlung von Hydrochinon zu p-Benzochinon erzielten Ergebnisse sind in der Tabelle 1 zusammengefaßt. Beispiel 1 wurde mit einer massiven Anode aus Titan, beschichtet mit Platin, durchgeführt; die Beispiele 2 bis 7 wurden unter Verwendung einer Anode aus Strecktitan, beschichtet mit Platin, durchgeführt; die Beispiel 8 bis 11 wurden unter Verwendung einer perforierten Anode aus Titan, auf der gleichzeitig Iridiumoxid, Kobaltoxid und Tantaloxid abgeschieden worden waren, durchgeführt; Beispiel 12 wurde mit einer perforierten Elektrode aus Blei durchgeführt; Beispiel 13 wurde mit einer perforierten Anode aus mit Palladium versetztem Titan, beschichtet mit Platin-Iridium, durchgeführt.
  • In den Beispielen 2, 3, 5, 6 und 7 schwankte die Spannung ΔV im Verlauf des Versuchs von etwa 6 bis etwa 8 V. Diese Spannung blieb konstant bei 4,5 V in Beispiel 4, bei 4,25 V in Beispiel 8, bei 5 V in Beispiel 9, bei 2,8 V in den Beispielen 10 und 11, bei 4,9 V in Beispiel 12 und bei 3,2 V in Beispiel 13.
  • Beispiel 14
  • Es wurde unter den Bedingungen des Beispiels 2 gearbeitet, jedoch anstelle von Hydrochinon Toluhydrochinon in einer Konzentration von 10 g/l eingesetzt. Es wurde das entsprechende Toluchinon mit einer Faraday-Ausbeute von 84 % und einer chemischen Ausbeute von 88 % erhalten.
  • Beispiel 15
  • In diesem Beispiel wurde eine Anode aus mit Palladium versetztem Titan, beschichtet mit Platin und Iridium, verwendet, sowie ein Anolyt, dessen wäßrige Phase eine Acidität von 0,4 n H&sub2;SO&sub4; aufwies.
  • Die weiteren Versuchsbedingungen war die folgenden:
  • Stromdichte 20 A/dm²
  • Temperatur 35ºC
  • Konzentration an Hydrochinon 20 g/l
  • Co-Lösungsmittel CH&sub2;Cl&sub2;
  • ΔV: 3,25 V
  • Die Faraday-Ausbeute betrug 85 %.
  • Beispiel 16
  • In diesem Beispiel wurde mit einer Anode aus Titan, beschichtet mit Platin und mit einem Anolyten gearbeitet, dessen wäßrige Phase eine Acidität von 0,1 n Schwefelsäure aufwies.
  • Die weiteren Versuchsbedingungen lauten wie folgt:
  • Stromdichte 10 A/dm²
  • Temperatur 20 bis 25ºC
  • Konzentration an Hydrochinon 30 g/l
  • Co-Lösungsmittel CH&sub2;Cl&sub2;
  • ΔV: 15 V
  • Volumenverhältnis von organischer Phase zu wäßriger Phase: 1,2.
  • Die Faraday-Ausbeute der Reaktion betrug 68,5 % und die chemische Ausbeute betrug 100 %.
  • Beispiel 17
  • Dieses Beispiel wurde in "kontinuierlicher Weise" ausgeführt. Die Anlage umfaßte eine Elektrolysevorrichtung mit zwei Abteilen, die durch einen Separator vom Kationentyp (Membran mit der Handelsbezeichnung NAFION) getrennt waren.
  • Im Kathodenraum bzw. -abteil ließ man eine wäßrige 0,5 n Schwefelsäurelösung umlaufen.
  • In den Anodenraum wurde ein Gemisch aus 0,1 n Schwefelsäure, Dichlormethan (Verhältnis von organischer Phase zu wäßriger Phase = 0,5) und Hydrochinon (Konzentration an Hydrochinon 20 g/l) geschickt. Am Ausgang dieses Raums bzw. Abteils wurde das Gemisch dekantiert, die organische Phase wurde abgezogen um daraus das erzeugte Chinon zu isolieren und die wäßrige Phase wurde zuruckgeführt (und durch Zusatz von Wasser, Hydrochinon und Dichlormethan aufgefüllt).
  • Die Anode bestand aus Titan, überzogen mit Platin und Iridium.
  • Die Temperatur betrug 35ºC, die Stromdichte 10 A/dm² und die Potentialdifferenz bzw. Spannungsdifferenz 4,25 V.
  • Die Faraday-Ausbeute betrug 100 % und der Umwandlungsgrad lag bei 78 %. Tabelle 1 Beispiel Nr. Stromdichte A/dm² Temperatur (ºC) Konzentration Hydrochinon g/l (wäßrige Phase) Co-Lösungsmittel Faraday-Ausbeute % chemische Ausbeute % Bemerkung ohne Separator Umlaufgeschwindigkeit

Claims (5)

1. Verfahren Zur Herstellung von Chinon aus Hydrochinon durch Elektrolyse, dadurch gekennzeichnet, daß man in einer anodischen Kammer eines Elektrolyseurs die Elektrolyse einer Dispersion oder Emulsion, umfassend eine wäßrige leitfähige Lösung von Hydrochinon und wenigstens ein stabiles Co-Lösungsmittel, wenig löslich in Wasser, das ein gutes Lösungsmittel für das erhaltene Chinon und ein schlechtes Lösungsmittel für das Hydrochinon ist, durchführt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Elektrolyse einer Hydrochinonlösung durchführt, um para-Benzochinon zu erhalten.
3. Verfahren gemäß einein der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Co-Lösungsmittel ausgewählt ist aus aromatischen Kohlenwasserstoffen, Cycloalkanen, Alkanen und halogenierten aliphatischen Kohlenwasserstoffen und deren Mischungen.
4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolyseur vorzugsweise eine Scheidewand vom kationischen Typ umfaßt.
5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode sich aus stabilem Metall zusammensetzt, das vorzugsweise ein Metall wie Titan ist, dessen Oberfläche mit Metallen oder Metalloxiden bedeckt ist, wovon wenigstens eines zur Platingruppe gehört.
DE8989420383T 1988-10-14 1989-10-09 Verfahren zur herstellung von chinon aus hydrochinon durch elektrolyse. Expired - Fee Related DE68905443T2 (de)

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