DE2460754C2 - Verfahren zur Herstellung von p-Benzochinondiketalen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von p-BenzochinondiketalenInfo
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Description
in welcher R Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit 1 —4 C-Atomen oder Halogen bedeutet, durch anodische
Oxydation benzolischer Ausgangsstoffe in methanolischer Lösung, weiche leitfähigkeitserhöhende Verbindungen
enthält, an einer Anode aus Graphit, einem Metal! der Platingruppe cder deren Legierungen
oder aus PDO2, bei einer Temperatur von etwa
-20bis +6O0C, dadurch gekennzeichnet,
daß man Benzol oder in o- oder m-Stellung durch eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder
Halogen substituiertes Anisol in Methanol, das weniger als etwa 5 Gewichtsprozent Wasser sowie
etwa 0,2 bis 15 Gewichtsprozent, bezogen auf den Elektrolyten, mindestens eines Ammonium- oder
Alkaiifluorids, -perchlorats, -nitrats, -tetrafluoroborats,
-hexafluorosiiikats, -hexafluorophosphats oder -p-toluolsulfonats als Leitsalz sowie ggf. etwa 0,5 bis
10 Gewichtsprozent, ebenfalls bezogen auf den Elektrolyten, einer schwer oxydierbaren Base
enthält, bei einem pH-Wert von 7 bis etwa 10 anodisch oxydiert
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Leitsalz NaClO4 oder KF
verwendet
3. Verfahren nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß man als schwer oxydierbare
Base 2,6-Lutidin verwendet
4. Verfahren nach Ansprach ! — 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die anodische Oxydation
bei Temperaturen von etwa 0 bis +400C, insbesondere
etwa + 20 bis +350C durchführt.
p-Benzochinondiketale sind interessante Zwischenprodukte,
da sie sich leicht zu den entsprechenden Chinonen hydrolysieren lassen. So entsieht beispiels-
CH3O
OCH3
weise aus dem Tetramethylketal des unsubstituierten p-Benzochinons in wässerig saurem Medium das
p-Benzochinon nach der folgenden Gleichung
+ 2 H2O
4CH3OH
CH3O OCH3
Es ist bekannt, solche Chinondiketale auf elektrochemischem Weg durch anodische Oxydation benzolischer
Ausgangsstoffe in Methanol/KOH herzustellen (N. L Weinberg und B. Belleau. J. Am. Chem. Soc. 85 (1963),
2525-26; Tetrahedron 29(1973), 279-85). Als benzolische
Ausgangsstoffe werden hier Anisol sowie Methyläther mehrwertiger Phenole, die jedoch außer den Methoxygruppen
keine weiteren Substituenten tragen, verwendet. Die Anwesenheit anderer Substituenten — genannt
sind die Nitril- und die Methoxycarbonylgruppe — verhindert offensichtlich die Bildung der Diketale.
Insbesondere das unsubstituierte Benzol ist der Reaktion nicht zugänglich.
Diese Reaktion hat technisch kein größeres Interesse gebunden, weil die benötigten Ausgangsstoffe wie etwa
der Hydrochinondimethyläther üblicherweise aus p-Benzochinon hergestellt werden, für welches man
gerade eine einfachere als die bekannten Synthesen sucht. Wenn die p-Benzochinondiketale einfache und
ohne erst den Weg über das zugrunde liegende Chinon gehen zu müssen herstellbar wäre, könnte man auf
diesem Weg vorteilhaft zu p-Benzochinon und ggf. auch zu entsprechend substituierten Derivaten kommen.
Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, ein vorteilhafteres Verfahren zur Herstellung
von p-Benzochinonketalen, welches nicht von den zugrunde liegenden Chinonen ausgeht, zu finden.
Insbesondere erschien es wünschenswert, ggf. die von Weinberg und Belleau in der vorstehend erwähnten
Literaturstelle beschriebene elektrochemische Reaktion so abzuwandeln, daß auch das unsubstituierte Benzol
mit Erfolg als Ausgangsmaterial eingesetzt werden kann. Diese Aufgabe konnte erfindungsgemäß auf
elektrochemischem Weg in erster Linie dadurch gelöst werden, daß man die anodische Oxydation von Benzol
oder einem entsprechend substituierten Derivat in einer methanolischen Lösung, welche ganz bestimmte Leitsalze
enthält, vornimmt.
Erfindungsgemäß ist somit ein Verfahren zur elektrochemischen Herstellung von p-Benzochinonketalen
der allgemeinen Formel
CH3O
OCH3
CH3O
OCH3
in welcher R Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder Halogen bedeutet, durch anodische
Oxydation benzolischer Ausgangsstoffe in methanolischer Lösung, weiche noch leitfähigkeitserhöhende
Verbindungen enthält, an einer Anode aus Graphit, einem Metall der Platingruppe oder deren Legierungen,
oder aus PbCb bei einer Temperatur zwischen etwa — 20
und +6O0C, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man Benzol oder in o- oder m-Stellung durch eine
Alkylgruppe mit 1-4 C-Atomen oder Halogen substituiertes Anisol in Methanol, das weniger als ca. 5
Gewichtsprozent Wasser sowie ca. 0,2-15 Gewichtsprozent,
bezogen auf den Elektrolyten, mindestens eines Ammonium- oder Alkali-FIuorids, -perchlorats, -nitrats,
-tetra-fluoroborats, -hexafluorosilikats, -hexafluorophosphats oder -p-toluolsulfonats als Leitsalz und ggf. ca.
0,5-10 Gewichtsprozent, ebenfalls bezogen auf den
Elektrolyten, einer schwer oxydierbaren Base enthält, bei pH = 7 bis etwa 10 anodisch oxydiert. Bevorzugt ist
bei der vorerwähnten allgemeiner. Formel R = H, CH3, Cl und F, eventuell noch Br. Bevorzugter Temperaturbereich
ist etwa 0 bis +400C insbesondere +20 bis + 350C. Mit Elektrolyt ist hier die methanolische,
leitsalzhaltige, ggf. noch Wasser und eine schwer oxydierbare Base enthaltende Lösung, rvhne die zu
oxydierende Substanz, gemeint. In Sonderfällen kann der Elektrolyt zur Verbesserung der Löslichkeitsverhältnisse
auch noch geringe Mengen eines Co-Lösungsmittels wie z. B. Dioxan, enthalten.
Man kommt mit Hilfe dieses Verfahrens vom Benzol ausgehend in guten bis sehr guten Ausbeuten zum
p-Benzochinontetramethylketal. Das gleiche Endpro- 3n
dukt entsteht auch aus Anisol. In o- oder m-Stellung durch eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder
Halogen substituiertes Anisol als Ausgangsprodui.t liefert das entsprechend substituierte p-Benzochinontetramethylketal.
Dabei tritt am gleichen C-Atom des Anisols, an welchem die OCH3-Gruppe sitzt, eine zweite
OCHi-Gruppe ein und am dazu p-ständigen C-Atom des aromatischen Kerns entsteht die andere Ketalgruppierung.
Die Substituenten bleiben bei der Reaktion unverändert. Beispielsweise erhält man so aus o-Cl-Anisol
das M^nochlor-p-benzochinontetramethylketal, aus
m-F-Anisol das Monofluor-p-benzochinontetramethylketal,
aus o-Äthyl-anisol das Monoäthyl-p-benzochinontetramethylketal
usw. Das Gelingen der Reaktion, insbesondere mit Benzol als Ausgangsmaterial, ist im
Hinblick auf die Reaktion von Weinberg und Belleau, welcher Anisol schlecht und Las Benzol garnicht
zugänglich ist, außerordentlich überraschend.
Die erfindungsgemäße elektrochemische Reaktion kann in einer ungeteilten oder in einer durch eine der w>
üblichen Diaphragmen in Kathoden- und Anodenraum geteilten Zelle durchgeführt werden. Die Diaphragmen
können t.us den üblicher, porösen Materialien oder aus
ionenselektiven Membranen bestehen. Die Konstruktion der Elektrolysezellen ist nicht kritisch; die v>
erfindungsgemäiie Reaktion läßt sich bereits in einer
einfachen Topfzelle, wie etwa in Beispiel I gezeigt wird, durchführen. Nicht kritisch ist auch das Kathodenmaterial,
für das Kupfer, Nickel, Stahl, Platin, Graphit, insbesondere Stahl oder Graphit, bevorzugt werden.
Als Anodenmaterialien werden vor allem Graphit, die Metalle der Platingruppe (Ru, Rh, Pd, Os, Ir und Pt) oder
deren Legierungen, oder auch PbÜ2 verwendet. Bevorzugt
ist Graphit und Platin.
Die Konstruktion der Elektroden, also sowohl der t»
Kathode als auch der Anode, ist nicht kritisch; das Verfahren läßt sich bereits an einfachen Stäben, Platten
Blechen, Netzen oder Hchüttungen von kleinen Kugeln durchführen. Bevorzug: sind gegenüber Fluoridionen
stabile Elektroden mit glatten Oberflächen. Im Falle von PbO2 eignen sich vor allem Beschichtungen auf einem
leitenden Grundmaterial, insbesondere Graphit oder Titan,
Der Elektrolyt, der auch bei Zellen, welche durch flüssigkeitsdurchlässige Diaphragmen geteilt sind, im
Anoden- und Kathodenraum etwa die gleiche Zusammensetzung haben soll, besteht aus Methanol, das bis zu
etwa 5 Gewichtsprozent, vorzugsweise nicht mehr als etwa 2 Gewichtsprozent, Wasser enthalten kann.
Bevorzugt ist technisch reines Methanol. Wichtig und kritisch für das erfindungsgemäße Verfahren ist die
Auswahl der Leitsalze, d. h. der Verbindungen, welche den Stromtransport ermöglichen. Hier haben sich die
Ammonium- und Alkali- (LL Na, K, Cs, Rb)-Salze der Flußsäure, der Perchlorsäure, der Salpeltersäure, der
Tetrafluoroborsäure, der Hexafluorkieselsäure und der Hexafluorophosphorsäure oder auch der p-Toluolsul·
fonsäure als geeignet erwiesen. Besonders geeignet sind NaC104 und KF. Es kann sowohl eH Salz allein als auch
ein Gemisch .-on zwei oder menr Salzen verwendet
werden. Die angewandte Menge de» Leitsalze hängt von ihrer Löslichkeit in Methanol, die nicht bei allen
genannten Salzen gleich gut ist, ab; sie kann etv-a 0,2 bis 15 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa 1 bis 5
Gewichtsprozent, bezogen auf den Elketrolyten, betragen.
Im Laufe der Untersuchungen hat sich ergeben, daß sich eine etwa 0,2 bis 10, vorzugsweise etwa 1 bis
5gewichtsprozentige Lösung von KF in Methanol, deren Wassergehalt nicht mehr als etwa 5 Gewichtsprozent
beträgt, nicht nur als Elektrolyt für das erfindungsgemäße Verfahren, sondern allgemein für organischelektrochemische Oxydationen hervorragend eignet,
z. B. auch für die anodische Methoxylierung von Cyclohexen, das bekanntlich nur sehr schwer oxydierbar
ist (J. Am. Chem. Soc. 94 [ 1972], Seite 7092).
Im Falle des erfindungsgemäßen Verfahrens hat es sich noch als zweckmäßig erwiesen, dem Elektrolyten
eine organische Base, welche selbst unter den Elektrolysebedingungen nicht oxydierbar ist, zuzusetzen.
Als eine solche schwer oxydierbare Base wird beispielsweise 2,6-Lutidin verwendet. Die Menge der
Base(n) soll zwischen etwa 0,5 und 10, vorzugsweise zwischen etwa 2 und 5 Gewichtsprorent, bezogen auf
den Elektrolyten, betragen. Die Base bezweckt, daß sich in der Elektrolytlösung kein pH-Wert unter 7 einstellt;
bei saurer Reaktion des Elektrolyten würden nämlich die p-Benzochinonketale sehr schnell zerfallen.
Wegen dieser Empfindlichkeit der Chinonketale im sauren Medium is>t darauf zu achten, daß der pH-Wert
des Elektrolyten immer mindestens 7 beträgt, gemessen mit feuchtem pH-Papier. Der günstigste pH-Bereich
liegt zwischen 7 und etwa 10, vorzugsweise zwischen 7 und 8.
Die angewandte Strommenge soll mindestens äquivalent
der Menge des zu oxydierenden Ausgangsmaterials sein, d. h. im Falle des Benzols entsprechend einer
6-Elektronen-Rraktion 6 Faraday/Mol (ca. 161 Ah), im
Falle eines Anisols 4 Faraday/Mol.
im allgemeinen werden jedoch zweckmäßigerweise größere Überschüsse, beispielsweise bis zum etwa
4fachen, vorzugsweise bis zum 1,5- bis 3fachen der theoretisch erforderlichen Strommenge abgewandt.
Als Stromdich-.«in pro dm2 der Anodenoberfläche
können die üblichen Stromdichten von etwa 0,5 bis etwa 40 A/dm2, vorzugsweise etwa 5 bis 20 A/dm2, gewählt
werden. Die Zellspannung ergibt sich aus der Stromstärke, der Leitfähigkeit und den geometrischen Abmessungen
der Zelle; sie beträgt im allgemeinen etwa 4 bis 30 Volt.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann ansatzweise, haibkontinuierlich oder auch vollkontinuierlich durchgeführt
werden. Im ersten Fall wird Benzol oder das entsprechende Anisol in ihrer ganzen Menge vorgelegt,
wobei auch Mengen verwendet werden können, die oberhalb der Löslichkeit in dem Elektrolyten liegen. Im
Falle der halbkontinuierlichen Durchführung wird die gleiche Menge nach und nach zugeben, etwa im Ausmaß
des Verbrauchs durch die Elektrolyse. Die insgesamt eingesetzten Mengen betragen etwa I bis 50 Gewichtsteile, vorzugsweise etwa 5 bis 25 Gewichtsteile pro 100
Gewichtsteile des Elektrolyten. Vollkontinuierlich läßt sich das Verfahren etwa durch Hintereinanderschalten
mehrerer Elektrolysezellen nach dem Kaskadensystem durchführen. Zur Erhöhung der Stromausbeute ist es
g y
sondern bei einem Umsatz von etwa 90%, vorzugsweise
etwa 80%. aufzuhören.
Die Aufarbeitung des Reaktionsgemisches erfolgt in an sich bekannter Weise, z. B. durch Abdestillieren des
Methanols und des nicht umgesetzten Ausgangsmaterials und anschließende Destillation des Rohprodukts
unter entsprechend vermindertem Druck oder durch Extraktion undoder Kristallisation der Verfahrensprodukte.
Die Verfahrensprodukte lassen sich in bekannter Weise durch saure Hydrolyse in die entsprechenden
p-Chinone überführen und sind somit wichtige Zwischenprodukte zu deren Herstellung sowie für die
Weiterverarbeitung zu den entsprechenden Hydrochinonen, die ihrerseits in bekannter Weise verwendet
werden in der Fotografie, als Stabilisatoren für Monomere, als Ausgangsstoffe für die Farbenherstellung.
Die folgenden Beispiele sollen der weiteren Erläuterung der Erfindung dienen.
In einer doppelwandigen, mit Wasser gekühlten Topfzelle mit ca. 750 ml Fassungsvermögen wurde an
einer zylinderförmigen Platinnetzelektrode (0=4 cm. I lohe 4 cm) als Anode und einem Rohr aus Cr-Ni-Stahl
(V4A) — 0 12 mm — als Kathode, die von der Anode durch ein poröses Gewebe aus Polyäthylen getrennt
war, 20 g Benzol gelöst in einem Elektrolyten bestehend aus 650 ml Methanol/7,5 g KF mit einer Stromstärke
von 3.5 Ampere bei einer Zellspannung von ca. 22 Volt
elektrolysiert. Die Rührung erfolgte mittels eines Magnetstäbchenrührers am Boden des Gefäßes.
Sowohl das Methanol als auch das Benzol wurden in technisch reiner Qualität eingesetzt. Zur Aufarbeitung
wurde Methanol und Benzol abdestilliert und dann aus dem erhaltenen Rohprodukt (16 g) bei 86" bis 80°C und
einem Druck von 0,3 mm Hg 8 g Benzochinontetramethylketal (Schmp. 43"C) überdestilliert, entsprechend
einer f Iiterialausbeute von 83o;i d. Th. Aus einer
jodometrischen Bestimmung gemäß der Reaktionsgleichung
CILO
OCH,
OH
2 H;O/H"
-4 CH,OH
-4 CH,OH
C H, O
OCH,
OH
ergib sich eine Materialausbeute von 86% d. Th. Dies entspricht einer Stromausbeute von 36.8%.
Unter sonst gleichen Bedingungen wie in Beispiel (1) wurden 20 g Benzol an zwei 4 χ 10 χ 0.5 cm großen
Graphit-(Diabon)-platten (gegenseitiger Abstand: 0.8 cm) mit einer Stromstärke von 12 Ampere bis zu
einem Durchgang von 18.5Ah elektrolysiert. Die jodometrische B-.stimmung zeigte eine Stromausbeute
von 31.5°/o für p-Benzochinon-tetramethylketal an.
Unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel (1) wurden 35 g Chioraniso! bis zu einem Durchgang von
11 Ah elektrolysiert. Die jodometrische Titration zeigte
eine Stromausbeute von 37% für Chlor-p-benzochinontetramethylketal
an.
In eine Umlaufzelle (3) — s. Zeichnung — mit einer Cr-Ni-Stahl-(V2A)-Kathode (1) von 200 cm2 und einer
Graphit-(Diabon)-Anode (2) von 218 cm2 und den Eintritts-(4) und Ausgangs-Stutzen (4a) für den Elektrolyten
wurden 200 g o-Chloranisol. gelöst in einem
Elektrolvten bestehend aus 5 Liter Methanol und 77 g
KF bei 30" C mit einer Stromstärke von 20 A bei einer Zellspannung von 6 —8 V bis zu einem Stromdurchgang
von 154 A elektrolysiert. Aufgrund einer jodometrischen
Besdmmung erhält man eine Stromausbeute von 50%. Eine Destillation der Reaktionsmischung ergab
neben Methanol 52 g unverbrauchtes Chloranisol. 135 g Chlor-p-benzochinontetramethylketal und 26 g Destillationsrückstand.
Dies entspricht einer Materialausbeute an Chlcr-p-benzochinon-tetramethylketal von 60% d.
Th.
CH,O
OCH,
CH3O
OCH3
Schmp.:
NMR: r
NMR: r
645C
= 3,6-4.2(3H.m)
= 6.65.6.68 (12H, 2s)
= 6.65.6.68 (12H, 2s)
oHhO.CI MG
Ber.: Ci Ί5.1 i%: C 51.16%: H 6.45%
gef.: Cl 15J2%; C 51.1%: H 63%
Unter sonst gleichen Bedingungen wie in Beispiel (4) wurde anstelle der Graphitplatte eine mit PbO>
beschichtete Graphit-(Diabon)-platte verwendet. Die Stromausbeute betrug ebenfalls 50%.
35 g m-Kresylrnethyläther wurden unter den experimentellen
Bedingungen des Beispiels (I) bis zu einem Duicigang von 22,8 Ah elektrolysiert. Eine jodometrische
Bestimmung ergab eine Stromausbeute von 30,7%. Eine Destillation ergab neben unverbrauchtem Ausgangsmaterial
bei etwa 86° C70.6 Torr 7.8 g
C H,O
OCII,
CH,
das bei Zimmertemperatur flüssig anfiel
Kühlschrank kristallisierte (Schinp. 6°C).
Kühlschrank kristallisierte (Schinp. 6°C).
NMR: r = 3.6-4.2(3H.m).
r = 6.66; 6.82 (12H. 2s)
r = 8.23 (3H,d)
r = 6.66; 6.82 (12H. 2s)
r = 8.23 (3H,d)
Ber: C bl.66%;H 8.47%
gcf.: C 61.6%: H 8.4%
gcf.: C 61.6%: H 8.4%
und im
In einer 250 cm2 fassenden Topfzelle wie in Beispiel
(I) wurden an einem 20cm2 großen Platinblech als Anode und an einer gleich großen Platinkathode 10,8 g
Anisol in einem Elektrolyten bestehend aus 200 ml Methanol und 6 g KF bei 25°C bis zu einem
Stromdurchgang von 16,33Ah elektrolysiert. Man erhält, jodometrisch bestimmt, eine Stromausbeute von
33% für p-Benzochinon-tetramethylketal.
Unter den Bedingungen des Beispiels (I) wurden 35 g Benzol mit 1 5 g NaCIO4 als Leitsalz und unter Zusatz
von 10 ml 2,6-Dimethylpyridin bis zu einem Durchgang von 18.5 Ah eleklrolysiert. Die jodometrisch bestimmte
Stromausbeute betrug 22%.
Die Versuchsdurchführung erfolgte wie in Beispiel (4). Dabei wurden 300 g o-Chloranisol und 100 g KF
urCKtföiv'SC CTiOigtC
nung von 5.6 Volt bis zu einem Stromdurchgang von 131.4 Ah. Die jodometrisch bestimmte Stromausbeute
lag bei 63%.
Unter den Bedingungen des Beispiels (I) wurden 20 g Benzol mit 15 g NaBF4 als Leitsalz unter Zusatz von
20 ml 2.6-Dimethylpyridin bis zu einem Durchgang von 18.5Ah elektrolysiert. Die jodometrisch bestimmte
Stromausbeute betrug 13.7%.
Hierzu 1 Bl.itt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zur elektrochemischen Herstellung von p-Benzochinontetramethylketalen der allgemeinen
Formel
CH3O
OCH3
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