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DE6608576U - Seitendruecker fuer ueberhol-, spitzen- und ballenklebezwickmaschinen. - Google Patents

Seitendruecker fuer ueberhol-, spitzen- und ballenklebezwickmaschinen.

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Publication number
DE6608576U
DE6608576U DE19686608576 DE6608576U DE6608576U DE 6608576 U DE6608576 U DE 6608576U DE 19686608576 DE19686608576 DE 19686608576 DE 6608576 U DE6608576 U DE 6608576U DE 6608576 U DE6608576 U DE 6608576U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball
pressure
overtaking
piece
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19686608576
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Moenus AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Moenus AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Moenus AG filed Critical Maschinenfabrik Moenus AG
Priority to DE19686608576 priority Critical patent/DE6608576U/de
Publication of DE6608576U publication Critical patent/DE6608576U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

RA. «3251*25.7.68 *,$
A. 6610 15. 7. 1968
Maschinenfabrik MOEHUS AS1 Frankfurt/Main, Voltastr. 74-ÜO
Seitendrücker für Überhol-, Spitzen- und_Ballenklebezwickmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf Seitendrücker für Überhol-, Spitzen- und Ballenklebeiwickraaschinen zur Herstellung von gesprengten Daraen- und Herrenschuhen, insbesondere auf hydraulischen Schuhzwickmaschinen, mit denen das Überholen dos Schaftes sowie das Zwicken der Schuhspitze und des Balleno in einem Arbeitsgang vorzugsweise unter hydraulischer oder pneumatischer Druckerzeugung erfolgt.
Bei den bekannten Maschinen dieser Art wird der Uberholvorgang bekanntlich durch Zangen ausgeführt, welche den Schaftrand sowohl an der Spitze als auch paarweise zu beiden Seiten derselben erfassen und ausziehen» wodurch das Oberleder über den Leistenrist gespannt wird. Anschliessend wird das Leder durch seitlich einschwenkende Überschieber, aus den Zangen unter Nachlassen der Zangenspannung herausgezogen und der Leistenform im Bereich der Brandsohle aufgepresst. Dabei wird der vorher aktivierte Kleber des übe*· die Brandsohle gelegten Zwickeinschlages unter Druck zur Herstellung einer Zwickverbindung zwischen Schaft und Brandsohle benutzt. Bei einem anderen Verfahren wird heisses, flüssiges Bindemittel vor dem Überholen unter Druck auf die
— 2 —
Sohlenpartie gespritzt und unter Andruck der Scheren und Warmezuführung eine Klebeverbindung erzielt. Bei der Fertigung von Hand drückt der Schuhwerker den mit der Spitze nach vorn zeigenden Schaft mit der Ballen- und Handwurzelpartie beidseitig gegen die Brandsohle nach unten und bewirkt so ein gutes Anliegen des Schaftleders auch im Bereich der Sprengung.
Bine bekannte UberhQlmanQhine versucht die Anlage des Schaftee im Bereich der Sprengung durch gegliederte verschieb- und einstellbare Klauen, die mechanisch gesteuert im Zusammenhang mit der einschwenkenden Spitzenschere in der Ballenpartio des Schuhes wirksam werden. Dabei ist es von Nachteil, dass zwischen den gegliederten Überschieber* und den Zangen der Ballenpartie infolge der Undurchdring« lichkeit der Körper es zu einer Distanz an der Einwirkung und damit zum Rückrutschen des aufgezogenen Schaftleders kommt.
Auch bei geteilten Spitzenzangen, die nach einer Bauform vorgeschlagen werden, bei der die einzelnen Überziehzangen und die zugeordneten Zwickscheren gegliedert am Leisten angesetzt werden, war dieser Mangel nicht zu beheben. Die so gefertigten Damenschuhe hatten in der mittleren, insbesondere in der Ballenpartie keine Fasson.
Beim Zwicken der Spitzen bis über den Ballen in einem
Arbeitsgang wird bei diesen und auch bei anderen Konstruk tionen der Schaft unter nachlassendem Zangendruck durch
die von au3sen kommenden, horizontal wirkenden überschieber aus dem Zugmittel herausgezogen. Dabei löst sieh der Schaft in der Gelenkpartle aus der Zange, das ausgezogene Leder schrumpft wieder und kann dann nur noch ohne oder mit stark reduzierter Spannung übergeholt, »h4 um dann mit verminderter Leistenanlage gezwickt zu werden. Die so gefertigten Schuhe zeigen evtl. sogar Palten und eine in jedem Falle unerwünschte Formlosigkeit.
Es stellt sich daher die Aufgabe, den ausgereckten unter Spannung befindlichen Schaft im Bereich der Ballenpartie so lange unter Spannung zu halten bis die Überschieberecheren am Zwickeinschlag druckend und schiebend auch im Bereich der Sprengung den Kontakt zwischen Schaft und Leisten einerseits sowie zwischen Zwickeinschlag und «randsohle andererseits herstellen und eir· Rückgleiten durch Entspannen des Schaftleders nach obe'ti hin vermieden werden kann.
Die Erfindung bedient sich paarweise wirkender Seitendrücker, die einseitig unter Federspannung stehend gegen Anschlag gezogen werden und an einem gekröpften Hebelstück den Erfordernissen entsprechend geformte Druckstücke aus Kunststoff oder einem anderen elastischen Material besitzen. Diese Druckteile schaffen eine Dreipunktauflage im Ballenbereich und fixieren das ausgezogene Schaftleder im Augenblick der Freigabe durch die Zangen, ehe sich die elastische Spannung wieder zurückzieht« Die Druckstücke sind schwenkbar und drehbar; das spitzetiseitige halbkreis-
förmige befindet sich em unter Zugfederspannung gegen Anschlag gehaltenen Hebelarm, ein sichelförmiges Ballendruckstück wirkt mit seinen Spitzen durch exzentrische Planken eines schiefen asymmetrischen Kegelstumpfausschnittes am gekröpften Hebelarm, der einer in zwei Richtungen schief und winklig angesetzten Gabel eine begrenzt« Schwenkung des Druckstückes iii einer Vertikal ebene ao gestattet* dass die Anlage bei den verschiedenen Schuhfo.raen gooiohert ist. Sprengungsbedingte Neigungen des Dreipunktsystems werden, wenn z.B. bei Modellwechsel notwendig, durch Drehen der Seitendrückerachse, die rechtwinklige Einstellung zur Leistenoberfläche durch Veränderung der SeitendrUckerneigung vor dem Einsetzen des Schuhes eingestellt.
Zum mo"Jllbedingten Wechsel der Seitendrücker erhält das SchwenkdruckstUck eine den Seitendrückerzylinder umfassende Montageschelle, mit der Überzugfeder und Anschlagbügel verbunden sind. Die Oberflächenrauhigkeit und Elastizität der Druckkörper wird dem Schaftmaterial angepasst und durch Auswahl von Sunimi» Kunststoff oder mit Leder ..azogenen Schaumstoff teilen so variiert und elastisch gestaltet,, dass die nach Lösen der Bolzenschraube oder des Spannringes austauschbaren Teile auch den empfindlichsten Ledern angepasst werden können. Für Boxcalf z.B. wurden Vulkolan-Kunststoffteile mit 95 shore Härte zweckentsprechend mit Erfolg eingesetzt.
Die in den Skizzen dargestellten und "beschriebenen konstruktivem Einzelheiten geben den Gedanken der Erfindung wieder, ohne diese damit auf die vorliegende Ausbildungsform zu beschranken.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellf
f Es zeigen: '
Pig. 1 eine Draufsicht auf die Zwickscherenpartie einer ]
überhol-, Spitzen- und Ballenzwickmaschine nach
den Hauptpatent in Ruhestellung,
Pig. 2 eine Seitenansicht mit dem Leisten in Zwicks teilung ,| Pig. 3 eine Draufsicht auf den Seitendrücker,
Pig* 4 bringt die horizontale Abwicklung der Haltegabel für das sichelförmige DruckstUck,,
Pig. 5 dao sichelförmige Druckstück mit Ansicht von der Seite her,
Pig. 6 Draufsicht auf das sichelförciige Druckstück,
Fig. 7 Ansicht des sichelförmigen DruckiitUckes von der Druckzylinderseite her,
Fig. 8 eine perspektivische Darstollung der az Leisten auf den Schaft aufgesetzter LeloUendrUckor.
In Pig. 1 ist der bekannte Aufbau der Zwickscheren von Überhol- und Zwickmaschinen in Ruhestellung, d.h. bei offenen Überholscheren dargestellt. Das Scherengehäuse 24 besteht aus einer Grundplatte 26 und einer - abgebrochen angedeuteten - Deckplatte 28, zwischen denen die Spitzenscheren 14, 15 und die Gelenk3cheren 16, 17 Aufnahme finden. Das Gehäuse ist auf senkrechten Stützen 30,31 abgestützt. Die Spitzenscheren sind zweiteilig um einen in der Leistenlängsaehse 32 verschiebbaren Drehpunkt 34 schwenkbar. Jede Schere hat ein in Zwangslaufführungen montiertes Kurvenstück 36,37, auf dem die dem Leisten angeformten Scheren- ]
platten 38,39 formschlüssig, leicht auswechselbar, montiert sind. Die Ballenscheren 16,17 bestehen in ähnlicher Weise aus einem Kurvenstück 40 »41 und je einer auswechselbaren Scherenplatte 42,43, die in noch zu erläuternder Weise gelenkig gegliedert 47,48,49,50 wurden. Am äussersten gelenkseitigen Glied 50 ist die obere Kugelzapfen-Lägerstelle 52 eines Stützstabes 54 befestigt, der am anderen Ende mit seinem Pusspunkt 56 am Gestell 30 wiederum in einem Kugelgelenk fixiert ist und somit in einer kreisbogenförmig gewölbten, fächerartigen Fläche - mit in der Arbeitsstellung verkürztem Fächerschen,tel - zu bewegen vermag. Der Pusepunkt-56 der Pederstäbe 54,55 ist auf je einem horizontalen, höher oder tiefer ansetzbarem Arm am Gestell 30,31 befestigt und hier zum Einstellen auf jede Sprengungshöhe seitlich, notfalls auch geschwenkt, verschraubbar. Die Anordnung iat ] derart getroffen, dass die Kräfte der elastisch gefederten Stützstangen 54,55 zunächst die gelenkig gegliederten
Scherenstücke 48, 49, 50 bei beliebig geformten Leistenmodellen zur formgetreuen Anlage bringen und dann auch mit dem beim Klebezwicken benötigten Anpressdruck wirken.
Das Zwicken wird bei der skizzierten Spitzenzwickvorrichtung nach beendetem überholen durch den Schub der Schieberstange 74 und Gabel 75 auf das Spitzenscherenpaar 14, 15 eingeleitet. Dabei wird der Spitzenseherendrehpunkt 34 in der Leistenlängsachse auf den Leisten zu verschoben,
wobei die bogenstüekähnlichen Führungsnuten 76, 77 im Kurvenstück 36, 37 eine Vorwärts- und Schwenkbewegung der Spitzenscheren leiten, aber auch gleichzeitig auf das Gelenkscherenpaar 16, 17 über Rollenbolzen 78 und Pührungsnut2n 80y 81 einwirken. Die Gelenkscheren 40, 41 sina an der äusseren Seite 82 kreisbogenförmig geformt und werden so auf einem Bogenstück 84 etwa senkrecht auf die Leistenachse 32 zu eingefahren. Der beide Scherenteile verbindende Rollenbolzen 78 wird dabei in einem aus einem geradlinigen und einem Kreisbogenstück bestehenden Kurvenschlitz 90 geführt. Die bisher beschriebene translatO3*ische Bewegung läuft in einer Ebene ab und würde ohne weitere Hilfsmittel zur horizontalen Auflage der Spitzenscheren auf den Leistenboden führen. Die Spitzenscheren sind an ihren Auflaufkanten 92, 93 so ausgeformt, dass der Zwickeinschlag von diesen umfasst wird.
Pur das Zwicken der Gelenk- und Ballengegend müssen aber besondere, weitergehende Massnahmen getroffen werden, die wie schon gesagt, in der Anordnung von gefederten, Uberkreuz
wirkenden Stützgliedem 54, 55 bestehen. Die Stützstange wird beim vorbeschriebenen Bewegungsvorgang zwangsläufig mit dem Glied 50, an dem sie mit ihrem oberen Kugelgelenk 52 befestigt ist, zunächst in einer kreisbogenförmigen ebenen Bahn bewegt, wobei sich die gekröpfte Stützstange gegen die Kraft der Streckfeder verkürzend einschieben lässt. In dem Augenblick„ wo die Resultierende des translatorisch wirksamen Kraftpfeiles und der rückwirkenden Federkraft .sich aus der Ebene heraushebt, folgt das Scherenglied 50. Die weiteren Gelenkstücke 49, 48 sehliessen sich in dem Maße der räumlichen Bewegung an, wie sich die Stützkraft der Feder im weiteren Verlauf der aufschiebenden Bewegung verstärkt, aber nur so weit, wie es die ausgearbeiteten Gliedergelenkflankenwinkel gestatten. Diese sind dem vorgesehenen Sprengungswinkel entsprechend angeschrägt und haben die Aufgabe, in Richtung von der Stützstange 68 weg zur Schuhspitze - zu dem in der Translationsebene verbleibenden Scherenglied 47 hin - jeweils das nächste Glied fl.it anzuheben, z.B. Glied 50 hebt das Glied 49 und dieses wieder Glied 48 bis dieses zur Leistensprengung oder Ballenrundung eine satte Anlage bekommt.
Zur Fixierung des Leistens 1 und des SchaftJederg 2 auf ihm wird an der Spitze ein Tfcflonband 3 in die Scherenbewegung einbezogen. Letzteres besitzt seitliche Druckarme 4, 4', die in dem Augenblick am Schafb seine Anpressung bewirken, in dem die Uberholph^se der Zangen beendet ist.
si /
Die Spitzenführung ist rait einem Bolzen 5 an einem Hebelarm befestigt und direkt mit der Traverse 75 gekoppelt. Die \ beiden seitlichen Druckhebel 4, 4' sind mit den Uberschieberplatten. 36, 37,geführt in den Nuten der Deckplatte 28, beweglich verbunden.
Der Gegenstand der Erfindung ersetzt eine bisher mit ! Einpunktauflage versehene Seitendrückervorrlchtung durch \ die nach Pig. 3-8 vorgeschlagenen Dreipunktdrucker. j
Auf der Deckplatte 28 des Scherengehäuses 24 sind in Ballen-IG höhe beidseitig der Leistenachse 32 gewinkelt zu dieser Hydraulikzylinder 7, 71 vorgesehen. In. dem Gabelkopf 8,8' des Hydraulikzylinders 7 wird nach dieser Anmeldung anstelle eines einfachen Seitendrückerpolsters eine mehrgliedrige bewegliche Druckvorrichtung eingebaut, deren Lage aus der perspektivischen Darstellung in Fig. 8 ersichtlich wird.
Der Seitendrücker besteht aus einem Traversenstück 9 (Fig.7) mit Mittelbohrung 10 für den Bolzen mit Flachkopf 12, der mit einer Innensechskantschraube 13 befestigt .«drd. Das Traversenstück 9 ist i.n der Längsrichtung bei 18 gekröpft und trägt an der zur Schuhspitze zeigenden Seite 19 einen einseitig abgerundeten, der Traversenstärke entsprechend geschlitzten Druckkörper 20, der mit einer Spannhülse 21 in der Bohrung der Traverse beschränkt schwenkbar befestigt wird. An der gleichen Seite "befindet sich die Einhängöse für ein ?ixierungselement, das nach dieser Konstruktion durch eins Spiralfeder 23 f die am kurzen Ende des frage-
n Bügels 25 eingehängt ist.
16.9.71
Im Bogen 27 wird der Runddraht mit einer verschraub- und opannbaren Rohrachelle verlötet oder verschweisst. Die Rohrschelle 29 uraschliesst den Hydraulikzylinder 7 des Seitendrliiikers. Ihre Stellung wird so ausgewählt, dass das im Ruhezustand unter der Federspannung von Zugfeder 23 zurückgezogene Druckstück die Einführung des Leistens 1 in die Maschine gestattet. In dieser Position wird die Traverse 9 gegen den längeren Arm 33 des Anschlagos gezogen. Zur Befestigung eines sichelförmigen zweiten DruokstUckes dient sine Gabel 59 mit Schwenkbolssn 44, die an dem nach oben gekröpften Teil 18 der Traverse mit einem Neigungswinkel 45 schräg an derselben verschweisst ist. Durch diese Anordnung steht die Schwenkachse des sichelförmigen Drucketückea in einem spitzen Winkel zur Drückerkolbenmittellinie 46, Eine weitere Verschränkung um den Winkel 53 erhält die Lagergabel 59 durch Verdrehen ihrer Wirkungaebene» Eine keilförmige Ausnehmung 57 in der Nähe der Traversenbohrung dient der Ar.schlagcbegrenzung beim Andruck des Schuhes ♦ Das sichelförmige Druckstück 35 stellt nach Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch einen asymmetrischen Kegel dar, dessen Kanten 67, 67' gebrochen wurden.
Zur Befestigung des sichelförmigen Druckstückes 35 ist dieses mit einer Bohrung 67ΐ versehen und beidseitig bis auf einen der Gabelweite von 59 entsprechend verbleibenden Steg 61 kreisförmig ausgefräst. Ausserdem ist am halbkreisförmigen Rücken der Radius 62 des Befestigungssteges 61 zurückgesetzt, so dass die Kanten 63, 63* der Ausfräsung bei Schwenkung um den Bolzen 44 in der Befestigungsgabel eine Schweni^£y|§Iii*e£frecpzffipg durch Anschlag an die
abgeschrägte Partie 70 der Gabelflanken von 59 und an deren Kante 70* bieten. Der Schwenkbolzen 44 besitzt an einem Ende Gewinde, das in die Bohrung 60" geschraubt wird, am anderen Ende ist ein Schraubenzieherschlitz vorgesehen, dort liegt der glatte Bolzen in der Bohrung 60*. Der obere 65 und der untere 66 innere Sichelradius des Druckstückes 35 Deziehen sich auf gegeneinander versetzte KrsissittelpunktSj wodurch die untere Kante 67" nach unten angelegt etwa parallel zur Traversenachse verläuftF während die obere Sichelkante 67"' der Sprengung entsprechend nach der Fersenseite hin angehoben ist und eine günstigere Anlage bei gesprengten Schuhen gestattet. Die Anpassung der pi?esskantenstellung und deren Distanz voneinander ist den Modellen entsprechend abglich, die vorliegende Gestalt ist eine Ausführungsmöglichkeit dieses wesentlichen Erfindungsgedankens.
Die schuhseitige Kante 69 der Befestigungsgabel 59 ist der Druckstückrundung entsprechend bei 69■ und 69" gebrochen oder abgerundet« An der Gegenseite ist die Gabel bei 70 schräg abgesetzt und an der Rückseite in der um 90° verdrehten Ebene bei 71 abgeschrägt, auch die Gegenkante der Traverse bei 72 musste aus Platz- und Sicherheitsgründen ebenfalls abgeschrägt werden.
Bei der Überhol-, Spitzen- und Ballenzwickmaschine wird der πχίχ&ΜΛ Leisten 1 mit dem aufgezogenen. Schaft 2 mit der Brandsohle nach unten so auf einen Sohlendrücker 73 gestellt, dass die nach unten überstehenden Ränder des Schaftes - der Zwickeinschlag - in die Überholzangen hineinragen.
Hag - in die uberh
Die Zangen werden hydraulisch geschlossen und durch Anheben des Sohlendrückers 73 bei stehenden Zangen oder durch Absenken der Zangen bei festem Sohlendrücker auf Spannung gebracht. Die Zangen ziehen dabei den zunächst lose aufgesetzten Schaft 2 fest auf die Leistenform, Damit das Leder bei dieser Beanspruchung nicht reisst, wurden die Schäfte vAvikuM Λ in A'tnan Tiomtvi*— ι\*\»4 A 1*4· 4 tr λ α-ηοΜ 1α<να αν* s»a ^ahaU + a, 4-
Durch den Eintritt von Dampf wird die Elastizität des Leders und da'mit die Yerformungamöglichkeiten des Schaftes wesentlich verbessert und das Reissen des Oberleders vermieden.
Beim modischen Damenschuh koir.mt es u.a. darauf an, die Leistenform im Bereich der Sprengung, d.h. an der Ballenpartie möglichst gut auszubilden, um den Schuh ein elegantes Aussehen zu geben. Daher werden die Schaftleder so weit wie möglich unter Spannung gesetzt. Die von der Se?te her einschwenkenden Überschieber 16,17 mit 42,43 sollen die ausgespannten Zwickeinschläge bei nachlassendem Zangendruck aus den Zangen übernehmen und der Brandsohle überschioben«, Die vorbeschriebenen Seitendrücker werden durch eine entsprechende Schaltung der Hydraulik dann fest an den Leisten angepresst, wenn die Überholung des Leders beendet ist» Dabei liegen drei Punkte der beiden Druckstücke 20 und 35 am Leder an, das halbkreisförmig gerundete spitzenseitig liegende bei 79 und das sichelförmige mit den beiden Sichelenden bei 85 und 86. Der Andruck der Dreipunkt-Druckvorrichtung 79, 85 und 86 muss im Bereich der Ballenpartie dafür
sorgen, dass das ausgereckte Leder nicht elastisch zurückgeht oder zumindest nur teilweise schrumpfen kann, ehe d:i.e Ballenschere 42,43 ansetzt. Die gegliederten Ballenscheren 42, 43 werden durch Stützelemente 54, 55 so sehr gegen den Leistenboden gedrückt, dass eine gewisse Mitnahme und Spannung des Zwickeinschlages beim Einscheren gegeben iefc und eine im Verhältnis zum Zangenzug zwar geringfügige zugspannung über die Leistenkants wirksam wird= Je straffes· das Schaftleder in diesem Bereich gespannt und gezwickt wird, umso günstiger folgt die Ausformung des fertigen Schuhes dom Leistenmodell.
Aus der Geometrie ties Leistens wird es verständlich, dass die Andruckmöglichkeit durch ein kompliziertes und verwinkeltes Druckstück einerseits und durch nachgiebige elastiache Teile andererseits geschaffen werden muss. Die Versuche führten zu bearbeitbaren elastischen Kunststoffen. Die DruckstUcke müssen so ausgewählt werden, dass sie dem Schaftwerketoff keinen Schaden zufügen.
Bei den Sxperiraenten hat sich unter anderem zum Beispiel herausgestellt, daso bei Verwendung von Boxcalf als Schaftraaterial Gunur.i-Druckkörper weniger gut geeignet sind und VulkolanstUcko mit 95 ohore verwendet werden müssen, damit die technischen und üsthetiöchen Fordsrungen erfüllt werden können.
-H-
Für den Klebeswickvorgang findet eine Pressung der zu verbindenden Teile zwischen dem durch Pfeil 87 symbolisierten Spitzendrücker und den Scherenteilen statt« Zur Unterstützung des Abbindevorganges sind elektrische Heizungsteile vorgesehen.

Claims (3)

7.68 A 6810 15. 7. 1968
1. Seitendrücker für Überhol-, Spitzen- und Ballenklebezwickmaschine zur Herstellung von gesprengten Damen- und Herrenachuhen, dadurch gekennzeichnet, dass die paarweise wirkenden Seitendrücker (9) in drei fast senkrecht aufeinanderstellenden Ebenen beschränkt dreh- und schwenkbar sowie neigbar und mit Rückzugfeder (23) und Anschlag (33) versehen, eine Drelpunli tauf lage mittels spitzenseitig angesetztem, scneibenfönnigem Rundstück (20) einerseits und den exzentrischen Planken (85, 86) eines sichelförmigen Ballendruckstückes (35) andererseits bilden und dessen halbmondförmiges Druckstück als schieber Ausschnitt aus einer ucsymmetri-BOhen Kegelstumpfscheibe erstellbar ist und an einem gekröpften Hebelarm (9 « 18) in einer schief und winklig angesetzten Gabel (59) zvtr Anlage an verschiedene Schuhformen schwenkbar ist.
2. Mehrteiliger Leistendrücker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnets dass dieser ein SchwenkdruckatUck mit Rückzugsfeder (23) und Anschlagbügel (33) besitztj welches mittels einer den Hydraulikzylinder (7) umfassenden Montageschelle (29) gehalten, am Vorschubzylinder (7) für Seitendrücker montierbar ist.
3. Leistendrücker für Überhol-, Spitzen- und Ballenzwickmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Druckteile (20, 35) der Leierrauhigkeit entsprechend auü Vulkolan, Gummi oder aus mit Leder bezogenem Schaumstoff elastisch gestaltet
ι nach Lösen der Bolzenschraube (44) oder des Sprengringes
(21) austauäahbar jgs^teeflliS^Ä; sind.
DE19686608576 1968-07-25 1968-07-25 Seitendruecker fuer ueberhol-, spitzen- und ballenklebezwickmaschinen. Expired DE6608576U (de)

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DE (1) DE6608576U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2418321A1 (de) * 1973-04-13 1974-10-31 Usm Corp Maschine zur herstellung eines leistengerechten schuhschaftes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2418321A1 (de) * 1973-04-13 1974-10-31 Usm Corp Maschine zur herstellung eines leistengerechten schuhschaftes

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