DE2418321A1 - Maschine zur herstellung eines leistengerechten schuhschaftes - Google Patents
Maschine zur herstellung eines leistengerechten schuhschaftesInfo
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- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
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Description
t WUm 22, KefiLsir, f 5, Τεί. 20 25 S5
26, Postfach 4
München, den 16. April
Mein Zeichen: P 1926
Anmelder : USM Corporation, Flemington/New Jersey
Zustelladresse: 140 Federal Street
Boston, Mass. 02107 USA
Maschine zur Herstellung eines leistengerechten
S chuhs ch afte s
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung eines leistengerechten Schuhschaftes durch gleichzeitiges Aufzwicken
von Seitenteilen von Schuhen. Das Wort Schuh wird hier allgemein zur Bezeichnung des fertigen oder in der
Herstellung befindlichen äußeren Schuhwerks verwendet.
Bei der Herstellung von Schuhen ist es bekannt, eine kombinierte Überhol- und Spitzenaufzwickmaschine zu verwenden,
um einen Schuhschaft eines Schuhs mit einem Schaft und einer auf einem Leisten angeordneten Brandsohle über den
Leisten zu spannen und die Randteile des Schaftes in dem Vorderteil einschließlich der Spitze bezüglich der Randteile
der Brandsohle mittels Klebstoff, der von einer Klebstoffauftrageinrichtung der Maschine aufgebracht
wird, nach innen zu schieben und zu befestigen.
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Obwohl Vorschläge für kombinierte überhol- und Spitzenauf
zwi ckmas chinen mit Aufzwickeinrichtungen gemacht wurden/ um Randteile des Schaftes, die sich in oder über den Gelenkbereich hinaus erstrecken, innerhalb der entsprechenden
Randteile der Brandsohle gleichzeitig oder im wesentlichen gleichzeitig aufzuzwicken, wenn der Rest des vorderen
Teils aufgezwickt wird, sind diese Maschinen sehr kompliziert und arbeiten langsamer als eine nur den
Vorderteil aufzwickende Maschine. Sie haben daher keinen
so großen kommerziellen Erfolg gehabt, wie angenommen wurde.
Es ist auch bei der Herstellung von Schuhen bekannt, für den hinteren Teil und die Ferse Form- und Aufzwickmaschinen
zu verwenden, um das Fersenende der Schuhe zu formen und aufzuwicken. In bestimmten Fällen werden
für den hinteren Teil und die Ferse Form- und Aufzwickmaschinen
vor dem Überholen und Spitzenaufzwicken verwendet, um L den Schaft in Richtung der Spitze um den
Leisten überzuholen, das Fersenende des Schaftes einschließlich einer Einlage darin in der Form des
entsprechenden Teils des Leistens zu formen und die Randteile des Schaftes nach innen zu schieben und sie
an den entsprechenden Randteilen der Brandsohle mittels Klebstoff zu befestigen, der von der Klebstoffauftrageinrichtung
der Maschine aufgebracht wird.
Die Seitenteile von Schuhen wurden oft durch die Verwendung von Heftseitenteilaufzwickmaschinen oder Klebstoffseitenteilauf
zwi ckmaschinen aufgezwickt, die in der Schuhherstellungsindustrie bekannt sind. Bei der Verwendung
von Heft- oder Klebstoffseitenteilaufzwickmaschinen ist es üblich, daß eine Bedienungsperson einen Schuh von
Hand in die Maschine einbringt und ihn während des Seitenteilauf zwi ckvorgangs hält und führt. Damit erfordert
der vollständige Aufzwickvorgang eines Schuhs die Ver-
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wendung von drei Maschinen, von denen jede eine andere
Bedienungsperson hat und es wurde bereits versucht, den Schuhherstellungsvoirgang durch die Verringerung der Anzahl
von notwendigen Bedienungspersonen durch Automatisierung der Schuhbearbeitung zu verringern.
So wurde die Verwendung einer kombinierten Maschine zum
überholen, Spitzenaufzwicken und Seitenteilaufzwicken
von Schuhen vorgeschlagen, bei der der Seitenteilaufzwickvorgang
durch zwei unabhängig angeordnete, angetriebene und geführte Aufzwickrollen durchgeführt wird, wie in
der Deutschen Patentanmeldung P 18 12 461.3 beschrieben
ist. Diese Maschine ist jedoch wiederum teuer und kompliziert.
Es wurde auch bereits eine relativ einfache Maschine zur automatischen Durchführung von Aufzwickvorgängen gleichzeitig
an gegenüberliegenden Seitenteilen von in die Maschine eingebrachten Schuhen vorgeschlagen. Jede
Maschine besteht aus einer Schuhstützeinrichtung, um
einen Schuh mit einem Schuhschaft und einer Brandsohle auf einem Leisten in dem Schaft in einer Stellung zu
halten, in der er von Aufzwickeinrichtungen der Maschine
bearbeitet werden kann, wobei die Aufzwickeinrichtungen
aus zwei drehbaren Aufzwickrollen bestehen, von denen
jede einen überschieber hat, der spiralförmig um einen Umfangsteil hiervon angeordnet ist, und die gleichzeitig
Randteile des Schaftes an gegenüberliegenden Teilen des Schuhs bezüglich der Brandsohle nach innen schieben, so
daß die Randteile des Schaftes und der Brandsohle durch Klebstoff verbunden werden können, der zwischen diesen
aufgebracht wird, und einer Einrichtung zur relativen Verschiebung der Aufzwickrollen und des Schuhschaftes ,
in Längsrichtung des Schuhs, damit die Rollen fortschreitend längs Seitenteilen des Schuhs arbeiten.
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Wenn Schuhe längs der Seitenteile durch Aufzwickeinrichtungen
wie die oben erwähnten Aufzwickrollen aufgezwickt werden
sollen, die fortschreitend längs der Bodenteile des Schuhs wirken, ist es notwendig, die Stelle zu bestimmen,
an der der Seitenteilaufzwickvorgang beginnen soll und es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen,
durch die dies automatisch ohne die Notwendigkeit der Beobachtung durch eine Bedienungsperson durchgeführt werden
kann.
Die Erfindung schafft eine Maschine Maschine zur Herstellung eines leistengerechten Schuhschafts durch gleichzeitiges
Aufzwicken gegenüberliegender Seitenteile von Schuhen wenigstens in deren Gelenkbereich, bestehend aus einer Stützeinrichtung
für einen Schuh mit einem Schuhschaft und einer auf einem Leisten in dem Schaft angeordneten Brandsohle,
einer Einrichtung, um die Schuhstützeinrichtung zu veranlassen, einen darauf angeordneten Schuh in eine Stellung
zu bringen, in der er von AufzwickroIlen bearbeitet wird,
die gleichzeitig Randteile des Schaftes an gegenüberliegenden Seiten des Schuhs bezüglich der Brandsohle nach innen
schieben, so daß die Randteile des Schaftes und der Brandsohle durch dazwischen aufgebrachten Klebstoff verbunden
werden, und einer Einrichtung zur relativen Bewegung der Aufzwickrollen und der Schuhstützeinrichtung in Längsrichtung
des Schuhs, damit die Aufzwickrollen längs der Seitenteile
des Schuhs fortschreitend arbeiten, die sich dadurch auszeichnet, daß eine Einrichtung, die an der Spitze des
auf der Schuhstützeinrichtung angeordneten Schuhs angreift und dadurch die Länge des zu bearbeitenden Schuhs bestimmt,
und eine automatische Einstelleinrichtung vorgesehen ist, die dazu dient, die relative Lage, der Schuhetutζ-einrichtung
und der AufzwickroIlen vor dem Angreifen der
Aufzwickrollen an dem Schuh zu bestimmen.
Zweckmäßigerweise wird vorgeschlagen, daß die Aufzwickrollen
so angeordnet sind, daß sie eine stationäre Lage
in Längsrichtung des zu bearbeitenden Schuhs einnehmen,
und daß die Schuhstützeinrichtung aus einem in dieser Richtung
verschiebbaren Schlitten besteht, um den Schuh zuerst in Längsrichtung bezüglich der Aufzwickrollen anzuordnen
und den Ausgangspunkt des Aufzwickvorgangs zu bestimmen,
und dann den Schuh in Längsrichtung relativ zu den Aufzwickrollen zu bewegen, um diese zu veranlassen, an aufeinanderfolgenden
Teilen des Aufzwickrandes längs der aufzuzwickenden Seitenteile einzuwirken.
Weiterhin wird zweckmäßigerweise bei einer Maschine gemäß der Erfindung, die einen wie zuvor erwähnten Schlitten hat,
vorgeschlagen, daß die Einrichtung, die an der Spitze des Schuhs angreift, aus einem Arm besteht, der an dem Schlitten
schwenkbar befestigt ist, und einer Einrichtung, um den Arm zu schwenken und eine Spitzenklemmplatte zu veranlassen,
an dem Schuh anzugreifen und dadurch einen Anschlag, der an dem Schlitten angeordnet ist, an der gewünschten Stelle
in Längsrichtung des Schuhs entsprechend der Länge des Schuhs anzuordnen, wonach der Schlitten den Anschlag veranlaßt,
an einem relativ festen Anschlag anzugreifen und dadurch den Schlitten in der gewünschten Stellung für den
Beginn des Aufzwickvorgangs durch die Aufzwickrollen anzuordnen
.
Um sicherzustellen, daß ein Schuh in der Stellung, in der er von den Auf zwickrollen "der Maschine bearbeitet wird,
in der richtigen Weise ohne die Hilfe einer Bedienungsperson bezüglich der Richtung der relativen Bewegung zwischen
den AufzwickroIlen und dem Schuh ausgerichtet wird, ist es
zweckmäßig, daß eine Klemmeinrichtung vorgesehen ist, die durch Angreifen an den gegenüberliegenden Seitenteilen des
Schuhs den Schuh in Querrichtung bezüglich der Aufzwickeinrichtungen
anordnet und den aufzuzwickenden Teil des Schuhs in der gewünschten Richtung bezüglich der Richtung
des fortschreitenden Aufzwickvorgangs ausrichtete Zweckmäßigerweise
hat die Schuhstützeinrichtung eine Stütze, auf
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der das Persenende des Schuhs angeordnet werden kann, und
eine Einrichtung, um die Stütze zwischen einer Aufnahmestellung und einer Arbeitsstellung zu bewegen, in der der
Fersenteil der Brandsohle vertikal gegen einen Niederhalter der Maschine angelegt wird, wobei die Klemmeinrichtung ein
Fersenband und eine Einrichtung zum Festklemmen des Fersenbandes um das Fersenende des Schuhs aufweist, nachdem es an
dem Niederhalter angelegt wurde. Vorzugsweise wird vorgeschlagen, daß eine zusätzliche Klemmeinrichtung vorgesehen
ist, um die Seitenteile des Schuhs an Stellen in Richtung zur Spitze des Fersenbandes zu erfassen, die aus zwei
flexiblen Polstern besteht, die an jeder Seite des Schuhs auf der Stütze angeordnet sind, sowie eine Einrichtung,
um die Klemmpolster ge.gen den Schuh mit einer Bewegungskomponente in vertikaler Richtung des Leistens gegen die
Nahtlinie zu bewegen, um den oberen Schuh fest gegen den
Leisten nahe der Nahtlinie zu drücken. Um den Schuh fest
gegen den von den Aufzwickrollen ausgeübten Druck zu halten, wird vorgeschlagen, daß die Stützeinrichtung zusätzlich zu der Stütze eine Spitzenstütze aufweist, die in
eine Stellung bewegbar ist, in der sie die Spitze des
Schuhs stützt, und die mit dem Spitzenklemmteil verbunden ist, das in eine Stellung bewegbar ist, in der es an der
Spitze des Schuhs auf der Stütze angreift und dadurch die Spitzenstütze unter der Spitze des Schuhs anordnet.
flexiblen Polstern besteht, die an jeder Seite des Schuhs auf der Stütze angeordnet sind, sowie eine Einrichtung,
um die Klemmpolster ge.gen den Schuh mit einer Bewegungskomponente in vertikaler Richtung des Leistens gegen die
Nahtlinie zu bewegen, um den oberen Schuh fest gegen den
Leisten nahe der Nahtlinie zu drücken. Um den Schuh fest
gegen den von den Aufzwickrollen ausgeübten Druck zu halten, wird vorgeschlagen, daß die Stützeinrichtung zusätzlich zu der Stütze eine Spitzenstütze aufweist, die in
eine Stellung bewegbar ist, in der sie die Spitze des
Schuhs stützt, und die mit dem Spitzenklemmteil verbunden ist, das in eine Stellung bewegbar ist, in der es an der
Spitze des Schuhs auf der Stütze angreift und dadurch die Spitzenstütze unter der Spitze des Schuhs anordnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis 3 beispielsweise erläutert. Es zeigt:
Figur 1 eine Ansicht von rechts der teilweise geschnittenen Maschine, aus der ein auf der Schuhstützeinrichtung
der Maschine angeordneter Schuh
hervorgeht,
hervorgeht,
Figur 2 eine Vorderansicht des teilweise geschnittenen
unteren £eils der Maschine in Fig. 1, und
unteren £eils der Maschine in Fig. 1, und
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Figur 3 eine Aufsicht der Schuhklemmeinrichtung der Maschine.
Die dargestellte Maschine ist eine Maschine zur Herstellung eines leistengerechten Schuhschafts durch gleichzeitiges
Aufzwicken gegenüberliegender Seitenteile von Schuhen in deren Gelenkbereich. Die Maschine besteht aus einer Schuhstützeinrichtung,
die in Fig. 1 allgemein mit 2 bezeichnet ist, und einer Einrichtung, um die Schuhstützeinrichtung
zu veranlassen, einen Schuh mit einem Schuhschaft und einer auf einem leisten angeordneten Brandsohle auf der
Schuhstützeinrichtung so anzuordnen, daß er von Aufzwickeinrichtungen
der Maschine bearbeitet wird. Die Aufzwickeinrichtungen können aus zwei Aufzwickrollen 4 bestehen,
die gleichzeitig Randteile des Schaftes an gegenüberliegenden Seiten des Schuhs bezüglich der Brandsohle nach
innen schieben, so daß die Randteile des Schaftes und der Brandsohle durch Klebstoff verbunden werden, der von *
einer Klebstoffauftrageinrichtung mit zwei Düsen 270 aufgebracht wird. Die Rollen 4 arbeiten fortschreitend längs
gegenüberliegender Seitenteile des Schuhs, wenneine relative
Bewegung in Längsrichtung des Schuhs zwischen den Rollen und dem Schuh durchgeführt wird. Bei der dargestellten
Maschine wird diese Bewegung als Folge der Bewegung der Schuhstützeinrichtung in dieser Richtung durch eine später
beschriebene Einrichtung durchgeführt.
Die Schuhstützeinrichtung 2 hat wenigstens einen Leistenstift 8, der sich von einem Block 9 aus nach oben erstreckt,
der in Querrichtung der Maschine (d.h. in Richtung der Breite eines auf der Schuhstützeinrichtung angeordneten Schuhs) in
einem Kopf 11 einer Stütze 10 verschiebbar ist, die in vertikaler Richtung eines Schuhs, der auf dem Leistenstift
angeordnet ist, in einer Hülse 12 verschiebbar ist, die an ihrem unteren Ende zwischen zwei zweiarmigen Plattenteilen
14 befestigt ist, die parallel zueinander verlaufen und an einem Paar fluchtender Querstifte 16 schwenkbar befestigt
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sind, die sich von Seitenplatten 18 eines Schlittens 20 in Fig. 1 aus erstrecken. Die Seitenplatten 18 sind an
ihrem oberen Ende mit einer Querplatte einstückig ausgebildet, die sich zwischen den Seitenplatten erstreckt,
und jede ist mit zwei Rollen 24 versehen (die an in die Platten geschraubten Bolzen drehbar sind). Die Rollen
24 laufen in Führungen in Schienen 26, die (zusammen mit den horizontal angeordneten Führungen) auf horizontalen
Rahmenteilen 28 getragen werden, die an vertikalen Rahmenteilen 25, 27 einer Grundplatte des Maschinenrahmens getragen
werden. Der Schlitten 20 ist somit in Längsrichtung eines Schuhs, der auf der Schuhstützeinrichtung getragen
wird, relativ zu den AufzwickroIlen 4 bewegbar.
Eine Fersenbandanordnung 30 und zwei Seitenklemmeinrichtungen
(eine arbeitet an jeder Seite eines Schuhs) sind, wie im folgenden beschrieben wird, an einem Arm 34 angeordnet,
der an der Querplatte des Schlittens 20 befestigt ist.
Zum Heben und Senken der Stütze 10 relativ zu der Hülse ist eine Kolben- und Zylindervorrichtung 36 vorgesehen, die
einen Zylinder hat, der die Plattenteile 14 verbindet, sowie einen Kolben (nicht gezeigt) dessen Kolbenstange
mit dem unteren Ende der Stütze verbunden ist.
Um die Stütze 12 um die Querstifte 16 zu schwenken, und die Stütze aus einer nach vorne geneigten Aufnahmestellung
in eine Stellung zu bringen (in der Sie wenigstens im wesentlichen vertikal verläuft, Fig. 1), wobei der Fersenteil
eines Schuhs (der von dem Leistenstift 8 getragen wird) unter einem Niederhalter 40 liegt, ist eine Kolben-
und Zylindervorrichtung 42 vorgesehen. Der Zylinder der Vorrichtung 42 ist an einem Querstift schwenkbar befestigt,
der sich zwischen den Seitenplatten 18 des Schlittens erstreckt, während die Kolbenstange der Kolben- und Zylindervorrichtung
42 einen Kopf hat, der durch einen Stift
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schwenkbar mit Ansätzen verbunden ist, die sich von den
Plattenteilen 14, die die Hülse 12 tragen, nach hinten erstrecken.
Die Schuhstützeinrichtung hat auch ein Spitzenpolster 72,
das (Fig. 1) an einer Kolben- und Zylindervorrichtung 74 befestigt ist, deren Zylinder 78 an einem nach oben verlaufenden
Arm 52 eines Hebels befestigt ist, der einen zweiten (nach unten verlaufenden) Arm 54 hat. Der Hebel
52, 54 ist bei 56 zwischen Armen 58 schwenkbar befestigt, die sich von den Plattenteilen 14, die die Hülse 12 tragen,
nach vorne erstrecken. Der Arm 54 ist mit einer Kolbenstange schwenkbar verbunden, die sich von einem Kolben
(nicht gezeigt) aus erstrecken, der in einem Zylinder 62 verschiebbar ist, der zwischen nach unten verlaufenden
Armen der Plattenteile 14 erstrecken. Wenn dem Zylinder 62 hinter dem Kolben darin Druckluft zugeführt wird,
wird der zweiarmige Hebel 52, 54 im Uhrzeigersinn geschwenkt, damit eine Spitzenklemmplatte 6 8 an der Spitze
des Schuhs auf dem Leistenstift 8 angreift, um dadurch die Länge des Schuhs für einen später beschriebenen Zweck
zu messen und das Spitzenpolster 72 unter dem Vorderteil des Schuhs bereit zum Angreifen an dem Schuh anzuordnen.
Das Spitzenpolster 72 kann dann unter den Vorderteil des Schuhs an diesem angreifend dadurch gehoben werden, daß
dem Zylinder 78 Druckluft zugeführt wird, worauf eine Zahnsperrenanordnung (nicht gezeigt) das Zurückziehen
des Spitzenpolsters verhindert und die Druckluft aus dem Spitzenpolsterhebezylinder abgelassen werden kann.
Um den Schlitten 20 längs der Führungen in den Schienen 26 zu bewegen, ist eine Kolben- und Zylindervorrichtung
80 vorgesehen, die einen Zylinder 82 aufweist, der an einem Arm schwenkbar befestigt ist, der an den Rahmenteilen
27 getragen wird. Die Kolbenstange 86 der Kolben- und Zylindervorrichtung 80 ist mit den Seitenplatten 18
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des Schlittens schwenkbar verbunden.
Am Anfang wird der Schlitten von Druckluft, die dem rechten
Ende des Zylinders 82 (gesehen in Fig. 1) zugeführt wird, die die Kolbenstange 86 ganz nach links drückt, in einer
Schuhaufnahmestellung gehalten.
Wenn der Schlitten 20 so angeordnet ist, wie zuvor erwähnt wurde, und die Stütze eine nach vorne geneigte Stellung
einnimmt, kann ein Schuh an der Stütze angeordnet werden, wobei der Leisten auf dem Leistenstift 8 getragen wird
und die Oberfläche des Leistens an der Oberfläche des Blocks 9 angreift. Dann kann ein Bearbeitungszyklus der
Maschine dadurch eingeleitet werden, daß ein Pedal gedrückt wird, das ein Ventil in einem Steuerkreis der Maschine betätigt,
der zuerst den Zylindern der Kolben- und Zylindervorrichtungen 42 und 36 Druckluft zuführt, um die Hülse
12 und die Stütze 10 darin in der Maschine nach hinten zu schwenken und gleichzeitig die Stütze 10 zu heben und
den Schuh nach hinten und oben zu bewegen, bis das Fersenende des Schuhs in einem Fersenband 110 der Fersenbandanordnung
30 angeordnet ist und der Fersenteil der Brand!· ■ sohle gegen den Niederhalter 40 anliegt.
Nachdem die Stütze 10 gehoben wurde, um den Fersenteil des Schuhs gegen den« Niederhalter anzulegen, wird eine
Sperrzahnvorricntung (nicht gezeigt) wirksam, um das Zurückziehen
der Stütze zu verhindern, so daß die Druckluft aus dem unteren Ende der Kolben- und Zylindervorrichtung
36 abgelassen werden kann, der Schuh jedoch nicht gesenkt wird.
Das Fersenband 10 schließt sich dann um das Fersenende des Schuhs und Seitenklammern der Seitenklemmvorrichtung
greifen an den Seiten des Schuhs an, um den Schuh, je nachdem, ob er für einen linken oder einen rechten Fuß
bestimmt ist, zu zentrieren.
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Die Hebel 52, 54 werden dann im Uhrzeigersinn in Fig. 1 (durch die Wirkung des Zylinders 62) geschwenkt, um die
Platte 68 in die Spitzenklemmstellung zu bringen, wonach dem Zylinder 76 Druckluft zugeführt wird, um das Spitzenpolster
72 in eine Stellung zu bringen, in der es den Vorderteil des Schuhs stützt und in der es durch die
Wirkung der zugehörigen, zuvor erwähnten Sperrzahnanordnung gehalten wird. Der Schuh ist nun festgeklemmt
und wird auf der Schuhstützeinrichtung bereit für den Seitenteilaufzwickvorgang gehalten.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist eine Anschlagstange
in einer horizontalen Bohrung in einem Lagerteil 118 verschiebbar angeordnet, das an einer Seite des Arms 34
des Schuhtragschlittens 20 befestigt ist, und wird normalerweise mittels Rückholfedern 113 nach links gedrückt,
die einen Bund 115, der mit der Anschlagstange 112 verbunden
ist, und das Lagerteil 118 verbinden.
Die Verstellung der Anschlagstange 112 nach rechts entgegen
der Wirkung der Federn 113 wird durch Angreifen an einem Anschlag 117 bewirkt, der sich in Querrichtung von
dem Arm 52 aus erstreckt. Das Angreifen findet als Folge der Bewegung des Arms im Uhrzeigersinn in Fig. 1 statt,
um die Spitzenklemmplatte 68 mit der Spitze des Schuhs in Berührung zu bringen, wie oben erwähnt wurde.
Die von der Anschlagstange 112 relativ zu dem Schlitten
in Längsrichtung des Schuhs eingenommene Stellung hängt so von der Schuhlänge ab, die von der Spitzenklemmplatte
gemessen wird und (im Falle einer Maschine, die zur Durchführung von Seitenteilaufzwickvorgängen ausgebildet ist,die
beim Ballen-Gelenkübergang beginnen und sich in"Richtung
der Ferse bis etwa zur Fersenkrümmungslinie erstrecken)
und die verschiedenen Teile sind so bemessen und angeordnet,
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daßsichfUreinebestimmte Längenänderung des Schuhs die von
der Anschlagstange 112 eingenommene Lage im Verhältnis von etwa 13 : 24 ändert, so daß der Schuh in Längsrichtung bezüglich
der Aufzwickeinrichtungen unabhängig von der Länge des auf der Schuhstützeinrichtung angeordneten Schuhs für
den Beginn des Seitenteilauf zwickvorgangs in der Nähe dee Ballen·
Gelenkübergangs des Schuhs richtig angeordnet ist.
Wenn die Maschine so ausgebildet ist, daß die Seitenteilauf zwick vorgänge in einem festen Abstand von der Spitze
beginnen (wobei der Schuh nur in dem Spitzenbereich durch eine überhol- und Aufzwickmaschine aufgezwickt wurde), ist
es wegen der Schuhgrößenänderungen notwendig, die Lage der Anschlagstange 112 in einen direkten Verhältnis (dah. von
1:1) zur Änderung der Gesamtschuhlänge einzustellen. In diesem Fall kann die Anschlagstange 112 aus zwei Teilen,
nämlich einem vorderen Teil und einem hinteren Teil bestehen, die durch einen Zahnstangentrieb so verbunden
sind, daß die Bewegung des vorderen Teils (an dem der Anschlag 117 angreift, der an der Stange 52 angeordnet ist,
wie Fig. 1 zeigt) über eine Strecke von 13 : 24 der Änderung der Schuhlänge eine Bewegung des hinteren Teils der
Anschlagstange 112 über eine Strecke gleich der Änderung
der Schuhlänge bewirkt.
Nach-dem die Anschlagstange 112 (oder wenigstens der
hintere Teil hiervon im Falle einer zweiteiligen Stange) angeordnet wurde, wie oben erläutert wurde, wird er in
der eingestellten Lage relativ zu dem Schlitten 20 durch eine Verriegelungseinrichtung verriegelt, die zweckmäßigerweise
aus einer Stangenverriegelungseinrichtung (nicht gezeigt) besteht.
Der Schlitten 20 wird dann nach rechts (gesehen in Fig. 1) durch die Wirkung der Kolben- und Zylindervorrichtung
bewegt, bis er durch das Angreifen des hinteren Endes der Anschlagstange 112 an einem festen (jedoch einstell-
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baren) Anschlag angehalten wird, der aus einer Anschlagschraube 114 besteht, die in einen Teil 116 eines Arms 9
geschraubt ist, der an einem Teil des Maschinenrahmens befestigt ist. Der Schuh ist dann relativ zu den Düsen
270 in Längsrichtung richtig angeordnet und für den Beginn des Auftragens Von Klebstoff auf die Randteile der
Brandsohle bereit, wenn der Schlitten 20 wieder nach vorne (nach links in Fig. 1) bewegt wird, wobei der Klebstoff
in geeigneter Weise von einer Klebstoffauftrageinrichtung
aufgebracht wird. Die Bewegung des Arms 52 in eine Stellung, in der die Platte 6 8 an der Spitze des Schuhs angreift,
kann dazu verwendet werden, Führungsplatten (zur Steuerung der Querverstellung der Düsen 270 während des
Durchlaufs des Schuhschlittens 20) in den gewünschten Stellungen in Längsrichtung des Schuhs bezüglich des
Schlittens 20 anzuordnen.
Nach dem Beginn des Auftragens von Klebstoff können die Aufzwickrollen 4 in die Betriebsstellung bereit für den
Beginn ihres überschiebVorgangs gesenkt werden. Die Aufzwickrollen
4 sind kegelstumpfförmig und mit überschiebern
in Form von spiralförmigen, entgegengesetzten Rippen
um ümfangsteile der Rollen versehen, so daß, wenn die
Rollen gedreht werden, die spiralförmigen Rippen.· Randteile des Schuhschafts bezüglich der entsprechenden Randteile
der Brandsohle nach innen schieben. Die Rollen werden von einer Rollentrageinrichtung so getragen, daß die Achsen
der Rollen sich wenigstens im wesentlichen quer zu einem Schuh erstrecken, der bearbeitet wird.
Die Fersenbandanordnung 30 ist im wesentlichen gleich derjenigen einer Fersenaufzwickmaschine und wird nur kurz beschrieben.
Das Fersenband 110 wird (durch lösbare Verbindungen 119 in Fig. 3) in bekannter Weise an sich nach vorne
erstreckenden Armen 120 zweiarmiger Hebel mit nach hinten verlaufenden Armen 122 lösbar getragen. Die Hebel 120,
122 sind durch vertikal angeordnete Schwenkzapfen 124 an
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einer Tragplatte 126, die an dem Arm 34 befestigt ist, schwenkbar gelagert. Eine gegabelte Zunge 128, die sich
von einem zentralen Teil des Fersenbandes aus erstreckt, ist unter einem Verbindungsstück 130 befestigt, das an
der Tragplatte 126 befestigt ist, die den Zentralen Teil des Fersenbandes gegen eine vertikale Bewegung festhält,
während sie eine begrenzte seitliche und Längsbewegung zuläßt, wenn das Fersenband um das Fersenende eines Schuhs
geschlossen ist. Die hinteren Enden der Arme 122 sind durch Zapfen 132, 134 mit der Kolbenstange 133 bzw. dem
Zylinder 135 einer Kolben- und Zylindervorrichtung schwenkbar verbunden, um das Band 110 dadurch zu schließen, daß
die Hebel 120, 122 an gegenüberleigenden Seiten in entgegengesetzten
Richtungen um die Schwenkzapfen 124 geschwenkt werden. Um sicherzustellen, daß sich die Arme
120 um gleiche Strecken bewegen und so das Fersenende eines Schuhs, das von dem Fersenband umfaßt wird, zu zentrieren,
ist ein Bügel 138 (durch Schwenkzapfen 140, 142) mit einem der Arme 120 und mit dem anderen der Arme 122
verbunden, wie Fig. 3 zeigt. Der Bügel 138 ist gekröpft, um di& Befestigung für den Niederhalter 40 zu überbrücken,
wie Fig. 3 zeigt. Der Niederhalter ist an dem Arm 34 so befestigt, daß er zurückziehbar ist, wenn es notwendig
ist, ihn aus der Bahn der Aufzwickrollen 4 zu bewegen.
Die Seitenklemmeinrichtungen 32 sind einander ähnlich,
jedoch entgegengesetzt und spiegelbildlich zueinander. Es wird daher nur eine im einzelnen beschrieben, und zwar
diejenige an der rechten Seite der Maschine, gesehen von vorne.
Ein Seitenklemmpolster 150 aus Kunststoff material mit
einem niedrigen Reibungskoeffizienten ist mit einem Arm 170 lösbar verbunden, der an einem Abschlußdeckel eines
Zylinders 174 befestigt ist. Der Zylinder 174 hat einen Schieber, der an der Längsseite des Zylinders befestigt
ist und der in parallelen Führungen verschiebbar ange-
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ordnet ist, die in einem Führungsteil 178 ausgebildet sind,
das sich in Querrichtung der Maschine erstreckt und an dem äußeren Ende einer Platte 180 befestigt ist, die an einer
Kolbenstange 182 befestigt ist, die sich von einem in dem Zylinder 174 verschiebbaren Kolben aus erstreckt.
Zunächst wird dem äußeren Ende der Zylinder 174 Druckluft zugeführt, um die Zylinder nach außen zu drücken and die
Klemmpolster 150 von einem zwischen diesen angeordneten Schuh wegzuhalten. Die Platten 180 und die Führungsteile
178 sind an Armen 188 befestigt, einem an jeder'Seite
der Maschine, die an weiteren Armen 189 befestigt sind, die (in Längsrichtung eines in der Maschine angeordneten
Schuhs verschiebbar) an dem Arm 34 befestigt sind.
Nachdem das Fersenband 110 das Fersenende des Schuhs dadurch festgeklemmt hat, daß dem Zylinder 135, wie oben
erwähnt wurde, Druckluft zugeführt wird, wird den inneren Enden der Zylinder 174 der Seitenteileklemmeinrichtungen
(die äußeren Enden werden entlüftet) Druckluft zugeführt, damit die Klemmpolster 150 die gegenüberliegenden Seitenteile
des Schuhs längs einer nach oben geneigten Bahn festzuklemmen, so daß die Polster, wenn sie an dem Schaft
angreifen, ihn in dem Nahtbereich etwas in vertikaler Richtung des Leistens nach oben drücken, wobei der Schaft
in diesem Bereich fest gegen den Leisten gedrückt wird. Die Polster 150 erstrecken sich nicht über die Nahtlinie
hinaus, da sie sonst die Wirkung der Aufzwickrollen 4 stören würden, wenn sie die Aufzwickrandteile des Schaftes
bearbeiten, wie später beschrieben wird.
Wenn ein Schuh für einen rechten Fuß auf der Schuhstützeinrichtung
angeordnet ist, liegt der stärker gekrümmte innere Gelenkbereich auf der linken Seite der Maschine,
gesehen von vorne. Wenn das Fersenband um das Fersenende des Schuhs geschlossen wird, dient es dazu, den Schuh mit
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seinem stegteil wenigstens im wesentlichen parallel zu der Bewegungsrichtung des Schlittens 20 auszurichten und
den Schuh in Querrichtung so anzuordnen, daß die Rollen längs gegenüberliegender Seiten des Schuhs ohne Störung
durch irgendein Metallgelenkstück arbeiten können, das in der Brandsohle vorhanden ist. Die Zentrierwirkung des
Fersenbandes kann durch die Klemmwirkung der Seitenklemmen unterstützt werden. Die Spitze des Schuhs (für einen rechten Fuß, wie oben erwähnt wurde) wird von der Mittellinie
der Maschine aus etwas nach links verstellt und diese Verstellung kann (zusammen mit einer geeigneten Fühleinrichtung,
z.B. einen Mikroschalter, der an der Spitze des Schuhs angreift) dazu verwendet werden, festzustellen, ob eine
rechter Schuh in der Maschine vorhanden ist. Die Fühleinrichtung des Schuhs ist zweckmäßigerweise so ausgebildet,
daß sie einen Steuerkreis der Maschine veranlaßt, eine geeignete Änderung der Führungsplatteneinrichtung durchzuführen,
die der Klebstoffauftrageinrichtung zugeordnet
ist.
Der AufzwickVorgang wird automatisch beendet, wenn die
Rollen 4 in die Nähe der Fereenkrtimmung gelangen. Das
Zurückziehen der Düsen 2 70, das Zurückziehen der Aufzwickrollen
4 und die Rückkehr der anderen Teile der Maschine in ihre Ausgangsstellungen kann durch die Betätigung geeigneter
Schalter oder Ventile als Folge der Bewegung des Schlittens 20 eingeleitet werden.
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Claims (7)
- AnsprücheIJ Maschine zur Herstellung eines leistengerechten Schuhschafts durch gleichzeitiges Aufzwicken gegenüberliegender Seitenteile von Schuhen wenigstens in deren Gelenkbereich/ bestehend aus einer Stützeinrichtung für einen Schuh mit einem Schuhschaft und einer auf einem Leisten in dem Schaft angeordneten Brandsohle, einer Einrichtung, um die Schuhstützeinrichtung zu veranlassen, einen darauf angeordneten Schuh in eine Stellung zu bringen, in der er von Aufzwickrollen bearbeitet wird, die gleichzeitig Randteile des Schaftes an gegenüberliegenden Seiten des Schuhs bezüglich der Brandsohle nach innen schieben, so daß die Randteile des Schaftes und der Brandsohle durch dazwischen aufgebrachten Klebstoff verbunden werden, undeiner Einrichtung zur relativen Bewegung der Aufzwickrollen und der Schuhstützeinrichtung in Längsrichtung des Schuhs, damit die Aufzwickrollen längs der Seitenteile des Schuhs fortschreitend arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (6 8, 52), die an der Spitze des auf der Schuhstützeinrichtung (2) angeordneten Schuhs angreift und dadurch die Länge des zu bearbeitenden Schuhs bestimmt, und eine automatische Einstelleinrichtung (112) vorgesehen ist, die dazu dient, die relative· Lage der Schuhstützeinrichtung (2) und der Aufzwickrollen (4) vor dem Angreifen der Aufzwickrollen an dem Schuh zu bestimmen.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzwickrollen (4) so angeordnet sind, daß sie eine stationäre Lage in Längsrichtung des zu bearbeitenden Schuhs einnehmen, und daß die Schuhstützeinrichtung aus einem in dieser Richtung verschiebbaren Schlitten (20) besteht, um den Schuh zuerst in Längs-richtung bezüglich der AufzwickroIlen (4) anzuordnen und den Ausgangspunkt des AufzwickVorgangs zu bestimmen, und dann den Schuh in Längsrichtung relativ zu den Aufzwickrollen zu bewegen, um diese zu veranlassen, an aufeinanderfolgenden Teilen des Aufzwickrandes längs der aufzuzwickenden Seitenteile einzuwirken.
- 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, die an der Spitze des Schuhs angreift, aus einem Arm (52) besteht, der an dem Schlitten schwenkbar befestigt ist, und einer Einrichtung (62) , um den Arm zu schwenken und eine Spitzenklemmplatte (68) zu veranlassen, an dem Schuh anzugreifen und dadurch einen Anschlag (112) , der an dem Schlitten angeordnet ist, an der gewünschten Stelle in Längsrichtung des Schuhs entsprechend der Länge des Schuhs anzuordnen, wonach der Schlitten (20) den Anschlag (112) veranlaßt, an einem relativ festen Anschlag (114) anzugreifen und dadurch den Schlitten (20) in der gewünschten Stellung für den Beginn des AufzwickVorgangs durch die Aufzwickrollen(4) anzuordnen.
- 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klemmeinrichtung (30) vorgesehen ist, die durch Angreifen an den gegenüberliegenden Seitenteilen des Schuhs den Schuh in Querrichtung bezüglich der Aufzwickeinrichtungen anordnet und den aufzuzwickenden Teil des Schuhs in der gewünschten Richtung bezüglich der Richtung des fortschreitenden Aufzwickvorgangs ausrichtet.
- 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhstützeinrichtung eine Stütze (10) aufweist, auf der das Fersenende eines Schuhs angeordnet werden kann, und daß eine Einrichtung (12, 14, 44, 36) vorgesehen ist, um die Stütze zwischen einer Aufnahmestellung und einer Arbeitsstellung zu bewegen, in der der Fersenteil409844/0344der Brandsohle vertikal gegen einen Niederhalter (40) der Maschine angelegt wird, wobei die Klemmeinrichtung ein Fersenband (110) und eine Einrichtung (135> 120) zum Festklemmen des Fersenbandes um das Fersenende des Schuhs aufweist, nachdem es an dem Niederhalter (40) angelegt wurde.
- 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Klemmeinrichtung (32) vorgesehen ist, um die Seitenteile des Schuhs an Stellen in Richtung . zur Spitze des Fersenbandes zu erfassen, die aus zwei flexiblen Polstern (150) besteht, die an jeder Seite des Schuhs auf der Stütze (10) angeordnet sind, sowie eine Einrichtung (174) , um die Klemmpolster (150) gegen den Schuh mit einer Bewegungskomponente in vertikaler Richtung des Leistens gegen die Nahtlinie zu bewegen, um den oberen Schuh fest gegen den Leisten nahe der Nahtlinie zu drücken.
- 7. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung zusätzlich zu der Stütze (10) eine Spitzenstütze (72) aufweist, die in eine Stellung bewegbar ist, in der sie die Spitze des Schuhs stützt, und die mit dem Spitzenklemmteil (6 8) verbunden ist, das in eine Stellung bewegbar ist, in der es an der Spitze des Schuhs auf der Stütze angreift und dadurch die Spitzenstütze (72) unter der Spitze des Schuhs anordnet.409844/0344Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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| GB1781073A GB1466266A (en) | 1973-04-13 | 1973-04-13 | Shoe upper conforming machines |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2418321A1 true DE2418321A1 (de) | 1974-10-31 |
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Family Applications (1)
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| FR (1) | FR2225111B1 (de) |
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