DE1635122A1 - Vorrichtung zur Behandlung von Guetern mit gas- oder dampffoermigen Medien - Google Patents
Vorrichtung zur Behandlung von Guetern mit gas- oder dampffoermigen MedienInfo
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Description
Dr. Expl.
Vorrichtung zur Behandlung von Gütern mit gas- oder dampfförmigen
Medien
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln, z.B. Trookn
von vorzugsweise auf Längszug beanspruohbaren Gütern wie Kabel,
Bänder, Kammzug, Gewebe, Trikot, Vliese, Papier, Pappe und dergl. in laufender Bahn, bei der das Gut innerhalb einer Behandlungekammer
vorzugsweise auf Zylindern, z.B. Siebtrommeln, geführt und mit einem gas- oder dampfförmigen Behandlungsmittel bespült wird,
wobei das Behandlungsmittel duroh wenigstens ein Gebläse umgewälzt wird.
Es sind Vorrichtungen zum Trocknen, Dämpfen, Kühlen, Klimatisieren,
Thermofixieren und anderen Behändlungsvorgängen bekannt.
Bei dieeen Vorrichtungen wird das Behandlungsmittel im allgemeinen
durch Radial- oder Axialgebläse umgewälzt. Duroh diese Gebläse ist die Vorrichtung in einen Saug- und in einen Druckteil
unterteilt. Es 1st bekannt, Belzeinriohtungen sowohl im
Saug- als auch im Druckteil, d.h. vor und nach dem Gebläse, anzuordnen. Bei einer Vorrichtung mit unter Saugzug stehenden Siebtrommeln
ist es bekannt, die Gebläse, vorzugsweise Radialgebläse, den Siebtrommeln in einen vom Behandlungsraum durch eine Wand
getrennten Ventilatorraum vorzusehen, wobei die Radialgebläse achsgleioh mit den Siebtrommeln angeordnet sind. Es sind jedoch
auch Vorrichtungen mit Siebtrommeln bekannt, bei denen Axialgebläse in der Siebtrommel oder ober- bzw. unterhalb der Siebtrommeln
angeordnet sind. Bei den Vorrichtungen mit in den Siebtrommeln angeordneten Gebläsen ist auch der Gebläsemotor in den
Siebtrommeln vorgesehen. Dies hat den Nachteil, daß bei Störungen der Antrieb sehr schlecht zugänglich ist. Die bekannten Vorrichtungen
haben insgesamt den Mangel einer beschränkten Zugänglichkeit, da auf der einen Gehäuselängsseite der Trommelantrieb
und auf der anderen der Ventilatorantrieb befestigt 1st. Derartige Anlagen können bis zu 30 Trommeln und mehr besitzen. Si sind im
allgemeinen lediglich duroh einige wenige Türen in den GehäuselKngsselten
zugänglich. 109824/0170
Ein weiterer wesentlicher Mangel der bekannten Vorrichtungen besteht darin, daß es schwierig ist, die im Gehäuse
umgewälzte Luft bzw. das Behandlungsmittel gleichmäßig zu verteilen und dadurch eine gleichmäßige Behandlung über
die gesamte Arbeitsbreite zu erhalten. Insbesondere beim Thermofixieren, bei dem eine äußerst hohe Temperaturkonstanz
gefordert wird, ist es erforderlich, vollständig stabile und gleichmäßige Luftströmung zu haben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die gleichmäßige Strömungsverhältnisse
gestattet und deren konstruktiver Aufbau vorzugsweise so gestaltet ist, daß eine gute und rasche Zugänglichkeit der Vorrichtung,
insbesondere des Behandlungsraumes, gewährleistet
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe duroh die Anwendung
wenigstens eines Querstromgebläses gelöst. Bei einer Vorrichtung
mit einem geschlossenen, vorzugsweise wärmeisolierten Gehäuse, das durch eine Wand in einen Behandlungsraum mit
Transport- und Führungselemanten für das Gut und einen Ventilatorraum
unterteilt ist, wobei Behandlungsraum und Ventilatorraum durch Saugöffnungen in der Wand und durch Rückstrom-Öffnungen
miteinander in Verbindung stehen, kann erfindungsgemäß wenigstens je ein Querstromgebläserad im VentHatorraum
in der Nähe der Ruckströmöffnungen vorgesehen werden. Günstig
ist es dabei, die Ansaugöffnungen in der Wand im mittleren Teil der Behandlungskammer und die Rücketrömöffmangen in
Gehäusenähe, vorzugsweise oben und unten, vorzusehen und zur Stromungsvergleichmfißiguhg vorzugsweise dicht ober- und unterhalb
der Transport- und Führungselemente Siebdeoken anzubringen. Diese Anordnung gilt Im wesentlichen für in eine oder
zwei waagerechten Reihen angeordneten Transport- und Führungselementen. Bei in einer oder zwei senkrechten Reihen angeordneten Transport- und Führungielementeii sind die Rttokströmöffnungen
entsprechend zu beiden Seiten dieser Reihen vorgesehen und auch die Siebdecken zur Strömungsvergleichmäßigung.
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Um ein einwandfreies Arbeiten zweier in einen Ventilatorraum
angeordneter Querstromgebläse zu gewährleisten, wird Torgeschlagen, das aus dem Behandlungsraum abgesaugte Behandlungsmedium
in zwei Tei!ströme zu unterteilen, indem eine Trennwand in der Ventilatorkammer im Saugbereich vorgesehen
ist. Ferner ist es günstig, im Saugbereich im der Ventilatorkammer Heizelemente anzuordnen zum Aufheizen des
Behandlungsmediums. Dient die Vorrichtung zum Kühlen, so sind entsprechend anstelle der Heizelemente KUhlaggregate vorzusehen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung ergibt sich bei Anwendung
unter Saugzug stehender Siebtrommeln als Transport- und Führungselemente. Mit einer derartigen Vorrichtung ist
es auch möglich, loses Fasermaterial und andere lose Materialien zu behandeln. Bei dieser Vorrichtung sind erfindungsgemäB
jeder Siebtrommel bzw. jeder Siebtrommelgruppe wenigstens zwei Querstromgebläse zugeordnet, die das Behandlungsmedium aus einer Trommelstirnselte absaugen. Die Wand
zwischen Behandlunge- und Ventilatorraum hat dafür Säugöffnungen,
die in ihrer Größe und Lage der Saugöffnung im Slebtrommelboden
entsprechen.
Neben äußerst gleichmäßigen Strömungsverhältnissen ergibt
sich bei dieser Vorrichtung noch der Vorteil, daß der Antrieb für die Transport·!- und Führungselemente an der ventilatorseitigen
Gehäuselängswand vorgesehen werden kann und der Ventilatorantrieb an einer oder an beiden Stirnseiten der
Vorrichtung. Hierdurch ist die eine Gehäuselängeseite vollständig frei von Antriebselementen und kann so über die
gesamte Breite mit Türen versehen oder aus Türen gebildet werden.
Bei einer Vorrichtung mit unter Saugzug stehenden Siebtrommeln als Transport- und Führungselemente, über die das
Gut wechselseitig geführt wird, 1st es nach einem anderen wesentlichen Erfindungsgedanken mögli©fe3 ©inen vollständig
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gleichmäßigen Saugzug auch bei großen Arbeitebreiten erfindungsgemäß
daduroh zu erhalten, daß in jeder Siebtrommel ein Querstromgebläserad und vorzugsweise dessen Leitelemente
angeordnet sind. Die Leitelemente können dabei die Siebtrommel in einen unter Saugzug stehenden, vorzugsweise mit
Out bedecktes Teil und einen vorzugsweise vom Gut freien Überdruckteil unterteilen.
In Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen,
die Heizung in der Siebtrommel zwischen Querstromgebläserad und Trommelmantel und/oder um die Siebtrommel vorzusehen.
Durch diese Anordnung wird außer einer Wärmeübertragung durch Konvektion an das Gut und an die Siebtrommel auch die
Strahlungswärme ausgenutzt, welche sowohl direkt auf das Gut einwirkt als auch indirekt durch Aufheizen der Siebtrommel.
Diese gibt die gespeicherte Wärme dann durch Kontaktwärme-Ubertragung
an das Gut ab.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Antriebs-■
Ht des Radlalgebläserades in der Heizkörperhalterung
gelegeri· Auch die Siebtrommel kann auf der einen Seite auf
der feststehenden Heizkörperhalterung gelagert werden und auf der anderen Seit« mittels einer Antriebshohlwelle im
Gehäuse, Die Antriebswelle für das Radialgebläserad ist bei dieser Ausführung durch die Antriebshohlwelle der Trommel
hindurchgefUhrt. Die Leitelemente für das Gebläse können
dabei an der Heizkörperhalterung befestigt werden.
Die Anbringung des Querstromgebläserades in der Siebtrommel
hat ferner des Vorteil einer äußerst raumsparenden Bauweise.
Die Zuganglichktit des Qebläserades ist jedoch beschränkt.
Um eine bessere Zugingliohkeit des Querstromgebläse» zu
errelohen, wird nach einem anderen Erfindungsgedanken vorgeschlagen, jeder Siebtrommel aohsparallel vorzugsweise auf
der materialfreien Seit· «in Querstromgebläse zuzuordnen.
Es 1st jedooh auch Möglich und vorteilhaft, ober- und/oder
unterhalb der ÜbergabtsttUt zweier Siebtrommeln ein Querstromgebläse
vorzusehen. Die letztgenannte Anordnung hat
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sowohl den Vorteil einer guten Zugänglichkeit des Querstrougebläses
als auch den Vorteil einer äußerst raumsparenden Bauweise, so daß diese Ausbildung in vielen Fällen bevorzugt
angewendet wird.
In der Zeichnung sind einige Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung mit unter Saugzug stehenden Siebtrommeln im Querschnitt,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach Figur i,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung mit beheizten Zylindern,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine andere Vorrichtung mit Siebtrommeln,
Fig. 6 einen Querschnitt durch eine Siebtrommel der Vorrichtung nach Fig. 5.
Die Vorrichtung nach den Figuren 1 und 2 besitzt ein geschlossenes,
wärmeisoliertes Gehäuse 1, das durch eine Wand in einen Behandlungsraum 3 mit unter Saugzug stehenden Siebtrommeln
k und einem Ventilatorraum 5 mit zwei Querstromgebläserädern
6 und Heizregistern 7 unterteilt ist. Zum Abführen des Gutes 8 sind bei dieser Vorrichtung Förderbänder 9 am
Ein- und Auslauf der Vorrichtung vorgesehen. Abdeckbleohe in den Siebtrommeln sorgen durch ihre wechselseitige Anordnung,
daß der Saugzug an der materialfreien Trommelseite unterbunden
ist und das Gut 8 selbsttätig von einer Siebtrommel k der
folgenden Siebtrommel k übergeben wird.
Die Siebtrommeln k sind auf einer feststehenden Trommelaohse
gelagert, welche gleichzeitig auch das feststehende Abdeckblech 10 trägt. Der an den Ventilatorraum 5 angrenzende
Siebtrommelboden ist in bekannter Weise mit einem Ansaugstutzen 12 versehen, dem eine entsprechende öffnung 13 in der
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Wand 2 zugeordnet ist. Zur VergleichmäBigung der Strömungsverhältnisse sind ober- und unterhalb der Siebtrommeln
Siebdecken 14 angebracht. Derartige Siebdecken sind jedoch nur bei losem Fasermaterial erforderlich und bei Vorrichtungen,
bei denen auf eine äußerst gleichmäßige Temperatur und Strömung über die Arbeitsbreite Wert gelegt wird. Eine
Vergleichmäßigung der Strömung wird auch durch eine im Behandlungsraum ober- und unterhalb der Siebdecken vorgesehene
schräg angeordnete Heizkörperlage erreicht. Diese Zusatzheizkörper sind jedoch nur bei äußerst großem Wärmebedarf
notwendig. Im allgemeinen wird man entweder mit Heizkörpern im Ventilatorraum oder mit Heizkörpern im Behandlungsraum
auskommen.
Der Trommelantrieb 15 ist bei dieser Vorrichtung an der
Gehäuselängswand des Ventilatorraums angebracht, so daß
die Gehäuselängswand des Behandlungsraumes vollständig frei von Antriebselementen ist und eine äußerst gute
Zugänglichkeit erreicht werden kann, indem diese Gehäuselängswand aus Türen gebildet oder abnehmbar bzw. hochziehbar
ausgebildet ist. Der Antrieb 16 für die Querstromgebläse ist bei dieser Ausführung an der Einlaufstirnseite
der Vorrichtung befestigt.
Die Vorrichtung nach den Figuren 3 und h ist im wesentlichen
ähnlich den Vorrichtungen nach den Figuren ί und S aufgebaut. Die entsprechenden Teile sind daher mit den gleichen Zahlen
bezeichnet. Bei dieser Vorrichtung sind als Transport- und Führungselemente, jedoch mit Dampf, Diphyl oder einem anderen
gasförmigen oder flüssigen Wärmeträger beheizte Zylinder 17 vorgesehen. Die Zylinder 17 sind dabei in zwei Reihen versetzt
zueinander angeordnet. Auch bei dieser Vorrichtung wird ein gas- oder dampfförmiges Behandlungsmedium mittels
Querstromgebläsen 6 umgewälzt. Zu diesem Zweck ist in der
Wand 2 eine schlitzförmige öffnung 18 vorgesehen, welche
durch eine Wand 19 la Ventilatorraum 5 unterteilt 1st. Diese We- .! 19 trennt gleichzeitig den Ventilatorraum 5 in zwei
- 7 - 109824/0170
Teile und. erzeugt zwei getrennt voneinander umgewälzte BehandlungsmittelteilstrOmungen.
Auch bei dieser Vorrichtung ist die eine Gehäuselängswand vollständig frei von irgendwelchen
Antriebs- und Lagerelementen und kann dadurch abnehmbar
oder als Türen ausgebildet werden. Die beheizten Zylinder sind zu diesem Zweck einseitig in der Wand 2 und
la Gehäuse 1 gelagert. Zum Zu- und Ableiten des Helzsediusa
dienen Rohre 20, welche durch die Antriebshohlwelle 21 la
die Zylinder 17 geführt sind.
Bei der Vorrichtung nach den Figuren 5 und 6 sind die Querstromgebläse
6 in den Siebtrommeln 4 angeordnet. In den Siebtrommeln sind ferner Leitelemente 22 vorgesehen, welche
den Innenraum jeder Siebtrommel in einen Saugteil und einen Ut) erdrückt eil trennen.
In Figur 5 sind zwei Möglichkeiten gezeigt, wie die Heisregister
7 angeordnet werden kttnnen. Bei der am Einlauf ge
legenen Trommel % sind die Heizungsrohre 7 um die Siebtrommeln
und das auf den Siebtrommeln geführte Gut gelegt» und bei der am Auslauf gelegenen Siebtrommel befinden Bi&li Mo Beiere~
gister zwischen Querstromgebläse und
Die gezeigt· Anzahl -der Siebtrommeln wie auch der beheizte
Zylinder ist nur beispielsweise gewählt. Es kann hierfür Jede beliebige Anzahl vorgesehen werden. In der Praxis 1st
es üblich, Siebtrommeltrockner bis zu dreißig Siebtrommeln
und mehr zu bauen. Auch 1st es möglich, wenn die Heizleistung ausreicht, jeweils nur ein Heizr«gleter entweder
an der mattrialbedeckten oder an d«r materialfretan Seit·
um dl« Siebtrommeln oder in der Siebtrommel
Bei der Ausführung nach Figur 6 1st dl· Slebtroasil 4 Bit
•ln«r in der Siebtrommel angeordneten Heizung 7 irersea·».
Auf der «io«n S«it· ist dl· Heiikürperhftltsri s 23 §t*rr
in Genau·· i befestigt. Di· Siebtro»·^ : ' *-i dletsr
u;*it& 9Mi iff M:i%t^pi,Thalt*rmi 83 gtlsgeffla BH As-
β ® ra 109824/0170
triebewelle 2% für das Querstromgebläserad 6 ist auf dieser
Seite ebenfalle in der Heizkörperhalterung 23 gelagert. Auf
der anderen Seite des Gehäuses 1 befinden sich die Antriebe (nicht gezeigt) für die Trommeln und das Querstromgebläse.
Die Trommelantriebshohlwelle 21 für die Trommel k ist im
Gehäuse 1 gelagert, während die Antriebswelle 24 für das Gebläse wiederum in der Antriebshohlwelle 21 gelagert ist.
Das Heizregister 7 wird auf dieser Seite über ein Lager von der Antriebswelle 24 des Gebläses getragen.
Eine einfachere konstruktive Ausbildung ergibt sich, wenn das Querstromgebläse außerhalb der Siebtrommel beispielsweise
ober- und/oder unterhalb der Übergabeetelle des Gutes von einer Siebtrommel an die andere vorgesehen ist. Da eine
derartige Ausführungsform keine besonderen konstruktiven Schwierigkeiten bietet, wurde auf ein entsprechendes Ausführungsbeispiel
in den Zeichnungen verzichtet.
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Claims (1)
- Anstalt für Patentdienst A 177Vaduz / LIECHTENSTEIN 6. April 1966Patentansprüche1. Vorrichtung zum Behandeln von vorzugsweise auf Längszug beanspruchbaren Gütern wie Kabel, Bänder, Kammzug, Gewebe, Trikot, Vliese, Papier, Pappe und dergl. in laufender Bahn, bei der das Gut innerhalb einer Behandlungskammer vorzugsweise auf Zylindern, z.B. Siebtrommeln, geführt und mit eine« gas- oder dampfförmigen Behandlungsmittel bespült wird, wobei das Behandlungsmittel durch wenigstens ein Gebläse umgewälzt wird, gekennzeichnet durch die Anwendung wenigstens eines Querstromgebläses.2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem geschlossenen, vorzugsweise wärmeisolierten Gehäuse, das durch eine Wand in einen Behandlungsraum mit Transport- und Führungselementen für das Gut und einen VentHatorraum unterteilt ist, wobei Behandlungsraum und VentHatorraum durch Saugöffnungen in der Wand und durch Rückströmöffnungen miteinander in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens je ein Querstromgebläserad im Ventilatorraum in der Nähe der Rückströmöffnungen vorgesehen ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafl die Ansaugöffnungen in der Wand im mittleren Teil der Behandlungskammer und die RUckströmöffnungen in Gehausenähe, vorzugsweise oben und unten, vorgesehen sind und zur StrömungsvergleiohmMeigang vorzugsweise dioht ober- und/oder unterhalb der Transport- und Führungselemente Slebdeoken angebracht clad.109824/0170k. Vorrichtung nach einen der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das aus den Behandlungsraun abgesaugte Behänd lung sine diun in zwei Teilströme, vorzugsweise durch eine Trennwand in der Ventilatorkanner unterteilt wird und in Saugbereich der Ventilatorkanner Heizelenente angeordnet sind zun Aufheizen des Behandlungsmedium.5. Vorrichtung nach einen der vorherigen Ansprüche nit unter Saugzug stehenden Siebtronnein, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Siebtronnel bzw. jeder Siebtrommelgruppe wenigstens zwei Querstromgebläse zugeordnet sind, die das Behandlungsnediun aus einer Trommelstirnseite absaugen.6. Vorrichtung nach einen der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Transport- und Führungselemente an der ventilatorseitigen Längswand vorgesehen ist.7. Vorrichtung nach einen der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilatorantrieb an einer oder an beiden Stirnseiten der Vorrichtung vorgesehen ist.8. Vorrichtung nach einen der vorherigen Ansprüche nit beheizten Zylindern als Transport- und Führungselenente, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Längswand von Lager- und Antriebeelenenten frei und vorzugsweise über die gesante Fläche nit Türen versehen oder aus Türen gebildet ist.9. Vorrichtung naoh einen der vorherigen Ansprüche nit unter Saugzug stehenden SlebtrönneIn als Transportelemente, über die das Out wechselseitig geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Siebtronnel ein (juerstrongeblMierad und vorzugsweise ά····η Leitelemtnt· angeordnet sind.109824/017010. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitelemente die Siebtrommeln in einen unter Saugzug stehenden, vorzugsweise mit Gut bedecktem Teil und einen vorzugsweise von Gut freiem Überdruckteil unterteilen.11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung in der Siebtrommel zwischen Querstromgebläserad und Trommelmantel und/oder um die Siebtrommel vorgesehen ist.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle des Radialgebläserades in der Heizkörperhalterung gelagert ist.13. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel auf der einen Seite auf der Heizkörperhalterung und auf der anderen Seite mittels einer Antriebshohlwelle im Gehäuse gelagert ist»14. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitelemente für das Gebläse an der Heizkörperhalterung befestigt sind.15. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Siebtrommel achsparallel vorzugsweise auf der materialfreien Seite ein Querstromgebläse zugeordnet let.16. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ober- und/oder unterhalb der Übergabestelle zweier Siebtrommeln ein Querstromgebläse angeordnet ist.109824/0170
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