DE611813C - Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkoerpers, insbesondere fuer Tauchsieder - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkoerpers, insbesondere fuer TauchsiederInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
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Description
Für die gute Wirkung und die Dauerhaftigkeit der Heizelemente von Tauchsiedern ist es
wichtig, daß der auf einen Träger, z. B. aus Mikanit, aufgewickelte Heizleiter sowohl auf
diesem Träger als auch auf der ihn außen umgebenden Isolationsschicht aus Glimmer, Mikanit
usw. ohne Einschluß von Luft fest aufliegt. Handelt es sich um einen Tauchsieder, bei dem das
Heizelement zwischen zwei Rohrstücke eingeschlossen ist (z. B. Ringtauchsieder), so muß
die Ummantelung von innen und außen fest gegen das Heizelement gepreßt werden. Durch
mechanisches Pressen und Walzen läßt sich das Aufliegen der Heizwicklung und der Ummantelung
an der Isolation nicht mit Sicherheit erreichen. Das Metall der Ummantelung federt
. nach Aufhören des Druckes mehr oder weniger zurück. Einzelne Teile der Isolation werden
beim Pressen überbeansprucht, andere dagegen nicht genügend angepreßt. Das Ergebnis fällt
außerdem bei den einzelnen Heizelementen verschieden aus, weil die die Heizwicklung umgebende
Isolation in ihrer Dicke verschieden ist. Es ist vorgeschlagen worden, den Heizkörper
an die Innenwand eines Mantelrohres zu legen und einen Innenzylinder durch einen nicht elastischen
Dorn aufzutreiben, indem der Dorn bei seiner längsaxialen Verschiebung einen radialen
Druck zunächst auf den oberen Rand des Innen-Zylinders
und dann fortschreitend auf alle Teile des Innenzylinders bis zum unteren Rand ausübt.
Bei diesem Verfahren ist ein besonderer Innenzylinder erforderlich, und das Heizelement
kann beim Anpressen leicht überbeansprucht werden.
Ein Verfahren, das für Rohrheizkörper vorgeschlagen worden ist, besteht darin, daß in
einem Metallrohr Heizwicklungen am inneren Umfang des Rohres in keramische Isoliermasse
eingebettet werden und dann die Isoliermasse durch einen axial bewegten kegeligen Dorn radial
nach außen gepreßt wird. Hierdurch ist ein sicheres und dauerndes Anpressen nicht gewährleistet,
außerdem müßte ein solcher Heizkörper, um für Tauchsieder geeignet zu sein, noch eine
innere Bewehrung der Isoliermasse erhalten.
Statt der mechanischen Anpressung kann man eine hydraulische Anpressung anwenden. Diese
hat den Vorteil, daß auf die ganze, dem Druck ausgesetzte Fläche ein gleichmäßiger Druck ausgeübt
wird, so daß die metallene Ummantelung allen Unebenheiten des Heizelementes und seiner
Isolation sich anschmiegt und so ein gutes Aufliegen des Heizleiters an seiner Ummantelung
gewährleistet ist. Die hydraulische Pressung erfordert aber ein Gefäß von starken Abmessungen,
in welchem die Pressung erfolgt. Dieses Gefäß muß nach außen abgedichtet sein, und
außerdem muß jeder Tauchsieder an den Enden seiner Anschlußfahnen abgedichtet sein, damit
keine Feuchtigkeit in das Innere des Tauchsieders gelangt. Solche hydraulischen Preßvor-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Rudolf Br ey in Meißen, Sa.
richtungen sind schwierig und verwickelt im Verfahren und außerdem kostspielig, so daß sie
sich zur Herstellung kleiner Massenartikel nicht eignen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkörpers,
der aus einem zwischen zwei Rohrstücken eingebrachten Heizelement besteht, insbesondere
für Tauchsieder, bei welchem die Anpassung ίο der Ummantelung an das Heizelement so erfolgt,
daß sie alle Vorteile der hydraulischen Pressung, nicht aber ihre Nachteile hat. Die Erfindung
besteht darin, daß das Heizelement mit seiner Ummantelung in an sich bekannter Weise in
ein Kaliber eingelegt wird und an die Ummantelung mittels eines hochelastischen Druckkörpers
angepreßt wird, der den von einem Stempel ausgeübten axialen Druck radial nach außen gleichzeitig auf die ganze Fläche des
Innenmantels des Heizleiters überträgt. Als elastischer Druckkörper wird Gummi, z. B. ein
massiver Gummizylinder, verwendet.
In den Fig. 1 und 2 ist beispielsweise ein Tauchsieder vor und bei der Pressung därgestellt.
. Auf eine Grundplatte α ist ein Kaliber δ,
ζ. B. ein kräftiger Hohlzylinder aus Eisen, gesetzt, in welchen der Tauchsieder c eingelegt
ist. Die Anschlußfahne d des Tauchsieders ragt durch eine Aussparung in der Grundplatte a
hindurch. In den Innenraum des Tauchsieders c ist ein Gummizylinder e lose eingebracht, f ist
ein Stempel, der mit starkem Druck auf den Druckkörper e gesenkt werden kann.
Wenn der Stempel f abwärts bewegt wird und sich unter Druck auf den Druckkörper e aufsetzt, so wird dieser im Sinne einer Verkürzung zusammengepreßt. Dabei erfährt aber der Druckkörper eine Ausdehnung in radialer Richtung. Seine Außenwand legt sich unter mehr und mehr wachsendem, aber gleichmäßig verteiltem Druck an die Innenwandung des Tauchsieders an und preßt ihn gegen die Innenwandung des Kalibers b. Das Material des Gummizylinders schmiegt sich dabei allen Unebenheiten des Preßlings an, und das Metall der Innenummantelung des Tauchsieders wird so gedehnt, daß es sich fest gegen die den Heizleiter umgebende Isolation anlegt. Ein Zurückfedern des Innenmantels des Tauchsieders tritt nicht ein.
Wenn der Stempel f abwärts bewegt wird und sich unter Druck auf den Druckkörper e aufsetzt, so wird dieser im Sinne einer Verkürzung zusammengepreßt. Dabei erfährt aber der Druckkörper eine Ausdehnung in radialer Richtung. Seine Außenwand legt sich unter mehr und mehr wachsendem, aber gleichmäßig verteiltem Druck an die Innenwandung des Tauchsieders an und preßt ihn gegen die Innenwandung des Kalibers b. Das Material des Gummizylinders schmiegt sich dabei allen Unebenheiten des Preßlings an, und das Metall der Innenummantelung des Tauchsieders wird so gedehnt, daß es sich fest gegen die den Heizleiter umgebende Isolation anlegt. Ein Zurückfedern des Innenmantels des Tauchsieders tritt nicht ein.
Nach Zurückziehen des Stempels f nimmt der Druckkörper e seine ursprüngliche zylindrische
Form wieder an und ist sofort wieder für einen neuen Arbeitsgang verwendbar. Die
radiale Ausdehnung, die der Druckkörper erfährt, ist verhältnismäßig gering und liegt durchaus
in den Grenzen seiner Ausdehnungsfähigkeit. Der Druckkörper kann also immer wieder
verwendet werden, ohne seine Struktur und Brauchbarkeit zu verlieren.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkörpers, der aus einem zwischen zwei Rohrstücken eingebrachten Heizelement besteht, insbesondere für Tauchsieder, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement mit seiner Ummantelung in an sich bekannter Weise in ein Kaliber eingelegt wird und an die Ummantelung mittels eines hochelastischen Druckkörpers angepreßt wird, der den von einem Stempel ausgeübten axialen Druck radial nach außen gleichzeitig auf die ganze Fläche des Innenmantels des Heizleiters überträgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES106380D DE611813C (de) | 1932-09-24 | 1932-09-24 | Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkoerpers, insbesondere fuer Tauchsieder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES106380D DE611813C (de) | 1932-09-24 | 1932-09-24 | Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkoerpers, insbesondere fuer Tauchsieder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE611813C true DE611813C (de) | 1935-04-08 |
Family
ID=7527388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES106380D Expired DE611813C (de) | 1932-09-24 | 1932-09-24 | Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkoerpers, insbesondere fuer Tauchsieder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE611813C (de) |
-
1932
- 1932-09-24 DE DES106380D patent/DE611813C/de not_active Expired
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