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DE611813C - Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkoerpers, insbesondere fuer Tauchsieder - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkoerpers, insbesondere fuer Tauchsieder

Info

Publication number
DE611813C
DE611813C DES106380D DES0106380D DE611813C DE 611813 C DE611813 C DE 611813C DE S106380 D DES106380 D DE S106380D DE S0106380 D DES0106380 D DE S0106380D DE 611813 C DE611813 C DE 611813C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating element
pressure
immersion heaters
manufacturing
casing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES106380D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Brey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES106380D priority Critical patent/DE611813C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE611813C publication Critical patent/DE611813C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating

Landscapes

  • Resistance Heating (AREA)

Description

Für die gute Wirkung und die Dauerhaftigkeit der Heizelemente von Tauchsiedern ist es wichtig, daß der auf einen Träger, z. B. aus Mikanit, aufgewickelte Heizleiter sowohl auf diesem Träger als auch auf der ihn außen umgebenden Isolationsschicht aus Glimmer, Mikanit usw. ohne Einschluß von Luft fest aufliegt. Handelt es sich um einen Tauchsieder, bei dem das Heizelement zwischen zwei Rohrstücke eingeschlossen ist (z. B. Ringtauchsieder), so muß die Ummantelung von innen und außen fest gegen das Heizelement gepreßt werden. Durch mechanisches Pressen und Walzen läßt sich das Aufliegen der Heizwicklung und der Ummantelung an der Isolation nicht mit Sicherheit erreichen. Das Metall der Ummantelung federt . nach Aufhören des Druckes mehr oder weniger zurück. Einzelne Teile der Isolation werden beim Pressen überbeansprucht, andere dagegen nicht genügend angepreßt. Das Ergebnis fällt außerdem bei den einzelnen Heizelementen verschieden aus, weil die die Heizwicklung umgebende Isolation in ihrer Dicke verschieden ist. Es ist vorgeschlagen worden, den Heizkörper an die Innenwand eines Mantelrohres zu legen und einen Innenzylinder durch einen nicht elastischen Dorn aufzutreiben, indem der Dorn bei seiner längsaxialen Verschiebung einen radialen Druck zunächst auf den oberen Rand des Innen-Zylinders und dann fortschreitend auf alle Teile des Innenzylinders bis zum unteren Rand ausübt. Bei diesem Verfahren ist ein besonderer Innenzylinder erforderlich, und das Heizelement kann beim Anpressen leicht überbeansprucht werden.
Ein Verfahren, das für Rohrheizkörper vorgeschlagen worden ist, besteht darin, daß in einem Metallrohr Heizwicklungen am inneren Umfang des Rohres in keramische Isoliermasse eingebettet werden und dann die Isoliermasse durch einen axial bewegten kegeligen Dorn radial nach außen gepreßt wird. Hierdurch ist ein sicheres und dauerndes Anpressen nicht gewährleistet, außerdem müßte ein solcher Heizkörper, um für Tauchsieder geeignet zu sein, noch eine innere Bewehrung der Isoliermasse erhalten.
Statt der mechanischen Anpressung kann man eine hydraulische Anpressung anwenden. Diese hat den Vorteil, daß auf die ganze, dem Druck ausgesetzte Fläche ein gleichmäßiger Druck ausgeübt wird, so daß die metallene Ummantelung allen Unebenheiten des Heizelementes und seiner Isolation sich anschmiegt und so ein gutes Aufliegen des Heizleiters an seiner Ummantelung gewährleistet ist. Die hydraulische Pressung erfordert aber ein Gefäß von starken Abmessungen, in welchem die Pressung erfolgt. Dieses Gefäß muß nach außen abgedichtet sein, und außerdem muß jeder Tauchsieder an den Enden seiner Anschlußfahnen abgedichtet sein, damit keine Feuchtigkeit in das Innere des Tauchsieders gelangt. Solche hydraulischen Preßvor-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Rudolf Br ey in Meißen, Sa.
richtungen sind schwierig und verwickelt im Verfahren und außerdem kostspielig, so daß sie sich zur Herstellung kleiner Massenartikel nicht eignen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkörpers, der aus einem zwischen zwei Rohrstücken eingebrachten Heizelement besteht, insbesondere für Tauchsieder, bei welchem die Anpassung ίο der Ummantelung an das Heizelement so erfolgt, daß sie alle Vorteile der hydraulischen Pressung, nicht aber ihre Nachteile hat. Die Erfindung besteht darin, daß das Heizelement mit seiner Ummantelung in an sich bekannter Weise in ein Kaliber eingelegt wird und an die Ummantelung mittels eines hochelastischen Druckkörpers angepreßt wird, der den von einem Stempel ausgeübten axialen Druck radial nach außen gleichzeitig auf die ganze Fläche des Innenmantels des Heizleiters überträgt. Als elastischer Druckkörper wird Gummi, z. B. ein massiver Gummizylinder, verwendet.
In den Fig. 1 und 2 ist beispielsweise ein Tauchsieder vor und bei der Pressung därgestellt.
. Auf eine Grundplatte α ist ein Kaliber δ, ζ. B. ein kräftiger Hohlzylinder aus Eisen, gesetzt, in welchen der Tauchsieder c eingelegt ist. Die Anschlußfahne d des Tauchsieders ragt durch eine Aussparung in der Grundplatte a hindurch. In den Innenraum des Tauchsieders c ist ein Gummizylinder e lose eingebracht, f ist ein Stempel, der mit starkem Druck auf den Druckkörper e gesenkt werden kann.
Wenn der Stempel f abwärts bewegt wird und sich unter Druck auf den Druckkörper e aufsetzt, so wird dieser im Sinne einer Verkürzung zusammengepreßt. Dabei erfährt aber der Druckkörper eine Ausdehnung in radialer Richtung. Seine Außenwand legt sich unter mehr und mehr wachsendem, aber gleichmäßig verteiltem Druck an die Innenwandung des Tauchsieders an und preßt ihn gegen die Innenwandung des Kalibers b. Das Material des Gummizylinders schmiegt sich dabei allen Unebenheiten des Preßlings an, und das Metall der Innenummantelung des Tauchsieders wird so gedehnt, daß es sich fest gegen die den Heizleiter umgebende Isolation anlegt. Ein Zurückfedern des Innenmantels des Tauchsieders tritt nicht ein.
Nach Zurückziehen des Stempels f nimmt der Druckkörper e seine ursprüngliche zylindrische Form wieder an und ist sofort wieder für einen neuen Arbeitsgang verwendbar. Die radiale Ausdehnung, die der Druckkörper erfährt, ist verhältnismäßig gering und liegt durchaus in den Grenzen seiner Ausdehnungsfähigkeit. Der Druckkörper kann also immer wieder verwendet werden, ohne seine Struktur und Brauchbarkeit zu verlieren.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkörpers, der aus einem zwischen zwei Rohrstücken eingebrachten Heizelement besteht, insbesondere für Tauchsieder, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement mit seiner Ummantelung in an sich bekannter Weise in ein Kaliber eingelegt wird und an die Ummantelung mittels eines hochelastischen Druckkörpers angepreßt wird, der den von einem Stempel ausgeübten axialen Druck radial nach außen gleichzeitig auf die ganze Fläche des Innenmantels des Heizleiters überträgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES106380D 1932-09-24 1932-09-24 Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Heizkoerpers, insbesondere fuer Tauchsieder Expired DE611813C (de)

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Publications (1)

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