DE60318864T2 - Lastträger - Google Patents
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- B60R9/00—Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
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Description
- TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung in auf Fahrzeugen montierten Lastträgern, die Halteelemente zum Halten der Lastträger auf einer Fahrzeugstruktur umfasst und derart ausgebildet ist, dass jedes Halteelement mit einem Aktor ausgebildet ist, dessen Wirkung so geregelt ist, dass das Halteelement gleichzeitig an der Fahrzeugstruktur und dem Lastträger befestigt wird.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Eine Vorrichtung der in der Einführung definierten Art ist bereits bekannt, z. B. aus
. Ein bei dieser Vorrichtung nach dem Stand der Technik festgestellter Nachteil ist jedoch, dass sie eine relativ große Anzahl von Teilen umfasst.WO 97/11864 EP 0 894 672 beschreibt eine Vorrichtung gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1. - ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die demselben Zweck dient, wie die Vorrichtung in
EP 0 894 672 , dafür aber weniger Teile benötigt. - Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Vorrichtung der in der Einführung definierten Art mit den in dem angefügten Anspruch 1 aufgeführten charakteristischen Merkmalen ausgestattet wird. Bevorzugte Ausführungsformen der Transportvorrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
- Folglich betrifft die Erfindung eine Vorrichtung in auf Fahrzeugen montierten Lastträgern nach Anspruch 1.
- Die Verwendung des so genannten Hebelmechanismus reduziert die Anzahl von Teilen der Vorrichtung, während sie gleichzeitig die Befestigung des Lastträgers an dem Halteelement und die Befestigung des Halteelementes an der Fahrzeugstruktur sicherstellt. Unter Lastträger ist hier ein Rohr mit hauptsächlich rechteckigem Querschnitt zu verstehen, aber Rohre mit anderen Querschnittausbildungen können gleichermaßen in Verbindung mit der Erfindung benutzt werden.
- Vorzugsweise findet die Ausdehnung entlang der Ebene der Drehbewegung bei Aktivierung des Aktors statt, um eine einfache Lösung zu bieten. Es ist gleichermaßen möglich, es derart einzurichten, dass die Ausdehnung in einer Ebene stattfindet, die rechtwinklig zur Ebene der Drehbewegung verläuft, oder eine Kombination von Ausdehnung in einer Ebene parallel zu und einer Ebene rechtwinklig zur Ebene der Drehbewegung einzurichten.
- Gemäß einer Version der Erfindung wird die Befestigung des Lastträgers in Bezug auf das Halteelement mittels einer Ausdehnungskraft erreicht, deren Wirkung darin resultiert, dass einander gegenüber positionierte Oberflächen im Inneren des Lastträgers aneinandergepresst werden. Diese Anordnung sorgt für eine größere Stabilität der Lastträger-Befestigung. Das Merkmal des Aneinanderpressens einander gegenüber positionierter Oberflächen im Inneren des Lastträgers könnte beispielsweise durch Ausbildung des Endteils des genannten zweiten Hebelarms mit einer exzentrischen Einrichtung erreicht werden, wobei dies dem genannten Endteil ermöglicht, sich bei der Drehung in eine vorgegebene Richtung auszudehnen.
- Das Halteelement umfasst ein Teil, das sich durch eine in dem Lastträger ausgebildete Öffnung in das Innere des Lastträgers erstreckt, wobei das genannte Teil des Halteelements zusammen mit dem Endteil an dem zweiten Hebelarm angeordnet ist, um die genannte Befestigungswirkung durch die Ausübung von Druck auf die dem Halteelement am nächsten liegende Oberfläche im Inneren des Lastträgers hervorzurufen.
- Das genannte Teil des Halteelements ist mit einer Oberfläche ausgebildet, die sich im Verhältnis zur Zugrichtung des Aktors schräg erstreckt, wobei die Ausübung von Druck bei der Aktivierung des Aktors durch die genannte schräge Fläche bewirkt wird, die auf das Endteil des zweiten Hebelarms derart einwirkt, dass das Endteil gegen den Lastträger gepresst wird und dabei den Lastträger sicher an dem Halteelement befestigt. Auf diese Weise wird die Kraft des Aktors im Wesentlichen rechtwinklig von der Zugrichtung des Aktors fortgelenkt.
- Außerdem umfasst der Hebelmechanismus vorzugsweise ein Befestigungsteil, in dem der Aktor angeordnet ist, wobei der Aktor einen Drehzapfen und ein Gewindeteil umfasst, und wobei die Aktivierung des Aktors durch Drehen des Gewindeteils in Bezug auf den Drehzapfen bewirkt wird. Diese Lösung umfasst nur wenige Teile und ist folglich sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter strukturellen Konstruktionsaspekten vorteilhaft.
- Um die Montage der Vorrichtung zu vereinfachen, umfasst das Gewindeteil vorzugsweise einen Griff, der ein manuelles Drehen des Gewindeteils ohne Hilfe von Werkzeugen ermöglicht.
- Einen weiteren Vorteil bietet die Bereitstellung eines Klemm-/Klammerteils auf dem Halteelement, um den Lastträger vorübergehend an dem Halteelement zu befestigen.
- KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Im Folgenden wird die Erfindung detaillierter anhand einer Ausführungsform und mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
-
1 ist eine Seitenansicht eines Querschnitts einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer ersten Position. -
2 ist eine Seitenansicht eines Querschnitts einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer zweiten Position. -
3 ist eine Seitenansicht eines Querschnitts einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer dritten Position. -
4 ist eine Seitenansicht eines Querschnitts einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer vierten Position. -
5 ist eine Perspektive einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit einer Fahrzeugstruktur und einem Lastträger. - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
- Die Vorrichtung nach
1 umfasst einen Hebelmechanismus1 , der mittels eines Aktors2 betätigt wird, der einen Drehzapfen3 , ein Gewindeteil4 und einen Griff5 umfasst. Außerdem umfasst die Vorrichtung ein Halteelement6 , das mit einem Teil7 ausgebildet ist, das sich durch eine in dem Lastträger ausgebildete Öffnung9 in das Innere eines Lastträgers8 erstreckt. In dem Halteelement6 ist eine Anschlagschulter ausgebildet, die zusammen mit der Anordnung des Gewindeteils4 an dem Griff sicherstellt, dass das Gewindeteil4 sich in Bezug auf das Halteelement6 nicht axial bewegt. Das Halteelementteil7 ist mit einem Klemm-/Klammerteil10 ausgebildet, das als Befestigungsmittel für die vorübergehende Befestigung des Lastträgers8 an dem Halteelement6 dient. Der Hebelmechanismus1 umfasst einen ersten Hebelarm11 , der für den Eingriff in die Fahrzeugstruktur12 (in diesem Fall das Dachgeländer des Fahrzeugs) konstruiert ist, und einen zweiten Hebelarm13 , der mit einem Endteil14 ausgebildet ist. Bei der Montage wird das Teil7 des Halteelements6 zusammen mit dem Endteil14 des zweiten Hebelarms13 von dem Ende15 des Lastträgers aus in den Lastträger8 geschoben. Aus ästhetischen Gründen und um die in den Lastträger8 eindringende Menge an Schmutz zu minimieren, wird danach auf dem Ende15 des Lastträgers eine Abdeckung16 angebracht. Soll eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Position montiert werden, wird die Vorrichtung zusammen mit dem Lastträger8 oben auf der Fahrzeugstruktur12 platziert, wie in1 gezeigt. -
2 zeigt den nachfolgenden Verfahrensschritt, in dem der Griff5 betätigt wird, um den Drehzapfen3 weiter auf das Gewindeteil4 zu verlagern, sodass der Hebelmechanismus1 sich um einen Punkt17 dreht, der sich am Ende des zweiten Hebelarms13 befindet, bis der erste Hebelarm11 in Kontakt mit der Fahrzeugstruktur12 kommt. -
3 zeigt den nachfolgenden Verfahrensschritt, in dem der Hebelmechanismus1 stattdessen um einen Punkt18 gedreht wird, und wobei eine weitere Drehbewegung des Gewindeteils4 darin resultiert, dass das Endteil14 des zweiten Hebelarms13 in Richtung auf einen schrägen Wandabschnitt19 des Halteelementteils7 bewegt wird. - Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform hat das Endteil
14 eine etwas gerundete Form, um ihm das Gleiten in Kontakt mit der schrägen Oberfläche19 zu erleichtern, wie in4 gezeigt. Während dieses letzten Verfahrensschrittes wird der Lastträger8 an dem Halteelement6 befestigt, sodass die Kraft des Aktors2 durch die schräge Oberfläche19 umgelenkt wird. Als Ergebnis wird das Endteil14 gegen die untere Oberfläche des Lastträgers8 gepresst, der wiederum gegen das Halteelement6 gepresst wird, und so den Lastträger8 an dem Halteelement6 befestigt. -
5 zeigt eine Perspektive einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zusammen mit einem Lastträger8 , wobei das Halteelement auf einer Fahrzeugstruktur12 angeordnet ist. Wird die Vorrichtung zusammen mit dem Lastträger8 auf der Fahrzeugstruktur12 montiert, wird der Griff5 in eine Aussparung des Halteelements6 geklappt. Der Griff könnte ebenso mittels einer Verriegelung20 in der Transportposition festgestellt werden, um die unbeabsichtigte Lösung der Vorrichtung von der Fahrzeugstruktur12 zu verhindern. - Es ist ersichtlich, dass innerhalb des Anwendungsbereichs der Erfindung, wie er in den angefügten Ansprüchen beschrieben ist, viele Modifikationen der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung möglich sind.
Claims (7)
- Vorrichtung in auf Fahrzeugen montierten Lastträgern (
8 ), wobei die Vorrichtung Halteelemente (6 ) umfasst, um die Lastträger (8 ) auf einem Fahrzeugstruktur (12 ) zu halten, und derart ausgebildet ist, dass jedes Halteelement mit einem Aktor (2 ) ausgebildet ist, dessen Wirkung so geregelt ist, dass das Halteelement (6 ) gleichzeitig an der Fahrzeugstruktur (12 ) und dem Lastträger (8 ) befestigt wird, wobei der Aktor (2 ) drehbar mit einem Hebelmechanismus (1 ) verbunden ist, der zwei Hebelarme (11 ,13 ) umfasst, wobei der erste Arm (11 ) des Hebelmechanismus (1 ) so eingerichtet ist, dass er mit der Fahrzeugstruktur (12 ) kraftschlüssig verbunden ist, und der zweite Hebelarm (13 ) so eingerichtet ist, dass er den Lastträger (8 ) bei Aktivierung des Aktors (2 ) sicher hält, wobei der Hebelmechanismus (1 ) so eingerichtet ist, dass er bei Aktivierung des Aktors (2 ) eine Drehbewegung ausführt, wobei die Drehbewegung in eine Expansionskraft umgewandelt wird, die im Verhältnis zur Längsrichtung des Lastträgers (8 ) am Endteil (14 ) des Hebelarms (13 ) in Querrichtung wirkt, wobei das Halteelement (6 ) ein Teil (7 ) umfasst, das sich durch eine in dem Lastträger (8 ) ausgebildete Öffnung (9 ) in das Innere des Lastträgers (8 ) erstreckt, wobei das Halteelementteil (7 ) mit dem Endteil (14 ) auf dem zweiten Hebelarm (13 ) angeordnet ist, um durch Ausübung von Druck auf die dem Halteelement (6 ) im Inneren des Lastträgers (8 ) am nächsten gelegene Fläche einen Feststelleffekt/Verriegelungseffekt zu bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil (7 ) des Halteelements (6 ) mit einer Oberfläche (19 ) ausgebildet ist, die sich im Verhältnis zur Zugrichtung des Aktors (2 ) schräg erstreckt, wodurch bei Aktivierung des Aktors (2 ) Druck ausgeübt wird, und zwar durch die schräge Oberfläche (19 ), die auf das Endteil (14 ) an dem zweiten Hebelarm (13 ) derart einwirkt, dass das Endteil (14 ) gegen den Lastträger (8 ) gepresst wird und dadurch den Lastträger (8 ) sicher am Halteelement (6 ) befestigt. - Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung so eingerichtet ist, dass die Ausdehnung entlang der Ebene der Drehbewegung bei Aktivierung des Aktors (
2 ) stattfindet. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Befestigen des Lastträgers (
8 ) in Bezug auf das Halteelement (6 ) mittels einer Ausdehnungskraft erreicht wird, deren Wirkung darin resultiert, dass einander gegenüber positionierte Oberflächen im Inneren des Lastträgers aneinander gepresst werden. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–3, wobei das Halteelement (
6 ) ein Teil (7 ) umfasst, das sich in das Innere des Lastträgers (8 ) erstreckt, wobei das Teil (7 ) des Halteelements mit dem Endteil (14 ) auf dem zweiten Hebelarm (13 ) angeordnet ist, um einander gegenüber angeordnete Oberflächen im Inneren des Lastträgers (8 ) bei Aktivierung des Aktors (2 ) aneinander zu pressen. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Hebelmechanismus (
1 ) ein Befestigungsteil umfasst, in dem der Aktor (2 ) angeordnet ist, wobei der Aktor einen Drehzapfen (3 ) und ein Gewindeteil (4 ) umfasst, und wobei die Aktivierung des Aktors (2 ) durch Drehen des Gewindeteils (4 ) in Bezug auf den Drehzapfen (3 ) bewirkt wird. - Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei das Gewindeteil (
4 ) einen Griff (5 ) umfasst, der ein manuelles Drehen des Gewindeteils (4 ) ohne Hilfe von Werkzeugen ermöglicht. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 4, 5 oder 6, wobei das Teil (
7 ) des Halteelements ein Klemm-/Klammerteil (10 ) für die bequeme Befestigung des Lastträgers (8 ) an dem Halteelement (6 ) umfasst.
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