DE29709807U1 - Einstellbares Handnietmutterwerkzeug mit Schnellwechseldorn - Google Patents
Einstellbares Handnietmutterwerkzeug mit SchnellwechseldornInfo
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Description
05. Juni 1997 97-0402 G-wo
Yung-Chang KO
Taipei, Taiwan
EINSTELLBARES HANDNIETMUTTERWERKZEUG MIT
SCHNELLWECHSELDORN
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Handnietmutterwerkzeug, insbesondere ein Handnietmutterwerkzeug mit einem Dorn,
dessen Position verstellbar ist und der leicht und schnell gewechselt werden kann.
Ein Handnietmutterwerkzeug ist ein Werkzeug, welches dafür ausgelegt ist, eine Nietmutter zu verformen, die ein ausreichendes
Innengewinde besitzt, um ein sicheres Einschrauben in ein Metall oder Rohr mit dünner Basis und mit einer Arbeitsseite
zu gewährleisten. Das Metall oder Rohr mit dünner Basis kann deshalb fest mit einem Bolzen oder einer Schraube verbunden
werden.
Figur 7 zeigt ein herkömmliches Handnietmutterwerkzeug 90. Das Werkzeug 90 enthält einen unteren Griff 98 und einen
drehbar mit dem unteren Griff 98 verbundenen oberen Griff 95. Ein Spannzangengehäuse 92 ist fest am oberen Ende einer linken
Seite des unteren Griffs 98 angebracht. Ein Dorn 93 ist im Innern des Spannzangengehäuses 92 montiert. Der Dorn 93
begrenzt einen hinteren Gewindeteil 931, der mit einer Drehwelle 921 verbunden ist, welche ihrerseits treibend mit dem
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oberen Griff 95 verbunden ist, wodurch der Dorn 93 eine lineare
Bewegung im Spannzangengehäuse 92 ausführen kann, wenn der obere Griff 95 eine Schwenkbewegung im Verhältnis zum
unteren Griff 98 ausführt.
Der Dorn 93 begrenzt weiterhin einen vorderen Gewindeteil 932, der sich durch ein Mundstück 94 erstreckt, um mittels
Gewinde in eine {nicht dargestellte) Nietmutter einzugreifen. Das Mundstück 94 ist mittels Gewinde mit dem Spannzangengehäuse
92 verbunden.
Ein Hubeinstellbolzen 96 erstreckt sich zuerst durch eine Hubkiemmutter 97 und dann den oberen Griff 95. Durch Drehen
des Bolzens 96, wodurch bewirkt wird, daß sich der Bolzen 96 zu dem unteren Griff 98 hin oder von diesem weg bewegt, kann
der Schwenkabstand des oberen Griffs 95 im Verhältnis zum unteren Griff 98 eingestellt werden und dadurch wird auch der
Hub des Dorns 93 entsprechend eingestellt.
Wenn das herkömmliche Handnietmutterwerkzeug 90 verwendet wird, um ein sicheres Einschrauben in das Metall oder Rohr
mit dünner Basis zu gewährleisten, wird eine Nietmutter mit Innengewinde mittels dieses Gewindes mit dem vorderen Gewindeteil
932 des Dorns 93 in Eingriff gebracht. Danach wird die Nietmutter durch eine Bohrung im Metall oder Rohr mit dünner
Basis geführt. Anschließend wird eine Schubkraft auf den oberen Griff 95 ausgeübt, damit sich dieser zum unteren Griff
98 hin bewegt, wodurch der Dorn 93 gemäß Figur 7 nach rechts bewegt wird, um eine Druckkraft auf die Nietmutter 30 und das
zu befestigende Metall oder Rohr mit dünner Basis auszuüben, bis die Nietmutter 30 auf geeignete Weise verformt ist und es
in dem Metall oder Rohr mit dünner Basis zu einer sicheren Gewindeverbindung kommt. Schließlich wird der Dorn 93 gedreht,
bis der Gewindeeingriff zwischen dem vorderen Gewindeteil 932 und der Nietmutter freigegeben wird.
Ein solches herkömmliches Handnietmutterwerkzeug 90 hat folgende Nachteile.
Erstens sieht man sich bei dem Handnietmutterwerkzeug 90 nach dem bekannten Stand der Technik häufig infolge der Tatsache,
daß die Position des Dorns 93 nicht verstellbar ist und der vordere Gewindeteil 932 einen zu großen oder zu geringen
Überstand gegenüber dem Mundstück 94 aufweisen kann, folgendem Problem gegenüber: Wenn der vordere Gewindeteil 932 zu
weit am Mundstück 94 übersteht, erfordert das Aufschrauben der Nietmutter auf den vorderen Gewindeteil 932 einen längeren
Zeitraum, um die für die Befestigung erforderliche Position zu erreichen. Wenn der vordere Gewindeteil 932 zu wenig
am Mundstück 94 übersteht, tritt nur ein zu kurzes Gewindestück des vorderen Gewindeteils 932 mit dem Gewindeteil der
Nietmutter in Eingriff. Wenn dies während des Befestigungsvorgangs geschieht, kann es zum Bruch des Gewindes im Gewindeteil
der Nietmutter kommen.
Zweitens ist es, da ein Schlüssel in Spezialausführung benötigt wird, um den Dorn 93 durch Drehung in ein Ende der Drehwelle
921 einzubauen oder daraus zu entfernen, schwierig und mühsam, den Dorn 93 entsprechend unterschiedlichen Gewindegrößen
verschiedener Nietmuttern zu wechseln.
Die vorliegende Erfindung soll daher ein verbessertes, einstellbares
Handnietmutterwerkzeug mit Schnellwechseldorn schaffen, um die vorgenannten Probleme zu verringern bzw. zu
umgehen.
Ein Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Handnietmutterwerkzeugs mit einem Dorn, dessen Position
verstellbar ist, so daß die Länge eines am Mundstück überstehenden Gewindeteils des Dorns ebenfalls verstellbar ist, um
den verschiedenen Innengewindelängen unterschiedlicher Nietmuttern
zu entsprechen.
Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Handnietmutterwerkzeugs mit einem Dorn, der
schnell und leicht gewechselt werden kann.
Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Handnietmutterwerkzeugs mit dem großen Vorteil
einer einmaligen Einstellung, die die Wiederholung der verschiedenen Befestigungsvorgänge bei der gleichen Nietmuttergröße
ohne weitere Verstellung zuläßt.
Weitere Zwecke, Vorteile und neuartigen Merkmmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung
in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen.
Figur 1 ist ein auseinandergezogener Perspektivschnitt linksvorne-unten,
der ein Handnietmutterwerkzeug entsprechend der vorliegenden Erfindung zeigt.
Figur 2 ist eine Teilquerschnittsansicht von vorne, die das Werkzeug im zusammengebauten Zustand zeigt.
Figur 3 ist eine Vorderansicht ähnlich Figur 2, jedoch mit Phantomlinien, die zeigen, daß die Positionen eines Dorns und
eines Einstellrings verändert sind.
Figur 4 ist eine ähnliche Ansicht wie in Figur 3, jedoch mit Phantomlinien, die zeigen, daß die Position eines Hubeinstellbolzens
verändert ist.
Figur 5 ist eine ähnliche Ansicht wie in Figur 3, wobei jedoch eine Nietmutter auf einen Gewindeteil des Dorns aufge-
schraubt und in eine vorbereitete Bohrung in einem zu befestigenden
Metall mit dünner Basis eingesetzt ist.
Figur 6 ist eine ähnliche Ansicht wie in Figur 5, wobei jedoch
ein oberer Griff nach unten geschoben ist, um die Nietmutter zu verformen, indem ein Wulst gegen die Rückseite des
Metalls mit dünner Basis ausgebildet wird, um ein sicheres Einschrauben in das Metall mit dünner Basis zu ermöglichen.
Figur 7 ist eine ähnliche Ansicht wie in Figur 1, zeigt jedoch ein Handnietmutterwerkzeug nach dem bekannten Stand der
Technik.
Bezugnehmend auf die Figuren 1 bis 4, enthält ein Handnietmutterwerkzeug
10 allgemein einen unteren Griff 101, einen oberen Griff 12, der drehbar mit dem unteren Griff 101 verbunden
ist, einen Körper 11 aus geeignetem Material, zum Beispiel aus Aluminium, der oben am unteren Griff 101 ausgebildet
ist, einen Vorsprung 111, der aus einem Stück mit der Unterseite des Körpers 11 ausgebildet ist, ein an dem Vorsprung
111 mittels Gewinde angebrachtes Mundstück 24, ein Spannzangengehäuse 20, welches ein Innengewinde begrenzt und
verschiebbar im Körper 11 eingebaut ist, einen Einstellring 21, der ein Außengewinde begrenzt und dessen erster Teil sich
in den Körper 11 erstreckt, um mittels Gewinde in das Spannzangengehäuse 20 einzugreifen, sowie einen zweiten Teil,
der sich aus dem Körper 11 heraus erstreckt und mittels Gewinde mit einer Kiemmutter 22 in Eingriff steht, wobei sich
ein Dorn 23 durch den Einstellring 21, das Spannzangengehäuse 20 und das Mundstück 24 erstreckt.
Sowohl der obere als auch der untere Griff 12 bzw. 101 begrenzen Klemmteile 122 und 102 am unteren Teil (Figur 1),
wodurch ein Bedienungsmann mit einer Hand die Griffe 12 und
101 ergreifen kann, um eine Schubkraft auf den oberen Griff 12 in Richtung auf den unteren Griff 101 auszuüben.
Mehrere (drei) Ersatz-Mundstücke (nicht etikettiert) in verschiedenen
Konfigurationen für den Eingriff in unterschiedliche Größen verschiedener Nietmuttern sind auf der linken
Seite des unteren Griffs 101 aus Figur 1 angebracht.
Ein Hubeinstellbolzen 16 erstreckt sich durch eine Hubklemmmutter
17 und dann einen unteren Teil des unteren Griffs 101, worin der Bolzen 16 mittels Gewinde mit der Hubklemmutter 17
und dem unteren Griff 101 in Eingriff gebracht wird. Wie in Figur 7 besser zu erkennen, dient der Bolzen 16 zur Einstellung
des Schwenkabstands zwischen dem unteren Griff 101 und
dem oberen Griff 12, wodurch der Hub des Dorns 23 eingestellt wird. Durch Drehen des Bolzens 16 zum oberen Griff 12 hin
verkürzt sich der Hubweg des Dorns 23. Wird andererseits der Bolzen 16 vom oberen Griff 12 weggedreht, verlängert sich der
Hubweg des Dorns 23.
Der obere Griff 12 ist drehbar mit dem unteren Griff 101 über einen Drehzapfen 13 verbunden, der sich fest durch den Körper
11 erstreckt. Ein Torsionsfederstift 14 erstreckt sich ebenfalls fest durch den Körper 11 und liegt in Nähe des Drehzapfens
13. Eine Torsionsfeder 15 ist am Torsionsfederstift 14
montiert und besitzt einen am Körper 11 befestigten ersten Arm und einen am oberen Griff 12 befestigten zweiten Arm.
Durch das Vorhandensein der Torsionsfeder 15 kann der obere Griff 12, wenn auf den oberen Griff 12 eine Schubkraft in
Richtung auf den unteren Griff 101 freigegeben wird, automatisch in die Ausgangsstellung zurückkehren.
Ein linkes Ende des oberen Griffs 12 aus Figur 2 ist fest mit dem Spannzangengehäuse 20 verbunden, so daß sich das
Spannzangengehäuse 20 nach oben bewegen kann, wenn der obere
Griff 12 in Richtung auf den unteren Griff 101 herabgeschoben wird.
Ein Einstellknopf 211 ist an einem rechten Ende des Einstellrings 21 aus Figur 1 ausgebildet. Eine Kegelbohrung 212 ist
in einer Peripherie des Einstellknopfs 211 begrenzt. Die Kegelbohrung 212 erstreckt sich radial in den Einstellring
21. Eine Stahlkugel 213, eine Schraubenfeder 214 und eine Schraube 215 sind nacheinander in die Kegelbohrung 211 eingebaut,
in der die Schraubenfeder 214 die Stahlkugel 213 so verschiebt, daß ein Teil an einer Innenwand des Einstellknopfs
211 des Einstellrings 21 übersteht (in Figur 2 besser zu erkennen).
Der Dorn 23 ist so ausgebildet, daß er einen Dornknopf 231, eine Nut 232 in Nähe des Dornknopfs 231 sowie einen entfernt
vom Dornknopf 231 angebrachten Gewindeteil 233 aufweist. Der Dorn 23 ist mit dem Einstellring 21 durch Eingriff zwischen
der Stahlkugel 213 und der Nut 232 in der Weise verbunden, daß der Dorn 23 im Verhältnis zum Einstellring 21 eine Drehbewegung
ausführen kann. Weiterhin kann der Eingriff zwischen der Nut 232 und der Stahlkugel 213, wenn eine große Zugkraft
auf den Dornknopf 231 des Dorns 23 ausgeübt wird, freigegeben werden, so daß sich der Dorn 23 aus dem Werkzeug 10 herausziehen
und durch einen anderen Dorn mit unterschiedlicher Gewindegröße zur Befestigung einer anderen Nietmuttergröße
ersetzen läßt. Das Werkzeug 10 entsprechend der vorliegenden Erfindung erfordert keinen speziell ausgeführten Schlüssel
zum Einbau/Ausbau des Dorns 23 in das/aus dem Werkzeug 10. Weiterhin braucht der Bedienungsmann, um den Dorn 23 zu wechseln,
lediglich den ursprünglichen Dorn aus dem Werkzeug 10 herauszuziehen und einen anderen einzusetzen. Die vorliegende
Erfindung ist somit bequemer zu benutzen als das Handnietmutterwerkzeug nach dem bekannten Stand der Technik.
Die Nut 232 und die Stahlkugel 213 sind so angeordnet und dimensioniert, daß, wenn sie in Eingriff stehen, eine Oberseite
des Einstellknopfs 211 des Einstellrings 21 eng an eine Unterseite des Dornknopfs 231 des Dorns 23 aus Figur 2 anstößt,
wodurch der Einstellknopf 211 des Einstellrings 21, wenn der Einstellring 21 nach oben bewegt wird, indem der
obere Griff 12 zum unteren Griff 101 hin verschoben wird, den Dornknopf 231 des Dorns 23 so nach oben schiebt, daß der Dorn
23 ebenfalls eine Aufwärtsbewegung ausführen kann.
Durch Drehen des Einstellrings 21 im Verhältnis zum Spannzangengehäuse
20 läßt sich die Position des Einstellrings 21 verstellen, wodurch auch die Position des Dorns 23 verstellt
werden kann (in Figur 3 besser zu erkennen). Durch Verstellen der Position des Dorns 23 läßt sich die Länge des Gewindeteils
233, der am Mundstück 24 übersteht, so einstellen, daß sie zu den unterschiedlichen Konfigurationen verschiedener
Nietmuttern paßt, deren Gewindeteile für den Eingriff mit dem Gewindeteil 233 des Dorns 23 unterschiedliche Längen aufweisen
können.
Nachdem die Länge des Gewindeteils 233 des Dorns 23, der am Mundstück 24 übersteht, entsprechend einer bestimmten Größe
der Nietmutter eingestellt wurde, kann eine solche Länge fixiert werden, indem man die Kiemmutter 22 so nach unten
dreht, daß sie eng mit der Oberseite des Körpers 11, wenn von Figur 4 her betrachtet, in Eingriff ist, um eine Zugkraft auf
den Einstellring 21 im Verhältnis zum Spannzangengehäuse 20 auszuüben, wodurch die Drehung des Einstellrings 21 im Verhältnis
zum Spannzangengehäuse 20 vermieden wird, so daß die Länge des Gewindeteils 233 des Dorns 23, der am Mundstück 24
übersteht, fixiert wird.
Die Figuren 5 und 6 zeigen, wie das Werkzeug 10 entsprechend der vorliegenden Erfindung benutzt wird, um eine Nietmutter
30 an einem Metall mit dünner Basis 33 anzubringen und eine
sichere Gewindeverbindung im Metall mit dünner Basis 33 herzustellen.
Wenn das Werkzeug 10 benutzt werden soll, wird zuerst der Gewindeteil 233 des Dorns 23 so eingestellt, daß er die gleiche
Länge hat wie die zu befestigende Nietmutter 30, und die Klemmutter 22 wird nach unten gedreht, um die Position des
Dorns 23 sicher zu fixieren, und dann wird der Gewindeteil 233 des Dorns 23 mit einem unteren Gewindeteil 302 der Nietmutter
30 in Gewindeeingriff gebracht, indem man den Dornknopf 231 so dreht, daß er eine Position erreicht, in der
eine Oberseite eines Flanschs 31 der Nietmutter 30 das Mundstück 14 berührt. Dann wird die Nietmutter 30 in eine vorbereitete
Bohrung in dem Metall mit dünner Basis 33 eingeführt, worin eine Unterseite des Flanschs 31 mit dem Metall mit
dünner Basis 33 in Kontakt ist, wie in Figur 5 dargestellt. Danach wird auf den oberen Griff 12 eine Schubkraft in Richtung
des unteren Griffs 101 ausgeübt, damit der Dorn 23 eine Aufwärtsbewegung ausführen kann, die wiederum bewirkt, daß
der Gewindeteil 233 eine Druckkraft auf die Nietmutter 30 ausübt. Die Druckkraft verformt die Nietmutter 30 durch Ausbildung
eines Wulsts gegen die Unterseite des Metalls mit dünner Basis 33. Wenn die Nietmutter 30 auf geeignete Weise
verformt ist und daher eine feste Gewindeverbindung in dem Metall mit dünner Basis 33 besteht, wird der Hubeinstellbolzen
16 in Richtung auf den oberen Griff 12 gedreht, bis er mit dem oberen Griff 12 in Kontakt ist, wie in Figur 6 dargestellt,
wodurch der Hubweg für die Nietmutter 30 dieser Größe eingestellt ist. Schließlich wird die auf den Griff 12 einwirkende
Schubkraft freigegeben und der Dorngriff 231 des Dorns 23 wird gedreht, bis der Gewindeeingriff zwischen dem
Gewindeteil 233 des Dorns 23 und dem unteren Gewindeteil 302 der Nietmutter 30 freigegeben wird. Danach kann der Gewindeteil
233 des Dorns 23 mit einer anderen Nietmutter 30 der gleichen Größe in Eingriff gebracht werden, um den obigen
Befestigungsvorgang in einer anderen Bohrung des Metalls mit
dünner Basis 33 zu wiederholen, ohne die Länge des Gewindeteils 233 des Dorns oder den Hubweg verstellen zu müssen.
Obgleich diese Erfindung mit bestimmten Einzelheiten beschrieben wurde, ist davon auszugehen, daß die vorliegende
Beschreibung nur Beispielcharakter hat und daß zahlreiche Veränderungen in der Detailkonstruktion und der Kombination
und Anordnung der Teile vorgenommen werden können, ohne vom Sinn und Geltungsbereich der Erfindung gemäß den nachfolgenden
Ansprüchen abzuweichen.
Claims (7)
1. Ein Handnietmutterwerkzeug, enthaltend:
eine unteren Griff, der einen ersten Klemmteil begrenzt, und einen vom ersten Klemmteil entfernt angeordneten Körper,
eine oberen Griff, der ein erstes, drehbar mit dem Körper verbundenes Ende begrenzt, und einen zweiten, entfernt vom
ersten Ende angeordneten Klemmteil, und ein am Körper angebrachtes Mundstück,
einen Hubeinstellbolzen, der sich durch den unteren Griff in Richtung auf den oberen Griff erstreckt,
ein verschiebbar im Körper angebrachtes und fest mit dem ersten Ende des oberen Griffs verbundenes Spannzangengehäuse,
einen mittels Gewinde in das Spannzangengehäuse eingreifenden
und einen Einstellknopf begrenzenden Einstellring, eine mittels Gewinde in den Einstellring eingreifende und
zwischen Einstellknopf und Körper angeordnete Kiemmutter, und einen mit dem Einstellring verbundenen Dorn, der sich durch
den Einstellring, das Spannzangengehäuse und das Mundstück erstreckt und einen am Mundstück überstehenden Gewindeteil
begrenzt, und einen entfernt von dem Gewindeteil angeordneten und mit dem Einstellknopf in Kontakt stehenden Dornknopf,
wobei der genannte Dorn so mit dem Einstellring verbunden ist, daß er im Verhältnis zum Einstellring drehbar ist, und
daß die Verbindung zwischen Dorn und Einstellring, wenn eine
hohe Zugkraft auf den Dornknopf ausgeübt wird, freigegeben werden kann.
2. Das Handnietmutterwerkzeug nach Anspruch 1, wobei der Dorn eine Nut begrenzt und der Einstellknopf eine Kegelbohrung
begrenzt und eine Stahlkugel, eine Schraubenfeder und eine Schraube enthält, die später von der Kegelbohrung aufgenommen
wird, während die genannte Stahlkugel mit einem Teil an der Innenwand des Einstellknopfs des Einstellrings übersteht und
mit der Dornnut in Eingriff steht.
3. Das Handnietmutterwerkzeug nach Anspruch 1, weiterhin enthaltend eine Hubkiemmutter, die mittels Gewinde mit dem
Hubeinstellbolzen in Eingriff steht und zwischen dem Hubeinstellbolzen und dem unteren Griff angeordnet ist.
4. Das Handnietmutterwerkzeug nach Anspruch 1, weiterhin enthaltend eine Vielzahl von am unteren Griff angebrachten
Ersatz-Mundstücken.
5. Das Handnietmutterwerkzeug nach Anspruch 1, wobei der obere Griff drehbar mit dem Körper durch einen fest durch den
Körper verlaufenden Drehzapfen verbunden ist.
6. Das Handnietmutterwerkzeug nach Anspruch 1, weiterhin enthaltend einen Torsionsfederstift, der sich fest durch den
Körper erstreckt, und eine am Torsionsfederstift angebrachte Torsionsfeder, wobei die genannte Torsionsfeder mit einem
ersten Arm an dem Körper und mit einem zweiten Arm an dem oberen Griff befestigt ist.
7. Das Handnietmutterwerkzeug nach Anspruch 1, wobei der Körper aus einem Stück mit dem Vorsprung besteht und das
Mundstück mittels Gewinde mit dem Vorsprung in Eingriff steht.
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| R071 | Expiry of right |