-
Die
Erfindung bezieht sich auf ein Ausgabegerät für portionierte Nahrungsmittel
gemäß den vorab
kennzeichnenden Merkmalen der Hauptansprüche.
-
Um
portionierte Nahrungsmittel bereitzustellen, sind Ausgabeapparate
bekannt, bei denen ein Benutzer eine Portion eines Nahrungsmittels
erhalten kann, indem er den Ausgabeapparat bedient. Das Nahrungsmittel
kann fest, flüssig
oder pastenartig sein. Die Erfindung ist besonders für Eiscreme
oder Ähnliches
geeignet, zum Beispiel Schlagsahne oder andere portionierte Flüssigkeiten.
-
Eine
Eigenschaft eines solchen Ausgabegeräts ist, dass der Benutzer einen
Behälter
mit dem auszugebenden Nahrungsmittel in eine Ausgabeposition überführen muss,
in der die Ausgabe des Nahrungsmittel stattfinden kann. In diesem
Fall ist das Einfügen
des Behälters
in die Ausgabeposition schwierig, da die Gestaltung des Halters
für den
Behälter
und von weiteren Teilen des Ausgabegeräts in der Nähe der Ausgabeposition den
verfügbaren Raum
einschränkt.
Es ist daher eine relativ hohe Achtsamkeit und Geschicklichkeit
seitens des Benutzers erforderlich, um den Behälter in die Ausgabeposition
im Ausgabegerät
einzusetzen. Darüber
hinaus ist dieses Einfügen
auf Grund der Tatsache schwierig, dass die Gestaltung des Ausgabegeräts erfordert,
dass sich die Ausgabeposition an einer bestimmten Entfernung von
der Betriebsseite des Ausgabegeräts
befindet, und diese Entfernung es noch schwieriger gestaltet, den
Behälter
in die Übertragungsposition
einzufügen.
-
Ein
Ausgabegerät
des oben beschriebenen Typs wurde bereits vorgeschlagen, in dem
verschiedene Behälter,
die einer über
dem anderen angeordnet sind, in zwei Ausgabepositionen eingesetzt
werden können.
Das Ausgabegerät
ist dazu ausgelegt, einen Aufbewahrungsbehälter für das Nahrungsmittel in dem
Bereich der oberen Ausgabeposition aufzunehmen, wobei der Aufbewahrungsbehälter eine Packung
oder eine Hülle
ist, die mit einem bestimmten Nahrungsmittel gefüllt ist, das der Benutzer vor der
Bedienung in die Ausgabeposition einfügen muss. Das Nahrungsmittel
kann beispielsweise eine bestimmte Art von Eiscreme sein, mit der
die Packung gefüllt
ist. Im Bereich der unteren Ausgabeposition ist das Ausgabegerät dazu ausgelegt
einen zweiten (Aufnahme-)Behälter
aufzunehmen, zum Beispiel eine Eiswaffel, in die das Nahrungsmittel
aus dem ersten (Aufbewahrungs-)Behälter übertragen wird, zum Beispiel,
indem das Nahrungsmittel aus dem Aufbewahrungsbehälter durch
einen Stempel ausgestoßen
und in den Behälter übertragen
wird. Dieses Ausgabegerät
hat die oben beschriebenen Schwierigkeiten beim Einfügen und
Entnehmen des ersten Behälters
(Packung) und/oder auch des zweiten Behälters (Eiswaffel).
-
US 5,918,767 stellt einen
Ausgabeapparat zum Ausgeben einer Portion eines viskosen oder halbfesten
Produkts aus einem Behälter
vor, wobei der Behälter
einen Boden, einen verformbaren Bereich und einen Auslass umfasst.
Der Apparat umfasst Verformungsmittel, die bewegbar sind, um in den
verformbaren Abschnitt einzugreifen und zu verformen, um das Produkt
aus dem Behälter
durch den Auslass auszugeben.
-
GB 2,889,949 legt einen
Ausgabeapparat für Eiscreme
offen.
-
JP 2003-070423 zeigt
ein Gerät
zum Auspressen von halbfesten Nahrungsmitteln.
-
Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Ausgabegerät zum vereinfachten
Einfügen
und Entnehmen des Behälters
vorzuschlagen.
-
Das
Ziel wird durch die Merkmale in den Hauptansprüchen verwirklicht. Zweckmäßige Entwicklungen
werden in den Unteransprüchen
beschrieben.
-
Im
Ausgabegerät
gemäß der Erfindung
wird der Halter mit der Auflage durch eine Justiervorrichtung verbunden
und kann, während
er sich in der Justiervorrichtung befindet, zwischen einer Ausgabeposition
zum Ausgeben des Nahrungsmittels und einer Entnahmeposition zum
Einfügen
des Behälters
in und zum Entfernen aus dem Halter bewegt werden. Daher muss der
Behälter
nicht in der Ausgabeposition eingefügt werden, sondern in einer
Hilfsposition, die horizontal bezüglich der letzteren versetzt
ist und in der das Einfügen
auf Grund des Versatzes zur Ausgabeposition einfacher und leichter
ist, mit dem Ergebnis, dass der Benutzer weniger aufpassen muss,
wenn er den Behälter
in den Halter einsetzt. Diese einfachere und leichtere Handhabung
besteht ebenso, wenn der Behälter
aus dem Ausgabegerät entnommen
wird, da das Entfernen auch aus der bezüglich der Ausgabeposition horizontal
versetzten Hilfsposition stattfinden kann, wobei dies einfacher und
mit weniger Achtsamkeit stattfinden kann, im Vergleich zum Einfügen des
Behälters
in die Hilfsposition, bevor er zusammen mit dem Halter in die Ausgabeposition
bewegt wird.
-
Die
Hilfsposition kann bezüglich
der Ausgabeposition in einen Bereich versetzt sein, der die Ausgabeposition
in gebogener Weise von einer Seite des Ausgabegeräts über die
vordere Betriebsseite hin zur anderen Seite umgibt. In diesem Bereich
kann die Hilfsposition seitlich und auch zur Betriebsseite seitlich
und auch schräg
versetzt sein. In allen diesen möglichen
Positionen kann der Benutzer einfacher auf die Hilfsposition zugreifen,
wobei als Ergebnis der zuvor beschriebene Vorteil eintritt, wenn
der Behälter in
die Hilfsposition eingefügt
und daraus entfernt wird.
-
Eine
Bewegungsrichtung, die in gebogener Weise zwischen der Hilfsposition
und der Ausgabeposition gewölbt
ist, ist besonders geeignet, im Besonderen, wenn die Bogenachse
oder die Drehachse der gebogenen Bewegungsrichtung bezüglich der Ausgabeposition
in Richtung der Betriebsseite und gleichzeitig seitlich versetzt
ist. Dies ermöglicht
die Anordnung eines Gelenks, das die gebogene Bewegung zwischen
dem Halter und dem Auflageversatz ermöglicht, bezüglich der Ausgabeposition in
Richtung der Betriebsseite und gleichzeitig seitlich. Aus konstruktionstechnischen
Gründen
und aus Gründen im
Zusammenhang mit dem gegebenen Raum kann das Drehgelenk bevorzugt
in dieser Position und mit einfachen Verfeinerungen angeordnet sein.
Es sollte hier beachtet werden, dass eine Aussparung im Bewegungsbereich
zwischen der Hilfsposition und der Ausgabeposition erforderlich
ist, in die der Behälter, der
durch den Halter gehalten wird, bewegt werden kann.
-
Ein
ringförmiger
Körper,
von dem die innere Querschnittsabmessung eine ringförmige Aufnahmeöffnung für den Behälter bildet,
ist besonders für
den Halter geeignet, mit dem Ergebnis, dass der letztere in den
ringfömigen
Körper
von oben eingesetzt werden kann. In diesem Fall kann der innere
obere Rand des ringförmigen
Körpers
ein Auflageelement bilden, auf dem der Behälter mit einem Außenflansch
auf dem oberen Rand aufliegt und dadurch daran gehindert wird, durch
den Halter durchzurutschen. Um einen einfach handhabbaren und sicheren
Griff des Behälters
sicherzustellen, wenn der Behälter
aus dem Halter entfernt wird, können
zwei Griffaussparungen auf der Oberseite des Halters ausgebildet sein,
wobei die Aussparungen abgewandt zueinander angeordnet sind und
wobei zwei Finger eines Benutzers in sie eingreifen können, um
den Behälter einfach
und sicher zu greifen. Wenn die Justiereinrichtung eine Bewegungsrichtung
aufweist, die in Form eines Kreisbogens gebogen ist, ist es vorteilhaft,
in der Oberseite des Halters zwei weitere Griffaussparungen auf
der Oberseite des Halters auszubilden, die bezüglich den zuvor beschriebenen
Griffaussparungen um einem Winkel gedreht angeordnet sind, der in
etwa dem Winkel entspricht, in dem der Halter sich dreht, wenn er
sich von der Ausgabeposition in die Hilfsposition bewegt. Gemäß dieser
Ausführungsform
kann der Behälter
auch in der Hilfsposition auf einfache Weise ergriffen werden.
-
Weitere
Aspekte der Erfindung verbessern ebenso die Zugreifbarkeit und die
Handhabung bei der Betätigung
des Ausgabegeräts,
wobei diese Aspekte dergestalt sind, dass das Ausgabegerät kostengünstig hergestellt
werden kann, wobei eine zuverlässige
Funktion gewährleistet
wird.
-
Zweckmäßige Verfeinerungen
dieser Erfindung werden ausführlicher
im Folgenden erläutert, mit
Bezugnahme auf die beispielhaften Ausführungsformen und Zeichnungen,
in denen
-
1 einen
unteren Teil eines Ausgabeapparats mit einem Ausgabegerät gemäß der Erfindung in
einer perspektivischen Vorderansicht darstellt,
-
2 ein
Ausgabegerät
in einer perspektivischen Vorderansicht darstellt,
-
3 einer
Auflage des Ausgabegeräts
in einer perspektivischen Vorderansicht von oben darstellt,
-
4 die
Auflage in einer perspektivischen Vorderansicht von unten darstellt.
-
Der
Ausgabeapparat, der in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet
wird, ist ein freistehender Apparat, der auf einer Standfläche 2 oder Ähnlichem
angeordnet werden kann, und einen Boden 3 und ein Gehäuse 4 aufweist,
das sich vom Boden nach oben erstreckt und an dessen Vorderseite 6,
die der Betriebsseite 5 zugewandt ist, ein Ausgabegerät 7 zum Ausgeben
von Nahrungsmittel in Portionen, im Besonderen, Eiscreme angeordnet
ist. Das Ausgabegerät 7 befindet
sich unterhalb eines oberen vorderen Vorsprungs 8 des Gehäuses 4,
wobei die untere Seite davon mit 8a bezeichnet ist und
sich daher in dem Bereich einer vorderen Vertiefung 9 des
Gehäuses 4 befindet,
wobei die Vertiefung unterhalb des Vorsprungs 8 angeordnet
ist und sich zum Beispiel durchgängig
nach unten erstrecken kann.
-
Das
Ausgabegerät 7 umfasst
einen Halter 7a für
einen Behälter 12 (angegeben
in 1 durch Punkt-Strich-Linien) für das Nahrungsmittel und eine Auflage 7b,
die den Halter 7a hält
und am Gehäuse 4 oder
einem Rahmen (nicht dargestellt) im Gehäuse 4 befestigt ist.
-
Zumindest
ein Halteelement 11 zum Halten des Behälters 12, der zum
Beispiel eine Becherform (siehe 1) aufweist,
ist auf dem Halter 7a angeordnet. In der Ausführungsform
weist der Halter 7a einen ringförmigen Körper 13 auf, der eine
ringförmige
Aufnahmeöffnung 14 für den Behälter 12 definiert, in
den der Behälter 12,
der z. B so geformt ist, dass er nach oben auseinandergeht, von
oben eingesetzt werden kann. Der Behälter 12 und die Aufnahmeöffnung 14 weisen
vorzugsweise eine im Wesentlichen kreisförmige Querschnittsform auf,
wodurch der Behälter 12 in
eine Aussparung in der Aufnahmeöffnung 14 passt
und auf einem Außenflansch 12a aufliegt, der
sich vom oberen Rand des Behälters
auf der Oberkante 14a der Aufnahmeöffnung 14 erstreckt, deren Öffnung das
Halteelement 11 bildet. Die Innenkante der Aufnahmeöffnung 14 kann
eine Vertiefung (ringförmige
Nut) darstellen, in der der Außenflansch 12a des
Behälters 12 aufliegt,
so dass die Oberseite des Behälters 12 mit
der oberen Kontur des Halteelements bündig abschließt.
-
Das
Zentrieren des Behälters 12 in
der Aufnahmeöffnung 14 kann
durch Eingreifen im oberen Bereich der Seitenwände des Behälters 12 und der Kante
der Aufnahmeöffnung
verwirklicht werden. Die Querschnittsabmessungen der Seitenwände und
der Kante werden entsprechend festgelegt.
-
Alternativ
oder zusätzlich
kann das Zentrieren des Behälters 12 in
der Aufnahmeöffnung 14 durch
Eingreifen des Außenflansches 12a des
Behälters 12 und
der Kante oder der Vertiefung der Aufnahmeöffnung 14 verwirklicht
werden.
-
Dieses
Zentrieren stellt sicher, dass die Mittenachse des Kolbens 22,
wenn er in die Aufnahmeöffnung 14 eintaucht,
mit der Mittenachse des Behälters 12 ausgerichtet
wird.
-
Man
beachte, dass der Weg des schwingenden Kolbens 22 normal
zur der Mitte der Aufnahmeöffnung 14 ist.
-
In
der Ausführungsform
befindet sich die Aufnahmeöffnung 14 in
einer Mitte bezüglich
des ringförmigen
Körpers 13.
Die Außenkontur
des ringförmigen
Körpers 13 kann
vierkantig oder eckig sein, wobei der ringförmige Körper 13 und der Halter 7a die Form
einer Platte mit einer im Wesentlichen flachen Ober- und Unterseite
aufweisen. Um den Behälter 12 in
einer einfach handhabbaren Weise auf den Halter 7a anzuordnen
und auch, um ihn aus dem Halter 7a entfernen zu können, sind
zwei Griffaussparungen 15a, die zueinander abgewandt angeordnet
sind und durch Vertiefungen ausgebildet sind, auf der Oberseite
im Halter 7a ausgebildet, und in die, wenn der Behälter 12 im
Halter 7a angeordnet wird, zwei Finger der Bedienerhand
angelegt werden können,
die auf den abgewandten Seiten greifen, und wobei der Behälter 12 zweckmäßigerweise
abgesetzt werden kann. Um den Behälter 12 zu greifen
und zu entnehmen, können
die beiden Finger ebenso in die Griffaussparungen 15a eingreifen
und den Behälter 12 in einer
einfach handhabbaren Weise entfernen.
-
Eine
Justiervorrichtung 16 ist zwischen der Auflage 7b und
dem Halter 7a angeordnet und ermöglicht die Bewegung des Halters 7a im
Wesentlichen horizontal relativ zur Auflage 7b zwischen
einer Ausgabeposition 17 (in 2 dargestellt)
und einer Hilfsposition 18 (in 1 dargestellt).
Die Ausgabeposition 17 befindet sich im Mittenbereich der
Vertiefung 9 unterhalb des Vorsprungs 8 und damit
nahe dem zurückspringenden
vertikalen Flächenteil 6a der Vorderseite 6.
Die Hilfsposition 18 ist horizontal bezüglich der Ausgabeposition 17 versetzt,
so dass der Benutzer einfacher darauf zugreifen kann. Ein Bereich
B (2) ist dafür
geeignet, wobei der Bereich die Ausgabeposition in gebogener Weise
von der einen Seite über
die Bedienseite 5 zur anderen Seite der Ausgabeposition 17 oder
des Gehäuses 4 umgibt.
An jedem Punkt im Bereich B kann auf einfache und einfach handhabbare
Weise auf die Hilfsposition 18 zugegriffen werden. Besonders
günstige
Positionen für
die Hilfsposition 18 werden erzeugt, wenn die letztere
bezüglich
der Ausgabeposition 17 in Richtung der Betriebsseite 5 versetzt
ist, wobei sie gleichzeitig auch seitlich versetzt sein kann. Mit
einem Versatz dieses Typs befindet sich der Halter 7a näher an der
Betriebsseite 5 als die Ausgabeposition 17, mit dem
Ergebnis, dass die Positionierung des Behälters 12 auf dem Halter 7a im
Wesentlichen vereinfacht wird. Dasselbe gilt für die Entnahme des Behälters 12 aus
dem Halter 7a, die ebenso beschrieben wird.
-
Der
Behälter 12 kann
eine Packung für
das Nahrungsmittel sein, im Besonderen Eiscreme, die, wenn angemessen,
nach dem Öffnen
in der Hilfsposition 18 auf dem Halter 7a positioniert
wird und zusammen mit dem Halter 7a in die Ausgabeposition 17 bewegt
wird. Eine Abgabeeinrichtung 19 wird der Ausgabeposition 17 zum
Abgeben des Behälters 12 nach
unten zugewiesen. Hierdurch kann das Nahrungsmittel nach unten aus
dem Behälter 12 gedrückt und
in einen weiteren Behälter 21 übertragen
werden, bei dem es sich zum Beispiel um einen Becher oder eine Eiswaffel
handeln kann, in dem oder mit dem das Nahrungsmittel zum Verzehr
bereit ist.
-
Um
den Behälter 12 zu
entnehmen, wird der Halter 7a zuerst in die Hilfsposition 18 bewegt,
in der der Behälter 12 entnommen
und in einer einfach handhabbaren Weise entsorgt werden kann.
-
Die
Abgabeeinrichtung 19 kann durch einen Kolben 22 gebildet
werden, der koaxial bezüglich
der vertikalen Mittenachse der Ausgabeposition 17 angeordnet
ist, und der vertikal zwischen einer Anfangsposition, die sich in
der Ausgabeposition 17 über
dem Behälter 12 befindet,
und einer Abgabeposition, in der er in den Behälter 12 vorzugsweise
bis zum Boden eintaucht, auf und ab schwingen kann. Zu diesem Zweck
wird ein Antrieb 23 (durch gestrichelte Linien dargestellt)
im Gehäuse 4 oder
im Vorsprung 8 verwendet. Der Kolben 22 wird vertikal
in einer Führung
(nicht dargestellt) geführt
und kann durch den Antrieb 23 nach unten und wieder nach
oben bewegt werden. Die Ausgabebewegung des Kolbens 22 kann
durch einen Schalter (nicht dargestellt) ausgelöst werden, und sie endet automatisch,
wenn sich der Kolben 22 wieder in der oberen Anfangsposition befindet.
-
In
der beispielhaften Ausführungsform
wird die Justiervorrichtung 16 durch den Halter 7a gebildet,
der in einer Weise dergestalt befestigt ist, dass er in einem Gelenk 25 mit
einer annähernd
vertikal ausgerichteten Gelenkachse 25a hin- und herschwenken
kann, wobei die Gelenkachse 25a ebenso bezüglich der
Ausgabeposition 17 im Bereich B versetzt ist.
-
Gemäß einem
Aspekt ist die Gelenkachse 25a auf einer geraden Linie
G angeordnet, die die Mittenachse der Ausgabeposition schneidet
und einen spitzen Winkel W von etwa 45° mit der vertikalen Mittenebene
E des Ausgabegeräts 7 einschließt.
-
Das
Gelenk 25 kann auf der einen oder der anderen Seite bezüglich der
vertikalen Mittenebene angeordnet sein. Bei linkshändiger Bedienung
befindet sich das Gelenk 25 auf der linken Seite. Bei rechtshändiger Bedienung
ist eine Anordnung auf der rechten Seite zweckmäßig.
-
In
der beispielhaften Ausführungsform
befindet sich die Gelenkachse 25a im Bereich einer vorderen
und seitlichen Ecke 26 des Halters 7a in der Hilfsposition.
Sie wird durch einen Gelenkstift 25b gebildet, der aus
einem Gelenkteil hervorsteht und drehbar in einer Gelenköffnung 25c befestigt
ist, die auf dem anderen Gelenkteil angeordnet ist. Dies bildet eine
Steckverbindung 27, die eine Installation des Halters 7a ermöglicht,
indem er von oben eingesteckt wird, und die das Entfernen ermöglicht,
indem er nach oben entnommen wird. In der Folge kann der Halter 7a schnell
in einer einfach handhabbaren Weise eingesetzt und entnommen werden.
Dies ist besonders vorteilhaft, wenn der Halter 7 austauschbar ist.
Eine Vielzahl von Halter 7a sind vorzugsweise dem Ausgabegerät 7 zugewiesen
und auf verschiedene Behälter 12 abgestimmt.
Ein besonderer Austausch der Halter 7a ermöglicht,
dass das Ausgabegerät 7 in
jedem Fall mit einem geeigneten Behälter 12 abgestimmt
ist, mit dem Ergebnis, dass dieser Behälter 12 in entsprechender
Weise und sicher im Ausgabegerät
verwendet werden kann. Unterschiedliche Behälter 12 und entsprechende
Halter 7a können sich
unterscheiden, zum Beispiel, dass sich Größe und Form des Querschnitts
des Behälters 12 unterscheiden
und aufeinander abgestimmt werden.
-
Da
der Behälter 12 während des
oben beschriebenen Ausdrücken
des Behälterinhalts
nach unten geladen (eingefügt)
wird, ist es zweckmäßig, zusätzlich zum
Gelenk 25 weitere Auflageelemente 28 auf der Auflage 7b anzuordnen,
die den Halter 7a in der Ausgabeposition 17 halten,
vorzugsweise in einem Bereich B1, der abgewandt zum Gelenk 25 liegt. Ein
wirksames Halten wird ermöglicht,
wenn die beiden Auflageelemente 28, zum Beispiel das Gelenk 25 und
das weitere Halteelement 28 zueinander abgewandt ausgebildet
sind. In der beispielhaften Ausführungsform
sind die beiden Halterendstücke 28a, 28b ausgebildet,
von denen sich eines an der Vorderseite des hinteren Basisteils 7c der
Auflage 7b befindet. Ein Auflageendstück 28b ist ebenso
ausgebildet, das sich vom Basisteil 7c nach vorne erstreckt,
den Halter 7a auf einer Seite hält und in dessen vorderem Endbereich
das Gelenk 25 ausgebildet ist. Eine vertikale Vertiefung 28c für den Behälter 12 in
der Ausgabeposition 17 ist an der Vorderseite des Auflageendstücks 28a ausgebildet.
Das Auflageendstücks 28b kann
durch eine Eckplatte 28d stabilisiert werden.
-
Im
Falle eines Gelenks 25, das nach vorne und seitlich versetzt
ist, führt
der Halter 7a bei der Bewegung die Form eines Kreisbogens
zwischen den Positionen 17, 18, aus, wobei die
Hilfsposition 18 sich in diesem Fall in einer vertikalen
Mittenebene befinden kann, wie dies auch für die Ausgabeposition 17 der
Fall ist.
-
Im
Fall des drehbaren Halters 7a ist es zweckmäßig auf
der Oberseite zwei weitere seitliche Griffaussparungen 15b auf
beiden Seiten des Öffnungsrands 14a auszubilden,
die das Einfügen
oder Entfernen des Behälters 12 in
der Ausgabeposition 17 vereinfachen. Diese Griffaussparungen 15b sind bezüglich der
Griffaussparungen 15a in einem Drehwinkel gedreht, hier
um einen Drehwinkel von 90°.
-
Abgeschrägte Ränder 14b, 15c können auf der Öffnungskante 14a und
auf den Rändern
der Griffaussparungen 15a, 15b vorgesehen sein.
-
Der
Behälter 12 kann
eine Packung sein, die für
die Ausgabe geöffnet
werden muss, zum Beispiel eine Hülle.
-
Um
den Halter 7a von Hand zwischen der Ausgabeposition und
der Hilfsposition 17, 18 zu bewegen, ist es zweckmäßig, an
einem Abstand von der Gelenkachse 25a, ein Griffelement 29 auszubilden,
das mit der Bedienerhand gegriffen werden kann, um den Halter 7a zu
bewegen, und es ist bevorzugt im vorderen Bereich des Halters 7a angeordnet.
In der beispielhaften Ausführungsform
wird das Griffelement 29 durch einen seitlich hervorstehenden Stift
geformt, der auf der Seite seitlich abgewandt zum Gelenk 25 angeordnet
ist.
-
Es
ist weiterhin zweckmäßig, den
Halter 7a mit einem Stopp 31 auszustatten, der
die Bewegung in der Ausgabeposition beschränkt. In der beispielhaften
Ausführungsform
wird der Stopp 31 durch das hintere Teil 7c gebildet,
das nach oben über
das hintere Auflageelement 28 hinausragt und dadurch den Bewegungsweg
des Halters 7a auf der Rückseite begrenzt.
-
Weiterhin
ist ein Mittel zum Sichern davon in der Ausgabeposition zweckdienlicherweise
vorgesehen, zum Beispiel durch eine lösbaren Riegel. In der beispielhaften
Ausführungsform
weist das Auflageelement 28 im Endbereich des Auflagehalteendstücks 28a eine
Nockensenke 34 auf, in die ein entsprechendes Nockenelement
(nicht dargestellt) auf dem Halter 7a eingreift, nachdem
es über
eine Einführungsneigung 35 verläuft, wodurch
ein Nockenelement auch vorgespannt werden kann. Die Eingriffselemente
können
auch andersherum zugeordnet werden.
-
Das
hintere Teil 7c ist am Gehäuse 4 durch eine Befestigungsvorrichtung
(nicht dargestellt) befestigt, wodurch es in einer Gehäusevertiefung 32 positioniert
werden kann.
-
Der
Halter 7a und die Auflage 7b bestehen aus korrosionsbeständigem und
vorzugsweise auch leichtem Material. Ein Leichtmetall oder Plastik
ist hierfür
geeignet. Eine Hohlgestaltungsweise ist vorzugsweise auch vorgesehen,
um Material und Gewicht zu sparen. Wie im Besonderen in 4 zu
sehen ist, sind Kammern 33, 34, die auf der Unterseite offen
sind, im hinteren Teil 7c und in den Auflageendstücken vorgesehen.