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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Haarstylinggerät des Typs
mit einem Gehäuse
und einem Haarkämmmittel,
wobei das Haarkämmmittel
eine Vielzahl von beweglichen Kammzähnen und Bewegungsmitteln zum
Bewegen der beweglichen Kammzähne
aufweist, wodurch der effektive Zahnabstand der Kämmmittel
durch einen Benutzer eingestellt werden kann, wobei zumindest einige
der Kämmzähne wärmeleitend
sind, so dass Wärme
vom Kämmmittel über die
wärmeleitenden
Kammzähne
zum Haar geleitet werden kann.
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Haargeräte mit Mitteln,
um auf Haare eine Spannung aufzubringen, sind bekannt und werden
in großem
Umfang für
die allgemeine Haarpflege verwendet, wie zum Beispiel Kämmen und
Stylen oder zum Glätten
und Entspannen von Haar, das durcheinander gekommen ist. Diese Typen
von Haarpflegevorrichtungen werden ferner verwendet, um Haarbehandlungen
durchzuführen
sowie zum Entfernen von Schmutz und zum Entknoten von fettigem und
verknotetem Haar.
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Die
US 5,729,907 beschreibt
ein solches Haarpflegegerät
als ein Zubehör
für einen
Haartrockner mit einem Kamm und einer wärmeübertragenden Platte zum gleichzeitigen
Trocknen und Glätten
von Haaren.
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Die
US 3,939,850 beschreibt
eine Kombination aus einem Haarkamm und einer Trocknungsgerät mit Luftleitplatten,
die ausgestaltet sind, um die warme Luft, die sich durch die Vorrichtung
bewegt, in Richtung auf die Haare zu fokussieren, wenn die Haare
durch den Kamm bewegt werden.
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Die
GB 2 365 335 beschreibt
eine Haarpflegevorrichtung mit einer Kombination aus einem Haartrockner
und einem Kamm zum Trocknen und Glätten von Haaren.
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Haarpflegevorrichtungen
und -geräte
mit Mitteln, um Haare zu kämmen
oder um auf diese eine Spannung aufzubringen, wie beispielsweise
jene, die vorstehend beschrieben wurden, beinhalten üblicherweise
eine Vielzahl von länglichen
Zähnen,
die entlang deren Länge
verteilt sind und sich über
eine längliche
Basis des Hauptgehäuses
der Vorrichtungen oder Geräte
erstrecken. Bei Benutzung greifen die länglichen Zähne mit den Haaren ein und
befinden sich zwischen der Kopfhaut und dem Griffbereich der Geräte oder
Vorrichtungen.
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Bekannte
Haarpflegevorrichtungen, Zubehör und
Geräte
mit solchen Eigenschaften zum Kämmen und
Aufbringen einer Spannung leiden üblicherweise unter dem Nachteil,
der dadurch besteht, dass der Zahnabstand nicht immer geeignet ist,
was bedeutet, dass verschiedene Geräte, Zubehör oder Vorrichtungen für verschiedene
Personen ausgewählt
werden müssen,
um ein optimales Styling, Pflege oder Behandlung von Haar mit verschiedener
Dicke und Eigenschaften zu erreichen. Es ist daher in höchstem Maße gewünscht, wenn
Geräte,
Zubehör
oder Vorrichtungen zur Verfügung
mit solchen Merkmalen stehen würden,
mit Hilfe derer die Nachteile dieser konventionellen Mittel oder
Geräte überwunden
werden. Solche Geräte
oder Vorrichtungen sollten relativ einfach und leicht zu benutzen
sein, ohne dass komplizierte oder vorsichtige Einstellschritte erforderlich sind.
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Eine
heizbare Haarzange ist in der
US 5,881,739 offenbart.
Die Zange hat einen hohlen Griff und einen Kamm, der aus Metallzinken
in Reihen und Spalten ausgebildet ist. Alternierende Reihen sind
an einer Basisplatte aus Metall montiert, die durch eine Stütze erhitzt
wird. Wenn ein Drücker
gedrückt
wird, dann wird die Platte so bewegt, dass sich die Haare, die sich
in den Spalten durch den Kamm erstrecken, geformt und auf Pfaden
gehalten werden, während über die
Zinken Wärme
angewendet wird. Hebel sind in den hohlen Handgriff vorgesehen und
werden ausgerichtet, indem auf dem Drücker eine Druckkraft aufgebracht
wird.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Haarstylinggerät des obigen
Typs vorgesehen, das durch Anspruch 1 gekennzeichnet ist.
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Die
Erfindung wird nun anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
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1 eine
Draufsicht von einem Kammzubehör
ist, bei dem sich die Zähne
von dem ersten und dem zweiten Kämmelement überlappen;
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2 eine
Seitenansicht des Zubehörs
aus 1 ist, gesehen von der linken Seite;
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3 eine
Seitenansicht des Zubehörs
aus 1 ist, gesehen von der rechten Seite;
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4 eine
Querschnittsansicht des Zubehörs
aus 1 ist, und zwar entlang der Querschnittslinie
A-A;
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4A eine
vergrößerte Ansicht
des eingekreisten Bereichs aus 4 ist;
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4B eine
vergrößerte Ansicht
ist, die den Querschnitt, eine obere Klammer (links) und Unterseite
(links) des Einstellknopfes zeigt;
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5 eine
Querschnittsansicht des Haarzubehörs aus 1 entlang
der Querschnittslinie B-B ist;
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5A eine
vergrößerte Ansicht
des eingekreisten Bereichs aus 5 ist;
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5B und 5C Querschnittsteilansichten
des Haarzubehörs
aus 1 sind, und zwar entlang Linie C-C beziehungsweise
D-D aus 4;
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6 eine
Draufsicht ist, die die Kamm-Unterbaugruppe zeigt, die vom Rest
des Zubehörs
abgenommen ist;
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6A eine
Vorderansicht aus 1 ist, wobei die Kämmelemente
entfernt sind;
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7 den
Betrieb des Einstellknopfes darstellt, um den Zahnabstand des Zubehörs aus 1 zu
variieren;
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7A eine
vergrößerte Ansicht
ist, die den eingekreisten Bereich aus 7 zeigt;
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8 eine
Draufsicht von einem anderen Kammzubehör ist;
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9 eine
Querschnittsansicht des Kammzubehörs aus 8 entlang
Linie A-A ist;
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9A eine
teilweise Querschnittsansicht des Zubehörs aus 8 entlang
der Linie C-C ist;
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9B eine
Vorderansicht des Zubehörs aus 8 ist,
wobei die Kamm-Unterbaugruppe entfernt ist;
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9C eine
vergrößerte Ansicht
des eingekreisten Bereichs aus 7 ist, der
im größeren Detail
die Eingriffsmittel zeigt, die mit dem unteren Bereich des Schwenkhebels
verbunden sind;
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10 eine
Querschnittsansicht des Zubehörs
aus 8 entlang Linie B-B ist;
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10A eine vergrößerte Ansicht
des eingekreisten Bereichs ist;
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11 eine
Rückansicht
des Kammzubehörs
aus 8 ist, die im größeren Detail den Schwenkhebel
zum Bewegen des Eingriffsstifts darstellt;
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12 eine
Vorderansicht von einem alternativen Haarkamm ist, wobei die Kämmelemente entfernt
sind;
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13 eine
Draufsicht von dem Haarkamm aus 12 ist,
wobei die Kämmelemente
vorhanden sind;
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14 eine
Querschnittsansicht des Haarkamms aus 13 ist,
und zwar entlang der Linie A-A aus 12;
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15 eine
Seitenansicht einer Vorrichtung ist, die als ein Haarkamm ausgestaltet
ist;
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16 eine
Draufsicht des Haarkamms aus 15 ist;
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17 eine
Querschnittsansicht des Haarkamms aus 15 ist,
in der die Merkmale des Zahneinstellmittels dargestellt sind;
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17A eine Querschnittsansicht von einer modifizierten
Version des Haarkamms aus 15 ist,
in der die feststehenden und die beweglichen Kammelemente sowie
das Zahneinstellmittel dargestellt sind;
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18 eine
Querschnittsansicht von einer alternativen Haarbürste ist;
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19 eine
Querschnittsansicht einer alternativen Haarbürste ist;
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19A eine Querschnittsansicht entlang Linie A-A
aus 19 ist;
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20A eine Vorderansicht von einer anderen Haarpflegevorrichtung
ist;
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20B eine Seitenansicht der in 20A gezeigten Vorrichtung ist;
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20C eine Querschnittsansicht und eine Ansicht
durch die Achse A-A aus 20A ist;
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20D eine Querschnittsvorderansicht der Vorrichtung
aus 20A ist;
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20E eine Querschnittsrückansicht entlang der Achse
B-B aus 20D ist;
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20F eine Endansicht der Vorrichtung aus 20B ist;
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21A eine Vorderansicht von einer alternativen
Vorrichtung ist;
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21B eine Seitenansicht der in 21A gezeigten Vorrichtung ist;
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21C eine teilweise Querschnittsansicht entlang
Achse A-A aus 21A ist;
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21D eine teilweise Querschnittsansicht entlang
Achse B-B aus 21B ist;
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21E eine Querschnittsendansicht entlang Achse
C-C aus 21C ist;
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22A eine Querschnittsvorderansicht von einer anderen
Vorrichtung ist;
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22B eine Querschnittsseitenansicht der Vorrichtung
aus 22A ist;
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22C eine Endansicht der Vorrichtung aus 22B ist; und
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22D eine Querschnittsendansicht der Vorrichtung
aus 22A ist.
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Unter
Bezugnahme auf 1 bis 7A ist ein
Ausführungsbeispiel
von einem Haarpflegegerät gezeigt,
das als ein Kämmzubehör konfiguriert
ist. Dieses Kämmzubehör kann beispielsweise
mit einem Haartrockner oder einem Haargebläse verwendet werden. Das Kämmzubehör 1 weist
ein Haarkämmmittel
und ein Mittel zum Einstellen des effektiven Zahnabstands des Haarkämmmittels
auf. Das Haarkämmmittel
ist an einem Hauptgehäuse 10 montiert
und weist eine Kamm-Unterbaugruppe 20 auf. Die Kamm-Unterbaugruppe
beinhaltet eine erste Kammreihe oder erstes Kammelement 30 und
eine zweite Kammreihe oder zweites Kammelement 40. Das
Mittel zum Einstellen des effektiven Zahnabstands beinhaltet ein
Zahnbreiteneinstellmittel 50. Jedes von dem ersten Kammelement 30 und
dem zweiten Kammelement 40 hat eine Mehrzahl an länglichen
Zähnen 31, 41,
die sich von einem länglichen Basisbereich 32, 42 erstrecken.
Die Richtungen der Erstreckung der Zähne und des Basisbereichs sind allgemein
im Wesentlichen orthogonal.
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Die
länglichen
Zähne 31, 41 an
dem gleichen Kammelement verlaufen allgemein parallel zueinander,
und der Abstand zwischen benachbarten länglichen Zähnen definiert den Zahnabstand.
Dieser Zahnabstand definiert das Teilungsverhältnis des jeweiligen Kammelements.
In diesem Beispiel sind die Zahnabstände oder das Teilungs verhältnis 33, 43 zwischen
benachbarten länglichen
Zähnen
des gleichen Kammelements im Wesentlichen identisch.
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Außerdem sind
die Breite der Zähne
und der Zahnabstand an dem gleichen Kammelement im Wesentlichen
identisch, so dass die Kämmzähne im Wesentlichen
gleichmäßig entlang
der Länge
des Basisbereichs der jeweiligen Kammelemente verteilt sind. In
dieser Beschreibung bedeutet die Breite des Zahnabstands allgemein
die Ausbreitung der Kämmzähne entlang
der Länge
der Kammelemente oder des Kammmittels, wo dies geeignet ist. Außerdem bedeutet
der Begriff effektiver Zahnabstand allgemein den effektiven Kämmzahnabstand
quer zur Länge der
Kammelemente.
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Die
länglichen
Zähne 31, 41 sind
im Wesentlichen starr oder halbstarr und aus Materialien hergestellt,
wie zum Beispiel Kunststoff, Metall, Bakalit, Horn oder ähnliches.
Natürlich
können
die länglichen Zähne auch
aus einem flexiblen Material hergestellt werden, wie zum Beispiel
weiche Kunststoffe, um Bürsten
oder Borsten zu bilden. Wenn die länglichen Zähne aus Kunststoff oder Metall
hergestellt sind, dann können
die länglichen
Zähne und
der entsprechende Basisbereich integriert durch Spritzgießen oder
durch Stanzen oder Pressen hergestellt werden, falls sie aus Metall
bestehen. Um die Effizienz des Stylens zu verbessern, sind die Zähne 31, 41 aus Metall
oder aus anderen wärmeleitenden
Materialien hergestellt.
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Als
eine Abwandlung können
die länglichen Zähne auch
durch Borsten von Bürsten
geformt sein, die an dem Basisbereich der Kammelemente als Halterungen
der Borsten montiert sind. Das erste 30 und das zweite 40 Kammelement
sind an dem vorderen Bereich des Hauptgehäuses 10 montiert,
so dass die Kammelemente 30, 40 relativ beweglich
sind, um den effektiven Zahnabstand des Kammzubehörs zu verändern, zu
variieren oder einzustellen. Dies trägt dazu bei, um beispielsweise
einen optimalen Zahnabstand für
Haare mit einer entsprechenden speziellen Dicke zur Verfügung zu
stellen.
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Da
das zu kämmende
Haar durch den effektiven Zahnabstand des Kammzubehörs 1 geführt werden
muss, um ein geeignetes Kämmen
zu ermöglichen,
sollte der optimale Zahnabstand so einstellbar sein, dass er weder
zu breit ist, wodurch ermöglicht werden
würde,
dass zu viele Haare gleichzeitig durch eine einzige Unterteilung
geführt
werden, noch zu schmal ist, was es zu schwer machen würde, den Kamm
durch die Haare zu bewegen. Wenn Haare durch den effektiven Zahnabstand
in Eingriff kommen, dann kann ein bestimmtes Ausmaß an Spannung
auf die Haare aufgebracht werden, wenn sich das Kämmelement
durch das Haar bewegt. Durch eine geeignete Einstellung des effektiven
Abstands wird auf das sich in Eingriff befindliche Haar eine geeignete
Spannung aufgebracht, wenn der Kamm durch das Haar bewegt wird.
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Um
den effektiven Zahnabstand oder die Teilung einzustellen, werden
das erste 30 und das zweite 40 Kammelement in
einer relativ verlagerbaren Konfiguration angeordnet, so dass die
länglichen Zähne von
einem Kammelement (das "erste
Kammelement") in
Richtung auf oder weg von dem Zahnelement des anderen Kammelements
(das "zweite Kammelement") bewegt werden können. Dies
führt zu einem
Bereich des effektiven Zahnabstands durch Zusammenwirkung zwischen
benachbarten Zähnen des
ersten und des zweiten Kammelements. Als eine Folge der relativen
Bewegungen zwischen dem ersten Kammelement 30 und dem zweiten
Kammelement 40 wird ein Teil des Zahnabstands an dem ersten
beweglichen Kammelement 30 durch die länglichen Zähne an dem zweiten feststehenden
Kammelement 40 überdeckt,
wodurch der gesamte effektive Zahnabstand 34 des Kammzubehörs verändert wird, wie
in 7A gezeigt.
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Zur
Vermeidung von Zweifeln soll verstanden werden, dass in dieser Beschreibung
der effektive Zahnabstand den Abstand zwischen benachbarten länglichen
Zähnen
minus dem Abstand bedeutet, der durch die Zähne an dem anderen Kammelement überdeckt
oder überlagert
wird.
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Da
die Zahnteilungen, definiert durch benachbarte Zähne an dem gleichen Kammelement, allgemein
parallel zueinander sind, ist es bevorzugt, dass die eingestellten
Zahnabstände
ebenfalls im Wesentlichen parallel zueinander und ferner im Wesentlichen
parallel zu den länglichen
Zähnen
der Kammelemente sind. Daher sind die Kammelemente entlang einer
ersten Richtung relativ bewegbar, so dass die länglichen Zähne an dem sich bewegenden Kammelement
während
der relativen Bewegungen parallel zu denen des ersten (stationären) Kammelements
bleiben, obwohl die Kammelemente in verschiedenen Ebenen angeordnet
sind.
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Allgemein
ist die erste obige Richtung parallel zu der Länge des länglichen Kammelements und hat
einen Winkel oder eine Neigung zur Orientierung oder Längsachse
der länglichen
Zähne.
Die länglichen
Zähne verlaufen
allgemein entlang einer zweiten Richtung, so dass der effektive
Zahnabstand 34 bequem eingestellt werden kann. In den derzeit
bevorzugten Ausführungsbeispielen
sind die Kammelemente so angeordnet, dass die Ausrichtung der länglichen
Zähne allgemein
orthogonal zur Richtung der relativen Bewegungen oder Verlagerung
zwischen den Kammelementen ist. Daher sind die erste und die zweite
Richtung in diesem Ausführungsbeispiel im
Wesentlichen orthogonal, und der effektive Zahnabstand wird durch
relative Bewegungen der Kammelemente quer zur zweiten Richtung eingestellt. Natürlich können die
erste und die zweite Richtung nicht-orthogonal und mit einem geeigneten
Winkel geneigt sein.
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Um
eine weitere Annehmlichkeit zur Verfügung zu stellen, ist die einstellbare
Kamm-Unterbaugruppe an einem Kopfbereich 11 montiert, der
von dem Hauptgehäuse 10 abnehmbar
ist. Wie in 3 gesehen werden kann, ist an
dem Kopfbereich 11 ein Verriegelungsmittel 12 vorgesehen,
um die Abnehmbarkeit zwischen der Kamm-Unterbaugruppe und dem Hauptgehäuse zu erleichtern.
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Es
wird nun insbesondere auf 4 bis 7A Bezug
genommen, anhand derer das Mittel zum Einstellen des Zahnabstands
und dessen Funktion in größeren Details
erläutert
wird.
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Es
wird noch spezieller auf 4 bis 5C Bezug
genommen, in denen das Kammelement 40 fest mit dem Hauptgehäuse 10 und
spezieller mit dem Kopfbereich 11 des Hauptgehäuses 10 verbunden
ist, wobei sich die Zähne
im Wesentlichen entlang der zweiten Richtung von dem Basis bereich 42 erstrecken.
Der Kopfbereich 11 des Hauptgehäuses ist ferner im Wesentlichen
starr und beinhaltet eine Oberseite, eine Unterseite, seitliche
Führungen
und eine vordere Öffnung,
das die Kammzähne
freigibt. Die seitlichen Führungen 111, 112 bilden
zusammen eine Klammer, die die Zahnelemente umschließt und sich über die
Spitze der Kammzähne
hinaus erstreckt, um Haare außerhalb
der zu kämmenden
Region daran zu hindern, in die mit Zähnen versehenen Regionen einzutreten.
Das erste bewegliche Kammelement 30 wird durch das zweite
Kammelement 40 durch abstützende Anordnungen 13 in
einer beweglichen Weise gehalten, die in größerem Detail in 5A gezeigt
sind.
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Die
abstützende
Anordnung 13 weist einen Niet 131 auf, der das
erste und das zweite Kammelement an dessen Schaft verbindet und
die Kammelemente durch seine Köpfe
zusammenhält.
Damit das erste Kammelement 30 entlang der zweiten Richtung beweglich
ist, ist an dem ersten Kammelement 30 eine elliptische
Aussparung mit einer Öffnung
vorgesehen, die etwas größer ist
als der Durchmesser des Nietschafts. Die elliptische Aussparung
ist so bemessen, dass das erste Kammelement 30 entlang
der ersten Richtung verlagerbar ist, während es durch den Nietkopf
gehalten wird.
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Ein
Abstandsmittel, das in dem vorliegenden Beispiel eine Unterlegscheibe 132 ist,
befindet sich zwischen den Kammelementen, um das Kontaktgebiet um
somit die Reibung zu vermindern. Um das Ausmaß der Bewegung einzustellen
und um zu verhindern, dass sich der Niet direkt an dem ersten Kammelement
festklemmt, ist eine Metallauskleidung 133 vorgesehen,
um den Bereich dieses Niets über
der Ebene des zweiten Kammelements 40 zu umgeben. Durch
diese Metallauskleidung 133 wird der Abstand zwischen dem
Nietschaft und der Aussparung an dem ersten Kammelement für ein geeignetes
Ausmaß der
Verlagerung entlang der ersten Richtung sowie die Anhebung des Kopfes
des Niets über
dem Basisbereich des ersten Kammelements 30 eingestellt.
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Um
die graduelle Bewegung des ersten Kammelements 30 zu bewegen
und auch zu steuern, ist das erste Kammelement 30 mit einem
Zahnabstandseinstellmittel 50 verbunden, das einen Bewegungsmechanismus
beinhaltet. Der Bewegungsmechanismus weist ein Drehelement mit einem
runden Kopf 51 und einem Schraubgewindewellebbereich 52 auf.
Der Wellenbereich 52 ist an der linken seitlichen Führung 111 des
Hauptgehäuses
drehbar gehalten.
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Um
die Längsbewegung
des Drehelements relativ zu der seitlichen Führung 111 zu begrenzen, ist
ein Haltebauteil, das ein Clip 53 ist, der vorzugsweise
mit einer kreisförmigen
Nut an der Welle 52 eingreift, benachbart zu der seitlichen
Führung
des Kopfbereichs 11 angeordnet. Eine Mutter 54,
die mit dem Gewindebereich der Welle 52 eingreift, greift
mit einer Vertiefung ein, die an dem Basisbereich 32 des ersten
Kammelements 30 ausgebildet ist. Der Eingriff zwischen
der Vertiefung und der Mutter 54 ist vorzugsweise genau
passend, so dass eine längsgerichtete
Verlagerung der Mutter 54 entlang der ersten Richtung als
Folge der Drehung des runden Kopfes 51 des Drehelements
zu einer Querbewegung des ersten Kammelements entlang der ersten
Richtung führt.
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Um
weitere unerwünschte
Bewegungen des beweglichen Kammelements 30 zu verhindern,
wenn ein bevorzugter Zahnabstand ausgewählt und eingestellt ist, sind
entsprechende Haltemittel an der Unterseite des Dreheinstellknopfes 51 und
an der Außenseite
der seitlichen Führung 111 vorgesehen. Dieses
Haltemittel 510 beinhaltet eine kleine kuppelförmige Vertiefung 511,
die an der Unterseite des Dreheinstellknopfes 51 ausgebildet
ist, um mit einer entsprechend geformten und angeordneten Stiftschraube 512 an
der Außenseite
der seitlichen Führung 111 einzugreifen.
Das Haltemittel 510 kann bezüglich seines Eingriffs freigegeben
werden, indem der Dreheinstellknopf 51 von der seitlichen
Führung 111 weggezogen
wird oder indem die seitliche Führung 111,
an der das Drehelement gehalten ist, in Richtung auf die andere
seitliche Führung 112 gedrückt wird.
Die übrige
Elastizität
des im Wesentlichen starren Kopfbereichs ermöglicht dann dieses Außereingriffbringen
des Haltemittels.
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Um
zu ermöglichen,
dass das erste Kammelement in einer Vielzahl von vorbestimmten Positionen
gehalten wird, die vorbestimmten effektiven Zahnabständen entsprechen,
ist eine Mehrzahl von Halteeindrücken 511 an
der Unterseite des Drehknopfes 51 verteilt, um mit der
Stiftschraube 512 einzugreifen.
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Es
wird nun auf die Funktion des Zahnabstandseinstellmittels Bezug
genommen, wobei dann, wenn der Drehkopf gedreht wird, der Gewindebereich
der Welle 52 ebenfalls gedreht wird, wodurch bewirkt wird,
dass sich die Mutter 54 entlang der Gewindewelle in Richtung
auf oder weg von dem Drehkopf 51 bewegt. Wegen des Eingriffs der
Mutter 54 mit den Eindrücken
an dem Basisbereich 32 des ersten Kammelements wird das
erste Kammelement 30 dazu gebracht, sich entlang der Längsrichtung
der Welle 52 zu bewegen. Daher kann das erste Kammelement
durch Anordnen der Welle 52 entlang der ersten Richtung
entlang der ersten Richtung bewegt werden, wobei sich die länglichen
Zähne an
dem ersten Kammelement im Wesentlichen parallel zu den länglichen
Zähnen
an dem zweiten Kammelement bewegen.
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Da
das vorliegende Kammzubehör
für eine Funktion
ausgestaltet ist, wenn es mit einem Haartrockner oder einem Haargebläse gekoppelt
ist, ist ein Ende 13 des Hauptgehäuses im Wesentlichen rohrförmig und
entsprechend dem rohrförmigen
Ausgang eines kompatiblen Haartrockners oder Haargebläses geformt.
Um übermäßig warme
oder heiße Luft
abzuleiten, um sich von dem Haar wegzubewegen, wenn der Luftauslass
des Zubehörs
während des
Kämmens
blockiert ist, sind stromabwärts
gelegene Luftableitauslässe 14 benachbart
zum Kopfbereich des Hauptgehäuses
angeordnet, so dass die warme oder heiße Luft abgeleitet werden kann,
um eine Überhitzung
der Kopfhaut zu vermeiden.
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Während der
normalen Benutzung werden die Zähne 31, 41 an
dem Kammzubehör
durch heiße oder
warme Luft, die aus dem Heiß-
oder Warmluftgebläse
austritt, erwärmt
oder erhitzt. Wenn der Zahnabstand geeignet eingestellt ist, steht
das Haar unter Spannung, wenn das Zubehör durch das Haar gezogen wird.
Diese Spannung zusammen mit der Hitze bewirkt ein Glätten oder
ein Stylen des Haars, wie und wann dies gewünscht ist. Es sei angemerkt, dass Metallzähne bezüglich des
Wärmeübergangs für die vorliegenden
Zwecke wirksamer sind.
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Unter
Bezugnahme auf 8 bis 11 ist ein
zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel
von einem Kammzubehör
der vorliegenden Erfindung gezeigt. Ähnlich wie bei dem ersten bevorzugten
Ausführungsbeispiel
weist auch dieses Kammzubehör 2 ein
Hauptgehäuse 10 und
eine Kamm-Unterbaugruppe 20 auf. Die Kamm-Unterbaugruppe
beinhaltet ein erstes Kammelement 30, ein zweites Kammelement 40 und
ein Zahnbreiteneinstellmittel 60. Jedes von dem ersten
Kammelement 30 und dem zweiten Kammelement 40 hat
eine Mehrzahl an länglichen
Zähnen 31, 41,
die sich von einem Basisbereich 32, 42 erstrecken.
Die beiden Ausführungsbeispiele
sind im Wesentlichen identisch, mit Ausnahme des Zahnbreiteneinstellmittels 60. Ähnlich wie
bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist das bewegliche erste Kammelement mit dem feststehenden zweiten Kammelement 40 vernietet,
wobei eine elliptische Aussparung mit den gleichen Umfangsteilen
am ersten Kammelement 30 ausgebildet ist.
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Anstelle
eines Drehmittels zur Einstellung des effektiven Zahnabstands beinhaltet
das Zahnbreiteneinstellmittel 60 bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine Drucklaschenanordnung, die genauer in 9, 9B, 9C und 10 gezeigt ist.
Die Drucklaschenanordnung beinhaltet ein Drucklaschenelement 61,
das an der oberen Fläche des
Kopfbereichs 11 angeordnet ist, und ein Eingriffselement
mit einem Eingriffsvorsprung 66, der unter der oberen Fläche zwecks
Auswahl der Teilung durch einen Benutzer angeordnet ist. Das Eingriffselement weist
ein Paar gabelförmige
Schenkel auf, die sich durch den Kopfbereich 11 erstrecken.
Ein länglicher Haken
mit einem Vorsprung 66, der in Richtung auf die untere
Seite des Kopfbereichs 11 verläuft, ist an dem Ende von jedem
der gabelförmigen
Schenkel ausgebildet. Die untere Seite des Drucklaschenelements
ist mit einem Gabelelement 62 zum antreibenden Eingreifen
mit einem Schwenkhebelelement 63 verbunden, das wiederum
mit dem ersten Kammelement 30 verbunden ist. Das Hebelelement 63 ist
um eine Achse 64 an dem Kopfbereich des Hauptgehäuses 10 schwenkbar
montiert und weist ein erstes Ende in antreibendem Eingriff mit
dem ersten Kammelement 30 und ein zweites Ende in antreibendem Eingriff
mit dem Gabelelement 62 der Drucklasche 61 auf.
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Haltemittel
sind entsprechend an dem oberen Bereich des Hauptgehäuses und
an der unteren Seite der Drucklasche 61 ausgebildet. In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
beinhalten die Haltemittel eine Vielzahl von Eindrücken 65 und
die Eingriffselemente. Die Eindrücke 65 sind
an dem Hauptgehäuse
ausgebildet und entsprechend diskreter effektiver Zahnabstände angeordnet.
Das Eingriffsmittel weißt
zumindest einen Vorsprung 66 zum Eingreifen mit der ausgewählten Eindrücken auf,
um das erste Kammelement 30 in einer vorbestimmten Position
zu arretieren, die einem vorbestimmten effektiven Zahnabstand entspricht.
Somit kann ein Benutzer einen der diskreten effektiven Zahnabstände auswählen, indem
die Positionen "1", "2", "3" und "4" auswählt werden, um auf bequeme
Weise den effektiven Zahnabstand für die Haarpflege auszuwählen. Die ausgewählte Position
wird durch den Eingriff zwischen dem Vorsprung 66 mit der
entsprechenden Vertiefung 65 auf geeignete Weise fixiert.
Dieser Eingriff kann durch Drücken
des Drucklaschenelements 61 weg von der ausgewählten Position
entlang der zweiten Richtung und durch die Elastizität der Drucklaschenanordnung
gelöst
werden.
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Es
wird nun auf die Funktion des Zahnabstandseinstellmittels Bezug
genommen, wobei dann, wenn die Drucklasche entlang der zweiten Richtung bewegt
wird, das Gabelbauteil 62, das sich unter der Drucklasche 61 befindet,
das zweite Ende des Hebels antreibt, wodurch eine Schwenkbewegung
des ersten Endes des Hebels um eine Schwenkachse 64 bewirkt
wird, wodurch das erste Kammelement 30 entlang der zweiten
Richtung bewegt wird, um den effektiven Zahnabstand einzustellen.
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Unter
Bezugnahme auf 12 bis 14 ist ein
drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung von einem Haarpflegegerät gezeigt,
das wie ein Kamm 3 konfiguriert ist. Der Kamm 3 beinhaltet
Kämmmittel,
Mittel zum Einstellen des effektiven Zahnabstands, ein Hauptgehäuse 10 und eine
Kamm-Unterbaugruppe 20. Die Kamm-Unterbaugruppe weist ein erstes Kammelement 30,
ein zweites Kammelement 40 und ein Zahnbreiteneinstellmittel 50 auf.
Jedes von dem ersten Kammelement 30 und dem zweiten Kammelement 40 beinhaltet
eine Vielzahl länglicher
Zähne 31, 41,
die sich von einem Basisbereich 32, 42 erstrecken.
In diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die relative Anordnung der Kammelemente und des Zahnabstandseinstellmittels 50 im
Wesentlichen identisch zu der des ersten Ausführungsbeispiels, allerdings
mit geeigneten entsprechenden Modifikationen, die für den Fachmann
offensichtlich sind.
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Unter
Bezugnahme auf 15 bis 17 ist ein
viertes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gezeigt, das als ein Kamm 4 konfiguriert
ist, ähnlich
dem des dritten Ausführungsbeispiels,
wobei jedoch das Zahnabstandseinstellmittel 60 des zweiten
bevorzugten Ausführungsbeispiels
verwendet wird.
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Nachfolgend
sind Alternativen zu der vorliegenden Erfindung beschrieben, die
lediglich für
Referenzzwecke angegeben sind.
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Unter
Bezugnahme auf 17A ist eine modifizierte Form
des Kamms aus 15 bis 17 gezeigt.
Dieser Kamm beinhaltet ein bewegliches erstes Kämmmittel und ein feststehendes
zweites Kämmmittel,
die relativ zueinander bewegbar sind, so dass der effektive Zahnabstand
des Kamms eingestellt werden kann, dass heißt, der Zahnabstand quer zum
Kamm. Dieses spezielle Ausführungsbeispiel
ist im Wesentlichen identisch zu dem Ausführungsbeispiel aus 15 bis 17,
mit der Ausnahme, dass das bewegliche Kammelement 30 des ersten
Kämmmittels
zwischen einem linken feststehenden Kammelement 401 und
einem rechten feststehenden Kammelement 402 des zweiten
Kämmmittels
angeordnet ist. Durch die Anordnung des beweglichen Kammelements 30 zwischen
den beiden feststehenden Kammelementen 401, 402 des
zweiten Kämmmittels
werden Belastungen auf das bewegliche Kammelement 30 vermieden
oder vermindert, da die Belastung zunächst durch die feststehenden
Kammelemente gemittelt und verteilt wird. Es sei angemerkt, dass
die Breite der Zähne,
die eine Abmessung der Zähne
entlang der Längsrichtung
der Kammelemente ist, vergleichbar ist mit dem Abstand zwischen benachbarten
Zähnen
an einem Kammelement, so dass der effektive Zahnabstand zum Variieren
der Spannung, die auf das Haar aufgebracht wird, graduell zwischen
einem Maximum und einem Minimum eingestellt werden kann.
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Unter
Bezugnahme auf 18 ist ein fünftes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gezeigt, das als eine Haarbürste 5 konfiguriert
ist. Diese Haarbürste 5 beinhaltet
eines erstes (bewegbares) Kämmmittel,
ein zweites (feststehendes) Bewegungsmittel, einen Handgriff und
ein Einrichtung zum Einstellen des effektiven Zahnabstands. In diesem
bevorzugten Ausführungsbeispiel beinhaltet
die Haarbürste
eine Vielzahl von radial verlaufenden Borsten, die zu dem ersten
Kämmmittel
organisiert sind, das eine erste Gruppe von beweglichen Borsten 531 aufweist,
und ein Kämmmittel,
das eine zweite Gruppe von feststehenden Borsten 532 aufweist.
Die beweglichen Borsten sind mit einer Welle oder Basisbereich 540 verbunden,
der entlang der Längsrichtung
bewegbar ist, die der ersten Richtung der früheren Ausführungsbeispiele entspricht. Die
Gruppe an beweglichen Borsten 531 sind entlang der Längsachse
(der "ersten Richtung") der Haarbürste verlagerbar,
und zwar durch Verbindung der Zähne
mit Einstellmitteln, die ähnlich
jenen sind, die in den früheren
bevorzugten Ausführungsbeispielen beschrieben
wurden. In diesem speziellen Ausführungsbeispiel ist ein Drehrad 550 mit
einem radialen Schlitz zum Eingreifen mit einem Vorsprung 560 vorgesehen,
der mit der Welle 540 verbunden ist, um die zweite Borstengruppe
entlang der axialen oder ersten Richtung zu bewegen, wie als ein
Beispiel gezeigt ist.
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Unter
Bezugnahme auf 19 und 19A ist
ein sechstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben, das ebenfalls als eine Haarbürste 6 ausgestaltet
ist, die ein bewegbares Kammelement 630 mit Zahnelementen 631 beinhaltet,
die sich radial von dem Basisbereich 632 der Kammelemente
erstrecken. Die Haarbürste 6 weist
ferner ein feststehendes Kammelement 640, das an dem Gehäuse 10 der
Haarbürste
befestigt ist, und Zahnelemente 641 auf, die sich von dem
Basisbereich 642 des feststehenden Kammelements erstrecken.
Im Gegensatz zu der Haarbürste
aus 18 sind die Zahnelemente 631 des beweglichen Kammelements 630 von
diesem speziellen Ausführungsbeispiel
in der Mitte zwischen ersten 641A und zweiten 641B Reihen
von Zahnelementen angeordnet, die sich radial von dem Basisbereich 642 des feststehenden
Kammelements erstrecken. Ähnlich dem
Ausführungsbeispiel
aus 17A wird durch diese zwischenliegende
Anordnung des beweglichen Kammelements zwischen zwei Reihen von
feststehenden Zahnelementen die Belastung von den beweglichen Zahnelementen
für ein
effektiveres und dauerhafteres Bürsten
vermieden oder vermindert.
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Noch
ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in 20A–20F gezeigt.
Dieses Ausführungsbeispiel
ist ein Haarpflegegerät
in der Form eines Kamms mit einem ersten (beweglichen) Kämmmittel,
einem zweiten (feststehenden) Kämmmittel,
einem Handgriff und Mitteln zum Einstellen des effektiven Zahnabstands.
Das Kämmmittel 702 weist
ein erstes Kämmmittel
und ein zweites Kämmmittel
auf, die an dem Handgriff 701 angebracht sind. Das erste
Kämmmittel
hat eine zweite Kämmreihe 705.
Das zweite Kämmmittel
hat eine erste 703 und eine dritte 707 Kämmreihe.
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Wie
in 20A zu sehen, weist der Kammbereich zumindest
eine erste Kammreihe 703 mit Zähnen 704, die an dem
Handgriff 701 befestigt ist, und eine zweite Kammreihe 705 mit
Zähnen 706 auf. In
dieser speziellen Ausgestaltung ist ferner eine dritte Kammreihe 707 an
dem Handgriff 701 befestigt.
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Die
zweite Kammreihe 705 ist an einer im Wesentlichen parallelen
Achse bezüglich
dem ersten und dritten Kamm 703 und 707 montiert
und relativ zu sowohl der ersten als auch der dritten Kammreihe 703, 707 entlang
dieser parallelen Achse bewegbar. Auf diese Weise kann der zweite
Kamm 705 bewegt werden, um den effektiven Abstand 708 zwischen den
Zähnen
in einer Richtung quer zu den Achsen zu reduzieren, an denen die
Kämme montiert
sind.
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Ähnlich den
anderen obigen Ausführungsbeispielen
kann das Kämmmittel 702 aus
Metall, Kunststoff oder anderen geeigneten Materialien hergestellt
sein. Wenn Haar mit dem Kämmmittel 702 in Eingriff
kommt und es unter Spannung gezogen und erhitzt wird, kann ein Glätten des
Haars oder ein Styling durchgeführt
werden. Um die Effizienz des Glättens
und Stylings zu verbessern, können
einige oder alle der Kämmzähne oder
der Kämmreihen
aus wärmeleitenden
Materialien, wie zum Beispiel Metall, oder mit einer Metallbeschichtung
hergestellt sein. Mit einem solchen wärmeleitenden Kämmmittel
kann Hitze durch das Kämmmittel
absorbiert und effizienter auf das sich in Eingriff befindliche
Haar übertragen
werden, wodurch die Effizienz des Stylings verbessert wird. Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist das zweite (feststehende) Kämmmittel
aus Metall hergestellt, so dass Wärme durch den Basisbereich
absorbiert und über
die Kämmzähne auf
das Haar übertragen
werden kann. Da die feststehenden Kämmmittel fest an dem Handgriff
befestigt sind, sind sie robuster als der bewegbare Kamm und können daher
höheren
Kämm-Spannungen
widerstehen. Es ist daher bevorzugt, dass die Zähne an den feststehenden Kammreihen
wärmeleitend
sind und beispielsweise aus Metall oder anderen wärmeleitenden Materialien
hergestellt sind. Ferner können
Heizmittel vorgesehene sein, um ein Erhitzen der Kämmmittel
zu bewirken.
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Die
Anordnung der Kämme
kann in 20F gesehen werden, wobei der
mittlere zweite Kamm 705 in einem Spalt 709 zwischen
dem ersten und dem dritten Kamm 703 und 707 bewegbar
ist.
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Eine
Bewegung des zweiten Kamms 705 wird durch einen Benutzer
bewirkt, der einen Knopf 711 oder 712 betätigt. In
diesem Ausführungsbeispiel sind
zwei Knöpfe
vorgesehen, und die Betätigung von
einem davon führt
zu einer Bewegung des zweiten Kamms 705. Die Verwendung
von zwei Knöpfen an
gegenüberliegenden
Seiten des Handgriffs dient der Betätigung, wenn der Kamm entweder
in der linken oder rechten Hand eines Benutzers gehalten wird.
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Der
Betätigungsmechanismus
kann in größerem Detail
in 20D gesehen werden. Der Knopf 712 ist
mit einer Welle 714 verbunden, die auf einen Nocken 715 wirkt.
Die Welle und der Nocken haben zusammenwirkende Flächen, so
dass ein Eindrücken
des Knopfes 712 und somit der Welle 714 ein Zurückziehen
des Bauteils 76 bewirkt, an dem die Nockenfläche 715 gehalten
ist.
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Es
sei angemerkt, dass das Element 716 nicht direkt mit dem
Kamm 705 verbunden ist. Obwohl eine direkte Verbindung
die erforderliche Bewegung des Kamms 705 bewirken würde, besteht
der Zweck dieses Ausführungsbeispiels
nicht darin, den Kamm 705 durch ein diskretes Intervall
zu bewegen und zu arretieren. Stattdessen bewirkt die Betätigung des
Knopfes 712 eine kontinuierliche Bewegung des Kamms 705,
und ein Benutzer kann den reduzierenden Spalt zwischen den Zähnen der
Kämme durch Steuerung
der Tiefe des Eindrückens
des Knopfes 712 steuern. Die Gefahr einer direkten Verbindung besteht
darin, dass ein Benutzer den Knopf 712 zu hart drücken und
Haare zwischen den Zähnen
einklemmen kann, wodurch Schmerzen und eine Beschädigung der
so eingeklemmten Haare bewirkt werden können. Natürlich kann die Richtung der
Bewegung des beweglichen Kamms 705 durch Veränderung
der Nockenflächenbeziehung
zwischen der Welle 714 und dem Nocken 715 ohne
Verlust an Generalität
verändert
werden.
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Um
diese Wirkung zu beschränken,
wird ein Druckbegrenzungsmechanismus verwendet, um den durch die
Zähne gegen
das Haar, das dazwischen eingeklemmt ist, aufgebrachten Druck zu
begrenzen.
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Der
Druckbegrenzungsmechanismus kann eine Vielfalt von Ausgestaltungen
haben und ist in diesem Ausführungsbeispiel
als ein Vorspannmechanismus mit dem Betätigungsmechanismus realisiert.
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Es
wird wieder auf 20D Bezug genommen, in der gesehen
werden kann, dass die Bewegung des Elements 716 weg vom
Kammende des Geräts
durch ein zweites Vorspann mittel in der Form einer Druckfeder 717 auf
einen Bereich 719 übertragen
wird, der mit dem Kamm 705 in direkter Verbindung steht.
Der Bereich 719 wiederum, der die Form eines U-förmigen Elements
hat, wirkt gegen das Drücken
eines ersten Vorspannmittels 718, das dazu dient, den Kamm 705 in
die offene Position zurück
zu bewegen. In diesem Ausführungsbeispiel
hat das erste Vorspannmittel 718 eine geringere Druckkraft als
das zweite Vorspannmittel 717. Beim Bewegen des Knopfes 712 werden
die Elemente 716 und 717 im Wesentlichen gleichzeitig
gegen das Drücken
des Vorspannmittels 718 bewegt. Sollte jedoch der Benutzer
den Knopf 712 bis zu einem Ausmaß drücken, bei dem zuviel Druck
auf das Haar zwischen den Zähnen
des Kamms aufgebracht würde,
wird eine weitere Bewegung des Kamms 705 durch den Grenzwert
der Druckfeder 717 gesteuert.
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Unter
Bezugnahme auf 20C kann gesehen werden, dass
jeder Knopf 711 und 712 eine separate Welle 714, 721 betätigt, die
wiederum auf ihre eigenen Nockenflächen 715, 722 wirken.
Diese Nockenflächen
sind in einer entgegengesetzten Beziehung am Ende des Elements 716 so
abgewinkelt, um in der korrekten Richtung zu wirken, und zwar unabhängig davon,
welcher Knopf 712 oder 711 gedrückt wird.
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Noch
ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in 21A–E gezeigt. In diesem Ausführungsbeispiel
weist das Haarpflegegerät
einen Kamm auf, der an einem Handgriff angebracht ist, wobei ebenfalls
erhitzte Luft auf das Haar angewendet wird, das zwischen den Zähnen des
Kamms hindurch gezogen wird. Andererseits ist der Mechanismus ähnlich dem
mit drei Sätzen
von Borsten oder Zähnen 801, 802 und 803,
die sich von dem Griffbereich 804 erstrecken. Wie in dem
vorhergehenden Ausführungsbeispiel
ist die mittlere Reihe von Zähnen 802 bezüglich der
beiden äußeren Reihen
bewegbar.
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Unter
Bezugnahme auf 21D kann gesehen werden, dass
der Betätigungsmechanismus
einen Knopf 806 aufweist, der wiederum eine Welle 807 drückt, die
gegen eine abgewinkelte Nockenfläche 808 wirkt.
In diesem Beispiel wird durch Drücken des
Knopfes die Nockenfläche
in Richtung des Kamms des Gerätes
bewegt, um den beweglichen Kamm 802 von dem Handgriff wegzudrücken.
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Eine Übertragung
der Kraft auf den Kamm 802 erfolgt gegen ein erstes Vorspannmittel 811, dass
dazu dient, den Kamm zum breitesten Zahnabstand zurückzubewegen.
Diese Kraftübertragung
erfolgt jedoch durch ein zweites Vorspannmittel 812, das
wiederum den Druck begrenzen kann, der seitlich auf das durch den
Kamm gezogene Haar aufgebracht wird. Als Ergebnis ist der Kamm 805 zwischen den
beiden Druckfedern 811 und 812 ausbalanciert. Vorausgesetzt,
dass die Druckkraft des ersten Vorspannmittels 811 kleiner
ist als die des zweiten Vorspannmittels 812, bewirkt eine
Bewegung der Nockenfläche 808,
dass der Kamm 802 so bewegt wird, dass die Zähne den
Abstand zwischen den Zähnen des
Kamms 805 und der benachbarten Kämme 801 und 803 reduzieren.
Sollte der auf das Haar aufgebrachte Druck größer sein als der Grenzwert
des zweiten Vorspannmittels 812, so bewirkt eine weitere Bewegung
des Knopfes und der Nockenfläche 808 nur
ein Zusammendrücken
der Feder 812 und führt zu
keiner weiteren Bewegung des Kamms 802.
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Ein
noch weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in 22A–D gezeigt, in denen die Erfindung
in Form eines Kamms realisiert ist, der ähnlich dem ist, der in 20A gezeigt ist. Der Unterschied zu diesem Ausführungsbeispiel
besteht in dem Betätigungsmechanismus.
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Eine
Betätigung
wird durch Verschieben des Knopfes 902 bezüglich des
Handgriffs 901 erreicht. Wie insbesondere in 22A gezeigt, ist der bewegbare Kamm 904 zwischen
den äußeren Kämmen 903, 905 bewegbar,
um den Zahnabstand zu reduzieren. Ein Zurückschieben des Schiebeknopfes 902 weg
von den Kämmen
bewirkt eine ähnliche
Bewegung des Elements 907. Der Kamm 904 ist direkt
mit dem distalen Bereich 908 verbunden, der zwischen den
beiden Vorspannmitteln 911 und 912 wirkt.
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Durch
eine anfängliche
Bewegung des Schiebeschalters 902 wird durch das Element 907 und
das zweite Vorspannmittel 912 übertragen, um so eine Bewegung
des Bereichs 908 und des Kamms 904 gegen die Wirkung
des Vorspannmittels 911 zu bewirken. Wie bei den vorhergehenden
Ausführungsbeispielen
ist die Druckkraft des ersten Vorspannmittels 911 geringer
als die des zweiten Vorspannmittels 912. Sollte jedoch
der Druck, der zwischen den Zähnen
durch das durch die Zähne
geführte
Haar erzeugt wird, den Grenzwert des zweiten Vorspannmittels 912 überschreiten,
bewirkt eine weitere Bewegung des Schiebeschalters 902 ein
Zusammendrücken
der Feder 912 anstelle einer weiteren Bewegung des Kamms 904.
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In
der vorstehenden Beschreibung wurden gleiche Bezugszeichen verwendet,
um Teile zu bezeichnen, die in den verschiedenen Ausführungsbeispielen
gleich sind, und zwar ohne Verlust an Generalität.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele
erläutert
wurde, die vorstehend beschrieben wurden, ist beabsichtigt, dass
die Ausführungsbeispiele lediglich
Beispiele sind, die nicht als beschränkend angesehen werden sollen.
Außerdem,
obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf Kammzubehör, Kämme und
Haarbürsten
beschrieben wurde, ist es beabsichtigt, dass die Erfindung auch
auf andere Haarpflegegeräte,
Zubehör
oder Vorrichtungen angewendet werden kann, und zwar mit oder ohne
Modifikationen.