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Diese Erfindung bezieht sich generell
auf Haarpflegemittel wie Haarpflegevorrichtungen, Zubehör und Apparate
und spezielle auf Haarpflegevorrichtungen, Zubehör und Apparate mit Mitteln
zum Haarkämmen
inklusive Kämmen
und Haarbürsten. Im
spezielleren, obwohl selbstverständlich
nicht darauf beschränkt,
bezieht sich diese Erfindung auf Haarpflegevorrichtungen mit Mitteln
zur Aufbringen von Spannung auf das Haar und Heizmöglichkeiten, um
das Haar zu heizen oder zu wärmen,
wenn es unter Spannung ist. Diese Erfindung bezieht sich ebenso
auf einen Haarpflegeapparat mit einem Luftgebläse und einem Kammaufsatz mit
einstellbaren Zwischenräumen
zwischen den Zähnen,
welcher als Zubehör
mit einem Haarpflegeapparat mit einem Luftgebläse gekoppelt werden kann.
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Haarpflegevorrichtungen mit Mitteln,
um Spannung in das Haar zu bringen, sind bekannt und weithin verwendet
für generelle
Haarpflege wie Kämmen
und Stylen oder zum Glätten
und Säubern
von Haar, welches unordentlich geworden ist. Diese Arten von Haarpflegeapparaten
werden ebenfalls verwendet, um Haarbehandlungen durchzuführen, ebenso
wie Schmutz zu entfernen und fettiges und verklumptes Haar zu entwirren.
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US-Patent 5, 729, 907 beschreibt
eine solche Haarpflegevorrichtung als einen Aufsatz für einen
Haartrockner mit einem Kamm und einer hitzedurchlässigen Platte
zum simultanen Trocknen und Geraderichten von jemandes Haar.
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US-Patent 3, 939, 850 beschreibt
einen kombinierten Haarkamm, Kämm-
und Trocknervorrichtung mit arrangierten Blenden zum forcieren des
warmen Haares. Die Veröffentlichung
aus dem Vereinigten Königreich
Nr. GB 2, 365, 355 beschreibt einen Haarpflegeapparat mit einem
kombinierten Haartrockner und Kamm zum Trocknen und Glätten von Haar.
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Haarpflegeapparate und Vorrichtungen
mit Mitteln zum Kämmen
oder zum Einbringen von Spannung in das Haar, so wie jene, die oben
beschrieben sind, beinhalten üblicherweise
eine Vielzahl von verlängerten
Zähnen,
welche entlang der Länge
angeordnet sind und von einer verlängerten Basis des Hauptgehäuses der
Vorrichtung oder des Apparates hervorstehen. In Verwendung verbinden
sich die verlängerten
Zähne mit
dem Haar und befinden sich zwischen Kopfhaut und dem Griffteil des
Apparates oder der Vorrichtung. Die bekannten Haarpflegevorrichtungen,
Zubehör
und Apparate mit solchen kämm- oder
spannungseinbringenden Charakteristika leiden üblicherweise an dem gewöhnlichen
Unzulänglichkeit,
daß der
Zahnabstand nicht immer passend ist, was bedeutet, daß unterschiedliche
Vorrichtungen, Zubehör
oder Apparate ausgewählt
werden müssen für unterschiedliche
Personen, um ein optimales Styling, Pflegen oder Behandeln des Haares
von unterschiedlicher Dicke oder Charakteristik zu erreichen.
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Infolgedessen wird es höchst wünschenswert
sein, wenn Vorrichtungen, Zubehör
oder Apparate geliefert werden können,
mit solchen Eigenschaften, welche jene Unzulänglichkeiten von solchen konventionellen
Mitteln oder Vorrichtungen verringern. Solche Vorrichtungen oder
Apparate sollten relativ simpel und einfach zu bedienen sein ohne komplizierte
oder sorgfältige
Schritte zur Einstellung zu benötigen.
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Es ist daher ein Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, verbesserte Haarpflegevorrichtungen, Zubehör und Apparate
zu bieten mit Mitteln zum Kämmen
oder zum Einbringen von Spannung, welche die Unzulänglichkeiten
der bekannten Vorrichtungen und Mittel verringern. Es ist ebenfalls
ein Gegenstand von dieser Erfindung ein Aufsatz für Haarpflegeapparate
oder Haarpflegevorrichtungen oder Apparate mit Mitteln zum Kämmen zu
bieten mit einstellbaren Zahnabständen passend für den Gebrauch
zum Haarfönen,
Glätten
oder Stylen. Selbstverständlich
sind die oberen Eigenschaften zu lesen als Minimum zur Versorgung
des Verkehrs mit einer nützlichen
Auswahl.
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Bezüglich eines ersten Aspektes
der vorliegenden Erfindung, ist eine Haarpflegevorrichtung vorgesehen,
welche Haarkämmmittel
beinhaltet und Mittel zum Einstellen effektiver Zahnabstände zwischen
den angrenzenden Kämmzähnen, wobei
die bezeichneten Kämmmittel
eine Vielzahl von Kämmzähnen beinhalten,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
einige von den bezeichneten Kämmzähnen thermisch
leitend sind, so daß Wärme von
den bezeichneten Kämmmitteln
zu dem bezeichneten Haar durch die bezeichneten thermisch leitfähigen Kämm-Zähnen geleitet
werden kann, wenn das bezeichnete Haar unter Spannung gebracht wird
mit den bezeichneten Kämm-Zähnen.
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Vorzugsweise ist die Eingriffspannung
auf das Haar einstellbar durch Veränderung des effektiven Zahnabstandes
zwischen den nebeneinander liegenden Kammzähnen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
umfaßt
die Haarkammeinrichtung eine erste Kammreihe und eine zweite Kammreihe,
die jeweils eine Mehrzahl von Zähnen
haben, wobei die erste und zweite Kammreihe relativ beweglich sind,
so daß der
effektive Zahnabstand quer über
die Kammeinrichtung variabel ist durch Relativbewegung der ersten
und zweiten Kammreihen, wobei zumindest einige der Kammzähne thermisch
leitend sind, so daß,
wenn Haar in-Eingriff unter Spannung mit der Kammeinrichtung steht,
Wärme auf
das Haar über
die thermisch leitenden Kammzähne übertragen
werden kann.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
sind zumindest einige der Kammzähne
der ersten und zweiten Kammreihen so ausgebildet, daß der effektive
Zahnabstand quer über
die Kammeinrichtung einstellbar ist durch Relativbewegungen zwischen
den Kammreihen.
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Vorzugsweise ist die Breite einiger
der Kammzähne
vergleichbar mit ihrem Zahnabstand.
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Vorzugsweise ist die Breite einiger
der Kammzähne
vergleichbar mit dem Zahnabstand zwischen korrespondierenden aneinander
grenzenden Kammzähnen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
umfaßt
die Haarpflegevorrichtung Heizeinrichtungen, wobei die Heizeinrichtungen
so angeordnet sind, daß Wärme, die
von den Heizeinrichtungen erzeugt wird, von den Heizeinrichtungen
auf das Haar über
die Kammeinrichtung übertragen
werden kann.
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Vorzugsweise umfaßt die Kammeinrichtung erste
Kammeinrichtungen und zweite Kammeinrichtungen, die relativ beweglich
sind.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
umfaßt
die Haarpflegevorrichtung ein Hauptgehäuse, wobei die ersten Kammeinrichtungen
relativ beweglich zu dem Hauptgehäuse sind, wobei die ersten Kammeinrichtungen
eine erste Kammreihe umfassen, wobei die zweiten Kammeinrichtungen
eine zweite und dritte Kammreihe umfassen, wobei die erste, zweite
und dritte Kammreihe im wesentlichen parallel zueinander sind und
die erste Kammreihe zwischen der zweiten und dritten Kammreihe liegt, wobei
der effektive Kammzahnabstand der Kammeinrichtung quer zu den Kammreihen
durch Relativbewegung der ersten, zwischen der zweiten und dritten
Kammreihe ist.
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Vorzugsweise sind die zweiten und
dritten Kammreihen im allgemeinen thermisch leitend.
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Vorzugsweise umfassen die Kammeinrichtungen
metallische Kammzähne,
die sich von einer metallischen Basis erstrecken.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
umfassen jede der ersten, zweiten und dritten Kammreihen eine Mehrzahl
von allgemein parallelen Kammzähnen,
wobei die Zähne
der Kammreihen ausgebildet sind, so daß der effektive Zahnabstand über die Kammeinrichtung
einstellbar ist durch Relativbewegungen der Kammreihen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform,
einschließlich
eines Handgriffes, sind die ersten Kammeinrichtungen jeweils beweglich
und stationär,
relativ zu dem Handgriff, wobei die Breite der Zähne auf der ersten Kammeinrichtung
vergleichbar mit dem Zahnabstand zwischen korrespondieren angrenzenden Zähnen oder
Zahnpaaren auf der zweiten Kammer in Richtung ist, so daß der effektive
Abstand über
die Kammeinrichtung einstellbar ist, durch Bewegung der zweiten
Kammeinrichtung.
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Vorzugsweise sind zumindest einige
der Zähne
auf der zweiten Kammeinrichtung thermisch leitend, so daß, wenn
Haar in Eingriff mit der Kammanordnung steht, Wärme auf das Haar über die
thermisch leitenden Zähnen übertagen
werden kann.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
umfaßt
die Haarpflegevorrichtung einen Handgriff, wobei Relativbewegungen
zwischen der ersten und zweiten Kammeinrichtung durch einen Betätigungsknopf
zu betätigen
sind, der schwenkbar um ein Scharnier ist, wobei die bewegliche
Kammeinrichtung von dem Handgriff weggedrückt ist, wenn der Knopf gedrückt ist.
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Vorzugsweise steht der Betätigungsknopf unter
einer Federspannung, um die bewegliche Kammeinrichtung zu dem Handgriff
zurückzudrücken, wenn
der Betätigungsknopf
gelöst
wird.
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Vorzugsweise sind die ersten und
zweiten Kammeinrichtungen relativ translatorisch in eine erste Richtung
beweglich, wobei die Kammzähne
im wesentlichen länglich
sind und sich in einer zweiten Richtung erstrecken, wobei die relative
Translation zwischen der ersten und zweiten Kammeinrichtung in die
erste Richtung die länglichen
Zähne auf
einer Kammeinrichtung dazu veranlaßt, den Raum zwischen angrenzenden
Zahnpaaren auf der anderen Kammeinrichtung zu überschreiten, um den effektiven
Zahnabstand der Vorrichtung zu variieren, wobei die Einrichtungen
zur Einstellung des effektiven Zahnabstandes die relative Translation
zwischen der ersten und zweiten Kammeinrichtung steuert.
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Vorzugsweise umfaßt die Einrichtung zur Einstellung
des effektiven Zahnabstandes ein Drehrad.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
bewegt eine vollständige
Umdrehung des Drehrades um seine Rotationsachse einen Kammzahn in
eine Position, die vorher von einem angrenzenden Zahn eingenommen
wurde.
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Vorzugsweise ist das Drehrad mit
einem Drehknopf verbunden, wobei der Drehknopf einen mit einem Schraubgewinde
versehenen Schaft umfaßt,
dessen Längsachse
parallel zu ersten Richtung liegt.
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Vorzugsweise sind die ersten und
zweiten Richtungen im wesentlichen rechtwinklig zueinander.
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Vorzugsweise umfassen die Einrichtungen zur
Einstellung des effektiven Zahnabstandes Einrichtungen zur graduellen
Translation einer der Kammeinrichtungen.
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Vorzugsweise ist die graduelle Translation eine
der Kammeinrichtungen angetrieben durch einen mit einem Schraubgewinde
versehenen Rotationsschaft, dessen Längsachse parallel zur ersten Richtung
liegt.
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Vorzugsweise umfassen die Zahnabstandseinstelleinrichtungen
darüber
hinaus Einrichtungen zum Halten der einen Kammeinrichtung an einer
vorbestimmten Position entlang der ersten Richtung.
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Vorzugsweise korrespondieren die
vorbestimmten Positionen diskret den Einstellungen des effektiven
Zahnabstandes der Vorrichtung.
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Vorzugsweise sind die Zahnabstände auf
der ersten und zweiten Kammereinrichtungen im wesentlichen gleich.
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Vorzugsweise umfaßt das Hauptgehäuse ein hohles
Element mit einem Lufteinlaß,
einem Luftauslaß und
einem Halsbereich, der den Lufteinlaß und Luftauslaß miteinander
verbindet, wobei die Kammelemente an dem Luftauslaß angeordnet
sind, mit den Zähnen
von dem Luftauslaß wegweisend.
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Vorzugsweise umfaßt das Hauptgehäuse Einrichtungen
zur Kopplung der Düse
eines Haarpflegeapparates mit einem Gebläse.
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Vorzugsweise ist die Vorrichtung
eine Haarbürste
oder ein Haarbürstenaufsatz,
wobei die Zähne aus
Borsten gebildet sind und die zweite Richtung, entlang welcher sich
die Borsten erstrecken, radial von der Längsachse der Bürste ausgeht.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist eine Haarpflegevorrichtung vorgesehen,
umfassend:
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- – ein
Hauptgehäuse;
- – zumindest
ein erster Kamm, der an dem Gehäuse montiert
ist;
- – zumindest
ein zweiter Kamm, der an dem Gehäuse montiert
ist auf einer im wesentlichen parallelen Achse zu dem ersten Kamm
und beweglich bezüglich des
ersten Kammes ent lang der parallelen Achse, so daß Zähne auf
dem zweiten Kamm zwischen den Zähnen
des ersten Kammes beweglich sind, um den Zahnabstand in einer Querrichtung
zu verringern;
- – Betätigungseinrichtungen
zur Betätigung
einer Bewegung des zweiten Kammes; und
- – ein
druckbegrenzender Mechanismus zur Vermeidung einer weiteren Bewegung
des zweiten Kammes, wenn ein Schwellwertdruck gegen weitere Bewegung
erreicht wird, verursacht durch Haar zwischen den Zähnen des
ersten und zweiten Kammes.
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Vorzugsweise ist das zweite Kammelement durch
eine erste Vorspanneinrichtung in Richtung einer Position vorgespannt,
in der Zähne
der ersten und zweiten Kammeinrichtung im wesentlichen übereinander
liegen in einer Querrichtung.
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Vorzugsweise überlagert der Betätigungsmechanismus
die erste Vorspanneinrichtung zur Betätigung der Bewegung des zweiten
Kammes.
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Vorzugsweise umfaßt der Druck begrenzende Mechanismus
eine zweite Vorspanneinrichtung, die auf oder innerhalb des Betätigungsmechanismus wirkt,
um eine weitere Bewegung des Betätigungsmechanismus
ohne weitere Bewegung des zweiten Kammes zu ermöglichen, wenn ein Schwellwert
der zweiten Vorspanneinrichtung erreicht wurde.
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Vorzugsweise umfaßt der Betätigungsmechanismus einen Knopf,
der von einem Benutzer zu betätigen
ist und eine indirekte Verbindung zwischen dem Knopf und dem zweiten
Kamm, wobei die indirekte Verbindung die zweite Vorspanneinrichtung umfaßt.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen:
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Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung werden erklärt
in größerem Detail und
beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigt:
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1 ist
eine Draufsicht auf einen Kammaufsatz, der eine erste bevorzugte
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ausmacht, bei dem sich die Zähne der
ersten und zweiten Kammelemente überlappen.
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2 ist
eine Seitenansicht des Aufsatzes nach 1,
gesehen von der linken Seite,
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3 ist
eine Seitenansicht des Aufsatzes nach 1,
gesehen von der rechten Seite,
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3 ist
eine Querschnittsansicht des Aufsatzes der 1 entlang der Schnittlinie A-A,
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4A ist
eine vergrößerte Ansicht
des umkreisten Bereiches der A,
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4B ist
eine vergrößerte Ansicht,
die den Querschnitt oben (links) und unten (links) des Einstellknopfes
zeigt.
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5 ist
eine Querschnittansicht des Haaraufsatzes nach 1 entlang der Schnittlinie B-B,
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5A ist
eine vergrößerte Ansicht
des umkreisten Bereiches der 5,
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5B und 5C sind Teilschnittansichten
des Haaraufsatzes der 1,
entlang der Linien C-C und D-D nach 4,
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6 ist
eine Draufsicht, die die Kammsubanordnungen abgenommen von dem Rest
des Aufsatzes zeigt,
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6A ist
die Vorderansicht der 1 mit entfernten
Kammelementen,
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7 zeigt
die Handhabung des Einstellknopfes zur Variation des Zahnabstandes
des Aufsatzes nach 1,
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7A ist
eine vergrößerte Ansicht,
die den umkreisenden Bereich der 7 zeigt,
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8 ist
eine Draufsicht eines Kammaufsatzes, der eine zweite bevorzugte
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung bildet,
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9 ist
eine Querschnittansicht des Kammaufsatzes nach 8, entlang der Linie A-A,
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9A ist
eine Teilschnittansicht des Aufsatzes nach 8, entlang der Linie C-C,
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9B ist
eine Vorderansicht des Aufsatzes nach 8,
mit der entfernten Kammsubanordnung,
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9C ist
eine vergrößerte Ansicht
des umkreisten Bereiches, die in gößerem Detail die Eingriffseinrichtung
zeigt, verbunden mit dem unteren Teil des Schwenkelementes,
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10 ist
eine Querschnittansicht des Aufsatzes nach 8 entlang der Linie B-B und 10A ist eine vergrößerte Ansicht
des umkreisten Bereiches,
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11 ist
eine Hinteransicht des Kammaufsatzes nach 8, die in größerem Detail das Schwenkelement
zur Bewegung des Eingriffshebels zeigt,
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12 ist
eine Vorderansicht des Haarkammes einer größeren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung mit entferntem Kammelement,
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13 ist
eine Draufsicht auf den Haarkamm nach 12,
mit intakten Kammelementen,
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14 ist
eine Querschnittsansicht des Haarkammes nach 13 entlang der Linie A-A nach 12,
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15 ist
die Seitenansicht einer vierten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, konfiguriert als Haarkamm,
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16 ist
eine Draufsicht auf den Haarkamm nach 15,
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17 ist
eine Querschnittansicht des Haarkammes nach 15, die die wichtigeren Eigenschaften
der Zahneinstelleinrichtungen zeigt,
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17A ist
eine Querschnittsansicht einer modifizierten Version des Haarkammes
nach 15, die die fixen
und beweglichen Kammelemente wie auch die Zahneinstelleinrichtungen
zeigt,
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18 ist
eine Querschnittsansicht einer Haarbürste, die eine fünfte bevorzugte
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt,
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19 ist
eine Querschnittsansicht einer Haarbürste die eine sechste bevorzugte
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt,
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19A ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A nach 19,
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20A ist
eine Vorderansicht eines Haarpflegeapparates in Übereinstimmung mit einer weiteren
Ausführungsform
der Erfindung,
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20B ist
eine Seitenansicht des Apparates nach 20A,
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20C ist
eine Querschnittsendansicht durch die Achse A-A nach 20A,
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20D ist
eine Querschnittsvorderansicht des Apparates nach 20A,
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20E ist
eine Querschnittsendansicht auf der Achse B-B der 20D,
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20F ist
eine Endansicht des Apparates nach 20B,
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21A ist
eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform des Apparates,
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21B ist
eine Seitenansicht des Apparates nach 21A ,
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21C ist
eine Teilschnittansicht auf der Achse A-A der 21A,
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21D ist
eine Teilschnittansicht auf der Achse B-B nach 21B ,
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21E ist
eine Querschnittsendansicht auf der Achse C-C von 21C ,
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22A ist
eine Vorderanschnittansicht einer weiteren Ausführungsform des Apparates,
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22B ist
eine Seitenquerschnittsansicht des Apparates nach 22A,
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22C ist
eine Endansicht des Apparates nach 22B,
und
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22D ist
eine Querschnittsendansicht des Apparates nach 22A.
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Bezugnehmend auf 1 bis 7A ist
eine erste bevorzugte Ausführungsform
einer Haarpflegevorrichtung nach der vorliegenden Erfindung gezeigt, die
als Kammaufsatz konfiguriert ist. Dieser Kammaufsatz kann beispielsweise
mit einem Haartrockner verwendet werden. Der Kammaufsatz 1 umfaßt eine Haarkammeinrichtung
und Einrichtungen zur Einstellung des effektiven Zahnabstandes der
Haarkammeinrichtung. Die Haarkammeinrichtung ist auf einem Hauptgehäuse 10 montiert
und umfaßt
eine Kammsubanordnung 20. Die Kammsubanordnung umfaßt eine
erste Kammreihe oder erstes Kammelement 30, eine zweite
Kammreihe oder zweites Kammelement 40. Die Einrichtung
zur Einstellung des effektiven Zahnabstandes umfaßt Zahnbreiteneinstelleinrichtungen 50.
Jeder der ersten Kammelemente 30 und der zweiten Kammelemente 40 umfassen
eine Mehrzahl von länglichen
Zähnen 31, 41,
die sich von einem länglichen
Basisbereich 32, 42 ausstrecken. Die Erstreckungsrichtungen
der Zähne
und des Basisbereiches sind im wesentlichen rechtwinklig zueinander.
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Längliche
Zähne 31, 41 auf
demselben Kammelement sind im wesentlichen parallel zueinander und
die Separation zwischen angrenzenden länglichen Zähnen definiert den Zahnabstand.
Dieser Zahnabstand definiert die Teilung des korrespondieren Kammelementes.
In diesem Beispiel sind die Zahnabstände bzw. die Teilung 33, 43 zwischen
angrenzenden länglichen
Zähnen
desselben Kammelementes im wesentlichen identisch.
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Zusätzlich ist die Breite der Zähne und
des Zahnabstandes auf demselben Kammelement im wesentlichen identisch,
so daß die
Kammzähne
im wesentlichen regelmäßig über die
Länge des
Basisbereiches des jeweiligen Kammelementes verteilt sind. Über diese
gesamte Spezifikation bezeichnet die Breite des Zahnabstandes im
wesentlichen die Verteilung der Kammzähne über die Länge des Kammelementes oder
der Kammeinrichtung, wie jeweils geeignet. Auch die Bezeichnung
effektiver Zahnabstand bezeichnet im allgemeinen den effektiven Kammzahnabstand
quer zur Länge
des Kammelementes.
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Die länglichen Zähne 31, 41 sind
im wesentlichen steif oder halbsteif und sie sind aus Materialien wie
beispielsweise Plastik, Metall, Bakelit, Knochen oder ähnlichem
gemacht. Natürlich
können
die länglichen
Zähne auch
aus einem flexiblen Material wie zum Beispiel weichem Plastik zur
Bildung von Quasten oder Borsten gemacht sein. Wenn die länglichen Zähne aus
Plastik oder Metall gemacht sind, können die länglichen Zähne und die jeweiligen Basisbereiche
integral durch Spritzgießen,
Stauchen oder Pressen, wenn aus Metall, gemacht sein. Für eine verbesserte
Stylingeffizienz sind die Zähne 31, 41 aus
Metall oder einem anderen wärmeleitenden
Material gemacht.
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Als Variation können die länglichen Zähne auch aus Quasten oder Borsten
gemacht sein, die auf dem Basisbereich des Kammelementes als Halter
der Borsten montiert sind. Die ersten 30 und 42 Kammelemente
sind an dem Frontbereich des Hauptgehäuses 10 montiert,
so daß die
Kammelemente 30, 40 relativ beweglich sind, um
den effektiven Zahnabstand des Kammaufsatzes zu ändern, zu variieren oder einzustellen.
Dies hilft dabei, beispielsweise den optimalen Zahnabstand für Haar mit
einer entsprechenden spezifischen Dicke einzustellen.
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Da das zu kämmende Haar durch den effektiven
Zahnabstand des Kammaufsatzes 1 hindurchgehen muß, um ein
geeignetes Kämmen
zu erzielen, sollte der optimale Zahnabstand einstellbar sein, so daß dieser
weder zu breit ist, um es zu vielen Haaren zu erlauben, durch einen
einzigen Spalt zur selben Zeit hindurchzugehen, noch zu schmal,
was es dem Kamm schwer macht, sich durch das Haar zu bewegen. Wenn
Haar in Eingriff mit dem effektiven Zahnabstand steht, kann ein
gewisser Grad von Spannung auf das Haar ausgeübt werden, wenn sich das Kammelement
entlang des Haares bewegt. Eine geeignete Einstellung des effektiven
Abstandes unterwirft das in Eingriff stehende Haar in einer geeigneten Spannung,
wenn sich der Kamm entlang des Haares bewegt.
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Um den effektiven Zahnabstand oder
die Teilung einzustellen, sind die ersten 30 und 42 Kammelemenete
in einer relativ translatorisch beweglichen Konfiguration angeordnet,
so daß die
länglichen
Zähne eines
Kammelementes (des „ersten
Kammelementes")
in Richtung und von dem Zahnelement des anderen Kammelementes (das „zweite
Kammelement) bewegt werden kann. Dies resultiert in einem Bereich
effektiver Zahnabstände
durch Kooperation zwischen angrenzenden Zähnen des ersten und zweiten
Kammelementes. Als Resultat der Relativbewegung zwischen dem ersten
Kammelement 30 und dem zweiten Kammelement 40 wird
ein Teil des Zahnabstandes des ersten, beweglichen Kammelementes 30 durch
die länglichen
Zähne des
zweiten, festen Kammelementes 40 abgedeckt, wodurch der gesamte
effektive Zahnabstand 34 des Kammaufsatzes, wie in 7A geändert wird.
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Zur Vermeidung von Zweifeln ist zu
bemerken, daß durch
diese gesamten Beschreibungen der effektive Zahnabstand den Abstand
zwischen angrenzenden länglichen
Zähnen
minus des Abstandes bezeichnet, der durch die Zähne auf einem anderen Kammelement überdeckt
oder überschritten
wird.
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Da die Zahnteilung, wie durch angrenzende Zähne auf
demselben Kammelement definiert, im allgemeinen parallel zueinander
sind, ist es bevorzugt, daß die
eingestellten Zahnabstände
auch im wesentlichen parallel zueinander sind und auch im wesentlichen
parallel zu den länglichen
Zähnen
des Kammelementes. Als solche sind die Kammelemente relativ beweglich
entlang einer ersten Richtung, so daß die länglichen Zähne auf dem beweglichen Kammelement
parallel zu denen des anderen (stationären) Kammelement während der
Relativbewegungen bleiben, obwohl die Kammelemente auf unterschiedlichen
Ebenen angeordnet sind.
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Im allgemeinen ist die oben genannte
erste Richtung parallel zur Länge
des länglichen
Kammelemenetes und in einem Winkel oder Neigung zur Ausrichtung
oder Längsachse
der länglichen
Zähne. Die
länglichen
Zähne erstrecken
sich im allgemeinen entlang einer zweiten Richtung, so daß der effektive Zahnabstand 34 geeignet
eingestellt werden kann. In der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform
sind die Kammelemente so angeordnet, daß die Ausrichtung der länglichen
Zähne im
allgemeinen rechtwinklig zur Relativbewegung oder Translation zwischen den
Kammelementen ist. Auf diese Weise sind die ersten und zweiten Richtungen
in dieser Ausführungsform
im wesentlichen rechtwinklig und der effektive Zahnabstand wird
eingestellt durch Relativbewegungen der Kammelemente transversal
zur zweiten Richtung. Natürlich
können
die ersten und zweiten Richtungen nicht rechtwinklig sein und können in einem
geeigneten Winkel geneigt zueinander sein.
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Zur weiteren Erleichterung ist die
einstellbare Kammsubanordnung auf einem Kopfbereich 11 montiert,
der von dem Hauptgehäuse 10 abnehmbar ist.
Wie in 3 zu sehen, sind
Befesti gungseinrichtungen 12 auf dem Kopfbereich 11 vorgesehen,
um die abnehmbarkeit zwischen der Kammsubanordnung und dem Hauptgehäuse zu erleichtern.
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Nunmehr eher bezugnehmend auf 4 bis 7A werden die Zahnabstandseinstelleinrichtungen und
ihr Betrieb in größerem Detail
beschrieben.
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Spezifisch bezugnehmend auf die 4 bis 5C ist das zweite Kammelement 40 fest
mit dem Hauptgehäuse 10 verbunden
und im spezielleren mit dem Kopfbereich 11 des Hauptgehäuses 10,
wobei es die Zähne
im allgemeinen entlang der zweiten Richtung von dem Basisbereich 42 erstrecken.
Der Kopfbereich 11 des Hauptgehäuses ist auch im wesentlich
steif und umfaßt
eine Oberseite, eine Unterseite, Seitenschutzelemente und eine vordere Öffnung,
die die Kammzähne
offenbar. Die Seitenschutzelemente an der Seite 11, und an der Seite
12 zusammen formen eine Klammer, die die Zahnelemente einschließen und
erstreckt sich über
die Spitze der Kammzähne
hinaus, um Haar aus dem zu kämmenden
Bereich davon abzuhalten, den gezahnten Bereich zu betreten. Das
erste, bewegliche Kammelement 30 wird von dem zweiten Kammelement 40 in einer
beweglichen Weise durch Halteranordnung 13 gehalten, die
in größerem Detail
in 5A gezeigt sind.
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Die Halteranordnung 13 umfaßt eine
Niete 131, die die ersten und zweiten Kammelemente an ihrem
Stamm verbindet und die Kammelemente an ihren Köpfen zusammenhält. Damit
das erste Kammelement 30 entlang der zweiten Richtung bewegt werden
kann, ist eine elliptische Öffnung
mit einer Öffnung,
die etwas größer ist
als der Durchmesser des Nietenstammes an dem ersten Kammelement ausgebildet.
Die elliptische Öffnung
ist so gemessen, daß das
erste Kammelement 30 entlang der ersten Richtung translatorisch
bewegt werden kann, und gleichzeitig durch den Nietenkopf gehalten
werden kann.
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Ein Separator, bei dem es sich um
eine Scheibe 132 in dem vorliegenden Beispiel handelt,
ist zwischen den Kammelementen angeordnet, um den Kontaktbereich
und daher die Reibung zu verringern. Um den Bewegungsbereich einzustellen
und die Niete davon abzuhalten, das erste Kammelement direkt zu
klammern, ist eine Metallunterlage 133 eingeführt, die
den Bereich des Stammes über
die Ebene des zweiten Kammelementes 40 umgibt. Diese Metallunterlage 133 stellt
den Raum zwischen dem Nietenstamm und der Öffnung des ersten Kammelementes für einen
geeigneten Translatationsbereich entlang der ersten Richtung ein
und hebt den Kopf der Niete über
den Basisbereich des ersten Kammelementes 30.
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Um die graduelle Bewegung des ersten Kammelementes 30 zu
bewegen und auch zu steuern, ist das erste Kammelement 30 mit
einer Zahnabstandseinstelleinrichtung 50 verbunden, die
einen Bewegungsmechanismus einschließt. Der Bewegungsmechanismus
umfaßt
ein Drehelement, das einen kreisförmigen Kopf 51 hat
und einen mit einem Schraubgewinde versehenen Schaftbereich 52.
Der Schaftbereich 52 ist drehbar gehalten auf dem linken Seitenschutz 111 des
Hauptgehäuses.
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Um die Längsbewegung des Drehelementes relativ
zu dem Seitenschutz 111 zu begrenzen, ist ein Rückhalteelement,
bei dem es sich um einen Klipp 53 handelt, vorzugsweise
in Eingriff auf einer Kreisnut auf dem Schaft 52, angrenzend
angeordnet an den Seitenschutz des Kopfbereiches 11. Eine
Nut 54, die in Eingriff mit dem Gewindebereich eines Schaftes 52 steht,
ist in Eingriff mit einer Ausnehmung, die an den Basisbereich 32 des
ersten Kammelementes 30 ausgebildet ist. Der Eingriff zwischen
der Ausnehmung und der Nut 54 ist vorzugsweise in einer
paßgenauen Weise,
so daß jede
Längstranslation
der Nut 54 entlang der ersten Richtung als Resultat der
Rotation des kreisförmigen
Kopfes 51 des Drehelementes in einer Transaktion des ersten
Kammelementes entlang der ersten Richtung resultiert.
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Um ungewollte Bewegungen des beweglichen
Kammelementes 30 weiter zu begrenzen, wenn ein bevorzugter
Zahnabstand gewählt
und eingestellt worden ist, sind korrespondierende Haltereinrichtungen
auf der Unterseite des drehbaren Einstellknopfes 51 und
der Außenseite
des Seitenschutzes 111 ausgebildet. Diese Haltereinrichtung 510 umfaßt eine kleine,
domförmige
Einbuchtung 511, die auf der Unterseite des drehbaren Einstellknopfes 51 zum
Eingriff mit einem korrespondierend geformten und angeordneten Bolzen 512 an
der Unterseite des Seitenschutzes 111 ausgebildet ist.
Die Haltereinrichtungen 510 können aus ihrem Eingriff gebracht
werden, durch Ziehen des drehbaren Einstellknopfes 51 weg von
dem Seitenschutz 111 oder durch Drücken des Seitenschutzes 111,
der das Drehelement trägt,
in Richtung des anderen Seitenschutzes 112. Die bleibende
Elastizität
des im wesentlichen steifen Kopfbereiches erlaubt dann das aus Eingriffbringen
der Haltereinrichtung.
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Um es dem ersten Kammelement zu erlauben,
in einer Mehrzahl von vorbestimmten Position gehalten werden zu
können,
entsprechend den vorbestimmten effektiven Zahnabständen, sind
eine Mehrzahl von Halterausnehmungen 511 über die
Unterseite des Drehknopfes 51 zum Eingriff mit dem Bolzen 512 verteilt.
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Nunmehr bezugnehmend auf den Betrieb der
Zahnabstandseinstelleinrichtungen, wenn der drehbare Kopf gedreht
wird, dreht sich auch der mit einem Gewinde versehende Teil des
Schaftes 52, wodurch die Nutz 54 dazu veranlaßt wird,
sich zu oder von dem drehbaren Kopf 51 entlang des mit
einem Gewinde versehenen Schaftes zu bewegen. Aufgrund des Eingriffes
der Nut 54 mit den Ausnehmungen an den Basisbereich 32 des
ersten Kammelementes wird das erste Kammelement 30 dazu
veranlaßt,
sich entlang der Längsrichtung
des Schaftes 52 zu bewegen. Durch Anordnung des Schaftes 52 entlang
der ersten Richtung kann das erste Kammelement entlang der ersten
Richtung bewegt werden, mit den länglichen Zähnen auf dem ersten Kammelement
in einer Bewegung im allgemeinen parallel zu den länglichen
Zähnen
des zweiten Kammelementes.
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Da der vorliegende Kammaufsatz entworfen ist
zum Betrieb, wenn er mit einem Haartrockner gekoppelt ist, ist ein
Ende 13 des Hauptgehäuses
im wesentlichen rohrförmig
und geformt entsprechend dem Rohrausgang eines entsprechenden Haartrockners.
Um überschüssige Wärme oder
heiße
Luft vom Haar abzulenken, wenn der Luftauslaß des Aufsatzes blockiert ist
während
des Kämmens,
sind nach unten gerichtete luftablenkende Auslässe 14 angrenzend
an den Kopfbereich des Hauptgehäuses
vorgesehen, so daß die
warme oder heiße
Luft abgelenkt wird, um eine Überhitzung
der Kopfhaut zu vermeiden.
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Während
normaler Benutzung wärmt
oder heizt heiße
oder warme Luft, die von einem Heiß- oder Warmlufttrockner ausgeht, die
Zähne 31, 41 auf dem
Kammaufsatz. Wenn der Zahnabstand geeignet eingestellt worden ist,
wird das Haar unter Spannung stehen, wenn der Aufsatz gegen das
Haar gezogen wird. Diese Spannung mit der Wärme wird ein Glätten oder
Stylen des Haares verursachen, wenn und wie gewünscht. Es ist festzustellen,
daß metallische Zähne effizienter
für die
Wärmeübertragung
zum vorliegenden Zwecke sein werden.
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Bezugnehmend auf 8 bis 11 ist
eine zweite bevorzugte Ausführungsform
eines Kammaufsatzes der vorliegenden Erfindung gezeigt. Ähnlich zur
ersten bevorzugten Ausfüh rungsform
umfaßt
dieser Kammaufsatz zwei auch ein Hauptgehäuse 10 und eine Kammsubanordnung 20.
Die Kammsubanordnung umfaßt
ein erstes Kammelement 30, ein zweites Element 40 und
Zahnbreiteeinstelleinrichtungen 60. Jede der ersten Kammelemente 30 und
der zweiten Kammelemente 40 umfassen eine Mehrzahl von
länglichen
Zähnen 31, 41,
die sich ausgehend von einem Basisbereich 32, 42 erstrecken.
Im allgemeinen sind die zwei Ausführungsformen identisch bis
auf die Zahnbreiteeinstelleinrichtung 60. Ähnlich der
ersten Ausführungsform
ist das bewegliche erste Kammelement mit dem fixierten, zweiten
Kammelement 40 über
eine eliptische Öffnung
vernietet, die an dem ersten Kammelement 30 mit denselben
peripheren Teilen ausgebildet ist.
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Anstelle einer Dreheinrichtung zur
Einstellung des effektiven Zahnabstandes umfassen die Zahnbreitenabstandseinstelleinrichtungen 60 in
der vorliegenden Ausführungsform
eine Drückhebelanordnung,
die genauer in den 9, 9B, 9C und 10 gezeigt
ist. Die Drückhebelanordnung
umfaßt
ein Drückhebelelement 61,
das an der oberen Fläche des
Kopfbereiches 11 angeordnet ist und ein Eingriffselement
mit einem Eingriffsvorsprung 66, der unter der oberen Oberfläche angeordnet
ist, zur Selektion der Verteilungsbreite durch einen Benutzer. Das
Eingriffselement umfaßt
ein Paar von gegabelten Beinen, die sich durch den Kopfbereich 11 hindurch
erstrecken. Ein länglicher
Haken mit einem Vorsprung 66, der sich in Richtung der
Unterseite des Kopfbereiches 11 erstreckt, ist an dem Ende
eines jeden der gegabelten Beine ausgebildet. Die Unterseite des Drückhebelelementes
ist mit einem Gabelelement 62 verbunden, zum Antriebseingriff
mit einem Schwenkhahnelement 63, das wiederum mit dem ersten
Kammelement 30 verbunden ist. Das Hahnelement 63 ist schwenkbar
um eine Achse 64 an dem Kopfbereich des Hauptgehäuses 10 montiert
und faßt
ein erstes Ende in Antriebseingriff mit dem ersten Kammelement 30 und
ein zweites Ende in Antriebseingriff mit dem Gabelelement des Drückhebels 61.
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Haltereinrichtungen sind entsprechend
an dem oberen Bereich des Hauptgehäuses ausgebildet und an der
Unterseite des Drückhebels 61.
In der vorliegenden Ausführungsform
umfassen die Haltereinrichtungen eine Mehrzahl von Einbuchtungen 65 an den
Eingriffselementen. Die Einbuchtungen 65 sind an dem Hauptgehäuse ausgebildet
und angeordnet entsprechend einer diskreten effektiven Zahnbeabstandung.
Die Eingriffseinrichtungen umfassen zumindest einen Vorsprung 66 zum
Eingriff mit den ausgewählten
Einbuchtungen um das erste Kammelement 30 an einer vorbestimmten
Position entsprechend einer vorbestimmten effektiven Zahnbeabstandung
festzusetzen. Auf diese Weise kann ein Benutzer einen der diskreten
effektiven Zahnbeabstandungen durch Wahl der Positionen „1 ", „ 2", „ 3" und „4" wählen, um
auf einfache Weise den effektiven Zahnabstand für die Haarpflege zu wählen. Die
ausgewählte
Position wird entsprechend fixiert durch den Eingriff zwischen dem
Vorsprung 66 mit der entsprechenden Ausnehmung 65.
Dieser Eingriff kann gelöst
werden durch Drücken
des Drückhebelelementes 61 weg
aus der gewünschten
Position entlang der zweiten Richtung und durch die Elastizität der Drückhebelanordnung.
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Nunmehr bezugnehmend auf den Betrieb der
Zahnabstandseinstelleinrichtung, wenn der Drückhebel entlang der zweiten
Richtung bewegt wird, treibt das Gabelelement 62, das unterhalb
des Drückhebels 61 angeordnet
ist, das zweite Ende des Hahnes an, was eine Schwenkbewegung des
ersten Endes des Hahnes um die Schwenkachse 64 bewirkt,
wodurch das erste Kammelement 30 entlang der zweiten Richtung
bewegt wird, zur Einstellung des effektiven Zahnabstandes.
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Bezugnehmend auf 12 bis 14 ist
eine dritte bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung der Haarpflegevorrichtung gezeigt, die
als Kamm 3 konfiguriert ist. Der Kamm 3 umfaßt Kämmeinrichtungen,
Einrichtungen zur Einstellung des effektiven Zahnabstandes, ein
Hauptgehäuse 10 und eine
Kammsubanordnung 20. Die Kammsubanordnung umfaßt ein erstes
Kammelement 30, ein zweites Kammelement 40 und
Zahnbreiteneinstelleinrichtungen 50. Jedes der ersten Kammelemente 30 und der
zweiten Kammelemente 40 umfaßt eine Mehrzahl von länglichen
Zähnen 31, 41,
die sich erstrecken ausgehend von einem Basisbereich 32, 42.
In dieser bevorzugten Ausführungsform
sind die relativen Anordnungen des Kammelementes und der Zahnabstandseinstelleinrichtungen 50 im
wesentlichen identisch zu derjenigen der ersten Ausführungsform
mit geeigneten korrespondierenden Modifikationen, die für den Fachmann
offensichtlich sind.
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Bezugnehmend auf die 15 bis 17 ist
eine vierte bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gezeigt, konfiguriert als Kamm 4,
entsprechend demjenigen der dritten Ausführungsform aber unter Verwendung
der Zahnabstandseinstelleinrichtung 60 der zweiten bevorzugten
Ausführungsform.
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Bezugnehmend auf 17A ist eine modifizierte Form des Kammes
nach 15 bis 17 gezeigt. Dieser Kamm umfaßt eine
erste bewegliche Kämmeinrichtung
und eine zweite fixe Kämmeinrichtung, die
relativ beweglich sind, so daß der
effektive Zahnabstand des Kammes, d.h. der Zahnabstand quer zum
Kamm, einstellbar ist. Diese spezifische Ausführungsform ist im wesentlichen
identisch mit der Ausführungsform
der 15 bis 17, außer das bewegliche Kammelement 30 der
ersten Kämmeinrichtung zwischen
einem linken fixen Kammelement 401 und einem rechten fixen
Kammelement 402 der ersten zweiten Kämmeinrichtung angeordnet ist.
Die Anordnung eines beweglichen Kammelementes 30 zwischen
den zwei fixen Kämmelementen 401, 402 der zweiten
Kämmeinrichtung
vermeidet oder verringert die Belastung auf das bewegliche Kammelement 30, da
die Belastungen durch das erste fixe Kammelement zunächst vermittelt
und geteilt wird. Es ist festzustellen, daß die Breite der Zähne, bei
der es sich um die Dimension der Zähne entlang der Längsrichtung
des Kammelementes handelt, vergleichbar ist mit dem Abstand zwischen
angrenzenden Zähnen auf
einem Kammelement, so daß der
effektive Zahnabstand zur Variation der Spannung zur Aufbringung an
das Haar graduell zwischen einem Maximum und einem Minimum eingestellt
werden kann.
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Bezugnehmend auf 18 ist eine fünfte bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gezeigt, konfiguriert als Haarbürste 5.
Diese Haarbürste 5 umfaßt eine
erste (bewegliche) Kämmeinrichtung,
eine zweite (fixe) Kämmeinrichtung,
einen Handgriff und Einrichtung zur Einstellung des effektiven Zahnabstandes.
In dieser bevorzugten Ausführungsform
umfaßt
die Haarbürste
eine Mehrzahl von sich radial erstreckenden erstreckenden Borsten,
die in erste Kämmeinrichtungen
umfassend eine erste Gruppe von beweglichen Borsten in 531 und Kämmeinrichtungen
umfassend eine zweite Gruppe von fixen Borsten 532 organisiert
ist. Die beweglichen Borsten werden durch einen Schaft- oder Basisbereich 540 verbunden,
der beweglich entlang der Längsrichtung
entsprechend der ersten Richtung der vorhergehenden Ausführungsformen
beweglich ist. Die Gruppe von beweglichen Borsten 531 sind
translatorisch beweglich entlang der Längsachse (die „erste
Richtung") der Haarbürste durch
Verbindung mit den zahnbreiten Einstelleinrichtungen ähnlich denjenigen
beschrieben in den obigen bevorzugten Ausführungsformen. Bei dieser spezifischen
Ausführungsform
ist ein drehbares Rad 550 mit einem Radialschlitz zum Eingriff
mit einem Bolzen 560, verbunden mit dem Schaft 540 vorgesehen,
um die zweite Borstengruppe entlang der axialen oder ersten Richtung
zu bewegen, wie beispielhaft dargestellt.
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Bezugnehmend auf die 19 und 19A ist eine
sechste bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gezeigt, auch konfiguriert als Haarbürste 6,
die ein bewegliches Kammelement 630 mit Zahnelementen 631 umfaßt, die
sich radial von dem Basisbereich 632 des Kammelementes
erstrecken. Die Haarbürste 6 umfaßt auch
ein festes Kammelement 640, das an dem Gehäuse 10 der Haarbürste befestigt
ist und Zahnelemente 641 umfaßt, die sich ausgehend von
dem Basisbereich 642 des fixen Kammelementes erstrecken.
Anders als die Haarbürste
nach 18 sind die Zahnelemente 631 des
beweglichen Kammelementes 630 dieser spezifischen Ausführungsform
zwischen einer ersten 641A und einer zweiten 641B Reihe
von Zahnelementen angeordnet, die sich radial vom Basisbereich 642 des
fixen Kammelementes erstrecken. Entsprechend der Ausführungsform
nach 17A erleichtert oder
vermindert man dieses Sandwiching des beweglichen Kammelementes
zwischen zwei Reihen von fixen Zahnelementen die Belastungen von
den beweglichen Zahnelementen effektiver und dauerhafter während des
Bürstens.
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Noch eine weitere Ausführungsform
der Erfindung ist gezeigt in den 20A bis 20F. Diese Ausführungsform
ist eine Haarpflegevorrichtung in der Form eines Kammes mit einer
ersten (beweglichen) Kämmeinrichtung,
einer zweiten (fixen) Kämmeinrichtung,
einem Handgriff und Einrichtungen zur Einstellung des effektiven
Zahnabstandes. Die Kämmeinrichtung 702 umfaßt erste
Kämmeinrichtungen
und zweite Kämmeinrichtungen,
die an dem Handgriff 701 befestigt sind. Die ersten Kämmeinrichtungen
umfassen zweite Kammreihen 705. Die zweiten Kämmeinrichtungen
umfassen erste 703 und dritte 707 Kammreihen.
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Wie in 20A zu
sehen, umfaßt
der Kammbereich zumindest eine erste Kammreihe 703 mit Zähnen 704,
die mit dem Handgriff 701 verbunden sind und eine zweite
Kammreihe 705 mit Zähnen 706.
Dieser speziellen Form ist eine dritte Kammreihe 707 auch
mit dem Handgriff 701 verbunden.
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Die zweite Kammreihe 705 ist
auf einer im wesentlichen parallelen Achse zu den ersten und dritten
Kämmen 703 und 707 befestigt
und ist beweglich relativ zu sowohl den ersten und dritten Kammreihen 703, 707 entlang
dieser parallelen Achse. Auf diese Weise kann der zweite Kamm 705 bewegt
werden, um den effektiven Abstand 708 zwischen den Zähnen in
einer Richtung quer zu den Achsen, auf denen die Kämme montiert
sind, zu reduzieren.
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Ähnlich
zu den anderen obigen Ausführungsformen
kann die Kämmeinnchtung 702 aus
Metall, Plastik oder einem anderen geeigneten Material gemacht sein.
Wenn Haar in Eingriff durch die Kämmeinrichtung 702 steht,
gezogen unter Spannung und erwärmt,
kann ein Haarglätten
oder Formen erfolgen. Um die Glätt-
oder Formeffizienz zu erhöhen,
sind einige oder alle der Kammzähne
oder der Kammreihen aus einem thermisch leitenden Material wie Metall
oder mit einer Metallbeschichtung gemacht. Mit einer solchen thermisch
leitenden Kammeinrichtung kann Wärme
durch die Kämmeinrichtungen
absorbiert werden und kann effizienter auf das in Eingriff stehende
Haar übertragen
werden, wodurch die Formeffizienz erhöht wird. In der vorliegenden
Ausführungsform
ist die zweite (fixe) Kämmeinrichtung
aus Metall gemacht, so daß Wärme durch den
Basisbereich absorbiert werden kann und dann über die Kammzähne auf
das Haar übertragen
werden kann. Da die fixen Kämmeinrichtungen
fest mit dem Handgriff verbunden sind, sind sie robuster als der
bewegliche Kamm und können
daher einer höheren
Kämmspannung
widerstehen. Es ist daher bevorzugt, daß die Zähne der fixen Kämmreihen
thermisch leitend sind und beispielsweise aus Metall oder anderen
thermisch leitenden Materialien gemacht sind. Auch können Heizeinrichtungen
eingeschlossen sein, um eine Heizung für die Kämmeinrichtung vorzusehen.
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Die Anordnung der Kämme ist
aus 20F ersichtlich,
wobei der zentrale zweite Kamm 705 beweglich in einem Spalt 709 zwischen
den ersten und dritten Kämmen 703 und 707 ist.
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Die Bewegung des zweiten Kammes 705 wird
betätigt
durch einen Benutzer, der einen Knopf 711 oder 712 betätigt. Zwei
Knöpfe
sind vorgesehen, in dieser Ausführungsform
und Betätigung
nur eines derselben resultiert in einer Bewegung des zweiten Kammes 705.
Der Nutzen von zwei Knöpfen
auf gegenüberliegenden
Seiten des Handgriffen ist, die Betätigung vorzusehen, wenn der
Kamm entweder in der linken oder rechten Hand des Benutzers gehalten wird.
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Der Betätigungsmechanismus ist in größerem Detail
der 20D zu entnehmen.
Der Knopf 712 ist mit einer Welle 711 verbunden,
die auf einen Nocken 715 wirkt. Die Welle und der Nocken
haben zusammenwirkende Flächen,
so daß das
Drücken des
Knopfes 712 und damit der Welle 714 ein Zurückziehen
des Elementes 76 bewirkt, daß die Nockenfläche 715 trägt.
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Es ist festzustellen, daß das Element 716 nicht
direkt mit dem Kamm 705 verbunden ist. Obwohl eine direkte
Verbindung die notwendige Bewegung des Kammes 705 bewirken
würde,
versucht diese Ausführungsform
nicht den Kamm 705 über
einen diskreten Intervall zu pflegen und zu verriegeln. Stattdessen
veranlaßt
eine Betätigung
des Knopfes 712 eine kontinuierliche Bewegung des Kammes 705 und
ein Benutzer kann den resultierenden Spalt zwischen den Zähnen des
Kammes durch Kontrolle der Eindrücktiefe
des Knopfes 712 diktieren. Das Risiko der direkten Verbindung
ist, daß ein
Nutzer den Knopf 712 zu hart drücken könnte und Haar zwischen den
Zähnen
einklemmen könnte,
was Schmerz oder eine Beschädigung
des so eingefangenen Haares verursacht. Natürlich kann die Bewegungsrichtung des
beweglichen Kammes 705 geändert werden durch Veränderung
des Nockenoberflächenverhältnisses
zwischen der Welle 714 und dem Nocken 715 ohne
Verlust der Allgemeinheit.
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Um diesen Effekt zu begrenzen, wird
ein Druck begrenzender Mechanismus eingesetzt, um den auf die Zähne ausgeübten Druck
gegen das zwischen ihnen liegende Haar zu begrenzen.
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Der Druck begrenzende Mechanismus
kann eine Vielzahl von Formen annehmen und ist in dieser Ausführungsform
als ein Vorspannelement innerhalb des Betätigungsmechanismus ausgebildet.
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Bezugnehmend auf 20D ist zu erkennen, daß eine Bewegung
des Elementes 716 weg von dem Kammende der Vorrichtung über eine
zweite Vorspanneinrichtung in der Form einer Kompressionsfehler 717 auf
einem Bereich 719 übertragen wird,
der in direkter Verbindung mit dem Kamm 705 besteht. Andererseits
wirkt der Bereich 719 in der Form eines U-förmigen Elementes, gegen die
Kraft einer ersten Vorspanneinrichtung 718, die versucht, dem
Kamm 705 in die offene Position zurückzuführen. In dieser Ausführungsform
hat die erste Vorspanneinrichtung 718 eine geringere Kompressionskraft
als die zweite Vorspanneinrichtung 717. Bei einer Bewegung
des Knopfes 712 werden sich das Element 716 und 717 somit
im wesentlichen zur selben Zeit gegen die Kraft der Vorspanneinrichtung
bewegen. Sollte der Benutzer jedoch den Knopf 712 so weit
eindrücken,
daß zuviel
Druck auf das Haar zwischen den Zähnen des Kammes ausgeübt werden könnte, wird
eine weitere Bewegung des Kammes 705 durch den Schwellwert
des Kompressionsfeder 717 gesteuert.
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Bezugnehmend auf 20C ist zu sehen, daß jeder Knopf 711 und 712 eine
separate Welle 714, 721 betätigt, die auf ihre eigene Nockenfläche 715, 722 wirkt.
Diese Nockenflächen
sind in entgegengesetztem Verhältnis
abgewinkelt auf dem Ende des Elementes 716, um in die richtige
Richtung zu wirken, unabhängig
davon, ob der Knopf 712 oder 711 gedrückt wird.
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Noch eine weitere Ausführungsform
der Erfindung ist in den 21A bis E gezeigt. In dieser Ausführungsform
umfaßt
die Haarpflegevorrichtung einen Kamm, der an einem Handgriff angebracht
ist und auch Warmluft an das zwischen den Zähnen des Kammes gezogene Haar
einsetzt.
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Andererseits ist der Mechanismus ähnlich mit
drei Sätzen
von Borsten oder Zähnen 801, 802 und 803,
die sich von einem Handgriffbereich 804 erstrecken. Wie
in den vorhergehenden Ausführungsformen
ist die mittlere Reihe von Zähnen 802 beweglich
bezüglich
der zwei äußeren Reihen.
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Bezugnehmend auf 21D ist ersichtlich, daß der Betätigungsmechanismus
einen Knopf 806 umfaßt,
der wiederum eine Welle 807 eindrückt, die gegen eine abgewickelte
Nockenfläche 808 wirkt.
In diesem Moment bewegt ein Eindrücken des Knopfes die Nockenfläche in Richtung
des Kammes der Vorrichtung, um den beweglichen Kamm 802 weg
von dem Handgriff zu bewegen.
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Eine Übertragung der Kraft auf den
Kamm 802 erfolgt gegen eine erste Vorspanneinrichtung 811,
die versucht, den Kamm in den weitesten Zahnabstand zurückzuführen. Diese Übertragung
von Kraft erfolgt über
eine zweite Vorspanneinrichtung 812, die wiederum den Druck
begrenzen kann, der seitlich auf das durch den Kamm gezogene Haar
aufgebracht wird. Letztendlich wird der Kamm 805 zwischen
den zwei Kompressionsfedern 811 und 812 balanciert.
Vorausgesetzt, die Kompressionskraft der ersten Vorspanneinrichtung 811 ist
geringer als die der zweiten Vorspanneinrichtung 812, wird
eine Bewegung der Nockenfläche 808 versuchen,
den Kamm 802 zu bewegen, so daß die Zähne den Abstand zwischen den
Zähne des
Kammes 805 und den angrenzenden Kämmen 801 und 803 reduzieren.
Sollte der auf das Haar aufgebrachte Druck größer sein als der Schwellwert
der zweiten Vorspanneinrichtung 812, wird eine weitere
Bewegung des Knopfes und der Nockenfläche 808 nur eine Kompression
der Feder 812 verursachen und nicht in einer weiteren Bewegung
des Kammes 812 resultieren.
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Noch eine weitere Ausführungsform
der Erfindung ist in den 22A bis 22D gezeigt, bei der die
Erfindung in der Form eines Kammes vorgesehen ist, ähnlich derjenigen
gezeigt in der 20A.
Der Unterschied zu dieser Ausführungsform
liegt in dem Betätigungsmechanismus.
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Die Betätigung wird erzielt durch ein
Verschieben des Knopfes 902 bezüglich des Handgriffes 901.
Insbesondere in 22A gezeigt,
ist der bewegliche 904 beweglich zwischen den äußeren Kämmen 903, 905,
um den Zahnabstand zu reduzieren. Ein Zurückziehen des Schiebeknopfes 902 weg
von den Kämmen
verursacht eine ähnliche
Bewegung des Elementes 907. Der Kammer 904 ist
direkt mit dem distalen Bereich 908 zwischen zwei Vorspanneinrichtungen 911 und 912 verbunden.
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Zunächst wird eine Bewegung des
Schiebers 902 durch das Element 907 übertragen
und die zweite Vorspanneinrichtung 912, um eine Bewegung des
Bereiches 908 und des Kammes 904 gegen die Wirkung
der Vorspanneinrichtung 911 zu verursachen. Wie bei den
vorhergehenden Ausführungsformen
ist die Kompressionskraft der ersten Vorspanneinrichtung 911 kleiner
als die der zweiten Vorspanneinrichtung 912. Sollte der
durch das zwischen den Zähnen
hindurchgehende Haar erzeugte Druck zwischen den Zähnen den
Schwellwert der zweiten Vorspanneinrichtung 912 übersteigen,
verursacht eine weitere Bewegung des Schiebers 902 eine
Kompression der Feder 912 anstelle einer weiteren Bewegung des
Kammes 904.
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In der obigen Beschreibung sind entsprechende
Bezugszeichen verwendet worden, um Teile zu bezeichnen, die den
unterschiedlichen Ausführungsformen
gemeinsam sind, ohne Verlust der Allgemeinheit.
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Während
die vorliegende Erfindung durch Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen
oben beschrieben wurde, ist es offensichtlich, daß die Ausführungsformen
lediglich beispielhaft sind, um die vorliegende Erfindung zu illustrieren
und nicht dazu dienen, den Schutzbereich oder den Geist der Erfindung
zu beschränken.
Diese Erfindung sollte bestimmt werden durch die generellen Prinzipien
und den Geist der Erfindung wie oben beschrieben. Insbesondere sollten
Variationen oder Modifikationen, die offensichtlich oder trivial
für Fachleute
sind, wie auch Verbesserungen, die auf der Basis der vorliegenden
Erfindung gemacht werden, als in den Bereich und die Grenzen der
vorliegenden Erfindung fallend betrachtet wer den. Darüber hinaus,
während die
vorliegende Erfindung sich bezog auf Kammaufsätze, Kämme und Haarbürsten erklärte wurde,
sollte festgestellt werden, daß die
Erfindung mit oder ohne Modifikationen auf andere Haarpflegevorrichtungen, Aufsätze oder
Apparate anwendbar ist.