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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine pigmentierte Tintenzusammensetzung,
die ein Pigment, ein Harz und ein organisches Lösungsmittel umfasst. Insbesondere
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine pigmentierte Tintenzusammensetzung
für Tintenstrahl-Drucksysteme.
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Stand der Technik
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In
einem Tintenstrahl-Drucksystem wird eine flüssige Tinte aus einer Düse unter
Verwendung von Druck, Wärme
oder eines elektrischen Feldes als Antriebsquelle zu einem Druckmedium
hin ausgespritzt, um das Druckmedium zu bedrucken. Das Tintenstrahl-Drucksystem
kann mit geringen laufenden Kosten verwendet werden und Bilder hoher
Qualität
erzeugen. Dementsprechend hat sich das Tintenstrahl-Drucksystem
in den letzten Jahren rasch ausgebreitet, nicht nur als Bürodrucksystem,
sondern auch als Drucksystem zu Hause.
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Als
Tinten für
den Tintenstrahldruck werden wässrige
Farbstofftinten, die in wässrigen
Medien gelöste wasserlösliche Farbstoffe
umfassen, verwendet, da sie gute Färbeeigenschaften haben und
weniger zur Verstopfung der Öffnungen
des Druckkopfes führen.
Die wässrigen
Farbstofftinten haben jedoch einige Nachteile, wie geringe Wasserbeständigkeit,
unzureichende Haltbarkeit usw.
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Vor
kurzem wurden große
Tintenstrahldrucker, die Blätter
bis zur Größe A-0 unterbringen
können,
entwickelt und immer mehr für
Außenanwendungen
zum Drucken von Postern für
den Außenbereich
verwendet. Außerdem
wird der Tintenstrahldruck wegen der Beliebtheit von Digitalkameras
bei Anwendungen verwendet, wo bedruckte Materialien lange Zeit aufbewahrt
werden. Unter diesen Umständen
werden eifrig pigmentierte Tinten mit guter Wasserbeständigkeit
und Witterungsbeständigkeit
entwickelt.
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Die
wässrigen
Pigmenttinten, die Wasser oder ein wässriges Medium als Lösungsmittel
umfassen, sind jedoch nicht zum Drucken von Postern geeignet, da
Normalpapierbögen
sich werfen (d.h. nach dem Trocknen sich wellen), wenn sie mit solchen
wässrigen
Pigmenttinten bedruckt werden.
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Pigmentierte
Tinten auf Ölbasis,
die aliphatische Kohlenwasserstoffe oder Alkohole als Lösungsmittel umfassen
(zum Beispiel Tinten, die in
JP-A-2000-38533 ,
JP-A-2001-220527 und
JP-A-2001-329193 offenbart sind),
verursachen weniger Welligkeit. Wenn sie jedoch auf ein kationisch
behandeltes Druckmedium (im Allgemeinen Glanzpapierbögen) gedruckt
werden, werden die gedruckten Aufzeichnungen leicht verschrammt. Wenn
zum Beispiel mehrere Bögen
kontinuierlich bedruckt werden, werden die gedruckten Aufzeichnungen leicht
verschrammt, wenn der zweite und die nachfolgenden bedruckten Bögen mehrere
Sekunden lang auf den vorhergehenden Bogen laminiert werden oder
die gedruckten Aufzeichnungen nach dem Drucken mit der Hand berührt werden.
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Kurzbeschreibung der Erfindung
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine pigmentierte
Tintenzusammensetzung mit guten Antischrammeigenschaften bereitzustellen,
insbesondere eine pigmentierte Tintenzusammensetzung für Tintenstrahldrucker,
die ein Pigment mit einer geringen Dispersionsteilchengröße enthält und eine gute
Wasserbeständigkeit
aufweist, ohne Welligkeit auf einen Normalpapierbogen gedruckt werden
kann und kein Verschrammen von gedruckten Aufzeichnungen zeigt,
wenn die Tintenzusammensetzung auf einen kationisch behandelten
Papierbogen gedruckt wird.
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Es
hat sich Folgendes gezeigt: Wenn eine pigmentierte Tintenzusammensetzung
ein spezielles Harz und ein spezielles organisches Lösungsmittel
in einer definierten Menge enthält,
hat das Pigment eine geringe Dispersionsteilchengröße, und
die Tintenzusammensetzung hat eine gute Wasserbeständigkeit,
kann ohne Welligkeit auf einen Normalpapierbogen gedruckt werden
und hat weiterhin gute Antischrammeigenschaften, so dass sie kein
Verschrammen von gedruckten Aufzeichnungen zeigt, wenn sie auf einen
kationisch behandelten Papierbogen gedruckt wird.
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Die
vorliegende Erfindung wurde auf der Basis des obigen Ergebnisses
fertiggestellt.
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Demgemäß stellt
die vorliegende Erfindung eine pigmentierte Tintenzusammensetzung
bereit, die ein Pigment, ein Harz mit einer sauren Gruppe und ein
organisches Lösungsmittel,
wie es in Anspruch 1 definiert ist, mit einem Siedepunkt von wenigstens
150°C, das
in einer Menge von 50 bis 90 Gew.-% vorhanden ist, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Tintenzusammensetzung.
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Wenn
die pigmentierte Tintenzusammensetzung der vorliegenden Erfindung
einem Druckschicht-Gleittest unterzogen wird, bei dem die Tintenzusammensetzung
mit einem 4er Bar-Coater (erhältlich von
Toyo Seiki Kogyo, Ltd.) auf ein kationisch behandeltes Druckmedium
aufgetragen und getrocknet wird und dann ein Tuch, auf das ein Gewicht
von 50 g gelegt wird, über
die bedruckte Oberfläche
gleiten gelassen wird, wird die gedruckte Aufzeichnung nicht verschrammt,
d.h. die gedruckte Aufzeichnung hat gute Antischrammeigenschaften.
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Konkret
wird der Druckschicht-Gleittest wie folgt durchgeführt:
Eine
pigmentierte Tintenzusammensetzung wird mit einem 4er Bar-Coater
(erhältlich
von Toyo Seiki Kogyo, Ltd.) auf ein kationisch behandeltes Druckmedium
aufgetragen und 10 Minuten lang in einer auf einer Temperatur von
20 bis 25°C
und einer Feuchtigkeit von 40 bis 60% gehaltenen Atmosphäre getrocknet,
und dann wird ein Tuch, auf das ein Gewicht von 50 g gelegt wird
(Kontaktfläche 3,1
cm2), zehnmal in einem Abstand von 3 Sekunden über die
gedruckte Schicht der Tintenzusammensetzung gleiten gelassen. Dann
wird die Verschrammung der gedruckten Schicht bewertet.
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Ein
Beispiel für
ein kationisch behandeltes Druckmedium ist ein Glanzpapierbogen
für den
Tintenstrahldruck mit wässrigen
Farbstoffen. Glanzpapierbögen
sind von Hitachi Maxell, Epson, Canon, Konica Minolta usw. kommerziell
erhältlich.
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Die
Tintenzusammensetzung wird vorzugsweise mit einem 4er Coater bis
zu einer Dicke von 5 bis 10 μm
aufgetragen, und die Dicke der gedruckten Schicht nach 10 Minuten
Trocknen beträgt
vorzugsweise 0,09 bis 1,8 μm.
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Beispiele
für das
Tuch, das auf der Beschichtungsschicht der Tintenzusammensetzung
gleiten gelassen werden soll, sind Bemcotton, Techniclue, Kim Wipe,
Kim Wiper, Chem Dry, Kim Tec, Kim Tecs, Kim Towel (alle von Asone
erhältlich),
Tücher
aus Naturfasern, wie Seide, Baumwolle usw., Tücher aus synthetischen Fasern,
wie Polyesterfasern, usw.
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann
dem obigen Druckschicht-Gleittest widerstehen. Das heißt, die
Beschichtungsschicht wird bei dem Druckschicht-Gleittest nicht verschrammt
und hat gute Antischrammeigenschaften. Wenn daher die pigmentierte
Tintenzusammensetzung der vorliegenden Erfindung mit einem Tintenstrahldrucker
auf ein kationisch behandeltes Druckmedium gedruckt wird, werden
die Antischrammeigenschaften des bedruckten Materials oder der Aufzeichnung
stark verbessert. Wenn zum Beispiel der zweite und die nachfolgenden
bedruckten Bögen
mehrere Sekunden lang auf den vorhergehenden Bogen laminiert werden
oder die gedruckten Aufzeichnungen nach dem Drucken mit der Hand
berührt
werden, werden die gedruckten Aufzeichnungen nicht verschrammt.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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In
der vorliegenden Erfindung kann das Pigment ein anorganisches Pigment,
ein organisches Pigment oder ein Farbstoff sein.
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Beispiele
für das
anorganische Pigment sind Ruß,
Titanoxid, Chinaweiß (Zinkblüte), Zinkoxid,
Lithopon, Eisenoxid, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Kaolinit, Montmorillonit,
Talk, Bariumsulfat, Calciumcarbonat, Siliciumoxid, Aluminiumoxid,
Cadmiumrot, rotes Oxid, Molybdänrot,
Chrom-Zinnoberrot, Molybdatorange, Chromgelb, Cadmiumgelb, gelbes
Eisenoxid, Titangelb, Chromoxid, Viridian, Cobaltgrün, Titancobaltgrün, Cobaltchromgrün, Armenischblau,
Ultramarinblau-Pigment,
Pariser Blau, Cobaltblau, Cölinblau,
Manganviolett, Cobaltviolett, Glimmer usw.
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Beispiele
für das
organische Pigment sind Azo-Pigmente, Azomethin-Pigmente, Polyazo-Pigmente, Phthalocyanin-Pigmente,
Chinacridon-Pigmente, Anthrachinon-Pigmente, Indigo-Pigmente, Thioindigo-Pigmente,
Chinophthalon-Pigmente, Benzimidazolon-Pigmente, Isoindolin-Pigmente,
Isoindolinon-Pigmente usw.
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Beispiele
für den
Farbstoff sind Azofarbstoffe, Anthrachinonfarbstoffe, Indigofarbstoffe,
Phthalocyaninfarbstoffe, Carbonylfarbstoffe, Chinoniminfarbstoffe,
Methinfarbstoffe, Chinolinfarbstoffe, Nitrofarbstoffe usw. Von diesen
sind Dispersionsfarbstoffe besonders bevorzugt.
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Die
Menge des Pigments beträgt
vorzugsweise 0,1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Tintenzusammensetzung. Wenn die Menge des Pigments kleiner als 0,1
Gew.-% ist, werden die Eigenschaften des Pigments möglicherweise
nicht ausreichend manifestiert. Wenn die Menge des Pigments 20 Gew.-% übersteigt,
werden die Stabilität
der Dispersion oder die Antischrammeigenschaften der gedruckten Aufzeichnungen
möglicherweise
nicht ausreichend verbessert.
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In
der vorliegenden Erfindung umfassen die Harze, die die saure Gruppe
aufweisen, eine Vielzahl von Harzen, wie Acryl-, Polyester-, Polyurethan-,
Epoxy- und Aminoharze,
mit einer sauren Gruppe, wie einer Carboxylgruppe, einer Sulfonsäuregruppe,
einer Phosphonsäuregruppe
usw. Diese Harze können
unabhängig voneinander
oder als Gemisch von zweien oder mehreren davon verwendet werden.
Von diesen sind die Acrylharze im Hinblick auf die Leichtigkeit
der Synthese und Pfropfung und die Leichtigkeit der Einführung der
sauren Gruppe zu bevorzugen. Weiterhin wird das Harz mit der sauren
Gruppe als Dispergiermittel für
das Pigment oder als Harz, das kein Dispergiermittel ist, verwendet.
In einem solchen Fall kann das Harz mit der sauren Gruppe in Kombination
mit einem üblichen
Dispergiermittel und/oder einem zusätzlichen Harz verwendet werden.
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Das
Harz mit der sauren Gruppe verbessert nicht nur die Dispersionsteilchengröße des Pigments
oder die Wasserbeständigkeit
der Tintenzusammensetzung, sondern hat auch gute Wirkungen auf die
Antischrammeigenschaften der gedruckten Aufzeichnungen, die auf
die kationisch behandelten Druckmedien gedruckt sind. Bei den Glanzpapieren
für das
Tintenstrahldrucken von wässrigen
Farbstoffen ist vorgesehen, dass die Tintenaufnahmeschicht kationisch
ist, um die Fixierung und die Wasserbeständigkeit von anionischen Farbstoffen
zu verbessern. Zum Beispiel werden kationische Harze oder kationische
Aluminiumoxidfüllstoffe verwendet,
um Glanzpapiere kationisch zu machen. Wenn das anionische Harz mit
der sauren Gruppe verwendet wird, wird die Haftung des Harzes auf
der kationischen Tintenaufnahmeschicht verstärkt, so dass die Antischrammeigenschaften
der gedruckten Aufzeichnungen verbessert werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung hat das Harz mit der sauren Gruppe vorzugsweise einen
Säurewert
von 10 bis 300 mg KOH/g, besonders bevorzugt 15 bis 200 mg KOH/g,
am meisten bevorzugt 30 bis 150 mg KOH/g. Wenn der Säurewert
kleiner als 10 mg KOH/g ist, werden die obigen Wirkungen der vorliegenden Erfindung
möglicherweise
nicht in befriedigender Weise erreicht. Wenn der Säurewert
300 mg KOH/g übersteigt,
kann die Verbesserung der obigen Effekte eine Sättigung erreichen, und in manchen
Fällen
kann die Viskosität
der Tintenzusammensetzung zunehmen.
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Das
Harz mit der sauren Gruppe hat vorzugsweise ein Gewichtsmittel des
Molekulargewichts von 1 × 104 bis 3 × 105, besonders bevorzugt von 2 × 104 bis 1 × 105. Wenn das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des
Harzes kleiner als 1 × 104 ist, ist es zu klein, so dass möglicherweise
keine gedruckten Aufzeichnungen mit ausreichender Festigkeit gebildet
werden. Wenn das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des Harzes
3 × 105 übersteigt,
nimmt die Viskosität
der Tintenzusammensetzung häufig
zu. Weiterhin hat das Harz mit der sauren Gruppe vorzugsweise eine
Molekulargewichtsverteilung (Polydispersität) von 1,5 bis 10, insbesondere 2
bis 5. Wenn das Harz mit der sauren Gruppe eine ausreichende Molekulargewichtsverteilung
hat, weisen die aus der Tintenzusammensetzung der vorliegenden Erfindung
gebildeten gedruckten Aufzeichnungen die ausreichenden Antischrammeigenschaften
in dem weiten Bereich von Umständen
auf, unter denen die gedruckten Materialien verwendet werden.
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"Gewichtsmittel des
Molekulargewichts" des
Harzes mit der sauren Gruppe bedeutet hier ein auf Polystyrol umgerechnetes
Molekulargewicht, das durch Gelpermeationschromatographie gemessen
wurde.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist das Harz mit der sauren Gruppe vorzugsweise ein Harz
mit einer Etherbindung. Wenn das Harz eine Etherbindung aufweist,
hat es eine verbesserte Affinität
zu den kationisch behandelten Druckmedien, und somit können die
Antischrammeigenschaften der gedruckten Aufzeichnungen weiter verbessert
werden. Alternativ dazu ist das Harz vorzugsweise ein wasserunlösliches
Harz mit einer hydrophoben Gruppe, da die Wasserbeständigkeit
der gedruckten Aufzeichnungen aufgrund der Unlöslichkeit des Harzes mit der
hydrophoben Gruppe in Wasser weiter verbessert wird. Weiterhin weist
das Harz vorzugsweise eine polare Gruppe, wie eine Hydroxygruppe
oder eine Aminogruppe, auf. Wenn das Harz eine polare Gruppe aufweist,
hat es eine bessere Affinität
zu dem organischen Lösungsmittel
oder dem zu bedruckenden Papierbogen.
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Das
obige Harz, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann
leicht synthetisiert werden, indem man ein Monomer, das eine saure
Gruppe aufweist (im Folgenden als "anionisches Monomer" bezeichnet), ein Monomer, das eine
Etherbindung aufweist, ein Monomer, das eine hydrophobe Gruppe aufweist,
und gegebenenfalls ein Monomer, das eine polare Gruppe aufweist,
durch ein herkömmliches
Polymerisationsverfahren miteinander copolymerisiert. Copolymerharze,
die solche Monomere umfassen, sind kommerziell erhältlich.
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Beispiele
für das
anionische Monomer sind Monomere, die eine Carboxygruppe aufweisen,
wie Acrylsäure,
Methacrylsäure,
Crotonsäure,
Ethacrylsäure,
Propylacrylsäure,
Isopropylacrylsäure,
Itaconsäure,
Fumarsäure,
Acryloyloxyethylphthalat, Acryloyloxysuccinat, 2-Methacryloyloxyethylbernsteinsäure, 2-Methacryloyloxyethylhexahydrophthalsäure, 2-Acryloyloxyethylbernsteinsäure, 2-Acryloyloxyethylphthalsäure usw., Monomere,
die eine Sulfonsäuregruppe
aufweisen, wie 2-Sulfonylethylacrylat, 2-Sulfonylethylmethacrylat,
Butylacrylamidsulfonsäure
usw., Monomere, die eine Phosphonsäuregruppe aufweisen, wie 2-Phosphonylethylmethacrylat,
2-Phosphonylethylacrylat usw. Von diesen sind die Monomere, die
eine Carboxygruppe aufweisen, zu bevorzugen.
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Bevorzugte
Beispiele für
die Monomere, die eine Etherbindung aufweisen, sind Monomere, die
als Acromonomere auf Polyetherbasis bekannt sind, wie "PME-200", "PME-400", "PME-1000", "AME-400", "PP-500", "PP-800", "PP-1000" und "PE-350" (alle von der NOF
Corporation erhältlich),
sowie "AMP-10G" und "MP-60G" (beide von der Shin-Nakamura
Chemical Co., Ltd., erhältlich).
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Beispiele
für die
Monomere, die eine hydrophobe Gruppe aufweisen, sind Acrylate und
Methacrylate, wie Methylacrylat, Ethylacrylat, Isopropylacrylat,
n-Propylacrylat, n-Butylacrylat, tert-Butylacrylat, Benzylacrylat,
Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Isopropylmethacrylat, n-Propylmethacrylat,
n-Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, tert-Butylmethacrylat,
Tridecylmethacrylat, Benzylmethacrylat, 2-Ethylhexylacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat,
Octylacrylat, Laurylacrylat, Laurylmethacrylat, Cetylacrylat, Cetylmethacrylat,
Stearylacrylat, Stearylmethacrylat, Behenylacrylat, Behenylmethacrylat
usw., Styrolmonomere, wie Styrol, α-Methylstyrol, o-Methylstyrol,
m-Methylstyrol, p-Methylstyrol, p-tert-Butylstyrol usw., Itaconate, wie Benzylitaconat usw.,
Maleate, wie Dimethylmaleat usw., Fumarate, wie Dimethylfumarat
usw., Vinylacetat und dergleichen.
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Beispiele
für die
Monomere, die eine polare Gruppe aufweisen, sind Monomere mit einer
Hydroxygruppe, wie 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxyethylmethacrylat,
Hydroxypropylacrylat, Hydroxypropylmethacrylat usw., Monomere mit
einer primären
Aminogruppe, wie Aminoethylacrylat, Aminopropylacrylat, Aminoethylmethacrylat,
Aminopropylmethacrylat usw., Monomere mit einer sekundären Aminogruppe,
wie Methylaminoethylacrylat, Methylaminopropylacrylat, Ethylaminoethylacrylat,
Ethylaminopropylacrylat, Methylaminoethylmethacrylat, Methylaminopropylmethacrylat,
Ethylaminoethylmethacrylat, Ethylaminopropylmethacrylat usw., Monomere
mit einer tertiären
Aminogruppe, wie Dimethylaminoethylacrylat, Diethylaminoethylacrylat, Dimethylaminopropylacrylat,
Diethylaminopropylacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Diethylaminoethylmethacrylat,
Dimethylaminopropylmethacrylat, Diethylaminopropylmethacrylat usw.,
Monomere mit einer Amidgruppe, wie Acrylamid, Methacrylamid, Dimethylacrylamid,
Dimethylaminopropylacrylamid, Isopropylacrylamid, Diethylacrylamid
usw., cyclische Monomere wie Acryloylmorpholin, Vinylpyrrolidon,
Vinylpyridin usw., und dergleichen.
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In
der vorliegenden Erfindung beträgt
die Menge des Harzes mit der sauren Gruppe vorzugsweise 0,5 bis
30 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 bis 20 Gew.-%, am meisten bevorzugt
1,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Tintenzusammensetzung.
Wenn die Menge des Harzes kleiner als 0,5 Gew.-% ist, werden die
obigen, durch dieses Harz erreichten Effekte möglicherweise nicht erreicht.
Wenn die Menge des Harzes 30 Gew.-% überschreitet, kann die Verbesserung
der durch dieses Harz erreichten Effekte eine Sättigung erfahren, und die Viskosität der Tintenzusammensetzung
nimmt häufig
zu.
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Die
Menge des Harzes mit der sauren Gruppe, bezogen auf das Gewicht
des Pigments, beträgt
vorzugsweise 10 bis 300 Gew.-%, besonders bevorzugt 20 bis 200 Gew.-%,
am meisten bevorzugt 50 bis 150 Gew.-%. Wenn diese Menge kleiner
als 10 Gew.-% ist, ist der Anteil des Pigments zu hoch, so dass
möglicherweise
keine ausreichende Fixierung der Tintenzusammensetzung erreicht
wird. Wenn diese Menge 300 Gew.-% übersteigt, kann die Verbesserung
der durch dieses Harz erreichten Wirkungen eine Sättigung
erreichen, und die Viskosität
der Tintenzusammensetzung nimmt häufig zu.
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In
der vorliegenden Erfindung hat das organische Lösungsmittel einen Siedepunkt
von wenigstens 150°C.
Wenn ein organisches Lösungsmittel
mit einem Siedepunkt von weniger als 150°C verwendet wird, trocknet die
Tintenzusammensetzung auf dem Druckkopf eines Tintenstrahldruckers,
so dass der Druckkopf leicht verstopft. Das Etherlösungsmittel
hat eine gute Affinität
zu den kationisch behandelten Druckmedien und verbessert signifikant
die Antischrammeigenschaften der gedruckten Aufzeichnungen, da es
eine hohe Polarität
hat.
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Das
Etherlösungsmittel
ist ein Monoalkylethermonoalkylester-Derivat oder ein Dialkylester-Derivat von
(Poly)alkylenglycol. Beispiele für
diese Verbindungen sind Ethylenglycolmonoalkylethermonoalkylester, Diethylenglycolmonoalkylethermonoalkylester,
Triethylenglycolmonoalkylethermonoalkylester, Propylenglycolmonoalkylethermonoalkylester,
Dipropylenglycolmonoalkylethermonoalkylester, Tripropylenglycolmonoalkylethermonoalkylester,
Ethylenglycoldialkylester, Diethylenglycoldialkylester, Triethylenglycoldialkylester, Propylenglycoldialkylester,
Dipropylenglycoldialkylester, Tripropylenglycoldialkylester usw.
Sie können
unabhängig
voneinander oder als Gemisch von zweien oder mehreren davon verwendet
werden.
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Spezielle
Beispiele für
diese Verbindungen sind Diethylenglycolmonoethylethermonomethylester, Diethylenglycolmonobutylethermonomethylester,
Dipropylenglycolmonoethylethermonomethylester, Diethylenglycolmonobutylethermonomethylester,
Diethylenglycolmonoethylethermonoethylester, Diethylenglycolmonoethylethermonobutylester,
Diethylenglycoldimethylester, Triethylenglycolmonoethylethermonomethylester,
Triethylenglycolmonobutylethermonomethylester, Triethylenglycoldimethylester, Tetraethylenglycolmonoethylethermonomethylester,
Tetraethylenglycolmonobutylethermonomethylester usw.
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Diese
Verbindungen haben wenigstens eine polare Gruppe (eine Estergruppe
und eine Ethergruppe) und auch wenigstens eine hydrophobe Gruppe
(eine Alkylgruppe), und somit haben sie eine gute Fixierungseigenschaft
auf allen Druckmedien und eine gute Wasserbeständigkeit. Diese beiden Eigenschaften
können leicht
eingestellt werden, indem man die Zahl der polaren Gruppen und die
Zahl der Kohlenstoffatome in der hydrophoben Gruppe auswählt. Die
polare Gruppe trägt
zur Verhinderung der Welligkeit bei, wenn die Tintenzusammensetzung
auf einen Normalpapierbogen gedruckt wird.
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Das
organische Lösungsmittel
mit einem Siedepunkt von wenigstens 150°C wird in einer Menge von 50
bis 95 Gew.-%, insbesondere 60 bis 90 Gew.-%, verwendet, bezogen
auf das Gesamtgewicht der Tintenzusammensetzung. Wenn die Menge
des organischen Lösungsmittels
zu gering oder zu groß ist,
werden die Wirkungen der vorliegenden Erfindung möglicherweise
nicht erreicht. Das organische Lösungsmittel
mit einem Siedepunkt von wenigstens 150°C kann in Kombination mit einem
anderen üblichen
organischen Lösungsmittel,
wie einem aliphatischen Kohlenwasserstoff, verwendet werden. In
diesem Fall liegt die Gesamtmenge des organischen Lösungsmittels
mit dem Siedepunkt von wenigstens 150°C und des anderen Lösungsmittels
vorzugsweise im obigen Bereich. Der Feststoffgehalt in der Tintenzusammensetzung
wird vorzugsweise in einem Bereich von 0,5 bis 20 Gew.-%, insbesondere
1,5 bis 15 Gew.-%, eingestellt, indem man die Menge des organischen
Lösungsmittels
auswählt.
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Die
Tintenzusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfasst das Pigment,
das Harz mit der sauren Gruppe und das oben definierte organische
Lösungsmittel
mit einem Siedepunkt von wenigstens 150°C als wesentliche Komponenten.
Die Tintenzusammensetzung kann gegebenenfalls häufige Additive, wie Tenside,
andere Harze, Oberflächenmodifikatoren,
Nivellierungsmittel, Entschäumungsmittel,
Antioxidantien, pH-Regulatoren, Füllstoffe, Desinfektionsmittel,
Konser vierungsmittel, Ladungsregulatoren, Netzmittel, Hautverhütungsmittel,
Duftstoffe, Deodorantien oder Deodorizer, Pigmentderivate usw.,
enthalten.
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann
hergestellt werden, indem man die Komponenten unter Verwendung einer
Mühle vom
Zylinderantriebstyp (z.B. Kugelmühle,
Zentrifugalmühle,
Planetenmühle
usw.), Hochgeschwindigkeitsrotationsmühlen (z.B. Sandmühle usw.),
Mühlen
mit Mediumbewegung (z.B. Rührkesselmühle usw.),
einfache Dispergiergerätschaften
(z.B. Disper usw.) und dergleichen mischt und dispergiert.
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung der vorliegenden Erfindung, insbesondere
eine für
Tintenstrahldrucksysteme, hat vorzugsweise eine Oberflächenspannung
bei 20°C
von wenigstens 25 mN/m, besonders bevorzugt wenigstens 27 mN/m,
und vorzugsweise eine Viskosität
bei 20°C
von 2 bis 30 cP, besonders bevorzugt 3 bis 15 cP. Wenn die Tintenzusammensetzung
eine Oberflächenspannung
oder eine Viskosität
außerhalb
des obigen Bereichs hat, wird sie möglicherweise nicht stabil auf
einem Druckmedium ausgedruckt.
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Das
Pigment hat üblicherweise
eine mittlere Teilchengröße der Dispersion
von 0,01 bis 0,5 μm,
vorzugsweise 0,05 bis 0,3 μm,
besonders bevorzugt 0,06 bis 0,2 μm.
Wenn die mittlere Teilchengröße des Pigments
kleiner als 0,01 μm
ist, kann die Dispersion der Tintenzusammensetzung instabil werden.
Wenn die mittlere Teilchengröße des Pigments
0,5 μm übersteigt,
verstopft das Pigment leicht den Druckkopf.
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann
in jeder Art von Drucksystemen verwendet werden, wie Tintenstrahldruck-,
Offsetdruck-, Tiefdruck- und Thermotransferdrucksystemen und dergleichen.
Von diesen wird die Tintenzusammensetzung der vorliegenden Erfindung
vorzugsweise für den
Tintenstrahldruck verwendet. Das heißt, wenn die Tintenzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung mit einem Tintenstrahldrucker verwendet
wird, können
die obigen Wirkungen der vorliegenden Erfindung gut erreicht werden.
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Beispiele
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung durch die folgenden Beispiele erläutert, in
denen "Teile" "Gewichtsteile" bedeutet, falls nichts Anderweitiges
angegeben ist.
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Beispiel 1
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In
einer 100-cm3-Kunststoffflasche wurden 4
Teile Kupferphthalocyaninblau-Pigment
("FASTOGEN BLUE
GNPS", erhältlich von
Dainippon Ink and Chemicals Incorporated), 4 Teile Dispergiermittel
A [Copolymer von Styrol/Methacrylsäure/Butylacrylat/Butylmethacrylat/Polyether-Makromonomer
("PME 400", erhältlich von der
NOF Corporation) (Gewichtsverhältnis
20/10/30/30/10), Säurewert:
65 mg KOH/g, Gewichtsmittel des Molekulargewichts 6,0 × 104, Molekulargewichtsdispersion: 3,2], 12
Teile Diethylenglycolmonobutylethermonomethylester (Siedepunkt:
247°C) als
organisches Lösungsmittel
und 100 Teile Zirconiumoxid-Perlen mit einem Durchmesser von 3 mm
abgewogen und eingefüllt,
und das Gemisch wurde 2 Stunden lang mit einem Paint Shaker (erhältlich von
TOYO SEIKI KOGYO Co., Ltd.) dispergiert.
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Nach
dem Dispergieren wurde das Gemisch mit Diethylenglycolmonobutylethermonomethylester
verdünnt,
wobei man die pigmentierte Tintenzusammensetzung A erhielt, die
5 Gew.-% des Pigments und 5 Gew.-% Dispergiermittel A enthielt.
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Beispiel 2
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung B dieses Beispiels wurde in derselben
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass anstelle von Dispergiermittel
A vier Teile Dispergiermittel B [Styrol/Acrylsäure/Butylacrylat/Butylmethacrylat/PME-400-Copolymer
(Gewichtsverhältnis
20/10/30/30/10), Säurewert:
77 mg KOH/g, Gewichtsmittel des Molekulargewichts 5,4 × 104, Molekulargewichtsdis persion: 3,0] verwendet
wurden. Die Tintenzusammensetzung B enthielt 5 Gew.-% des Pigments
und 5 Gew.-% Dispergiermittel B.
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Beispiel 3
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung C dieses Beispiels wurde in derselben
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass anstelle von Dispergiermittel
A vier Teile Dispergiermittel C [Styrol/2-Acryloyloxyethylbernsteinsäure/Butylacrylat/Butylmethacrylat/PME-400-Copolymer
(Gewichtsverhältnis 20/10/30/30/10),
Säurewert:
24 mg KOH/g, Gewichtsmittel des Molekulargewichts 6,5 × 104, Molekulargewichtsdispersion: 3,3] verwendet
wurden. Die Tintenzusammensetzung C enthielt 5 Gew.-% des Pigments
und 5 Gew.-% Dispergiermittel C.
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Beispiel 4
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung D dieses Beispiels wurde in derselben
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass anstelle von Dispergiermittel
A vier Teile Dispergiermittel D [Laurylmethacrylat/Methacrylsäure/Butylacrylat/Butylmethacrylat/PME-400-Copolymer
(Gewichtsverhältnis 20/10/30/30/10),
Säurewert:
65 mg KOH/g, Gewichtsmittel des Molekulargewichts 6,7 × 104, Molekulargewichtsdispersion: 3,5] verwendet
wurden. Die Tintenzusammensetzung D enthielt 5 Gew.-% des Pigments
und 5 Gew.-% Dispergiermittel D.
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Beispiel 5
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung E dieses Beispiels wurde in derselben
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass Triethylenglycoldimethylester
(Siedepunkt: 270°C)
anstelle von Diethylenglycolmonobutylethermonomethylester verwendet
wurde. Die Tintenzusammensetzung E enthielt 5 Gew.-% des Pigments
und 5 Gew.-% Dispergiermittel A.
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Vergleichsbeispiel 1
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung F dieses Vergleichsbeispiels
wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass
anstelle von Dispergiermittel A vier Teile Dispergiermittel E [SOLSPER 13940,
erhältlich
von Avecia, Polyesterharz, Säurewert:
8 mg KOH/g, Gewichtsmittel des Molekulargewichts 7,3 × 103, Molekulargewichtsdispersion: 1,2] verwendet
wurden und anstelle von Diethylenglycolmonobutylethermonomethylester
flüssiges
Paraffin (Molesco White P-70, erhältlich von Matsumoto Sekiyu
Kenkyusho) verwendet wurde. Die Tintenzusammensetzung F enthielt
5 Gew.-% des Pigments und 5 Gew.-% Dispergiermittel E.
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Vergleichsbeispiel 2
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung G dieses Vergleichsbeispiels
wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass
anstelle von Dispergiermittel A vier Teile Dispergiermittel F [Styrol/Butylacrylat/Butylmethacrylat/PME-400-Copolymer
(Gewichtsverhältnis
20/40/30/10), Säurewert:
0 mg KOH/g, Gewichtsmittel des Molekulargewichts 6,3 × 104, Molekulargewichtsdispersion: 3,2] verwendet
wurden. Die Tintenzusammensetzung G enthielt 5 Gew.-% des Pigments
und 5 Gew.-% Dispergiermittel F.
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Bezugsbeispiel 1
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung H dieses Bezugsbeispiels wurde
in derselben Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass
anstelle von Dispergiermittel A vier Teile Dispergiermittel G [Styrol/Methacrylsäure/Butylacrylat/Butylmethacrylat/PME-400-Copolymer
(Gewichtsverhältnis
20/10/30/30/10), Säurewert:
65 mg KOH/g, Gewichtsmittel des Molekulargewichts 4,0 × 103, Molekulargewichtsdispersion: 1,4] verwendet
wurden. Die Tintenzusammensetzung H enthielt 5 Gew.-% des Pigments
und 5 Gew.-% Dispergiermittel G.
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Bezugsbeispiel 2
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Die
pigmentierte Tintenzusammensetzung I dieses Bezugsbeispiels wurde
in derselben Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass
die Menge von Dispergiermittel A von 4 zu 0,32 Teilen geändert wurde.
Die Tintenzusammensetzung I enthielt 5 Gew.-% des Pigments und 0,4
Gew.-% Dispergiermittel G.
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Mit
den Tintenzusammensetzungen A bis E der Beispiele 1-5, den Tintenzusammensetzungen
F und G der Vergleichsbeispiele 1 und 2 und den Tintenzusammensetzungen
H und I der Bezugsbeispiele 1 und 2 wurden das Dispersionsmittel
der Teilchengröße des Pigments,
die Wasserbeständigkeit
und Welligkeit nach den folgenden Verfahren gemessen oder bewertet:
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Mittlere Teilchengröße der Dispersion:
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Eine
mittlere Teilchengröße der Dispersion
von Pigmentteilchen in der pigmentierten Tintenzusammensetzung wurde
unter Verwendung eines Laser-Doppler-Teilchengrößeanalysators (N4-Plus, erhältlich von Coulter)
gemessen.
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Druckschicht-Gleittest:
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Eine
pigmentierte Tintenzusammensetzung wurde mit einem 4er Bar-Coater
(erhältlich
von Toyo Seiki Kogyo Co., Ltd.) auf einen Glanzpapierbogen (Super
Photo Gloss Paper, erhältlich
von Hitachi Maxell) aufgetragen und 10 Minuten lang in einer auf
einer Temperatur von 20 bis 25°C
und einer Feuchtigkeit von 40 bis 60% gehaltenen Atmosphäre getrocknet,
und dann wurde ein Tuch (Bemcotton, erhältlich von Asone), auf das ein
Gewicht von 50 g gelegt wird (Kontaktfläche 3,1 cm2),
zehnmal in einem Abstand von 3 Sekunden über die gedruckte Schicht der
Tintenzusammensetzung gleiten gelassen. Dann wurde die Verschrammung
der gedruckten Schicht visuell bewertet. Wenn keine Verschrammung
der gedruckten Schicht verursacht wurde, wurde die Tintenzusammensetzung
als "A" eingestuft, und
wenn eine Verschrammung verursacht wurde, wurde die Tintenzusammensetzung
als "B" eingestuft.
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Wasserbeständigkeit:
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Eine
pigmentierte Tintenzusammensetzung wurde mit Hilfe eines 4er Drahtstabs
(erhältlich
von Toyo Seiki Kogyo Co., Ltd.) auf einen einfachen Papierbogen
(erhältlich
von Xerox) aufgetragen und dann 1 (eine) Stunde lang in innenausgetauschtes
Wasser eingetaucht. Wenn sie nicht verwischte, wurde die Tintenzusammensetzung
als "A" eingestuft, und
wenn sie verwischte, wurde die Tintenzusammensetzung als "B" eingestuft.
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Welligkeit:
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Eine
pigmentierte Tintenzusammensetzung wurde mit Hilfe eines 4er Drahtstabs
(erhältlich
von Toyo Seiki Kogyo Co., Ltd.) auf einen einfachen Papierbogen
(erhältlich
von Xerox) aufgetragen und dann getrocknet. Wenn der Papierbogen
nicht wellig war, wurde die Tintenzusammensetzung als "A" eingestuft, und wenn der Papierbogen
wellig war, wurde die Tintenzusammensetzung als "B" eingestuft.
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Antischrammeigenschaft:
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Unter
Verwendung eines Tintenstrahldruckers (MJ-510C, erhältlich von
Epson) wurde ein Abstufungstestmuster (100, 80, 60, 40 und 20) mit
einer pigmentierten Tintenzusammensetzung bei einer Temperatur von 20
bis 25°C
und einer Feuchtigkeit von 40 bis 60% kontinuierlich auf fünf Bögen Glanzpapier
(Super Photo Gloss Paper, erhältlich
von Hitachi Maxell) gedruckt.
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Wenn
eine Verschrammung des gedruckten Musters durch Entladung oder Pilling
verursacht wurde, wurde die Tintenzusammensetzung als "A" eingestuft, und wenn keine Verschrammung
verursacht wurde, wurde die Tintenzusammensetzung als "B" eingestuft. Die Anwesenheit einer Verschrammung
wurde visuell bewertet. Tabelle 1
| | Pigmentierte
Tintenzusammensetzung | Mittlere
Teilchengröße der Dispersion
(nm) | Wasserbeständigkeit | Welligkeit | Antischrammeigenschaft | Gleittest |
| Bsp.
1 | A | 103 | A | A | A | A |
| Bsp.
2 | B | 105 | A | A | A | A |
| Bsp.
3 | C | 108 | A | A | A | A |
| Bsp.
4 | D | 102 | A | A | A | A |
| Bsp.
5 | E | 106 | A | A | A | A |
| Vgl.-Bsp.
1 | F | 150 | A | A | B | B |
| Vgl.-Bsp.
2 | G | 220 | A | A | B | B |
| Bez.-Bsp.
1 | H | 190 | A | A | B | B |
| Bez.-Bsp.
2 | I | 200 | A | A | B | B |
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Wie
man anhand der Ergebnisse in Tabelle 1 erkennt, war die mittlere
Teilchengröße der Dispersion des
Pigments bei den pigmentierten Tintenzusammensetzungen A bis E der
Beispiele 1 bis 5 klein, im Druckschicht-Gleittest kam es zu keiner
Verschrammung, und die gedruckte Schicht wurde nicht vom Druckmedium abgelöst. Weiterhin
hatten sie eine gute Wasserbeständigkeit,
verursachten keine Welligkeit, wenn sie auf den Normalpapierbogen
gedruckt wurden, und wiesen gute Antischrammeigenschaften auf, wenn
sie auf den Glanzpapierbogen gedruckt wurden. Das heißt, sie
erfüllten
alle Eigenschaften.
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Dagegen
war die mittlere Teilchengröße der Dispersion
des Pigments bei der pigmentierten Tintenzusammensetzung F von Vergleichsbeispiel
1, bei dem das herkömmliche
Dispergiermittel und organische Lösungsmittel verwendet wurde,
ziemlich groß,
im Druckschicht-Gleittest kam es zu einer Verschrammung, und die
gedruckte Schicht wurde vom Druckmedium abgelöst.
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Weiterhin
hatten sie geringe Antischrammeigenschaften, wenn sie auf den Glanzpapierbogen
gedruckt wurden. Die Ergebnisse waren im Wesentlichen dieselben,
wenn die pigmentierte Tintenzusammensetzung G von Vergleichsbei spiel
2 verwendet wurde, die das Harz, das keine saure Gruppe aufwies,
als Dispergiermittel umfasste.
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Obwohl
die Harze mit der sauren Gruppe verwendet wurden, war die mittlere
Teilchengröße der Dispersion
des Pigments bei der pigmentierten Tintenzusammensetzung H von Bezugsbeispiel
1, bei dem das Molekulargewicht des Harzes zu klein war, oder bei
der pigmentierten Tintenzusammensetzung I von Bezugsbeispiel 2,
bei dem die Menge des Harzes zu klein war, groß, und die Antischrammeigenschaften
waren gering, wenn die Tintenzusammensetzungen auf den Glanzpapierbogen
gedruckt wurden.
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Auswirkungen der Erfindung
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Wenn
die vorliegende Erfindung angewendet wird, ist es gemäß der obigen
Beschreibung möglich, eine
pigmentierte Tintenzusammensetzung mit guten Antischrammeigenschaften
zu erhalten, insbesondere eine pigmentierte Tintenzusammensetzung
für Tintenstrahldrucker,
die ein Pigment mit einer kleinen Dispersionsteilchengröße enthält und eine
gute Wasserbeständigkeit
hat, ohne Welligkeit auf Normalpapierbogen gedruckt werden kann
und nicht unter einer Verschrammung von gedruckten Aufzeichnungen
leidet, wenn die Tintenzusammensetzung auf einen kationisch behandelten
Papierbogen gedruckt wird.