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Hintergrund der Erfindung
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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine wässrige Tinte, die ohne Probleme
versprüht
werden kann und die kein Verstopfen der Düsen eines Tintenstrahldruckkopfes
verursacht, wenn sie als Tinte für
die Tintenstrahlaufzeichnung verwendet wird.
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Stand der Technik
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Die
Tintenstrahlaufzeichnung ist ein Verfahren, bei dem Buchstaben oder
Bilder erzeugt werden, indem Tröpfchen
einer Tinte über
sehr feine Düsen
versprüht
und direkt auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebracht werden. In
den letzten Jahren haben sich Mehrfarbdrucker als Ausgabevorrichtungen
für PC's und dgl. durchgesetzt.
Mit der Tintenstrahlaufzeichnung können leicht mehrfarbige Ausdrucke
erzeugt werden, und deshalb hat sich dieses Aufzeichnungsverfahren
schnell für
verschiedenste Anwendungen durchgesetzt. Beispiele für die Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtungen
umfassen Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtungen, bei denen ein Tintenstrahl
abgelenkt wird, Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtungen für die Cavity-Technologie, Thermo-Jet-
Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtungen, Bubble-Jet- Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtungen und
thermische Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtungen. Bei diesen Aufzeichnungsvorrichtungen
ist es zwingend erforderlich, dass die Tintentröpfchen kontinuierlich und problemlos über feine
Düsen versprüht werden können. Bei
der Verwendung einer Tinte für
die Tintenstrahlaufzeichnung muss es möglich sein, ähnlich wie bei
einer normalen Tinte, einen qualitativ hochwertigen Ausdruck zu
erzeugen, der haltbar ist (d.h. der Ausdruck zeichnet sich z.B.
durch eine gute Beständigkeit
gegenüber
Wasser oder Licht aus), und die Tinte muss ohne Probleme versprüht werden
können
und darf die Düsen
eines Tintenstrahldruckkopfes nicht verstopfen.
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In
vielen Fällen
werden wässrige
Tinten für
die Tintenstrahlaufzeichnung verwendet, da diese Tinten leicht und
sicher gehandhabt werden können.
Die wässrigen
Tinten können
grob in Tinten, die einen Farbstoff enthalten, und Tinten, die ein
Pigment enthalten, unterteilt werden. Die Veröffentlichung JP-A-8-60053 (der Ausdruck "JP-A", der hier verwendet
wird, bedeutet eine "Veröffentlichung
einer ungeprüften
japanischen Patentanmeldung")
beschreibt z.B. eine Farbstofftinte, die ein organisches Amin, wie
z.B. Tripropanolamin, enthält,
und in dieser Veröffentlichung
wird beschrieben, dass die Tinte ohne Probleme versprüht werden
kann. Andererseits ermöglicht
die Verwendung einer Pigmenttinte die Erzeugung eines Ausdruckes
mit einer hervorragenden Haltbarkeit, verglichen mit der Haltbarkeit
eines Ausdruckes, der unter Verwendung einer Farbtinte erhalten
wurde, und es ist erforderlich, eine Tinte für die Tintenstrahlaufzeichnung
zu entwickeln, die sich durch diese Eigenschaft auszeichnet. Eine
Pigmenttinte kann jedoch nicht so problemlos wie eine Farbstofftinte
versprüht
werden, da die Gefahr besteht, dass das Pigment in der Tinte ausfällt und
Aggregate bildet, so dass die Tinte die Düsen eines Tintenstrahldruckkopfes
verstopfen kann. Deshalb ist es erforderlich, eine Pigmenttinte zu
entwickeln, die ohne Probleme versprüht werden kann.
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Die
Veröffentlichung
JP-A-6-264016 schlägt
eine Tinte für
die Tintenstrahlaufzeichnung vor, umfassend ein Pigment, ein polymeres
Dispergiermittel, ein wasserlösliches
organisches Lösungsmittel,
ein Mittel, das das Austrocknen der Tinte verhindert, und zwei oder
mehrere organische Amine, um eine Tinte bereitzustellen, die besser
versprüht
werden kann. Diese Pigmenttinte enthält Aminomethylpropanol, d.h.
eine organische Aminverbindung mit einem Propanolgrundgerüst, die
ein problemloses Versprühen
der Tinte ermöglicht; die
Verwendung des polymeren Dispergiermittels führt jedoch dazu, dass die Tinte
zur Schaumbildung neigt, was zur Bildung von Blasen führt, die
Probleme beim Versprühen
den Tinte verursachen. Wenn der Gehalt an Pigment in dieser Pigmenttinte
erhöht
wird, um die Druckdichte zu erhöhen,
muss der Gehalt an polymerem Dispergiermittel proportional erhöht werden;
das polymere Dispergiermittel erhöht jedoch, selbst in einer
kleinen Menge, die Viskosität
der Tinte, so dass das polymere Dispergiermittel nicht in einer
großen
Menge in die Tinte eingebracht werden kann. Deshalb kann der Gehalt
an Pigment in dieser Pigmenttinte nicht so erhöht werden, dass eine ausreichende
Druckdichte erreicht wird.
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Die
Pigmenttinte, die in der Veröffentlichung
JP-A-6-264016 beschrieben wird, dringt nur schwer in ein Aufzeichnungsmedium
ein, da sie Papier in Folge ihrer hohen Oberflächenspannung nur unzureichend
benetzt, so dass die Trocknungszeit dieser Tinte lang ist. Wenn
diese Pigmenttinte für
die Erzeugung eines mehrfarbigen Ausdruckes verwendet wird, besteht
die Gefahr, dass auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebrachte Tintentröpfchen im
Grenzbereich verschiedener Farben miteinander in Kontakt kommen,
wodurch ein Vermischen von Farben (das sogenannte "Ausbluten") auftritt, wodurch
die Bildqualität
verschlechtert wird. Diese Pigmenttinte kann deshalb nicht zur Erzeugung
eines mehrfarbigen Ausdruckes verwendet werden. Diese Pigmenttinte
kann weiterhin nicht zum Bedrucken von nicht absorbierenden Aufzeichnungsmedien,
wie z.B. OHP-Folien, verwendet werden, so dass die Verwendung dieser
Tinte auf bestimmte Aufzeichnungsmedien beschränkt ist.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Eine
Aufgabe (Aufgabe A) der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
wässrige
Tintenzusammensetzung bereitzustellen, die problemlos und blasenfrei
versprüht
werden kann, die nicht die Düsen
eines Tintenstrahldruckkopfes verstopft, wenn sie als Tinte für die Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird, die die Erzeugung eines Ausdruckes mit einer hohen
Druckdichte ermöglicht
und die leicht gehandhabt werden kann.
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Eine
andere Aufgabe (Aufgabe B) der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine wässrige
Tintenzusammensetzung bereitzustellen, die problemlos versprüht werden
kann, die nicht die Düsen
eines Tintenstrahldruckkopfes verstopft, wenn sie als Tinte für die Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird, die sich durch eine kurze Trocknungszeit auszeichnet,
die kein Vermischen von Farben verursacht und die zum Bedrucken einer
Vielzahl von Aufzeichnungsmedien verwendet werden kann.
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Eine
weitere Aufgabe (Aufgabe C) der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine wässrige
Tintenzusammensetzung bereitzustellen, die problemlos versprüht werden
kann und die nicht die Düsen
eines Tintenstrahldruckkopfes verstopft, wenn sie als Tinte für die Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird.
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Andere
Aufgaben und Effekte der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung.
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Bei
umfangreichen Untersuchungen von wässrigen Tintenzusammensetzungen
fanden die Erfinder der vorliegenden Erfindung heraus, dass eine
Tinte, die problemlos und blasenfrei versprüht werden kann und in der der
Gehalt an Pigment soweit erhöht
werden kann, dass eine ausreichend hohe Druckdichte erreicht wird,
bereitgestellt werden kann, wenn ein oberflächlich modifiziertes Pigment,
das in einem wässrigen
Medium ohne die Verwendung eines Dispergiermittels dispergiert und/oder
gelöst
werden kann, als Pigment in Kombination mit einer organischen Aminverbindung
mit einem Propanolgrundgerüst
verwendet wird (Entdeckung A).
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Bei
weiteren umfangreichen Untersuchungen von wässrigen Tintenzusammensetzungen,
umfassend mindestens einen färbenden
Bestandteil und Wasser, fanden die Erfinder der vorliegenden Erfindung
heraus, dass die zuvor beschriebene Aufgabe C gelöst werden
kann, wenn eine spezifische organische Aminverbindung in die Tintenzusammensetzung
eingebracht wird (Entdeckung C).
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Die
vorliegende Erfindung wurde auf der Grundlage der Entdeckung A gemacht,
und die zuvor beschriebene Aufgabe A wird durch die Bereitstellung
einer wässrigen
Tintenzusammensetzung gelöst,
die mindestens ein oberflächlich
modifiziertes Pigment, das in einem wässrigen Medium ohne die Verwendung
eines Dispergiermittels dispergiert und/oder gelöst werden kann, eine organische
Aminverbindung mit einem Propanolgrundgerüst, ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol, das das Eindringen der
Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, und
Wasser umfasst (diese Erfindung wird im Folgenden als "erste Ausführungsform" bezeichnet).
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung führten ebenfalls umfangreiche
Untersuchungen durch, um die zuvor beschriebene Aufgabe B zu lösen. Die
zuvor beschriebene Aufgabe B wird durch die Bereitstellung einer
wässrigen
Tintenzusammensetzung gelöst,
die ein Pigment, ein Dispergiermittel, eine organische Aminverbindung
mit einem Propanolgrundgerüst,
ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol, das das Eindringen der
Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, und Wasser
umfasst (diese Erfindung wird im Folgenden als "zweite Ausführungsform" bezeichnet).
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Die
vorliegende Erfindung wurde ebenfalls auf der Grundlage der Entdeckung
C gemacht, und die zuvor beschriebene Aufgabe C wird durch die Bereitstellung
einer wässrigen
Tintenzusammensetzung gelöst,
die mindestens einen färbenden
Bestandteil, ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol, das das Eindringen der
Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, und
Wasser sowie eine oder mehrere organische Aminverbindungen, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Hydroxyisopropyldimethylamin, Hydroxyisopropyldiisopropylamin,
Hydroxyisopropyldibutylamin, Dihydroxyisopropylethylamin, Dihydroxyisopropylisopropylamin,
Dihydroxyisopropylbutylamin, Dihydroxyisopropylhydroxyethylamin, Dihydroxyethylhydroxyisopropylamin,
Dihydroxyethyl-n-butylamin, Hydroxyethyldiisopropylamin und Hydroxyethyldi-n-butylamin,
umfasst (diese Erfindung wird im Folgenden als "dritte Ausführungsform" bezeichnet).
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
kann ohne Probleme und blasenfrei versprüht werden, und wenn die Tintenzusammensetzung
als Tinte für
die Tintenstrahlaufzeichnung verwendet wird, werden die Düsen des
Tintenstrahldruckkopfes nicht verstopft.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
enthält
kein Dispergiermittel und kann deshalb leichter modifiziert werden,
z.B. kann der Gehalt an Pigment so erhöht werden, dass eine ausreichend
hohe Druckdichte erreicht wird, was bei einer herkömmlichen
Pigmenttinte, die ein Dispergiermittel enthält, nicht möglich ist.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann ohne Probleme versprüht
werden, und wenn die Tintenzusammensetzung als Tinte für die Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird, werden die Düsen
des Tintenstrahldruckkopfes nicht verstopft. Die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der zweiten Ausführungsform
ermöglicht
die Erzeugung eines qualitativ hochwertigen Ausdruckes, der schnell
trocknet, bei dem kein Ausbluten der Tinte auftritt und bei dem
kein Vermischen von Farben auftritt, wenn der Ausdruck ein mehrfarbiger
Ausdruck ist, und die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann zum Bedrucken einer Vielzahl von Aufzeichnungsmedien verwendet
werden.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann problemlos versprüht
werden, und wenn die Tintenzusammensetzung als Tinte für die Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird, werden die Düsen
des Tintenstrahldruckkopfes nicht verstopft.
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Genaue Beschreibung
der Erfindung
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
wird im Folgenden genau beschrieben.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
enthält
ein oberflächlich
modifiziertes Pigment, eine organische Aminverbindung mit einem
Propanolgrundgerüst
(im Folgenden als "organisches
Amin" bezeichnet),
ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol, das das Eindringen der
Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, und
Wasser als wesentliche Bestandteile.
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Das
oberflächlich
modifizierte Pigment, das in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
enthalten ist, ist ein Pigment, das in einem wässrigen Medium ohne die Verwendung
eines Dispergiermittels dispergiert und/oder gelöst werden kann. Der Ausdruck "in einem wässrigen
Medium ohne die Verwendung eines Dispergiermittels dispergiert und/oder
gelöst", der hier verwendet
wird, bedeutet, dass ein Teilchen (Pigment) mit einer minimalen
Teilchengröße, die
ein Dispergieren ermöglicht,
beständig
in einem wässrigen
Medium vorliegen kann, ohne dass das wässrige Medium ein Dispergiermittel
enthält.
Der Ausdruck "Dispergiermittel", der hier verwendet
wird, bezeichnet ein Additiv, das gewöhnlich zum Dispergieren eines
Pigments in einem wässrigen
Medium verwendet wird, wie z.B. ein oberflächenaktives Mittel oder ein
polymeres Material. Der Ausdruck "minimale Teilchengröße, die ein Dispergieren ermöglicht" bedeutet die minimale
Teilchengröße eines
Teilchens, die nicht mehr verringert wird, selbst wenn die Dispergierzeit
verlängert
wird.
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Die
Tinte mit dem oberfächlich
modifizierten Pigment muss, im Gegensatz zu einer gewöhnlichen wässrigen
Pigmenttinte, kein Dispergiermittel enthalten, so dass keine Blasen
in Folge einer Schaumbildung, die durch ein Dispergiermittel verursacht
werden würde,
gebildet werden und die Tinte problemlos versprüht werden kann. Diese Tinte
mit einem oberflächlich
modifizierten Pigment hat eine geeignete Viskosität und kann deshalb
leicht modifiziert werden, z.B. kann das Pigment in einer größeren Menge
in die Tinte eingebracht werden, so dass die Druckdichte ausreichend
erhöht
werden kann.
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Das
oberflächlich
modifizierte Pigment wird hergestellt, indem eine hydrophile funktionelle
Gruppe und/oder ein Salz davon (im Folgenden als "Gruppe, die ein Dispergieren
ermöglicht" bezeichnet) an die
Oberfläche
des Pigments gebunden wird. Die Gruppe, die ein Dispergieren ermöglicht,
kann direkt oder über
eine Alkylgruppe, eine Alkylethergruppe oder eine Arylgruppe an
die Oberfläche
des Pigments gebunden werden.
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Beispiele
für die
hydrophilen funktionellen Gruppen umfassen eine Carboxygruppe, eine
Carbonylgruppe, eine Hydroxygruppe, eine Sulfongruppe, eine Phosphorsäuregruppe
und eine quaternäre
Ammoniumgruppe, die einzeln oder in Kombination miteinander an die
Oberfläche
des Pigments gebunden werden können.
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Beispiele
für die
Pigmente, die als Ausgangsmaterialien bei der Herstellung der oberflächlich modifizierten
Pigmente verwendet werden können,
umfassen Ruß,
Pigmente, die im Color Index beschrieben werden, wie z. B. Pigment
Yellow, Pigment Red, Pigment Violet, Pigment Blue und Pigment Black,
Pigmente, wie z.B. Phthalocyaninpigmente, Azopigmente, Anthrachinonpigmente,
Azomethinpigmente und Pigmente mit einem kondensierten Ring, organische
Pigmente, wie z.B. Food Yellow 4, 5, 205 und 401, Food Orange 204, Food
Red 104, 201, 202, 204, 220, 226 bis 228 und 405, und Food Blue
1 und 404, und anorganische Pigmente, wie z.B. Titanoxid, Zinkoxid,
Zirkoniumoxid, Eisenoxid, Ultramarinblau, Berliner Blau und Chromoxid.
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Das
oberflächlich
modifizierte Pigment wird hergestellt, indem ein Pigment physikalisch
oder chemisch behandelt wird, wodurch die zuvor beschriebene Gruppe,
die ein Dispergieren ermöglicht,
oder eine aktive Gruppe mit der Gruppe, die ein Dispergieren ermöglicht,
an die Oberfläche
des Pigments gebunden (gepfropft) wird: Ein Beispiel für die physikalischen
Behandlungen ist die Vakuumplasmabehandlung. Beispiele für die che mischen
Behandlungen umfassen ein Verfahren, bei dem die Oberfläche des
Pigments in Wasser mit einem Oxidationsmittel oxidiert wird, wobei
eine Carboxygruppe oder eine Sulfongruppe direkt an die Pigmentoberfläche gebunden
wird, und ein Verfahren, bei dem p-Aminobenzoesäure an die Pigmentoberfläche gebunden
wird, um eine Carboxygruppe über
eine Phenylgruppe an die Oberfläche
des Pigments zu binden.
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Im
Hinblick auf die Haltbarkeit der Tinte oder im Hinblick darauf,
dass ein Verstopfen der Düsen
eines Tintenstrahldruckkopfes verhindert werden soll, ist es bevorzugt,
dass die mittlere Teilchengröße des oberflächlich modifizierten
Pigments im Bereich von 1 bis 300 nm, besonders bevorzugt im Bereich
von 10 bis 200 nm liegt.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
enthält
das oberflächlich
modifizierte Pigment bevorzugt in einer Menge im Bereich von 1 bis
30 Gew.% und besonders bevorzugt in einer Menge im Bereich von 3
bis 10 Gew.%. Wenn der Gehalt an oberflächlich modifiziertem Pigment unterhalb
von 1 Gew.% liegt, wird keine ausreichend hohe Druckdichte erhalten,
und wenn der Gehalt oberhalb von 30 Gew.% liegt, steigt die Viskosität der Tintenzusammensetzung
an oder es besteht die Gefahr, dass die Düsen des Tintenstrahldruckkopfes
verstopfen, wenn die Tintenzusammensetzung als Tinte für die Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird.
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Das
organische Amin, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
enthalten ist, ist eine Verbindung, dargestellt durch eine der folgenden
Formeln (A) bis (D):
worin R
1 und
R
2 jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom
oder eine Alkyl- oder
Hydroxyalkylkette mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, die verzweigt sein
kann, bedeuten, und R
3 bedeutet ein Wasserstoffatom
oder eine Methylgruppe.
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In
den Formeln (A) bis (D) bedeuten R1 und
R2 jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder
eine gegebenenfalls verzweigte Alkyl- oder Hydroxyalkylkette mit
1 bis 8 Kohlenstoffatomen. Beispiele für die Alkylketten mit 1 bis
8 Kohlenstoffatomen, die verzweigt sein können, umfassen eine Methylgruppe,
eine Ethylgruppe, eine Isopropylgruppe, eine t-Butylgruppe, eine
2-Methylheptylgruppe und eine n-Octylgruppe. Beispiele für die Hydroxyalkylketten
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, die verzweigt sein können, umfassen
eine Hydroxymethylgruppe, eine Hydroxyethylgruppe, eine Hydroxyisopropylgruppe
und eine Hydroxy-t-butylgruppe. R1 und R2 sind bevorzugt Hydroxyethylgruppen, Hydroxyisopropylgruppen
oder Hydroxy-t-butylgruppen, wobei R1 und
R2 gleich oder verschieden sein können.
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In
der Formel (B) bedeutet R3 ein Wasserstoffatom
oder eine Methylgruppe, bevorzugt eine Methylgruppe.
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Beispiele
für die
organischen Amine umfassen Aminomethylpropanol, Tripropanolamin,
N-(2-Hydroxypropyl)triethylentetramin, 2-(Hydroxypropyl)dimethylamin,
N,N-Bis(2-hydroxypropyl)-t-butylamin,
Hydroxyisopropyltriethylenamin, Hydroxyisopropyldiisopropylamin,
Hydroxyisopropyldibutylamin, Dihydroxyisopropylethylamin, Dihydroxyisopropyl-n-butylamin,
Dihydroxyisopropyl-t-butylamin, N,N-Bis(2-hydroxypropyl)-N-hydroxyethylamin
und N-2-Hydroxypropyl-N,N-bis(hydroxyethyl)amin. Diese Amine können einzeln
oder in Kombination miteinander verwendet werden. Von diesen Aminen werden
Tripropanolamin, Aminopropylmethanol und N,N-Bis(2-hydroxypropyl)-t-butylamin
bevorzugt verwendet.
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Die
Menge an organischem Amin in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
liegt bevorzugt im Bereich von 0,01 bis 5 Gew.% und besonders bevorzugt
im Bereich von 0,05 bis 2 Gew.%. Wenn der Gehalt an Amin unterhalb
von 0,01 Gew.% liegt, kann die Tintenzusammensetzung nicht besser
versprüht
werden, und wenn der Gehalt oberhalb von 5 Gew.% liegt, kann der
pH-Wert der wässrigen
Tintenzusammensetzung nicht mehr innerhalb des gewünschten
Bereiches (der im Folgenden beschrieben wird) eingestellt werden.
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Das
Wasser, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird, ist das hauptsächliche
Lösungsmittel
und kann reines Wasser oder ultrareines Wasser sein, wie z.B. entionisiertes
Wasser, mittels Ultrafiltration gereinigtes Wasser, mittels Umkehrosmose
gereinigtes Wasser oder destilliertes Wasser. Es wird bevorzugt
Wasser verwendet, das z.B. durch Bestrahlen mit UV-Licht oder durch
Zugabe von Wasserstoffperoxid sterilisiert wurde, um eine Schimmelbildung
oder ein Vermehren von Bakterien zu verhindern, wodurch die Haltbarkeit
der Tinte über
einen langen Zeitraum hinweg verbessert wird.
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Die
Menge an Wasser in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
liegt bevorzugt im Bereich von 30 bis 90 Gew.% und besonders bevorzugt
im Bereich von 40 bis 80 Gew.%.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
enthält
die zuvor beschriebenen Bestandteile (ein oberflächlich modifiziertes Pigment,
ein organisches Amin und Wasser), so dass sie problemlos und blasenfrei
versprüht
werden kann und leicht gehandhabt werden kann; die wässrige Tintenzusammensetzung
kann jedoch, falls erforderlich, weitere Bestandteile enthalten,
die im Folgenden beschrieben werden.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
enthält
weiterhin ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol, das das Eindringen der
Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, so dass
die Tintenzusammensetzung besser in das Aufzeichnungsmedium eindringen
kann. Beispiele für
bevorzugte oberflächenaktive
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol umfassen Surfynol 61, 82,
104, 440, 465 und 485 (Handelsnamen; hergestellt von Air Products
and Chemicals). Eine Tinte mit einem oberflächenaktiven Mittel auf der
Basis von Acetylenglycol kann bei der Tintenstrahlaufzeichnung verwendet
werden, da diese Tinte keine Blasen bildet und völlig problemlos versprüht werden
kann.
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Die
Menge an oberflächenaktivem
Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium
beschleunigt, in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
liegt bevorzugt im Bereich von 0,001 bis 5 Gew.% und besonders bevorzugt
im Bereich von 0,005 bis 2 Gew.%. Wenn der Gehalt unterhalb von
0,001 Gew.% liegt, wird der Effekt, dass die Tintenzusammensetzung
besser in ein Aufzeichnungsmedium eindringen kann, nicht erreicht,
und wenn der Gehalt oberhalb von 5 Gew.% liegt, besteht die Gefahr,
dass die Tintenzusammensetzung nicht mehr problemlos versprüht werden
kann.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
kann weiterhin ein Mittel enthalten, das das Austrocknen der Tinte
verhindert, wodurch die Tinte noch besser versprüht werden kann. Beispiele für die Mittel,
die ein Austrocknen der Tinte verhindern, umfassen Polyole, wie
z.B. Glycerin, Ethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol,
Tetraethylenglycol, Polyethylenglycol, Propylenglycol, Dipropylenglycol,
Polypropylenglycol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, 1,5-Pentandiol,
1,6-Hexandiol, 1,2,6-Hexantriol und Pentaerythritol; Lactame, wie
z.B. 2-Pyrrolidon, N-Methyl-2-pyrrolidon und ε-Caprolactam; Harnstoffe, wie
z.B. Harnstoff, Thioharnstoff, Ethylenharnstoff und 1,3-Dimethylimidazolidinon;
und Zucker, wie z.B. Maltit, Sorbit, Gluconolacton und Maltose.
Diese Bestandteile können
einzeln oder in Form eines Gemisches aus zwei oder mehreren Bestandteilen
verwendet werden.
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Die
Menge an Mittel, das ein Austrocknen der Tinte verhindert, in der
wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
liegt bevorzugt im Bereich von 1 bis 30 Gew.% und besonders bevorzugt
im Bereich von 5 bis 20 Gew.%.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
kann weiterhin ein Fungizid (d.h. ein Mittel gegen Schimmelbildung)
oder ein antiseptisches Mittel enthalten. Beispiele für die Fungizide
und antiseptischen Mittel umfassen Natriumbenzoat, Natriumpentachlorphenol,
2-Pyridinthiol-1-oxid-Natrium, Natriumsorbat, Natriumdehydroacetat,
1,2-Dibenzisothiazolin-3-on (Proxel CRL, Proxel BDN, Proxel GXL,
Proxel XL-2 und Proxel TN; hergestellt von AVECIA). Diese Bestandteile
können
einzeln oder in Form eines Gemisches aus zwei oder mehreren Bestandteilen
verwendet werden.
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Die
Menge an Fungizid oder antiseptischem Mittel in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
liegt bevorzugt im Bereich von 0,001 bis 3 Gew.% und besonders bevorzugt im
Bereich von 0,01 bis 1 Gew.%.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
kann, falls erforderlich, weitere Additive enthalten, wie z.B. Mittel
zum Einstellen der Viskosität,
Antioxidationsmittel, UV-Absorber, Komplexbildner und Mittel, die
Sauerstoff absorbieren. Diese Bestandteile können einzeln oder in Form eines Gemisches
aus zwei oder mehreren Bestandteilen verwendet werden.
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Das
Eindringvermögen
der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
ist bevorzugt so, dass die Eindringzeit weniger als 1 Sekunde beträgt, wenn
die auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebrachte Menge an Tinte 1
mg/cm2 beträgt, so dass ein qualitativ
hochwertiger Ausdruck erhalten wird, bei dem kein Ausbluten der
Tinte auftritt. Der Ausdruck "die
Eindringzeit beträgt
weniger als 1 Sekunde, wenn die auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebrachte
Menge an Tinte 1 mg/cm2 beträgt", der hier verwendet
wird, bedeutet, dass die bedruckte Fläche nicht verschmiert wird,
wenn 50 ng der wässrigen
Tintenzusammensetzung auf einem Aufzeichnungsmedium in einem Bereich
von 360 dpi (Punkte/inch) × 360
dpi aufgebracht werden und die bedruckte Fläche 1 Sekunde nach dem Drucken
berührt
wird. Das für
diesen Test verwendete Aufzeichnungsmedium ist Normalpapier (wie
z.B. "XEROX-P", Handelsname; hergestellt
von Fuji Xerox).
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Das
zuvor beschriebene Eindringverhalten kann erreicht werden, wenn
das oberflächenaktive
Mittel, das ein Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium
beschleunigt, in der zuvor angegebenen Menge in die wässrige Tintenzusammensetzung
eingebracht wird.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
hat bevorzugt eine Oberflächenspannung
von weniger als 40 mN/m, besonders bevorzugt von weniger als 35
mN/m. Die Oberflächenspannung
wird gemäß JIS K3362-1978
gemessen.
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Die
Oberflächenspannung
kann eingestellt werden, indem das oberflächenaktive Mittel, das ein
Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium
beschleunigt, in der zuvor angegebenen Menge in die wässrige Tintenzusammensetzung
eingebracht wird.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
hat bevorzugt eine Viskosität
(bei 25°C)
im Bereich von 1 bis 25 mPa·s
und besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 15 mPa·s, so
dass die Tintenzusammensetzung ohne Probleme versprüht werden
kann. Die Viskosität
wird gemäß JIS Z8803–1991 gemessen.
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Die
Viskosität
kann eingestellt werden, indem ein Mittel zum Einstellen der Viskosität, wie z.B.
ein Kolophoniumharz, eine Alginsäure,
Polyvinylalkohol, Hydroxypropylcellulose, Carboxymethylcellulose,
Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose, ein Polyacrylat, Polyvinylpyrrolidon
oder Akaziengummi, in die wässrige
Tintenzusammensetzung eingebracht wird.
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Der
pH-Wert der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
wird bevorzugt auf einen Wert im Bereich von 6 bis 10 und besonders
bevorzugt auf einen Wert im Bereich von 7 bis 9,5 eingestellt, wodurch
die Druckdichte erhöht
werden kann und die Haltbarkeit der Tintenzusammensetzung verbessert
werden kann.
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Der
pH-Wert kann eingestellt werden, indem das organische Amin, d.h.
ein alkalisches Mittel, in der zuvor beschriebenen Menge in die
wässrige
Tintenzusammensetzung eingebracht wird.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
kann auf die gleiche Art und Weise wie gewöhnliche Tintenzusammensetzungen
hergestellt werden, wobei herkömmliche
Vorrichtungen, wie z.B. eine Kugelmühle, eine Sandmüh le, eine
Reibmühle
bzw. ein Attritor, eine Korbmühle
oder eine Walzenmühle,
verwendet werden können.
Es ist bevorzugt, dass grobe Teilchen während der Herstellung der Tinte
entfernt werden, um ein Verstopfen der Düsen eines Tintenstrahldruckkopfes
zu verhindern. Die groben Teilchen können z.B. entfernt werden,
indem die Tinte, die durch Vermischen der zuvor beschriebenen Bestandteile
erhalten wurde, unter Verwendung eines Filters, wie z.B. eines Membranfilters
oder eines Maschenfilters, filtriert wird, um Teilchen mit einer
Teilchengröße von bevorzugt
10 μm oder
mehr und besonders bevorzugt 5 μm
oder mehr zu entfernen.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
kann bei jedem Aufzeichnungsverfahren verwendet werden, bei dem
eine wässrige
Tintenzusammensetzung auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebracht
wird. Beispiele für
solche Aufzeichnungsverfahren umfassen ein Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren,
bei dem eine wässrige
Tintenzusammensetzung in Form von feinen Tröpfchen versprüht wird
und die Tröpfchen
auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebracht werden, und Aufzeichnungsverfahren,
bei denen Schreibutensilien, wie z.B. ein Stift, verwendet werden.
Die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
wird bevorzugt bei einem Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren verwendet,
besonders bevorzugt bei einem Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren
vom On-Demand-Typ. Beispiele für
Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren vom On-Demand-Typ umfassen ein
Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren, bei dem ein Tintenstrahldruckkopf
mit einem piezoelektrischen Element verwendet wird, und ein thermisches
Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren, bei dem ein Tintenstrahldruckkopf
mit einem elektrischen Widerstand, der Wärme abgibt, verwendet wird.
Die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
kann bei jedem Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren verwendet werden.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
lässt sich
ohne Probleme versprühen,
da sie das organische Amin enthält,
und da das zuvor beschriebene oberflächlich modifizierte Pigment
verwendet wird, muss kein Dispergiermittel verwendet werden, so
dass die Tintenzusammensetzung blasenfrei versprüht werden kann, was bei einer
normalen Tinte mit einem Dispergiermittel nicht möglich ist.
Deshalb kann die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
problemlos versprüht
werden, und wenn sie als Tinte beider Tintenstrahlaufzeichnung verwendet
wird, werden die Düsen
eines Tintenstrahldruckkopfes nicht verstopft. Die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
enthält
kein Dispergiermittel und kann deshalb, im Vergleich mit einer normalen
Pigmenttinte mit einem Dispergiermittel, leicht modifiziert werden,
z.B. kann der Gehalt an Pigment so erhöht werden, dass eine ausreichend
hohe Druckdichte erreicht wird. Wenn die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
das zuvor beschriebene oberflächenaktive
Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium
beschleunigt, enthält,
kann ein qualitativ hochwertiger Ausdruck erzeugt werden, bei dem
kein Ausbluten der Tinte auftritt, und wenn die Tintenzusammensetzung
bei der Erzeugung eines mehrfarbigen Ausdruckes verwendet wird,
tritt kein Vermischen von Farben auf; die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
kann zum Bedrucken einer Vielzahl von Aufzeichnungsmedien verwendet
werden.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
wird im Folgenden genau beschrieben.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
enthält
ein Pigment, ein Dispergiermittel, eine organische Aminverbindung
mit einem Propanolgrundgerüst
(im Folgenden als "organisches
Amin" bezeichnet),
ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol, das das Eindringen der
Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, und
Wasser als wesentliche Bestandteile.
-
Das
Pigment, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
enthalten ist, kann eines der Pigmente sein, die als Ausgangsmaterialien
bei der Herstellung der oberflächlich
modifizierten Pigmente für
die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
beschrieben wurden.
-
Im
Hinblick auf die Haltbarkeit der Tinte oder im Hinblick darauf,
dass ein Verstopfen der Düsen
eines Tintenstrahldruckkopfes verhindert werden soll, ist es bevorzugt,
dass die mittlere Teilchengröße des Pigments im
Bereich von 1 bis 300 nm, besonders bevorzugt im Bereich von 10
bis 200 nm liegt.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
enthält
das Pigment bevorzugt in einer Menge im Bereich von 1 bis 30 Gew.%
und besonders bevorzugt in einer Menge im Bereich von 3 bis 10 Gew.%.
Wenn der Gehalt an Pigment unterhalb von 1 Gew.% liegt, wird keine
ausreichend hohe Druckdichte erhalten, und wenn der Gehalt oberhalb
von 30 Gew.% liegt, steigt die Viskosität der Tintenzusammensetzung
an oder es besteht die Gefahr, dass die Düsen des Tintenstrahldruckkopfes
verstopfen, wenn die Tintenzusammensetzung als Tinte für die Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird.
-
Das
Dispergiermittel, das in der Tintenzusammensetzung entsprechend
der zweiten Ausführungsform verwendet
wird, kann jedes Dispergiermittel sein, das gewöhnlich zur Herstellung wässriger
Pigmenttinten verwendet wird. Spezifische Beispiele dafür umfassen
wasserlösliche
oberflächenaktive
Mittel, wie z.B. anionische oberflächenaktive Mittel (wie z.B.
Salze höherer
Fettsäuren
und Sulfate höherer
Alkohole), kationische oberflächenaktive
Mittel (wie z.B. Salze aliphatischer Amine und Phosphoniumsalze)
und nicht-ionische
oberflächenaktive
Mittel (wie z.B. Fettsäureester
von Polyoxyethylenverbindungen), Proteine, wie z.B. Gelatine und Casein,
natürliche
Kautschukmaterialien, wie z.B. Akaziengummi, Glycoside, wie z.B.
Saponin, Cellulosederivate, wie z.B. Methylcellulose, Carboxymethylcellulose
und Hydroxymethylcellulose, natürliche
Polymere, wie z.B. Ligninsulfonat und Schellack, anionische Polymere,
wie z.B. Polyacrylate, Salze von Styrol/Acrylsäure-Copolymeren, Salze von
Vinylnaphthalin/Acrylsäure-Copolymeren,
Salze von Styrol/Maleinsäure-Copolymeren,
Salze von β-Naphthalinsulfonsäure/Formalin-Kondensaten
und Polyphosphorsäuren,
und nichtionische Polymere, wie z.B. Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon
und Polyethylenglycol. Diese Bestandteile können einzeln oder in Form eines
Gemisches aus zwei oder mehreren Bestandteilen verwendet werden.
-
Im
Hinblick auf die Löslichkeit
in der wässrigen
Tintenzusammensetzung liegt das gewichtsgemittelte Molekulargewicht
des Dispergiermittels bevorzugt im Bereich von 100 bis 50000 und
besonders bevorzugt im Bereich von 200 bis 40000. Wenn das Molekulargewicht
unterhalb von 100 liegt, wird die Aufzeichnung ungleichmäßig, und
wenn das Molekulargewicht oberhalb von 50000 liegt, steigt die Viskosität der Tintenzusammensetzung
deutlich an, so dass die Tintenzusammensetzung nicht mehr als Tinte
für die
Tintenstrahlaufzeichnung verwendet werden kann oder ein gleichmäßiges Aufzeichnen nicht
mehr möglich
ist, das die Pigmentteilchen auf dem Aufzeichnungsmedium Aggregate
bilden.
-
Die
Menge an Dispergiermittel in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der zweiten Ausführungsform
liegt bevorzugt im Bereich von 0,01 bis 5 Gew.% und besonders bevorzugt
im Bereich von 0,3 bis 2 Gew.%. Wenn der Gehalt an Dispergiermittel
unterhalb von 0,01 Gew.% liegt, kann das Pigment nicht beständig dispergiert
werden, und wenn der Gehalt oberhalb von 5 Gew.% liegt, kann die
Viskosität
der Tintenzusammensetzung (die im Folgenden beschrieben wird) nicht
mehr auf einen für
die Tintenstrahlaufzeichnung geeigneten Wert eingestellt werden.
-
Das
organische Amin, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
enthalten ist, ist eine Verbindung, dargestellt durch eine der zuvor
beschriebenen Formeln (A) bis (D). Es können die organischen Amine
verwendet werden, die in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
enthalten sein können,
und der Gehalt an organischem Amin in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann dem Gehalt an organischem Amin in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen.
-
Das
oberflächenaktive
Mittel, das ein Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium
beschleunigt und das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
enthalten ist, kann dem oberflächenaktiven
Mittel entsprechen, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
enthalten ist, und der Gehalt an oberflächenaktivem Mittel in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann dem Gehalt an oberflächenaktivem
Mittel in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen.
-
Das
Wasser, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
verwendet wird, ist das hauptsächliche
Lösungsmittel.
Das Wasser, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
verwendet wird, kann dem Wasser entsprechen, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird, und der Gehalt an Wasser in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform kann
dem Gehalt an Wasser in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
enthält
die zuvor beschriebenen Bestandteile (ein Pigment, ein Dispergiermittel,
ein organisches Amin, ein oberflächenaktives Mittel
auf der Basis von Acetylenglycol, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung
in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, und Wasser), so dass sie
problemlos versprüht
werden kann und leicht in ein Aufzeichnungsmedium eindringen kann;
die wässrige
Tintenzusammensetzung kann jedoch, falls erforderlich, weitere Bestandteile
enthalten, die im Folgenden beschrieben werden.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann weiterhin ein Mittel enthalten, das das Austrocknen der Tinte
verhindert, wodurch die Tinte noch besser versprüht werden kann. Das Mittel,
das das Austrocknen der Tinte vehnindert und das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
verwendet wird, kann dem Mittel entsprechen, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird, und der Gehalt an Mittel, das das Austrocknen der
Tinte verhindert, in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann dem Gehalt an Mittel in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann weiterhin ein Fungizid oder ein antiseptisches Mittel enthalten.
Das Fungizid oder das antiseptische Mittel, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
verwendet wird, kann dem Fungizid oder dem antiseptischen Mittel
entsprechen, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird, und der Gehalt an Fungizid oder an antiseptischem
Mittel in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann dem Gehalt an Fungizid oder an antiseptischem Mittel in der
wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann, falls erforderlich, weitere Additive enthalten, die den Additiven
für die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen können.
-
Das
Eindringvermögen
der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann dem Eindringvermögen
der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen, d.h. die Eindringzeit beträgt bevorzugt weniger als 1
Sekunde, wenn die auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebrachte Menge
an Tinte 1 mg/cm2 beträgt; in diesem Fall wird ein
qualitativ hochwertiger Ausdruck erhalten wird, bei dem kein Ausbluten
der Tinte auftritt.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
hat bevorzugt eine Oberflächenspannung
von weniger als 40 mN/m, besonders bevorzugt von weniger als 35
mN/m, ähnlich wie
die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
hat bevorzugt eine Viskosität
(bei 25°C)
im Bereich von 1 bis 25 mPa·s
und besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 15 mPa·s, ähnlich wie
die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform,
so dass die Tintenzusammensetzung ohne Probleme versprüht werden
kann.
-
Der
pH-Wert der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
wird bevorzugt auf einen Wert im Bereich von 6 bis 10 und besonders
bevorzugt auf einen Wert im Bereich von 7 bis 9,5 eingestellt, ähnlich wie
bei der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform,
wodurch die Druckdichte erhöht
werden kann und die Haltbarkeit der Tintenzusammensetzung verbessert
werden kann.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann, ähnlich
wie die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Aus führungsform,
auf die gleiche Art und Weise wie gewöhnliche Tintenzusammensetzungen
hergestellt werden, wobei herkömmliche
Vorrichtungen verwendet werden können.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
kann, wie die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform,
bei jedem Aufzeichnungsverfahren verwendet werden, bei dem eine
wässrige
Tintenzusammensetzung auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebracht
wird. Die Aufzeichnungsverfahren, bei denen die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der zweiten Ausführungsform
verwendet wird, können
den Aufzeichnungsverfahren entsprechen, bei denen die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
lässt sich
ohne Probleme versprühen,
da sie das organische Amin enthält,
und wenn sie als Tinte bei der Tintenstrahlaufzeichnung verwendet
wird, werden die Düsen
eines Tintenstrahldruckkopfes nicht verstopft. Die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der zweiten Ausführungsform
enthält
das zuvor beschriebene oberflächenaktive
Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium
beschleunigt, so dass die Tinte schnell trocknet und ein qualitativ
hochwertiger Ausdruck erzeugt wird, bei dem kein Ausbluten der Tinte
auftritt, und wenn die Tintenzusammensetzung bei der Erzeugung eines
mehrfarbigen Ausdruckes verwendet wird, tritt kein Vermischen von
Farben auf. Selbst ein nicht absorbierendes Aufzeichnungsmedium, wie
z.B. eine OHP-Folie, kann mit Buchstaben und/oder einem Bild bedruckt
werden, und natürlich
auch ein absorbierendes Aufzeichnungsmedium, wie z.B. Papier.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
wird im Folgenden genau beschrieben.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
enthält
einen färbenden
Bestandteil, Wasser, ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol, das das Eindringen der
Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, und
eine spezifische organische Aminverbindung. Der färbende Bestandteil
kann ein färbender
Bestandteil sein, der gewöhnlich
bei der Herstel lung dieser Art von Tinten verwendet wird, und die
Auswahl des färbenden
Bestandteils hängt
hauptsächlich
von der Art des verwendeten organischen Amins ab.
-
Die
spezifische organische Aminverbindung, die in der erfindungsgemäßen wässrigen
Tintenzusammensetzung enthalten ist, kann eine der zuvor beschriebenen
organischen Aminverbindungen oder ein Gemisch dieser Aminverbindungen
sein. Es ist bevorzugt, dass Hydroxyisopropyldiisopropylamin, Hydroxyisopropyldibutylamin
oder Dihydroxyisopropylbutylamin verwendet wird, weil in diesem
Fall die Tintenzusammensetzung besser versprüht werden kann.
-
Die
Menge an organischer Aminverbindung in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der dritten Ausführungsform
liegt bevorzugt im Bereich von 0,01 bis 5 Gew.% und besonders bevorzugt
im Bereich von 0,05 bis 2 Gew.%. Wenn der Gehalt an Amin unterhalb
von 0,01 Gew.% liegt, kann die Tintenzusammensetzung nicht besser
versprüht
werden, und wenn der Gehalt oberhalb von 5 Gew.% liegt, kann der pH-Wert der wässrigen
Tintenzusammensetzung nicht mehr innerhalb des gewünschten
Bereiches (der im Folgenden beschrieben wird) eingestellt werden.
-
Der
färbende
Bestandteil, der in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
verwendet wird, kann jeder färbende
Bestandteil (Farbstoff oder Pigment) sein, der im Color Index beschrieben
wird. Viele färbende
Bestandteile, die nicht im Color Index beschrieben werden, können ebenfalls
verwendet werden.
-
Beispiele
für die
Farbstoffe, die als färbende
Bestandteile verwendet werden können,
umfassen saure Farbstoffe, basische Farbstoffe, Direktfarbstoffe
und Reaktivfarbstoffe. Spezifische Beispiele dafür umfassen Acid Yellow 23 und
25, Direct Yellow 12, 26, 86 und 130, Basic Yellow 9 und 11, Acid
Red 27, 28, 52, 254 und 289, Reactive Red 180, Direct Red 9, 13,
17, 23 und 227, Basic Red 3, Acid Blue 9 und 254, Basic Blue 9, Direct
Blue 78, 86 und 199, Acid Black 52, 172 und 208, Food Black 2, Direct
Black 19, 22, 28 und 154, sowie Process Reactive Black 31.
-
Beispiele
für die
Pigmente, die als färbende
Bestandteile verwendet werden können,
umfassen die Pigmente die als Ausgangsmaterialien bei der Herstellung
der oberfläch lich
modifizierten Pigmente für
die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
beschrieben wurden.
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Wenn
ein Pigment als färbender
Bestandteil verwendet wird, ist es im Hinblick auf die Dispersionsstabilität der Tinte
bevorzugt, dass ein Dispergiermittel in Kombination mit dem Pigment
verwendet wird oder dass ein oberflächlich modifiziertes Pigment
als Pigment verwendet wird.
-
Das
Dispergiermittel, das in der Tintenzusammensetzung entsprechend
der dritten Ausführungsform verwendet
werden kann, kann dem Dispergiermittel entsprechen, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
verwendet wird, und der Gehalt an Dispergiermittel in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann dem Gehalt an Dispergiermittel in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der zweiten Ausführungsform
entsprechen.
-
Das
oberflächlich
modifizierte Pigment, das in der Tintenzusammensetzung entsprechend
der dritten Ausführungsform
verwendet werden kann, kann dem oberflächlich modifizierten Pigment
entsprechen, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird.
-
Die
Menge an färbendem
Bestandteil in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
liegt bevorzugt im Bereich von 1 bis 30 Gew.% und besonders bevorzugt
im Bereich von 3 bis 10 Gew.%. Wenn der Gehalt an färbendem
Bestandteil unterhalb von 1 Gew.% liegt, wird keine ausreichend
hohe Druckdichte erhalten, und wenn der Gehalt oberhalb von 30 Gew.%
liegt, steigt die Viskosität der
Tintenzusammensetzung an oder es besteht die Gefahr, dass die Düsen des
Tintenstrahldruckkopfes verstopfen, wenn die Tintenzusammensetzung
als Tinte für
die Tintenstrahlaufzeichnung verwendet wird.
-
Das
Wasser, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
verwendet wird, ist das hauptsächliche
Lösungsmittel.
Das Wasser, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungs form
verwendet wird, kann dem Wasser entsprechen, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird, und der Gehalt an Wasser in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann dem Gehalt an Wasser in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform entsprechen.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
enthält
die zuvor beschriebenen Bestandteile (einen färbenden Bestandteil, ein spezifisches
organisches Amin und Wasser), so dass sie problemlos versprüht werden
kann; die wässrige
Tintenzusammensetzung kann jedoch, falls erforderlich, weitere Bestandteile
enthalten, die im Folgenden beschrieben werden.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
enthält
weiterhin ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol, das das Eindringen der
Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, so
dass die Tintenzusammensetzung besser in das Aufzeichnungsmedium
eindringen kann. Das oberflächenaktive
Mittel, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
verwendet wird, kann dem oberflächenaktiven
Mittel entsprechen, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird, und der Gehalt an oberflächenaktivem Mittel in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann dem Gehalt an oberflächenaktivem
Mittel in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann weiterhin ein Mittel enthalten, das das Austrocknen der Tinte
verhindert, wodurch die Tinte noch besser versprüht werden kann. Das Mittel,
das das Austrocknen der Tinte verhindert und das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
verwendet wird, kann dem Mittel entsprechen, das in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird, und der Gehalt an Mittel, das das Austrocknen der
Tinte verhindert, in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann dem Gehalt an Mittel in der wässrigen Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann weiterhin ein Fungizid oder ein antiseptisches Mittel enthalten.
Das Fungizid oder das antiseptische Mittel, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
verwendet wird, kann dem Fungizid oder dem antiseptischen Mittel
entsprechen, das in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird, und der Gehalt an Fungizid oder an antiseptischem
Mittel in der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann dem Gehalt an Fungizid oder an antiseptischem Mittel in der
wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform entsprechen.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann, falls erforderlich, weitere Additive enthalten, die den Additiven
für die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen können.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
hat bevorzugt eine Viskosität
(bei 25°C)
im Bereich von 1 bis 25 mPa·s
und besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 15 mPa·s, ähnlich wie
die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform,
so dass die Tintenzusammensetzung ohne Probleme versprüht werden
kann.
-
Das
Eindringvermögen
der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann dem Eindringvermögen
der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen, d.h. die Eindringzeit beträgt bevorzugt weniger als 1
Sekunde, wenn die auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebrachte Menge
an Tinte 1 mg/cm2 beträgt; in diesem Fall wird ein
qualitativ hochwertiger Ausdruck erhalten wird, bei dem kein Ausbluten
der Tinte auftritt.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
hat bevorzugt eine Oberflächenspannung
von weniger als 40 mN/m, besonders bevorzugt von weniger als 35
mN/m, ähnlich
wie die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform.
-
Der
pH-Wert der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
wird bevorzugt auf einen Wert im Bereich von 6 bis 10 und besonders
bevorzugt auf einen Wert im Bereich von 7 bis 9,5 eingestellt, ähnlich wie
bei der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform,
wodurch die Druckdichte erhöht
werden kann und die Haltbarkeit der Tintenzusammensetzung verbessert
werden kann.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann, ähnlich
wie die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform,
auf die gleiche Art und Weise wie gewöhnliche Tintenzusammensetzungen
hergestellt werden, wobei herkömmliche
Vorrichtungen verwendet werden können.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
kann, wie die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform,
bei jedem Aufzeichnungsverfahren verwendet werden, bei dem eine
wässrige
Tintenzusammensetzung auf einem Aufzeichnungsmedium aufgebracht
wird. Die Aufzeichnungsverfahren, bei denen die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der dritten Ausführungsform
verwendet wird, können
den Aufzeichnungsverfahren entsprechen, bei denen die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der ersten Ausführungsform
verwendet wird.
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
lässt sich
ohne Probleme versprühen,
da sie die spezifische organische Aminverbindung enthält, und
wenn sie als Tinte bei der Tintenstrahlaufzeichnung verwendet wird,
werden die Düsen
eines Tintenstrahldruckkopfes nicht verstopft.
-
Wenn
die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
ein oberflächlich
modifiziertes Pigment als färbenden
Bestandteil enthält,
ist es nicht erforderlich, dass die Tintenzusammensetzung ein Dispergiermittel
enthält,
und die Tintenzusammensetzung kann problemlos und blasenfrei versprüht werden
und kann, im Vergleich mit einer normalen Pigmenttinte mit einem
Dispergiermittel, leicht modifiziert werden, z.B. kann der Gehalt
an Pigment so erhöht
werden, dass eine ausreichende Viskosität und eine ausreichend hohe
Druckdichte erreicht wird.
-
Da
die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
das zuvor beschriebene oberflächenaktive
Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium
beschleunigt, enthält,
kann die Tintenzusammensetzung schnell in ein Aufzeichnungsmedium
eindringen, und ein qualitativ hochwertiger Ausdruck, der schnell
trocknet und bei dem kein Ausbluten der Tinte auftritt, kann erzeugt
werden, und wenn die Tintenzusammensetzung bei der Erzeugung eines
mehrfarbigen Ausdruckes verwendet wird, tritt kein Vermischen von
Farben auf, und es können
selbst nicht absorbierende Aufzeichnungsmedien, wie z.B. eine OHP-Folie,
mit Buchstaben und/oder einem Bild bedruckt werden, und natürlich auch
ein absorbierendes Aufzeichnungsmedium, wie z.B. Papier; die wässrige Tintenzusammensetzung
entsprechend der dritten Ausführungsform
kann zum Bedrucken einer Vielzahl von Aufzeichnungsmedien verwendet
werden.
-
Beispiele
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten Ausführungsform
wird im Folgenden anhand von Beispielen genauer beschrieben; die
Erfindung ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
-
Beispiele A1 bis A6 und
Vergleichsbeispiele A1 bis A3
-
Es
wurden wässrige
Tinten mit den in Tabelle 1 angegebenen Zusammensetzungen hergestellt.
Die Bestandteile der jeweiligen Tinten wurden bei 25°C miteinander
vermischt, das Gemisch wurde 2 Stunden lang gerührt, und dann wurde das Gemisch
unter Verwendung eines Membranfilters mit einer Porengröße von 5 μm bei einem
Druck von 2 kg/cm2 filtriert.
-
In
den Beispielen A1 bis A6 wurden jeweils die im Folgenden beschriebenen
Verbindungen Nr. 1 bis 6 (organische Aminverbindungen) als alkalische
Bestandteile verwendet. In Vergleichsbeispiel A1 wurde KOH verwendet.
In den Vergleichsbeispielen A2 und A3 wurden jeweils die im Folgenden
beschriebenen Verbindungen Nr. 7 und 8 (die nicht unter die erste
Ausführungsform
fallen) verwendet.
-
Die
Pigmentdispersionen der Beispiele A1 bis A6 und der Vergleichsbeispiele
A1 bis A3 waren Dispersionen, die ein oberflächlich modifiziertes Pigment
enthielten, das ohne die Verwendung eines Dispergiermittels beständig in
einem wässrigen
Medium dispergiert werden kann. In der folgenden Tabelle 1 ist die
Menge an zugegebener Pigmentdispersion als Feststoffgehalt (Pigment)
angegeben.
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Verstopfen der Düsen eines
Tintenstrahldruckkopfes
-
Jede
der wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele A1 bis A6 und der Vergleichsbeispiele A1
bis A3 wurde entsprechend dem folgenden Testverfahren bewertet.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 2 angegeben.
-
Testverfahren "Verstopfen der Düsen des
Tintenstrahldruckkopfes"
-
Die
wässrige
Tintenzusammensetzung wurde in eine Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung
mit einem piezoelektrischen Element ("MJ-930C", Handelsname; hergestellt von Seiko
Epson K.K.) eingebracht und das Drucken wurde durchgeführt, bis
die wässrige
Tintenzusammensetzung problemlos über alle Düsen versprüht werden konnte. Dann wurde
die Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung mit dem Tintenstrahlaufzeichnungskopf in
Parkposition 4 Wochen lang bei einer Temperatur von 50°C und einer
relativen Feuchtigkeit von 40% gelagert. Nach der Lagerung wurde
die Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung in eine Umgebung mit Raumtemperatur
gebracht, die Stromversorgung wurde aktiviert, das Drucken wurde
fortgesetzt und es wurde visuell überprüft, ob die wässrige Tintenzusammensetzung
problemlos versprüht
werden konnte. Wenn die wässrige
Tintenzusammensetzung nicht problemlos versprüht werden konnte, wurde der
Tintenstrahldruckkopf der Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung gereinigt,
und die Anzahl an Reinigungsvorgängen,
die erforderlich war, bis die Tintenzusammensetzung wieder problemlos
versprüht
werden konnte, wurde gezählt,
und die Tintenzusammensetzung wurde entsprechend den folgenden Kriterien
bewertet.
-
Bewertungskriterien
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- A: die Tintenzusammensetzung konnte nach der
Lagerung sofort wieder problemlos versprüht werden und es war kein Reinigungsvorgang
erforderlich.
- B: die Tintenzusammensetzung konnte nach der Lagerung nicht
sofort wieder problemlos versprüht
werden und es waren 2 oder weniger Reinigungsvorgänge erforderlich,
bis die Tintenzusammensetzung wieder problemlos versprüht werden
konnte.
- C: die Tintenzusammensetzung konnte nach der Lagerung nicht
sofort wieder problemlos versprüht
werden und es waren 3 bis 5 Reinigungsvorgänge erforderlich, bis die Tintenzusammensetzung
wieder problemlos versprüht
werden konnte.
- D: die Tintenzusammensetzung konnte nach der Lagerung nicht
sofort wieder problemlos versprüht
werden und es waren 6 oder mehr Reinigungsvorgänge erforderlich, bis die Tintenzusammensetzung
wieder problemlos versprüht
werden konnte.
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Die
in Tabelle 2 zusammengefassten Ergebnisse zeigen, dass die wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele A1 bis A6, die das erfindungsgemäß verwendete
organische Amin enthielten, die Düsen des Tintenstrahldruckkopfes
nicht verstopften. Die wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Vergleichsbeispiele A1 bis A3, die nicht
das erfindungsgemäß verwendete
Amin enthielten, verstopften die Düsen des Tintenstrahldruckkopfes.
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Die
wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele A3 bis A6, die ein Mittel
enthielten, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein
Aufzeichnungsmedium beschleunigt, ermöglichten die Erzeugung qualitativ
hochwertiger Ausdrucke, bei denen kein Ausbluten der Tinte auftrat.
Die wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele A5 und A6, die das oberflächenaktive
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol (Surfynol 465) als nichtionisches
oberflächenaktives
Mittel enthielten, konnten blasenfrei versprüht und leicht modifiziert werden.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der zweiten Ausführungsform
wird im Folgenden anhand von Beispielen genauer beschrieben; die
Erfindung ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
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Beispiele B1 bis B6 und
Vergleichsbeispiele B1 bis B3
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Wässrige Tinten
mit den in Tabelle 3 angegebenen Zusammensetzungen wurden in der
gleichen Weise wie in den Beispielen für die erste Ausführungsform
hergestellt.
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In
den Beispielen B1 bis B6 wurden die Verbindungen Nr. 1 bis 6 (organische
Aminverbindungen), die in den Beispielen für die erste Ausführungsform
verwendet worden waren, als alkalische Bestandteile verwendet. In
Vergleichsbeispiel B1 wurde KOH verwendet. In den Vergleichsbeispielen
B2 und B3 wurden die Verbindungen Nr. 7 und 8 (die nicht unter die
zweite Ausführungsform
fallen), die in den Beispielen für
die erste Ausführungsform
verwendet worden waren, verwendet.
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Die
Pigmentdispersionen der Beispiele B1 bis B6 und der Vergleichsbeispiele
B1 bis B3 waren Dispersionen, die ein Pigment enthielten, das in
Kombination mit einem Dispergiermittel beständig in einem wässrigen
Medium dispergiert werden kann. In der folgen den Tabelle 3 ist die
Menge an zugegebener Pigmentdispersion als Feststoffgehalt (Pigment)
angegeben.
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Verstopfen der
Düsen eines
Tintenstrahldruckkopfes
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Jede
der wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele B1 bis B6 und der Vergleichsbeispiele B1
bis B3 wurde in der gleichen Weise wie in dem Beispiel für die erste
Ausführungsform
entsprechend dem Testverfahren "Verstopfen
der Düsen
des Tintenstrahldruckkopfes" bewertet.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 4 angegeben.
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Die
in Tabelle 4 zusammengefassten Ergebnisse zeigen, dass die wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele B1 bis B6, die das erfindungsgemäß verwendete
organische Amin enthielten, die Düsen des Tintenstrahldruckkopfes
nicht verstopften. Die wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Vergleichsbeispiele B1 bis B3, die nicht
das erfindungsgemäß verwendete
Amin enthielten, verstopften die Düsen des Tintenstrahldruckkopfes.
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Die
wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele B3 bis B6, die ein Mittel
enthielten, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein
Aufzeichnungsmedium beschleunigt, ermöglichten die Erzeugung qualitativ
hochwertiger Ausdrucke, bei denen kein Ausbluten der Tinte auftrat.
Die wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele B5 und B6, die das oberflächenaktive
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol (Surfynol 465) als nichtionisches
oberflächenaktives
Mittel enthielten, konnten blasenfrei versprüht und leicht modifiziert werden.
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Die
wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der dritten Ausführungsform
wird im Folgenden anhand von Beispielen genauer beschrieben; die
Erfindung ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
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Beispiele C1 bis C22 und
Vergleichsbeispiele C1 bis C6
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Wässrige Tinten
mit den in den Tabellen 5 bis 8 angegebenen Zusammensetzungen wurden
in der gleichen Weise wie in den Beispielen für die erste Ausführungsform
hergestellt.
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In
den Beispielen C1 bis C22 wurden die im Folgenden beschriebenen
Verbindungen Nr. 9 bis 19 (organische Aminverbindungen) als alkalische
Bestandteile verwendet. In den Vergleichsbeispielen C1 und C4 wurde
KOH verwendet. In den Vergleichsbeispielen C2, C3, C5 und C6 wurden
die im Folgenden beschriebenen Verbindungen Nr. 20 und 21 (die nicht
unter die dritte Ausführungsform
fallen) verwendet.
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Die
Pigmentdispersionen der Beispiele C3, C7, C11, C15, C18 und C21
und der Vergleichsbeispiele C3 und C5 waren Dispersionen, die ein
Pigment enthielten, das in Kombination mit einem Dispergiermittel
beständig
in einem wässrigen
Medium dispergiert werden kann. Die Pigmentdispersionen der Beispiele
C4, C8, C12, C16, C19 und C22 und des Vergleichsbeispiels C6 waren
Dispersionen, die ein oberflächlich
modifiziertes Pigment enthielten, das ohne die Verwendung eines
Dispergiermittels beständig
in einem wässrigen
Medium dispergiert werden kann. In den folgenden Tabellen 5 bis
8 sind die Mengen an färbendem
Bestandteil (Farbstoff oder Pigment), die in den Beispielen C1 bis
C22 und in den Vergleichsbeispielen C1 bis C6 verwendet wurden,
als Feststoffgehalt in dem färbenden
Bestandteil angegeben.
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Verstopfen der Düsen eines
Tintenstrahldruckkopfes
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Jede
der wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele C1 bis C22 und der Vergleichsbeispiele C1
bis C6 wurde in der gleichen Weise wie in dem Beispiel für die erste
Ausführungsform
entsprechend dem Testverfahren "Verstopfen
der Düsen
des Tintenstrahldruckkopfes" bewertet.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 9 angegeben.
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Die
in Tabelle 9 zusammengefassten Ergebnisse zeigen, dass die wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele C1 bis C22, die das erfindungsgemäß verwendete
organische Amin enthielten, die Düsen des Tintenstrahldruckkopfes
nicht verstopften. Die wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Vergleichsbeispiele C1 bis C6, die nicht
das erfindungsgemäß verwendete
Amin enthielten, verstopften die Düsen des Tintenstrahldruckkopfes.
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Die
wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele C5 bis C16 und C20 bis C22,
die ein Mittel enthielten, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung
in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, ermöglichten die Erzeugung qualitativ
hochwertiger Ausdrucke, bei denen kein Ausbluten der Tinte auftrat.
Die wässrigen
Tintenzusammensetzungen der Beispiele C13 bis C16 und C20 bis C22,
die das oberflächenaktive Mittel
auf der Basis von Acetylenglycol (Surfynol 465) als nichtionisches
oberflächenaktives
Mittel enthielten, konnten blasenfrei versprüht und leicht modifiziert werden.
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Die
erste Ausführungsform
der Erfindung umfasst die folgenden Ausführungsformen (1) bis (8) und (20)
bis (22), sowie die Ausführungsformen,
die in den abhängigen
Patentansprüchen
2 bis 6 angegeben sind.
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Die
zweite Ausführungsform
der Erfindung umfasst die folgenden Ausführungsformen (9) bis (16) und (20)
bis (22), sowie die Ausführungsformen,
die in den abhängigen
Patentansprüchen
8 und 9 angegeben sind.
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Die
dritte Ausführungsform
der Erfindung umfasst die folgenden Ausführungsformen (17) bis (22),
sowie die Ausführungsform,
die im abhängigen
Patentanspruch 11 angegeben ist.
- (1) Wässrige Tintenzusammensetzung
nach Anspruch 1 (erste Ausführungsform),
weiterhin umfassend ein wasserlösliches
organisches Lösungsmittel
und/oder ein oberflächenaktives
Mittel als Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung
in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt.
- (2) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend einen
Glycolether (wasserlösliches
organisches Lösungsmittel)
als Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein
Aufzeichnungsmedium beschleunigt.
- (3) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend ein nichtionisches
oberflächenaktives
Mittel als Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung
in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt.
- (4) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol (nichtionisches oberflächenaktives
Mittel) als Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung
in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt.
- (5) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend ein Mittel,
das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium
beschleunigt, wobei die Eindringzeit der Tintenzusammensetzung in
ein Aufzeichnungsmedium weniger als 1 Sekunde beträgt, wenn
das Aufzeichnungsmedium Normalpapier ist und die auf dem Normalpapier
aufgebrachte Menge an Tinte 1 mg/cm2 beträgt.
- (6) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend ein Mittel,
das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium
beschleunigt, wobei die Tintenzusammensetzung eine Oberflächenspannung
von weniger als 40 mN/m hat.
- (7) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, die bei der Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird.
- (8) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 1, die bei der Tintenstrahlaufzeichnung
vom On-Demand-Typ verwendet wird.
- (9) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 7 (zweite Ausführungsform),
wobei das Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in
ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt, ein wasserlösliches
organisches Lösungsmittel
und/oder ein oberflächenaktives
Mittel umfasst.
- (10) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 7, umfassend einen Glycolether
(wasserlösliches organisches
Lösungsmittel)
als Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung in ein
Aufzeichnungsmedium beschleunigt.
- (11) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 7, umfassend ein nichtionisches
oberflächenaktives
Mittel als Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung
in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt.
- (12) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 7, umfassend ein oberflächenaktives
Mittel auf der Basis von Acetylenglycol (nichtionisches oberflächenaktives
Mittel) als Mittel, das das Eindringen der Tintenzusammensetzung
in ein Aufzeichnungsmedium beschleunigt.
- (13) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 7, wobei die Eindringzeit der
Tintenzusammensetzung in ein Aufzeichnungsmedium weniger als 1 Sekunde
beträgt,
wenn das Aufzeichnungsmedium Normalpapier ist und die auf dem Normalpapier
aufgebrachte Menge an Tinte 1 mg/cm2 beträgt.
- (14) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 7, wobei die Tintenzusammensetzung
eine Oberflächenspannung
von weniger als 40 mN/m hat.
- (15) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 7, die bei der Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird.
- (16) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 7, die bei der Tintenstrahlaufzeichnung
vom On-Demand-Typ verwendet wird.
- (17) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 10 (dritte Ausführungsform),
wobei die Viskosität (bei
25°C) der
Tintenzusammensetzung im Bereich von 1 bis 25 mPa·s liegt.
- (18) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 10, die bei der Tintenstrahlaufzeichnung
verwendet wird.
- (19) Wässrige
Tintenzusammensetzung nach Anspruch 10, die bei der Tintenstrahlaufzeichnung
vom On-Demand-Typ verwendet wird.
- (20) Aufzeichnungsverfahren, umfassend das Aufbringen der wässrigen
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten, zweiten oder dritten
Ausführungsform
auf einem Aufzeichnungsmedium.
- (21) Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren, umfassend das Versprühen feiner
Tröpfchen
einer Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten, zweiten oder
dritten Ausführungsform
und das Aufbringen der feinen Tröpfchen
auf einem Aufzeichnungsmedium.
- (22) Ausdruck, erhalten unter Anwendung eines Aufzeichnungsverfahrens,
bei dem die wässrige
Tintenzusammensetzung entsprechend der ersten, zweiten oder dritten
Ausführungsform
verwendet wird.
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Die
vorliegende Erfindung wurde zuvor mit Bezug auf spezifische Beispiele
genauer beschrieben; diese Beispiele können jedoch in vielfältiger Art
und Weise modifiziert werden, und all diese Modifikationen werden
von der vorliegenden Erfindung umfasst.