[go: up one dir, main page]

DE60315403T2 - Lithographischer Apparat, Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung und Substrathalter - Google Patents

Lithographischer Apparat, Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung und Substrathalter Download PDF

Info

Publication number
DE60315403T2
DE60315403T2 DE60315403T DE60315403T DE60315403T2 DE 60315403 T2 DE60315403 T2 DE 60315403T2 DE 60315403 T DE60315403 T DE 60315403T DE 60315403 T DE60315403 T DE 60315403T DE 60315403 T2 DE60315403 T2 DE 60315403T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substrate
substrate holder
radius
vacuum
radiation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60315403T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60315403D1 (de
Inventor
Robertus N. J. Van Ballegoij
Martinus A. W. Cuijpers
Pieter J. G. Meijers
Gerardus P. M. Van Nunen
Joost J. Ottens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ASML Netherlands BV
Original Assignee
ASML Netherlands BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASML Netherlands BV filed Critical ASML Netherlands BV
Application granted granted Critical
Publication of DE60315403D1 publication Critical patent/DE60315403D1/de
Publication of DE60315403T2 publication Critical patent/DE60315403T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/70Microphotolithographic exposure; Apparatus therefor
    • G03F7/70691Handling of masks or workpieces
    • G03F7/707Chucks, e.g. chucking or un-chucking operations or structural details
    • H10P76/00
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/70Microphotolithographic exposure; Apparatus therefor
    • G03F7/70691Handling of masks or workpieces
    • G03F7/70783Handling stress or warp of chucks, masks or workpieces, e.g. to compensate for imaging errors or considerations related to warpage of masks or workpieces due to their own weight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)
  • Exposure Of Semiconductors, Excluding Electron Or Ion Beam Exposure (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine lithographische Vorrichtung, ein Verfahren zur Herstellung eines Bauelements und einen Substrathalter.
  • Eine lithographische Vorrichtung ist eine Maschine, die ein gewünschtes Muster auf einen Zielabschnitt eines Substrats aufbringt. Lithographische Vorrichtungen können zum Beispiel bei der Herstellung integrierter Schaltungen (IC) verwendet werden. In dem Fall kann eine Musteraufbringungseinrichtung, wie eine Maske, zum Erzeugen eines Schaltungsmusters verwendet werden, das einer individuellen Schicht der integrierten Schaltung entspricht, und dieses Muster kann auf einen Zielabschnitt (der z.B. einen Teil, einen oder mehrere Dies enthält) auf einem Substrat (z.B. einen Silizium-Wafer) abgebildet werden, der eine Schicht aus strahlungssensitivem Material (Resist) aufweist. Im allgemeinen enthält ein einzelnes Substrat ein ganzes Netzwerk benachbarter Zielabschnitte, die sukzessive belichtet werden. Bekannte lithographische Vorrichtungen umfassen sogenannte Stepper, bei denen jeder Zielabschnitt bestrahlt wird, indem ein ganzes Maskenmuster in einem Schritt auf den Zielabschnitt aufgebracht wird, und sogenannte Scanner, bei denen jeder Zielabschnitt bestrahlt wird, indem das Muster durch den Projektionsstrahl in einer vorbestimmten Richtung (der „abtastenden" Richtung) abgetastet wird, während das Substrat parallel oder antiparallel zu dieser Richtung synchron abgetastet wird. Im allgemeinen weist das Projektionssystem einen Vergrößerungsfaktor M (im allgemeinen < 1) auf, die Geschwindigkeit V, bei welcher das Substrat abgetastet wird, ist um einen Faktor M mal so groß wie diejenige, bei welcher der Maskentisch abgetastet wird. Weitere Informationen hinsichtlich lithographischer Vorrichtungen, wie sie hier beschrieben sind, können beispielsweise der US 6,046,792 entnommen werden.
  • Bei einem Herstellungsprozess, bei dem eine lithographische Projektionsvorrichtung eingesetzt wird, wird ein Muster (z.B. in einer Maske) auf ein Substrat abgebildet, das zumindest teilweise von einer Schicht aus strahlungssensitivem Material (Resist) bedeckt ist. Vor diesem Abbildungsschritt kann das Substrat mehreren Verfahrensschritten unterzogen werden, wie z.B. Grundieren, Schutzlackbeschichtung und ein Softbake. Nach der Belichtung kann das Substrat weiteren Verfahrensschritten ausgesetzt werden, wie z.B. Post-Exposurebake (PEB), Entwicklung, ein Hardbake und Messen/Inspizieren der abgebildeten Strukturen. Diese Gruppe von Verfahrensschritten wird als Basis verwendet, um eine individuelle Schicht eines Bauelements, z.B. einer integrierten Schaltung, mit einem Muster zu versehen. Eine derart gemusterte Schicht kann dann mehreren Verfahrensschritten wie z.B. Ätzen, Ionenimplantation (Doping), Metallisierung, Oxydation, chemo-mechanisches Polieren etc. ausgesetzt werden, die alle dazu dienen, eine individuelle Schicht fertig zu stellen. Sind mehrere Schichten erforderlich, muss die gesamte Prozedur, oder eine Variante davon, für jede neue Schicht wiederholt werden. Schließlich befindet sich eine Gruppe von Bauelementen auf dem Substrat (Wafer). Diese Bauelemente werden dann durch ein Verfahren wie z.B. Teilen (Dicing) oder Sägen voneinander getrennt, wonach die einzelnen Elemente auf einen Träger montiert, an Pins angeschlossen etc. werden können. Weitere Informationen hinsichtlich derartiger Verfahrensschritte können zum Beispiel dem Buch „Microchip Fabrication: A Practical Guide to Semiconductor Processing", 3. Ausgabe, von Peter van Zant, McGraw Hill Publishing Co., 1997, ISBN 0-07-067250-4 entnommen werden.
  • Der Einfachheit halber kann das Projektionssystem im Folgenden als „Linse" bezeichnet werden; jedoch sollte dieser Begriff so weit interpretiert werden, dass er verschiedene Arten von Projektionssystemen umfasst, die beispielsweise lichtbrechende Optiken, reflektierende Optiken, und katadioptrische Systeme umfassen. Das Strahlungssystem kann auch Komponenten umfassen, die gemäß jeder dieser Konstruktionstypen zum Leiten, Formen oder Steuern des Projektionsstrahls aus Strahlung arbeiten, und derartige Komponenten können nachstehend auch zusammen oder einzeln als eine „Linse" bezeichnet werden. Ferner kann die lithographische Vorrichtung derart sein, dass sie zwei oder mehr Substrattische (und/oder zwei oder mehr Maskentische) aufweist. Bei derartigen „mehrstufigen" Geräten können die zusätzlichen Tische parallel verwendet werden, bzw. es können an einem oder an mehreren Tischen vorbereitende Schritte durchgeführt werden, während ein oder mehrere weitere Tische für Belichtungen verwendet werden. Zweistufige lithographische Vorrichtungen sind zum Beispiel in der US 5,969,441 und in der WO 98/40791 beschrieben.
  • Um das Substrat auf dem Substrattisch zu halten, kann eine sogenannte Noppenplatte verwendet werden. Eine in der EP-A-0 947 884 beschriebene Noppenplatte umfasst eine Platte mit einer Matrixanordnung aus Vorsprüngen oder Noppen auf einer Seite sowie eine die Matrix aus Noppen umgebende Wand. Öffnungen in der Noppenplatte führen zu einem Vakuumsystem, durch das der Raum unter dem Wafer evakuiert werden kann. Das Druckdifferential zwischen dem normalen atmosphärischen Druck oberhalb des Substrats und dem evakuierten Bereich darunter klemmt das Substrat fest an die Noppenplatte. Die Vakuumanschlüsse sind relativ zahlreich, z.B. 20 oder mehr, und sind in zwei konzentrischen Ringen angeordnet.
  • Weitere bekannte Substrathalteraufbauten weisen eine relativ geringe Anzahl von Vakuumanschlüssen auf, z.B. 3 oder 4. Beispielsweise offenbart die US 5,923,408 einen Substrathalter mit drei Vakuumanschlüssen und Vorsprüngen, deren Gesamthöhe nicht unter 550 μm liegt -bestehend aus einem engen Abschnitt des Durchmessers 100 μm und der Höhe 50 μm über einem breiteren Teilabschnitt des Durchmessers, der nicht unter 1 mm liegt und einer Höhe, die nicht unter 500 μm liegt. Die US 5,324,012 offenbart eine spannfutterartige Pin-Halterung mit einem einzigen Vakuumanschluss. Die pinartigen Vorsprünge sollen eine Höhe zwischen 10 μm bis 500 μm aufweisen, es werden jedoch keine speziellen Beispiele gegeben. Die EP 1 077 393 A2 beschreibt Substrathalter mit einem, vier oder acht Vakuumanschlüssen und verschiedene Anordnungen pinartiger Vorsprünge, die Höhe der Pins ist jedoch nicht offenbart. Die EP 0 803 904 A2 offenbart einen Substrathalter zur Verwendung in einer Verarbeitungskammer, z.B. für CVD-Verfahren auf PE CVD mit Pins einer Höhe zwischen 17,8–30,5 μm und vier Vakuumanschlüssen in einem zentralen Bereich. Die GB 2 149 697 A beschreibt eine Unterdruckspannvorrichtung mit einer Vielzahl von pinartigen Vorsprüngen von 50 μm Höhe und mit sechs Vakuumanschlüssen.
  • Die bekannten Substrathalteraufbauten weisen das Problem auf, dass dann, wenn ein konkaves (einwärts gekrümmtes) Substrat auf sie aufgebracht wird, dieses nicht festgeklemmt werden kann, da der breite Spalt zwischen den erhabenen Rändern des Substrats und der umgebenden Wand bedeutet, dass sich unterhalb des Substrats kein Vakuum entwickelt. Substrate können aufgrund von Vorgängen konkav werden, die auf ihnen zum Bauen von Bauteilen durchgeführt worden sind und müssen entfernt werden, wenn sie zu sehr einwärts gekrümmt werden, um auf dem Substrattisch festgeklemmt werden zu können. Die Notwendigkeit, derartige Substrate zu entfernen reduziert den Ertrag und den Durchsatz.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Substrathalter zu schaffen, der konkave Substrate zuverlässiger festklemmen kann.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein Substrathalter geschaffen worden, der ein Substrat mit einem vorgegebenen Radius und einer Vielzahl von Vorsprüngen, die über eine Fläche vorstehen und im Wesentlichen koplanare Enden haben, abstützt, einer die Vorsprünge umgebenden Wand und eine Vielzahl von Vakuumanschlüssen, die sich in den Raum öffnen, der durch die Wand begrenzt ist; wobei jeder der Vorsprünge eine Höhe von nicht mehr als 100 μm hat, und wobei 10 oder mehr Vakuumanschlüsse vorgesehen sind, von denen alle in einen zentralen Bereich des durch die Wand abgegrenzten Raumes münden, wobei der zentrale Bereich einen Radius von nicht mehr als 70% des vorgegebenen Radius hat.
  • Durch Verringern der Höhe der Vorsprünge (die manchmal auch als Pickel oder Noppen bezeichnet werden) und Sicherstellen, dass eine relativ große Anzahl von Vakuumanschlüssen in einen zentralen Bereich des Substrathalters mündet, ist es möglich sicherzustellen, dass sich unter dem Substrat selbst dann ein Vakuum entwickelt, wenn das Substrat merklich konkav ist. Das Druckdifferential durch das Substrat führt dazu, das Substrat zu ebnen, wodurch sich das Anfangsvakuum vertiefen, das Druckdifferential erhöhen und das Substrat weiter ebnen kann. Daher ist es nur erforderlich, unter dem zentralen Bereich des Substrats ein Anfangsvakuum zu entwickeln, um ein Substrat erfolgreich festklemmen zu können. Das Anfangsvakuum muss ausreichend sein, um einen ebnenden Effekt auf das Substrat ausüben zu können, braucht jedoch nicht so tief zu sein, wie das Vakuum, das sich entwickelt, wenn das Substrat festgeklemmt ist. Die notwendige Tiefe des Anfangsvakuums hängt von den mechanischen Eigenschaften und der Krümmung der festzuklemmenden Substrate ab. Sobald das Substrat festgeklemmt ist, wird es gegen die Oberfläche der Vorsprünge geebnet, und der Klemmeffekt ist der gleiche, wie wenn das Substrat schon von Anfang an flach gewesen wäre.
  • Es ist vorzuziehen, dass die Vorsprünge eine Höhe von nicht weniger als 60 μm, haben, um sicherzustellen, dass der Vakuumdruck unter dem Substrat schnell gleichmäßig wird, wenn das Substrat festgeklemmt wird. Am meisten vorzuziehen ist, dass die Höhe der Vorsprünge im Bereich von 70 bis 80 μm liegt. Bei Vorsprüngen einer derartigen Höhe haben die Erfinder festgestellt, dass Siliziumsubstrate mit Standardmaßen, die eine Krümmung von bis zu 800 μm über einen 300 mm-Wafer haben, erfolgreich festgeklemmt werden können.
  • Vorzugsweise liegt die Anzahl der Vakuumanschlüsse im Bereich von 20 bis 40, die alle in den Raum innerhalb des zentralen Bereichs münden. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung münden alle Vakuumanschlüsse in einem ringförmigen Bereich, der einen äußeren Radius von nicht mehr als 70% des Radius des Substrats aufweist (ca. 100 mm für ein 300 mm-Substrat) und einen inneren Radius, der nicht weniger als 40% des Radius des Substrats aufweist (ca. 60 mm für ein 300 mm-Substrat).
  • Die vorliegende Erfindung schafft auch eine lithographische Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung eines Bautelements unter Verwendung des Substrathalters.
  • Obwohl in diesem Text speziell auf die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei der Herstellung von integrierten Schaltungen hingewiesen werden kann, sollte klar sein, dass die hierin beschriebene lithographische Vorrichtung weitere Anwendungsmöglichkeiten haben kann, wie zum Beispiel bei der Herstellung von integrierten optischen Systemen, Leit- und Erfassungsmustern für Magnetblasenspeicher, Flüssigkristall-Anzeigetafeln (LCDs), Dünnschicht-Magnetköpfen und dergleichen. Der Fachmann wird erkennen, dass im Kontext mit derartigen alternativen Anwendungsmöglichkeiten jede Benutzung der Begriffe „Wafer" oder „Die" in diesem Text jeweils durch die allgemeineren Begriffe „Substrat" und „Zielabschnitt" ersetzt worden sind. Das Substrat, auf das hier Bezug genommen wird, kann vor oder nach der Belichtung in zum Beispiel einem Track (ein Tool, das gewöhnlich eine Resist-Schicht auf ein Substrat aufbringt und das belichtete Resist entwickelt) oder einem Metrologie- oder Inspektionswerkzeug bearbeitet werden. Sofern anwendbar, kann die vorliegende Offenbarung für dieses und weitere Substratbearbeitungstools verwendet werden. Ferner kann das Substrat mehr als einmal bearbeitet werden, beispielsweise um einen mehrschichtigen integrierten Schaltkreis zu erzeugen, so dass der hier verwendete Begriff Substrat sich auch auf ein Substrat beziehen kann, das bereits mehrere bearbeitete Schichten enthält.
  • Die hierin verwendeten Begriffe „Strahlung" und „Strahl" umfassen alle Arten elektromagnetischer Strahlung, einschließlich ultravioletter (UV) Strahlung (z.B. mit einer Wellenlänge von 365, 248, 193, 157 bzw. 126 nm) und extrem ultraviolette Strahlung (EUV) (z.B. mit einer Wellenlänge im Bereich von 5–20 nm), sowie Teilchenstrahlen wie Ionenstrahlen oder Elektronenstrahlen.
  • Der hier verwendete Begriff „Musteraufbringungseinrichtung" sollte so weit interpretiert werden, dass er sich auf eine Einrichtung bezieht, die dafür verwendet werden kann, einem Projektionsstrahl einen gemusterten Querschnitt gemäß einem Muster aufzuprägen, um so ein Muster in einem Zielabschnitt des Substrats zu erzeugen. Festzustellen ist, dass das auf den Projektionsstrahl aufgebrachte Muster einem gewünschten Muster im Zielabschnitt des Substrats eventuell nicht genau entsprechen kann. Im allgemeinen entspricht das auf den Projektionsstrahl aufgebrachte Muster einer bestimmten Funktionsschicht in einem im Zielabschnitt erzeugten Bauelement wie einer integrierten Schaltung.
  • Musteraufbringungseinrichtungen können lichtdurchlässig oder reflektierend sein. Beispiele von Musteraufbringungseinrichtungen umfassen Masken, programmierbare Spiegelfelder und programmierbare LCD-Tafeln. Masken sind in der Lithographie allgemein bekannt und umfassen binäre, wechselnde Phasenverschiebungs- und reduzierte Phasenverschiebungsmaskenarten sowie verschiedene Arten von Hybridmasken. Ein Beispiel eines programmierbaren Spiegelfeldes verwendet eine Matrixanordnung kleiner Spiegel, von denen jeder individuell geneigt werden kann, um einen eingehenden Strahl aus Strahlung in verschiedene Richtungen zu reflektieren; auf diese Weise wird der reflektierte Strahl gemustert. Bei jedem Beispiel einer Musteraufbringungseinrichtung kann die Haltekonstruktion beispielsweise ein Rahmen oder Tisch sein, der nach Wunsch fixiert oder beweglich sein kann und der sicherstellen kann, dass sich die Musteraufbringungseinrichtung in einer gewünschten Position befindet, zum Beispiel hinsichtlich des Projektionssystems. Jegliche Verwendung der Begriffe „Retikel" oder „Maske" kann hier als Synonym für den allgemeineren Begriff „Musteraufbringungseinrichtung" betrachtet werden.
  • Der hier verwendete Begriff „Projektionssystem" sollte so weit interpretiert werden, dass er verschiedene Arten von Projektionssystemen umfasst, die beispielsweise lichtbrechende Optiksysteme, reflektierende Optiksysteme, und katadioptrische Systeme umfassen, wie sie zum Beispiel für die verwendete Belichtungsstrahlung geeignet sind, oder für weitere Faktoren wie die Verwendung einer Immersionsflüssigkeit oder die Verwendung eines Vakuums. Jegliche Verwendung des Begriffes „Linse" kann hier als Synonym für den allgemeineren Begriff „Projektionssystem" betrachtet werden.
  • Das Beleuchtungssystem kann auch verschiedene Arten optischer Komponenten umfassen, einschließlich lichtbrechender, reflektierender und katadioptrischer Komponenten zum Leiten, Formen oder Steuern des Projektionsstrahls aus Strahlung, und derartige Komponenten können im nachfolgenden gemeinsam oder einzeln als eine „Linse" bezeichnet werden.
  • Die lithographische Vorrichtung kann derart sein, dass sie zwei (zweistufige) oder mehr Substrattische (und/oder zwei oder mehr Maskentische) aufweist. Bei derartigen „mehrstufigen" Geräten können die zusätzlichen Tische parallel verwendet werden, bzw. es können an einem oder an mehreren Tischen vorbereitende Schritte durchgeführt werden, während ein oder mehrere weitere Tische für Belichtungen verwendet werden.
  • Die lithographische Vorrichtung kann auch der Art sein, bei der das Substrat in eine Flüssigkeit mit einem relativ hohen Brechungsindex getaucht wird, z.B. Wasser, um so einen Raum zwischen dem finalen Element des Projektionssystems und dem Substrat zu füllen. Immersionsflüssigkeiten können auch in andere Räume der lithographischen Vorrichtung eingebracht werden, zum Beispiel zwischen die Maske und das erste Element des Projektionssystems. Immersionsverfahren sind in der Technik zum Vergrößern der numerischen Apertur von Projektionssystemen gut bekannt.
  • Im Folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung rein beispielhaft mit Bezug auf die begleitenden schematischen Zeichnungen beschrieben, wobei entsprechende Bezugszeichen entsprechende Teile bezeichnen, wobei:
  • 1 eine lithographische Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 2 eine Draufsicht auf einen Substrathalter in der Vorrichtung von 1 ist;
  • 3 eine Teilschnittansicht eines Substrathalters mit festgeklemmtem Wafer W ist;
  • 4 eine graphische Darstellung des Vakuumdrucks unterhalb des Substrats in 3 ist;
  • 5 eine Teilschnittansicht eines Substrathalters in einer Anfangsstufe des Festklemmens eines konkaven Wafers ist; und
  • 6 eine graphische Darstellung des Vakuumdrucks unter dem Wafer in 5 ist.
  • In den Figuren zeigen entsprechende Bezugszeichen entsprechende Teile an.
  • AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 1 zeigt schematisch eine lithographische Vorrichtung gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung. Die Vorrichtung umfasst:
    • • ein Beleuchtungssystem (Illuminator) IL zum Bereitstellen eines Projektionsstrahls PB aus Strahlung (z.B. UV-Strahlung oder DUV-Strahlung), das in diesem speziellen Fall auch eine Strahlungsquelle LA umfasst;
    • • eine erste Haltekonstruktion (z.B. ein Maskentisch) MT, die eine Musteraufbringungseinrichtung (z.B. eine Maske) MA hält und mit einer ersten Positionierungseinrichtung PM zur genauen Positionierung der Musteraufbringungseinrichtung im Hinblick auf den Gegenstand PL verbunden ist;
    • • einen Substrattisch (z.B. einen Wafer-Tisch) WT, der ein Substrat (z.B. ein mit einer Schutzschicht beschichteter Wafer) W hält und mit einer zweiten Positioniereinrichtung PW zur genauen Positionierung des Substrats im Hinblick auf den Gegenstand PL verbunden ist; und
    • • ein Projektionssystem (z.B. eine brechende Projektionslinse) PL zum Abbilden eines auf den Projektionsstrahl PB aufgebrachten Musters durch die Musteraufbringungseinrichtung MA auf einen Zielabschnitt C (der z.B. einen oder mehrere Dies aufweist) des Substrats W.
  • Wie hier gezeigt, ist die Vorrichtung lichtdurchlässiger Art (die z.B. eine durchlässige Maske verwendet). Alternativ kann die Vorrichtung auch reflektierender Art sein (die z.B. ein programmierbares Spiegelfeld der vorstehend genannten Art verwendet).
  • Der Illuminator IL empfängt einen Strahl aus Strahlung von einer Strahlungsquelle SO. Die Quelle und die lithographische Vorrichtung können separate Einheiten sein, zum Beispiel wenn die Quelle ein Excimer-Laser ist. In derartigen Fällen ist die Quelle nicht als Teil der lithographischen Vorrichtung zu betrachten und der Strahlungsstrahl verläuft von der Quelle SO zum Illuminator IL mit Hilfe eines Strahlzuführsystems BD, das zum Beispiel geeignete Leitungsspiegel und/oder einen Strahlexpander aufweist. In anderen Fällen kann die Quelle ein integraler Teil der Vorrichtung sein, zum Beispiel wenn die Quelle eine Quecksilberlampe ist. Die Quelle SO und der Illuminator IL können, nach Wunsch gemeinsam mit dem Strahlzuführsystem BD, als ein Strahlungssystem bezeichnet werden.
  • Der Illuminator IL kann Anpassungseinrichtungen AM zum Anpassen der Winkelintensitätsverteilung des Strahls umfassen. Im allgemeinen kann wenigstens der äußere und/oder innere radiale Umfang (gewöhnlich jeweils als σ-innen und σ-außen bezeichnet) der Intensitätsverteilung in einer Pupillenebene des Illuminators angepasst werden. Darüber hinaus kann der Illuminator IL im allgemeinen verschiedene weitere Komponenten enthalten, wie einen Integrator IN und einen Kondensor CO. Der Illuminator stellt einen konditionierten Strahl aus Strahlung bereit, der als der Projektionsstrahl PB bezeichnet wird, der in seinem Querschnitt eine gewünschte Gleichförmigkeit und Intensitätsverteilung aufweist.
  • Der Strahl PB fällt auf die Maske MA auf, die auf dem Maskentisch MT gehalten wird. Nachdem er die Maske MA durchquert hat, läuft der Strahl PB durch die Linse PL, die den Strahl auf einen Zielabschnitt C des Substrats W fokussiert. Mit Hilfe der zweiten Positioniereinrichtung PW und des Positionssensors IF (z.B. einer interferometrischen Vorrichtung) kann der Substrattisch WT genau bewegt werden, zum Beispiel um unterschiedliche Zielabschnitte C im Weg des Strahls PB zu positionieren. Auf gleiche Weise kann die erste Positioniereinrichtung PM und ein weiterer Positionssensor (der in 1 nicht explizit dargestellt ist) verwendet werden, um die Maske MA im Hinblick auf den Weg des Strahls PB genau zu positionieren, zum Beispiel nachdem die Maske MA mechanisch von einer Maskenbibliothek geholt worden ist oder während einer Abtastung. Im allgemeinen wird die Bewegung der Objekttische MT und WT mit Hilfe eines langhubigen Moduls (Grobpositionierung) und eines kurzhubigen Moduls (Feinpositionierung) durchgeführt, die Teil der Positioniervorrichtungen PM und PW sind. Allerdings kann im Falle eines Steppers (im Gegensatz zu einem Scanner) der Maskentisch MT nur mit einem kurzhubigen Betätigungselement verbunden werden, oder er kann fixiert sein. Die Maske MA und das Substrat W können unter Verwendung von Maskenausrichtmarken M1, M2 und Substratausrichtmarken P1, P2 ausgerichtet werden.
  • Die gezeigte Vorrichtung kann auf folgende bevorzugte Arten eingesetzt werden:
    • 1) Im Step-Modus werden der Maskentisch MT und der Substrattisch WT im wesentlichen stationär gehalten, während ein ganzes auf den Projektionsstrahl aufgebrachtes Muster in einem Schritt (d.h. einer einzelnen statischen Belich tung) auf einen Zielabschnitt C projiziert wird. Der Substrattisch WT wird dann in X- und/oder Y-Richtung verschoben, so dass ein anderer Zielabschnitt C belichtet werden kann. Im Step-Modus ist die Größe des in einer einzigen statischen Belichtung mit einer Abbildung versehenen Zielabschnitts C durch die maximale Größe des Belichtungsfeldes begrenzt.
    • 2) Im Scan-Modus werden der Maskentisch MT und der Substrattisch WT synchron abgetastet, während ein auf den Projektionsstrahl aufgebrachtes Muster auf einen Zielabschnitt C projiziert wird (d.h. eine einzelne dynamische Belichtung). Geschwindigkeit und Richtung des Substrattisches WT relativ zum Maskentisch MT sind bestimmt durch die Verkleinerungs-/Vergrößerungs- und Bildumkehrcharakteristika des Projektionssystems PL. Im Scan-Modus ist die Breite (in Nichtabtastrichtung) des Zielabschnitts bei einer einzelnen dynamischen Belichtung durch die maximale Größe des Belichtungsfeldes begrenzt, wohingegen die Länge der Abtastbewegung die Höhe (in Abtastrichtung) des Zielabschnitts bestimmt.
    • 3) In einem weiteren Modus wird der Maskentisch MT im wesentlichen stationär gehalten und hält eine programmierbare Musteraufbringungseinrichtung, und der Substrattisch WT wird bewegt bzw. abgetastet, während ein auf den Projektionsstrahl aufgebrachtes Muster auf einen Zielabschnitt C projiziert wird. In diesem Modus wird im allgemeinen eine gepulste Strahlungsquelle verwendet, und die programmierbare Musteraufbringungseinrichtung wird nach Wunsch nach jeder Bewegung des Substrattisches WT oder zwischen sukzessiven Strahlungspulsen während einer Abtastung aktualisiert. Dieser Betriebsmodus kann leicht auf maskenlose Lithographie angewendet werden, bei der eine programmierbare Musteraufbringungseinrichtung, wie ein programmierbares Spiegelfeld der vorstehend erwähnten Art, verwendet wird.
  • Kombinationen und/oder Variationen der vorstehend beschriebenen Anwendungsmodi oder vollkommen unterschiedliche Anwendungsmodi können ebenfalls eingesetzt werden.
  • 2 ist eine Draufsicht auf einen Substrathalter 10, der auf dem Substrattisch WT angeordnet ist, um während Belichtungen ein Substrat darauf zu halten. Der Sub strathalter 10 umfasst eine flache kreisförmige Platte, deren obere Fläche eine Vielzahl von Noppen 12 aufweist und die durch eine Wand 11 begrenzt ist. Die Noppen 12 tragen das Substrat W und weisen eine Gesamtfläche von gewöhnlich weniger als ca. 4% der Substratfläche auf. Auch wenn die Noppen 12 zu Darstellungszwecken in einer regulären, rechtwinkligen Matrix gruppiert sind, sind weitere Anordnungen möglich, z.B. konzentrische Ringe.
  • Die Noppenplatte ist auch mit Durchgangsöffnungen 13 versehen, bei diesem Beispiel sind es 24 Durchgangsöffnungen, die regelmäßig um zwei konzentrische Ringe 14, 15 angeordnet sind. Durchgangsöffnungen 13 sind mit Vakuumanschlüssen auf dem Substrattisch WT ausgerichtet und bilden Vakuumanschlüsse zum Evakuieren des Raumes unterhalb des Substrats W und begrenzt durch die Wand 11.
  • Das Substrat W wird vom Substrathalter 10 entfernt, indem das Vakuum ausgeschaltet wird und wird durch Stifte von unten hochgehoben, die durch weitere (nicht dargestellte) Öffnungen im Substrathalter 10 verlaufen. Diese weiteren Öffnungen können von Wänden umgeben sein, die aufragen, damit sie dem Substrat entsprechen, so dass durch diese Öffnungen keine Luft in den Raum unterhalb des Substrats eintreten kann.
  • 4 ist eine graphische Darstellung des Vakuumdrucks |Pvac|, das heißt die Größe des Unterschiedes zwischen dem Druck in einem Raum unterhalb des Wafers und dem normalen atmosphärischen Druck darüber. Wenn ein Wafer korrekt auf dem Substrattisch festgeklemmt ist, ist der Druck unterhalb des Wafers in der Fläche innerhalb der Wand 11 auf einem einheitlich hohen Vakuumpegel P1.
  • Die 5 und 6 zeigen was geschieht, wenn ein konkaver Wafer W' auf dem Substrathalter 10 liegt. An seinem äußeren Rand bedeutet die Krümmung des Wafers W', dass ein großer Spalt zwischen dem Wafer W' und dem Substrathalter 10 vorhanden ist, so dass der Druck in diesem Bereich dem Druck oberhalb des Wafers gleich ist und kein Klemmeffekt gegeben ist. Da gemäß der Erfindung jedoch die Höhe der Vorsprünge 12 reduziert ist und die Vakuumanschlüsse in einem zentralen Bereich des Substrathalters 10 angeordnet sind, entwickelt sich im zentralen Bereich unterhalb des Wafers W' ein Vakuum, wie durch die durchgezogene gekrümmte Linie in 6 dargestellt. Daher besteht ein Druckdifferential durch den Wafer, das eine Klemmkraft bewirkt, wenn auch anfänglich gering, die den Wafer W' auf dem Substrathalter 10 festklemmt und auch dazu führt, das Substrat W' zu ebnen. Durch Ebnen des Substrats W' wird der Spalt zwischen ihm und dem Substrathalter 10 reduziert, wodurch das Vakuum im zentralen Bereich vertieft werden kann. Dadurch wird wiederum die Ebnungskraft auf das Substrat W' erhöht und das Substrat W' folglich schnell geebnet und vollständig am Substrathalter 10 festgeklemmt. Der Vakuumpegel unterhalb des Substrats W' erreicht dann den Normalpegel, wie durch die gestrichelte Linie in 6 gezeigt.
  • Die Erfinder haben festgestellt, dass gewissen Bedingungen hinsichtlich der Höhe der Vorsprünge 12 und der Anzahl und Anordnung der Vakuumanschlüsse 13 entsprochen werden muss, um konkave Substrate festklemmen zu können. Die Höhe der Vorsprünge 12 sollte ausreichend klein sein, damit ein gewisser Widerstand gegen Luftstrom nach innen unter einem gekrümmten Substrat W, das auf einem Substrathalter 10 angeordnet ist, gegeben ist, so dass sich ein Anfangsvakuum unterhalb des zentralen Bereichs entwickeln kann. Gleichzeitig jedoch sollten die Vorsprünge 12 nicht so kurz sein, dass die Fläche des Anfangsvakuums zu sehr auf die Vakuumanschlüsse 13 eingeschränkt ist und ein gleichmäßiger Vakuumpegel unterhalb des Wafers nicht erzielt werden kann. Die Erfinder haben festgestellt, dass für ein sicheres Festklemmen gekrümmter Wafer die Vorsprünge 12 eine Höhe von nicht mehr als 100 μm aufweisen sollten. Die Höhe wird von der Oberfläche gemessen, die das Meiste der Fläche des Substrathalters darstellt. Dadurch weist der Raum unterhalb eines auf den Vorsprüngen liegenden Substrats eine maximale Tiefe von 100 μm auf (mit Ausnahme des Bereichs, wo sich die Vakuumanschlüsse öffnen). Es kann auch vorteilhaft sein, dass die Höhe nicht weniger als 60 μm beträgt, um sicherzustellen, dass der Vakuumdruck unterhalb des Substrats schnell gleichmäßig wird, wenn der Wafer vollständig festgeklemmt ist. Das Festklemmen ist besonders effektiv, wenn die Noppenhöhe im Bereich von 70 bis 80 μm liegt. Es ist festgestellt worden, dass ein Substrathalter 10 mit Vorsprüngen von einer Höhe von 75 μm Substrate dort zuverlässig festklemmt, wo die maximale Krümmung für einen 300 mm-Wafer bis zu 800 μm betrug.
  • Für die Anzahl und Anordnung von Vakuumanschlüssen 13 ist es erforderlich, dass sie in ausreichender Anzahl vorhanden und ausreichend nah am Zentrum des Wafers verteilt sind, um ein Anfangsvakuum erzeugen zu können. Jedoch sollten die Vakuumanschlüsse nicht zu weit entfernt vom Rand der Noppenplatte entfernt sein, damit sichergestellt ist, dass der Klemmvorgang konkaver Wafer initiiert wird. Die Erfinder haben festgestellt, dass innerhalb eines zentralen Bereichs wenigstens 10 Vakuumanschlüsse vorhanden sein sollten. Der zentrale Bereich wird durch einen Radiuskreis eingegrenzt, der unter oder gleich 70% des Radius d1 des Substrats beträgt, z.B. 100 mm für ein 300 mm (Durchmesser) Substrat. Außerhalb dieses zentralen Bereichs sollten sich keine Vakuumanschlüsse öffnen. Es ist insbesondere vorzuziehen, dass die Vakuumanschlüsse in einen ringförmigen Bereich münden, dessen äußerer Radius nicht mehr als 70% des Radius des Substrats und dessen innerer Radius nicht weniger als 40% des Radius des Substrats beträgt. Bei der beschriebenen Ausführungsform sind die Vakuumanschlüsse auf Ringen 14, 15 vorgesehen, deren Radien d2, d3 jeweils 90 mm und 70 mm betragen.
  • Obwohl spezielle Ausführungsformen der Erfindung vorstehend beschrieben worden sind, ist festzustellen, dass die Erfindung anders als beschrieben angewandt werden kann. Die Beschreibung soll die Erfindung, die durch die Ansprüche definiert ist, nicht eingrenzen.

Claims (7)

  1. Substrathalter (10) zum Abstützen eines Substrates mit einem vorgegebenen Radius und mit einer Mehrzahl von Vorsprüngen (12), die über eine Fläche vorstehen und im Wesentlichen koplanare Enden haben, wobei jeder der Vorsprünge eine Höhe von nicht mehr als 100 μm hat, einer die Vorsprünge umgebenden Wand (11) und einer Mehrzahl von Vakuumanschlüssen (13), die sich in einen Raum öffnen, der durch die genannte Wand begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass 10 oder mehr Vakuumanschlüsse vorgesehen sind, von denen sich alle in einen zentralen Bereich des genannten, durch die Wand abgegrenzten Raumes münden, wobei der zentrale Bereich einen Radius von nicht mehr als 70% des vorgegebenen Radius hat.
  2. Substrathalter nach Anspruch 1, wobei die Höhe der genannten Vorsprünge nicht geringer ist als 60 μm.
  3. Substrathalter nach Anspruch 2, wobei die Höhe der genannten Vorsprünge im Bereich von 70 bis 80 μm liegt.
  4. Substrathalter gemäß einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, wobei die Anzahl der genannten Vakuumanschlüsse, die sich in den zentralen Bereich öffnen, im Bereich von 20 bis 40 liegt.
  5. Substrathalter gemäß einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 4, wobei alle genannten Vakuumanschlüsse sich in einen ringförmigen Bereich öffnen, der einen äußeren Radius von nicht mehr als 70% des Radius des genannten Substrates hat und einen inneren Radius, der nicht weniger als 40% des Radius des genannten Substrates beträgt.
  6. Lithographievorrichtung, folgendes aufweisend: – ein Beleuchtungssystem (IL) zur Bereitstellung eines Projektionsstrahls aus Strahlung; – eine Abstützung (MT) zum Abstützen einer Musterungseinrichtung (MA), wobei die Musterungseinrichtung dazu dient, den Projektionsstrahl über seinen Querschnitt mit einem Muster zu versehen; – einen Substrattisch (WT) zum Halten eines Substrates, und – ein Projektionssystem (PL) zum Projizieren des gemusterten Strahls auf einen Zielabschnitt des Substrates, wobei der Substrattisch einen Substrathalter (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 aufweist.
  7. Verfahren zur Produktherstellung, folgende Schritte aufweisen: – Bereitstellen eines Substrates (W); – Halten des Substrates durch Evakuierung des Raumes zwischen dem Substrat und einem Substrathalter (10), – Bereitstellen eines Projektionsstrahls (P) aus Strahlung unter Verwendung eines Beleuchtungssystems (IL); – Verwendung einer Musterungseinrichtung (MA), um den Projektionsstrahl über seinen Querschnitt mit einem Muster zu versehen; und – Projizieren des gemusterten Strahls aus Strahlung auf einen Zielabschnitt des Substrates (W), wobei der genannte Substrathalter (10) einem der Ansprüche 1 bis 5 entspricht.
DE60315403T 2002-12-20 2003-12-19 Lithographischer Apparat, Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung und Substrathalter Expired - Lifetime DE60315403T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP02258833 2002-12-20
EP02258833A EP1431825A1 (de) 2002-12-20 2002-12-20 Lithographischer Apparat, Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung und Substrathalter

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60315403D1 DE60315403D1 (de) 2007-09-20
DE60315403T2 true DE60315403T2 (de) 2008-04-24

Family

ID=32338180

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60315403T Expired - Lifetime DE60315403T2 (de) 2002-12-20 2003-12-19 Lithographischer Apparat, Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung und Substrathalter

Country Status (8)

Country Link
US (1) US7030967B2 (de)
EP (1) EP1431825A1 (de)
JP (1) JP4057998B2 (de)
KR (1) KR100620981B1 (de)
CN (1) CN100429579C (de)
DE (1) DE60315403T2 (de)
SG (1) SG121845A1 (de)
TW (1) TWI245975B (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7304715B2 (en) * 2004-08-13 2007-12-04 Asml Netherlands B.V. Lithographic apparatus and device manufacturing method
KR100763251B1 (ko) * 2006-02-01 2007-10-04 삼성전자주식회사 웨이퍼 이송 장치
CN100535762C (zh) * 2007-11-28 2009-09-02 上海微电子装备有限公司 硅片固定部件
JP5656392B2 (ja) * 2009-11-27 2015-01-21 キヤノン株式会社 基板保持装置、それを用いた露光装置、及びデバイスの製造方法
CN101733546B (zh) * 2009-12-22 2012-06-13 中国科学院长春光学精密机械与物理研究所 在凹球面上生成纬线相交网格图形的装置
NL2006536A (en) * 2010-05-13 2011-11-15 Asml Netherlands Bv A substrate table, a lithographic apparatus, a method of flattening an edge of a substrate and a device manufacturing method.
NL2009189A (en) * 2011-08-17 2013-02-19 Asml Netherlands Bv Support table for a lithographic apparatus, lithographic apparatus and device manufacturing method.
JP5891851B2 (ja) * 2012-02-29 2016-03-23 株式会社Sumco シリコンウェーハの表面に形成された酸化膜の除去方法
CN104810315B (zh) * 2014-01-29 2018-07-20 上海微电子装备(集团)股份有限公司 一种用于led基底曝光的夹持装置
WO2016198255A1 (en) 2015-06-11 2016-12-15 Asml Netherlands B.V. Lithographic apparatus and method for loading a substrate
KR20170036165A (ko) * 2015-09-23 2017-04-03 삼성전자주식회사 기판 지지 유닛 및 이를 포함하는 기판 처리 장치
CN108604066B (zh) 2016-02-08 2021-06-29 Asml荷兰有限公司 光刻设备、用于卸载衬底的方法和用于装载衬底的方法
US11378531B1 (en) * 2021-02-01 2022-07-05 Applied Materials Israel Ltd. Method for focusing an electron beam on a wafer having a transparent substrate

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6099538A (ja) * 1983-11-01 1985-06-03 横河・ヒュ−レット・パッカ−ド株式会社 ピンチヤツク
JPH0521584A (ja) * 1991-07-16 1993-01-29 Nikon Corp 保持装置
US5923408A (en) * 1996-01-31 1999-07-13 Canon Kabushiki Kaisha Substrate holding system and exposure apparatus using the same
WO1997033205A1 (en) * 1996-03-06 1997-09-12 Philips Electronics N.V. Differential interferometer system and lithographic step-and-scan apparatus provided with such a system
US5761023A (en) * 1996-04-25 1998-06-02 Applied Materials, Inc. Substrate support with pressure zones having reduced contact area and temperature feedback
JP2000505958A (ja) * 1996-12-24 2000-05-16 コーニンクレッカ フィリップス エレクトロニクス エヌ ヴィ 2個の物品ホルダを有する二次元バランス位置決め装置及びこの位置決め装置を有するリソグラフ装置
US6576064B2 (en) * 1997-07-10 2003-06-10 Sandia Corporation Support apparatus for semiconductor wafer processing
EP0947884B1 (de) * 1998-03-31 2004-03-10 ASML Netherlands B.V. Lithographischer Projektionsapparat mit Substrathalter
JP2000068198A (ja) * 1998-03-31 2000-03-03 Asm Lithography Bv 改良基板ホルダ付きリソグラフィ―的投影装置
US6257564B1 (en) * 1998-05-15 2001-07-10 Applied Materials, Inc Vacuum chuck having vacuum-nipples wafer support
JP2000311933A (ja) * 1999-04-27 2000-11-07 Canon Inc 基板保持装置、基板搬送システム、露光装置、塗布装置およびデバイス製造方法ならびに基板保持部クリーニング方法
EP1077393A2 (de) * 1999-08-19 2001-02-21 Canon Kabushiki Kaisha System zum Anziehen und Halten eines Substrats zur Verwendung in einem Belichtungsapparat
US6799940B2 (en) * 2002-12-05 2004-10-05 Tokyo Electron Limited Removable semiconductor wafer susceptor

Also Published As

Publication number Publication date
SG121845A1 (en) 2006-05-26
EP1431825A1 (de) 2004-06-23
CN1510521A (zh) 2004-07-07
TW200428156A (en) 2004-12-16
KR100620981B1 (ko) 2006-09-13
JP4057998B2 (ja) 2008-03-05
CN100429579C (zh) 2008-10-29
US20040179183A1 (en) 2004-09-16
US7030967B2 (en) 2006-04-18
DE60315403D1 (de) 2007-09-20
KR20040055700A (ko) 2004-06-26
TWI245975B (en) 2005-12-21
JP2004214653A (ja) 2004-07-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602005000696T2 (de) Lithographischer Apparat und Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung
DE60308161T2 (de) Lithographischer Apparat und Verfahren zur Herstellung eines Artikels
DE60020638T2 (de) Lithographischer Projektionsapparat
DE602005000147T2 (de) Lithographischer Apparat und Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung
DE602004011458T2 (de) Substratverarbeitungsverfahren
DE60302897T2 (de) Lithographischer Apparat und Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung
DE602005002155T2 (de) Lithographischer Apparat und Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung
DE60120282T2 (de) Lithographischer Apparat, Verfahren zur Herstellung eines Artikels und damit hergestellter Artikel
DE60026461T2 (de) Lithographischer Projektionsapparat
DE60130160T2 (de) Verfahren zur Aberrationsmessung in einem optischen Abbildungssystem
DE60314484T2 (de) Untersuchungsverfahren und Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung
DE69931690T2 (de) Lithographischer Apparat
DE60119421T2 (de) Lithographisches Gerät und Maskenträger
DE60310498T2 (de) Verfahren zur Reinigung durch Entfernung von Teilchen von Oberflächen, Reinigungsvorrichtung und lithographischer Projektionsapparat
DE60219844T2 (de) Verfahren zur Übernahme einer lithographischen Maske
DE60315403T2 (de) Lithographischer Apparat, Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung und Substrathalter
DE60036844T2 (de) Lithographischer Apparat mit einer Maskenklemmvorrichtung
DE602004008009T2 (de) Lithographischer Apparat
DE602005004949T2 (de) Lithographischer Apparat und Methode zur Herstellung einer Vorrichtung
DE602005001835T2 (de) Lithographischer Apparat und Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung
DE60128975T2 (de) Mikrolithographischer Projektionsapparat
DE69915401T2 (de) Lithographischer Projektionsapparat mit Substrathalter
DE60028172T2 (de) Beleuchtungsvorrichtung
DE102010030758A1 (de) Steuerung kritischer Abmessungen in optischen Abbildungsprozessen für die Halbleiterherstellung durch Extraktion von Abbildungsfehlern auf der Grundlage abbildungsanlagenspezifischer Intensitätsmessungen und Simulationen
DE602005003082T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition