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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine aufblasbare Vorrichtung, und
betrifft insbesondere eine aufblasbare Tragvorrichtung.
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Hintergrund
der Erfindung
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Aufblasbare
Vorrichtungen werden bei einer Vielzahl von Anwendungen benutzt,
bei denen Tragkraft oder eine gepolsterte Abstützung erforderlich sind, dort
wo der Platz begrenzt ist oder eine Portabilität gefragt ist. Zum Beispiel
werden aufblasbare Matratzen, Kissen oder andere Körpertrageinrichtungen für Anwendungen
wie etwa Camping, Betten in Krankenhäusern und sowohl gelegentliches
oder tägliches
Schlafen in Betten zu Hause eingesetzt. Solche aufblasbaren Vorrichtungen
weisen den weiteren Vorteil auf, dass das Ausmaß des Aufblasens der Trageinrichtung
eingestellt werden kann, um eine gleichmäßige Abstützungen eines unregelmäßigen Objektes
zu gewährleisten,
wie etwa für
eine Person. Andere Beispiele von aufblasbaren Vorrichtungen sind
Boote, Flöße und andere
Einrichtungen, die im Wasser benutzt werden, dort wo der Einsatz
einer aufblasbaren Vorrichtung das Tragen, die Gesundheit, den Komfort
und die Sicherheit unterstützt.
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Aufblasbare
Vorrichtungen umfassen typischerweise Ventile, um die Vorrichtungen
aufblasen zu können
und entleeren zu können.
Ventile, die mit aufblasbaren Vorrichtungen benutzt werden, können selbstschließende Ventile
umfassen, wie etwa solche, die in dem US Patent Nr. 6,237,621 beschrieben sind.
Aufblasbare Vorrichtungen können
auch Mechanismen umfassen, wie etwa manuell oder elektrisch betätigte Pumpen,
um das Aufblasen und/oder das Entleeren der Vorrichtungen zu unterstützen.
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Ein
Beispiel einer aufblasbaren Vorrichtung umfasst einen Mechanismus,
der das Entleeren der aufblasbaren Vorrichtung unterstützt, wobei
diese Vorrichtung in dem US Patent Nr. 4,890,344 beschrieben ist
und im Folgenden darauf als „Walker" Bezug genommen werden
wird. Insbesondere offenbart Walker die Kontrolle der Luftströmung in
die Trageinrichtung hinein, indem ein Magnetventil benutzt wird,
welches einen Kolbenkopf bewegt, der ein Gummipolster aufweist,
welches wahlweise eine Abdichtung mit einer Luftöffnung ausbildet.
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Ein
anderes Beispiel einer aufblasbaren Vorrichtung umfasst einen Mechanismus,
welcher bei der Entleerung der aufblasbaren Vorrichtung hilft, und
diese Vorrichtung ist in der offengelegten PCT-Patentanmeldung WO
01/87121 beschrieben. In dieser Anmeldung ist offenbart, nämlich in
der 5, dass eine aufblasbare Vorrichtung
eine Fluidkontrolleinrichtung umfasst, die eine Blase, ein Ventil, welches
ein Diaphragma bzw. eine Membran und ein Magnetventil hat, welches
das Ventil öffnet.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Ein
erster Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist gerichtet auf
eine aufblasbare Vorrichtung, die Folgendes umfasst: (A) eine erste
aufblasbare Blase; und (B) einen Fluid-Controller, der ein erstes
Ventil umfasst, das mit der ersten aufblasbaren Blase gekoppelt
ist und zumindest teilweise von dieser getragen wird, wobei das
erste Ventil Folgendes umfasst: (i) eine erste Membran, die so ausgelegt
ist, dass sie gezielt Fluid in der ersten aufblasbaren Blase hält, und
(ii) eine erste Abdeckung, die so ausgelegt ist, dass sie die erste
Membran abdeckt und in die geöffnete
Stellung vorgespannt ist, wobei die erste Abdeckung so ausgelegt
ist, dass sie das Fließen
von Fluid durch das erste Ventil in die Blase verhindert, wenn sie
geschlossen ist.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
umfasst die aufblasbare Vorrichtung weiterhin eine Kammer, die mit
der ersten aufblasbaren Blase gekoppelt und so konfiguriert und
angeordnet ist, dass sie das erste Ventil umschließt, wobei
die Kammer so ausgelegt ist, dass sie von der Pumpe mit Druck beaufschlagtes Fluid
aufnehmen kann. Die erste Abdeckung kann gelenkig mit der aufblasbaren
Blase verbunden sein.
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Die
aufblasbare Vorrichtung kann des weiteren eine mechanische Vorrichtung
aufweisen, die so konfiguriert ist, dass sie die erste Abdeckung
in die geöffnete
Stellung vorspannt, wenn sie aktiviert ist. Die aufblasbare Vorrichtung
kann weiterhin eine Kammer umfassen, die mit der ersten aufblasbaren Blase
gekoppelt und so konfiguriert und angeordnet ist, dass sie das erste
Ventil umschließt,
wobei die Kammer so ausgelegt ist, dass sie von der Pumpe mit Druck
beaufschlagtes Fluid aufnehmen kann.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
ist das erste Ventil ein selbstdichtendes Ventil, wobei die erste
Abdeckung so ausgelegt ist, dass sie verhindert, dass sich das erste
Ventil öffnet,
wenn die Kammer einen Druck aufweist und wenn die erste Abdekcung
geschlossen ist. Gemäß einigen
Ausführungsformen
ist die erste Membran so konfiguriert und angeordnet, dass sie als
Reaktion auf einen Fluiddruck innerhalb der Blase eine Dichtung
ausbildet, wobei die Dichtung so ausgelegt ist, dass sie das Fließen von
Fluid aus der Blase heraus verhindert, und wobei die erste Membran
und die mechanische Vorrichtung so konfiguriert sind, dass die mechanische
Vorrichtung, wenn sie aktiviert wird, die erste Abdeckung sowie
die erste Membran in die geöffnete
Stellung vorspannt.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
umfasst die aufblasbare Vorrichtung weiterhin eine Kammer, die mit
der ersten aufblasbaren Blase gekoppelt ist, und die so konfiguriert
und angeordnet ist, dass sie das erste Ventil und die mechanische
Vorrichtung umschließt,
wobei die Kammer derart ausgelegt ist, dass sie unter Druck stehendes
Fluid von der Pumpe aufnimmt. Die mechanische Vorrichtung kann derart ausgelegt
werden, dass das erste Ventil in Koordination mit dem Betrieb der
Pumpe geöffnet
wird. Gemäß einigen
Ausführungsformen
umfasst die aufblasbare Vorrichtung weiterhin die Pumpe.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
ist die Kammer innerhalb des Profils der ersten aufblasbaren Blase
angeordnet. Bei einigen Ausführungsformen
umfasst die aufblasbare Vorrichtung eine Matratze. Bei einigen Ausführungsformen
umfasst die Ma tratze zusätzliches
Material, und ein Teil des Fluid-Controllers wird zumindest teilweise
von dem zusätzlichen
Material getragen.
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Ein
weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist auf eine aufblasbare
Matratze gerichtet, die des weiteren Folgendes umfasst: (A) eine
erste aufblasbare Blase; (B) eine zweite aufblasbare Blase, die
neben der ersten aufblasbaren Blase angeordnet ist; (C) einen Fluid-Controller,
der des weiteren umfasst: (i) ein erstes Ventil, welches mit der
ersten Blase gekoppelt ist und von dieser getragen ist, wobei das
erste Ventil derart konfiguriert und angeordnet ist, um das Fließen des
Fluids in die erste Blase hinein und aus der ersten Blase heraus,
zu kontrollieren, wobei das erste Ventil eine Abdichtung ausbildet,
um das Fluid in der ersten Blase zu halten, und zwar in Reaktion
auf den Fluiddruck in der ersten Blase; (ii) ein zweites Ventil,
das mit der zweiten Blase gekoppelt ist und von dieser getragen
wird, wobei das zweite Ventil derart konfiguriert und angeordnet ist,
um das Fließen
des Fluids in die zweite Blase hinein und aus der zweiten Blase
heraus zu kontrollieren, wobei das zweite Ventil eine Abdichtung
ausbildet, um das Fluid in der zweiten Blase zu halten, und zwar
in Antwort auf den Fluiddruck innerhalb der zweiten Blase; und (iii)
eine elektromechanische Vorrichtung, die so konfiguriert und angeordnet
ist, dass sie das erste Ventil öffnet,
wenn sich die elektromechanische Vorrichtung in einer ersten betätigten Position
befindet und dass sie das zweite Ventil öffnet, wenn sich die elektromechanische
Vorrichtung in einer zweiten betätigten
Position befindet; und (D) eine Kammer, die mit der Blase gekoppelt
ist und derart angeordnet ist, dass sie das erste Ventil und das zweite
Ventil umschließt,
wobei die Kammer derart ausgelegt ist, dass sie unter Druck stehendes
Fluid von einer Pumpe aufnehmen kann.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
ist die Kammer bündig
mit oder bündig
innerhalb des Profils der Matratze ausgebildet. Bei einigen Ausführungsformen
ist die Kammer V-förmig
ausgebildet. Wahlweise ist die elektromechanische Vorrichtung so
konfiguriert, dass, wenn sie sich in der ersten Betätigungsposition
befindet und der Kammer mit Druck beaufschlagtes Fluid zugeführt wird,
die erste Blase mit Fluid gefüllt
wird, und ist so konfiguriert, dass, wenn sie sich in der zweiten
Betätigungsposition
befindet und der Kammer mit Druck beaufschlagtes Fluid zugeführt wird,
die zweite Blase mit Fluid gefüllt wird.
Bei einigen Ausführungsformen
schließt
die Kammer bündig
mit dem kombinierten Profil der ersten Blase und der zweiten Blase
ab; bei einigen Ausführungsformen
befindet sich die Kammer bündig
innerhalb des kombinierten Profils der ersten Blase und der zweiten
Blase. Die elektromechanische Vorrichtung kann einen Betätigungsarm
aufweisen, um zumindest das erste Ventil zu öffnen. Die elektromechanische
Vorrichtung kann einen Betätigungsarm aufweisen,
um sowohl das erste Ventil als auch das zweite Ventil zu öffnen. Bei
einigen Ausführungsformen
ist der Betätigungsarm
gebogen ausgebildet.
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Nach
einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist diese
auf eine aufblasbare Matratze gerichtet, umfassend: eine aufblasbare
Blase; eine Gelenkeinrichtung, die eine Tragstruktur aufweist, um
die aufblasbare Blase oberhalb eines Bodens abzustützen, wobei
die Tragstruktur eine Mehrzahl von Bereichen umfasst, die entlang
der Länge der
Tragstruktur angeordnet sind, und zumindest ein Gelenk umfasst,
wobei jedes des zumindest einen Gelenks zwischen zwei benachbarten
Bereichen angeordnet ist.
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
umfasst die Gelenkeinrichtung einen Motor, um zumindest einen der
Bereiche relativ zu einem anderen der Bereiche verlagern zu können. Gemäß einigen
Ausführungsformen
umfassen die Bereiche einen Beinbereich, einen Körperbereich und einen Kopfbereich. Die
aufblasbare Vorrichtung kann eine Matratze sein. Die aufblasbare
Vorrichtung kann eine Luftmatratze sein. Die aufblasbare Vorrichtung
kann derart ausgelegt sein, dass sie bei Betätigung der Gelenkeinrichtung
entleert wird. Die aufblasbare Vorrichtung kann derart ausgelegt
sein, dass sie nach einer erneuten Betätigung der Gelenkeinrichtung
wieder gefüllt
wird. Bei einigen Ausführungsformen
ist zumindest einer der Bereiche im wesentlichen durchgehend. Bei
anderen Ausführungsformen
ist jeder der Bereiche im wesentlichen durchgehend.
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Ein
weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist auf eine aufblasbare
Vorrichtung gerichtet, umfassend eine erste aufblasbare Blase; und eine
zweite aufblasbare Blase, die benachbart der ersten Blase angeordnet
ist, wobei die erste Blase und die zweite Blase derart ausgelegt
sind, dass diese bei korrespondierenden ersten Niveaus der Befüllung einen
Körper
in einer ersten Körperposition
halten, und dass diese bei korrespondierenden zweiten Niveaus der
Befüllung
den Körper
in einer zweiten Körperposition
halten.
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Die
aufblasbare Vorrichtung kann weiterhin eine Komfortschicht aufweisen,
die auf zumindest auf einer der ersten Blase und der zweiten Blase
angeordnet ist. Bei einigen Ausführungsformen
ist die ersten Körperposition
liegend und ist die zweite Körperposition
zurück
gelehnt. Bei einigen Ausführungsformen
ist das erste Ausmaß der
Befüllung
der ersten Blase größer als
das zweite Ausmaß der
Befüllung der
ersten Blase, und ist das erste Ausmaß der Befüllung der zweiten Blase größer als
das zweite Ausmaß der
Befüllung
der zweiten Blase. Die erste Blase kann derart ausgelegt sein, dass
diese den Körper
eines Nutzers abstützt
und die zweite Blase ein Kissen darstellt.
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Ein
weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist auf eine aufblasbare
Körpertrageinrichtung
gerichtet, die Folgendes umfasst: eine aufblasbare Blase; und eine
Basis, die abnehmbar mit der aufblasbaren Blase verbunden ist und
die derart ausgelegt ist, dass sie die aufblasbare Blase trägt, wobei die
Basis eine Kammer umfasst, die unterhalb der aufblasbaren Blase
angeordnet ist. Die aufblasbare Körpertrageinrichtung kann weiterhin
einen Rahmen aufweisen, der abnehmbar mit der Basis verbunden ist
und der die aufblasbare Blase oberhalb der Kammer trägt.
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Die
aufblasbare Blase kann gelenkig mit der Basis verbunden bzw. gekoppelt
sein. Bei einigen Ausführungsformen
ist die aufblasbare Blase mit der Basis mittels eines Rahmens gelenkig
verbunden, der wiederum gelenkig mit der Basis verbunden ist. Bei
einigen Ausführungsformen
ist die aufblasbare Blase ein Stuhl. Der Rahmen kann derart ausgelegt sein,
dass er relativ zu der Basis die aufblasbare Blase verschiebt, verdreht
oder anhebt. Bei einigen Ausführungsformen
kann die aufblasbare Körpertrageinrichtung
weiterhin umfassen: entweder eine Schiene oder Führungen oder Laufbahnträger, um
es zu ermöglichen,
die aufblasbare Blase relativ zu der Basis zu verschieben, zu verdrehen
oder anzuheben. Bei einigen Ausführungsformen
kann die aufblasbare Körpertrageinrichtung
weiterhin einen Verschlußmechanismus
umfassen, um die aufblasbare Blase in einer angehobenen Position
zu halten.
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Schließlich ist
ein weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung auf ein Verfahren
gerichtet, bei dem eine konfigurierbare aufblasbare Vorrichtung benutzt
wird, die eine aufblasbare Blase und zumindest ein formgebendes
Element umfasst, welches mit der aufblasbaren Blase derart zusammenwirkt, dass
die Gesamtform der aufblasbaren Blase in einem aufgeblasenen Zustand
und im Zusammenspiel mit dem formgebenden Element im wesentlichen
unterschiedlich ist zu einer aufgeblasenen Form der aufblasbaren
Blase alleine, wobei die folgenden Schritte durchzuführen sind:
Anpassen von zumindest des einen formgebenden Elements, um einer ersten
ausgewählten
Form zu entsprechen; Befüllen der
aufblasbaren Blase, um die erste ausgewählte Form zu erhalten; Anpassen
von zumindest des einen formgebenden Elements, um einer zweiten
ausgewählten
Form zu entsprechen; und Befüllen
oder Entleeren der aufblasbaren Blase, um die zweite ausgewählte Form
zu erhalten.
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Das
Verfahren kann weiterhin umfassen den Schritt des Benutzens der
aufblasbaren Vorrichtung, wobei ein erster Teil des Körpers mit
einer ersten ausgewählten
Form verwendet wird, während
ein zweiter Teil des Körpers
mit einer zweiten ausgewählten
Form verwendet wird. Bei einigen Ausführungsformen wird im ersten
Schritt des Anpassens der Formen eine Einrichtung benutzt, die geeignet
ist mit dem Kopf benutzt zu werden, während in einem zweiten Schritt
des Anpassens der Formen eine Einrichtung benutzt wird, die geeignet
ist mit dem Rücken
und den Beinen benutzt zu werden. Bei einigen Ausführungsformen
bildet der Schritt des Aufblasens der Blase in eine erste ausgewählte Form
ein Kopfkissen einer ersten Größe aus,
und der Schritt des Aufblasens der Blase in eine zweite ausgewählte Form
bildet ein Kopfkissen einer zweiten Größe aus. Bei einigen Ausführungsformen
ist zumindest entweder die erste Form oder die zweite Form nicht-zylindrisch.
Bei einigen Ausführungsformen
ist zumindest eine Befestigungseinrichtung direkt mit der aufblasbaren
Blase verbunden. Bei einigen Ausführungsformen umfasst der Schritt
des Anpassens des zumindest einen formgebenden Elements, um mit
einer zweiten ausgewählten
Form zu korrespondieren, das Einstellen eines steifen Elements.
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Ein
weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist auf ein Verfahren
gerichtet, bei der eine konfigurierbare aufblasbare Vorrichtung
benutzt wird, die eine Blase umfasst, wobei die folgenden Schritte ausführbar sind:
Anpassen der Blase an eine erste ausgewählte Form; Aufblasen der aufblasbaren
Blase, um die erste ausgewählte
Form zu erhalten; Anpassen der Blase, um einer zweiten ausgewählten Form
zu entsprechen; und Aufblasen oder Ablassen der Blase, um die zweite
ausgewählte
Form zu erhalten. Bei einigen Ausführungsformen umfasst der Schritt
des Anpassens der Blase, um der ersten ausgewählten Form zu entsprechen oder
der Schritt des Anpassens der Blase, um der zweiten ausgewählten Form
zu entsprechen, einen weiteren Schritt des Faltens der Blase.
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Nach
einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist eine
aufblasbare Luftmatratze betroffen, umfassend: eine aufblasbare
Blase; und eine Heizeinrichtung, benachbart der aufblasbaren Blase
angeordnet. Bei einigen Ausführungsformen umfasst
die Heizeinrichtung zumindest einen Widerstandsstreifen, der einen
Klebestreifen aufweist, der an der Blase angeordnet ist. Bei einigen
Ausführungsformen
weist die Blase eine bestimmte Länge auf
und der zumindest eine Widerstandsstreifen verläuft im wesentlichen über die
gesamte Länge
der Blase. Die Heizeinrichtung kann gleichmäßig entlang einer Abmessung
der Matratze angeordnet werden. Bei einigen Ausführungsformen ist die Heizeinrichtung
entlang nur eines Abschnittes der Matratze angeordnet.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei
dem eine aufblasbare Vorrichtung mit einer aufblasbaren Blase benutzt
wird, die eine Oberflächenschicht
hat, sowie eine erste Zwischenschicht, die zwischen der Blase und
der Oberflächenschicht
angeordnet ist, wobei die folgenden Schritte ausgeführt werden:
Entfernen der ersten Zwischenschicht; und Plazieren einer zweiten
Zwischenschicht an dieser Position, zwischen der Blase und der Oberflächenschicht.
Bei einigen Ausführungsformen
umfasst die erste Zwischenschicht zumindest eines der Folgenden
Materialien: Schaum, Baumwolle oder Daunen. Bei einigen Ausführungsformen
umfassen die erste Zwischenschicht und die zweite Zwischenschicht
das gleiche Material. Bei einigen Ausführungsformen umfassen die erste
Zwischenschicht und die zweite Zwischenschicht voneinander unterschiedliche
Materialen.
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Ausführliche
Beschreibung der Zeichnungen
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Die
beigefügten
Zeichnungen sind nicht massstabsgerecht ausgeführt. In den Zeichnungen sind
identische oder nahezu identische Elemente, die in verschiedenen
Figuren dargestellt sind, durch jeweils ein Bezugszeichen repräsentiert.
Zu Zwecken der Klarheit muss nicht jedes Bauteil in jeder Zeichnung
bezeichnet sein. In den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
Querschnittsansicht einer Ausführungsform
einer Fluidströmungsvorrichtung,
die ein Ventil und eine elektromechanische Vorrichtung umfasst;
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2 eine
Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform einer Fluidströmungsvorrichtung,
die zwei Ventile und eine Mehrzahl von Betätigungseinrichtungen aufweist;
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3A eine
Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform mit einer Fluidströmungsvorrichtung,
zwei Ventilen und einer Betätigungseinrichtung
in einem ersten Zustand;
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3B die
Ausführungsform
nach der 3A in einem zweiten Zustand;
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4A–4C eine
weitere Ausführungsform
einer Vorrichtung einer Betätigungseinrichtung in
Kombination mit einem selbstdichtenden Ventil nach der vorliegenden
Erfindung;
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5A–5C beispielhaft
Ausführungsformen
von aufblasbaren Vorrichtungen, bei denen ein Teil eines Fluid-Controllers
mit einer aufblasbaren Blase gekoppelt ist und zumindest ein Teil
des Fluid-Controllers durch die aufblasbare Blase getragen wird;
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6A–6C beispielhafte
Ausführungsformen
einer Doppelblasen-Matratze, bei der eine erste aufblasbare Blase
und eine zweite aufblasbare Blase an einem gemeinsamen Fluid-Controller
strömungstechnisch
angekoppelt sind;
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7A–7C beispielhaft
eine Ausführungsform
einer Matratze und der zugehörigen
Struktur;
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8A–8D eine
beispielhafte Ausführungsform
einer aufblasbaren Vorrichtung, die eine vielfach positionierbare
Körpertrageinrichtung
umfasst;
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9A–9B eine
schematische Ansicht von Ausführungsformen
einer aufblasbaren Vorrichtung, die ein Lagerabteil umfasst;
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10A–10C Ausführungsformen
einer aufblasbaren Vorrichtung, die eine aufblasbare Blase mit einer
Membran umfasst;
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11A–11D beispielhafte Ausführungsformen einer konfigurierbaren
aufblasbaren Vorrichtung, die eine aufblasbare Blase in Kombination
mit einer äußeren Membran
aufweist;
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12A–12D beispielhafte Ausführungsformen, die aufblasbare
Blasen umfassen, die an einer äußeren Membran
angebracht sind, indem Befestigungseinrichtungen benutzt werden;
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13A 13H weitere beispielhafte Ausführungsformen,
bei denen aufblasbare Blasen an äußeren Membranen
angebracht sind;
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14–15 zusätzliche
Ausführungsformen
einer konfigurierbaren aufblasbaren Vorrichtung, umfassend eine
aufblasbare Blase, die ein Ventil hat, zum Aufblasen und zum Ablassen,
welches innerhalb einer Deckschicht enthalten ist oder darin teilweise
enthalten ist;
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16–18 eine
konfigurierbare aufblasbare Vorrichtung, die als Kissen konfiguriert
ist, welches als eine Stütze
für den
Nacken oder die Beine dient, wenn es in einem ersten Ausmaß aufgeblasen ist
und welches als Lendenstütze
dient, wenn es in einem zweiten Ausmaß aufgeblasen ist; und
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19–20 eine
weitere Ausführungsform
einer aufblasbaren Vorrichtung, welche in unterschiedlichen Zuständen des
Aufgeblasenseins unterschiedliche Funktionen erfüllen kann.
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Ausführliche
Beschreibung
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Die
vorliegende Erfindung ist in ihrer Anwendung nicht auf die Details
der Konstruktion und die Anordnung der Bauteile beschränkt, wie
dies in der folgenden Beschreibung oder den Zeichnungen dargestellt
ist. Die vorliegende Erfindung kann auch in anderen Ausführungsformen
angewandt werden und kann auch in verschiedenen Wegen praktiziert
oder ausgeführt
werden. Auch die Begriffe und die benutzten Phrasen dienen lediglich
der Beschreibung und sollten nicht als einschränkend angesehen werden. Der
Gebrauch der Worte „umfassen", „enthalten" oder „haben" und „aufweisen" sowie Variationen
davon ist gedacht, um die Teile, die danach angeführt sind,
aufzuzählen
und Äquivalente
davon sowie zusätzliche
Teile sind mit gemeint.
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Wie
in dieser Beschreibung benutzt, soll „aufblasbar" so verstanden werden,
dass es mit jedem Fluid aufblasbar sein soll, wie etwa zum Beispiel mit
einem Gas, mit einer Flüssigkeit
und ähnliches. Eine „aufblasbare
Vorrichtung" wie
hier benutzt, umfasst zumindest eine für Fluid nicht durchdringbare Blase,
die aufgeblasen und abgedichtet werden kann, wobei diese Blase zahlreiche
Formen, Größen, Konstruktionen
und Materialien aufweisen kann.
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Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein selbstdichtendes
Ventil, welches in Verbindung mit einer elektromechanischen Vorrichtung
benutzt werden kann, um das Ventil offen zu halten. Insbesondere
und nach einer Ausführungsform
betrifft die vorliegende Erfindung ein selbstdichtendes Ventil,
welches unter dem Druck einer Fluidströmungseinrichtung öffnen kann,
um eine aufblasbare Vorrichtung aufzublasen, und welches unter dem
Druck des Fluids innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung schließen kann,
ohne dabei die Hilfe einer elektromechanischen Vorrichtung zu beanspruchen.
Bei dieser Ausführungsform
wird die elektromechanische Vorrichtung genutzt, um das Ventil offen
zu halten, um die aufblasbare Vorrichtung zumindest teilweise zu entleeren,
zum Beispiel, um eine Menge an Fluid innerhalb der aufblasbaren
Vorrichtung zu justieren und auch um im wesentlichen die aufblasbare
Vorrichtung zu entleeren. Zum Beispiel kann das selbstdichtende
Ventil durch die elektromechanische Vorrichtung für eine kurze
Zeitspanne geöffnet
werden, um die Menge des Fluids innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung
einzustellen, und kann geöffnet
gehalten werden, um die aufblasbare Vorrichtung im wesentlichen
zu entleeren. Alternativ kann die elektromechanische Vorrichtung
bei dieser Ausführungsform
oder bei anderen Ausführungsformen
benutzt werden, um das Ventil während
des Aufblasens offen zu halten.
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Eine
andere Ausführungsform
umfasst eine elektromechanische Vorrichtung, die mit einem selbstdichtenden
Ventil gekoppelt ist, wobei die elektromechanische Vorrichtung einen
Betätigungsarm umfasst,
der nicht mit dem Ventil verbunden ist, sondern stattdessen verlagert
werden kann und in Kontakt mit den selbstdichtenden Ventil gebracht
werden kann, um das selbstdichtende Ventil in die geöffnete Stellung
vorzuspannen. Bei dieser Ausführungsform sind
die elektromechanische Vorrichtung und der Betätigungsarm nicht in Kontakt
mit der selbstdichtenden Ventilanordnung, sowohl in der geschlossenen Position
als auch in jeder anderen als der geöffneten Position. Eine weitere
Ausführungsform
umfasst eine elektromechanische Vorrichtung und zwei Ventilanordnungen,
nämlich
eine für
jede fluidundurchlässige Blase
einer aufblasbaren Vorrichtung, die zumindest zwei fluidundurchlässige Blasen
aufweist. Bei dieser Ausführungsform
kann eine elektromechanische Vorrichtung benutzt werden, um zu einer
bestimmten Zeit eines der selbstdichtenden Ventile offen zu halten,
um die Menge an Fluid innerhalb der fluidundurchlässigen Blase
einzustellen, die mit dem zugehörigen
selbstdichtenden Ventil gekoppelt ist, oder um im wesentlichen die
fluidundurchlässige
Blase zu entleeren. Weitere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden weiter unten beschrieben.
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Wie
es hier offenbart werden wird, umfassen manche der Vorteile der
verschiedenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung die wesentliche Reduzierung der Energieanforderungen
an die elektromechanische Vorrichtung und die wesentliche Reduzierung
der Betriebszyklen der elektromechanischen Vorrichtung, verglichen
mit herkömmlichen Ventil-
und Magnetspulen-Kombinationen. Ein weiterer Vorteil ist es, dass
eine Vielzahl von elektromechanischen Vorrichtungen, beispielsweise
umfassend Magnetspulen und Motoren, benutzt werden kann, nämlich in
Kombination mit zumindest einem selbstdichtenden Ventil. Ein weiterer
Vorteil ist es, dass das Ventil und die elektromechanische Vorrichtung
nach der Erfindung flexibel genutzt werden können, um eine Vielzahl von
Einstellungsfunktionen zur Verfügung
zu stellen, wie etwa kleinste Aufblas-/Ablass-Justierungen zur Komfortkontrolle
einer aufblasbaren Vorrichtung, sowie das Aufblasen und Entleeren
der aufblasbaren Vorrichtung im Ganzen.
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Im
Gegensatz hierzu werden bei herkömmlichen
Vorrichtungen Magnetspulen benutzt, in Verbindung mit Ventilen für aufblasbare
Vorrichtungen. Bei solchen aufblasbaren Vorrichtungen weisen die
Ventile typischerweise eine Feder auf, um das Ventil in einer normalerweise
geschlossenen Position festzuhalten. Eine Magnetspule ist typisch
an dem Ventil vorgesehen und ist dort typischerweise angeordnet und
in der Größe derart
ausgewählt,
dass sie die Kraft der Feder überwinden
kann, die das Ventil geschlossen hält, um das Ventil zu öffnen. Solche
Magnetspulen sind typischerweise mittig an der Membran des Ventils
montiert. Bei solchen Anordnungen muss die Kraft der Feder, die
das Ventil geschlossen hält, größer sein
als ein maximaler innerer Luftdruck innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung,
so dass das Ventil in einer geschlossenen Position gehalten werden kann,
wenn die aufblasbare Vorrichtung aufgeblasen wird. Dementsprechend
muss die Magnetspule in der Größe und Anordnung
gewählt
werden, um eine Kraft bereit zu stellen, die größer ist als die Kraft, die
von der Feder zur Verfügung
gestellt wird, um das Ventil öffnen
zu können.
Darüber
hinaus, da die Feder normalerweise das Ventil geschlossen hält, muss
die Magnetspule typischerweise mit Energie versorgt werden, um das
Ventil zu öffnen,
um die aufblasbare Vorrichtung sowohl aufblasen zu können als
auch um die Luft aus der aufblasbaren Vorrichtung entleeren zu können.
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Diese
Anordnung resultiert in einem langen Betriebszyklus der Magnetspule,
entweder um die aufblasbare Vorrichtung aufzublasen oder aber um die
aufblasbare Vorrichtung zu entleeren, da die Magnetspule für die gesamte
Zeitspanne des Aufblasens oder des Entleerens mit Energie versorgt
werden muss. Darüber
hinaus muss die Magnetspule in der (passenden) Größe ausgewählt werden,
um so eine genügend
große
Kraft zur Verfügung
stellen zu können,
um die Kraft zu überwinden,
die von der Feder stammt, und die das Ventil in der geschlossenen Position
hält, und
deshalb ist es in der Regel eine große, leistungsverbrauchende
und teure Magnetspulenvorrichtung. Darüber hinaus leidet eine solche Anordnung
an einer Schwäche,
nämlich
dass die Menge an Fluid, die der aufblasbaren Vorrichtung zugeführt werden
kann und die aus der aufblasbaren Vorrichtung abgelassen werden
kann, typischerweise gleich ist, da das Ventil typischerweise durch
die Magnetspule nur in eine einzige Position geöffnet oder geschlossen werden
kann. Weiterhin reduziert die elektromechanische Anordnung für die Magnetspule
den Querschnitt für
die Fluidströmung,
so dass eine bedeutende Zeitspanne für das Aufblasen und das Ablassen
der aufblasbaren Vorrichtung erforderlich ist. Zum Beispiel stellt
Select Comfort® eine
aufblasbare Matratze mit dieser typischen Anordnung her, die etwa
10 Minuten benötigt,
um aufgeblasen zu werden. Somit zeigt diese Anordnung die Schwäche, dass
die Menge an Fluid innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung nicht
in ausreichenden zeitlichen Rahmenbedingungen kontrolliert werden
kann. Insbesondere ist die Zeitspanne, um das Ausmaß des Aufblasens
einer aufblasbaren Vorrichtung fein einzustellen, bei dieser Anordnung
typischerweise zu lange.
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Es
muss anerkannt werden, dass die Kombination aus Ventil und elektromechanischer
Vorrichtung als eine Alternative zu oder als eine Ersetzung eines
alleinigen Ventils einer aufblasbaren Vorrichtung eingesetzt werden
kann. Zum Beispiel kann das Ventil und die elektromechanische Vorrichtung
nach der Erfindung innerhalb der Fluidströmungseinrichtung und der Ventilkombination
benutzt werden, die in dem US Patent Nr. 5,267,363 (im Folgenden
als „363
Patent" bezeichnet)
und 5,367,726 (im Folgenden als „726" bezeichnet) offenbart sind, um eine Menge
des Fluids innerhalb einer aufblasbaren Matratze zu kontrollieren
und diese aufzublasen. Es ist ebenso anzumerken, dass, obwohl die
Kombination aus Ventil und elektromechanischer Vorrichtung nach der
vorliegenden Erfindung beschrieben ist und diese Kombination benutzt
werden kann, um eine aufblasbare Vorrichtung aufzublasen und zu
entleeren bzw. die Menge an Fluid innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung
zu kontrollieren, diese Kombination mit jeder aufblasbaren Vorrichtung
benutzt werden kann, wie zum Beispiel: aufblasbare Möbel oder
Sportgeräte, wie
etwa Stühle,
Matratzen und Kis sen; aufblasbare Sicherheitseinrichtungen, wie
etwa Schwimmringe, Barrieren, Puffer und Polster; aufblasbare medizinische
Einrichtungen, wie etwa Stützen,
Manschetten und Versteifungen; aufblasbare Gepäckstückeinrichtungen, wie etwa Polsterungen
und Auskleidungsmaterial; aufblasbare Freizeitgeräte, wie
etwa Schwimmhilfen, Flöße, Schläuche und
Reifen; aufblasbare Stützvorrichtungen,
wie etwa Gebäude, tragbare
Hüllen,
Plattformen, Rampen und ähnliches; aufblasbare
Körperabstützeinrichtungen,
wie etwa Sitze, Rückenstützen, Körperkissen
und ähnliches.
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Es
ist auch anzumerken, dass jegliche Kombination aus Ventil und elektromechanischer
Vorrichtung, wie im folgenden offenbart, benutzt werden kann in
Verbindung mit jeder Fluidströmungseinrichtung,
wie etwa in dem US Patent Nr. 6,237,653 offenbart, oder in der anhängigen US
Patentanmeldung Nr. 09/859,706 beschrieben und wie in der anhängigen US
Patentanmeldung Nr. 10/113,836 offenbart.
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Es
muss weiterhin vermerkt werden, dass die Kombination aus Ventil
und elektromechanischer Vorrichtung typischerweise über einen
Druckbereich Verwendung findet, der irgendwo von annhähernd Null
bis 1 Pfund pro Quadratzoll (im Folgenden als „psi" bezeichnet) reicht. Es muss jedoch
auch angemerkt werden, dass die Kombination aus Ventil und elektromechanischer
Vorrichtung auch bei jedem Druck oberhalb von 1 psi benutzt werden
kann und bei dem das Ventil und die elektromechanische Vorrichtung
immer noch richtig funktionieren, wie etwa um eine Abdichtung der
aufblasbaren Vorrichtung zu schaffen, die durch die elektromechanische
Vorrichtung in der geöffneten
Stellung gehalten werden kann. Es ist so zu verstehen, dass ein
Bereich von annähernd
Null bis etwa 1 psi als Niedrigdruckbereich anzusehen ist, während ein
Bereich von etwa 1 bis 2 psi als Mitteldruckbereich anzusehen ist,
sowie ein Bereich von etwa 2 bis 5 psi als relativer Hochdruckbereich
zu bezeichnen ist.
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Unter
Bezugnahme auf die 1 ist dort in einer Querschnittsansicht
einer Ausführungsform
einer Kombination aus einem Ventil und einer elektromechanischen
Vorrichtung dargestellt. Insbesondere ist eine Fluidströmungseinrichtung 100 gezeigt,
welche zumindest zum Teil innerhalb einer aufblasbaren Vorrichtung 12 aufgenommen
sein kann oder welche mit der aufblasbaren Vorrichtung 12 gekoppelt
sein kann, die eine außenliegende
Wand 14 hat, die eine fluidundurchlässige Blase bildet. Ins besondere
trennt die fluidundurchlässige
Blase 14 ein Äußeres der
aufblasbaren Vorrichtung von einem Inneren 16 der aufblasbaren
Vorrichtung. Bei dieser Ausführungsform umfasst
das Ventil 10 eine äußere Wand 20 und
eine Ventilwand 24, die eine kreisförmige Öffnung 26 ausbildet,
durch welche ein Fluid in das Innere 16 der aufblasbaren
Vorrichtung hinein und aus dem Inneren 16 der aufblasbaren
Vorrichtung heraus transportiert werden kann. Die kreisförmige Öffnung 26 weist vorzugsweise
einen Durchmesser von etwa 1'' (25,4 mm) oder größer auf.
Es muss jedoch angemerkt werden, dass der Durchmesser auch weniger
als 1'' (25,4 mm) sein kann,
zum Beispiel im Bereich von 3/8'' (9,5 mm) bis ¾'' (19,05 mm), um so mit einem Schlauch
verbunden werden zu können,
der einen Durchmesser in diesem Bereich aufweist. Das Ventil umfasst
auch eine sich im Durchmesser verjüngende Wand zwischen der Öffnung 26 mit
dem Durchmesser 25 und der äußeren Wand 20 mit
dem vergrößerten Durchmesser 30,
um einen konischen Ventilsitz 28 zu schaffen. Das selbstdichtende
Ventil umfasst auch eine Membran 40, die im wesentlichen
kreisförmig,
verformbar und flexibel ausgebildet ist, und die bei dieser Ausführungsform
einen Durchmesser hat, der kleiner ist als der große Durchmesser 30 sowie größer ist
als der kleine Durchmesser 25 der Öffnung 26.
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Die
Membran 40 kann von jeder Form, Größe, Konstruktion und aus jedem
Material sein, so lange eine ausreichende Abdichtung der aufblasbaren Vorrichtung
erreicht wird. In der dargestellten Ausführungsform umfasst das Ventil 10 ein
selbstdichtendes Ventil, bei dem die Membran 40 in der
geschlossenen Position auf dem Ventilsitz 28 aufliegt,
um die Öffnung 26 abzudichten.
Bei einer Ausführungsform umfasst
eine flexible Membrananordnung die Membran 40, die von
einem Membranträger 42 getragen ist.
In der gezeigten Ausführungsform
ist der Membranträger 42 gelenkig
mit einer Wand 24 verbunden, so dass sie um eine Gelenkpunktverbindung
herum geöffnet
und verschlossen werden kann. Es ist jedoch anzumerken, dass der
Membranträger 42 in Kombination
mit der Membran 40 des Ventils 10 aus jeder einer
Vielzahl von Strukturen ausgewählt
sein kann, die selbstandichtend sein können, wie etwa in dem US Patent
Nr. 6,237,621 offenbart. Mit anderen Worten ausgedrückt, die
flexible Membrananordnung kann auf jede Art und Weise konstruiert
sein, die es der Membran erlaubt, unter dem Einfluss des Fluids, welches
von der Fluidströmungseinrichtung 110 zur Verfügung gestellt
wird, zu öffnen,
und zu schließen, wenn
ein ge eigneter Fluiddruck innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung 16 anliegt,
wenn kein Fluid von der Fluidströmungseinrichtung
zur Verfügung
steht. Es ist des weiteren anzumerken, dass das selbstdichtende
Ventil 10 zahlreiche unterschiedliche Variationen umfassen
kann, wie es der Fachmann weiss, und zum Beispiel eine flexible
Membran ohne einen Membranträger.
Typischerweise ist der Membranträger 42 aus
einem relativ steifen Plastikmaterial konstruiert und die Membran 40 kann
mit dem Membranträger
auf jede Art und Weise verbunden sein, die es erlaubt, dass die
Membran 40 in der Öffnung 26 angeordnet
werden kann, sowie die Membran 40 durch den Einfluss eines
Fluids geöffnet
werden kann, welches von der Fluidströmungseinrichtung 110 zur
Verfügung
gestellt wird und auch durch den Einfluss geöffnet werden kann, der durch
die elektromechanische Einrichtung 50 vorgesehen wird.
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Somit
ist das Ventil 10 ein selbstdichtendes Ventil, welches
unter dem Einfluss eines Fluids von der Fluidströmungseinrichtung 110 öffnet, um
die aufblasbare Vorrichtung 16 unter Druck zu setzen, und welches
schließt,
um das Fluid in der aufblasbaren Vorrichtung 16 zu halten,
wenn kein Fluid zur Verfügung
steht. Bei dieser Ausführungsform
wird die Selbstabdichtung durch den Fluiddruck innerhalb der aufblasbaren
Vorrichtung 12 erreicht, indem die Membran 40 gegen
den Ventilsitz 28 gedrückt
wird.
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Es
ist anzumerken, dass die elektromechanische Einrichtung 50 von
jeglicher Art sein kann, solange sie dazu in der Lage ist, das selbstdichtende Ventil 10 in
eine offene Position vorzuspannen. Einige Beispiele von elektromechanischen
Einrichtungen, die mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden
können,
umfassen Magnetspulen und elektrische Motoren, wie etwa Motoren,
die über
zumindest zwei Positionen verfügen,
die derart anordenbar sind, dass die eine Position einer geöffneten
Position und die andere Position einer geschlossenen Position des
selbstdichtenden Ventils 10 entspricht. Zum Beispiel kann,
wie es weiter unten noch im Detail beschrieben werden wird, ein
elektrischer Motor benutzt werden, um das selbstdichtende Ventil 10 in
einer ersten Position geöffnet
zu halten, und um das selbstdichtende Ventil 10 in einer
zweiten Position geschlossen zu halten. Alternativ kann als weiteres Beispiel
auch ein elektrischer Motor benutzt werden, der eine geeignete Anordnung eines
Getriebes aufweist, das zumindest über zwei Positionen verfügt, die
derart an das selbstdichtende Ventil 10 anpassbar sind,
dass das Ventil 10 offen bzw. geschlossen gehalten werden
kann.
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Bei
der Ausführungsform
nach der 1 umfasst die elektromechanische
Einrichtung 50 einen Betätigungsarm 52, der
durch die elektromechanische Einrichtung 50 derart vorgespannt
wird, dass er das Ventil 10 öffnet (wie dargestellt), indem
er auf einen Teil des Ventils einwirkt. Wie es in der 1 gezeigt
ist, ist der Betätigungsarm 52 direkt
mit einem sich bewegenden Abschnitt der Magnetspule 50 verbunden
oder ist ein Teil eines sich bewegenden Abschnitts der Magnetspule 50,
die mit Energie versorgt werden kann, um den Betätigungsarm vorzuspannen, um
das Ventil 10 zu öffnen,
indem die Membran 40 von dem Ventilsitz 28 weg
gedrückt
wird. Es ist anzumerken, dass der Betätigungsarm 52 auf
jeden Teil des Ventils 10 einwirken kann, um so das Ventil 10 offen
zu halten, wie etwa gegen die Membran 40 oder gegen den
Membranträger 42.
Es ist auch anzumerken, dass es nur einer reduzierten Kraft bedarf,
um das Ventil 10 in die offene Position vorzuspannen. Da der
Membranträger 42 an
dem Rahmen 20 mittels eines Scharnier bzw. Gelenkpunktes
montiert ist, kann der Betätigungsarm 52 auf
einen Abschnitt der Membran 40 oder des Membranträgers 42 einwirken,
der gegenüberliegend
dem Gelenkpunkt liegt. Insbesondere wirkt der Betätigungsarm 52 auf
einen Abschnitt der Membran 40 oder des Membranträgers 42 ein, der
entfernt liegt von dem Gelenkpunkt des Ventils 10 an der
Wand 24. Dementsprechend weist die Kombination aus der
Magnetspule 50 und dem selbstdichtenden Ventil 10 den
Vorteil auf, dass eine geringere Kraft erforderlich ist, um das
Ventil in die offene Stellung zu betätigen, wenn an einer Stelle
des Ventils, die entfernt vom Gelenkpunkt liegt, anstatt am Gelenkpunkt,
betätigt
wird. Insbesondere je weiter weg von dem Gelenkpunkt der Betätigungsarm
die Membran 40 oder den Membranträger 42 kontaktiert,
desto kleiner ist die Kraft, die erforderlich ist, um das Ventil 10 mittels
der elektromechanischen Einrichtung in die offene Position zu drücken.
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In Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
werden die elektromechanische Einrichtung 50 und der Betätigungsarm 52 mit
Energie versorgt, um entweder die Membran 40 oder den Betätigungsarm 42 von
dem Ventilsitz 28 weg zu bewegen, um so die Abdichtung
des selbstdichtenden Ventils 10 aufzuheben, um so entweder
die Menge an Fluid innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung 12 zu
regulieren oder wesentlich zu verändern. Insbesondere ein schraffierter
Bereich 53 des Betätigungsarms 52 zeigt
den Ventilarm in einer ersten Position, die benutzt wird, um das
selbstdichtende Ventil 10 in die im wesentlichen offene
Stellung vorzuspannen. Darüber
hinaus zeigt ein dunkler Abschnitt des Betätigungsarms 52 das
Ventil in einer zweiten Position, in der es ermöglicht wird, durch die Magnetspule 50 und
den Betätigungsarm 52 geschlossen
zu werden, so dass der Betätigungsarm
nicht länger
gegen die Membran 40 oder gegen den Membranträger 42 drückt, im
wesentlichen in einer Richtung weg von dem Ventilsitz.
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Dementsprechend
ist anzumerken, dass die erste Position des Betätigungsarms der Magnetspule 50 dazu
benutzt werden kann, das selbstdichtende Ventil im wesentlichen
offen zu halten, und dass die zweite Position des Betätigungsarms
dazu benutzt werden kann, es zu ermöglichen, dass das Ventil in seinem
normalen Zustand funktioniert, so dass es unter dem Einfluss des
Fluids, welches von der Fluidströmungseinrichtung 110 zur
Verfügung
gestellt wird, öffnet,
sowie es bei ausreichend Fluid innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung 12 schließt. Es ist
anzumerken, dass die erste Position des Betätigungsarms so konfiguriert
werden kann, dass das Ventil für
eine längere
Zeitspanne geöffnet
wird, um so die aufblasbare Vorrichtung 12 im wesentlichen
zu entleeren, oder diese kann derart konfiguriert werden, dass das Ventil
im wesentlichen für
eine kurze Zeitspanne öffnet,
um so die Menge an Fluid innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung 12 zu
regulieren. Mit anderen Worten ausgedrückt, wird der Fluiddruck innerhalb
der aufblasbaren Vorrichtung kontrolliert, zum Beispiel, um das
Komfortniveau der aufblasbaren Vorrichtung einzustellen. Wie bereits
oben beschrieben, kann jede hier beschriebene Ausführungsform
auch die Aktivierung der elektromechanischen Einrichtung während des
Aufblasens einsetzen.
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Unter
Bezugnahme auf die 2 wird dort eine Querschnittsansicht
einer anderen Ausführungsform
eines selbstdichtenden Ventils in Kombination mit einer elektromechanischen
Einrichtung gezeigt. Es ist anzumerken, dass gleiche Bezugszeichen
in den 2 und 1 auf korrespondierende Teile
Bezug nehmen und dass aus Gründen
der Kürze
die Beschreibung dieser Teile hier nicht wiederholt werden wird.
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Bei
der Ausführungsform
nach der 2 ist die Kombination aus dem
selbstdichtenden Ventil und der elektromechanischen Einrichtung
ein Teil einer Fluidkontrolleinrichtung 100, die eine Menge
des Fluids in der aufblasbaren Vorrichtung reguliert, diese aufbläst oder
entleert. Die Fluidkontrolleinrichtung 100 umfasst eine
Pumpe 110 und mehrere selbstdichtende Ventile 10,
jeweils in Kombination mit elektromechanischen Einrichtungen 50.
Bei der Ausführungsform
nach der 2 arbeitet jede Kombination aus
einem selbstdichtenden Ventil und einer elektromechanischen Einrichtung
unabhängig,
es muss jedoch angemerkt werden, dass eine Mehrzahl von selbstdichtenden
Ventilen in Kombination mit einem oder mehreren elektromechanischen
Einrichtungen zusammenwirken kann, wie es in den 3A–3B gezeigt
ist, und dass solche Kombinationen auch unabhängig voneinder oder abhängig voneinander
arbeiten können.
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Wie
es in der 2 dargestellt ist, wird das untere
Ventil, so wie es in dem dargestellten Zustand auch gezeigt ist,
in eine im wesentlichen offene Position durch den Betätigungsarm 52 und
die Magnetspule 50 vorgespannt, so dass zumindest teilweise Luft
aus der fluidundurchlässigen
Blase abgelassen wird, die mit dem unteren Ventil gekoppelt ist.
Darüber
hinaus und wie es in der 2 gezeigt ist, nämlich in
einem weiteren dargestellten Zustand, kann das obere Ventil 10 unter
dem Einfluss des Fluids, welches von der Pumpe 110 zur
Verfügung
gestellt wird, öffnen,
während
der Betätigungsarm
in einer Position ist, die es ermöglicht, dass das Ventil 10 auf normale
Art und Weise betrieben wird (dargestellt als nach oben öffnend,
unter dem Einfluss des Fluids von der Fluidverlagerungs- bzw. Fluidströmungseinrichtung 100),
so dass die fluidundurchlässige
Blase aufgeblasen wird, die mit dem oberen Ventil gekoppelt ist.
Es ist anzumerken, dass in dem dargestellten Zustand des oberen
Ventils, welches in einem normalen Zustand funktioniert (nicht unter
dem Einfluss der elektromechanischen Einrichtung), das Ventil 10 auch
schließen
kann, um die fluidundurchlässige
Blase selbst abzudichten, wenn kein Fluid von der Fluidströmungseinrichtung
zur Verfügung
steht, and wenn genügend
Fluid in der undurchlässigen
Blase ist. Es ist auch anzumerken, dass sowohl das selbstdichtende
Ventil als auch elektromechanische Einrichtungs-Kombinationen auf
beide Arten und Weisen funktionieren können und dass die Zustände der
Ventile, die in der 2 dargestellt sind, nur zu Zwecken der
Illustration dienen. Mit dieser Anordnung wird der Fluid- Controller 100 benutzt,
um aufzublasen, um zu entleeren und um die Menge an Fluid innerhalb
der beiden fluidundurchlässigen
Blasen zu justieren, wobei jede Blase mit einem jeweiligen Ventil,
dem oberen selbstdichtenden oder dem unteren selbstdichtenden Ventil
verbunden ist. Dementsprechend ist diese Ausführungsform nach der vorliegenden
Erfindung, wie sie in der 2 dargestellt
ist, nutzbar, um aufblasbare Vorrichtungen mit zumindest 2 Blasen, wie
etwa eine Doppelmatratze mit getrennten Komfortzonen für unterschiedliche
Benutzer, aufzublasen, wobei jede Zone eine eigene Blase aufweist.
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Die
Ausführungsform
nach der 2 kann ebenso eine dritte elektromechanische
Einrichtung 60 aufweisen, welche einen Kontrollarm 105 in
eine von zwei Positionen vorspannt, um entweder zu erlauben, dass
Luft in eine fluidundurchlässige
Blase eingeleitet wird oder um zu ermöglichen, dass Luft aus der
fluidundurchlässigen
Blase abgelassen wird, die mit dem oberen Ventil verbunden ist,
oder aber dass Luft in eine fluidundurchlässige Blase eingeleitet wird
oder um zu ermöglichen,
dass Luft aus der fluidundurchlässigen
Blase abgelassen wird, die mit dem unteren Ventil verbunden ist.
Insbesondere drückt
die elektromechanische Einrichtung 60 gegen den Dreharm 105,
um so eines der selbstdichtenden Ventile von der Fluidströmungseinrichtung
abzudichten, so dass das Fluid zu einer bestimmten Zeit nur in eine
fluidundurchlässige
Blase eingeleitet oder daraus abgelassen werden kann. Zum Beispiel
kann die obere fluidundurchlässige
Blase mit Fluid von der Fluidströmungseinrichtung 110 gefüllt werden,
wobei das selbstdichtende Ventil unter dem Druck des Fluids, welches
von der Fluidströmungseinrichtung 110 zur
Verfügung
gestellt wird, öffnet.
Unter dieser Bedingung wird der Dreharm 105 unter dem Einfluss von
der elektromechanischen Einrichtung in eine Position gedreht, in
der er das untere selbstdichtende Ventil von der Fluidströmungseinrichtung
abdichtet, so dass verhindert wird, dass Fluid in die fluidundurchlässige Blase
geleitet wird, die mit dem unteren selbstdichtenden Ventil verbunden
ist. Es ist anzumerken, dass mit dieser Anordnung der Dreharm auch
in eine zweite Position gedreht werden kann, um das obere selbstdichtende
Ventil von der Fluidströmungseinrichtung
abzudichten, so dass verhindert ist, dass Fluid in die fluidundruchlässige Blase geleitet
wird, die mit dem oberen selbstdichtenden Ventil verbunden ist.
In der zweiten Position des Dreharms kann das Fluid in die fluidundurchlässige Blase
eingeleitet werden oder daraus abgelassen werden, wobei diese Blase
mit dem unteren selbstdichtenden Ventil verbunden ist. Mit anderen
Worten ausgedrückt,
kann gemäß der Ausführungsform
des Fluid-Controllers 100 nach der 2 zu einer
bestimmten Zeit nur eine der beiden fluidundurchlässigen Blasen
aufgeblasen oder abgelassen werden. Es ist daher zu dieser Anordnung
nach der 2 anzumerken, dass eine der
fluidundurchlässigen
Balsen nicht aufgeblasen werden kann, wenn gleichzeitig die zweite
Blase entleert wird.
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Unter
Bezugnahme auf die 3A und 3B ist
dort in einer Querschnittansicht eine weitere Ausführungsform
dargestellt, die zumindest zwei unterschiedliche Betriebspositionen
einnehmen kann. Insbesondere kann, obwohl die elektromechanische
Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung eine Magnetspule aufweisen
kann, wie oben diskutiert, sie auch einen Motor 62 haben,
der benutzt wird, um den Betätigungsarm 64 unter
Vorspannung zu setzen. Es ist anzumerken, dass identische Bezugszeichen
in den 3A und 3B zu
denen der 1 und 2 ähnliche
Bauteile bezeichnen und die Beschreibung solcher Bauteile wird hier
nicht wiederholt werden, um die Beschreibung kurz zu halten. Nach
der Ausführungsform
nach der 3A und 3B haben
der Motor und der Betätigungsarm
zumindest zwei Positionen, die jeweils benutzt werden können, um
ein selbstdichtendes Ventil 10 zu betreiben. Insbesondere
und wie es in der 3A dargestellt ist, spannt der
Motor in einer ersten Position den Betätigungsarm 64 derart
vor, dass die flexible Membran des unteren selbstdichtenden Ventils
im wesentlichen weg von dem Ventilstitz 28 bewegt wird, so
dass der Strömungsweg
für das
Fluid deutlich geöffnet
ist, so dass die Luft, die in einer aufblasbaren Blase enthalten
ist, die mit dem unteren selbstdichtenden Ventil verbunden ist,
zumindest teilweise entweichen kann. Darüber hinaus kann der Motor den Betätigungsarm
in eine zweite Position bewegen, so dass es dem unteren Ventil ermöglicht ist,
unter normalen selbstdichtenden Zuständen zu arbeiten, wie etwa
um mit ausreichend Fluid von innerhalb der fluidundurchlässigen Blase
selbst abzudichten, die mit dem unteren selbstdichtenden Ventil
verbunden ist, und um zu öffnen,
wenn ausreichend Druck des Fluids von der Fluidströmungseinrichtung 110 zur
Verfügung
gestellt wird. Nach einer Ausführungsform
und in der zweiten Position des Motors 62 ist der Betätigungsarm
derart konfiguriert, dass das obere Ventil in eine im wesentlichen
geöffnete
Position (wobei die flexible Membran zumindest teilweise von dem
Ventilsitz 28 weg bewegt ist) gedrückt wird, um so zumindest teilwei se
die Luft aus einer aufblasbaren Blase zu entleeren, die mit dem
oberen selbstdichtenden Ventil verbunden ist. Alternativ und gemäß einer
weiteren Ausführungsform
nach der vorliegenden Erfindung können die zweite Position des
Motors und des Betätigungsarms
eine Position sein, in der keines der selbstdichtenden Ventile durch
den Betätigungsarm in
die offene Position gedrückt
wird, wie es in der 3B gezeigt ist. Bei dieser Ausführungsform
kann der Motor auch eine dritte Position aufweisen, in der der Motor
den Betätigungsarm
in eine Position vorspannen bzw. drücken kann, so dass das obere selbstdichtende
Ventil im wesentlichen offen ist, um so zumindest einen Teil der
Luft aus einer fluidundurchlässigen
Blase abzulassen, die mit dem oberen selbstdichtenden Ventil verbunden
ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann der Motor auch benutzt werden, um einen Dreharm 105 so zu
drehen, dass eines der selbstdichtenden Ventile von der Fluidströmungseinrichtung
abgedichtet bzw. abgekoppelt wird, so dass Fluid zu einer bestimmten Zeit
nur in eine fluidundurchlässige
Blase eingeleitet werden kann. Zum Beispiel und wie in der 3A dargestellt,
kann die obere fluidundurchlässige
Blase mit Fluid von der Fluidströmungseinrichtung 110 gefüllt werden,
wobei das selbstdichtende Ventil unter dem Druck des Fluids, welches
von der Fluidströmungseinrichtung 110 zur
Verfügung
gestellt wird, aufmacht. In dieser Position dreht der Dreharm 105 unter
dem Einfluss des Motors in eine Position, in der er das untere selbstdichtende
Ventil von der Fluidströmungseinrichtung
abtrennt, so dass verhindert ist, dass Fluid in die fluidundurchlässige Blase
geleitet wird, die mit dem unteren selbstdichtenden Ventil verbunden
ist. Es ist anzumerken, dass mit dieser Anordnung der Dreharm auch
in eine zweite Position gedreht werden kann, um das obere selbstdichtende Ventil
von der Fluidströmungseinrichtung
abzutrennen, so dass verhindert wird, dass Fluid in die fluidundurchlässige Blase
geleitet wird, die mit dem oberen selbstdichtenden Ventil verbunden
ist. In dieser zweiten Position des Dreharms kann das Fluid aus der
fluidundurchlässigen
Blase entleert oder ihr zugeführt
werden, wobei diese Blase mit dem unteren selbstdichtenden Ventil
verbunden ist.
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Mit
den Ausführungsformen,
wie oben diskutiert, wird ein Verfahren zum Aufblasen und Entleeren von
zumindest einer fluidundurchlässigen
Blase und der Regulierung einer Menge an Fluid innerhalb zumindest
einer fluidundurchlässigen
Blase zur Verfügung
gestellt. Insbesondere nach einer Ausführungsform kann das selbstdichtende
Ventil in die offene Position gedrückt werden, nämlich unter
dem Einfluss des Fluids, welches von der Fluidströmungseinrichtung
zur Verfügung
gestellt wird, um so die aufblasbare Vorrichtung aufzublasen. Sobald
ausreichend Fluiddruck innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung anliegt,
wird das selbstdichtende Ventil in die geschlossene Position gedrückt, und
zwar infolge des Fluiddrucks innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung. Eine
elektromechanische Einrichtung wird genutzt, um eine Menge an Fluid
innerhalb einer aufblasbaren Vorrichtung zu regulieren oder um eine
wesentliche Menge an Fluid innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung
abzulassen. Darüber
hinaus können
die oben beschriebenen Vorgänge
bei Ausführungsformen von
aufblasbaren Vorrichtungen, die zumindest zwei Blasen haben, auch
ausgeführt
werden, indem Fluid einer zweiten fluidundurchlässigen Blase über eine zweite
elektromechanische Einrichtung und ein selbstdichtendes Ventil zur
Verfügung
gestellt wird, und indem die zweite elektromechanische Einrichtung
und das selbstdichtende Ventil benutzt werden können, um entweder die Menge
an Fluid in der aufblasbaren Vorrichtung zu regulieren oder um die Menge
an Fluid innerhalb der zweiten fluidundurchlässigen Blase wesentlich zu ändern.
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In
den 4A bis 4C ist
eine weitere Ausführungsform
einer Anordnung einer elektromechanischen Einrichtung in Kombination
mit einem selbstschließenden
Ventil nach der vorliegenden Erfindung dargestellt. Bei dieser Ausführungsform
ist ein selbstdichtendes Ventil 80 vorgesehen, wie es weiter
unten noch beschrieben werden wird. Die selbstdichtende Ventil-Anordnung
umfasst eine flexible Membran 40 und einen Membranträger 42,
der die Membran innerhalb einer Öffnung
positioniert, durch die Fluid in das Innere 16 einer fluidundurchlässigen Blase 14 geleitet
werden kann bzw. aus dem Inneren 16 der fluidundurchlässigen Blase 14 abgelassen
werden kann. Die selbstdichtende Ventil-Anordnung umfasst auch einen
von dem Membranträger 42 vorstehenden
Arm 82, der so konfiguriert ist, dass er mit einem Abschnitt 86 eines
Betätigungsarms 84 zusammenwirkt.
Diese Anordnung umfasst ebenso eine Abdeckung 81, die eine
Oberfläche 83 hat,
die auch mit dem Abschnitt 86 des Betätigungsarms 84 zusammenwirkt.
Der Betätigungsarm 84 und der
Abschnitt 86 sind derart ausgebildet, dass die Abdeckung 81 nach
oben gedrückt
wird, um so die Abdeckung zu öffnen,
und sind auch so ausgebildet, dass der vorstehende Arm 82 mit
Druck beaufschlagt wird, um so den Membranträger 42 und die Membran 40 zumindest
teilweise weg zu drücken,
weg von dem Ventilsitz 28, wie es in der 4B gezeigt
ist, wenn ein Entleerungshebel 88 gedrückt wird, zum Beispiel mit
einem Finger 90 eines Benutzers. Die Anordnung umfasst
auch einen Aufblashebel 92, der auch durch den Finger 90 eines
Benutzers gedrückt werden
kann, um so den Betätigungsarm
in Kontakt mit der Oberfläche 83 der
Andeckung 81 zu bringen, um so die Abdeckung zu öffnen, wie
es in der 4C gezeigt ist. Während der
Hebel 92, wie dargestellt, durch einen Finger verlagert
wird, kann auch eine elektromechanische Einrichtung genutzt werden,
um den Betätigungsarm
zu verlagern. Der Aufblashebel ist auch so konfiguriert, dass, wenn
er gedrückt
wird, einen Schalter 94 kontaktiert und niederdrückt, um eine
Fluidströmungseinrichtung
mit Energie zu versorgen, um Fluid von der Fluidströmungseinrichtung an
das selbstdichtende Ventil 80 zu leiten, wie es in der 4C gezeigt
ist.
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In
der dargestellten Ausführungsform
nach den 4A bis 4C umfasst
der Betätigungsarm ebenso
eine Federanordnung 96, die den Betätigungsarm 84 in einer
Ruheposition hält,
in der er außer
Eingriff mit der Abdeckung 81 und dem selbstdichtenden
Ventil 80 steht. Durch Niederdrücken des Entleerungshebels 88 wird
der Betätigungsarm
in Kontakt mit der Oberfläche 83 der
Abdeckung 81 und mit dem vorstehenden Arm 82 der
selbstdichtenden Ventilanordnung gezwungen, um so die Abdeckung in
die geöffnete
Position zu drücken
und um das selbstdichtende Ventil 80 offen zu halten, um
die aufblasbare Vorrichtung zu entleeren, wie es in der 4B dargestellt
ist. Durch Niederdrücken
des Aufblashebels 92 wird der Betätigungsarm 84 in Kontakt mit
der Oberfläche
der Abdeckung 81 gezwungen, um so die Abdeckung in die
geöffnete
Stellung zu zwingen, um die aufblasbare Vorrichtung aufzublasen,
wie es in der 4C gezeigt ist. Wie es in der 4C gezeigt
ist, sorgt der Aufblashebel dafür, dass
sowohl die Fluidströmungseinrichtung
eingeschaltet wird, die die aufblasbare Vorrichtung mit Fluid versorgt,
als auch die Abdeckung in die geöffnete Stellung
gedrückt
wird, um der aufblasbaren Vorrichtung Fluid zur Verfügung zu
stellen.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist das selbstdichtende Ventil so konfiguriert, dass es unter ausreichend
Fluiddruck von der Fluidströmungseinrichtung, wenn
die Abdeckung in die geöffnete
Stellung gedrückt
ist, wenn der Aufblashebel gedrückt
ist und in Abwesenheit jeglicher Vorspannung zum Öffnen des selbstdichtenden
Ventils von dem Betätigungsarm 84.
Das selbstdichtende Ventil ist auch so konfiguriert, dass es in
Abwesenheit eines Fluiddrucks von der Fluidströmungseinrichtung und in Abwesenheit jeglicher
Vorspannung von der Betätigungseinrichtung,
jedoch mit ausreichend Fluiddruck innerhalb der fluidundurchlässigen Blase 16 in
die geschlossene Position verlagert wird. Das selbstdichtende Ventil ist
weiterhin so aufgebaut, dass es zumindest teilweise öffnet, um
es dem Fluid zu ermöglichen,
durch das selbstdichtende Ventil aus der aufblasbaren Vorrichtung
zu entweichen, um eine Menge an Fluid innerhalb der aufblasbaren
Vorrichtung zu regulieren, wenn die Abdeckung und das selbstdichtende
Ventil durch den Betätigungsarm
offen gehalten werden, indem der Entleerungshebel gedrückt wird.
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Es
ist anzumerken, dass, obwohl in den 4A bis 4C eine
Ausführungsform
einer Betätigungseinrichtung
und einer Ventilanordnung dargestellt ist, die ein einzelnes selbstdichtendes
Ventil umfasst, auch eine Mehrzahl von solchen selbstdichtenden
Ventilen vorgesehen sein kann, zum Beispiel entlang einer Reihe
und innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses 98, wobei alle
mit der Fluidströmungseinrichtung
verbunden sind, und alle jeweils einen Entleerungshebel 88,
einen Aufblashebel 92 und eine Federanordnung 96 aufweisen,
die einen Betätigungsarm 84 umfasst,
so dass es möglich
ist, jede Ventilanordnung in die geöffnete Stellung vorzuspannen
oder zu schließen,
um eine Mehrzahl an fluidundurchlässigen Blasen innerhalb der
aufblasbaren Vorrichtung aufzublasen oder zu entleeren. Mit anderen
Worten ausgedrückt,
kann die Anordnung nach den 4A bis 4C benutzt
werden, um eine aufblasbare Vorrichtung zu füllen, zu entleeren und die
Menge an Fluid innerhalb der aufblasbaren Vorrichtung zu kontrollieren,
wobei die aufblasbare Vorrichtung eine Mehrzahl an fluidundurchlässigen Blasen
aufweist, wobei jede Blase eine Anordnung hat, die in den 4A bis 4C dargestellt
ist, um es zu ermöglichen,
dass innerhalb jeder fluidundurchlässigen Blase unabhängig voneinander
der Fluiddruck kontrolliert werden kann, und mit dem zusätzlichen
Vorteil, dass nur eine einzige Fluidströmungseinrichtung benutzt werden
muss. Es ist auch anzumerken, dass die Fluidströmungsein richtung entfernt von
dem selbstdichtenden Ventil und der elektromechanischen Anordnung
positioniert sein kann.
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In
der 5A ist eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
einer aufblasbaren Vorrichtung 500 nach einem weiteren
Aspekt der vorliegenden Erfindung gezeigt, wobei ein Teil eines
Fluid-Controllers 510 mit einer aufblasbaren Blase 505 gekoppelt
ist und körperlich
durch die aufblasbare Blase 505 getragen wird. Der Fluid-Controller 510 setzt
sich zusammen aus einem Ventil 520, einer elektromechanischen
Einrichtung 530, einer Abdichtbarriere 540, einer
Pumpe 550 und umfasst Elektronik, um die Pumpe an und aus
zu schalten. In der dargestellten Ausführungsform ist die aufblasbare
Vorrichtung 500 eine aufblasbare Luftmatratze, die in einer
Vielzahl von Formen und Größen vorgesehen sein
kann, wie etwa und zum Beispiel solche für alltägliches Schlafen, besser bekannt
als Doppelbett, Vollbett, Queensize- oder Kingsize-Bett. Die vorliegende
Erfindung ist jedoch nicht auf Matratzen beschränkt und jegliche geeignete
aufblasbare Vorrichtungen können
benutzt werden, um diesen Abschnitt des Fluid-Controllers nach dem
vorliegenden Aspekt der Erfindung zu stützen.
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In Übereinstimmung
mit dem vorliegenden Aspekt der Erfindung ist zumindest das Ventil 520 mit der
aufblasbaren Blase 505 gekoppelt und wird von der Blase 505 getragen.
Das Ventil 520 kann ein selbstdichtendes Ventil sein, wie
es weiter oben mit Bezug zu den 4A bis 4C beschrieben
worden ist und kann auf ähnliche
Art und Weise konfiguriert sein. Das Ventil 520 ist derart
angeordnet, dass ein Betätigungsarm 532 einer
elektromechanischen Einrichtung 530 die Abdeckung 522 nach
oben drücken
kann, um so die Abdeckung zu öffnen,
und um die Membran 542 zumindest teilweise von dem Ventilsitz 528 weg
zu drücken,
um so das Aufblasen der Blase 505 zu ermöglichen,
wenn Druckluft von der Pumpe 550 zur Verfügung steht,
und um das Ablassen der Blase zu ermöglichen, wenn keine Druckluft zur
Verfügung
steht. Zum Beispiel kann die Luft, die während des Ablassens abgegeben
wird, durch die Pumpe austreten, obwohl die Pumpe auch aktiv die Luft
herausziehen kann oder auch nicht.
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Die
elektromechanische Einrichtung 530 wirkt um das Ventil 520 zu öffnen, wenn
die aufblasbare Vorrichtung aufgeblasen werden soll. Bei einer Ausführungsform
ist die elektromechanische Einrichtung 530 innerhalb der
Kammer 545 angeordnet. Es ist anzumerken, dass das Ventil 520 derart
ausgelegt werden kann, dass es infolge eines Luftdrucks in der Kammer
schließt,
ohne die elektromechanische Einrichtung zu betätigen, wie es oben beschrieben
worden ist. Gemäß einer
Ausführungsform
ist es vorteilhaft, dass die elektromechanische Einrichtung 530 mit
der Blase gekoppelt ist und von der Blase getragen wird. Die elektromechanische
Einrichtung kann zum Beispiel ein Motor oder eine Magnetspule sein, wie
weiter oben bereits beschrieben. Die elektrische Energie kann der
elektromechanischen Einrichtung auf jede geeignete Art und Weise
zugeführt
werden, wie etwa über
einen Anschluß,
der die Fähigkeit
der Pumpe aufrecht erhält,
die Kammer geeignet unter Druck zu setzen, wie weiter unten beschrieben.
Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann die elektromechanische Einrichtung 530 durch eine
nicht-elektrische, mechanische Einrichtung ersetzt werden, so dass
diese Einrichtung durch Drücken
einer Taste mechanisch wirkt, die mit dem Ventil gekoppelt ist.
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Die
Barriere 540 kann jede geeignete Struktur haben, solange
die Fähigkeit
zur Ausbildung der Kammer 545 gegeben ist, wobei die Kammer
in der Lage ist, die Luftströmung
von innerhalb der Kammer zur der Umgebung der Blase zu begrenzen,
so dass, wenn Druckluft von der Pumpe der Kammer zur Verfügung gestellt
wird, ein ausreichender Druck erreicht werden kann, um die aufblasbare
Blase 505 aufzublasen. Bei einigen Ausführungsformen ist die Kammer
luftdicht und die Pumpe ist mit der Kammer gekoppelt, und zwar auch
luftdicht. Bei den Ausführungsformen,
bei denen das Ventil 520 ein selbstdichtendes Ventil ist,
kann der Druck, der von der Pumpe 550 zur Verfügung gestellt
wird, die Membran in die geöffnete
Stellung drücken,
um die Blase zu füllen.
Jedoch drückt
bei anderen Ausführungsformen,
wie oben beschrieben, die elektromechanische Einrichtung die Membran
in die geöffnete
Stellung, um das Befüllen
der Blase zu ermöglichen.
Gemäß einigen
Ausführungsformen
ist die Barriere 540 dazu in der Lage, eine Verbindung
mit der Pumpe 550 herzustellen. Es kann jedoch auch ein
Schlauch genutzt werden, um die Pumpe mit der Barriere 550 zu
verbinden.
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Die
Pumpe 550 kann direkt mit der aufblasbaren Vorrichtung 500 verbunden
werden oder kann entfernt davon angeordnet werden und mit der aufblasbaren
Vorrichtung durch einen geeigneten Schlauch (nicht dargestellt)
verbunden werden. Bei einigen Anwendungen kann die Positionierung
des Motors an einer entfernen Stelle zu der Matratze wünschenswert
sein, um das Ausmaß an
Geräuschen
von dem Motor zu reduzieren, die von einer Person wahrnehmbar sind,
die auf der aufblasbaren Vorrichtung 500 liegt. Zum Beispiel
kann die Pumpe, die entfernt liegend positioniert ist, direkt unterhalb des
Bettes auf dem Fußboden
plaziert werden oder an einer Stelle am anderen Ende des Raumes,
entfernt von der Matratze. In solchen Anwendungsfällen, in
denen es wünschenswert
ist, die Pumpe entfernt liegend zu positionieren, kann es auch wünschenswert
sein, den Motor mit einem geräuschdämmenden Material
zu umwickeln, oder auch ein Gehäuse
um die Pumpe vorzusehen, um den Lärm zu reduzieren.
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Die
Barriere 540 kann auch ein Plastikgußteil sein, welches passend
mit der aufblasbaren Vorrichtung 500 verbunden ist, um
die Luftströmung
in die Umgebung zu begrenzen, wie bereits oben beschrieben. Bei
einigen Ausführungsformen
hat die Kammer ein Profil, welches bündig mit oder bündig innerhalb des
Profils der Blase (durch die gestrichelte Linie 552 angedeutet)
ausgebildet ist. Bei solchen Ausführungsformen ist es möglich, dass
die Kammer, die das Ventil und vielleicht die elektromechanische
Einrichtung umfasst, innerhalb eines Bettrahmens paßt, der
zusammen mit der Matratze benutzt wird. Die Kammer 545 kann
jede geeignete Form aufweisen.
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Bei
einigen Ausführungsformen
kann der Fluid-Controller 510 eine Kontrolltafel 560 aufweisen, die
zum Beispiel an einem Bettrahmen angeordnet sein kann, so dass es
einem Benutzer einfach möglich
ist, auf die Kontrolltafel zuzugreifen. Indem der Benutzer die Kontrolltafel
benutzt, kann der Benutzer das Aufblasen bzw. das Ablassen der aufblasbaren Blase
kontrollieren und somit die Härte
der Matratze.
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Es
ist anzumerken, dass bei den Ausführungsformen, bei denen das
Ventil mit der aufblasbaren Blase gekoppelt ist und eine Dichtung
mit der aufblasbaren Blase ausbildet, um das Fluid in der aufblasbaren
Vorrichtung 500 zu halten, wie oben be schrieben, die Pumpe 550 keine
luftdichte Abdichtung ausbilden muss, um das Fluid in der aufblasbaren
Vorrichtung 500 zu halten; und bei den Ausführungsformen,
in denen die Pumpe 550 mit der Kammer durch einen Schlauch
verbunden ist, muss der Schlauch nicht luftdicht ausgeführt sein.
Es ist weiterhin anzumerken, dass infolge der reduzierten Ansprüche hinsichtlich
der Luftdichtigkeitseigenschaften der Pumpe und/oder des Schlauches
der Gebrauch einer Pumpe, die höhere
Luftvolumina zur Verfügung
stellt, erleichtert wird, und somit kann die Luftmatratze mit einer
höheren
Geschwindigkeit befüllt
werden. Zum Beispiel kann eine Matratze in weniger als einer Minute
befüllt
werden. Ein Vorteil der Befüllung
mit einer hohen Rate ist, dass eine Person, die auf der aufblasbaren
Vorrichtung liegt, die Änderung
in der Abstützung
erfühlen
kann und ein Ausmaß der
Befüllung
auswählen
kann, welches seinem Geschmack bzw. Gefühl entspricht (tastsinnmäßig).
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In
den 5B und 5C sind
schematische Darstellungen einer beispielhaften Ausführungsform
gezeigt, die eine Matratze und einen Fluid-Controller zeigen, wie
oben beschrieben und mit Bezug zu der 5A. Gemäß der illustrierten
Ausführungsform
umfasst die Matratze 500 zusätzliche Materialien, die zumindest
teilweise die aufblasbare Blase 505 umgeben (als zusätzliches
Material in der Gesamtheit bezeichnet). Das zusätzliche Material kann aus Materialien
bestehen, die bei jeder gebräuchlichen
Matratze vorhanden sind, wie etwa genähte oder gesteppte Oberflächenschichten 506 aus einem
natürlichen
oder synthetischen Gewebe. Die Matratze kann ebenso zumindest einen
Federkern aufweisen, als auch jedes oder alle der folgenden Dinge:
Schaumstoff, Baumwolle, Daunen, oder andere natürliche oder synthetische Fasern
zum Polstern, Stützen
und für
den Komfort, wobei diese Dinge auf oder in der Nähe der oberen Oberfläche oder
den Seitenflächen
angeordnet sind. Die Matratze kann auch eine zentrale obere Oberfläche aufweisen,
die oberhalb der aufblasbaren Blase 505 angeordnet ist, zum
Schlafen und/oder als Liegesitz. Es kann auch eine mittlere Schicht 504 aus
Material und oberhalb der Blase und unterhalb der Oberflächenschicht
der Matratze vorhanden sein. Diese mittlere Schicht kann umfassen:
Schaumstoff, Baumwolle, Daunen oder andere natürliche oder synthetische Fasern, und
die Matratze kann derart aufgebaut sein, dass sie den Austausch
der mittleren Schicht erlaubt, um den Benutzern zusätzliche
Optionen für
Schlafoberflächen
zu bieten. Dementsprechend kann ein Benutzer der Matratze das Feeling
der Matratze durch Auswahl der mittleren Schicht auswählen. Die
Matratze 500 umfasst für
gewöhnlich
und zusätzlich
eine Bodenoberfläche
und Seitenwände,
die die zumindest eine aufblasbare Blase 505 tragen bzw.
den Fluid-Controller 510 und die zusätzlichen Materialien abstützen.
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In Übereinstimmung
mit den dargestellten Ausführungsformen
nach der vorliegenden Erfindung umfasst die Matratze 500 einen
Fluid-Controller 510, der mit der aufblasbaren Blase 505 gekoppelt
ist, wobei der Fluid-Controller 510 zumindest teilweise durch
ein Element der Struktur der Matratze abgestützt ist. Zum Beispiel und unter
Bezugnahme auf die 5C, umfasst die Matratze eine
Einfassungsstruktur 508, die die zumindest eine aufblasbare
Blase umgibt, und der Fluid-Controller ist innerhalb der Einfassungsstruktur
positioniert, wie dargestellt. Wahlweise kann der Fluid-Controller 510 in
die Matratzenstruktur innerhalb eines Schaumstoffes oder eines anderen
Matratzenfüllmaterials
integriert sein, so dass er keine freistehende, separate Komponente darstellt.
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Wie
es in den 5B und 5C gezeigt ist,
kann die Matratzenstruktur einen Rahmen 570 umfassen, der
die Matratze trägt,
zum Beispiel die Matratze oberhalb des Fußbodens trägt. Bei einer Ausführungsform,
die nicht dargestellt ist, kann der Rahmen auch einen oder mehrere
Komponenten von Fluid-Controllern 510 tragen. Zum Beispiel
kann der Fluid-Controller bzw. können
die mehreren Komponenten von Fluid-Controllern innerhalb des Rahmens eingebettet
sein oder an dem Rahmen angebracht sein.
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Bei
einigen Ausführungsformen
kann, zum Beispiel bei doppelt belegbaren Matratzen (wie etwa bei
einer Quennsize oder bei einer Kingsize), die Matratze zwei aufblasbare
Blasen umfassen, welche durch ein Trennelement voneinander getrennt
sind. In diesem Fall kann jede der aufblasbaren Blasen ihren eigenen
Fluid-Controller aufweisen, oder aber mit einem gemeinsamen Fluid-Controller
verbunden sein, wie es ausführlicher
weiter unten beschrieben wird, unter Bezugnahme auf die 6A und 6B. Bei
solchen Ausführungsformen
kann jeder Fluid-Controller mit einer geteilten oder mit einer gemeinsamen
Kontrolltafel 612 zur Kontrolle durch den Benutzer verbunden
sein.
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In
der 6A ist eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
einer Doppelmatratze 600 gezeigt, gemäß der vorliegenden Erfindung,
wobei eine erste aufblasbare Blase 605A und eine zweite
aufblasbare Blase 605B fluidmäßig mit einem gemeinsamen Fluid-Controller
verbunden sind. Bei der gezeigten Ausführungsform sind Abschnitte
des Fluid-Controllers in einer V-förmigen Kammer 645 gehalten.
In der 6B ist in einer perspektivischen Ansicht
der Doppelmatratze 600 gezeigt, dass eine V-förmige Kammer 645 und
eine Pumpe 650 vorgesehen sind.
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In
der 6C sind in einer schematischen Darstellung die
Einzelheiten eines beispielhaften Fluid-Controllers zum Gebrauch
mit einer Doppelmatratze gemäß einer
Ausführungsform
nach der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die Ventile 620a und 620b (d.h.
selbstdichtende Ventile) sind jeweils mit der Matratze 605b auf
der rechten Seite bzw. mit der Matratze 605a auf der linken
Seite verbunden. Die Barriere 640 liegt im wesentlichen
innerhalb des Profils 606 der Matratze. Bei der gezeigten
Ausführungsform
ist die Pumpe 650 derart dargestellt, dass sie mit der Kammer
verbunden ist. Die Pumpe kann jedoch auch über einen Schlauch mit der
Kammer verbunden werden, wie weiter oben beschrieben worden ist.
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Die
Barriere 640 kann mit den Ventilen 620a und 620b verbunden
sein, wie es gezeigt ist, um eine Kammer 645 auszubilden.
Bei einer solchen Ausführungsform
ist die Kammer mit der aufblasbaren Blase 605a und 605b durch
die Ventile verbunden. Alternativ kann die Barriere mit der Blase
verbunden sein, um die Kammer 645 auszubilden. Bei einigen
Ausführungsformen
kann die Barriere mit der Blase so verbunden sein, dass die Blase
eine oder mehrere Seiten der Kammer ausbildet.
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Bei
der gezeigten Ausführungsform
kann eine einzige elektromechanische Einrichtung 630 betrieben
werden, um den Betätigungsarm 635 derart vorzuspannen,
dass eines der Ventile 620a und 620b geöffnet wird,
während
die Pumpe 650 betrieben wird, um die korrespondierenden
Matratzen 605a, 605b zu befüllen. Wie oben beschrieben,
kann der Arm beide Ventilabdeckungen und die Membran verlagern,
oder der Arm kann nur die Abdeckung verlagern, so dass Luftdruck
von der Pumpe die Membran verlagert. Die elektromechanische Einrichtung 630 wird
typischerweise in drei Positionen betrieben: nach links verlagert,
um das Ventil 620a zu öffnen; nach
rechts verlagert, um das Ventil 620b zu öffnen; und
in einer neutrale Position, in der keines der Ventile geöffnet ist.
Bei der gezeigten Ausführungsform weist
der Arm 635 eine bogenförmige
Form auf und die elektromechanische Einrichtung hat ein Getriebe, welches
den Arm entlang eines gekrümmten
Weges bewegt (wie durch die gestrichelte Linie 632 dargestellt),
der durch den Arm ausgebildet ist. Der Arm kann jedoch auch jede
geeignete Form (zum Beispiel gerade) haben und auf passende Art
und Weise verlagert werden, um die Ventile 620a und 620b zu öffnen.
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Wie
es in den 7A bis 7C gezeigt
ist, kann gemäß einigen
Ausführungsformen
eine Matratze 705 durch zusätzliche Merkmale ergänzt sein, zum
Beispiel durch eine Heizung 710 und/oder eine Gelenkeinrichtung 775.
Die Heizung kann jede geeignete Heizung sein. Zum Beispiel kann
bei einer luftgefüllten
Matratze die Heizung 710 entlang des gesamten Bodens der
Matratze 705 angeordnet sein. Bei einigen Ausführungsformen
ist die Heizung gleichmäßig entlang
der Länge
oder Breite der Matratze angeordnet. Der Begriff „gleichmäßig" bedeutet dabei,
dass eine komplette Längenerstreckung der
Matratze abgedeckt ist oder in gleichmäßigen Abständen abgedeckt ist. Alternativ
kann, infolge von Wärmeübertragungseigenschaften
der Luft, eine Heizung auch nur in einem Abschnitt des Bodens der Matratze
angeordnet sein (zum Beispiel in einer Ecke der Matratze). In der 7C ist
eine Ausführungsform
einer Matratze mit einer Pumpe 750 und einer Heizung 710 dargestellt,
die einen selbstklebenden Widerstandsstreifen umfasst, der entlang
der Länge der
Matratze verläuft.
Elektrischer Strom wird an den Streifen angelegt, um Wärme zu erzeugen.
Der Widerstandsstreifen schafft Wärme an einem mittigen Abschnitt
der Matratze und die Wärmeverteilungseigenschaften
der Luft verteilen die Wärme
im wesentlichen gleichmäßig in der
Matratze. Obwohl nur ein einzelner Streifen dargestellt ist, kann
auch eine Mehrzahl von Streifen benutzt werden, und der eine Streifen
oder die mehreren Streifen können
in jeder beliebigen Richtung entlang der Matratze ausgerichtet werden.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf die 7A kann
die Gelenkeinrichtung 775 jede geeignete Struktur aufweisen,
mit der ein Abschnitt der Matratze angehoben oder abgesenkt werden
kann. Bei der dargestellten Ausführungsform
umfasst die Gelenk einrichtung einen Motor 780 und eine
Stütze 790 für die Matratze.
Der Motor kann jeder geeignete Motor sein, der dazu in der Lage
ist entweder einen der Abschnitte Kopfabschnitt 705a oder
Beinabschnitt 705c oder aber beide Abschnitte der Matratze
anzuheben, und zwar relativ zu einem Körperabschnitt 705b.
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Die
Stütze 790 für die Matratze
kann jede geeignete Struktur aufweisen, mit der eine Matratze manipuliert
werden kann, wenn durch einen Motor 780 angetrieben. Wie
es in der 7B gezeigt ist, kann die Stütze 790 für die Matratze
eine im wesentlichen kontinuierliche Struktur aufweisen, die dazu
in der Lage ist, an ausgewählten
Stellen 792a, 792b abzubiegen, oder die geeignete
Scharniere (d.h. Gelenke) an den ausgewählten Positionen aufweist.
Der Begriff „im
wesentlichen kontinuierlich" meint
dabei, dazu in der Lage sein, zu verhindern, dass die Matratze in
einen Spalt hinein fällt,
so dass ein Bereich der Matratze entstehen würde, der nicht mehr abstützen könnte. Zum
Beispiel kann eine im wesentlichen kontinuierliche Struktur (1)
eine Serie von Stangen oder Bändern
aufweisen, die sich jeweils über
die Breite W erstrecken, wobei die Bänder geeignet zueinander beabstandet
sind, um Bereiche zu vermeiden, die nicht abstützen können, oder (2) eine kontinuierliche
flache Tafel aufweisen, die möglicherweise Durchgangsöffnungen
hat, um Elektrizität
einem Fluid-Controller
zur Verfügung
zu stellen.
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Es
ist anzumerken, dass das Anheben oder Absenken eines Bereichs der
Matratze begleitet werden kann von einem Entleeren der Matratze 705,
um dazu beizutragen, sicherzustellen, dass die Matratze in Kontakt
mit der Stütze 790 der
Matratze bleibt, und dass die Matratze sich kontinuierlicher und
genauer biegt. Die Matratze kann wieder befüllt werden, wenn die Matratze
wieder etwas flacher ist. Die Entleerung/Befüllung kann von einem Menschen
kontrolliert werden oder kann automatisch mit dem Abknicken der
Matratze koordiniert werden, indem zum Beispiel der Druck in der
Matratze während
des Abbiegens gemessen wird. Wahlweise kann ein Controller vorgesehen
werden, um eine automatische Abwinkelung zu erreichen.
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Unter
Bezugnahme auf die 8A bis 8C und
gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine aufblasbare
Vorrichtung 810 eine Stützeinrichtung
für mehrere
Stellen des Körpers,
umfassend eine erste aufblasbare Blase 812 und eine zweite
aufblasbare Blase 814. Die Blase 812 und die Blase 814 sind
benachbart zueinander angeordnet. Bei einigen Ausführungsformen
können
diese miteinander verbunden sein und bei einigen Ausführungsformen
sind sie miteinander vernbunden, so dass sie sich eine gemeinsame Wand
teilen.
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Bei
der gezeigten Ausführungsform
umfasst eine aufblasbare Vorrichtung 810 eine erste aufblasbare
Blase 812, die ein erstes korrespondierendes Niveau des
Aufblasens hat und eine zweite aufblasbare Blase 814, die
ein erstes korrespondierendes Niveau des Aufblasens hat. Die erste
Blase 812 und die zweite Blase 814, jede auf ihrem
korrespondierenden ersten Niveau der Befüllung, kombinieren sich, um
eine erste Konfiguration einer aufblasbaren Vorrichtung 810 auszubilden,
um diese Form mit einem Körper
in einer ersten Körperposition
zu nutzen, wie etwa gestreckt liegend 800. Schließlich können die
erste Blase und die zweite Blase aufgefüllt oder abgelassen werden,
um korrespondierende zweite Niveaus der Befüllung zu erreichen. Die erste
Blase 812 und die zweite Blase 814, jede in ihrem
korrespondierenden zweiten Niveau der Befüllung, kombinieren sich, um
eine zweite Konfiguration der aufblasbaren Vorrichtung 810 auszubilden,
entsprechend einer zweiten Körperposition,
zum Beispiel und entweder Zurückgelehnt 801 oder
Sitzend 802, wobei der Körper 816 durch die
Vorrichtung 810 abgestützt
wird.
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Die
erste und die zweite Position eines Körpers, der durch die Vorrichtung 810 gestützt wird, sind
jeweils eine von vielen Positionen, und die zugehörigen Niveaus
der Befüllung
der Blase 812 und der Blase 814 können ausgewählt werden,
um die gewünschte
Position zu erreichen. Zum Beispiel kann die erste Position einer
vollständig
gestreckten Position 800 entsprechen, und, wie es in der 8A gezeigt
ist, es kann das erste Niveau der Befüllung eine im wesentlichen
komplette Befüllung
der Blase 812 und eine vollständige Entleerung der Blase 814 bedeuten.
Es ist anzumerken, dass mit Bezug zu kompressiblen Fluiden, wie
etwa Gasen, der Begriff „vollständige Befüllung" ein relativer Begriff
ist und sich auf das maximale Niveau der Befüllung bezieht, welches typischerweise
für eine
besondere Blase benutzt wird. Höhere
Niveaus der Befüllung
bzw. des Aufblasens der Blase 812 werden typischerweise
benutzt, um eine mehr gestreckte Position 800 zu schaffen,
wenn die aufblasbare Vorrichtung 810 als eine Matratze
konstruiert ist, da höhere
Niveaus der Befül lung
den Körper 816 relativ
gerade halten werden, so dass Abschnitte des Körpers nicht in die Blase 812 einsinken
können,
so dass die gestreckte Position 800 aufrecht erhalten werden
kann.
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Wenn
die erste Position 800 eine gestreckte Position ist, kann
die zweite Position 801 eine zurückgelehnte Position oder eine
sitzende Position 802 sein, korrespondierend einem zweiten
Niveau der Befüllung
der Blase 812. Typischerweise kann das zweite Niveau der
Befüllung
der Blase 812 niedriger sein als das erste Niveau der Befüllung, so
dass es dem Körper 816 ermöglicht ist,
in die Blase 812 einzusinken, so dass eine zurückgelehnte
Position 801 oder eine sitzende Position 802 eingenommen
wird. Wenn die zweite Position des Körpers 816 als zurück gelehnte
Position 801 definiert ist, die dritte Position des Körpers 816 als
Sitzen 802 definiert ist, dann kann diese einem dritten
Ausmaß der
Befüllung
der Blase 812 entsprechen. Das dritte Ausmaß der Befüllung der
Blase 812 kann geringer sein als das erste Ausmaß und das
zweite Ausmaß bzw.
Niveau der Befüllung
der Blase 812, so dass der Körper 816 auf der aufblasbaren
Vorrichtung 810 weiter in die Blase 812 einsinken
kann, und in die sitzende Position 802 gerät. Es ist
so zu verstehen, dass herkömmliche
Definitionen von ausgestreckt liegend, zurück gelehnt und sitzend hier
anzunehmen sind und dass diese Begriffe alle relativ zu sehen sind.
Zum Beispiel kann das Sitzen ein bestimmtes Ausmaß an Zurücklehnen aufweisen,
wie es in der 8C gezeigt ist. Dementsprechend
ist hier anzumerken, dass Sitzen und Zurücklehnen bis zu einem gewissen
Ausmaß überlappen,
wobei das Sitzen nach der 8C ein
Zurücklehnen
in der Position ist, verglichen mit einer mehr aufrechten sitzenden
Position.
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Es
ist anzumerken, dass in jeder der Positionen, die in den 8A bis 8C gezeigt
sind, die zweite Blase 814 die erste Blase 812 unterstützt, um eine
gewünschte
Position eines Körpers
zu erreichen, der von einer aufblasbaren Vorrichtung abgestützt ist.
Zum Beispiel und wie es in den 8A bis 8C gezeigt
ist, kann die zweite Blase 814 ein Kissen umfassen. Wenn
die zweite Blase 814 ein Kissen umfasst, dann kann es ein
geeignetes Kissen sein, um den Kopf und/oder den Rücken und
die Schulter des Benutzers zu stützen.
Es ist anzumerken, dass das Ausmaß der Befüllung der zweiten Blase 814 nicht
gleich dem Ausmaß der
Befüllung
der ersten Blase 812 sein muss, und dass bei einigen Ausführungsformen
dieses Verhältnis
umgekehrt proportional sein kann. Zum Beispiel kann es und wie es
in den 8A bis 8C gezeigt
ist, wenn die erste Blase 812 ein Teil einer aufblasbaren
Vorrichtung ist, die eine Matratze umfasst, sowie die zweite Blase 814 ein
Kissen umfasst, durch Verringerung des Ausmasses der Befüllung der
ersten Blase, während
das Ausmaß der
Befüllung
der zweiten Blase erhöht
wird, möglich
sein, den Kopf und die Schulter des Körpers auf der aufblasbaren
Vorrichtung zu stützen,
während
es ermöglicht
ist, dass der untere Teil des Körpers
in die Blase 812 einsinkt, so dass die Position des Körpers aus
der gestreckten Lage in die zurück
gelehnte Position verlagert wird. Das weitere Aufblasen bzw. Befüllen der
Blase 814 verbunden mit einem weiteren Ablassen bzw. Entleeren
der Blase 812 kann die Position des Körpers von der zurückgelehnten
Position in die sitzende Position verlagern.
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Während die
aufblasbare Vorrichtung, wie oben beschrieben, den Vorteil der Vielfach-Positionierbarkeit
mit sich bringen kann, können
andere Merkmale, die bei einer Abstützung des Körpers erwünscht sind, bei einer aufblasbaren
Blase fehlen. Zum Beispiel kann die für gewöhnlich fluidundurchlässige Natur
einer aufblasbaren Blase die Fähigkeit zur
Abstützung
des Körpers
begrenzen, wobei die Zirkulation von Luft und Feuchtigkeit ermöglicht ist, die
zu oder von einer Person gelangt, die auf der Blase positioniert
ist. Darüber
hinaus kann die Oberfläche
einer aufblasbaren Blase nicht das gewünschte „Gefühl" einer Abstützung für einen Körper schaffen. Schließlich kann,
wenn steifere aufblasbare Vorrichtungen benutzt werden, der Oberflächenbereich
des Kontakts zwischen der aufblasbaren Vorrichtung und einem abgestützten Körper reduziert
sein. Herkömmliche
Schichten für
den Komfort, wie etwa gesteppte Materialien können zu dünn sein und auch nicht dafür entworfen
worden sein, um diese Probleme zu lösen. Dementsprechend umfasst
nach einer Ausführungsform,
die in der 8D gezeigt ist, eine Komfortschicht
ein herkömmliches
Polster 818. Das herkömmliche
Polster kann zumindest 1 cm dick sein und kann zumindest ¾ von einer
Seite der Blase abdecken. Bei einigen Ausführungsformen ist das herkömmliche
Polster zumindest 2 cm dick und deckt im wesentlichen eine von allen
Seiten der Blase komplett ab. Bei weiteren und anderen Ausführungsformen
ist das Polster etwa 10 cm dick und deckt im wesentlichen die gesamte
Blase ab. Es ist anzumerken, dass diese Ausführungsformen nur zu beispielhaften Zwecken
vorgesehen sind und untereinander gemischt werden können, wie
im Falle einer 1 cm dicken Abdeckung der Blase, die im wesentlichen
die gesamte Blase abdeckt.
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Ein
herkömmliches
Polster 818 kann auf jegliche Art und Weise konstruiert
werden und unter Benutzung jeglichen Materials, welches es ermöglicht, dass
das Polster 818 seine gewünschten Stütz- und Komfortfunktionen ausübt. Zum
Beispiel kann das Polster oder Kissen 818 eckig oder rund
sein und kann in der gesamten Dicke variieren, wie oben beschrieben,
oder kann, wie es für
den Fall eines „eiförmigen" Schaumstoffes zutrifft,
von Stelle zu Stelle variieren kann. Das Kissen 818 kann
aus herkömmlichen
Materialien konstruiert sein, wie etwa aus Daunen, aus synthetischen
und aus natürlichen
Fasern, oder aus Schaumstoff. Das Kissen 818 kann derart aufgebaut
sein, dass es in Position relativ zu der Blase bleibt. Zum Beispiel
kann das Polster mit der Blase gekoppelt sein. Abhängig von
der Ausführungsform
kann das Kissen 818 mit der Blase verklebt sein, mit Druckknöpfen befestigt,
mit Haken und Ösen
angehängt,
mit einem Reißverschluß oder ähnlichem befestigt
werden.
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In
den 9A und 9B sind
schematische Darstellungen eines weiteren Aspekts der vorliegenden
Erfindung gezeigt, welcher den Vorteil der typischerweise leichtgewichtigen
aufblasbaren Vorrichtung nutzt, um deren Funktionalität zu erhöhen. Gemäß einem
Beispiel dieser Ausführungsform
ist die vorliegende Erfindung auf ein Möbelstück gerichtet, welches eine
Stütze 920 für den Benutzer
umfasst, die eine aufblasbare Blase 912 und eine Basis 924 umfasst,
die ein Lagerabteil 922 hat und die unterhalb der Stütze 920 für den Benutzer
angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform
ist die Stütze 920 verlagerbar,
um auf das Lagerabteil 922 zugreifen zu können. Dementsprechend
kann erkannt werden, dass diese Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung
den Vorteil einer leichtgewichtigen gasgefüllten aufblasbaren Vorrichtung
ausnutzt. Da eine gasgefüllte
aufblasbare Vorrichtung relativ leicht im Gewicht sein kann, kann
diese einfach bewegt werden, um den Lagerraum unter der Stütze 920 für den Benutzer
freizugeben.
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Die
Stütze 920 für den Benutzer
kann auf jegliche Art und Weise aufgebaut sein und kann jedes Material
benutzen, solange die Anforderungen an die Abstützung erfüllt sind und sie ausreichend leicht
im Gewicht für
eine spezielle Anwendung ist. Auf ähnliche Art und Weise kann
die Basis 924 auf jegliche Art konstruiert sein und jedes
Material benutzen, solange eine adäquate Abstützung der Stütze 920 für den Benutzer
geboten ist. Das Lagerabteil 922 kann aus jedem Material
gefertigt sein und auf jegliche Art und Weise aufgebaut sein, solange
das Lagerabteil 922 die gewünschte Funktion „Lagern" erfüllt und
es der Basis 924 ermöglicht,
die Stütze 920 für den Benutzer
zu tragen. Die Form des Lagerabteils 922 kann teilweise
durch die Form der Basis 924 vorgegeben sein.
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In
den 9A und 9B ist
ein Möbelstück gemäß dieser
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt, welches als Bett angeordnet
ist. Bei dieser besonderen Ausführungsform
umfasst die Stütze 920 für den Benutzer
eine Luftmatratze und die Basis 924 umfasst eine Rahmen
für das Bett.
Die Luftmatratze kann eine herkömmliche
Luftmatratze sein, die Abmessungen aufweist, die kompatibel sind
mit herkömmlichen
Bettgrößen (wie
etwa Doppelbett, Großes
Bett, Queensize, Kingsize). Der Rahmen des Bettes kann eine im wesentlichen
hohle Box sein, oder ähnliches,
wobei das Innere angepaßt ist,
um als Abteil 922 zu dienen. Der Rahmen des Bettes kann
weiterhin eine Stütze
oder Stützen
umfassen, wie etwa ein Netz, Latten, oder eine Abdeckung, um zu
verhindern, dass die Luftmatratze in das Lagerabteil 922 stürzt. Das
Lagerabteil 922 kann auf unterschiedliche Arten in kleinere
Unterabteile aufgeteilt sein. Bei einer weiteren Ausführungsform nach
der vorliegenden Erfindung kann das Möbel als Sofa oder Stuhl ausgebildet
sein. Bei einer solchen Ausführungsform
kann die Stütze 920 für den Benutzer
einen Stützabschnitt
eines Stuhls oder eines Sofas umfassen, wie etwa die oberen gepolsterten
Abschnitte des Stuhls oder des Sofas, und die Basis kann den unteren
Teil des Stuhls oder des Sofas umfassen.
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Die
Basis 924 kann eine Struktur umfassen, die die Verlagerung
der Stütze 920 für den Benutzer weg
von dem Lagerabteil 922 erleichtert. Zum Beispiel kann
die Basis 924 derart ausgebildet sein, dass das Verschieben,
Verdrehen oder Anheben der Stütze 920 für den Benutzer
und weg von der Basis 924 erleichtert wird. Falls es für die Abstützung des Benutzers
erwünscht
ist, dass diese verschiebbar ist, kann die Basis 924 derart
aufgebaut sein, dass sie einen geringen Reibwert an der Stütze 920 für den Benutzer
aufweist. Bei solchen speziellen Ausführungsformen können Füh rungen,
Schienen, Gleise oder ähnliches
benutzt werden, um das Verschieben der Stütze 920 für den Benutzer
zu erleichtern.
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Bei
einer Ausführungsform,
die eine Stütze für den Benutzer
und eine Basis umfasst, ist die Stütze 920 für den Benutzer
abnehmbar mit der Basis 924 verbunden, so dass die Stütze 920 für den Benutzer
bewegt werden kann, um einen Zugang zu dem Lagerabteil 922 zu
schaffen. Zum Beispiel kann die Stütze 920 für den Benutzer
mittels eines Scharniers mit der Basis 924 verbunden sein.
Wenn die Stütze 920 für den Benutzer
mit der Basis 924 über ein
Scharnier verbunden ist, so kann das Scharnier jegliche bekannten
Gelenkeinrichtungen umfassen, wie etwa ein Scharnier aus Metall
oder ein Teil aus einem flexiblen Material. Die aufblasbare Vorrichtung 910 kann
einen Halter 926 umfassen, der derart in der Größe ausgelegt
ist, dass er die Stütze 920 für den Benutzer
halten kann, so dass der Zugang zum Lagerabteil 922 möglich ist.
Zum Beispiel kann der Halter 926 derart in der Größe ausgelegt
sein, dass er die Stütze 920 für den Benutzer
in einer angehobenen Position hält.
Der Halter 926 kann jede Einrichtung umfassen, die dazu
in der Lage ist, die Stütze 920 für den Benutzer
in der angehobenen Stellung zu halten. Zum Beispiel kann der Halter 926 mit
einem Scharnier verbunden sein, welches zwischen der Stütze 920 für den Benutzer
und der Basis 924 positioniert ist, oder kann eine Einrichtung
sein, die die Stütze 920 für den Benutzer
nach oben hält,
und die das Schließen
verhindert, wie es in der 9B dargestellt
ist. Bei einigen Ausführungsformen
mit einem Lagerabteil kann in Kombination dazu eine Gelenkeinrichtung
benutzt werden, wie oben unter Bezugnahme auf die 7A und 7B beschrieben.
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Gemäß eines
weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung kann eine konfigurierbare
aufblasbare Vorrichtung eine oder mehrere aufblasbare Blasen in
Kombination mit einer formdefinierenden Membran-/Deckschicht umfassen.
Unter Bezugnahme auf die 10A bis 10C ist dort eine Ausführungsform einer aufblasbaren
Vorrichtung dargestellt, die als polsterförmiges Kissen eingesetzt werden
kann. Bei diesem Beispiel kann eine aufblasbare Blase 1080 mit
einer Membran-/Deckschicht 1082 kombiniert werden. Wie
es in der 10A gezeigt ist, kann die Membran-/Deckschicht 1082 eine
flache Membran sein, die rechteckig ausgeführt sein kann, und die um die
aufblasbare Blase 1080 heraum gewickelt ist, so dass die
sich insge samt ergebende Struktur eine zylindrische rohrförmige Gestalt
ergibt. Es ist jedoch anzumerken, dass die Blase nicht notwendigerweise
zylindrisch sein muss, und sie kann mit der Membran-/Deckschicht
derart kombiniert werden, dass eine Struktur ausgebildet wird, die
eine Form aufweist, die nicht zylindrisch ist, wie im Detail weiter
unten beschrieben wird. Darüber
hinaus muss die Membran-/Deckschicht 1082 nicht rechteckig ausgeführt sein,
sondern kann eine andere Form haben, die einer gesamten erwünschten
Form der Struktur zuträglich
ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann die Blase 1080 aus einem Material gebildet sein, welches flexibel
ist und in gewissem Ausmaß elastisch
ist, während
es im wesentlichen undurchlässig
für Fluide ist,
wie etwa Wasser oder Luft. Diese Flexibilität des Materials der Blase kombiniert
mit der Tatsache, dass das Ausmaß der Befüllung der Blase (Menge an Fluid,
welches in die Blase eingefüllt
wird) variiert werden kann, resultiert in einer Blase, die hochgradig verformbar
und konfigurierbar ist. Darüber
hinaus kann die Blase auch in Kombination mit der konfigurierbaren,
anbringbaren Membran-/Deckschicht 1082 benutzt werden,
die es erlaubt, die Form der aufblasbaren Struktur noch besser zu
kontrollieren. Zum Beispiel kann die konfigurierbare und anbringbare
Membran die Aufblasbarkeit von bestimmten Teilen der aufblasbaren
Blase beschränken,
wodurch die Form der Blase geändert
wird, wenn diese aufgeblasen wird. Gemäß einigen Ausführungsformen
wird Falten oder eine andere Art und Weise der Manipulation oder
die Kontrolle der Form benutzt, zusätzlich zum Ausmaß der Befüllung der
Blase, um so unterschiedliche Anforderungen im Hinblick auf die
Abstützung zu
realisieren. Bei einigen Ausführungsformen
kann das Falten mit dem Einsatz einer Membran zusammen benutzt werden
oder auch nicht. In einem Beispiel kann die Membran-/Deckschicht 1082 mit
Befestigungsmitteln 1084 versehen werden, die benutzt werden
können,
um die Membran rund um die aufblasbare Blase 1080 herum
zu befestigen, wie es dargestellt ist. Die Befestigungsmittel können Haken und Ösen sein,
wie etwa ein Klettband (Velcro®), oder größere Haken
und Ösen,
wie dargestellt, zum Beispiel Druckknöpfe, einstellbare Streifen,
oder Schnellverschlüsse,
wie oben beschrieben.
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Bei
einem Beispiel, wie in der 10A und 10C dargestellt, kann die Membran-/Deckschicht 1082 mit
einer Vielzahl von Öffnungen 1086 und
einer Reihe von Haken 1084 versehen sein, so dass ein Durchmesser
der Struktur kontrolliert werden kann, indem die Haken 1084 in
eine geeignete bzw. passende Reihe von Öffnungen 1086 eingehängt werden.
Alternativ und nach einigen Ausführungsformen
können
zwei oder mehr Befestigungsmittel 1084 mit der aufblasbaren
Blase 1080 verbunden sein, so dass ein Teil der Blase an
einem anderen Teil der Blase angebracht werden kann, womit die Form
der Blase kontrolliert werden kann, mit oder ohne Anbringung der
Membran-/Deckschicht, wie es in der 10B gezeigt
ist. Bei einigen Ausführungsformen
kann die aufblasbare Blase 1080 mit einer steifen oder
flexiblen Rippe versehen sein, zusätzlich zu den oder anstatt
der anderen Elemente, die für
die Konfigurierbarkeit benutzt werden, um die Konfigurierbarkeit
zu verbessern oder um das Volumen der Blase zu beschränken. Die
Rippe kann intern oder extern an der Blase vorgesehen sein. Solche
Rippen können
mit jeder aufblasbaren Blase benutzt werden, wie hier diskutiert.
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Beim
Beispiel mit einem polsterförmigen
Kissen kann die aufblasbare Blase im wesentlichen innerhalb der
Membran-/Deckschicht enthalten sein, welche befestigt sein kann,
um ein Kissen mit einem bestimmten erwünschten Durchmesser zu erhalten. Sobald
ein gewünschter
Durchmesser des Kissens ausgewählt
worden ist, kann die Blase bis zum erlaubten aufgeblasen werden,
begrenzt durch die Membran-/Deckschicht
und/oder die Befestigungsmittel, d.h. um den festgelegten Durchmesser
vollständig
auszufüllen,
um für
den Benutzer eine feste Abstützung
zu erreichen. Alternativ kann die Blase weniger befüllt werden,
um so das Volumen nicht vollständig
auszufüllen,
welches durch den festgelegten Durchmesser definiert ist, sollte
der Benutzer es wünschen,
dass die Vorrichtung weniger steif und geschmeidiger sein soll.
Zum Beispiel kann der Durchmesser des polsterförmigen Kissens kontrollierbar
bis zu annähernd
10'' (25.4 cm) sein,
wenn vollständig
aufgeblasen, bis etwa 3'' (7.62 cm), wenn nur
teilweise aufgeblasen. Das Kontrollieren des Durchmessers des Kissens
durch Verwendung einstellbarer Befestigungsmittel hat den Vorteil,
dass die im wesentlichen zylindrische Form des Kissens erhalten
bleibt, sogar wenn die Blase nicht vollständig aufgeblasen ist, wobei
immer noch eine Abstützung des
Benutzers vorhanden ist. Obwohl die oben erwähnten Merkmale der aufblasbaren
Vorrichtung mit Bezug zum kontrollierbaren Durchmesser beschrieben
worden sind und mit Bezug auf ein polsterförmiges Kissen, ist hier anzumerken,
dass die Vorrichtung nicht auf diese Struktur beschränkt ist,
und dass die Prinzipien, die hier beschrieben sind, auch auf andere
Strukturen anwendbar sind, nicht nicht-zylindrische Formen haben.
Es ist darauf hinzuweisen, dass, obwohl die Befestigungsmittel wie
oben erwähnt,
so dargestellt werden, als ob sie mit einer Deckschicht fest verbunden
sind und nur mit der Blase lose verbindbar sind, können nach
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung die Befestigungsmittel, die zur Konfiguration
einer Blase benutzt werden, auch direkt mit der Blase fest verbunden
sein.
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In Übereinstimmung
mit einem weiteren Beispiel kann die Membran-/Deckschicht eine umschlagförmige Struktur
aufweisen, die die aufblasbare Blase zumindest zum Teil umgibt.
Die Verformbarkeit und Umkonfigurierbarkeit der aufblasbaren Blase kombiniert
mit Einstellmitteln, wie etwa den Befestigungsmitteln, können ein
Kissen schaffen, oder auch eine andere Vorrichtung, deren Größe und Form
einfach modifiziert werden kann, und zwar je nach Wunsch. Die aufblasbare
Blase kann mit einem Ventil versehen sein, um das Befüllen und
Entleeren zu erleichtern. In Situationen, in denen zusätzliche
Strukturen erforderlich sind oder wünschenswert sind, können die
Anbringungsmittel oder Einstellmittel es einem steifen Element ermöglichen,
mit der Blase kombiniert zu werden, um die zusätzliche Struktur zu schaffen.
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Unter
Bezugnahme auf die 11A bis 11D ist
dort eine weitere Ausführungsform
anhand der dargestellten Beispiele gezeigt, wobei die aufblasbare
Vorrichtung eine aufblasbare Blase 1130 in Kombination
mit einer teilweisen äußeren Membran 1132 umfasst.
Dieser Typ einer aufblasbaren Vorrichtung kann als Kissen bezeichnet
werden, obwohl es andere Funktionen erfüllen kann und obwohl es bei
anderen Anwendungen benutzt werden kann, und zwar nicht nur als
Kissen. Die aufblasbare Blase 1130 umfasst ein Ventil 1134 zum
Befüllen
und Entleeren. Die teilweise äußere Membran 1132 kann
in Form eines anbringbaren Kragens vorgesehen sein, und die Form
des Kissens oder der Auflage kann kontrolliert werden, indem die
Art und Weise, wie der Kragen und die aufblasbare Blase 1130 aneinander angebracht
werden, variiert werden, sowie durch das Ausmaß der Befüllung. Diese Kissenstruktur
kann eine Reihe von Optionen im Hinblick auf die Komfortform zur
Verfügung
stellen, wie zum Beispiel einen Kreis, wie es in der 11A dargestellt ist, oder ein „U", wie es in der 11B gezeigt
ist, oder eine Sichel, wie es in der 11C gezeigt
ist, oder eine im wesentlichen gerade Röhre, wie es in der 11D gezeigt ist. Nach einem Beispiel kann die
teilweise äußere Membran 1132 eine
gesteppte Schicht oder eine gepolsterte Komfortschicht sein, und/oder
kann ein komfortsteigerndes Gewebe umfassen.
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Unter
Bezugnahme auf die 12A und 12B kann
die aufblasbare Blase 1130 an der teilweisen äußeren Membran 1132 mittels
Befestigungsmitteln 1136 angebracht sein. Nach einem Beispiel
können
die Befestigungsmittel 1136 sowohl an der aufblasbaren
Blase 1130 als auch an der teilweisen äußeren Membran 1132 vorgesehen
sein, so dass die teilweise äußere Membran 1132 an
der aufblasbaren Blase 1130 angebracht werden kann. Die Befestigungsmittel
können
Drückknöpfe sein,
wie dargestellt. Zum Beispiel kann die teilweise äußere Membran 1132 den
vorstehenden Teil der Druckknöpfe 1136 aufweisen,
wie es in der 12A dargestellt ist, und die
aufblasbare Blase 1130 kann die entsprechenden vertieften
Abschnitte aufweisen. Alternativ können die Befestigungsmittel
mit dem vorstehenden Teil an der aufblasbaren Blase angebracht sein.
Die Befestigungsmittel können
auch von einem anderen Typ sein, wie etwa Knopfbefestigungen, Haken
und Ösen
etc. Durch Befestigen der teilweisen äußeren Membran an der aufblasbaren
Blase auf verschiedene Arten, indem einige oder alle der vorgesehenen
Befestigungsmittel benutzt werden, kann die Struktur in eine gewünschte Form
gebracht werden, wie es mit den Formen in den 11A bis 11D gezeigt
ist. Alternativ kann eine zweite äußere Membran 1138 vorgesehen
sein, wie es in der 12B gezeigt ist, und die Struktur
kann ausgebildet werden, indem die erste teilweise äußere Membran 1132 an
der zweiten teilweisen äußeren Membran 1138 angebracht
wird, indem die Befestigungsmittel 1136 benutzt werden,
wobei die aufblasbare Blase zwischen den beiden Membranen plaziert
ist. Entsprechend eines weiteren Beispiels kann die äußere Membran
entfernbar und im wesentlichen vollständig die aufblasbare Blase
umgeben, und kann eine Öffnung
aufweisen, um einen direkten Zugang zum Ventil zu schaffen.
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Unter
Bezugnahme auf die 13A bis 13H sind
dort einige Beispiele von Anbringungskombinationen der aufblasbaren
Blase 1130 und der teilweisen äußeren Membran 1132 gezeigt.
Die teilweise äußere Membran 1132 kann
durch die Art ihrer Anbringung die aufblasbare Blase 1130 einengen, wenn
diese aufgeblasen wird, und kann bewirken, dass diese eine bestimmte
Form einnimmt, die von der Form abweicht, die die Blase normalerweise
einnehmen würde,
wenn sie alleine aufgeblasen werden würde. Die Variabilität in der
Art und Weise, in der die teilweise äußere Membran an der aufblasbaren
Blase angebracht wird, schafft eine Vorrichtung, die hochgradig
konfigurierbar ist und erlaubt es, dass eine einzige aufblasbare
Blase mit einer Form in einer Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten
eingesetzt wird.
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Nach
einer noch weiteren Ausführungsform einer
konfigurierbaren aufblasbaren Vorrichtung kann eine aufblasbare
Blase 1140, die ein Ventil 1144 zum Befüllen und
Entleeren hat, teilweise oder ganz umschlossen sein von einer Deckschicht 1142,
wie es in der 14 gezeigt ist. Die Deckschicht 1142 kann
aus einem flexiblen Material wie etwa Gummi, Baumwollgewebe oder
jedem anderen bekannten Material hergestellt sein, und weist ein
Volumen auf, welches sich vom Volumen der aufblasbaren Blase 1140 unterscheidet.
Zum Beispiel kann die Deckschicht 1142 in der Größe angepaßt und konfiguriert sein,
um so die Größe und/oder
Form der aufblasbaren Blase zu begrenzen, um eine sich ergebende
aufblasbare Vorrichtungsstruktur zu schaffen, die von der Struktur
der Blase selber unterschiedlich ist. Mit dieser Anordnung schaffen
die Blase und die Deckschicht in Kombination miteinander eine aufblasbare Vorrichtung
mit einem unterschiedlichen Volumen und einer unterschiedlichen
Form, verglichen mit der Blase selber. Darüber hinaus muss angemerkt werden,
dass die Flexibilität
des aufblasbaren Blasenmaterials und das Ausmaß der Variabilität, welche durch
die Fähigkeit
der Einstellbarkeit des Ausmasses der Befüllung der Blase gegeben ist,
eine aufblasbare Vorrichtung schaffen, die eine Vielzahl von Komfortniveaus
aufweist. Das Aufblasen der aufblasbaren Blase 1140 innerhalb
der Deckschicht 1142 kann auch eine Komfort- und/oder Tragoberfläche schaffen,
die durch die aufblasbare Blase 1140 alleine nicht geschaffen
werden könnte.
Zum Beispiel kann eine U-förmige
aufblasbare Blase innerhalb einer annähernd rechteckigen Deckschicht
enthalten sein, wie es in der 14 gezeigt
ist, wodurch ein Kissen geschaffen ist, welches einen Stütz-/Komfortbereich 1145 hat,
der die Deckschicht umfasst, wobei jedoch dort kein Abschnitt der
aufblasbaren Blase vorhanden ist. Somit kann diese Struktur unterschiedliche
Komfort- und/oder Tragmerkmale schaffen, die sich von denen unterscheiden,
die die U-förmige
aufblasbare Blase alleine erzeugen könnte, oder falls eine formanpassende
Deckschicht Verwendung findet.
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Es
ist anzumerken, dass in den 14 und 15 Beispiele
von aufblasbaren Blasen in Kombination mit einer Deckschicht gezeigt
sind, dass aber viele unterschiedliche aufblasbare Vorrichtungen
mit einer Anzahl von möglichen
Komfortoberflächen
erhalten werden können,
wenn die verschiedenen Blasenformen und -volumina mit Deckschichten
von unterschiedlicher Größe, Form
und Material kombiniert werden. Zum Beispiel und unter Bezugnahme
auf die 15 ist dort eine Deckschicht 1142 gezeigt,
die die aufblasbare Blase 1140 möglicherweise nicht vollständig umschließt, die
jedoch mit Befestigungsmitteln 1146 versehen ist, die benutzt
werden können, um
die Deckschicht 1142 an einem Teil der aufblasbaren Blase 1140 anzubringen.
Diese Befestigungsmittel können
zum Beispiel Haken und Ösen
sein, einstellbare Streifen, Druckknöpfe, Schnellverschlüsse, oder
andere Typen von Befestigungsmitteln, die der Fachmann kennt. Entsprechend
einem weiteren Beispiel kann die Deckschicht in Form einer Tasche, zum
Beispiel einer Kordeltasche vorgesehen sein, die die aufblasbare
Blase umgeben kann. Bei bestimmten Beispielen kann die Deckschicht 1142 auch mit
einer Öffnung 1148 versehen
sein, um es dem Benutzer zu ermöglichen
auf das Ventil 1144 zuzugreifen, um die aufblasbare Blase
zu befüllen
oder abzulassen, sobald sie innerhalb der Deckschicht 1142 ist
oder teilweise von der Deckschicht 1142 bedeckt ist.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist gerichtet auf die
Fähigkeit
einer aufblasbaren Vorrichtung unterschiedliche Funktionen zu erfüllen, basierend
auf unterschiedlichen Niveaus der Befüllung, so dass unterschiedliche
Positionen für
Teile eines Körpers
geschaffen werden, oder aber die Vorrichtung ist nutzbar gemacht
für unterschiedliche
Abschnitte des Körpers.
Zum Beispiel kann die aufblasbare Vorrichtung jede geeignete Vorrichtung
sein, wie oben beschrieben und wie in den 10A bis 15 gezeigt.
Zum Beispiel und wie es in den 16 und 17 gezeigt
ist, kann eine aufblasbare Vorrichtung 1610, die als Kissen
konfiguriert ist, als Nackenstütze
bei einem ersten Ausmaß der
Befüllung
dienen und als eine Lendenstütze
bei einem zweiten Ausmaß der
Befüllung
dienen, sowie einer ersten Konfiguration eines Konfigurationselements (zum
Beispiel die Deckschicht 1082, die äußere Membran 1132,
die Befestigungsmittel 1136). Ein Kissen zum Gebrauch als
Lendenstütze
ist typischerweise kleiner als ein Kissen zum Nacken stützen, so dass
ein Kissen mit einem Ausmaß der
Befüllung zum
Einsatz als Nackenstütze
teilweise entleert werden kann, indem Fluid abgelassen wird, um
es auf ein Niveau der Befüllung
zu bringen, welche es als Lendenstütze geeignet macht. Auf ähnliche
Art und Weise kann ein Kissen, welches ein Ausmaß der Befüllung hat, die den Einsatz
als Lendenstütze
zulässt, weiter
befüllt
werden, indem Fluid eingeleitet wird, um es auf ein Ausmaß der Befüllung zu
bringen, die es geeignet zum Einsatz als Nackenstütze macht.
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Ein
weiteres Beispiel einer aufblasbaren Vorrichtung, die unterschiedliche
Funktionen erfüllen kann,
basierend auf den unterschiedlichen Niveaus der Befüllung, ist
in den 19 und 20 gezeigt. Bei
diesem Beispiel ist die Ausführungsform
als aufblasbare Vorrichtung 1610 so als Kissen konfiguriert, dass
es als Rückenstütze mit
einem ersten Ausmaß der
Befüllung
dient (20), oder als Beinstütze mit einem
zweiten Ausmaß der
Befüllung
dient (19), und als Kopf- und/oder
Nackenstütze
dient, wenn es ein drittes Ausmaß der Befüllung (18) hat.
Zum Beispiel kann das Kissen als Rückenstütze genutzt werden, wenn es
vollständig
aufgeblasen bzw. befüllt ist,
als Beinstütze,
wenn es teilweise befüllt
ist, und als Kopfstütze,
wenn es weiter abgelassen ist. Bei einigen Fällen kann, um eine gewünschte Konfiguration
zu erreichen, ein Ausmaß der
Befüllung
erreicht werden und die Vorrichtung kann gefaltet werden oder auf
andere Weise die Form der aufblasbaren Vorrichtung geändert werden.
So wie auch bei anderen Ausführungsformen
nach der vorliegenden Erfindung kann das Ausmaß der Befüllung eingestellt werden, indem
Fluid hinzugefügt
oder abgelassen wird, aus einer aufblasbaren Blase, die die aufblasbare Vorrichtung
umfasst. Dieses Beispiel und die beispielhafte Ausführungsform
nach den 16 bis 18 sind
lediglich zwei Beispiele von vielen unterschiedlichen Möglichkeiten,
wobei die Einstellung des Ausmasses an Fluid in einer aufblasbaren
Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung es der Vorrichtung ermöglicht,
mehrere Funktionen zu erfüllen.
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Somit
wurden mehrere Aspekte der vorliegenden Erfindung und von zumindest
einer Ausführungsform
beschrieben, wobei anzumerken ist, dass zahlreiche Änderungen,
Modifikationen und Verbesserungen dem Fachmann geläufig sind.
Zum Beispiel ist festzuhalten, dass bei jeder der oben beschriebenen
Ausführungsformen
die Fluidströmungseinrichtung
entfernt von zum Beispiel dem selbstdichtenden Ventil angeordnet
sein kann, und auch, dass die Kontrollen, die die Fluidströmungseinrichtung
an- oder ausschalten und jede der elektromechanischen Einrichtungen
an- oder ausschalten, entfernt von der Fluidströmungseinrichtung und den elektromechanischen
Einrichtungen angeordnet werden können. Darüber hinaus ist anzumerken,
dass es einige Ausführungsformen
oder Anwendungen gibt, bei denen die elektromechanische Einrichtung
ebenso benutzt wird, um das selbstdichtende Ventil von jeder der Ausführungsformen
zu öffnen,
was oben beschrieben worden ist, um die Befüllung der aufblasbaren Vorrichtung
zu unterstützen,
wie zum Beispiel, wenn das selbstdichtende Ventil durch die Fluidströmungseinrichtung
während
des Befüllens
nicht richtig geöffnet
wird. Solche Änderungen,
Modifikationen und Verbesserungen sind Teil dieser Offenbarung und
liegen im Schutzbereich dieser Erfindung. Dementsprechend ist die
vorstehende Beschreibung und sind die Zeichnungen nur als Beispiele
anzusehen.