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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren
zum Mischen durch Bewegung. Die offenbarte Vorrichtung und das offenbarte
Verfahren sind in einer großen
Anzahl von Anwendungen einsetzbar, die das Mischen eines Pulvers
und einer Flüssigkeit
durch Bewegung beinhalten.
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STAND DER
TECHNIK
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In
Mischvorgängen,
die das Hinzufügen
einer Flüssigkeit
zu einem Pulver, eines Pulvers zu einer Flüssigkeit oder das gleichzeitige
Hinzufügen
eines Pulvers und einer Flüssigkeit
beinhalten, werden häufig
sekundäre
Pulveransammlungen („Klumpen") erzeugt, und, einmal
erzeugt ist es gewöhnlich
sehr schwierig diese Klumpen in der Flüssigkeit wieder aufzulösen.
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Dementsprechend
wurden in den letzten Jahren Vorrichtungen und Verfahren zum gleichmäßigen Mischen
von Pulver und Flüssigkeit,
unter gleichzeitiger Vermeidung der Bildung von sekundären Ansammlungen
während
des Mischens des Pulvers und der Flüssigkeit, vorgeschlagen.
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In
den japanischen, offengelegten Patentschriften Nr. Hei 11-19495,
Nr. 2001-62273 und Nr. 2002-166154 ist eine kontinuierliche Mischungseinrichtung
offenbart. In der kontinuierlichen Mischungseinrichtung ist eine
rotierbare Scheibe in ein Gehäuse
eingebaut, an dem an einem oberen Bereich Bereitstellungsanschlüsse zur
Zuführung
einer Flüssigkeit
und eines Pulvers angebracht sind und an dem an einem unteren Bereich
ein Abflussanschluss angebracht ist. Die rotierbare Scheibe unterteilt
das Innere des Gehäuses
in einen oberen Mischungsraum und einen unteren Mischungsraum.
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Weiterhin
ist ein Abkratzer in einem unteren Bereich der rotierbaren Scheibe
angebracht, und ein umkreisender Abkratzer, der, unabhängig von
der rotierbaren Scheibe, auf eine berührungsfreie Art und Weise kreist,
ist angebracht in einer Position unterhalb der rotierbaren Scheibe.
Ein Pulver und eine Flüssigkeit,
die durch die Bereitstellungsanschlüsse zugeführt werden, werden durch die
Drehung der rotierbaren Scheibe gemischt, und eine resultierende
Mischung, die in den unteren Mischungsraum geschoben wurde, wird
derart abgekratzt während
sie gemischt wird, dass sie kontinuierlich an das äußere des
Abflussanschlusses durch den umkreisenden Abkratzer, der mit einer
langsameren Geschwindigkeit rotiert als die rotierende Scheibe,
transportiert wird.
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Weiterhin
wird in den japanischen, offengelegten Patentschriften Nr. 2002-248330
und 2001-198447 eine kontinuierliche Mischungseinrichtung zum Mischen
von Pulver und Flüssigkeit
durch eine rotierbare Scheibe vorgeschlagen, wobei die Flüssigkeit
in zerstäubter
Form zugeführt
wird, um das Pulver und die Flüssigkeit
gleichförmig
zu mischen.
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In
der der japanischen, offengelegten Patentschrift Nr. 2001-65850
wird vorgeschlagen, dass bei einem Verfahren zur Herstellung einer
Maische (wässrigen
Masse) durch Mischen eines Pulvers wie etwa Kohlenstaub und einer
Flüssigkeit
wie Wasser, das Pulver einer Schraubenpumpe zugeführt wird,
der ferner die Flüssigkeit
in die Strommitte der Schraubenpumpe zugeführt wird, so dass sie mit dem
Pulver vermischt wird. Der Druck in der Schraubenpumpe wird zuerst
erhöht
und dann an einem Auslassanschluss verringert, um die Mischung in
eine Maische umzuwandeln.
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Ferner
hat die Anmelderin der vorliegenden Erfindung in der japanischen,
offengelegten Patentschrift Nr. 2000-246131 auch eine Dispersionsvorrichtung
vorgeschlagen, die ein Gehäuse,
das geeignet ist, zwei oder mehrere Materialien aufzunehmen, und
eine Schleifspindel, die im Gehäuse
angebracht ist, umfasst. In dieser Dispersionsvorrichtung sind Vertiefungen
und Vorsprünge
wenigstens entweder an einem der inneren Wände des Gehäuses oder an der äußeren Oberfläche der
Schleifspindel ausgeformt, und durch Hin- und Herbewegen der Schleifspindel
relativ zu dem Gehäuse,
um einen begrenzten Druck in der Aussparung zwischen der inneren
Oberfläche
des Gehäuses
und der äußeren Oberfläche der
Schleifspindel zu erzeugen, können wenigstens
eins der beiden oder mehr Materialien dispergiert werden.
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Zwei
weitere, analoge Mischungsvorrichtungen werden in der US-A-4983045
und in der GB-A-689974 offenbart.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Entsprechend
eines ersten Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung, wird eine
Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung bereitgestellt, die enthält: ein
Gehäuse,
das einen Strömungskanal
aufweist, durch den ein Fluid gelangen kann; einen Bewegungskörper, der
eine Welle, die in dem Gehäuse
installiert ist und die mit einer Schwingungsquelle verbindbar ist
und eine oder mehrere Bewegungsklingen (Bewegungsschaufeln) enthält, die
am Umfang der Welle angebracht sind; zwei oder mehr Einlassöffnungen
um eine Flüssigkeit oder
ein Pulver in das Gehäuse
zu füllen;
und eine oder mehrere Bewegungskammern, die durch Trennplatten von
anderen Bereichen des Gehäuse
so getrennt sind, dass sie mit den anderen Bereichen kommunizieren können, bei
der mindestens eine der Bewegungskammern eine Vorbewegungs-Mischkammer ist,
an der die Einlassöffnungen
angebracht sind, und dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt
der Bewegungsklingen, der in der Vorbewegungs-Mischkammer an dem
Bewegungskörper
anzuordnen ist, so vorgesehen ist, dass die Form der Bewegungsklingen
und/oder der Bereich der Bewegung der Bewegungsklingen geändert werden kann,
so dass das Ausmaß der
erzeugten Bewegung verändert
wird.
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Durch
das Installieren der Vorbewegungs-Mischkammer, in der das Pulver
und die Flüssigkeit
einleitend durch Schwingung derart bewegt werden, dass sie vor der
schwingungsförmigen
Endbewegung fast gleichförmig
vermischt sind, kann das weitere Bilden von Sekundäransammlungen
verhindert werden.
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Bei
einer Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung, wie sie oben beschrieben
wird, können
eine oder mehrere Bewegungsklingen mindestens einer Sorte, ausgewählt aus
einer Vielzahl von Bewegungsklingen mit jeweils einzigartiger Form,
an dem Umfang der Welle des Bewegungskörpers angebracht sein.
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Indem
verschieden geformte Klingen (Schaufeln), deren Bewegungsbereiche
in Abhängigkeit
der Klingenform variiert, kombiniert werden, kann das Ausmaß der Bewegung
in dem Strömungskanal
in dem Gehäuse
angepasst werden.
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In
der oben beschriebenen Vorrichtung kann die Trennplatte mit einem
oder mehreren Löchern
perforiert sein.
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Indem
ein oder mehrere Löcher
in der Trennplatte zur Verfügung
gestellt werden, kann das Bewegungsausmaß in der Bewegungskammer zwischen
den Trennplatten derart angepasst werden, dass es sich vom Bewegungsausmaß anderer
Bewegungskammern unterscheidet.
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In
der oben beschriebenen Vorrichtung können die Bewegungsklingen mit
einem oder mehreren Löchern
perforiert sein, entsprechend des Bewegungsbereichs.
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Indem
ein oder mehrere Löcher
in die Bewegungsklingen perforiert werden, kann das Bewegungsausmaß in der
Bewegungskammer, das in einem Bereich indem der Teil der Bewegungsklingen
Löcher
hat und schwingen kann, derart angepasst werden, dass es sich vom
Bewegungsausmaß anderer
Bewegungskammern unterscheidet.
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In
der oben beschriebenen Vorrichtung, kann die Anzahl der Löcher und/oder
die Größe der Löcher in den
Trennplatten oder Bewegungsmessern bestimmt oder verändert werden,
um das Bewegungsausmaß in dem
Gehäuse
zu ändern.
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Indem
die Anzahl der Löcher
und/oder die Größe der Löcher verändert wird,
kann der Bewegungsbereich in den Trennplatten oder Bewegungsklingen
modifiziert werden, was wiederum den Bewegungsbereich, wie gewünscht, in
jedem der Bewegungskammern verändert.
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Bei
einer Vorrichtung zum Mischen von Pulver und Flüssigkeit, wie oben beschrieben,
können
die Pulvereinlassöffnung
und die Flüssigkeitseinlassöffnung,
beide, entweder in einem oberen Bereich des Gehäuses oder in einem unteren
Bereich des Gehäuses
platziert werden.
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Da
das eingefüllte
Pulver dann mit der eingefüllten
Flüssigkeit
in einem frühen
Stadium in Kontakt kommt, kann eine Tendenz zum Bilden von Sekundäransammlungen
reduziert werden.
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Indem
eine oder mehrere einzigartig geformten Bewegungsklingen am Umfang
der Welle des Bewegungskörpers,
entsprechend der Eigenschaften des Pulvers und der Flüssigkeit
(oder dergleichen), die durch Bewegung vermischt werden, angebracht
werden, können
die Gleichmäßigkeit
und die Effizienz der Bewegung erhöht werden. Wenn beispielsweise
ein Pulver, vom oberen Bereich zugeführt wird; indem die Bewegungsklingen
im oberen Bereich so angebracht werden, dass sie sich gegenseitig
nicht überlappen,
kann das zugeführte
Pulver daran gehindert werden, sich an den Bewegungsklingen anzusammeln,
was wiederum sicherstellt, dass das Pulver gleichmäßig mit
der Flüssigkeit
während
der schwingungsförmigen
Vorbewegung gemischt wird. Indem weiterhin schraubenförmige Messer
am Umfang, in der Mitte und den unteren Bereichen, der Welle des
Bewegungskörpers
angebracht werden, kann eine Schwingung des Bewegungskörpers große Turbulenzen
in der Mischung des Pulvers und der Flüssigkeit zur Folge haben, was
die Effizienz der Mischung durch Bewegung erhöht.
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Entsprechend
eines zweiten Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung, wird ein
Verfahren zum Mischen von Pulver und Flüssigkeit durch Bewegung zur
Verfügung
gestellt, welches enthält:
gleichzeitig oder periodisch ein Pulver und eine Flüssigkeit
in ein Gehäuse
einfüllen;
das Pulver und die Flüssigkeit
in einer Vorbewegungs-Mischkammer des Gehäuses mischen; ein Fluid, welches
das Pulver und die Flüssigkeit
gemischt enthält,
in eine Bewegungskammer des Gehäuses übermitteln;
und das Fluid, welches das Pulver und die Flüssigkeit gemischt enthält, in der
Bewegungskammer bewegen, gekennzeichnet durch den Schritt: ändern der
Form und/oder des Bewegungsbereiches eines Abschnitts der Bewegungsklingen
an einer im Gehäuse installierten
Welle eines Bewegungskörpers,
so dass das Ausmaß der
erzeugten Bewegung geändert
wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Um
ein besseres Verständnis
der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen, und um zu zeigen,
wie diese umgesetzt werden kann, wird jetzt rein beispielhaft auf
die beigefügten
Zeichnungen Bezug genommen, in denen:
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1 eine
schematische Struktur einer Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung
zeigt, entsprechend einer ersten und zweiten offenbarten Ausführungsform;
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2 eine
erweiterte Schnittansicht von Teil A in 1 ist, um
die Doppeldichtungsanlage in einer Vorrichtung zum Mischen durch
Bewegung entsprechend einer dritten offenbarten Ausführungsform
zu erläutern;
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3 ein
schematisches Diagram ist, das eine Teilstruktur des Gehäuses einer
Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung zeigt, entsprechend einer
vierten offenbarten Ausführungsform,
die in den Anwendungsbereich von Anspruch 1 fällt;
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4A ein
Bewegungskörperbeispiel
zeigt, das für
eine Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung genutzt wird, entsprechend
weiterer offenbarter Ausführungsformen;
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4B ein
Bewegungskörperbeispiel
zeigt, das für
eine Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung genutzt wird, entsprechend
weiterer offenbarter Ausführungsformen;
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4C ein
Bewegungskörperbeispiel
zeigt, das für
eine Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung genutzt wird, entsprechend
weiterer offenbarter Ausführungsformen;
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4D ein
Bewegungskörperbeispiel
zeigt, das für
eine Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung genutzt wird, entsprechend
weiterer offenbarter Ausführungsformen;
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5 ein
vergrößertes schematisches
Diagramm ist, das einen Pulvereinlass einer Vorrichtung zum Mischen
durch Bewegung zeigt, entsprechend einer weiteren offenbarten Ausführungsform;
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6 ein
schematisches Diagramm ist, das einen Aufbau in einem Gehäuse einer
Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung zeigt, entsprechend noch
einer weiteren offenbarten Ausführungsform;
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7 eine
Schnittansicht entlang der Linie A-A' aus 6 ist;
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8 eine
Schnittansicht entlang der Linie B-B' aus 6 ist;
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9 ein
vertikaler Schnitt einer Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung
ist, entsprechend noch einer weiteren offenbarten Ausführungsform;
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10A ein partieller vertikaler Querschnitt einer
Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung ist, entsprechend einer Modifizierung
der Ausführungsform
aus 9;
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10B ein transversaler Querschnitt des unteren
Bereichs einer Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung ist, entsprechend
einer alternativen Modifikation der Ausführungsform aus 9;
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11A ein partieller vertikaler Querschnitt einer
Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung ist, entsprechend noch einer
weiteren offenbarten Ausführungsform;
und
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11B ein transversaler Querschnitt des unteren
Bereichs einer Vorrichtung zum Mischen durch Bewegung ist, entsprechend
noch einer weiteren offenbarten Ausführungsform.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Ausführungsform 1
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Wie
in 1 dargestellt, beinhaltet eine Vorrichtung zum
Mischen von Pulver und Flüssigkeit
durch Bewegung 10 (nachstehend als Bewegungsmischer 10 bezeichnet)
ein Gehäuse 12,
das einen Strömungskanal
enthält,
worin ein Fluid durchläuft.
Im Gehäuse 12 ist
ein Bewegungskörper
vorgesehen, der eine Welle 14 enthält, die mit einem Motor 18 einer
Schwingungsquelle verbunden ist und eine Bewegungsklinge 16,
die am Umfang der Welle 14 angebracht ist.
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Eine
Pulvereinlassöffnung 52 zum
Einfüllen
von Pulver 34 in das Gehäuse 12 ist in einem
oberen Bereich des Gehäuses 12 befestigt,
und eine Flüssigkeitseinlassöffnung 50 zum
Einfüllen
einer Flüssigkeit 24 in das
Gehäuse 12 ist
auch in einem oberen Bereich des Gehäuses 12, in der Nähe der Pulvereinlassöffnung 52, befestigt.
Auf diese Weise verbindet sich das zugeführte Pulver mit der zugeführten Flüssigkeit,
was eine weitere Bildung von sekundären Ansammlungen unterdrückt.
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Die
Flüssigkeitseinlassöffnung 50 ist
via eines Ventils 40 und einer Pumpe 22 mit einem
Flüssigkeitsreservoir 20 verbunden,
worin die zu mischende Flüssigkeit 24 aufbewahrt
wird. Auf der anderen Seite ist die Pulvereinlassöffnung 52 an
eine Pulvereinlassöffnungsdüse 30 durch
ein Ventil 42 verbunden. Es ist wünschenswert, dass der obere
Bereich der Pulvereinlassöffnungsdüse 30 trichterförmig ausgebildet
ist. Um das Pulver mit einer relativ großen Geschwindigkeit einfüllen zu
können,
ist ein Inserter (nicht gezeigt in 1; zum Beispiel
ein Schraubeneinspeiser) an der Pulvereinlassöffnungsdüse 30 befestigt, der
aus einer Anfangswelle besteht, die an einem Motor 32 angebracht
ist, der als Antriebsquelle für
Rotation dient und einem schraubenförmigen Messer, das am Umfang
der Anfangswelle angebracht ist oder einer exzentrischen Einfachwellenpumpe
(zum Beispiel die kommerziell erhältliche NEMO® Pumpe,
hergestellt von HEISIN Ltd.). Es ist wünschenswert, dass die Pulvereinlassöffnungsdüse 30 in
einer sich relativ zum Gehäuse 12 geneigten
Position angebracht wird, was das gleichmäßige Einfüllen des Pulvers erleichtert,
wie auch den Verbleib des Pulvers 34 in einem Rohr, das
die Pulvereinlassöffnungsdüse 30 mit
dem Gehäuse 12 verbindet,
unterbindet.
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Anschlüsse 54, 56,
die im unteren Bereich des Gehäuses 12 befestigt
sind, sind jeweils nach außen via
der Ventile 44, 46, anschließbar. Weiterhin kann ein zusätzlicher
Anschluss (nicht dargestellt) am Gehäuse 12, gezeigt in 1,
befestigt werden, um eine zweite Flüssigkeit in das Gehäuse 12 zu
füllen.
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Die
Funktionsweise des Bewegungsmischers 10 entsprechend der
ersten Ausführungsform
wird im Folgenden beschrieben.
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Die
Ventile 44 und 46 sind zunächst geschlossen. Anschließend werden
die Ventile 42 und 40 geöffnet. Als nächstes werden
die Pumpe 22 und der Motor 32 ungefähr gleichzeitig
in Betrieb genommen, um die Flüssigkeit 24 und
das Pulver 34 in das Gehäuse 12 zu füllen, und
der Motor 18 wird in Betrieb genommen, damit der Bewegungskörper im
Gehäuse 12 schwingt.
Es sollte angemerkt werden, dass das Pulver 34 in das Gehäuse 12,
aufgrund der Schwingung des Bewegungskörpers, der im Gehäuse 12 angebracht
ist, gleichmäßiger eingefüllt werden
kann. Nachdem eine abgemessene Menge des Pulvers 34 und
der Flüssigkeit 24 in einem
vorgegebenen Verhältnis
in das Gehäuse 12 eingefüllt wurde,
werden die Ventile 40 und 42 geschlossen, um das
Einfüllen
zu beenden. Nachdem das Pulver 34 und die Flüssigkeit 24 für einen
bestimmten Zeitraum bewegt wurden, wird die resultierende Mischung
des Pulvers 34 und der Flüssigkeit 24, die gleichmäßig im Gehäuse 12 vermischt
sind, durch den Anschluss 56 nach draußen befördert, der als Ablaufanschluss
fungiert, nachdem das Ventil 46 geöffnet wurde.
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Obwohl
der Bewegungsmischer 10 bezüglich des Mischens durch Bewegung
in einem Mengenmodus ausgeführt
wurde, ist er auf den Betrieb im Mengenmodus nicht beschränkt. Der
Bewegungsmischer 10 könnte in
einem sequentiellen Modus betrieben werden, in dem, zum Beispiel,
das Pulver 34 und die Flüssigkeit 24 in das
Gehäuse 12,
in einem vorbestimmten Verhältnis
via der Ventile 40 und 42, die immer offen gelassen
werden, eingefüllt
werden, während
die resultierende Mischung von dem Anschluss 56, der als
Ablaufanschluss fungiert, via Ventil 46, das für ein kontinuierliches
Mischen von Pulver und Flüssigkeit
immer offen gelassen wird, nach draußen befördert wird.
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Ausführungsform 2
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Entsprechend
einer zweiten offenbarten Ausführungsform
des Bewegungsmischers, gezeigt in 1, ist der
Anschluss 56 mit der Pumpe 22 und das Flüssigkeitsreservoir 20 durch
das Ventil 46 verbunden und wird anstelle der Flüssigkeitseinlassöffnung 50 verwendet,
der Anschluss 54 ist mit der Pulvereinlassöffnungsdüse 30 durch
das Ventil 44 verbunden und wird anstelle der Pulvereinlassöffnung 52 verwendet,
und die Flüssigkeitseinlassöffnung 50,
wie in der ersten Ausführungsform
beschrieben, fungiert als Abflussanschluss, durch den die Mischung
des Pulvers und der Flüssigkeit
hinaus befördert
wird. Da die Komponenten, die oben nicht beschrieben wurden in der
zweiten Ausführungsform
den Komponenten des Bewegungsmischers entsprechend der ersten Ausführungsform
entsprechen, werden übereinstimmende
Komponenten mit denselben Referenznummern identifiziert, und ihre
Beschreibung wird nicht wiederholt.
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Indem
das Pulver 34 und die Flüssigkeit 24 von unten
in das Gehäuse 12 eingefüllt wird,
werden das zugeführte
Pulver 34 und die Flüssigkeit 24 durch
Schwingung bewegt, wobei gegen die Gravitation gearbeitet wird,
was eine Erhöhung
der Turbulenzintensität
bewirkt. Der Bewegungsmischer entsprechend der zweiten Ausführungsform
ist zur gleichmäßigen Bewegung
einer Maische oder einer hochviskosen Mischung geeignet.
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Ausführungsform 3
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In
einer dritten Ausführungsform
wird ein Anschluss 58, dargestellt in 2,
in dem Bewegungsmischer, dargestellt in 1, anstelle
einer Flüssigkeitseinlassöffnung 50,
dargestellt in 1, verwendet, während andere
Komponenten denen, des Bewegungsmischers entsprechend der vorhergehenden
Ausführungsform,
entsprechen. Wie oben werden entsprechende Komponenten durch dieselben
Referenzen identifiziert und deren Beschreibung wird nicht wiederholt.
Das gilt auch für
alle folgenden Ausführungsformen.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
hat das Gehäuse 12 eine
Doppeldichtungsstruktur, um zu verhindern, dass Flüssigkeit
in den Motor eindringt, der eine Schwingungsquelle zur Schwingung
des Bewegungskörpers
von einem Bewegungsmischbereich im Gehäuse 12 ist. Genauer gesagt,
wie in 2 dargestellt, ist die Doppeldichtungsstruktur
von solcher Art, dass eine invertierte U-förmige Dichtung 60 in
der Umgebung des Bewegungsmischbereichs an eine Dichtungsfüllbox 64 angebracht
ist, wobei in der Umgebung einer Spule, angebracht in der Nähe des Motors,
eine invertierte U-förmige
Dichtung 62 an eine Dichtungsfüllbox 66 angebracht
ist. Die invertierten U-förmigen Dichtungen 60 und 62 werden
in einer Art und Weise bereitgestellt, dass deren eines Ende durch
die Dichtungsfüllboxen 64 und 66 fixiert
werden und deren anderes Ende frei bleibt, um die Welle 14 zu
berühren.
Dementsprechend sind die U-förmigen
Dichtungen 60 und 62 so konfiguriert, dass sie
den Abwärtsfluss
der Flüssigkeit
erlauben, während
sie das Einströmen
der Flüssigkeit
von unten verhindern. Der Anschluss 58 kann mit einem Zwischenraum,
gebildet zwischen den U-förmigen
Dichtungen 60 und 62, verbunden werden, und das
Flüssigkeitsreservoir 20 kann
mit dem Anschluss 58 via Ventil 40 und Pumpe 22,
dargestellt in 1, verbunden werden, anstelle
der Flüssigkeitseinlassöffnung 50 der
ersten Ausführungsform.
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Indem
die Flüssigkeit 24 dem
Raum innerhalb der Doppeldichtungsstruktur, wie oben beschrieben,
zugeführt
wird, kann das Pulver 34, eingefüllt durch die Pulvereinlassöffnung 52,
sofort mit der Flüssigkeit 24,
die von oben zufließt,
in Kontakt gebracht werden, was das Pulver daran hindert nach oben
in den oberen Teil des Gehäuses 12 zu
steigen und dabei an der oberen inneren Wand des Gehäuses 12 anzuhaften
oder am oberen Teil des Bewegungskörpers zu kleben. Auf diese
Art und Weise kann ein Pulver/Flüssigkeits-Mischungsverhältnis kontinuierlich
aufrechterhalten werden, was ferner eine Verbesserung der Mischungsgenauigkeit
ermöglicht.
Obwohl eine Anordnung, in der der Motor 18 im Bewegungsmischer 10,
dargestellt in 1, in einem oberen Bereich des
Bewegungsmischers 10 platziert ist, beschrieben wurde,
ist die Positionierung des Motors 18 nicht auf diese Anordnung
beschränkt,
und der Motor 18 kann im unteren Bereich des Bewegungsmischers 10 positioniert
werden. In diesem Fall kann der Bewegungsmischer 10 so
konfiguriert werden, dass die oben beschriebene Struktur auf den
Kopf gestellt wird, um die Mischung durch Bewegung auszuführen.
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Ausführungsform 4
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In
einer vierten Ausführungsform,
die ein Teil der vorliegenden Erfindung bildet, wird eine Vorbewegungs-Mischkammer 100,
die mit anderen Bereichen des Gehäuses 12 kommunizieren
kann, in einem oberen Bereich des Gehäuses 12 zur Verfügung gestellt,
wie in 3 dargestellt. Die Welle 14, installiert
im Gehäuse 12,
ist, in einem Abschnitt, entsprechend der Vorbewegungs-Mischkammer 100,
mit Stabmessern 16a oder Plattenmessern 16a ausgestattet,
wobei jedes eine obere, nach außen
gebogene Oberfläche
aufweist, und die die verschoben sind, zum Beispiel gegenseitig
um 30–90
Grad, um nicht zu überlappen.
Ein schraubenförmiges
Messer 16b ist in Abschnitten befestigt, die dem mittleren
Bereich und dem unteren Bereich des Gehäuses 12 entsprechen.
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Wegen
der nach außen
gebogenen oberen Oberfläche
der Bewegungsmesser 16a, sammelt sich das zugeführte Pulver
nicht an den Bewegungsmessern 16a an, wenn ein Pulver von
der Pulvereinlassöffnung 52 und
eine Flüssigkeit
von der Flüssigkeitseinlassöffnung 50 in
das Gehäuse 12 eingefüllt wird.
Indem die Welle 14 weiter schwingt, kann das Pulver mit
der zugeführten
Flüssigkeit
beinahe gleichmäßig in der
Vorbewegungs-Mischkammer 100 gemischt werden, und die Genauigkeit
des Mischungsverhältnisses
kann aufrecht erhalten werden, was wiederum einen kontinuierlichen
Mischvorgang erlaubt. Weiterhin dauert der Mischvorgang an ohne
mit der Bewegung der Welle 14 zu interferieren, da die
Ansammlung des Pulvers an der Welle 14 verhindert wird.
Die relativ große
Turbulenz, verursacht durch die schraubenförmigen Messer 16b im
Gehäuse 12,
trägt zu
einer verbesserten Gleichmäßigkeit
der Mischung von Pulver und Flüssigkeit,
vermengt in der Vorbewegungs-Mischkammer 100, bei, aufgrund
der Bewegung des Bewegungskörpers.
Die so vermengte Mischung kann via Anschluss 56 nach draußen transportiert
werden, der als Abflussanschluss verwendet wird.
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In
dieser vierten Ausführungsform,
ist die Vorbewegungs-Mischkammer 100 durch
eine Trennplatte 80 in einem Zustand so von anderen Bereichen
des Gehäuses 12 getrennt,
der das Kommunizieren mit den anderen Bereichen erlaubt. Der andere
Bereich, neben der genannten Vorbewegungs-Mischkammer 100,
ist weiter durch eine weitere Trennplatte 80 unterteilt,
um die Effizienz der Turbulenz zu erhöhen. Die innere Struktur des
Gehäuses
ist jedoch nicht auf die oben beschriebene Struktur begrenzt, und
die Trennplatte 80 kann entfernt werden, wenn die Bewegungsmischung
anderweitig einfach erreicht wird, beispielsweise entsprechend der
Eigenschaften der Kombination von Pulvers und Flüssigkeit, oder ähnliches.
Obwohl die Bewegungsmesser 16a und 16b, gezeigt
in 3, in dieser Ausführungsform verwendet werden,
sind sie beschreibende Beispiele, die nicht einschränken sollen,
und andere Bewegungsmesser, wie zum Beispiel der, die in 4A bis 4D dargestellt
sind, können
in einer vertikalen Stellung verwendet werden, wenn sie entsprechend
der Position der Einlassöffnung
ausgewählt
wurden.
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Weiterhin
kann, als einen Ersatz für
das Bewegungsmesser 16a, ein Plattenmesser, perforiert
mit zwei oder mehr Löchern,
als Bewegungsmesser verwendet werden. Ferner sind in der vierten
Ausführungsform,
obwohl schraubenförmige
Messer in derselben Phase relativ zur axialen Richtung des Bewegungsmessers 16b vorgesehen
sind, die schraubenförmigen
Messer nicht auf die oben beschriebene Weise beschränkt. Die
Messer können
zum Beispiel an der Welle in regelmäßigen Abständen in unterschiedlicher Phase
relativ zur axialen Richtung angebracht werden. Der oben beschriebene
Bewegungskörper
kann auf die Struktur entsprechend irgendeiner der Ausführungsformen
1, 2 und 3 angewendet werden. Indem weiterhin ein Bewegungsmesser
verwendet wird, das dadurch erhalten wird, indem Einschnitte den
schraubenförmigen
Messern hinzugefügt
werden, wie in 4D dargestellt, bilden sich
Wirbel aus, die die Effizienz der Bewegung erhöhen, wenn das Bewegungsmesser
schwingt.
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Obwohl
der Bewegungskörper,
dargestellt in 3, eine Struktur hat, in der
die Vorbewegungs-Mischkammer 100 im oberen Bereich befestigt
wurde, ist der Bewegungsmischer nicht auf die Struktur, die in 3 gezeigt
wird, eingeschränkt
und kann auch folgendermaßen
beschaffen sein. Wenn ein Pulver und eine Flüssigkeit in das Gehäuse vom
unteren Bereich des Gehäuses
eingefüllt
werden, kann ein unterer Zwischenraum, der sich zwischen dem Boden
des Gehäuses
und der unteren Trennplatte 80 befindet, dargestellt in 3,
als Vorbewegungs-Mischkammer dienen, der die Vorbewegung in einer Ähnlichen
Art und Weise ausführen
kann.
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Ausführungsform 5
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Gemäß 5 ist
ein Ende der Pulvereinlassöffnungsdüse 31 mit
der Pulvereinlassöffnung 52 via
eines Kugelventils 92 verbunden. Das andere Ende der Pulvereinlassöffnungsdüse 31 teilt
sich und verzweigt sich in zwei Richtungen, deren eines Ende integral
mit einem Trichter, der das Pulver bereitstellt, verbunden ist und
deren anderes Ende einen Kolben 90 enthält, der sich vor und zurück bewegen
kann, um das Pulver 34 vorzuschieben. Indem das Kugelventil 92 geöffnet wird,
wie in 5 dargestellt, und dann der Kolben 90 nach
vorn bewegt wird, um das Pulver 34 zu schieben, kann daher
das Pulver 34 in das Gehäuse 12 eingefüllt werden.
Andererseits, indem das Kugelventil 92 von einer Stellung,
die in 5 gezeigt ist, in eine geschlossene Stellung um
90 Grad gedreht wird, und anschließend der Kolben 90 zurückgezogen
wird, kann das Einfüllen
des Pulvers 34 in das Gehäuse 12 beendet werden.
Wenn das Kugelventil 92 in eine geschlossene Position gebracht
wird, verhindert das Kugelventil 92 ferner ein Befeuchten
des Inneren der Pulvereinlassdüse 31 durch
die Flüssigkeit,
was ein stabiles Einfüllen
des Pulvers 34 erleichtert.
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Ausführungsform 6
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6 zeigt
eine schematische innere Struktur eines Bewegungsmischers 200 entsprechend
einer sechsten offenbarten Ausführungsform.
Bei dieser sechsten Ausführungsform
ist das Innere des Gehäuses 12 durch
die Trennplatten 80a und 80b in eine Vielzahl
von Bewegungskammern 110a, 110b und 110c aufgeteilt. Die
Welle 14 im Gehäuse 12 ist,
in einem Abschnitt entsprechend der Bewegungskammer 110a,
ausgestattet mit Stabmessern 16a oder Plattenmessern 16a,
wobei jedes eine obere, nach außen
gewölbte
Oberfläche
hat und die gegenseitig verschoben sind, zum Beispiel um 30–90 Grad,
um nicht zu überlappen;
Die Welle 14 im Gehäuse 12 ist,
in einem Abschnitt entsprechend zur Bewegungskammer 110b,
ausgestattet mit einem schraubenförmigen Messer 16b,
das mit Löchern 90a perforiert
ist. Die Welle 14 im Gehäuse 12 ist, in ein
Abschnitt entsprechend der Bewegungskammer 110c im untern
Bereich des Gehäuses 12,
ausgestattet mit einem schraubenförmigen Messer 16c,
das mit Löchern 90b perforiert
ist. 7 ist ein Querschnitt entlang der Linie A-A' aus 6,
der die Trennplatte 80a zeigt, die mit Löchern 82a kleineren
Durchmessers ausgestattet sind. 8 ist ein
Querschnitt entlang der Linie B-B' aus 6, der eine
Trennplatte 82b, die mit Löchern 82b größeren Durchmessers
ausgestattet ist.
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Details
des Bewegungsmischers 200 entsprechend der sechsten Ausführungsform
werden im Folgenden beschrieben. Um Bewegung der Sequenz grob-gründlich-grob
durchzuführen,
wird das Gehäuse 12 wie folgt
konfiguriert. Für
grobe Bewegung in der Bewegungskammer 110a wird das Stabmesser 16a,
dessen Bewegungsbereich klein ist oder das Plattenmesser, das eine
obere, nach außen
gekrümmte
Oberfläche
und einen kleinen Bewegungsbereich hat, als Bewegungsmesser verwendet,
das dem Abschnitt, entsprechend der Bewegungskammer 110a zur
Verfügung
gestellt wird. Auf der anderen Seite wird für gründliche Bewegung in der Bewegungskammer 110b ein
Bewegungsmesser zur Verfügung
gestellt, das dadurch charakterisiert ist, dass die Löcher 90a,
die in dem schraubenförmigen
Messer 16a ausgebildet sind, einen relativ kleinen Durchmesser
aufweisen und in geringer Anzahl vorhanden sind, um den Bewegungsbereich
des Messers zu vergrößern. Ferner
weisen die Löcher 82a,
die in der Trennplatte 80a, in der Bewegungskammer 100b,
ausgebildet sind, auch einen kleinen Durchmesser auf und sind in
geringer Anzahl vorhanden. Um grobe Bewegung in der Bewegungskammer 110c auszuführen, ist
ein Bewegungsmesser, bereitgestellt im Abschnitt, entsprechend der
Bewegungskammer 100c, dadurch ausgezeichnet, dass die Löcher 90b,
ausgebildet in dem schraubenförmigen
Messer 16c, einen großen
Durchmesser aufweise und in großer
Anzahl vorhanden sind, um den Bewegungsbereich des schraubenförmigen Messers 16c kleiner
zu machen als den des schraubeförmigen
Messers 16b. Ferner weisen die Löcher 82b, die in der
Trennplatte 80b in der Bewegungskammer 110c ausgebildet
sind, einen relativ großen
Durchmesser auf und sind in großer
Anzahl vorhanden. Wenn ein Pulver durch die Pulvereinlassöffnung 52 und
eine Flüssigkeit
durch die Flüssigkeitseinlassöffnung 50 in
das Gehäuse 12 eingefüllt wird,
verhindern die nach außen
gewölbten
oberen Oberflächen
der Bewegungsmesser 16a entsprechend das Ansammeln des
zugeführten
Pulvers auf den Bewegungsmessern 16a. Auf diese Art und
Weise kann das Pulver in der Vorbewegungs-Mischkammer 100a mit
der Flüssigkeit
grob bewegt werden, indem die Welle 14 weiterhin schwingt.
Da die Bewegungsmesser ferner Ansammlungen des zu vermischenden
Materials verhindern, kann ein kontinuierlicher Mischvorgang erreicht
werden, ohne die Gefahr der Interferenz mit der Bewegung der Welle 14.
-
Die
Mischung des Pulvers und der Flüssigkeit,
die in der Bewegungskammer 110a vermengt wurden, wird über die
Trennplatte 80a in kleinen Einheiten in die Bewegungskammer 110b eingefüllt, wo
durch Schwingung der Welle 14 durch die schraubenförmigen Messer,
die einen großen
Bewegungsbereich haben, relativ starke Turbulenzen erzeugt werden,
was ein ausreichend gründliches
Mischen durch Bewegung ermöglicht.
-
Dann
wird die Mischung des Pulvers und der Flüssigkeit, die gründlich in
der Bewegungskammer 110b bewegt wurden, in großen Einheiten
durch die Trennplatte 80b in die Bewegungskammer 110c eingefüllt, wo kleine
Turbulenzen, die durch das schraubenförmige Messer 16c mit
kleinem Bewegungsbereich, als eine Folge der Schwingung der Welle 14,
grob Bewegen, und daher die Mischung angemessen mischen, um den
gewünschten
Zustand zu erreichen. Die resultierende Mischung kann via Anschluss 56,
der als Abflussanschluss fungiert, nach draußen transportiert werden.
-
Es
sollte bemerkt werden, dass, obgleich in der oberen Beschreibung
die Löcher
sowohl in dem Bewegungsmesser, als auch in der Trennplatte vorhanden
waren, die Beschaffenheit der Löcher
nicht auf diese Anordnung beschränkt
ist, und Löcher
können
auch entweder im Bewegungsmesser oder in der Trennplatte vorhanden
sein. Zusätzlich
kann die Anzahl und die Größe angemessen
angepasst werden.
-
In
dem Bewegungsmischer 200, in dem die Anzahl oder die Größe der Löcher, die
in der Trennplatte oder in dem Bewegungsmesser ausgebildet sind,
reduziert wird, kann eine gründliche
Bewegung in der Bewegungskammer, wie oben beschrieben, ausgeführt werden.
Auf der anderen Seite kann grobe Bewegung ausgeführt werden, indem die Anzahl
oder Größe dieser
Löcher
vergrößert wird.
-
Ferner
ist, obwohl im oberen Beispiel ein Bewegungszyklus grob-gründlich-grob
ausgeführt
wurde, die Bewegung nicht auf diese Sequenz beschränkt. Das
Bewegungsmesser und die Trennwand im Gehäuse 12 können konfiguriert
werden, indem die Anzahl und der Durchmesser der Löcher im
Bewegungsmesser und der Trennwand angemessen spezifiziert wird,
um grob-gründlich,
gründlich-grob,
gründlich-grob-gründlich oder andere
Bewegung wie gewünscht,
zu ermöglichen.
Ferner müssen,
obwohl im oberen Beispiel grobe Bewegung und gründliche Bewegung beide in einer
einzigen Bewegungskammer abgeschlossen wurden, diese beiden Arten
der Bewegung nicht notwendigerweise in einer Bewegungskammer abgeschlossen
werden, und können
auch abgeschlossen werden, indem eine Mehrfachstufen-Bewegungskammer verwendet
wird, bei der eine Vielzahl von Bewegungskammern verbunden sind.
Außerdem
sind, obwohl in der obigen Ausführungsform
beschrieben wurde, dass Stab-, Platten- und schraubenförmige Messer
verwendet werden, die Bewegungsmesser nicht auf diese oben beschriebenen
Formen beschränkt
und können
konfiguriert werden, indem angemessene Bewegungsmesser ausgesucht
werden, wie zum Beispiel der in 4A bis 4D abgebildeten,
und indem der Durchmesser und die Anzahl der Löcher spezifiziert wird, entsprechend
dem Grad der Bewegung.
-
Es
versteht sich weiterhin von selbst, dass, obwohl das Vorangegangene
im Hinblick auf das Mischen von Pulver und Flüssigkeit als ein Beispiel der
obigen Ausführungsformen
genannt wurde, der offenbarte Bewegungsmischer nicht auf die obere
Anwendung beschränkt
ist. Es kann auch Pulver mit einem anderen Pulver gemischt werden,
indem das andere Pulver durch die Flüssigkeitseinlassöffnung eingefüllt wird,
oder es kann auch eine Flüssigkeit
mit einer anderen Flüssigkeit
gemischt werden, indem die andere Flüssigkeit durch die Pulvereinlassöffnung eingefüllt wird.
Weiterhin können,
indem eine Flüssigkeit
durch den Anschluss 54 eingefüllt wird, mindestens drei Bestandteile,
eingeschlossen Pulver-Pulver-Flüssigkeit
oder Pulver-Flüssigkeit-Flüssigkeit,
gemischt werden.
-
Ausführungsform 7
-
9 zeigt
eine schematische interne Struktur eines Bewegungsmischers 300 entsprechend
einer siebenten Ausführungsform.
-
Der
Bewegungsmischer 300 ist eine Vorrichtung zum Mischen von
wenigstens zwei Rohmaterialien M1 und M2 und umfasst ein normales
Gehäuse 12,
das sich in vertikaler Richtung erstreckt. Ein Strömungskanal 75,
in dem das zu bewegende Rohmaterial M1 und M2 durchströmt, ist
entlang der vertikalen Richtung des Gehäuses 12 ausgebildet
und umfasst eine Mehrzahl von Röhren 73,
die miteinander in vertikaler Richtung verbunden sind und Trennplatten 80,
die in den Zwischenraum zwischen den Röhren 73 eingebracht
sind. Indem die Röhren 73 und
die Trennplatten 80 alternativ in vertikaler Richtung gestapelt
werden, kann eine Mischkammer, unterteilt in mehrere Etagen, in
vertikaler Richtung ausgebildet werden.
-
Der
obere Bereich des Strömungskanals 75 ist
als eine Einlassseite für
das Rohmaterial M1 und M2 ausgebildet, und der untere Teil des Strömungskanals 75 bildet
die Ausflussseite für
das Rohmaterial M1 und M2. Das obere Ende des Gehäuses 12,
das die Einlassseite ist, ist mit zwei, linksseitigen und rechtsseitigen, Einlassdüsen 71 und 72 ausgestattet,
die an beiden Seiten (rechts und links) des oberen Endes des Gehäuses 12,
angebracht sind. Jedes der Rohmaterialien M1 und M2 wird von jeweils
einer der Einlassdüsen 71 und 72 mit
vorbestimmtem Druckausgleich in das Gehäuse 12 eingefüllt. Die
Einlassdüsen 71 und 72 sind
jeweils mit den Druckanzeigen 28 und 29 verbunden,
was das Messen des Einlassdrucks in die Mischkammer 77 erlaubt.
-
Der
Bewegungskörper 14 ist
in den Strömungskanal 75 eingesetzt.
Der Bewegungskörper 14 ist
mit einem Ritzel 18 verbunden und wird durch das Ritzel 18 als
Schwingungsvorrichtung betrieben, die sich in einer Hoch- und Runterrichtung
hin und her bewegen kann. Der Bewegungskörper 14 enthält das Bewegungsmesser 16,
das an dem Umfang der Betriebswelle 15 angebracht ist.
-
Ein
Filter 70, der die Mischung filtert, ist am Strömungskanal 75,
in den Mischkammern 77 und 77L derart angebracht,
dass er den Bewegungskörper 14 umschließt. Da jede
der Bewegungskammern 77 und 77L, in denen jeweils
eine gelöste
Flüssigkeit
und ein ungelöstes
Material enthalten ist, einen Filter 70 enthält, wird
lediglich die gelöste
Flüssigkeit,
die durch den Filter 70 gefiltert wurde, nach draußen befördert.
-
Ein
Filtrationselement, das ein Netz (ein feines Netz) aus Edelstahl
oder eine Keramik mit Rauhigkeit auf Mikrometerlevel, eine umgedrehte
Osmosismembran, eine Polymermembran (eine Nanofiltermembran), oder
etwas ähnliches sein
kann, kann als Filter 70 verwendet werden. Das gefilterte
Material, das den Filter passiert hat, fließt aus dem Gehäuse 12 heraus.
Auf der anderen Seite wird ungelöstes
Material durch einen ungefilterten Abflussanschluss 76 nach
draußen
befördert
und wird dann den Einlassdüsen 71, 72 durch
ein geeignetes Leitungssystem zurückgeführt, um im Strömungskanal 75 für weiteres
Mischen durch Bewegung zu zirkulieren. Im Bewegungsmischer 300,
bei dem zwei oder mehr Rohmaterialien (zu mischende Flüssigkeiten)
dem inneren des Gehäuses 12 zugeführt werden,
und bei dem der Bewegungskörper 14 schwingt,
wird Mischen durch fortlaufende Bewegung ausgeführt. Vor dem Zuführen können die
zu mischende Flüssigkeiten auf
eine einfache oder grobe Art vorgemischt werden. Da die zu mischende
Flüssigkeiten,
die dem Bewegungsmischer 300 zugeführt wurden, mit dem Bewegungskörper 14 und
mit der inneren Wand der Bewegungskammer 77, die durch
die Trennplatte 80 unterteilt ist, kollidieren, ist die
Strömungsgeschwindigkeit
der zu mischenden Flüssigkeit
begrenzt, und eine ausreichende Ausbeute des Mischens durch Bewegung
kann durch Schwingung des Bewegungskörpers 14 erhalten
werden.
-
Wenn
zum Beispiel der vorliegende Bewegungsmischer zum Lösen von
Pulver verwendet wird, bleibt, obwohl beinahe das gesamte Pulver
durch Mischen durch Bewegung gelöst
werden kann, eine kleine Menge des Pulvers als ungelöstes Material
zurück,
das sich im Gehäuse 12 anhäuft und
verursacht das Blockieren des Filters 70. Jedoch wird das
ungelöste
Material, das an der inneren Wand des Filters 70 anhaftet,
durch das Bewegungsmesser 16 abgekratzt, das in den Mischkammern 77 und 77L,
umgeben vom Filter 70, schwingt, und das Material wird
dann neu gelöst.
Eine sehr kleine Menge des ungelösten
Materials wird durch den ungefilterten Abflussanschluss 76 nach
draußen
befördert.
Auf der anderen Seite erhöht
sich bei einer chemischen Synthesereaktion die Menge der Komponenten,
wenn die Reaktion beendet ist, was zu einer Verstopfung des Filters 70 führt. Genauer
gesagt, indem sich die Menge des angehäuften, ungelösten oder
nicht reagierten Materials erhöht,
erhöht
sich der innere Druck der Mischkammer 77L, die als Mischungsauswurfabschnitt
fungiert, über
einen vorgegebenen Wert. Nachdem der innere Druck den vorgegebenen
Wert erreicht hat, wird ein auf/zu Ventil 79 für den ungefilterten
Abflussanschluss 76 geöffnet,
um das ungelöste
oder nicht reagierte Material aus dem Gehäuse durch den ungefilterten
Abflussanschluss 76 abzulassen, und, gleichzeitig fällt ein
Druck am Einlassbereich des Rohmaterials, entsprechend dem Ausfluss
der Mischung.
-
Das
auf/zu Ventil 79, das sich automatisch öffnet wenn der Druck am ungefilterten
Abflussanschluss 76 einen vorgegebenen Wert überschreitet,
ist am ungefilterten Abflussanschluss 76 befestigt. Der
ungefilterte Abflussanschluss 76 oder der gefilterte Abflussanschluss 74 hat
eine Struktur, bei der der ungefilterte Abflussanschluss 76 oder
der gefilterte Abflussanschluss 74 umgeschaltet werden
kann, um eine Verbindung mit der Einlassdüse 71 oder 72 herzustellen,
was dazu dient, das Rohmaterial, das dem Gehäuse 12 zur Verfügung gestellt
wird via eines zusätzlichen
Leitungssystem, einzufüllen.
Dementsprechend kann das ungefilterte Material, das aus dem ungefilterten
Abflussanschluss 76 abfliest oder das gefilterte Material,
das aus dem gefilterten Abflussanschluss 74 abfliest, in
das Gehäuse 12 zurückgeführt werden,
was eine Wiederbewegung und eine ausreichende Mischung des Rohmaterials
M1 und M2 ermöglicht.
-
Die
Mitte der Trennplatte 80 ist mit Strömungslöchern 78 perforiert,
die die Form eines Teils des Strömungskanals 75 annehmen,
durch die die zu mischende Flüssigkeit
durchströmt.
Der untere Bereich des Strömungskanals 75,
d.h. eine Abflussseite, die ein Boden des Gehäuses 12 ist, ist mit
dem oberen Ende des ungefilterten Abflussanschlusses 76 verbunden,
das sich nach unten erstreckt, und das auf/zu Ventil 79 ist
in der Nähe
des Mittelpunktes des ungefilterten Abflussanschlusses 76 angebracht.
Das auf/zu Ventil 79 öffnet
sich automatisch, wobei es einer Druckkraft der unter Druck stehenden
Luft oder eines elastischen Körpers 82,
wie zum Beispiel einer Feder, entgegenwirkt. Ein Membranluftventil,
das als ein Sicherheitsventil fungiert, kann als ein auf/zu Ventil
verwendet werden. Weiterhin kann, indem eine Druckanzeige 27 angebracht
wird, die einen internen Druck am ungefilterten Abflussanschluss 76 misst,
das öffnen
und schließen
des auf/zu Ventils 79, entsprechend eines Signals der Druckanzeige 27,
gesteuert werden.
-
Der
zylindrisch geformte Filter 70 ist an der Mischkammer 77L angebracht
und bildet den untersten Bereich des Gehäuses 12. Der Filter 70 umschließt im untersten
Bereich den äußeren Umfang
des Strömungskanals 75 in
der Röhre 73L und
fungiert als Sieb zum Separieren einer Mischung. Als spezieller
Filter 70 wird ein Filtrationselement aus einem feinen
Gitter aus Edelstahl oder Keramik verwendet. Ein Ende des gefilterten Abflussventils 74,
das sich in seitliche Richtung erstreckt, ist mit einer seitlichen
Oberfläche
der Röhre 73L verbunden,
die am untersten Bereich des Gehäuses 12 untergebracht
ist. Aus dem gefilterten Ablaufanschluss 74 fließt eine
flüssige
Mischung, die vom Filter 70 abgeschieden wird, aus dem
Gehäuse 12 heraus.
-
Es
sollte angemerkt werden, dass im Falle von Lösung ungelöstes Material (ungefiltertes
Material), das in der Mischkammer 77L verbleibt, dem Strömungskanal 75 für eine weitere
Zirkulation zurückgeführt werden
kann. Um eine Re-Zirkulation
zu erreichen, wird ein Leitungssystem konstruiert, indem das untere
Ende des ungefilterten Abflussanschlusses 76 mit den Einlassdüsen 71 und 72 durch
ein Leitungssystem verbunden wird, wobei ein Richtungssteuerungsventil
(nicht abgebildet) verwendet wird.
-
Weiterhin
wird, da der Filter 70 zum Separieren einer Mischung im
Gehäuse 12 derart
angebracht ist, dass er den Bewegungskörper 14 einschließt, gelöste Flüssigkeit,
erhalten, zum Beispiel aus einem Lösungsverfahren eines Pulvers,
durch den Filter 70 gefiltert und separiert. Auf der anderen
Seite werden Materialien, bestehend aus kleinen Molekülen, zum
Beispiel ein unreagiertes Rohmaterial oder ein Lösungsmittel, bei dem Polymerizationsreaktion
aufgrund unzureichender Mischung nicht ausreichend beendet wurde,
auch gefiltert. Die gefilterten Materialien fließen durch den gefilterten Abflussanschluss 74 aus
dem Gehäuse 12 ab.
Nach dem Verlassen können
die gefilterten Materialien von dem gefilterten Abflussanschluss 74,
den Einlassdüsen 71 und 72 für einen
Rückfluss
wieder zurückgeführt werden.
-
Da
eine Produktmischung keine der ungelösten Materialien und Rückstände, wie
oben beschrieben, enthält,
kann eine homogene Produktmischung mit kleinen Unregelmäßigkeiten
erhalten werden. Weiterhin kann, da ein nicht-fehlerhaftes Produkt
gefiltert wird und von einem fehlerhaften Produkt getrennt wird,
ausschließlich
das nicht-fehlerhafte Produkt extrahiert werden. Ferner kann, wenn
unreagiertes Material oder ungelöstes
Material aufgrund unzureichender Mischung zurückbleibt, das Material in das
Gehäuse
zurückgeführt werden
und ausreichend durch das wiederholte Bewegen in Gehäuse 12 gemischt
werden. Mit anderen Worten, indem die Effektivität der Reaktion erhöht wird,
erreicht durch Mischen der Rohmaterialien durch Bewegung, kann das
Bilden von Fehlerhaften Produkten auf ein Minimum reduziert werden,
was den Produktertrag bedeutsam erhöht.
-
Wie
oben beschrieben, der Bewegungsmischer entsprechend der vorliegenden
Ausführungsform, kann
modifiziert werden, indem die Form verändert wird oder der Bewegungsbereich
des Bewegungsmessers 16, indem die Trennplatte 80 mit
Löchern
perforiert wird, und/oder indem der obere Bereich der Mischkammer 77 als
eine, wie oben beschriebene Vorbewegungs-Mischkammer verwendet wird.
-
Im
Folgenden wird der Arbeitsvorgang des, wie oben beschriebenen, Bewegungsmischers
beschrieben.
-
Bei
einem Bewegungsmischer, der wie oben aufgebaut ist, schwingt, nachdem
flüssiges
Rohmaterial M1 und M2 dem Gehäuse 12 zugeführt wurde,
der Bewegungskörper
hoch und runter, während
die Rohmaterialien M1 und M2 durch das Gehäuse 12 fließen, und
Mischen durch Bewegung wird im Strömungskanal 75 ausgeführt. Bei
diesem Vorgang kollidieren die Rohmaterialien mit dem Bewegungskörper 14 und
den Trennplatten 80 und fließen nach unten, wobei sie die
Strömungslöcher 78 in
der Trennplatte 80 durchfließen, was die Abstiegsgeschwindigkeit
der Rohmaterialien M1 und M2 reduziert. Die hoch und runter Schwingung
des Bewegungskörpers 14 stellt
die Effizienz der Bewegungsmischung sicher. Das Gehäuse 12,
in das Rohmaterialien M1 und M2 gasförmig, flüssig, pulverförmig oder ähnlich eingefüllt wird,
wird zur Lösung,
chemischen Synthesereaktionen, usw. verwendet.
-
Das
Lösen,
ausgeführt
durch die Verwendung des Bewegungsmischers, wird im Folgenden beschrieben.
In diesem Fall ist das untere Ende des ungefilterten Abflussanschlusses 76 mit
der Einlassdüse 71 derart verbunden,
dass das ungelöste
Material S, ausgestoßen
vom unfiltrierten Abflussanschluss 76, dem Gehäuse 12 zur
Wiederverarbeitung zurückgeführt wird.
Als Beispiel einer Lösung
von Flüssigkeit-Pulver,
werden eine Lösungsflüssigkeit
und ein körniges
Pulver jeweils als Rohmaterialien verwendet. Indem beide Rohmaterialien M1
und M2 gemischt werden, um die Lösungsreaktion
einzuleiten, wird das körnige
Pulver durch die Lösungsflüssigkeit
gelöst.
Folglich durchströmt
eine gelöste
Substanz F des körnigen
Pulvers M2 den Filter 70 via Strömungskanal 75 in der
Mischungskammer 77L, die sich im untersten Bereich befindet,
und bewegt sich dann hin zu einem Umfangsbereich der Mischkammer 77L.
-
Die
gelöste
Substanz F, die sich aus der Mischkammer 77L bewegt hat,
wird aus dem Gehäuse 12 durch
den Abflussanschluss 74 nach draußen befördert, und dabei wird lediglich
die gelöste
Substanz F, das kein ungelöstes
Material S enthält,
extrahiert. Auf der anderen Seite wird ein körniges Pulver, das aufgrund fehlerhaften
Mischens nicht gelöst
ist, d.h. ungelöstes
Material S, von dem ungefilterten Abflussanschluss 76 zu
der Einlassdüse 72 zurück geführt und
anschließend
wieder durch Bewegung Gemischt. Da auf diese Art und Weise das Vorhandensein
von ungelösten
Komponenten, resultierend aus fehlerhaftem Mischen, unterdrückt wird,
können
die Produkterträge
entsprechend erhöht
werden.
-
Wie
in 10A, 10B, 11A und 11B gezeigt,
kann eine Schleifspindel 84 zum zermalmen ungelöster Substanzen
(Klumpen), die nach der Lösung
des Pulvers übrig
bleiben, angebracht werden, um das Pulver noch weiter zu zerteilen,
und um die Lösungseffizienz
weiter zu erhöhen.
Genauer gesagt wird die Schleifspindel 84 an die Betriebswelle 15 so
befestigt, dass sie mit der Schwingung des Bewegungskörpers 14 verbunden
ist. Bezüglich
eines Aufbaus kann die Schleifspindel 84 unabhängig vom
Filter 70 bereitgestellt werden, wie in 10A und 10B dargestellt
ist, oder kann sich im Filter 70 befinden, wie in 11A und 11B dargestellt
ist. In beiden Fällen
wird ungelöste
Substanz zwischen der äußeren Oberfläche der Schleifspindel 84 (Englisch: „which
is finished in file form")
und der inneren Wand des Gehäuses 12 oder
der inneren Wand des Filters 70 gequetscht und dann zerdrückt. Es
sollte angemerkt werden, dass die durchlässigen Löcher 84A, die die
Schleifspindel 84 in vertikaler Richtung durchdringen,
als Strahlwege ausgebildet sind, um damit den Widerstand einer Presskraft,
die auf die Schleifspindel 84 während der Abwärtsbewegung ausgeübt wird,
zu reduzieren und auch um ihre pulsierende Bewegung zu verhindern.
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Die
charakteristischste Eigenschaft des Bewegungsmischers betrifft den
Filter 70, der den Strömungskanal 75 umschließt. Dieser
wird in einem Zustand bereitgestellt, in dem er mit dem unteren
Bereich des Bewegungsmischers verbunden ist. Durch den Filter 70 wird
eine gelöste
Flüssigkeit
aus der Mischkammer 77L via gefilterten Abflussanschluss 74,
nach der Beendigung des Mischens durch Bewegung, entfernt. Auf der
anderen Seite wird die ungelöste
Substanz S zum Weiterbearbeiten in dem Gehäuse 12, in die Einlassdüsen 71 oder 72 zurückgeführt. Im
Folgenden wird Reaktion beschrieben, die durch den Bewegungsmischer
eingeleitet wird.
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Als
ein Beispiel einer Flüssigkeit-zu-Flüssigkeit
Reaktion, wird ein Zusatzstoff mit einem Monomer gemischt um eine
Reaktion einzuleiten, was zu einer Erhöhung der Viskosität führt, wenn
das Monomer polymerisiert wird. Die erhöhte Viskosität wiederum
bewirkt eine Steigerung des Drucks in Gehäuse 12 über einen vorbestimmten
Wert hinaus. Wenn der vorbestimmte Wert überschritten wird, öffnet sich
ein auf/zu Ventil 79, indem die Presskraft eines elastischen
Körpers 81 überwunden
wird, was das entfernen von Materialien, die nicht durch den Filter 70 passen,
d.h. gemischte Substanz S, deren molekulare Größe groß ist, über den Abflussanschluss 76 erlaubt.
-
Auf
der anderen Seite durchfließt
eine Substanz, die in soweit ungenügend gemischt ist, dass die
Viskosität
nicht erhöht
ist, d.h. eine Substanz, deren molekulare Größe klein aufgrund unzureichender
Mischung ist, den Filter 70 via Strömungskanal 75 in der
Mischkammer 77L, die sich im untersten Bereich befindet,
und bewegt sich dann zum Umfang der Mischkammer 77L. Die
gefilterte Substanz F bewegt sich dann durch den gefilterten Abflussanschluss 74 aus
der Mischkammer 77L heraus, wo die gefilterte Substanz
F den Einlassdüsen 71 oder 72 zurückgeführt wird.
Anschließend,
wird die gefilterte Substanz F wieder in das Gehäuse 12 eingefüllt und
weiter durch Bewegung gemischt. Entsprechend kann der Produktertrag
erhöht
werden, indem das Ausbilden unreagierter Substanzen, aufgrund mangelhafter
Mischung, unterbunden wird.
-
In
diesem Fall werden nur Substanzen, bei denen ausreichende Reaktion
durch Mischen durch Bewegung auftritt, aus dem Gehäuse 12 heraus
befördert,
und unvollständig
reagierte Substanzen werden in das Gehäuse zurück geführt. Mit anderen Worten, da
Komponenten im Endzustand gefiltert werden, wo die Reaktion abgeschlossen
ist, werden nur Produkte ausreichender Qualität, die hinreichend wenige unreagierte
Substanzen enthalten, extrahiert. Es sollte angemerkt werden, das
die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform
beschränkt
ist und für
eine Reihe von Anwendung verwendet werden kann. Zum Beispiel können, obwohl
in der oberen Ausführungsform
die Einlassdüse
für das
Rohmaterial im oberen Bereich des Gehäuses angebracht ist und der
Abflussanschluss im unteren Bereich des Gehäuses angebracht ist, diese
Düsen auch
umgekehrt angebracht werden, um Mischen durch Bewegung auszuführen, wobei
das eingefüllte
Rohmaterial gezwungen wird nach oben zu fließen, abhängig vom Typ des Rohmaterials
oder der Reaktion, oder abhängig
von physikalischen Eigenschaften des zu extrahierenden, aus der
Reaktion hervorgegangenen Produkts.
-
Im
Folgenden wird ein Verfahren zur Mischung durch Bewegung entsprechend
der vorliegenden Ausführungsform
beschrieben. Das Verfahren zum Mischen durch Bewegung, entsprechend
dieser Ausführungsform,
ist ein Verfahren, bei dem Pulver und Flüssigkeit durch schwingungsförmige Bewegung
gemischt werden. Beispiel: der Bewegungsmischer 10, dargestellt
in 1, nachdem gleichzeitig das Pulver und die Flüssigkeit
in das Gehäuse
eingefüllt
wurden, das ein schwingendes Bewegungsmesser enthält.
-
Ein
anderes Bewegungsmischverfahren entsprechend dieser Ausführungsform
umfasst die Schritte eines gemischten Pulverbildungsvorganges, worin
zwei oder mehr Pulver vorgemischt werden, um ein gemischtes Pulver
herzustellen, und worin das gemischte Pulver und die Flüssigkeit
gleichzeitig in das Gehäuse eingefüllt und
anschließend
durch Schwingung bewegt werden.
-
Zum
Beispiel sei ein Fall genannt, bei dem eine erste Mischung hergestellt
wird, indem ein Kleber mit einem Lösungsmittel vermischt wird,
und eine zweite Mischung danach hergestellt wird, indem ein Aushärtemittel
oder ähnliches
zur ersten Mischung hinzugefügt
wird: Wenn die erste Mischung von hoher Viskosität ist, ist es gewöhnlich schwierig
das Aushärtemittel
gleichmäßig mit
der ersten Mischung zu vermischen. Indem jedoch zwei oder mehr Pulver
gemischt werden und anschließend
das vorgemischte Pulver mit einer Flüssigkeit, entsprechend des
Verfahrens zum Mischen durch Bewegung dieser Ausführungsform,
vermischt wird, wird der Vorgang zur Herstellung einer gleichmäßigen Vermischung
des Aushärtemittels
stark vereinfacht.
-
In
noch einem weiteren Verfahren zum Mischen durch Bewegung entsprechend
dieser Ausführungsform,
kann der Grad des Mischens durch Bewegung im Strömungskanal angemessen verändert werden.
Auf diese Weise wird es möglich
ein Objekt grob zu bewegen, und anschließend das grob gemischte Objekt
gründlich
zu mischen, was in eine gleichmäßige Mischung
resultiert. Weiterhin könne,
indem grobe Bewegung nach der gründlichen
Bewegung ausgeführt
wird, die Umstände
der bewegten Mischung korrigiert werden; zum Beispiel, kann eine
Mischung, die Schaum enthält,
entgast werden.
-
Der
Bewegungsmischer und das Verfahren zum Mischen durch Bewegung entsprechend
irgendeiner oben beschriebenen Ausführungsform kann auch beispielsweise
zur Herstellung von, Silikonöl
(silicon oil), Silikonprodukte (silicon products), wie zum Beispiel
Silikongummi (silicon gum), Farbe, Kosmetika, Nahrungsmittel, Maische,
wie Zement, verwendet werden. Im Besonderen ist es möglich eine
Mischung anzufertigen, die eine Viskosität aufweist, die so hoch ist
wie die von Mischungen, die gewöhnlich
mit Rührwerken,
wie Knetmaschinen, hergestellt werden. Zusätzlich kann ein Pulver und
eine Flüssigkeit
gemischt werden, die sogar ein Gewichtsverhältnis von ungefähr 1 zu
1 aufweisen, wie experimentell gezeigt wurde.
-
Beispiele
-
Weiter
unten werden Beispiele zum Mischen von Pulver und Flüssigkeit
beschrieben, die den Bewegungsmischer der Erfindung verwenden. Beispiel
1 Vorbereitung
der kosmetischen Basis: Tabelle
1
| Hauptmasse | 100
Massenanteile |
| Pulver: | |
| fluoridierter
Talk | 17
Massenanteile in Prozent |
| fluoridierter
Glimmer | 39
Massenanteile in Prozent |
| Nylonpulver | 5
Massenanteile in Prozent |
| Zinkstearate | 3
Massenanteile in Prozent |
| fluoridierter
Hautfarbpigment | 30
Massenanteile in Prozent |
| Ethyl-para-hydroxybenzoate | 1
Massenanteile in Prozent |
| Öl: | |
| Silikonöl (silicon
oil) (6 mm2/s) | 2
Massenanteile in Prozent |
| Flüssigparaffin | 3
Massenanteile in Prozent |
| Zusatzflüssigkeit: | |
| Flüssigkeit: | |
| 1,3-butylenglycol | 6
Massenanteile in Prozent |
| gereinigtes
Wasser | 94
Massenanteile in Prozent |
-
Nachdem
die Pulver, aufgelistet in Tabelle 1, zerdrückt und gemischt wurden, wurden
die Öle
zu den zerdrückten
und gemischten Pulvern beigemischt, um 100 Massenanteile für die Hauptmasse
für die
Kosmetikbasis herzustellen. Anschließend wurden 5 Massenanteile
der Flüssigkeit,
die aus 1,3-butylenglycol
und gereinigtem Wasser besteht, durch die Flüssigkeitseinlassöffnung 50 des
Mischers, dargestellt in 1, eingefüllt, und 100 Massenanteile
der Hauptmasse wurden durch die Pulvereinlassöffnung 52 des Mischers
in das Gehäuse 12 eingefüllt, und
anschließend
durch schwingungsförmige
Bewegung gemischt, um eine gleichmäßige Mischung zu erhalten.
Die gewonnene Mischung wurde dann in einen runden mittelgroßen Teller
gegeben, gepresst und dann etwa 9 Stunden bei 50°C getrocknet. Die Festigkeit
der resultierenden, gepressten Artikel wurde durch Falltests gemessen,
bei dem ein festes pulverförmiges
kosmetisches Material, das in den mittelgroßen Teller gegeben wurde, in
ein Pulverformteil eingebracht wurde. Anschließend wurde das Pulverformteil
aus einer Höhe
von 50 cm auf ein Sperrholzlaminat mit 2 cm Dicke fallen gelassen.
In dem Test wurde das Endresultat von 50 mal, bis das feste pulverförmige kosmetische
Material vom Pulverformteil abblätterte, erhalten.
-
Beispiel 2
-
Herstellung von, mit Silikonmakromolekülen (silicon
marcomolecule) überzogenes,
Pulver:
-
Als
Pulver wurden 100 Gramm rundes Silica US-10 (mit durchschnittlichem
Teilchendurchmesser von 10 μm
und hergestellt von MITSUBISHI RAYON Co., Ltd.) durch die Pulvereinlassöffnung in
den Bewegungsmischer eingefüllt,
entsprechend der vorliegenden Erfindung, wie in 1 dargestellt.
Währenddessen,
wurden 5 Gramm Phenylpolysilan in 65 Gramm Toluol gelöst, das
als Flüssigkeit über die
Flüssigkeitseinlassöffnung des
Bewegungsmischers dieser Erfindung, eingefüllt wurde. Nachdem das Pulver
und die Flüssigkeit durch
Schwingung eine Minute lang bewegt wurden, wurde eine flüssige Masse
erhalten. Die flüssige
Masse wurde einer Temperatur von 80°C bei einem Druck von 6 Kilopascal
ausgesetzt, um 30 Gramm Toluol abzudampfen. Als ein Resultat wurde
Phenylpolysilan-behandeltes kugelförmiges Silica erhalten, das über dem verbliebenen
flüssigen
Toluol verbreitet war. Anschließend
wurde diese Toluolphase, die Phenylpolysilan-behandeltes kugelförmiges Silica
und 35 Gramm Wasser enthält,
einzeln in den Bewegungsmischer dieser Erfindung eingefüllt und
schwingender Bewegung unterworfen, was die flüssige Eigenschaft reduzierte,
da das Wasser mit der Toluolphase gemischt wurde, die Phenylpolysilan-behandeltes kugelförmiges Silica
enthält.
Indem dann gleichzeitig 35 Gramm Toluol und 30 Gramm Wasser verdampft
wurden, wurde gezeigt, dass das Phenylpolysilan-behandelte kugelförmige Silica
seine Kugelförmige
Gestallt beibehalten hat, beinahe ohne Kohäsion.
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Beispiel 3
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Herstellung von flüssigem Silikongummigemisch
(liquid silicon gum compound):
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Zunächst, wurden
45 Teile geradekettigen Diemethylpolysiloxans (mit Viskosität von 10,000
cSt), deren molekulare Kette durch Dimethylvinyl Gruppe an beiden
Enden abgedichtet war, und 3 Teile 1,1,1,3,5,7,7,7-Octamethyl-3,5-Dihydroxytetrasilioxan
gemischt. Dieser Mischung wurden 55 Teile Silikonpulver (silicon
pouder) (NIPSIL LP (registriertes Warenzeichen) hergestellt von
Nihon Silica) beigemischt, um ein vorgemischtes Pulver herzustellen.
Anschließend
wurde das vorgemischte Pulver durch die Pulvereinlassöffnung am
Bewegungsmischer dieser Erfindung eingefüllt, während 116 Teile des obigen
Dimethylpolysiloxans durch die Flüssigkeitseinlassöffnung des
Bewegungsmischers dieser Erfindung eingefüllt wurden. Die Temperatur
wurde allmählich
von 10°C
auf 280°C
von den Einlassöffnungen
nach unten hin erhöht.
Als ein Resultat wurde eine flüssige
Silikongummibasis (silicon rubber base) am Abflussanschluss erhalten.
Weiterhin wurden, bezogen auf 100 Teile der gewonnenen Silikongummibasis
(silicon rubber base), 25 Teile geradekettigen Diemethylpolysiloxans,
3 Teile Methyl hydrogen polysiloxane als Vernetzungshilfe, 0.3 Teile
von 1% isopropyl alcohol Lösung,
die eine hexachloro-platinic Säure
als ein Platinkatalysator ist, und 0.3 Massenanteile von Ethynylcyclohexanol
als Reaktionhemmer vermischt. Die Mischung wurde 10 Minuten bei
120°C gehärtet um
ein Blatt herzustellen. Ein Teststück des Blattes wurde, für eine Ausdehnung
um 100%, einer Hin- und Herbewegung (das Teststück wurde mehrmals zwischen
0–100%
gedehnt), bei einer Geschwindigkeit von 300 Wiederholungen pro Minute,
unterzogen, in Übereinstimmung
mit JIS-K-6301 Standard, um die Anzahl der Hin- und Herbewegung
zu messen, bis das Teststück
gebrochen wurde. Per Messung wurde gezeigt, dass eine Ermüdungsgrenze
des Teststücks
bei 12.5 Millionen mal lag, was ein gewünschtes Resultat war.
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Durch
die Verwendung des Bewegungsmischers entsprechend der vorliegenden
Erfindung, wurden in den obigen Anwendungen Pulver und Flüssigkeit
gleichmäßig gemischt.
Weiterhin wurde gefunden, dass alle obigen Produkte, die als Resultat
der Mischung erhalten wurden, ausgezeichnete Eigenschaften aufwiesen. Es
sollte angemerkt werden, dass indem der Bewegungsmischer und das
Verfahren zum Mischen durch Bewegung für andere Anwendungen als die
oben beschriebenen, verwendet wird, eine Mischung, die gleichmäßig durch Bewegung gemischt ist und eine Komponente,
die gleichmäßig reagiert
ist, aus jeder Kombination von Flüssigkeit und Pulver hergestellt
werden kann, und zwar für
jedes gewünschte
Mischungsverhältnis
von Pulver und Flüssigkeit,
und mit jeder gewünschten
Viskosität.
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Die
oben offenbarten Ausführungsformen
stellen eine vielseitige Vorrichtung zum Mischen von Pulver und
Flüssigkeit
durch Bewegung bereit, bei der die Kombinationen von zu mischendem
Pulver und Flüssigkeit im
wesentlichen unbegrenzt sind, und die ein ausgezeichnetes Vermögen zur
gleichmäßigen Mischung
von Pulver und Flüssigkeit
aufweist.
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In
einer Vorrichtung zum Mischen von Pulver und Flüssigkeit durch Bewegung, wie
oben beschrieben, können
wenigstens zwei Dichtungen, die das Ausfließen der Flüssigkeit von einer Schwingungsquellenseite erlauben
und gleichzeitig die Schwingungsquelle vor dem Eindringen von Flüssigkeit
schützt,
zusätzlich
in das Gehäuse
eingebaut werden. Die Flüssigkeitseinlassöffnung,
die an einer Position über
oder unter der Pulvereinlassöffnung
liegt, kann so ausgebildet sein, dass die Flüssigkeit in einen Raum zwischen
den Dichtungen eingefüllt
werden kann.
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Indem
die Flüssigkeit
aus dem Raum, der zwischen den zwei Dichtungen ausgebildet ist,
eingefüllt wird,
kann das Pulver, das durch die Pulvereinlassöffnung, die über oder
unter der Flüssigkeitseinlassöffnung liegt,
eingefüllt
wird, sofort mit der Flüssigkeit
in Kontakt kommen, die von oben oder von unten durchfließt. Das verhindert,
dass das Pulver ansteigt und sich an einer oberen inneren Wand des
Gehäuses
absetzt, oder sich an dem oberen Bereich des Bewegungskörpers festsetzt.
Auf diese Weise kann das Pulver und die Flüssigkeit in einem spezifizierten
Massenverhältnis
beinahe augenblicklich durch Bewegung gemischt werden.
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Wie
bereits erwähnt,
kann in einer Vorrichtung, wie oben beschrieben, ein Filter zusätzlich in
das Gehäuse
derart eingebaut werden, dass er den Bewegungskörper umschließt.
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Indem
eine bewegte Mischung durch einen Filter gefiltert wird, kann eine
gleichmäßigere Mischung erhalten
werden.
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Eine
Vorrichtung, wie oben beschrieben, kann weiterhin einen gefilterten
Abflussanschluss enthalten, durch den die durch den Filter gefilterte
Mischung ausfließt,
und einen ungefilterten Abflussanschluss enthalten, durch den eine
Mischung, die nicht durch einen Filter gefiltert werden kann ausfließt. Die
Vorrichtung, bei der der ungefilterte Abflussanschluss mit einem
auf/zu Ventil verbunden ist, das sich öffnet wenn ein innerer Druck
am ungefilterten Abflussanschluss einen vorbestimmten Wert erreicht
oder überschreitet
oder ein auf/zu Ventil, das sich in regelmäßigen Zeitintervallen öffnet.
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(Die
oben beschriebene Vorrichtung kann auch eine Anschlussdüse enthalten,
die den gefilterten oder ungefilterten Abflussanschluss mit der
Einlassdüse
verbindet.)
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Indem
beispielsweise der ungefilterte Abflussanschluss mit der Einlassdüse verbunden
ist, kann eine gewünschte
gefilterte Mischung mit verbessertem Ertrag erhalten werden.
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Wie
beschrieben wurde, können
durch die Verwendung der vorliegenden Erfindung verschiedene Arten
von Pulver und Flüssigkeit
einfach und gleichmäßig durch
schwingungsförmige
Bewegung gemischt werden. Obwohl die offenbarten Ausführungsformen
mittels erklärender
Beispiele beschrieben wurden, soll es so verstanden werden, dass
der Anwendungsbereich der Ansprüche
nicht auf die speziellen Ausführungsformen beschränkt ist
und alle Ausführungsformen,
definiert durch die angefügten
Ansprüche,
einschließt.