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DE927006C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer feinstbearbeiteten Schokoladenmasse - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer feinstbearbeiteten Schokoladenmasse

Info

Publication number
DE927006C
DE927006C DES26127A DES0026127A DE927006C DE 927006 C DE927006 C DE 927006C DE S26127 A DES26127 A DE S26127A DE S0026127 A DES0026127 A DE S0026127A DE 927006 C DE927006 C DE 927006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mass
dehumidification
gap
chocolate mass
alternating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES26127A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Sollich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES26127A priority Critical patent/DE927006C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE927006C publication Critical patent/DE927006C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/10Mixing apparatus; Roller mills for preparing chocolate
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/12Chocolate-refining mills, i.e. roll refiners
    • A23G1/125Conches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/80Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/82Combinations of dissimilar mixers
    • B01F33/821Combinations of dissimilar mixers with consecutive receptacles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer feinstbearbeiteten Schokoladenmasse Die Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung der bisher üblichen umständiichen und zeitraubenden Verfahren zur Herstellung einer feinstbearbeiteten Schokoladenmasse aus einem Vorgeniisch der erforderlichen Rohstoffe, wie Kakao, Zucker, Milch usw., die bekanntlich zunächst zu einem Geinischbrei verrieben werden müssen, wonach dann die eigentlichen Entfeuchtungs- und Belüftungsbehandlungen einschließlich der endgültigen Versalbung folgen.
  • Während man bisher die mit der Entfeuchtung, Belüftung und Versalbung einhergehende Entfernung der aromaschädlichen Stoffe aus der Masse gemeinsam mit den anderen Wirkungen in sogenannten Conchen zu erzielen pflegte, strebt die Erfindung eine zeitliche Trennung der Entfeuchtung bis zu einem maximal vertretbaren Zustand von der eigentlichen, mit einer Belüftung verbundenen Versalbung an. Zweck dieser erfindungsgemäßen strengen Unterteilung ist es, die günstigsten Versalbungsbedingungen zu schaffen und damit die Versalbungszeit in ganz außergewöhnlichem Maße herabzusetzen, wobei der Versalbungsprozeß erst zu beginnen hat, wenn die Masse nicht nur nahezu ihres gesamten Wassergehaltes, sondern damit auch aller aromaschädigenden Stoffe in einem wirtschaftlich vertretbaren Höchstmaß vorher beraubt worden i ist. Die nachträglich einsetzende Versalbung bewirkt zusammen mit einer kräftigen und gleichmäßigen Belüftung bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens eine besonders staH bemerkbare Verbesserung des in Kakaobutter und Kakaogrundmasse noch erhalten gebliebenen Aromas.
  • Um die genannten Wirkungen in überzeugendem Maße, betreffend= die zeitliche Verkürzung des gesamten Prozesses, zu erzielen, bedarf es der Durchführung der Maximalentfeuchtung des vorbereiteten Massebreies in einer stetig geförderten dünnen Schicht, und zwar beim Durchgang durch einen Vakuumraum, wobei natürlich auch noch die Möglichkeit gegeben ist, während dieses Durchganges die Kornverfeinerung gegenüber dem Endzustand der Vormischungsbehandlung weiter fortzusetzen.
  • Man hat es also am Austritt aus der Vakuumentfeuchtungszone mit einer nahezu vollständig von den aromaschädlichen und flüchtigen Nebenbestandteilen befreiten und nur noch einen schwer entfern- -baren Restwassergehalt besitzenden Masse zu tun, die zur Entwicklung des gewünschten hocharomatischen Endcharakters der Schokoladenmasse nur noch der bekannten günstigen Sauerstoffbehandlung durch die Luft neben der ständigen Durcheinanderwirbelung der einzelnen Massebestandteile in einer Versalbungszone bedarf, wozu es erfindungsgemäß ebenfalls der Dünnschichtförderung bei gleichzeitiger Ausübung schnell wechselnder innerer Druck- und Zugwirkungen auf die stetig geförderte Masseschicht bedarf.
  • Gegebenenfalls kann der eigentlichen Versalbung auch noch ein bekannter Walzprozeß vorgangehen, der aber außerdem wegen des verhältnismäßig trockenen Zustandes des anfallenden Walzproduktes noch ein Plastischreiben folgen muß, bevor dann die Masse in die eigentliche Versalbungszone eintreten kann. In der letzteren braucht also weder der Wassergehalt der Masse weiter gesenkt zu werden, noch ist es Aufgabe, aromaschädliche Sboffe aus der im obigen Sinne bereits vorbehandelten Masse in der Versalbungszone zu entfernen.
  • Die Versalbungszone dient vielmehr lediglich der Verteilung der Kakaobutter über die gesamten Zuckerkristall- und Kakaoteilohenoberflächen durch ständige relative Verlagerung der Teilchen zueinander.
  • Der gesamte Arbeitsaufwand zur Erzielung eines feinstbearbeiteten Endproduktes ist bei der erwähnten Trennung zwischen Entfeuchtung und der mit Belüftung verbundenen Versalbung wesentlich geringer als bei allen bisher geübten Verfahren, die zur Erzielung des gleichen Ergebnisses unter Umständen eine tagelange Bearbeitung in umständlichen, aus mehreren Aggregaten bestehenden Anlagen mit den entsprechenden nachteiligen Wirkungen auf die Kosten des Endproduktes erforderten. Die bequeme Anwendbarkeit eines stetigen Durchlaufbetriebes unter Wegfall zahlreicher Zwischentransporte von einem Maschinenaggregat zu dem anderen macht das erfindungsgemäße Verfahren insbesondere zur Erzielung großer Mengenleistungen bei niedrigen Preisen der Schokoladenerzeugnisse geeignet.
  • Während für die Entfeuchtungszone lediglich die Förderung des vorbereiteten Massebreies in stetig fortschreitender dünner Schicht im Vakuumraum bei ausreichendem freiem Querschnitt über der Masseoberfläche zum Abströmen der Brüden usw. erforderlich ist und auch für die Umwandlung des Vorgemisches in die Breiform die verschiedensten bekannten Förder- und gleichzeitig quetschenden Einrichtungen benutzt werden können, ist es erfindungsgemäß ganz besonders zweckmäßig, die Versalbung der maximal entfeuchteten Schokoladenmasse in einem Spaltkanal vorzunehmen, dessen lichte Weite in ständigem schnellem Wechsel zwischen zwei Grenzwerten geändert wird.
  • Unter den verschiedenen Möglichkeiten der Veränderung der Spaltweite bei einer im Durchlaufbetrieb arbeitenden Versalbungsvorrichtung erscheint erfindungsgemäß eine Ausführungsform mit zwei den Förderspalt zwischen sich bildenden scheiben-, kegel- oder bandförmigen Rotationskörpern bevorzugt, von denen mindestens der eine absolut und relativ zum anderen schnelle Atmungsbewegungen im Sinne der abwechselnden Erweiterung und Verengung des Förderspaltes auszuführen baut.
  • Darüber hinaus kann die Verlagerung der einzelnen Massebestandteile in der Versalbungszone noch durch zusätzliche Relativdrehung des einen gegenüber dem anderen, gegebenenfalls fest stehenden, der beiden dann gleichachsig zu lagernden Rotationskörper gefördert werden.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Beschleunigung und Begünstigung des Versalbungsprozesses innerhalb des Spaltes besteht -darin, daß man den Massestrom an einem Ultraschallschwinger vorbeileitet, der so angeordnet wird, daß er im gesamten Bereich des Versalbungsspaltes wirksam ist.
  • Am einfachsten läßt sich erfindungsgemäß dieser Ultraschallschwinger - gegenüber dem Ende des Massezuführungskanals zu der Spaltzone zentral anordnen, so daß er bei Ausführung seiner axialen Schwingungsbewegungen im Sinne eines axial bewegten Ventilkörpers den Austrittsringquerschnitt abwechselnd verengt und erweitert.
  • Ein Ausführungsbeispiel für die praktische Verwirklichung eines Verfahrens zur Herstellung einer veredelten Schokoladenmasse im Sinne der Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich, in der Abb. 1 einen Gesamtlängsschnitt durch eine zur Durchführung des Verfahrens erforderliche Maschinenanlage für stetigen Durchlaufbetrieb und Abb. 2 einen schematischen senkrechten Querschnitt durch die Vormisch- und Vakuumentfeuchtungszone zeigt.
  • Die einzelnen Schokoladenbestandteile, wie Kakao, Zucker, Milch usw., werden in dem mit einem Rührwerk 2 versehenen Grohmischer 1 zu einer Vermischung vereinigt, die entweder stetig oder in Teilmengen in kurzen Abständen aus dem mit Klappe 3 verschlossenen unteren Auslaß in ein liegendes Zwillingsgehäuse 4 abgegeben wird. Das letztere ist mit gleichzeitig mischenden und fördernden Arbeitsorganen 5 ausgestattet, die gleichzeitig die Aufgabe haben, die noch teilweise in dem Vorgemisch mitgeführten Ballungen und Klumpen auf dem Durchlaufwege an der geriffelten bzw. irgendwie rauh ausgebildeten Gehäuseinnenfläche zu einem langsam plastisch werdenden Brei zu verreiben.
  • Auf den Wellenenden der erwähnten Rührwerke befinden sich Schneckenverschlußkörper 5', die die Austrittsöffnung aus dem Zwillingsgehäuse 4 vollständig gegenüber dem nachfolgenden Vakuumentfeuchtungsraum 6, 7 dicht abschließen, wobei die in den Schneckengängen des Verschlußkörpers 5' enthaltene breiige Masse selbst gegen den im Vakuumraum herrschenden Unterdruck einen dichten Abschluß gewährleistet.
  • Da die Fördermittel leistungsmäßig so ausgestaltet sind, daß sie eine Überschußförderung bewirken, sind sowohl die Zwillingsräume 4 als auch die nachfolgenden Vakuumräume nur in dünner Schicht auf ihrer Unterseite mit Masse bedeckt, so daß also ein genügender freier Raum zur Entfeuchtung bzw.
  • Abdunstung des Wassers und der aromaschädlichen Stoffe aus der großen Masseoberfläche zur Verfügung steht und das ungehemmte Absaugen dieser Brüden usw. stattfinden kann. Die Entfeuchtung wird ganz besonders dadurch begünstigt, daß in den unteren, zweckmäßigerweise ebenfalls paarweise vorhandenen Vakuumräumen die Schneckenkörper 8 ebenfalls nur teilweise in ibren Schneckengängen mit Masse ausgefüllt sind, die durch den Umlauf der Schnecken gleichmäßig in dünner Schicht über die großen inneren Behälterflächen verteilt wird.
  • Eine solche Verteilung unter Belassung großer freier Querschnitte für den Abzug der Brüden ist, wie schon oben angedeutet, ohne weiteres durch die Überschußleistung der Schnecken 8 als Förderelemente möglich.
  • Im praktischen Betrieb fördert das Schneckenpaar ständig außerdem Masse in den oberen Keilraum zwischen ihnen, wo sich ein gewisser Massevorrat ständig erhält, aus dem ein umlaufender Mitnehmer 26 ständig Masse zur Verteilung auf die Innenfläche des darüberliegenden Gehäusezylinders 7 entnimmt. Es sind demnach die günstigsten Bedingungen durch eine schnelle Entfeuchtung der Masse in dem in mehrere Einzelgehäuse aufgeteilten Vakuumraum vorhanden. Diese Aufteilung ergibt den aus der Abb. I ersichtlichen Zickzackweg der Masse, wobei die mittleren Räume 6, die auch paarweise vorhanden sein können, die Förderung der aus dem Gehäuse 4 nach unten austretenden Masse in der Gegenrichtung auf die Eintritts seite des unteren Vakuumgehäuseteiles 7 übernehmen.
  • Die Schneckenkörper 8 in dem unteren Gehäuseteil besitzen an ihrem Ende ebenso dicht eingepaßte Abschlußschneckenkörper II, wie sie oben bereits erläutert worden sind, so daß also auch am Ende des Durchlaufweges ein sicherer Abschluß des Vakuumraumes gegenüber der Atmosphäre ge; währleistet ist.
  • Durch einen Stutzen I2 gelangt dann die auf diese Weise weitgehend entfeuchtete Masse entweder unmittelbar in die später noch näher zu beschreibende Versalbungszone oder, falls aus irgendwelchen Gründen noch eine weitere Kornverfeinerung nötig ist, in den Aufgabetrichter eines üblichen Schokoladenwalzwerkes, von dessen oberer Walze die nunmehr wieder krümelig gewordene Schokoladenmasse durch einen Schaber I3 entnommen wird, um nochmals durch ein ähnliches Aggregat gefördert und in einer zweiten Stufe entfeuchtet zu werden, wie sie schon auf der linken Seite der Abb. I dargestellt und oben in ihrer Wirkung beschrieben worden ist. Eine nochmalige Darstellung dieses Aggregats erübrigt sich. Der Vakuumanschluß ist mit 25 bezeichnet.
  • Naturgemäß kann die Masse durch Ummantelung der einzelnen Gehäuse je nach Wunsch mehr oder weniger von außen zur Begünstigung des Ausdampfungs- bzw. Entfeuchtungsprozesses auf ihrem Gesamtdurchlaufwege in üblicher Weise beheizt werden. Die Durchlaufrichtungen der Masse in den einzelnen Gehäuseteilen sind durch Pfeile angedeutet, ebenso wie in der Querschnittszeichnung Drehsinnpfeile angebracht sind.
  • Aus der zweiten unter Umständen nötig werden den Entfeuchtungsstufe gelangt die nunmehr maximal entfeuchtete Masse durch den Förderdruck des Abschlußschneckenkörpers 11' in den Austrittsstutzen I4 des Vakuumgehäuses, an den sich gleichachsig ein durch zwei konzentrisch ineinanderliegende, z. B. scheiben- oder kegelförmige Rotationskörper 2I und 23 gebildeter Förderspalt anschließt. Der eine der beiden Rotationskörper 21 ist mit einer vom Hauptantrieb in. Drehung versetzten Zahnradnabe verbunden, so daß während der Förderung des Schokoladenbreies durch den Spalt von innen nach außen eine intensive Umwälzung der einzelnen Masseteilchen zueinander bewirkt wird.
  • Darüber hinaus wird der andere, sich nicht drehende Rotationskörper 23 in schnelle axiale Hinundherbewegungen durch einen Kurbeltrieb 24 versetzt.
  • Der Spalt 27 wird dadurch also abwechselnd verengt und erweitert, wobei kräftige Druckstöße auf die in dünner Schicht durch den Spalt strömende Schokoladenmasse mit auf sie ausgeübten Zugwirkungen, die unter Umständen sogar Hohlsog bewirken können, abwechseln. Diese Atmungsbewegung führt zu einem schnellen, stoßweisen Einströmen von Frischluftmengen von außen, die dann heim Wiederzusammendrücken der Schicht wieder ausgepreßt werden, also eine wirksame Sauerstoffbahandlung der Schokoladenmasse in der Versalbungszone hervorrufen.
  • Die Homogenisierung der Masse in der Versalbungszone kann ferner noch begünstigt und auch beschleunigt werden durch Anordnung eines in axialer Richtung vor dem Austrittsstutzen 14 schwingenden Ultraschallschwingers 20, der den Strömungsringquerschnitt abwechselnd in schneller Folge verengt und wieder erweitert und somit die gesamte Flüssigkeit in seiner Umgebung in innere Schwingungen versetzt. Die Wirkung solcher Schwinger auf Gemische von Flüssigkeiten und festen Körpern ist bekannt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPPBUCHE: I. Verfahren zur Herstellung einer feinstbearbeiteten Schokoladenmasse aus einem Vofgemisch der erforderlichen Rohstoffe, wie Kakao, Zucker, Milch usw., die zunächst zu einem Gemischbrei verrieben werden, wonach dann die Entfeuchtungs- und Belüftungsbehand- lungen einschließlich der endgültigen Versalbung folgen, dadurch gekennzeichnet, daß a) die Maximalentfeuchtung des vorbereiteten Massefreies in stetig geförderter dünner Schicht im Vakuumraum in kürzester Zeit, mit oder ohne Fortsetzung der Kornverfeinerung dabei, geschieht und daß b) die Belüftungs- und Versalbungsbehandlung erst nach abgeschlossener Maximalentfeuchtung, gegebenenfalls unter Vorschaltung eines Walzprozesses mit nachfolgendem Plastischreiben, ebenfalls in dünner Schicht bei gleichzeitiger Ausübung abwechselnder innerer Druck- und Zugwirkungen auf die stetig geförderte Maslseschicht einisetzt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des' Verfahrens nach Anspruch I, Absatz b, gekennzeichnet durch Förderung der maximal entfeuchteten Schokoladenmasse durch einen Spaltkanal, dessen lichte Weite sich in ständigem schnellem Wechsel zwi,schen zwei Grenzwerten ändert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei den Förderspalt zwischen sich bildende scheiben-, kegel- oder bandförmige Rotationskörper, von denen mindestens einer relativ zum anderen schnelle Atmungsbewegungen im Sinne der abwechselnden Erweiterung und Verengerung des Förderspaltes ausführt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zusätzliche Relativdrehung des einen' gegenüber dem anderen, gegebenenfalls fest stehenden, der beiden gleichachsig gelager@ ten Rotationskörper.
  5. 5. Voirichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch Anordnung eines vom Massestrom bespülten, im Bereich des Versalbungsspaltes (27) wirksamen Ultraschallschwingers (20).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zentrale Anordnung des Ultraschallschwingers, (20) gegenüber dem Ende des Massezuführungskanals zum Versalbungsspalt (27), vorzugsweise in Form eines den Austrittsringquerschnitt abwechselnd verengenden und erweiternden Ventilkörpers.
DES26127A 1951-12-01 1951-12-01 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer feinstbearbeiteten Schokoladenmasse Expired DE927006C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275343B (de) * 1963-04-08 1968-08-14 Rolf Beetz Verfahren und Vorrichtung zum Mischen und Kneten von Schokoladenmasse od. dgl.
FR2604865A1 (fr) * 1986-10-13 1988-04-15 Clextral Procede et installation de preparation d'une pate sucree a tartiner
EP0262300A3 (en) * 1986-08-29 1989-02-08 Werner & Pfleiderer Gmbh Process and apparatus for making chocolate masses
DE3943570C2 (de) * 1988-06-13 1993-11-18 Callebaut Nv Conche und Conchierverfahren zum Betrieb derselben
EP2446957A3 (de) * 2005-09-28 2012-08-22 China Tobacco Hunan Industrial Corporation Vorrichtungen für die Zugabe von Tabakstaub zu Papier zur Herstellung eines Tabakblättchens

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