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1. Gebiet
der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Rotoren. Genauer bezieht
sich die vorliegende Erfindung auf Spinnrollenrotoren, die drehbar
an einer Rolleneinheit einer Spinnrolle befestigt sind und die Angelschnur
um eine Spule wickeln.
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2. Informationen
zum Stand der Technik
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Spinnrollen
umfassen üblicherweise
eine Rolleneinheit, einen Rotor und eine Spule. Die Rolleneinheit
ist an einer Angelrute montiert. Der Rotor ist drehbar an der Rolleneinheit
montiert und dient zur Führung
der Angelschnur, die auf die Spule gewickelt wird. Der Rotor umfasst
eine Rotoreinheit und einen Schnurfangbügel, der schwenkbar an der
Rotoreinheit befestigt ist. Die Rotoreinheit weist einen zylindrischen
Abschnitt (Beispiel eines Stützabschnitts)
auf, der drehbar an der Rolleneinheit montiert ist, und einen ersten
und einen zweiten Rotorarm, die einander gegenüberliegend montiert sind und
sich von der Hinterseite des zylindrischen Abschnitts in radialer
Richtung nach außen
erstrecken. Die zwei Rotorarme weisen einen ersten und einen zweiten
Verknüpfungsabschnitt
auf, die am hinteren Ende des zylindrischen Abschnitts gegenüberliegend angeordnet
sind, und einen ersten und einen zweiten Armabschnitt, die sich
von diesen Verknüpfungsabschnitten
ab biegen und sich mit einem bestimmten Zwischenraum zum zylindrischen
Abschnitt nach vorne erstrecken. Der zylindrische Abschnitt weist
am hinteren Ende einen ringförmigen
Abschnitt mit großem
Durchmesser, dessen Durchmesser größer als die anderen Abschnitte
ist, und das Paar Verknüpfungsabschnitte
auf, das sich von gegenüberliegenden
Positionen auf der Außenumfangsfläche des
Abschnitts mit großem
Durchmesser in radialer Richtung nach außen erstreckt.
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Der
Schnurfangbügel
führt die
Angelschnur zur Spule und umfasst ein erstes Bügelstützelement, das schwenkbar an
der Spitze des ersten Armabschnitts montiert ist, ein zweites Bügelstützelement,
das schwenkbar an der Spitze des zweiten Armabschnitts montiert
ist, ein Schnurlaufröllchen, das
drehbar an der Spitze des ersten Bügelstützelements montiert ist, und
einen aus einem Stück
Draht hergestellten Bügel,
der das Schnurlaufröllchen
und das zweite Bügelstützelement
verbindet.
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Unter
dieser Art von Rotoren weisen die Rotoren, die bekannt sind, den
ersten und den zweiten Verknüpfungsabschnitt
auf, die in der Drehungsrichtung lang gemacht sind, wobei mindestens
einer des ersten oder des zweiten Armabschnitts mit einer Öffnung versehen
ist. Dadurch, dass die zwei Verknüpfungsabschnitte in der Drehungsrichtung
lang gemacht werden, kann für
die zwei Rotorarme in der Drehungsrichtung eine hohe Steifigkeit
aufrechterhalten werden. Ferner kann der Rotor durch das Bereitstellen
des Armabschnitts mit einer Öffnung
leichter gemacht und mit einem unkonventionellen Design versehen
werden. In Spinnrollen, die mit einem Rotor ausgestattet sind, der
einen solchen Öffnungsabschnitt
aufweist, wird der Armabschnitt mit der Öffnung herkömmlicherweise von der äußeren Seite
in radialer Richtung mit einem Abdeckungselement abgedeckt.
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Wenn,
wie oben beschrieben, der Armabschnitt mit der Öffnung mit einem Abdeckungselement
abgedeckt wird, erscheint es möglich,
unterschiedliche Arten von Rollen zu entwickeln, bei denen durch
das Abdeckungselement unterschiedliche Grade der Freilegung der Öffnung ermöglicht werden.
Einige Abdeckungselemente könnten
zum Beispiel die gesamte Öffnung
abdecken, während
andere Abdeckungselemente mindestens einen Abschnitt der Öffnung freilegen
oder die gesamte Öffnung
freilegen könnten.
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Das Ändern des
Grades der Freilegung der Öffnung
auf diese Art und Weise führt
jedoch, abhängig
vom Grad der Freilegung, zu Unstimmigkeiten bei der Masse des Abdeckungselements.
Dementsprechend besteht das Risiko, dass das Drehgleichgewicht des
Rotors mit einem Abdeckungselement im Gleichgewicht sein kann, aber
mit einem anderen Abdeckungselement aus dem Gleichgewicht sein kann.
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Hinsichtlich
des Obengenannten besteht ein Bedarf an einem Spinnrollenrotor,
der die oben erwähnten
Probleme des Stands der Technik behebt. Diese Erfindung befasst
sich mit diesem Bedarf auf dem Stand der Technik sowie mit anderen
Bedürfnissen,
die dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, einen Spinnrollenrotor
mit einem Rotorarm zu entwickeln, der mit einer Öffnung bereitgestellt ist,
in dem Änderungen
des Drehgleichgewichts der Abdeckungselemente mit einem abweichenden
Grad der Öffnungsfreilegung
unterdrückt
werden können.
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Gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung umfasst ein Spinnrollenrotor, der drehbar an
einer Rolleneinheit einer Spinnrolle montiert ist, mit der eine
Angelschnur auf eine Spule gewickelt wird, einen Stützabschnitt,
einen ersten und einen zweiten Rotorarm, einen Schnurfangbügel und
ein Abdeckungselement. Der Stützabschnitt
ist drehbar an einem Ende der Rolleneinheit montiert. Der erste
und ein zweiter Rotorarm erstrecken sich in einer Richtung von der
Rolleneinheit weg und sind dabei in radialer Richtung von einer
Position, die bezüglich
der radialen Richtung dem Ende des Stützabschnitts auf der Rolleneinheitsseite
gegenüberliegt,
nach außen gebogen.
In mindestens einem des ersten oder des zweiten Rotorarms ist eine Öffnung gebildet.
Das Abdeckungselement deckt die äußere Seite
des ersten oder des zweiten Rotorarms, welcher die Öffnung aufweist,
ab. Das Abdeckungselement weist einen Masseneinstellungsabschnitt
auf, um seine Masse so einzustellen, dass sie innerhalb eines zuvor
festgelegten Bereichs liegt. Der Masseneinstellungsabschnitt legt
mindestens einen Abschnitt der Öffnung frei
oder schließt
die Öffnung.
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Bei
diesem Rotor kann dann, falls Abdeckungselemente mit einem unterschiedlichen
Freilegungsgrad der Öffnung
an der äußeren Seite
des Rotorarms mit der Öffnung
montiert werden, mit dem Masseneinstellungsabschnitt die Masse der
Abdeckungselemente vorher auf einen zuvor festgelegten Bereich eingestellt
werden. Unter Benutzung zum Beispiel eines Abdeckungselements, das
die gesamte Öffnung
schließt
oder eines Abdeckungselements, das die gesamte Öffnung freilegt, kann als Referenz die
Masse eines Abdeckungselements, bei dem mindestens ein Abschnitt
der Öffnung
freigelegt ist, mit dem Masseneinstellungsabschnitt eingestellt
werden, so dass seine Masse innerhalb eines zuvor festgelegten Bereichs
fällt.
Folglich ist es möglich, Änderungen
des Drehgleichgewichts von Abdeckungselementen mit unterschiedlichen
Graden der Freilegung der Öffnung
zu unterdrücken.
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Gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung umfasst der Schnurfangbügel bei einem Spinnrollenrotor
gemäß dem ersten
Aspekt ein erstes und ein zweites Bügelstützelement, die schwenkbar an
entsprechenden Enden des ersten und des zweiten Rotorarms montiert
sind, eine ortsfeste Welle, die am ersten Bügelstützelement bereitgestellt ist,
ein Schnurlaufröllchen,
das drehbar an der ortsfesten Welle montiert ist, eine ortsfeste
Wellenabdeckung, die am vorderen Ende der ortsfesten Welle bereitgestellt
ist, und einen Bügel,
der das zweite Bügelstützelement und
die ortsfeste Wellenabdeckung verbindet. Die Öffnung ist im zweiten Rotorarm
gebildet. In diesem Fall ist der erste Rotorarm, an dem das erste
Bügelstützelement
montiert ist, wobei das Schnurlaufröllchen daran montiert ist,
mit der Öffnung
versehen, so dass ein Mechanismus wie eine Bügelauslösevorrichtung einfach auf der
ersten Rotorarmseite untergebracht werden kann.
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Gemäß dem dritten
Aspekt der Erfindung umfasst der Masseneinstellungsabschnitt bei
einem Spinnrollenrotor gemäß dem ersten
oder dem zweiten Aspekt ein oder eine Vielzahl von Durchgangslöchern, die
das Abdeckungselement perforieren. In diesem Fall können die
Durchgangslöcher
eine Vielzahl von Designs annehmen, wobei dabei zugleich der Freilegungsgrad
der Öffnung
verändert
werden kann.
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Gemäß dem vierten
Aspekt der Erfindung umfasst der Masseneinstellungsabschnitt bei
einem Spinnrollenrotor gemäß dem ersten
oder dem zweiten Aspekt eine Vertiefung, die im Abdeckungselement
gebildet ist. In diesem Fall kann die Vertiefung, die nicht ganz
hindurch verläuft,
eine Vielzahl von Designs annehmen, wobei dabei zugleich die Masse bei
einer verschlossenen Öffnung
eingestellt werden kann.
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Gemäß dem fünften Aspekt
der Erfindung ist der Masseneinstellungsabschnitt bei einem Spinnrollenrotor
gemäß dem dritten
oder dem vierten Aspekt ein Abschrägungsabschnitt, der um das Durchgangsloch
oder um die Vertiefung gebildet ist. In diesem Fall kann die Masse,
zusätzlich
zu den Durchgangslöchern
oder der Vertiefung, auch mittels des Abschrägungsabschnitts eingestellt
werden, so dass die Einstellung der Masse sogar noch einfacher wird.
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Diese
und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden dem Fachmann aus der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung deutlich werden, welche zusammen mit den beigelegten
Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung offenbart.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Nun
wird auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug genommen, die einen Teil dieser ursprünglichen
Offenbarung bilden:
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1 ist
eine Ansicht der linken Seite einer Spinnrolle gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Querschnittsansicht der linken Seite der Spinnrolle, die in 1 gezeigt
ist;
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3 ist
eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht des Rotors gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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4 ist
eine Innenansicht des ersten Rotorarms gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5 ist
eine Draufsicht des zweiten Rotorarms gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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6 ist
eine Draufsicht des zweiten Abdeckungselements gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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7 ist
eine Querschnittsansicht des zweiten Abdeckungselements, wie entlang
VII-VII in 6 gesehen;
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8 ist
eine Seitenansicht des Verschiebeelements gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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9 ist
eine Draufsicht des zweiten Abdeckungselements gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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10 ist
eine Querschnittsansicht des zweiten Abdeckungselements, wie entlang
X-X in 9 gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gesehen.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausgewählte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
erläutert.
Es wird dem Fachmann auf dem Gebiet aus dieser Offenbarung ersichtlich
werden, dass die folgende Beschreibung der Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung nur zu Darstellungszwecken bereitgestellt ist und nicht, um
die Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche und deren Entsprechungen
definiert, einzuschränken.
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Gesamtkonfiguration
und Konfiguration der Rolleneinheit
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Wie
in 1 und 2 gezeigt, umfasst eine Spinnrolle
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung einen Drehknopf 1, eine Rolleneinheit 2,
einen Rotor 3 und eine Spule 4. Die Rolleneinheit 2 soll
an einer Angelrute montiert werden und stützt drehbar den Drehknopf 1.
Der Rotor 3 wickelt Angelschnur auf die Spule 4 und
wird an der Vorderseite der Rolleneinheit 2 drehbar gestützt. Die Angelschnur
wird um die Außenumfangsfläche der Spule 4 gewickelt,
die an der Vorderseite des Rotors 3 angeordnet ist und
vor- und zurückverschoben
werden kann. Es sei angemerkt, dass der Drehknopf 1 entweder
an der linken Seite der Rolleneinheit 2 montiert werden
kann, wie in 1 gezeigt, oder an der rechten
Seite der Rolleneinheit 2, wie in 2 gezeigt.
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Die
Rolleneinheit 2 umfasst hauptsächlich ein Gehäuse 2a,
das den Rotor 3 und die Spule 4 stützt, und
einen Deckel 2b, der abnehmbar an das Gehäuse 2a geschraubt
ist.
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Das
Gehäuse 2a ist
durch Spritzguss aus, zum Beispiel, einem auf einem Polyamid basierendem
Kunstharz hergestellt, das durch Glasfasern verstärkt ist.
Das Gehäuse 2a weist
eine Öffnung 25 auf,
in der ein Mechanismusunterbringungsraum 26 bereitgestellt
ist. Der Mechanismusunterbringungsraum 26 bringt einen
Rotorantriebsmechanismus 5, einen Oszillationsmechanismus 6 und
einen Kraftübertragungsmechanismus
(in den Zeichnungen nicht gezeigt) unter. Der Rotorantriebsmechanismus 5 dreht
den Rotor 3. Der Oszilliermechanismus 6 dient, durch
das Vor- und Zurückverschieben
der Spule 4, der gleichförmigen Aufwicklung der Angelschnur.
Der Kraftübertragungsmechanismus überträgt die Drehung
des Drehknopfs 1 auf den Oszilliermechanismus 6.
Ein im Wesentlichen kreisförmiger
Drehungsstützabschnitt 27 zum
drehbaren Stützen
des Rotors ist an der Vorderseite des Gehäuses 2a bereitgestellt.
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Der
Deckel 2b ist, zum Beispiel, durch Druckgießen einer
Aluminiumlegierung hergestellt. Wie in 1 gezeigt,
umfasst der Deckel 2b einen dünnwandigen Abdeckungsabschnitt 35,
der die Öffnung 25 des
Gehäuses 2a abdeckt.
Ebenso ist ein Befestigungsabschnitt 36 gezeigt, der sich
vom Abdeckungsabschnitt 35 nach oben erstreckt.
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Konfiguration
des Rotors
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Wie
in 2 gezeigt, umfasst der Rotor 3 einen
zylindrischen Abschnitt 30, einen ersten und einen zweiten
Rotorarm 31 und 32, einen Schnurfangbügel 44 und
ein erstes und ein zweites Abdeckungselement 46 und 47.
Der zylindrische Abschnitt 30 ist drehbar an einem Ende
des Rollenkörpers 2 montiert.
Der zylindrische Abschnitt 30 ist mit einem Hohlraum 3a bereitgestellt,
der in seinem hinteren Ende gebildet ist. Der erste und der zweite
Rotorarm 31 und 32 sind an den Seiten des zylindrischen
Abschnitts 30 einander gegenüberliegend angeordnet. Der
Schnurfangbügel 44 ist
schwenkbar am vorderen Ende der zwei Rotorarme 31 und 32 montiert
und führt
Spinnschnur zur Spule 4. Das erste und das zweite Abdeckungselement 46 und 47 decken
die Außenseite
der zwei Rotorarme 31 und 32 ab. Der zylindrische
Abschnitt 30 und die zwei Rotorarme 31 und 32 sind
einteilig gebildet und sind, zum Beispiel, aus einem Kunstharz hergestellt.
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Der
zylindrische Abschnitt 30 befindet sich auf der Außenumfangsseite
des Drehungsstützabschnitts 27 des
Gehäuses 2a.
Eine vordere Wand 33 ist an einem vorderen Abschnitt des
zylindrischen Abschnitts 30 gebildet, und eine Bosse 33a ist
im Zentrum der vorderen Wand 33 gebildet. Ein vorderer Abschnitt 12a des
Ritzels 12 und der Spulenwelle 15 verlaufen durch
ein Durchgangsloch in der Bosse 33a. Eine Mutter 34 ist
an der Vorderseite der vorderen Wand 33 angeordnet und
diese Mutter 34 sichert den Rotor 3 am Ritzel 12,
indem sie ihn an einen mit Außengewinde
versehenen Abschnitt schraubt, der am vorderen Ende 12a des
Ritzels 12 gebildet ist.
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Wie
in 3 und 4 gezeigt, umfasst der erste
Rotorarm 31 einen ersten Verknüpfungsabschnitt 31a,
der sich an einer Umfangsfläche
an der Hinterseite des zylindrischen Abschnitts 30 befindet, und
einen ersten Armabschnit 31b, der sich auswärts biegt
und sich vom ersten Verknüpfungsabschnit 31a nach
vorne erstreckt. Der erste Verknüpfungsabschnitt 31a weitet
sich an der Hinterseite des zylindrischen Abschnitts 30 in
peripherer Richtung und ist in gleichmäßiger peripherer Fortsetzung
vom zylindrischen Abschnitt 30 gebildet. Der erste Armabschnitt 31b ist
in gleichmäßiger Fortsetzung
vom ersten Verknüpfungsabschnitt 31a gebildet
und erstreckt sich mit einem bestimmten Zwischenraum zum zylindrischen
Abschnitt 30 nach vorne. Der erste Armabschnitt 31b erstreckt
sich nach vorne, so dass sich seine Spitze bezüglich der Spulenwelle 15 in
einem Winkel von annähernd
2° weitet.
Ein erstes Bügelstützelement 40 ist
schwenkbar an der Außenumfangsseite
an der Spitze des ersten Armabschnitts 31a montiert.
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Das
erste Bügelstützelement 40 ist
mit einem Befestigungsstift 37, der an den ersten Rotorarm 31 geschraubt
ist, am ersten Rotorarm 31 befestigt. Der Befestigungsstift 37 ist
aus einem Bolzen mit einem hexagonalen Loch und gleichmäßigen Kanten
hergestellt, so dass sich die Angelschnur nicht an dessen Kopf verfängt. Ein
Schnurlaufröllchen 41 zum
Führen von
Angelschnur zur Spule 4 und eine ortsfeste Wellenabdeckung 45,
die am ersten Bügelstützelement 40 fixiert
ist, sind an der Vorderseite des ersten Bügelstützelements 40 montiert,
wobei sich das Schnurlaufröllchen 41 zwischen
dem ersten Bügelstützelement 40 und
der ortsfesten Wellenabdeckung 45 befindet. Das Schnurlaufröllchen 41 ist
drehbar an der Spitze des ersten Bügelstützelements 40 montiert.
Die ortsfeste Wellenabdeckung 45 ist wie ein verformter
Kegel mit einer zugespitzten Spitze geformt. Eine ortsfeste Welle 45a ist
zum drehbaren Stützen
des Schnurlaufröllchens 41 einteilig
mit der ortsfesten Wellenabdeckung 45 gebildet. Das vordere
Ende der ortsfesten Welle 45a ist am ersten Bügelstützelement 40 fixiert.
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Wie
in 3 und 5 gezeigt, umfasst der zweite
Rotorarm 32 einen zweiten Verknüpfungsabschnitt 32a,
der sich an einer Umfangsfläche
an der Hinterseite des zylindrischen Abschnitts 30 befindet, und
einen zweiten Armabschnitt 32b, der sich auswärts biegt
und sich vom zweiten Verknüpfungsabschnitt 32a nach
vorne erstreckt. Der zweite Verknüpfungsabschnitt 32a ist
in gleichmäßiger peripherer Fortsetzung
vom zylindrischen Abschnitt 30 gebildet. Der zweite Armabschnitt 32b ist
mit einem bestimmten Zwischenraum zum zylindrischen Abschnitt 30 ebenso
in gleichmäßiger Fortsetzung
vom Verknüpfungsabschnitt 32a gebildet.
Der zweite Armabschnitt 32b erstreckt sich nach vorne,
so dass sich seine Spitze bezüglich
der Spulenwelle 15 in einem Winkel von annähernd 2° weitet.
An seiner Basis ist der zweite Armabschnitt 32b mit einer
im Wesentlichen dreieckigen Öffnung 32c versehen.
Ein zweites Bügelstützelement 42 ist
schwenkbar an der Außenumfangsseite
an der Vorderseite des zweiten Armabschnitts 32b montiert.
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Ein
Bügel 43,
hergestellt durch Krümmen
eines Drahts in eine annähernde
U-Form, wie in 3 gezeigt, ist ortsfest zwischen
die Spitze der ortsfesten Wellenabdeckung 45 und das zweite
Bügelstützelement 42 gekoppelt.
Das erste und das zweite Bügelstützelement 40 und 42,
das Schnurlaufröllchen 41,
der Bügel 43 und
die ortsfeste Wellenabdeckung 45 machen einen Schnurfangbügel 44 aus,
der die Angelschnur zur Spule 4 führt. Der Schnurfangbügel 44 kann
zwischen einer in 2 gezeigten Schnurwickelstellung
und einer Schnurfreigabestellung, die durch das ruckartige Bewegen
des Schnurfangbügels 44 aus
der Schnurwickelstellung erzielt werden kann, geschwenkt werden.
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Das
erste und das zweite Abdeckungselement 46 und 47 sind
abnehmbar mit Schrauben an der Außenumfangsseite des ersten
und des zweiten Rotorarms 31 und 32 montiert.
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Das
erste Abdeckungselement 46 deckt die gesamte radiale Außenseite
des ersten Rotorarms 31 ab. Auf seiner inneren Seite ist
ein Bügelauslösemechanismus 48 angeordnet,
der, wenn der Rotor 3 gedreht wird, den Schnurfangbügel 44 aus
der Schnurfreigabestellung in seine Schnurwickelstellung zurückstellt
und der beide Stellungen in ihren entsprechenden Zuständen hält.
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Das
zweite Abdeckungselement 47 deckt die Außenseite
des zweiten Rotorarms 32 in radialer Richtung ab. Wie in 6 und 7 gezeigt,
ist das zweite Abdeckungselement 47 mit drei ovalen Durchgangslöchern 65a, 65b und 65c versehen,
die einen Abschnitt der Öffnung 32c des
zweiten Armabschnitts 32b freilegen. Diese Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c wirken
als dekorativer Masseneinstellungsabschnitt. Die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c sind
einzig für
dekorative Zwecke bereitgestellt; sie werden nicht verwendet, um
das Abdeckungselement 47 mit jedwedem anderen Element zu
koppeln. Die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c sind
an Positionen gebildet, die, verglichen mit dem Rest des zweiten
Abdeckungselements 47, weiter nach innen vertieft sind.
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9 und 10 zeigen
ein Abdeckungselement 147 gemäß einer anderen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Das Abdeckungselement 147 weist
eine Vertiefung 165 auf, die der dekorative Masseneinstellungsabschnitt
ist. Die Vertiefung 165 ist einzig zum dekorativen Zweck
gebildet. Die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c und
die Vertiefung 165 stellen die Masse der Abdeckungselemente 47 und 147 ein,
so dass der Unterschied zwischen dem Gewicht des Abdeckungselements 47 und
dem Gewicht der Abdeckungselemente 147 weniger als 1 g,
besser weniger als 0,5 g beträgt.
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Unter
Rückbezug
auf 3 sind Vertiefungsabschnitte 66a, 66b und 66c,
die zur Kante der Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c hin
geringfügig schräg vertieft
sind, zwischen den Durchgangslöchern 65a, 65b und 65c und
der Fläche
des zweiten Abdeckungselements 47 gebildet. Das Bereitstellen der
Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c und
der Vertiefungsabschnitte 66a, 66b und 66c macht
es möglich,
eine Produktlinie von Rotorarmen der gleichen Form mit unterschiedlichen
Designs bereitzustellen und unterschiedliche Modelle von Rollen
mit unterschiedlichen Designs bereitzustellen. Da die Masse mit
den Durchgangslöchern 65a, 65b und 65c eingestellt
werden kann, wird es des Weiteren möglich, Fluktuationen des Drehgleichgewichts
des Abdeckungselements 47 mit unterschiedlichen Graden der
Freilegung der Öffnung 32c zu
unterdrücken.
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Im
wie oben beschriebenen konfigurierten Rotor 3 sind die
Rotorarme 31 und 32 nach außen gebogen, so dass die herüber gekrümmten Abschnitte
eliminiert wurden. Demgemäß besteht
kein Problem von Spannungskonzentrationen, die bei herüber gekrümmten Abschnitten
auftreten. Daher wird die Spannung ausgeglichen, und die Stärke des
Rotorarms kann erhalten werden, ohne dessen Wände dicker machen zu müssen. Folglich
kann die Stärke erhöht werden,
während
ein Rotor 3 mit leichterem Gewicht erzielt wird. Außerdem sind
der zylindrische Abschnitt 30, die zwei Verknüpfungsabschnitte 31a und 32a und
die zwei Armabschnitte 31b und 32b in gleichmäßiger Fortsetzung
voneinander gebildet, so dass die Spannung an diesen Verknüpfungsabschnitten
ebenfalls gemindert wird und eine größere Stärke erhalten werden kann. Des
Weiteren ist der zweite Rotorarm 32 mit einer Öffnung 32c versehen, so
dass ein leichteres Gewicht erzielt wird. Zudem weiten sich die
Basisabschnitte der zwei Rotorarme 31 und 32 in
der peripheren Richtung, so dass die Steifigkeit der Rotorarme in
der peripheren Richtung ebenfalls erhöht wird, und eine noch höhere Stärke erhalten werden
kann.
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Wie
in 4 gezeigt, umfasst der Bügelauslösemechanismus 48 ein
Verschiebeelement 55, einen Kniehebelfedermechanismus 56 und
ein Schaltelement 57 (siehe 2). Die
Spitze des Verschiebeelements 55 greift in das erste Bügelstützelement 40 ein,
und das Verschiebeelement 55 kann innerhalb des ersten
Rotorarms 31 vor- und zurückverschoben werden. Der Kniehebelfedermechanismus 56 kippt den
Schnurfangbügel 44 zwischen
der Schnurfreigabestellung und der Schnurwickelstellung, und hält den Schnurfangbügel 44 in
den entsprechenden Stellungen. Das Schaltelement 57 ist
an der Vorderseite des Drehungsstützabschnitts 27 bereitgestellt.
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Der
Kniehebelfedermechanismus 56 umfasst eine Führungswelle 56a und
eine Schraubenfeder 56b. Die Spitze der Führungswelle 56a ist
mit dem ersten Bügelstützelement 40 verriegelt.
Die Schraubenfeder 56b ist um die Führungswelle 56a angeordnet
und läuft
an ihrem vorderen Ende spitz zu. Der Kniehebelfedermechanismus 56 kippt
den Schnurfangbügel 44 zwischen
der Schnurfreigabestellung und der Schnurwickelstellung und hält ihn in den
entsprechenden Stellungen, wobei der Totpunkt als Trennungslinie
dient. Der Totpunkt des Kniehebelfedermechanismus 56 ist
bei einer Position näher an
der Schnurfreigabestellung angesetzt.
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Das
Verschiebeelement 55 ist aus einem Draht hergestellt und
seine zwei Enden sind herüber gekrümmt und
weisen in unterschiedliche Richtungen. Das Verschiebeelement 55 wird
von einer in dem ersten Armabschnitt 31b gebildeten Führungsrille 31c geführt und
kann bezüglich
der Rolleneinheit 2 vor- und zurückverschoben werden. Das Ende
der Führungsrille 31c in
der Nähe
der Rolleneinheit 2 ist mit einem Ausschnittsabschnitt 31d bereitgestellt, dessen
vorderes Ende halbkreisförmig
ist. Indem das vordere Ende des Ausschnittsabschnitts 31c halbkreisförmig gemacht
ist, können
Spannungskonzentrationen folglich abgewendet werden, so dass Beschädigungen
aufgrund von daraus herrührenden Rissen
weniger wahrscheinlich werden. Wie in 8 gezeigt,
betragen die Krümmungswinkel α und β auf beiden
Seiten des Verschiebeelements 55 zum Beispiel ungefähr 92°, das heißt, sie
sind geringfügig größer als
90°. Aufgrund
der Krümmung
mit Winkeln, welche geringfügig
größer als
90° sind,
kann das Verschiebeelement 55 entlang dem ersten Rotorarm 31 geführt werden,
selbst wenn sich der erste Rotorarm 31 bezüglich der
Spulenwelle 15 zur Vorderseite hin um ungefähr 2° ausbreitet.
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Wie
in 4 gezeigt, wird durch ein Drückerelement 67 an
der Basisseite des ersten Rotorarms 31 von der radialen
Außenseite
ein Druck auf das Verschiebeelement 55 ausgeübt. Auf
diese Art und Weise wird verhindert, dass das Verschiebeelement 55 ausgehoben
wird. Das Drückerelement 67 ist
ein gestaltetes Element, das aus Kunstharz hergestellt ist, und
umfasst einen Drückerabschnitt 67a,
der auf das Verschiebeelement 55 einen Druck ausübt, und einen
Federhalteabschnitt 67b, der die Basis der Schraubenfeder 56b hält. Das
Drückerelement 67 ist so
befindlich, dass es mit der Innenoberfläche des ersten Abdeckungselements 46 in
Berührung
ist und verhindert, dass das Verschiebeelement 55 mit dem Drückerabschnitt 67a ausgehoben
wird. Der Federhalteabschnitt 67a hält über einen Abstand, der einer Wicklung
der Spule entspricht, die Basis der Schraubenfeder 56b des
Kniehebelfedermechanismus 56. Selbst wenn der Kniehebelfedermechanismus 56 schwenkt,
wird folglich die Schraubenfeder 56b davon abgehalten,
die Führungswelle 56a zu
berühren, und
fehlerhafter Betrieb wird weniger wahrscheinlich.
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Das
Schaltelement 57 wird durch eine schräge Fläche ausgemacht, die an der
Vorderseite des Drehungsstützabschnitts 27 nach
vorne vorsteht und die in der peripheren Richtung schräg gebildet
ist. Wenn der Drehknopf 1 in die Schnurwickelrichtung gewendet
wird, berührt
der Basisabschnitt des Verschiebeelements 55, das durch
das Schwenken in die Schnurfreigabestellung zurückgezogen worden war, das Schaltelement 57,
wobei der Schnurfangbügel 44 in
die Schnurwickelstellung zurückgeleitet wird.
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Des
Weiteren ist der Rotor 3 ist mit einem Rotorbremsmechanismus 58 bereitgestellt,
der den Rotor 3 unter Verwendung des Bügelauslösemechanismus 48 bremst.
Der Rotorbremsmechanismus 58 umfasst das oben beschriebene
Verschiebeelement 55 und ein aus Gummi hergestelltes Bremselement 59,
das die Basisendfläche
des Verschiebeelements 55, wenn in der Schnurfreigabestellung,
berührt. Wenn
der Schnurfangbügel 44 in
die Schnurfreigabestellung geschwenkt wird, zieht sich das Verschiebeelement 55 zurück und berührt das
Bremselement 59, und folglich bremst der Rotorbremsmechanismus 58 den
Rotor 3. Das Bremselement 59 ist an einer kranzförmigen Rille
montiert, die am Drehungsstützabschnitt 27 bereitgestellt
ist.
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Ein
Mechanismus 50 zum Überprüfen der Rückwärtsdrehung,
der die Rückwärtsdrehung
des Rotors 3 überprüft, ist
innerhalb des Hohlraums 3a angeordnet. Der Mechanismus 50 zum Überprüfen der
Rückwärtsdrehung
weist zum Schalten der Einwegkupplung 51 zwischen einem
In-Betriebszustand und einem Außer-Betriebszustand
eine rollkörperartige
Einwegkupplung 51 und einen Betätigungsmechanismus 52 auf.
Ein Außenring
der Einwegkupplung 51 ist am Gehäuse 2a fixiert, und
ein Innenring der Einwegkupplung 51 ist nicht drehbar am
Ritzel 12 fixiert. Der Betätigungsmechanismus 52 umfasst
einen Betätigungshebel 53,
der an der Hinterseite des Gehäuses 2a montiert
ist. Die Einwegkupplung 51 kann durch Schwenken des Betätigungshebels 53 zwischen
den zwei Zuständen
verschoben werden. Im In-Betriebszustand ist keine Rückwärtsdrehung des
Rotors 3 möglich,
während
im Außer-Betriebszustand die
Rückwärtsdrehung
des Rotors 3 möglich ist.
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Konfiguration
der Spule
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Die
Spule 4 befindet sich zwischen dem ersten Rotorarm 31 und
dem zweiten Rotorarm 32 des Rotors 3 und ist mit
einem Widerstandsmechanismus 60, der zwischen der Spulenwelle 15 und
der Spule 4 eingefügt
ist, am vorderen Ende der Spulenwelle 15 festgemacht. Die
Spule 4 umfasst eine Haspelschaftabschnitt 4a,
der zum Beispiel aus einer Aluminiumlegierung hergestellt ist, zum
Wickeln von Angelschnur um ihre Peripherie, einen Mantelabschnitt 4b, der
einteilig mit der Hinterseite des Haspelschaftabschnitts 4a gebildet
ist, und einen vorderen Flanschabschnitt 4c, der an der
Vorderseite des Haspelschaftabschnitts 4a befestigt ist.
Der Haspelschaftabschnitt 4a ist ein zylindrisches Element,
das sich zu der Außenumfangsseite
des zylindrischen Abschnitts 30 des Rotors 3 erstreckt.
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Konfiguration
des Rotorantriebsmechanismus
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Wie
in 2 gezeigt, umfasst der Rotorantriebsmechanismus 5 eine
Hauptgetriebewelle 10, ein Hauptrad 11 und ein
Ritzel 12. Das Hauptrad 11 dreht sich gemeinsam
mit der Hauptgetriebewelle 10, auf der der Drehknopf 1 nicht
drehbar montiert ist. Das Ritzel 12 greift mit dem Hauptrad 11 ineinander. Das
Ritzel 12, welches röhrenförmig ist
und sich dreht, wenn der Drehknopf gewendet wird, wird von der sich
horizontal erstreckenden Spulenwelle 15 durchbohrt. Das
Ritzel 12, das ein aus Metall hergestelltes hohles röhrenförmiges Element
ist, wird von der Spulenwelle 15 durchbohrt. Die Mitte
und die Hinterseite des Ritzels 12 werden mit Lagern 14a und 14b vom
Gehäuse 2a drehbar
gestützt.
Der Rotor 3 ist nicht drehbar am vorderen Ende 12a des
Ritzels 12 montiert.
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Das
Lager 14a auf der vorderen Seite ist ein Kugellager, das
an der inneren Seite des Drehungsstützabschnitts 27 montiert
ist. Das Lager 14b auf der hinteren Seite ist eine mit
einer Krempe versehene Buchse.
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Konfiguration
des Oszillationsmechanismus
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Wenn
der Drehknopf 1 gewendet wird, verschiebt der Oszillationsmechanismus 6 die
Spule 3 über
die Spulenwelle 15 vor und zurück. Die Drehung des Drehknopfs 1 wird über einen
Kraftübertragungsmechanismus
auf den Oszillationsmechanismus 6 übertragen. Wie in 2 gezeigt,
umfasst der Oszillationsmechanismus 6 eine Gewindewelle 21,
ein Gleitstück 22 und
ein getriebenes Rad 23. Die Gewindewelle 21 befindet
sich parallel zur Spulenwelle 15. Das Gleitstück 22 bewegt
sich im Einklang mit der Drehung der Gewindewelle 21 entlang
der Gewindewelle 21 vor und zurück. Das getriebene Rad 23 ist am
vorderen Ende der Gewindewelle 21 montiert. Die Drehung
des Ritzels 12 wird ins Langsame übersetzt und durch den Kraftübertragungsmechanismus auf
das getriebene Rad 23 übertragen.
Die Spulenwelle 15 ist nicht drehbar mit dem Gleitstück 22 gekoppelt,
so dass sich das Gleitstück 22 vor-
und zurückverschiebt
und die Spule 4 in Abstimmung mit der Drehung des Drehknopfs 1 ebenfalls
hin- und herbewegt wird.
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Funktion und
Betrieb der Rolle
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Beim
Auswerfen mit dieser Spinnrolle wird der Schnurfangbügel 44 aus
der Schnurwickelstellung in die Schnurfreigabestellung geworfen.
Dann wird die Angelrute geschwungen und die Ausrüstung wird ausgeworfen. Folglich
wird die Angelschnur spiralförmig
vom vorderen Ende der Spule 4 freigegeben.
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Wenn
die Angelschnur aufgenommen wird, wird der Schnurfangbügel 44 in
die Schnurwickelstellung geworfen. Aufgrund des Bügelauslösemechanismus 48 geschieht
dies automatisch, wenn der Drehknopf 1 in die Schnurwickelrichtung
gedreht wird. Wenn der Drehknopf 1 in die Schnurwickelrichtung
gedreht wird, wird die Drehkraft über die Hauptradwelle 10 und
das Hauptrad 11 auf das Ritzel 12 übertragen.
Die auf das Ritzel 12 übertragene Drehkraft
wird durch den vorderen Abschnitt 12a des Ritzels 12 auf
den Rotor 3 übertragen,
und der Rotor 3 wird in die Schnurwickelrichtung gedreht.
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Demgegenüber wird
die Gewindewelle 21 vom getriebenen Rad 23, das über den
Kraftübertragungsmechanismus
mit dem Ritzel 12 ineinandergreift, gedreht. Dann wird
das mit der Getriebewelle 21 ineinandergreifende Gleitstück 22 durch
die Drehung der Getriebewelle 21 vor- und zurückverschoben.
Dann wird die vom Schnurfangbügel 44 zur
Spule 4 geführte
Angelschnur um den Haspelschaftabschnitt 4a der Spule 4 gewickelt,
so dass die Angelschnur um die Spule 4 gewickelt wird.
Da die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c im
zweiten Abdeckungselement 47 als Masseneinstellungsabschnitte bereitgestellt
sind, schwankt, wenn der Rotor 3 gedreht wird, das Drehgleichgewicht
tendenziell nicht, selbst wenn der Grad der Freilegung der Öffnung verändert wird.
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Andere Ausführungsformen
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- (a) In der oben beschriebenen Ausführungsform wurde
die Masse mittels der Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c eingestellt.
Es ist jedoch ebenfalls möglich,
die Masseneinstellungsabschnitte durch das Bereitstellen von Vertiefungen
oder Abschrägungen
oder anderweitiges Verändern
der Form des zweiten Abdeckungselements 47 zu konfigurieren.
- (b) In den oben beschriebenen Ausführungsformen wurde eine vordere
Spinnrolle der Art mit Widerstand als Beispiel angeführt, aber
die vorliegende Erfindung kann ebenfalls auf die Rotoren von Spinnrollen
mit hinterem Widerstand oder Hebelbremse angewendet werden.
- (c) In den oben beschriebenen Ausführungsformen war der zweite
Rotorarm mit einer Öffnung versehen,
aber es ist ebenfalls möglich,
den ersten Rotorarm mit einer Öffnung
zu versehen. In diesem Fall kann der Bügelauslösemechanismus am zweiten Rotorarm
bereitgestellt sein.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann dann, wenn die Abdeckungselemente mit unterschiedlichen
Graden der Freilegung einer Öffnung
an der äußeren Seite
eines Rotorarms mit einer Öffnung montiert
werden, die Masse des Abdeckungselements mit einem Masseneinstellungsabschnitt
auf einen zuvor festgelegten Bereich eingestellt werden. zum Beispiel
kann ein Abdeckungselement den Masseneinstellungsabschnitt aufweisen,
der die Öffnung gänzlich oder
teilweise schließt,
oder der die Öffnung gänzlich freilegt.
Demgemäß kann die
Masse des Abdeckungselements durch den Masseneinstellungsabschnitt
so eingestellt werden, dass sie innerhalb eines zuvor festgelegten
Bereichs liegt. Folglich ist es möglich, Änderungen des Drehgleichgewichts
der Abdeckungselemente mit unterschiedlichem Grad der Freilegung
der Öffnung
zu unterdrücken.
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Wie
hier verwendet, beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe „vorwärts", „nach hinten", „oberhalb", „nach unten", „vertikal", „horizontal", „unterhalb" und „quer" sowie alle anderen ähnlichen Richtungsbegriffe
auf die Richtungen einer Vorrichtung, die mit der vorliegenden Erfindung
ausgestattet ist. Dementsprechend sollten diese Begriffe, wie benutzt,
um die vorliegende Erfindung zu beschreiben, relativ zu einer mit
der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Vorrichtung interpretiert
werden.
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Die
Begriffe des Grades wie etwa „im
Wesentlichen", „ungefähr" und „annähernd", wie hier verwendet,
bedeuten eine Abweichung des abgewandelten Begriffs in einem angemessenem
Umfang, so dass das Endergebnis nicht bedeutend verändert wird.
Diese Begriffe sollten so ausgelegt werden, dass sie eine Abweichung
von mindestens ±5
% des modifizierten Begriffs umfassen, wenn diese Abweichung nicht
die Bedeutung des Worts, das sie abwandelt, negiert.
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Während nur
ausgewählte
Ausführungsformen
gewählt
wurden, um die vorliegende Erfindung darzustellen, wird dem Fachmann
aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Veränderungen
und Abwandlungen daran vorgenommen werden können, ohne den in den beigefügten Patentansprüchen definierten
Bereich der Erfindung zu verlassen. Des Weiteren dient die vorangehende
Beschreibung der erfindungsgemäßen Ausführungsformen
lediglich zu Darstellungszwecken und sollte die Erfindung, wie durch
die beigefügten
Ansprüche
und ihre Entsprechungen festgelegt, nicht einschränken.