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DE60305354T2 - Rotor für Angelwinde - Google Patents

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DE60305354T2
DE60305354T2 DE60305354T DE60305354T DE60305354T2 DE 60305354 T2 DE60305354 T2 DE 60305354T2 DE 60305354 T DE60305354 T DE 60305354T DE 60305354 T DE60305354 T DE 60305354T DE 60305354 T2 DE60305354 T2 DE 60305354T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
spinning reel
cover
arm
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60305354T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60305354D1 (de
Inventor
c/o Shimano Inc. Masakazu. Sakai-shi. Iwabuchi
c/o Shimano Inc. Keigo. Sakai-shi. Kitajima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shimano Inc
Original Assignee
Shimano Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Shimano Inc filed Critical Shimano Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60305354D1 publication Critical patent/DE60305354D1/de
Publication of DE60305354T2 publication Critical patent/DE60305354T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A01K89/00Reels
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  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Rotoren. Genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Spinnrollenrotoren, die drehbar an einer Rolleneinheit einer Spinnrolle befestigt sind und die Angelschnur um eine Spule wickeln.
  • 2. Informationen zum Stand der Technik
  • Spinnrollen umfassen üblicherweise eine Rolleneinheit, einen Rotor und eine Spule. Die Rolleneinheit ist an einer Angelrute montiert. Der Rotor ist drehbar an der Rolleneinheit montiert und dient zur Führung der Angelschnur, die auf die Spule gewickelt wird. Der Rotor umfasst eine Rotoreinheit und einen Schnurfangbügel, der schwenkbar an der Rotoreinheit befestigt ist. Die Rotoreinheit weist einen zylindrischen Abschnitt (Beispiel eines Stützabschnitts) auf, der drehbar an der Rolleneinheit montiert ist, und einen ersten und einen zweiten Rotorarm, die einander gegenüberliegend montiert sind und sich von der Hinterseite des zylindrischen Abschnitts in radialer Richtung nach außen erstrecken. Die zwei Rotorarme weisen einen ersten und einen zweiten Verknüpfungsabschnitt auf, die am hinteren Ende des zylindrischen Abschnitts gegenüberliegend angeordnet sind, und einen ersten und einen zweiten Armabschnitt, die sich von diesen Verknüpfungsabschnitten ab biegen und sich mit einem bestimmten Zwischenraum zum zylindrischen Abschnitt nach vorne erstrecken. Der zylindrische Abschnitt weist am hinteren Ende einen ringförmigen Abschnitt mit großem Durchmesser, dessen Durchmesser größer als die anderen Abschnitte ist, und das Paar Verknüpfungsabschnitte auf, das sich von gegenüberliegenden Positionen auf der Außenumfangsfläche des Abschnitts mit großem Durchmesser in radialer Richtung nach außen erstreckt.
  • Der Schnurfangbügel führt die Angelschnur zur Spule und umfasst ein erstes Bügelstützelement, das schwenkbar an der Spitze des ersten Armabschnitts montiert ist, ein zweites Bügelstützelement, das schwenkbar an der Spitze des zweiten Armabschnitts montiert ist, ein Schnurlaufröllchen, das drehbar an der Spitze des ersten Bügelstützelements montiert ist, und einen aus einem Stück Draht hergestellten Bügel, der das Schnurlaufröllchen und das zweite Bügelstützelement verbindet.
  • Unter dieser Art von Rotoren weisen die Rotoren, die bekannt sind, den ersten und den zweiten Verknüpfungsabschnitt auf, die in der Drehungsrichtung lang gemacht sind, wobei mindestens einer des ersten oder des zweiten Armabschnitts mit einer Öffnung versehen ist. Dadurch, dass die zwei Verknüpfungsabschnitte in der Drehungsrichtung lang gemacht werden, kann für die zwei Rotorarme in der Drehungsrichtung eine hohe Steifigkeit aufrechterhalten werden. Ferner kann der Rotor durch das Bereitstellen des Armabschnitts mit einer Öffnung leichter gemacht und mit einem unkonventionellen Design versehen werden. In Spinnrollen, die mit einem Rotor ausgestattet sind, der einen solchen Öffnungsabschnitt aufweist, wird der Armabschnitt mit der Öffnung herkömmlicherweise von der äußeren Seite in radialer Richtung mit einem Abdeckungselement abgedeckt.
  • Wenn, wie oben beschrieben, der Armabschnitt mit der Öffnung mit einem Abdeckungselement abgedeckt wird, erscheint es möglich, unterschiedliche Arten von Rollen zu entwickeln, bei denen durch das Abdeckungselement unterschiedliche Grade der Freilegung der Öffnung ermöglicht werden. Einige Abdeckungselemente könnten zum Beispiel die gesamte Öffnung abdecken, während andere Abdeckungselemente mindestens einen Abschnitt der Öffnung freilegen oder die gesamte Öffnung freilegen könnten.
  • Das Ändern des Grades der Freilegung der Öffnung auf diese Art und Weise führt jedoch, abhängig vom Grad der Freilegung, zu Unstimmigkeiten bei der Masse des Abdeckungselements. Dementsprechend besteht das Risiko, dass das Drehgleichgewicht des Rotors mit einem Abdeckungselement im Gleichgewicht sein kann, aber mit einem anderen Abdeckungselement aus dem Gleichgewicht sein kann.
  • Hinsichtlich des Obengenannten besteht ein Bedarf an einem Spinnrollenrotor, der die oben erwähnten Probleme des Stands der Technik behebt. Diese Erfindung befasst sich mit diesem Bedarf auf dem Stand der Technik sowie mit anderen Bedürfnissen, die dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, einen Spinnrollenrotor mit einem Rotorarm zu entwickeln, der mit einer Öffnung bereitgestellt ist, in dem Änderungen des Drehgleichgewichts der Abdeckungselemente mit einem abweichenden Grad der Öffnungsfreilegung unterdrückt werden können.
  • Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung umfasst ein Spinnrollenrotor, der drehbar an einer Rolleneinheit einer Spinnrolle montiert ist, mit der eine Angelschnur auf eine Spule gewickelt wird, einen Stützabschnitt, einen ersten und einen zweiten Rotorarm, einen Schnurfangbügel und ein Abdeckungselement. Der Stützabschnitt ist drehbar an einem Ende der Rolleneinheit montiert. Der erste und ein zweiter Rotorarm erstrecken sich in einer Richtung von der Rolleneinheit weg und sind dabei in radialer Richtung von einer Position, die bezüglich der radialen Richtung dem Ende des Stützabschnitts auf der Rolleneinheitsseite gegenüberliegt, nach außen gebogen. In mindestens einem des ersten oder des zweiten Rotorarms ist eine Öffnung gebildet. Das Abdeckungselement deckt die äußere Seite des ersten oder des zweiten Rotorarms, welcher die Öffnung aufweist, ab. Das Abdeckungselement weist einen Masseneinstellungsabschnitt auf, um seine Masse so einzustellen, dass sie innerhalb eines zuvor festgelegten Bereichs liegt. Der Masseneinstellungsabschnitt legt mindestens einen Abschnitt der Öffnung frei oder schließt die Öffnung.
  • Bei diesem Rotor kann dann, falls Abdeckungselemente mit einem unterschiedlichen Freilegungsgrad der Öffnung an der äußeren Seite des Rotorarms mit der Öffnung montiert werden, mit dem Masseneinstellungsabschnitt die Masse der Abdeckungselemente vorher auf einen zuvor festgelegten Bereich eingestellt werden. Unter Benutzung zum Beispiel eines Abdeckungselements, das die gesamte Öffnung schließt oder eines Abdeckungselements, das die gesamte Öffnung freilegt, kann als Referenz die Masse eines Abdeckungselements, bei dem mindestens ein Abschnitt der Öffnung freigelegt ist, mit dem Masseneinstellungsabschnitt eingestellt werden, so dass seine Masse innerhalb eines zuvor festgelegten Bereichs fällt. Folglich ist es möglich, Änderungen des Drehgleichgewichts von Abdeckungselementen mit unterschiedlichen Graden der Freilegung der Öffnung zu unterdrücken.
  • Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung umfasst der Schnurfangbügel bei einem Spinnrollenrotor gemäß dem ersten Aspekt ein erstes und ein zweites Bügelstützelement, die schwenkbar an entsprechenden Enden des ersten und des zweiten Rotorarms montiert sind, eine ortsfeste Welle, die am ersten Bügelstützelement bereitgestellt ist, ein Schnurlaufröllchen, das drehbar an der ortsfesten Welle montiert ist, eine ortsfeste Wellenabdeckung, die am vorderen Ende der ortsfesten Welle bereitgestellt ist, und einen Bügel, der das zweite Bügelstützelement und die ortsfeste Wellenabdeckung verbindet. Die Öffnung ist im zweiten Rotorarm gebildet. In diesem Fall ist der erste Rotorarm, an dem das erste Bügelstützelement montiert ist, wobei das Schnurlaufröllchen daran montiert ist, mit der Öffnung versehen, so dass ein Mechanismus wie eine Bügelauslösevorrichtung einfach auf der ersten Rotorarmseite untergebracht werden kann.
  • Gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung umfasst der Masseneinstellungsabschnitt bei einem Spinnrollenrotor gemäß dem ersten oder dem zweiten Aspekt ein oder eine Vielzahl von Durchgangslöchern, die das Abdeckungselement perforieren. In diesem Fall können die Durchgangslöcher eine Vielzahl von Designs annehmen, wobei dabei zugleich der Freilegungsgrad der Öffnung verändert werden kann.
  • Gemäß dem vierten Aspekt der Erfindung umfasst der Masseneinstellungsabschnitt bei einem Spinnrollenrotor gemäß dem ersten oder dem zweiten Aspekt eine Vertiefung, die im Abdeckungselement gebildet ist. In diesem Fall kann die Vertiefung, die nicht ganz hindurch verläuft, eine Vielzahl von Designs annehmen, wobei dabei zugleich die Masse bei einer verschlossenen Öffnung eingestellt werden kann.
  • Gemäß dem fünften Aspekt der Erfindung ist der Masseneinstellungsabschnitt bei einem Spinnrollenrotor gemäß dem dritten oder dem vierten Aspekt ein Abschrägungsabschnitt, der um das Durchgangsloch oder um die Vertiefung gebildet ist. In diesem Fall kann die Masse, zusätzlich zu den Durchgangslöchern oder der Vertiefung, auch mittels des Abschrägungsabschnitts eingestellt werden, so dass die Einstellung der Masse sogar noch einfacher wird.
  • Diese und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung deutlich werden, welche zusammen mit den beigelegten Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung offenbart.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nun wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, die einen Teil dieser ursprünglichen Offenbarung bilden:
  • 1 ist eine Ansicht der linken Seite einer Spinnrolle gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Querschnittsansicht der linken Seite der Spinnrolle, die in 1 gezeigt ist;
  • 3 ist eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht des Rotors gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ist eine Innenansicht des ersten Rotorarms gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 5 ist eine Draufsicht des zweiten Rotorarms gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6 ist eine Draufsicht des zweiten Abdeckungselements gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 7 ist eine Querschnittsansicht des zweiten Abdeckungselements, wie entlang VII-VII in 6 gesehen;
  • 8 ist eine Seitenansicht des Verschiebeelements gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • 9 ist eine Draufsicht des zweiten Abdeckungselements gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 10 ist eine Querschnittsansicht des zweiten Abdeckungselements, wie entlang X-X in 9 gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gesehen.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Ausgewählte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es wird dem Fachmann auf dem Gebiet aus dieser Offenbarung ersichtlich werden, dass die folgende Beschreibung der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nur zu Darstellungszwecken bereitgestellt ist und nicht, um die Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche und deren Entsprechungen definiert, einzuschränken.
  • Gesamtkonfiguration und Konfiguration der Rolleneinheit
  • Wie in 1 und 2 gezeigt, umfasst eine Spinnrolle gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen Drehknopf 1, eine Rolleneinheit 2, einen Rotor 3 und eine Spule 4. Die Rolleneinheit 2 soll an einer Angelrute montiert werden und stützt drehbar den Drehknopf 1. Der Rotor 3 wickelt Angelschnur auf die Spule 4 und wird an der Vorderseite der Rolleneinheit 2 drehbar gestützt. Die Angelschnur wird um die Außenumfangsfläche der Spule 4 gewickelt, die an der Vorderseite des Rotors 3 angeordnet ist und vor- und zurückverschoben werden kann. Es sei angemerkt, dass der Drehknopf 1 entweder an der linken Seite der Rolleneinheit 2 montiert werden kann, wie in 1 gezeigt, oder an der rechten Seite der Rolleneinheit 2, wie in 2 gezeigt.
  • Die Rolleneinheit 2 umfasst hauptsächlich ein Gehäuse 2a, das den Rotor 3 und die Spule 4 stützt, und einen Deckel 2b, der abnehmbar an das Gehäuse 2a geschraubt ist.
  • Das Gehäuse 2a ist durch Spritzguss aus, zum Beispiel, einem auf einem Polyamid basierendem Kunstharz hergestellt, das durch Glasfasern verstärkt ist. Das Gehäuse 2a weist eine Öffnung 25 auf, in der ein Mechanismusunterbringungsraum 26 bereitgestellt ist. Der Mechanismusunterbringungsraum 26 bringt einen Rotorantriebsmechanismus 5, einen Oszillationsmechanismus 6 und einen Kraftübertragungsmechanismus (in den Zeichnungen nicht gezeigt) unter. Der Rotorantriebsmechanismus 5 dreht den Rotor 3. Der Oszilliermechanismus 6 dient, durch das Vor- und Zurückverschieben der Spule 4, der gleichförmigen Aufwicklung der Angelschnur. Der Kraftübertragungsmechanismus überträgt die Drehung des Drehknopfs 1 auf den Oszilliermechanismus 6. Ein im Wesentlichen kreisförmiger Drehungsstützabschnitt 27 zum drehbaren Stützen des Rotors ist an der Vorderseite des Gehäuses 2a bereitgestellt.
  • Der Deckel 2b ist, zum Beispiel, durch Druckgießen einer Aluminiumlegierung hergestellt. Wie in 1 gezeigt, umfasst der Deckel 2b einen dünnwandigen Abdeckungsabschnitt 35, der die Öffnung 25 des Gehäuses 2a abdeckt. Ebenso ist ein Befestigungsabschnitt 36 gezeigt, der sich vom Abdeckungsabschnitt 35 nach oben erstreckt.
  • Konfiguration des Rotors
  • Wie in 2 gezeigt, umfasst der Rotor 3 einen zylindrischen Abschnitt 30, einen ersten und einen zweiten Rotorarm 31 und 32, einen Schnurfangbügel 44 und ein erstes und ein zweites Abdeckungselement 46 und 47. Der zylindrische Abschnitt 30 ist drehbar an einem Ende des Rollenkörpers 2 montiert. Der zylindrische Abschnitt 30 ist mit einem Hohlraum 3a bereitgestellt, der in seinem hinteren Ende gebildet ist. Der erste und der zweite Rotorarm 31 und 32 sind an den Seiten des zylindrischen Abschnitts 30 einander gegenüberliegend angeordnet. Der Schnurfangbügel 44 ist schwenkbar am vorderen Ende der zwei Rotorarme 31 und 32 montiert und führt Spinnschnur zur Spule 4. Das erste und das zweite Abdeckungselement 46 und 47 decken die Außenseite der zwei Rotorarme 31 und 32 ab. Der zylindrische Abschnitt 30 und die zwei Rotorarme 31 und 32 sind einteilig gebildet und sind, zum Beispiel, aus einem Kunstharz hergestellt.
  • Der zylindrische Abschnitt 30 befindet sich auf der Außenumfangsseite des Drehungsstützabschnitts 27 des Gehäuses 2a. Eine vordere Wand 33 ist an einem vorderen Abschnitt des zylindrischen Abschnitts 30 gebildet, und eine Bosse 33a ist im Zentrum der vorderen Wand 33 gebildet. Ein vorderer Abschnitt 12a des Ritzels 12 und der Spulenwelle 15 verlaufen durch ein Durchgangsloch in der Bosse 33a. Eine Mutter 34 ist an der Vorderseite der vorderen Wand 33 angeordnet und diese Mutter 34 sichert den Rotor 3 am Ritzel 12, indem sie ihn an einen mit Außengewinde versehenen Abschnitt schraubt, der am vorderen Ende 12a des Ritzels 12 gebildet ist.
  • Wie in 3 und 4 gezeigt, umfasst der erste Rotorarm 31 einen ersten Verknüpfungsabschnitt 31a, der sich an einer Umfangsfläche an der Hinterseite des zylindrischen Abschnitts 30 befindet, und einen ersten Armabschnit 31b, der sich auswärts biegt und sich vom ersten Verknüpfungsabschnit 31a nach vorne erstreckt. Der erste Verknüpfungsabschnitt 31a weitet sich an der Hinterseite des zylindrischen Abschnitts 30 in peripherer Richtung und ist in gleichmäßiger peripherer Fortsetzung vom zylindrischen Abschnitt 30 gebildet. Der erste Armabschnitt 31b ist in gleichmäßiger Fortsetzung vom ersten Verknüpfungsabschnitt 31a gebildet und erstreckt sich mit einem bestimmten Zwischenraum zum zylindrischen Abschnitt 30 nach vorne. Der erste Armabschnitt 31b erstreckt sich nach vorne, so dass sich seine Spitze bezüglich der Spulenwelle 15 in einem Winkel von annähernd 2° weitet. Ein erstes Bügelstützelement 40 ist schwenkbar an der Außenumfangsseite an der Spitze des ersten Armabschnitts 31a montiert.
  • Das erste Bügelstützelement 40 ist mit einem Befestigungsstift 37, der an den ersten Rotorarm 31 geschraubt ist, am ersten Rotorarm 31 befestigt. Der Befestigungsstift 37 ist aus einem Bolzen mit einem hexagonalen Loch und gleichmäßigen Kanten hergestellt, so dass sich die Angelschnur nicht an dessen Kopf verfängt. Ein Schnurlaufröllchen 41 zum Führen von Angelschnur zur Spule 4 und eine ortsfeste Wellenabdeckung 45, die am ersten Bügelstützelement 40 fixiert ist, sind an der Vorderseite des ersten Bügelstützelements 40 montiert, wobei sich das Schnurlaufröllchen 41 zwischen dem ersten Bügelstützelement 40 und der ortsfesten Wellenabdeckung 45 befindet. Das Schnurlaufröllchen 41 ist drehbar an der Spitze des ersten Bügelstützelements 40 montiert. Die ortsfeste Wellenabdeckung 45 ist wie ein verformter Kegel mit einer zugespitzten Spitze geformt. Eine ortsfeste Welle 45a ist zum drehbaren Stützen des Schnurlaufröllchens 41 einteilig mit der ortsfesten Wellenabdeckung 45 gebildet. Das vordere Ende der ortsfesten Welle 45a ist am ersten Bügelstützelement 40 fixiert.
  • Wie in 3 und 5 gezeigt, umfasst der zweite Rotorarm 32 einen zweiten Verknüpfungsabschnitt 32a, der sich an einer Umfangsfläche an der Hinterseite des zylindrischen Abschnitts 30 befindet, und einen zweiten Armabschnitt 32b, der sich auswärts biegt und sich vom zweiten Verknüpfungsabschnitt 32a nach vorne erstreckt. Der zweite Verknüpfungsabschnitt 32a ist in gleichmäßiger peripherer Fortsetzung vom zylindrischen Abschnitt 30 gebildet. Der zweite Armabschnitt 32b ist mit einem bestimmten Zwischenraum zum zylindrischen Abschnitt 30 ebenso in gleichmäßiger Fortsetzung vom Verknüpfungsabschnitt 32a gebildet. Der zweite Armabschnitt 32b erstreckt sich nach vorne, so dass sich seine Spitze bezüglich der Spulenwelle 15 in einem Winkel von annähernd 2° weitet. An seiner Basis ist der zweite Armabschnitt 32b mit einer im Wesentlichen dreieckigen Öffnung 32c versehen. Ein zweites Bügelstützelement 42 ist schwenkbar an der Außenumfangsseite an der Vorderseite des zweiten Armabschnitts 32b montiert.
  • Ein Bügel 43, hergestellt durch Krümmen eines Drahts in eine annähernde U-Form, wie in 3 gezeigt, ist ortsfest zwischen die Spitze der ortsfesten Wellenabdeckung 45 und das zweite Bügelstützelement 42 gekoppelt. Das erste und das zweite Bügelstützelement 40 und 42, das Schnurlaufröllchen 41, der Bügel 43 und die ortsfeste Wellenabdeckung 45 machen einen Schnurfangbügel 44 aus, der die Angelschnur zur Spule 4 führt. Der Schnurfangbügel 44 kann zwischen einer in 2 gezeigten Schnurwickelstellung und einer Schnurfreigabestellung, die durch das ruckartige Bewegen des Schnurfangbügels 44 aus der Schnurwickelstellung erzielt werden kann, geschwenkt werden.
  • Das erste und das zweite Abdeckungselement 46 und 47 sind abnehmbar mit Schrauben an der Außenumfangsseite des ersten und des zweiten Rotorarms 31 und 32 montiert.
  • Das erste Abdeckungselement 46 deckt die gesamte radiale Außenseite des ersten Rotorarms 31 ab. Auf seiner inneren Seite ist ein Bügelauslösemechanismus 48 angeordnet, der, wenn der Rotor 3 gedreht wird, den Schnurfangbügel 44 aus der Schnurfreigabestellung in seine Schnurwickelstellung zurückstellt und der beide Stellungen in ihren entsprechenden Zuständen hält.
  • Das zweite Abdeckungselement 47 deckt die Außenseite des zweiten Rotorarms 32 in radialer Richtung ab. Wie in 6 und 7 gezeigt, ist das zweite Abdeckungselement 47 mit drei ovalen Durchgangslöchern 65a, 65b und 65c versehen, die einen Abschnitt der Öffnung 32c des zweiten Armabschnitts 32b freilegen. Diese Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c wirken als dekorativer Masseneinstellungsabschnitt. Die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c sind einzig für dekorative Zwecke bereitgestellt; sie werden nicht verwendet, um das Abdeckungselement 47 mit jedwedem anderen Element zu koppeln. Die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c sind an Positionen gebildet, die, verglichen mit dem Rest des zweiten Abdeckungselements 47, weiter nach innen vertieft sind.
  • 9 und 10 zeigen ein Abdeckungselement 147 gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Abdeckungselement 147 weist eine Vertiefung 165 auf, die der dekorative Masseneinstellungsabschnitt ist. Die Vertiefung 165 ist einzig zum dekorativen Zweck gebildet. Die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c und die Vertiefung 165 stellen die Masse der Abdeckungselemente 47 und 147 ein, so dass der Unterschied zwischen dem Gewicht des Abdeckungselements 47 und dem Gewicht der Abdeckungselemente 147 weniger als 1 g, besser weniger als 0,5 g beträgt.
  • Unter Rückbezug auf 3 sind Vertiefungsabschnitte 66a, 66b und 66c, die zur Kante der Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c hin geringfügig schräg vertieft sind, zwischen den Durchgangslöchern 65a, 65b und 65c und der Fläche des zweiten Abdeckungselements 47 gebildet. Das Bereitstellen der Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c und der Vertiefungsabschnitte 66a, 66b und 66c macht es möglich, eine Produktlinie von Rotorarmen der gleichen Form mit unterschiedlichen Designs bereitzustellen und unterschiedliche Modelle von Rollen mit unterschiedlichen Designs bereitzustellen. Da die Masse mit den Durchgangslöchern 65a, 65b und 65c eingestellt werden kann, wird es des Weiteren möglich, Fluktuationen des Drehgleichgewichts des Abdeckungselements 47 mit unterschiedlichen Graden der Freilegung der Öffnung 32c zu unterdrücken.
  • Im wie oben beschriebenen konfigurierten Rotor 3 sind die Rotorarme 31 und 32 nach außen gebogen, so dass die herüber gekrümmten Abschnitte eliminiert wurden. Demgemäß besteht kein Problem von Spannungskonzentrationen, die bei herüber gekrümmten Abschnitten auftreten. Daher wird die Spannung ausgeglichen, und die Stärke des Rotorarms kann erhalten werden, ohne dessen Wände dicker machen zu müssen. Folglich kann die Stärke erhöht werden, während ein Rotor 3 mit leichterem Gewicht erzielt wird. Außerdem sind der zylindrische Abschnitt 30, die zwei Verknüpfungsabschnitte 31a und 32a und die zwei Armabschnitte 31b und 32b in gleichmäßiger Fortsetzung voneinander gebildet, so dass die Spannung an diesen Verknüpfungsabschnitten ebenfalls gemindert wird und eine größere Stärke erhalten werden kann. Des Weiteren ist der zweite Rotorarm 32 mit einer Öffnung 32c versehen, so dass ein leichteres Gewicht erzielt wird. Zudem weiten sich die Basisabschnitte der zwei Rotorarme 31 und 32 in der peripheren Richtung, so dass die Steifigkeit der Rotorarme in der peripheren Richtung ebenfalls erhöht wird, und eine noch höhere Stärke erhalten werden kann.
  • Wie in 4 gezeigt, umfasst der Bügelauslösemechanismus 48 ein Verschiebeelement 55, einen Kniehebelfedermechanismus 56 und ein Schaltelement 57 (siehe 2). Die Spitze des Verschiebeelements 55 greift in das erste Bügelstützelement 40 ein, und das Verschiebeelement 55 kann innerhalb des ersten Rotorarms 31 vor- und zurückverschoben werden. Der Kniehebelfedermechanismus 56 kippt den Schnurfangbügel 44 zwischen der Schnurfreigabestellung und der Schnurwickelstellung, und hält den Schnurfangbügel 44 in den entsprechenden Stellungen. Das Schaltelement 57 ist an der Vorderseite des Drehungsstützabschnitts 27 bereitgestellt.
  • Der Kniehebelfedermechanismus 56 umfasst eine Führungswelle 56a und eine Schraubenfeder 56b. Die Spitze der Führungswelle 56a ist mit dem ersten Bügelstützelement 40 verriegelt. Die Schraubenfeder 56b ist um die Führungswelle 56a angeordnet und läuft an ihrem vorderen Ende spitz zu. Der Kniehebelfedermechanismus 56 kippt den Schnurfangbügel 44 zwischen der Schnurfreigabestellung und der Schnurwickelstellung und hält ihn in den entsprechenden Stellungen, wobei der Totpunkt als Trennungslinie dient. Der Totpunkt des Kniehebelfedermechanismus 56 ist bei einer Position näher an der Schnurfreigabestellung angesetzt.
  • Das Verschiebeelement 55 ist aus einem Draht hergestellt und seine zwei Enden sind herüber gekrümmt und weisen in unterschiedliche Richtungen. Das Verschiebeelement 55 wird von einer in dem ersten Armabschnitt 31b gebildeten Führungsrille 31c geführt und kann bezüglich der Rolleneinheit 2 vor- und zurückverschoben werden. Das Ende der Führungsrille 31c in der Nähe der Rolleneinheit 2 ist mit einem Ausschnittsabschnitt 31d bereitgestellt, dessen vorderes Ende halbkreisförmig ist. Indem das vordere Ende des Ausschnittsabschnitts 31c halbkreisförmig gemacht ist, können Spannungskonzentrationen folglich abgewendet werden, so dass Beschädigungen aufgrund von daraus herrührenden Rissen weniger wahrscheinlich werden. Wie in 8 gezeigt, betragen die Krümmungswinkel α und β auf beiden Seiten des Verschiebeelements 55 zum Beispiel ungefähr 92°, das heißt, sie sind geringfügig größer als 90°. Aufgrund der Krümmung mit Winkeln, welche geringfügig größer als 90° sind, kann das Verschiebeelement 55 entlang dem ersten Rotorarm 31 geführt werden, selbst wenn sich der erste Rotorarm 31 bezüglich der Spulenwelle 15 zur Vorderseite hin um ungefähr 2° ausbreitet.
  • Wie in 4 gezeigt, wird durch ein Drückerelement 67 an der Basisseite des ersten Rotorarms 31 von der radialen Außenseite ein Druck auf das Verschiebeelement 55 ausgeübt. Auf diese Art und Weise wird verhindert, dass das Verschiebeelement 55 ausgehoben wird. Das Drückerelement 67 ist ein gestaltetes Element, das aus Kunstharz hergestellt ist, und umfasst einen Drückerabschnitt 67a, der auf das Verschiebeelement 55 einen Druck ausübt, und einen Federhalteabschnitt 67b, der die Basis der Schraubenfeder 56b hält. Das Drückerelement 67 ist so befindlich, dass es mit der Innenoberfläche des ersten Abdeckungselements 46 in Berührung ist und verhindert, dass das Verschiebeelement 55 mit dem Drückerabschnitt 67a ausgehoben wird. Der Federhalteabschnitt 67a hält über einen Abstand, der einer Wicklung der Spule entspricht, die Basis der Schraubenfeder 56b des Kniehebelfedermechanismus 56. Selbst wenn der Kniehebelfedermechanismus 56 schwenkt, wird folglich die Schraubenfeder 56b davon abgehalten, die Führungswelle 56a zu berühren, und fehlerhafter Betrieb wird weniger wahrscheinlich.
  • Das Schaltelement 57 wird durch eine schräge Fläche ausgemacht, die an der Vorderseite des Drehungsstützabschnitts 27 nach vorne vorsteht und die in der peripheren Richtung schräg gebildet ist. Wenn der Drehknopf 1 in die Schnurwickelrichtung gewendet wird, berührt der Basisabschnitt des Verschiebeelements 55, das durch das Schwenken in die Schnurfreigabestellung zurückgezogen worden war, das Schaltelement 57, wobei der Schnurfangbügel 44 in die Schnurwickelstellung zurückgeleitet wird.
  • Des Weiteren ist der Rotor 3 ist mit einem Rotorbremsmechanismus 58 bereitgestellt, der den Rotor 3 unter Verwendung des Bügelauslösemechanismus 48 bremst. Der Rotorbremsmechanismus 58 umfasst das oben beschriebene Verschiebeelement 55 und ein aus Gummi hergestelltes Bremselement 59, das die Basisendfläche des Verschiebeelements 55, wenn in der Schnurfreigabestellung, berührt. Wenn der Schnurfangbügel 44 in die Schnurfreigabestellung geschwenkt wird, zieht sich das Verschiebeelement 55 zurück und berührt das Bremselement 59, und folglich bremst der Rotorbremsmechanismus 58 den Rotor 3. Das Bremselement 59 ist an einer kranzförmigen Rille montiert, die am Drehungsstützabschnitt 27 bereitgestellt ist.
  • Ein Mechanismus 50 zum Überprüfen der Rückwärtsdrehung, der die Rückwärtsdrehung des Rotors 3 überprüft, ist innerhalb des Hohlraums 3a angeordnet. Der Mechanismus 50 zum Überprüfen der Rückwärtsdrehung weist zum Schalten der Einwegkupplung 51 zwischen einem In-Betriebszustand und einem Außer-Betriebszustand eine rollkörperartige Einwegkupplung 51 und einen Betätigungsmechanismus 52 auf. Ein Außenring der Einwegkupplung 51 ist am Gehäuse 2a fixiert, und ein Innenring der Einwegkupplung 51 ist nicht drehbar am Ritzel 12 fixiert. Der Betätigungsmechanismus 52 umfasst einen Betätigungshebel 53, der an der Hinterseite des Gehäuses 2a montiert ist. Die Einwegkupplung 51 kann durch Schwenken des Betätigungshebels 53 zwischen den zwei Zuständen verschoben werden. Im In-Betriebszustand ist keine Rückwärtsdrehung des Rotors 3 möglich, während im Außer-Betriebszustand die Rückwärtsdrehung des Rotors 3 möglich ist.
  • Konfiguration der Spule
  • Die Spule 4 befindet sich zwischen dem ersten Rotorarm 31 und dem zweiten Rotorarm 32 des Rotors 3 und ist mit einem Widerstandsmechanismus 60, der zwischen der Spulenwelle 15 und der Spule 4 eingefügt ist, am vorderen Ende der Spulenwelle 15 festgemacht. Die Spule 4 umfasst eine Haspelschaftabschnitt 4a, der zum Beispiel aus einer Aluminiumlegierung hergestellt ist, zum Wickeln von Angelschnur um ihre Peripherie, einen Mantelabschnitt 4b, der einteilig mit der Hinterseite des Haspelschaftabschnitts 4a gebildet ist, und einen vorderen Flanschabschnitt 4c, der an der Vorderseite des Haspelschaftabschnitts 4a befestigt ist. Der Haspelschaftabschnitt 4a ist ein zylindrisches Element, das sich zu der Außenumfangsseite des zylindrischen Abschnitts 30 des Rotors 3 erstreckt.
  • Konfiguration des Rotorantriebsmechanismus
  • Wie in 2 gezeigt, umfasst der Rotorantriebsmechanismus 5 eine Hauptgetriebewelle 10, ein Hauptrad 11 und ein Ritzel 12. Das Hauptrad 11 dreht sich gemeinsam mit der Hauptgetriebewelle 10, auf der der Drehknopf 1 nicht drehbar montiert ist. Das Ritzel 12 greift mit dem Hauptrad 11 ineinander. Das Ritzel 12, welches röhrenförmig ist und sich dreht, wenn der Drehknopf gewendet wird, wird von der sich horizontal erstreckenden Spulenwelle 15 durchbohrt. Das Ritzel 12, das ein aus Metall hergestelltes hohles röhrenförmiges Element ist, wird von der Spulenwelle 15 durchbohrt. Die Mitte und die Hinterseite des Ritzels 12 werden mit Lagern 14a und 14b vom Gehäuse 2a drehbar gestützt. Der Rotor 3 ist nicht drehbar am vorderen Ende 12a des Ritzels 12 montiert.
  • Das Lager 14a auf der vorderen Seite ist ein Kugellager, das an der inneren Seite des Drehungsstützabschnitts 27 montiert ist. Das Lager 14b auf der hinteren Seite ist eine mit einer Krempe versehene Buchse.
  • Konfiguration des Oszillationsmechanismus
  • Wenn der Drehknopf 1 gewendet wird, verschiebt der Oszillationsmechanismus 6 die Spule 3 über die Spulenwelle 15 vor und zurück. Die Drehung des Drehknopfs 1 wird über einen Kraftübertragungsmechanismus auf den Oszillationsmechanismus 6 übertragen. Wie in 2 gezeigt, umfasst der Oszillationsmechanismus 6 eine Gewindewelle 21, ein Gleitstück 22 und ein getriebenes Rad 23. Die Gewindewelle 21 befindet sich parallel zur Spulenwelle 15. Das Gleitstück 22 bewegt sich im Einklang mit der Drehung der Gewindewelle 21 entlang der Gewindewelle 21 vor und zurück. Das getriebene Rad 23 ist am vorderen Ende der Gewindewelle 21 montiert. Die Drehung des Ritzels 12 wird ins Langsame übersetzt und durch den Kraftübertragungsmechanismus auf das getriebene Rad 23 übertragen. Die Spulenwelle 15 ist nicht drehbar mit dem Gleitstück 22 gekoppelt, so dass sich das Gleitstück 22 vor- und zurückverschiebt und die Spule 4 in Abstimmung mit der Drehung des Drehknopfs 1 ebenfalls hin- und herbewegt wird.
  • Funktion und Betrieb der Rolle
  • Beim Auswerfen mit dieser Spinnrolle wird der Schnurfangbügel 44 aus der Schnurwickelstellung in die Schnurfreigabestellung geworfen. Dann wird die Angelrute geschwungen und die Ausrüstung wird ausgeworfen. Folglich wird die Angelschnur spiralförmig vom vorderen Ende der Spule 4 freigegeben.
  • Wenn die Angelschnur aufgenommen wird, wird der Schnurfangbügel 44 in die Schnurwickelstellung geworfen. Aufgrund des Bügelauslösemechanismus 48 geschieht dies automatisch, wenn der Drehknopf 1 in die Schnurwickelrichtung gedreht wird. Wenn der Drehknopf 1 in die Schnurwickelrichtung gedreht wird, wird die Drehkraft über die Hauptradwelle 10 und das Hauptrad 11 auf das Ritzel 12 übertragen. Die auf das Ritzel 12 übertragene Drehkraft wird durch den vorderen Abschnitt 12a des Ritzels 12 auf den Rotor 3 übertragen, und der Rotor 3 wird in die Schnurwickelrichtung gedreht.
  • Demgegenüber wird die Gewindewelle 21 vom getriebenen Rad 23, das über den Kraftübertragungsmechanismus mit dem Ritzel 12 ineinandergreift, gedreht. Dann wird das mit der Getriebewelle 21 ineinandergreifende Gleitstück 22 durch die Drehung der Getriebewelle 21 vor- und zurückverschoben. Dann wird die vom Schnurfangbügel 44 zur Spule 4 geführte Angelschnur um den Haspelschaftabschnitt 4a der Spule 4 gewickelt, so dass die Angelschnur um die Spule 4 gewickelt wird. Da die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c im zweiten Abdeckungselement 47 als Masseneinstellungsabschnitte bereitgestellt sind, schwankt, wenn der Rotor 3 gedreht wird, das Drehgleichgewicht tendenziell nicht, selbst wenn der Grad der Freilegung der Öffnung verändert wird.
  • Andere Ausführungsformen
    • (a) In der oben beschriebenen Ausführungsform wurde die Masse mittels der Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c eingestellt. Es ist jedoch ebenfalls möglich, die Masseneinstellungsabschnitte durch das Bereitstellen von Vertiefungen oder Abschrägungen oder anderweitiges Verändern der Form des zweiten Abdeckungselements 47 zu konfigurieren.
    • (b) In den oben beschriebenen Ausführungsformen wurde eine vordere Spinnrolle der Art mit Widerstand als Beispiel angeführt, aber die vorliegende Erfindung kann ebenfalls auf die Rotoren von Spinnrollen mit hinterem Widerstand oder Hebelbremse angewendet werden.
    • (c) In den oben beschriebenen Ausführungsformen war der zweite Rotorarm mit einer Öffnung versehen, aber es ist ebenfalls möglich, den ersten Rotorarm mit einer Öffnung zu versehen. In diesem Fall kann der Bügelauslösemechanismus am zweiten Rotorarm bereitgestellt sein.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann dann, wenn die Abdeckungselemente mit unterschiedlichen Graden der Freilegung einer Öffnung an der äußeren Seite eines Rotorarms mit einer Öffnung montiert werden, die Masse des Abdeckungselements mit einem Masseneinstellungsabschnitt auf einen zuvor festgelegten Bereich eingestellt werden. zum Beispiel kann ein Abdeckungselement den Masseneinstellungsabschnitt aufweisen, der die Öffnung gänzlich oder teilweise schließt, oder der die Öffnung gänzlich freilegt. Demgemäß kann die Masse des Abdeckungselements durch den Masseneinstellungsabschnitt so eingestellt werden, dass sie innerhalb eines zuvor festgelegten Bereichs liegt. Folglich ist es möglich, Änderungen des Drehgleichgewichts der Abdeckungselemente mit unterschiedlichem Grad der Freilegung der Öffnung zu unterdrücken.
  • Wie hier verwendet, beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe „vorwärts", „nach hinten", „oberhalb", „nach unten", „vertikal", „horizontal", „unterhalb" und „quer" sowie alle anderen ähnlichen Richtungsbegriffe auf die Richtungen einer Vorrichtung, die mit der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist. Dementsprechend sollten diese Begriffe, wie benutzt, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben, relativ zu einer mit der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Vorrichtung interpretiert werden.
  • Die Begriffe des Grades wie etwa „im Wesentlichen", „ungefähr" und „annähernd", wie hier verwendet, bedeuten eine Abweichung des abgewandelten Begriffs in einem angemessenem Umfang, so dass das Endergebnis nicht bedeutend verändert wird. Diese Begriffe sollten so ausgelegt werden, dass sie eine Abweichung von mindestens ±5 % des modifizierten Begriffs umfassen, wenn diese Abweichung nicht die Bedeutung des Worts, das sie abwandelt, negiert.
  • Während nur ausgewählte Ausführungsformen gewählt wurden, um die vorliegende Erfindung darzustellen, wird dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Veränderungen und Abwandlungen daran vorgenommen werden können, ohne den in den beigefügten Patentansprüchen definierten Bereich der Erfindung zu verlassen. Des Weiteren dient die vorangehende Beschreibung der erfindungsgemäßen Ausführungsformen lediglich zu Darstellungszwecken und sollte die Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche und ihre Entsprechungen festgelegt, nicht einschränken.

Claims (10)

  1. Ein Spinnrollenrotor (3), der drehbar an einer Rolleneinheit (2) einer Spinnrolle montierbar ist, um Angelschnur auf eine Spule (4) zu wickeln, der Folgendes beinhaltet: einen Stützabschnitt, der drehbar an einem Ende der Rolleneinheit montiert ist; einen ersten und einen zweiten Rotorarm (31, 32), die an radial gegenüberliegenden Positionen des Stützabschnitts gebildet sind und sich in eine Richtung von der Rolleneinheit weg erstrecken und dabei radial nach außen gebogen sind, wobei mindestens einer des ersten oder des zweiten Rotorarms eine Öffnung (32c) aufweist; einen Schnurfangbügel (44), der schwenkbar an den vorderen Enden des ersten und des zweiten Rotorarms zur Führung der Angelschnur bereitgestellt ist; ein Abdeckungselement (47; 147), das eine Außenseite des ersten oder des zweiten Rotorarms (31, 32) abdeckt, welcher die Öffnung (32c) aufweist, wobei das Abdeckungselement (47; 147) einen dekorativen Masseneinstellungsabschnitt zur Einstellung einer Masse des Abdeckungselements innerhalb eines zuvor festgelegten Bereichs aufweist.
  2. Spinnrollenrotor gemäß Anspruch 1, wobei der Schnurfangbügel (44) Folgendes umfasst: ein erstes und ein zweites Bügelstützelement (40, 42), die schwenkbar an den Enden des ersten beziehungsweise des zweiten Rotorarms (31, 32) montiert sind, eine ortsfeste Welle (45a), die am ersten Bügelstützelement (40) bereitgestellt ist, ein Schnurlaufröllchen, das drehbar an der ortsfesten Welle (45a) montiert ist, eine ortsfeste Wellenabdeckung (45), die an einem vorderen Ende der ortsfesten Welle bereitgestellt ist, und einen Bügel (43), der das zweite Bügelstützelement (42) und die ortsfeste Wellenabdeckung verbindet; und wobei die Öffnung im zweiten Rotorarm (32) gebildet ist.
  3. Spinnrollenrotor gemäß Anspruch 1, wobei der Masseneinstellungsabschnitt mindestens ein Durchgangsloch (65a, 65b, 65c) umfasst, das das Abdeckungselement (47) perforiert.
  4. Spinnrollenrotor gemäß Anspruch 2, wobei der Masseneinstellungsabschnitt mindestens ein Durchgangsloch umfasst, das das Abdeckungselement perforiert, wobei das Durchgangsloch einen Abschnitt der Öffnung freilegt.
  5. Spinnrollenrotor gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der Masseneinstellungsabschnitt eine Vertiefung (165) umfasst, die im Abdeckungselement (147) gebildet ist.
  6. Spinnrollenrotor gemäß Anspruch 3 oder Anspruch 4, wobei der Masseneinstellungsabschnitt einen Abschrägungsabschnitt umfasst, der um das Durchgangsloch gebildet ist.
  7. Spinnrollenrotor gemäß Anspruch 5, wobei der Masseneinstellungsabschnitt einen Abschrägungsabschnitt umfasst, der um die Vertiefung gebildet ist.
  8. Spinnrollenrotor gemäß Anspruch 4, wobei der Masseneinstellungsabschnitt drei perforierende Durchgangslöcher (65a, 65b, 65c) umfasst.
  9. Spinnrollenrotor gemäß Anspruch 8, wobei der Masseneinstellungsabschnitt einen Abschrägungsabschnitt umfasst, der um die Durchgangslöcher (65a, 65b, 65c) gebildet ist.
  10. Eine Spinnrolle zur Verwendung mit einen Angelrute, die Folgendes beinhaltet: einen Drehknopf (1); eine Rolleneinheit (2), die auf der Angelrute montierbar ist und den Drehknopf drehbar stützt; einen Rotor (3) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, der drehbar an einer Vorderseite der Rolleneinheit gestützt ist; und eine Spule (4), die verschiebbar an einer Vorderseite des Rotors angeordnet ist, wobei der Rotor eine Angelschnur um eine Außenumfangsfläche der Spule wickelt.
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