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ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Angelrollenkomponente
im Allgemeinen. Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf
eine Angelrollenkomponente, die von einem Wellenelement einer Angelrolle
in einem Schritt abnehmbar ist, wobei das Wellenelement eine sich
verjüngende,
auf seiner Spitze gebildete Fläche
und eine kranzförmige
Rille, die an der Rückseite
der sich verjüngenden
Fläche
gebildet ist, aufweist.
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Hintergrundinformationen
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Angelrollenkomponenten,
die von einer Spulenwelle (ein Beispiel eines Wellenelements) in
einem Schritt abnehmbar sind, sind auf dem Stand der Technik bekannt.
Ein Beispiel einer Angelrollenkomponente ist eine Spule für eine Spinnrolle.
Die Gebrauchsmusteranmeldung mit der Veröffentlichungsnummer H06-068447
offenbart zum Beispiel eine in einem Schritt abnehmbare Angelrollenkomponente. Eine
solche herkömmliche,
in einem Schritt abnehmbare Spule ist abnehmbar an einer Spulenwelle
montiert, wobei die Spulenwelle eine sich verjüngende Fläche, welche auf der Spitze
davon gebildet ist, und eine kranzförmige Rille, die an der Rückseite
der sich verjüngenden
Fläche
gebildet ist, aufweist. Die Dokumente US-A-2865662 oder US-A-4535953
offenbaren ebenfalls eine solche herkömmliche Spule.
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Die
Spule umfasst eine Spuleneinheit, eine Eingriffsfeder, ein Deckelelement
und ein Bedienungselement. Die Spuleneinheit umfasst einen Durchgangsabschnitt,
durch den eine Spulenwelle hindurch führt, und einen Montierraum,
der in einer Endfläche
der Spuleneinheit, durch die eine Zahnkranzwelle hindurch führt, gebildet
ist. Die Eingriffsfeder ist in dem Montierraum angeordnet und ist
in der Lage, in die kranzförmige
Rille in der Spulenwelle einzugreifen. Das Deckelelement ist auf
dem vorderen Abschnitt der Spuleneinheit montiert und dient dazu,
die Eingriffsfeder in dem Montierraum zurückzuhalten. Das Bedienungselement
dient dazu, die Eingriffsfeder aus der kranzförmigen Rille zu lösen.
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Der
Montierraum ist eine kreisförmiger Raum,
der konzentrisch um den Durchgangsabschnitt angeordnet ist. Die
Eingriffsfeder ist ein Element, das durch Biegen eines elastischen
Drahtelements gebildet ist. Die Eingriffsfeder umfasst ein Paar
Eingriffsabschnitte, die einander gegenüberliegend gebildet sind, so
dass sie in die kranzförmige Rille
eingreifen, und einen C-förmigen
verbindenden Abschnitt, der ein Ende eines der Eingriffsabschnitte verbindet
und sich mit einem Ende des anderen der Eingriffsabschnitte verbindet
und es umschlingt. Die Eingriffsfeder greift in die kranzförmige Rille
ein und treibt das Bedienungselement in eine Richtung, die der Richtung,
in die das Bedienungselement gedrückt wird, entgegengesetzt ist.
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Das
Bedienungselement ist auf der äußeren Umfangsseite
der Spulenwelle montiert und so in dem Montierraum montiert, dass
es vorwärts
und rückwärts bewegbar
ist und über
die kranzförmige Rille
führen
kann. Das Bedienungselement umfasst ein Paar sich verjüngende Abschnitte,
die zwischen den Eingriffsabschnitten montiert sind und auf einem Ende
des Bedienungselements gebildet sind, so dass sich die Lücke zwischen
dem Paar Eingriffsabschnitte durch eine Bewegung des Bedienungselements
in der axialen Richtung weitet, und ein Druckbedienungsabschnittselement,
das der Außenseite der
Spinnrolle in der Mitte des Deckelelements ausgesetzt ist. Der Eingriff
zwischen der kranzförmigen Rille
des Wellenelements und der Eingriffsfeder wird durch das Drücken auf
das Druckbedienungsabschnittselement gelöst. Das Paar sich verjüngende Abschnitte
weist einen inneren Durchmesser, der größer ist als der der Spulenwelle,
und sich verjüngende
Flächen
auf seinen äußeren Umfangsabschnitten
auf. Das Paar sich verjüngende
Abschnitte ist so angeordnet, dass die Spulenwelle zwischen ihnen
liegt, wenn sie montiert ist. Die Spitzen der sich verjüngenden
Abschnitte sind zwischen dem Paar Eingriffsabschnitte in einem Zustand,
in dem sie durch die Eingriffsfeder getrieben werden, eingefügt. Das
Deckelelement ist zum Beispiel durch Schrauben ortsfest an die Spuleneinheit
gekoppelt und hält außerdem das
Bedienungselement auf der Spinnrolle zurück.
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Durch
das Drücken
des Bedienungselements zur Spulenwelle hin weitet sich die Lücke zwischen
den Eingriffsabschnitten der Eingriffsfeder dadurch, dass die sich
verjüngenden
Abschnitte aus dem Eingriff mit der Spulenwelle gelöst werden,
und die Spule kann daraufhin abgenommen werden. In diesem Zustand
kann die Spule von der Spulenwelle abgenommen werden. Wenn die Eingriffsabschnitte durch
die sich verjüngenden
Abschnitte des Bedienungselements auseinander bewegt werden, wird der
Druckbedienungsabschnitt zusätzlich
in eine Richtung getrieben, die der, in die der Druckbedienungsabschnitt
gedrückt
wird, entgegengesetzt ist, weil die Eingriffsabschnitte die sich
verjüngenden
Abschnitte des Bedienungselements in eine Richtung treiben, in der
die sich verjüngenden
Abschnitte zueinander gedrückt
werden. Bei dieser Struktur bewegt sich das Bedienungselement in
die entgegengesetzte Richtung, wenn die Druckbedienung gestoppt
wird, und das Paar Eingriffsabschnitte geht in einen Zustand zurück, in dem
jeder in die Spulenwelle eingreifen kann.
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Wenn
die Spule an der Spulenwelle montiert wird, werden die Eingriffsflächen der
Eingriffsfeder durch die sich verjüngende Fläche der Spulenwelle auseinander
bewegt. Wenn die Eingriffsfeder in der kranzförmigen Rille positioniert ist,
greifen die Eingriffsabschnitte in die kranzförmige Rille ein, um die Spule
dadurch auf der Spulenwelle zurückzuhalten.
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Wenn
diese Art Spule zusammengesetzt wird, wird die Eingriffsfeder in
dem Montierraum positioniert, und das Deckelelement wird an die
Spuleneinheit geschraubt, wobei die Enden der sich verjüngenden
Abschnitte des Bedienungselements zwischen dem Paar Eingriffsabschnitte
der Eingriffsfeder eingefügt
werden.
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Bei
der oben erwähnten
herkömmlichen,
in einem Schritt abnehmbaren Spule können das Bedienungselement
und die Eingriffsfeder in jeder Drehposition in dem Montierraum
montiert werden. Bei dieser Struktur besteht die Möglichkeit,
dass das Paar sich verjüngende
Abschnitte des Bedienungselements während des Zusammensetzens versehentlich
in die Außenseiten
des Paares Eingriffsflächen eingefügt wird.
Wenn die sich verjüngenden
Abschnitte in die Außenseiten
des Paares Eingriffsabschnitte der Eingriffsfeder eingefügt werden,
kann sich die Lücke
zwischen den Eingriffsabschnitten der Eingriffsfeder nicht weiten,
selbst dann nicht, wenn das Bedienungselement gedrückt wird.
Daher muss bei der herkömmlichen
Struktur genau darauf geachtet werden, dass das Bedienungselement
bei der Montage des Bedienungselements nicht inkorrekt mit der Eingriffsfeder
zusammengesetzt wird.
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In
dieser Hinsicht wird es dem Fachmann durch diese Offenbarung ersichtlich
sein, dass ein Bedarf für
eine verbesserte Angelrollenkomponente besteht. Diese Erfindung
behandelt diesen Bedarf auf dem Gebiet, sowie andere Bedürfnisse,
die dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, Fehler beim Zusammensetzen
des Bedienungselements und der Eingriffsfeder bei Angelrollenkomponenten,
die von einem Wellenelement in einem Schritt abgenommen werden können, zu
verhindern.
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Eine
Angelrollenkomponente gemäß Anspruch
1 ist eine in einem Schritt abnehmbare Angelrollenkomponente zur
Verwendung in einer Angelrolle, die ein Wellenelement mit einer
sich verjüngenden Wellenfläche, welche
auf einer Spitze des Wellenelements gebildet ist, und eine kranzförmige Rille,
die anliegend an die sich verjüngende
Wellenfläche
gebildet ist, aufweist. Die Angelrollenkomponente umfasst eine Komponenteneinheit,
eine Eingriffsfeder, erste Positionierungsmittel, ein Deckelelement,
ein Bedienungselement und zweite Positionierungsmittel. Die Komponenteneinheit
umfasst einen Durchgangsabschnitt, durch den das Wellenelement hindurch
führt,
und einen kreisförmigen
Montierraum, der in einer vorderen Fläche der Komponenteneinheit
gebildet ist, durch den das Wellenelement hindurch führt und
der hinsichtlich des Durchgangsabschnitts konzentrisch ist. Die
Eingriffsfeder ist aus einem elastischen Element gefertigt und ist
in dem Montierraum montiert. Die Eingriffsfeder umfasst ein Paar
Eingriffsabschnitte, die einander gegenüberliegend angeordnet sind,
so dass sie in die kranzförmige
Rille eingreifen, und einen C-förmigen
verbindenden Abschnitt, der mit einem Ende eines Eingriffsabschnitts
verbunden ist und mit einem Ende eines anderen Eingriffsabschnitts
verbunden ist und es umschlingt. Das erste Positionierungsmittel
positioniert die Eingriffsfeder innerhalb des kreisförmigen Montierraums
und kann in dem Montierraum angeordnet sein. Das Deckelelement ist
konfiguriert, um fest an die Komponenteneinheit gekoppelt zu werden,
so dass das Deckelelement den Montierraum abdeckt, um die Eingriffsfeder
in dem Montierraum zurückzuhalten.
Das Bedienungselement ist konfiguriert, um auf dem Deckelelement
montiert zu werden, so dass das Bedienungselement axial damit beweglich
ist und über
die kranzförmige
Rille des Wellenelements führen
kann, und umfasst einen Druckbedienungsabschnitt und ein Paar sich
verjüngende
Abschnitte. Der Druckbedienungsabschnitt ist der Außenseite der
Rolle in der Mitte des Deckelelements ausgesetzt. Das Paar sich
verjüngende
Abschnitte steht von dem Druckbedienungsabschnitt vor, und die Spitzen
des Paares sich verjüngende
Abschnitte sind zwischen die Eingriffsabschnitte eingefügt.
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Ferner
ist das Paar sich verjüngende
Abschnitte innerhalb des Montierraums unter Dazwischenliegen des
Wellenelements angeordnet, so dass die Lücke zwischen dem Paar Eingriffsabschnitte
konfiguriert ist, um sich bei Einfügung der sich verjüngenden
Abschnitte zwischen die Eingriffsabschnitte aufgrund der Bewegung
des Bedienungselements in der axialen Richtung zu weiten, um den
Eingriff zwischen der kranzförmigen
Rille und der Eingriffsfeder zu lösen. Das Bedienungselement
dient dazu, den Eingriff zwischen der kranzförmigen Rille des Wellenelements
und der Eingriffsfeder durch das Drücken auf das Druckbedienungselement
zu lösen. Das
zweite Positionierungsmittel steuert die Drehposition des Bedienungselements
relativ zu der Eingriffsfeder, so dass die Spitzen des Paares sich
verjüngende
Abschnitte des Bedienungselements zwischen den Eingriffsabschnitten
der Eingriffsfeder angeordnet sind.
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In
dieser Angelrollenkomponente wird die Eingriffsfeder während des
Zusammensetzens in einem Zustand angeordnet, in dem die Drehposition davon
in dem Montierraum mittels des ersten Positionierungsmittels bestimmt
wird. Dann wird das Bedienungselement von der Seite der sich verjüngenden
Abschnitte her in dem Montierraum platziert. Wenn dies geschieht,
wird die Drehposition des Bedienungselements durch das zweite Positionierungsmittel
gesteuert, so dass die sich verjüngenden
Abschnitte zwischen den Eingriffsabschnitten angeordnet sind. Hier
können
das Bedienungselement und die Eingriffsfeder nur in einem positionierten
Zustand in dem Montierraum montiert werden, da die Drehposition
der Eingriffsfeder von dem ersten Positionierungsmittel bestimmt
wird, und weil die Drehposition des Bedienungselements so bestimmt
ist, dass die sich verjüngenden
Abschnitte davon zwischen den Eingriffsabschnitten angeordnet sind,
wenn das Bedienungselement montiert ist. Bei dieser Struktur können Fehler
beim Zusammensetzen des Bedienungselements und der Eingriffsfeder
verhindert werden. Vorzugsweise weisen die sich verjüngenden
Abschnitte des Bedienungselements eine sich verjüngende Fläche auf seiner äußeren Umfangsfläche und einen
inneren Durchmesser, der größer als
ein Durchmesser des Wellenelements ist, auf. Hier sind die sich
verjüngenden
Abschnitte, zwischen denen das Wellenelement liegt, leicht zu gestalten,
selbst wenn das Bedienungselement durch Druckgießen gefertigt ist.
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Vorzugsweise
umfasst das erste Positionierungsmittel einen Positionierungsvorsprung,
der auf einem Bodenabschnitt des Montierraums bereitgestellt ist,
und ist zwischen beiden Eingriffsabschnitten der Eingriffsfeder
gebildet. Hier kann das Paar Eingriffsabschnitte verwendet werden,
um die Drehposition der Eingriffsfeder leicht zu positionieren,
indem die Eingriffsfeder einfach auf dem Bodenabschnitt des Montierraums
angeordnet wird, so dass der Positionierungsvorsprung zwischen dem
Paar Eingriffsabschnitte angeordnet ist.
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Vorzugsweise
umfasst das zweite Positionierungsmittel ein nicht kreisförmiges Eingriffsloch,
das ein Paar bogenförmige
Abschnitte und ein Paar verbindende Abschnitte umfasst. Die bogenförmigen Abschnitte
weisen innere Durchmesser auf, die etwas größer als der äußere Durchmesser
der sich verjüngenden
Abschnitte sind, und sind den sich verjüngenden Abschnitten gegenüberliegend
angeordnet. Von dem Paar verbindende Abschnitte verbindet jeder
beide Enden der bogenförmigen
Abschnitte entlang den Eingriffsabschnitten der Eingriffsfeder,
die durch den Positionierungsvorsprung positioniert ist. Die verbindenden
Abschnitte sind durch eine Lücke, die
etwas kleiner als der äußere Durchmesser
der sich verjüngenden
Abschnitte ist, mit Abstand voneinander angeordnet. Da die Lücke zwischen
den verbindenden Abschnitten kleiner als der äußere Durchmesser der sich verjüngenden
Abschnitte ist, kann das Bedienungselement hier nur dann in dem Eingriffsloch
montiert werden, wenn sich die sich verjüngenden Abschnitte gegenüber den
bogenförmigen
Abschnitten befinden, und es kann nicht in dem Eingriffsloch montiert
werden, wenn sich die sich verjüngenden
Abschnitte gegenüber
den verbindenden Abschnitten befinden. Da die verbindenden Abschnitte
des Eingriffslochs an den Eingriffsabschnitten entlang angeordnet
sind, können
die sich verjüngenden Abschnitte
betriebssicher zwischen die Eingriffsabschnitte der Eingriffsfeder,
die durch das erste Positionierungsmittel positioniert ist, eingefügt werden, und
auf diese Weise können
Fehler beim Zusammensetzen beider Komponenten mit einer einfachen Struktur
verhindert werden. Vorzugsweise ist das Eingriffsloch innerhalb
des Montierraums auf der vorderen Fläche der Komponenteneinheit
gebildet.
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Vorzugsweise
ist ein Unterlegscheibenelement konfiguriert, um zwischen dem Bodenabschnitt des
Montierraums und der Eingriffsfeder montiert zu werden.
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Vorzugsweise
ist das Eingriffsloch in einem mittleren Abschnitt des Unterlegscheibenelements gebildet.
Da die Lücke
zwischen den verbindenden Abschnitten kleiner als der äußere Durchmesser
der röhrenförmigen Abschnitte
ist, kann das Bedienungselement hier nur dann in dem Eingriffsloch
montiert werden, wenn sich die sich verjüngenden Elemente gegenüber den
bogenförmigen
Abschnitten befinden, und es kann nicht in dem Eingriffsloch montiert werden,
wenn sich die sich verjüngenden
Abschnitte gegenüber
den verbindenden Abschnitten befinden. Da die verbindenden Abschnitte
des Eingriffslochs entlang den Eingriffsabschnitten angeordnet sind, können die
sich verjüngenden
Abschnitte betriebssicher zwischen die Eingriffsabschnitte der Eingriffsfeder,
die durch das erste Positionierungsmittel positioniert ist, eingefügt werden,
und auf diese Weise können
Fehler beim Zusammensetzen beider Komponenten mit einem Unterlegscheibenelement,
das getrennt von der Komponenteneinheit bereitgestellt ist, verhindert
werden. Vorzugsweise weist das Unterlegscheibenelement einen ausgeschnittenen
Abschnitt auf, der das Durchführen
des ersten Positionierungsmittels durch diesen hindurch ermöglicht.
Hier kann ein Unterlegscheibenelement, das die axiale Position der
Komponenteneinheit einstellt, leicht angeordnet werden, selbst wenn
der Positionierungsvorsprung bereitgestellt wird.
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Vorzugsweise
umfasst das erste Positionierungsmittel einen Positionierungsvorsprung,
der auf dem Unterlegscheibenelement gebildet und konfiguriert ist,
um zwischen den Eingriffsabschnitten der Eingriffsfeder angeordnet
zu werden. Hier kann die Eingriffsfeder positioniert werden, ohne
dass der Komponenteneinheit Veränderungen
hinzugefügt werden,
da die Komponenteneinheit die Drehposition der Eingriffsfeder mit
einem separaten Unterlegscheibenelement positionieren kann.
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Vorzugsweise
ist das Wellenelement eine Spulenwelle, die auf der Rolleneinheit
der Spinnrolle montiert ist, so dass die Spulenwelle vorwärts und rückwärts bewegbar
ist, und die Komponenteneinheit ist eine Spuleneinheit der Spinnrolle,
die abnehmbar und nicht drehbar an der Spulenwelle montiert ist
und Angelschnur um den äußeren Umfang
der Spuleneinheit gewickelt aufweist. Hier können Fehler beim Zusammensetzen
der Komponenten der Spinnrollenspule verhindert werden.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Spinnrolle
gemäß Anspruch
11.
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Diese
und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden dem Fachmann durch die nachfolgende detaillierte
Beschreibung, welche zusammen mit den beigelegten Zeichnungen eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung offenbart, deutlich werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Nun
wird auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug genommen, die einen Teil dieser ursprünglichen
Offenbarung bilden:
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1 ist
eine Seiten-Querschnittsansicht einer Spinnrolle gemäß einer
ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Querschnittsansicht der Spule gemäß der in 1 gezeigten
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 ist
eine auseinander gezogene Perspektivansicht der Spule gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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4 ist
eine vergrößerte Vorderansicht
einer Eingriffsfeder gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in dem befestigten Zustand, wobei gewisse
Komponenten in einer Querschnittsansicht gezeigt werden;
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5 ist
eine Querschnittsansicht des sich verjüngenden Abschnitts des Bedienungselements gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wie von der Linie V-V in 2 betrachtet;
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6 ist
eine 3 entsprechende, auseinander gezogene Perspektivansicht
einer Spule gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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7 ist
eine 3 entsprechende, auseinander gezogene Perspektivansicht
einer Spule gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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8 ist
eine Perspektivansicht einer doppelt gelagerten Rolle, in der eine
vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird; und
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9 ist
eine auseinander gezogene Querschnittsansicht einer in 8 gezeigten
Drehknopfzusammensetzung gemäß der vierten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausgewählte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
erläutert.
Es wird dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich sein, dass die
folgenden Beschreibungen der Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung nur zu Darstellungszwecken bereitgestellt sind und nicht,
um die Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche und deren Entsprechungen
definiert, einzuschränken.
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Wie
in 1 gezeigt, ist eine Spinnrolle gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung eine Rolle der Art mit Hebelbremse, die sich
dreht und Angelschnur in einer Richtung längs zur Angelrute aufwickelt.
Die Spinnrolle umfasst eine Rolleneinheit 2, die einen
Drehknopf 1 umfasst, einen Rotor 3, der drehbar
auf einem vorderen Abschnitt der Rolleneinheit 2 gestützt ist,
und eine Spule 4, die auf dem vorderen Abschnitt des Rotors 3 angeordnet ist
und um die Angelschnur gewickelt wird.
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Wie
in 1 gezeigt, ist die Rolleneinheit 2 zum
Beispiel aus einem Kunstharz zusammengestellt. Die Rolleneinheit 2 umfasst
einen Befestigungsabschnitt 2c, einen Rollenkörper 2a und
einen Schenkelabschnitt 2b. Der Befestigungsabschnitt 2c erstreckt
sich von der Vorderseite bis zur Rückseite der Rolleneinheit 2 und
ist an der Angelrute zu montieren. Der Rollenkörper 2a ist mit einer
Lücke zwischen
dem Rollenkörper 2a und
dem Befestigungsabschnitt 2c angeordnet und umfasst einen
Mechanismusunterbringungsraum im Inneren des Rollenkörpers 2a.
Der Schenkelabschnitt 2b verknüpft den Befestigungsabschnitt 2c mit
dem Rollenkörper 2a. Der
Drehknopf 1 kann entweder auf der rechten Seite oder der
linken Seite des Rollenkörpers 2a montiert werden.
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In
dem Rollenkörper 2a sind
ein Rotorantriebsmechanismus 5, ein Hebelbremsmechanismus 6 und
ein Oszillationsmechanismus 20 bereitgestellt. Der Rotorantriebsmechanismus 5 dient
dazu, den Rotor 3 zu drehen, der Hebelbremsmechanismus 6 dient
dazu, die Drehung des Rotors 3 in der Schnurlöserichtung
zu steuern, und der Oszillationsmechanismus 20 bewegt die
Spule 4 an einer Spulenwelle 8 entlang wechselseitig
vorwärts
und rückwärts.
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Der
Rotor 3 ist zum Beispiel aus einem Kunstharz oder Metall
gefertigt und wird drehbar von der Rolleneinheit 2 gestützt. Der
Rotor 3 umfasst einen zylindrischen Abschnitt 3a und
einen ersten Arm 3b sowie einen zweiten Arm 3c,
die einander gegenüberliegend
auf den Seiten des zylindrischen Abschnitts 3a eingerichtet
sind. Ein schwenkbarer Schnurfangbügel 9 ist zwischen
der Spitze des ersten Arms 3b und der Spitze des zweiten
Arms 3c bereitgestellt. Mit dem Schnurfangbügel 9 wird
Angelschnur auf die Spule 4 geführt. Da Rotor, Rotorantriebsmechanismus,
Hebelbremsmechanismus und Oszillationsmechanimus auf dem Fachgebiet
wohl bekannte Komponenten sind, werden diese Komponenten hierin
nicht in weiteren Einzelheiten beschrieben oder gezeigt.
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Wie
in 1 gezeigt, ist die Spule 4 zwischen dem
ersten Rotorarm 3b und dem zweiten Rotorarm 3c des
Rotors 3 angeordnet. Die Spule 4 ist nicht drehbar
auf der Spitze der Spulenwelle 8 montiert und kann davon
in einem Schritt abgenommen werden. Wie in 2 gezeigt,
umfasst die Spulenwelle 8 eine sich verjüngende Fläche 8a,
die auf der Spitze der Spulenwelle 8 gebildet ist, und
eine kranzförmige
Eingriffsrille 8b, die an der Rückseite der sich verjüngenden
Fläche 8a (die
rechte Seite in 2) gebildet ist.
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Die
Spule 4 umfasst eine Spuleneinheit 7 und einen
Ein-Schritt-Entfernungsmechanismus 13. Die
Spuleneinheit 7 umfasst einen Schnuraufwickelzylinder 4a,
einen röhrenförmigen Rand 4b und
einen vorderen Flansch 4c. Die Angelschnur wird um den äußeren Umfang
des Schnuraufwickelzylinders 4a gewickelt. Der röhrenförmige Rand 4b ist
integral auf der Rückseite
des Schnuraufwickelzylinders 4a gebildet. Der vordere Flansch 4c ist
auf dem vorderen Teil des Schnuraufwickelzylinders 4a gebildet.
Der vordere Flansch 4c weist einen Durchmesser auf, der größer als
der Durchmesser des Schnuraufwickelzylinders 4a ist. Die
Spuleneinheit 7 ist zum Beispiel aus einem Metall wie einer
Aluminiumlegierung, einer Magnesiumlegierung oder einer Edelstahllegierung
oder aus einem Kunstharz wie Polyamid-Kunstharz gefertigt.
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Ein
Durchgangsloch 7a (ein Beispiel eines Durchgangsabschnitts),
durch das die Spulenwelle 8 hindurch führt, ist in der Mitte der Spuleneinheit 7 gebildet.
Zusätzlich
ist ein röhrenförmiger Vorsprung 7e,
der hinsichtlich des Durchgangslochs 7a konzentrisch ist,
in der vorderen Fläche
der Spuleneinheit 7 gebildet, durch die die Spulenwelle 8 hindurch
führt, und
ein Montierraum 7b zum Montieren des Ein-Schritt-Entfernungsmechanismus 13 ist
innerhalb des Vorsprungs 7e gebildet. Ein Innengewindeabschnitt 7f zum
Montieren eines Deckelelements 32 (unten beschrieben) ist
in der inneren Umfangsfläche des
Vorsprungs 7e gebildet. Eine Drehstopprille 7c ist
in einem hinteren Endabschnitt des Durchgangslochs 7a entlang
der radialen Richtung gebildet. Ein Drehstoppstift 14 ist
in einem Stiftloch 8c montiert, das in der Spulenwelle 8 entlang
der radialen Richtung gebildet ist. Ferner steht der Drehstoppstift 14 mit
der Drehstopprille 7c im Eingriff. Die Spule 4 wird hinsichtlich
der Spulenwelle 8 nicht drehbar gemacht, indem der Drehstoppstift 14 mit
der Drehstopprille 7c in Eingriff gebracht wird. Wie in
den 2 bis 4 gezeigt, umfasst der Ein-Schritt-Entfernungsmechanismus 13 eine
Eingriffsfeder 30, einen Positionierungsvorsprung 31,
ein Deckelelement 32, einen Bedienungsknopf 33,
ein Eingriffsloch 34 und drei Unterlegscheiben 35–37.
Die Eingriffsfeder 30 ist aus einem elastischen Drahtmaterial
gefertigt und greift in die Eingriffsrille 8b der Spulenwelle 8 ein.
Der Positionierungsvorsprung 31 dient als erstes Positionierungsmittel
zum Bestimmen der Drehposition der Spulenwelle 8, und das
Eingriffsloch 34 dient als zweites Positionierungsmittel.
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Die
Eingriffsfeder 30 dient dazu, die Spule 4 an der
Spulenwelle 8 zu montieren, so dass die Spule 4 in
der axialen Richtung relativ zur Spulenwelle 8 nicht beweglich
ist. Zusätzlich
hat die Eingriffsfeder 30 auch die Funktion, den Bedienungskopf 33 vorwärts zu treiben.
Die Eingriffsfeder 30 wird gebildet, indem ein elastischer
Draht gebogen wird, so dass die Treibkraft der Eingriffsfeder 30 erzeugt
wird, wenn die Eingriffsfeder 30 verformt wird. Die Eingriffsfeder 30 umfasst
ein Paar gerader Eingriffsabschnitte 30a und 30b und
einen C-förmigen
verbindenden Abschnitt 30c. Die Eingriffsabschnitte 30a und 30b sind einander
gegenüberliegend
angeordnet, so dass sie in die Eingriffsrille 8b eingreifen.
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Die
Eingriffsabschnitte 30a und 30b sind vorzugsweise
im Wesentlichen parallel zueinander. Der C-förmige verbindende Abschnitt 30c ist
mit einem Ende des Eingriffsabschnitts 30a verbunden und
umschlingt ein Ende des Eingriffsabschnitts 30b und ist mit
ihm verbunden. Die Eingriffsfeder 30 ist in dem Montierraum 7b montiert.
Der Positionierungsvorsprung 31 ist auf einem hinteren
oder Bodenabschnitt 7d des Montierraums 7b bereitgestellt
und steht nach vorne vor, so dass er zwischen beiden Eingriffsabschnitten 30a und 30b der
Eingriffsfeder 30 angeordnet ist. Wie in 4 gezeigt,
ist eine Breite B des Positionierungsvorsprungs 31 etwas
geringer als die Lücke
zwischen den Eingriffsabschnitten 30a und 30b.
Genauer beträgt
die Breite B vorzugsweise zwischen 85% und 99% der Lücke zwischen
den Eingriffsabschnitten 30a und 30b. Zusätzlich ist
die Höhe
des Positionierungsvorsprungs 31 entweder gleich der Tiefe
des Montierraums 7b oder geringer. Genauer beträgt die Höhe des Positionierungsvorsprungs 31 vorzugsweise
50% bis 100% der Tiefe des Montierraums 7b. Die Drehposition
der Eingriffsfeder 30 kann bestimmt werden, indem der Positionierungsvorsprung 31 zwischen
beide Eingriffsabschnitte 30a und 30b eingefügt wird
und die Eingriffsfeder 30 in dem Montierraum 7b montiert
wird.
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Unter
nochmaligem Bezug auf die 2 bis 4 ist
das Deckelelement 32 ein ungefähr scheibenförmiges Element,
das vorzugsweise aus einem Kunstharz gefertigt ist, und es ist so
an den Vorsprung 7e der Spuleneinheit 7 geschraubt,
dass es den Montierraum 7b abdeckt und die Eingriffsfeder 30 in
dem Montierraum 7b zurückhält. Das
Deckelelement 32 umfasst eine Deckeleinheit 32a und
eine Angelschnurgrößenanzeige 32b,
die drehbar auf der Deckeleinheit 32a montiert ist. Die
Deckeleinheit 32a umfasst eine ringförmige Scheibe 32c,
die sich in einer konvexen Form nach vorne erstreckt, und einen röhrenförmigen Anbringungsabschnitt 32d,
der von der Mitte der Scheibe 32c nach hinten vorsteht.
Ein Gewindeabschnitt 32e, der gewindet in den Gewindeabschnitt 7f des
Vorsprungs 7e eingreift, ist auf dem äußeren Umfang des Anbringungsabschnitts 32d gebildet.
Zusätzlich
ist ein Eingriffsring 32f, der sich radial nach innen erstreckt,
auf der inneren Umfangsfläche
des Anbringungsabschnitts 32d gebildet. Der Eingriffsring 32f wird
bereitgestellt, um den Bedienungsknopf 33 zurückzuhalten.
Die Angelschnurgrößenanzeige 32b weist
zum Beispiel eingravierte Markierungen auf, die mit auf der Deckeleinheit 32a gezeichneten
Angelschnurgrößen abgestimmt
werden können.
Die Größe der um
die Spule 4 gewickelten Angelschnur kann angezeigt werden,
indem die Markierung mit der Angelschnurgröße auf der Deckeleinheit 32a abgestimmt
wird.
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Der
Bedienungsknopf 33 weist eine Länge auf, die in der Lage ist, über die
Eingriffsrille 8b der Spulenwelle 8 zu führen, und
dient dazu, die Eingriffsfeder 30 durch Nach-Unten-Drücken des
Bedienungsknopfes 33 aus der Eingriffsrille 8b zu
lösen. Der
Bedienungsknopf 33 umfasst einen Druckbedienungsabschnitt 33a,
der in der axialen Richtung beweglich ist und auf dem Deckelelement 32 montiert ist,
und ein Paar sich verjüngende
Abschnitte 33b, die von dem Druckbedienungsabschnitt 33a nach hinten
vorstehen. Der Druckbedienungsabschnitt 33a umfasst einen
röhrenförmigen Knopfabschnitt 33c mit
geschlossenem Ende, dessen vorderer Abschnitt durch eine mittige
Bohrung des Deckelelements 32 bloß liegt, und einen ringförmigen Vorsprung 33d,
der von dem äußeren Umfang
des Knopfabschnitts 33c radial nach außen vorsteht. Die äußere Fläche des
röhrenförmigen Knopfes 33c mit geschlossenem
Ende steht von dem Deckelelement 32 etwas nach außen vor.
Der ringförmige
Vorsprung 33d steht mit dem Eingriffsring 32f des
Deckelelements 32a in Eingriff und hält dadurch den Bedienungsknopf 33 zurück. Die
sich verjüngenden
Abschnitte 33b sind auf dem Ende (das rechte Ende in 2)
eines röhrenförmigen Abschnitts 33e,
der von der hinteren Fläche
des Knopfabschnitts 33c des Bedienungsknopfes 33 nach
hinten vorsteht, gebildet. Der röhrenförmige Abschnitt 33e weist
einen inneren Durchmesser auf, der etwas größer als die Spulenwelle 8 ist.
Die sich verjüngenden
Abschnitte 33b sind an einem hinteren Ende des röhrenförmigen Abschnitts 33e gebildet
und verjüngen
sich in einer von dem röhrenförmigen Abschnitt 33e wegweisenden Richtung.
Die sich verjüngenden
Abschnitte 33b weisen auf ihren äußeren Umfangsflächen gebildete sich
verjüngenden
Flächen 33b'' auf. Wie in 5 ersichtlich,
ist jeder der sich verjüngenden
Abschnitte 33 im Querschnitt bogenförmig, wobei die Endseiten des
bogenförmigen
Abschnitts 33b' die
sich verjüngenden
Flächen 33b'' sind. Die Spitzen des Paares sich
verjüngende
Abschnitte 33b sind zwischen das Paar Eingriffsabschnitte 30a und 30b eingefügt, und die
Spulenwelle 8 liegt zwischen dem Paar sich verjüngende Abschnitte 33b,
so dass sich der Raum zwischen den Eingriftsabschnitten 30a und 30b aufgrund
der Bewegung in der axialen Richtung weiten wird. Zu beachten ist,
dass die flachen Abschnitte 33f auf den Enden der sich
verjüngenden
Abschnitte 33b gebildet sind. Die flachen Abschnitte 33f sind
gebildet, um die sich verjüngenden
Abschnitte 33b betriebssicher in die Eingriffsabschnitte 30a und 30b einzufügen. Wenn
der Bedienungsknopf 33 nicht gedrückt wird, stehen die Eingriffsabschnitte 30a und 30b der
Eingriffsfeder 30 mit den sich verjüngenden Abschnitten 33b etwas
vor den flachen Abschnitten 33f in Kontakt. Zu beachten
ist, dass die Eingriffsfeder 30 den Bedienungsknopf 33 über die
sich verjüngenden
Abschnitte 33b nach vorne treibt, wenn die Eingriffsabschnitte 30a und 30b der
Eingriffsfeder 30 durch das Einfügen der sich verjüngenden
Abschnitte 33b nach hinten und zwischen den Eingriffsabschnitten 30a und 30b auseinander
bewegt werden. Bei dieser Struktur steht der ringförmige Vorsprung 33d des
Bedienungsknopfes 33 mit dem Eingriffsring 32f des
Deckelelements 32 in Kontakt, wenn der Bedienungsknopf 33 nicht
gedrückt
wird, und der Bedienungsknopf 33 wird dadurch zurückgehalten.
-
Das
Eingriffsloch 34 steuert die Drehposition des Bedienungsknopfes 33,
so dass die Enden des Paares sich verjüngende Abschnitte 33b zwischen den
Eingriffsabschnitten 30a und 30b der Eingriffsfeder 30 angeordnet
sind. Wie in 2 gezeigt, ist das Eingriffsloch 34 in
dem hinteren oder Bodenabschnitt 7d des Montierraums 7b gebildet.
Wie in 4 ersichtlich, ist das Eingriffsloch 34 in
einer ungefähr ovalen
Form in dem Bodenabschnitt 7d des Montierraums 7b gebildet.
Ein Querschnitt des Eingriffslochs 34 senkrecht zu der
Spulenwelle 8 umfasst vorzugsweise ein Paar bogenförmiger Abschnitte 34a und
ein Paar verbindende Abschnitte 34b, die vorzugsweise gerade
sind. Unter nochmaligem Bezug auf die 2 bis 4 weist
das Paar bogenförmige
Abschnitte 34a innere Durchmesser auf, die etwas größer als der äußere Durchmesser
des röhrenförmigen Abschnitts 33e der
sich verjüngenden
Abschnitte 33b sind. Die bogenförmigen Abschnitte 34a sind
den sich verjüngenden
Abschnitten 33b gegenüberliegend
angeordnet. Von dem Paar verbindende Abschnitte 34b verbindet
jeder beide Enden der bogenförmigen
Abschnitte 34a entlang den Eingriffsabschnitten 30a und 30b der
Eingriffsfeder 30, die durch den Positionierungsvorsprung 31 positioniert ist.
Die verbindenden Abschnitte 34b sind durch eine Lücke, die
etwas kleiner als der äußere Durchmesser des
röhrenförmigen Abschnitts 33e ist,
mit Abstand voneinander angeordnet. Genauer betragen die inneren
Durchmesser der bogenförmigen
Abschnitte 34a 101% bis 110% des äußeren Durchmessers des röhrenförmigen Abschnitts 33e,
und die Lücke
zwischen den verbindenden Abschnitten 34b beträgt 60% bis
90% des äußeren Durchmessers
des röhrenförmigen Abschnitts 33e.
Der Positionierungsvorsprung 31 ist neben einem des Paares
bogenförmige Abschnitte 34a gebildet.
-
Die
drei Unterlegscheiben 35–37 sind vorzugsweise
aus Metall gefertigt. Ferner dienen die Unterlegscheiben 36 und 37 dazu,
die axiale Position der Spule 4 zu regulieren. Die Unterlegscheibe 35 weist
einen Durchmesser auf, der größer als
die der Unterlegscheiben 36 und 37 ist, und ist
auf der vorderen Fläche
des Montierraums 7b montiert. Die Unterlegscheiben 36 und 37 sind
innerhalb des Montierraums 7b angeordnet, wobei die Eingriffsfeder 30 dazwischen
liegend ist. Wie in 3 gezeigt, sind ausgeschnittene
Abschnitte 36a und 37a, die es dem Positionierungsvorsprung 31 ermöglichen,
durch diese hindurch zuführen,
jeweils in den Unterlegscheiben 36 und 37, die
in dem Montierraum 7b montiert sind, gebildet, um eine
Interferenz mit dem Positionierungsvorsprung 31 zu vermeiden.
Wie in 1 gezeigt, umfasst der Rotorantriebsmechanismus 5 ein Lehrzahnrad 11,
das sich gemeinsam mit der Drehknopfwelle 10, an welcher
der Drehknopf 1 angebracht ist, dreht, und ein Ritzel 12,
das mit dem Lehrzahnrad 11 ineinander greift. Die Spulenwelle 10 wird drehbar
durch die Rolleneinheit 2 gestützt. Das Ritzel 12 ist
in einer Röhrenform
gebildet, und der vordere Abschnitt davon führt durch den Rotor 3 hindurch
und erstreckt sich zu der Spule 4 hin. Der Hebelbremsmechanismus 6 umfasst
einen Bremsabschnitt 16, einen Bremshebel 17,
einen Hilfshebel 17 und eine Schraubenfeder 19.
Der Bremshebel 17 reguliert die Bremskraft des Bremsabschnitts 16.
Der Hilfshebel 17 betätigt
den Bremsabschnitt 16 in einem vorgegebenen Bremszustand.
Die Schraubenfeder 19 treibt den Bremshebel 17 von
dem Befestigungsabschnitt 2c weg.
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Bezugnehmend
auf die 2 bis 4 wird der
Druckbedienungsabschnitt 33a des Bedienungsknopfes 33 in
der oben beschriebenen Spinnrolle zu der Spulenwelle 8 gedrückt, wenn
die Spule 4 entfernt werden soll. Auf diese Weise vergrößern die sich
verjüngenden
Abschnitte 33b die Lücke
zwischen den Eingriffsabschnitten 30a und 30b der
Eingriffsfeder 30, um den Eingriff mit der Eingriffsrille 8 der
Spulenwelle 8 zu lösen,
und ermöglichen
dadurch das Entfernen der Spule 4. In diesem Zustand kann
die Spule 4 von der Spulenwelle 8 entfernt werden,
wenn die Spule 4 nach vorne gezogen wird. Wenn die Eingriffsabschnitte 30a und 30b durch
die sich verjüngenden
Abschnitte 33b auseinander bewegt werden, übt das Paar
Eingriffsabschnitte 30a und 30b zusätzlich eine
Kraft auf die sich verjüngenden
Abschnitte 33b aus, so dass die sich verjüngenden
Abschnitte 33b zueinander hin gedrückt werden. Auf diese Weise
wird der Drucksteuerabschnitt 33a nach vorne (in 2 nach
links hin) getrieben, d. h. in die Richtung, die der Richtung, in
die der Bedienungsknopf 33 gedrückt wird, entgegengesetzt ist. Bei
dieser Struktur bewegt sich der Bedienungsknopf 33 nach
vorne, wenn die Druckbedienung gestoppt wird, und das Paar Eingriffsabschnitte
geht in einen Zustand zurück,
in dem sie in die Spulenwelle 8 eingreifen können.
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Wenn
die Spule 4 auf der Spulenwelle 8 montiert werden
soll, werden die Eingriffsabschnitte 30a und 30b der
Eingriffsfeder 30 durch die sich verjüngende Fläche 8a der Spulenwelle 8 auseinander bewegt,
die Eingriffsfeder 30 ist in der Eingriffsrille 8b positioniert
und die Eingriffsabschnitte 30a und 30b greifen
aufgrund ihrer Elastizität
in die Eingriffsrille 8b ein, um dadurch die Spule 4 auf
der Spulenwelle 8 zurückzuhalten.
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Beim
Zusammensetzen der Spule 4 der oben beschriebenen Spinnrolle
wird die Unterlegscheibe 37 auf den Bodenabschnitt 7d des
Montierraums 7b montiert, und die Eingriffsfeder 30 wird dann
so in dem Montierraum 7b montiert, dass die Unterlegscheibe 37 zwischen
dem Bodenabschnitt 7d und der Eingriffsfeder 30 montiert
wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Positionierungsvorsprung 31 in dem
ausgeschnittenen Abschnitt 37a und zwischen den Eingriffsabschnitten 30a und 30b positioniert. Hierdurch
wird die Drehposition der Eingriffsfeder 30 festgelegt.
Danach werden die Unterlegscheiben 36 und 35 in
dieser Reihenfolge montiert. Auch hier wird der Positionierungsvorsprung 31 so
angeordnet, dass er durch den ausgeschnittenen Abschnitt 36a hindurch
vorsteht. Dann wird der Bedienungsknopf 33 von den sich
verjüngenden
Abschnitten 33b aus montiert. Da die Lücke zwischen den verbindenden Abschnitten 34b des
Eingriffslochs 34 kleiner als der Durchmesser der an den
Enden der sich verjüngenden
Abschnitte 33b gebildeten röhrenförmigen Abschnitte 33e ist,
können
die sich verjüngenden
Abschnitte 33b zu diesem Zeitpunkt nur in die bogenförmigen Abschnitte 34a eingefügt werden,
weil der röhrenförmige Abschnitt 33e,
der denselben äußeren Durchmesser
wie der sich verjüngende
Abschnitt 33b aufweist, nicht in die verbindenden Abschnitte 34b eingefügt werden
kann. Wenn die sich verjüngenden
Abschnitte 33b in die bogenförmigen Abschnitte 34a eingefügt werden,
werden die sich verjüngenden
Abschnitte 33b zwischen die Eingriffsabschnitte 30a und 30b der
Eingriffsfeder 30 eingefügt, weil der Positionierungsvorsprung 31 neben
einem der bogenförmigen
Abschnitte 34a gebildet ist. infolgedessen können Fehler
beim Zusammensetzen des Bedienungsknopfes 33 und der Eingriffsfeder 30 auf leichte
Weise verhindert werden, da die Drehpositionen des Bedienungsknopfes 33 und
der Eingriffsfeder gesteuert werden, so dass die sich verjüngenden Abschnitte 33b zwischen
die Eingriffsabschnitte 30a und 30b eingefügt werden.
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Hier
wird die Drehposition des Bedienungsknopfes 33 mittels
des Eingriffslochs 34 gesteuert, so dass die sich verjüngenden
Abschnitte 33b zwischen den Eingriffsabschnitten 30a und 30b der
positionierten Eingriffsfeder 30 angeordnet sind. Aufgrund
dieser Struktur werden die Drehpositionen der Eingriffsfeder 30 und
des Bedienungsknopfes 33 so gesteuert, dass die sich verjüngenden
Abschnitte 33b zwischen den Eingriffsabschnitten 30a und 30b angeordnet
werden, und Fehler beim Zusammensetzen des Bedienungsknopfes 33 und
der Eingriffsfeder 30 können
verhindert werden.
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ALTERNATIVE
AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Jetzt
werden alternative Ausführungsformen erläutert. Angesichts
der Ähnlichkeit
zwischen der ersten und den alternativen Ausführungsformen werden die Teile
der alternativen Ausführungsformen, die
mit den Teilen der ersten Ausführungsform
identisch sind, mit denselben Verweisziffern versehen wie die Teile
der ersten Ausführungsform.
Darüber
hinaus kann auf die Beschreibungen der Teile der alternativen Ausführungsformen,
die mit den Teilen der ersten Ausführungsform identisch sind,
der Kürze wegen
verzichtet werden.
- (a) Wie in 4 gezeigt,
war das Eingriffsloch 34 in der zuvor erwähnten Ausführungsform
als zweites Positionierungsmittel in dem Bodenabschnitt 7d des
Montierraums 7b der Spuleneinheit 7 gebildet.
Das zweite Positionierungsmittel kann jedoch jede beliebige Gestalt
annehmen, solange die Drehposition des Bedienungsknopfes 33 gesteuert
wird. Wie zum Beispiel in 6 gezeigt, umfasst
die Spuleneinheit eine Unterlegscheibe 137, und ein Eingriffsloch 134 kann
in dem mittigen Abschnitt der Unterlegscheibe 137 gebildet sein,
um die Drehposition des Bedienungsknopfes 33 zu steuern.
Der Querschnitt des Eingriffslochs 134, der senkrecht zu
der Spulenwelle 8 ist, umfasst bogenförmige Abschnitte 134a und
verbindende Abschnitte 134b. Die Unterlegscheibe 137 weist
einen ausgeschnittenen Abschnitt 137a auf, der auf einem
der bogenförmigen
Abschnitte 134a gebildet ist, so dass der Positionierungsvorsprung 31 durch
diesen hindurch führt.
Die verbindenden Abschnitte 134b sind vorzugsweise im Wesentliche
gerade. Zu beachten ist, dass die Elemente in den 5 und 6,
die keine ihnen zugehörige
Verweisziffern aufweisen, identisch oder im Wesentlichen identisch
mit den in 3 gezeigten Elementen sind.
- (b) Wie aus 3 ersichtlich, war der Positionierungsvorsprung 31 in
der zuvor erwähnten
ersten Ausführungsform
als erstes Positionierungsmittel in dem Bodenabschnitt 7d des
Montierraums 7b der Spuleneinheit 7 gebildet.
Das erste Positionierungsmittel kann jedoch jede beliebige Gestalt
annehmen, solange es die Drehpositionen der Eingriffsfeder 30 bestimmt.
Wie in 7 gezeigt, weist die Spuleneinheit 7 eine
Unterlegscheibe 237 auf, und durch das Eingriffsloch 234 kann
ein Positionierungsvorsprung 231 auf der Unterlegscheibe 237 gebildet
sein, um die Drehposition der Eingriffsfeder 30 zu steuern.
Dieser Positionierungsvorsprung 231 ist ebenfalls zwischen dem
Paar Eingriffsabschnitte 30a und 30b der Eingriffsfeder 30 angeordnet.
Zusätzlich
ist das Eingriffsloch 234, das oben in (a) als zweites
Positionierungsmittel offenbart wurde, ebenfalls auf der Unterlegscheibe 237 gebildet.
In dieser Konfiguration kann eine Unterlegscheibe 237 die
Drehpositionen von sowohl der Eingriffsfeder 30 als auch
dem Bedienungsknopf 33 positionieren.
- (c) In der oben erwähnten
Ausführungsform
wurde eine Spule für
eine Spinnrolle der Art mit Hebelbremse als Beispiel einer Angelrollenkomponente
verwendet. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt und
kann auf alle Angelrollenkomponenten, die von einem Wellenelement
in einem Schritt abnehmbar sind, angewendet werden. Zum Beispiel
kann die vorliegende Erfindung auf alle Spinnrollen, bei denen die Spule
nicht drehbar an der Spulenwelle montiert ist, wie etwa eine Spinnrolle
der Art mit Heckwiderstand, angewendet werden. Zusätzlich kann die
vorliegende Erfindung, wie in den 7 und 8 gezeigt,
zum Beispiel auf eine Abnehmstruktur für einen Drehknopfgriff auf
einer doppelt gelagerten Rolle angewendet werden.
-
Eine
doppelt gelagerte Rolle, in der eine andere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung eingesetzt wird, ist, wie in den 8 und 9 gezeigt,
eine runde Rolle der Art mit einfachem Drehknopf, die eine Rolleneinheit 41,
eine Drehknopfzusammensetzung 42 und einen Sternwiderstand 43 umfasst.
Die Drehknopfzusammensetzung 42 ist auf einer Seite der
Rolleneinheit 41 angeordnet und dient dazu, eine Spule 45 zu
drehen. Der Sternwiderstand 43 ist auf der Seite der Drehknopfzusammensetzung 42 zur
Rolleneinheit 41 angeordnet.
-
Die
Rolleneinheit 41 ist über
einen Rutenbefestigungsschenkel 44 an einer Angelrute R
befestigt. Eine Spule 45 zum Aufwickeln oder Lösen von Angelschnur
ist drehbar an der Rolleneinheit 41 montiert. Ein Kupplungshebel 49 ist
schwenkbar auf dem hinteren Abschnitt der Rolleneinheit 41 montiert
und dient dazu, einen Kupplungsmechanismus, welcher in den Figuren
nicht gezeigt ist, zu bedienen. Wie in den 8 und 9 gezeigt,
umfasst die Drehknopfzusammensetzung 42 einen Drehknopfarm 46, einen
Drehknopfgriff 47 und eine Griffwelle 48. Der Drehknopfarm 46 ist
nicht drehbar an einem Ende der Drehknopfwelle (nicht in den Figuren
gezeigt) montiert. Der Drehknopfgriff 47 ist drehbar an
einem Ende des Drehknopfarms 46 montiert. Genauer ist der
Drehknopfgriff 47 an der Griffwelle 48 montiert, die
vorzugsweise aus Metall gefertigt ist und dazu dient, den Drehknopfgriff 47 drehbar
an dem Drehknopfarm 46 zu montieren. Der Drehknopfarm 46 ist vorzugsweise
ein flaches Metallelement, das sich von den Drehknopfwellen radial
nach außen
erstreckt. Der Drehknopfarm 46 steht nicht drehbar mit der
Drehknopfwelle im Eingriff und ist mit einer Anbringungsmutter 50 abnehmbar
an die Drehknopfwelle gekoppelt.
-
Unter
Bezug auf 9 ist die Griffwelle 48 parallel
zu der Drehknopfwelle angeordnet, und ein Basisende der Griffswelle 48 ist
fest an ein Ende des Drehknopfarms 46 gekoppelt. Eine Spitze
der Griffwelle 48 umfasst eine semi-konisch geformte, sich verjüngende Fläche 81 und
eine kranzförmige
Eingriffsrille 82, die auf der Seite zum Drehknopf 46 in dem äußeren Umfang
eines Endabschnitts der sich verjüngenden Fläche 81 gebildet ist.
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Der
Drehknopfgriff 47 umfasst eine Griffeinheit 51 und
einen Ein-Schritt-Entfernungsmechanismus 52.
Die Griffeinheit 51 umfasst einen röhrenförmigen Stützabschnitt 57 und
einen Griff 58. Der röhrenförmige Stützabschnitt 57 ist
auf der Griffwelle 48 montiert und weist eine in einem
Ende davon bereitgestellte Öffnung 56 auf.
Der Griff 58 ist nicht drehbar an die äußere Umfangsseite des Stützabschnitts 57 gekoppelt.
Ein Montierraum 58a ist in einer Endfläche des Griffs 58 gebildet.
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Der
Ein-Schritt-Entfernungsmechanismus 52 umfasst eine Eingriffsfeder 59,
einen Positionierungsvorsprung 71, ein Deckelelement 72,
einen Bedienungsknopf 73, ein Eingriffsloch 74 und
zwei Unterlegscheiben 75 und 76. Die Eingriffsfeder 59 greift in
die Eingriffsrille 82 der Griffwelle 48 ein. Ferner dient
der Positionierungsvorsprung 71 als erstes Bestimmungsmittel
zum Positionieren der Drehposition der Eingriffsfeder 59,
und das Eingriffsloch 74 dient als zweites Positionierungsmittel.
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Der
Stützabschnitt 57 weist
eine röhrenförmige Form
auf und ist zum Beispiel aus einem Kunstharz oder einem Metall gefertigt.
Ein Loch 61, in dem die Griffwelle 48 montiert
ist, ist in der inneren Umfangsseite des Stützabschnitts 57 gebildet.
Das Loch 61 ist ein zylindrisches Durchgangsloch, und die
Lager 62 und 63 sind jeweils in einem Ende davon
montiert. Zu beachten ist, dass das Lager 62, das auf dem Basisende
des Stützabschnitts 57 angeordnet
ist, an der Griffwelle 48 angebracht ist und dass das Lager 63,
das an der Spitzenseite des Stützabschnitts 57 angeordnet
ist, an dem Stützabschnitt 57 angebracht ist.
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Der
Griff 58 ist vorzugsweise aus einem Kunstharz gefertigt,
und der Durchmesser davon auf der äußeren Umfangsseite des Stützabschnitts 57 wird
vorzugsweise zu der Öffnung 56 in
der Basisendenseite des Drehknopfgriffs 47 hin fortschreitend kleiner.
Die Spitze des Griffs 58 wird am Drehen relativ zu dem äußeren Umfang
des Stützabschnitts 57 verhindert.
Auf diese Weise ist der Griff 58 nicht drehbar an dem Stützabschnitt 57 gekoppelt.
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Die
Eingriffsfeder 59 wird gebildet, indem ein elastisches
Drahtmaterial gebogen wird, und eine Treibkraft der Eingriffsfeder 59 wird
erzeugt, wenn die Eingriffsfeder 59 verformt wird. Die
Eingriffsfeder 59 umfasst die Eingriffsabschnitte 59a und 59b,
die einander gegenüberliegend
eingerichtet sind und dazu dienen, in die Griffwelle 48 einzugreifen.
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Der
Positionierungsvorsprung 71 und das Eingriffsloch 74 sind
auf einer Unterlegscheibe 75 gebildet, die identisch oder
im Wesentlichen identisch mit der in der dritten Ausführungsform
gezeigten Unterlegscheibe 237 ist. Zusätzlich ist in der Unterlegscheibe 76 ein
Ausschnitt gebildet. Der Positionierungsvorsprung 71 ist
etwas länger
als die Dicke der Eingriffsfeder 59 und ist kürzer als
die kombinierte Dicke der Eingriffsfeder 59 und der Unterlegscheibe 76.
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Ein
Deckelelement 72 ist an den Griff 58 geschraubt
und verhindert, dass die Eingriffsfeder 59 und der Bedienungsknopf 73 herausfallen.
Der Bedienungsknopf 73 weist eine Struktur auf, die identisch
oder im Wesentlichen identisch mit dem Bedienungsknopf 33 der
ersten Ausführungsform
ist, und umfasst sich verjüngende
Abschnitte 73b. Eine Beschreibung der Struktur, die das
Herausfallen von Elementen verhindert, und der Struktur des Bedienungsknopfes 73 werden
ausgelassen, da sie mit denen der zuvor erwähnten Ausführungsform identisch oder im
Wesentlichen identisch sind. Bei dieser Art von Drehknopfzusammensetzung 42 wird
der Bedienungsknopf 73 gedrückt, wenn der Drehknopfgriff 47 abgenommen
werden soll. Dann weitet sich die Lücke zwischen den Eingriffsabschnitten 59a und 59b der
Eingriffsfeder 59, der Eingriff der Eingriffsabschnitte 59a und 59b in
die Griffwelle 48 wird gelöst und dadurch kann der Drehknopfgriff 47 abgenommen
werden. Während
des Zusammensetzens des Drehknopfgriffs 47 wird die Unterlegscheibe 75 montiert
und die Eingriffsabschnitte 59a und 59b der Eingriffsfeder 59 werden
so angeordnet, dass der auf der Unterlegscheibe 75 gebildete
Positionierungsvorsprung 71 durch die Eingriffsabschnitte 59a und 59b hindurch
vorsteht. Dann wird der Bedienungsknopf 73 montiert, nachdem
die Unterlegscheibe 76 montiert ist. Wenn dies geschieht,
werden die auf dem Bedienungsknopf 73 gebildeten sich verjüngenden Abschnitte 73b durch
das Eingriffsloch 74 betriebssicher in die Eingriffsabschnitte 59a und 59b eingefügt. Bei
dieser Struktur können
Fehler beim Zusammensetzen der Drehknopfzusammensetzung 42 verhindert
werden. Zusätzlich
kann die vorliegende Erfindung in einer Ein-Schritt-Spule einer
einfach gelagerten Rolle angewendet werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung
können
ein Bedienungselement und eine Eingriffsfeder nur in einem Montierraum
montiert werden, wenn die Drehposition der Eingriffsfeder von dem
ersten Positionierungsmittel positioniert wird und wenn die Drehposition
des Bedienungselements so bestimmt ist, dass die sich verjüngenden
Abschnitte zwischen den Eingriffsabschnitten angeordnet sind. Aufgrund
dieser Struktur können
Fehler beim Zusammensetzen des Bedienungselements und der Eingriffsfeder
verhindert werden.
-
In
seiner Verwendung hierin beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe „vorwärts, rückwärts, oben,
nach unten, vertikal, horizontal, unterhalb und quer" sowie alle anderen ähnlichen
Richtungsbegriffe auf die Richtungen eines Vehikels, das mit der
vorliegenden Erfindung ausgestattet ist. Dementsprechend sollten
diese Begriffe, wie benutzt, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben,
relativ zu einem mit der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Vehikel
interpretiert werden.
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Der
Begriff „konfiguriert", wie hier verwendet, um
eine Komponente, einen Teilabschnitt oder ein Teil einer Vorrichtung
zu beschreiben, umfasst Hardware und/oder Software, die so konstruiert
und/oder programmiert ist/sind, dass sie die gewünschte Funktion ausführen. Ferner
sollten Begriffe, die in den Patentansprüchen als „Mittel zuzüglich Funktion" ausgedrückt werden,
jede Struktur, die benutzt werden kann, um die Funktion von dem
Teil der vorliegenden Erfindung auszuführen, umfassen.
-
Die
Begriffe des Grades wie etwa „im
Wesentlichen", „ungefähr" und „annähernd", wie hier verwendet,
bedeuten eine Abweichung des modifizierten Begriffs in einem angemessenem
Umfang, so dass das Endergebnis nicht maßgeblich verändert wird.
Diese Begriffe können
zum Beispiel so ausgelegt werden, dass sie eine Abweichung von mindestens ±5% des
modifizierten Begriffs umfassen, wenn diese Abweichung die Bedeutung
des Worts, das es modifiziert, nicht negiert.
-
Während nur
ausgewählte
Ausführungsformen
gewählt
worden sind, um die vorliegende Erfindung zu veranschaulichen, wird
dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Änderungen
und Modifizierungen daran vorgenommen werden können, ohne den in den angehängten Ansprüchen definierten
Bereich der Erfindung zu verlassen. Des Weiteren sind die vorangehenden
Beschreibungen der erfindungsgemäßen Ausführungsformen
lediglich zu Veranschaulichungszwecken bereitgestellt und sollten
die Erfindung, wie durch die angehängten Ansprüche und ihre Äquivalente
festgelegt, nicht einschränken.
Demzufolge ist der Bereich der Erfindung nicht auf die offenbarten
Ausführungsformen
begrenzt.