[go: up one dir, main page]

DE60300207T2 - Schwefelpentafluoridverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung - Google Patents

Schwefelpentafluoridverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung Download PDF

Info

Publication number
DE60300207T2
DE60300207T2 DE60300207T DE60300207T DE60300207T2 DE 60300207 T2 DE60300207 T2 DE 60300207T2 DE 60300207 T DE60300207 T DE 60300207T DE 60300207 T DE60300207 T DE 60300207T DE 60300207 T2 DE60300207 T2 DE 60300207T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
substituents
alkyl
group
substituted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE60300207T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60300207D1 (de
Inventor
Gauri Sankar Lal
Kristen Elaine Minnich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Air Products and Chemicals Inc
Original Assignee
Air Products and Chemicals Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Air Products and Chemicals Inc filed Critical Air Products and Chemicals Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60300207D1 publication Critical patent/DE60300207D1/de
Publication of DE60300207T2 publication Critical patent/DE60300207T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02Silicon compounds
    • C07F7/08Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/12Organo silicon halides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02Silicon compounds
    • C07F7/08Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/0803Compounds with Si-C or Si-Si linkages
    • C07F7/081Compounds with Si-C or Si-Si linkages comprising at least one atom selected from the elements N, O, halogen, S, Se or Te

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Im Allgemeinen betrifft die Erfindung Schwefelpentafluoridverbindungen mit einer substituierten Silylgruppe, in der mindestens einer der Substituenten gehindert ist, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung. Außerdem betrifft die Erfindung die Verwendung dieser Verbindungen, z.B. als Vorläufer für Flüssigkristallkomponenten, Tenside, bioaktive Verbindungen in agrochemischen und pharmazeutischen Zusammensetzungen oder in Polymeren.
  • Verschiedene Forschergruppen haben die Entwicklung synthetischer Methodiken für die Einführung von Schwefelpentafluorid- oder Pentafluorsulfuranylgruppen ("SF5") in organische Verbindungen mit großem Interesse vorangetrieben. Man nimmt an, dass die SF5-Gruppe diesen organischen Verbindungen einzigartige Eigenschaften verleihen kann, darunter eine niedrige Oberflächenenergie, hohe chemische Beständigkeit, hohe Wärmestabilität, hohe Elektronegativität, Hydrophobie und eine hohe Dielektrizitätskonstante. Beispielsweise kann der hohe Elektronegativitätswert der SF5-Gruppe von 3.62 auf der Pauling-Skala und die gesteigerte Fähigkeit, Elektronen zu entziehen, diese Verbindung zu einer attraktiven Alternative für die Trifluormethylgruppe ("CF3") machen, die man in vielen handelsüblichen Produkten findet.
  • SF3 enthaltende organische Zusammensetzungen sind in verschiedenen Anwendungen eingesetzt worden. Beispielsweise beschreibt das Hansen und Savu erteilte Patent EP 0 444 822 fluoraliphatische Pentafluorsulfuranylverbindungen, die als Tenside verwendet werden. Das zitierte Dokument, Kovacina et. al., Ind. Eng. Chem. Prod. Res. Dev. 1983, 22, 2, 170, beschreibt SF5 enthaltende Polymere, die aus mit Mono- und Bis(pentafluorschwefel) substituierten Diacetylenen hergestellt wurden. Diese Polymere sind in fluorierten Lösungsmitteln löslich und im Vergleich zum Kohlenwasserstoffanalogon nicht empfindlich gegen Erschütterungen. US-A-6,136,838 beschreibt Schwefelpentafluorphenylpyrazole, die zur Bekämpfung ökoparasitärer Infektionen eingesetzt werden. Schließlich beschreibt das Kirsch et al. ("Kirsch") erteilte Patent DE 19 748 109 die Herstellung ver schiedener Schwefelpentafluoridderivate, die zur Herstellung von Flüssigkristallmedien verwendet werden.
  • Ethinylschwefelpentafluorid (SF5CCH) ist schon oft als synthetisches Intermediat oder als Träger für die Einführung der SF5-Komponente in komplexe organische Verbindungen verwendet worden. Mit den derzeit verfügbaren Verfahren zur Isolierung von SF5CCH wurden nur Reaktionen im kleinen Maßstab und mit mehreren Schritten erreicht (siehe z.B. Hoover und Coffman, J. Org. Chem. 1964, 3567 ("Hoover"); Canich et. al., Inorg. Chem. 1985, 24, 3668 ("Canich"). Sowohl Hoover als auch Canich beschreiben Vierschritt-Reaktionen zur Herstellung von SF5CCH aus Acetylen und entweder Schwefelchlorid oder Schwefelbromidpentafluorid. Die Ausbeute aus diesen Reaktionen lag im Bereich von 9 bis 19 %. Canich beschreibt auch ein Verfahren zur Isolierung von Ethinylschwefelpentafluorid über die Dehydrobromierung von SF5CH=CHBr mit einer Ausbeute von 49 %. Im ersten Schritt wurde SF5CH=CHBr mit einer Ausbeute von 80 % durch die Reaktion von Acetylen und SF5Br hergestellt, die etwa vier Tage dauerte und bei 57°C durchgeführt wurde. Auf dieser Grundlage könnte man nach Abschluss der zweiten Stufe eine Ausbeute an Ethinylschwefelpentafluorid von etwa 39 % erwarten. Die Dehydrohalogenierung des Acetylen-SF5CH=CHCl lieferte Produktausbeuten von nur 1 bis 2 % des erwünschten Alkins. Die relativ geringen Ausbeuten, die Ineffizienz und die langen Zykluszeiten können diese Prozesse unpraktisch für industrielle Anwendungen im großen Maßstab machen. Außerdem kann die Reaktion von Acetylen mit SF5Br oder SF5Cl bei hohen Temperaturen explosionsartig verlaufen.
  • Ethinylschwefelpentafluorid kann auch durch die Desilylierung seines Trialkylsilylderivats hergestellt werden (siehe Wessel et. al. Chem. Ber. 1986, 119, 45 ("Wessel")). Wie bei den vorstehend beschriebenen Verfahren zur Isolierung von SF5CCH, kann das Trimethylsilylderivat von Ethinylschwefelpentafluorid praktisch nicht im industriellen Maßstab hergestellt werden. Das wie von Wessel beschrieben hergestellte Trimethylsilylderivat von Ethinylschwefelpentafluorid wurde nur mit einer isolierten Ausbeute von 12 % erhalten.
  • Folglich besteht in der Technik Bedarf, neuartige Verbindungen zur Verfügung zu stellen, die die SF5-Gruppe in eine organische Verbindung einführen. Je nach Anwendung kann es außerdem erforderlich sein, neuartige Verbindungen zur Verfügung zu stellen, die eine substituierte Silylgruppe in eine organische Verbin- Jung einführen. Ferner besteht in der Technik Bedarf an sicheren industriellen Prozessen zur Herstellung von synthetischen SF5-Intermediaten in größerer Ausbeute, mit kürzerer Zykluszeit, niedrigeren Verfahrenstemperaturen, geringerer Flüchtigkeit sowie in einem einzigen Reaktionsgefäß. Aufgrund der Schwierigkeiten in der Technik, das Trimethylsilylderivat von Ethinylschwefelpentafluorid zu isolieren, ist es daher überraschend und unerwartet, neuartige Schwefelpentafluoridverbindungen mit substituierter Silylgruppe in relativ hohen Ausbeuten herzustellen, wenn mindestens einer der Substituenten der Silylgruppe gehindert ist.
  • Alle hier zitierten Veröffentlichungen werden durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit in diese Anmeldung aufgenommen.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Bei der Erfindung geht es teilweise um Schwefelpentafluorid enthaltende Verbindungen mit einer substituierten Silylgruppe. Genauer wird in einer Ausführungsform der Erfindung eine Verbindung der Formel
    Figure 00030001
    zur Verfügung gestellt, in der die Substituenten R, R' und R'' ein Alkyl, ein substituiertes Alkyl, ein Aryl, ein substituiertes Aryl oder Kombinationen davon sind und mindestens einer der Substituenten gehindert ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfassen R, R' und R'' Isopropyl. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform umfassen R und R' Methyl und R'' t-Butyl.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird eine Verbindung zur Verfügung gestellt, die eine Schwefelpentafluoridgruppe und eine durch eine C-C-Dreifachbindung an die Schwefelpentafluoridgruppe gebundene substituierte Silylgruppe umfasst. Die substituierte Silylgruppe weist aus der aus einem Alkyl, einem substituierten Alkyl, einem Aryl, einem substituierten Aryl oder Kombinationen davon bestehenden Gruppe ausgewählte Substituenten auf und mindestens einer der Substituenten ist gehindert. In einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden Flüssigkristallvorläufer zur Verfügung gestellt, die erfindungsgemäße Verbindungen umfassen.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer substituierten Silylschwefelpentafluoridethingruppe zur Verfügung gestellt, bei dem die Substituenten auf der Silylgruppe aus der aus einem Alkyl, einem substituierten Alkyl, einem Aryl, einem substituierten Aryl oder Kombinationen davon bestehenden Gruppe ausgewählt werden und mindestens einer der Substituenten gehindert ist. Das Verfahren umfasst folgende Schritte:
    das Kombinieren einer substituierten silylacetylenischen Verbindung mit einem SF5 enthaltenden Halogenid unter Bedingungen, die ausreichen, um ein Zwischenprodukt zu bilden; und das Einwirkenlassen einer Base auf das Zwischenprodukt unter Bedingungen, die ausreichen, um die Ethinverbindung herzustellen. In bestimmten bevorzugten Ausführungsformen wird der Schritt des Kombinierens in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt.
  • Diese und andere Aspekte der Erfindung gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung hervor.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Bei der Erfindung geht es um Schwefelpentafluorid enthaltende Verbindungen mit einer substituierten Silylgruppe und Verfahren zur ihrer Herstellung und Verwendung. Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich zur alleinigen Verwendung oder zum Einführen von Schwefelpentafluoridgruppen und/oder Silylgruppen in eine Vielzahl organischer Verbindungen. Außerdem kann man mit den erfindungsgemäßen Verfahren Schwefelpentafluorid enthaltende Verbindungen mit Produktionsausbeuten erzielen, die bisher nicht erreichbar waren.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen umfassen mindestens eine Schwefelpentafluoridgruppierung, die über eine ungesättigte Kohlenstoffbindung mit einer substituierten Silylgruppe verbunden ist. Vorzugsweise ist die Verbindung eine Ethinverbindung, in der die Schwefelpentafluoridgruppe über eine C-C-Dreifachbindung mit der substituierten Silylgruppe verbunden ist. Mindestens einer der Substituenten auf dem Siliciumatom ist gehindert. Der hier verwendete Beg riff "gehindert" oder "sterisch gehindert" bezieht sich auf Radikalgruppen, die aufgrund ihrer Größe eine bestimmte Reaktion mit einem anderen Molekül behindern. Einige nicht einschränkende Beispiele gehinderter Alkylgruppen umfassen große primäre (1°) Alkylgruppen wie Octadecyl oder Nonadecyl, sekundäre (2°) Alkylgruppen wie Isopropyl, Isobutyl oder Isopentyl oder tertiäre (3°) Alkylgruppen wie tert-Butyl ("t-Butyl") oder tert-Pentyl ("t-Pentyl").
  • In bestimmten bevorzugten Ausführungsformen hat die Schwefelpentafluorid enthaltende Verbindung die folgende Formel:
    Figure 00050001
  • Die Silylgruppe in der Verbindung ist mit den Resten R, R' und R'' substituiert, vorzugsweise dreifach substituiert. Die Substituenten R, R' und R'' stehen für einen oder mehrere, gleiche oder unterschiedliche Substituenten, die eine Alkylgruppe, eine substituierte Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine substituierte Arylgruppe oder Kombinationen davon umfassen können. Mindestens einer der Substituenten auf dem Siliciumatom ist gehindert.
  • Wie vorstehend erwähnt, können die Substituenten R, R' und R'' eine Alkylgruppe oder eine substituierte Alkylgruppe sein. Der hier verwendete Begriff "Alkyl" umfasst geradkettige, verzweigte oder cyclische Alkylgruppen, die vorzugsweise 1 bis 20 Kohlenstoffatome, stärker bevorzugt 1 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten. Dies gilt auch für Alkylkomponenten, die in anderen Gruppen wie Halogenalkyl, Alkaryl oder Aralkyl enthalten sind. Der Begriff "substituiertes Alkyl" bezeichnet Alkylkomponenten mit Substituenten, die Heteroatome wie O, N, S oder Halogenatome; OCH3; OR (R = H, Alkyl C1-10 oder Aryl C6-10); Alkyl C1-10 oder Aryl C6-10; NO2; SO3R (R = H, Alkyl C1-10 oder Ary1 C6-10); oder NR2 (R=H, Alkyl C1-10 oder Aryl C6-10) einschließen. Der hier verwendete Begriff "Halogen" umfasst Fluor, Chlor, Brom und Iod. In bestimmten bevorzugten Ausführungsformen sind R, R' und R'' einzeln 2°- oder 3°-Alkylgruppen oder Kombinationen von 1 °, 2° und 3° Alkylgruppen mit mindestens einem 2° oder 3° Alkyl.
  • In bevorzugten Substituenten sind R, R' und R'' jeweils Isopropyl oder wenn R und R' CH3 sind, ist R'' t-Butyl.
  • Die Substituenten R, R' und R'' können auch eine Arylgruppe oder substituierte Arylgruppe sein. Der hier verwendete Begriff "Aryl" steht für sechs- bis zwölfgliedrige Kohlenstoffringe mit aromatischem Charakter. Der hier verwendete Begriff "substituiertes Aryl" umfasst Arylringe mit Substituenten, die Heteroatome wie O, N, S oder Halogenatome, OCH3; OR (R=H, Alkyl C1-10, oder Aryl C6-10); Alkyl C1-10 oder Aryl C6-10; NO2; SO3R (R=H, Alkyl C1-10, oder Aryl C1-10); oder NR2 (R=H, Alkyl C1-10 oder Aryl C6-10) einschließen.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen werden bevorzugt in einem Zweischrittverfahren hergestellt, wie im Folgenden durch die Schritte I und II dargestellt. Dieses Verfahren kann in einem einzigen Reaktionsgefäß durchgeführt werden. Mit diesem Zweischrittverfahren konnte man das erwünschte Produkt in ausgezeichneter Ausbeute von etwa 80 % bis etwa 99 % der theoretischen Ausbeute herstellen, wenn mindestens einer der Substituenten auf dem Siliciumatom gehindert war. Im Gegensatz dazu erhält man dann, wenn der Substituent auf dem Siliciumatom relativ ungehindert ist, wie z.B. CH3, das Produkt in geringerer Ausbeute, weil sich die Silylgruppe während des zweiten oder Eliminierungsschrittes spaltet.
  • In Schritt I wird ein substituiertes Silylacetylen, vorzugsweise ein dreifach substituiertes Silylacetylen, in dem mindestens einer der Substituenten gehindert ist, mit einem SF5 enthaltenden Halogenid umgesetzt, um ein Vinylpentafluorsulfuranylintermediat herzustellen. Die Substituenten auf dem Siliciumatom können beliebige Substituenten der hier offenbarten Art sein. In Schritt II werden der Wasserstoff und das Halogenid im Vinylpentafluorsulfuranylintermediat in Gegenwart einer Base eliminiert, um das Endprodukt zu bilden.
  • Figure 00070001
  • Der erste Schritt des Verfahrens beinhaltet die Reaktion einer substituierten Silylacetylenverbindung mit einem SF5 enthaltenden Halogenid wie SF5Br oder SF5Cl, um ein Zwischenprodukt herzustellen. Dabei handelt es sich um Alken, das ein Halogenidatom und eine -SF5-Gruppe auf benachbarten Kohlenstoffen trägt. Mindestens einer der Substituenten auf dem Siliciumatoms ist gehindert. Diese Reaktion kann in Gegenwart eines Lösungsmittels ablaufen. In Ausführungsformen, wo ein Lösungsmittel verwendet wird, reagiert das ausgewählte Lösungsmittel nicht mit dem SF5 enthaltenden Halogenid oder dem Zwischenprodukt. Geeignete Lösungsmittel umfassen unter anderem Kohlenwasserstoffe (z.B. Pentan oder Hexan), Halogenkohlenstoffe (z.B. Freon 113), Ether (z.B. Ethylether (Et2O) oder Tetrahydrofuran ("THF")), Nitrile (z.B. CH3CN) oder aromatische Verbindungen (z.B. Benzotrifluorid). Die Reaktionstemperatur kann im Bereich von –78°C bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels liegen. Die Reaktionszeit für den ersten Schritt kann im Bereich von etwa 0 Stunden oder sofort bis etwa 8 Stunden, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 6 Stunden oder stärker bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 4 Stunden liegen. Die erwartete Ausbeute des Zwischenprodukts liegt im Bereich von etwa 80 % bis etwa 99 % der theoretischen Ausbeute.
  • Im zweiten oder Eliminierungsschritt wird das Vinylpentafluorsulfuranyl-Zwischenprodukt aus dem ersten Schritt mit einer Base kombiniert, um die substituierte Silylschwefelpentafluoridethinverbindung zu bilden. Der hier verwendete Begriff "Base" bezeichnete jede Verbindung, die negativ geladene Ionen austauschen kann, darunter unter anderem Hydroxid-, Halogenid-, Alkoxid-, Amid-, Organolithium- oder Organomagnesiumionen. Beispiele für geeignete Basen um fassen Alkalimetall- und Erdalkalimetallhydroxide. In einigen Ausführungsformen kann der zweite Schritt in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt werden. Lösungsmittel, die im zweiten Schritt verwendet werden können, umfassen alle Lösungsmittel, die im ersten Schritt zum Einsatz kommen, sowie Wasser. Die Temperatur für den zweiten Schritt kann im Bereich von –78°C bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels liegen. Die Reaktionszeit für den zweiten Schritt kann im Bereich von etwa 0 bis etwa 24 Stunden und bevorzugt etwa 1 bis etwa 16 Stunden liegen. Die erwartete Ausbeute der Ethinverbindung liegt im Bereich von etwa 80 bis etwa 99 % der theoretischen Ausbeute. Das Molekulargewicht der Ethinverbindung liegt im Bereich von etwa 225 bis etwa 800, bevorzugt etwa 225 bis etwa 400. Das Endprodukt kann durch Standardverfahren wie Destillation oder Chromatographie gereinigt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen können als synthetische Zwischenprodukte oder Ausgangsreagenzien in jeder organischen Zusammensetzung verwendet werden, in die SF5 und/oder Silylgruppen eingeführt werden sollen. Die Verbindungen können für verschiedene Derivate brauchbare Ausgangsreagenzien sein, wie z.B. gesättigter Ether, Vinylether, Pyrazole, cyclische Alkene und SF5 enthaltende Alkene und Alkine, aber nicht darauf beschränkt. Diese Verbindungen können auch als attraktive Alternative zu Reagenzien verwendet werden, die die CF3-Gruppe enthalten. In diesem Zusammenhang können die erfindungsgemäßen Verbindungen anstelle der die CF3-Gruppe enthaltenden Derivate als Vorläufer für Flüssigkristallzusammensetzungen der in US-A-5,728,319 und 5,792,386 beschriebenen An verwendet werden. Die substituierte Silylgruppe kann während der Herstellung der Flüssigkristallzusammensetzung extrahiert werden. Die erfindungsgemäßen Verbindungen können auch in Tensidzusammensetzungen verwendet werden, wie z.B. in EP 0 444 822 beschrieben. Weitere Anwendungen für die erfindungsgemäßen Verbindungen umfassen Vorläufer oder Reagenzien in pharmazeutischen Zubereitungen wie Zubereitungen der in US-A-6,136,838 beschriebenen Art.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in Polymere wie Polyacrylate, Polyester, Polyurethane, Polyamide und Polyvinylether inkorporiert werden, die durch herkömmliches schrittweises Wachstum, Kettenwachstum oder Pfropfpolymerisationstechniken und -verfahren hergestellt wurden. In einigen Fällen können die ethylenisch ungesättigten erfindungsgemäßen Verbindungen homopolymerisiert werden, um Homopolymere herzustellen, oder mit copolymerisierbaren Monomeren copolymerisiert werden, um statistische, alternierende, Block- oder Pfropfpolymere herzustellen. In diesen Anwendungen kann die Silylgruppe der Verbindung z.B. entweder vor Abschluss aus der Polymerzusammensetzung entfernt werden oder im Polymer verbleiben, um bestimmte Eigenschaften des Polymers zu verbessern, wie z.B. die Haftfestigkeit.
  • Die Erfindung wird jetzt anhand folgender Beispiele detaillierter erläutert, ist aber selbstverständlich nicht darauf beschränkt. Die Gaschromatographieanalysen ("GC") wurden auf einer 30M RTX-5 Säule durchgeführt. Die G.C.M.S. Spektren für die Beispiele wurden auf einer Hewlett Packard 5890 Serie 11 G.C. und einem massenselektiven Detektor der Serie 5972 mit einem HP-5MS erstellt. Die nuklearen NMR-Analysen für die Beispiele wurden auf einer Brukem CP-300 FT Spektrometer erhalten, der bei 282,4 MHz (19F), 300,13 MHz (1H) arbeitete. Die chemischen Verschiebungen wurden in CFCl3 (19F) und CHCl3 (1H) bereinigt. Die Ergebnisse der Beispiele sind in Tabelle 1 aufgeführt.
  • Beispiele
  • Vergleichsbeispiel 1: Zugabe von SF5Br zu Trimethylsilylacetylen
  • Ein Reaktionsgemisch, das 20 mMol Trimethylsilylacetylen, 10 ml Freon 113 und 17 mMol Kaliumfluorid enthielt, wurde in einen mit einem magnetischen Rührstab ausgerüsteten 30 ml Parr-Reaktor aus rostfreiem Stahl eingebracht. Der Reaktor wurde an eine Vakuumleitung aus rostfreiem Stahl angeschlossen, die mit zwei 300 cc Ballaststücken aus rostfreiem Stahl, einem Druckmesser, einer Natronkalkfalle und einer Vakuumpumpe ausgerüstet war. Der Reaktor wurde entgast und mit einem Trockeneis/Aceton-Bad auf –35°C gekühlt. Dann wurde eine 25 mMol Menge an SF5Br in das Gemisch kondensiert. Der Reaktor wurde versiegelt und unter Rühren auf Raumtemperatur erwärmen gelassen. Nach drei Stunden wurde der Reaktor entlüftet und mit N2 gespült. Das Reaktionsgemisch wurde langsam zu einer kalten Natriumbicarbonatlösung gegeben. Die organische Schicht wurde isoliert und das Lösungsmittel durch Rotationsverdampfung eliminiert. Die GC-Analyse zeigte, dass das Zwischenprodukt, 1-Brom-1-trimethylsilyl-2-pentfluorsulfuranylethen, zu 95 % rein war. Das Molekulargewicht des Zwischenprodukts betrug 305. Die NMR-Ergebnisse für das Zwischenprodukt waren wie folgt: 1H NMR δ 0,3 (s, 9H), 7,5 (1H, m); 19F NMR δ 64 (4F, d), 80 (1F, pent).
  • Im Eliminierungsschritt wurde eine Menge von 20 mMol des 1-Brom-1-trimethylsilyl-2-pentafluorsulfuranylethen-Zwischenprodukts mit 25 ml Decan und 60 mMol pulverisiertem Kaliumhydroxid vermischt und dann 17 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Lösung wurde filtriert. Laut GC-Analyse enthielt die Lösung 44 % des Produkts, 1-Pentafluorsulfuranyl-2-trimethylsilylethin. Man nimmt an, dass dann, wenn der Substituent auf dem Siliciumatom relativ ungehindert ist, wie z.B. CH3, das Produkt in geringerer Ausbeute erhalten wird, weil sich die Silylgruppe während des zweiten oder Eliminierungsschrittes spaltet.
  • Das Molekulargewicht dieses Produkts betrug 224. Die NMR-Ergebnisse für dieses Produkt waren wie folgt: 1H NMR δ 0,9 (9H, s); 19F NMR δ 75 (1F, pent), 80 (4F, d); GC/MS m/z = 209 (CH3)2SiC2SF5 +; 127 SFS +; 89 SF3 +.
  • Beispiel 2: Zugabe von SF5Br zu t-Butyldimethylsilylacetylen
  • Das Zwischenprodukt, 1-Brom-1-t-butyldimethylsilyl-2-pentafluorsulfuranylethen, wurde wie vorstehend in Vergleichsbeispiel 1 beschrieben aus einem anfänglichen Reaktionsgemisch hergestellt, das 20 mMol t-Butyldimethylsilylacetylen, 10 ml Freon 113 und 17 mMol Kaliumfluorid enthielt. Wie die GC-Analyse zeigte, war das Zwischenprodukt, 1-Brom-1-t-butyldimethylsilyl-2-pentafluorsulfuranylethen, zu 98 % rein. Das Molekulargewicht des Zwischenprodukts betrug 347. Die NMR-Ergebnisse für das Zwischenprodukt waren wie folgt: 1H NMR δ 0,35 s (6H), 1,0 s (9H), 7,6 (m, 1H); 19F NMR δ 65 (4F, d), 80 (1 F, pent).
  • Im Eliminierungsschritt wurde eine Menge von 20 mMol des 1-Brom-1-t-butyldimethylsilyl-2-pentafluorsulfuranylethen-Zwischenprodukts mit 25 ml Pentan und 60 mMol pulverisiertem Kaliumhydroxid gemischt und dann 17 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Lösung wurde filtriert und das Lösungsmittel durch Rotationsverdampfen entfernt.
  • Wie die GC-Analyse zeigt, enthielt die Lösung 97 % des Produkts, 1-t-Butyldimethylsilyl-2-pentafluorsulfuranylethin. Man nimmt an, dass die Ausbeute deswegen höher ist als in Vergleichsbeispiel 1, weil einer der Substituenten auf der Silylgruppe gehindert ist. Das Produkt wurde durch Vakuumdestillation, die bei 0,5 Torr und Raumtemperatur mit einem Trockeneis/Aceton-Bad zum Auffangen durchgeführt wurde, zusätzlich gereinigt. Das Molekulargewicht des Produkts betrug 266. Die NMR-Ergebnisse für dieses Produkt waren wie folgt: 1H NMR δ 0,2 s, 0,9 s; 19F NMR δ 76 (1F, pent), 81 (4F, d); GC/MS m/z = 266 tBu(CH3)2SiC2SF5 +; 247 tBu(CH3)2SiC2SF4 +; 209 (CH3)2SiC2SF5 +; 127 SF5; 57 tBu+.
  • Beispiel 3: Zugabe von SF5Br zu Triisopropylsilylacetylen
  • Das Zwischenprodukt, 1-Brom-1-triisopropylsilyl-2-pentafluorsulfuranylethen, wurde wie vorstehend in Vergleichsbeispiel 1 aus einem Reaktionsanfangsgemisch hergestellt, das 20 mMol Triisopropylsilylacetylen, 10ml Freon 113 und 17 mMol Kaliumfluorid enthielt. Wie die GC-Analyse zeigte, war das Zwischenprodukt, 1-Brom-l-triisopropylsilyl-2-pentafluorsulfuranylethen, zu 90 % rein. Das Molekulargewicht dieses Produkts betrug 389. Die NMR-Ergebnisse für dieses Produkt waren wie folgt: 1H NMR δ 1,6 (21H, m), 7,8 (1H, m); 19F NMR δ 64 (4F, d), 80 (1 F, pent).
  • Im Eliminierungsschritt wurde eine Menge von 20 mMol des 1-Brom-i-triisopropylsilyl-2-pentafluorsulfuranylethenprodukts mit 25 ml Pentan und 60 mMol pulverisiertem Kaliumhydroxid gemischt und dann 17 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Lösung wurde filtriert und das Lösungsmittel durch Rotationsverdampfen entfernt. Wie die GC-Analyse zeigte, war das Produkt, 1-Pentafluorsulfuranyl-2-triisopropylsilylethin zu 90 % rein. Man nimmt an, dass die Ausbeute größer ist als in Vergleichsbeispiel 1, weil einer der Substituenten auf der Silylgruppe gehindert ist. Das Produkt wurde durch eine bei 0,5 Torr und 26°C durchgeführte Vakuumdestillation zusätzlich gereinigt. Das Molekulargewicht dieses Produkts betrug 308. Die NMR-Ergebnisse für dieses Produkt waren wie folgt: 1H NMR δ 1,1 (m, 21H); 19F NMR δ 76 (1 F, pent), 81 (4F,d); GC/MS m/z = 308 (iPr)3SiC2SF5 +; 265 (iPr)2SiC2SF5 +.
  • Beispiel 4: Zugabe von SF5Br zu Triisopropylsilylacetylen ohne Isolierung des Zwischenprodukts
  • Ein Reaktionsgemisch, das 90 mMol Triisopropylsilylacetylen und 140 ml Pentan enthielt, wurde in einen mit einem magnetischen Rührstab ausgerüsteten 300 ml Parr-Reaktor aus rostfreiem Stahl eingebracht. Der Reaktor wurde an eine Vakuumleitung aus rostfreiem Stahl angeschlossen, die mit zwei 300 cc Ballaststücken aus rostfreiem Stahl, einem Druckmesser, einer Natronkalkfalle und einer Vaku umpumpe ausgerüstet war. Das Gemisch wurde mit einem Trockeneis/Aceton-Bad auf –35°C gekühlt und entgast. Dann wurde eine Menge von 46 mMol SF5Br in das Gemisch kondensiert. Der Reaktor wurde versiegelt und unter Rühren auf Raumtemperatur erwärmen gelassen. Nach 1,5 Stunden wurde der Reaktor wieder auf –35°C gekühlt. Dann wurden weitere 46 mMol SF5Br in das Gemisch kondensiert. Nach 2 Stunden wurde der Reaktor entlüftet und mit N2 gespült. Das Reaktionsgemisch wurde einer kalten Natriumbicarbonatlösung langsam zugesetzt und die organische Schicht aus dem Gemisch isoliert. Die GC-Analyse zeigte, dass das Zwischenprodukt 1-Brom-1-triisopropylsilyl-2-pentafluorsulfuranylethen, zu 95 % rein war. 276 mMol pulverisiertes Kaliumhydroxid wurden der das Zwischenprodukt enthaltenden organischen Schicht zugesetzt und über Nacht gerührt. Die Lösung wurde filtriert und das Lösungsmittel durch Rotationsverdampfen entfernt. Wie die GC-Analyse zeigte, war das Produkt, 1-Pentafluorsulfuranyl-2-triisopropylsilylethin zu 95 % rein. Das Molekulargewicht dieses Produkts betrug 308. Die NMR-Ergebnisse für dieses Produkt waren wie folgt: 1H NMR δ 1,1 (m, 21H); 19F NMR δ 76 (1F, pent), 81 (4F,d); GC/MS m/z = 308 (iPr)3SiC2SF5 +; 265 (iPr)2SiC2SF5 +.
  • Tabelle 1
    Figure 00120001

Claims (19)

  1. Verbindung der Formel
    Figure 00130001
    in der die Substituenten R, R' und R'' ausgewählt werden aus der Gruppe, bestehend aus einem Alkyl, einem substituierten Alkyl, einem Aryl, einem substituierten Aryl oder Kombinationen davon und mindestens einer der Substituenten gehindert ist.
  2. Verbindung nach Anspruch 1, in der R, R' oder R'' ein Alkyl umfasst.
  3. Verbindung nach Anspruch 2, in der mindestens einer von R, R' oder R'' t-Butyl umfasst.
  4. Verbindung nach Anspruch 3, in der R und R' CH3 umfassen und R'' t-Butyl umfasst.
  5. Verbindung nach Anspruch 2, in der mindestens einer von R, R' oder R'' Isopropyl umfasst.
  6. Verbindung nach Anspruch 1, in der das Molekulargewicht der Verbindung im Bereich von etwa 225 bis etwa 800 liegt.
  7. Verbindung nach Anspruch 6, in der das Molekulargewicht der Verbindung im Bereich von etwa 225 bis etwa 400 liegt.
  8. Flüssigkristallvorläufer, der aus der Verbindung von Anspruch 1 besteht.
  9. Verbindung, wobei die Verbindung umfasst: eine Schwefelpentafluoridgruppe und eine substituierte Silylgruppe, die Substituenten aufweist, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem Alkyl, einem substituierten Alkyl, einem Aryl, einem substituierten Aryl oder Kombinationen davon, und in der mindestens einer der Substituenten gehindert ist, wobei die substituierte Silylgruppe durch eine C-C-Dreifachbindung an die Schwefelpentafluoridgruppe gebunden ist.
  10. Verbindung nach Anspruch 9, in der mindestens einer der Substituenten eine Alkylgruppe umfasst.
  11. Verbindung nach Anspruch 10, in der mindestens einer der Substituenten t-Butyl umfasst.
  12. Verbindung nach Anspruch 10, in der mindestens einer der Substituenten CH3 umfasst.
  13. Verbindung nach Anspruch 10, in der mindestens einer der Substituenten Isopropyl umfasst.
  14. Flüssigkristallvorläufer, der aus der Verbindung nach Anspruch 9 besteht.
  15. Verfahren zur Herstellung einer Ethinverbindung der Formel
    Figure 00140001
    in der die Substituenten R, R' und R'' ausgewählt werden aus der Gruppe, bestehend aus einem Alkyl, einem substituierten Alkyl, einem Aryl, einem substituierten Aryl oder Kombinationen davon, und mindestens einer der Substituenten gehindert ist, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: das Kombinieren einer R-, R'- und R''-substituierten acetylenischen Verbindung mit einem SF5 enthaltenden Halogenid unter Bedingungen, die ausreichen, um ein Zwischenprodukt zu bilden; und das Einwirkenlassen einer Base auf das Zwischenprodukt unter Bedingungen, die ausreichen, um die Ethinverbindung herzustellen.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem die Schritte des Kombinierens und Einwirkenlassens im gleichen Reaktionsgefäß durchgeführt werden.
  17. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem der Schritt des Kombinierens in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem eine Ausbeute an der Ethinverbindung mindestens etwa 80 % einer theoretischen Ausbeute beträgt.
  19. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem die Ausbeute an der Ethinverbindung mindestens etwa 90 % der theoretischen Ausbeute beträgt.
DE60300207T 2002-03-22 2003-03-20 Schwefelpentafluoridverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung Expired - Fee Related DE60300207T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US10/104,214 US6479645B1 (en) 2002-03-22 2002-03-22 Sulfurpentafluoride compounds and methods for making and using same
US104214 2002-03-22

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60300207D1 DE60300207D1 (de) 2005-01-20
DE60300207T2 true DE60300207T2 (de) 2006-03-02

Family

ID=22299254

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60300207T Expired - Fee Related DE60300207T2 (de) 2002-03-22 2003-03-20 Schwefelpentafluoridverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung

Country Status (7)

Country Link
US (1) US6479645B1 (de)
EP (1) EP1346996B1 (de)
JP (2) JP2004035540A (de)
KR (1) KR100541590B1 (de)
AT (1) ATE284888T1 (de)
DE (1) DE60300207T2 (de)
TW (1) TWI247737B (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6869582B2 (en) * 2003-01-24 2005-03-22 Air Products And Chemicals, Inc. Process for the synthesis of BrSF5
US6870068B1 (en) 2003-11-14 2005-03-22 Air Products And Chemicals, Inc. Synthesis of pentafluorosulfuranyl substituted alkanes
US6958415B2 (en) * 2003-11-14 2005-10-25 Air Products And Chemicals, Inc. Synthesis of pentafluorosulfuranyl arylenes
US7166755B2 (en) * 2004-09-30 2007-01-23 Air Products And Chemicals, Inc. Synthesis of pentafluorosulfanylnaphthalene
EP1772448A1 (de) 2005-10-04 2007-04-11 Air Products And Chemicals, Inc. Synthese van Pentafluorsulfanylnaphthalen
US20090093641A1 (en) * 2006-03-13 2009-04-09 University Of Florida Research Foundation, Inc. Synthesis of Pentafluorosulfanyl (SF5)-Substituted Heterocycles and Alkynes
WO2008101212A2 (en) * 2007-02-16 2008-08-21 State University Of New York At Albany Pentafluorosulfanyl containing amino acids
JP2009141563A (ja) 2007-12-05 2009-06-25 Alps Electric Co Ltd 携帯機器
US7943787B2 (en) * 2009-06-17 2011-05-17 University Of Florida Research Foundation, Inc. Preparation of pentafluorosulfanyl (SF5) heterocycles: pyrroles and thiophenes

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE444822C (de) 1925-06-03 1927-05-25 Wilhelm Eduard Germer Zaehlwerk fuer Durchflussmengen stroemender Medien mit einem Reibradgetriebe
US4053497A (en) * 1972-03-29 1977-10-11 Ciba-Geigy Corporation Agent for the regulation of plant growth
US4652664A (en) * 1986-01-03 1987-03-24 Ppg Industries, Inc. Addition products prepared from mercapto-functional polyhydric alcohols and vinyl-type silanes containing hydrolyzable groups
US4749803A (en) * 1986-01-03 1988-06-07 Ppg Industries, Inc. Reaction products of mercapto-functional monohydric alcohols and vinyl silanes, and NCO-functional compounds therefrom
TW343232B (en) 1994-10-13 1998-10-21 Chisso Corp Difluorooxymethane derivative and liquid crystal composition
DE19748109B4 (de) 1997-10-31 2006-09-07 Merck Patent Gmbh Schwefelpentafluorid-Derivate und flüssigkristallines Medium
US6136838A (en) 1998-03-19 2000-10-24 Merck & Co., Inc. Sulfurpentafluorophenylpyrazoles for controlling ectoparasitic infestations

Also Published As

Publication number Publication date
EP1346996A1 (de) 2003-09-24
TWI247737B (en) 2006-01-21
JP2007314546A (ja) 2007-12-06
JP2004035540A (ja) 2004-02-05
KR100541590B1 (ko) 2006-01-11
EP1346996B1 (de) 2004-12-15
DE60300207D1 (de) 2005-01-20
KR20030076439A (ko) 2003-09-26
TW200304438A (en) 2003-10-01
ATE284888T1 (de) 2005-01-15
US6479645B1 (en) 2002-11-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3153390C2 (de)
DE60013270T2 (de) Polyfluorierte epoxide und assozierte polymere und verfahren
DE60300207T2 (de) Schwefelpentafluoridverbindungen, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung
DE69915110T2 (de) Verfahren zur herstellung von arylethern
DE1493022C3 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Monochlor-tyN-dialkylacetylacetamid
CH631969A5 (de) Verfahren zur herstellung von aminen.
DE69900570T2 (de) Sulfoniumsalze und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE19755597A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkoxysilanen
DE69605873T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Isothiocyanat-Derivaten
DE1921842A1 (de) Verfahren zur Herstellung von cycloaliphatischen Halogeniden
CH620222A5 (de)
DE69001266T2 (de) Cyclische triketonverbindungen und trimethylsilylbutadienverbindungen und ihre verwendung zur herstellung von daunomycinon-derivaten.
DE2060063A1 (de) Pflanzenwachstumsregulatoren
CH631991A5 (de) Verfahren zur herstellung von triorganozinnhalogeniden.
EP3953324B1 (de) Photoredoxkatalytische selektive aktivierung von schwefelhexafluorid zur alpha-alkoxypentafluorsulfanylierung von ungesättigten kohlenwasserstoffverbindungen sowie derivatisierung zu ungesättigten pentafluorsulfanen
DE2931876A1 (de) Verfahren zur herstellung hoeherer alkene
DE2117028A1 (de) Verfahren zum Silylieren von organi sehen Verbindungen
AT358059B (de) Verfahren zur herstellung von neuen oxiranen
DE857956C (de) Verfahren zur Herstellung von fluorhaltigen Olefinen
DE862607C (de) Verfahren zur Herstellung von Triorganosilylphenoxysilanen
DE2455217C3 (de) Verfahren zur Herstellung von metallorganischen Kupferverbindungen
DE2012272C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Dithiophosphorsäuren-0,0,S-triestern
DE19808260A1 (de) Verbessertes Verfahren zur Herstellung von Octa-2,7-dienyl-1-amin aus Butadien und Ammoniak, neue Triphenylphosphanmono- und -dimethoxytrinatriumsulfonate und die Verwendung von Triphenylphosphantrimethoxytrinatriumsulfonaten, Triphenylphosphantrimethyltrinatriumsulfonaten und Triphenylphosphantrifluordinatrium- und trinatriumsulfonaten als Liganden zur Herstellung von Palladium-Komplexen
DE1593105C (de) Verfahren zur Herstellung quater narer Ammoniumhalogenide
DE1593660C (de) Verfahren zur Herstellung von 5 Alkyhdenbicyclo eckige Klammer auf 2,2,1 eckige Klammer zu hept 2 enen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee