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DE60300687T2 - Optische Vorrichtung mit einem aufgesteckten Befestigungsmetallring - Google Patents

Optische Vorrichtung mit einem aufgesteckten Befestigungsmetallring Download PDF

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DE60300687T2
DE60300687T2 DE60300687T DE60300687T DE60300687T2 DE 60300687 T2 DE60300687 T2 DE 60300687T2 DE 60300687 T DE60300687 T DE 60300687T DE 60300687 T DE60300687 T DE 60300687T DE 60300687 T2 DE60300687 T2 DE 60300687T2
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DE
Germany
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metal ring
optical
cylindrical
lens
molding
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DE60300687T
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DE60300687D1 (de
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Motohiko Ota-ku Otsuki
Kimihiro Ota-ku Kikuchi
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Alps Alpine Co Ltd
Original Assignee
Alps Electric Co Ltd
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/026Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses using retaining rings or springs

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung sowie auf die mit einem Metallring ausgestattete optische Vorrichtung. Im Spezielleren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung, das bei der Herstellung einer optischen Vorrichtung anwendbar ist, die eine auf beiden Oberflächen derselben ausgebildete optische Funktionsfläche aufweist und die um ihre Seitenfläche einen außenumfangsseitigen Bereich zum Positionieren der Vorrichtung relativ zu der Halterung aufweist, an der die Vorrichtung angebracht ist; ferner betrifft die Erfindung die mit einem Metallring ausgestattete optische Vorrichtung.
  • BESCHREIBUNG DES EINSCHLÄGIGEN STANDES DER TECHNIK
  • Ein Beispiel herkömmlicher optischer Vorrichtungen ist in den 7 und 8 dargestellt, in denen eine asphärische Linse 70 mit kleinem Durchmesser, die aus optischem Glas besteht und einen Durchmesser von z.B. ca. 1 mm aufweist, in eine Halterung 60 mit V-förmiger Nut (V-Nut) gepasst ist. Wie dargestellt ist, ist die Linse 70 in die V-Nut 64 des Trägers 62 gepasst, der an einem Gestell 61 angebracht ist, wobei die Linse 70 der ebenfalls an dem Gestell 61 angebrachten Laserdiode 63 zugewandt gegenüberliegt. Bei dieser Konstruktion ist es einfach, die optische Achse OD der Laserdiode 63 mit der optischen Achse OL der Linse in Übereinstimmung zu bringen, indem lediglich die Linse 70 in die V-Nut 64 in dem Träger 62 gepasst wird, und zwar unter der Voraussetzung, dass die dimensionsmäßige Genauigkeit der Linse 70 relativ zu ihrer Außenumfangsfläche 71 gewährleistet ist. Unter dieser Bedingung benötigt diese Konstruktion keinerlei Ausrichtungskontrolle der optischen Achse.
  • Bei der dargestellten Linsenhalterungskonstruktion wird die Linse 70 an dem Träger 62 mit der darin ausgebildeten V-Nut 64 über einen dazwischen aufgebrachten Klebstoff fixiert. Die Verwendung des Klebstoffs 80 zum Fixieren der Linse 70 ist jedoch problematisch, da die Handhabung des Klebstoffs 80 mühsam ist und die aus dem Klebstoff 80 ausdünstende Komponente die Atmosphäre um die Linse herum beeinträchtigen kann. Aus diesem Grund ist es wünschenswert, die Linse an dem Träger unter Verwendung von Lötmaterial anzubringen und keinen solchen Klebstoff zu verwenden.
  • Zum Verlöten der Linse in der vorstehend beschriebenen Weise muss der Umfangsbereich der Linse vorab metallisiert werden. Zum Metallisieren solcher Linsen mit kleiner Größe kann ein Metall-Sputter-Vorgang um die Linsen herum ins Auge gefasst werden. Da die Linsen jedoch eine kleine Größe aufweisen, ist es schwierig, diese für die Metallisierung exakt handzuhaben. Darüber hinaus müssen die optischen Funktionsflächen der Linsen geschützt werden, damit diese nicht metallisiert werden. Aus diesen Gründen war es bisher unmöglich, die gewünschten Linsen in effizienter Weise herzustellen.
  • In Darstellung der vorstehend geschilderten Situation offenbart die Patentveröffentlichung JP 10104489 A eine Linse, die einen radialen Unterdrückungsbereich in der Nähe des Linsenaufnahmesitzes aufweist, der an einem zylindrischen Haltekörper vorgesehen ist, wobei dieser Unterdrückungsbereich die Linse gleichmäßig nach innen drückt, wenn diese den Heizflächen einer Vorrichtung ausgesetzt ist.
  • Zum Lösen der geschilderten Probleme ist ein Verfahren zum Bilden eines lötbaren, dünnwandigen Metallrings um die Umfangsseitenfläche einer Linse vorgeschlagen worden.
  • Die Linse dieses Typs ist derart ausgebildet, dass eine Glaslinse in einen lötbaren, dünnwandigen Metallring gepasst wird und auf diese Weise lötbar ist. Da ihre Seitenwand ferner mit einem Metallring bedeckt ist, wird die Glaslinse im Inneren des Metallrings im Vergleich zu blanken Glaslinsen wenig beschä digt. Ferner ist die in einen solchen dünnwandigen Metallring gepasste Glaslinse besser als eine Glaslinse, die in einen dickwandigen Linsenzylinder gepasst ist, da der wirksame Durchmesser der mit einem Metallring ausgestatteten Linse nahezu der gleiche sein kann wie der Außendurchmesser der ungeschützten blanken Glaslinse alleine. Die mit Metallring ausgestattete Linse des beschriebenen Typs kann z.B. folgendermaßen hergestellt werden:
    Kurzgesagt wird eine zylindrische Form zum Bilden der äußeren Formgebung der Glaslinse in einen elektromagnetischen Induktionsofen gesetzt, wobei das obere und das untere Pressformteil zum Einpassen in die zylindrische Form, um dadurch die Lichteintrittsfläche und die Lichtaustrittsfläche der Glaslinse zu bilden, in dem Ofen oberhalb und unterhalb der zylindrischen Form angeordnet werden und ein Linsenmaterial in den durch die Formteile gebildeten Hohlraum eingebracht wird. In diesem Zustand werden die Pressformteile in Richtung auf die zylindrische Form gepresst, um auf diese Weise die beabsichtigten optischen Flächen der Glaslinse zu bilden, während gleichzeitig ein Metallring an dem seitlichen Umfang der in dieser Weise geformten Linse angebracht wird.
  • Bei dem beanspruchten Verfahren wird ein Metallring, dessen Außendurchmesser geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser der zylindrischen Form, im Inneren der zylindrischen Form angeordnet, und ein optisches Glas-Pellet, bei dem es sich um einen Typ optischen Materials handelt, wird in das Innere des Metallrings gesetzt. Damit wird die zylindrische Form mittels des Induktionsstroms von der außerhalb der zylindrischen Form angeordneten Spule erwärmt, um das Glas-Pellet im Inneren des Metallrings bei einer vorbestimmten Temperatur weich zu machen, und anschließend wird das auf diese Weise erweichte Glas-Pellet in dem Metallring von dem oberen und dem unteren Pressformteil mit Druck beaufschlagt, um auf diese Weise die Linsenoberfläche mit einer gewünschten Formgebung zu bilden, während gleichzeitig der Metallring mit Druck beaufschlagt wird und durch den auf das Glasmaterial ausgeübten Druck in Richtung auf die zylindrische Form erweitert wird, die um den Metallring herum angeordnet ist, wonach ein Abkühlen der Anordnung erfolgt. Durch dieses Verfahren wird eine mit einem Metallring ausgestattete Linse mit einer vorbestimmten äußeren Formgebung hergestellt.
  • Wenn bei dem vorstehend beschriebenen Linsenherstellungsverfahren das Glasmaterial in dem Metallring durch die das Glasmaterial umgebenden Formteile zusammengedrückt wird, wird der Metallring um das Glasmaterial herum aufgrund des darauf ausgeübten Innendrucks erweitert, und als Ergebnis hiervon wird er gegen die Innenwand der außerhalb davon angeordneten zylindrischen Form gedrückt, wonach man das Glasmaterial dann als solches erstarren lässt, so dass sich die auf diese Weise erweiterte Formgebung ergibt. Nach diesem Erstarren kann die Linse somit die gewünschte Formgebung aufweisen. Das Ausmaß der Wärmeschrumpfung, das durch das Abkühlen des Glasmaterials und des Metallrings verursacht wird, lässt sich vorab einschätzen. Auf diese Weise kann die so hergestellte Linse die gewünschte Abmessung aufweisen, indem die Größe der zu verwendenden zylindrischen Form gesteuert wird.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahrens des Standes der Technik treten die Pressformteile zum Pressen des Glasmaterials in Richtung auf die zylindrische Form nicht in die Öffnung des Metallrings ein, innerhalb dessen das Glasmaterial eine Linse bildet. Wenn das Glasmaterial gemäß diesem Verfahren mit Druck beaufschlagt wird, konnte nicht das gesamte druckbeaufschlagte Glasmaterial vollständig im Inneren des Metallrings untergebracht werden, und häufig kann etwas Glasmaterial aus dem Metallring heraus gepresst werden, da die Größe des Metallrings und die Größe des Glas-Pellets variieren.
  • Als Ergebnis hiervon konnte die Außenumfangsform der Linse nicht exakt gebildet werden, und selbst bei Anbringung der in dieser Weise hergestellten Linse an einem Halterungsteil konnte die Linse nicht an der vorbestimmten Stelle angeordnet werden. Dies ist ein Problem dieses Verfahrens. Ein weiteres Problem des Verfahrens besteht darin, dass das überschüssige Glasmaterial, das aus dem Metallring heraus gedrückt worden ist, bricht oder Risse bildet und häufig die Oberfläche der Linse beschädigt.
  • Zum Lösen des Problems hinsichtlich des aus dem Metallring heraus gedrückten, überschüssigen Glasmaterials kann ein Verfahren ins Auge gefasst werden, bei dem die Linsenoberfläche durch Pressen von mindestens einem der Pressformteile in das Innere des Metallrings hinein gebildet wird.
  • Bei diesem Verfahren muss jedoch der Außendurchmesser der Pressformteile kleiner sein als der Innendurchmesser des Metallrings. Aus diesem Grund ist bei diesem Verfahren ein wenn auch schmaler Raum zwischen dem Pressformteil und dem Metallring in Richtung des Durchmessers des Metallrings vorhanden.
  • Als Ergebnis hiervon wird das dem Formvorgang unterzogene Glasmaterial durch den schmalen Raum hindurch durch die Druckkraft des Pressformteils nach außen gedrückt, so dass das Glasmaterial aufgrund des Hinausdrückens durch den schmalen Raum dünne Schuppen bildet. Die auf diese Weise nach außen gedrückten dünnen Schuppen bzw. Flocken bilden Verunreinigungen und brechen ab, so dass eine Beschädigung der normalen Oberfläche der gebildeten Linse hervorgerufen wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist unter Berücksichtigung der vorstehend geschilderten Situation erfolgt, und ihr Ziel besteht in der Schaffung einer mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung, die die Vorteile einer guten äußeren Formgebung sowie einer hohen Genauigkeit beinhaltet, sowie in der Schaffung eines Verfahrens zum Herstellen der mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung.
  • Zum Lösen der vorstehend geschilderten Probleme schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung, das die in Anspruch 1 genannten Schritte aufweist.
  • Als ein erläuterndes Beispiel einer hergestellten Vorrichtung wird eine mit einem Metallring ausgestattete optische Vorrichtung beschrieben, deren Au ßenfläche mit einem Metallring bedeckt ist und die auf beiden Seiten der Öffnungen des Metallrings ausgebildete optische Funktionsflächen aufweist, wobei die optische Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass der Metallring einen seitlichen zylindrischen Bereich aufweist, dessen Durchmesser durch den Druck, der von dem in seinem Inneren angeordneten optischen Material auf diesen ausgeübt wird, in Außenumfangsrichtung erweitert wird, so dass dadurch die endgültige Außenumfangsabmessung dieses Bereichs gebildet wird, sowie einen gekrümmten zylindrischen Bereich aufweist, der sich von dem seitlichen zylindrischen Bereich in Richtung auf eine der beiden Öffnungen des Rings erstreckt und in Richtung auf die auf der Seite dieser einen Öffnung des Rings gebildete optische Funktionsfläche der optischen Vorrichtung umgebogen wird, während Druck auf das zu formende optische Material ausgeübt wird.
  • Bei der mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung, die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wird, wird der gekrümmte zylindrische Bereich des Rings durch das gegen das zu formende optische Material gedrückte Formteil umgebogen.
  • Ein weiteres erläuterndes Beispiel sieht eine mit einem Metallring ausgestattete optische Vorrichtung vor, die eine optische Funktionsfläche auf beiden ihrer Oberflächen aufweist und deren äußere Seitenfläche mit einem Metallring bedeckt ist, wobei die beiden optischen Funktionsflächen jeweils dem sich in Richtung auf jede optische Funktionsfläche der Vorrichtung erstreckenden Rand des Metallrings benachbart sind.
  • Der Metallring wird erweitert, während das optische Material zu der optischen Vorrichtung geformt wird, und der gekrümmte zylindrische Bereich der optischen Vorrichtung wird in Richtung auf die optischen Funktionsflächen der Vorrichtung umgebogen. Somit wird kein optisches Material aus dem Metallring heraus in Außenumfangsrichtung des Rings gedrückt, und die Genauigkeit der Außenabmessung der optischen Vorrichtung wird verbessert. Da kein Raum zwischen dem Pressformteil und dem Metallring in Richtung des Durchmessers des Rings vorhanden ist, werden ferner keine dünnen Schuppen um die gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte, mit einem Metallring ausgestattete optische Vorrichtung gebildet, und es ergeben sich überhaupt keine Beeinträchtigungen der optischen Funktionen der optischen Vorrichtung.
  • Bei der mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung, die gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist, bei dem der gekrümmte zylindrische Bereich des Metallrings durch das Formteil umgebogen wird, das gegen das zu der optischen Vorrichtung zu formende optische Material gepresst wird, wird in sicherer Weise verhindert, dass überschüssiges optisches Material aus dem Raum zwischen dem Metallring und dem Pressformteil heraus gedrückt wird, wobei als Ergebnis hiervon sowohl die Genauigkeit der Außenabmessung als auch die optische Funktion der mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung verbessert werden.
  • Bei einer solchen mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung, bei der eine optische Funktionsfläche auf beiden Oberflächen der Vorrichtung ausgebildet ist und bei der die äußere Seitenfläche mit einem Metallring bedeckt ist und die beiden optischen Funktionsflächen jeweils dem Rand des Metallrings benachbart sind, der sich in Richtung auf die jeweilige optische Funktionsfläche der Vorrichtung erstreckt, kommt es zu keinem Freiliegen des optischen Materials außerhalb der außenumfangsseitigen Fläche des Metallrings, und eine Beschädigung der optischen Funktionsflächen der optischen Vorrichtung ist sicher verhindert, wobei zusätzlich dazu sowohl die optischen Funktionen als auch die Genauigkeit der Außenabmessung der optischen Vorrichtung verbessert sind.
  • Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden lediglich anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die schematischen Begleitzeichnungen erläutert; darin zeigen:
  • 1 einen Vorgang zum Herstellen einer mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse in einer Schnittdarstellung der Formeinheit zum Bilden der Linse, wobei die Formeinheit nicht geschlossen ist, um das Linsenmaterial mit Druck zu beaufschlagen;
  • 2 einen Vorgang zum Herstellen einer mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse in einer Schnittdarstellung der Formeinheit zum Bilden der Linse, wobei die Formeinheit geschlossen ist, um das Linsenmaterial mit Druck zu beaufschlagen;
  • 3 eine Darstellung des Metallrings für eine asphärische Glaslinse in einer Schnittdarstellung entlang der Linie 3-3 in 4;
  • 4 eine Bodenansicht des Metallrings für eine asphärische Glaslinse;
  • 5 eine Schnittdarstellung einer mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse;
  • 6 eine Bodenansicht des Metallrings für eine asphärische Glaslinse;
  • 7 eine Frontansicht unter Darstellung einer herkömmlichen asphärischen Glaslinse, die an einem Halterungselement angebracht ist; und
  • 8 eine Seitenansicht unter Darstellung der herkömmlichen asphärischen Glaslinse, die an einem Halterungselement angebracht ist.
  • BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben. Bei der herzustellenden optischen Vorrichtung handelt es sich um eine mit einem Metallring ausgestattete asphärische Glaslinse 1 gemäß 5. Die mit einem Metallring ausgestattete asphärische Glaslinse 1 hat Linsenoberflächen, nämlich konvexe Oberflächen 31, 32, sowie planare Bereiche 34, 35, die die konvexen Linsenoberflächen umschließen, wobei die Glaslinse ferner eine außenumfangsseitige Fläche 33 aufweist, an der ein Metallring 10 angebracht ist.
  • Auf die außenumfangsseitige Fläche 33 der mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse 1 ist der Metallring 10 gepasst. Der Metallring 10 ist dünnwandig und besteht aus einem lötbaren und pressbaren Metall, wie z.B. aus einer Legierung aus Eisen und Nickel, wobei seine Oberfläche in einer vorbestimmten Weise plattiert bzw. verschichtet ist.
  • Wie in den 3 und 4 gezeigt ist, ist der Metallring 10 gebildet aus einem seitlichen zylindrischen Bereich 11, der Innendruck aufnimmt und sich dadurch in Richtung seines Außenumfangs erweitert, um eine endgültige Außenumfangsflächenabmessung anzunehmen, sowie aus einem Haltebereich 15, der auf der Seite der einen Öffnung des seitlichen zylindrischen Bereichs 11 gebildet ist und einen dünnwandige Innenumfangsbereich 13 um den sich von der Innenumfangsfläche des seitlichen zylindrischen Bereichs 11 weg erstreckenden Bereich sowie einen Flanschbereich 12 aufweist, der von einem Rand der Öffnung in die Öffnung hinein weg ragt. In dem oberen Teil des dargestellten seitlichen zylindrischen Bereichs 11 ist ein gekrümmter zylindrischer Bereich 17 gebildet, dessen Durchmesser der gleiche ist wie der des seitlichen zylindrischen Bereichs 11.
  • In dem Haltebereich 15 ist eine Öffnung 14 mit einem achteckigen Rand 16 gebildet, der in den Innenumfangsrand des seitlichen zylindrischen Bereichs 11 eingeschrieben ist. Um die Oberseite der Öffnung 14 herum ist der dünnwandige Bereich 13 gebildet; der Bereich zwischen dem achteckigen Rand 16 der Öffnung 14 und dem seitlichen zylindrischen Bereich 11 bildet den Flansch 12.
  • Bei diesem Verfahren wird eine Formeinheit verwendet, wie diese in 1 und 2 fragmentarisch dargestellt ist. Die Formeinheit weist ein zylindrisches Formteil 21, ein oberes Formteil 22 und ein unteres Formteil 23 auf. Das untere Formteil 23 dient zum Bilden der einen konvexen Oberfläche 31 der mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse 1, wobei dieses Formteil an einem Gestell (nicht gezeigt) angebracht ist. Gegenüber von diesem unteren Formteil 23 ist das obere Formteil 22 angeordnet, das zum Formen der anderen konvexen Oberfläche 32 der Linse 1 dient. Das obere Formteil 22 ist relativ zu dem feststehenden unteren Formteil 23 beweglich und kann sich auf das fest stehende untere Formteil 23 zu sowie von diesem weg bewegen. Das zylindrische Formteil 21 ist zwischen dem oberen Formteil 22 und dem unteren Formteil 23 angeordnet. Das zylindrische Formteil 21 ist relativ zu dem unteren Formteil 23 beweglich, befindet sich jedoch im Allgemeinen in der in 1 dargestellten Position. In diesem Zustand bewegt sich das obere Formteil 22 in Richtung auf das untere Formteil 23, und nachdem das obere Formteil 22 mit dem zylindrischen Formteil 21 in Berührung gebracht worden ist, bilden das obere Formteil 22 und das zylindrische Formteil 21 eine integrale Einheit, und sie bewegen sich gemeinsam nach unten in die Position, wie diese in 2 dargestellt ist.
  • Das obere Formteil 22 ist mit einer konkaven Oberfläche 22a ausgebildet, die zum Bilden der konvexen Oberfläche 32 der mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse 1 dient; ferner hat das obere Formteil 22 einen Umfangsbereich 22b, der den Bereich 22a umgibt, sowie einen Druckbeaufschlagungsbereich 22c, der den gekrümmten bzw. gerundeten zylindrischen Bereich 17 des Metallrings 10 mit Druck beaufschlagt, um den gekrümmten zylindrischen Bereich 17 umzubiegen.
  • Im Folgenden wird ein Verfahren zum Herstellen der mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse 1 beschrieben. Zum Herstellen der mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse 1 wird ein optisches Glas-Pellet 20 in den Hohlraum des zylindrischen Formteils 21 gesetzt und durch das obere Formteil 22 sowie das untere Formteil 23 in Richtung nach oben und nach unten mit Druck beaufschlagt, um dadurch die beabsichtigten optischen Funktionsflächen der Linse 1 zu bilden. Bei diesem Vorgang ist der Innendurchmesser des zylindrischen Formteils 21 unter Berücksichtigung des Außendurchmessers der in diesem herzustellenden, mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse 1 sowie unter Berücksichtigung der dimensionsmäßigen Schrumpfung beim Abkühlen des optischen Glases im Verlauf des Vorgangs zu bestimmen.
  • Als Erstes wird ein Metallring 10 derart in das zylindrische Formteil 21 gesetzt, dass dessen Flansch 12 auf dem unteren Formteil 23 angeordnet ist, wie dies in
  • 1 gezeigt ist. Der Metallring 10 hat die vorstehend beschriebene Konstruktion, und sein Außendurchmesser ist geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des zylindrischen Formteils 21. Der Metallring 10 ist dünnwandig (und hat z.B. eine Wandstärke von 0,05 mm), und sein Außendurchmesser wird aufgrund des auf ihn ausgeübten Innendrucks bis auf den Innendurchmesser des zylindrischen Formteils 21 erweitert.
  • Als Nächstes wird ein optisches Glas-Pellet 22 in den Metallring 10 hinein gesetzt, in dem es in eine Linse geformt wird. Das Pellet 20 ist zylindrisch, und wenn es im Inneren des Metallrings 10 angeordnet ist, liegt es auf dem Flansch 10 des Haltebereichs 15 des Metallrings 10 auf und befindet sich somit nicht in direkter Berührung mit dem unteren Formteil 23, wie dies in 1 gezeigt ist. Somit hat das Erwärmen des optischen Glas-Pellets 12 nur geringen Einfluss auf das untere Formteil 23.
  • Bei dem optischen Glas-Pellet 20 kann es sich um jedes beliebige übliche Glas-Pellet für optische Linsen handeln, jedoch sollte es vorbestimmte optische Eigenschaften aufweisen. Das Volumen des Pellets 20 soll das gleiche sein wie das Volumen des Endprodukts, d.h. der Linse 30.
  • Während der Metallring 10 und das optische Glas-Pellet 20 im Inneren des zylindrischen Formteils 21 angeordnet sind, wird ein Wechselstrom durch eine Heizspule (nicht gezeigt) hindurch geleitet, die um das zylindrische Formteil 21 herum angeordnet ist, wodurch das zylindrische Formteil 21 durch die induzierte elektromotorische Kraft der Heizspule erwärmt wird. Auf diese Weise wird das zylindrische Formteil 21 erwärmt, und dadurch wird das Pellet 20 im Inneren des in dem zylindrische Formteil 21 angeordneten Metallrings 10 erwärmt und erweicht, wobei in diesem Zustand das obere Formteil 22 und das untere Formteil 23 zueinander hin bewegt werden, wie dies in 2 gezeigt ist. Die obere und die untere Oberfläche des Pellets 20 im Inneren des Metallrings 10, die sandwichartig zwischen den beiden Formteilen eingeschlossen sind, bilden vorbestimmte optische Oberflächen 31 bzw. 32. Nach dieser Bearbeitung bildet das Pellet 20 eine Linse 30.
  • Bei diesem Vorgang erweitert der Druck des weich werdenden Pellets 20 den Metallring 10 in Außenumfangsrichtung, so dass der auf diese Weise erweiterte Metallring 10 die endgültige Außenabmessung annimmt. In diesem Stadium erfolgt eine einfache Erweiterung des seitlichen zylindrischen Bereichs 11 des Metallrings 10 bis auf den gleichen Innendurchmesser wie dem des zylindrischen Formteils 21. Der um die eine Öffnung des seitlichen zylindrischen Bereichs 11 des Metallrings 10 herum ausgebildete Haltebereich 15 dagegen erfährt kaum eine Verformung durch den Innendruck an dem Bereich, in dem der Flansch 12 ausgebildet ist, während der dünnwandige Bereich 13 des Haltebereichs 15 in einfacher Weise verformt wird. Auf diese Weise erfährt der Haltebereich 15 insgesamt in einfacher Weise eine Verformung, und der Metallring 11 wird dadurch in eine gewünschte äußere Formgebung mit einer gewünschten Abmessung verformt.
  • Nach dieser Verarbeitung stellt der Metallring 10 eine feste integrale Verbindung mit der Linse 30 her, und die Außendurchmesserabmessung des Metallrings 10 hat nach dem Erstarren der Linse 30 in diesem eine vorbestimmte Größe.
  • In dem Schritt, in dem das obere Formteil 22 an das untere Formteil 23 angenähert wird, wird das obere Formteil 22 in Berührung mit dem Pellet 20 gehalten, um dieses mit Druck zu beaufschlagen, und während dieses Vorgangs wird der Druckbeaufschlagungsbereich 22c des oberen Formteils 22 mit der Oberseite des gekrümmten zylindrischen Bereichs 17 des Metallrings 10 in Berührung gebracht. Wenn sich das obere Formteil 22 weiter nach unten bewegt, wird der gekrümmte zylindrische Bereich 17 durch die schräg verlaufende Fläche des Druckbeaufschlagungsbereichs 22c in Richtung auf das Zentrum des Pellets 20 oder in Richtung auf die konvexe Oberfläche 32 der Linse 30 umgebogen.
  • Nachdem das Pellet, aus dem die Linse gebildet wird, weiter mit Druck beaufschlagt wird, wie dies in 2 gezeigt ist, wird um die konvexe Oberfläche 32 der auf diese Weise gepressten Linse ein planarer Bereich 35 gebildet, und der gekrümmte zylindrische Bereich 17 des Metallrings 10 wird dann angrenzend an den planaren Bereich 35 umgebogen und befindet sich auf dem gleichen Niveau wie der benachbarte planare Bereich 35.
  • Die untere konvexe Oberfläche 31 der Linse 30 wird ebenfalls derart ausgebildet, dass der planare Bereich 34 und der Flansch 12 auf dem gleichen Niveau um diese Fläche herum angeordnet sind, wie dies in 2 gezeigt ist. In dem dargestellten Fall soll der Flansch 12 die konvexe Oberfläche 31 an der Öffnung 14 des Metallrings 10 umschließen.
  • Wie vorstehend beschrieben worden ist, wird der gekrümmte zylindrische Bereich 17 derart umgebogen, dass er die konvexe Oberfläche 32 der geformten Linse umgibt, und aus diesem Grund wird kein optisches Glasmaterial bei diesem Vorgang aus dem Metallring 10 heraus gedrückt.
  • Insbesondere ist das obere Formteil 22, das im vorliegenden Fall zum Bilden der konvexen Oberfläche der mit einem Metallring ausgestatteten asphärischen Glaslinse 1 verwendet wird, speziell derart ausgebildet, dass es den gekrümmten zylindrischen Bereich 12 des Metallrings 10 umbiegt. Unter Verwendung dieses Formteils kann somit sicher verhindert werden, dass das Glasmaterial zum Bilden der Linse aus dem Ring heraus gedrückt wird.
  • Wenn sowohl die konvexe Oberfläche 31 als auch die konvexe Oberfläche 32 derart ausgebildet sind, dass sie den als Rand dienenden Flansch 12 sowie den gekrümmten zylindrischen Bereich 17 um ihren Umfang herum aufweisen, kommt es ferner nicht dazu, dass Glas auf der Außenumfangsseitenfläche des Metallrings 10 freiliegt. Auf diese Weise verhindert diese Konstruktion in sicherer Weise eine Beschädigung der optischen Funktionsflächen der mit einem Metallring versehenen optischen Vorrichtung.
  • Hinsichtlich der Formgebung des um die konvexe Oberfläche 31 herum auszubildenden Randes kann auch ein kreisförmiger Flansch 42 um den gesamten Innenumfang des seitlichen zylindrischen Bereichs 41 des Metallrings 40 ausgebildet sein, wie dies in 6 gezeigt ist, und zwar anstelle des vorstehend beschriebenen polygonalen Flansches 12. Der dargestellte kreisförmige Flansch 42, der um den gesamten Innenumfang des seitlichen zylindrischen Bereichs ausgebildet ist, ist effizienter zum sichereren Verhindern des Austretens von überschüssigem Glasmaterial aus dem Metallring als der vorstehend beschriebene Flansch 12.
  • Der gekrümmte zylindrische Bereich 17 wird oben in dem zylindrischen Formteil 21 angeordnet, in dem die Linse geformt wird. Im Gegensatz dazu kann dieser gekrümmte zylindrische Bereich 17 auch unten in dem zylindrischen Formteil 21 angeordnet werden.
  • Gemäß dem vorstehend beschriebenen Verfahren kann eine klein dimensionierte, mit einem Metallring ausgestattete asphärische Glaslinse, die an einem Halterungselement durch Löten angebracht werden kann, in einfacherer Weise hergestellt werden. Mit dieser Herstellung weist die mit einem Ring ausgestattete Linse eine gute äußere Formgebung auf, wobei auch ihre Genauigkeit hoch ist.
  • Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird eine Linse als ein Beispiel für die optische Vorrichtung gebildet, wobei dies jedoch nicht einschränkend zu verstehen ist. Abgesehen davon kann die optische Vorrichtung auch beliebige andere Vorrichtungen beinhalten, wie z.B. Prismen, Beugungsgitter, monolithische optische Dünnschicht-Vorrichtungen, usw.
  • Wie vorstehend ausführlich beschrieben worden ist, führt die vorliegende Erfindung zu folgenden Vorteilen. Gemäß der Erfindung wird der Metallring erweitert, während das optische Material zu der optischen Vorrichtung geformt wird, und der gekrümmte zylindrische Bereich der optischen Vorrichtung wird in Richtung auf die optischen Funktionsflächen der Vorrichtung gebogen. Auf diese Weise wird kein optisches Material in Außenumfangsrichtung des Rings aus dem Metallring heraus gedrückt, so dass die Genauigkeit der Außenabmessung der optischen Vorrichtung gesteigert ist. Da ferner kein Raum bzw. Spalt zwischen dem Druckbeaufschlagungsformteil und dem Metallring in Richtung des Durchmessers des Rings vorhanden ist, werden keine dünnen Flocken um die mit einem Metallring ausgestattete optische Vorrichtung herum gebildet, die in dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist, und es ergeben sich überhaupt keine Beeinträchtigungen der optischen Funktionen der optischen Vorrichtung.
  • Bei der mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung, bei der der gekrümmte zylindrische Bereich des Metallrings durch das Formteil umgebogen wird, das gegen das zu der optischen Vorrichtung zu formende Material gepresst wird, ist in einfacher Weise verhindert, dass überschüssiges optisches Material aus dem Raum zwischen dem Metallring und dem Druckbeaufschlagungsformteil heraus gedrückt wird, wobei als Ergebnis hiervon sowohl die Genauigkeit der Außenabmessung als auch die optischen Funktionen der mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung verbessert sind.
  • Bei der mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung, die eine optische Funktionsfläche auf beiden ihrer Oberflächen aufweist und deren äußere Seitenfläche mit einem Metallring bedeckt ist, wobei die beiden optischen Funktionsflächen jeweils dem sich in Richtung auf die jeweilige optische Funktionsfläche der Vorrichtung erstreckenden Rand des Metallrings benachbart sind, kommt es zu keinem Freiliegen von optischem Material außerhalb von der Außenumfangsseitenfläche des Metallrings, und eine Beschädigung der optischen Funktionsflächen der optischen Vorrichtung ist in sicherer Weise verhindert, wobei darüber hinaus sowohl die optischen Funktionen als auch die Genauigkeit der Außenabmessung der optischen Vorrichtung verbessert sind.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Herstellen einer mit einem Metallring ausgestatteten optischen Vorrichtung, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist: Bereitstellen eines zylindrischen Formteils (21), das die Formgebung der äußeren zylindrischen Umfangsfläche der optischen Vorrichtung (33) definiert, um die Position der optischen Vorrichtung festzulegen, die in dem zylindrischen Formteil (21) herzustellen ist; Anordnen eines Metallrings (10) in dem Formteil, dessen Außendurchmesser etwas kleiner ist als der Innendurchmesser des zylindrischen Formteils (21); und Einsetzen eines aus einem optischen Material hergestellten Pellets in den Metallring (10); und Pressen eines Formteils (22, 23) gegen das optische Material, um auf diese Weise eine optische Oberfläche (31, 32) der optischen Vorrichtung zu bilden, wobei der Durchmesser des Metallrings (10) dabei durch den auf das optische Material ausgeübten Druck in Richtung auf die Wand des zylindrischen Formteils vergrößert wird, um auf diese Weise eine optische Linse (30) herzustellen, die in den Metallring gepasst ist, der einen Außendurchmesser aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der im Inneren des zylindrischen Formteils (21) angeordnete Metallring (10) einen seitlichen zylindrischen Bereich (11), dessen Durchmesser durch den von dem umschlossenen optischen Material auf diesen ausgeübten Druck in Außenumfangsrichtung erweitert wird, so dass er dadurch die endgültige Außenabmessung dieses seitlichen zylindrischen Bereichs (11) erreicht, sowie einen gekrümmten zylindrischen Bereich (17) aufweist, der sich an dem einen Randbereich des seitlichen zylindrischen Bereichs (11) erstreckt; dass auf das optische Material Druck ausgeübt wird, um dadurch den seitlichen zylindrischen Bereich (11) des Metallrings (10) zu erweitern, und dass der gekrümmte zylindrische Bereich (17) des Metallrings (10) in Richtung auf die auf der Seite dieser einen Öffnung des Metallrings (10) gebildete optische Funktionsfläche der optischen Vorrichtung durch das gegen das optische Material gepresste Formteil umgebogen wird.
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