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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine optische Linsenbaugruppe und
insbesondere einen Mechanismus zum Einstellen des Brennpunkts der
in einer solchen optischen Linsenbaugruppe vorhandenen optischen
Linse.
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In
den letzten Jahren haben sich tragbare Fotoapparate und tragbare
Kommunikationseinrichtungen stark verbessert. Die Menge an Daten,
welche ein tragbares Kommunikationsgerät übermitteln kann, steigt immer
weiter an. Zusammen mit diesem Anstieg der übertragbaren Datenmenge geschieht auch
eine Entwicklung der tragbaren Kommunikationsgeräte, wie beispielsweise der
Mobiltelefone, die mit einem Bildsensor versehen sind. Ein Mobiltelefon mit
einem Bildsensor funktioniert nicht nur als Audio-Kommunikationsgerät, sondern
auch als Bild-Kommunikationsgerät.
Eine der Komponenten, die für
Fotoapparate unabdingbar ist, ist eine optische Linsenbaugruppe,
die direkt an dem Bildsensor angebracht ist. Bei einem Kamerasystem,
in welchem ein Bild durch eine Linse hindurch fokussiert wird, ist
es wesentlich, dass die Position der Linse so eingestellt wird,
dass der Brennpunkt der Linse sich in der Brennebene des Bildsensors
befindet.
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Eine
herkömmliche
optische Linsenbaugruppe wird mit Bezug auf die 1 beschrieben, welche eine Schnittansicht
der optischen Linsenbaugruppe ist.
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Wie 1 darstellt, weist die optische
Linsenbaugruppe 10 eine Linsenhalterung 11 auf,
eine optische Linse 12, einen Linsenzylinder 13 sowie
einen Befestigungsring 14. Der Mechanismus zum Einstellen
des Brennpunkts in einem kleinen Bereich kann verwendet werden,
um die geringe Variation der Brennweite in einer optischen Linse
einzustellen oder die sogenannte "Flange-Back-Variation" beim Herstellvorgang
einer Linsenbaugruppe bezüglich
des Bildsensors einzustellen.
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Der
Linsenhalter 11 ist ein hohler Zylinder. Der Linsenhalter 11 hat
ein aufnehmendes Gewinde 15 in seiner inneren Umfangsfläche.
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Der
Linsenzylinder 13 ist eine hohle zylindrische Komponente.
Der Linsenzylinder 13 hat ein aufzunehmendes Gewinde 16 an
seiner äußeren Umfangsfläche. Der
Linsenzylinder 13 ist teilweise in dem Linsenhalter 11 gehalten,
wobei das aufzunehmende Gewinde 16 mit dem aufnehmenden
Gewinde 15 des Linsenhalters 11 kämmt. Wenn
er gedreht wird, so bewegt sich der Linsenzylinder 13 entlang der
optischen Achse 1 der optischen Linsenbaugruppe 10.
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Die
optische Linse 12 hat einen Kragen. Dieser Kragen 12 ist
verklemmt zwischen dem Linsenzylinder 13 und dem Befestigungsring 14.
Die optische Linse 12 wird dadurch mittels des Linsenhalters 11 gehalten
und daran befestigt.
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Eine
Lichtquelle 2 wirft einen Lichtstrahl auf die optische
Linse 12. Die optische Linse 12 fokussiert diesen
Lichtstrahl und bildet dadurch ein Bild in einer Bildebene. Der
Linsenzylinder 13 kann gedreht werden, bewegt dadurch die
optische Linse 12 in dem Linsenhalter 11 entlang
der optischen Achse der optischen Linsenbaugruppe 10. Wenn
die Linse 12 so bewegt wird, wird ihr Brennpunkt bewegt
oder eingestellt.
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In
der optischen Linsenbaugruppe 10 der 1 bilden das aufnehmende Gewinde 16 des
Linsenhalters 13 und das aufnehmende Gewinde 16 des Linsenzylinders 13 einen
Mechanismus zum Einstellen des Brennpunkts der optischen Linse 12.
Dieser Mechanismus ermöglicht
eine Einstellung jeder optischen Linsenbaugruppe nach der Montage.
Dies ist unerlässlich,
um eine Fokussierung mit hoher Präzision zu erzielen, unter Verwendung
von kostengünstigen
Produktionsvorgängen
eines Kameramoduls mit einer Linseneinheit. Dies vermeidet die Notwendigkeit,
eine akkurate Linseneinheit zu machen. Außerdem kann die optische Linse
eine Variation in der Brennweite haben, die sich von dem vorgegebenen Wert
unterscheidet, und zwar aus den folgenden Gründen.
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Im
Allgemeinen werden kostengünstige
optische Linsen aus Plastik durch Gießformen massenproduziert. Beim
Gießformen
wird geschmolzenes Kunstharz in Gießformen hineingegossen und
darin abgekühlt,
so dass Linsen entstehen, und die so gebildeten Linsen werden aus
den Gießformen
entnommen. Das Kunstharz wird in den Gießformen nach und nach abgekühlt, wodurch
die Merkmale und Eigenschaften der entstehenden Linsen verbessert werden.
Es gibt eine Entwicklung dahingehend, dass der Abkühlvorgang
für das
Kunstharz in einer kurzen Zeit ausgeführt wird, um die Produktivität der optischen
Linsen zu verbessern. Demzufolge haben die Linsen Eigenschaften,
einschließlich
der Brennweite, die von den vorgegebenen Werten abweichen können. Um
die Brennweite jeder einzelnen Linse auf einen vorgegebenen gewünschten
Wert einzustellen, ist es notwendig, den oben beschriebenen Mechanismus
zu verwenden. Es gibt auch Variationen der Abmessungen in dem Linsenkragen 12,
den Linsenhalter 13, ganz zu schweigen von Abweichungen
des Bildsensors und auch des Basissubstrats durch die Positionierung
bei der Montage.
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Wie
oben beschrieben, bilden das aufnehmende Gewinde 15 des
Linsenhalters 13 und das aufnehmende Gewinde 16 des
Linsenzylinders 13 den Mechanismus zur Einstellung des
Brennpunkts in der optischen Linsenbaugruppe 10. Wenn der
Zylinder 13 gedreht wird, bewegen sich die Linse 12, der
Zylinder 13 und der Ring 14 zusammen. Sowohl der
Halter 11 als auch der Zylinder 13 haben einen relativ
großen
Durchmesser. Es ist unvermeidbar schwierig, die optische Linsenbaugruppe 10 kleiner zu
machen. Außerdem
ist es schwierig, die Linsenbaugruppe 10 mit hoher Präzision an
dem Bildsensor anzubringen, welcher den Mechanismus zur Einstellung
des Brennpunkts bildet. Außerdem
kann auch Staub erzeugt werden, wenn die Gewinde 15 und 16 aufeinander
im Reibkontakt gleiten. Staub gerät, wenn er erzeugt wird, in
den Linsenhalter 11 hinein, durch welchen hindurch der
Lichtstrahl von der Linse 12 in Richtung des Brennpunkts
wandert. Der Staub kann daher das in der Bildebene erzeugte Bild
nachteilig beeinflussen.
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US 4 072 396 A offenbart
einen Fokussier-Objektiv-Mechanismus für teleskopische Gewehr-Sichtgeräte. Eine
Linse befindet sich innerhalb eines Linsenbefestigers, welche seinerseits
in einem Linsenhalter vorgesehen ist, wobei der Linsenbefestiger
und der Linsenhalter mit zueinander passenden geneigten Rampen versehen
sind.
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Eine ähnliche
Konfiguration ist in
US
3 696 725 A für
ein einstellbares Kameraobjektiv beschrieben.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf das Vorangehende gemacht
worden. Das Ziel der Erfindung ist es, eine optische Linsenbaugruppe
zu schaffen, welche einen vereinfachten Mechanismus zur Einstellung
des Brennpunkts hat und welche daher klein ausgestaltet werden kann.
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Um
dieses Ziel zu erreichen, weist eine optische Linsenbaugruppe gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung die Merkmale des Anspruchs 1 oder
4 auf. Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den jeweiligen abhängigen
Ansprüchen
beschrieben.
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In
der erfindungsgemäßen optischen
Baugruppe wird der Brennpunkt der optischen Linse oder der optischen
Linsen in der Position eingestellt, wenn gegen das elastische Element
gedrückt
wird. Die Anzahl von erforderlichen Komponenten kann daher reduziert
werden. Außerdem
ist der Raum, in welchem Gewinde vorgesehen sind, getrennt von dem
Raum, in welchem sich die Bildebene befindet. Daher würde der
Staub an dem einen Ende des optischen Filters oder der durch die
Gewinde erzeugte Staub nicht auf die Bildoberfläche des Bildelements (d.h.
die Bildebene) fallen. Das durch das Bildelement gebildete Bild
ist daher frei von schwarzen Kratzern, Flecken, etc., die sich aus
dem Staub ergeben könnten.
Außerdem
kann die Erzeugung von Pseudosignalen, wie beispielsweise Flackersignalen,
unterdrückt
werden, um den Bildkontrast zu erhöhen.
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Wie
oben beschrieben, sind Vorsprünge
an dem Halteabschnitt des Linsenhalters und an dem Kragen der optischen
Linse vorgesehen. Die Oberflächen,
die diese Vorsprünge
kontaktieren, sind in einem Bereich von unterhalb von 360 Grad geneigt, und
der Brennpunkt der optischen Linse wird in der Position eingestellt
durch Drehen der Linse bezüglich des
Linsenhalters. Daher sind keine Drehmechanismen mit Gewinden notwendig,
was zu einer Reduzierung der Anzahl der erforderlichen Komponenten führt.
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Bei
der optischen Linsenbaugruppe mit zwei Linsen ist eine Führung vorgesehen
für eine
Linse, die koaxial damit ausgerichtet ist. Die Führung wird verwendet und kombiniert
die Linsen. So können
die Linsen einfach in axiale Ausrichtung gebracht werden. Die Führung kontaktiert
die andere optische Linse jedoch nicht direkt. Die Vorsprünge zum
Absorbieren von Beanspruchungen, die in einem spitzen Winkel an
der Führung
vorgesehen sind, kontaktieren die andere optische Linse. Dies hilft
dabei, die zwischen den optischen Linsen aufgebrachten Belastungen
zu reduzieren.
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Diese
Zusammenfassung der Erfindung beschreibt nicht notwendigerweise
alle notwendigen Merkmale, so dass die Erfindung auch eine Unterkombination
dieser beschriebenen Merkmale sein kann.
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Die
Erfindung wird deutlicher aus der nun folgenden ausführlichen
Beschreibung, wenn diese im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen gelesen
wird, in welchen:
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1 eine Schnittansicht einer
herkömmlichen
optischen Linsenbaugruppe ist;
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2 eine Explosionsansicht
einer optischen Linsenbaugruppe gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung ist, die die Komponenten dieser Baugruppe zeigt;
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2B und 2C Schnittansichten sind, die erläutern, wie
die Baugruppe der 2A betätigt wird, um
den Brennpunkt weit entfernt bzw. nicht so weit entfernt zu setzen;
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3A eine Explosionsansicht
einer optischen Linsenbaugruppe gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung ist, welche die Komponenten dieser Baugruppe darstellt;
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3B und 3C Schnittansichten sind, die zeigen,
wie die Baugruppe der 3A betätigt wird, um
den Brennpunkt in einem weiten Abstand und in einem kurzen Abstand
zu setzen;
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4A eine Explosionsansicht
eines Abschnitts einer optischen Linsenbaugruppe gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung ist;
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4B eine Draufsicht des Linsenhalters
ist, der in der optischen Linsenbaugruppe der 4A verwendet wird;
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4C und 4D Schnittansichten sind, die erläutern, wie
die Baugruppe der 4A betätigt wird, um
den Brennpunkt weit entfernt bzw. in einem kurzen Abstand zu wählen;
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5A eine Explosionsansicht
eines Abschnitts einer optischen Linsenbaugruppe gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung ist;
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5B und 5C Schnittansichten sind, die erläutern, wie
die Baugruppe der 5A betätigt wird, um
den Brennpunkt weit entfernt und in einem kurzen Abstand zu wählen;
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5D eine Explosionsansicht
einer Modifikation der vierten Ausführungsform der Erfindung ist;
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6A eine Explosionsansicht
eines Abschnitts einer optischen Linsenbaugruppe gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der Erfindung ist;
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6B und 6C Schnittansichten sind, die erläutern, wie
die Baugruppe der 6A betätigt wird, um
den Brennpunkt weit entfernt und in einem kurzen Abstand zu wählen;
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6D eine Explosionsansicht
eines Abschnitts einer Modifikation der fünften Ausführungsform der Erfindung ist;
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7A eine Explosionsansicht
eines Abschnitts einer optischen Linsenbaugruppe gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der Erfindung ist;
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7B und 7C Schnittansichten sind, die erläutern, wie
die Baugruppe der 7A betätigt wird, um
den Brennpunkt in einem weiten Abstand und in einem kurzen Abstand
zu wählen;
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8A und 8B Explosionsansichten der optischen
Linsenbaugruppe gemäß einer
siebten Ausführungsform
dieser Erfindung sind;
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9A eine Explosionsansicht
der optischen Linsenbaugruppe gemäß einer achten Ausführungsform
der Erfindung ist;
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9B eine Schnittansicht der
optischen Linsenbaugruppe aus 9A ist;
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9C eine Schnittansicht einer
Modifikation der optischen Linsenbaugruppe aus 9A ist;
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10A eine Schnittansicht
der Gießform zum
Herstellen des Linsenhalters der optischen Linsenbaugruppe aus 9A ist;
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10B eine perspektivische
Ansicht einer Gießform
zum Herstellen von mehreren identischen Linsenhaltern ist;
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11A eine Schnittansicht
einer ersten Modifikation der ersten bis achten Ausführungsform
der Erfindung ist;
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11B eine Explosionsansicht
einer zweiten Modifikation der ersten bis achten Ausführungsform
der Erfindung ist; und
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11C eine Schnittansicht
der optischen Linsenbaugruppe aus 11B ist.
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Die 2A ist eine Explosionsansicht
einer optischen Linsenbaugruppe 20, welche die erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist. Die 2B und 2C sind Schnittansichten
der optischen Linsenbaugruppe 20. Die optische Linsenbaugruppe hat
einen Mechanismus zum Einstellen des Brennpunkts.
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Wie
in den 2A bis 2C dargestellt, weist die
optische Linsenbaugruppe 20 einen Linsenhalter 30 auf,
ein Kissen 40, eine optische Linse 50 und einen
Linsenbefestiger 60.
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Der
Linsenhalter 30 ist ein Hohlzylinder. Er hat eine Öffnung 31
im Boden und ein aufzunehmendes Gewinde 32 in seiner inneren
Umfangsfläche.
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Das
Kissen 40 hat einen Brechungsindex, der ähnlich oder
gleich dem der optischen Linse 50 ist. Es ist ein schwarzer
Licht absorbierender Körper, der
elastisch ist. Das Kissen 40 ist wie ein Ring geformt und
funktioniert als Dichtung. Er ist an dem Boden (oder Flansch 33)
des Linsenhalters 30 angebracht. Da es als Dichtung dient,
verbleibt das Kissen 40 in engem Kontakt mit dem Flansch 33 des
Linsenhalters 30.
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Die
optische Linse 50 hat einen Kragen. Die Linse 50 ist
an dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 vorgesehen,
wobei der Kragen in Kontakt mit dem Kissen 40 ist. Die
optische Linse 50 ist so angeordnet, dass ihre optische
Achse 3 mit der Mitte der Öffnung 31 des Linsenhalters 30 ausgerichtet
ist. Das Kissen 40 kontaktiert den Kragen der optischen
Linse 50.
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Der
Linsenbefestiger ist wie ein Hohlzylinder geformt, offen sowohl
oben als auch am Boden. Er besteht aus einem Abschnitt mit großem Durchmesser
und einem Abschnitt mit kleinem Durchmesser. Dieser Abschnitt mit
kleinem Durchmesser oder Unterabschnitt hat einen Außendurchmesser,
der gleich dem Innendurchmesser des Linsenhalters 30 ist.
Der Abschnitt mit kleinem Durchmesser hat ein aufzunehmendes Gewinde 61 an
seinem Außenumfang. Dieses
aufzunehmende Gewinde 61 kämmt mit dem aufnehmenden Gewinde 32 des
Linsenhalters 30. Die optische Linse 50 hat den
Kragen, der zwischen dem Kissen 40 und dem Abschnitt des
Linsenbefestigers 60 mit kleinem Durchmesser gehalten wird.
So wird die optische Linse 50 in dem Linsenhalter 30 gehalten.
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Wie
in den 3B und 3C dargestellt, emittiert
eine Lichtquelle 4 einen Lichtstrahl, der auf die optische
Linse 50 fällt.
Die Linse 50 fokussiert den Lichtstrahl, welcher durch
die Öffnung 31 des
Linsenhalters 30 hindurchtritt. Der Lichtstrahl bildet
ein Bild in einer Bildebene 5. In dieser Bildebene 5 ist
ein Fotosensor (nicht dargestellt) vorgesehen.
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Das
Verfahren zum Einstellen des Brennpunkts der optischen Linse 50 wird
mit Bezug auf die 2B und 2C beschrieben. 2B ist eine Schnittansicht,
die erläutert,
wie die optischen Linsenbaugruppe 20 betätigt wird,
um den Brennpunkt in einer großen
Entfernung zu wählen. 2C ist eine Schnittansicht,
die erläutert,
wie die Baugruppe 20 betätigt wird, um den Brennpunkt
in einem kurzen Abstand vorzusehen.
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Um
den Brennpunkt in seiner Position einzustellen, wird der Linsenbefestiger 60 gedreht.
Der Linsenbefestiger 60 wird dadurch aufwärts oder
abwärts
entlang der optischen Achse 3 der Linse 50 bewegt,
dank des durch das aufnehmende Gewinde 32 und das aufzunehmende
Gewinde 61 gebildeten Mechanismus zur Einstellung des Brennpunkts.
Wenn der Linsenbefestiger 60 abwärts bewegt wird, wie in 2B dargestellt, drückt er die
optische Linse 50 nach unten und drückt so das Kissen 40 zusammen. Daher
bewegt sich die optische Linse 50 in Richtung des Flansches 33 des
Linsenhalters 30. Wenn dagegen der Linsenbefestiger 60 nach
oben bewegt wird, wie in 2C dargestellt,
drückt
er die optische Linse 50 nach oben und dehnt so das Kissen 40 aus.
In diesem Fall bewegt sich die optische Linse 50 weg von dem
Flansch 33 des Linsenhalters 30. So kann der Brennpunkt
der Linse 50 in der Position eingestellt werden.
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Der
Linsenbefestiger 60 braucht nur so ausgestaltet zu sein,
dass er gegen die optische Linse 50 drückt. Die optische Linse 50 kann
aufwärts
und abwärts
bewegt werden, um den Brennpunkt einzustellen, dank der elastischen
Verformung des Kissens 40. Der Mechanismus zur Einstellung
des Brennpunkts ist einfach im Aufbau, da er nur ein paar Komponenten
aufweist. Da er nur ein paar Komponenten aufweist, hilft der Mechanismus
dabei, die Größe der optischen
Linsenbaugruppe 20 zu reduzieren und die Anzahl der Herstellungsschritte
zu vermindern.
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Wie
oben beschrieben, ist das Kissen 40 zwischen der optischen
Linse 50 und dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 vorgesehen.
Daher würde Staub,
wenn Staub aufgrund der Reibung zwischen dem aufzunehmenden Gewinde 32 und
dem aufnehmenden Gewinde 31 erzeugt würde, nicht in den Raum zwischen
der optischen Linse 50 und der Bildebene 5 eintreten.
Außerdem
tritt das Streulicht in den Kragen der Linse 50 ein und
setzt sich in das Kissen 40 hinein fort, kaum reflektiert
an dem Übergang zwischen
dem Kissen 40 und der Linse 50. Dies beruht darauf,
dass das Kissen 40 und die Linse 50 aus Materialien
gemacht sind, die einen ähnlichen
oder gleichen Brechungsindex haben. Außerdem absorbiert das Kissen 40,
das ein schwarzer lichtabsorbierender Körper ist, das darauf fallende
Streulicht. Daher kann kein Streulicht die Bildebene 5 erreichen. Außerdem vermindert
das Kissen 40 Pseudosignale, wie beispielsweise Flackern,
was den Bildkontrast in der Bildebene 5 verbessert.
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Eine
optische Linsenbaugruppe 20 gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben mit Bezug auf die 3A bis 3C. Die 3A ist
eine Explosionsansicht dieser optischen Linsenbaugruppe 20.
Die 3B und 3C sind Schnittansichten
der optischen Linsenbaugruppe 20.
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Wie
in 3A dargestellt, hat
die zweite Ausführungsform
einen Linsenhalter 30, ein Kissen 40, eine optische
Linse 50, einen Linsenbefestiger 60 sowie eine
Linsenabdeckung 70.
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Der
Linsenhalter 30 ist ein Hohlzylinder. Er hat eine Öffnung 30 im
Boden sowie einen Vorsprung 34 an seiner äußeren Umfangsfläche.
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Das
Kissen 40 hat einen Brechungsindex ähnlich dem der optischen Linse 50.
Es ist ein schwarzer lichtabsorbierender Körper, der elastisch ist. Das
Kissen 40 ist wie ein Ring geformt und dient als Dichtung.
Es ist angebracht am Boden (oder Flansch 33) des Linsenhalters 30.
Da es als Dichtung funktioniert, verbleibt das Kissen 40 in
engem Kontakt mit dem Flansch 33 des Linsenhalters 30.
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Die
optische Linse 50 hat einen Kragen. Die Linse 50 ist
an dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 vorgesehen,
wobei der Kragen in Kontakt mit dem Kissen 40 ist. Die
optische Linse 50 ist so angeordnet, dass ihre optische
Achse 3 mit der Mitte der Öffnung 31 des Linsenhalters 30 ausgerichtet
ist. Das Kissen 40 ist in Kontakt mit dem Kragen der optischen
Linse 50.
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Der
Linsenbefestiger 60 ist ein Hohlzylinder. Der Befestiger 60 hat
eine ringförmige
Nut 64 in dem Boden. In der ringförmigen Nut 64 ist
der obere Teil des Linsenhalters 30 eingesetzt. In der äußeren inneren
Oberfläche
der ringförmigen
Nut 64 ist eine Nut 63 eingeschnitten. Diese Nut 63 hat
einen Querschnitt gleich dem des Vorsprungs 34 des Linsenhalters 30.
Der Linsenbefestiger 60 hat oben außerdem zumindest drei Vorsprünge 62.
Diese Vorsprünge 62 lagern
die Linsenabdeckung 70 und bestimmen dabei die horizontale
Position, die die Linsenabdeckung 70 mit Bezug auf den
Linsenbefestiger 60 einnimmt.
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Die
Linsenabdeckung 70 ist transparent und schützt die
optische Linse 50. Die Abdeckung 70 hat Vertiefungen
in ihrer unteren Oberfläche.
In diesen Vertiefungen sind die Vorsprünge 62 des Linsenbefestigers 60 eingepasst,
so dass verhindert wird, dass sich die Linsenabdeckung 70 in
der horizontalen Richtung bezüglich
des Linsenbefestigers 60 bewegt.
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In
der zweiten Ausführungsform,
d.h. bei der optischen Linsenbaugruppe 20 der 3A bis 3C, ist der Linsenbefestiger 60 nicht
an dem Linsenhalter 30 angebracht. Das heißt, der
Befestiger 60 kann sich aufwärts und abwärts entlang der optischen Achse 2 der
Linse 50 bewegen. Dies beruht darauf, dass der obere Teil
des Linsenhalters 30 lose in die ringförmige Nut 64 des Linsenbefestigers 60 eingesetzt
ist, so dass ein sogenannter "schwimmender
Aufbau" gebildet
wird. Der längste
Abstand, um den sich der Linsenbefestiger 60 entlang der
optischen Achse 3 bewegen kann, ist der Unterschied zwischen
der Länge der
Nut 63 des Befestigers 60 und der Länge des Vorsprungs 34 des
Linsenhalters 30.
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Wie
in den 3B und 3C dargestellt, emittiert
eine Lichtquelle 4 einen Lichtstrahl, der auf die optische
Linse 50 durch die Linsenabdeckung 70 hindurch
einfällt.
Die Linse 50 fokussiert den Lichtstrahl, welcher durch
die Öffnung 31 des
Linsenhalters 30 hindurchtritt. Der Lichtstrahl bildet
ein Bild in einer Bildebene 5.
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Das
Verfahren zum Einstellen des Brennpunkts der optischen Linse 50 wird
mit Bezug auf die 3B und 3C beschrieben. 3B ist eine Schnittansicht,
die erläutert,
wie die optische Linsenbaugruppe 20 betätigt wird, um den Brennpunkt
in einem großen
Abstand zu setzen. Die 3C ist
ebenfalls eine Schnittansicht, die erläutert, wie die Baugruppe 20 betätigt wird,
um den Brennpunkt in einem kurzen Abstand zu wählen.
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Um
den Brennpunkt in seiner Position einzustellen, wird die Linsenabdeckung 70 entlang
der optischen Achse 3 bewegt (oder in der vertikalen Richtung
in den 3B und 3C). Wenn die Abdeckung 70 in
Richtung der optischen Linse 50 gedrückt wird, drückt der
Linsenbefestiger 60 die optische Linse 50 gegen
den Flansch 33 des Linsenhalters 30. Das Kissen 40 zwischen
dem Boden des Halters 30 und dem Kragen der Linse 50 wird
dadurch komprimiert. Als Ergebnis bewegt sich die optische Linse 50 in
Richtung des Flansches 33. Wenn dagegen die Abdeckung 70 von
der optischen Linse 50 weggezogen wird, expandiert das
Kissen 40 dank seiner Elastizität. Daher bewegt sich die optische
Linse 50 weg von dem Flansch 33 in Richtung der
Linsenabdeckung 50. So kann der Brennpunkt der Linse 50 in
seiner Position eingestellt werden.
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In
der zweiten Ausführungsform
der Erfindung reicht es aus, gegen die Linsenabdeckung 70 zu
drücken,
um die Position einzustellen, die der Linsenbefestiger 60 auf
der optischen Achse 3 bezüglich des Linsenhalters 30 einnimmt.
Es kann gegen die Abdeckung 70 gedrückt werden, wobei das Kissen 40 zusammengedrückt wird,
und es kann daran gezogen werden, so dass sich das Kissen 40 ausdehnt, um
dadurch den Brennpunkt der optischen Linse 50 einzustellen.
Keine Gewinde brauchen in den Linsenhalter 30 hineingeschnitten
zu werden. Es ist auch nicht notwendig, ein Gewinde in den Linsenbefestiger 60 hineinzuschneiden.
Der Linsenhalter 30 und der Linsenbefestiger 60 können daher
in ihrem Aufbau vereinfacht werden. Dies hilft dabei, die Größe der optischen Linseneinheit 20 zu
reduzieren. Mit diesem einfachen Aufbau können der Linsenhalter 30 und
der Linsenbefestiger 60 kostengünstig hergestellt werden. Daher
sinken die Herstellungskosten der zweiten Ausführungsform stark ab. Außerdem können der
Linsenhalter 30, das Kissen 40, die Linse 50,
der Linsenbefestiger 60 und die Linsenabdeckung 70 einfach
montiert werden, da weder der Halter 30 noch der Befestiger 60 ein
Gewinde hat, so dass die Montagegenauigkeit verbessert wird. Da
der Halter 30 und der Befestiger 60 überhaupt
keine Gewinde haben, wird kein Staub bei dem Kontakt zwischen dem
Halter 30 und dem Befestiger 60 erzeugt. Außerdem wird
eine Kraft nur auf die Vorsprünge 62 des
Befestigers 60 aufgebracht, wenn die Linsenabdeckung 70 herabgedrückt wird,
so dass die Kraft abnimmt, welche die Linsenabdeckung 70 in
der horizontalen Richtung bezüglich
des Linsenbefestigers 60 bewegen kann.
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Daher
kann die zweite Ausführungsform, d.h.
die optische Linsenbaugruppe 20 der 3A bis 3C,
nicht nur hinsichtlich der Produktivität vorteilhaft sein, sondern
auch hinsichtlich der Verlässlichkeit des
Ausbildens eines Bilds in der Bildebene 5.
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Eine
optische Linsenbaugruppe 20 gemäß der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben, und zwar mit Bezug
auf die 4A bis 4D.
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Die
dritte Ausführungsform
ist identisch mit der zweiten, abgesehen davon, dass Federn statt des
Kissens 40 verwendet werden. 4A ist
eine Explosionsansicht eines Abschnitts der dritten Ausführungsform. 4B ist eine Draufsicht des
Linsenhalters, der in der in 4A gezeigten
optischen Linsenbaugruppe verwendet wird. Die 4C und 4D sind
Schnittansichten der dritten Ausführungsform.
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Wie
sich aus 4A ergibt,
werden die Federn 41 statt des Kissens 40 in dieser
dritten Ausführungsform
verwendet. Die Federn 41 sind in integral mit dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 ausgeformt.
Sie sind wie eine Lasche geformt. Jede Feder 41 kontaktiert
an ihrem oberen Ende den Kragen der optischen Linse 50.
Die Federn 41 sind abwärts
gebogen, wenn der Linsenbefestiger 60 herabgedrückt wird.
Wenn die auf dem Befestiger 60 aufgebrachte Kraft gesteuert
wird, wird daher die optische Linse 50 entlang der optischen
Achse 3 (4C und 4D) bewegt, so dass der Brennpunkt
in seiner Position eingestellt wird.
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Da
die Federn 41 integral mit dem Linsenhalter 30 ausgeformt
sind, weist die dritte Ausführungsform
weniger Komponenten als sonst auf. Daraus folgt, dass die dritte
Ausführungsform
einfach zu montieren ist und daher kostengünstig hergestellt werden kann.
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Die
dritte Ausführungsform
kann so umgestaltet werden, dass sie gleich der ersten Ausführungsform
ist, wobei lediglich die Federn 41 statt des Kissens 40 verwendet
werden. In diesem Fall kann jedoch Staub erzeugt werden aufgrund
der Reibung zwischen dem aufzunehmenden Gewinde 32 des Linsenhalters 30 und
dem aufnehmenden Gewinde 61 des Linsenbefestigers 60.
Unter Berücksichtigung dieser
Tatsache ist es wünschenswert,
die dritte Ausführungsform
auf die zweite Ausführungsform
anzuwenden, die überhaupt
keine Gewinde hat.
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Eine
optische Linsengruppe 20 gemäß der vierten Ausführungsform
der Erfindung wird nun beschrieben mit Bezug auf die 5A bis 5C. Die vierte Ausführungsform ist identisch mit
der zweiten Ausführungsform,
abgesehen davon, dass sie eine zusätzliche Komponente aufweist,
nämlich
eine Schiebeplatte zum Einstellen des Brennpunkts. Die 5A ist eine Explosionsansicht
eines Abschnitts der vierten Ausführungsform. Die 5B und 5C sind Schnittansichten der optischen
Linsenbaugruppe 20.
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Die
Schiebeplatte zur Einstellung des Brennpunkts wirkt zusammen mit
der Linsenabdeckung, um den Brennpunkt der optischen Linse einzustellen, wie
später
noch genauer beschrieben wird.
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Wie 5A zeigt, ist das Kissen 40 an
dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 angebracht,
und die optische Linse 50 ist so angeordnet, dass ihr Kragen in
Kontakt mit dem Kissen 40 ist. Das Kissen 40 ist daher
zwischen dem Flansch 33 und dem Kragen der Linse 50 angeordnet.
Der obere Teil des Linsenhalters 30 ist lose in die ringförmige Nut
des Linsenbefestigers 60 eingesetzt. Die optische Linse 50 ist
daher in dem Linsenhalter 30 gehalten, wobei ihr Kragen
zwischen dem Kissen 40 und dem Linsenbefestiger 60 verklemmt
ist. Die Vorsprünge 62 des
Linsenbefestigers 60 stützen
die Linsenabdeckung 70, während sie in die Vertiefungen
in der unteren Oberfläche 71 der
Linsenabdeckung 70 eingepasst sind.
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Die
Linsenabdeckung 70 ist so positioniert, dass sich die untere
Oberfläche 71 rechtwinklig
zur optischen Achse 3 der optischen Linse 3 erstreckt. Die
obere Fläche 72 der
Linsenabdeckung 70 neigt sich in einem vorbestimmten Winkel
zu der optischen Achse 3.
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Die
Schiebeplatte 73 ist auf der oberen Fläche 72 der Linsenabdeckung 70 platziert.
Die untere Oberfläche 74 der
Platte 73, die die obere Fläche 72 der Abdeckung 70 kontaktiert,
ist hin zur optischen Achse 3 in einem Winkel geneigt,
der gleich dem Neigungswinkel der oberen Fläche 72 ist.
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Wie
in den 5B und 5C dargestellt, emittiert
eine Lichtquelle 4 einen Lichtstrahl, der auf die optische
Linse 50 fällt,
zuerst durch die Schiebeplatte 73 und dann durch die Linsenabdeckung 70.
Die Linse 50 fokussiert den Lichtstrahl, der durch die Öffnung 31 des
Linsenhalters 30 hindurchfällt. Der Lichtstrahl bildet
ein Bild in einer Bildebene 5.
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Das
Verfahren zum Einstellen des Brennpunkts der optischen Linse 50 wird
nun mit Bezug auf die 5B und 5C beschrieben. 5B ist eine Schnittansicht,
die erläutert,
wie die optische Linsenbaugruppe 20 betätigt wird, um den Brennpunkt
weit entfernt zu setzen. Die 5C ist
eine Schnittansicht, die erläutert,
wie die Baugruppe 20 betätigt wird, um den Brennpunkt
in einem kurzen Abstand zu setzen.
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Um
den Brennpunkt in seiner Position einzustellen, wird die Schiebeplatte 73 in
einer Ebene bewegt, die sich im rechten Winkel zur optischen Achse 3 der
optischen Linse 50 erstreckt (oder nach rechts oder links
in den 5B und 5C). Wenn die Platte 73 nach
rechts bewegt wird, wie in 5B dargestellt, bringt
sie eine Kraft auf die Linsenabdeckung 70 auf und drückt diese
nach unten. In diesem Fall drückt der
Linsenbefestiger 60 die optische Linse in Richtung des
Flansches 33 des Linsenhalters 30. Die optische
Linse 50, gegen die so gedrückt wird, komprimiert das Kissen 40.
Wenn die Platte 73 dagegen nach links bewegt wird, wie
in 5C dargestellt, nimmt
die auf die Linsenabdeckung 70 aufgebrachte Kraft ab, wodurch
sich die Linsenabdeckung 70 nach oben bewegt. Das Kissen 40 dehnt
sich daher aus und drückt
die optische Linse 50 nach oben von dem Flansch 33 aus
in Richtung der Linsenabdeckung 70. So kann der Brennpunkt
der Linse 50 in seiner Position auf der optischen Achse 3 der
Linse 50 eingestellt werden.
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Bei
dem in Bezug auf die 5B und 5C beschriebenen Verfahren
zum Einstellen des Brennpunkts wird die Schiebeplatte 73 in
der Ebene bewegt, die sich rechtwinklig zur optischen Achse 3 erstreckt,
um so den Brennpunkt der optischen Linse 50 einzustellen.
So ist es möglich,
den Brennpunkt genauer einzustellen durch Senken des Winkels, in welchem
sich die Oberflächen 72 und 74 zu
der optischen Achse 3 neigen.
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In
der vierten Ausführungsform
hat die Schiebeplatte 73 ein Fenster, durch welches hindurch
ein Lichtstrahl zu der optischen Linse 50 hindurchtreten
kann. Die Schiebeplatte 73 braucht kein Fenster zu haben,
wenn sie aus einem lichtdurchlässigen
Material gemacht ist.
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In
der vierten Ausführungsform
(5A bis 5C) wird das Kissen 40 verwendet.
Die vierte Ausführungsform
kann so modifiziert werden, wie das in der 5D dargestellt ist. In der Modifikation
der 5D ist das Kissen 40 ersetzt
durch Federn 41, wie sie auch in der dritten Ausführungsform
verwendet werden.
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Eine
optische Linsenbaugruppe 20 gemäß der fünften Ausführungsform dieser Erfindung
wird mit Bezug auf die 6A bis 6C beschrieben. Wie die vierte
Ausführungsform
hat auch die fünfte
Ausführungsform
einen Mechanismus zur Einstellung des Brennpunkts, der keine Gewinde
verwendet. Die fünfte
Ausführungsform
betrifft eine Technik zum Steuern der auf ein Kissen 40 aufgebrachten
Druckkraft. 6A ist eine
Explosionsansicht eines Abschnitts der fünften Ausführungsform. Die 6B und 6C sind Schnittansichten der fünften Ausführungsform.
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In
der fünften
Ausführungsform
wird der Linsenbefestiger 60 gedreht, um eine Kraft zu
erzeugen, um gegen das Kissen 40 zu drücken. In dieser Hinsicht unterscheidet
sich die fünfte
Ausführungsform von
der vierten Ausführungsform,
in welcher die Schiebeplatte 73 zum Einstellen des Brennpunkts
in horizontaler Richtung bewegt wird, um gegen das Kissen 40 zu
drücken.
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Wie
in 6A dargestellt, ist
der Linsenhalter 30 ein Hohlzylinder mit einer Öffnung 31 in
seinem Boden. Er hat drei geneigte Oberflächen 37-1, 37-2 und 37-3 an
seiner Oberseite. Die Oberflächen 37-1 bis 37-3 haben
eine bogenförmige
Gestalt in einem Bereich von unterhalb 360 Grad.
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Das
Kissen 40 hat einen Brechungsindex ähnlich oder gleich dem der
optischen Linse 50. Das Kissen 40 ist ein schwarzer
lichtabsorbierender Körper,
der elastisch ist. Es ist wie ein Ring geformt und dient als Dichtung.
Es ist an dem Boden (oder Flansch 33) des Linsenhalters 30 angebracht.
Da es als Dichtung arbeitet, verbleibt das Kissen 40 in
engem Kontakt mit dem Flansch 33 des Linsenhalters 30.
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Die
optische Linse 50 hat einen Kragen. Die Linse 50 ist
an dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 vorgesehen,
wobei sein Kragen in Kontakt mit dem Kissen 40 gehalten
wird. Die optische Linse 50 ist so angeordnet, dass ihre
optische Achse 3 ausgerichtet ist mit der Mitte der Öffnung 31 des
Linsenhalters 30. Das Kissen 40 ist in Kontakt
mit dem Kragen der optischen Linse 50 gebracht.
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Der
Linsenbefestiger 60 ist ein Hohlzylinder. Der Befestiger 60 besteht
aus zumindest zwei Abschnitten. Beispielsweise besteht er aus einem
Abschnitt 65 mit kleinem Durchmesser und einem Abschnitt 66 mit
großem
Durchmesser, die im Folgenden als "erster Abschnitt" und "zweiter Abschnitt" bezeichnet werden. Der erste Abschnitt 65 hat
einen Außendurchmesser
gleich dem Innendurchmesser des Linsenhalters 30. Das untere
Ende des ersten Abschnitts 65 stößt gegen den Kragen der optischen Linse 50.
Der zweite Abschnitt 66 hat drei geneigte Oberflächen an
seinem unteren Ende. (Von diesen drei geneigten Oberflächen sind
nur zwei Oberflächen 67-1 und 63-2 in
den 6A und 6C dargestellt.) Die Oberflächen 67-1 bis 67-3 haben
eine bogenförmige
Gestalt in einem Bereich von unterhalb von 360 Grad. Wie in 6B dargestellt, ist der
erste Abschnitt 65 in den Linsenhalter 30 eingesetzt,
während
die drei geneigten Oberflächen
gegen die drei geneigten Oberflächen
des Linsenhalters 30 anstoßen. (Nur zwei geneigte Oberflächen 37-1 bis 37-3 sind
in den 6B und 6C dargestellt.) Der erste
Abschnitt 65 des Linsenbefestigers 60 und des
Kissens 40 an dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 verklemmen
den Kragen der optischen Linse 50, wodurch die Linse 50 in
dem Linsenhalter 30 gehalten wird.
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Die
optische Linse 50 fokussiert jeden auf sie fallenden Lichtstrahl.
Der Lichtstrahl tritt durch die Öffnung 31 des
Linsenhalters 30 hindurch und bildet ein Bild auf der Bildebene 5.
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Das
Verfahren zum Einstellen des Brennpunkts der optischen Linse 50 wird
mit Bezug auf die 6B und 6C beschrieben. 6B ist eine Schnittansicht,
die erläutert,
wie die optische Linsenbaugruppe 20 betätigt wird, um den Brennpunkt
weit entfernt zu setzen. 6C ist
eine Schnittansicht, die erläutert,
wie die Baugruppe 20 betätigt wird, um den Brennpunkt
in kurzer Entfernung zu setzen.
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Um
den Brennpunkt in seiner Position einzustellen, wird der Linsenbefestiger 60 um
die optische Achse 3 der Linse 50 herum gedreht.
Wenn der Linsenbefestiger 60 so gedreht wird, bewegt er
sich relativ zu dem Linsenhalter 30 entlang der optischen Achse 3 der
Linse 50. Genauer gesagt drückt, wenn der Linsenbefestiger 60 im
Uhrzeigersinn gedreht wird, er die optische Linse 50 nach
unten, während seine
geneigten Oberflächen 67-1 bis 67-3 in
einer Richtung auf den geneigten Oberflächen 37-1 bis 37-3 des
Linsenhalters 30 gleiten. Die optische Linse 50 komprimiert
das Kissen 40, wie es in 6B dargestellt
ist. Die optische Linse bewegt sich nämlich in Richtung des Flansches 33 des
Linsenhalters 30. Daher ist der Brennpunkt der Linse 50 weit
entfernt von der optischen Linsenbaugruppe 20. Wenn andererseits
der Linsenbefestiger 60 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht
wird, zieht er die optische Linse 50 nach oben, während die
geneigten Oberflächen 67-1 bis 67-3 in
der anderen Richtung auf den geneigten Oberflächen 37-1 bis 37-3 des
Linsenhalters 30 gleiten. Die optische Linse 50 ermöglicht eine
Ausdehnung des Kissens 40, wie es in 6C dargestellt ist. Das Kissen 40 drückt die
optische Linse 50 nach oben, welche sich dann von dem Flansch 33 des
Linsenhalters 30 weg in Richtung des Linsenbefestigers 60 bewegt.
In diesem Fall ist der Brennpunkt der Linse 50 in einem
kurzen Abstand von der optischen Linsenbaugruppe 20 vorgesehen.
So kann der Brennpunkt der Linse 50 in seiner Position
auf der optischen Achse 3 der Linse 50 eingestellt
werden.
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Auch
in diesem Verfahren ist es möglich,
die auf ein Kissen 40 aufgebrachte Druckkraft zu steuern.
Das Kissen 40 kann natürlich
durch Federn 41 derart ersetzt werden, wie sie in der dritten
Ausführungsform
verwendet werden, wie es in 6D dargestellt
ist.
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Eine
optische Linsenbaugruppe 20 gemäß der sechsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf die 7A bis 7C beschrieben.
Die 7A ist eine Explosionsansicht
eines Abschnitts der sechsten Ausführungsform. Die 7B und 7C sind Schnittansichten der sechsten Ausführungsform.
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Die
sechste Ausführungsform
verwendet keine elastischen Elemente (Kissen oder Federn) wie in der
ersten bis fünften
Ausführungsform.
Sie hat auch keinen Gewindedrehmechanismus zum Einstellen eines
Brennpunkts.
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Wie 7A zeigt, weist die optische
Linsenbaugruppe 20 gemäß der sechsten
Ausführungsform einen
Linsenhalter 30 auf, eine optische Linse 50 und einen
Linsenbefestiger 60.
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Der
Linsenhalter 30 ist ein Hohlzylinder. Er hat eine Öffnung 31 in
seinem Boden und drei Vorsprünge 35-1 bis 35-3 am
Boden (oder Flansch 33). Die Vorsprünge 35-1 bis 35-3 sind
in einem Kreis angeordnet. Jeder der Vorsprünge 35-1 bis 35-3 hat eine
geneigte Oberfläche
an seiner Oberseite. Die oberen Flächen der Vorsprünge 35-1 bis 35-3 haben eine
bogenförmige
Gestalt in einem Bereich von unterhalb von 360 Grad.
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Die
optische Linse hat einen Kragen. Der Kragen der Linse 50 hat
drei geneigte Oberflächen 51-1 bis 51-3 an
seiner unteren Seite, die den Flansch 33 kontaktiert. Die
Oberflächen 51-1 bis 51-3 haben
eine bogenförmige
Gestalt in einem Bereich von unterhalb von 360 Grad. Der Kragen
hat drei Vorsprünge 52-1 bis 52-2 an
seiner oberen Seite, welche zu dem Linsenbefestiger 60 hinweist.
Die Vorsprünge 52-1 bis 52-3 sind
in einem Kreis angeordnet und fast in gleichem Abstand voneinander
beabstandet. Die optische Linse 50 ist in dem Linsenhalter 30 positioniert,
wobei die geneigten Oberflächen 51-1 bis 51-3 gegen
die Vorsprünge 35-1 bis 35-3 an
dem Flansch 33 anliegen.
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Der
Linsenbefestiger 60 ist ein Hohlzylinder. Wie in den 7B and 7C dargestellt, besteht der Linsenbefestiger 60 aus
einem Abschnitt mit kleinem Durchmesser und einem Abschnitt mit
großem Durchmesser.
Der Abschnitt mit großem
Durchmesser ist an dem Abschnitt mit kleinem Durchmesser angebracht,
integral damit ausgeformt und koaxial dazu angeordnet. Der Abschnitt
mit kleinem Durchmesser hat drei Vertiefungen in seiner unteren
Oberfläche.
Die Vorsprünge 52-1 bis 52-3 der
Linse 50 sind in die Vertiefungen eingepasst und verhindern so
eine Drehung des Linsenbefestigers 60 bezüglich der
optischen Linse 50.
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Wie
in den 7B und 7C dargestellt, emittiert
eine Lichtquelle 4 einen Lichtstrahl, der auf die optische
Linse 50 einfällt.
Die Linse 50 fokussiert den Lichtstrahl, welcher durch
die Öffnung 31 des
Linsenhalters 30 hindurchtritt. Der Lichtstrahl bildet
ein Bild in einer Bildebene 5.
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Das
Verfahren zum Einstellen des Brennpunkts der optischen Linse 50 wird
mit Bezug auf die 7B und 7C beschrieben. 7B ist eine Schnittansicht,
die erläutert, wie
die optische Linsenbaugruppe 20 betätigt wird, um den Brennpunkt
weit entfernt zu setzen. 7C ist
eine Schnittansicht, die erläutert,
wie die Baugruppe 20 betätigt wird, um den Brennpunkt
in kurzer Entfernung zu setzen.
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Um
den Brennpunkt in einer Position einzustellen, wird der Linsenbefestiger 60 um
die optische Achse 3 der Linse 50 herum gedreht.
Wenn der Linsenbefestiger 60 gedreht wird, wird auch die
optische Linse 50 gedreht. Dies beruht darauf, dass die
Vorsprünge 52-1 bis 52-3 der
Linse 50 in die Vertiefungen eingepasst sind, die in der
unteren Oberfläche des
Linsenbefestigers 60 ausgestaltet sind. Wenn der Linsenbefestiger 60 im
Uhrzeigersinn gedreht wird, dreht sich die optische Linse 50 in
der gleichen Richtung aus der in 7B dargestellten
Position. Wenn sich die Linse 50 so dreht, gleiten die
geneigten Oberflächen 51-1 bis 51-3 im
Uhrzeigersinn auf den Vorsprüngen 35-1 bis 35-3 des
Linsenhalters 30. Als Ergebnis bewegt sich die optische
Linse 50 nach oben, wie in 7C dargestellt.
Daher wird der Brennpunkt der Linse 50 in einem kurzen
Abstand von der optischen Linsenbaugruppe 20 vorgesehen. Wenn
andererseits der Linsenbefestiger 60 entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht wird, dreht sich die optische Linse 50 aus der
in 7C dargestellten
Position heraus. Während
sich die Linse 50 so dreht, gleiten ihre geneigten Oberflächen 51-1 bis 51-3 entgegen
dem Uhrzeigersinn auf den Vorsprüngen 35-1 bis 35-3 des
Linsenhalters 30. In diesem Fall bewegt sich die optische
Linse 50 nach unten, wie in 7B dargestellt.
Daher wird der Brennpunkt der Linse 50 in einem kurzen
Abstand von der optischen Linsenbaugruppe 20 vorgesehen.
So kann der Brennpunkt der Linse 50 in seiner Position
auf der optischen Achse 3 der Linse 50 eingestellt
werden.
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Wie
oben erwähnt,
verwendet die sechste Ausführungsform
keine elastischen Elemente (Kissen oder Federn). Daher kann die
optische Linsenbaugruppe 20 gemäß der sechsten Ausführungsform einen
einfachen Aufbau haben. Es folgt daraus, dass die sechste Ausführungsform
kostengünstig
hergestellt und mit hoher Präzision
zusammengefügt
werden kann.
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Eine
optische Linsenbaugruppe 20 gemäß der siebten Ausführungsform
der Erfindung wird mit Bezug auf die 8A bis
8C dargestellt. 8A ist eine
Explosionsansicht dieser Ausführungsform. 8B ist eine Explosionsansicht
eines Teils der Baugruppe 20, in einer anderen Richtung
betrachtet.
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Gemäß der siebten
Ausführungsform
ermöglicht
ein optischer Filter den Durchtritt einiger Komponenten des einfallenden
Lichts, deren Wellenlängen in
einen bestimmten Bereich fallen.
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Wie
die 8A und 8B darstellen, weist diese
optische Linsenbaugruppe 20 einen Linsenhalter 30 auf,
einen optischen Filter 36, eine optische Linse 50 und
einen Linsenbefestiger 60. Der Linsenhalter 30 hat
einen hohlen zylindrischen Abschnitt mit einer Öffnung 31 in dem Boden
(oder Flansch 33). Der optische Filter 36 ist
auf den Flansch 33 gelegt und verschließt die Öffnung 31. Vier Vorsprünge 35-1 bis 35-4 sind
an dem Flansch 33 vorgesehen. Sie sind an den vier Seiten
des optischen Filters 36 vorgesehen und umgeben so den
optischen Filter 36. Jeder der Vorsprünge 35-1 bis 35-4 hat
oben eine geneigte Oberfläche.
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Die
optische Linse 50 hat einen Kragen. Die Linse 50 ist
an dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 vorgesehen.
Der Kragen der Linse 50 hat vier geneigte Oberflächen 51-1 bis 51-4 an
seiner Unterseite. (Nur drei dieser Oberflächen sind in den 8A und 8B dargestellt.) Die Oberflächen 51-1 bis 51-4 haben
eine bogenförmige
Gestalt in einem Bereich von unterhalb von 360 Grad. Der Kragen
hat drei Vorsprünge 52-1 bis 52-3 an
seiner Oberseite, die zu dem Linsenbefestiger 60 hinweist.
Die Vorsprünge 52-1 bis 52-3 sind
in einem Kreis angeordnet und fast in gleichem Abstand voneinander
vorgesehen. Die optische Linse 50 ist in dem Linsenhalter 30 positioniert,
wobei die geneigten Oberflächen 51-1 bis 51-4 gegen
die Vorsprünge 35-1 bis 35-4 an
dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 anliegen.
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Die
vier Vorsprünge 35-1 bis 35-4 an
dem Flansch 33 bieten den folgenden Vorteil.
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Im
Allgemeinen beinhaltet eine optische Linsenbaugruppe einen optischen
Filter. Die optische Linsenbaugruppe ist eine zylindrische Einrichtung, wohingegen
die meisten kostengünstig
erhältlichen optischen
Filter quadratische Platten sind. Der optische Filter 36 sollte
aber besser eine scheibenförmige
Gestalt haben, da der Flansch 33 eine Scheibe ist. Um die
Herstellkosten der Baugruppe 20 zu reduzieren, ist es jedoch
wünschenswert,
einen kostengünstigen
quadratischen optischen Filter zu verwenden.
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Der
optische Filter 36 sollte nicht zwischen dem Linsenhalter 30 und
einer Bildebene 5 vorhanden sein. Dies beruht darauf, dass
Staub an den Kanten des optischen Filters 36 erzeugt werden
könnte. Es
ist daher besser, den optischen Filter 36 außerhalb
des Raums vorzusehen, in welchem die Bildebene 5 oder ein
Fotosensor vorhanden ist.
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In
der siebten Ausführungsform
ist der optische Filter 36, der eine quadratische Komponente
ist, an dem Flansch 33 angebracht, und die vier Vorsprünge 35-1 bis 35-4 sind
in Positionen vorgesehen, wo der optische Filter 36 sich
nicht mit dem Flansch 33 überlappt. So erfüllt die
siebte Ausführungsform die
beiden oben erwähnten
Anforderungen, d.h. die Verwendung eines quadratischen optischen
Filters und die Position dieses Filters außerhalb des Raums, in welchem
sich die Bildebene 5 befindet.
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Es
ist wichtig, die Vorsprünge 35-1 bis 35-3 außerhalb
des quadratischen optischen Filters 36 in der siebten Ausführungsform
anzuordnen. Wie viele Vorsprünge
vorhanden sein sollen, ist nicht so wichtig. Daher ist die Anzahl
der Vorsprünge
nicht auf vier beschränkt,
obwohl es am besten ist, vier Vorsprünge vorzusehen.
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Eine
optische Linsenbaugruppe, welche die achte Ausführungsform der Erfindung ist,
wird mit Bezug auf die 9A und 9B beschrieben. 9A ist eine Explosionsansicht
der achten Ausführungsform, die
einen Mechanismus zum Einstellen der Position des Brennpunkts hat. 9B ist eine Schnittansicht der
achten Ausführungsform.
Die achte Ausführungsform
ist identisch mit der siebten Ausführungsform, abgesehen davon,
dass sie eine zusätzliche optische
Linse verwendet.
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Wie
die 9A und 9B zeigen, ist der Linsenhalter 30 ein
Hohlzylinder. Der Linsenhalter 30 hat eine Öffnung 31 in
dem Boden 33. Die Öffnung 31 ist
koaxial mit der optischen Achse 3 der Linsenbaugruppe.
Ein optischer Filter 36 ist an dem Boden (d.h. dem Flansch 33)
des Linsenhalters 30 angebracht und bedeckt die Öffnung 31.
Der Linsenhalter 30 hat vier Vorsprünge 35-1 bis 35-4,
welche von dem Flansch 33 hervorstehen und den optischen
Filter 36 umgeben.
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Die
optische Linse 50 hat einen Kragen. Der Kragen hat vier
geneigte Oberfläche
an der unteren Seite. (In 9A sind
nur drei der bogenförmigen
geneigten Oberflächen, 51-1, 51-2 und 51-3,
dargestellt.) Die vier geneigten Oberflächen kontaktieren die Vorsprünge 35-1 bis 35-4 des
Linsenhalters 30. Die optische Linse 50 hat eine
ringförmige
Führung 55 an
der oberen Seite des Kragens. Die Führung 55 ist koaxial
zu der optischen Achse der optischen Linse 50 positioniert.
Die Führung 55 hat
drei spitzwinklige Vorsprünge 57-1 bis 57-3,
die sich von der äußeren Umfangsfläche aus
nach außen erstrecken.
Drei Vorsprünge 56-1 bis 56-3 stehen
von der oberen Seite des Kragens hervor und umgeben die Führung 55.
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Die
achte Ausführungsform
hat eine zusätzliche
optische Linse 100. Diese Linse 100 ist an der optischen
Linse 50 angebracht und koaxial damit vorgesehen. Die zusätzliche
Linse 100 hat einen Kragen. Der Kragen hat drei geneigte
Oberflächen 101-1 bis 101-3,
welche die Vorsprünge 56-1 bis 56-3 der optischen
Linse 50 kontaktieren. Wie sich aus 9B ergibt, sind die geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3 an
der unteren Seite des Kragens vorgesehen, und zwar nur am äußeren Umfangsbereich
auf der unteren Seite. In anderen Worten sind die geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3 die
Oberflächen von
drei Vorsprüngen,
die an dem unteren Außenumfangsbereich
des Kragens vorgesehen sind. Außerdem
sind drei Vorsprünge 102-1 bis 102-3 an
der oberen Seite des Kragens der zusätzlichen optischen Linse 100 vorgesehen.
Die zusätzliche
optische Linse 100 ist kombiniert mit der optischen Linse 50,
wobei die Führung 55 umgeben
ist von den geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3 der
zusätzlichen
optischen Linse 100. Die Führung 55 kontaktiert
die Vorsprünge
mit den geneigten Oberflächen 101-1 und 101-3 nicht
direkt, weil die Führung 55 drei
Vorsprünge 57-1 bis 57-3 hat.
Nur die Spitzen der spitzwinkligen Vorsprünge 57-1 bis 57-3 kontaktieren
die Vorsprünge
mit den geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3.
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Ein
Ring 110 ist zwischen der optischen Linse 50 und
der zusätzlichen
optischen Linse 100 vorgesehen. Der Ring 110 ist
ein Lichtabsorbierer und ist umgeben von der ringförmigen Führung 55.
Er kontaktiert beide Linsen 50 und 100. Er absorbiert
das Licht, das auf den Kragen der zusätzlichen Linse 100 einfällt.
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Der
Linsenbefestiger 60 hat eine Öffnung, durch welche hindurch
sich die optische Achse der Linsenbaugruppe erstreckt. Der Linsenbefestiger 60 ist
an der zusätzlichen
optischen Linse 100 angebracht. Er hat Ausnehmungen in
der unteren Seite, in welche die Vorsprünge 102-1 bis 102-3 der
Linse 100 eingepasst sind.
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Der
Brennpunkt wird in seiner Position in der achten Ausführungsform
auf die gleiche Art und Weise eingestellt, wie dies bereits mit
Bezug auf die 7B und 7C in Verbindung mit der
sechsten Ausführungsform
beschrieben worden ist. Das heißt,
die optische Linse 50 wird um die optische Achse herum gedreht,
wobei die vier geneigten Oberflächen 51-1 bis 51-4 in
Kontakt mit den Vorsprüngen 35-1 bis 35-4 des
Linsenhalters 30 gehalten werden. So bewegt sich die optische
Linse 50 entlang der optischen Achse der optischen Linsenbaugruppe.
Auf ähnliche Art
und Weise wird die zusätzliche
optische Linse 100 um die optische Achse herumgedreht,
wobei die drei geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3 in
Kontakt mit den Vorsprüngen 56-1 bis 56-3 der
optischen Linse 50 gehalten werden. Die optische Linse 50 bewegt
sich daher entlang der optischen Achse der optischen Linsenbaugruppe.
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Die
beiden optischen Linsen 50 und 100 können einfach
mit der optischen Achse der optischen Linsenbaugruppe ausgerichtet
werden, weil die optische Linse 50 eine ringförmige Führung 55 hat
und die Führung 55 Vorsprünge 57-1 bis 57-3 hat.
Der Grund dafür
wird noch genauer beschrieben.
-
Im
Allgemeinen werden optische Linsen in zwei Schritten hergestellt.
In dem ersten Schritt wird ein Gussteil vorbereitet durch Verwenden
einer Metallgussform. Im zweiten Schritt wird dieses Gussteil dann
bearbeitet durch die Verwendung einer Drehbank zum Ausbilden von
den gewünschten
gekrümmten
Oberflächen,
und im Fall der Linse 50 wird auch die ringförmige Führung 55 ausgebildet.
Bei dem Drehbearbeitungsvorgang wird das Gussteil kontinuierlich
um eine bestimmte Achse herum gedreht. Diese Achse ist im Wesentlichen
identisch mit der optischen Achse der entstehenden optischen Linse.
Die ringförmige
Führung 55,
die auf der Drehmaschine koaxial mit den optischen gekrümmten Oberflächen gebildet
wird, ist daher koaxial mit der Welle der Drehmaschine, d.h. der
optischen Achse der Linse 50. Wenn die zusätzliche
optische Linse 100 durch Verwenden einer koaxialen Gussform
hergestellt wird, wird ihre optische Achse daher ausgerichtet sein
mit der der Linse 50, wenn sie an der Führung 55 angebracht
wird. Die Führung 55 macht
es daher einfach, die beiden optischen Linsen 50 und 100 in axiale
Ausrichtung zu bringen. Dieser Vorteil ist besonders auffällig bei
optischen Linsenbaugruppen mit kleinem Durchmesser, wo der optische
Krümmungsradius
klein ist und eine relative Fehlausrichtung gegen den Linsendurchmesser
beträchtliche Auswirkungen
auf die Leistungsfähigkeit
der Linse hat. Bei einer großen
optischen Linsenbaugruppe ist der optische Krümmungsradius der Linsen groß und nicht
so anfällig
gegen Fehlausrichtungen der optischen Achse in der Größenordnung
von Mikrometern.
-
Die
Führung 55 kontaktiert
die Vorsprünge mit
den geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3 nicht direkt.
Die spitzwinkligen Spitzen der Vorsprünge 57-1 bis 57-3 kontaktieren
die Vorsprünge
mit den geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3.
Die zwischen der optischen Linse 50 und der zusätzlichen optischen
Linse 100 aufgebrachten Belastungen können daher reduziert werden.
Wenn die Führung 55 die
Vorsprünge
mit den geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3 direkt
kontaktierte, würde
eine große Kraft
zwischen den Linsen 50 und 100 aufgebracht, und
entweder die Linse 50 oder die Linse 100 würde schließlich aus
dem optimierten ursprünglichen
optischen Design heraus verformt. Sollte dies geschehen, könnte die
Führung 55 nicht
länger
dazu dienen, die Linsen 50 und 100 in axiale Ausrichtung
zu bringen und die gewünschte
optische Leistungsfähigkeit zu
erzielen. Wenn eine große
Belastung auf die Linse 50 oder 100 aufgebracht
wird, wird nur die Spitze der Vorsprünge 57-1 bis 57-3 gleichmäßig zusammenfallen
und die Belastung aufnehmen. So verbleiben die beiden optischen
Linsen 50 und 100 koaxial zueinander ausgerichtet.
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In
der achten Ausführungsform
befindet sich der Ring 110, welcher ein Lichtabsorbierer
ist, zwischen der optischen Linse 50 und der zusätzlichen optischen
Linse 100. Der Ring 110 absorbiert das überschüssige Streulicht,
das auf den Kragen der optischen Linse 50 einfällt. Das
verhindert, dass das Streulicht das in der Bildebene der optischen
Linsenbaugruppe gebildete Bild beeinflusst.
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Wie
in 9C dargestellt, können die
Vorsprünge 57-1 bis 57-3 an
der inneren Umfangsoberfläche
der Vorsprünge
mit den geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3 der
zusätzlichen
optischen Linse 100 vorgesehen sein. Es reicht aus, die
Vorsprünge 57-1 bis 57-3 an
irgendwelchen Stellen vorzusehen, wenn sie nur die innere oder äußere Umfangsfläche der
ringförmigen
Führung 55 kontaktieren.
Alternativ können
die Vorsprünge 56-1 bis 56-3 an
der Unterseite des Kragens der Linse 100 vorgesehen sein.
In diesem Fall kontaktieren die Oberteile der Vorsprünge 56-1 bis 56-3 das
Oberteil der Führung 55,
und das Oberteil der Führung 55 muss
geneigte Oberflächen ähnlich oder
gleich den Oberflächen 101-1 bis 101-3 haben.
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Wie
im Zusammenhang mit der ersten bis achten Ausführungsform erläutert, ist
die Anzahl der Komponenten, die den Mechanismus zum Einstellen des
Brennpunkts bilden, erfolgreich reduziert worden. Dies hilft, die
optische Linsenbaugruppe zu miniaturisieren und die Anzahl der Herstellungsschritte zu
vermindern. In der ersten Ausführungsform
dehnt sich beispielsweise das Kissen aus und zieht sich zusammen,
um den Brennpunkt einzustellen, obwohl ein Drehmechanismus mit Gewinden
verwendet wird. So reichen nur ein paar Komponenten aus, um den
Mechanismus zum Einstellen des Brennpunkts aufzubauen. Außerdem ist
der Raum, in dem sich der Gewindedrehmechanismus befindet, getrennt
von dem Raum, in welchem sich die Bildebene befindet. Falls also
Staub bei dem Gewindedrehmechanismus oder an den Kanten des optischen
Filters erzeugt wird, kann dieser nicht in den Raum eintreten, in
welchem sich die Bildebene befindet. Das in der Bildebene entstehende
Bild hat also keine durch den Staub verursachten schwarzen Flecken.
Außerdem
dämpft das
Kissen Pseudosignale, wie beispielsweise Flackern, was den Bildkontrast
in der Bildebene verbessert.
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In
der zweiten Ausführungsform
drückt
die Linsenabdeckung 70, wenn sie bewegt wird, gegen den
Linsenbefestiger 60, welcher seinerseits gegen die optische
Linse 50 drückt.
So ist ein Gewindedrehmechanismus unnötig, um den Brennpunkt einzustellen.
Ohne einen Gewindedrehmechanismus kann die optische Linsenbaugruppe
sehr kostengünstig
hergestellt werden. Warum dies möglich
ist, wird mit Bezug auf die 10A und 10B erläutert. Die 10A ist eine Schnittansicht der Gussform
zum Herstellen des Linsenhalters 30. 10B ist eine perspektivische Ansicht
einer Gussform zum Herstellen von mehreren Linsenhaltern, die identisch
mit dem Linsenhalter 30 sind.
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Die
in 10A dargestellte
Gussform besteht aus drei Segmenten 120, 130 und 140.
Um den Linsenhalter 30 herzustellen, werden die drei Segmente 120, 130 und 140 zusammengesetzt,
wie es in 10A dargestellt
ist, um so die Gussform zu bilden. Das geschmolzene Material wird
in die Form hineingegossen und abgekühlt. Wenn das Material ausgehärtet ist,
wird die Gussform in die Segmente 120, 130 und 140 zerlegt.
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Das
Segment 140 dient dazu, einen Raum zu schaffen, in welchem
die optische Linse 50 vorgesehen ist. Das Segment 140 sollte
ein Gewinde an seiner Umfangsfläche
haben, wenn es ein Teil der Gussform zum Herstellen des Linsenhalters
einer herkömmlichen
optischen Linsenbaugruppe mit einem Gewindedrehmechanismus wäre. Wenn
das Segment 140 ein Gewinde hätte, könnte es jedoch nicht von dem
ausgehärteten
Gussteil entfernt werden, wenn es nicht mittels einer Dreheinrichtung
gedreht würde.
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Die
optische Linsenbaugruppe gemäß der Erfindung
hat jedoch keine Gewindedrehmechanismen. Daher braucht das Segment 140 auch
kein Gewinde zu haben. Es reicht aus, das Segment 140 von dem
ausgehärteten
Gussteil abzuziehen. Keine Dreheinrichtung braucht verwendet zu
werden, um das Segment 140 von dem Gussteil zu trennen.
Da das Segment 140 keine Gewinde hat, kann die Gussform
kostengünstig
hergestellt werden, und das Verfahren zur Herstellung des Linsenhalters 30 ist
viel einfacher als sonst.
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Wenn
das Segment 140 ein Gewinde hätte, wie bei der Gussform zum
Herstellen des Linsenhalters der herkömmlichen optischen Linsenbaugruppe, würde eine
Reibung mit der in dem Material des Linsenhalters vorhandenen Glasfaser
oder Karbonfaser entstehen, wenn er gedreht wird, um von dem Gussteil
getrennt zu werden. Demzufolge würde
sich das Segment 140 abnutzen, und die Präzision des
Gussteils würde
sich nach der wiederholten Verwendung der Gussform vermindern. Da
es jedoch kein Gewinde hat, kann das Segment 140 glatt
und problemlos aus dem Gussteil herausgezogen werden und verschleißt dabei
nicht. Die Gussform dient dazu, den Linsenhalter 30 mit
hoher Präzision
und für
eine viel längere
Lebensdauer herzustellen.
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In
der Praxis werden normalerweise viele identische Linsenhalter durch
die Verwendung einer einzelnen Gussform hergestellt. Die in 10B dargestellte Gussform
ist dazu ausgestaltet, vier Linsenhalter gleichzeitig herzustellen.
Die herkömmliche Gussform
zum Herstellen mehrerer Linsenhalter hat Räume, in welchen sich Dreheinrichtungen
zum Drehen der Segmente 140 befinden. Die Einrichtungen sind
relativ groß und
weisen jeweils einige Gewindeelemente auf. Die Räume zum Halten der Einrichtungen
sind proportional groß.
Demzufolge können
die Segmente 140 nicht in engen Abständen angeordnet werden, und
die Anzahl von Linsenhaltern, die mittels einer einzigen Spritzgussform
ausgebildet werden können,
ist beschränkt.
In der vorliegenden Erfindung brauchen keine Dreheinrichtungen verwendet zu
werden, um die Segmente 140 von den Gussteilen zu trennen,
und die Segmente 140 können
in engen Abständen
angeordnet werden. Daher können
mehr Linsenhalter gleichzeitig ausgebildet werden als bei der Verwendung
der herkömmlichen
Gussform. Dies hilft dabei, die Herstellungskosten der Linsenhalter zu
reduzieren.
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Wie
oben erwähnt,
hat die optische Linsenbaugruppe gemäß der Erfindung keine Gewindedrehmechanismen.
Dies dient dazu, die Montage der optischen Linsenbaugruppe zu vereinfachen,
und verhindert Variationen des Innendurchmessers bei den verschiedenen
Linsenhaltern 30, die durch die wiederholte Verwendung
der Gussform hergestellt werden. Außerdem entsteht kein Staub,
wenn das Segment 140 von dem Gussteil abgezogen wird. Ohne
einen Gewindedrehmechanismus kann daher die optische Linsenbaugruppe
kostengünstig
hergestellt werden und kann hinsichtlich der Einstellbarkeit des
Brennpunkts verbessert werden.
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In
der dritten Ausführungsform
werden die Federn 41 verwendet statt des Kissens 40.
Da die Federn 41 integral mit dem Flansch 33 ausgestaltet sind,
hat die optische Linsenbaugruppe weniger Komponenten als sonst.
Gemäß der vorliegenden Erfindung
ersetzten irgendwelche anderen elastischen Elemente das Kissen 40.
Es ist wünschenswert,
dass das elastische Element ein schwarzer lichtabsorbierender Körper ist,
dessen Brechungsindex gleich oder ähnlich dem der optischen Linse 50 ist.
Das elastische Element absorbiert das darauf einfallende Streulicht.
Es verhindert so, dass Streulicht die Bildebene 5 erreicht.
Das elastische Element kann aus Gummi oder Kunstharz bestehen. Alternativ
kann es durch Federn jeder Art ersetzt werden.
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Es
ist wünschenswert,
dass ein solches elastisches Element aus einem Material gemacht
ist, dessen elastisches Verformungsverhältnis größer als 10 bis 100 bezüglicher
der optischen Linse 50 und des Linsenbefestigers 60 ist.
Wenn dies der Fall ist, wird nur das elastische Element elastisch
verformt, wenn der Linsenbefestiger 60 bewegt wird, um
die Position des Brennpunkts einzustellen. Dies führt dazu,
dass die elastische Verformung der optischen Linse 50 minimiert
wird. Schließlich
kann die optische Linse 50 ein Bild mit hoher Qualität erzeugen.
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Um
optische Komponenten in vorgeschriebenen Positionen zu sichern,
können
elastische Ringe verwendet werden. Elastische Ringe werden hauptsächlich dazu
verwendet, ebene Filter zu halten, die nicht so präzise positioniert
sein müssen.
Bisher sind sie verwendet worden, um den Druck zu vermindern, der
die Filter hält,
d.h. den auf die Komponenten, an welchen die Filter angebracht sind,
aufgebrachten Druck. Das heißt,
sie sind nicht dazu verwendet worden, den Brennpunkt einer optischen
Linse gegen die Brennebene einzustellen.
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Anders
als die elastischen Federn zum Halten von Filtern an ihrer Stelle
dient das in der vorliegenden Erfindung verwendete Kissen dazu,
den Raum abzuschirmen, der durch die optische Linse und die Bildebene
definiert wird. Das Kissen hat eine andere Funktion des Aufbringens
eines Drucks gleichmäßig auf
den Außenumfang
der optischen Linse. Daher hilft das Kissen dabei, die Einstellbarkeit
des Brennpunkts der Linsenbaugruppe zu verbessern und die Qualität des durch
die Linsenbaugruppe erzeugten Bilds zu verbessern.
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In
der vierten Ausführungsform
wird die horizontale Bewegung der Schiebeplatte 73 in eine
Kraft umgewandelt, welche die optische Linse 50 abwärts und
aufwärts
in dem Linsenhalter 30 bewegt, und zwar dank der geneigten
Oberflächen
an der Linsenabdeckung 70 und der Schiebeplatte 73.
In der fünften
Ausführungsform
wird die Drehung des Linsenbefestigers 60in eine Kraft
umgewandelt, die die optische Linse 50 aufwärts und
abwärts
in dem Linsenhalter 30 bewegt, und zwar dank der geneigten Oberflächen an
dem Linsenhalter 30 und dem Linsenbefestiger 60.
So kann der Brennpunkt sehr genau sowohl in der vierten als auch
in der fünften
Ausführungsform
eingestellt werden.
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Bildsensoren
für die
Verwendung in tragbaren Vorrichtungen, wie beispielsweise Mobiltelefonen,
werden mit den Jahren immer kleiner im Durchmesser. Die optischen
Linsen, die in einem solchen Bildsensor verwendet werden, sind proportional klein.
Wenn eine Belastung direkt auf die kleine Linse aufgebracht wird,
könnte
die Linsenbaugruppe und sogar das gesamte Abbildungsmodul, das diese
Linsenbaugruppe aufweist, beschädigt
werden. In der vierten und fünften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist aber die Belastung auf der optischen
Linse 50 gering. Dies beruht darauf, dass die optische
Linse 50 direkt weder gedrückt noch gezogen wird. Stattdessen
wird eine Kraft auf die Schiebeplatte 73 aufgebracht, um
diese zu bewegen in der vierten Ausführungsform, und auf den Linsenhalter 60 in
der fünften
Ausführungsform,
um diesen zu drehen, um so die optische Linse 50 zu bewegen.
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Der
Brennpunkt wird wie hier beschrieben eingestellt, um die Brennweite
der Linse 50 zu korrigieren, wenn sich diese von dem vorgegebenen
Wert unterscheidet, oder durch die täglichen Gießformbedingungen, oder durch
Unterschiede der Gießformhohlräume, oder
durch die Geschichte des Rohmaterials, sowie Montagetoleranzen der
Linsenbaugruppe an dem Bildsensor. Im Grunde wird nicht darauf abgezielt,
jedes unterschiedliche Bild in den Brennpunkt zu bringen.
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In
der Praxis werden Mechanismen zum Einstellen des Brennpunkts dem
Montagevorgang des Abbildungskameramoduls nutzen, das einen Bildsensor
mit der Linsenbaugruppe aufweist, weil diese alle Toleranzen im
Zusammenhang mit einer Schwankung des Montagevorgangs absorbieren kann,
so dass die Verwendung von kostengünstigeren und weniger präzisen Montagegeräten beim
Zusammenfügen
des Kameramoduls möglich
wird.
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Die
erste bis siebte Ausführungsform
haben nur eine optische Linse 50, weil die meisten optischen
Linsenbaugruppen für
die Verwendung in tragbaren Geräten
eine Linse haben. Einige Arten von Linsenbaugruppen für die Verwendung
in tragbaren Geräten
haben mehrere optische Linsen. Die vorliegende Erfindung kann angewandt
werden auf eine optische Linsenbaugruppe mit zwei oder mehr Linsen.
Die 11A zeigt eine solche
optische Linsenbaugruppe, die eine Modifikation der ersten bis siebten
Ausführungsform
der Erfindung ist. Wie 11A zeigt,
hält ein
Halter 80 zwei optische Linsen 53 und 54 zusammen.
Die Linsen 53 und 54 werden daher zusammen bewegt,
wann auch immer der Halter 80 bewegt wird.
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Die
vorliegende Erfindung kann auf optische Linsenbaugruppen angewandt
werden, die eine optische Linse ohne Kragen aufweisen. Die 11B ist eine Explosionsansicht,
die eine solche optische Linsenbaugruppe zeigt, oder eine Modifikation
der ersten bis siebten Ausführungsform.
Die 11C ist eine Schnittansicht
der optischen Linsenbaugruppe aus 11B.
Wie in den 11B und 11C dargestellt, wird eine
optische Linse 50 zwischen einem Linsenbefestiger 60 und
einem ringförmigen
Halter 90 gehalten. Der Halter 90 ist an einem
Kissen 40 angebracht, welches an dem Flansch 33 eines
Linsenhalters 30 platziert ist.
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Wie
sich aus den in den 11A bis 11C dargestellten Modifikationen
ergibt, ist die vorliegende Erfindung vorteilhaft, wenn sie auf
einer optischen Linsenbaugruppe angewandt wird, die eine relativ geringe
Anzahl von Linsen hat, und auf einer optischen Linsenbaugruppe,
die eine Linse ohne einen Kragen hat.
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In
der sechsten und siebten Ausführungsform
sind Vorsprünge
der Art, wie sie im Zusammenhang mit der fünften Ausführungsform beschrieben worden
sind, an dem Flansch 33 des Linsenhalters 30 und
an der optischen Linse 50 vorgesehen. Die optische Linse 50 wird
bezüglich
des Flansches 33 gedreht, um so die Position des Brennpunkts
einzustellen. Daher braucht weder die sechste noch die siebte Ausführungsform
elastische Elemente zu haben. Dies reduziert die Anzahl von Komponenten. Außerdem kann
der in der siebten Ausführungsform vorgesehene
optische Filter 36 ein normaler quadratischer Filter sein,
der kostengünstig
ist.
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Die
optische Linsenbaugruppe gemäß der achten
Ausführungsform
hat zwei optische Linsen 50 und 100. Die Führung 55 ist
für die
optische Linse 50 vorgesehen. Die Achse der Führung 55 ist
ausgerichtet mit der optischen Achse der Linsenbaugruppe und kombiniert
die Linse 50 mit der Linse 100. Die Führung 55 kann
daher die Linsen 50 und 100 einfach axial ausrichten.
Die Verwendung eines spitzwinkligen Spitzenvorsprungs kann die zwischen
den Linsen 50 und 100 aufgebrachten Belastungen
reduzieren, weil die Führung 55 die
Vorsprünge
mit den geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3 der
Linse 100 nicht direkt kontaktiert. Die an der Führung 55 vorgesehenen
Vorsprünge 57-1 bis 57-3 kontaktieren
die geneigten Oberflächen 101-1 bis 101-3 stattdessen direkt.
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Das
Verfahren zum Zusammendrücken
des elastischen Elements ist nicht eingeschränkt auf die Verfahren, die
in der ersten bis fünften
Ausführungsform
verwendet werden. Obwohl die Linse 50 geneigte Oberflächen 51-1 bis 51-3 in
der sechsten Ausführungsform
hat, können
Elemente, die jeweils eine geneigte Oberfläche haben, verwendet werden,
um die optische Linse 50 zu bewegen.
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In
der fünften
bis siebten Ausführungsform wird
die optische Linse in ihrer optischen Achse bewegt, wenn sie um
die optische Achse gedreht wird, während zwei geneigte Oberflächen in
Kontakt gehalten werden. Nichtsdestoweniger kann eine der beiden
geneigten Oberflächen
durch Vorsprünge
wie in der achten Ausführungsform
ersetzt werden. In diesem Fall können
auch die gleichen Vorteile erzielt werden. In der achten Ausführungsform
können
die Vorsprünge 35-1 bis 35-4 und
die Vorsprünge 56-1 bis 56-3 in Übereinstimmung
mit den geneigten Oberflächen
an den Kragen der optischen Linsen 50 und 100 ausgeformt
sein.