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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Bereich der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Folientastaturblatt, welches eine Tastaturabdeckung
in einer Harzfolie aufweist und welches als ein Drucktastenschalter
einer Vorrichtung zu verwenden ist, welche mit einer Tasteneingabefunktion
ausgestattet ist, wie zum Beispiel eine Informationsterminalvorrichtung
wie ein Mobiltelefon und ein PDA, eine Tastatur und eine Steuerung
für verschiedene
Arten von Vorrichtungen sowie ein Verfahren zur Herstellung derselben.
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2. Stand der Technik
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Als
ein Beispiel einer Vorrichtung, die mit einer Tasteneingabefunktion
wie oben erwähnt
ausgestattet ist, zeigt 11 ein
Mobiltelefon 1, welches ein Gehäuse 2 aufweist, das
ein Folientastaturblatt 4 beinhaltet, welches an einer
gedruckten Leiterplatte 3 angebracht ist (siehe 12).
An der Rückseite des
Folientastaturblatts 4 ist eine aus Silikongummi, einem
thermoplastischen Elastomer oder ähnlichem gebildete Gummiplatte
angebracht. Auf der Oberfläche
der Gummiplatte 5 befinden sich gegenüber der gedruckten Leiterplatte 3 Drücker 5a,
denen Plattenkontakte 3a mit Tellerfedern gegenüber liegen.
Und, um die Drücker 5a in
Kontakt mit den Plattenkontakten 3a zu bringen, um eine
Eingabe bei dem Mobiltelefon 1 zu bewirken, werden Tastaturabschnitte 7 und 8,
die aus dem Gehäuse 2 hervorstehen,
eingedrückt.
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Es
sind fünfzehn
Tastaturabschnitte 7 vorhanden. Wie die Querschnitte derselben
in 12 zeigen, sind in einer hutförmigen, geschnittenen Konfiguration
auf diesen Tastaturabschnitten 7 tastenförmige Vorsprünge (Tastaturabdeckungsvorsprünge) 9a durch
Ziehen einer Harzfolie 9, zum Beispiel einem transparenten
oder durchscheinenden Polycarbonatharz, in Zusammenhang mit der
Konfiguration der Tastaturabschnitte 7 gebildet. Auf dem
Abschnitt der Rückseite
der Harzfolie 9, wo die fünfzehn Tastaturabschnitte 7 gebildet
sind, sind farbige Schichten 9b durch Drucken vor dem Ziehen
gebildet und die Rückseite
der oberen Oberfläche
(die rückseitige Fläche der
oberen Fläche)
der tastenförmigen
Vorsprünge 9a bildet
Anzeigebereiche 9c, welche Buchstaben, Zahlen, Symbole
usw. anzeigen, die von außerhalb
durch die Harzfolie 9 visuell erkannt werden können. Dann
sind innerhalb der tastenförmigen
Vorsprünge 9a Tastaturabdeckungs-Hauptabschnitte 10 gebildet,
welche aus Polycarbonatharz oder ähnlichem bestehen und obere
Flächen 10a sowie
seitliche Flächen 10b aufweisen,
die an den inneren Flächen
der tastenförmigen
Vorsprünge 9a (farbige Schichten 9b)
integral angebracht sind. Dieser Aufbau des Tastaturabschnitts 7 wird
durch Bilden der tastenförmigen
Vorsprünge 9a mittels
Ziehen der aus Harz bestehenden Tastenfolie 9 mit den Anzeigeabschnitten 9c (farbige
Schichten 9b), welche zuvor durch Drucken gebildet wurden,
und dem Durchführen
von Spritzgießen
auf den tastenförmigen
Vorsprüngen 9a mit
einem Schmelzharz, welches die Tastaturabdeckungs-Hauptabschnitte 10 bildet,
erreicht.
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Bezüglich der
drei Tastaturabschnitte 8 wird in die Gießform an
vorbestimmten Positionen des Harzfilms Gießharz, wie zum Beispiel ein
transparentes Polycarbonatharz, eingespritzt und ausgehärtet, wodurch
eine transparente, scheibenförmig
vorstehende Tastaturabdeckung 11 gebildet wird. Des weiteren
sind auf der Rückseite
des Abschnitts des Harzfilms 9, wo die Tastaturabdeckung 11 vorgesehen
ist, farbige Schichten 9b vorgesehen, welche durch gleichzeitiges
Drucken mit den farbigen Schichten 9b des Tastaturabschnitts 7 gebildet
werden. Dieser Abschnitt bildet Anzeigeabschnitte 9d, welche
Buchstaben, Zahlen, Symbole usw. aufweisen, welche durch die transparente
Tastaturabdeckung 11 und den darunter liegenden Harzfilm
visuell erkannt werden können.
An dem mittleren der drei Tastaturabschnitte 8 ist eine
ringförmige
Richtungstaste 13 angebracht, welche mittels eines Klebemittels 12 an
der Gummiplatte 5 befestigt ist.
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Bezüglich Vorrichtungen,
welche mit dem Folientastaturblatt 4 wie oben beschrieben
ausgestattet sind, besteht ein zunehmender Bedarf nach einer Verringerung
der Dicke und eine weitere Verringerung der Dicke ist auch bei dem
konventionellen Tastaturblatt 4 notwendig. Als ein Verfahren
zum Erreichen dieser Aufgabe könnte
es zum Beispiel möglich
sein, die Höhe
der Hauptabschnitte 10 des Körpers der Tastaturabdeckung
des Tastaturabschnitts 7 noch weiter zu verringern. Es
sollte jedoch festgehalten werden, dass die Höhe der Hauptabschnitte 10 des
Körpers
der Tastaturabdeckung von der Faltbarkeit der Harzfolie 9 und
der Genauigkeit des Ziehens abhängt,
wodurch die tastenförmigen
Vorsprünge 9a durch
Biegen der Harzfolie 9 gebildet werden. Beim derzeitigen
Stand der Technik bestehen Grenzen bezüglich einer weiteren Verringerung
der Höhe
mittels dieses Verfahrens.
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Solche
Grenzen bezüglich
einer weiteren Verringerung der Höhe treffen nicht nur auf das
oben beschriebene Folientastaturblatt 4 zu, welches als ein
konventionelles Beispiel dargestellt ist, sondern auch auf alle
sogenannten Folientastaturblätter,
welche Harzfolien mit einer davon vorstehenden Tastaturabdeckung
aufweisen, und zwar unabhängig
davon, ob sie von der Art sind, die nur einen Tastaturabschnitt ähnlich dem
Tastaturabschnitt 7 aufweisen, oder von der Art, welche
nur einen Tastaturabschnitt ähnlich
dem Tastaturabschnitt 8 aufweisen, und des weiteren unabhängig von
dem Vorhandensein oder der Position eines Anzeigeabschnitts.
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Des
weiteren verdient auch das folgende Thema Berücksichtigung. Bei dem konventionellen Folientastaturblatt 4,
bei welchem die Tastaturabschnitte 7 durch die Harzfolie 9 gebildet
sind und bei welchem die Tastaturabschnitte 8 durch die
transparente Tastaturabdeckung 11 gebildet sind, können die
zwei Arten von Tastaturabdeckungen für den Bediener aufgrund der
Unterschiede im Erscheinungsbild im Bezug auf Struktur bzw. Beschaffenheit
und Glanz mit einem Blick unterschieden werden. Des weiteren ist
es vorteilhafterweise möglich,
verschiedene Designs des Folientastaturblatts 2 durch den Unterschied
im Erscheinungsbild zwischen den Tastaturabschnitten 7 und 8 zu
erreichen. Das konventionelle Folientastaturblatt 4 weist
jedoch ein strukturelles Problem auf, welches es unmöglich macht,
diesen Vorteil voll auszunutzen. Bei der Tastaturabdeckung 11 der
Tastaturabschnitte 8 sind die Anzeigeabschnitte 9d auf
der Rückseite
der Harzfolie 9 gebildet, so dass die visuelle Erkennung
nicht nur durch die Tastaturabdeckung 11, sondern auch
durch die Harzfolie 9 bewirkt werden muss, was dazu führt, dass
die Deutlichkeit bzw. Klarheit der visuellen Erkennung der Anzeigeabschnitte 9d durch
das Vorhandensein der Harzfolie 9 beeinträchtigt wird.
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Als
ein erstes Verfahren zum Lösen
dieses Problems könnte
es zum Beispiel möglich
sein, die Anzeigeabschnitte direkt auf der unteren Fläche der Tastaturabdeckung 11 auszubilden
und dann die Tastaturabdeckung mittels eines Klebemittels mit der Harzfolie 9 zu
verkleben. Dies würde
es jedoch erforderlich machen, das Positionieren der Tastaturabdeckung 11 manuell
eine nach der anderen durchzuführen,
um sie an einer bestimmten Position auf der Harzfolie 9 zu
befestigen, was zu einer sehr schlechten Effizienz der Produktion
führen
würde.
Des weiteren wird in diesem Fall das Klebemittel, welches an der
hinteren Fläche
der Tastaturabdeckung mittels eines Verteilers oder ähnlichem
aufgebracht wird, normalerweise auf ein Teil der hinteren Fläche der
Tastaturabdeckung 11 aufgebracht, so dass es nach der Verklebung
nicht herausgedrückt
werden kann. Es ist keine übliche
Vorgehensweise, das Klebemittel gleichförmig an der gesamten hinteren
Fläche
von jeder Tastaturabdeckung 11 anzubringen. In der Tat wäre diese
Maßnahme
sehr schwierig durchzuführen.
Wenn es von unten beleuchtet wird, würde ein auf diese Weise erzeugtes
Folienblatt aufgrund der Ungleichheit der Aufbringung des Klebemittels
keine gleichförmigen
Beleuchtungseigenschaften erzeugen. Somit erfordert dieses Verfahren
zu viel bezüglich
der Realisierung einer klaren Sicht der Anzeigeabschnitte, was bedeutet,
dass sie weit entfernt davon ist, eine durchgreifende Lösung darzustellen.
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Des
weiteren könnte
es als ein zweites Verfahren zum Lösen des oben genannten Problems zum
Beispiel möglich
sein, wie in dem Fall der anderen Tastaturabschnitte 7,
die Anzeigeabschnitte (farbige Schichten) vorher an Positionen,
welche den Tastaturabschnitten 8 entsprechen, auf der Oberfläche der
Harzfolie 9 aufzudrucken und die Folie in einem Spritzgießwerkzeug
anzuordnen und dabei die Tastaturabdeckung 11 auf den Anzeigeabschnitten zu
gießen
(siehe JP 8-156020 A als einschlägigen Stand
der Technik). Dies würde
jedoch die Anzeigeabschnitte (farbige Schichten) bei hohen Temperatu ren
in Kontakt mit dem Gießharz
bringen, was dazu führt,
dass die gedruckten Buchstaben usw. weggewaschen werden.
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Als
ein drittes Lösungsverfahren
könnte
es möglich
sein, eine Harzfolie 9 mit einem sehr hohen Grad an Transparenz
zu verwenden. Eine solche Folie wird jedoch sehr leicht abgerieben
und brüchig, wenn
sie in der Gießform
angeordnet ist oder während
sie gelagert wird. Aufgrund des hohen Grades der Transparenz wäre die Brüchigkeit
umso auffälliger.
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Zudem
wird diese Schwierigkeit beim Erhalten der Klarheit in der Erkennung
der Anzeigeabschnitte 9d aufgrund des Vorhandenseins der
Harzfolie 9 nicht nur in dem Fall erlebt, in dem das Folientastaturblatt 4 die
zwei Arten der Tastaturabschnitte 7 und 8 mit
verschiedenem äußeren Erscheinungsbild aufweist,
sondern auch in dem Fall, in dem ein Folientastaturblatt in einer
Harzfolie ausschließlich
eine Vielzahl von Tastaturabschnitten desselben Typs wie die Tastaturabschnitte 8 aufweist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben genannten Probleme
des Standes der Technik gemacht. Es ist eine hauptsächliche
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine weitere Verringerung der
Dicke eines Folientastaturblatts zu erreichen, welches eine Harz-
bzw. Kunststofffolie mit einer davon hervorstehenden Tastaturabdeckung
aufweist.
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Eine
zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen ausreichenden
Grad an Klarheit bezüglich
der visuellen Erkennung der Anzeigeabschnitte eines Folientastaturblatts
zu erreichen.
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Um
die oben genannten Aufgaben zu erreichen, wird gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Folientastaturblatt gemäß Anspruch 1 geschaffen.
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Bei
diesem Folientastaturblatt, bei welchem die Folienentfernungsbohrung
so gebildet ist, dass sie die Harzfolie an der Position durchdringt,
an der die Tastaturabdeckung hervorsteht, und bei welchem der Bohrungsrandbereich
der Folienentfernungsbohrung, welcher von der Oberfläche der
Harzfolie angehoben ist, an der Seitenfläche der Tastaturabdeckung befestigt
ist, existiert keine Harzfolie auf den oberen und unteren Flächen der
Tastaturabdeckung. Somit ist es unabhängig von der Faltbarkeit der
Harzfolie und der Genauigkeit beim Ziehen, was bezüglich einer
Verringerung der Dicke des Folientastaturblatts ein Hindernis dargestellt
hat, möglich,
eine weitere Verringerung der Dicke des Folientastaturblatts (Tastaturabschnitt)
zu erreichen.
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Wie
oben beschrieben existiert bei dem Folientastaturblatt gemäß der vorliegenden
Erfindung in den oberen und unteren Flächen der Tastaturabdeckung
keine Harzfolie. Somit ist es unmöglich, die Anzeigeabschnitte
(9d) auf der hinteren Fläche der Harzfolie (9)
unter der Tastaturabdeckung (11) zu bilden, wie in dem
Fall der Tastaturabschnitte (8) des konventionellen Tastaturblatts
(4). In diesem Fall sind die Anzeigeabschnitte direkt auf
den oberen, seitlichen und unteren Flächen der Tastaturabdeckung gebildet.
Dann ist es vor allem bei einem Folientastaturblatt gemäß der vorliegenden
Erfindung, in welcher Anzeigeabschnitte, welche Buchstaben, Zahlen, Symbole,
usw. anzeigen, auf der unteren Fläche einer Tastaturabdeckung
gebildet sind, die aus einem transparenten Harz gebildet ist, möglich, die
Harzfolie (9) unter der Tastaturabdeckung (11)
zu beseitigen, wie in dem Fall der Tastaturabschnitte (8)
des konventionellen Folientastaturblatts (4), und es ist somit
möglich,
einen ausreichenden Grad an Klarheit bezüglich der visuellen Erkennung
der Anzeigeabschnitte zu erreichen. Des weiteren weist das Folientastaturblatt
dieser Erfindung keines der Probleme auf, welche die ersten bis
dritten konventionellen Lösungsverfahren
gemäß dem Stand
der Technik mit sich bringen.
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Wie
oben beschreiben sind bei dem Folientastaturblatt gemäß der vorliegenden
Erfindung die Seitenfläche
der Tastaturabdeckung und der Randbereich der Bohrung der Harzfolie
aneinander befestigt. Die vorliegende Anmeldung schlägt auch
eine Technik zum Verstärken
dieser Befestigung vor. In dem Folientastaturblatt gemäß der vorliegenden
Erfindung sind hervorstehende Strömungsdurchgänge in der Harzfolie gebildet
und die hervorstehenden Strömungsdurchgänge stehen
mit der Folienentfernungsbohrung in Verbindung und ermöglichen
ein Fließen
des geschmolzenen Formharzes, welches die Tas taturabdeckung innerhalb
der Gießform
bildet, wobei die Tastaturabdeckung weitere Abschnitte aufweist,
um es dem geschmolzenen Harz zu erlauben, in den hervorstehenden
Strömungsdurchgängen auszuhärten, um
an der Harzfolie angebracht zu werden.
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Mit
dieser Anordnung wird nicht nur die seitliche Fläche sondern es werden auch
die weiteren Abschnitte der Tastaturabdeckung an der Harzfolie angebracht
(hervorstehende Strömungsdurchgänge), so
dass der Befestigungsbereich der Tastaturabdeckung und der Harzfolie
vergrößert werden,
wodurch eine Befestigungskraft zur Verfügung gestellt wird, welche
groß genug
für die
praktische Verwendung ist. In diesem Fall können die hervorstehenden Strömungsdurchgänge, welche
in der Harzfolie gebildet sind, von einer derartigen Konfiguration
sein, dass sie Eingießöffnungen
des Spritzgießwerkzeugs (Düsenöffnungen
usw.) und die Folienentfernungsbohrung verbinden, und dass sie die
Entlüftungsöffnung des
Spritzgießwerkzeugs
und die Folienentfernungsbohrung verbinden.
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Des
weiteren ist es möglich,
eine Konstruktion einzusetzen, in welcher der Befestigungsbereich aufgrund
der weiteren Abschnitte vergrößert wird,
um das Befestigen noch weiter zu verstärken, wobei die hervorstehenden
Durchgänge
in dem Folientastaturblatt in der Umgebung der Folienentfernungsbohrung breiter
ausgebildet sind.
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Mit
dieser Anordnung ist es möglich,
eine weitere Verstärkung
der Befestigung der Tastaturabdeckung an der Harzfolie zu erreichen,
und zwar aufgrund einer Vergrößerung des
Schnittbereichs der Basisabschnitte der weiteren Abschnitte, welche
einstückig
mit der Tastaturabdeckung ausgebildet sind, sowie einer Vergrößerung des
Befestigungsbereichs der weiteren Abschnitte bezüglich der hervorstehenden Strömungsdurchgänge.
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Bei
dem Folientastaturblatt der vorliegenden Erfindung, wie sie oben
beschrieben ist, kann der Bohrungsrandbereich so angebracht sein,
dass er im wesentlichen eben mit der seitlichen Fläche der
Tastaturabdeckung ist.
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Mit
dieser Anordnung steht der Bohrungsrandbereich der Harzfolie nicht
von der seitlichen Fläche
der Tastaturabdeckung hervor, so dass es möglich ist, den Bohrungsrandbereich,
welcher an der Tastaturabdeckung befestigt ist, davon abzuhalten,
in Kontakt mit dem Gehäuse
usw. zu kommen, was zu einer Abtrennung führen würde. Des weiteren ist auch
der dicke Abschnitt der Harzfolie an dem Ende des Bohrungsrandbereichs
an der Tastaturabdeckung befestigt, so dass es möglich ist, eine weitere Verstärkung der
Befestigung aufgrund einer Vergrößerung des
Befestigungsbereichs zu erreichen.
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Dann
ist es bei dem Folientastaturblatt gemäß der vorliegenden Erfindung
auch möglich,
eine Konstruktion einzusetzen, in welcher die Hauptabschnitte der
Tasta turabdeckung und die oberen und seitlichen Flächen der
Hauptabschnitte der Tastaturabdeckung beschichtet sind und bei welcher
des weiteren auf der Rückseite
der Harzfolie andere Tastaturabschnitte vorgesehen sind, welche
Anzeigebereiche aufweisen, welche Buchstaben, Zahlen, Symbole, usw.
anzeigen.
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Des
weiteren stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen
eines Folientastaturblatts zur Verfügung, welches in der Lage ist,
die oben genannten Aufgaben zu lösen
und Effekte bereitzustellen, welche ähnlich zu denjenigen des Folientastaturblatts
der vorliegenden Erfindung sind, wie sie oben beschrieben wurden.
Das Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung ist in Anspruch 7 festgelegt.
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Bei
dem Folientastaturblatt, welches mittels dieses Herstellungsverfahrens
erlangt wird, befindet sich auf den oberen und unteren Flächen der
Tastaturabdeckung keine Harzfolie, so dass es unabhängig von
der Faltbarkeit der Harzfolie und der Genauigkeit des Ziehens, welche
ein Hindernis bezüglich
einer Verringerung der Dicke des Folienblatts dargestellt haben,
möglich
ist, eine weitere Verringerung der Dickes des Folientastaturblatts
(Tastaturabschnitte) zu erreichen. Des weiteren ist es trotz der Abwesenheit
der Harzfolie auf den oberen und unteren Flächen der Tastaturabdeckung
möglich,
die konventionelle Bedienung, nämlich
manuell eines nach dem anderen auf der Tastaturabdeckung zu positionieren
und diese durch ein Klebemittel zu befestigen, abzuschaffen, wodurch
eine zufriedenstellen de Effektivität der Produktion erreicht wird.
Des weiteren ist es möglich,
Unebenheiten in der Anbringung von Klebemittel auf den unteren Flächen der
Tastaturabdeckung zu vermeiden, was ein Hindernis bezüglich einer
gleichförmigen
Beleuchtungseigenschaft dargestellt hat, so dass das oben beschriebene
Verfahren, wenn es an einem Folientastaturblatt des Beleuchtungstyps
angewendet wird, eine gleichförmige Beleuchtungseigenschaft
zur Verfügung
stellt.
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Das
Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung kann einen Prozess zum Bilden von hervorstehenden Strömungsdurchgängen in
der Harzfolie beinhalten, welche es dem geschmolzenen Formharz ermöglichen,
von den Seitenangüssen
der Gießform
(Düsenöffnungen
usw.) zu der Folienentfernungsbohrung zu fließen. Des weiteren kann das Herstellungsverfahren
gemäß der vorliegenden
Erfindung einen Prozess zum Bilden von hervorstehenden Strömungsdurchgängen in
der Harzfolie beinhalten, welche es dem geschmolzenen Formharz ermöglichen,
von der Folienentfernungsbohrung zu einer Entlüftungsöffnung der Gießform zu
fließen.
Des weiteren ist es bei dem Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
bei dem Prozess zum Bilden der hervorstehenden Strömungsdurchgänge die
hervorstehenden Strömungsdurchgänge so zu
bilden, dass sie auf der Seite der Folienentfernungsbohrung breiter
sind als auf der Seite des Seitenangusses oder der Seite der Entlüftungsöffnung.
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Bei
dem mittels solcher Verfahren erhaltenen Folientastaturblatt ist
es möglich,
die Befestigungskraft für
die Tastaturabdeckung bezüglich
der Harzfolie aufgrund einer Vergrößerung des Befestigungsbereichs
weiter zu verbessern. Des weiteren ist es bei diesen Herstellungsverfahren
nicht notwendig, dass der Prozess zum Bilden der hervorstehenden
Strömungsdurchgänge ein
für diesen
Zweck vorgesehener Prozess ist; Weil es möglich ist, den Prozess gleichzeitig
mit dem Ziehprozess zum Anheben des Bohrungsrandbereichs der Folienentfernungsbohrung
durchzuführen,
ist es möglich,
die Effizienz der Produktion auf zweckmäßige Weise zu erhöhen.
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Bei
dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
werden Anzeigeabschnitte, welche Buchstaben, Zahlen, Symbole, usw.
anzeigen, auf den anderen hervorstehenden Bereichen der Tastaturabdeckung
auf einer Rückseite
der Harzfolie gebildet und es ist bei dem oben genannten Ziehprozess
möglich,
gleichzeitig den Ziehprozess zum Anheben derjenigen Bereiche in
einer Form der Tastaturabdeckung von der Harzfolie durchzuführen, von
denen die andere Tastaturabdeckung hervorsteht.
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Bei
diesem Herstellungsverfahren ist es auch in dem Fall, bei dem auch
Tastaturabschnitte (die konventionellen Tastaturabschnitte 7)
von der Art gebildet werden, bei welcher die Harzfolie in einer Konfiguration
der Tastaturabdeckung angehoben und das Formharz in die angehobenen
Abschnitte der Harzfolie gegossen wird und darin aushärtet, möglich, den
Ziehprozess zum Anheben der Harzfolie in der Tastaturabdeckungskonfiguration
gleichzeitig mit dem Ziehprozess zum Anheben des Bohrungsrandbereichs
der Folienentfernungsbohrung durchzuführen, so dass es möglich ist,
die Effizienz der Produktion auf zweckmäßige Weise zu erhöhen.
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Bei
dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
ist es möglich,
bei dem oben beschriebenen Spritzgießprozess das geschmolzene Formharz
auch in die weiteren Tastaturabdeckungsbereiche einzugießen, welche
sich in der Form der Tastaturabdeckung erheben, um gleichzeitig
Hauptkörperabschnitte
der Tastaturabdeckung auf der Rückseite
der Harzfolie zu bilden.
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Bei
diesem Herstellungsverfahren ist es auch in dem Fall, bei dem auf
dem Folientastaturblatt Tastaturabdeckungsbereiche (konventionelle
Tastaturabdeckungsbereiche 7) der Art gebildet werden, bei
welcher das Formharz in die in der Form der Tastaturabdeckung erhobenen
Bereiche gegossen wird und dort aushärtet, das Eingießen des
Formharzes gleichzeitig mit dem oben beschriebenen Spritzgießprozess
durchzuführen,
so dass es möglich
ist, die Effizienz der Produktion auf zweckmäßige Weise zu erhöhen.
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Die
oben angegebene Beschreibung der Erfindung sollte nicht restriktiv
ausgelegt werden. Die Aufgaben, Vorteile, Merkmale und Verwendungen der
Erfindung werden von der nachfolgenden Beschreibung deutlicher,
welche unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen angegeben
wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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In
den beigefügten
Zeichnungen:
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1 ist
eine Draufsicht eines Folientastaturblatts gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie 2-2 von 1;
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3 ist
eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie 3-3 von 1;
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4 ist
eine Draufsicht, welche ein Verfahren zum Herstellen eines Folientastaturblatts
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt, wobei ein Zustand gezeigt
wird, in welchem eine farbige Schicht auf einer Harzfolie gebildet
wird;
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5 ist
eine Draufsicht, welche ein Herstellungsverfahren darstellt, welches
demjenigen von 4 nachfolgt, wobei ein Zustand
gezeigt wird, in welchem Folienentfernungsbohrungen in der Harzfolie
gebildet worden sind;
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6 ist
eine Draufsicht, welche ein Herstellungsverfahren darstellt, welches
demjenigen von 5 nachfolgt, wobei ein Zustand
gezeigt wird, in welchem auf der Harzfolie ein Ziehen durchgeführt wurde;
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7 ist
eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie 7-7 von 6;
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8 ist
eine Schnittansicht, welche ein Herstellungsverfahren darstellt,
welches demjenigen von 6 nachfolgt, wobei gezeigt wird,
wie Spritzgießen
auf der Harzfolie durchgeführt
wird;
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9 ist
eine äußere perspektivische
Ansicht der Tastaturabdeckung und des restlichen Bereichs des eingeschlossenen
Abschnitts SE aus 7, welches durch das in 8 dargestellte Spritzgießverfahren
erhalten wird;
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10 ist
eine vergrößerte Teilansicht
eines Folientastaturblatts gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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11 ist
eine äußere Ansicht
eines Mobiltelefons, welches mit einem konventionellen Folientastaturblatt
ausgestattet ist; und
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12 ist
eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie 12-12 aus 11.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Im folgenden werden die Bauteile, welche dieselben
sind wie diejenigen des bekannten Standes der Technik, durch dieselben
Bezugszeichen bezeichnet und eine Beschreibung solcher Bauteile
wird weggelassen.
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Insbesondere
weist ein Folientastaturblatt 20 dieser Ausführungsform
drei Tastaturabschnitte 21 auf, welche unterschiedlich
von den Tastaturabschnitten 8 des konventionellen Folientastaturblatts 4 sind.
Das Folientastaturblatt 20 ist jedoch dasselbe wie das
konventionelle Folientastaturblatt 4 bezüglich der
Tatsache, dass das Material der Harzfolie Polykarbonat ist, dass
die Folie an der Gummiplatte 9 mittels eines Klebemittels
zur Integration befestigt ist, dass es in dem Mobiltelefon 1 in
dem eingebauten Zustand wie in 11 dargestellt
enthalten ist, dass die gedruckte Leiterplatte 3 unterhalb
der Gummiplatte 5 in dem beinhalteten Zustand wie in 12 dargestellt
angeordnet ist.
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Wie
in den vergrößerten Schnittansichten von 2 und 3 dargestellt,
weist die Harzfolie 9 dieser Ausführungsform eine Folienentfernungsbohrung 9e auf,
und ein Bohrungsrandbereich 9f dieser Folienentfernungsbohrung 9e ist
von der Oberfläche
der Harzfolie 9 angehoben. Dann sind sowohl die gesamte
innere Umfangsfläche 9g des
angehobenen Bohrungsrandabschnitts 9f als auch der gesamte Randendbereich 9h fest
an dem unteren Ende einer seitlichen Fläche 22a einer trans parenten
Tastaturabdeckung 22 angebracht, um eine solche Befestigungsfläche zu befestigen,
welche eine solche Befestigungskraft erzeugt, die stark genug für praktische
Anwendungen ist, und in diesem Zustand sind die Tastaturabdeckung 22 und
die Harzfolie ineinander integriert.
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Für eine weitere
Erhöhung
der oben genannten Befestigungskraft weist die Harzfolie 9 hervorstehende
Strömungsdurchgänge 9i und 9j auf
(siehe 6), welche Strömungsdurchgänge für das geschmolzene
Harz (in dieser Ausführungsform
Polykarbonatharz), welches die Tastaturabdeckung 22 erzeugt,
bilden, und weitere Abschnitte 22b und 22c (siehe 9),
welche vollständig
mit der Tastaturabdeckung 22 ausgehärtet sind, sind ebenfalls fest
an der Harzfolie 9 angebracht.
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Wie
oben beschrieben ist es, falls an der oberen Fläche 22d und der unteren
Fläche 22e der Tastaturabdeckung 22 kein
Harzfilm 9 existiert, möglich,
die Tastaturabdeckung 22 mittels des Bohrungsrandbereichs 9f und
der hervorstehenden Strömungsdurchgänge 9i und 9j fest
an der Tastaturabdeckung 22 anzubringen, so dass die Harzfolie
frei von dem Einfluss der Faltbarkeit der Harzfolie 9 und der
Genauigkeit beim Ziehen ist, was ein Hindernis bezüglich einer
Verringerung der Dicke des Folientastaturblatts 20 dargestellt
hat, und es ist in dieser Ausführungsform
möglich,
eine weitere Verringerung der Dicke des Folientastaturblatts 20 (des
Tastaturabschnitts 21) zu erreichen.
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Dann
wird die Tastaturabdeckung 22 an der Harzfolie 9 derart
angebracht, dass die äußere Umfangsfläche 9k des
Bohrungsrandbereichs 9f im wesentlichen eben mit der seitlichen
Fläche 22a der Tastaturabdeckung 22 ist.
Somit steht der Randendabschnitt 9h nicht über die
seitliche Fläche
der Tastaturabdeckung 22 hervor, so dass keine externe Kraft,
welche das Folienblatt von der Tastaturabdeckung 22 abtrennen
würde,
aufgebracht wird, was durch Kontakt mit dem Gehäuse 2 usw. hervorgerufen
werden würde.
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Auf
die untere Fläche 22e der
Tastaturabdeckung 22, welche an der Harzfolie 9 befestigt
ist, wird Tinte aufgebracht, um eine farbige Schicht 23 zu
bilden. Wie in 1 dargestellt ermöglicht diese
farbige Schicht 23, wenn sie von oben betrachtet wird,
durch die transparente Tastaturabdeckung 22 eine visuelle Erkennung
eines Anzeigeabschnitts 23a, welcher einen Buchstaben,
eine Zahl, ein Symbol oder ähnliches
anzeigt (wobei es sich in dieser Ausführungsform um das Wort "CONFIRM" handelt). Somit
ist es möglich,
die Harzfolie 9 unterhalb der Tastaturabdeckung 11 des
Tastaturabschnitts 8 des konventionellen Folientastaturblatts 4 wegzulassen,
so dass das Folientastaturblatt 20 dieser Ausführungsform
es ermöglicht,
dass der Anzeigeabschnitt 23a mit ausreichender Klarheit
visuell erkannt wird.
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Obwohl
dies nicht dargestellt, weist diese farbige Schicht 23 eine
Vielzahl von Beschichtungsschichten auf: eine Anzeigeschicht, welche
einen Anzeigeab schnitt 23a mit einem farbigen Buchstaben, einer
Zahl, einem Symbol oder ähnlichem
(im folgenden als ein Buchstabe oder ähnliches bezeichnet) in einer
gewünschten
Konfiguration oder einen durch Einzeldruck gefärbten Anzeigeabschnitt bildet,
eine auf der Anzeigeschicht aufgeschichtete farbige Schicht und
eine Schutzschicht für
diese Schichten. Tatsächlich
weist die farbige Schicht 23 dieser Ausführungsform
auch einen dreischichtigen Aufbau auf. Der Harzfilm 9 weist
ebenfalls farbige Schichten 9b in dem Abschnitt auf, in
dem die Tastaturabschnitte 7 hervorstehen, und diese farbige
Schichten haben denselben Schichtaufbau wie die farbige Schicht 23.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zum Herstellen des Folientastaturblatts 20 dieser
Ausführungsform
beschrieben.
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Zunächst werden,
wie in 4 dargestellt, die farbigen Schichten 9b in
dem Bereich auf der Rückseite
der Harzfolie 9 gebildet, wo die Tastaturabschnitte 7 hervorstehen
(siehe 7), wodurch, wenn sie von der vorderen Seitenfläche betrachtet wird,
die Harzfolie 9 eine visuelle Erkennung der Anzeigeabschnitte 9c erlaubt,
welche den Tastaturabschnitten 7 entsprechen. Die gestrichelte
Linie 24 zeigt die Schnittlinie für das Folientastaturblatt 20 an.
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Als
nächstes
wird, wie in 5 dargestellt, unter Verwendung
einer Pressmaschine (nicht dargestellt) ein Prozess zum Bilden von
Folienentfernungsbohrungen 9e in der Harzfolie 9 durchgeführt, wobei
dasselbe an den Positionen gelocht wird, welche den drei Tastaturabschnitten 21 entsprechen.
In diesem Prozess werden die Folienentfernungsbohrungen 9e so
gebildet, dass sie einen äußeren Durchmesser
aufweisen, welcher etwas geringer als derjenige der Tastaturabdeckung 22 ist.
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Nachfolgend
wird, wie in den 6 und 7 dargestellt,
unter Verwendung einer Pressmaschine (nicht dargestellt) ein Ziehen
auf der Harzfolie 9 durchgeführt. Durch dieses Ziehen werden
tastenförmige
Vorsprünge 9a durch
Anheben der Abschnitte gebildet, welche den hervorstehenden Tastaturabschnitten 7 entsprechen,
von welches es insgesamt fünfzehn
gibt. Zur selben Zeit wird der Bohrungsrandbereich 9f der
Folienentfernungsbohrung 9e für jeden Tastaturabschnitt 21 angehoben,
wobei der Randendbereich 9h senkrecht nach oben gerichtet
ist. Zur selben Zeit werden die zwei hervorstehenden Strömungsdurchgänge, welche
mit der Folienentfernungsbohrung 9e in Verbindung stehen,
derart gebildet, dass sie um auf eine kuppelartige Weise anschwellen.
Wenn der Bohrungsrandbereich 9f der Folienentfernungsbohrung 9e angehoben
worden ist, wird der Durchmesser der Folienentfernungsbohrung 9e (der äußere Durchmesser
einschließlich
der Wanddicke der Harzfolie 9), welcher etwas geringer gemacht
worden ist, im wesentlichen gleich dem äußeren Durchmesser der Tastaturabdeckung 22.
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Anschließend wird
ein Spritzgießprozess
unter Verwendung eines Gießharzes
(welches in dieser Ausführungs form
ein Polykarbonatharz ist) durchgeführt. Eine erste Gießform 25,
welche in dem unteren Teil von 8 dargestellt
ist, weist einen Hohlraum 25a mit derselben Gestalt wie
die Harzfolie 9 auf, welche den oben beschriebenen Prozessen
unterzogen worden ist. Eine zweite Gießform, welche in dem oberen
Teil von 8 gezeigt ist, weist eine flache Oberfläche auf,
welche der Harzfolie 9 zugewandt ist. Die Gießform 26 weist
Düsenöffnungen 26a und 26b zum
Einspritzen eines geschmolzenen Gießharzes 27 und eine
Entlüftungsöffnung 26c auf,
welche in dieser flachen Fläche
geöffnet
sind. Zuerst wird die Harzfolie 9 in der Vertiefung 25a der
ersten Gießform 25 angeordnet.
Dabei wird die äußere Umfangsfläche 9k des
Bohrungsrandbereichs 9f der Harzfolie dazu gebracht, der
Fläche,
welche die Vertiefung 25a festlegt, zugerichtet zu sein.
Und wenn ein geschmolzenes Gießharz 27 durch
die Düsenöffnungen 26a und 26b eingefüllt wird,
wird jeder tastenförmige
Vorsprung 9a mit dem Gießharz 27 gefüllt. Des
weiteren fließt
das Gießharz 27,
welches durch die Düsenöffnung 26b eingespritzt
wird, durch den hervorstehenden Strömungsdurchgang 9i der
Harzfolie 9 in die Vertiefung 25a, welche der
Tastaturabdeckung 22 entspricht, durch die Folienentfernungsbohrung 9e. Zu
dieser Zeit wird aufgrund des Drucks des strömenden Gießharzes 27 der Bohrungsrandbereich 9f der
Harzfolie 9 in Kontakt mit der die Vertiefung 25a bildenden
Fläche
gebracht und kein Gießharz 27 erreicht
die äußere Umfangsfläche 9k des
Bohrungsrandbereichs 9f. Dann fließt, nachdem es die Vertiefung 25a gefüllt hat,
das Gießharz
durch den hervorstehenden Strömungsdurchgang 9j in
die Entlüf tungsöffnung 26c der
zweiten Gießform 26.
Wenn das Gießharz 27,
welches auf diese Weise die Vertiefung füllt, ausgehärtet ist, werden die erste
Gießform 25 und
die zweite Gießform 26 voneinander
getrennt und die Harzfolie 9 wird herausgenommen.
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Wie
in 9 dargestellt verbleibt das Gießharz 27,
welches in den hervorstehenden Strömungsdurchgängen 9i und 9j der
Harzfolie 9 ausgehärtet
ist, als weitere Abschnitte 22b und 22c, welche integriert
mit der Tastaturabdeckung 22 gebildet sind, fest an der
Harzfolie 9. Des weiteren wird der Randabschnitt der Tastaturabdeckung 22 an
der inneren Umfangsfläche 9g und
der Randendabschnitt 9h des Bohrungsrandbereichs 9f auf
der Harzfolie 9 aufgeschmolzen bzw. verschweißt. Somit
werden bei der Tastaturabdeckung 22 dieser Ausführungsform der
weitere bzw. verbleibende Abschnitt 22b und die seitliche
Fläche 22a fest
an der Harzfolie 9 angebracht, wodurch eine Befestigungskraft
geschaffen wird, welche für
praktische Anwendungen hoch genug ist.
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Auf
der Harzfolie 9, welche den oben beschriebenen Spritzgießprozessen
unterzogen worden ist, wird ein Prozess zum Bilden der farbigen Schicht 23 direkt
auf der unteren Fläche 22e der
Tastaturabdeckung 22 ausgeführt, wodurch es möglich gemacht
wird, den Anzeigeabschnitt 23a mit dem Wort "CONFIRM", wie in 1 dargestellt,
durch die Tastenabdeckung 22 visuell zu erkennen. Danach wird
die Harzfolie 9 entlang der Schnittlinie 24 geschnitten,
wodurch das Folientasta turblatt 20 dieser Ausführungsform,
wie in den 1 bis 3 dargestellt,
erlangt wird.
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Während in
der oben beschrieben Ausführungsform
die hervorstehenden Strömungsdurchgänge 9i und 9j der
Harzfolie 9 eine im wesentlichen gleichförmige Breite
aufweisen, wenn sie sich in Längsrichtung
erstrecken, ist es auch möglich,
wie in der vergrößerten Ansicht
von 10 dargestellt, diese auf der Seite der Folienentfernungsbohrung 9e breiter
zu machen. Dies hilft, die Schnittflächen der Basisabschnitte der
weiteren Abschnitte 22b und 22c bezüglich der
Tastaturabdeckung 22 zu vergrößern und die Befestigung der
Tastaturabdeckung 22 an der Harzfolie 9 aufgrund
der Vergrößerung der
Anbringflächen
der weiteren Abschnitte 22b und 22c bezüglich der
hervorstehenden Strömungsdurchgänge 9i und 9j weiter
zu verstärken.
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Während in
der oben beschriebenen Ausführungsform
sowohl die Harzfolie 9 als auch das Gießharz, welches die Tastaturabdeckung 22 bildet,
aus einem Polykarbonatharz bestehen, ist es für dieselben auch möglich, jeweils
zum Beispiel aus einer Legierungsfolie von Polykarbonat und Polybutylenterephtalat
und dem Polykarbonatharz oder aus einer Polykarbonatfolie und einem
Acrylonitril-Butadien-Styren-Harz oder aus einem Acrylfilm und einem
Acrylharz zu bestehen. Des weiteren ist es auch möglich, einen
Mischungsbestandteil einzufügen,
welcher die Befestigungseigenschaft für die Harzfolie 9 und
die Tastaturabdeckung 22 an dem Gießharz, welches die Tastaturabdeckung 22 bildet,
verbes sert, oder umgekehrt ein Vorverfahren durchzuführen, in
welchem ein Klebemittel oder ähnliches,
welches die Befestigungseigenschaft verbessert, auf die Harzfolie 9 aufgebracht
wird. Des weiteren ist es selbstverständlich für eine Verbesserung der Gießbarkeit
usw. möglich, eine
Hinzufügung
von Mischungsbestandteilen und verschiedenen Arten von Vorverfahren
auszuführen.
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Während in
der oben beschriebenen Ausführungsform
die Tastaturabdeckung 22 aus einem farblosen, transparenten
Polykarbonatharz gebildet ist, ist es ebenfalls möglich, ein
farbiges, transparentes, ein farbiges oder farbloses lichtdurchlässig oder
ein farbiges, lichtdurchlässiges
zu verwenden. Des weiteren ist es auch statt des Vorsehens der farbigen Schicht 23,
welche den Anzeigeabschnitt 23a bildet, auf der unteren
Fläche 22e der
Tastaturabdeckung 22 möglich,
diese auf der oberen Fläche 22d vorzusehen.
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Während die
oben beschriebene Ausführungsform
einen Prozess zum Bilden von Folienentfernungsbohrungen 9e beinhaltet,
welche die Folie lochen, ist es auch möglich, diesen Prozess durch Verwenden
einer Harzfolie 9, in welcher Folienentfernungsbohrungen 9e vorher
gebildet wurden, wegzulassen.
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Während in
der oben beschriebenen Ausführungsform
der Bohrungsrandbereich 9f an dem unteren Ende der seitlichen
Flächen 22a der
Tastaturabdeckung 22 befestigt wird, ist es auch möglich, den Bohrungsrandbereich 9f auf
eine Position in der Nähe
des oberen Endes anzuhe ben, so dass er die seitlichen Flächen 22a abdeckt
und ihn dann an der seitlichen Fläche anzubringen. Es ist jedoch
zu betonen, dass ein zu starkes Anheben desselben dazu führen kann,
dass der Bohrungsrandbereich 9f bei dem Spritzgießverfahren über die
obere Fläche 22d der
Tastaturabdeckung 22 hervorstehen kann. Des weiteren könnte, wenn
die Tastaturabdeckung 22 von der beleuchteten Art ist,
welche in dem Mobiltelefon 1 zum Zwecke der Beleuchtung
mittels einer LED vorgesehen ist, die Menge an Licht von der seitlichen Fläche 22a reduziert
werden, um den äußeren Umfang
der Tastaturabdeckung 22 davon abzuhalten, unverwechselbar
bzw. kennzeichnend zu erscheinen. Somit ist es, wie in der oben
beschriebenen Ausführungsform,
wünschenswerter,
den Bohrungsrandbereich an dem unteren Ende der seitlichen Fläche 22a anzubringen.
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Während in
der oben beschriebenen Ausführungsform
das Befestigen der seitlichen Fläche 22a der
Tastaturabdeckung 22 an der Harzfolie 9 lediglich für drei Tastaturabschnitte 21 durchgeführt wird,
ist es auch möglich,
dass die anderen Tastaturabschnitte 7 dieselbe Konstruktion
aufweisen. In diesem Fall sind alle Tastaturabschnitte 7 und 21 frei
von der Harzfolie 9 auf den oberen und unteren Flächen, so dass
es möglich
ist, eine allgemeine Verringerung der Dicke des Folientastaturblatts 20 zu
erreichen.
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Bei
dem Folientastaturblatt und dem Verfahren zum Herstellen desselben
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
die Tastaturabdeckung an der Harzfolie an zubringen, trotz der Beseitigung der
Harzfolie an den oberen und unteren Flächen der Tastaturabdeckung,
welche üblicherweise
für die
Anbringung der Harzfolie genutzt worden sind. Somit ist es möglich, eine
weitere Verringerung der Dicke des Folientastaturblatts zu erreichen,
wobei die Tastaturabdeckung von einer Harzfolie hervorsteht. Des weiteren
kann in dem Fall, in dem ein Anzeigebereich auf der unteren Fläche einer
transparenten Tastaturabdeckung vorgesehen ist, der Anzeigebereich mit
ausreichender Klarheit visuell erkannt werden, weil die Harzfolie
an der oberen oder unteren Fläche, wie
sie bei konventionellen Tastaturabdeckungen vorhanden ist, entfernt
worden ist.