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Allgemeiner Stand der
Technik
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Folientastatur für einen
Drucktastenschalter zur Verwendung in einem Bedienbereich verschiedener
Geräte, wie
zum Beispiel eines Mobiltelefons, eines PDA, einer Kraftfahrzeugnavigationsanlage
und eines Autoradios. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
eine Folientastatur, die sich für
eine Anwendung eignet, in der mehrere Tastenknöpfe zur Verwendung durch eine
Bedienöffnung
hindurch, die in dem Gehäuse
eines Gerätes
ohne einen Teilungsrahmen ausgebildet sind, frei liegen.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Wie
bei einem Mobiltelefon 1, das in 13 gezeigt
ist, ist aufgrund der Anforderungen im Hinblick auf die Miniaturisierung
des gesamten Gerätes oder
eines Bedienbereichs eines solchen Gerätes, im Hinblick auf die Designeigenschaften
und dergleichen der Wunsch entstanden, einen Drucktastenschalter
bereitzustellen, bei dem mehrere Tastenknöpfe 3 einer Folientastatur 2 (14),
die in einem schmalen Abstand angeordnet sind, durch eine Bedienöffnung 1b,
die in einem Gehäuse 1a ohne
einen Teilungsrahmen ausgebildet sind, hindurch frei liegen. Wie
in 14 gezeigt, besteht die Folientastatur 2 des
Standes der Technik aus mehreren (insgesamt siebzehn) Tastenknöpfen 3,
die fest mit einer Unterlage 4 aus Silikonkautschuk verbunden
sind. Genauer gesagt, enthält
die Folientastatur 2 einen großen Tastenknopf 3a,
der sich in ihrer oberen mittleren Sektion befindet und zur Richtungseingabe
in der vertikalen und horizontalen Richtung verwendet wird, vier
kleine Tasten knöpfe 3b,
die sich rechts und links neben dem Tastenknopf 3a befinden,
und zwölf
mittelgroße
Tastenknöpfe 3c,
die unterhalb der Tastenknöpfe 3b angeordnet
sind. Die Spalte zwischen den benachbarten Tastenknöpfen 3a, 3b,
und 3c sind extrem schmal, wobei die Tastenknöpfe in einem
Abstand von zum Beispiel gerade einmal ungefähr 0,15 mm bis 0,2 mm angeordnet
sind. Der Spalt zwischen den Tastenknöpfen und der Bedienöffnung 1b ist ebenfalls
sehr schmal, und seine Abmessung entspricht ungefähr dem oben
genannten Wert. Ein Beispiel für
den Stand der Technik in Bezug auf eine solche Folientastatur 2 mit
einem schmalen Tastenknopfabstand ist zum Beispiel in der japanischen
Patentanmeldung Nr. 2003-114833 offenbart.
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Wie
in 15 gezeigt, wird beim Montieren der Folientastatur 2 der äußere Randabschnitt
der Unterlage 4 in einem Druckkontakt mit Strukturelementen
im Inneren des Gehäuses 1a entlang
ihres gesamten Umfangs gehalten. Im Fall dieses Standes der Technik
sind diese Strukturelemente der Öffnungsrandabschnitt
der Bedienöffnung 1b auf
einer Rückseite 1c des
Gehäuses 1a und
eine Leiterplatte 1d, die in das Gehäuse 1a eingebaut ist.
Gemäß dieser
Montagestruktur ist die Folientastatur 2 auf der Innenseite
des Druckkontaktabschnitts in Bezug auf das Gehäuse 1a und die Leiterplatte 1d nicht
verriegelt. Dementsprechend kann sich – wenn die Folientastatur 2 während des
Gebrauchs des Mobiltelefons 1 aufrecht gestellt wird oder
mit der Oberseite nach unten abgelegt wird – die Unterlage 4,
die einen gummiartigen elastischen Körper, wie zum Beispiel flexiblen
Silikonkautschuk, enthält,
in ihrer Gänze
unter dem Gewicht der Tastenknöpfe 3 dehnen
und wird dadurch verzogen. Dies kann zu einer Positionsverschiebung
zwischen Tasten 4a der Unterlage 4 und Kontaktschaltern 1e,
die auf der Leiterplatte 1d angeordnet sind und aus metallischen
Tellerfedern und einer Kontaktschaltung bestehen, führen, was
Funktionsausfälle
zur Folge hat, wie zum Beispiel die Unmöglichkeit oder Schwierigkeit,
Eingaben zu tätigen, selbst
wenn die Tastenknöpfe 3 gedrückt werden. Des
Weiteren kann je nach der Art des Verziehens der Unterlage 4 der
Niederdrückweg
bei der Eingabe unter den Tastenknöpfen 3 unterschiedlich
sein, was die Funktionstüchtigkeit
beeinträchtigen
kann. Das kann auch das Aussehen des Mobiltelefons 1 beeinträchtigen.
Außerdem
kann einer der benachbarten Tastenknöpfe 3 in den Raum
unter dem anderen gleiten.
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Die
oben erwähnten
Probleme, zu denen es wegen des Verziehens der Unterlage 4 kommt,
die aus einem flexiblen gummiartigen elastischen Körper hergestellt
ist, können
immer eintreten, wenn zwei oder mehr Tastenknöpfe je Bedienöffnung angeordnet
sind. Dass ein Tastenknopf unter einen anderen rutscht, kann außerdem nicht
nur im Fall eines tragbaren Gerätes,
wie zum Beispiel des Mobiltelefons 1, passieren, sondern
auch im Fall eines stationären Gerätes. Darum
besteht Bedarf an der Lösung
dieser Probleme.
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Beispiele
für Geräte des Standes
der Technik sind in US-A-5661279 und US-A-5225818 offenbart.
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Kurzdarstellung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung hat den oben beschriebenen Stand der Technik
zum Anlass. Es ist darum eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
das Verziehen einer Folientastatur zu minimieren, die mehrere Tastenknöpfe aufweist,
die einen schmalen Abstand zueinander haben.
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Um
die oben erwähnte
Aufgabe zu erfüllen, wird
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Folientastatur bereitgestellt, die eine Unterlage
und mehrere Tastenknöpfe
enthält,
die auf der Unterlage angeordnet sind und durch eine Bedienungsöffnung hindurch
freiliegen, die in einem Gehäuse
eines Gerätes ohne
Teilungsrahmen ausgebildet ist, wobei die Unterlage aus einem elastischen
Element, das aus einem gummiartigen elastischen Körper besteht
und mehrere schwimmende Abschnitte aufweist, mit denen die Tastenknöpfe fest
verbunden sind, und einem lichtreflektierenden Verstärkungselement
zusammengesetzt ist, das die schwimmenden Abschnitte stützt, während es
eine durch Niederdrücken
verursachte Verschiebung der schwimmenden Abschnitte gestat tet,
und wobei wenigstens eine Oberfläche
des lichtreflektierenden Verstärkungselements
eine metallhaltige Fläche
ist.
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Gemäß einem
konkreten Aspekt der Erfindung besteht das lichtreflektierende Verstärkungselement
aus einem Laminat eines Verstärkungselements,
das aus Hartharz besteht, und einer Metallschicht, die auf einer
Oberfläche
des Verstärkungselements
angeordnet ist.
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Gemäß der Folientastatur
der vorliegenden Erfindung enthält
die Unterlage das elastische Element, das aus einem gummiartigen
elastischen Körper
gebildet ist und die mehreren schwimmenden Abschnitte aufweist,
mit denen die Tastenknöpfe
fest verbunden sind, und das lichtreflektierende Verstärkungselement,
das die schwimmenden Abschnitte stützt, während es eine durch Niederdrücken verursachte
Verschiebung der schwimmenden Abschnitte gestattet, und die Steifigkeit
der Unterlage wird mittels des Verstärkungselements erhöht, wodurch praktisch
kein Risiko eines Verziehens der Unterlage besteht. Darum können verschiedene
Probleme, die aus einem Verziehen der Unterlage entstehen, im Wesentlichen
oder vollständig
beseitigt werden, einschließlich
Funktionsausfällen
infolge einer Positionsabweichung zwischen den Tastenknöpfen und Kontaktschaltern,
einer Verschlechterung der Bedienbarkeit infolge eines Unterschiedes
beim Drückhub
zwischen den Tastenknöpfen,
einer Verschlechterung der Designeigenschaften der Gerätes und
des Rutschens eines Tastenknopfes unter einen anderen. Des Weiteren
ist das lichtreflektierende Verstärkungselement als das Laminat
des elastischen Elements aus Hartharz und der Metallschicht ausgebildet,
und wenigstens eine Oberfläche
des lichtreflektierenden Verstärkungselements
ist als die metallhaltige Fläche
ausgebildet. Dieser Aufbau macht die Folientastatur beständig gegen
das Erzeugen statischer Elektrizität, wodurch es möglich wird,
fehlerhafte Eingaben oder Verschmutzung infolge eines solchen Entstehens
statischer Elektrizität
zu vermeiden. Es ist zu beachten, dass das Bereitstellen eines geerdeten
Abschnitts ein effizienteres Ableiten statischer Elektrizität ermöglicht.
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Die
Dicke des Metallfilms kann auf einen Bereich von 10 nm bis 80 nm
eingestellt werden. Die Metallschicht mit einer Dicke von 10 nm
bis 80 nm ist sehr dünn,
was es ermöglicht,
das Erzeugen von statischer Elektrizität zu vermeiden, ohne die Größen und
Konfigurationen des Verstärkungselements
und des elastischen Elements zu verändern.
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Gemäß einem
weiteren konkreten Aspekt der Erfindung ist das lichtreflektierende
Verstärkungselement
ein Verstärkungselement,
das aus Metall besteht.
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Gemäß der Folientastatur
der vorliegenden Erfindung ist die Unterlage aus dem elastischen
Element, das aus einem gummiartigen elastischen Körper gebildet
ist und die mehreren schwimmenden Abschnitte aufweist, mit denen
die Tastenknöpfe
fest verbunden sind, und dem Verstärkungselement aus Metall zusammengesetzt,
das die schwimmenden Abschnitte stützt, während ein durch Niederdrücken verursachtes
Verschieben der schwimmenden Abschnitte gestattet wird, wodurch
die erhaltene Unterlage im Wesentlichen oder vollständig frei
von Verziehen ist. Darum ist es möglich, im Wesentlichen oder vollständig verschiedene
Probleme zu beseitigen, die aus einem Verziehen der Unterlage resultieren,
wie zum Beispiel Funktionsausfälle
infolge einer Positionsabweichung zwischen den Tastenknöpfen und den
Kontaktschaltern, eine Verschlechterung der Bedienbarkeit infolge
eines Unterschiedes beim Drückhub
zwischen den Tastenknöpfen,
eine Verschlechterung der Designeigenschaften des Gerätes und
das Rutschen eines Tastenknopfes unter einen anderen. Des Weiteren
besteht das lichtreflektierende Verstärkungselement aus einem Verstärkungselement
aus Metall, und wenigstens eine Oberfläche des lichtreflektierenden
Verstärkungselements
ist als metallhaltige Fläche
ausgebildet. Dieser Aufbau macht die Folientastatur beständig gegen
das Erzeugen von statischer Elektrizität, wodurch es möglich wird,
fehlerhafte Eingaben oder Verschmutzung infolge eines solchen Erzeugens
von statischer Elektrizität
zu vermeiden.
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Die
Dicke des Verstärkungselements
aus Metall kann auf einen Bereich von 50 μm bis 2.000 μm eingestellt werden. Indem
die Dicke des Verstärkungselements
aus Metall somit in einem Bereich von 50 μm bis 2.000 μm liegt, ist es möglich, die
Unterlage als Ganzes zu versteifen, wodurch die Unterlage im Wesentlichen
oder vollständig
frei von Verziehen gemacht wird. Des Weiteren ist es möglich, das Erzeugen
von statischer Elektrizität
in der Folientastatur zu unterdrücken.
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Wie
oben beschrieben, kann die Folientastatur der vorliegenden Erfindung
Probleme überwinden,
die aus einem Verziehen der Unterlage entstehen. Darum kann die
Folientastatur dafür
konfiguriert werden, die Anforderung an die Miniaturisierung des Gesamtgeräteaufbaus
oder des Betriebsabschnitts zu erfüllen, ohne sich auf ein Verfahren
zu stützen, das
die Bedienbarkeit beeinträchtigen
würde,
nämlich
das Verkleinern des Tastenknopfes selbst.
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Die
oben beschriebene Folientastatur kann als eine beleuchtete Folientastatur
implementiert werden, deren Tastenknöpfen mittels Licht beleuchtet
werden, das von einer Beleuchtungslichtquelle abgestrahlt wird (im
Weiteren auch als "interne
Lichtquelle" bezeichnet),
die auf einer Rückseite
der Unterlage angeordnet ist. Wenn die Folientastatur in dieser
Weise als eine beleuchtete Folientastatur implementiert ist, sind
ihre Tastenknöpfe
selbst bei Nacht und an schlecht beleuchteten Orten deutlich sichtbar, da
sie mit Licht von der Beleuchtungslichtquelle beleuchtet werden,
die innerhalb des Gerätes
angeordnet ist, und die erhaltene Folientastatur hat auch überragende
Designeigenschaften. Des Weiteren wird das Licht, das von der Beleuchtungslichtquelle ausgesendet
wird, durch die Metallschicht oder das Verstärkungselement aus Metall reflektiert,
wodurch das Licht effektiv innerhalb der Unterlage geleitet werden
kann, wodurch eine ungleichmäßige Beleuchtung
verringert wird. Des Weiteren kann Licht gleichmäßig durch eine gewünschte Stelle
abgestrahlt werden.
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Des
Weiteren hat in der vorliegenden Erfindung die oben beschriebene
beleuchtete Folientastatur einen Ausschnitt, der das Einführen der
Beleuchtungslichtquelle gestattet, der in dem elastischen Element
jeweils an Überschneidungspositionen
zwischen vertikalen Rahmen und horizontalen Rahmen des gitterartigen
Verstärkungselements
ausgebildet ist.
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Wenn
das lichtreflektierende Verstärkungselement
an einer Fläche
des elastischen Elements angeordnet ist, die sich auf der Tastenknopfseite
befindet, so wird Licht, das von der in dem Ausschnitt angeordneten
internen Lichtquelle vertikal aufwärts ausgesendet wird, von der
metallhaltigen Fläche
gut reflektiert und innerhalb der Unterlage effizient zu den Tastenknöpfen geführt. Dieser
Aufbau überwindet
das Problem, dass nur die Tastenknöpfe in der Nähe der Lichtquelle
hell beleuchtet werden, so dass eine gleichmäßige Beleuchtung über die
Tastenknöpfe
verteilt wird.
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Wenn
des Weiteren das lichtreflektierende Verstärkungselement an einer Fläche des
elastischen Elements angeordnet ist, die sich auf der Seite gegenüber den
Tastenknöpfen
befindet, so dringt der Ausschnitt durch das lichtreflektierende
Verstärkungselement,
wodurch Licht, das von der in dem Ausschnitt angeordneten internen
Lichtquelle ausgesendet wird, effizient im Inneren des elastischen
Elements geführt
werden kann. Infolge dessen kann eine hell erleuchtete Folientastatur
erhalten werden, die ein Abstrahlen von Licht durch die gesamte
Folientastatur gestattet.
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Wenn
das lichtreflektierende Verstärkungselement
an einer Oberseite eines dickwandigen Abschnitts angeordnet ist,
der in dem elastischen Element ausgebildet ist, so ist es möglich, ein
ungewolltes Austreten von Licht von der Oberseite des dickwandigen
Abschnitts zu der tastenknopfseitigen Oberfläche zu verhindern. Wenn des
Weiteren das lichtreflektierende Verstärkungselement an einer Unterseite
des dickwandi gen Abschnitts angeordnet ist, der in dem elastischen
Element ausgebildet ist, so kann das Licht, das andernfalls von
der Unterseite des dickwandigen Abschnitts absorbiert wird, von
der Unterseite reflektiert werden, wodurch das Führen von Licht von der internen
Lichtquelle aus erleichtert wird.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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In
den begleitenden Zeichnungen zeigt:
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1 ist
eine Außenansicht
einer Oberseite einer Unterlage einer Folientastatur gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine Schnittansicht der Folientastatur entlang der Linie II-II von 1.
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3 ist
eine Schnittansicht der Folientastatur entlang der Linie III-III
von 1.
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4 ist
eine Schnittansicht der Folientastatur entlang der Linie IV-IV von 1.
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5 ist
eine Außenansicht
einer Unterseite einer Folientastatur gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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6 ist
eine Schnittansicht der Folientastatur entlang der Linie VI-VI von 5.
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7 ist
eine Schnittansicht der Folientastatur entlang der Linie VII-VII
von 5.
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8 ist
eine Schnittansicht der Folientastatur entlang der Linie VIII-VIII
von 5.
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9 ist
eine Außenansicht
der Unterseite einer Folientastatur gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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10 ist
eine Schnittansicht der Folientastatur entlang der Linie X-X von 9.
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11 ist
eine vergrößerte Schnittansicht
eines Hauptabschnitts einer Folientastatur gemäß einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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12 ist
eine Schnittansicht, ähnlich 2,
einer Folientastatur gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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13 ist
eine perspektivische Außenansicht
eines herkömmlichen
Mobiltelefons.
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14 ist
eine Außenansicht
der Oberseite einer herkömmlichen
Folientastatur, die in dem Mobiltelefon von 13 eingesetzt
ist.
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15 ist
eine schematische Schnittansicht des herkömmlichen Mobiltelefons entlang
der Linie XV-XV von 13.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Im
Folgenden werden Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen.
Die strukturellen Komponenten, welche die gleichen sind wie beim
Stand der Technik, und die strukturellen Komponenten, die jeweiligen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung gemein sind, werden durch die gleichen
Symbole bezeichnet, und auf ihre wiederholte Beschreibung wird verzichtet.
In der folgenden Beschreibung wird ein Mobiltelefon 1 als
ein Beispiel für
die verschiedenen Geräte
verwendet, auf die die vorliegende Erfindung angewendet werden kann,
und es wird eine Folientastatur für einen Drucktastenschalter,
der dafür
verwendet werden kann, beschrieben.
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Erste Ausführungsform
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Die 1 bis 4 zeigen
eine Folientastatur 11 gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Folientastatur 11 hat Tastenknöpfe 3,
die fest mit einer Unterlage 12 verbunden sind. Die Unterlage 12 wird
durch Integrieren eines lichtreflektierenden Verstärkungselements 10, das
aus einem Harzfilm 13 aus Hartharz und einer Metallschicht 19 hergestellt
ist, mit einem elastischen Element 14, das aus einem gummiartigen
elastischen Körper
hergestellt ist, ausgebildet.
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1 ist
eine Draufsicht, welche die Unterlage 12 der Folientastatur 11 zeigt
und die Unterlage 12 ohne angebrachte Tastenknöpfe 3 veranschaulicht, betrachtet
aus einer Richtung, in der die Tastenknöpfe 3 daran befestigt
werden. Wie in der Figur zu sehen, hat die Unterlage 12 eine
rechteckige äußere Gestalt
mit gerundeten Ecken und einem rechteckigen Zungenabschnitt, der
am oberen Abschnitt ausgebildet ist. Wie in den 2 bis 4 gezeigt,
hat die Unterlage 12 einen flache, ebene Oberseite 12a, wodurch
es möglich
wird, eine Gewichtsverringerung und einen flachen Aufbau zu erreichen,
wobei der flache Aufbau durch eine verringerte Dicke am Befestigungsabschnitt
der Tastenknöpfe 3 erreicht
wird. An einer Unterseite 12b der Unterlage 12 sind
mehrere Ausnehmungen 16 ausgebildet, die jeweils einen hervorstehenden
Drücker 15 definieren.
Der gummiartige elastische Körper
ist an dem Abschnitt der Ausnehmungen 16 dünn, und
dieser dünnwandige Abschnitt
dient als ein schwimmender Abschnitt 17, der das niederdrückende Verschieben
der Tastenknöpfe 3 durch
Niederdrücken
ermöglicht.
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Auf
der Außenseite
der Ausnehmung 16 und des schwimmenden Abschnitts 17 ist
ein dickwandiger Abschnitt 18 ausgebildet, der sie umgibt.
Der dickwandige Abschnitt 18 ist dicker als der schwimmende
Abschnitt 17 und stützt
den Drücker 15 und den
schwimmenden Abschnitt 17. Das Verstärkungselement 13,
das aus einem Harzfilm hergestellt ist, ist vermittels der Metallschicht 19 fest
mit einem oberen Abschnitt des dickwandigen Abschnitts 18 verbunden.
Der dickwandige Abschnitt 18 hält das Verstärkungselement 13,
während
er es von drei Seiten umgibt, das heißt, von den Seitenflächen und
der Unterseite, dergestalt, dass das Verstärkungselement 13 in
den dickwandigen Abschnitt 18 eingebettet ist. Die Kontaktfläche zwischen
dem Verstärkungselement 13 und
dem elastischen Element 14 ist somit groß, was ein
festes Fixieren der zwei Elemente gewährleistet.
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Wie
in den 1 und 4 gezeigt, ist, um die beleuchtete
Folientastatur 11 bereitzustellen, ein Ausschnitt 13b,
der das Einführen
einer internen Lichtquelle ermöglicht,
in dem elastischen Element 14 an jeder Stelle ausgebildet,
wo Rahmenabschnitte 13a des Verstärkungselements 13 einander
kreuzen, das heißt,
an den Überschneidungspositionen
zwischen den vertikalen Rahmen und den horizontalen Rahmen des gitterartigen
Verstärkungselements 13. In
dieser Ausführungsform
ist die Metallschicht 19 auf der Rückseite des Verstärkungselements 13 angeordnet,
das aus einem Hartharzfilm hergestellt ist, der auf der Oberseite 12a der
Unterlage 12 angeordnet ist, wobei die Metallschicht 19 über dem
Ausschnitt 13b angeordnet ist. Dementsprechend wird das Licht,
das von der in dem Ausschnitt 13b angeordneten internen
Lichtquelle vertikal aufwärts
abgestrahlt wird, gut durch die Metallschicht 19 reflektiert
und effizient innerhalb der Unterlage 12 zu jedem Tastenknopf 3 geführt. Dies
ermöglicht
eine gleichmäßige Beleuchtung
der Tastenknöpfe 3,
ohne das das Problem auftritt, dass nur die Tastenknöpfe 3 in
der Nähe der
Lichtquelle hell beleuchtet werden. Außerdem wird dank der Metallschicht 19 statische
Elektrizität von
der Folientastatur 11 abgeleitet, wodurch fehlerhafte Eingaben
oder Verschmutzung infolge eines solchen Erzeugens von statischer
Elektrizität
vermieden werden.
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Es
wird nun das Material jeder Komponente, aus der die Unterlage 12 besteht,
beschrieben. Um ein Verziehen der Folientastatur 11 einzu schränken, wird
als Material des Verstärkungselements 13,
das aus einem Hartharzfilm besteht, ein Material mit hoher Steifigkeit
verwendet, das wenigstens gewährleisten
würde,
dass im Wesentlichen keine Verformung auftritt, wenn ein Ende des
Verstärkungselements 13 gehalten
wird. Zu Beispielen des Materials, das verwendet werden kann, gehören Polycarbonatharze,
Polymethylmethacrylatharze, Polypropylenharze, Polystyrenharze,
Polyacrylcopolymerharze, Polyolefinharze, Acrylnitrilbutadienstyrenharze,
Polyesterharze, Epoxydharze, Polyurethanharze, Polyimidharze; Polyamidharze
wie zum Beispiel Polyamidimidharze, Silikonharze; Aminoharze wie
zum Beispiel Melaminharze, Allylharze, Furanharze, Phenolharze,
Fluorharze, Polyarylatharze, Polyarylsulfonharze, Polyethersulfonharze,
Polyphenylenetherharze, Polyphenylensulfidharze und Polysulfonharze. Obgleich
die Dicke des Verstärkungselements 13 gemäß den Spezifikationen
eines elektronischen Gerätes
oder dergleichen, an dem das Verstärkungselement 13 montiert
wird, bestimmt wird, wird sie im Allgemeinen auf einen Bereich in
der Größenordnung von
0,1 mm bis 1,0 mm eingestellt.
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Zu
Beispielen des gummiartigen elastischen Körpers, aus dem das elastische
Element 14 besteht, gehören:
härtbare
Elastomere, die eine gute Rückfederungselastizität und Flexibilität aufweisen,
wie zum Beispiel Silikonkautschuk, Isoprenkautschuk, Ethylenpropylenkautschuk,
Butadienkautschuk, Chloroprenkautschuk und Naturkautschuk. Des Weiteren können auch
thermoplastische Elastomere wie zum Beispiel ein Styren-Thermoplastelastomer,
ein Ester-Thermoplastelastomer, ein Urethan-Thermoplastelastomer, ein Olefin-Thermoplastelastomer,
ein Amid-Thermoplastelastomer,
ein Butadien-Thermoplastelastomer, ein Ethylenvinylacetat-Thermoplastelastomer,
ein Fluorkautschuk-Thermoplastelastomer,
ein Isopren-Thermoplastelastomer und ein Chlorpolyethylenelastomer
verwendet werden. Unter diesen sind Silikonkautschuk, Styren-Thermoplastelastomer
und Ester-Termoplastelastomer aufgrund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit
sowie ihrer überragenden
Rückfederungselastizität bevorzugt.
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Die
Metallschicht 19 braucht nicht nur ausschließlich aus
Metall zu bestehen, sondern sie kann auch eine Schicht enthalten,
die aus Tinte oder Farbe hergestellt ist, die überwiegend Metall enthält. Das verwendete
Material ist bevorzugt eines, das sich zu einem dünnen Film
verarbeiten lässt,
um es fest an dem Verstärkungselement 13 anzubringen.
Der Metallfilm 19 kann mittels Dampfabscheidung von Metall hergestellt
werden, wie zum Beispiel Aluminium, Chrom, Gold, Silber, Kupfer,
Nickel und Zinn, oder durch Herstellen eines Films unter Verwendung
von Tinte oder Farbe, die Feinteilchen eines solchen Metalls enthält. Unter
diesen ist die Verwendung von Aluminium, Chrom, Silber oder dergleichen
bevorzugt, weil es die Herstellung eines dünnen Films auf der Oberfläche des
Verstärkungselements 13 auf
relativ einfache Weise mittels Dampfabscheidung oder Beschichtung
gestattet.
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Die
Dicke der Metallschicht beträgt
vorzugsweise 10 nm bis 80 nm. Wenn ihre Dicke geringer als 10 nm
ist, so weist die Metallschicht eine Durchlässigkeit für sichtbares Licht von 50%
oder höher
auf, wodurch es schwierig wird, Licht, das von der Lichtquelle ausgesendet
wird, effizient zu reflektieren. Andererseits bringt eine Dicke
von mehr als 80 nm nur wenig weitere Verbesserung für die Lichtreflexionseffizienz;
statt dessen wird nur Material vergeudet, weil aufgrund der größeren Dicke
mehr Material benötigt wird.
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Um
die Unterlage 12 wie oben beschrieben herzustellen, wird
zuerst das Verstärkungselement 13,
das aus einem Harzfilm besteht, mittels Formen, wie zum Beispiel
Spritzgießen,
gefertigt, und das lichtreflektierende Verstärkungselement 10 mit
der Metallschicht 19 auf seiner Oberfläche erhält man durch Ausbilden der
Metallschicht 19 in dem Abschnitt des Verstärkungselements 13,
der mit dem elastischen Element 14 in Kontakt kommt, oder
indem man die Metallschicht 19 zuvor in dem Harzfilm ausbildet,
aus dem das Verstärkungselement 13 hergestellt
wird, gefolgt von einem Beschneiden. Anschließend wird in dem Fall, wo ein
härtbares
Elastomer gewählt
wird, das Verstärkungselement 13 mit der
Metall schicht 19 in den Hohlraum eines Formwerkzeugs transferiert,
das zum Formen des härtbaren
Elastomers verwendet wird, und in dem Fall, wo ein thermoplastisches
Elastomer gewählt
wird, wird das Verstärkungselement 13 mit
der Metallschicht 19 in den Hohlraum eines Formwerkzeugs
transferiert, das zum Formen des thermoplastischen Elastomers verwendet
wird. Danach wird ein gummiartiger elastischer Körper, der das elastische Element 14 bildet, zum
Zweck des Formens in das Formwerkzeug gegossen. Auf diese Weise
wird das elastische Element 14 mittels der Metallschicht 19 integral
mit dem Verstärkungselement 13 geformt,
wodurch die Unterlage 12 entsteht.
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Des
Weiteren wird in einem anderen Verfahren zum Herstellen der Unterlage 22 mittels
Formen eines gummiartigen elastischen Körpers der Abschnitt des in 2 gezeigten
dickwandigen Abschnitts 18, wo das Verstärkungselement 13 eingebettet
werden soll, als eine Montagenut für das Verstärkungselement 13 in
Form einer nach oben hin öffnenden
Ausnehmung ausgebildet. Nachdem das entstandene Formteil aus dem
Formwerkzeug herausgenommen wurde, wird nun das Verstärkungselement 13,
an dem zuvor die Metallschicht 19 angebracht wurde, daran
angeklebt, wodurch die Unterlage 12 entsteht, an der das
Verstärkungselement 13 in eingebetteter
Weise angebracht ist. Weil dieses Herstellungsverfahren nicht die
Verwendung des Verstärkungselements 13 während des
Formungsprozesses des gummiartigen elastischen Körpers beinhaltet, ist es möglich, das
Verstärkungselement 13 unter
Verwendung eines Materials auszubilden, das aufgrund seiner schlechten
Wärmebeständigkeit
und seiner Anfälligkeit
für thermische
Verformung nicht zum Formen mittels eines Formwerkzeugs geeignet ist,
aber im Hinblick auf andere benötigte
Eigenschaften der Folientastatur 11 überragend ist, wie zum Beispiel
Steifigkeit, Widerstandsfähigkeit
und Transparenz.
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Jeder
Tastenknopf 3 wird schwimmend durch einen erhöhten Sockelabschnitt 12c gestützt, wobei
seine Unterseite relativ zu dem elastischen Element 14 schwimmt.
Der Sockelabschnitt 12c in Form eines Klebstoffs wird nicht über die
gesamte Oberfläche
des dünnwandigen
schwimmenden Abschnitts 17 aufgetragen, sondern wird teilweise
innerhalb seiner Fläche
aufgetragen, wo man ihn auszuhärten
lässt.
Indem man auf diese Weise eine Härtungsregion 12d (siehe 1)
des Sockelabschnitts 12c einstellt, die eine kleinere Oberfläche hat
als der dünnwandige
schwimmende Abschnitt 17, kann sich der schwimmende Abschnitt 17 in
der Region außerhalb
der Härtungsregion 12b elastisch
verformen, wodurch ein niederdrückendes
Verschieben der Tastenknöpfe 3 durch
Niederdrücken
ermöglicht
wird. Es ist darum nicht notwendig, auf der Oberseite des elastischen
Elements 14 Vorsprünge
auszubilden, um die Tastenknöpfe 3 daran
zu befestigen. Das Fehlen solcher Vorsprünge ermöglicht Verringerungen bei der
Dicke und dem Gewicht des elastischen Elements 14. Die
Dicke der Folientastatur 11 kann somit verringert werden.
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Die
Folientastatur 11 gemäß der ersten
Ausführungsform
kann hergestellt werden, indem man die Tastenknöpfe 3 mit Hilfe des
Klebstoffs, der als der Sockelabschnitt 12c dient, fest
mit der oben beschriebenen Unterlage 12 verbindet.
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Die
Folientastatur 11, die in der oben beschrieben Weise erhalten
wurde, hat das elastische Element 14 als seine Basis und
das gitterartige Verstärkungselement 13 mit
vertikalen und horizontalen Rahmen, das in die Oberfläche des
elastischen Elements 14 aus Hartharz eingebettet ist. Dieser
Aufbau macht die Unterlage 12 frei von Verziehen. Darum wird
selbst dann, wenn die Folientastatur 11 aufrecht gestellt
oder abgelegt wird und dabei das Gewicht der Tastenknöpfe 3 an
dem Verstärkungselement 13 trägt, das
Gesamtverziehen der Folientastatur 11 infolge der Steifigkeit
des Verstärkungselements 13 gemindert.
Es ist dadurch möglich,
Probleme wie einen Funktionsausfall infolge einer Positionsabweichung
zwischen den Drückern 15 und
den Kontaktschaltern 1e einer Leiterplatte 1d,
eine Verschlechterung des Bediengefühls infolge eines Unterschiedes beim
Drückhub
zwischen den Tastenknöpfen 3,
eine Verschlechterung der Designeigenschaften des Mobiltelefons 1, ein
Rutschen eines benachbarten der Tastenknöpfe 3 unter den anderen
und ein Verrücken des
elastischen Elements 14 von dem Verstärkungselement 13 zu
beseitigen. Des Weiteren kann in dem Fall der beleuchteten Folientastatur 11 eine
die Folientastatur 11 erhalten werden, die überragende
Designeigenschaften aufweist, indem man das Verstärkungselement 13 aus
einem hoch-transparenten Material herstellt, damit die metallische
Farbe der Metallschicht 19 während der lichtaussendefreien
Zeiträume
durch die Spalte zwischen den Tastenknöpfen 3 hindurch zu
sehen ist, wobei kein Licht während
des Lichtaussendens ungewollt vorbeistrahlen kann.
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Zweite Ausführungsform
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Die 5 bis 8 zeigen
eine Folientastatur 21 gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Folientastatur 21 stellt
eine Modifikation der ersten Ausführungsform dar. 5 ist
eine Außenansicht,
die eine Unterseite 22b einer Unterlage 22 zeigt.
Wie in 5 dargestellt, unterscheidet sich diese Ausführungsform
von der ersten Ausführungsform
dadurch, dass ein Verstärkungselement 23 aus
Hartharz an der Unterseite 22b der Unterlage 22 angeordnet
ist. Diese Ausführungsform ist
mit der ersten Ausführungsform
1 insofern identisch, als eine Metallschicht 29 an der
Grenzfläche zwischen
einem elastischen Element 24, das einen gummiartigen elastischen
Körper
bildet, und dem Verstärkungselement 23 ausgebildet
ist. Auch in dieser Ausführungsform
dient das Verstärkungselement 23 dem
Erhöhen
der Gesamtsteifigkeit der Folientastatur 21.
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Wie
in den 5 und 8 gezeigt, ist, um die beleuchtete
Folientastatur 12 bereitzustellen, ein Ausschnitt 23b,
der das Einführen
einer internen Lichtquelle ermöglicht,
in dem elastischen Element 24 an jeder Stelle ausgebildet,
wo Rahmenabschnitte 23a des Verstärkungselements 23 einander
kreuzen, das heißt,
an den Überschneidungspositionen
zwischen den vertikalen Rahmen und den horizontalen Rahmen des gitterartigen
Verstärkungselements 23. In
dieser Ausführungsform
befindet sich die Metallschicht 29 in Kontakt mit dem Verstärkungselement 23,
das an der Unterseite 22b der Unterlage 22 angeordnet
ist, wobei der Ausschnitt 23b das Verstärkungselement 23 und
die Metallschicht 29 durchdringt. Dementsprechend leuchtet
Licht, das von der in dem Ausschnitt 23b angeordneten internen
Lichtquelle ausgesendet wird, auch durch die Spalte zwischen den
Tastenknöpfen 3.
Des Weiteren wird Licht, das in die Unterlage 22 eintritt
und sich in Richtung der Unterseite 22b der Unterlage 22 ausbreitet,
gut durch die Metallschicht 29 reflektiert und effizient
innerhalb der Unterlage 22 geführt. Das Licht breitet sich
dann in Richtung einer Oberseite 22a der Unterlage 22 zum
Beleuchten aus. Infolge dessen kann eine hell erleuchtete Folientastatur 21 erhalten
werden, die eine Ausbreitung von Licht durch die gesamte Folientastatur 21 gestattet.
Des Weiteren wird dank der Metallschicht 29 statische Elektrizität von der
Folientastatur 21 abgeleitet, wodurch fehlerhafte Eingaben
oder Verschmutzung infolge eines solchen Erzeugens von statischer
Elektrizität
verhindert werden.
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Die
Folientastatur 21 der zweiten Ausführungsform kann mittels des
gleichen Materials und des gleichen Verfahrens wie im Fall der Folientastatur 11 der
ersten Ausführungsform
hergestellt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass bei der Herstellung
der Unterlage 21 die Positionierung zwischen dem Verstärkungselement 23 und
dem elastischen Element 24 vorteilhaft auf einfache Weise
bewirkt werden kann, indem man den Ausschnitt 23b auf einen
entsprechenden Vorsprung setzt, der innerhalb einer Form ausgebildet
ist und der Gestalt des Verstärkungselements 23 entspricht.
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Dritte Ausführungsform
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Die 9 und 10 zeigen
eine Folientastatur 31 gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Bei der Folientastatur 31 dieser
Ausführungsform
ist ein lichtreflektierendes hartes Element 30, das ein
Verstärkungselement 33 aus
Hartharz und eine Metallschicht 39 enthält, fest an der Rückseite
eines elastischen Elements 34 in einer solchen Weise angebracht,
dass schwimmende Abschnitte 37, die an dem elastischen
Element 34 ausgebildet sind, so unterteilt sind, dass ein
Stützabschnitt 34a gebildet
wird, wodurch die Tastenknöpfe 3 so
gestützt
werden, dass ein Verschieben der Tastenknöpfe 3 durch Niederdrücken ermöglicht wird. Des
Weiteren werden – im
Gegensatz zur ersten und zweiten Ausführungsform – vorher vorsprungartige Sockelabschnitte 32c an
der Oberseite des elastischen Elements 34 ausgebildet.
Dementsprechend dient in dieser Ausführungsform das Verstärkungselement 33 dem
Erhöhen
der Steifigkeit des Stützabschnitts 34a,
was wiederum die Gesamtsteifigkeit der Unterlage 32 erhöht, wodurch
es möglich
wird, ein Verziehen der Folientastatur 31 zuverlässig zu
mindern. Das Material, das für
die Folientastatur 11 der ersten Ausführungsform verwendet wird,
kann auch für
die Folientastatur 31 dieser Ausführungsform verwendet werden.
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Um
die Unterlage 32 wie oben beschrieben herzustellen, wird
das Verstärkungselement 33 mittels
Formen, wie zum Beispiel Spritzgießen, hergestellt, und das lichtreflektierende
Verstärkungselement 30 mit
der auf der Oberfläche
des Verstärkungselements 33 angeordneten
Metallschicht 39 erhält
man durch Ausbilden der Metallschicht 39 in dem Abschnitt
des Verstärkungselements 33,
der mit dem Stützabschnitt 34a in
Kontakt kommt, oder indem man die Metallschicht 39 vorher
in dem Harzfilm ausbildet, aus dem das Verstärkungselement 33 besteht, gefolgt
von einem Beschneiden. Anschließend
wird in dem Fall, wo ein härtbares
Elastomer gewählt
wird, das Verstärkungselement 33,
das die Metallschicht 39 aufweist, in den Hohlraum eines
Spritzgussformwerkzeugs, das zum Formen des härtbaren Elastomers verwendet
wird, transferiert, und in dem Fall, wo ein thermoplastisches Elastomer
gewählt
wird, wird das Verstärkungselement 33,
das die Metallschicht 39 aufweist, in den Hohlraum eines
Spritzgussformwerkzeugs, das zum Formen des thermoplastischen Elastomers
verwendet wird, transferiert. Danach wird ein gummiartiger elastischer
Körper,
der den schwimmenden Abschnitt 37 und das Stützelement 34a bildet,
in das Formwerkzeug gegossen. Auf diese Weise wird der Stützabschnitt 34a des
elastischen Elements 34 vermittels der Metallschicht 39 integral
mit dem Verstärkungselement 33 geformt,
wodurch die Unterlage 32 entsteht. Die Folientastatur 31 dieser Ausführungsform
kann erhalten werden, indem man die entsprechenden Tastenknöpfe 3 mit
einem Klebstoff 32e an die jeweiligen Sockelabschnitte 32c anklebt.
Des Weiteren kann in einem anderen Herstellungsverfahren das lichtreflektierende
Verstärkungselement 30,
das die Metallschicht 39 und das Verstärkungselement 33 aus
Hartharz enthält,
an der Rückseite
des elastischen Elements 34 mittels eines Klebstoffs angeklebt
werden.
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Vierte Ausführungsform
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11 zeigt
eine Folientastatur 41 gemäß einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Obgleich in der ersten und der zweiten
Ausführungsformen
das Verstärkungselement 13, 23 in dem
dickwandigen Abschnitt 18, 28 angeordnet ist, ist
es auch möglich,
wie bei der Folientastatur 41, die in 11 gezeigt
ist, ein Verstärkungselement 43 ohne
Ausbilden eines dickwandigen Abschnitts zwischen den benachbarten
Drückern 15 herzustellen. Die
Folientastatur 41 dieser Ausführungsform kann ebenfalls unter
Verwendung des gleichen Materials und mit dem gleichen Verfahren
wie im Fall der Folientastatur 11 der ersten Ausführungsform
hergestellt werden.
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Fünfte Ausführungsform
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12 zeigt
eine Folientastatur 51 gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. In der ersten Ausführungsform
ist die Metallschicht 19 an der Grenze zwischen dem Verstärkungselement 13 aus
Hartharz und dem elastischen Element 14 mit einem gummiartigen
elastischen Körper
angeordnet, und das lichtreflektierende Verstärkungselement 10 wird
durch das Verstärkungselement 13 aus
Hartharz und die Metallschicht 19 gebildet. In dieser Ausführungsform
jedoch besteht das Verstärkungselement 53 selbst
aus Metall, wodurch das lichtreflektierende Verstärkungselement 50 ohne Metallschicht
gebildet wird. Aus Sicht des Minderns eines Verziehens der Folientastatur 51 wird
vorzugsweise ein hoch-steifes Material für das Verstärkungselement 53 aus
Metall verwendet. Zu Beispielen für das Material, das für das Verstärkungselement 53 verwendet
werden kann, gehören
Edelstahl, Aluminium, Chrom, Gold, Silber, Kupfer, Nickel und Zinn.
Unter diesen sind Edelstahl, Aluminium, Gold, Kupfer und dergleichen
besonders bevorzugt, weil sie sich leicht zu einer dünnen Platte
verarbeiten lassen.
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Die
Dicke des Verstärkungselements 53 aus Metall
liegt vorzugsweise in einem Bereich von 50 μm bis 2.000 μm. Das hat folgende Gründe. Und
zwar bietet eine Dicke von weniger als 50 μm nur geringe Steifigkeit, was
es schwierig macht, einem Verziehen der Folientastatur entgegenzuwirken.
Weil der Dicke einer Unterlage 54 als Ganzes Grenzen gesetzt
sind, folgt – wenn
das Verstärkungselement 53 eine
Dicke hat, die 2.000 μm übersteigt – daraus
nur, dass die Dicke des elastischen Elements 54 relativ
zu dem Verstärkungselement 53 verringert
werden muss; das elastische Element 54 wird somit zu dünn, wodurch
es unmöglich
wird, Licht, das von einer Lichtquelle ausgesandt wird, effizient
zu führen.
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Modifizierungen
von Ausführungsformen
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Im
Folgenden werden Modifizierungen der jeweiligen Ausführungsformen
beschrieben. Zusätzlich
zu der Anordnung, die in der fünften
Ausführungsform
beschrieben ist, kann ein Aufbau mit dem Verstärkungselement 53 aus
Metall erreicht werden, indem man ein Verstärkungselement aus Metall anstelle
des Verstärkungselements 23, 33, 43 und
der Metallschicht 29, 39, 49 in der zweiten,
dritten und vierten Ausführungsform
verwendet.
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In
jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen kann ein Thermoplastharz,
ein Duroplastharz oder ein gummiartiger elastischer Körper wie
zum Beispiel Silikonkautschuk oder ein thermoplastisches Elastomer
als das Material der Tastenknöpfe 3 verwendet
werden. Des Weiteren haben die Unterlagen 12, 22, 32, 42 und 52 eine
hohe Steifigkeit, so dass es auch möglich ist, ein metallisches Material
mit einem hohen Gewicht zu verwenden. Des Weiteren kann ein Anzeigeabschnitt
zum Anzeigen von Buchstaben, Zahlen, Symbolen und dergleichen mit
Tinte, Plattierung oder dergleichen auf jedem Tastenknopf 3 ausgebildet
sein. Des Weiteren können
die Tastenknöpfe 3 als
beleuchtete Tastenknöpfe
mit ausgeschnittenen Buchstaben oder mit Buchstaben aufgebaut sein.
Des Weiteren kann die dreidimensionale Konfiguration der Tastenknöpfe 3 von
derjenigen, die im vorliegenden Text beispielhaft veranschaulicht
ist, geändert
werden.
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Obgleich
in den obigen Ausführungsformen der
schwimmende Abschnitt 17, 27, 37, 47, 57 in
der Draufsicht eine rechteckige Gestalt hat, kann er auch eine kreisrunde
oder elliptische Gestalt oder eine beliebige andere derartige polygonale
Gestalt haben. Des Weiteren kann die Gesamtkonfiguration der Unterlage 12, 22, 32, 42, 52 zum
Beispiel eine solche sein, wie man sie durch Kombinieren der Konfigurationen
jeweiliger Komponenten erhält,
die in den obigen Ausführungsformen
beschrieben wurden. Zum Beispiel kann das elastische Element einer
Konfiguration, bei welcher der Sockelabschnitt auf der Oberseite
angeordnet ist und die in der dritten Ausführungsform beschrieben ist,
in der ersten Ausführungsform
verwendet werden. Des Weiteren kann die Gesamtkonfiguration der
Unterlage 12 gegenüber
jenen der obigen Ausführungsformen
verändert
werden.
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Obgleich
die obige Beschreibung auf das Beispiel des Verstärkungselements 13, 23, 33, 43, 53 gerichtet
ist, das aus einem einzigen Formteil besteht, das der Konfiguration
der Rahmenabschnitte 13a, 23a, 33a, 43a, 53a des
Verstärkungselements 13, 23, 33, 43, 53 entspricht,
kann das Verstärkungselement
des Weiteren in mehrere Formteile unterteilt sein. Es ist anzumerken,
dass jedes der in dieser Weise unterteilten Formteile vorzugsweise
zu wenigstens einem äußeren Randabschnitt 14b, 24b, 34b, 44b, 54b der
Unterlage durchgängig
ist. Das liegt daran, dass, wenn ein Verstärkungselement vorhanden ist,
das von dem äußeren Randabschnitt 14b, 24b, 34b, 44b, 54b abgeschnitten
ist und nur in dem mittigen Abschnitt der Unterlage 12, 22, 32, 42, 52 vorhanden
ist, es schwierig ist, ein solches Verstärkungselement zu stützen.
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Die
Stelle, an der das Verstärkungselement 13, 23, 33, 43, 53 in
der Unterlage 12, 22, 32, 42, 52 auszubilden
ist, kann nach Bedarf entsprechend dem Layout der Tastenknöpfe 3 verändert werden.
Kurz gesagt, wird das Verstärkungselement
vorzugsweise dort zur Verstärkung
vorgesehen, wo es wenigstens zwei Tastenknöpfe gibt, die in einem schmalen
Abstand nebeneinander liegen. Darum ist das Verstärkungselement
vorzugsweise zwischen wenigstens zwei benachbarten schwimmenden
Abschnitten 17, 27, 37, 47, 57,
mit denen die Tastenknöpfe 3 fest
verbunden sind, angeordnet.
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Obgleich
die Folientastatur 11, 21, 31, 41, 51,
die in dem Mobiltelefon 1 verwendet werden soll, in den
obigen Ausführungsformen
beispielhaft veranschaulicht wurde, kann die Folientastatur auch
in anderen Geräten
verwendet werden, wie zum Beispiel einem PDA und einer Fernbedienung.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird nun anhand von Beispielen beschrieben.
Allerdings darf die vorliegende Erfindung nicht auf die folgenden
Beispiele beschränkt
werden.
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Beispiel 1
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Beispiel
1 der vorliegenden Erfindung betrifft die Folientastatur (11),
die in der ersten Ausführungsform
beschrieben ist, und hat den Aufbau, der in den 1 bis 4 gezeigt
ist. Die Folientastatur (11) wurde unter Verwendung eines
schwarzen Polyethylenterephthalatfilms mit einer Dicke von 0,1 mm
als das Verstärkungselement
(13), eines Silikonkautschuks als das elastische Element
(14), einer aufgedampften Aluminiumschicht mit einer Durchlässigkeit für sichtbares
Licht von 1% und ei ner Dicke von 80 mm als die Metallschicht (19),
eines Polycarbonatharzes als der Tastenknopf (3) und eines
UV-härtenden
Klebstoffs für
eine Adhäsion
zwischen dem Tastenknopf (3) und der Unterlage (12)
hergestellt. Die auf diese Weise erhaltene Folientastatur (11)
wies insgesamt kein Verziehen auf und war beständig gegen das Erzeugen von
statischer Elektrizität.
Wenn die erhaltene Folientastatur (11) des Weiteren als eine
beleuchtete Folientastatur implementiert wurde, so entwich kein
Licht durch die Spalte zwischen den Tastenknöpfen (3), während eine
gleichmäßige Ausbreitung
von Licht durch die Tastenknöpfe
(3) möglich war.
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Beispiel 2
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Beispiel
2 der vorliegenden Erfindung betrifft die Folientastatur (21),
die in der zweiten Ausführungsform
beschrieben wurde, und hat den Aufbau, der in den 5 bis 8 gezeigt
ist. Die Folientastatur wurde unter Verwendung eines farblosen Polycarbonatharzfilms
von 0,1 mm Dicke als das Verstärkungselement
(23), eines thermoplastischen Elastomers auf Urethanbasis
als das elastische Element (24), einer aufgedampften Silberschicht
von 10 nm Dicke als die Metallschicht (29), eines Polycarbonatharzes
als der Tastenknopf (3) und eines Sofortklebstoffs für eine Adhäsion zwischen
dem Tastenknopf (3) und der Unterlage (22) und
durch Erzeugen einer Harzschicht aus einer farblosen, transparenten
Farbe auf Urethanbasis zwischen dem Verstärkungselement (23)
und der Metallschicht (29) hergestellt. Die auf diese Weise
erhaltene Folientastatur wies insgesamt kein Verziehen auf und war
beständig
gegen das Erzeugen von statischer Elektrizität. Wenn die erhaltene Folientastatur
(21) des Weiteren als eine beleuchtete Folientastatur implementiert
wurde, so war es eine hell erleuchtete Folientastatur, die eine gleichmäßige Ausbreitung
von Licht über
die gesamte Oberfläche
der Folientastatur (21) gestattete.
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Beispiel 3
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Beispiel
3 der vorliegenden Erfindung betrifft die Folientastatur (11),
die in der ersten Ausführungsform
beschrieben wurde, und hat den Aufbau, der in den 1 bis 4 gezeigt
ist. 12 zeigt die Folientastatur (51) gemäß Beispiel
3. Die Folientastatur (51) wurde unter Verwendung einer
Edelstahlfolie von 0,1 mm Dicke als das Verstärkungselement (53), eines
Silikonkautschuks als das elastische Element (54), eines
Polycarbonatharzes als der Tastenknopf (3) und eines UV-härtenden
Klebstoffs für
eine Adhäsion
zwischen dem Tastenknopf (3) und der Unterlage (52)
hergestellt. Die auf diese Weise erhaltene Folientastatur (51)
wies insgesamt kein Verziehen auf und war beständig gegen das Erzeugen von
statischer Elektrizität.
Wenn die erhaltene Folientastatur (51) des Weiteren als
eine beleuchtete Folientastatur implementiert war, so trat kein
Licht ungewollt durch die Spalte zwischen den Tastenknöpfen (3)
aus, während
eine gleichmäßige Ausbreitung
von Licht durch die Tastenknöpfe
(3) ermöglicht
wurde.