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DE10329679A1 - Biegunssteuermechanismus für ein Endoskop - Google Patents

Biegunssteuermechanismus für ein Endoskop Download PDF

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Publication number
DE10329679A1
DE10329679A1 DE10329679A DE10329679A DE10329679A1 DE 10329679 A1 DE10329679 A1 DE 10329679A1 DE 10329679 A DE10329679 A DE 10329679A DE 10329679 A DE10329679 A DE 10329679A DE 10329679 A1 DE10329679 A1 DE 10329679A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
drive wire
bend
section
guide part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10329679A
Other languages
English (en)
Inventor
Kazuhiko Hino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujinon Corp
Original Assignee
Fuji Photo Optical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Optical Co Ltd filed Critical Fuji Photo Optical Co Ltd
Publication of DE10329679A1 publication Critical patent/DE10329679A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/24Instruments or systems for viewing the inside of hollow bodies, e.g. fibrescopes
    • G02B23/2476Non-optical details, e.g. housings, mountings, supports
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/005Flexible endoscopes
    • A61B1/0051Flexible endoscopes with controlled bending of insertion part
    • A61B1/0052Constructional details of control elements, e.g. handles

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Biegungssteuermechanismus für ein Endoskop mit einem Biegeabschnitt, der in einem Einführabschnitt des Endoskops vorgesehen ist; einen Biegedraht, der sich aus dem Biegeabschnitt erstreckt, um den Biegeabschnitt zu steuern; eine Scheibe, die betriebsmäßig in Verbindung steht mit einem Biegungssteuerhebel über den Schaftabschnitt der Scheibe, wobei der Biegungssteuerhebel in dem Steuerabschnitt des Endoskops vorgesehen ist; eine Antriebsdraht-Aufwindnut, die spiralförmig auf der äußeren Umfangsfläche der Scheibe, wie auch in Umfangsrichtung der Scheibe, ausgebildet ist; einen Antriebsdraht, der um die Antriebsdraht-Aufwindnut der Scheibe gewunden ist; ein Verbindungsteil, das den Antriebsdraht mit dem Biegedraht verbindet und ein Führungsteil, das in dem Steuerabschnitt vorgesehen ist und ein darauf verschiebbares Verbindungsteil hat, wobei in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht um die Scheibe gewunden ist, eine relative Position zwischen der Scheibe und dem Führungsteil derart bestimmt ist, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils ist. Durch Ausgestaltung obigen Biegungssteuermechanismus besteht keine Notwendigkeit für eine zusätzliche Verwendung einer Kraft zum Aufwinden des um die Scheibe gewundenen Antriebsdrahtes durch Verwendung des Biegungssteuerhebels und es wird möglich, den Biegeabschnitt mit geringerer Kraft zu steuern. Dadurch wird die Steuerbarkeit des ...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Endoskop zum medizinischen Gebrauch und insbesondere einen Biegungssteuermechanismus, der in dem Endoskop eingebaut ist.
  • Im allgemeinen besteht ein Endoskop aus zwei Hauptteilen, von denen einer ein Steuerabschnitt und der andere ein flexibler Einführabschnitt ist, der mit dem Steuerabschnitt verbunden ist und in den Körperhohlraum eingeführt wird. Der Einführabschnitt umfaßt einen flexiblen weichen Abschnitt, der mit dem Steuerabschnitt verbunden ist, einen verbiegungsfreien Biegeabschnitt, der mit dem weichen Abschnitt an dessen Spitze verbunden ist, sowie einen harten vordersten distalen Endabschnitt, der ein Objektivfenster (Linse) und andere beinhaltet und mit der Spitze des Biegeabschnitts verbunden ist.
  • Das Endoskop ist mit einem Biegungssteuermechanismus zum Steuern des Biegens des Biegeabschnitts versehen. Dieser Biegungssteuermechanismus beinhaltet einen Biegungssteuerhebel, eine Scheibe, deren Drehbewegung von dem Steuerhebel gesteuert wird, sowie einen um die Scheibe gewundenen Antriebsdraht. Dabei sind Hebel, Scheibe und Antriebsdraht im Inneren des Steuerabschnitts des Endoskops vorgesehen. Der Antriebsdraht ist mit den Biegedrähten über ein Verbindungsteil verbunden und wirkt als Steuerdraht zur Steuerung des Biegeabschnitts.
  • Obige Scheibe beinhaltet zwei angrenzende, unabhängige Nuten, die jeweils einen unabhängigen Antriebsdraht aufwinden können (wird im folgenden als "Antriebsdraht-Aufwindnut" bezeichnet). Werden diese beiden Antriebsdrähte um diese Antriebsdraht-Aufwindnuten gewunden, und zwar jeweils einer in entgegengesetzter Rufwindrichtung zum anderen und wird dann die Scheibe in eine Richtung gedreht, so wird einer der beiden sich aus der Scheibe erstreckenden Antriebsdrähte aufgenommen oder aufgewunden, während der andere von der Scheibe abgegeben oder von dieser abgewunden wird. Demgemäß werden zwei Steuerdrähte, die mit Antriebsdrähten verbunden sind, derart gesteuert, daß sich einer vorwärtsbewegt und der andere zurückzieht, wodurch die Biegungssteuerung des Biegeabschnitts durchführbar wird.
  • Um jedoch beim Endoskop die Beobachtungsmöglichkeiten zu verbessern, insbesondere um den durch das Endoskop beobachtbaren Bereich zu vergrößern, ist es wünschenswert, einen Biegungswinkel des Biegeabschnitts so groß wie möglich zu machen. Um obigem gewünschten Erfordernis beizukommen, ist es für den Antriebsdraht notwendig, eine große Drahtziehlänge zu haben.
  • Um die Drahtziehlänge größer zu gestalten, wird nach dem Stand der Technik ein Endoskop vorgeschlagen, bei dem der Aufwinddurchmesser der Scheibe, um die der Antriebsdraht gewunden wird, erhöht wird. Wird jedoch der Aufwinddurchmesser der Scheibe groß gestaltet, so wird das Drehmoment der Scheibe groß, was insofern eine Unannehmlichkeit bewirkt, als der Biegungssteuerhebel eine große Kraft zu seiner Steuerung erforderlich macht.
  • Um das Drehmoment der Scheibe zu reduzieren, gibt es andererseits ein Endoskop nach dem Stand der Technik, bei welchem die Größe der Scheibe durch Verkürzen ihres Aufwinddurchmessers verkleinert wird. Im Falle einer derartig kleinen Scheibe jedoch, bei der der Aufwinddurchmesser der Scheibe kürzer gestaltet wird, muß der Biegungssteuerhebel viel mehr gedreht werden, um den gleichen Biegungswinkel zu erzielen, wie dieser erzielbar ist mit Hilfe der großen Scheibe. Aufgrund dessen ist die Steuerbarkeit des Biegeabschnitts reduziert.
  • Des weiteren gilt für eine Scheibe, deren Aufwinddurchmesser kleiner gemacht wurde: Je mehr der Versuch unternommen wird, die Antriebsdrahtziellänge groß zu gestalten, desto mehr überschüssiger Antriebsdraht muß um die Antriebsdraht-Aufwindnut, beispielsweise um zwei Umdrehungen oder mehr, gewunden werden. Aufgrund dessen wird das Drehmoment der Scheibe allmählich größer entsprechend der Aufwindzahl des Antriebsdrahts, wobei die Biegungssteuerung bei gleichförmigem Drehmoment unmöglich wird. Da die überlappenden Antriebsdrähte, deren Überlappung bewirkt wird durch doppeltes oder mehrfaches Aufwickeln der Antriebsdrähte, einander stören, beispielsweise, indem sie aneinander reiben, wird auf diese Weise die Lebensdauer des Antriebsdrahts reduziert.
  • Ziel der Erfindung ist es, einen Biegungssteuermechanismus für ein Endoskop nach dem Stand der Technik vorzusehen, der leicht steuerbar ist und mit dessen Hilfe die Lebensdauer des um die Scheibe gewundenen Antriebsdrahts verbessert wird und mit dessen Hilfe der Biegeabschnitt mit geringerer Kraft gesteuert werden kann.
  • Dieses Ziel wird durch einen Biegungssteuermechanismus mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.
  • Mit anderen Worten, zeichnet sich der erfindungsgemäße Biegungssteuermechanismus für ein Endoskop aus durch: einen Biegeabschnitt, der in einem Einfuhrabschnitt des Endoskops angeordnet ist; einen Biegedraht, der sich aus dem Biegeabschnitt erstreckt, um den Biegeabschnitt zu steuern; eine Scheibe, die mit einem Biegungssteuerhebel über den Schaftabschnitt der Scheibe verbunden ist, wobei die Biegungssteuerhebel in dem Steuerabschnitt des Endoskops vorgesehen ist; eine Antriebsdraht-Aufwindnut, die spiralförmig auf der äußeren Umfangsfläche der Scheibe, wie auch in Umfangsrichtung der Scheibe, ausgebildet ist; einen Antriebsdraht, der um die Antriebsdraht-Aufwindnut der Scheibe gewunden ist; ein Verbindungsteil, das den Antriebsdraht mit dem Biegedraht verbindet; und ein Führungsteil, das in dem Steuerabschnitt vorgesehen ist und ein verschiebbar daran montiertes Verbindungsteil beinhaltet, wobei in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht um die Scheibe gewunden ist, eine relative Position zwischen der Scheibe und dem Führungsteil derart bestimmt wird, daß die Verlaufs- bzw. Erstreckungsrichtung des Antriebsdraht im wesentlichen parallel zu der Führungsoberfläche des Führungsteils ist.
  • Erfindungsgemäß besteht in dem Zustand, in dem der auf den Antriebsdraht ausgeübte Zug maximal ist bei Durchführung der Biegeabschnittsteuerung (wobei der Antriebsdraht um die mit dem Biegesteuerhebel verbundene Scheibe gewunden ist), da die Erstreckungsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zur Führungsoberfläche des den Antriebsdraht führenden Führungsteils verläuft, kein Erfordernis für die Verwendung einer zusätzlichen Kraft zum Rufwinden des um die Scheibe gewundenen Antriebsdrahts durch Verwendung des Biegungssteuerhebels. Folglich kann der Biegeabschnitt mit geringer Kraft gesteuert werden, wodurch die Steuerbarkeit des Endoskops verbessert wird.
  • Des weiteren wird es in dem Zustand, in dem der auf den Antriebsdraht ausgeübte Zug (wobei hier ebenfalls der Antriebsdraht um die Scheibe gewunden ist) maximiert ist, während die Biegeabschnittsteuerung durchgeführt wird, da der Antriebsdraht im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils ist, möglich, einen Verbrauch oder Abrieb des Antriebsdrahts zu verhindern bzw. zumindest zu reduzieren. Dieser Abrieb des Führungsdrahts wird bewirkt durch die reibende Bewegung zwischen Antriebsdraht und Wandfläche der Antriebsdraht-Aufwindnut, die stattfindet, wenn der Antriebsdraht um die Scheibe gewunden wird. Folglich wird die Lebensdauer des um die Scheibe des Biegungssteuermechanismus gewundenen Antriebsdrahts verbessert. Hierdurch kann insgesamt die Lebensdauer des Antriebsdrahts verbessert werden.
  • In dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht um die Scheibe gewunden ist, kann die Richtung der Spiraldrehung der Antriebsdraht-Aufwindnut eine derartige spiralförmige Drehrichtung sein, daß die Erstreckungsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zur Führungsoberfläche des Führungsteils wird. Da die Position in axialer Richtung des sich aus der Scheibe erstreckenden Antriebsdrahts geändert werden kann durch Ändern der Richtung der Spiraldrehung der Antriebsdraht-Aufwindnut, wird es so möglich, die Erstreckungsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zur Führungsoberfläche des Führungsteils zu machen. Daher besteht keine Notwendigkeit für das Führungsteil, seine Anordnungsstellung zu ändern, und es ist ausreichend, lediglich die Richtung der Spiraldrehung der Antriebsdraht-Aufwindnut zu ändern.
  • Des weiteren kann in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht um die Scheibe gewunden ist, das Führungsteil in einer derartigen Position angeordnet werden, daß die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zu der Führungsoberfläche des Führungsteils wird. Da die Position des angeordneten Führungsteils so gewählt werden kann, daß sie der Position in axialer Richtung des aus der Scheibe verlaufenden Antriebsdrahts entspricht, ist es möglich, den Antriebsdraht und das Führungsteil derart anzuordnen, daß die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zu der Führungsfläche des Führungsteils ist. Daher besteht keine Notwendigkeit dafür, daß die Antriebsdrahtaufwindnut ihre Spiraldrehrichtung ändert und es reicht für das Führungsteil aus, lediglich seine Position der Anordnung zu ändern.
  • Noch weiter kann ein Scheibenversatzmechanismus vorgesehen sein, der die Scheibe in ihrer axialen Richtung versetzt, derart, daß die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zu der Führungsoberfläche des Führungsteils wird, und zwar in Übereinstimmung mit der Höhe in axialer Richtung der Scheibe des um die Scheibe gewickelten Führungsdrahts. Da dieser Scheibenversatzmechanismus ermöglicht, einen Zustand herzustellen, bei dem der Antriebsdraht und die Führungsfläche des Führungsteils immer im wesentlichen parallel zueinander verlaufen, besteht keine Notwendigkeit für eine Verwendung einer übermäßigen bzw. zusätzlichen Kraft zum Aufwinden des Antriebsdrahts auf die Scheibe unter Verwendung des Biegungssteuerhebels; zudem kann der Biegeabschnitt mit kleinerer Kraft gesteuert werden. Auch wird es möglich, wirkungsvoll den Verbrauch oder Abrieb des Antriebsdrahts zu verhindern bzw. zu reduzieren, der durch die reibende Bewegung zwischen Antriebsdraht und Wandfläche der Antriebsdraht-Aufwindnut bewirkt wird.
  • Des weiteren kann der Scheibenversatzmechanismus mit einer an dem Schaftabschnitt der Scheibe ausgebildeten Nockenbahn bzw. Kurvenbahn versehen sein, wie aber auch einem Kurvenzapfen an dem Trägerteil für die Scheibe zum Tragen der Scheibe, um mit der Nockenbahn zusammenzupassen. Auch kann der Scheibenversatzmechanismus mit einer Kurve versehen sein, die an dem Scheibentragteil zum Tragen der Scheibe ausgebildet ist, wie auch einem Nockenstift, der an dem Schaftabschnitt der Scheibe ausgebildet ist, um mit der Kurvenscheibe zusammenzupassen.
  • Die Erfindung wird nun detailliert beschrieben anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. In der folgenden Beschreibung sowie der Zeichnung werden Bestandteile bzw. Teile mit gleicher Funktion oder gleichem Aufbau mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Gesamtaufbaus eines Endoskops gemäß dem ersten- Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 2 eine Schnittansicht des Umfangsabschnitts eines Biegungssteuerhebels in dem Steuerabschnitt des Endoskops gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 3 eine explosionsartige perspektivische Ansicht in Darstellung einer Scheibe und eines Tragteils der Scheibe in dem Steuerabschnitt des Endoskops;
  • 4 eine perspektivische Ansicht in Darstellung des gesamten Aufbaus der Scheibe und des Tragteils der Scheibe gemäß 3;
  • 5A und 5B Abbildungen der in einem Endoskop nach dem Stand der Technik verwendeten Scheibe, wobei 5A eine Außenansicht der Scheibe und 5B eine seitliche Schnittansicht der Scheibe, wiedergibt;
  • 6A, 6B Diagramme, die schematisch den Aufbau und den Betrieb des Biegungssteuermechanismus des Endoskops nach dem Stand der Technik darstellen;
  • 7A eine Darstellung, welche das äußere Erscheinungsbild der Scheibe gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt und 7B eine seitliche Schnittansicht der Scheibe gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 8A und 8B Diagramme, die schematisch den Aufbau und den Betrieb des Biegungssteuermechanismus des Endoskops gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen;
  • 9A und 9B Diagramme, die schematisch den Aufbau und den Betrieb des Biegungssteuermechanismus des Endoskops gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen;
  • 10A und 10B Diagramme, die schematisch den Aufbau und den Betrieb des Biegungssteuermechanismus des Endoskops gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen; und
  • 11A und 11B Diagramme, die schematisch den Aufbau und den Betrieb des Biegungssteuermechanismus des Endoskops gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen.
  • Es folgt die Erläuterung der Erfindung und deren weiteren Vorteile anhand der Zeichnungen nach Aufbau und ggf. auch nach Wirkungsweise der dargestellten Erfindung.
  • Ein Endoskop gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 1 beschrieben. Wie in dieser 1 gezeigt, besteht ein Endoskop 100 aus zwei Hauptteilen, von denen einer ein Steuerabschnitt 102 und der andere ein flexibler Einführabschnitt 104 ist, der mit dem Steuerabschnitt 102 verbunden und in den Körperhohlraum einführbar ist. Der Einführabschnitt 104 umfaßt einen flexiblen weichen Abschnitt 106, der mit dem Steuerabschnitt 102 verbunden ist, sowie einen Biegeabschnitt 108, der vorzugsweise biegefrei und mit dem Ende des weichen Abschnitts 106 verbunden ist. Ein distaler Endabschnitt 110 mit harter Spitze ist mit der Spitze des Biegeabschnitts 108 verbunden und mit einem Objektivfenster (Linse) versehen.
  • In dem Steuerabschnitt 102 des Endoskops 100 ist ein Biegungssteuermechanismus vorgesehen. Dieser dient der Steuerung der Biegung des obigen Biegeabschnitts 108. Dieser Biegungssteuermechanismus besteht aus einem Biegungssteuerhebel 112, einer Scheibe bzw. Rolle 114, die durch den Biegungssteuerhebel 112 gedreht wird, sowie ein Paar Antriebsdrähte 116a, 116b, die um die Scheibe 114 gewunden sind, wobei alle zuvor aufgeführten Teile in dem Steuerabschnitt 102 des Endoskops 100 vorgesehen sind. Antriebsdrähte 116a, 116b sind mit den Biegedrähten 120a, 120b über Verbindungsteile 118a, 118b verbunden, die verschiebbar auf Führungsteilen 130a, 130b montiert sind, die in dem Steuerabschnitt 102 vorgesehen sind. Folglich haben die Antriebsdrähte 116a, 116b die Wirkung von Steuerdrähten 122a, 122b für den Biegeabschnitt 108.
  • 2 ist eine vertikale Schnittansicht in schematischer Darstellung des Zustands einer Verbindung zwischen dem Biegungssteuerhebel 112 und der Scheibe 114, die beide in dem Steuerabschnitt 102 vorgesehen sind.
  • 3 ist eine explosionsartige, perspektivische Ansicht in Darstellung der Scheibe 114 und eines Trageteils 124 der Scheibe 114, während 4 eine perspektivische Ansicht in Darstellung eines gesamten Aufbaus der Scheibe 114 und des Trageteils 124 der in 3 gezeigten Scheibe 114 ist. Hier bedeutet der Ausdruck "Biegungssteuerhebel 112" einen Biegungssteuerhebel 112a für eine Rechts-/Links (RL) Biegungssteuerung (bezeichnet im folgenden als "RL-Biegungssteuerhebel 112a") und ein Biegungssteuerhebel 112b für eine Auf-/Ab (AA)-Steuerung (bezeichnet im folgenden als "AA-Biegungssteuerhebel 112b"). Auch gibt ein Ausdruck "Scheibe 114" eine Scheibe 114a für eine RL-Steuerung (wird hier im folgenden als "RL-Steuerscheibe 114a" bezeichnet) und eine Scheibe 114b zur A/A-Steuerung (wird hier im folgenden als "A-A-Scheibensteuerung 114b" bezeichnet) an. Des weiteren gibt ein Ausdruck "Schaftabschnitt 115 der Scheibe" einen Schaftabschnitt 115a der Scheibe für eine RL-Steuerung (wird hier im folgenden als "RL-Steuerscheibe 115a" bezeichnet) und einen Schaftabschnitt 115b für die Scheibe zur AA-Steuerung (wird hier im folgenden als "AA-Steuerscheiben-Schaftabschnitt 115b" bezeichnet) an. Des weiteren gibt ein Ausdruck "Trageelement 124 für Scheibe" ein Scheibentragelement 124a zur RL-Steuerung (wird hier im folgenden als "RL-Scheibentrageteil 124a" bezeichnet) und ein Trageelement 124b für Scheiben zur AA-Steuerung (wird hier im folgenden als "AA-Scheibentrageteil 124b" bezeichnet) an.
  • Wie in 3 gezeigt, ist eine Platte 125 zum Fixieren eines Schaftes (wird im folgenden als "Schaftfixierplatte 125" bezeichnet), im Inneren des obigen Steuerabschnitts 102 angeordnet und ist unbewegbar mit Hilfe von Schrauben oder ähnlichem mit einem fixierten bzw. festen Schaft 126 versehen. Ebenfalls ist ein ringförmiges Scheibentrageteil 127 mit Hilfe von Schrauben oder ähnlichem fest an der Schaftfixierplatte 125 angebracht und die RL-Steuerscheibe 114a wird entlang des fixierten Schafts 126 eingeführt, um im Inneren des ringförmigen Scheibentrageteils 127 aufgenommen zu werden.
  • Das RL-Steuerscheibentrageteil 124a wird entlang des Schaftabschnitts 115a der RL-Steuerscheibe 114a eingeführt, während die AA-Steuerscheibe 114b entlang des RL-Steuerscheibentrageteils 124a eingeführt wird. Das AA-Scheibentrageteil 124b wird entlang des Schaftabschnitts 115b der AA-Steuerscheibe 114b eingeführt. Das AA-Steuerscheibentrageteil 124b wird mit Hilfe von Schrauben oder ähnlichem über das RL-Steuerscheibentrageteil 124a und das ringförmige Scheibentrageteil 127b an der Schaftfixierplatte 125 fixiert.
  • Antriebsdrähte 116a, 116b sind um die RL-Steuerscheibe 114a gewunden, während Antriebsdrähte 116c, 116d um die AA-Steuerscheibe 114b gewunden sind.
  • Des weiteren sind die Antriebsdrähte 116a, 116b, 116c und 116d jeweils mit Biegedrähten 120a, 120b, 120c und 120d über Verbindungsteile 118a, 118b, 118c und 118d verbunden, die verschiebbar auf einem Führungsteil angeordnet sind, wie dies in 8 gezeigt ist. Das Führungsteil 30 ist im Inneren des Steuerabschnitts 102 angeordnet.
  • Wie in 2 gezeigt, ist der Schaftabschnitt 115a der RL-Steuerscheibe 114a mit dem RL-Biegungssteuerhebel 112a verbunden, während der Schaftabschnitt der AA-Steuerscheibe 114b mit dem AA-Biegungssteuerhebel 112b verbunden ist. Wird der Biegungssteuerhebel 112 gedreht, so wird bei oben beschriebenem Aufbau die Scheibe 114 über den Scheibenwellenabschnitt 115 gedreht. Daher wird die Scheibe 114 um einen Winkel gedreht, der dem Winkel der Drehung des Biegungssteuerhebels 112 entspricht. Wird beispielsweise der RL-Biegungssteuerhebel 112a gedreht, so wird der Scheibenwellenabschnitt 115a gedreht und dann wird die RL-Steuerscheibe 114a um einen Winkel gedreht, der dem Drehwinkel des Biegungssteuerhebels 112a entspricht. Auf diese Weise kann sich der Steuerdraht 122 zurück und vor bewegen, wodurch sich der Biegeabschnitt 108 in Richtung nach rechts oder links bewegen kann.
  • Als nächstes wird die Scheibe des Biegungssteuermechanismus gemäß der Erfindung detailliert beschrieben. Insbesondere erfolgt die detaillierte Beschreibung in Bezug auf die konkrete Ausgestaltung der Scheibe, wie auch die positionsmäßige Beziehung zwischen der Scheibe und einem Führungsteil. Zunächst wird hierzu die Scheibe 114 des Biegungssteuermechanismus gemäß der Erfindung mit einer Scheibe nach dem Stand der Technik unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, verglichen. 5A und 5B zeigen die Ausgestaltung einer Scheibe 10 nach dem Stand der Technik und 6A und 6B zeigen die positionsmäßige Beziehung zwischen der Scheibe 10 und dem Führungsteil 20 nach dem Stand der Technik. Da die RL-Steuerscheibe und die AA-Steuerscheibe im wesentlichen den gleichen Aufbau haben, gilt, daß der RL-Steuerscheibenschaftabschnitt und der AA-Steuerscheibenschaftabschnitt ebenfalls hier im wesentlichen den gleichen Aufbau haben. Daher werden beide Scheiben und beide Scheibenschaftabschnitte in der folgenden Beschreibung kollektiv als Scheibe 10 und als Scheibenschaftabschnitt 9 bezeichnet.
  • Wie in den 5A und 5B gezeigt, ist die Scheibe an einem Endabschnitt des Scheibenschaftabschnitts 9 vorgesehen. Eine Nut 12, um die ein Antriebsdraht 14 gewunden ist (wird im folgenden als "Antriebsdraht-Aufwindnut" bezeichnet) ist an der Umfangsoberfläche der Scheibe 10 ausgebildet. Wie in 5A gezeigt, ist die Antriebsdraht-Aufwindnut 12 in Form einer Spirale ausgebildet, die durchgehend in Umfangsrichtung der Scheibe 10 verläuft. Die Antriebsdraht-Aufwindnut 12 ist derart ausgebildet, daß mehrere Stufennuten in axialer Richtung des Schaftabschnitts 9 von der Endfläche der Scheibe 10 in Richtung des Scheibenschaftabschnitts 9 ausgebildet sind. Der Endabschnitt eines Antriebsdrahts ist fest verbunden mit dem einen Endabschnitt der Antriebsdraht-Aufwindnut 12, während der Endabschnitt des anderen Antriebsdrahts fest mit dem anderen Endabschnitt der Antriebsdrahtnut 12 verbunden ist.
  • 6A und 6B zeigen einen Zustand, der erzielt ist, wenn der Antriebsdraht 14 um die Antriebsdraht-Aufwindnut 12, wie oben beschrieben, aufgewunden wird. In diesen Figuren ist jedoch lediglich ein Antriebsdraht gezeigt und auf den anderen ist verzichtet worden.
  • Der aus der Scheibe 10 heraus sich erstreckende Antriebsdraht 14 ist mit einem Biegedraht 16 über ein Verbindungsteil 18 verbunden, das verschiebbar auf einem Führungsteil 20 montiert ist. Falls die Scheibe 10 wie obige in eine Richtung gedreht wird, so wird folglich ein Antriebsdraht aufgenommen oder aufgewunden, während der andere abgegeben oder abgewunden wird. Falls die Scheibe 10 in die Richtung entgegengesetzt zu der Obigen gedreht wird, so wird im Gegensatz hierzu der andere Antriebsdraht aufgenommen (aufgewunden), während ein Antriebsdraht abgegeben oder abgewunden wird.
  • Dementsprechend kann vermieden werden, dass der Antriebsdraht um die gleiche Antriebsdraht-Aufwindnut 12 zwei oder mehrere Male gewunden wird. Hierdurch kann das sog. Doppelaufwinden vermieden werden. Dadurch wird verhindert, dass die gleichen Antriebsdrähte einander überlagern und stören, was wiederum zur Verbesserung der Lebensdauer des Antriebsdrahts beiträgt.
  • Da die Antriebsdraht-Aufwindnut 12 in Form einer Spirale ausgebildet ist, wird es des weiteren möglich, einen längeren Antriebsdraht 14 aufzuwinden. Daher kann der Aufwinddurchmesser der Scheibe 10 größer gewählt werden, wodurch das Drehmoment der Scheibe 10 reduziert werden kann. Diese Effekte der spiralförmigen Antriebsdraht-Aufwindnut 12 ermöglichen einen Biegungssteuermechanismus mit exzellenter Steuerbarkeit.
  • Selbst die Scheibe 10 mit der oben erwähnten Struktur kann überaus nützliche Effekte liefern. Falls jedoch die Scheibe 10 den folgenden Nachteilen beikommen kann, könnte sie jedoch noch mehr Steuerbarkeit sicherstellen und die Lebensdauer des Antriebsdrahts verlängern.
  • Im Falle der Scheibe 10 wird, wenn die Antriebsdraht-Aufwindnut 12 in Form einer zweistufigen Spirale ausgebildet ist, die sich entlang der Außenumfangsoberfläche der Scheibe 10 erstreckt, wie auch in Achsrichtung des Schaftes der Scheibe 10, die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 14 in Abhängigkeit von zwei Zuständen unterschiedlich. Bei dem einen Zustand handelt es sich um den in 6A gezeigten, den sog. neutralen Zustand, bei dem der Biegeabschnitt nicht gebogen ist; beim anderen Zustand ist der Biegeabschnitt wie in 6B gezeigt, gebogen.
  • Dadurch tritt der Fall auf, dass der von der Antriebsdraht-Aufwindnut 12 abgegebene Antriebsdraht 14 nicht im wesentlichen parallel zur Führungsoberfläche des Führungsteils 20 verläuft. Selbst wenn der Antriebsdraht 14, der von der inneren Stufennut (Nut in der Nähe des Scheibenschafts) der Antriebsdraht-Aufwindnut 12 abgegeben ist, so eingestellt ist, dass er im wesentlichen wie in 6A gezeigt, parallel zur Führungsoberfläche des Führungsteils 20 im neutralen Zustand ist, geht die wesentliche Parallelität, die oben eingestellt wurde zwischen der Führungsoberfläche des Führungsteils 20 und des von der Stufennut (Nut nahe der Scheibenendoberfläche) der Antriebsdraht-Aufwindnut 12 abgegebenen Antriebsdraht 14 verloren aufgrund des Versatzes der Scheibe 10 in axialer Richtung ihres Schaftes, wie dies in 6B gezeigt ist, wenn der maximale Zug (bewirkt durch die meiste Drahtwindung) auf den Antriebsdraht 14 ausgeübt wird. Da der Neigungswinkel Θ zwischen dem Antriebsdraht 14 und dem Führungsteil 20 bewirkt wird, muß demgemäß im Falle der 6B die Scheibe 10 mit einer gewöhnlichen Kraft plus 1/cos2θ der Drahtspannung gedreht werden.
  • Je größer der Neigungswinkel zwischen dem Antriebsdraht 14 und der Führungsoberfläche des Führungsteils 20 wird, desto stärker reibt der Antriebsdraht 14 an der Wandfläche der Antriebsdraht-Aufwindnut 12 der Scheibe 10, wodurch die Lebensdauer des Antriebsdrahtes 14 aufgrund des Abriebs reduziert wird.
  • Hingegen wird bei der Erfindung in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 114 gewickelt ist, die Verlaufs- bzw. Erstreckungsrichtung des von der Scheibe 114 abgeführten Antriebsdrahtes 116 bestimmt unter Berücksichtigung der Position des Führungsteils 130, derart, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 im wesentlichen parallel zur Führungsoberfläche des Führungsteils 130 wird.
  • Im folgenden wird nun eine Scheibe 114 des erfindungsgemäßen Biegungssteuermechanismus, wie er oben beschrieben wurde, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. 7A und 7B zeigen den Aufbau der Scheibe 114 des Biegungssteuermechanismus gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. 7A ist eine Außenansicht der Scheibe 114 und 7B ist eine vertikale Schnittansicht der Scheibe 114. Hier in diesem Ausführungsbeispiel haben die RL-Steuerscheibe und die AA-Steuerscheibe sowie der RL-Steuerscheibenschaftabschnitt und der AA-Steuerscheibenschaftabschnitt im wesentlichen den gleichen Aufbau. Daher werden beide Scheiben und beide dieser Scheibenschaftabschnitte kollektiv als Scheibe 114 und Scheibenschaftabschnitt 115 in der folgenden Beschreibung bezeichnet.
  • Wie in 7A und 7B gezeigt, ist die Scheibe 114 gemäß diesem Ausführungsbeispiel an einem Ende des Scheibenschaftabschnitts 115 vorgesehen, der in im wesentlichen zylindrischer Form ausgebildet ist. Das andere Ende (an dem keine Scheibe angebracht ist) des Scheibenschaftabschnittes 115 ist mit dem Biegungssteuerhebel 112 versehen.
  • Wie in 7A gezeigt, ist die Antriebsdraht-Aufwindnut 128 zum Winden des Antriebsdrahts 116 um sich selbst, auf dem Außenumfang der Scheibe 114 ausgebildet. Die Antriebsdraht-Aufwindnut 128 hat die Form einer Spirale, die sich durchgehend in Umfangsrichtung der Scheibe 114 erstreckt. Die Antriebsdraht-Aufwindnut 128 in diesem Ausführungsbeispiel hat also auch die Form einer Spirale, die sich durchgehend in Umfangsrichtung der Scheibe 114 erstreckt, wobei jedoch die Umdrehungsrichtung dieser Spirale entgegengesetzt (entgegen dem Uhrzeigersinn zur Umfangsrichtung der Scheibe 114) zu derjenigen der Spirale der Antriebsdraht-Aufwindnut 12 der in 5A gezeigten Scheibe 10 ist. Um es genauer auszudrücken, ist die spiralförmige Nut der Antriebsdraht-Aufwindnut 128 derart ausgebildet, dass mehrere Stufennuten in Richtung von dem Scheibenschaftabschnitt 115 der Scheibe 114 in Richtung der Endoberfläche der Scheibe 114 ausgebildet sind.
  • Ein Endabschnitt 128a der Antriebsdraht-Aufwindnut 128 ist fest mit dem Endabschnitt eines Antriebsdrahts verbunden, während der andere Endabschnitt 128b der Antriebsdraht-Aufwindnut 128 fest mit dem Endabschnitt des anderen Antriebsdrahts verbunden ist. Die Antriebsdraht-Aufwindnut 128 und die Antriebsdraht-Aufwindnut 12 der Scheibe 10, wie sie in 5A und 5B gezeigt ist, unterscheiden sich voneinander in dem Punkt, von dem aus das Winden des Antriebsdraht 116 beginnt. In den 7A und 7B ist der andere Antriebsdraht weggelassen.
  • Der obige Antriebsdraht 116 ist um die Scheibe 114 gewunden, die so vorgesehen ist, dass sie in Verbindung mit dem Biegungssteuerhebel 112 in dem Steuerabschnitt 102 wirkt. Wird der Biegungssteuerhebel 112 gedreht, so wird der Scheibenschaftabschnitt 115 gedreht. Dabei wird die Scheibe 114 um einen Winkel gedreht, der gleich dem Drehwinkel des Biegungssteuerhebels 112 ist. Damit wird der Antriebsdraht 116 um die Scheibe 114 gewunden und der Bindedraht 120, der über das Verbindungsteil 118 mit dem Antriebsdraht 116 verbunden ist, wird in Richtung der Scheibe 114 zurückgezogen, wobei der Biegeabschnitt 108 gebogen wird. In gleicher Weise ist der Antriebsdraht 116 über das Verbindungsteil 118 mit dem Biegedraht 120 verbunden und wirkt als Steuerdraht 122 des Biegeabschnitts 108.
  • Wie zuvor beschrieben, ist der Antriebsdraht 116 über das Verbindungsteil 118 mit dem Biegedraht 120 verbunden. Das Biegeteil 118 ist verschiebbar auf dem Führungsteil 130 angeordnet. Das Führungsteil 130 ist zwischen der Scheibe 114 und dem Einführabschnitt 104 des Steuerabschnitts 102 vorgesehen. In diesem Ausführungsbeispiel wird das Führungsteile 130 zuvor angeordnet, derart, daß – im neutralen Zustand – die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 gegenüber der Führungsfläche des Führungsteils 130 geneigt ist. Wenn der meiste Führungsdraht 116 um die Scheibe 114 gewunden ist, mit anderen Worten, wenn die meiste Kraft auf den Führungsdraht 116 beim Biegungssteuervorgang ausgeübt wird, so wird es mit dieser Anordnung möglich, die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils 130 zu machen.
  • Im folgenden wird nun der Betrieb des Biegungssteuermechanismus des Endoskops gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die 8A und 8B beschrieben. Dabei zeigt 8A den Zustand des Biegungssteuermechanismus, bei dem sich der Biegeabschnitt 108 im neutralen Zustand befindet und 8B den Zustand des Biegungssteuermechanismus, bei dem der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 114 gewunden ist.
  • In dem ersten Ausführungsbeispiel ist die Antriebsdraht-Aufwindnut 128 in Form einer entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufenden Spirale vorgesehen, die entlang der Umfangsoberfläche der Scheibe 114 ausgebildet ist. Der Endabschnitt 117 des Antriebsdrahts 116 ist mit dem Endabschnitt 128a der Antriebsdraht-Aufwindnut 128 verbunden, wobei der Endabschnitt 128a an der Seite der Endoberfläche der Scheibe 114 vorgesehen ist. Hier steht in der folgenden Beschreibung der Ausdruck "Seite der Scheibenoberfläche" für die Seite, bei der kein Scheibenschaftabschnitt in axialer Richtung der Scheibe vorgesehen ist, während der Ausdruck "Seite des Vorsehens des Scheibenschafts" für die Seite steht, wo ein Scheibenschaftabschnitt in der axialen Richtung der Scheibe vorgesehen ist.
  • Des weiteren ist in diesem Ausführungsbeispiel die spiralförmige Antriebsdraht-Aufwindnut 128 in der Scheibe 114 so vorgesehen, dass sie sich, wie in 8A und 8B gezeigt, entgegen dem Uhrzeigersinn entlang der Umfangsrichtung der Scheibe dreht. Der Antriebsdraht 116 ist mit dem Endabschnitt 128a der Antriebsdraht-Aufwindnut 128 verbunden, wobei der Endabschnitt 128a an der Seite der Endoberfläche der Scheibe 114 angeordnet ist. Das Führungsteil 130 ist derart angeordnet, dass im neutralen Zustand die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 zu der Führungsoberfläche des Führungsteils 130 geneigt ist.
  • Aufgrund dieser Anordnung kann im neutralen Zustand die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 nicht parallel zur Führungsoberfläche des Führungsteils 130 sein, wie dies aber auch in 8a gezeigt ist. Im Gegenteil: Wenn, wie in 8b gezeigt, der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 114 gewunden ist, so verläuft die Position der Scheibe 114 in ihrer axialen Richtung, dort wo der Antriebsdraht 116 aus der Antriebsdraht-Aufwindnut 128 abgegeben wird, im wesentlichen auf der gleichen Höhe wie die Position des Verbindungsteils 118 auf dem Führungsteil 130. Daher wird die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 im wesentlichen parallel zur Führungsoberfläche des Führungsteils 130.
  • Wie oben beschrieben, wird daher bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung in dem Zustand, in dem der auf den Antriebsdraht 116 ausgeübte Zug maximiert ist, mit anderen Worten, wenn der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 114 gewunden ist, die relative Position zwischen dem Antriebsdraht 116 und dem Führungsteil 130 derart bestimmt, dass sie im wesentlichen parallel zueinander werden. Mit obiger Ausgestaltung ist es möglich, dass der Biegungssteuerhebel 112 die Scheibe 114 zum Aufwinden des Steuerdrahtes 122 darauf, dreht, ohne dass irgendeine zusätzliche Kraft ausgeübt wird, sondern mit der kleineren Kraft verglichen mit dem System mit der Scheibe 10 des Biegungssteuermechanismus, wie er in 5 gezeigt ist. Da der Biegeabschnitt 108 mit geringerer Kraft gesteuert werden kann, ist folglich die Steuerbarkeit des Endoskops verbessert.
  • In dem Zustand, in dem der auf den Antriebsdraht 116 ausgeübte Zug maximiert ist, mit anderen Worten, wenn der meiste Antriebsdraht um die Scheibe 114 gewunden ist und wenn der Antriebsdraht 116 und das Führungsteil 130 im wesentlichen parallel zueinander gehalten sind, wird es des weiteren möglich, einen Verbrauch oder Abrieb des Antriebsdrahtes zu verhindern bzw. zu reduzieren, der bewirkt wird durch die reibende Bewegung des Antriebsdrahts 116 an der Wandfläche der Antriebsdraht-Aufwindnut 128, was stattfindet, wenn der Antriebsdraht 116 um die Scheibe 114 gewunden wird. Auf diese Weise kann die Lebensdauer des um die Scheibe 114 gewundenen Antriebsdrahts 116 verbessert werden.
  • Als nächstes wird der Biegungssteuermechanismus für das Endoskop gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Die 9A und 9B zeigen dabei schematisch den Aufbau und den Betrieb des Biegungssteuermechanismus für das Endoskop gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dabei zeigt 9A den Biegungssteuermechanismus im neutralen Zustand (keine Biegungssteuerung), während 9B den Biegungssteuermechanismus im Zustand angibt, in dem der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 214 gewunden ist. Das Endoskop, bei dem der Biegungssteuermechanismus dieses Ausführungsbeispiels Verwendung findet, ist dasselbe wie es in Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel beschrieben wurde; demzufolge wird auf dessen detaillierte Erläuterung verzichtet. Dieser Verzicht gilt auch in Bezug auf die anderen Ausführungsbeispiele, die später beschrieben werden.
  • Wie in 9B gezeigt, unterscheidet sich in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 214 gewunden ist, der Bindungssteuermechanismus des zweiten Ausführungsbeispiels von dem des ersten Ausführungsbeispiels durch den Aufbau der Scheibe 214, wie auch der Anordnungsposition des Führungsteils 230.
  • Um genauer zu werden, ist die Scheibe 214 des zweiten Ausführungsbeispiels mit einer Antriebsdraht-Aufwindnut 228 in gleicher Weise versehen, wie die Scheibe 10, die mit der in 5 gezeigten Antriebsdraht-Aufwindnut 12 versehen ist. Das heißt, dass beide Antriebsdraht-Aufwindnuten 228 und 12 in ähnlicher Weise entlang der Umfangsrichtung der entsprechenden Scheibe und in Form einer über den Uhrzeigersinn verlaufenden Spirale ausgebildet sind. Wie in 9B gezeigt, ist auch der Endabschnitt 117 des Antriebsdrahts 116 mit dem Endabschnitt 228a der Antriebsdraht-Aufwindnut 228 an der Seite der Schaftvorsehung der Scheibe 214 verbunden und erstreckt sich davon.
  • Des weiteren bleibt, wie in 9A gezeigt, im neutralen Zustand, bevor der Antriebsdraht von der Scheibe 214 aufgewickelt wird, das Verbindungsteil 118, das verschiebbar um das im Inneren des Steuerabschnitts vorgesehene Führungsteil 230 montiert ist, in der Position, die in axialer Richtung der Scheibe 214 abweicht von der Position, bei der sich der Antriebsdraht 116 erstreckt. Zu diesem Zeitpunkt bildet der Antriebsdraht 116 einen Winkel θ' in Bezug auf die vertikale Richtung zu der axialen Richtung der Scheibe 214.
  • Mit einem derartigen Aufbau wird, wenn der meiste Antriebsdraht 116 aufgewunden ist, die Position des Führungsteils 230 derart bestimmt, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 und die Führungsfläche des Führungsteils 230 im wesentlichen parallel zueinander sind. Wie dies wird die relative Position zwischen der Scheibe 214 und dem Führungsteil 230 derart bestimmt, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 parallel zu der Führungsfläche des Führungsteils 230 wird.
  • Da das Führungsteil 230 wie in 9A gezeigt angeordnet ist, kann im neutralen Zustand der Antriebsdraht 116 nicht parallel zu der Führungsfläche des Führungsteils 230 sein, sondern ist nach oben geneigt, in Richtung zu dem Erstreckungspunkt des Antriebsdrahts 116 aus der Scheibe 214, wie dies in 9A gezeigt ist. Im Gegensatz dazu gelangt in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 214 gewunden ist, wie dies in 9B gezeigt ist, wenn der Antriebsdraht 116 um die spiralförmige Antriebsdraht-Aufwindnut 228 gewunden ist, die an der Seite der Scheibe 214 vorgesehen ist, wo der Schaft vorgesehen ist, der Erstreckungspunkt des Antriebsdrahts 116 aus der Antriebsdraht-Aufwindnut 228 nach unten bis zu dem gleichen Höhenniveau wie demjenigen des Verbindungsteils 118, das an dem Führungsteil 230 montiert, das im Inneren des Steuerabschnitts vorgesehen ist.
  • Wenn der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 214 gewunden ist, werden aufgrund dessen die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 und die Führungsfläche des Führungsteils 230 parallel zueinander und zu diesem Zeitpunkt ist die positionsmäßige Beziehung zwischen dem Antriebsdraht 116 und dem Führungsteil 230 relativ bestimmt. Wenn der auf den Antriebsdraht 116 ausgeübte Zug maximiert ist, mit anderen Worten, wenn der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 214 gewunden ist, wird dadurch der Antriebsdraht 116 im wesentlichen parallel zu dem Führungsteil 230. Demgemäß besteht verglichen mit der Scheibe 10 des in 5 gezeigten Biegungssteuermechanismus keine Notwendigkeit für die Verwendung einer zusätzlichen Kraft zum Aufwinden des Antriebsdrahts 116 um die Scheibe 214 und es wird möglich, den Biegungssteuerhebel 112 mit kleinerer Kraft zu drehen.
  • Wenn der auf den Antriebsdraht 116 ausgeübte Zug maximiert ist, d.h., wenn der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 214 gewunden ist und wenn der Antriebsdraht 116 und das Führungsteil im wesentlichen parallel zueinander werden, so wird es nebendem möglich, den Verbrauch oder den Abrieb des Antriebsdrahts 116 zu reduzieren, der bewirkt wird durch die reibende Bewegung des Antriebsdrahts 116 mit der Wandfläche der Antriebsdraht-Aufwindnut 228. Die reibende Bewegung findet selbstverständlich statt, wenn der Antriebsdraht 116 um die Scheibe 214 gewunden wird.
  • Da keine Möglichkeit besteht, dass der Antriebsdraht 116 selbst im neutralen Zustand in Kontakt mit dem Führungsteil 230 ist, wird es weiter möglich, einen Verbrauch oder Abrieb des Antriebsdrahts 116 zu verhindern bzw. zu reduzieren, der durch die reibende Bewegung zwischen Antriebsdraht 116 und Führungsteil 230 bewirkt wird.
  • Als nächstes wird der Biegungssteuermechanismus für das Endoskop gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die diesbezüglichen 10A und 10B zeigen schematisch den Aufbau und den Betrieb des Biegungssteuermechanismus für das Endoskop gemäß dem dritten Ausführungsteil der Erfindung zeigen. 10A zeigt dabei den Biegungssteuermechanismus, wenn er sich im neutralen Zustand befindet und 10B zeigt den Zustand des Biegungssteuermechanismus, wenn der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 314 gewunden ist.
  • Nebendem ist beim Biegungssteuermechanismus gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, wie es in den 10A und 10B gezeigt ist, ein Scheibenversatzmechanismus vorgesehen, der ermöglicht, dass eine Scheibe 314 sich in deren axialen Richtung derart auf und ab bewegt, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 im wesentlichen parallel zu der Führungsfläche des Führungsteils 130 entsprechend der Höhe des Antriebsdrahts 116 wird, der um die Scheibe 314 in deren axialen Richtung gewunden ist.
  • Durch das Vorsehen des obigen Scheibenversatzmechanismus wird es möglich, einen Zustand zu erzeugen, bei dem der Antriebsdraht 116 und die Führungsfläche des Führungsteils 130, auf dem ein montiertes Führungsteil ist, immer im wesentlichen parallel zueinander verlaufen, wobei das Verbindungsteil 118 den Antriebsdraht 116 mit dem Biegedraht 120 verbindet. Aufgrund dessen besteht keine Notwendigkeit der Verwendung einer zusätzlichen Kraft zum Aufwinden des Antriebsdrahts 116 um die Scheibe 314 unter Verwendung des Biegungssteuerhebels 112 und der Biegeabschnitt 108 kann mit kleinerer Kraft gesteuert werden. Des weiteren wird es möglich, den Verbrauch oder Abrieb des Antriebsdrahts 116 zu verhindern bzw. zu reduzieren, der bewirkt wird durch die reibende Bewegung zwischen dem Antriebsdraht 116 und der Wandfläche der Antriebsdraht-Aufwindnut 328.
  • Im folgenden wird detailliert der konkrete Aufbau des Scheibenversatzmechanismus gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Wie in den 10A und 10B gezeigt, umfasst der Scheibenversatzmechanismus eine Kurve vom zylinderförmigen Typ 330, die auf einem Scheibenschaftabschnitt 315 vorgesehen ist, sowie einen Kurvenzapfen 325, der auf einem Trageteil 324 vorgesehen ist, das die Scheibe 314 im Steuerabschnitt derart dreht, dass der Kurvenzapfen 325 in die Kurvenbahn 332 der zylinderförmigen Kurve 330 paßt. Die zylinderförmige Kurve 330 kann in einem Bereich angeordnet sein, der beispielsweise der Bereich zwischen der Scheibe 314 und dem Biegungssteuerhebel 112 ist.
  • Ähnlich der in den 5A und 5B gezeigten Scheibe 10, beinhaltet die Scheibe 314 gemäß diesem Ausführungsbeispiel die Antriebsdraht-Aufwindnut 328 in Form einer im Uhrzeigersinn verlaufenden Spirale, die auf der Umfangsoberfläche der Scheibe 314 so ausgebildet ist, dass sie sich in Umfangsrichtung der Scheibe 314 erstreckt. Die Antriebsdraht-Aufwindnut 328 ist derart ausgebildet, dass mehrere Stufennuten in Form einer Spirale entlang der axialen Richtung des Schaftabschnitts 315 von der Seite der Endfläche der Scheibe 314 in Richtung der Seite des Scheibenschaftabschnitts 315 ausgebildet sind. Nebendem ist, wie in 10B gezeigt, der eine Endabschnitt 328a der Antriebsdraht-Aufwindnut 328 fest mit dem Endabschnitt des einen Antriebsdrahts verbunden, während der andere Endabschnitt der Antriebsdraht-Aufwindnut 328b fest mit dem Endabschnitt des anderen Antriebsdrahts verbunden ist. In der Darstellung der 10A und 10B ist auf den anderen Antriebsdraht verzichtet.
  • Wie in den 10A und 10B gezeigt, ist obige zylinderförmige Kurve 330 so ausgestaltet, dass sie den gleichen Durchmesser hat, wie die Scheibe 314 und die Kurvenbahn 332 ist in Form einer Spirale ausgebildet, die sich in Umfangsrichtung ähnlich der Antriebsdraht-Aufwindnut 328 der Scheibe 314, erstreckt. Nebendem ist der in die Kurve 332 passende Kurvenzapfen 325 in der inneren Umfangsoberfläche des Scheibentrageteils 324 vorgesehen, eingeführt in den Schaftabschnitt 315 der Scheibe 314.
  • Wird die Scheibe 314 durch den Biegungssteuerhebel 112 gedreht, so wird gemäß dem Biegungssteuermechanismus des dritten Ausführungsbeispiels die zylinderförmige Kurve 330 in Verbindung mit der Drehung der Scheibe 314 gedreht.
  • Falls die zylinderförmige Scheibe 330 gedreht wird, so wird der über das Scheibentrageteil 324 fixierte Kurvenzapfen 325 entlang der Kurvenbahn 332 geführt, wobei die zylinderförmige Kurve 330 in axialer Richtung gleitet, wobei in Verbindung damit die Scheibe 314 ebenfalls in axialer Richtung gleitet. Als Folge dessen wird, wie in 10B gezeigt, die Scheibe 314 in axialer Richtung um die Länge X versetzt.
  • Wie in 10B, ist in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 314 gewunden ist, die Anordnungsposition des Kurvenzapfens 315 derart bestimmt, dass die Höhe in axialer Richtung des sich aus der Antriebsdraht-Aufwindnut 328 erstreckenden Antriebsdrahts 116 die gleiche wird wie diejenige der Führungsfläche (d.h. Anordnungsposition des Verbindungsteils 118) des Führungsteils 130. Aufgrund dessen wird die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116, der aus der Scheibe 314 austritt, immer im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils 130.
  • Wenn der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 314 gewunden ist und der auf den Antriebsdraht 116 ausgeübte Zug maximiert wird, kann auf diese Weise, da der Antriebsdraht 116 und die Führungsfläche des Führungsteils 130 im wesentlichen parallel zueinander werden, der Biegungssteuerhebel 112 gedreht werden ohne Verwendung einer zusätzlich bzw. übermäßigen Kraft.
  • Des weiteren kann durch den Versatzmechanismus des dritten Ausführungsbeispiels die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 immer im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils 130 eingestellt werden, wobei dies nicht beschränkt ist auf die Situation, in der der auf den Antriebsdraht 116 ausgeübte Zug maximiert ist. Folglich wird es möglich, wirkungsvoller einen Verbrauch oder einen Abrieb des Antriebsdrahts 116 zu verhindern bzw. zu reduzieren, der bewirkt wird durch die reibende Bewegung des Antriebsdrahts 116 an der Wandfläche der Antriebsdraht-Aufwindnut 328, wenn der Antriebsdraht 116 um die Scheibe 314 gewunden wird.
  • Als nächstes wird ein Biegungssteuermechanismus für das Endoskop gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigen die 11A und 11B schematisch den Aufbau und den Betrieb des Biegungssteuermechanismus für das Endoskop gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung. 11A zeigt den Biegungssteuermechanismus in dem neutralen Zustand und 11B zeigt den Biegungssteuermechanismus, wenn der meiste Antriebsdraht 116 um eine Scheibe 414 gewunden ist zum Zeitpunkt des Durchführens der Biegungssteuerung.
  • Der Aufbau der Scheibe 414 gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel ist gleich demjenigen der Scheibe 314 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel. Eine Antriebsdraht-Aufwindnut 428, ein Endabschnitt 428a und ein Endabschnitt 428b in dem vierten Ausführungsbeispiel entsprechen der Antriebsdraht-Aufwindnut 328, dem Endabschnitt 328a bzw. dem Endabschnitt 328b des oben beschriebenen dritten Ausführungsbeispiels.
  • Die Scheibe 414 des vierten Ausführungsbeispiels ist ebenfalls mit einem Scheibenversatzmechanismus versehen, der die Scheibe 414 in ihrer axialen Richtung in gleicher Weise wie die Scheibe 314 des dritten Ausführungsbeispiels versetzen kann. Das Vorgehende unterscheidet sich jedoch von letzteren insofern, als bei dem Scheibenversatzmechanismus des vierten Ausführungsbeispiels ein Kurvenzapfen 425 an dem Scheibenschaftabschnitt 415 vorgesehen ist, während eine Kurvenbahn 426 an dem Scheibentrageteil 424 vorgesehen ist.
  • Um es klarer auszudrücken, ist, wie in den 11A und 11B gezeigt, eine Kurvenbahn 426 entlang der Innenfläche des Scheibentrageteils 424 vorgesehen, das in den Schaftabschnitt 415 der Scheibe 414 eingeführt ist, wobei die Kurvenbahn 426 die Form einer Spirale aufweist, die sich in Umfangsrichtung der obigen Innenfläche des Scheibentrageteils 424 erstreckt. Nebendem ist der in die Kurvenbahn 426 passende Kurvenzapfen 425 an dem Schaftabschnitt 415 innerhalb eines Bereichs zwischen der Scheibe 414 und dem Biegungssteuerhebel 112 vorgesehen.
  • Wenn die Scheibe 414 durch den Biegungssteuerhebel 112 gedreht wird, wird gemäß dem Biegungssteuermechanismus des vierten Ausführungsbeispiels der Kurvenzapfen 425 gedreht in Verbindung mit der Drehung des Biegungssteuerhebels 112. Zu diesem Zeitpunkt wird der Kurvenzapfen 425 entlang der Kurvenbahn 426 des Scheibentrageteils 424 geführt, wobei die Scheibe 414 in axialer Richtung gleitet bzw. verschoben wird. Als Folge dessen wird, wie in 11B gezeigt, die Scheibe 414 in axialer Richtung um die Länge X versetzt.
  • Wie in 11B gezeigt, ist die Position der Ausbildung der Kurvenbahn 426 derart bestimmt, dass in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 414 gewunden ist, die Höhe in der axialen Richtung des sich aus der Antriebsdraht-Aufwindnut 428 erstreckenden Antriebsdrahts 116 die gleiche wird wie diejenige der Führungsfläche (d.h. Anordnungsposition des Verbindungsteils 118) des Führungsteils 130. Als Folge dessen wird die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116, der sich aus der Scheibe 414 erstreckt, immer im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils 130.
  • Wenn der meiste Antriebsdraht 116 um die Scheibe 414 gewunden ist und der auf den Antriebsdraht 116 ausgeübte Zug maximiert ist, kann auf diese Weise der Biegungssteuerhebel 112 gedreht werden ohne Ausübung einer zusätzlichen bzw. überschüssigen Kraft, da der Antriebsdraht 116 und die Führungsfläche des Führungsteils 130 im wesentlichen parallel zueinander sind.
  • Des weiteren kann gemäß dem Versatzmechanismus des vierten Ausführungsbeispiels die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts 116 immer im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils 130 sein, wobei dies nicht nur beschränkt ist auf den Fall, bei dem der auf den Antriebsdraht 116 ausgeübte Zug maximiert ist. Als Folge dessen wird es möglich, effektiver den Verbrauch oder den Abrieb des Führungsdrahts 116 zu verhindern bzw. zu reduzieren, der bewirkt wird durch die Reibbewegung zwischen dem Antriebsdraht 116 und der Wandfläche der Antriebsdraht-Aufwindnut 428, wenn der Antriebsdraht 116 um die Scheibe 414 gewunden wird.
  • Während mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt und beschrieben wurden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, ist es selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Es ist für den Durchschnittsfachmann selbstverständlich, dass verschiedenste Änderungen und Modifikationen durchgeführt werden können, ohne von den Prinzipien und dem Geist der Erfindung abzuweichen, wobei der Bereich der Erfindung in den beigefügten Ansprüchen definiert ist. Es ist selbstverständlich, dass diese Änderungen und Modifikationen in den Bereich der Erfindung fallen.
  • Beispielsweise ist bei dem ersten Ausführungsbeispiel eine Ausführungsform beschrieben, bei der eine Antriebsdraht-Aufwindnut in Form einer entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufenden Spirale auf der äußeren Umfangsfläche der Scheibe, entlang der Umfangsrichtung, ausgebildet ist. Die Erfindung ist jedoch nicht immer auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Falls der Antriebsdraht fest mit dem Endabschnitt der Antriebsdraht-Aufwindnut an der Seite der Endfläche der Scheibe fest verbunden ist, kann die AntriebsdrahtAufwindnut in Form einer im Uhrzeigersinn verlaufenden Spirale, die entlang der Umfangsfläche der Scheibe ausgebildet ist, dieselben Wirkungen mit sich bringen, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
  • Nebendem sind bei dem zweiten, dritten und vierten Ausführungsbeispiel Ausführungsformen beschrieben, bei denen jede Antriebsdraht-Aufwindnut in Form einer entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufenden Spirale auf der äußeren Umfangsfläche der Scheibe entlang deren Umfangsrichtung ausgebildet ist. Die Erfindung ist jedoch nicht immer auf diese Ausführungsform beschränkt. Falls der Antriebsdraht fest mit dem Endabschnitt der Antriebsdraht-Aufwindnut, schaftseitig der Scheibe, fest verbunden ist, kann selbst eine Antriebsdraht-Aufwindnut in Form einer entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufenden Spirale, die auf der Umfangsoberfläche der Scheibe ausgebildet ist, dieselben Wirkungen mit sich bringen.
  • Wie schon erläutert wurde, kann mit dem Biegungssteuermechanismus für das Endoskop, wenn der auf den Antriebsdraht ausgeübte Zug maximiert ist, da die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils wird, die Steuerung des Biegeabschnitts durchgeführt werden durch Aufwinden des um die Scheibe aufgewundenen Drahtes mit geringerer Kraft. Demgemäß liefert die Erfindung ein Endoskop mit verbesserter Steuerbarkeit.
  • Wenn der auf den Antriebsdraht ausgeübte Zug maximiert ist, wird, da die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils wird, nebendem die Möglichkeit eröffnet, einen Verbrauch oder Abrieb des Führungsdrahts zu verhindern bzw. zu reduzieren, der bewirkt wird durch die reibende Bewegung zwischen dem um die Scheibe gewundenen Führungsdraht und der Wandfläche der entlang der Umfangsfläche der Scheibe vorgesehenen Antriebsdraht-Aufwindnut. Aufgrund dessen kann die Lebensdauer des Antriebsdrahts verbessert werden.
  • Da erfindungsgemäß ein Scheibenversatzmechanismus vorgesehen ist, mit dem die Scheibe in ihrer axialen Richtung in Übereinstimmung mit der Höhe in axialer Richtung des um die Scheibe gewundenen Antriebsdrahts nach oben und unten bewegt werden kann, derart, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils wird, wird es des weiteren möglich, dass die Verlaufsrichtung des Führungsdrahtes immer im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils ausgerichtet ist. Aufgrund dessen wird es möglich, effektiver den Verbrauch oder Abrieb des Führungsdrahts zu verhindern bzw, zu reduzieren, der bewirkt wird durch die reibende Bewegung zwischen Führungsdraht und Wandfläche der Antriebsdraht-Aufwindnut, wenn der Führungsdraht um die Scheibe gewunden wird.

Claims (6)

  1. Biegungssteuermechanismus für ein Endoskop umfassend: Einen Biegeabschnitt (108), der in einem Einführabschnitt (104) des Endoskops vorgesehen ist; einen Biegedraht (120), der sich aus dem Biegeabschnitt (108) erstreckt, um den Biegeabschnitt (108) zu steuern; eine Scheibe (114; 214; 314; 414), die betriebsmäßig in Verbindung steht mit einem Biegungssteuerhebel (112) über den Schaftabschnitt (115; 315; 415) der Scheibe (114; 214; 314; 414), wobei der Biegungssteuerhebel (112) in dem Steuerabschnitt (102) des Endoskops vorgesehen ist; eine Antriebsdraht-Aufwindnut (128; 228; 328; 428), die spiralförmig auf der äußeren Umfangsfläche der Scheibe (114; 214; 314; 414), wie auch in Umfangsrichtung der Scheibe (114; 214; 314; 414) ausgebildet ist; einen Antriebsdraht (116), der um die Antriebsdraht-Aufwindnut (128; 228; 328; 428) der Scheibe (114; 214; 314; 414) gewunden ist; ein Verbindungsteil (118), das den Antriebsdraht (116) mit dem Biegedraht (120) verbindet und ein Führungsteil (130; 230), das in dem Steuerabschnitt (102) vorgesehen ist und das das Verbindungsteil (118) darauf verschiebbar montiert hat, wobei in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht (116) um die Scheibe (114; 214; 314; 414) gewunden ist, eine relative Position zwischen der Scheibe (114; 214; 314; 414) und dem Führungsteil (130; 230) derart bestimmt ist, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdraht (116) im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils (130; 230) ist.
  2. Biegungssteuermechanismus für ein Endoskop nach Anspruch 1, bei welchem in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht (116) um die Scheibe (114; 214; 314; 414) gewunden ist, die Richtung der Drehung der Spirale der Antriebsdraht-Aufwindnut (128; 228; 328; 428) eine derartige Spiraldrehrichtung, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts (116) im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils (130; 230) wird.
  3. Biegungssteuermechanismus für ein Endoskop nach Anspruch 1, bei welchem in dem Zustand, in dem der meiste Antriebsdraht (116) um die Scheibe (114; 214; 314; 414) gewunden ist, das Führungsteil (130; 230) derart angeordnet ist, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts (116) im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils (130; 230) ist.
  4. Biegungssteuermechanismus für ein Endoskop nach Anspruch 1, des weiteren umfassend einen Scheibenversatzmechanismus, der die Scheibe (314; 414) in ihrer axialen Richtung derart versetzt, dass die Verlaufsrichtung des Antriebsdrahts (116) im wesentlichen parallel zur Führungsfläche des Führungsteils (130; 230) wird, und zwar in Übereinstimmung mit der Höhe des um die Scheibe (314; 414) gewundenen Antriebsdrahts (116) in axialer Richtung der Scheibe (314; 414).
  5. Biegungssteuermechanismus für ein Endoskop nach Anspruch 4, bei welchem der Scheibenversatzmechanismus mit einer Kurvenbahn versehen ist, die an dem Schaftabschnitt der Scheibe (314) angeordnet ist, sowie einem Kurvenzapfen (325), der auf dem Scheibentrageteil (324) zum Tragen der Scheibe (314) angeordnet ist, um mit der Kurvenbahn zusammenzupassen.
  6. Biegungssteuermechanismus für ein Endoskop nach Anspruch 4, bei welchem der Scheibenversatzmechanismus mit einer Kurve (425) versehen ist, die auf dem Scheibentrageteil zum Tragen der Scheibe (414) angeordnet ist, sowie einem Kurvenzapfen (425), der auf dem Schaftabschnitt (414) der Scheibe (414) angeordnet ist, um in die Kurve (425) zu passen.
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