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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
eines Informationsanzeigeelements eines tragbaren Gegenstandes wie etwa
einer Armbanduhr. Die Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung umfasst
eine Lichtleiterplatte mit einer Vorderseite und einer Rückseite,
einen Lichtreflektor, der auf der Rückseite der Lichtleiterplatte
angeordnet ist, und eine Quelle für sichtbares Licht. Diese Quelle
für sichtbares
Licht liefert Lichtstrahlen zum Rand der Lichtleiterplatte. Diese
Lichtstrahlen breiten sich in der Lichtleiterplatte zwischen ihren zwei
Seiten aus, damit sie geleitet werden, um den Anzeigebildschirm
zu beleuchten, der an der Vorderseite der Lichtleiterplatte angeordnet
ist. Die Vorrichtung umfasst auch eine Schicht, die auf der Seite
der Vorderseite der Lichtleiterplatte angeordnet ist, die gegenüber dem
Anzeigeelement des tragbaren Gegenstandes liegen soll. Diese Schicht
weist mindestens eine Zone mit abnehmender partieller Lichtundurchlässigkeit
ausgehend von einer Grenze auf, die sich in der Nähe des Orts
des Randes der Lichtleiterplatte befindet, der die Lichtstrahlen
von der Lichtquelle empfängt.
Dies ermöglicht
es, die Intensität des
die Zone durchquerenden Lichts zu dämpfen.
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Für einen
Gegenstand wie eine Armbanduhr wird unter einem Anzeigeelement ein
Uhrzifferblatt, auf dem Zeiger die Uhrzeit angeben, ein Anzeigebildschirm
des Flüssigkristalltyps,
auf dem Zeit- oder Text- oder Bildinformationen angezeigt werden
können,
oder eine Kombination des Zifferblatts und des Bildschirms verstanden.
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Vorrichtungen
zur Beleuchtung von hinten, die Hintergrundbeleuchtungsvorrichtungen
genannt werden, für
Anzeigebildschirme insbesondere des Flüssigkristalltyps wurden bereits
im Stand der Technik beschrieben. Derartige Vorrichtungen werden hauptsächlich in
Gegenständen
wie drahtlosen Mobiltelephonen, tragbaren Computern oder anderen Arten
von tragbaren Gegenständen
des üblichen
Gebrauchs angetroffen.
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Für diese
Gegenstände
mit relativ großer
Abmessung ist es im Allgemeinen leicht, ein Anzeigeelement auf seiner
ganzen sichtbaren Oberfläche
in homogener Weise von hinten zu beleuchten. Dazu wird die Beleuchtung
von hinten durch eine oder mehrere Lichtquellen verwirklicht, die
gegenüber Schnitten
einer Lichtleiterplatte angeordnet sind. Diese Lichtquellen liefern
Lichtstrahlen in die Lichtleiterplatte, damit das Licht zum Anzeigeelement
gelenkt wird. Mit mehreren Lichtquellen, die in einem relativ großen Abstand
in Bezug auf den sichtbaren Teil des Anzeigeelements versetzt sind,
kann das Anzeigeelement in einer relativ gleichmäßigen Weise beleuchtet werden.
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Im
Fall einer Armbanduhr ist es in Anbetracht der Tatsache, dass der
im Inneren des Gehäuses
zur Verfügung
stehende Platz eingeschränkt
ist, schwierig, mehrere Lichtquellen vorzusehen, um das Anzeigeelement
von hinten zu beleuchten. Da die Anzahl von im Gehäuse zu montierenden
Bestandteilen verringert werden muss, um alle gewünschten
Funktionen der Uhr zu erfüllen,
wird im Allgemeinen eine einzige Lichtquelle vorgesehen, um die
Beleuchtung des Anzeigeelements sicherzustellen.
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Für eine herkömmliche
Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung wird diese Lichtquelle im Gehäuse der
Uhr unter dem Anzeigeelement in einer Position nahe dem sichtbaren
Teil des Anzeigeelements angebracht. Selbst wenn die Lichtquelle
teilweise unter dem Anzeigeelement verborgen ist, ruft ihre Lichtstrahlung
einen Hof um die Position der Lichtquelle hervor, der durch das
Anzeigeelement hindurch von außen
sichtbar ist.
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Die
Beleuchtung des Anzeigeelements von hinten ist folglich in Anbetracht
der Tatsache, dass die Lichtintensität dieses Hofs größer ist
als die Lichtintensität,
die den Rest des Anzeigeelements beleuchtet, nicht homogen. Dies
ist ein Hauptnachteil einer derartigen Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung,
wenn sie beispielsweise vorgesehen ist, um eine Spitzenuhr auszustatten.
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Das
Dokument
US 2 823 476 beschreibt
eine Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung eines Uhrenzifferblatts.
Diese Vorrichtung umfasst eine Lichtleiterplatte, an deren Rand
eine Lichtquelle angeordnet ist, um Lichtstrahlen in der Platte
zwischen einer Rückseite
und einer Vorderseite der Platte auszubreiten. Um die Helligkeit
des Uhrenzifferblatts homogen zu machen, ist eine dünne Kompensationsschicht
auf der Vorderseite der Lichtleiterplatte angeordnet. Die Lichtundurchlässigkeit
dieser dünnen
Kompensationsschicht nimmt vom Rand der Platte, der die Lichtstrahlen
empfängt,
ab.
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Um
diese dünne
Kompensationsschicht zu verwirklichen, ist es zuallererst erforderlich,
eine photographische Emulsion auf der dünnen Schicht zu verteilen,
sie auf der Vorrichtung anzuordnen, die Lichtquelle zu verriegeln,
dann die Emulsion in einer Dunkelkammer zu entwickeln, um eine Zone
mit abnehmender Lichtundurchlässigkeit
zu erhalten. Alle diese Schritte sind relativ kompliziert und kost spielig, um
eine derartige dünne
Kompensationsschicht zu erhalten, was ein Nachteil ist.
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Die
Erfindung hat folglich das Hauptziel, die vorstehend genannten Nachteile
durch Liefern einer Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung eines Informationsanzeigeelements
eines tragbaren Gegenstandes zu beseitigen, die es ermöglicht,
die Beleuchtung des Anzeigeelements insbesondere in einer Zone,
die um die Lichtquelle liegt, gleichmäßig zu machen, und die leicht
zu verwirklichen ist.
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Dazu
betrifft die Erfindung eine Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung eines
Informationsanzeigeelements eines tragbaren Gegenstandes wie einer vorher
genannten Armbanduhr, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Zone
mit partieller Lichtundurchlässigkeit
erhalten wird durch eine abgestufte Einfärbung mit weißer oder
silbriger Farbe, die auf die Schicht aufgebracht oder in die Schicht
integriert ist, oder durch einen halbdurchlässigen metallischen Überzug mit
veränderlicher
Dicke oder durch einen metallischen Überzug, der von mehreren Löchern mit veränderlichem
Durchmesser und Abstand und mit einer Größe, die kleiner als die Auflösung des menschlichen
Auges ist, durchbohrt ist, oder durch einen metallischen Überzug,
der aus einer Vielzahl von metallischen Punkten mit veränderlichem
Durchmesser und Abstand gebildet ist, derart, dass die Lichtstrahlen
zum Teil reflektiert und wieder in die Lichtleiterplatte geschickt
werden, um die Verluste von Nutzphotonen zu verringern.
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Ein
Vorteil der erfindungsgemäßen Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
liegt in der Tatsache, dass der Hof, der durch eine Lichtquelle
hervorgerufen wird, die sich unter und in der Nähe des sichtbaren Teils des
Anzeigeelements befindet, durch die Zone mit abnehmender Lichtundurchlässigkeit,
die durch eine derartige Einfärbung
oder einen derartigen Überzug
erhalten wird, gedämpft
wird. In dieser Weise ist es möglich,
durch diese Zone mit abnehmender Lichtundurchlässigkeit das Anzeigeelement des
tragbaren Gegenstandes in homogener Weise zu beleuchten, was auch
vom Sichtwinkel des Anzeigeelements abhängen kann. Eine einzige Lichtquelle kann
somit für
die Beleuchtung des Anzeigeelements genügen. Diese Lichtquelle kann
eine Elektrolumineszenzdiode sein, die an einer Platte mit gedruckter Schaltung
angebracht ist und in einem nach oben offenen Fach eines Abstandshalters
angeordnet ist, der an der Platte mit gedruckter Schaltung angebracht
ist.
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Da
die Lichtintensität
dieses Hofs selbstverständlich
mit der Entfernung von der Lichtquelle bis zu einem bestimmten Abstand
von der Quelle abnimmt, muss die partielle Lichtundurchlässigkeit
der Zone der Schicht auch mit der Entfernung von der Quelle abnehmen.
Diese Abnahme der Lichtundurchlässigkeit
der Zone, die sich bis zu einem bestimmten Abstand auf der Schicht
erstreckt, kann in Anbetracht der Tatsache nicht linear sein, dass
die Abnahme der Intensität
des Hofs in Abhängigkeit vom
Abstand auch nicht linear ist.
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Vorzugsweise
wird die Zone mit partieller Lichtundurchlässigkeit durch eine auf die
Schicht aufgebrachte oder in diese integrierte Einfärbung oder durch
einen Versatz oder durch einen halbdurchlässigen metallischen Überzug mit
veränderlicher
Dicke oder durch einen metallischen Überzug, der mit mehreren Löchern durchbohrt
ist oder aus metallischen Punkten mit einem in Abhängigkeit
von der Auflösung des
menschlichen Auges veränderlichen
Durchmesser und Abstand besteht, erhalten. Die verwendete Einfärbung kann
eine Abstufung von schwarzer oder weißer oder silbriger Farbe sein.
Diese Einfärbung
ist beispielsweise durch eine Druckmaschine aufgebrachte Tinte.
Die weiße
Farbe kann vorteilhafterweise in dem Fall verwendet werden, in dem
die Schicht mit einer Zone mit partieller Lichtundurchlässigkeit ein
integrierender Bestandteil der Vorderseite der Lichtleiterplatte
für eine
diffuse Reflexion eines wieder in die Lichtleiterplatte zu verteilenden
Teils des Lichts ist.
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Die
Schicht mit der Zone mit partieller Lichtundurchlässigkeit
kann auch eine dünne
Diffusorschicht oder eine dünne
Lichtgleichrichterschicht sein, die auf der Vorderseite der Lichtleiterplatte
angeordnet ist.
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Vorteilhafterweise
umfasst die Lichtleiterplatte an ihrem Umfang eine abgerundete Ecke,
die mit einer Lichtreflexionsschicht bedeckt ist, die ein vollständig lichtundurchlässiger weißer Anstrich
oder ein metallischer Überzug
sein kann. Die Elektrolumineszenzdiode ist folglich unter der abgerundeten
Ecke angeordnet, um Lichtstrahlen in einer vertikalen Richtung zu
liefern. In dieser Weise werden die Strahlen durch die Reflexionsschicht
am Rand der Lichtleiterplatte reflektiert, um sich in der Lichtleiterplatte
zwischen der Vorder- und der Rückseite
auszubreiten.
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Eine
Dichtung aus Silikonmaterial kann auch den oberen Teil der Elektrolumineszenzdiode
mit einer unteren Oberfläche
der abgerundeten Ecke der Platte mit gedruckter Schaltung verbinden,
um die optischen Verluste zu begrenzen. Diese Dichtung wird so gewählt, dass
sie einen Brechungsindex zwischen dem Brechungsindex des lichtdurchlässigen Materials
der Elektrolumineszenzdiode und dem Brechungsindex der Lichtleiterplatte
aufweist.
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Die
Ziele, Vorteile und Merkmale der Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
eines Informationsanzeigeelements eines tragbaren Gegenstandes zeigen
sich besser in der folgenden Beschreibung mindestens einer Ausführungsform
der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen:
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1 eine
dreidimensionale auseinander gezogene Ansicht der erfindungsgemäßen Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
darstellt,
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2a und 2b eine
Draufsicht und eine dreidimensionale Ansicht der erfindungsgemäßen Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
darstellen, wobei alle Elemente zusammengefügt sind,
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3a und 3b eine
Draufsicht auf zwei Ausführungsvarianten
der dünnen
Diffusorschicht der erfindungsgemäßen Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
darstellen,
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4 eine
schematische teilweise Schnittansicht einer ersten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
auf der Höhe
der Lichtquelle darstellt,
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5 eine
schematische teilweise Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
auf der Höhe
der Lichtquelle darstellt, und
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6 in
vereinfachter Weise eine Graphik der Lichtintensität des Lichts,
das aus der Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung austritt, ohne Dämpfung und
mit Dämpfung
der Intensität
in Abhängigkeit vom
Abstand zur Lichtquelle darstellt.
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In
der folgenden Beschreibung werden alle Elemente der Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung, die
dem Fachmann auf diesem technischen Gebiet gut bekannt sind, nicht
im Einzelnen erläutert.
Die beschriebene Ausführungsform
betrifft insbesondere eine Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung eines
Informationsanzeigeelements einer Armbanduhr. Dieses Anzeigeelement
kann ein Flüssigkristallbildschirm
des transreflektiven Typs oder ein Uhrenzifferblatt mit für sichtbares
Licht durchlässigen
Teilen sein.
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1 stellt
eine dreidimensionale auseinander gezogene Ansicht einer Ausführungsform
der Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung 1 dar, mit der eine
Armbanduhr ausgestattet ist. In dieser Ausführungsform umfasst die Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung 1 eines
Informationsanzeigeelements, das nicht dargestellt ist, zuallererst
eine Platte 3 mit gedruckter Schaltung, auf der eine Lichtquelle
wie eine Elektrolumineszenzdiode 2 mit vertikaler Beleuchtung
und mindestens ein elektronisches Bauteil 4 befestigt sind.
Die Elektrolumineszenzdiode wird durch eine nicht dargestellte Energiequelle
wie eine Zelle oder einen Akkumulator versorgt, die mit der Platte 3 mit
gedruckter Schaltung elektrisch verbunden ist.
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Ein
Abstandshalter 12 in Form eines Rahmens aus Kunststoff
mit vorzugsweise schwarzer, sogar weißer Farbe ist in lösbarer Weise
an der Platte mit gedruckter Schaltung angebracht. Dieser Abstandshalter
ist durch Montagemittel, die durch Füße 26 in Kontakt mit
dem Schnitt der Platte 3 mit gedruckter Schaltung gebildet
sind, positioniert. Ein Fach 5 am äußeren Teil des Abstandshalters
ist vorgesehen, um die Elektrolumineszenzdiode unterzubringen. Dieses
Fach umfasst eine gewisse Anzahl von vertikalen Wänden, die
die Diode 2 teilweise umgeben.
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Dieses
Fach könnte
selbstverständlich
auch mit vertikalen Wänden
versehen sein, die die Elektrolumineszenzdiode vollständig umgeben,
um zu ermöglichen,
dass sie nur in einer vertikalen Richtung Lichtstrahlen liefert.
Ein nicht dargestellter lichtundurchlässiger Rahmen könnte noch
zwischen die Wände
des Fachs und die Elektrolumineszenzdiode eingefügt werden.
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Die
Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung 1 eines Anzeigeelements
umfasst noch eine Lichtleiterplatte 7, einen Lichtreflektor 6 des
diffusen Typs oder einen Spiegel, der an der Rückseite der Lichtleiterplatte
angebracht ist, und eine Schicht mit einer Zone 10' mit partieller
Lichtundurchlässigkeit,
die zwischen der Vorderseite der Lichtleiterplatte und dem Anzeigeelement
angeordnet ist. Eine Struktur von Linsen 7', die beispielsweise eine Größe im Nanometerbereich
oder dergleichen aufweisen können, ist
an einem Teil der Vorderseite der Lichtleiterplatte 7 hergestellt.
Diese Linsenstruktur könnte
auch an einem Teil der Rückseite
der Lichtleiterplatte 7 hergestellt sein.
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Die
Lichtleiterplatte 7 umfasst auch eine abgerundete Ecke 8,
die mit einem weißen
lichtundurchlässigen
Anstrich oder mit einem metallischen Überzug bedeckt ist. Die Elektrolumineszenzdiode 2 in
ihrem Fach 5 ist direkt unter der abgerundeten Ecke am
Rand der Lichtleiterplatte angeordnet. Die Elektrolumineszenzdiode
liefert Lichtstrahlen in einer vertikalen Richtung in Richtung der
abgerundeten Ecke, damit diese Strahlen in diffuser Weise vom weißen Anstrich
oder wie in einem Spiegel durch den metallischen Überzug reflektiert
werden. Nach Reflexion in der abgerundeten Ecke breiten sich die
Lichtstrahlen zwischen der Vorder- und der Rückseite der Lichtleiterplatte
aus, damit sie vom Reflektor reflektiert und durch die Struktur
von Nanometerlinsen abgelenkt werden.
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Die
Lichtleiterplatte 7 mit ihrer Struktur mit Nanometerlinsen
kann aus PC (Polycarbonat) oder aus PMMA (Polymethylmethacrylat)
hergestellt werden.
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In
dieser Ausführungsform
ist die Schicht mit einer Zone mit partieller Lichtundurchlässigkeit
eine flexible dünne
Lichtdiffusorschicht 9, auf der eine flexible dünne Lichtgleichrichterschicht 11 angebracht werden
kann. Diese flexible dünne
Lichtgleichrichterschicht 11 kann eine dünne Schicht
T-BEF 90/24 sein, die vom Unternehmen 3M hergestellt wird. Diese
dünne Gleichrichterschicht
besteht aus Mikroprismen auf ihrer Vorder- oder Rückseite,
um das Licht zum Anzeigeelement auszurichten und zu orientieren.
Vorzugsweise können
Linien von Mikroprismen senkrecht in Bezug auf die Ausrichtungsachse
des Lichts in der Lichtleiterplatte angeordnet sein, um das Licht
besser auszurichten und seine Intensität zu maximieren. Zwei dünne Gleichrichterschichten
mit gekreuzten Linien von Prismen könnten auch verwendet werden,
um die Intensität
des Lichts in einem vordefinierten Blickwinkel des Anzeigeelements
zu maximieren.
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Die
Zone mit partieller Lichtundurchlässigkeit erstreckt sich auf
der dünnen
Diffusorschicht 9 von einer Grenze 25, die eine
Randlinie des sichtbaren Teils des Anzeigeelements darstellt, bis
zu einem bestimmten Abstand d1 von der Lichtquelle, wie in Bezug
auf 3a und 3b besser
zu sehen ist. Dieser Abstand d1 kann vom natürlichen Blickwinkel des Anzeigeelements
abhängen,
der im Fall einer Armbanduhr nicht unbedingt zum Anzeigeelement
senkrecht ist.
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Es
ist zu beachten, dass der sichtbare Teil des Anzeigeelements vorzugsweise
durch eine lichtundurchlässige Überhöhung zur
Abstützung
des Uhrglases, die nicht dargestellt ist und die das Anzeigeelement
hält, definiert
ist. In dem Fall, in dem die Überhöhung und
das Zifferblatt der Uhr im Wesentlichen lichtdurchlässig sind,
kann es erforderlich sein, eine teilweise oder vollständig lichtundurchlässige Schicht 10,
beispielsweise mit schwarzer Farbe, wie in 3b gezeigt,
auf der dünnen
Diffusorschicht 9, die den sichtbaren Teil des Anzeigeelements
umgibt, vorzusehen.
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Die
Lichtintensität
des Hofs, der durch die Lichtquelle hervorgerufen wird und von der
Außenseite
des Anzeigeelements sichtbar ist, nimmt in nicht linearer Weise
von der Grenze 25 bis zu einem Abstand d1 ab, ausgehend
von welchem die Lichtintensität
im Wesentlichen gleichmäßig ist.
Deshalb muss die Lichtundurchlässigkeit
der Zone folglich in nicht linearer Weise wie die Lichtintensität des Hofs
von der Grenze 25 bis zum Abstand d1 von der Lichtquelle abnehmen,
um eine gleichmäßige Beleuchtung
des ganzen Anzeigeelements sicherzustellen. Die partielle Lichtundurchlässigkeit
der Zone kann ungefähr
80 % von der Grenze 25 bis zu 0 % im Abstand d1 sein.
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In 6 ist
in vereinfachter Weise die Lichtintensität durch das Anzeigeelement
in Abhängigkeit
vom Abstand in Bezug auf die Position der Lichtquelle dargestellt.
Es wird festgestellt, dass die Lichtintensität des Hofs in nicht linearer
Weise bis zu einem Abstand d1 abnimmt, ausgehend von welchem betrachtet
werden kann, dass die Intensität
des Lichts mehr oder weniger konstant ist. Ohne Schicht mit einer
Zone mit partieller Lichtundurchlässigkeit ist die Lichtintensität durch
das Anzeigeelement durch die Kurve a dargestellt. Mit der Schicht
ist die Lichtintensität
gleichmäßig durch
die Kurve b dargestellt, wobei sie durch die Zone mit Lichtundurchlässigkeit gedämpft wird,
wie durch den schraffierten Teil gezeigt. Deshalb muss die Lichtundurchlässigkeit
in jedem Punkt der Zone dem an der Kurve a dargestellten Intensitätsniveau
entsprechen.
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Die
Zone 10' mit
partieller Lichtundurchlässigkeit,
die in vereinfachter Weise in den 1, 3a und 3b auf
der dünnen
Diffusorschicht 9 gezeigt ist, kann durch eine Einfärbung, die
auf die flexible dünne
Diffusorschicht aufgebracht oder in diese integriert ist, oder durch
einen Versatz erhalten werden. Die verwendete Einfärbung kann
eine Abstufung mit schwarzer, silbriger oder weißer Farbe sein. Diese schwarze
Einfärbung
ist beispielsweise Tinte, die durch eine Druckmaschine aufgebracht wird.
Im Fall einer schwarzen Farbe wird das Licht, das durch die Zone
mit partieller Lichtundurchlässigkeit
hindurchtritt, teilweise absorbiert, geht folglich verloren, während mit
einer weißen
Farbe das Licht teilweise in diffuser Weise reflektiert und wieder
in die Lichtleiterplatte geschickt wird, um die Verluste von Nutzphotonen
zu begrenzen. Diese wiedergewonnenen Photonen können zu anderen weniger leuchtenden
Zonen der Lichtleiterplatte 7 geleitet werden.
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Anstelle
einer Einfärbung
kann die Zone 10' mit
partieller Lichtundurchlässigkeit
auch durch einen halbdurchlässigen
metallischen Überzug
mit veränderlicher
Dicke oder durch einen metallischen Überzug, der mit mehreren Löchern mit
veränderlichem Durchmesser
und Abstand in Abhängigkeit
von der Auflösung
des menschlichen Auges durchbohrt ist, oder durch einen metallischen Überzug,
der aus mehreren metallischen Punkten mit veränderlichem Durchmesser und
Abstand besteht, erhalten werden, die durch eine mit Löchern durchbohrte
Schablone erhalten werden. Dieser metallische Überzug kann durch ein Metallisierungsverfahren
unter Vakuum hergestellt werden und die Löcher des dünnen Überzugs oder der Schablone
können
durch einen Laserstrahl oder ein anderes photolithographisches Verfahren
gebohrt werden.
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Wie
in 3b gezeigt, kann vorgesehen werden, dass die dünne Diffusorschicht
eine weitere Zone mit partieller Lichtundurchlässigkeit umfasst, um ein spezielles
Muster 19, beispielsweise mindestens ein alphabetisches
Zeichen, mindestens ein Symbol oder ein Bild, im Hintergrund des
Anzeigeelements zu erzeugen. In Abhängigkeit von der Änderung
der Lichtundurchlässigkeit
dieser Zone kann eine Darstellung eines einfarbigen Bildes bewirkt werden.
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Die
Zone mit partieller Lichtundurchlässigkeit kann selbstverständlich auf
einer anderen Schicht als der dünnen
Diffusorschicht verwirklicht werden. Diese Zone kann direkt auf
der Vorderseite der Lichtleiterplatte, auf der dünnen Gleichrichterschicht 11 oder auf
der Rückseite
des Anzeigeelements verwirklicht werden. Im Fall einer Zone auf
der Lichtleiterplatte wäre
es bevorzugt, eine abgestufte Einfärbung mit weißer Farbe
ab einer Grenze entsprechend der Kantenlinie des sichtbaren Teils
des Anzeigeelements auf der Seite der Lichtquelle auszuwählen. Wenn
diese weiße
Farbe direkt auf die Lichtleiterplatte aufgebracht wird, wird das
Licht in diffuser Weise teilweise reflektiert und ermöglicht somit,
Nutzphotonen wiederzugewinnen, wie vorstehend erläutert.
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Da
die Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung in Montagevorgängen in
einem Gehäuse
einer Armbanduhr leicht manipuliert werden können muss, müssen alle
Elemente, die sie bilden, im Voraus zusammengefügt werden. Dazu umfasst mit
Bezug auf 1 der Abstandshalter in Form
eines Rahmens 12 zuallererst eine erste Innenkante 13 mit
zwei flexiblen Fingern 15, die an den Seitenwänden der
ersten Kante 13 angeordnet sind. Der Reflektor 6 und
die Lichtleiterplatte 7 werden zwischen einer Abstützfläche der
ersten Kante und den zwei flexiblen Fingern 15 gehalten.
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Der
Abstandshalter umfasst auch eine zweite Innenkante 14 über der
ersten Kante 13 in dem Fall, in dem vorgesehen ist, eine
dünne Diffusorschicht 9 und/oder
eine dünne
Gleichrichterschicht 11 anzubringen. Die dünne Diffusorschicht 9 wird
zuallererst in Anlage an der zweiten Kante angeordnet und wird durch
eine Zunge 20, die in einen Aufnahmesitz 16 einer
Seitenwand der zweiten Kante eingesetzt wird, gehalten. Die dünne Gleichrichterschicht 11 wird
anschließend
in Anlage an der dünnen
Diffusorschicht 9 angeordnet und wird wie für die dünne Diffusorschicht
durch eine Zunge 21, die auch in den Aufnahmesitz 16 eingesetzt
wird, gehalten. In dieser Weise werden alle Lichtdurchlass- oder
-refle xionselemente in dem Abstandshalter gehalten, der selbst an
der Platte mit gedruckter Schaltung montiert wird, an der die Elektrolumineszenzdiode 2 befestigt
wird.
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Der
Reflektor 6, die Lichtleiterplatte 7, die dünne Diffusorschicht 9 und
die dünne
Gleichrichterschicht 11 weisen jeweils eine Oberfläche auf,
die größer als
die oder gleich der Oberfläche
des sichtbaren Teils des Anzeigeelements ist.
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In 1 kann
auch bemerkt werden, dass die dünne
Diffusorschicht, auf der die Zone mit abnehmender Lichtundurchlässigkeit
verwirklicht wurde, einen Teil der dünnen Diffusorschicht umfasst, der
an der abgerundeten Ecke 8 angeordnet ist. Dieser Teil
der dünnen
Diffusorschicht ist mit einer Schicht 10 mit schwarzer
Farbe überzogen,
die vollständig
lichtundurchlässig
ist und die sich bis zur Grenze des Beginns der Zone mit abnehmender Lichtundurchlässigkeit
erstreckt, wie auch in 3a gezeigt.
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Um
sich einen besseren Eindruck von der Form der Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
mit allen diesen zusammengefügten
Elementen zu verschaffen, kann auf 2a und 2b Bezug
genommen werden. Es wird darauf verzichtet, alle Elemente, die die
Vorrichtung in diesen 2a und 2b bilden,
zu beschreiben, in Anbetracht der Tatsache, dass sie bereits vorstehend
insbesondere mit Bezug auf 1 beschrieben
wurden.
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Zwei
Ausführungsvarianten
der Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung werden noch mit Bezug auf 4 und 5 erläutert. Dieselben
Elemente, die vorstehend erläutert
wurden, tragen selbstverständlich
identische Bezugszeichen und werden nur in vereinfachter Weise erläutert.
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Die
teilweise im Schnitt gezeigte Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung
umfasst die Platte 3 mit gedruckter Schaltung, die Elektrolumineszenzdiode 2,
die an der Platte mit gedruckter Schaltung befestigt ist, den Abstandshalter 12 mit
dem Fach 5 der Diode 2, den Reflektor 6,
die Lichtleiterplatte 7, die dünne Diffusorschicht 9 und
schließlich
die dünne Gleichrichterschicht 11.
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Wie
in 4 gezeigt, ist die Elektrolumineszenzdiode 2 in
einem kurzen Abstand von der Rückseite
der Lichtleiterplatte direkt unter der abgerundeten Ecke angeordnet.
Ein Luftraum trennt folglich die obere Fläche der Diode 2 von
der abgerundeten Ecke 8. Ein Rand des Reflektors 6 ist
mit einem oberen Rand des Fachs bündig. Vorzugsweise könnte der
Rand des Reflektors direkt am Rand des Lichtausgangs der Elektrolumineszenzdiode
liegen, um das von der abgerundeten Ecke reflektierte Licht nicht
zu verlieren.
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Durch
die Zone 10' mit
partieller Lichtundurchlässigkeit,
die mit zunehmendem Abstand von der Diode abnimmt, hat das Licht
FL, das durch alle Lichtdurchlass- und –reflexionselemente
umgelenkt und orientiert wird, eine Intensität, die in jedem Punkt im Wesentlichen
gleich ist, um das Anzeigeelement in homogener Weise zu beleuchten.
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In
einer in 5 gezeigten Ausführungsvariante
ist eine Dichtung 17 aus Silikonmaterial vorgesehen, um
den oberen Teil der Elektrolumineszenzdiode 2 mit einer
unteren Oberfläche
der abgerundeten Ecke der Platte mit gedruckter Schaltung zu verbinden.
Vorzugsweise besitzt die Dichtung einen Brechungsindex zwischen
dem Brechungsindex des lichtdurchlässigen Materials der Elektrolumineszenzdiode
und dem Brechungsindex der Lichtleiterplatte.
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Die
Teile des Abstandshalters 12, die das Fach 5 definieren,
in dem die Elektrolumineszenzdiode 2 integral untergebracht
ist, können
einen vollständig
lichtundurchlässigen
Käfig definieren.
Dies hat das Ziel, es zu vermeiden, parasitäre Lichteffekte zu haben, wenn
das Zifferblatt der Uhr lichtdurchlässig ist.
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Es
hätte sich
selbstverständlich
auch vorgestellt werden können,
die Diode in ein und derselben Ebene wie die Lichtleiterplatte anzuordnen,
damit sie Lichtstrahlen durch einen Rand der Lichtleiterplatte in einer
horizontalen Richtung liefert. In diesem Fall umfasst die Lichtleiterplatte
keine abgerundete Ecke mehr.
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Ausgehend
von der Beschreibung, die gerade ausgeführt wurde, können mehrere
Ausführungsvarianten
der Hintergrundbeleuchtungsvorrichtung vom Fachmann entworfen werden,
ohne vom durch die Ansprüche
definierten Rahmen der Erfindung abzuweichen. Es können eine
oder mehrere weitere Zonen mit partieller Lichtundurchlässigkeit
auf der Schicht in dem Fall vorgesehen werden, in dem es erwünscht ist,
die Lichtintensität
beliebig zu dämpfen, um
spezielle Effekte durch das Anzeigeelement zu verleihen. Diese weiteren
Zonen können
auf der Seite der Vorderseite oder der Rückseite der Lichtleiterplatte
angeordnet werden. Die Zone oder die Zonen mit partieller Lichtundurchlässigkeit
können
durch eine Einfärbung
mit klarer bzw. heller Farbe verwirklicht werden. Es kann vorgesehen
werden, für
die Vorrichtung nur den Reflektor mit der Lichtleiterplatte zu verwenden,
auf der eine oder mehrere Zonen mit partieller Lichtdurchlässigkeit
verwirklicht sind, um die Herstellungskosten zu begrenzen. Der Reflektor und
die Platte können
nur ein einziges Element bilden.