-
Diese
Anmeldung beansprucht Priorität unter 35 U. S. C., Abschnitt
119 der am 23. Dezember 2008 eingereichten
japanischen Patentanmeldung 2008-326645 ,
deren gesamter Inhalt durch Bezugnahme hierin eingeschlossen ist.
-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchteinheit und elektronische
Vorrichtungen, die einen sichtbaren Beleuchtungseffekt aufweisen,
wie beispielsweise Mobiltelefone. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung eine Leuchteinheit, die Licht entlang des äußeren
peripheren Rands eines Gehäuses einer elektronischen Vorrichtung
emittiert, und betrifft auch eine elektronische Vorrichtung, die eine
solche Leuchteinheit verwendet.
-
Beschreibung des verwandten Stands der
Technik
-
Viele
Mobiltelefone und andere elektronische Vorrichtungen weisen ein
klappbares Gehäuse auf. Unter solchen Mobiltelefonen befinden
sich auch jene, die nicht nur eine Hauptflüssigkristallanzeige
an der Innenseite des Gehäuses auf weisen, sondern auch
einen einfachen Beleuchtungsmechanismus, z. B. eine Leuchtdioden
(LED)-Lichtquelle, ein Flüssigkristallanzeigenpaneel oder
ein organisches Elektrolumineszenz (EL)-Paneel, das an der Außenseite des
Gehäuses bereitgestellt wird, um den Benutzer auf einen
eingehenden Anruf oder Nachricht aufmerksam zu machen und die Gestaltungsqualität
zu verbessern usw.
-
Um
Licht entlang des äußeren peripheren Rands einer
mobilen elektronischen Vorrichtung wie oben angegeben zu emittieren,
mag von einer Technik Gebrauch gemacht werden, die beispielsweise
in der veröffentlichten
japanischen
Patentanmeldung 2001-318235 offenbart ist. Gemäß dieser
Technik wird ein Lichtleitrohr bereitgestellt, das sich entlang des
peripheren Rands eines Flüssigkristallanzeigepaneels erstreckt.
Das Lichtleitrohr leitet an einem Ende empfangenes Licht und ermöglicht
es dem Licht, von innen in das Flüssigkristallanzeigepaneel von
der seitlichen Oberfläche des Lichtleitrohrs durch die
pe riphere Randoberfläche des Flüssigkristallanzeigepaneels,
welches benachbart zu der Innenseite des Lichtleitrohrs ist, aus
einzutreten, wodurch die vordere Oberfläche des Flüssigkristallanzeigepaneel beleuchtet
wird. Dementsprechend ist es möglich, Licht entlang des äußeren
peripheren Rands einer mobilen elektronischen Vorrichtung wie oben
angegeben zu emittieren, und zwar mittels Leitens von Licht, das
durch das Lichtleitrohr läuft, so dass es in eine andere
Rich tung als nach Innen emittiert wird. Jedoch weist das Lichtleitrohr
eine zylindrische Form auf und daher benötigt es einen
großen Stauraum in dem Gehäuse der mobilen elektronischen
Vorrichtung. Zudem ist es schwierig, das Lichtleitrohr an einem
mittleren Bereich zu biegen, und daher benötigt es an jeder
Ecke eine reflektierende Struktur, z. B. einen Spiegel, was unerwünschterweise
zu erhöhten Komponentenkosten und Bauraum führt.
Es ist auch schwierig für das Lichtleitrohr, mit verschiedenen Konfigurationen
und Beleuchtungsmustern zurechtzukommen. Ferner ist es, da eine
Lichtquelle an einem Ende des Lichtleitrohrs angeordnet ist, unmöglich,
Licht nach außen in die Nähe der Lichtquelle zu emittieren
und daher unmöglich, Licht über die gesamte Umfangslänge
des Lichtleitrohrs zu emittieren. Dementsprechend kann keine ringförmige
Beleuchtung ausgeführt werden.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung ist angesichts der oben beschriebenen Umstände
zustandegekommen. Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine platzsparende Leuchteinheit mit verschiedenen Beleuchtungsmustern
bereitzustellen. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, eine elektronische Vorrichtung bereitzustellen, welche die
erfindungsgemäße Leuchteinheit verwendet.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt eine Leuchteinheit bereit, die einen
ebenen Lichtleiter mit einem lichtleitenden Bereich, einen reflektierenden
Bereich, der in dem ebenen Lichtleiter vorgesehen ist, und einen
Lichtaustrittsbereich, der an dem äußeren Umfang
des ebenen Lichtleiters vorgesehen ist, umfasst; sowie eine Vielzahl
von Leuchtdioden-Lichtquellen, die in dem lichtleitenden Bereich
des ebenen Lichtleiters angeordnet sind, um Licht in den ebenen
Lichtleiter zu emittieren; und den reflektierenden Bereich, der
von den Leuchtdioden-Lichtquellen emittiertes Licht empfängt
und Licht zu dem äußeren Umfang des ebenen Lichtleiters
hin reflektiert, wobei der Lichtaustrittsbereich an dem äußeren
Umfang des ebenen Lichtleiters dazu vorgesehen ist, Licht zu einer
Außenseite des ebenen Lichtleiters zu emittieren.
-
In
der erfindungsgemäßen Leuchteinheit wird Licht
von den Leuchtdioden-Lichtquellen von dem äußeren
Umfang des ebenen Lichtleiters emittiert.
-
Insbesondere
mag der reflektierende Bereich eine Öffnung sein. Die Öffnung
mag ein durchgehendes Loch sein, das sich von einer vorderen Oberfläche
zu einer rückwärtigen Oberfläche des ebenen
Lichtleiters erstreckt. Es gibt eine Grenzfläche zwischen
dem lichtleitenden Bereich und dem reflektierenden Bereich, und
die Grenzfläche reflektiert Licht von den Leuchtdioden-Lichtquellen
effektiv. Der reflektierende Bereich weist einen kleineren Bre chungsindex
auf als der lichtleitende Bereich, um das Licht an der Grenzfläche
totalzureflektieren.
-
Die Öffnung
mag eine langgestreckte Form aufweisen, und die Leuchtdioden-Lichtquellen
sind entlang der langgestreckten gegenüberliegenden Seiten
der Öffnung angeordnet.
-
Diese
Anordnung ist zweckmäßig, wenn die Leuchteinheit
Licht von dem gesamten äußeren Umfang des ebenen
Lichtleiters emittiert.
-
Die
Leuchtdioden-Lichtquellen sind vorzugsweise in dem lichtleitenden
Bereich des ebenen Lichtleiters vorgesehen, und die Leuchtoberflächen der
Leuchtdioden-Lichtquellen liegen den langgestreckten Seiten der Öffnung
schräg gegenüber. Der lichtleitende Bereich mag
eine Vielzahl von Löchern aufweisen, von denen jedes jede
der Leuchtdioden-Lichtquellen aufnimmt.
-
Die
Leuchtdioden-Lichtquellen mögen an dem äußeren
Umfang des ebenen Lichtleiters eingebaut sein. Diesbezüglich
können jedoch dunkle Flecken, an denen kein Licht emittiert
wird, von dem äußeren Umfang des ebenen Lichtleiters
eliminiert werden, indem die Leuchtdioden-Lichtquellen in dem ebenen
Lichtleiter bereitgestellt werden.
-
Die
Leuchtdioden-Lichtquellen mögen ein erstes Paar von Leuchtdioden-Lichtquellen
umfassen, die entlang einer ersten langgestreckten Seite der langgestreckten
gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind, und ein zweites
Paar von Leuchtdioden-Lichtquellen, die entlang einer zweiten langgestreckten
Seite der langgestreckten gegenüberliegenden Seiten der Öffnung
angeordnet sind. Der ebene Lichtleiter kann mittels der langgestreckten Öffnung
in eine erste und eine zweite lichtleitende Fläche getrennt
werden, und die entsprechenden äußeren peripheren
Bereiche der ersten und der zweiten lichtleitende Fläche
des ebenen Lichtleiters können Licht unabhängig
voneinander emittieren. Entsprechende optische Achsen des ersten
Paares von Leuchtdioden-Lichtquellen mögen sich schräg schneiden,
und entsprechende optische Achsen des zweiten Paares von Leuchtdioden-Lichtquellen
mögen sich schräg schneiden.
-
Mit
dieser Anordnung kann die Leuchteinheit von dem äußeren
Umfang des ebenen Lichtleiters aus Licht von jeder Leuchtdioden-Lichtquelle
in jedem Paar und farbgemischtes Licht von den Leuchtdioden-Lichtquellen
jedes Paares emittieren.
-
Die Öffnung
mag eine polygonale Form aufweisen. Das heißt, dass die Öffnung
verschiedene Ausgestaltungen gemäß der gewünschten
Farbmischung von Licht, das von dem äußeren Umfang
des ebenen Lichtleiters zu emittieren ist, annehmen mag.
-
Die
Leuchtdioden-Lichtquellen mögen ein rotes Leuchtdiodenelement,
ein grünes Leuchtdiodenelement und ein blaues Leuchtdiodenelement
aufweisen. Es ist möglich, mittels Mischens der Farben des
Lichts von diesen Leuchtdiodenelementen verschiedene Lichtfarben
zu emittieren.
-
Der
ebene Lichtleiter mag aus einer lichtleitenden Dünnschicht
gebildet sein. Eine lichtleitende Dünnschicht kann leicht
in verschiedene Formen geschnitten sein und frei gekrümmt
und gebogen sein. Dementsprechend ist es möglich, die Lichtemission in
noch mehr verschiedenen Mustern bereitzustellen.
-
Der
ebene Lichtleiter weist ferner einen mikroskopischen optischen Konfigurationsbereich
auf, der entlang des äußeren Umfangs des ebenen
Lichtleiters ausgebildet ist, und der mikroskopische optische Konfigurationsbereich
lenkt Licht ab, das durch den lichtleitenden Bereich des ebenen
Lichtleiters geleitet wird. Wenn solch ein mikroskopischer optischer
Konfigurationsbereich weggelassen wird, emittiert der ebene Lichtleiter
Licht von der Oberfläche des peripheren Rands des äußeren
Umfangs als dem Lichtaustrittsbereich. Der wie oben beschrieben bereitgestellte
mikroskopische optische Konfigurationsbereich lenkt das geleitete
Licht ab, damit es von einer vorderen Oberfläche des ebenen
Lichtleiters austritt.
-
Der
ebene Lichtleiter mag ein Paar äußerer Schichten
aufweisen sowie eine innere Schicht, die zwischen den äußeren
Schichten eingefügt ist, und die innere Schicht weist einen
höheren Brechungsindex auf als die äußeren
Schichten. Diese Struktur erhöht den Wirkungsgrad in Bezug
auf ein Leiten von Licht, das in den ebenen Lichtleiter eintritt.
-
Zusätzlich
stellt die vorliegende Erfindung eine elektronische Vorrichtung
bereit, einschließlich eines Gehäuses und einer
wie oben angegeben angeordneten Leuchteinheit, welche in dem Gehäuse eingebaut
ist. Das Gehäuse weist einen Lichtaustrittsbereich auf,
welcher benachbart zu dem äußeren Umfang des ebenen
Lichtleiters angeordnet ist, damit Licht, das von dem ebenen Lichtleiter
emittiert wird, an einer Außenseite des Gehäuses
austritt.
-
Die
elektronische Vorrichtung mag ein Mobiltelefon sein, und die Leuchtdioden-Lichtquellen
der Leuchteinheit werden gemäß der Bedingung einer Kommunikationsfunktion
betrieben.
-
Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Leuchteinheit werden nachstehend
mit Bezug zu den beiliegenden Zeichnungen erklärt. In den
in der folgenden Erläuterung verwendeten Figuren ist der Maßstab
entsprechend geändert, um jedes Einzelelement in einer
erkennbaren Größe zu zeigen.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine schematische Ansicht einer Leuchteinheit gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche
Lichtausbreitungsrichtungen in der Leuchteinheit zeigt.
-
2 ist
eine perspektivische Explosionsansicht der in 1 gezeigten
Leuchteinheit.
-
3 ist
eine Draufsicht eines Mobiltelefons (elektronische Vorrichtung),
das die in 1 gezeigte Leuchteinheit enthält.
-
4 ist
eine perspektivische Ansicht, welche die Leuchteinheit aus 1 auf
einem Trägerplattenteil eines Gehäuses des Mobiltelefons
angebracht zeigt.
-
5 ist
eine perspektivische Ansicht, welche die Leuchteinheit aus 1 auf
dem Trägerplattenteil eines Gehäuses des Mobiltelefons
angebracht zeigt, wobei ein Lichtabschirmungselement über
einer Oberfläche des lichtleitenden Bereichs und des lichtreflektierenden
Bereichs des ebenen Lichtleiters angebracht ist.
-
6 ist
eine Draufsicht der Leuchteinheit aus 1, welche
die Leuchtbereiche der Leuchteinheit zeigt.
-
7 ist
eine schematische Ansicht einer Leuchteinheit gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche
Lichtemissionsrichtungen von der Leuchteinheit zeigt.
-
8 ist
eine perspektivische Ansicht eines Mobiltelefons (elektronische
Vorrichtung), das die in 7 gezeigte Leuchteinheit enthält.
-
9 ist
eine teilvergrößerte Schnittansicht einer Modifikation
eines ebenen Lichtleiters, der in der in 7 gezeigten
Leuchteinheit verwendet wird.
-
10 ist
eine perspektivische Ansicht einer Leuchteinheit gemäß einer
dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
-
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Wie
in den 1 bis 6 gezeigt, ist eine Leuchteinheit 1 gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einem
Gehäuse einer elektronischen Vorrichtung eingebaut, um
Licht entlang eines äußeren Umfangsbereichs des
Gehäuses zu emittieren. Das Gehäuse 6 stellt
eine schwenkbare Abdeckung eines faltbaren Mobiltelefons 10 dar,
beispielsweise um Licht in einer rechteckigen Ringform entlang des äußeren
peripheren Rands der vorderen Oberfläche des Gehäuses 6 zu emittieren.
-
Die
Leuchteinheit 1 weist, wie insbesondere in 2 gezeigt,
einen ebenen Lichtleiter 2 mit einem lichtleitenden Bereich,
einem in dem ebenen Lichtleiter vorgesehenen reflektierenden Bereich 26,
und einem an dem äußeren Umfang 2a des
ebenen Lichtleiters vorgesehenen Lichtaustrittsbereich auf, sowie eine
Vielzahl von LED-Lichtquellen 7a, 7b, 7c und 7d,
die in dem lichtleitenden Bereich des ebenen Lichtleiters vorgesehen
sind, um Licht in den ebenen Lichtleiter zu emittieren. Eine reflektierende
Lage 3, die an der rückwärtigen Seite
des ebenen Lichtleiters 2 angebracht ist, ein ringförmiges
Stück eines doppelseitigen Klebebands 4, das entlang
des peripheren Rands der reflektierenden Lage 3 vorgesehen
ist, um den ebenen Lichtleiter 2 und die reflektierende Lage 3 miteinander
zu verbinden, und eine flexible gedruckte Leiterplatte 5,
die an der rückwärtigen Seite der reflektierenden
Lage 3 angebracht ist, und die LED-Lichtquellen 7a, 7b, 7c und 7d sind
auf der flexiblen gedruckten Leiterplatte bereitgestellt.
-
Der
ebene Lichtleiter 2 wird mittels Schneidens, beispielsweise
einer Acryl-, Polycarbonat- oder Silikonharz-Dünnschicht
mit lichtleitenden Eigenschaften, in eine gewünschte Form
gebracht, z. B. in eine im Wesentlichen rechteckige Form, wie in
den Figuren gezeigt. Der ebene Lichtleiter 2 mag aus einem
Harzmaterial gegossen werden. Die vordere und die rückwärtige
Oberfläche des ebenen Lichtleiters 2 sind verspiegelt,
um die Eigenschaften, Licht inwendig zu reflektieren, zu verbessern.
-
Die
Mitte des ebenen Lichtleiters 2 ist mit einer Öffnung
mit einer langgestreckten Form oder einem Schlitz 2b als
einem reflektierenden Bereich versehen, der sich in der Längsrichtung
des ebenen Lichtleiters 2 erstreckt. Die langgestreckte Öffnung 2b,
die langgestreckte gegenüberliegende Seiten umfasst, unterteilt
den ebenen Lichtleiter 2 in zwei lichtleitende Flächen 2A und 2B.
Der lichtleitende Bereich des Lichtleiters weist ein Paar durchgehender Löcher 2c auf,
die an jeder der lichtleitenden Flächen 2A und 2B angeordnet
sind, wobei jedes Paar durchgehender Löcher in Längsrichtung
der langgestreckten Öffnung 2b voneinander beabstandet
ist. Die LED-Lichtquellen 7a, 7b, 7c und 7d sind
jeweils in den durchgehenden Löchern 2c bereitgestellt.
Die Leuchtoberflächen der LED-Lichtquellen 7a bis 7d sind
benachbart an den entsprechenden Wandoberflächen der durchgehenden
Löcher 2c angeordnet, um Licht in den ebenen Lichtleiter 2 leiten.
-
Die
lichtleitenden Oberflächen eines ersten Paares von LED-Lichtquellen 7a und 7b liegen
einer ersten langgestreckten Seite der langgestreckten gegenüberliegenden
Seiten schräg gegenüber, und die lichtleitenden
Oberflächen eines zweiten Paares von LED-Lichtquellen 7c und 7d liegen
einer zweiten langgestreckten Seite der langgestreckten gegenüberliegenden
Seiten schräg gegenüber.
-
Das
erste Paar von LED-Lichtquellen 7a und 7b, das
in dem lichtleitenden Bereich an einer ersten langgestreckten lichtleitenden
Fläche 2A bereitgestellt ist, ist so angeordnet,
dass die entsprechenden optischen Achsen AX sich schräg
schneiden, und das zweite Paar von LED-Lichtquellen 7c und 7d, das
in dem lichtleitenden Bereich an einer zweiten langgestreckten lichtleitenden
Fläche 2B bereitgestellt ist, ist so angeordnet,
dass die entsprechenden optischen Achsen AX sich schräg
schneiden, wie in 1 gezeigt. In dem gezeigten
Beispiel ist jedes Paar von LED-Lichtquellen an einer imaginären
Linie parallel zu der Längsrichtung der langgestreckten Öffnung 2b in
jeder der ersten und zweiten langgestreckten lichtleitenden Fläche 2A und 2B angeordnet.
Die durchgehenden Löcher 2c sind jeweils in einer
rechteckigen Form gemäß der äußeren
Form und Ausrichtung der Leuchtoberflächen der LED-Lichtquellen 7a bis 7d,
die in den durchgehenden Löchern 2c angeordnet
sind, ausgebildet.
-
Ein
rechteckiger ringförmiger mikroskopischer optischer Konfigurationsbereich 2d ist
an der vorderen Oberfläche des ebenen Lichtleiters 2 entlang
des äußeren Umfangs 2a des ebenen Lichtleiters
bereitgestellt. Der mikroskopische optische Konfigurationsbereich 2d lenkt
Licht ab, das von den LED-Lichtquellen 7a bis 7d emittiert
wird und durch den lichtleitenden Bereich des ebenen Licht leiters 2 geleitet
wird, um den mikroskopischen optischen Konfigurationsbereich 2d zu
erreichen. Das heißt, dass der mikroskopische optische
Konfigurationsbereich 2d das geleitete Licht in den ebenen
Lichtleiter leitet, damit es an der Außenseite des ebenen
Lichtleiters 2 austritt. Obwohl in dem gezeigten Beispiel der
mikroskopische optische Konfigurationsbereich 2d auf der
vorderen Oberfläche des ebenen Lichtleiters 2 bereitgestellt
ist, von welcher der ebene Lichtleiter 2 Licht emittiert,
mag der mikroskopische optische Konfigurationsbereich 2d auf
der rückwärtigen Oberfläche des ebenen
Lichtleiters 2 in einer rechteckigen Ringform ausgebildet
sein, um das Licht so zu leiten, dass es aus der vorderen Oberfläche
des ebenen Lichtleiters 2 aufwärts in einer rechteckigen Ringform
entlang des peripheren Rands des Gehäuses austritt. Der
mikroskopische optische Konfigurationsbereich 2d mag eine
Vielzahl von konvexen Punkten aufweisen, die an der vorderen oder
der rückwärtigen Oberfläche des ebenen
Lichtleiters 2 mittels Laserverarbeitung oder Druckens
mit weißer Tinte ausgebildet worden sind. Alternativ mag
der mikroskopische optische Konfigurationsbereich 2d eine Vielzahl
von mikroskopischen Nuten aufweisen, die mittels einer Laserbearbeitung
ausgebildet worden sind. Das Gehäuse 6 weist einen
Lichtaustrittsbereich 6a auf, welcher benachbart zu dem äußeren Umfang
des ebenen Lichtleiters angeordnet ist, damit Licht, das von dem
ebenen Lichtleiter emittiert wird, an einer Außenseite
des Gehäuses austritt. Der mikroskopische optische Konfigurationsbereich 2d des
ebenen Lichtleiters 2 ist an der rückwär tigen
Seite und nahe zu dem Lichtaustrittsbereich 6a angeordnet.
Der Lichtaustrittsbereich 6a überträgt
Licht, welches so geleitet wird, dass es mittels des mikroskopischen
optischen Konfigurationsbereichs 2d aus dem ebenen Lichtleiter 2 austritt,
und zwar zu der Außenseite des Gehäuses 6.
-
Die
LED-Lichtquellen 7a bis 7d in dieser Ausführungsform
weisen jeweils eine RGB-LED mit einem roten LED-Element, einem grünen
LED-Element und einem blauen LED-Element auf. Die flexible gedruckte
Leiterplatte 5 weist Schaltungsmuster auf, die elektrisch
mit den LED-Lichtquellen 7a bis 7d verbunden sind.
-
Die
reflektierende Lage 3 mag eine Metalllage, -dünnschicht,
-folie oder dergleichen mit einer lichtreflektierenden Funktion
sein, z. B. eine Dünnschicht die mit einer aufgedampften
Silberschicht versehen ist, oder eine Dünnschicht mit einer
aufgedampften Aluminiumschicht. In dieser Ausführungsform
wird eine weiße Lage als die reflektierende Lage 3 verwendet.
Die reflektierende Lage 3 ist aus Bereichen unmittelbar
unterhalb der langgestreckten Öffnung 2b und der
durchgehenden Löcher 2c ausgeschnitten worden.
-
Das
Gehäuse 6 weist einen Trägerplattenteil 13 auf,
der an der Unterseite der Leuchteinheit 1 angeordnet ist,
um die Einheit 1 zu tragen. Ein Licht abschirmungselement 12,
das aus einem opaken Material hergestellt ist und in dem ringförmigen
Lichtaustrittsbereich 6a bereitgestellt ist, bedeckt den
lichtleitenden Bereich, die LED-Lichtquellen 7a bis 7d und die
langgestreckte Öffnung 2b von oben. Mittels Bedeckens
der LED-Lichtquellen 7a bis 7d und der langgestreckten Öffnung 2b,
welche in dem Gehäuse 6 bereitgestellt sind, verdeckt
das Lichtabschirmungselement 12 die Lichtquellen 7a bis 7d und
die langgestreckte Öffnung 2b von außen.
Das Lichtabschirmungselement 12 mag zusammen mit dem Gehäuse 6 als
eine Einheit ausgebildet sein. Das Lichtabschirmungselement 12 mag
auch über der Spitze des ebenen Lichtleiters 2 in
dem äußeren Umfang 2a des ebenen Lichtleiters 2 bereitgestellt
sein, wie in 5 gezeigt. Der Trägerplattenteil 13 weist
einen rechteckigen Vorsprung 13a auf, der in die langgestreckte Öffnung 2b eingepasst
ist. Ein Einpassen der langgestreckten Öffnung 2b mit
dem Vorsprung 13a verbessert die Lichtabschirmungswirkung
zwischen den lichtleitenden Flächen 2A und 2B an
der langgestreckten Öffnung 2b weiter. Falls der
Vorsprung 13a mittels Verwendens eines weißen
Harzes gebildet wird, reflektiert der Vorsprung 13a Streulicht, was
zu einer Verbesserung in der Lichtleiterleistung führt.
Somit steigt die Leuchtkraft.
-
Das
Mobiltelefon 10 ermöglicht es der Leuchteinheit 1,
von einer Steuereinheit (nicht gezeigt) gemäß der
Bedingung einer Kommunikationsfunktion gesteuert zu werden. Das
heißt, dass die Lichtemission jeder der LED- Lichtquellen 7a bis 7d beispielsweise
zu der Zeit gesteuert wird, zu der Anrufe und Emails gesendet und
empfangen werden. Somit emittiert die Leuchteinheit 1 Licht
von dem äußeren Umfang 2a des ebenen
Lichtleiters 2 in einem voreingestellten Blinkmodus und
in einer voreingestellten Lichtemissionsfarbe und lässt
das Licht durch den Lichtaustrittsbereich 6a des Gehäuses 6 nach außen
austreten.
-
In
der Leuchteinheit 1 dieser Ausführungsform emittieren
das erste Paar von LED-Lichtquellen 7a und 7b,
das in der lichtleitenden Fläche 2A bereitgestellt
ist, und das zweite Paar von LED-Lichtquellen 7c und 7d in
der zweiten lichtleitenden Fläche 2B, Licht in
Richtung der langgestreckten Öffnung 2b oder direkt
zu dem äußeren Umfang 2a. Die Längsoberflächen
der Wand, welche die langgestreckte Öffnung 2b definieren,
totalreflektieren das Licht von den LED-Lichtquellen 7a bis 7d in
Richtung des äußeren Umfangs 2a. Somit
leitet der ebene Lichtleiter 2 das Licht zu dem äußeren
Umfang 2a und emittiert das Licht in einer ringförmigen
Form als Ganzes von dem äußeren Umfang 2a durch
den mikroskopischen optischen Konfigurationsbereich 2d.
-
Die
Menge und Farbe des von dem äußeren Umfang 2a emittierten
Lichts kann auf vielfältige Weise variiert werden, und
zwar mittels Steuerns entweder der Lichtmenge und/oder der Leichtemissionsfarbe
für jede der LED- Lichtquellen 7a bis 7d in
den lichtleitenden Flächen 2A und 2B.
Das heißt, dass, wie in 6 gezeigt,
die Menge und Farbe des von des äußeren Umfangs 2a emittierten
Lichts zwischen den folgenden Bereichen der Leuchtflächen 2A und 2B variiert
werden kann: zwei Bereichen L1 und L3 des äußeren
Umfangs 2a hinter den LED-Lichtquellen 7a und 7b in
der Leuchtfläche 2A; einem Bereich L2 des äußeren
Umfangs 2a zwischen den LED-Lichtquellen 7a und 7b;
zwei Bereichen L6 und L4 des äußeren Umfangs 2a hinter
den LED-Lichtquellen 7c und 7d in der Leuchtfläche 2B;
und einem Bereich L5 des äußeren Umfangs 2a zwischen
den LED-Lichtquellen 7c und 7d. Insbesondere emittieren
die Bereiche 12 und 15 Licht von den gegenseitig gegenüberliegenden
LED-Lichtquellen 7a und 7b bzw. Licht von den
gegenseitig gegenüberliegenden LED-Lichtquellen 7c und 7d als
farbgemischtes Licht. Die Bereiche L1, L3, L4 und L6 emittieren
nur Licht von den LED-Lichtquellen 7b, 7a, 7c und 7d, welchen
die Bereiche L1, L3, L4 und L6 jeweils gegenüberliegen.
-
Beispielsweise
ist es, falls die LED-Lichtquellen 7a und 7d grünes
Licht emittieren und die LED-Lichtquellen 7b und 7c blaues
Licht bzw. rotes Licht emittieren, wie in 6 gezeigt,
möglich, verschiedene Lichtfarben zu der Außenseite
von den Leuchtbereichen L1 bis L6 des äußeren
Umfangs 2a aus zu emittieren: blaues Licht von dem Leuchtbereich
L1; blau-grün gemischtes Licht von dem Leuchtbereich L2;
grünes Licht von dem Leuchtbereich L3; rotes Licht von
dem Leuchtbereich L4; rot-grün gemischtes Licht von dem
Leuchtbereich L5; und grünes Licht von dem Leuchtbereich
L6. Somit können zwei Sätze von drei Leuchtbereichen,
die Licht auf unterschiedliche Arten emittieren, für die Leuchtflächen 2A bzw. 2B erlangt
werden, und sechs Leuchtbereiche L1 und L6 können entlang
des ringförmigen äußeren Umfangs 2a erlangt
werden.
-
Die
entsprechenden äußeren Umfangsbereiche 2a der
lichtleitenden Flächen 2A und 2B können Licht
unabhängig voneinander emittieren. Zu diesem Zweck weist
die langgestreckte Öffnung 2b vorzugsweise eine
Länge auf, die für die langgestreckte Öffnung 2b ausreichend
ist, um sich über zumindest die Leuchtoberflächen
der LED-Lichtquellen 7a bis 7d hinaus zu erstrecken.
Die zwei Paare von LED-Lichtquellen sind in den Leuchtflächen 2A bzw. 2B angeordnet,
die durch die langgestreckte Öffnung 2b unterteilt
werden. Jedes Paar von LED-Lichtquellen ist auf einer imaginären
Linie parallel zu der Längsrichtung der langgestreckten Öffnung 2b angeordnet, wobei
die entsprechenden optischen Achsen die Seitenwand der langgestreckten Öffnung 2b schräg schneiden.
Diesbezüglich schafft ein Verringern der Länge
der langgestreckten Öffnung 2b Bereiche, in denen
Licht von den Leuchtflächen 2A und 2B zusammengemischt
wird. Somit kann der Bereich der Farbmischbereiche mittels Steuerns
der Länge der langgestreckten Öffnung 2b eingestellt
werden. Falls eine der LED-Lichtquellen 7a bis 7d dazu
ausgewählt wird, angeschaltet zu sein, kann ein Viertel
des äußeren Umfangs 2a selektiv erleuchtet
werden. Da er aus einer biegsamen Lichtleiterdünnschicht
hergestellt ist, kann der Lichtleiter 2 leicht mittels
Schneidens der Dünnschicht gebildet und frei gekrümmt
und gebogen werden. Dementsprechend ist es möglich, ein
Beleuchtungslicht in noch mehr verschiedenen Mustern bereitzustellen.
-
Bei
dem Mobiltelefon 10 kann die Leuchteinheit 1 gemäß der
Bedingung einer Kommunikationsfunktion gesteuert werden. Daher kann
der äußere Umfang der vorderen Oberfläche
des Gehäuses 6 in einer ringförmigen
Form erleuchtet werden, und zwar gemäß der Bedingung
der Kommunikationsfunktion beispielsweise zu der Zeit eines Sendens
und Empfangens von Anrufen und Emails. Solch eine Beleuchtungswirkung
stellt eine hohe Sichtbarkeit bereit, um die Kommunikationsbedingungen
zu erkennen usw.
-
Andere
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend
unter Bezug auf die 7 bis 10 erläutert.
In der folgenden Erläuterung jeder Ausführungsform
sind die gleichen Einzelelemente wie die in der vorangegangenen
ersten Ausführungsform mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
wie sie in der ersten Ausführungsform verwendet wurden,
und eine Beschreibung derselben Einzellelemente wurde ausgelassen.
-
Die 7 und 8 zeigen
eine Leuchteinheit 21 gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Leuchteinheit 21 weist keinen
mikroskopischen optischen Konfigurationsbereich 2d an dem äußeren
Umfang 22a eines ebenen Lichtleiters 22 auf und
emittiert deshalb das geleitete Licht seitwärts von der äußeren
peripheren Endoberfläche des äußeren
Umfangs 22a.
-
Ein
in 8 gezeigtes Mobiltelefon 20 weist einen
linearen oder bandförmigen Lichtaustrittsbereich 26a auf,
der ringförmig an der äußeren peripheren
Seitenoberfläche eines Gehäuses 26 bereitgestellt
ist. Der Lichtaustrittsbereich 26a mag ein transparenter
oder transluzenter Bereich sein. Die äußere periphere
Endoberfläche des äußeren Umfangs 22a des
ebenen Lichtleiters 22 ist nahe zu der Innenseite des Lichtaustrittsbereichs 26a angeordnet.
-
In
der zweiten Ausführungsform ist ein lokaler Leuchtbereich
L7 auf einem Teil der vorderen oder der rückwärtigen
Oberfläche des ebenen Lichtleiters 22 ausgebildet.
Der lokale Leuchtbereich L7 ist mit einer mikroskopischen optischen
Ausgestaltung versehen, die Licht, welches durch den ebenen Lichtleiter 22 geleitet
wird, ablenkt, um das Licht von der vorderen Seite des Lichtleiters 22 zu
emittieren. Der mikroskopische optische Konfigurationsbereich des
lokalen Leuchtbereichs L7 mag eine Vielzahl von konvexen Punkten
aufweisen, die an der vorderen oder der rückwärtigen
Oberfläche des ebenen Lichtleiters 22 mittels
Laserverarbeitung oder Druckens mit weißer Tinte ausgebildet
sind. Alternativ mag die mikroskopische optische Ausgestaltung eine
Vielzahl von mittels Laserverarbeitung gebildeten Nuten aufweisen.
-
Ferner
ist in der zweiten Ausführungsform ein Flüssigkristallanzeigepaneel 23,
das in der Lage ist, Information anzuzeigen, in die langgestreckte Öffnung 2b als
ein rückwärtiges Teilpaneel des Mobiltelefons 20 eingepasst.
Das Lichtabschirmungselement 12 des Gehäuses 26 weist
Fenster 26b und 26c auf, die in entsprechenden
Bereichen direkt oberhalb des Flüssigkristallanzeigepaneels 23 und
des lokalen Leuchtbereichs L7 bereitgestellt sind. Die Fenster 26b und 26c werden
mittels Verwendens eines lichtleitenden Materials gebildet. Das
heißt, der Nutzer kann die Anzeige auf dem Flüssigkristallanzeigepaneel 23 durch
das Fenster 26b sehen, und der lokale Leuchtbereich L7
emittiert Licht zu der Außenseite durch das Fenster 26c.
-
Das
Flüssigkristallanzeigepaneel 23 ist ein durchlässiges
oder halbdurchlässiges Flüssigkristallanzeigepaneel.
Im Fall eines durchlässigen Typs weist das Flüssigkristallanzeigepaneel 23 einen TFT-,
STN-, TN- oder anderen Flüssigkristallanzeigepaneelkörper
auf, der ein mit einem Dichtmittel versiegeltes Flüssigkristallmaterial
in einem Zwischenraum zwischen einem oberen Substrat und einem unteren
Substrat aufweist, von denen jedes eine transparente Elektrodenschicht,
eine Ausrichtungsdünnschicht und einen Polarisierer aufweist.
-
Somit
emittiert die Leuchteinheit 21 in der zweiten Ausführungsform
geleitetes Licht von der äußeren peripheren Endoberfläche
des ebenen Lichtleiters 22. Daher ist es möglich,
verlängerte, lineare Lichtstrahlen in einer Ringform von
der äußeren peripheren Seitenoberfläche
des Gehäuses 26 mit einer hohen Leuchtkraft zu
emittieren.
-
Da
das Flüssigkristallanzeigepaneel 23 in der langgestreckten Öffnung 2b angeordnet
ist, ist es möglich, zu verhindern, dass sich der ebene
Lichtleiter 22 und das Flüssigkristallanzeigepaneel 23 gegenseitig überlagern,
was andernfalls zu einer Erhöhung der Gesamtdicke führen
würde. Außerdem emittiert der lokale Leuchtbereich
L7 Licht zur vorderen Seite des ebenen Lichtleiters 22 hin.
Mit anderen Worten emittiert der lokale Leuchtbereich L7 Licht von
der rückwärtigen Seite des Gehäuses 26.
Daher ist es möglich, einen lokalen Punktbeleuchtungseffekt
auf der rückwärtigen Seite des Mobiltelefons 20 zusätzlich
zu der Beleuchtungswirkung entlang des äußeren
Umfangs 22a zu erlangen.
-
9 ist
eine teilweise Schnittansicht, die einen ebenen Lichtleiter 32 als
eine Modifikation des ebenen Lichtleiters 22 zeigt. Der
ebene Lichtleiter 32 ist aus einer Lichtleiterdünnschicht
gebildet, welche drei Schichten aufweist: zwei gegenüberliegende äußere
Schichten 32a und eine innere Schicht 32b aus einem
Material mit einem höheren Brechungsindex als dem der äußeren
Schichten 32a. Der ebene Lichtleiter 32, der eine
solche dreischichtige Struktur aufweist, kann einen verbesserte
Lichtleitwirkungsgrad und eine erhöhte Leuchtstärke
an dem äußeren Umfang des ebenen Lichtleiters 32 aufweisen.
Jede der äußeren und inneren Schichten 32a und 32b mag eine
Vielzahl von Schichten aufweisen.
-
10 zeigt
einen ebenen Lichtleiter 42 gemäß einer
dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In
der dritten Ausführungsform ist der reflektierende Bereich 2b,
der in der Mitte des ebenen Lichtleiters 42 bereitgestellt
ist, von langgestreckter achteckiger Ausgestaltung, die sich in
der Längsrichtung des ebenen Lichtleiters 42 erstreckt.
Der reflektierende Bereich 2b mag wie in dem Fall der vorangegangenen
Ausführungsformen als eine Öffnung ausgebildet
sein. Die Öffnung, welche als der reflektierende Bereich 2b dient,
mag mit einem Harzmaterial mit einem niedrigeren Brechungsindex
als demjenigen des ebenen Lichtleiters 42 oder mit einem
weißen oder einem anderen Material mit einer hohen Lichtreflektivität
gefüllt sein. Mit dieser Struktur kann ein Farbmischen
von Licht von den LED-Lichtquellen komplizierter werden als in den
vorangegangenen Ausführungsformen. 10 zeigt
lediglich eine Modifikation des reflektierenden Bereichs 2b.
Der reflektierende Bereich 2b mag un terschiedlich modifiziert sein,
um das Farbmischen von Licht einzustellen, das von dem äußeren
Umfang 2a des ebenen Lichtleiters 42 zu emittieren
ist.
-
Es
sollte beachtet werden, dass die vorliegende Erfindung nicht auf
die vorhergehenden Ausführungsformen begrenzt ist, sondern
auf vielfältige Weise modifiziert werden kann, ohne vom
Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
-
Beispielsweise
sind in den vorangegangenen Ausführungsformen die LED Lichtquellen
in dem ebenen Lichtleiter vorgesehen. Die LED-Lichtquellen mögen
jedoch an dem äußeren Umfang des ebenen Lichtleiters
eingebaut sein, um Licht in Richtung des reflektierenden Bereichs
zu emittieren.
-
Obwohl
in den vorhergehenden Ausführungsformen die erfindungsgemäße
Leuchteinheit in einem faltbaren Mobiltelefon bereitgestellt ist,
mag die Leuchteinheit auch in anderen Arten von Mobiltelefonen eingebaut
sein. Beispielsweise mag die erfindungsgemäße
Leuchteinheit in Mobiltelefonen vom Riegeltyp (gerade) oder Mobiltelefonen
vom Slide-Typ eingebaut sein.
-
Obwohl
in den vorhergehenden Ausführungsformen die erfindungsgemäße
Leuchteinheit in einem Mobiltelefon eingebaut ist, mag die Leuchteinheit
auch in anderen elektronischen Vorrichtungen, wie etwa PDAs (Personal
Digital As sistant), Notebook-PCs, elektronischen Wörterbüchern,
Digitalkameras und mobilen Musikabspielgeräten eingebaut sein.
Ferner mag die erfindungsgemäße Leuchteinheit
in an einer Wand anbringbaren Anzeigen oder Schildern eingebaut
sein.
-
In
den vorhergehenden Ausführungsformen ist der ebene Lichtleiter
aus einer relativ weichen und dünnen Acryl- oder Silikonharzlage
hergestellt. Daher ist der ebene Lichtleiter in dem Gehäuse
eingebaut, wobei sich der äußere Umfang des Lichtleiters nahe
an dem lichtleitenden Bereich, der auf der Oberfläche des
Gehäuses vorgesehen ist, befindet. Falls ein steifes Polycarbonat-
oder Acrylharz verwendet wird, um den ebenen Lichtleiter zu bilden, mag
der äußere Umfang des ebenen Lichtleiters freiliegen
und direkt auf der Oberfläche des Gehäuses erleuchtet
werden.
-
Ferner
werden in den vorhergehenden Ausführungsformen LED-Lichtquellen
verwendet, die RGB-LEDs aufweisen, um verschiedene Farben von Beleuchtungslicht
zu emittieren. In dem Fall, dass durch die Lichtmengeneinstellung
lediglich monochromes Beleuchtungslicht emittiert wird, mögen
jedoch monochrome LEDs, z. B. weiße LEDs, verwendet werden.
Obwohl in den vorhergehenden Ausführungsformen ein Schlitz,
d. h. ein langgestrecktes rechteckiges Loch, in dem ebenen Lichtleiter
ausgebildet ist, mag die Schlitzausges taltung geändert werden,
beispielsweise mittels Bildens von Prismen oder dergleichen an den
inneren Oberflächen des Schlitzes, oder mittels Einstellens
der Erstreckungsrichtung der inneren Oberflächen, um die
Reflexion von Licht von den LED-Lichtquellen einzustellen. Obwohl
in den vorangegangenen Ausführungsformen vier LED-Lichtquellen
durch einen Schlitz in zwei Sätze unterteilt werden, mögen
drei oder mehr Paare von LED-Lichtquellen durch eine Vielzahl von
Schlitzen in drei oder mehr Sätze unterteilt werden.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2008-326645 [0001]
- - JP 2001-318235 [0004]