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DE602004003636T2 - Eine Vorrichtung zum Aufrollen eines Sicherheitsgurtes. - Google Patents

Eine Vorrichtung zum Aufrollen eines Sicherheitsgurtes. Download PDF

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DE602004003636T2
DE602004003636T2 DE602004003636T DE602004003636T DE602004003636T2 DE 602004003636 T2 DE602004003636 T2 DE 602004003636T2 DE 602004003636 T DE602004003636 T DE 602004003636T DE 602004003636 T DE602004003636 T DE 602004003636T DE 602004003636 T2 DE602004003636 T2 DE 602004003636T2
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power transmission
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seat belt
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mode
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Koji Tanaka
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Takata Corp
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Takata Corp
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Industrielles Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein technisches Gebiet einer Sitzgurtaufwickelvorrichtung, welche in einem Fahrzeug, wie zum Beispiel einem Automobil, angebracht ist, und welche einen Sitzgurt mit einem Motor auf eine Spule aufwickelt, um einen Insassen zurückzuhalten und zu schützen, und insbesondere ein technisches Gebiet einer Sitzgurtaufwickelvorrichtung, in welcher das Wickeln eines Sitzgurts von einem Motor, welcher eine beschränkte Leistung verwendet, effizient durchgeführt wird.
  • In Bezug stehende Technik
  • Herkömmlicherweise verhindert eine Sitzgurtvorrichtung, welche in einem Fahrzeug, wie zum Beispiel einem Automobil, angebracht ist, dass ein Insasse aus einem Fahrzeug herausstürzt, indem der Insasse mit einem Sitzgurt davon zurückgehalten wird, wodurch der Insasse im Falle eines Notfalls, wie zum Beispiel einer Fahrzeugkollision, bei welcher eine große Verzögerung auf das Fahrzeugs ausgeübt wird, geschützt wird.
  • Die Sitzgurtvorrichtung ist mit einer Sitzgurtaufwickelvorrichtung zum Aufwickeln des Sitzgurts versehen. Die Sitzgurtaufwickelvorrichtung umfasst ein Vorspannmittel, wie zum Beispiel eine Spiralfeder, welche eine Spule, auf die der Sitzgurt gewickelt ist, in der Gurtwickelrichtung immer vorspannt.
  • Wenn der Sitzgurt nicht verwendet wird, wird er durch die Vorspannkraft des Vorspannmittels vollständig auf die Spule gewickelt. Wenn ein Insasse den Sitzgurt anlegt, wird der Sitzgurt gegen die Vorspannkraft des Vorspannmittels herausgezogen, um sich über dem Insassen zu erstrecken. Bei der Sitzgurtaufwickelvorrichtung wird ein Verriegelungsmechanismus im Falle eines Notfalls wie zuvor erwähnt betätigt, um das Drehen der Rolle in einer Abwickelrichtung anzuhalten. Deshalb kann der Sitzgurt den Insassen sicher zurückhalten und somit schützen.
  • Im Übrigen wurde als eine der herkömmlichen wie zuvor erwähnten Sitzgurtvorrichtungen eine motorisierte Sitzgurtaufwickelvorrichtung vorgeschlagen, in welcher die Spannung auf einen Sitzgurt durch Erhöhen der Antriebskraft eines Motors zum Aufwickeln des Sitzgurts erhöht wird, wenn vor einer Fahrzeugkollision erfasst wird, dass dies eine unvermeidbare Kollision ist, wodurch die Rückhaltekraft auf den Insassen erhöht wird und, wenn die Fahrzeugkollision tatsächlich erfasst wird, ein Gaserzeugungsmittel für ein Vorspannmittel betätigt wird, um Gas zu erzeugen, wodurch der Sitzgurt durch das erzeugte Gas rasch aufgewickelt wird, wodurch die Rückhaltekraft auf den Insassen weiter erhöht wird (siehe die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung 2000-95064).
  • Andererseits wurde ferner eine Sitzgurtaufwickelvorrichtung vorgeschlagen, in welcher als die Kraftübertragungsverbindungen zum Übertragen des Drehmoments des Motors eine erste Kraftübertragungsverbindung zum Übertragen des Drehmoments eines Motors zu dem Vorspannmittel wie zuvor erwähnt zum Erhöhen der Kraft des Vorspannmittels und eine zweite Kraftübertragungsverbindung zum Übertragen des Drehmoments des Motors bei einem festgelegten Untersetzungsverhältnis bereitgestellt werden, wobei die erste Kraftübertragungsverbindung durch die Betätigung eines ersten Elektromagneten ausgewählt wird und die zweite Kraftübertragungsverbindung durch die Be tätigung eines zweiten Elektromagneten ausgewählt wird, wodurch die Gurtspannung gesteuert wird (siehe die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung 2000-177535).
  • Die US 2003/0116669 A1 offenbart eine Sitzgurtaufwickelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff nach Anspruch 1.
  • Von der Erfindung zu lösende Probleme
  • Im Übrigen gibt es verschiedene Betriebsarten eines Aufwickelns des Sitzgurts, wie zum Beispiel eine Betriebsart für ein rasches Aufwickeln des Sitzgurts zum Entfernen eines Durchhängens des Sitzgurts oder für die Aufbewahrung und eine Betriebsart für ein Aufwickeln des Sitzgurts mit einem großen Drehmoment zum Zurückhalten des Insassen. Die Drehgeschwindigkeit der Spule und das Gurtwickelmoment auf der Spule hängen von der Betriebsart eines Aufwickelns des Sitzgurts ab.
  • In der Sitzgurtaufwickelvorrichtung, welche in der zuvor erwähnten ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung 2000-95064 offenbart ist, weist jedoch der Kraftübertragungsmechanismus, welcher die Antriebskraft des Motors zu der Spule überträgt, nur eine Kraftübertragungsverbindung eines festgelegten Untersetzungsverhältnisses auf. Dementsprechend ist das festgelegte Untersetzungsverhältnis eindeutig festgelegt, so dass es schwierig ist, flexibel und effizient den unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten der Spule und den unterschiedlichen Gurtwickelmomenten auf der Spule zu entsprechen.
  • Als eine Möglichkeit, diesem zu entsprechen, wird in Betracht gezogen, die Drehgeschwindigkeit des Motors und die Aufwickelkraft der Spule feinfühlig zu steuern. Eine derartige feinfühlige Steuerung gestaltet jedoch nicht nur die Steue rung des Motors schwierig, sondern erhöht ferner die Leistungsaufnahme. Es wird gefordert, das Drehmoment des Motors zu erhöhen, um eine große Rückhaltekraft im Falle eines Unfalls, wie zum Beispiel einer Fahrzeugkollision, zu erzielen. Um das Drehmoment des Motors zu erhöhen, muss die Leistungsaufnahme dementsprechend groß sein oder muss der Motor dementsprechend groß sein.
  • Andererseits ist in der Sitzgurtaufwickelvorrichtung, welche in der zuvor erwähnten ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung 2000-177535 offenbart ist, eine Kraftübertragungsverbindung zum Übertragen des Drehmoments des Motors zu dem Vorspannmittel zum Steuern der Vorspannkraft des Vorspannmittels vorgesehen, während die andere Übertragungsverbindung zum direkten Übertragen des Drehmoments des Motors zu der Spule vorgesehen ist, um die Aufwickelkraft der Spule direkt durch das Drehmoment des Motors zu steuern. Obwohl die Sitzgurtaufwickelvorrichtung, welche in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung 2000-177535 offenbart ist, als die Kraftübertragungsverbindungen zwei unterschiedliche Kraftübertragungsverbindungen von unterschiedlichen Untersetzungsverhältnissen aufweist, gibt es nur eine Kraftübertragungsverbindung eines festgesetzten Untersetzungsverhältnisses zu dem Zweck einer direkten Übertragung des Drehmoments des Motors zu der Spule. Dementsprechend ist, ähnlich zu dem Fall der zuvor erwähnten ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung 2000-95064, das festgelegte Untersetzungsverhältnis für eine direkte Übertragung des Drehmoments des Motors zu der Spule eindeutig festgelegt, so dass es schwierig ist, flexibel und effizient den unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten der Spule und den unterschiedlichen Gurtwickelmomenten auf der Spule zu entsprechen.
  • Obwohl die Gurtwickelkraft auf irgendeinen Wert durch Steuern der Vorspannkraft des Vorspannmittels mit dem Drehmoment des Motors gesteuert werden kann, um die Gurtwickelkraft der Spule gemäß der gesteuerten Vorspannungskraft zu steuern, ist es vorzuziehen, die Wickelkraft der Spule durch effizientes Verwenden des Drehmoments des Motors feinfühlig zu steuern.
  • Die vorliegende Erfindung ergab sich unter den zuvor erwähnten Umständen und die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Sitzgurtaufwickelvorrichtung bereitzustellen, welche verkleinert werden kann, und mit welcher die unterschiedlichen Betriebsarten einfach ausgewählt werden.
  • Mittel zum Lösen der Probleme
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Sitzgurtaufwickelvorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.
  • Eine Sitzgurtaufwickelvorrichtung der Erfindung umfasst eine Spule zum Aufwickeln eines Sitzgurts; einen Motor zum Erzeugen eines Drehmoments, welches die Spule dreht; und einen Kraftübertragungsmechanismus zum Übertragen des Drehmoments des Motors auf die Spule, wobei der Sitzgurt durch das Drehmoment des Motors auf die Spule gewickelt wird, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Kraftübertragungsmechanismus eine Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart, in welcher das Drehmoment des Motors über einen Untersetzungsmechanismus mit geringem Verhältnis zu der Spule übertragen wird, und eine Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis, in welcher das Drehmoment des Motors über einen Untersetzungsmechanismus mit hohem Verhältnis zu der Spule über tragen wird, aufweist, und dadurch gekennzeichnet ist, dass er ferner einen Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus umfasst, welcher wahlweise den Kraftübertragungsmechanismus in entweder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis oder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis einstellt.
  • Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung stellt der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus wahlweise den Kraftübertragungsmechanismus gemäß der Spannung des Sitzgurts in entweder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis oder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis ein.
  • Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung stellt der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus den Kraftübertragungsmechanismus in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis, wenn die Spannung des Sitzgurts geringer als ein vorbestimmter Wert ist, und den Kraftübertragungsmechanismus in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis, wenn die Spannung des Sitzgurts größer als der vorbestimmte Wert ist, ein.
  • Gemäß der Erfindung weist der Kraftübertragungsmechanismus eine trennende Kraftübertragungsbetriebsart auf, in welcher das Drehmoment des Motors nicht zu der Spule übertragen wird, wobei der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus wahlweise den Kraftübertragungsmechanismus in entweder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis, die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis oder die trennende Kraftübertragungsbetriebsart einstellt.
  • Ferner stellt gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus den Kraftübertragungsmechanismus gemäß der Spannung des Sitzgurts in entweder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis oder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis ein und stellt den Kraftübertragungsmechanismus gemäß der Drehung des Motors in der Gurtabwickelrichtung in die trennende Kraftübertragungsbetriebsart ein.
  • Weiterhin stellt gemäß einer vierten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus den Kraftübertragungsmechanismus in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis ein, wenn die Spannung des Sitzgurts geringer als ein vorbestimmter Wert ist, und stellt den Kraftübertragungsmechanismus in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis ein, wenn die Spannung des Sitzgurts größer als der vorbestimmte Wert ist.
  • Gemäß einer fünften bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst der Untersetzungsmechanismus mit hohem Verhältnis einen Planetengetriebezug, welcher ein Sonnenrad, auf welches das Drehmoment des Motors übertragen wird, ein Innenzahnrad, eine vorbestimmte Anzahl von Planetenzahnrädern, welche sich mit dem Sonnenrad und dem Innenzahnrad in Eingriff befinden, einen Träger, welcher die Planetenzahnräder hält und mit der Spule verbunden ist, um sich zusammen damit zu drehen, aufweist, wobei der Untersetzungsmechanismus mit geringem Verhältnis einen Getriebemechanismus umfasst, welcher ein Zahnrad mit kleinem Durchmesser, auf welches das Drehmoment des Motors übertragen wird, und ein Zahnrad mit großem Durchmes ser aufweist, welches mit der Spule verbunden ist, um sich damit zusammen zu drehen, sich mit dem Zahnrad mit kleinem Durchmesser in Eingriff befinden kann und einen größeren Durchmesser als der des Zahnrads mit kleinem Durchmesser aufweist.
  • Ferner werden gemäß einer sechsten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Träger und das Zahnrad mit großem Durchmesser von einem gemeinsamen Haltezahnrad gebildet.
  • Weiterhin ist eine siebte bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das Innenzahnrad drehbar angeordnet ist, und dass gemäß dem geringen Drehmoment des Motors in einer Richtung der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis aufhebt, indem dem Innenzahnrad ein freies Drehen ermöglicht wird, und die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis einstellt, indem das Zahnrad mit kleinem Durchmesser mit dem Zahnrad mit großem Durchmesser in Eingriff gebracht wird, und gemäß dem hohen Drehmoment in einer Richtung des Motors der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis durch Anhalten der Drehung des Innenzahnrads einstellt und die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis durch Außereingriffbringen des Zahnrads mit kleinem Durchmesser von dem Zahnrad mit großem Durchmesser aufhebt.
  • Arbeitsweisen
  • In der Sitzgurtaufwickelvorrichtung mit der zuvor erwähnten Struktur gemäß der Erfindung weist der Kraftübertragungsmechanismus die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis und die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis auf. Wenn die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis eingestellt ist, ist eine Kraftübertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment in dem Kraftübertragungsmechanismus eingerichtet. Deshalb kann das Drehmoment des Motors mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment zu der Spule übertragen werden, wodurch das rasche Gurtwickeln zum Entfernen eines Durchhängens des Sitzgurts oder zum Aufbewahren erzielt wird.
  • Wenn die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis eingestellt ist, ist eine Kraftübertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment in dem Kraftübertragungsmechanismus eingerichtet. Deshalb kann das Drehmoment des Motors mit geringer Geschwindigkeit und mit hohem Moment auf die Spule übertragen werden, wodurch das Gurtwickeln mit hohem Moment zum Zurückhalten des Insassen erzielt wird.
  • Die Ausführung der zuvor erwähnten zwei Wickelleistungen ermöglicht durch einfaches Steuern ein flexibles und effektives Verhalten gemäß der geforderten Leistung zum Aufwickeln des Sitzgurts, ohne das Drehmoment des Motors zu steuern.
  • Zusätzlich werden die zwei Kraftübertragungsverbindungen bereitgestellt, welche dadurch ermöglichen, das Drehmoment des Motors effizient auf die Spule zu übertragen und somit sogar mit einer begrenzten Leistungsaufnahme die zwei Wickelleistungen sicherzustellen. Da die Funktion zum Aufwickeln des Sitzgurts mit hohem Moment zum Zurückhalten des Insassen durch die Kraftübertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment erzielt werden kann, kann das Dreh moment, welches von dem Motor benötigt wird, kleiner als das herkömmlich benötigte sein. Dies kann die Leistungsaufnahme des Motors verringern und die Verwendung eines kleineren Motors ermöglichen. Deshalb kann die Sitzgurtaufwickelvorrichtung kompakt sein.
  • Die Realisierung der zuvor genannten zwei Wickelfunktionen ergibt die Vorspannungsfunktion für die Sitzgurtaufwickelvorrichtung durch ein Drehmoment des Motors.
  • Bei der Sitzgurtaufwickelvorrichtung gemäß der ersten, zweiten, dritten und vierten bevorzugten Ausführungsform ist der Kraftübertragungsmechanismus gemäß der Spannung des Sitzgurts in der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis oder in der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis eingestellt. Ein einfaches Umschalten der Betriebsarten wird ohne Steuerung des Drehmoments des Motors erzielt.
  • Gemäß der Erfindung weist der Kraftübertragungsmechanismus die trennende Kraftübertragungsbetriebsart auf, in welcher das Drehmoment des Motors nicht auf die Spule übertragen wird, wodurch das Herausziehen des Sitzgurts, die normale Verwendung des Sitzgurts ohne Unbehagen für den Insassen und die Lagerung des Sitzgurts, wenn er nicht verwendet wird, durchgeführt werden kann, ohne von dem Motor beeinflusst zu werden.
  • Gemäß der fünften bevorzugten Ausführungsform ist der Untersetzungsmechanismus mit hohem Verhältnis aus einem Planetengetriebezug gebildet, was dadurch die Größe der Übertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment verringert. Deshalb kann, sogar obwohl der Kraftübertragungsme chanismus die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis und die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis aufweist, die Vergrößerung der Größe der Sitzgurtaufwickelvorrichtung wirksam verhindert werden.
  • Gemäß der sechsten bevorzugten Ausführungsform werden ein Teil der Komponenten des Untersetzungsmechanismus mit geringem Verhältnis und ein Teil der Komponenten des Untersetzungsmechanismus mit hohem Verhältnis aus einem gemeinsamen Teil gebildet, wodurch die Anzahl der Teile reduziert wird und somit die Sitzgurtaufwickelvorrichtung kompakt wird.
  • Gemäß der siebten bevorzugten Ausführungsform werden die Drehsteuerung des Innenzahnrads des Planetengetriebezugs und die Eingriffssteuerung zwischen dem Zahnrad mit kleinem Durchmesser und dem Zahnrad mit großem Durchmesser durch den Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus durchgeführt, wodurch ein einfaches Schalten der Kraftübertragungsbetriebsarten ermöglicht wird.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche eine Ausführungsform einer Sitzgurtaufwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 2(a), 2(b) zeigen die Sitzgurtaufwickelvorrichtung der in 1 gezeigten Ausführungsform in einem Zustand, in dem eine Halterabdeckung weggelassen ist, wobei 2(a) eine Perspektivansicht und 2(b) eine Seitenansicht von links ist.
  • 3(a), 3(b) zeigen ein Sonnenradelement, welches in der Sitzgurtaufwickelvorrichtung der in 1 gezeigten Ausführungsform verwendet ist, wobei 3(a) eine Perspektivansicht davon ist und 3(b) eine Perspektivansicht aus einer Richtung von Pfeil IIIB der 3(a) ist.
  • 4 ist eine Seitenansicht von links, welche die Sitzgurtaufwickelvorrichtung der in 1 gezeigten Ausführungsform in einem Zustand einer trennenden Kraftübertragungsbetriebsart zeigt in einem Zustand, in welchem einige Teile der Komponenten davon weggelassen sind.
  • 5 ist eine Seitenansicht von links, welche die Sitzgurtaufwickelvorrichtung der in 1 gezeigten Ausführungsform in einem Zustand einer Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis zeigt, in einem Zustand, in dem einige Teile der Komponenten davon weggelassen sind.
  • 6 ist eine Seitenansicht von links, welche die Sitzgurtaufwickelvorrichtung der in 1 gezeigten Ausführungsform in einem Zustand einer Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis zeigt, in einem Zustand, in welchem einige Teile der Komponenten davon weggelassen sind.
  • Ausführungsform zum Ausführen der Erfindung
  • Nachfolgend werden die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden.
  • 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche eine Ausführungsform einer Sitzgurtaufwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, 2(a), 2(b) zeigen die Sitzgurtaufwickelvorrichtung der in 1 gezeigten Ausführungsform in einem Zustand, in welchem eine Halterabdeckung weggelassen ist, wobei 2(a) eine Perspektivansicht ist und 2(b) eine Seitenansicht von links ist. In der nachfolgenden Beschreibung bedeuten „rechts" und „links" die rechte Seite und die linke Seite in den zur Erklärung verwendeten Zeichnungen und „rechtsherum" und „linksherum" bedeuten „in dem Uhrzeigersinn" und „gegen den Uhrzeigersinn" in den zur Erklärung verwendeten Zeichnungen, außer wenn es spezifiziert wird.
  • Wie in 1 gezeigt, umfasst die Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1 dieser Ausführungsform im Allgemeinen einen Rahmen 2, einen Sitzgurt 3, welcher einen Insassen wie benötigt zurückhält, eine Spule 4 zum Aufwickeln des Gurts, ein Verriegelungsmittel 5, welches an einer Seite des Rahmens 2 angeordnet ist und betätigt wird, wenn eine große Verzögerung größer als ein vorbestimmter Verzögerungswert bei einer Kollision oder dergleichen erzeugt wird, um die Drehung der Spule 4 in der Gurtabwickelrichtung a anzuhalten, einen Motor 6, welcher ein auf die Spule 4 anzuwendendes Antriebsmoment erzeugt, einen Kraftübertragungsgetriebemechanismus 8, welcher einen Untersetzungsmechanismus 7a mit hohem Verhältnis zum Verringern der Geschwindigkeit der Drehung des Motors 6 bei einem verhältnismäßig hohen Untersetzungsverhältnis bevor sie auf die Spule 4 übertragen wird und einen Untersetzungsmechanismus 7b mit geringem Verhältnis zum Verringern der Geschwindigkeit der Drehung des Motors 6 mit einem verhältnismäßig geringen Untersetzungsverhältnis bevor sie auf die Spule 4 übertragen wird, aufweist, um eine erste Kraftübertragungsverbindung und eine zweite Kraftübertragungsverbindung derart einzustellen, dass das Drehmoment des Motors 6 wahlweise durch entweder die erste Kraftübertragungsverbindung oder die zweite Kraftüber tragungsverbindung zu der Spule übertragen wird, und einen Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus 9 zum wahlweisen Schalten und Einstellen des Kraftübertragungsgetriebemechanismus 8 zwischen der ersten Kraftübertragungsverbindung und der zweiten Kraftübertragungsverbindung.
  • Der Rahmen 2 umfasst ein Paar von parallelen Seitenwänden 2a, 2b und eine Rückplatte 2c, welche diese Seitenwände 2a und 2b verbindet. Zwischen den Seitenwänden 2a und 2b ist in dem Rahmen 2 die Spule 4 zum Aufwickeln des Sitzgurts 3 drehbar angeordnet. Die Spule 4 kann eine Spule sein, welche zur Verwendung in Sitzgurtaufwickelvorrichtungen herkömmlich gut bekannt ist.
  • An einer Seitenwand 2a ist das Verriegelungsmittel 5 angebracht. Das Verriegelungsmittel 5 kann ebenso ein Verriegelungsmittel sein, welches zur Verwendung in Sitzgurtaufwickelvorrichtungen herkömmlich gut bekannt ist. Das heißt, das Verriegelungsmittel 5 ist ausgestaltet, um betätigt zu werden, um die Drehung der Spule 4 in der Gurtabwickelrichtung anzuhalten, wenn ein Fahrzeugsensor (Verzögerungssensor) eine große Verzögerung, welche größer als ein vorbestimmter Verzögerungswert ist, erfasst, welche auf ein Fahrzeug wirkt, oder wenn ein Gurtbandsensor (Gurtentnahmegeschwindigkeitssensor) eine Geschwindigkeit eines Entnehmens des Sitzgurtes 3, welche höher als eine vorbestimmte Geschwindigkeit ist, erfasst.
  • Zwischen der Spule 4 und dem Verriegelungsmittel 5 ist ein Kraftbegrenzungsmittel (Energieabsorptionsmechanismus: welcher nachfolgend manchmal als „EA-Mechanismus" bezeichnet wird) angeordnet, welcher in den Zeichnungen nicht gezeigt ist, um die Belastung auf den Sitzgurt 3 zu begrenzen, wenn das Herausziehen des Sitzgurts 3 durch die Betätigung des Verriegelungsmechanismus 5 angehalten wird. Der EA-Mechanismus kann aus einem herkömmliche bekannten Torsionsstab gebildet werden. Das heißt, wenn das Herausziehen des Sitzgurts 3 von der Betätigung des Verriegelungsmittels 5 angehalten wird, wird der Torsionsstab verdreht und verformt, wodurch die Belastung auf den Sitzgurt 3 begrenzt wird und eine Belastungsenergie absorbiert wird.
  • Wie in 1 und 2(a) gezeigt, ist ein Halter 11 mit drei Schrauben 10 an der äußeren Seitenwand 2b des Rahmens 2 angebracht und der Motor 6 ist mit einem Paar von Schrauben 12 an dem Halter 11 an seiner Anbringungsseite an dem Rahmen 2 angebracht. Der Motor 6 weist eine Drehwelle 6a auf, welche sich durch ein Durchgangsloch 11a des Halters 11 erstreckt und an welche ein Motorzahnrad 13, welches äußere Zähne aufweist, derart angebracht ist, dass sich das Motorzahnrad 13 zusammen mit der Drehwelle 6a dreht.
  • Wie in 1 gezeigt, ist zwischen der Spule 4, dem wie zuvor erwähnten EA-Mechanismus (z.B. einem Torsionsstab) und den beiden Untersetzungsmechanismen 7a, 7b ein Verbinder 14 angeordnet, welcher die Spule 4 und die Untersetzungsmechanismen 7a, 7b in der Drehrichtung verbindet. Der Verbinder 14 umfasst einen ersten Drehverbindungsabschnitt 14a, welcher die Spule 4 und den EA-Mechanismus in der Drehrichtung verbindet, und einen zweiten Drehverbindungsabschnitt 14b, welcher eine verbinderseitige Buchse 15 in der Drehrichtung verbindet, und einen dritten Drehverbindungsabschnitt 14c, welcher in einer Nutform zum Verbinden der Untersetzungsmechanismen 7a, 7b in der Drehrichtung ausgestaltet ist.
  • Der erste Drehverbindungsabschnitt 14a ist ausgebildet, eine vieleckige zylindrische Form aufzuweisen, welche jedoch nicht deutlich in 1 gezeigt ist. Der äußere Umfang des Drehverbindungsabschnitts 14a ist mit der Spule 4 derart verbunden, dass der Verbinder 14 sich zusammen mit der Spule 4 dreht. Zusätzlich ist der innere Umfang des Drehverbindungsabschnitts 14a mit dem EA-Mechanismus (z.B. einem Torsionsstab) derart verbunden, dass sich der Verbinder 14 zusammen mit dem EA-Mechanismus dreht (da die Verbindungsstruktur, welche ermöglicht, dass der Verbinder 14 und die Spule 4 und der EA-Mechanismus verbunden werden und sich zusammen drehen, herkömmlich gut bekannt ist, wird die anschauliche Beschreibung davon weggelassen werden).
  • Der äußere Umfang des zweiten Drehverbindungsabschnitts 14b ist ausgebildet, einen vieleckigen Abschnitt aufzuweisen, und der innere Umfang der verbinderseitigen Buchse 15 ist ausgebildet, den gleichen vieleckigen Abschnitt aufzuweisen. Die verbinderseitige Buchse 15 wird an dem zweiten Verbindungsabschnitt 14b derart eingepasst, dass die verbinderseitige Buchse 15 mit dem zweiten Drehverbindungsabschnitt 14b verbunden ist, ohne die relative Drehung dazwischen zu erlauben. Die verbinderseitige Buchse 15 wird an dem halterseitigen Lager 16 gehalten, welches in die Bohrung 11b des Halters 11 eingesetzt ist, ohne die relative Drehung dazwischen zu ermöglichen. Dementsprechend wird der Verbinder 14 drehbar von dem Halter 11 gehalten.
  • Der dritte Drehverbindungsabschnitt 14c ist mit einer vorbestimmten Anzahl von sich in der axialen Richtung erstreckenden Eingriffsnuten, wie z.B. Keilnuten versehen, welche gleichmäßig voneinander beabstandet in der Umfangsrichtung angeordnet sind.
  • Der Untersetzungsmechanismus 7a mit hohem Verhältnis umfasst ein ringähnliches Haltezahnrad 17, eine vorbestimmte Anzahl (drei in dem dargestellten Beispiel) von Planetenzahnrädern 18, welche drehbar an dem Haltezahnrad 17 angebracht sind, ein ringförmiges Ringelement 19 und ein Sonnenradelement 20.
  • Der innere Umfang 17a des Haltezahnrads 17 ist an der Seite zum Verbinder 14 davon mit einer vorbestimmten Anzahl von sich in der axialen Richtung erstreckenden Eingriffsnuten, wie z.B. Keilnuten, versehen, welche gleichmäßige beabstandet in der Umfangsrichtung angeordnet sind. Die in dem inneren Umfang 17a ausgebildeten Eingriffsnuten befinden sich im Eingriff mit den Erhöhungen zwischen den Eingriffsnuten des dritten Drehverbindungsabschnitts 14c des Verbinders 14, während sich die Erhöhungen zwischen den in dem Innenumfang 17a ausgebildeten Eingriffsnuten mit den Eingriffsnuten des dritten Drehverbindungsabschnitts 14c des Verbinders 14 in Eingriff befinden (der gleiche Eingriff, wie der Keilnuteingriff), wodurch das Haltezahnrad 17 mit dem Verbinder 14 verbunden wird, um die relative Drehung dazwischen zu verhindern, so dass das Haltezahnrad 17 sich zusammen mit dem Verbinder 14 dreht. Das Haltezahnrad 17 weist Außenzähne 17b, welche in dem äußeren Umfang davon ausgebildet sind, auf.
  • Die Planetenzahnräder 18 sind drehbar an dem Haltezahnrad 17 mittels Untersetzungsstiften 22 durch eine Untersetzungsplatte 21 angebracht.
  • Das Ringelement 19 weist ein Innenzahnrad 19a, welches in dem Innenumfang davon ausgebildet ist, und Sperrzähne 19b, welche in dem äußeren Umfang davon ausgebildet sind, auf. Das Innenzahnrad 19a und die Sperrzähne 19b drehen sich zusammen.
  • Das Sonnenradelement 20 weist ein Sonnenrad 20a auf, welches aus einem Außenzahnrad mit kleinem Durchmesser und einem Außenzahnrad mit großem Durchmesser 20b gebildet ist, welche sich, wie in 3(a), 3(b) gezeigt, zusammen miteinander drehen.
  • Die Planetenzahnräder 18, welche von dem Haltezahnrad 17 gehalten werden, befinden sich immer mit dem Sonnenrad 20a und mit dem Innenzahnrad 19a in Eingriff, wodurch ein Planetengetriebezug ausgebildet wird. Der Untersetzungsmechanismus 7 ist ein Planetengetriebezug, von welchem ein Eingang das Sonnenrad 20a ist und ein Ausgang das Haltezahnrad 17 ist.
  • Wie in 1 gezeigt, umfasst der Kraftübertragungsmechanismus 8 ferner ein Verbindungszahnrad 23, ein Paar von Hakenfedern 24, ein Paar von Rollen 25, ein unterseitiges Verbindungszahnrad 26 mit Außenzähnen, ein oberseitiges Verbindungszahnrad 27 mit Außenzähnen, eine Führungsplatte 28 und ein Zwischenzahnrad 29 mit Außenzähnen.
  • Das Verbindungszahnrad 23 wird drehbar von einer Drehwelle 11c, welche sich an dem Halter 11 befindet, gehalten und umfasst ein erstes Verbindungszahnrad 23a, welches aus einem großen Außenzahnrad gebildet ist, und ein zweites Verbindungszahnrad 23b, welches aus einem kleinen Zahnrad gebildet ist. Das erste Verbindungszahnrad 23a und das zweite Verbindungszahnrad 23b drehen sich zusammen miteinander. In diesem Zustand befindet sich das erste Verbindungszahnrad 23a mit großem Durchmesser immer in Eingriff mit dem Motorzahnrad 13, wie in 2(a) und 2(b) gezeigt.
  • Wie in 1 gezeigt, weist das unterseitige Verbindungszahnrad 26 Drehwellen 26a, welche von den beiden Flächen da von (nur eine der Drehwellen 26a ist in 1 gezeigt) hervorragen, und ein Durchgangsloch 26b, welches diese Drehwellen 26a in der axialen Richtung durchdringt, auf. Jede Drehwelle 26a weist flache Abschnitt auf. Jede Rolle 25 weist ein längliches Loch 25a auf. Das längliche Loch 25a einer jeden Rolle 25 ist auf einer jeweiligen Drehwelle derart angebracht, dass der Innenumfang des länglichen Lochs sich entlang der Ebenen des flachen Abschnitts erstreckt. Deshalb sind die Rollen 25 an beiden Flächen des unterseitigen Verbindungszahnrads 26 jeweils derart angeordnet, dass sich die Rollen 25 zusammen mit dem unterseitigen Verbindungszahnrad 26 drehen. Jede Hakenfeder 24 weist einen ersten gekrümmten Abschnitt 24a auf, welcher sich in Eingriff mit einer jeweiligen Rolle 25 befindet. Ferner wird das oberseitige Verbindungszahnrad 27 von einer der Drehwellen 26a des unterseitigen Verbindungszahnrads 26 derart gehalten, dass das oberseitige Verbindungszahnrad 27 sich zusammen mit dem unterseitigen Verbindungszahnrad 26 dreht.
  • Die Rollen 25, das unterseitige Verbindungszahnrad 26 und das oberseitige Verbindungszahnrad 27 werden drehbar von einer Drehwelle 11d gehalten, welche sich an dem Halter 11 befindet.
  • Die Führungsplatte 28 ist an dem Halter 11 durch Schrauben eines Paars von Schrauben 30 in ein Paar von Gewindelöchern 11d, die in dem Halter 11 ausgebildet sind, durch entsprechende Löcher 28b der Führungsplatte 28 in einem Zustand angebracht, dass ein Paar von Haltewellen 11e in ein Paar von Löchern 28a der Führungsplatte 28 eingepasst sind. Das Zwischenzahnrad 29 wird drehbar von einer Drehwelle 28c, welche sich an der Führungsplatte 28 befindet, gehalten.
  • Wie in 2(a) und 2(b) gezeigt, befindet sich das Zwischenzahnrad 29 immer in Eingriff mit sowohl den Außenzähnen 20b des Sonnenradelements 20, dem zweiten Verbindungszahnrad 23b mit kleinem Durchmesser des Verbindungszahnrads 23 als auch dem oberseitigen Verbindungszahnrad 27.
  • Der Untersetzungsmechanismus 7b mit geringem Verhältnis umfasst das oberseitige Verbindungszahnrad 27, das unterseitige Verbindungszahnrad 26, ein Kupplungszahnrad 31 und das Haltezahnrad 17.
  • Deswegen wird das Drehmoment des Motors 6, welches auf das Zwischenzahnrad 29 übertragen wurde, von dem Zwischenzahnrad 29 durch den Untersetzungsmechanismus 7b mit geringem Verhältnis auf die Spule 4 übertragen oder wird von dem Zwischenzahnrad 29 über den Untersetzungsmechanismus 7a mit hohem Verhältnis auf die Spule 4 übertragen.
  • Wie in 1 gezeigt, umfasst der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus 9 das Kupplungszahnrad 31, welches Außenzähne aufweist, eine Drehwelle 32, einen Kupplungsarm 33, eine Kupplungsklaue 34, eine Reibungsfeder 35 und einen Federstopper 36.
  • Wie in 5 gezeigt, kann sich das Kupplungszahnrad 31 mit dem Außenzähnen 17b des Haltezahnrads 17, dessen Durchmesser größer als der des Kupplungszahnrads 31 ist, in Eingriff befinden und befindet sich immer mit dem unterseitigen Verbindungszahnrad 26 in Eingriff, was jedoch nicht gezeigt ist. Die Drehwelle 32 durchdringt das Mittelloch 31a des Kupplungszahnrads 31, wodurch das Kupplungszahnrad 31 drehbar gehalten wird.
  • Der Kupplungsarm 33 weist einen U-ähnlichen Querschnitt auf, welcher durch zwei Seitenwände 33a, 33b und einen (nicht gezeigten) Boden davon ausgebildet wird. Die Seitenwände 33a, 33b weisen hervorragende Abschnitt an ihren unteren Seiten auf und weisen geradlinige Haltenuten 33c auf, welche in den jeweiligen hervorragenden Abschnitten ausgebildet sind. Das Kupplungszahnrad 31 ist zwischen den hervorragenden Abschnitten der Seitenwände 33a, 33b angeordnet. Die Drehwellen 32, welche von beiden Flächen des Kupplungszahnrads 31 hervorragen, werden von den entsprechenden Haltenuten 33c verschiebbar entlang der Haltenuten gehalten. Ferner sind zweite gekrümmte Abschnitte 24b der Kupplungsfedern 24 an den hervorragenden Abschnitten der Drehwellen 32, welche aus den Seitenwänden 33a, 33b herausragen, eingehakt. Ein Ende der Drehwelle 32 ist in ein Führungsloch 11g, welches in dem Halter 11 ausgebildet ist, eingepasst und wird davon gehalten. Das Führungsloch 11g ist in einem Bogen als ein Abschnitt eines Kreises um die Drehwelle 11d ausgebildet. Die Drehwelle 32 wird von dem Führungsloch 11 derart geführt, dass sich die Drehwelle 32 entlang dem Umfang des Kreises um die Drehwelle 11d bewegen kann.
  • Die Seitenwände 33a, 33b sind jeweils an der anderen Endseite mit länglichen Löchern 33d und im Wesentlichen bogenförmigen Eingriffsabschnitten 33e versehen. Die Seitenwände 33a, 33b sind mit Haltelöchern 33f, welche in der Mitte in der Längsrichtung ausgebildet sind, versehen. Der Kupplungsarm 33 ist durch Einsetzen einer Haltewelle 11h, welche sich an dem Halter 11 befindet, in die Haltelöcher 33f drehbar gehalten und wird vor einem Herunterfallen durch Befestigen eines E-Rings 37 an der Haltewelle 11h bewahrt.
  • Die Kupplungsklaue 34 ist an ihrer einen Endseite mit einem Halteloch 34a und an der anderen Endseite mit einem Eingriffszahn 34b versehen. Ferner ist die Kupplungsklaue 34 an der anderen Endseite, d.h. der Seite mit dem Eingriffszahn 34b, mit einem Eingriffsstift 34c versehen. Der Eingriffsstift 34c ist in die länglichen Löcher 33d des Kupplungsarms 33 derart eingepasst, dass sich der Eingriffsstift 34c relativ zu dem Kupplungsarm 33 drehen kann und sich entlang den länglichen Löchern 33d bewegen kann. Wie in 4 gezeigt, ist die Kupplungsklaue 34 drehbar an dem Halter 11 durch Einsetzen und Einpassen des Klauenstifts 38 durch das Halteloch 34a in das Stiftloch 11i des Halters 11 angebracht. Wie in 6 gezeigt, kann der Eingriffszahn 34b mit einem der Sperrzähne 19b des Ringelements 19, welches sich in einer rechtsdrehenden Richtung (was der Gurtwickelrichtung a der Spule 4 entspricht) dreht, in Eingriff gebracht werden. Wenn der Eingriffszahn 34b sich mit einem der Sperrzähne 19b in Eingriff befindet, wird die Drehung des Ringelements 19 in der rechtsdrehenden Richtung angehalten.
  • Die Reibungsfeder 35 ist aus einer bandähnlichen Blattfeder gebildet und weist einen Halteabschnitt 35a auf, welcher in einer L-Form an seinem unteren Ende ausgebildet ist, und weist einen U-ähnlichen konkaven Abschnitt 35b auf, welcher in einem Abschnitt oberhalb der Mitte der Längsrichtung ausgebildet ist. Der Abschnitt zwischen dem konkaven Abschnitt 35b und dem unteren Halteabschnitt 35a ist flach und der Abschnitt zwischen dem konkaven Abschnitt 35b und dem oberen Ende ist gekrümmt. Der Eingriffsabschnitt 33e des Kupplungsarms 33 kann mit dem konkaven Abschnitt 35b in Eingriff gebracht werden und davon abgerückt werden. Wie in 4 gezeigt, wird in dem Zustand, in welchem der Eingriffsabschnitt 33e sich mit dem konkaven Abschnitt 35b in Eingriff befindet, die verlängerte Richtung der Haltenuten 33c derart die tangentiale Richtung des Bogens des Führungslochs 11g, das die Drehwelle 32 sich von dem Führungsloch 11g zu den Haltenuten 33c und von den Haltenuten 33c zu dem Führungsloch 11g bewegen kann.
  • Der Federstopper 36 ist in einer L-Form ausgebildet. Der Halteabschnitt 35a ist sandwichartig zwischen dem Federstopper 36 und dem Federbefestigungsabschnitt 11j, welcher an dem Halter 11 ausgebildet ist, angeordnet, wodurch die Reibungsfeder 35 an ihrer einen Seite derart (wie ein freitragender Arm) gehalten wird, dass das obere Ende ein freies Ende ist.
  • In dem Zustand, in welchem die entsprechenden Komponenten des Untersetzungsmechanismus 7, des Kraftübertragungsgetriebemechanismus 8 und des Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus 9 in einem konkaven Abschnitt, welcher in einer Fläche des Halters 11 gegenüber zu der Fläche, die an dem Rahmen 2 angebracht ist, ausgebildet ist, zusammengebaut sind, wird an der Fläche des Halters 11, an welcher die entsprechenden Komponenten zusammengebaut sind, mit einer vorbestimmten Anzahl (vier in dem dargestellten Beispiel) von Schrauben 40 eine Halterabdeckung 39 angebracht, um diese Komponenten abzudecken.
  • Der Kraftübertragungsgetriebemechanismus 8, welcher die zuvor erwähnte Struktur aufweist, weist die folgenden drei Kraftübertragungsbetriebsarten auf.
  • (1) Getrennte Kraftübertragungsbetriebsart
  • Wie in 4 gezeigt, befindet sich in der getrennten Kraftübertragungsbetriebsart der Eingriffsabschnitt 33e des Kupp lungsarms 33 des Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus 9 mit dem konkaven Abschnitt 35b der Reibungsfeder 35 in Eingriff. In dem Zustand, in welchem der Eingriffsabschnitt 33e sich in Eingriff mit dem konkaven Abschnitt 35b befindet, befindet sich der Eingriffszahn 34b der Kupplungsklaue 34 außer Eingriff zu jedem der Sperrzähne 19b des Ringelements 19, so dass sich das Ringelement 19 frei dreht. Dementsprechend ist die Momentübertragungsverbindung (eine Übertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment wie nachfolgend beschrieben werden wird) zwischen dem Sonnenradelement 20 und dem Haltezahnrad 17 unterbrochen.
  • Demgegenüber befindet sich die Drehwelle 32 derart in Kontakt mit dem rechten Ende des Führungslochs 11g, dass das Kupplungszahnrad 31 in die äußerst rechte Position eingestellt ist. An dieser äußerst rechten Position ist das Kupplungszahnrad 31 beabstandet von den Außenzähnen 17b des Haltezahnrads 17 angeordnet. Dementsprechend ist die Momentübertragungsverbindung (eine Übertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und niedrigem Moment wie nachfolgend beschrieben werden wird) zwischen dem Kupplungszahnrad 31 und dem Haltezahnrad 17 unterbrochen.
  • Deshalb ist die trennende Kraftübertragungsbetriebsart eine Betriebsart, in welcher die Spule 4 nicht mit dem Motor 6 verbunden ist, so dass das Drehmoment des Motors 6 nicht auf die Spule 4 übertragen wird und auch das Drehmoment der Spule 4 nicht auf den Motor 6 übertragen wird.
  • (2) Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis
  • Wie in 5 gezeigt, befindet sich in der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis der Eingriffsabschnitt 33e des Kupplungsarms 33 in Eingriff mit dem konkaven Abschnitt 35b der Reibungsfeder 35, ähnlich zu der trennenden Kraftübertragungsbetriebsart. In dem Zustand, in welchem sich der Eingriffsabschnitt 33e in Eingriff mit dem konkaven Abschnitt 35b befindet, befindet sich der Eingriffszahn 34b der Kupplungsklaue 34 außer Eingriff zu jedem der Sperrzähne 19b des Ringelements 19, so dass sich das Ringelement 19 frei dreht. Dementsprechend ist die Übertragungsverbindung mit niedriger Geschwindigkeit und hohem Moment zwischen dem Sonnenradelement 20 und dem Haltezahnrad 17 unterbrochen.
  • Andererseits ist die Drehwelle 32 in die höchste Position (die Position am dichtesten zu der Drehwelle der Spule 4) an der Mitte des Führungslochs 11g derart eingestellt, dass das Kupplungszahnrad 31 an der höchsten Position (der Position am dichtesten zu der Drehwelle der Spule 4) eingestellt ist. An dieser höchsten Position befindet sich das Kupplungszahnrad 31 in Eingriff mit den Außenzähnen 17b des Haltezahnrads 17. Dementsprechend ist eine Übertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment zwischen dem Kupplungszahnrad 31 und dem Haltezahnrad 17 eingerichtet. Das heißt, der Motor 6 über das Motorzahnrad 13, das Verbindungszahnrad 23, das Zwischenzahnrad 29, das oberseitige Verbindungszahnrad 27, das unterseitige Verbindungszahnrad 26, das Kupplungszahnrad 31, das Haltezahnrad 17 und den Verbinder 14 mit der Spule 4 verbunden. Deshalb ist die Kraftübertragungsverbindung für eine Untersetzung mit geringem Verhältnis eingerichtet. An der höchsten Position der Drehwelle 32 dringt die Drehwelle 32 in die Haltenuten 33c des Kupplungsarms 33 ein und befindet sich in Berührung mit dem Kupplungsarm 33.
  • Wie zuvor erwähnt, ist die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis eine Betriebsart, in welcher die Übertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment für eine Untersetzung mit geringem Verhältnis eingerichtet ist. In der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis wird der Sitzgurt von dem Antrieb des Motors 6 schnell aufgewickelt.
  • (3) Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis
  • Wie in 6 gezeigt, löst sich in der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis der Eingriffsabschnitt 33e des Kupplungsarms 33 von dem konkaven Abschnitt 35b der Reibungsfeder 35 derart, dass der Eingriffsabschnitt 33e an dem gekrümmten Abschnitt über dem konkaven Abschnitt 35b der Reibungsfeder 35 angeordnet ist. In dem Zustand, in welchem der Eingriffsabschnitt 33e sich außerhalb des konkaven Abschnitts 35b befindet, greift der Eingriffszahn 34b der Kupplungsklaue 34 in einen der Sperrzähne 19b des Ringelements 19 in der rechtsdrehenden Richtung derart ein, dass die Drehung des Ringelements 19 in der rechtsdrehenden Richtung angehalten wird. Dementsprechend wird eine Übertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment zwischen dem Sonnenradelement 20 und dem Haltezahnrad 17 eingerichtet. Das heißt, der Motor 6 ist über das Motorzahnrad 13, das Verbindungszahnrad 23, das Zwischenzahnrad 29, die äußeren Zähne 20b des Sonnenradelements 20, das Sonnenrad 20a, das Planetenzahnrad 18, das Haltezahnrad 17 und den Verbinder 14 mit der Spule 4 verbunden. Deshalb ist die Kraftübertragungsverbindung für eine Untersetzung mit hohem Verhältnis über den Planetengetriebezug eingerichtet.
  • Andererseits befindet sich die Drehwelle 32 in Berührung mit dem linken Ende des Führungslochs 11g, so dass das Kupplungszahnrad 31 an die äußerst linke Position gesetzt wird. An der äußerst linken Position ist das Kupplungszahnrad 31 beabstandet von den Außenzähnen 17b des Haltezahnrads 17 angeordnet. Dementsprechend ist die Übertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment zwischen dem Kupplungszahnrad 31 und dem Haltezahnrad 17 unterbrochen.
  • Wie zuvor erwähnt, ist die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis eine Betriebsart, in welcher die Übertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment für eine Untersetzung mit hohem Verhältnis eingerichtet ist. In der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis wird der Sitzgurt mit einer hohen Gurtspannung von dem Antrieb des Motors 6 aufgewickelt.
  • Ein Betriebsartumschalten zwischen der getrennten Kraftübertragungsbetriebsart, der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis und der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis wird durch den Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus 9 durchgeführt.
  • (1) Schalten von der getrennten Kraftübertragungsbetriebsart zu der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis
  • Wenn sich der Motor 6 in der normalen Richtung (die Drehwelle 6a des Motors 6 dreht sich in der rechtsdrehenden Richtung in 4; was der Drehung der Spule 4 in der Gurtwickelrichtung β entspricht) aus dem Zustand der getrennten Kraftübertragungsbetriebsart, wie in 4 gezeigt, dreht, drehen sich das unterseitige Verbindungszahnrad 26 und die Rollen 25 durch das Motorzahnrad 13, das Verbindungszahnrad 23, das Zwischenzahnrad 29 und das oberseitige Verbindungszahnrad 27 in der Richtung, welche der Gurtwickelrichtung β der Spule 4 entspricht. Da sich das Kupplungszahnrad 31 außer Eingriff zu den Außenzähnen 17b des Haltezahnrads 17 befindet, läuft das Kupplungszahnrad 31 frei und die Drehwelle 32 ist keinem Widerstand ausgesetzt, so dass sich die Kupplungsfeder 24 in der gleichen Richtung wie die der Rollen 25 dreht. Deshalb bewegen sich das Kupplungszahnrad 31 und die Drehwelle 32 entlang dem Führungsloch 11g derart nach links, dass die Drehwelle 32 in Berührung mit dem Kupplungsarm 33 kommt, wie in 5 gezeigt.
  • An der Position, wo die Drehwelle 32 in Berührung mit dem Kupplungsarm 33 ist, werden das Kupplungszahnrad 31 und die Drehwelle 32, wie zuvor erwähnt, an die höchste Position gesetzt und das Kupplungszahnrad 31 wird mit den Außenzähnen 17b des Haltezahnrads 17 wie in 5 gezeigt in Eingriff gebracht. Deshalb wird die Drehung des Kupplungszahnrads 31 auf das Haltezahnrad 17 derart übertragen, dass sich das Haltezahnrad 17 dreht. Wenn der Sitzgurt 3 ein Durchhängen aufweist, wird der Sitzgurt 3 durch die Drehung des Haltezahnrads 17 auf die Spule 4 gewickelt. Wenn das Durchhängen des Sitzgurts 3 aufgehoben ist, dreht sich die Spule nicht weiter, so dass sich das Haltezahnrad 17 nicht mehr dreht. Dementsprechend wird das Kupplungszahnrad 31 einem Widerstand von dem Haltezahnrad 17 derart ausgesetzt, dass sich das Kupplungszahnrad 31 auch nicht mehr dreht.
  • Da jedoch das unterseitige Verbindungszahnrad 26 vorgespannt ist, um sich durch das Drehmoment des Motors 6 zu drehen, wird durch das Drehmoment des unterseitigen Verbindungszahn rads 26 eine Kraft in die Richtung in Richtung der äußerst linken Position auf die Drehwelle 32 ausgeübt. An dieser Stelle drückt die Drehwelle 32 den Kupplungsarm 33 durch diese Kraft, da die Drehwelle 32 in Berührung mit dem Kupplungsarm 33 ist. Da die Spannung des Sitzgurts 3 geringer als der vorbestimmte Wert ist, ist jedoch das Moment zum Bewegen des Kupplungsarms 33, sich in der rechtsdrehenden Richtung durch die Andrückkraft der Drehwelle 32 zu drehen, kleiner als das Moment durch die Eingriffskraft zwischen dem Eingriffsabschnitt 33e und dem konkaven Abschnitt 35b, welche gegen das Moment in der rechtsdrehenden Richtung wirkt. Deshalb löst sich der Eingriffsabschnitt 33e nicht von dem konkaven Abschnitt 35b, so dass sich der Kupplungsarm 33 nicht dreht, wodurch die Drehwelle 32 an der Position anhält, wo der Kupplungsarm 33 in Berührung mit dem Kupplungsarm 33 ist.
  • Gemäß dem Anschlag der Drehwelle 32 werden das Kupplungszahnrad 31 und die Drehwelle 32 in der höchsten in 5 gezeigten Position gehalten. Wenn das Kupplungszahnrad 31 an der höchsten Position gehalten wird, werden das Kupplungszahnrad 31 und die Außenzähne des Haltezahnrads 17 in Eingriff gehalten, um die Übertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment zwischen dem Kupplungszahnrad 31 und dem Haltezahnrad 17 beizubehalten. Da sich der Kupplungsarm 33 nicht dreht, dreht sich die Kupplungsklaue 34 auch nicht, so dass der Eingriffszahn 34b in einer derartigen Position gehalten wird, in welcher er nicht in einen der Sperrzähne 19b eingreift. Deshalb ist das Ringelement 19 frei, wodurch die Trennung der Übertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment zwischen dem Sonnenradelement 20 und dem Haltezahnrad 17 beibehalten wird.
  • Auf diese Art und Weise wird das Schalten von der trennenden Kraftübertragungsbetriebsart zu der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis des Kraftübertragungsmechanismus 8 derart durchgeführt, dass der Kraftübertragungsmechanismus 8 in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis eingestellt wird.
  • (2) Schalten von der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis zu der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis.
  • Das Einstellen in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis wird durch ein verhältnismäßig hohes Drehmoment des Motors 6 eingestellt. In diesem Fall wird die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis von der trennenden Kraftübertragungsbetriebsart über die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis eingestellt.
  • Das Schalten von der trennenden Kraftübertragungsbetriebsart zu der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis ist die gleiche wie zuvor genannt. Bei dem Einstellen in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis ist jedoch die Spannung des Sitzgurts 3 größer als der vorbestimmte Wert, so dass das auf den Kupplungsarm 33 angewendete Moment, welches gegen das Moment in der rechtsdrehenden Richtung wirkt, durch die Andrückkraft der Drehwelle 32 größer als das Moment von der Eingriffskraft zwischen dem Eingriffsabschnitt 33e und dem konkaven Abschnitt 35b in dem Zustand in der in 5 gezeigten Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis ist. Deshalb kann sich der Eingriffsabschnitt 33e von dem konkaven Abschnitt 35b lösen.
  • Deshalb, wenn sich die Kupplungsfeder 24 weiter in die linksdrehende Richtung dreht, bewegt die Drehwelle 32 den Kupplungsarm 33, um sich um die Haltewelle 11h in der rechtsdrehenden Richtung zu drehen und sich zu der linken Seite entlang dem Führungsloch 11g zu bewegen. Dementsprechend bewegt sich das Kupplungszahnrad 31 zu der linken Seite. Wenn die Drehwelle 32 in Berührung mit dem linken Ende des Führungslochs 11g kommt, wird die weitere Bewegung verhindert, so dass das Kupplungszahnrad 31, die Drehwelle 32 und die Kupplungsfeder 24 alle anhalten. Deshalb werden das Kupplungszahnrad 31 und die Drehwelle 32 in die zuvor erwähnte äußerst linke Position eingestellt, wie in 6 gezeigt. An der äußerst linken Position befindet sich das Kupplungszahnrad 31 außer Eingriff zu den Außenzähnen 17b des Haltezahnrads 17, so dass die Übertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment zwischen dem Kupplungszahnrad 31 und dem Haltezahnrad 17 getrennt ist.
  • Andererseits dreht sich gemäß der Drehbewegung des Kupplungsarms 33 die Kupplungsklaue 34 um den Kupplungsklauenstift 38 in der linksdrehenden Richtung, wodurch die Kupplungsklaue 34 in eine Position eingestellt wird, in welcher der Eingriffszahn 34b in einen der Sperrzähne 19b eingreifen kann, wie in 6 gezeigt. Da das Sonnenradelement 20 sich aufgrund des Drehmoments des Motors 6 dreht und sich somit das Ringelement 19 auch in der rechtsdrehenden Richtung dreht, greift einer der Sperrzähne 19b in den Eingriffszahn 34b ein. Dies hält die Drehung des Ringelements 19 an, wodurch die Übertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment zwischen dem Sonnenradelement 20 und dem Haltezahnrad 17 eingerichtet wird.
  • Auf diese Art und Weise wird das Schalten von der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis zu der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis des Kraftübertragungsmechanismus 8 derart durchgeführt, dass der Kraftübertragungsmechanismus 8 in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis eingestellt wird.
  • (3) Schalten von der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis zu der trennenden Kraftübertragungsbetriebsart (über die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis)
  • Wenn sich der Motor 6 in der umgekehrten Richtung (die Drehwelle 6a des Motors 6 dreht sich in der linksdrehenden Richtung in 4; dies entspricht der Drehung der Spule 4 in der Gurtabwickelrichtung a) aus dem Zustand der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis, welche in 6 gezeigt ist, dreht, drehen sich das unterseitige Kupplungszahnrad 26 und die Rollen 25 in der Richtung entgegengesetzt zu der Richtung wie zuvor erwähnt. Dann dreht sich die Kupplungsfeder 24 auch in die Richtung entgegengesetzt zu der wie zuvor erwähnten Richtung, so dass sich das Kupplungszahnrad 31 und die Drehwelle 32 zu der rechten Seite entlang dem Führungsloch 11g bewegen, während der Kupplungsarm 33 bewegt wird, um sich in der linksdrehenden Richtung zu drehen.
  • Da die Kupplungsklaue 34 sich in der rechtsdrehenden Richtung gemäß der Drehbewegung des Kupplungsarms 33 in der linksdrehenden Richtung dreht, steht die Kupplungsklaue 34 in der Nichteingriffsposition, wo der Eingriffszahn 34b niemals in die Sperrzähne 19b eingreift. Deshalb wird das Ringelement 19 frei, um die Übertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment zu trennen.
  • Wenn das Kupplungszahnrad 31 und die Drehwelle 32 die höchste Position erreichen, befindet sich das Kupplungszahnrad 31 in Eingriff mit den Außenzähnen 17b des Haltezahnrads 17, um vorübergehend die in 5 gezeigte Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis einzustellen. Da die Bewegung des Kupplungszahnrads 31 und der Drehwelle 32 in Richtung der rechten Seite fortgesetzt wird, wird jedoch das Kupplungszahnrad 31 sofort außer Eingriff mit den Außenzähnen 17b gebracht und läuft frei. Dementsprechend wird die Übertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment vorübergehend eingerichtet, aber wird sofort getrennt. Da sich der Motor 6 entgegengesetzt dreht, wenn die Übertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment vorübergehend eingerichtet wird, dreht sich die Spule 4 vorübergehend in der Gurtabwickelrichtung a, aber hält sofort an.
  • Wenn die Drehwelle 32 in Berührung mit der rechten Seite des Führungslochs 11g kommt, wird eine weitere Bewegung verhindert, so dass das Kupplungszahnrad 31, die Drehwelle 32 und die Kupplungsfeder 24 anhalten. Deshalb werden das Kupplungszahnrad 31 und die Drehwelle 32 in die zuvor erwähnte äußerst rechte Position, wie in 4 gezeigt, eingestellt.
  • Auf diese Art und Weise wird das Schalten von der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis zu der trennenden Kraftübertragungsbetriebsart des Kraftübertragungsmechanismus 8 derart durchgeführt, dass der Kraftübertragungsmechanismus 8 in die trennende Kraftübertragungsbetriebsart eingestellt wird.
  • Die Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1 dieser Ausführungsform weist ferner die folgenden sieben Gurtbetriebsarten des Sitzgurts 3 auf.
  • (1) Gurtaufbewahrungsbetriebsart
  • Die Gurtaufbewahrungsbetriebsart ist eine Gurtbetriebsart, in welcher der Sitzgurt 3 nicht verwendet wird und vollständig auf die Spule 4 gewickelt ist. Bei der in die Gurtaufbewahrungsbetriebsart eingestellten Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1 wird der Motor 6 nicht angetrieben und der Kraftübertragungsmechanismus 8 ist in die trennende Kraftübertragungsbetriebsart eingestellt. Deshalb wirkt eine sehr kleine Gurtspannung auf den Sitzgurt 3 (diese sehr kleine Gurtspannung wird in der Beschreibung über eine später zu beschreibende Gurtwickelbetriebsart zum Aufbewahren erklärt werden) und die Leistungsaufnahme ist Null.
  • (2) Gurtabwickelbetriebsart
  • Die Gurtabwickelbetriebsart ist eine Gurtbetriebsart, in welcher der Sitzgurt 3 von der Spule 4 zum Zwecke des Anlegens des Sitzgurts 3 entnommen wird. Bei der in die Gurtabwickelbetriebsart eingestellten Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1 ist der Kraftübertragungsmechanismus 8 in die trennende Kraftübertragungsbetriebsart eingestellt. Deshalb reicht eine geringe Kraft zum Entnehmen des Sitzgurts 3 aus. In dieser Betriebsart wird der Motor 6 nicht angetrieben und die Leistungsaufnahme ist Null.
  • (3) Gurtaufwickelbetriebsart zum Anpassen
  • Die Gurtaufwickelbetriebsart zum Anpassen ist eine Gurtbetriebsart, in welcher, nachdem der Sitzgurt 3 entnommen wurde und die Zunge in das Gurtschloss eingeführt ist und mit dieser verriegelt ist, um den Gurtschlossschalter einzuschalten, eine überschüssig entnommene Menge des Sitzgurts 3 wieder aufgewickelt wird, um den Sitzgurt 3 an einen Insassen anzupassen, oder in welcher, wenn der Insassen sich von dem normalen Benutzungszustand des Sitzgurts 3 (der Schnallenschalter ist eingeschaltet) derart bewegt, dass eine sich ergebende Menge des Sitzgurts 3 entnommen wird, und dann der Insassen in den normalen Benutzungszustand zurückkehrt, die entnommene Menge des Sitzgurts 3 wieder aufgewickelt wird. In der Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1, welche in die Gurtaufwickelbetriebsart zum Anpassen eingestellt ist, wird der Motor 6 in der Gurtaufwickelrichtung angetrieben und der Kraftübertragungsmechanismus 8 in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis eingestellt. Deshalb wird der Sitzgurt 3 rasch mit geringem Moment aufgewickelt und der Motor 6 wird angehalten, wenn sich eine sehr geringe Gurtspannung ergibt, wodurch der Sitzgurt 3 angelegt wird, um sich an den Insassen anzupassen.
  • (4) Normale Benutzungsbetriebsart (Komfortbetriebsart)
  • Die normale Benutzungsbetriebsart (Komfortbetriebsart) ist eine Gurtbetriebsart, in welcher der Sitzgurt 3 sich in dem normal verwendeten Zustand befindet, und welcher eingestellt wird, nachdem die Gurtaufwickelbetriebsart zum Anpassen beendet ist. Bei der Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1, welche in die normale Benutzungsbetriebsart eingestellt ist, wird der Motor 6 nicht angetrieben und der Kraftübertragungsmechanismus 8 ist in die trennende Kraftübertragungsbetriebsart eingestellt. Deshalb wirkt eine sehr geringe Spannung auf den Sitzgurt 3, so dass sich der Insassen auch mit dem angelegten Sitzgurt 3 nicht unbehaglich fühlt. Zusätzlich ist die Leistungsaufnahme Null.
  • (5) Warnungsbetriebsart
  • Die Warnungsbetriebsart ist eine Gurtbetriebsart, in welcher, wenn in der normalen Benutzungsbetriebsart das Einschlafen des Fahrers oder ein Hindernis vor dem Fahrzeug in der Vorwärtsrichtung erfasst wird, der Aufwickelvorgang des Sitzgurts 3 für eine vorbestimmte Anzahl wiederholt wird, um den Fahrer zu warnen. Die Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1 wird in die Warnungsbetriebsart eingestellt, wobei der Motor 6 eingestellt wird, um wiederholt angetrieben zu werden. Deshalb werden abwechselnd eine verhältnismäßig große Spannung (kleiner als die Gurtspannung in einer Notfallbetriebsart, wie später beschrieben werden wird) und eine sehr geringe Spannung auf den Sitzgurt 3 ausgeübt, so dass der Fahrer vor dem Einschlafen oder dem Hindernis vor dem Fahrzeug gewarnt wird.
  • (6) Notfallbetriebsart
  • Die Notfallbetriebsart ist eine Gurtbetriebsart, welche eingestellt wird, wenn das Fahrzeug in großer Gefahr eines Kollidierens mit einem Hindernis ist, während das Fahrzeug in der normalen Benutzungsbetriebsart läuft, und umfasst die folgenden zwei Schritte.
  • (i) Anfangsphase
  • In der Anfangsphase der Notfallbetriebsart wird der Motor 6 der Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1 angetrieben, um sich in der normalen Richtung mit einem verhältnismäßig hohen Drehmo ment zu drehen. Dann dreht sich die Kupplungsfeder 24 aus der trennenden Kraftübertragungsbetriebsart und das Kupplungszahnrad 31 und die Drehwelle 32 bewegen sich zu der zuvor erwähnten höchsten Position derart, dass das Kupplungszahnrad 31 sich in Eingriff mit den Außenzähnen 17b des Haltezahnrads 17 befindet. Da an dieser Stelle das Durchhängen des Sitzgurts 3 entfernt ist und die Spannung auf dem Sitzgurt 3 kleiner als der vorbestimmte Wert ist, ist der Widerstand von dem Haltezahnrad 17 auf das Getriebezahnrad 31 verhältnismäßig gering. Sogar wenn das Drehmoment des Motors 6 verhältnismäßig hoch ist, bewegt die Drehwelle 32 den Kupplungsarm 33 nicht, um sich derart zu drehen, dass der Kraftübertragungsmechanismus 8 in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis eingestellt wird. Deshalb wird die Drehung des Kupplungszahnrads 31 auf das Haltezahnrad 17 übertragen, um das Haltezahnrad 17 zu drehen, wodurch der Sitzgurt 3 mit dem geringem Moment rasch aufgewickelt wird, um das Durchhängen des Sitzgurts 3 rasch zu entfernen.
  • (ii) Letzte Phase
  • Wenn das Durchhängen des Sitzgurts 3 in der zuvor erwähnten Anfangsphase entfernt ist, setzt die Notfallbetriebsart im Zuge der Anfangsphase die letzte Phase fort. In der letzten Phase wird ein Widerstand, welcher von dem Haltezahnrad 17 auf das Kupplungszahnrad 31 ausgeübt wird, gemäß dem Erhöhen einer Spannung des Sitzgurts 3 verhältnismäßig groß, um größer als der vorbestimmte Wert zu sein, so dass sich das Haltezahnrad 17 und das Kupplungszahnrad 31 nicht länger drehen. Da jedoch das unterseitige Verbindungszahnrad 26 vorgespannt ist, um sich durch das Drehmoment des Motors 6 zu drehen, wird eine Kraft in die Richtung in Richtung der äußerst linken Position auf die Drehwelle 32 durch das Drehmoment des unterseitigen Verbindungszahnrads 26 ausgeübt. An dieser Stelle ist das Drehmoment des Motors 6 verhältnismäßig hoch. Dementsprechend ist das Moment zum Bewegen des Kupplungsarms 33, um sich in die rechtsdrehende Richtung durch die Andruckkraft der Drehwelle 32 zu drehen, größer als das Moment von der Eingriffskraft zwischen dem Eingriffsabschnitt 33e und dem konkaven Abschnitt 35b, welches gegen das Moment in der rechtsdrehenden Richtung wirkt. Der Eingriffsabschnitt 33e des Kupplungsarms 33 kann sich von dem konkaven Abschnitt 35b der Reibungsfeder 35 derart lösen, dass sich die Drehwelle 32 in die zuvor erwähnte äußerst linke Position bewegt, während die Drehwelle 32 den Kupplungsarm 33 bewegt, um sich zu drehen. Gemäß der Drehbewegung des Kupplungsarms 33 dreht sich die Kupplungsklaue 34 derart, dass der Eingriffszahn 34b der Kupplungsklaue 34 in einen der Sperrzähne 19b eingreift, wodurch die Drehung des Ringelements 19 angehalten wird. Dies stellt den Kraftübertragungsmechanismus 8 in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis ein. Deshalb wird der Sitzgurt 3 mit hohem Moment aufgewickelt, um den Insassen mit einer äußerst großen Gurtspannung zurückzuhalten.
  • (7) Gurtaufwickelbetriebsart zum Aufbewahren
  • Die Gurtaufwickelbetriebsart zum Aufbewahren ist eine Gurtbetriebsart, in welcher, wenn der Gurtschlossschalter durch Herausziehen der Zunge aus dem Gurtschloss zum Zwecke eines Ablegens des Sitzgurts 3 ausgeschaltet ist, der Sitzgurt 3 vollständig aufgewickelt wird, um den Sitzgurt 3 in den Aufbewahrungszustand zu versetzen. In der Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1, welche in die Gurtaufwickelbetriebsart zum Aufbewahren eingestellt ist, wird der Motor 6 angetrieben, um sich in der Gurtaufwickelrichtung mit verhältnismäßig geringem Drehmoment zu drehen, und der Kraftübertragungsmechanismus 8 wird in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis eingestellt. Deshalb wird der entnommene Sitzgurt 3 rasch mit geringem Moment aufgewickelt.
  • Der Sitzgurt 3 ist vollständig aufgewickelt und der Motor 6 wird angehalten, wenn eine sehr geringe Gurtspannung hervorgerufen wird, wodurch der Sitzgurt 3 in die Gurtaufbewahrungsbetriebsart mit einer sehr geringen Gurtspannung auf dem Sitzgurt 3 eingestellt wird.
  • Gemäß der Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1 dieser Ausführungsform, welche die zuvor erwähnte Struktur aufweist, weist der Kraftübertragungsmechanismus 8 zwei Kraftübertragungsverbindungen auf, das heißt, die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis, welche aus der Kraftübertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment gebildet ist, und die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis, welche aus der Kraftübertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment gebildet ist, werden in dem Kraftübertragungsmechanismus 8 eingestellt, wodurch zwei Wickelfunktionen erzielt werden, das heißt, eine Funktion zum raschen Aufwickeln des Sitzgurts zum Entfernen eines Durchhängens des Sitzgurts 3 und eine Funktion zum Aufwickeln des Sitzgurts mit einem hohen Moment zum Zurückhalten des Insassen gemäß der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis.
  • Zusätzlich werden die zwei Kraftübertragungsverbindungen bereitgestellt, wodurch ermöglicht wird, das Drehmoment des Motors 6 wirksam auf die Spule 4 zu übertragen und somit die zwei Wickelfunktionen sogar mit einer beschränkten Leistungsaufnahme zu gewährleisten. Da die Funktion zum Aufwickeln des Sitzgurts mit einem hohen Moment zum Zurückhalten des Insassen durch die Kraftübertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment erzielt werden kann, kann das von dem Motor 6 benötigte Drehmoment kleiner als das herkömmliche benötigte sein. Dies kann die Leistungsaufnahme des Motors 6 verringern und die Verwendung eines kleineren Motors ermöglichen. Deshalb kann die Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1 kompakt sein.
  • Die Durchführung der zuvor erwähnten zwei Wickelfunktionen ergibt durch ein Drehmoment des Motors 6 die Vorspannungsfunktion der Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1. Dies kann die Notwendigkeit einer Vorspannvorrichtung, welche in der herkömmlichen Sitzgurtaufwickelvorrichtung ein Reaktionsgas verwendet, vermeiden, wodurch die Kosten reduziert werden.
  • Da der Kraftübertragungsmechanismus 8 in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis oder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis gemäß der Spannung des Sitzgurts 3 eingestellt wird, kann das Schalten der Betriebsarten einfach ohne ein Steuern des Drehmoments des Motors 6 durchgeführt werden.
  • Ferner kann, da der Kraftübertragungsmechanismus 8 die trennende Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart aufweist, in welcher das Drehmoment des Motors 6 nicht auf die Spule übertragen wird, das Entnehmen des Sitzgurts 3, die normale Verwendung des Sitzgurts 3 ohne Unbehaglichkeit für den Insassen und die Aufbewahrung des Sitzgurts 3, wenn er nicht verwendet wird, durchgeführt werden, ohne von dem Motor 6 beeinflusst zu werden.
  • Weiterhin kann, da der Wickelvorgang zum Aufbewahren des Sitzgurts 3 nur durch das Drehmoment des Motors 6 durchgeführt wird, die Notwendigkeit eines Aufwickelmittels, wie zum Beispiel einer Spiralfeder, vermieden werden oder kann die Vorspannkraft des Aufwickelmittels in der Gurtaufwickelrichtung, welche immer auf den Sitzgurt 3 wirkt, eingestellt werden, um sehr gering zu sein, ohne ein zusätzliches Modul, wie zum Beispiel ein Spannungsverringerungsmittel zu verwenden.
  • In diesem Fall wird, sogar wenn die Vorspannkraft von dem Aufwickelmittel zum Bewirken eines Anpassens des Sitzgurts 3 an den Insassen, wenn der Insassen den Sitzgurt 3 anlegt, auf einen sehr kleinen Bereich eingestellt wird, die Drehung des Motors 6 in der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis auf die Spule 4 übertragen, um das Aufwickeln des Sitzgurts 3 zu unterstützen, wodurch die Funktion der Aufwickelwirkung zum Aufbewahren des Sitzgurts 3 sichergestellt wird.
  • Da der Untersetzungsmechanismus 7a mit hohem Verhältnis aus einem Planetengetriebezug gebildet ist, kann die Übertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment eine geringe Größe aufweisen. Deshalb kann, sogar obwohl der Kraftübertragungsmechanismus 8 sowohl die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis als auch die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis aufwiest, die Zunahme einer Größe der Sitzgurtaufwickelvorrichtung 1 wirksam verhindert werden.
  • Ferner kann, da der Träger für den Untersetzungsmechanismus 7a mit hohem Verhältnis und die Außenzähne 17b des Untersetzungsmechanismus 7b mit geringem Verhältnis aus dem einzelnen gemeinsamen Haltezahnrad 17 gebildet sind, die Anzahl der Bauteile reduziert werden, wodurch die Sitzgurtaufwickelvorrichtung kompakt wird.
  • Weiterhin werden die Drehsteuerung des Innenzahnrads 19a des Planetengetriebezugs und die Eingriffssteuerung zwischen dem Kupplungszahnrad 31 mit kleinem Durchmesser und den Außenzähnen 17b des Trägerzahnrads 17 mit großem Durchmesser durch den Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus 9 gemäß der Spannung des Sitzgurts 3 durchgeführt, wodurch ein einfaches Schalten der Kraftübertragungsbetriebsarten ermöglicht wird.
  • Zum Schalten der Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsarten kann ein weiterer Mechanismus, wie zum Beispiel ein Elektromagnet, wie in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung 2000-177535 offenbart, neben dem Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus 9, welcher zwei Momente, das heißt das geringe Moment und das hohe Moment des Motors 6 verwendet, verwendet werden.
  • Der Träger für den Untersetzungsmechanismus 7a mit hohem Verhältnis und die Außenzähne 17b des Untersetzungsmechanismus 7b mit geringem Verhältnis müssen nicht aus dem einzelnen gemeinsamen Haltezahnrad 17 gebildet werden und können aus getrennten Teilen gebildet werden.
  • Obwohl das Drehmoment des Motors 6 während des Schaltens der Kraftübertragungsbetriebsarten wie zuvor erwähnt konstant ist, kann das Drehmoment des Motors 6 gesteuert werden, um gemäß der Betriebsart zwischen der Gurtaufwickelbetriebsart zum Anpassen, der Warnungsbetriebsart, der Notfallbetriebsart und der Gurtaufwickelbetriebsart zum Aufbewahren verändert zu werden.
  • Wirkungen der Erfindung
  • Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, weist gemäß der Sitzgurtaufwickelvorrichtung der vorliegenden Erfindung der Kraftübertragungsmechanismus die Kraftübertragungsverbindung mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment auf, wodurch das Drehmoment des Motors auf die Spule mit hoher Geschwindigkeit und geringem Moment übertragen werden kann oder das Drehmoment des Motors auf die Spule bei geringer Geschwindigkeit und mit hohem Moment übertragen werden kann.
  • Deshalb wird das rasche Gurtaufwickeln zum Entfernen eines Durchhängens des Sitzgurts durch den Gurtaufwickelvorgang der Spule bei hoher Geschwindigkeit und mit geringem Moment erzielt, während das Gurtaufwickeln zum Zurückhalten des Insassen mit einem hohen Moment durch den Gurtaufwickelvorgang der Spule mit geringer Geschwindigkeit und mit hohem Moment erzielt wird.
  • Die Durchführung der zuvor erwähnten zwei Wickelfunktionen ermöglicht ein flexibles und effektives Verhalten ohne das Drehmoment des Motors gemäß der benötigten Funktion zum Aufwickeln des Sitzgurts feinfühlig zu steuern.
  • Zusätzlich werden die zwei Kraftübertragungsverbindungen bereitgestellt, wodurch ermöglicht wird, das Drehmoment des Motors wirksam auf die Spule zu übertragen und somit sicherzustellen, dass die zwei Wicklungsfunktionen sogar mit einer beschränkten Leistungsaufnahme gewährleistet sind. Da die Funktion zum Aufwickeln des Sitzgurts mit einem hohen Moment zum Zurückhalten des Insassen durch die Kraftübertragungsverbindung mit geringer Geschwindigkeit und hohem Moment erzielt werden kann, kann das von dem Motor benötigte Drehmoment ge ringer als das herkömmlich benötigte sein. Dies kann die Leistungsaufnahme des Motors verringern und die Verwendung eines kleineren Motors ermöglichen. Deshalb kann die Sitzgurtaufwickelvorrichtung kompakt sein.
  • Die Durchführung der zuvor erwähnten zwei Wickelfunktionen ergibt die Vorspannungsfunktion durch ein Drehmoment des Motors auf die Sitzgurtaufwickelvorrichtung. Dies kann die Notwendigkeit einer Vorspannvorrichtung, welche in der herkömmlichen Sitzgurtaufwickelvorrichtung ein Reaktionsgas verwendet, vermeiden, wodurch die Kosten reduziert werden.

Claims (9)

  1. Sitzgurtaufwickelvorrichtung, umfassend: eine Spule (4) zum Aufwickeln eines Sitzgurtes (3); einen Motor (6) zum Erzeugen eines Drehmoments, welches die Spule (4) dreht; und einen Kraftübertragungsmechanismus (8) zum Übertragen des Drehmoments des Motors (6) auf die Spule (4), wobei der Sitzgurt (3) durch das Drehmoment des Motors (6) auf die Spule (4) gewickelt wird, wobei der Kraftübertragungsmechanismus (8) eine Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringen Verhältnis, in welcher das Drehmoment des Motors (6) über einen Untersetzungsmechanismus (7b) mit geringem Verhältnis zu der Spule (4) übertragen wird, und eine Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis, in welcher das Drehmoment des Motors (6) über einen Untersetzungsmechanismus (7a) mit hohem Verhältnis zu der Spule (4) übertragen wird, aufweist und wobei die Aufwickelvorrichtung ferner einen Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus (9) umfasst, welcher wahlweise den Kraftübertragungsmechanismus (8) in entweder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis oder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis einstellt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftübertragungsmechanismus (8) ferner einen trennenden Kraftübertragungsmodus aufweist, in welchem das Drehmoment des Motors (6) nicht zu der Spule (4) übertragen wird, wobei der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus (9) wahlweise den Kraftübertragungsmechanismus (8) in entweder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis, die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis oder die trennende Kraftübertragungsbetriebsart einstellt.
  2. Sitzgurtaufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus (9) wahlweise den Kraftübertragungsmechanismus (8) gemäß der Spannung des Sitzgurts (3) in entweder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis oder die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis einstellt.
  3. Sitzgurtaufwickelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus (9) den Kraftübertragungsmechanismus (8) in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis einstellt, wenn die Spannung des Sitzgurtes (3) geringer als ein vorbestimmter Wert ist, und den Kraftübertragungsmechanismus (8) in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis einstellt, wenn die Spannung des Sitzgurtes (3) größer als der vorbestimmte Wert ist.
  4. Sitzgurtaufwickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus (9) den Kraftübertragungsmechanismus (8) gemäß der Drehung des Motors (6) in die Gurtabwickelrichtung (α) in die trennende Kraftübertragungsbetriebsart einstellt.
  5. Sitzgurtaufwickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus (9) den Kraftübertragungsmechanismus in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis einstellt, wenn die Spannung des Sitzgurtes geringer als ein vorbestimmter Wert ist, und den Kraftübertragungsmechanismus in die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis einstellt, wenn die Spannung des Sitzgurtes größer als der vorbestimmte Wert ist.
  6. Sitzgurtaufwickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass der Untersetzungsmechanismus (7a) mit hohem Verhältnis einen Planetengetriebezug umfasst, welcher ein Sonnenrad (20a), auf welches das Drehmoment des Motors (6) übertragen wird, ein Innenzahnrad (19a), eine vorbestimmte Anzahl von Planetenzahnrädern (18), welche sich mit dem Sonnenrad (20a) und mit dem Innenzahnrad (19a) in Eingriff befinden, ein Haltezahnrad (17), welches die Planetenzahnräder (18) hält und mit der Spule (4) verbunden ist, um sich zusammen damit zu drehen, aufweist, wobei der Untersetzungsmechanismus (7b) mit niedrigem Verhältnis einen Getriebemechanismus umfasst, welcher ein Zahnrad (13) mit kleinem Durchmesser, auf welches das Drehmoment des Motors (6) übertragen wird, und ein Zahnrad mit großem Durchmesser aufweist, welches mit der Spule (4) verbunden ist, um sich zusammen zu drehen, sich mit dem Zahnrad (13) mit kleinem Durchmesser in Eingriff befinden kann und einen größeren Durchmesser als der des Zahnrades (13) mit kleinem Durchmesser aufweist.
  7. Sitzgurtaufwickelvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltezahnrad und das Zahnrad mit großem Durchmesser aus einem gemeinsamen Haltezahnrad gebildet sind.
  8. Sitzgurtaufwickelvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenzahnrad (19a) drehbar angeordnet ist, und dass gemäß dem geringen Drehmoment des Motors (6) in einer Richtung, der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus (9) die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis aufhebt, indem dem Innenzahnrad (19a) ein freies Drehen ermöglicht wird, und die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis einstellt, indem das Zahnrad (13) mit kleinem Durchmesser mit dem Zahnrad mit großem Durchmesser in Eingriff gebracht wird, und gemäß dem hohen Drehmoment in einer Richtung des Motors (6) der Kraftübertragungsbetriebsartschaltmechanismus (9) die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit hohem Verhältnis durch Anhalten der Drehung des Innenzahnrads (19a) einstellt und die Kraftübertragungsuntersetzungsbetriebsart mit geringem Verhältnis durch Außereingriffbringen des Zahnrades (13) mit kleinem Durchmesser von dem Zahnrad mit großem Durchmesser aufhebt.
  9. Sitzgurtvorrichtung, welche eine Sitzgurtaufwickelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1–8 umfasst.
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