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DE602004002665T2 - Installation zum betrieben einer Tür eines Gebaüde und Verfahren zur Steuerung der elektrischen Versorgung einer solchen Installation. - Google Patents

Installation zum betrieben einer Tür eines Gebaüde und Verfahren zur Steuerung der elektrischen Versorgung einer solchen Installation. Download PDF

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DE602004002665T2
DE602004002665T2 DE602004002665T DE602004002665T DE602004002665T2 DE 602004002665 T2 DE602004002665 T2 DE 602004002665T2 DE 602004002665 T DE602004002665 T DE 602004002665T DE 602004002665 T DE602004002665 T DE 602004002665T DE 602004002665 T2 DE602004002665 T2 DE 602004002665T2
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Somfy SA
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/12Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • H02M7/21Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal
    • H02M7/217Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal using semiconductor devices only
    • H02M7/2176Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a triode or transistor type requiring continuous application of a control signal using semiconductor devices only comprising a passive stage to generate a rectified sinusoidal voltage and a controlled switching element in series between such stage and the output

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Stromversorgung, wie es im Oberbegriff des Patentanspruches 1 definiert ist. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Installation zur Ausführung dieses Verfahrens.
  • Ein Antrieb zum Steuern eines beweglichen Organs zum Verschliessen weist im allgemeinen einen Gleichstrommotor, ein Untersetzungsgetriebe und eine kinematische Verbindung zwischen dem Ausgang des Getriebes und dem beweglichen Verschlussorgan auf. Die elektrische Leistung des Motors liegt in der Grössenordnung von einigen Hundert Watt.
  • Ein bedeutender Anteil der Leistung des Motors wird durch mechanische Verluste im Untersetzungsgetriebe verbraucht. Da dieses Getriebe in den meisten Fällen nicht umkehrbar ist, ermöglicht es eine Blockierung des beweglichen Organs, wenn der Motor nicht mehr unter Strom steht.
  • Man verwendet normalerweise zum Antrieb von Garagentoren und Einfahrtstoren eine Getriebemotor-Anordnung, wie sie üblicherweise zum Antrieb von Scheibenwischern in Fahrzeugen eingesetzt wird, um Nutzen aus den niedrigen Herstellungskosten zu ziehen, die auf den grossen Produktionsmengen beruhen. Diese Getriebemotoren weisen eine Schneckenuntersetzung auf. Es ist ebenfalls möglich, einen umkehrbaren Getriebemotor mit verbessertem Wirkungsgrad zu verwenden, und diesem als zusätzliche Vorrichtung eine solche nachzuschalten, welche das bewegliche Schliessorgan blockiert, wenn der Motor nicht mehr unter Strom steht.
  • Ein Problem, das sich bei der Speisung von Gleichstrommotoren stellt, welche für diese Anwendungen benutzt werden, betrifft die feste Verriegelung des Tores. Ein wichtiger Vorteil eines motorisierten Tores ist nämlich im allgemeinen die irreversible Eigenschaft des Antriebs, welche auf dem Untersetzungsgetriebe oder aber auf der Anwesenheit eines zusätzlichen Bauteils zum Blockieren des Rotors des Motors beruht. Wenn der Motor nicht mehr mit Strom versorgt wird, ist es einem Unbefugten unmöglich, das Tor zu öffnen, ausser durch Einbruch, welcher dem Aufbrechen eines Schlosses gleich kommt.
  • Um eine gute Verriegelung des Tores zu erreichen, ist es erforderlich, dass der Motor ein hohes Drehmoment ausüben kann, und zwar im Verlauf der Schliessphase, wenn seine Geschwindigkeit abnimmt und die elastischen Teile unter eine mechanische Spannung gesetzt werden.
  • Ein weiteres Problem betrifft die eventuelle Gegenwart von schwergängigen Stellen auf dem Laufweg des Tores. Eine solche schwergängige Stelle kann beispielsweise auf einem Defekt der mechanischen Struktur des Tores beruhen, beispielsweise einer örtlichen Deformation einer Gleitschiene oder einer Führungsschiene. Nach einem "Lernvorgang" darf die schwergängige Stelle (im Unterschied zu einem Hindernis) keine Verlangsamung des Motors verursachen, wodurch die Bewegung des Tores einen ruckweisen Ablauf annimmt, was Zweifel an der Qualität der Antriebsvorrichtung erzeugen würde.
  • Es ist bekannt, dass die Gleichstrommotoren eine befriedigende Charakteristik von Drehmoment und Geschwindigkeit aufweisen, so dass sie starke Veränderungen des Drehmomentes aufnehmen können. Diese Aufnahme von Schwankungen des Drehmoments sind jedoch normalerweise ohne einen wesentli chen Rückgang der Geschwindigkeit nicht möglich, es sei denn, dass der Wandler der elektrischen Speisevorrichtung dies ermöglicht, indem er eine mindestens nahezu konstante Speisespannung aufrecht erhält, wenn der vom Motor aufgenommene Strom zunimmt.
  • Beispielsweise sollte die Stromversorgung während der Verriegelung des Tores in der Lage sein, im Verlaufe einiger Sekunden einen Strom zu liefern, der doppelt so gross ist wie der Nennstrom der Motorspeisung, und sie sollte während der sehr kurzen Zeit von wenigen Dutzend Millisekunden beim Übergang über schwergängige Stellen einen Strom liefern, der vier bis sechs Mal grösser ist als der Nennstrom.
  • Die Anforderungen an die Stromversorgung des Motors in der Verriegelungsphase des Tores oder zur Überwindung von schwergängigen Stellen führen dazu, dass die Stromversorgung überdimensioniert wird, insbesondere jedoch der Transformator, wenn es sich um eine übliche Stromversorgung handelt, oder man wird dazu veranlasst, die Sicherheitsbauteile zu umgehen oder zu deaktivieren, wenn es sich um ein Schaltnetzteil handelt, beispielsweise des Typs "Fly-Back", was jedoch gefährlich sein kann.
  • Aus dem Dokument "MOSFET switch provides efficient ac/dc conversion", veröffentlicht im Magazin "Design Ideas" (Bd. 2119 vom 17. Februar 2000), ist eine Vorrichtung bekannt, welche von einer Wechselspannung gespeist wird und einen Spannungswandler von Wechselspannung auf Gleichspannung sowie einen Gleichstrommotor aufweist. Der Wandler enthält einen Gleichrichter und einen Kondensator, der zwischen die Eingangsklemmen des Motors geschaltet ist und über einen Schalter mit der gleichgerichteten Wechselspannung aufgeladen wird, wobei der Schalter von der gleichgerichteten Wechselspannung über einen Steuerschaltkreis gesteuert wird.
  • Aus der Patentschrift USA Nr. 6'061'259 ist eine Vorrichtung zum Speisen einer Last ausgehend von einer Wechselspannung bekannt, wobei die Vorrichtung einen Varistor, einen Gleichrichter, einen elektronischen Schalter und einen Kondensator aufweist, der mit den Anschlüssen der Last verbunden ist. Die jeweilige Zeitdauer des Durchschaltens des elektronischen Schalters wird aus den Werten der Ausgangsspannung, der jeweiligen Eingangsspannung und der mittleren Eingangsspannung berechnet. Auf diese Weise wird die Vorrichtung gegen starke Störungen der Eingangsspannung geschützt. Die Vorrichtung ist jedoch nicht in der Lage, hohe Spitzenströme am Ausgang zu liefern, denn die Stromstärke ist dazu eingerichtet, sich nur in einem Gebiet zwischen 0 und 50 Milliampere zu bewegen.
  • Aus der Patentanmeldung EP 1'283'590 ist eine Vorrichtung zur Speisung einer Last ausgehend von einer Wechselspannung bekannt, wobei die Vorrichtung einen Gleichrichter und einen an den Eingangsquellen der Last liegenden Kondensator aufweist, wobei dieser Kondensator durch die gleichgerichtete Wechselspannung über einen Schalter aufgeladen wird, welcher von einer Steuerschaltung mit der Frequenz der gleichgerichteten Wechselspannung gesteuert wird. Wenn die gleichgerichtete Wechselspannung unter eine Bezugsspannung fällt, wird der Schalter in seinen Schliesszustand gesteuert, und die Spannung an den Klemmen der Last steuert den Übergang des Schalters in seinen offenen Zustand.
  • Aus der Patentanmeldung DE 33'04'759 ist eine Vorrichtung mit einem Wechselrichter bekannt, bei der ein Schalter vorgesehen ist, welcher durch eine elektronische Einheit in Abhängigkeit von unterschiedlichen Spannungen gesteuert wird, welche an einem Gleichrichter abgenommen werden. Die Bezugsspannung, welche die Öffnung des Schalters veranlasst, liegt oberhalb derjenigen, die das Schliessen des Schalters zur Folge hat.
  • Diese aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen besitzen keine Sicherheitsmittel, welche die elektronischen Bauteile der Vorrichtungen vor einer Beschädigung schützen, wenn mehr oder weniger vorübergehende Überlastungen auftreten, die sich als höhere Ausgangsstromstärken manifestieren.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Speisung einer Anlage sowie eine Anlage selbst zur Verfügung zu stellen, welche die oben beschriebenen Nachteile ausschalten und eine Verbesserung gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren und Installationen erbringen. Insbesondere ermöglicht die Erfindung, eine Überdimensionierung der Elemente der Versorgungsvorrichtung zu vermeiden.
  • Das Verfahren zur elektrischen Versorgung gemäss vorliegender Erfindung ist im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 definiert.
  • Verschiedene Ausführungsvarianten des Verfahrens bilden den Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 15.
  • Die erfindungsgemässe Installation ist im Patentanspruch 16 niedergelegt.
  • Die beigelegte Zeichnung zeigt eine erfindungsgemässe Installation und ein Verfahren, die Versorgungseinrichtung zu steuern.
  • 1 ist ein Schema der erfindungsgemässen Installation.
  • 2 zeigt ein Flussdiagramm eines Verfahrens zur Regelung der elektrischen Versorgung der erfindungsgemässen Installation.
  • Die Installation 1, welche in 1 dargestellt ist, soll zur Betätigung einer Tür GD eines Gebäudes oder eines Tores verwendet werden. Die Installation umfasst hauptsächlich eine Leistungsschaltung 2 und eine Steuerschaltung 3.
  • In der Leistungsschaltung wird die Wechselspannung des Netzes, welche durch die Phasenleitung P und die Masseleitung N wiedergegeben wird, durch die Baugruppe REC in Form eines Brückengleichrichters gleichgerichtet. Die Ausgangsspannung des Gleichrichters gestattet die einseitige Aufladung eines Kondensator CM über einen Steuerschalter TR und Mittel IL zur Begrenzung des Ladestromes des Kondensators CM.
  • Der Steuerschalter TR ist beispielsweise ein MOS-Transistor, dessen höchste Betriebsspannung mindestens gleich derjenigen des Netzes ist.
  • Vorzugsweise ermöglichen die Mittel IL die Begrenzung der Stromstärke im Augenblick des Schliessens des Steuerschalters TR. Diese Mittel können aus einem einfachen Widerstand oder einem komplizierteren Schaltkreis bestehen, beispielsweise der Primärwicklung eines 1:1-Trenntransformators, dessen Sekundärstrom nach Gleichrichtung zum Ladestrom des Kondensators CM addiert wird.
  • Ein Gleichstrommotor MOT wird während der Phasen, in denen er arbeiten soll, mit den Klemmen des Kondensators CM verbunden. Der Motor treibt das Tor oder die Tür GD über ein Untersetzungsgetriebe und eine mechanische Verbindung an, die hier nicht dargestellt sind.
  • Desgleichen sind in den Zeichnungen die Schaltung der Umschalter zur Speisung des Motors MOT in der einen oder der anderen Richtung durch die Spannung UCM an den Klemmen des Kondensators CM nicht dargestellt, um die Übersichtlichkeit der Figuren zu verbessern.
  • Der Steuerschalter TR wird durch die Steuerschaltung 3 betätigt. Diese Schaltung kann die Programme zum Steuern von der gleichgerichteten Netzspannung V1, welche gleich nach dem Gleichrichter REC abgenommen wird, und/oder von der Ausgangsspannung UCM ableiten. Diese Programme können ebenfalls von der Spannung V2 abhängen, die zwischen den Strombegrenzungsmitteln IL und dem Steuerschalter abgenommen wird.
  • Die Schaltung, welche die Sperrung oder die Durchschaltung des Steuerschalters TR bewirken, sind symbolisch durch ein Flip-Flop RS dargestellt. Der Ausgang Q dieses Flip-Flops steuert beispielsweise die Gate-Spannung UG eines Transistors.
  • Ein hoher Pegel, der am Reset-Eingang R anliegt, verursacht einen Niedrigpegel am Ausgang Q des Flip-Flops, wodurch der Transistor TR gesperrt wird. Ein hoher Pegel am Eingang S hat einen hohen Pegel am Ausgang Q des Flip-Flops zur Folge, wodurch der Transistor TR leitend wird.
  • Eine Steuereinheit UC, deren Ausgänge mit den Eingängen Set und Reset des Flip-Flops RS verbunden sind, ist nur symbolisch dargestellt. Diese Steuereinheit erhält mindestens zwei Signale von den folgenden vier wiedergegebenen Signalen: V1, V2, UCM, Q.
  • Die Steuereinheit UC enthält mindestens einen Spannungskomperator an den Eingängen CA1, CA2 und CA3 (wobei eine oder mehrere Bezugsspannungen dazu verwendet werden, die an ihren Eingangspegeln anliegenden Signale miteinander zu vergleichen). Die Einheit kann weiterhin eine Zeitmessschaltung aufweisen, welche durch das Signal Q aktiviert wird, welches an einem Eingang TRIG liegt.
  • Verglichen mit anderen, bekannten Speisevorrichtungen ermöglicht die Verwendung eines derartigen Wandlers, starke Ströme mit einer praktisch konstanten Höchstspannung zu liefern, wobei die Grenze lediglich durch die Eigenschaften des Steuerschalters und die Kapazität des Kondensators festgelegt ist. Es ist jedoch bekannt, dass ein Transistor, welcher als Steuerschalter verwendbar ist, im Vergleich zum mittleren Strom wiederholt oder gelegentlich stärkere oder wesentlich stärkere Stromstärken aushalten kann.
  • Ein Verfahren zur elektrischen Versorgung der Installation wird nun unter Bezugnahme auf 2 besprochen.
  • Das Schliessen des Steuerschalters TR, welches im Schritt 11 erfolgt, wird vorzugsweise hervorgerufen, wenn die gleichgerichtete Netzspannung unter einen Spannungsschwellenwert VT1 fällt, und das Unterschreiten dieser Schwelle wird in einem Kontrollschritt 10 ermittelt.
  • Auf gleiche Weise wird ein Ermittlungsschritt 12 ausgeführt, wenn der Steuerschalter durchgeschaltet ist, um die Ausgangsspannung UCM (oder V2, da der Steuerschalter TR geschlossen ist) mit einem Schwellenwert VT2 zu vergleichen. In einem Schritt 14 wird nun die Öffnung des Steuerschalters TR veranlasst, sobald die Ausgangsspannung diesen Schwellenwert VT2 erreicht hat.
  • Ein zusätzlicher Ermittlungsschritt 13 wird dann vorgenommen, wenn die Ausgangsspannung die Schwellenspannung VT2 noch nicht erreicht hat. Diese Ermittlung kann sowohl die Eingangsspannung V1 als auch die Durchschaltdauer des Steuerschalters betreffen.
  • Wenn das Ergebnis der Ermittlungen negativ ist, läuft das Verfahren zum Schritt 13 oder zum Schritt 12 weiter (wie es mit dem gestrichelten Pfeil in 2 dargestellt ist).
  • Falls die Ermittlung der Eintrittsspannung V1 vorgenommen wird, vergleicht das Verfahren diese Spannung mit einem Schwellenwert VT3, der oberhalb VT1 liegt. Da der Schwellenwert VT3 grösser ist als der Schwellenwert VT1, wenn der Transistor TR durchgeschaltet hat, wird akzeptiert, dass der Strom, der den Steuerschalter durchfliesst, seinen normalen Wert überschreiten kann, was demjenigen Augenblick entspricht, in dem der Steuerschalter TR vom offenen in den geschlossenen Zustand umschaltet.
  • Wenn die Ermittlung die Zeitdauer TM betrifft, in welcher der Steuerschalter TR durchgeschaltet ist, so vergleicht das Verfahren diese Zeitdauer mit einem Schwellenwert der Zeitdauer TT1, der oberhalb der normalen Durchschaltdauer TT liegt, wenn der Motor MOT seinen Nennstrom aufnimmt. Da der Schwellenwert der Zeitdauer TT1 über dem Schwellenwert der Zeitdauer TT liegt, akzeptiert man, dass der Strom den Nennwert übersteigt. Die Durchschaltdauer TM wird durch Messung der Aktivationsdauer des Einganges TRIG der Steuereinheit UC festgestellt.
  • Wenn die Ermittlung an der Eingangsspannung vorgenommen wird und diese Spannung den Schwellenwert VT3 erreicht hat, ist es klar, dass die Dauer der Stromleitung die normale Dauer der Stromleitung TT, welche der Nennstromstärke des Motors entspricht, ebenfalls überschritten hat.
  • Die Schwellenwerte der Spannung VT3 oder der Dauer der Stromleitung TT1 sind vorzugsweise dynamisch einstellbar. Diese dynamische Änderung der Schwellenwerte wird durch den Schritt 15 dargestellt und wird von der Steuereinheit ausgeführt.
  • Bei der Initialisierung weisen die Schwellenspannung VT3 oder der Schwellenwert der Dauer TT1 erhöhte Werte auf, die beispielsweise eine Überstromstärke erlauben, welche dem Fünffachen des Nennstromes entspricht. Nach der Öffnung des Steuerschalters TR kann die Schwellenspannung VT3 oder die Schwellendauer TT1 in einem fakultativen Schritt 15 auf einen niedrigeren Wert eingestellt werden, der beispielsweise eine Überschreitung der Stromstärke bis zum Doppelten des Nennstromes ermöglicht. Dabei wird der Steuerschalter TR durch ein Überschreiten des Schwellenwertes VT3 der Spannung durch die Eingangsspannung V1 oder durch ein Überschreiten des Schwellenwertes der Dauer TT1 durch die Dauer der Stromleitung TM des Steuerschalters gesteuert. Diese Veränderung kann nach einer fakultativen Verzögerung von einigen Millisekunden erfolgen, beispielsweise von 20 Millisekunden.
  • Die Schwellenspannung VT3 oder die Schwellendauer TT1 können wieder auf den ursprünglichen hohen Wert eingestellt werden, bei dem eine Überstromstärke vom Fünffachen des Nennstromes möglich ist, wenn während einer vorbestimmten Zeitdauer (beispielsweise 3 s), während derer die Schwellenspannung VT3 oder die Schwellendauer TT1 eine Überstromstärke vom Doppelten des Nennstromes gestatten, keine Öffnung des Steuerschalters TR durch das Überschreiten des Schwellenwertes der Spannung VT3 oder der Schwellendauer TT1 erfolgte.
  • Diese Verminderung der Schwellenspannung VT3 oder der Schwellendauer TT1 ermöglichen es, Überhitzungen und Zerstörungen der Bauteile zu vermeiden, insbesondere des Transistors, der die Funktion des Steuerschalters ausübt.
  • Die Abfolge der beschriebenen Schritte ermöglicht es, die Probleme zu lösen, welche die Überlastungen von kurzer oder auch von längerer Dauer betreffen.
  • Verschiedene Vorgänge können in Betracht gezogen werden, um die Schwellenspannung VT3 oder die Schwellendauer TT1 zu ändern, damit man die Probleme der Überhitzung in den Griff bekommt. Man kann insbesondere vorsehen, dass die Schwellenwerte mehr als zwei Spannungswerte und mehr als zwei Werte der Einschaltdauer annehmen können. Die Kombination dieser Schwellenwerte und ihrer Gültigkeitsdauer hängt insbesondere von den thermischen Eigenschaften der Bauteile ab. Man kann ebenfalls vorsehen, dass die Schwellenspannung VT3 oder der Schwellenwert der Einschaltdauer TT1 zunächst eine sehr grosse Stromüberlastung gestatten und anschliessend unter den Wert der Schwellenspannung VT1 oder unter den Wert der Schwellendauer sinken, wodurch der Nennstrom wieder erreicht wird.
  • Die gesamte Steuereinheit oder Teile davon sowie das Äquivalent des Flip-Flops RS können in ein Mikrokontroller integriert werden, welcher die Komparatoren und einen Zeitzähler (Zeitgeber) enthält. Der Mikrokontroller kann übrigens damit beauftragt werden, die von einem Benutzer eingegebenen Befehle auszuführen.
  • Anstelle der Verwendung der Spannung V1 ist es möglich, als Befehlsparameter für den Zustand des Schalters mit Vorteil das Spannungspaar V2 und UG zu verwenden, wobei die Spannung V2 gleichzeitig die Speisespannung (wenn der Schalter geöffnet ist) und die Ausgangsspannung (wenn der Schalter geschlossen ist) wiedergibt. In diesem Falle werden lediglich die Eingänge CA2 und TRIG der Steuereinheit verwendet.
  • Die Installation und ihr Verfahren zur Versorgung mit elektrischer Energie ermöglichen ausserdem, den Energieverbrauch der Leistungsschaltung zu annullieren, wenn der Motor nicht läuft. Dieser Vorteil ist um so wichtiger, als die Normen und die Respektierung der Umwelt es erfordern, dass der Verbrauch im Ruhezustand der Ausrüstungen drastisch eingeschränkt wird.

Claims (16)

  1. Verfahren zum Steuern der elektrischen Versorgung einer Installation (1), die zum Betätigen einer Tür (GD) eines Gebäudes oder eines Tors bestimmt ist und mit Wechselspannung gespeist wird, mit einem Wechselspannungs-Gleichspannungs-Umformer und mit einem Gleichstrom-Motor (MOT), der mechanisch mit der Tür oder dem Tor verbunden ist, wobei der Umformer einen Gleichrichter (REC) und einen zwischen die Eingangsklemmen des Motors geschalteten Kondensator (CM) aufweist, welcher durch die gleichgerichtete Wechselspannung (V1) über einen Schalter (TR) geladen wird, der von einer Steuerschaltung (3) mit der Frequenz der gleichgerichteten Wechselspannung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnen der Schalters durch das zuerst auftretende Ereignis der beiden folgenden Ereignisse gesteuert wird, von denen jedes das Öffnen des Schalters bewirkt: – Wenn die Spannung (UCM) an den Klemmen des Kondensators (CM) eine erste Spannungsschwelle (VT2) überschreitet; – wenn eine andere physikalische Grösse (V1; TM) eine andere Schwelle (VT3; TT1) überschreitet, welche den Strom im Schalter begrenzt, um ihn vor Spitzenströmen zu schützen, die zu seiner Zerstörung führen könnten, dabei jedoch einen Strom zulässt, der stärker als der normale Strom ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (TR) geschlossen wird, wenn die gleichgerichtete Wechselspannung (V1) eine zweite Spannungsschwelle (VT1) unterschreitet.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Überschreiten einer anderen Schwelle (VT3; TT1) durch eine andere physikalischen Grösse (UCM; TM) um das Überschreiten einer dritten Spannungsschwelle (VT3) durch die gleichgerichtete Wechselspannung (V1) handelt.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Spannungsschwelle (VT3) während einer ersten Zeit grösser als die zweite Spannungsschwelle (VT1) ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Spannungsschwelle (VT3) beim Betrieb der Installation durch eine Steuereinheit (UC) modifiziert wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Spannungsschwelle (VT3) durch die Steuereinheit (UC) geändert wird, nachdem die Öffnung des gesteuerten Schalters (TR) durch das Überschreiten dieser dritten Spannungsschwelle (VT3) durch die gleichgerichtete Wechselspannung (V1) ausgelöst worden ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Überschreiten einer anderen Schwelle (VT3; TT1) durch eine andere physikalische Gösse (UCM; TM) um das Überschreiten einer Zeitdauerschwelle (TT1) durch die Zeitdauer (TM) handelt, wäh rend der sich der gesteuerte Schalter (TR) im leitenden Zustand befindet.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitdauerschwelle (TT1) während einer ersten Zeit grösser ist als die Zeitdauer (TM) der Leitung des Schalters, wenn der Motor seinen Nennstrom aufnimmt.
  9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitdauerschwelle (TT1) durch eine Steuereinheit (UC) beim Betrieb der Installation geändert wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitdauerschwelle (TT1) durch die Steuereinheit (UC) geändert wird, nachdem das Öffnen des gesteuerten Schalters (TR) durch das Überschreiten dieser Zeitdauerschwelle (TT1) durch die Dauer (TM) der Leitung des gesteuerten Schalters (TR) ausgelöst wurde.
  11. Verfahren nach Anspruch 6 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Öffnen des Schalters infolge des Überschreitens der Schwelle und der Änderung dieser Schwelle eine Verzögerung eingeführt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauer dieser Verzögerung 20 ms beträgt.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 6, 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Spannungsschwelle (VT3) oder die Zeitdauerschwelle (TT1) nach einer Verzögerung auf ihren Anfangswert zurückgeführt wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zurückführung der dritten Spannungsschwelle (VT3) oder der Zeitdauerschwelle (TT1) auf ihren Anfangswert durch den Umstand bedingt ist, dass während dieser Periode das Öffnen des gesteuerten Schalters (TR) nicht durch das Überschreiten der dritten Spannungsschwelle (VT3) durch die gleichgerichtete Wechselspannung (V1) oder durch ein Überschreiten der Zeitdauerschwelle (TT1) durch die Dauer (TM) der Leitung des gesteuerten Schalters (TR) ausgelöst worden ist.
  15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauer der Verzögerung 3 s beträgt.
  16. Installation zur Betätigung einer Tür (GD) eines Gebäudes oder eines Tors, welche durch eine Wechselspannung gespeist wird, mit einem Wechselspannungs-Gleichspannungs-Umformer und mit einem Gleichstrommotor (MOT), der mechanisch mit der Tür oder dem Tor verbunden ist, wobei der Umformer einen Gleichrichter (REC) und einen zwischen die Eingangsklemmen des Motors geschalteten Kondensator (CM) aufweist, welcher durch die gleichgerichtete Wechselspannung (V1) über einen Schalter (TR) geladen wird, der von einer Steuerschaltung (3) mit der Frequenz der gleichgerichteten Wechselspannung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung (3) mit einer Steuereinheit (UC) ausgerüstet ist, welche die Durchführung des Steuerverfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 15 erlaubt.
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