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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen klappbaren Regalsatz, welcher
mehrere Regalfächer zum
Tragen von Gegenständen
wie beispielsweise Büchern
oder Prospekten und wenigstens ein Stützelement aufweist, welches
jedes Regalfach kreuzt und schwenkbar angeordnet ist, so dass es
mit dem Regalfach eine x-förmige
Struktur bildet, wodurch der Regalsatz von einer Präsentationsstellung
in eine Aufbewahrungsstellung geklappt werden kann, indem ein Abstand
zwischen zwei benachbarten Armen der x-förmigen Struktur eingestellt
wird (siehe Dokument
US-A-1
035 552 ).
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Klappbare
Regalsätze
zum Präsentieren
von Büchern
und Prospekten sind insbesondere für bewegliche Präsentationsanordnungen
nützlich,
welche zeitweise auf z. B. einer Fachausstellung oder Messe aufgestellt
werden. Zur bequemen Verwendung eines solchen Regalsatzes sollte
dieser bevorzugt in eine Aufbewahrungsstellung klappbar sein, welche
einen verhältnismäßig geringen
Raum einnimmt, so dass Transport und Aufbewahrung erleichtert werden.
Weiterhin sollte er einfach in eine Präsentationsstellung zu klappen
und zurück
in die Aufbewahrungsstellung zu klappen sein, um Zeit und Mühe beim
Aufstellen bzw. Bewegen der beweglichen Präsentationsanordnung zu sparen.
Zudem sollte der Regalsatz in der Präsentationsstellung die darauf
liegenden Bücher,
Prospekte usw. deutlich und in einer ansprechenden Weise präsentieren. Schließlich sollte
der Regalsatz so stabil sein, dass er imstande ist, ohne umzufallen
einigen Stößen zu widerstehen,
die leicht in dem Gedränge
einer Messe vorkommen können.
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Ein
Regalsatz zum Präsentieren
von Prospekten usw., der mehrere Regalfächer und Stützelemente aufweist, welche
die Regalfächer
kreuzen, so dass sie mit den Regalfächern eine x-förmige Struktur bilden, ist
auf dem heutigen Markt bekannt. Die Stützelemente sind schwenkbar
an den Regalfächern
befestigt, wodurch der Regalsatz von einer Präsentationsstellung in eine
Aufbewahrungsstellung geklappt werden kann, indem ein Abstand zwischen zwei
benachbarten Armen der x-förmigen
Struktur eingestellt wird. Dieses Regal ist in seiner Präsentationsstellung
so angeordnet, dass die Regalfächer parallel
zueinander angeordnet sind und das Regal somit nicht viel Raum einnimmt.
Der Regalsatz ist aus der Präsentationsstellung
in eine Präsentationsstellung
ausziehbar, in welcher die Regalfächer übereinander angeordnet sind.
Die Regalfächer
sind mittels Paaren flacher Stangen miteinander verbunden, welche
schwenkbar an der Seite der Regalfächer mittels Schrauben und
Muttern befestigt sind.
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Dieser
Regalsatz ist, obwohl er viele weitere erwünschte Anforderungen an ein
Präsentationsregal
erfüllt,
relativ kostspielig. Außerdem
schränkt
seine Konstruktion die Anzahl von Werkstoffen ein, die für das Regal
verwendet werden können,
da Werkstoffe, die ein relativ hohes Gewicht aufweisen, die Konstruktion
anfällig
dafür machen
können,
umzufallen oder zusammenzubrechen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen alternativen
klappbaren Regalsatz bereitzustellen, welcher Konstruktionen ermöglicht, welche
eine oder mehrere der Anforderungen an ein klappbares Präsentationsregal
erfüllen,
und ferner eine einfachere und kostengünstigere Konstruktion ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Regalsatz gemäß der Einleitung erreicht,
in welcher das Stützelement
eine Stange umfasst, welche durch das Regalfach verläuft, so
dass die schwenkbare Anordnung bewerkstelligt wird.
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Diese
Konstruktion minimiert die Anzahl von Teilen, die für den Regalsatz
benötigt
werden, da nur die Regalteile und die Stangen notwendig sind, um die
klappbaren x-förmigen
Strukturen des Satzes bereitzustellen. Weniger Teile führen dazu,
dass die Kosten zum Herstellen des Regals verringert werden können. Außerdem ermöglicht die
Konstruktion gemäß der Erfindung
eine kürzere
Herstellungsdauer, da Durchführungsstangen
durch die Regalfächer
im Allgemeinen wesentlich weniger Zeit benötigen als die bekannten Lösungen,
welche Stangen verwenden, die mittels Schrauben und Muttern befestigt
werden. Die kürzere
Herstellungsdauer kann ferner die Kosten des Regalsatzes verringern.
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Jedes
Regalfach wird bevorzugt durch ein Paar paralleler Stangen gestützt, welche
schwenkbar an entgegengesetzten Seiten des Regalfachs angeordnet
sind.
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Vorteilhafterweise
weist jede Stange Längsabschnitte,
welche Arme der x-förmigen
Struktur bilden, und wenigstens einen quer verlaufenden Befestigungsabschnitt
auf, welcher quer durch eine Öffnung
verläuft,
die in dem Regalfach vorgesehen ist, um die schwenkbare Anordnung
zu bewerkstelligen. Auf diese Weise kann die schwenkbare Verbindung zwischen
dem Stützelement
und den Regalfächern einfach
bewerkstelligt werden. Der quer verlaufende Befestigungsabschnitt
in der Öffnung
verlängert
sich entlang einer Schwenkachse, um welche der Längsabschnitt der Stange schwenkbar
ist. Diese Konstruktion ist besonders einfach und benötigt keine lange
Montagezeit.
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Außerdem kann
eine Stange mit einem quer verlaufenden Befestigungsabschnitt an
einem Ende der Stange versehen werden, wobei der quer verlaufende
Befestigungsabschnitt durch eine Öffnung verläuft, die in dem Regalfach vorgesehen
ist, um die schwenkbare Anordnung des Endes der Stange zu bewerkstelligen.
Somit können
die Enden der Stangen leicht mit den Regalfächern verbunden werden, indem
quer verlaufende Befestigungsabschnitte verwendet werden.
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Der
klappbare Regalsatz wird bevorzugt derart angeordnet, dass eine
Stange an wenigstens einem Regalfach, welches zwischen einem tiefer
gelegenen Regalfach und einem höher
gelegenen Regalfach angeordnet ist, schwenkbar an einem Ende mit einem
oberen Ende des tiefer gelegenen Regalfachs und an dem anderen Ende
mit einem unteren Ende des oberen Regalfachs sowie an einem mittleren
Abschnitt mit dem Regalfach verbunden ist, welches von der Stange
gekreuzt wird, so dass die x-förmige Struktur
gebildet wird. Durch Verwendung dieser Anordnung bildet der Regalsatz
eine Anzahl x-förmiger Strukturen,
welche über
die Stützelemente
miteinander verbunden sind. Die Verbindung bewirkt eine gleichzeitige
Bewegung der x-förmigen
Struktur; durch Einstellen des Abstands zwischen zwei benachbarten
Armen einer x-förmigen
Struktur werden die übrigen
der x-förmigen
Strukturen des Regals automatisch in der gleichen Weise eingestellt.
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Vorteilhafterweise
können
die Regalfächer Kanten
aufweisen, welche zu einer Regalfachebene einen Winkel bilden, wobei
die Kanten mit Öffnungen versehen
sind, durch welche die Stangen verlaufen. Bevorzugt können die
Kanten im Wesentlichen senkrecht zu der Regalfachebene verlaufen.
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Der
Regalsatz kann vorteilhafterweise eine Regalbasis aufweisen, an
der ein unterstes Ende eines untersten Regalfachs und ein unterstes
Ende einer untersten Stange angeordnet sind. Der Abstand zwischen
den untersten Enden des untersten Regalfachs und der untersten Stange
ist einstellbar, so dass ein Einstellen des Abstandes zwischen zwei
Armen der x-förmigen
Struktur ermöglicht
wird, welche zwischen dem untersten Regalfach und der untersten
Stange gebildet wird. Diese Konstruktion ermöglicht die Steuerung der Bewegung
des Regalsatzes zwischen den verschiedenen Stellungen. Das unterste
Ende der untersten Stange oder des untersten Regalfachs ist vorteilhafterweise
schwenkbar an die Regalbasis befestigt. Zudem kann wenigstens eines
der untersten Enden verschiebbar an der Regalbasis angeordnet sein.
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Demgemäß ist der
Regalsatz von der Aufbewahrungsstellung in die Präsentationsstellung
durch Annähern
des untersten Endes des untersten Regalfachs an das unterste Ende
der untersten Stange an der Regalbasis bewegbar, wodurch das unterste
Regalfach und die unterste Stange geschwenkt werden, was zu einer
Schwenkbewegung sämtlicher
Regalfächer
und Stangen führt.
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Um
Gleiten und schwenkbare Anordnung des untersten Endes des untersten
Regalfachs an die Regalbasis zu bewerkstelligen, kann das unterste Ende
des untersten Regalfachs mit einem Paar Laufelemente zum Zusammenwirken
mit entsprechenden Schienen in der Regalbasis versehen sein.
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Vorteilhafterweise,
eine Feststellvorrichtung (6) zum Feststellen des untersten
Endes des untersten Regalfachs (1.1) und des untersten
Endes der untersten Stange (2.1) in einem Abstand voneinander,
in welchem der Regalsatz eine Präsentationsstellung
annimmt. Somit kann der Regalsatz bequem in seiner Präsentationsstellung
festgestellt werden.
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Die
Regalbasis kann mit einer verlängerbaren
Stütze
versehen sein, welche so angeordnet ist, dass sie von der Regalbasis
aus verlängert
oder eingezogen wird, wenn die unterste Stange oder das unterste
Regalfach im Verhältnis
zu der Regalbasis bewegt wird. Bei solch einer Anordnung wird die
verlängerbare
Stütze
eingezogen und nimmt somit in der Aufbewahrungsstellung nicht viel
Platz ein. In der Präsentationsstellung
verlängert
sie sich von der Regalbasis aus, wobei somit der allgemeine Stützbereich
des Regalsatzes erhöht
wird und die Stabilität des
Regalsatzes verbessert wird. Die automatische Verlängerung
oder Verkürzung
der verlängerbaren Stütze bei
der Einstellung aus einer Präsentationsstellung
in eine Aufbewahrungsstellung oder umgekehrt trägt zur bequemen Handhabung
des Regalsatzes bei.
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Eine
alternative oder zusätzliche
Art, ein Feststellen des Regalsatzes in der Präsentationsstellung zu bewerkstelligen,
ist die, ein Feststellmittel an dem obersten Ende des Satzes bereitzustellen.
Ein Feststellmittel kann somit zum Feststellen einer obersten Stange
und eines obersten Regalfachs in einem Abstand zueinander bereitgestellt
werden, in welchem der Regalsatz eine Präsentationsstellung annimmt.
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Zusätzliche
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch die folgende ausführliche
Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
deutlicher, welche lediglich als nicht einschränkendes Beispiel und mit Bezug
zu den beigefügten
Zeichnungen gegeben wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER BEIGEFÜGTEN ZEICHNUNGEN
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1 stellt
eine Perspektivansicht einer Ausführungsform eines Regalsatzes
gemäß der Erfindung
in einer Aufbewahrungsstellung dar.
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2 stellt
eine Perspektivansicht des Regalsatzes aus 1 in einer
Präsentationsstellung dar.
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3a stellt
eine Perspektivansicht des Regalsatzes aus 1 in der
Aufbewahrungsstellung von unten dar.
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3b stellt
die gleiche Ansicht wie in 3a dar,
wobei der untere Bereich der Regalbasis entfernt wurde.
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4 zeigt
ein Stützelement
des Regalsatzes aus 1.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER
AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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1 zeigt
eine Ausführungsform
eines Regalsatzes gemäß der Erfindung
in einer Aufbewahrungsstellung, und 2 zeigt
den gleichen Regalsatz in einer Präsentationsstellung.
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Der
Regalsatz weist mehrere Regalfächer 1 auf,
in diesem besonderen Fall fünf
Regalfächer,
zum Tragen von Gegenständen
wie beispielsweise Büchern
oder Prospekten. Ein Stützelement
in der Form einer Stange 2 kreuzt jedes Regalfach an einem
mittleren Abschnitt, um mit dem Regalfach eine x-förmige Struktur
zu bilden. Indem ein Abstand zwischen zwei benachbarten Armen der
x- förmigen Struktur eingestellt
wird, ist der Regalssatz von einer Präsentationsstellung, wie in 2 zu
sehen, in eine Aufbewahrungsstellung, wie in 1 zu sehen,
klappbar.
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Die
Stangen 2 sind an jedem Regalfach 1.3 angeordnet,
welches zwischen einem tiefer gelegenen Regalfach 1.2 und
einem höher
gelegenen Regalfach 1.4 angeordnet ist, so dass sie schwenkbar an
einem Ende mit einem oberen Ende des tiefer gelegenen Regalfachs 1.2,
an dem anderen Ende mit einem unteren Ende des höher gelegenen Regalfachs 1.4 sowie
an einem mittleren Abschnitt des Regalfachs 1.3 verbunden
sind. Dementsprechend bilden die Regalfächer 1 und Stangen 2 des
Satzes eine Anzahl x-förmiger
Strukturen, welche übereinander
angeordnet sind. Einstellen des Abstandes zwischen zwei benachbarten
Armen einer der x-förmigen
Strukturen führt
automatisch zur gleichen Einstellung zwischen den weiteren x-förmigen Strukturen
des Satzes.
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In
diesem Fall wird jedes Regalfach tatsächlich durch ein Paar paralleler
Stangen 2 gestützt,
welche an entgegengesetzten Seiten des Regalfachs 1 befestigt
sind. Die Stangenpaare 2 werden auf gleiche Weise an den
entsprechenden Seiten des Regalfachs 1 angeordnet und beide
Stangen 2 nehmen in sämtlichen
Situationen entsprechende Positionen an. Nachstehend werden wir
nur die Anordnung und Position einer der Stangen 2 an jedem
Regalfach 1 erläutern.
Die Anordnung an der entgegengesetzten Seite des Regalfachs 1 spiegelt
die beschriebene wider.
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In
der Aufbewahrungsstellung sind die Regalfächer 1 parallel zueinander
und mit einem eher kleinen Abstand zwischen den einzelnen Regalfächern 1 angeordnet.
Die Regalfachebenen bilden einen eher kleinen Winkel mit einer horizontalen
Ebene und sind aufeinander angeordnet. In der Präsentationsstellung sind die
Regalfächer
derart geschwenkt, dass die Regalfachebenen einen größeren Winkel mit
einer horizontalen Ebene bilden, und nehmen eine Stellung an, in
welcher die Regalfächer 1 zur Präsentation
von Prospekten usw. geeignet sind. Dementsprechend ist der Regalsatz
in der Aufbewahrungsstellung kompakter und weist eine bedeutend
geringere Höhe
auf als in der Präsentationsstellung.
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In Übereinstimmung
mit der Erfindung läuft die
Stange 2 an jedem Regalfach 1 durch das Regalfach 1,
so dass die schwenkbare Befestigung bewerkstelligt wird. Wie in 4 am
besten zu sehen, weist jede Stange 2 Längsabschnitte 2a auf,
die sich zwischen den verschiedenen Regalfächern 1 verlängern. Ferner
weist jede Stange einen quer verlaufenden Befestigungsabschnitt 2b auf,
welcher sich an der Mitte der Stange 2 zum Befestigen an
einem mittleren Abschnitt des Regalfachs 1 befindet. In
diesem Fall wird der quer verlaufende Befestigungsabschnitt 2b durch
eine Knickstelle an der verlängerten
Stange 2 gebildet. Die Längsabschnitte 2a verlaufen
entlang einer geraden Linie, von welcher die Knickstelle abweicht,
um den quer verlaufenden Befestigungsabschnitt 2b zu bilden.
Ferner sind die Enden der Stange 2 mit quer verlaufenden
Befestigungsendabschnitten 2c zum Befestigen an dem unteren Ende
bzw. dem oberen Ende eines höher
gelegenen beziehungsweise eines tiefer gelegenen Regalfachs versehen.
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Die
quer verlaufenden Befestigungsabschnitte 2b und 2c verlaufen
durch Öffnungen 3,
welche an den Regalfächern 1 vorgesehen
sind, um die schwenkbare Befestigung der Stange 2 an den
Regalfächern 1 zu
bewerkstelligen. Die Öffnungen 3, durch
welche die Stangen verlaufen, sind an Kanten vorgesehen, welche
entlang der Seiten der Regalfächer
vorgesehen sind, wobei jede Kante im Wesentlichen senkrecht zu der
Regalfachebene liegt. Jedes Regalfach weist Öffnungen 3 benachbart
zum oberen Abschnitt des Regalfachs, zum unteren Abschnitt des Regalfachs
und zum mittleren Abschnitt des Regalfachs auf.
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Die
meisten Stangen 2 verbinden über die quer verlaufenden Befestigungsabschnitte 2b, 2c drei
Regalfächer 1 miteinander:
ein unteres Regalfach, ein mittleres Regalfach und ein oberes Regalfach.
Die unterste Stange 2 des Regalsatzes ist jedoch an einer
Regalbasis 5 und nicht an einem unteren Regalfach 1 befestigt.
Desgleichen ist die oberste Stange 2 des Regalsatzes nicht
an einem oberen Regalfach befestigt, sondern verlängert sich
frei und ist in diesem Falle mit der obersten Stange 2 an
der anderen Seite des Regalsatzes verbunden.
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Somit
verlängern
sich sämtliche
Stangen zwischen der untersten Stange und der obersten Stange von
einem ersten quer verlaufenden Endabschnitt, welcher an einem oberen
Abschnitt des tiefer gelegenen Regalfachs befestigt ist, über einen ersten
Längsabschnitt
zu einer Knickstelle, welche an einem mittleren Abschnitt des mittleren
Regalfachs befestigt ist, über
einen zweiten Längsabschnitt
zu einem zweiten quer verlaufenden Endabschnitt, welcher an einem
unteren Abschnitt des oberen Regalfachs befestigt ist.
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Jedes
Regalfach 1 weist einen Regalfachebenenabschnitt und einen
Stützabschnitt
an einem Ende davon auf, welcher im Wesentlichen senkrecht zu dem
Regalfachebenenabschnitt verläuft.
In Präsentationsstellung
verlängert
sich der Regalfachebenenabschnitt in eine Richtung, welche mehr
vertikal als horizontal verläuft,
während
sich der Stützabschnitt
in eine Richtung verlängert,
welche mehr zu der Horizontalen als zu der Vertikalen verläuft. Bücher oder
Prospekte, welche durch den Regalsatz getragen werden sollen, sind
mit ihren Einbandabschnitten gegen den Regalfachebenenabschnitt
und mit ihren Endabschnitten gegen den Stützabschnitt zu platzieren.
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Das
unterste Ende der untersten Stange 2.1 ist an einer Regalbasis 5 angeordnet.
In diesem Fall ist die Position des untersten Endes der untersten Stange 2.1 fest,
die Stange 2.1 ist jedoch um die feste Position in der
Regalbasis 5 schwenkbar. Das unterste Ende des untersten
Regalfachs 1.1 ist ebenfalls in einem Abstand von der untersten
Stange 2.1 an der Regalbasis 5 befestigt. Das
unterste Regalfach 1.1 ist ebenfalls im Verhältnis zu
der Regalbasis 5 schwenkbar, ist aber im Gegensatz zu der
untersten Stange 1.1 verschiebbar in der Regalbasis 5 angeordnet.
Somit kann zum Bewegen des Regalsatzes aus der Aufbewahrungsstellung
in die Präsentationsstellung
das unterste Ende des untersten Regalfachs 1.1 in Richtung
zur Position des untersten Endes der untersten Stange 2.1 verschoben
werden. Während
die untersten Enden des untersten Regalfachs und der untersten Stange
sich einander annähern,
werden sowohl das Regalfach 1.1 als auch die Stange 2.1 geschwenkt,
wobei das Regalfach 1.1 in eine aufrechtere Position bewegt
wird. Dies führt
zu einem gleichzeitigen Schwenken sämtlicher Regalfächer 1 und
Stangen 2 des Systems. Wenn das unterste Ende des untersten
Regalfachs in einem Abstand von dem untersten Ende der untersten
Stange liegt, welcher dem Regalsatz, welcher die Präsentationsstellung
einnimmt, entspricht, kann es in dieser Position durch eine Feststellvorrichtung
wie zum Beispiel eine Klappe festgestellt werden. Auf diese Weise
kann der Regalsatz in der Präsentationsstellung festgestellt
werden. Zur Rückkehr
zur Aufbewahrungsstellung wird das Feststellmittel gelöst und das unterste
Ende des untersten Regalfachs 1.1 wird von der untersten
Stange 2.1 fortgeschoben.
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Wie
am besten in 3b zu sehen, wird in dieser
besonderen Ausführungsform
das unterste Ende des untersten Regalfachs durch ein Paar Laufelemente 8,
welche in entsprechenden Schienen in der Regalbasis 5 laufen,
verschiebbar an der Regalbasis 5 angeordnet. Das Feststellmittel 6 wird
durch eine Knickstelle 6 einer Durchführungsstruktur in der Regalbasis 5 gebildet,
in welcher Knickstelle die Laufelemente 8 des untersten
Regalfachs 1.1 festgestellt werden können.
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Der
Regalsatz ist ferner mit einer verlängerbaren Stütze 7 versehen,
welche so angeordnet ist, dass sie bei der Gleitbewegung des untersten
Regalfachs 1.1 von der Regalbasis 5 aus verlängert oder eingezogen
wird. Somit wird die Stütze 7 automatisch verlängert, sobald
das unterste Ende des untersten Regalfachs 1.1 zur untersten
Stange gleitet, wobei bewirkt wird, dass der Regalsatz die Präsentationsstellung
annimmt. Desgleichen wird die Stütze 7 eingezogen,
sobald der Regalsatz in die Aufbewahrungsposition bewegt wird. In
diesem Falle wird die Stütze 7 durch
eine Durchführungsstruktur
gebildet, welche mit dem untersten Ende des untersten Regalfachs 1.1 verbunden
ist.
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Das
Paar oberster Stangen 2.5 ist an dem obersten Ende des
Regalsatzes über
ein quer verlaufendes Durchführungselement
miteinander verbunden. Ein Feststellmittel 9, welches in
diesem Fall ebenfalls durch eine Durchführungsstruktur gebildet wird,
wird zum Feststellen der obersten Stange 2.5 an dem obersten
Ende des obersten Regalfachs 1.5 vorgesehen, sobald der
Regalsatz sich in der Präsentationsstellung
befindet.
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Es
wird darauf hingewiesen, dass es ausreicht, ein Feststellmittel
irgendwo entlang des Regalsatzes vorzusehen, da eine feste Beziehung
zwischen Regalfächern
und Stangen an einer Stelle zu der feststehenden Stellung des gesamten
Regalsatzes führt.
Somit können
das Feststellmittel, welches für
das unterste Ende des Satzes beschrieben wurde, und das Feststellmittel,
welches für
das oberste Ende des Satzes beschrieben wurde, jeweils einzeln verwendet
werden. Allerdings sind sie in dieser Ausführungsform kombiniert. Diese
Anordnung mit einem Feststellmittel an jedem Ende des Satzes führt zu einer
weiter erhöhten
Stabilität
des Satzes.
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Die
Stangen 2 sind vorzugsweise nachgiebig genug, um in geeigneter
Weise durch die Öffnungen der
Regalfächer
geführt
werden zu können,
und dennoch nicht nachgiebiger, als dass sie die benötigte Stabilität bereitstellen.
Vorteilhafterweise können
die Stangen 2 aus Metall oder Stahl, wie zum Beispiel Edelstahl,
hergestellt sein. Die Regalfächer
können aus
Metallblech, wie zum Beispiel Aluminium oder Edelstahl, hergestellt
sein. Die Konstruktion ermöglicht
allerdings die Verwendung einer großen Auswahl von Werkstoffen
für die
Stangen und die Regalfächer.
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Obwohl
die Stangen und Regalfächer
in der dargestellten Ausführungsform
benachbart zu den untersten oder obersten Enden der Regalfächer miteinander
verbunden sind, kann man sich vorstellen, dass die Stangen und Regalfächer so
miteinander verbunden sind, dass sich die Regalfächer ein wenig jenseits der
Position der Verbindung verlängern.
Die dargestellte Ausführungsform
ist eine bevorzugte Ausführungsform,
in welcher sämtliche
Verbindungen zwischen Stangen und Regalfächern durch quer verlaufende
Abschnitte der Stangen hergestellt sind, welche in Öffnungen
in den Regalfächern
eingeführt werden.
Dies ist eine besonders einfache und kostengünstige Konstruktion. Allerdings
kann man sich vorstellen, dass einige weitere Komponenten verwendet
werden, wie zum Beispiel ein Lager in der Öffnung der Regalfächer oder
ein Verbindungsstift, welcher an den Enden der Stangen angeordnet
ist.