DE2324555C3 - Vorrichtung zum Kippen eines Wagenkastens - Google Patents
Vorrichtung zum Kippen eines WagenkastensInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
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- B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
- B60P1/30—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element in combination with another movement of the element
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- B60P1/167—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms three side tipping movement
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kippen eines an drei Seiten gelenkig mit einem
Fahrzeug verbundenen Wagenkastens mit einer Schere mit zwei Schenkeln, deren einer mit dem Fahrgestell
und mit dem anderen Schenkel gelenkig verbunden ist, und mit einer hydraulischen, doppelt wirkenden
Hubvorrichtung, deren eines Teil gelenkig mit dem ersten Schenkel der Schere verbunden ist
Eine derartige Vorrichtung ist aus der FR-PS 87 538 bekannt
Bei einer solchen Vorrichtung zum Kippen eines Wagenkastens nach drei Seiten, d. h. nach hinten und zu
den beiden Seiten eines Fahrzeugs, unterliegt die Schere je nach der Kipprichtung unterschiedlichen Belastungen,
und die Schere und der Wagenkasten führen unterschiedliche Relativbewegungen in Bezug aufeinander
aus. Aus diesem Grund ist es einerseits erforderlich, die Schere stabil auszubilden, da es nicht
möglich ist, sie für einen bestimmten Belastungszustand optimal auszugestalten. Andererseits muß die Schere in
einem möglichst geringen Raum arbeiten können, damit nicht für die drei verschiedenen Kipprichtungen
beträchtliche Freiräume für die jeweilige Bewegung der Schere in Bezug auf den Wagenkasten vorgesehen
werden müssen.
Die Schere nach der genannten FR-PS erfüllt zwar die Stabilitätsanforderungen, benötigt jedoch beim
seitlichen Kippen des Wagenkastens gegenüber dem Fahrzeug einen beträchtlichen Raum, der es erforderlich
macht, die Ladefläche des Wagenkastens ziemlich stark anzuheben. Dies beruht darauf, daß der mit dem
S Wagenkasten verbundene Schenk«! der Schere, der aus
Stabilitätsgründen und zur Unterbringung der Hubvorrichtung
aus zwei Armen besteht, eine relativ große
Breite in Richtung der Schwenkachse an dem Wagenkasten aufweist
ίο Zu erwähnen ist noch die DT-OS 2113 HZ Sie
beschreibt eine Kippvorrichtung, bei der die Schere ein zusätzliches Gelenk aufweist und damit zwangsläufig
weniger stabil ist Im übrigen befaßt sie sich auch nicht mjt Maßnahmen, die besonders beim dreiseitigen
Kippen in allen Kipprichtungen den Raumbedarf der Schere und der Hubvorrichtung verringern könnten.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Kippvorrichtung zu schaffen, die einen verringerten
Raumbedarf bzw. eine verringerte Einbauhöhe aufweist
ic und einfach und leicht aufgebaut ist
Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch als kennzeichnend angegebenen Merkmale gelöst
Die Erfindung schlägt mit anderen Worten vor, mit dem Wagenkasten nicht in einer Achse einen Schenkel
der Schere und einen Teil der Hubvorrichtung zu verbinden, da durch dit- Lagerung dieser beiden Bauteile
in einer Schwenkachse ein Gelenk mit beträchtlicher Axiallänge entstehen würde, das beim seitlichen Kippen
des Wagenkastens nut seinen axialen Enden in Richtung des Kastenbodens angehoben wird. Durch Verringerung
der axialen Länge des unmittelbar mit dem Wagenkasten verbundenen Gelenks wird diese Anhebebewegung
zwangsläufig verkürzt
Die Erfindung gestattet im übrigen verschiedene besonders vorteilhafte Weiterbildungen, deren kennzeichnende Besonderheiten in den Unteransprüchen niedergelegt sind.
Die Erfindung gestattet im übrigen verschiedene besonders vorteilhafte Weiterbildungen, deren kennzeichnende Besonderheiten in den Unteransprüchen niedergelegt sind.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung anhand der beigefügten
F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
F i g. 2 die Rückansicht der Vorrichtung nach F i g. 1.
In Fig. 1 ist ein Teil eines Transportfahrzeugs gezeigt, das ein Fahrgestell C und einen kippbaren Wagenkasten B umfaßt Der Wagenkasten B ist gegenüber dem Fahrgestell Cum wenigstens eine, in der Zeichnung nicht sichtbare, hintere querverlaufende Achse und außerdem vorzugsweise um zwei seitliche
In Fig. 1 ist ein Teil eines Transportfahrzeugs gezeigt, das ein Fahrgestell C und einen kippbaren Wagenkasten B umfaßt Der Wagenkasten B ist gegenüber dem Fahrgestell Cum wenigstens eine, in der Zeichnung nicht sichtbare, hintere querverlaufende Achse und außerdem vorzugsweise um zwei seitliche
jo Längsachsen schwenkbar gelagert
Zwischen dem Fahrgestell und dem Wagenkasten ist eine Vorrichtung vorgesehen, die eine Schere mit zwei
Schenkeln 1 und 2 umfaßt, wobei jeder der Schenkel zwei identische Schenkelelemente la, Xb; 2a, 2b
JS aufweist, die durch Querglieder miteinander verbunden
sind. Der untere Schenkel, der die beiden Schenkelelemente ta und tb umfaßt, ist an dem dem Fahrgestell
zugewandten Ende schwenkbar an einem zweiarmigen Hebel 3 gelagert, der seinerseits an einem Träger 4 des
to Fahrgestells drehbar befestigt ist Die beiden Schwenkachsen
x-x des Schenkels 1 an dem zweiarmigen Hebel 3 und y-ydes Hebels 3 an dem Träger 4 stehen senkrecht
zueinander. Am anderen Ende greift jedes der Schenkelelemente Ia und Xb in ein Gelenk5 ein, das am
angrenzenden Ende der Schenkelelementr: 2a und 2b
ausgebildet ist, die den oberen Schenkel 2 bilden und beispielsweise aus Pleuel- oder Schwingannen von
leichter Konstruktion bestehen.
Die beiden Schenkel 1 und 2 der Schere sind um eine Schwenkachse Z-Zgegeneinander versch wenkbar.
Die Schwingarme des oberen Schenkels 2 sind an ihrem anderen Ende um eine Schwenkachse U-U
schwenkbar an einem das Teil 6 bildenden Kollben einer s
Hubvorrichtung 7 gelagert, deren das Teil 8 bildender
Zylinder um eine Achse 9 schwenkbar zwischen den beiden Schenkelelementen la und 16 angebracht ist Der
Kolben weist im übrigen an seinem freien Ende ein Gelenkstflck 10 auf, das in einer Gabel 11 schwenkbar
gehalten wird, die ihrerseits schwenkbar an dem Wagenkasten B angebracht ist Die Schwenkachse V-V
des Gelenkstücks 10 in der Gabel U und die Schwenkachse W-W dieser Gabel gegenüber dem
Wagenkasten stehen zueinander senkrecht Die Schwenkachse U-Uhat einen gewissen Abstand von der
Schwenkachse V- V, fällt also nicht mit dieser zusammen.
Die Schenkelelemente la und 2b werden bei der
Betätigung der Vorrichtung nur auf Zug beansprucht und können daher leicht gebaut sein. Dadurch wird es
möglich, in diesem Bereich (vgL Fig. 1) Träger 12 zur
Verstärkung des Wagenkastens vorzusehen, ahne zu diesem Zweck den Abstand D vergrößern zu müssen,
der die Oberseite des Fahrgestells vom Boden des Wagenkastens trennt Dadurch wird es ferner möglich,
erheblich an Gewicht einzusparen und die ganze Konstruktion ökonomischer zu gestalten.
Da die Schwingarme mit dem das Teil 6 bildenden Hubkolben der Hubvorrichtung 7 um die Schwenkachse
U-U schwenkbar verbunden sind, die mit der Schwenkachse V- Vdieses Kolbens in der Gabel 11 (die ihrerseits
mit dem Wagenkasten verbunden ist) nicht zusammen-, fällt, ist es nicht erforderlich, einen zweiarmigen Hebel
entsprechend dem Hebel 3 zu verwenden, der den unteren Schenkel 1 der Schere mit dem Fahrgestell C
verbindet, um das Ende des Kolbens mit dem Wagenkasten B schwenkbar zu verbinden. Ferner
gestattet die einfache Gabel 11, die einen sehr viel geringeren Raumbedarf hat als der zweiarmige Hebel 3,
eine Annäherung des Bodens des Wagenkastens an das Fahrgestell, wobei die Einsparung an Höhe in der
Größenordnung von 10% liegt In Fig.2 ist der
Wagenkasten um eine seiner Längsseiten, nämlich um die Achse 13 verschwenkt In strichpunktierten Linien
ist die Lage eines herkömmlichen zweiarmigen Hebels und die entsprechende Lage des Bodens des Wagenkastens
gezeigt Der daraus ersichtliche Vorteil ist von erheblicher Bedeutung, weil ein derartiger Platzgewinn
eine beträchtliche Vergrößerung der Aufnahmefähigkeit des Wagenkastens bei einem gegebenen Gesamtraumbedarf
ermöglicht oder andererseits die Abmessungen verringert werden können. Außerdem wird die
Stabilität der Anordnung verbessert
Wenn sich die Hubvorrichtung 7 zufolge ihrer Stellung beim Beginn des Hubvorganges beträchtlich
verbiegt d&nn ist es ohne weiteres möglich, die Hubvorrichtung so auszugestalten, daß sie diese
Biegekraft aufnehmen kann, beispielweise indem zwischen dem Kolben (Teil 6) und dem Zylinder (Teil 8)
der Hubvorrichtung 7 entsprechende Fflhrungseinrichtungen vorgesehen werden. Es genügt beispielsweise,
als Fühntagseinrichtungen eine Buchse in der Nähe des
freien Endes des Zylinders und eine weitere Führungsbuchse in einer Nut vorzusehen, die in der Nähe des
Kolbenendes in Verlängerung seiner Schwenkachse angeordnet ist Die Dichteinrichtungen zwischen dem
Kolben und dem Zylinder können ebenfalls vom Kolben getragen werden.
Bezüglich der Lage der Hubvorrichtung und der Verschwenkung zwischen dem oberen Schenkel der
Schere und dem Fahrgestell kann auch eine kinematische Umkehrung vorgenommen werden, wobei dann
der untere Schenkel der Schere mit einem Teil der an
dem Fahrgestell schwenkbar angebrachten Hubvorrichtung schwenkbar verbunden ist
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Kippen eines an drei Seiten
gelenkig mit einem Fahrzeug verbundenen Wagenkastens mit einer Schere mit zwei Schenkeln, deren
einer mit dem Fahrgestell und mit dem anderen Schenkel gelenkig verbunden ist, und mit einer
hydraulischen, doppelt wirkenden Hubvorrichtung, deren eines Teil gelenkig mit dem ersten Schenkel
der Schere verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das
freie Ende des anderen Teils (6) der Hubvorrichtung (7) mit dem Wagenkasten φ) gelenkig verbunden ist
und daß der zweite Schenkel (2) der Schere mit dem anderen Teil (6) der Hubvorrichtung (7) gelenkig in
einer Schwenkachse (U-U) verbunden ist, die parallel und im Abstand zu der Schwenkachse (V-V)
des zwischen dem anderen Teil (6) und dem Wagenkasten %B)befindlichen Gelenks verläuft
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Teil (6) der Hubvorrichtung
(7) an dem ersten Schenkel (1) der Schere in an sich bekannter Weise näher an der Schwenkachse (Z-Z)
der Schere gelenkig gelagert ist, als am fahrgestellseitigen
Gelenk.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Teil (6) der
Hubvorrichtung (7) an einem freien Ende ein Gelenkstück (10) trägt, das in an sich bekannter
Weise in eine·- drehbar am Wagenkasten (B) angebrachten Gabel (1 l).gelenki£ gelagert ist, wobei
die Schwenkachsen (V-V, W-W) zwischen dem GelenkstOck (10) und der Gabel (11) einerseits und
zwischen der Gabel (U) und dem Wagenkasten (B) andererseits senkrecht aufeinander stehen und der
zweite Schenkel (2) der Schere ebenfalls mit dem Gelenkstück (10) gelenkig verbunden ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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