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DE602004008701T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Erwärmung von Glasscheiben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erwärmung von Glasscheiben Download PDF

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DE602004008701T2
DE602004008701T2 DE602004008701T DE602004008701T DE602004008701T2 DE 602004008701 T2 DE602004008701 T2 DE 602004008701T2 DE 602004008701 T DE602004008701 T DE 602004008701T DE 602004008701 T DE602004008701 T DE 602004008701T DE 602004008701 T2 DE602004008701 T2 DE 602004008701T2
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heating
glass
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glass sheet
blowing
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Jukka 33400 Vehmas
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UNIGLASS ENGINEERING Oy
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    • C03B29/00Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins
    • C03B29/04Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins in a continuous way
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B27/00Tempering or quenching glass products
    • C03B27/012Tempering or quenching glass products by heat treatment, e.g. for crystallisation; Heat treatment of glass products before tempering by cooling

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Erwärmen von Glas, wobei das Verfahren ein Transportieren von Glas durch einen Anlassofen umfasst, so dass das Glas von oben und unten erwärmt wird, wobei eine obere Fläche des Glases mit Hilfe von Heißluftstrahlen erwärmt wird, die gebildet werden, indem Luft aus dem Innenraum des Ofens angesaugt wird, die Heißluft unter Druck gesetzt wird und diese zurück zu der oberen Fläche des Glases geleitet wird.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zum Erwärmen von Glas, wobei die Vorrichtung einen Anlassofen umfasst, der horizontale Rollen, die zum Transportieren des Glases angeordnet sind und zu diesem Zweck eine Fördereinrichtung bilden, eine Oberseitenrückführleitung zum Ansaugen von Luft aus dem Inneren des Anlassofens, eine Druckregeleinheit zum Unterdrucksetzen der aus dem Inneren des Anlassofens angesaugten Luft und Mittel zum Blasen der unter Druck stehenden Luft zurück auf eine obere Fläche des Glases aufweist.
  • Ein Problem, das mit dem Erwärmen von Glas unter Verwendung eines Schwingrollenofens einhergeht, besteht darin, dass die Kanten des Glases dazu neigen, sich bei Beginn des Erwärmens nach oben zu biegen. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass der Wärmestrom, der von der unteren Fläche des Glases zu Beginn eines Erwärmungszyklus' aufgrund der Keramikrollen, die in dem Ofen verwendet werden, empfangen wird, im Vergleich zu dem Wärmestrom, der von der oberen Fläche des Glases empfangen wird, groß ist. Somit biegen sich die Kanten des Glases aufwärts, wodurch im mittleren Bereich des Glases optische Fehler erzeugt werden können; zudem erwärmt sich das Glas ungleichmäßig. Beim Erwärmen von Selektivitätsglas ist die Situation besonders schwer, da Selektivitätsglas thermische Strahlung sehr stark reflektiert. Glas mit einer selektiven Fläche wird normalerweise mit der selektiven Fläche aufwärts erwärmt, so dass es schwer ist, die obere Fläche des Glases zu erwärmen, insbesondere im Vergleich zum Erwärmen der unteren Fläche desselben. In einem solchen Fall sind die Erwärmungszeiten für selektives Glas natürlich beträchtlich länger als solche für Klarglas; wenn selektives Glas erwärmt wird, ist daher die Kapazität eines Ofens normalerweise ziemlich gering.
  • Die WO 97/44283 offenbart eine Lösung, bei der die unteren Flächen von Glas zu Beginn eines Erwärmungszyklus' gekühlt werden. Zudem wird der Wärmeübergang an der Unterseite zum Ende des Erwärmungszyklus' verbessert, indem Heißluft direkt auf die untere Fläche des Glases geblasen wird. Die Lösung ist sehr effektiv und funktioniert gut, wobei es jedoch insbesondere beim Erwärmen von selektivem Glas vorteilhaft wäre, wenn die Erwärmungszeitdauer verkürzt werden könnte.
  • Die WO 01/32570 offenbart eine Lösung, bei der Glas derart erwärmt wird, dass Luft auf die obere Fläche des Glases geblasen wird, um das Glas zu erwärmen. Die geblasene Luft wird aus dem Inneren eines Anlassofens angesaugt, so dass sie bereits heiß ist. Die angesaugte Heißluft wird unter Druck gesetzt und zurückgeführt, indem sie durch ein Rohrsystem in die Umgebung der oberen Fläche des Glases geblasen wird, im wesentlichen senkrecht zu der oberen Fläche desselben. Die untere Fläche des Glases wird ebenfalls in ähnlicher Art und Weise durch Heißluftstrahlen erwärmt, die erzeugt werden, indem Luft aus dem Inneren des Ofens entnommen und die Heißluft, nachdem sie unter Druck gesetzt wurde, zurückgeführt wird. Die Lösung funktioniert sehr gut, wenn selektives Glas erwärmt wird. Mit der Lösung kann die Erwärmungszeitdauer für selektives Glas geeignet verkürzt werden. Jedoch ist der Aufbau der Heißluftdruckregelvorrichtungen eher komplex und daher ziemlich teuer. Ferner stellen thermische Ausdehnungen, die durch das Blasen von Heißluft erzeugt werden, strenge Anforderungen an die Struktur der Blasrohrsysteme ("blowpipe systems"), weshalb derartige Blasrohrsysteme sehr komplex und teuer sind.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung zum Erwärmen von Glas zu schaffen.
  • Das Verfahren der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass Luft, die aus dem Äußeren des Ofens entnommen und mit Hilfe eines Kompressors unter Druck gesetzt und erwärmt wurde, auf eine untere Fläche des Glases geblasen wird.
  • Ferner ist die Vorrichtung der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Kompressor zum Unterdrucksetzen von Luft, die aus dem Äußeren des Ofens entnommen wurde, ein Rohrsystem zum Fördern der mit Hilfe des Kompressors unter Druck gesetzten Luft zu einer unteren Fläche des Glases und Mittel zum Erwärmen der mit Hilfe des Kompressors unter Druck gesetzten Luft aufweist.
  • Die Idee, die der Erfindung zugrunde liegt, besteht darin, dass Glas von oben und unten erwärmt wird, während sich das Glas auf Rollen in einem Anlassofen befindet. Die obere Fläche des Glases wird mit Hilfe von Heißluftstrahlen erwärmt, die erzeugt werden, indem Luft aus dem Inneren des Ofens angesaugt, die Heißluft unter Druck gesetzt und zur oberen Fläche des Glases zurückgeführt wird. Ferner wird Luft, die aus dem Äußeren des Ofens entnommen und mit Hilfe eines Kompressors unter Druck gesetzt und erwärmt wurde, auf die untere Fläche des Glases geblasen.
  • Die Idee, die einer Ausführungsform zugrunde liegt, besteht darin, dass ein Blasen auf die Unterseite derart stattfindet, dass es endet, bevor der Erwärmungszyklus endet, und maximal 60% der Gesamterwärmungsdauer andauert. Die Idee, die einer zweiten Ausführungsform zugrunde liegt, besteht darin, dass während des Blasens auf die Unterseite elektrische Widerstände, welche die Unterseite erwärmen, gesteuert werden, dass sie derart erwärmen, dass der Erwärmungseffekt, der durch die elektrischen Widerstände erzielt wird, erhöht wird, wenn das Blasen beginnt, und für die verbleibende Dauer des Erwärmungszyklus' werden die elektrischen Widerstände mit Hilfe von Thermoelementen derart gesteuert, dass die Temperatur des Glases einer vorbestimmten Erwärmungskurve folgt.
  • Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine Lösung erzielt wird, die es gestattet, auch selektives Glas halbwegs schnell zu erwärmen; zudem ist die Struktur der Vorrichtung einigermaßen einfach aufgebaut. Ein Konvektionsblasen auf die obere Seite gestattet es, beschichtetes Glas, das thermische Strahlung reflektiert, in einer kontrollierten Art und Weise zu erwärmen. Ein Erwärmungsblasen auf die Unterseite ermöglicht es, eine ziemlich hohe Erwärmungsrate zu erzielen. Zudem kann die Temperatur an dem Bodenteil des Ofens ziemlich gering gehalten werden, wenn das Blasen auf die Unterseite in der Mitte des Erwärmungszyklus' verwendet wird, wenn der Wärmestrom von den Rollen des Ofens abnimmt, jedoch die Unterseite des Glases mehr Wärme benötigt. Wärme wird im exakt richtigen Moment zugeführt, und die allgemeine Temperatur am Bodenteil des Ofens muss nicht in einer kontinuierlichen Lastsituation erhöht werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen genauer beschrieben, wobei
  • 1 eine schematische Vorderquerschnittansicht ist, die eine Vorrichtung zum Erwärmen von Glas zeigt; und
  • 2 eine Ansicht ist, die eine Temperaturentwicklung des Glases während eines Erwärmungszyklus' zeigt.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • 1 ist eine schematische Endquerschnittansicht, die einen Glasanlassofen 1 zeigt. Der Anlassofen 1 umfasst einen Körper 2 und Rollen 3. Normalerweise handelt es sich bei solchen Rollen 3 beispielsweise um Keramikrollen. Der Anlassofen ist mit oberen Widerständen 5 versehen, um das Glas von oben zu erwärmen, und mit unteren Widerständen 6, um das Glas von unten zu erwärmen. In dem Ofen wird die Temperatur des Glases 4 normalerweise beispielsweise auf 610 bis 625°C in Abhängigkeit von der Dicke des Glases erwärmt.
  • In dem Glasanlassofen 1 wird das Glas 4 während des Erwärmens vor und zurück bewegt, d.h. geschwungen, und zwar mit Hilfe der Rollen in einer an sich bekannten Art und Weise, so dass die Stützpunkte der Rollen gleichmäßig durch die gesamte Erwärmungsstufe auf das gesamte Glas 4 verteilt werden können. Auf diese Weise können Deformationsfehler in der Optik des Glases minimiert werden, die durch ein ungleichmäßiges Stützen des Glases erzeugt werden.
  • Der Glasanlassofen 1 umfasst ferner obere Seitenblasrohre 7 („side blowpipes"), um Luft mit einer Temperatur von vorzugsweise mehr als 600°C auf die obere Fläche des Glases zu blasen. Die Temperatur der geblasenen Luft beträgt beispielsweise etwa 650°C. Die oberen Seitenblasrohre 7 sind quer in dem Ofen 1 angeordnet, d.h. sie sind im Wesentlichen senkrecht zu der Bewegungsrichtung des Glases positioniert. Die Luft wird durch das Rohrsystem in die Nähe der Oberfläche des Glases 4 gefördert, d.h. der Abstand zwischen den oberen Seitenblasrohren 7 und der Oberfläche der Rollen 3 beträgt weniger als 300 mm, beispielsweise etwa 80 mm. Ferner beträgt der Abstand zwischen den einzelnen Rohren 7 beispielsweise etwa 100 bis 300 mm. Das Material der Rohre 7 ist beispielsweise säurefester Stahl, und der Innendurchmesser derselben beträgt beispielsweise 20 mm. Der Durchmesser eines Blasloches ist geringer als 2,5 mm, normalerweise etwa 1,5 mm, der Abstand zwischen den Löchern voneinander beträgt beispielsweise 25 mm. Die Blaslöcher sind derart angeordnet, dass periodisch jedes zweite Loch vorwärts in einem Winkel von etwa 30° in Bezug auf die Senkrechte der Fläche des Glases 4 bläst, und jedes zweite Loch rückwärts in einem Winkel von etwa 30° in Bezug auf die Senkrechte der Fläche des Glases 4 bläst. Die Luft wird auf diese Weise im Wesentlichen senkrecht in Bezug auf die Fläche des Glases 4 geblasen, d.h. in einem Winkel von weniger als 45° in Bezug auf die Senkrechte der Fläche des Glases. Die Luft wird den oberen Seitenblasrohren von Oberseitenzuführrohren 8 zugeführt. Die Oberseitenzuführrohe 8 sind an beiden Kanten des Ofens 1 längs in der Bewegungsrichtung des Glases 4 angeordnet. Die Oberseitenzuführrohre 8 sind in einem Abstand von etwa 50 mm von der Fläche der Rollen 3 angeordnet. Die Oberseitenblasrohre sind abwechselnd an den Oberseitenzuführrohren 8 befestigt, so dass Luft den Oberseitenblasrohren abwechselnd von Zuführrohren zugeführt wird, die an verschiedenen Kanten des Ofens angeordnet sind. Der Durchmesser eines Oberseitenzuführrohrs beträgt beispielsweise etwa 40 mm.
  • Die Luft wird dem Oberseitenzuführrohr 8 mit Hilfe eines Oberseitenförderrohrs 9 zugeführt. Das Oberseitenförderrohr kann beispielsweise in der Mitte des Oberseitenzuführrohrs 8 angeschlossen sein. Andererseits, beispielsweise in längeren Öfen, können mehr als ein Oberseitenförderrohr für jedes Oberseitenzuführrohr 8 verwendet werden.
  • Die Luft wird den Rohren mit Hilfe einer Druckregeleinheit 10 zugeführt. Die Druckregeleinheit 10 saugt heiße Luft durch ein Oberseitenrückführrohr 11 aus dem Ofen. Die Druckregeleinheit 10 saugt Luft von wenigstens einem Punkt innerhalb des Ofens an. Vorzugsweise wird Luft aus einer Mittellinie des Ofens 1 an der Decke des Ofens und aus beiden Enden des Ofens gesaugt. Die Druckregeleinheit 10 setzt die Luft hauptsächlich durch Verdichten unter Druck, d.h. durch Anwenden des Verdichtungsprinzips. Die Drehzahl der Druckregeleinheit 10 beträgt mehr als 15000 Umdrehungen/Minute, vorzugsweise mehr als 20000 Umdrehungen/Minute, und bei ihr kann es sich beispielsweise um einen Wärmedauerfestigkeitskompressor oder um eine Turbine eines Turboladers handeln. Die Druckregeleinheit 10 wird dazu verwendet, einen Überdruck in Bezug auf den Druck in dem Ofen 1 zu erzeugen. Normalerweise beträgt der Überdruck weniger als 0,25 bar. Die Drehzahl der Druckregeleinheit sollte ausreichend hoch sein, so dass es möglich ist, Luft durch eher kleine Rohre und Düsenlöcher bei ausreichender Geschwindigkeit zu blasen.
  • Der Bodenteil des Anlassofens 1 ist mit Unterseitenblasrohren 12 versehen, die quer in dem Ofen angeordnet sind, beispielsweise in jedem oder in jedem zweiten Rollenspalt. Die Unterseitenblasrohre 12 weisen eine ähnliche Größe wie die Oberseitenblasrohre 7 auf und sind beispielsweise etwa 20 mm unterhalb der unteren Fläche der Rollen positioniert. Die Blaslöcher sind beispielsweise in einem Abstand von 25 mm voneinander beabstandet, und ihre Lochgröße entspricht der Lochgröße des Oberseitenblasrohrs. Zudem können die Löcher mit Düsen versehen sein, um sicherzustellen, dass die Luft auf das Glas geblasen wird, ohne dass der Luftstrom im Wesentlichen die Rollen 3 trifft. In einem solchen Fall werden die Rollen 3 niemals einem unkontrollierten Wärmeübergang aufgrund des Luftstroms ausgesetzt.
  • Den Unterseitenblasrohren 12 wird Luft von den Unterseitenzuführrohren 13 zugeführt. Die Unterseitenzuführrohre 13 sind an beiden Kanten des Ofens 1 längs in der Bewegungsrichtung des Glases angeordnet. Der Abstand zwischen den Unterseitenzuführrohren 13 und der unteren Fläche der Rollen 3 beträgt beispielsweise etwa 50 mm. Die Unterseitenblasrohre 12 sind abwechselnd an den Unterseitenzuführrohren 13, die an verschiedenen Kanten des Ofens angeordnet sind, in ähnlicher Art und Weise wie die oberen Seitenrohre befestigt. Mit anderen Worten wird dem Unterseitenblasrohr 12 Luft von dem einen oder dem anderen der Unterseitenzuführrohre zugeführt. Der Durchmesser der Unterseitenzuführrohre 13 beträgt beispielsweise etwa 40 mm. Ferner ist der Ofen mit Unterseitenförderrohren 14 versehen, um den Unterseitenzuführrohren 13 Luft zuzuführen. Ein Unterseitenförderrohr windet sich in dem unteren Teil des Ofens, so dass die durch dieses strömende Luft erwärmt wird. Die Temperatur der Luft, die auf die Unterseite geblasen wird, beträgt ebenfalls bevorzugt mehr als 600°C, beispielsweise etwa 650°C.
  • In Verbindung mit der Oberseitendruckregeleinheit 10 ist ein Antriebsmotor 15 vorgesehen, der entweder über ein Getriebe oder direkt mit der Druckregeleinheit 10 verbunden ist. Bei dem Antriebsmotor 15 kann es sich beispielsweise um einen Käfiginduktionsmotor handeln, dessen Drehzahl mit Hilfe eines Inverters 16 gesteuert wird.
  • Luft wird mit Hilfe eines Kompressors 17 zum Unterseitenförderrohr 14 geblasen. Der Kompressor 17 erhält seine Luft aus der Werkshalle. Von dem Kompressor 17 kann die Luft zu einem Druckbehälter 22 gefördert werden, wobei in diesem Falle der Kompressor kleiner sein kann, als wenn kein Druckbehälter verwendet wird. Der Druck des Druckbehälters kann beispielsweise 7 bar betragen, und Luft, deren Druck beispielsweise 1,5 bar beträgt, kann aus dem Druckbehälter 22 zu dem Ofen gefördert werden. Aus Gründen der Klarheit sind in den beiliegenden Figuren weder Ventile noch Einstelleinrichtungen zum Einstellen des Druckniveaus dargestellt. Zusätzlich zu oder anstelle des Förderrohrs 14, das sich in dem unteren Teil des Ofens windet, so dass sich die in diesem enthaltene Luft erwärmt, kann die Luft unter Verwendung einer separaten Heizeinrichtung erwärmt werden.
  • Der Kompressor 17 wird mit Hilfe eines Antriebsmotors 18 drehend angetrieben, bei dem es sich um einen Käfiginduktionsmotor handeln kann, dessen Drehzahl mit Hilfe eines Inverters 19 gesteuert wird.
  • Die Vorrichtung umfasst ferner Thermoelemente 20, um die Temperatur der Luft innerhalb des Ofens zu messen. Auf Basis der durch die Thermometer 20 durchgeführten Messung werden Widerstände 5 und 6 gesteuert. Die Vorrichtung umfasst ferner eine Steuereinheit 21, in der die erforderlichen Messinformationen gesammelt und die gewünschten Erwärmungsprofile bestimmt werden. Die Steuereinheit 21 wird zudem zum Steuern der Operation der Druckregeleinheit 10 und des Kompressors 17 sowie der Widerstände 5 und 6 verwendet.
  • Während des Prozesses des Erwärmens von Glas 4 wird das Glas 4 zuerst einem Ofen 1 mit Hilfe eines Beladungsförderers zugeführt. In dem Ofen 1 wird das Glas 4 normal auf den Rollen 3 geschwungen. Die Temperatur des Ofens ist auf eine Temperatur von etwa 670°C eingestellt. Wenn das Glas dem Ofen zugeführt wird, werden obere Widerstände 5 gemäß einem vorbestimmten Erwärmungsprofil eingeschaltet. Untere Widerstände werden basierend auf den Thermoelementen 20 gesteuert. In einem Erwärmungsprofil werden Wärmewiderstände, die normalerweise in der Mitte der Glasscheiben vorhanden sind, derart gesteuert, dass sie auf einem 100%igen Energieniveau betrieben werden, während elektrische Widerstände, die an den Kanten der Glasscheiben vorhanden sind, derart gesteuert werden, dass sie bei einem geringeren Energieniveau betrieben werden. Zu Beginn eines Erwärmungszyklus' wird ein Oberseitenkonvektionsblasen maximal eingestellt. Wenn das Erwärmen fortgesetzt wird, nimmt die Oberseitenkonvektion nach und nach ab.
  • 2 zeigt schematisch ein Erwärmen von Glas während eines Erwärmungszyklus'. Die horizontale Achse zeigt die Erwärmungszeitdauer, während die vertikale Achse die Temperatur des Glases zeigt. Die Erwärmungskurve des Glases ist durch die Bezugsziffer 23 bezeichnet. Im Falle der 2 wird nach 50 Sekunden das Unterseitenkonvektionsblasen eingeschaltet, und gleichzeitig werden die unteren Widerstände 6 zwangsgesteuert geschaltet, so dass sie Energie in Übereinstimmung mit dem Erwärmungsprofil ausgeben und nicht der Steuerung eines Thermoelementes folgen. Diese Erwärmen, welches das Blasen auf die Unterseite und die Zwangssteuerung der unteren Widerstände beinhaltet, fährt bis zu einem Zeitpunkt von 120 Sekunden ausgehend von dem Beginn eines Erwärmungszyklus' fort, woraufhin das Blasen angehalten wird und die unteren Widerstände der Steuerung des Thermoelementes folgen. Das Blasen auf die Unterseite und die Zwangssteuerung der unteren Widerstände sind in 2 durch ein kariert schraffiertes Rechteck dargestellt. Das Blasen auf die Unterseite ermöglicht es, dass das Glas einem effizienten Erwärmungseffekt unterzogen wird. Der Wärmeeffekt, der durch das Blasen erzielt wird, wirkt schneller als eine Steuerung der Widerstände. Da jedoch eher kalte Kompressorluft dem unteren Teil des Ofens zugeführt wird, wird das Blasen nicht bis zum Ende des Erwärmungszyklus' fortgesetzt, um zu verhindern, dass der Ofen zu sehr abkühlt. Andererseits ermöglicht es das Blasen, dass die Temperatur im unteren Teil des Ofens geeignet gering gehalten wird. Anstelle der Zwangssteuerung der unteren Widerstände 6 können diese auch in einer anderen Art und Weise gesteuert werden. Vorzugsweise wird jedoch der durch die unteren Widerstände 6 erzielte Erwärmungseffekt erhöht, wenn das Blasen auf die Unterseite beginnt.
  • Die oberen Widerstände 5 und die unteren Widerstände 6 sind bevorzugt mit einer sichtbaren Widerstandsspirale versehen, d.h. bei der Erwärmungseinrichtung handelt es sich nicht um eine „massive Erwärmungseinrichtung", in welcher der Widerstand von Metall umgeben oder eingekapselt ist. Bei der vorliegenden Beschreibung bezieht sich ein Erwärmungszyklus auf die Zeitdauer, die eine einzelne Glasladung in dem Ofen verbringt; ein Erwärmungszyklus wird deshalb auch als 100% bezeichnet. Das Unterseitenerwärmungsblasen kann gleich zu Beginn des Erwärmungszyklus' gestartet werden, wobei jedoch das Unterseitenerwärmungsblasen normalerweise zu einem Zeitpunkt von 25 bis 45% ausgehend vom Anfang der Erwärmung gestartet wird, und es dauert normalerweise 25 bis 60% der Gesamterwärmungsdauer an. Das Unterseitenerwärmungsblasen wird jedoch nicht später als zu einem Zeitpunkt von 80% des Erwärmungszyklus' angehalten.
  • Die Zeichnungen und die dazugehörige Beschreibung dienen nur zur Darstellung der der Erfindung zugrunde liegenden Idee. Einzelheiten der Erfindung können innerhalb des durch die beiliegenden Ansprüche definierten Schutzbereiches variieren.

Claims (11)

  1. Verfahren zum Erwärmen einer Glasscheibe, wobei das Verfahren das Fördern einer Glasscheibe (4) durch einen Anlassofen (1) umfasst, so dass die Glasscheibe (4) von oben und unten erwärmt wird, wobei eine obere Fläche der Glasscheibe (4) durch Heißluftstrahlen erwärmt wird, die durch Ansaugen von Luft aus dem Inneren des Ofens und durch Unterdrucksetzen der Heißluft und durch Rückführen derselben zu der oberen Fläche der Glasscheibe (4) gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass Luft, die der Außenseite des Ofens entnommen und mit Hilfe eines Kompressors (17) unter Druck gesetzt und erwärmt wurde, auf eine untere Fläche der Glasscheibe (49) geblasen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Fläche der Glasscheibe (4) von unten mit Hilfe von elektrischen Widerständen (6) erwärmt wird, und dass, wenn das Blasen auf die Unterseite beginnt, die Heizwirkung durch die elektrischen Widerstände (6) erhöht wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite während des Blasens auf diese durch die elektrischen Widerstände (6) erwärmt wird, die in einer gezwungenen Art und Weise derart gesteuert werden, dass auf einem Energieniveau in Übereinstimmung mit einem Erwärmungsprofil erwärmt wird, und während des verbleibenden Erwärmungszyklus' die elektrischen Widerstände (6) durch Thermoelemente (20) derart gesteuert werden, dass die Temperatur der Glasscheibe einer vorbestimmten Erwärmungskurve folgt.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Blasen auf die Unterseite endet, bevor der Erwärmungszyklus endet, und maximal 60% des gesamten Erwärmungszyklus' andauert.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Blasen auf die Unterseite nicht später als 80% des Erwärmungszyklus' endet.
  6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Blasen auf die Unterseite zu einem Zeitpunkt von 25 bis 40% ausgehend von einem Startzeitpunkt des Erwärmens einsetzt.
  7. Vorrichtung zum Erwärmen einer Glasscheibe, wobei die Vorrichtung einen Anlassofen (1) umfasst, der horizontale Rollen (3), die zum Transportieren der Glasscheibe angeordnet sind und zu diesem Zweck eine Fördereinrichtung bilden, ein Oberseitenrückführrohr (11) zum Ansaugen von Luft aus dem Inneren des Anlassofens, eine Druckregeleinheit (10) zum Unterdrucksetzen der Luft, die aus dem Inneren des Anlassofens gesaugt wurde, und Mittel zum Blasen der Druckluft zurück auf eine Oberfläche der Glasscheibe (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Kompressor (17) zum Unterdrucksetzen der Luft, die von der Außenseite des Ofens entnommen wurde, ein Rohrsystem zum Fördern der mit Hilfe des Kompressors (17) unter Druck gesetzten Luft zu einer unteren Fläche der Glasscheibe und Mittel zum Erwärmen der mit Hilfe des Kompressors (17) unter Druck gesetzten Luft umfasst.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Steuereinheit (21) aufweist, die angeordnet ist, um das Blasen auf die Unterseite mit Hilfe des Kompressors (17) derart zu steuern, dass es endet, bevor ein Erwärmungszyklus endet, und derart, dass das Blasen maximal 60% des gesamten Erwärmungszyklus' anhält.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung elektrische Widerstände (6) zum Erwärmen der Glasscheibe von unten aufweist, und dass die Steuereinheit (21) angeordnet ist, um den Erwärmungseffekt, der durch die unteren Widerstände (6) erzielt wird, zu erhöhen, wenn das Blasen auf die Unterseite einsetzt.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (21) angeordnet ist, um die Widerstände (6) derart zu steuern, dass unter Verwendung einer Zwangssteuerung auf einem Energieniveau in Übereinstimmung mit einem Erwärmungsprofil zeitgleich mit dem Blasen auf die Unterseite erwärmt wird.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Druckbehälter (22) aufweist, in dem die unter Druck gesetzte Luft von dem Kompressor (17) gefördert wird, und von dem die unter Druck gesetzte Luft zu der unteren Fläche der Glasscheibe gefördert wird.
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