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DE60133110T2 - Verfahren zum entfernen niedriger anteile organischen schwefels aus kohlenwasserstoffkraftstoffen - Google Patents

Verfahren zum entfernen niedriger anteile organischen schwefels aus kohlenwasserstoffkraftstoffen Download PDF

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DE60133110T2
DE60133110T2 DE60133110T DE60133110T DE60133110T2 DE 60133110 T2 DE60133110 T2 DE 60133110T2 DE 60133110 T DE60133110 T DE 60133110T DE 60133110 T DE60133110 T DE 60133110T DE 60133110 T2 DE60133110 T2 DE 60133110T2
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DE
Germany
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sulfur
fuel
hydrocarbon
formic acid
phase
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60133110T
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English (en)
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DE60133110D1 (de
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Alkis S. Kingwood RAPPAS
Vincent P. Katy NERO
Stephen J. Katy DECANIO
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Quadrant Management Inc
Original Assignee
Quadrant Management Inc
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE60133110T2 publication Critical patent/DE60133110T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/20Lids or closures for charging holes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G27/00Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, by oxidation
    • C10G27/04Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, by oxidation with oxygen or compounds generating oxygen
    • C10G27/12Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, by oxidation with oxygen or compounds generating oxygen with oxygen-generating compounds, e.g. per-compounds, chromic acid, chromates

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entfernen organischer Schwefelverbindungen durch Oxidation aus Kohlenwasserstoffkraftstoffen, bei denen relativ geringe Mengen Schwefel vorliegen, wie beispielsweise in Kraftstoffen, die einen Schritt der Hydrierung zur Entfernung organischer Schwefelverbindungen durchlaufen haben.
  • Das Vorhandensein von Schwefel in Kohlenwasserstoffen ist seit langem ein bedeutendes Problem von der Exploration, der Erzeugung, dem Transport und der Raffination bis hin zum Verbrauch der Kohlenwasserstoffe als Kraftstoff und speziell zum Antrieb von Automobilen und Lastfahrzeugen gewesen. Gegenwärtig ist es zu einer Umweltaufgabe geworden, Kraftstoffe, wie beispielsweise Dieselkraftstoff, Benzin (Gasolin), Heizöle, Düsentreibstoff, Kerosin u. dgl. von dem in derartigen Kohlenwasserstoffen vorhandenen, störenden organischem Restschwefel zu befreien, obgleich auf einer relativen Basis die vorhandene Menge, mit der begonnen werden muss, gering ist, wie beispielsweise der Schwefelgehalt in Dieselkraftstoff etwa 500 Gewichtsteile pro 1 Million oder weniger betragen kann. Allerdings ist unter der gegenwärtigen Betriebweise selbst diese Menge zu hoch geworden angesichts der gegenwärtig bestehenden und zukünftigen Vorschriften für Schwefelemissionen von vielen Quellen, die zunehmend strenger werden.
  • Der Stand der Technik ist voll von Versuchen zur Herabsetzung des Schwefelgehalts von Kohlenwasserstoff sowohl durch Reduktion als auch Oxidation des vorhandenen organischen Schwefels. In einem großen Teil dieses Standes der Technik, der die Oxidation betrifft, wurde die Verwendung verschiedener Peroxide in Verbindung mit einer Carbonsäure gelehrt und speziell die bevorzugten Vertreter, die in der Praxis der vorliegenden Erfindung eine Rolle spielen, d. h. Wasserstoffperoxid und Ameisensäure. Beispielsweise lehrt die US-P-5 310 479 die Verwendung von Ameisensäure und Wasserstoffperoxid, um Schwefelverbindungen in Rohöl zu oxidieren, wobei die Anwendung der Technologie lediglich auf aliphatische Schwefelverbindungen beschränkt ist. Es gab keinen Hinweis auf die Entfernung von aromatischen Schwefelverbindungen. Die Diskussion dieser Patentschrift richtet sich auf die Entfernung von Schwefel aus an Schwefelverbindungen reichen (etwa 1 bis 4%) Rohöl. Das Verhältnis von Säure zu Peroxid war unterschiedlos breit und es gab kein Eingeständnis der wirtschaftlichen Nachteile der Verwendung von Wasserstoffperoxid in Versuchen zur Entfernung großer Mengen an Schwefel, während es gleichzeitig keine Erkenntnis der Bedeutung der Kontrolle des Vorhandenseins von Wasser für einen erfolgreichen Betrieb gab. Wasser wurde in einem separaten Schritt des Waschens verwendet, um die Sulfone aus dem behandelten Kohlenwasserstoff zu extrahieren. Ferner fehlt in dem Stand der Technik auch die Anerkennung der nützlichen Wirkung, die Konzentration an Peroxid auf geringe Werte zu begrenzen, ohne entweder die Geschwindigkeit oder den Umfang der Oxidation der Schwefelverbindungen in Frage zu stellen.
  • In einer neueren Untersuchung unter dem Titel „Oxidated Desulfurization of Oils by Hydrogen Peroxide and Heteropolyanion Catalyst", Collins et al., veröffentlicht im Journal of Molecular Catalysis A: Chemical, 117 (1997), 397–403, werden andere Untersuchungen zur oxidativen Entfernung von Schwefel aus Heizöl diskutiert, bei denen jedoch große Mengen an Wasserstoffperoxid erforderlich sind. Allerdings zeigte die experimentelle Arbeit, dass unakzeptable Mengen an Wasserstoffperoxid verbraucht wurden, womit sich ergibt, dass die Kosten der oxidativen Absenkungen von Schwefel in den Einsatzprodukten für Dieselkraftstoff unzulässig hoch sind.
  • In der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0 565 324 A1 wird ein Verfahren zum Gewinnen von organischen Schwefelverbindungen aus flüssigem Öl beschrieben. Während die genannte Aufgabe der Patentveröffentlichung die Gewinnung der organischen Schwefelverbindung ist, umfasst die Behandlung die Verwendung einer Mischung einer Reihe von Oxidantien, von denen eine als eine Mischung von Ameisensäure und Peroxid offenbart wurde. Die Destillationsprodukte, die organischen Sulfone, werden mit Hilfe einer Reihe von Methoden entfernt, einschließlich Absorption auf Aluminiumoxid- oder Siliciumdioxid absorbierenden Materialien. Die Behandlungen, die beschrieben wurden, sind gekennzeichnet durch Anwendung eines niedrigen Verhältnisses von Ameisensäure zu dem Wasserstoffperoxid.
  • Obgleich diese und andere bekannte Ausführungsformen die Reaktionskinetik und den Mechanismus von Wasserstoffperoxid und anderen Peroxiden mit organischen Schwefelverbindungen anerkennen, die in verschiedenen Kraftstoffen vorliegen, erkennt keine die Kombination von Faktoren, die erforderlich ist, um relativ geringe Mengen an Schwefel, der in den Kraftstoffen vorhanden ist, wie beispielsweise Dieselöl, Kerosin, Gasolin und Leichtölen, erfolgreich und wirtschaftlich bis auf Restmengen herab zu entfernen, die sich Null annähern. Obgleich geringe Mengen an Schwefel im Sinne der vorliegenden Erfindung als solche Mengen angesehen werden, die weniger als etwa 1.500 Teile pro 1 Millionen betragen, demonstriert ein Beispiel die wirksame Entfernung von 7.000 ppm Schwefel derart, dass die vorliegende Erfindung auf größere Mengen an Schwefel anwendbar ist. Selbstverständlich kann in einigen Fällen die Praxis der vorliegenden Erfindung wirtschaftlich und technisch auf die Behandlung von Kraftstoffen mit einem Schwefelgehalt bei diesen erhöhten Mengen angewendet werden. Es ist in der Praxis der vorliegenden Erfindung festgestellt worden, dass der Schwefelgehalt des Kraftstoffes, der nicht oxidiert zurückbleibt, weniger als etwa 10 ppm Schwefel und oftmals bis herab zwischen 2 ppm und 8 ppm beträgt. Eine Oxidation allein gewährleistet nicht notwendigerweise die gesamte Entfernung des Schwefels bis zu den gleichen niedrigen Restschwefelwerten, da einige der oxidierten Schwefelvertreter eine von Null verschiedene Löslichkeit in dem Kraftstoff und einen Verteilungskoeffizienten haben, der deren Verteilung in der Ölphase im Kontakt mit einer weitgehend nicht mischbaren Lösemittelphase unabhängig davon begrenzt, ob es sich nun um ein organisches Lösemittel entsprechend dem Stand der Technik oder der stark sauren, wässrigen Phase gemäß der vorliegenden Erfindung handelt. Zusätzlich zu der weitgehend vollständigen und schnellen Oxidation der relativ geringen Schwefelmengen in der Kraftstoffzuführung lehrt die vorliegende Erfindung auch die weitgehend vollständige Entfernung des oxidierten Schwefels bis zu Restmengen, die sich einem Wert von Null annähern, sowie die Gewinnung der oxidierten Schwefelverbindungen in einer Form, die für deren praktische weitere Abscheidung in einer umweltfreundlichen Weise geeignet ist.
  • Die Schwefelverbindungen, die mit Hilfe der Hydrierung am schwierigsten zu entfernen sind, scheinen die Thiophenverbindungen zu sein und speziell Benzothiopen, Dibenzothiopen und andere Homologe. In einem Artikel „Desu-Ifurization by Selective Oxidation and Extraktion of Sulfur-Containing Compounds to Economically Achieve Ultra-Low Proposed Diesel Fuel Sulfur Requirements" (Chapados, et al. NPRA Presentation, 26. bis 28. März 2000) war bei der Reaktion des Schwefels in einer Modellverbindung unter Verwendung von Dibenzothiophen mit einem Peroxyessigsäure-Katalysator, hergestellt aus Essigsäure und Wasserstoffperoxid, ein Oxidationsschritt beteiligt. Die Reaktion mit der Peroxysäure wurde bei weniger als 100°C bei Atmosphärendruck und in weniger als 25 Minuten ausgeführt. Nach Extraktion führte der Prozess zu einer Verringerung des Schwefelgehalts in diesem Dieselkraftstoff. Immer noch waren die angegebenen Kosten mit dem Wasserstoffperoxid als dem größten Kostenfaktor hoch, das in dem Prozess verbraucht wird, und zwar zum großen Teil auf Grund der fehlenden Erkenntnis der Rolle, die überschüssiges Wasser bei einer effizienten Nutzung geringer Mengen an Wasserstoffperoxid spielt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist entdeckt worden, dass Brennöle, wie beispielsweise Dieselkraftstoff, Kerosin und Düsentreibstoff, obgleich sie den gegenwärtigen Anforderungen eines Gehalts von etwa 500 ppm maximalen Schwefelgehalt genügen, wirtschaftlich behandelt werden können, um den Schwefelgehalt auf einen Betrag von etwa 5 bis etwa 15 ppm und in einigen Fällen sogar weniger herabzusetzen. Bei der Ausführung des Verfahrens der vorliegenden Erfindung wird der Kohlenwasser stoffkraftstoff, der geringe Mengen an organischen Schwefelverbindungen, d. h. bis zu etwa 1.500 ppm, enthält, dadurch behandelt, dass der Schwefel enthaltende Kraftstoff mit einer oxidierenden Lösung behandelt wird, die Wasserstoffperoxid, Ameisensäure und einen maximalen Grenzwert von etwa 25% Wasser enthält. Der Betrag des Wasserstoffperoxids in der oxidierenden Lösung ist größer als etwa das Zweifache der stöchiometrischen Menge von Peroxid, die zur Reaktion mit dem Schwefel in dem Kraftstoff erforderlich ist. Die zur Anwendung gelangende oxidierende Lösung enthält Wasserstoffperoxid mit geringer Konzentration, wobei die Konzentration im weitesten Sinne von etwa 0,5% bis etwa 4 Gew.% beträgt. Die Reaktion wird bei einer Temperatur von etwa 50° bis etwa 130°C für weniger als etwa 15 Minuten Kontaktdauer nach Atmosphärendruck oder geringfügig darüber bei optimalen Bedingungen ausgeführt. Die oxidierende Lösung der Erfindung hat nicht nur eine geringe Menge Wasser, sondern auch geringe Mengen an Wasserstoffperoxid mit der Säure, wobei die Ameisensäure der größte Bestandteil ist. Die Oxidationsprodukte, die in der Regel die entsprechenden organischen Sulfone sind, werden in der oxidierenden Lösung löslich und können daher aus dem entschwefelten Kraftstoff mit Hilfe einer zumeist einfachen gleichzeitigen Extraktion und einem nachfolgenden Schritt der Phasentrennung entfernt werden. Die wässrige Phase wird von der Kohlenwasserstoffphase entfernt, die jetzt über einen herabgesetzten Schwefelgehalt verfügt. Obgleich nicht alle Schwefel enthaltenden Bestandteile des Kraftstoffes nicht unbedingt bis zu den gewünschten, sehr niedrigen Restschwefelmengen durch den Extraktionsschritt in die jetzt verbrauchte Lösung des Oxidationsmittels entfernt sein müssen, gewährt die Umwandlung und Konzentrationsreduktion von Schwefel in derartigen Kraftstoffen in dem Oxidationsschritt eine leichter zu erzielende Extraktion und Entfernung, um die resultierenden flüssigen Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Heizöle, Dieselkraftstoff, Turbinenkraftstoff, Gasolin, Kohleverflüssigungen u. dgl. zumeist vollständig bis zu Mengen von etwa 5 bis 15 ppm Schwefel zu entschwefeln und oftmals bis zu annähernd Null. Sofern in dem Kraftstoff eine Restmenge von oxidierten Schwefelverbindungen existiert, ermöglicht die vorliegende Erfindung die praktische und wirtschaftliche Anwendung zusätzlicher Trennungsschritte zur Entfernung des Restschwefels durch ausgewählte feste Absorptionsmittel, wie beispielsweise in einem zyklischen Adsorptions/Desorptionsbetrieb, um ein schwefelfreies Kraftstoffprodukt zu erzielen und die oxidierten Schwefelverbindungen in konzentrierter Form und in einer Weise zurückzugewinnen, die für deren abschließende umweltfreundliche Verbringung innerhalb einer Raffinerie machbar ist.
  • Sobald der die oxidierten Schwefelverbindungen enthaltende Extrakt von dem entschwefelten Kraftstoff oder Raffinat abgetrennt ist, kann der Extrakt behandelt werden, um die Säure für den Kreislauf zurückzugewinnen. Die Abtrennung wird auf eine Reihe von Wegen erzielt, wobei jedoch die bevorzugte Abtrennung unter Anwendung eines bei einer ausreichend hohen Temperatur nahe der Temperatur der Oxidationsreaktion betriebenen Flüssig-Flüssig-Abscheiders erfolgt, um zu einer Schwerkrafttrennung des Materials ohne Auftreten einer dritten, ausgefällten festen Phase zu gelangen. Die wässrige Phase, die selbstverständlich schwerer ist als die Ölphase, würde vom Boden der Abscheidevorrichtung abgelassen werden, wo sie bevorzugt mit einem Raffinationsstrom in einem geeignet hohen Siedebereich gemischt werden kann, wie beispielsweise einem Gasöl, einer Flash-Destillation unterworfen werden kann, um das Wasser und Säure überkopf zu entfernen, während die Schwefel enthaltenden Verbindungen in den am Boden der Destillationskolonne austretenden Gasölstrom überführt und zurückgelassen werden. Der Überkopfstrom, der Säure und Wasser aus der Flash-Destillation enthält und Sulfon-Transfersäule, wird in einer separaten Säule zur Entfernung eines Teils seines Wassers für die Verbringung weiter destilliert. Die zurückgewonnene Säure kann sodann zu dem Aufbereitungstank der oxidierenden Lösung zurückgeführt werden, wo sie mit dem Wasserstoffperoxid unter Erzeugung der oxidierenden Lösung vereint wird und wiederum mit der Schwefel enthaltenden Kraftstoffbeschickung kontaktiert wird. Diese Erhaltung der Säure verbessert die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
  • Nach der Trennung kann der Kraftstoff weiter erhitzt werden und geflasht werden, um ein etwaiges restliches Säure/Wasser-Azeotrop zu entfernen, das dann in dem Flüssig-Flüssig-Trennungsschritt oder an anderer Stelle in den Prozess zurückgeführt werden kann. Sodann kann der Kraftstoff mit einer alkalischen Lösung oder mit wasserfreiem Calciumoxid (d. h. gebrannten Kalk) kontaktiert und/oder durch Filtervorrichtungen geleitet werden, um etwaige zurückbleibende Säurespuren zu neutralisieren und die abschließende Entwässerung des Kraftstoffes herbeizuführen. Der Kraftstoffstrom kann sodann über ein Aluminiumoxid-Festbett bei Umgebungstemperatur geleitet werden, um etwaige vorhandene, im Kraftstoff lösliche, restliche oxidierte Schwefelverbindungen zu adsorbieren. Das Produkt ist jetzt gründlich entschwefelt, neutralisiert und wasserfrei.
  • Die oxidierten Schwefelverbindungen, die auf dem Aluminiumoxid adsorbiert sind, lassen sich durch Desorption und Solubilisierung in ein geeignetes, heißes polares Lösemittel entfernen, wobei das bevorzugte Lösemittel Methanol ist. Andere geeignete Lösemittel sind Azeton, THF (Tetrahydrofuran), Acetonitril, chlorierte Lösemittel, wie beispielsweise Dichlormethan, sowie die wässrige Lösung des Oxidationsmittels mit hohen Säuregehalten gemäß der vorliegenden Erfindung. Einer der Vorteile des Adsorptions/Desorptionssystems der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass bei ihm kommerziell verfügbare Aluminiumoxid-Adsorptionsmittel verwendet werden können, die in mehrfachen Zyklen ohne wesentliche Einbusse an Aktivität und ohne Notwendigkeit verwendet werden können, diese durch konventionell zum Einsatz gelangende Hochtemperaturbehandlung für die Entwässerung zu reaktivieren. Die extrahierten, oxidierten Schwefelverbindungen werden in höhersiedende Raffinationsströme zur weiteren Behandlung mit Hilfe der Flash-Destillation überführt, bei der auch das Methanol für den Kreislauf in dem Verfahrensschritt der Aluminiumoxid-Desorption zurückgewonnen wird.
  • Die oxidierende Lösung der Erfindung wird bevorzugt durch Mischen einer kommerziell verfügbaren, 96-gew.%igen Lösung Ameisensäure mit einer kommerziell verfügbaren Wasserstoffperoxid-Lösung, normalerweise die kommerziell verfügbare Konzentration von 30%, 35% und 50 Gew.%, erzeugt, um die Gefahren in Verbindung mit der Handhabung einer 70%igen Wasserstoffperoxid-Lösung in der Umgebung einer Raffinerie zu vermeiden. Die Lösungen werden gemischt, um ein oxidierendes Material zu ergeben, das von etwa 0,5% bis etwa 4 Gew.% Wasserstoffperoxid, weniger als 25 Gew.% Wasser und den Rest Ameisensäure enthält. Das Wasser in der Oxidationsmittel/Extraktorlösung kommt normalerweise von 2 Quellen, dem Verdünnungswasser in den verbrauchten Peroxid- und Säurelösungen und dem Wasser in der in den Kreislauf zurückgeführten Ameisensäure, sofern der Prozess in dem Recyclemodus betrieben wird. Gelegentlich kann zusätzliches Wasser zugegeben werden, ohne für die Praxis der vorliegenden Erfindung schädlich zu sein, solange die hierin erläuterten Kriterien eingehalten werden, wobei es für einen wirtschaftlichen Prozess darauf ankommt, den Wassergehalt so niedrig zu halten, wie hierin ausgeführt wurde. Die bevorzugte Konzentration an Wasserstoffperoxid, das in der Reaktion verbraucht wird, würde in der Lösung des Oxidationsmittels von etwa 1% bis etwa 3 Gew.% und mehr bevorzugt von 2% bis 3 Gew.% betragen. Der Wassergehalt würde auf weniger als etwa 25 Gew.% begrenzt sein, bevorzugt jedoch zwischen etwa 8% und etwa 20% und am Meisten bevorzugt etwa 8% bis etwa 14 Gew.%. Die in der Praxis der vorliegenden Erfindung zur Anwendung gelangende Oxidations/Extraktionslösung wird von etwa 75 Gew.% bis etwa 92 Gew.% Carbonsäure und bevorzugt Ameisensäure enthalten und bevorzugt die Ameisensäure mit 79% bis etwa 89 Gew.% enthalten. Das Molverhältnis von Säure und bevorzugt Ameisensäure zu Wasserstoffperoxid, das in der Praxis der vorliegenden Erfindung anwendbar ist, beträgt mindestens etwa 11 zu 1 und von etwa 12 zu 1 bis etwa 70 zu 1 im weitesten Sinne und bevorzugt von etwa 20 zu 1 bis etwa 60 zu 1.
  • Dieses erzielt eine rasche und vollständige Oxidation der Schwefelverbindungen und deren weitgehende Extraktion aus solchen raffinierten Produkten, wie Dieselkraftstoff, Düsenkraftstoff oder Gasolin, die von etwa 200 bis etwa 1.500 ppm Schwefel enthalten, und dieses wird wirksam sein, um organische Schwefelverbindungen zu oxidieren und extrahieren, die in Kraftstoffen mit größeren Konzentrationen vorliegen. Da die Molmengen an Wasserstoffperoxid, die angewendet werden müssen, proportional zu der vorhandenen Schwefelmenge sind und da das Peroxid verbraucht wird, können die Kosten dieses Materials einen negativen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des Betriebs haben, wenn die vorhandene Schwefelmenge zu groß ist oder wenn in dem zu behandelnden Material andere Kohlenwasserstoffe vorhanden sind, die oxidiert werden, wie beispielsweise im Rohöl. Selbstverständlich hat Wasserstoffperoxid eine natürliche Neigung, sich zu Wasser und nichtreaktionsfähigem Sauerstoff unter Bedingungen zu zersetzen. Die vorliegende Erfindung ist daher zweckmäßig am ehesten zur Entfernung geringer Mengen an Schwefel wie beispielsweise weniger als etwa 1.000 ppm aus Kohlenwasserstoffkraftstoffen marktfertig als für die Entfernung von Schwefel aus Rohöl, das große Mengen an Schwefel enthält.
  • Bei der Oxidation organischer Schwefelverbindungen unter Anwendung von Wasserstoffperoxid beträgt das stöchiometrische Reaktionsverhältnis zwei Mole des verbrauchten Wasserstoffperoxids pro Mol umgesetztem Schwefel. In der Praxis der vorliegenden Erfindung sollte die zur Anwendung gelangende Menge an oxidierender Lösung so groß sein, dass sie mindestens etwa das Zweifache der stöchiometrischen Menge enthält, um den im Kraftstoff vorhandenen Schwefel umzusetzen, und bevorzugt etwa das Zwei- bis etwa das Vierfache enthalten. Es können größere Mengen verwendet werden, dieses jedoch lediglich bei erhöhten Kosten, da festgestellt worden ist, dass die Verbesserung der Schwefeloxidation gerade am Besten ist, wenn die Menge größer als das Vierfache der erforderlichen Menge ist. Um darüber hinaus die Verluste an Peroxid durch Zersetzungs-Nebenreaktionen auf ein Minimum herabzusetzen, werden die Konzentrationen des Wasserstoffperoxid in der Oxidationsmittelzusammensetzung der vorliegenden Erfindung bevorzugt auf geringe Mengen von etwa 0,5% bis etwa 4 Gew.% eingestellt. Bei diesen Mengen und bei der Reaktionstemperatur von etwa 95°C ist überraschend entdeckt worden, dass die schnelle und vollständige Oxidation und Extraktion der Schwefelverbindungen aus Kohlenwasserstoffkraftstoffen mit relativ geringem Schwefelgehalt vorteilhaft mit der Nebenreaktion der Peroxid-Zersetzung fertig wird, woraus ein praktischer und wirtschaftlicher Prozess der Desulfurierung derartiger Kraftstoffe resultiert. Normalerweise wird der vorhandene Schwefel auf der Grundlage berechnet, dass er als thiophenischer Schwefel vorliegt. Sofern der ursprünglich in dem Kraftstoff enthaltende Schwefel insgesamt Dibenzothiophen oder Thiophen-Schwefel ist, kann die Entfernung aus dem Oxidations/Extraktionsschritt zu weniger als etwa 10 ppm Schwefel in dem behandelten Kraftstoff führen. Andere schwefelhaltige Verbindungen könnten, selbst wenn sie oxidiert sind, die Ausführung zusätzlicher Schritte der Extraktion und Entfernung bewirken, was von der Art des beteiligten Schwefels und der Löslichkeit in dem zu behandelnden Kraftstoff abhängt.
  • Oberraschenderweise resultiert durch Begrenzen des vorhandenen Wassers und Wasserstoffperoxids und der Reaktionsbedingungen gemäß der vorliegenden Erfindung ein praktischer Prozess mit einer zumeist vollständigen Oxidation von organischen Schwefelverbindungen bei hohen Raten, mit geringen Peroxid-Konzentrationen, bei relativ kleinem Peroxid-Überschuss gegenüber der stöchiometrischen Anforderung, und dieses bei Beschickungen mit relativ geringem Schwefelgehalt; wobei alle diese Bedingungen in der Fachwelt als kinetisch ungünstige Bedingungen gelten. Zusätzlich zu diesem unerwarteten Ergebnis wird dieses mit geringem Verlust an kostspieligem Wasserstoffperoxid zu erwartenden Nebenreaktionen einer Selbstzersetzung oder mit anderen Kohlenwasserstoff-Spezies erreicht.
  • Oblgleich die folgende Erfindung in einigen Details beschrieben wurde, muss der Fachmann auf dem Gebiet davon ausgehen, dass keine Absicht seitens der Erfinder davon besteht, irgendeinen Teil der Erfindungsgedanken in Bezug auf die Verringerung des organischen Schwefels in Kraftstoffen und Leichtölen aufzugeben.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt ein schematisches Flussdiagramm des bevorzugten Verfahrens der vorliegenden Erfindung, worin die Entfernung von Schwefel mit Hilfe des alleinigen Schrittes der Oxidation/Extraktion erzielt wird;
  • 2 ist ein alternatives Flussdiagramm, das einen bevorzugten verfahrenstechnischen Ablauf für die zusätzliche Entfernung von Produkten der Schwefeloxidation zeigt, die in dem Kohlenwasserstoffkraftstoff löslich sind;
  • 3 zeigt die Ergebnisse, die erhalten werden, indem der Restschwefel in dem Kraftstoff gegenüber der Änderung der Konzentration der Ameisensäure in der oxidieren/extrahierenden Lösung der vorliegenden Erfindung unter Anwendung des mathematischen Modells aufgetragen wird, das aus dem Ablauf der Versuche in Beispiel 1 entwickelt wurde;
  • 4 zeigt die Ergebnisse, die erhalten wurden, indem der Restschwefel in dem Kraftstoff gegenüber der Änderung in der bevorzugten Konzentration an Wasserstoffperoxid in der oxidierenden/extrahierenden Lösung der vorliegenden Erfindung unter Anwendung des mathematischen Modells aufgetragen wird, das aus dem Ablauf der Versuche in Beispiel 1 entwickelt wurde;
  • 5 zeigt die Ergebnisse, die erhalten wurden, indem der Restschwefel in dem Kraftstoff gegenüber dem Stöchiometriefaktor des Wasserstoffperoxids bei unterschiedlichen Ameisensäure-Konzentrationen in der oxidierenden/ex trahierenden Lösung der vorliegenden Erfindung unter Anwendung des mathematischen Modells aufgetragen wurde, das aus dem Ablauf der in Beispiel 1 beschriebenen Versuche entwickelt wurde;
  • 6 zeigt den Einfluss des Molverhältnisses von Ameisensäure zu Wasserstoffperoxid bei unterschiedlichen stöchiometrischen Faktoren auf die Schwefeloxidation auf der Grundlage der Daten, die im Beispiel 1 entwickelt und beschrieben wurden;
  • 7 zeigt die Ergebnisse, die aus den Versuchsergebnissen erhalten wurden, indem der Restschwefel in den Kraftstoff gegenüber der Ameisensäure-Konzentration bei einem festgesetzten stöchiometrischen Faktor (St. F) und der Gehalt an Wasserstoffperoxid unter Anwendung der Daten aufgetragen wurde, die aus den in Beispiel 2 beschriebenen Versuchen erhalten wurden.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Die vorstehend zusammengefasste Erfindung wird nachfolgend eingehender beschrieben. In dem Verfahren der vorliegenden Erfindung werden organische Schwefelverbindungen überraschend überwiegend quantitativ oxidiert, wenn kommerzieller Dieselkraftstoff, Gasolin, Kerosin und andere leichte Kohlenwasserstoffe gefeint werden, die raffiniert worden sind, und zwar normalerweise nach einem Hydrierungsschritt in einer Vorrichtung zum Hydrotreating, bei dem Schwefelverbindungen reduziert und unter Zurücklassung einer geringen Zahl von Schwefel-Spezies entfernt werden, die lediglich unter erheblicher Schwierigkeit hydriert werden. Während die Reaktion der Oxidation von organischen Schwefelverbindungen mit Wasserstoffperoxid und Ameisensäure selbst gut bekannt ist, ist es überraschend, dass eine derartige vollständige und zumeist quantitative Oxidation in Kohlenwasserstoffen abläuft, die eine geringe Menge an organischem Schwefel, und zwar bis zu etwa 1.500 ppm und bevorzugt etwa 200 bis etwa 1.000 ppm enthalten, und zwar durch Reaktion mit einer Oxidations/Extraktionslösung mit einer geringen Konzentration an Wasserstoffperoxid und im Allgemeinen von etwa 0,5% bis etwa 4 Gew.%, bevorzugt jedoch 0,5% bis 3,5% oder etwa 2% bis etwa 3 Gew.% in Gegenwart einer geringen Menge Wasser mit weniger als etwa 25 Gew.% und bevorzugt weniger als etwa 20 Gew.%, bevorzugt jedoch in einem Bereich von etwa 8% bis etwa 20 Gew.% und am Meisten bevorzugt von etwa 8% bis etwa 14 Gew.%. Der Rest der oxidierenden Lösung ist Ameisensäure. Die in der Praxis der vorliegenden Erfindung zur Anwendung gelangende Oxidations/Extraktionslösung enthält von etwa 75% bis etwa 92 Gew.% Carbonsäure und bevorzugt Ameisensäure und bevorzugt 79% bis etwa 89 Gew.% Ameisensäure. Das Molverhältnis von Säure und bevorzugt Ameisensäure zu Wasserstoffperoxid, das in der Praxis der vorliegenden Erfindung anwendbar ist, beträgt mindestens etwa 11:1 und bevorzugt von etwa 12:1 bis etwa 70:1 im weitesten Sinne und bevorzugt von etwa 20:1 bis etwa 60:1. Diese oxidierende Lösung wird mit dem Kohlenwasserstoff in einer solchen Menge gemischt, dass der stöchiometrische Faktor mehr als das Zweifache der Menge an Wasserstoffperoxid beträgt, die notwendig ist, um mit dem Schwefel zu einem Sulfon umgesetzt zu werden, vorzugsweise von etwa 2 bis etwa 4; womit gesagt werden soll, dass mehr als etwa 4 Mole Wasserstoffperoxid auf jedes Mol Schwefel in dem Kraftstoff kommen. Die Stöchiometrie der Reaktion erfordert zwei Mole Peroxid für jedes Mol thiophenischen Schwefel. Damit würde ein stöchiometrischer Faktor (StF) von 2 bis 4 Mole Peroxid pro Schwefel erfordern. Selbstverständlich kann ein höherer Faktor angewendet werden, der jedoch keinen praktischen Vorteil liefert.
  • Eine überraschende und bedeutende Entdeckung besteht darin, dass das Verfahren der vorliegenden Erfindung organischen Schwefel so wirksam entfernt (d. h. bei hohen Raten und vollständiger Oxidation mit geringem Peroxid-Überschussverlust) und dass bei geringer Konzentration an Wasserstoffperoxid in der Oxidationsmittel/Extraktorlösung und den Kraftstoffbeschickungen mit geringen Konzentrationen an Schwefel. Der Fachmann auf dem Gebiet wird anerkennen, dass bei geeignetem Mischen der zwei weitgehend unmischbaren Flüssigkeiten, nämlich Schweröl und die wässrige Oxidationsmittel/Extraktorlösung, das Volumenverhältnis von Öl zu Wasser für die zwei Phasen weniger betragen sollte als etwa 10:1 oder außerhalb von etwa 20:1 liegen sollte. Dieses bedeutet, dass ein angemessenes Mischen beispielsweise dadurch erzielt werden kann, dass man 100 ml Kraftstoff mit 5 bis 10 ml einer wässrigen Lösung mischt, während es außerordentlich ineffizient sein würde, zu versuchen, 0,5 bis 1 ml einer wässrigen Lösung (entsprechend dem Fall einer hohen Konzentration an Peroxid) mit 100 ml Kraftstoff zu mischen. Würde der Prozess höhere Konzentrationen an Peroxid erfordern, um effizient zu arbeiten, wie das bei einigen Prozessen bekannter Ausführung der Fall ist, würde diese Bedingung für das Volumenverhältnis zu sehr großen Mengen an Peroxid führen, die am Ende des Oxidationsprozesses nicht verbraucht sein würden, um den Schwefel zu oxidieren, und die dadurch zum Zersetzen durch Nebenreaktionen verfügbar sind. Derartige Lösungen müssten in den Kreislauf zurückgeführt werden, um die Peroxid-Nutzung zu erhöhen. Vor der Rückführung in den Kreislauf müßte Wasser entfernt werden, um ein Stoffgleichgewicht aufrecht zu erhalten, und jegliche weitere Handhabung unstabiler und unvorhersagbarer und unsicherer Peroxid-Lösungen würde inpraktikabel sein. Angesichts der Ausführbarkeit und des Nutzens des Verfahrens der vorliegenden Erfindung würde sich ein Befassen mit derartigen Problemen erübrigen.
  • Bei der Herstellung der oxidierenden Lösung wird Wasserstoffperoxid, das normalerweise in wässrigen Lösungen mit Konzentrationen von 30 Gew.%, 35 Gew.%, 50 Gew.% und 70 Gew.% verfügbar ist, mit Ameisensäure gemischt, in der ebenfalls etwa 4% residentes Wasser vorhanden sind. Ameisensäure ist normalerweise in einer Reinheit der Säure von 96 Gew.% verfügbar, weshalb Wasser in das System zugeführt wird, wenn die Reaktionsteilnehmer gemischt werden. Gelegentlich kann es von Interesse sein, dem System Wasser zuzugeben. Selbst dann ist es bei einem erfolgreichen Betrieb gemäß der vorliegenden Erfindung von besonderem Interesse, die Wassermenge auf ein Minimum herabzusetzen, denn die Handhabung und Aufbewahrung hoher Konzentrationen an Wasserstoffperoxid ist in einer Raffinerie von einem so großen Sicherheitsrisiko, dass die bevorzugte, kommerziell verfügbare Konzentration die 35%ige Peroxid-Lösung selbst dann sein würde, wenn aus technischer Sicht jede beliebige Quelle für Wasserstoffperoxid zufriedenstellend sein würde, solange die eigentlichen, hierin detaillierten Kriterien der oxidierenden Lösung eingehalten sind.
  • Wendet man sich wiederum 1 für eine detaillierte Diskussion bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu, so versteht man, dass diese detaillierte Diskussion lediglich Beispielspunkte betrifft und dass diese nicht als eine Dedikation oder Verzicht irgendwelcher anderer Modifikationen oder Abänderungen des Verfahrens auszulegen ist, das von dem hierin beschriebenen oder beanspruchten unwesentlich verschieden bleibt. Zurück zu dem Verfahren, wird durch Leitung 10 schwefelhaltiger Kraftstoff zugeführt. Sofern es sich bei der Beschickung beispielsweise um Dieselkraftstoff handelt, hat der gegenwärtige Dieselkraftstoff mit Raffineriequalität einen maximalen Schwefelgehalt von 500 ppm. Jüngere Ankündigungen von Umweltbehörden weisen darauf hin, dass dieses zulässige Maximum drastisch herabgesetzt werden wird. Niedrigere Schwefel-Grenzwerte in den zu behandelnden Kraftstoffen sollten jedoch die erfolgreiche Praxis der vorliegenden Erfindung nicht wesentlich verändern. Die Beschickung tritt durch Leitung 10 ein und durchläuft nach Erfordernis Wärmetauscher 12, wo sie auf eine Temperatur geringfügig oberhalb der gewünschten Reaktionstemperatur gebracht wird. Sofern die Beschickung aus einem Speicherbehälter kommt, kann es erforderlich sein, sie zu erhitzen, kommt sie jedoch von einem anderen Verfahrensschritt in der Raffinerie, kann sie heiß genug sein, um so verwendet zu werden, wie sie ist, oder wird sogar gekühlt. In der Praxis der vorliegenden Erfindung werden die Oxidation und Extraktion bei einer Temperatur von etwa 50° bis etwa 130°C und bevorzugt von etwa 65° bis etwa 110°C und am Meisten bevorzugt von etwa 90° bis etwa 105°C ausgeführt. Die Beschickung wird auf eine höhere Temperatur erhitzt, so dass das resultierende Reaktionsgemisch nach der Passage durch Leitung 14 in Leitung 16, wo es mit der oxidierenden Lösung gemischt wird, soweit abgekühlt wird, dass es innerhalb des Bereichs der Reaktionstemperatur liegt. Das Wasserstoff- Peroxid tritt in den Mischbehälter 18 durch Leitung 20 ein, wo es mit dem Säurestrom 22 vereint wird, um die oxidierende Lösung zu erzeugen, die in Leitung 16 mit der erhitzten, durch Leitung 14 eintretenden Beschickung vereint wird. Zur Wiederverwendung kann auch zurückgewonnene Säure in den Mischbehälter 18 zugegeben werden.
  • Die Beschickung und der oxidierende Strom treten in den Reaktor 24 ein, wo normalerweise innerhalb eines Kontaktes von etwa 5 bis etwa 15 Minuten die Oxidation und Extraktion erfolgen, um den vorhandenen organischen Schwefel zufriedenstellend zu oxidieren und die oxidierten Verbindungen aus dem Kraftstoff zu extrahieren. Die Bemessung des Reaktors sollte derart sein, dass die Bewegung des Kraftstoffes und der oxidierenden/extrahierenden Lösung zur Folge hat, dass ein gutes Mischen erfolgt, wie beispielsweise bei In-line-Mischern oder Rührkesselreaktoren, die beispielsweise Reihe betrieben werden. Vorzugsweise beträgt die Verweilzeit des Kontaktes von etwa 5 bis 7 Minuten, wobei nicht mehr als etwa 15 Minuten für eine vollständige Umwandlung mit dem geeigneten stöchiometrischen Faktor und Einengen in der Oxidationslösung erforderlich sind, wenn ein geringe Mengen an Schwefelverbindungen enthaltener Kraftstoff gefeint wird, wie beispielsweise kommerzieller Dieselkraftstoff. Es können größere Zeiten zum Einsatz gelangen, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen und speziell dann, wenn geringere Konzentrationen an Ameisensäure verwendet werden. Geeignete Reaktoren für diesen Schritt sind eine Reihe von kontinuierlichen Rührkesselreaktoren (CSTR) mit vorzugsweise 2 oder 3 Reaktoren in Reihe. Dem Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet sind andere Reaktoren bekannt, die ein geeignetes Mischen der oxidierenden Lösung mit dem Kohlenwasserstoff gewähren und die zur Anwendung gelangen können.
  • Nach Ablauf der exothermen Oxidationsreaktion werden die oxidierten organischen Schwefelverbindungen in der oxidierenden Lösung bis zum Umfang ihrer Löslichkeit in dem Kohlenwasserstoff oder der wässrigen Lösung löslich, so dass die Lösung nicht nur die Oxidation der Schwefelverbindungen in den Kohlenwasserstoffkraftstoff bewirkt, sondern auch dazu dient, einen wesentlichen Teil dieser oxidierten Materialien aus der Kohlenwasserstoffphase in die wässrige Phase der oxidierenden Lösung zu extrahieren. Das Reaktionsprodukt verläßt den Oxidationsreaktor 24 über Leitung 26 als eine heiße zweiphasige Mischung und gelangt zum Absetzbehälter 28, wo man die Phasen separieren läßt und die Phase des Kohlenwasserstoffkraftstoffes mit einem abgesenkten Schwefelgehalt den Abscheider 28 über Leitung 30 verläßt. Diese wird im Wärmetauscher 32 weiter erhitzt und über Leitung 34 zu einer Flash-Trommel 36 transportiert, wo der Kraftstoff geflasht wird, um restliche Säure und Wasser zu trennen. Aus der Flash-Trommel 36 tritt eine azeotrope Lösung von Wasser und Ameisensäure über Leitung 39 aus, um in den Kreislauf zurückgeführt zu werden und Bestandteil der Aufbereitung der oxidierenden Lösung im Mischbehälter 18 zu werden. Alternativ können das Wasser und die Säure eine zusätzliche Bearbeitung (nicht gezeigt) über einen Destillationsschritt erforderlich machen. Es ist überraschend entdeckt worden, dass die bevorzugten Oxidationsmittelzusammensetzungen hoher Säurekonzentration der vorliegenden Erfindung mit geringem Wassergehalt auch über den zusätzlichen Nutzen verfügen, eine höhere Extraktionsleistung für die durch die Oxidationsreaktion erzeugten Sulfone zu haben.
  • Das Kraftstoffprodukt verläßt die Flash-Trommel 36 über Leitung 38 und, wie in 1 gezeigt wird, wird im Wärmetauscher 40 für das nachfolgende Filtrieren oder die Behandlung im Vorratsbehälter 41 gekühlt, um jegliches restliches Wasser, Säure oder Spuren von Schwefelverbindungen zu entfernen, die zurückgeblieben sein konnten und einer Entfernung durch Filtration unterworfen werden. Dem durch Leitung 44 in den Speicherbehälter 41 eintretenden Kraftstoff kann etwas Alkali oder Calciumoxid zugegeben werden, um restliche Säuren in dem behandelten Kraftstoff zu neutralisieren. Obgleich jedes beliebige geeignete Material, welches die Säure neutralisieren würde, zur Anwendung gelangen kann, neutralisiert die Verwendung von wasserfreiem Calciumoxid (Löschkalk) nicht nur restliche Säure, sondern dient auch zur Entwässerung des Kraftstoffes, wie der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet mühelos feststellen kann. Das Vorhandensein des festen Calciumoxids gewährt eine leichte Entfernung latenter Ausfällungen von restlichen oxidierten Schwefelverbindungen durch Keimbildung und Filtration. Es werden lediglich geringe Mengen benötigt, die vom Durchschnittsfachmann anhand einer Analyse des Kraftstoffes in der Kohlenwasserstoffphase mühelos ermittelt werden kann. Die Verwendung von Löschkalk ist technisch gegenüber einer Neutralisation durch Waschen mit Alkali-Lösung, gefolgt von einem Salztrocknen bevorzugt. Der Kraftstoff und die festen Calciumsalze gelangen in den Nachbehandlungsbehälter 42, der jeder beliebige geeignete Fest-Flüssig-Abscheider sein kann. Aus dem Nachbehandlungsbehälter 42 tritt das Kraftstoffprodukt durch Leitung 46 aus und in den Speicherbehälter 48 ein. Obgleich die Entwässerung und abschließende Reinigung des Kraftstoffes in auf dem Fachgebiet bekannter vielfältiger Weise ausgeführt werden kann, ist das Vorstehende für die Praxis der vorliegenden Erfindung zufriedenstellend. Alle etwaigen vorhandenen Feststoffe verlassen den Nachbehandlungsbehälter 42 über Leitung 43 zur entsprechenden Verwendung oder Verbringung. Die Einzelheiten eines solchen Verfahrensschrittes sind dem Verfahrenstechniker wohlbekannt.
  • Die wässrige Oxidations/Extraktionslösung, die jetzt die oxidierten Schwefelverbindungen mitführt, wird aus den Abscheidebehälter 28 über Leitung 50 abgezogen, wo sie bevorzugt mit einem heißen Gasöl aus dem Strom 51 gemischt und über Leitung 54 durch einen Flash-Destillationsbehälter 56 transportiert wird, um die Säure und das Wasser aus den oxidierten Schwefelverbindungen und zumeist in Form von Sulfonen zu strippen, die auf Grund der Löslichkeiten oder feinen Dispersion in das heiße Gasöl übertragen und aus dem Flash-Behälter 56 über Leitung 58 zur abschließenden Behandlung oder Verbringung, z. B. in einen Koker, entfernt werden. Die hier angegebenen Bedingungen und Anlagenoperationen sind dem Verfahrenstechniker bekannt. Sofern in der Praxis der vorliegenden Erfindung entsprechend der Beschreibung hierin und nachfolgend Gasöl zur Anwendung gelangt, wird dieses normalerweise ein Raffineriestrom sein, der für die Verbringung in einen Koker o. dgl. bestimmt ist. Dieses verleiht der vorliegenden Erfindung einen weiteren Vorteil, da die Entfernung von Schwefel aus den Kraftstoff keinen anderen gefährdenden Abgangsstrom zur schwierigen Verbringung erzeugt. Die Zugabe des Gasöls an dieser Stelle zu dem Prozess unterstützt die Flash-Trennung des Wassers und der Ameisensäure im Flash-Behälter 56, während die Schwefel enthaltenden Verbindungen und der Schwefel bereits im Gasöl zur geeigneten Verbringung mitgeführt werden. Die Menge des zur Anwendung gelangenden Gasöls wird selbstverständlich von der Menge der Schwefel enthaltenden Verbindungen in dem Prozessstrom abhängen. Die Menge ist mit der Ausnahme nicht entscheidend, dass es wünschenswert ist, dass alle den wässrigen Strom begleitenden Schwefelverbindungen entweder durch Lösung oder Dispersion darin in den Gasölstrom gebracht werden. Da außerdem die Umgebung, in der der erfindungsgemäße Prozess praktiziert wird, normalerweise Ströme eines Gasöls bei erhöhter Temperatur hat, kann ein solches Material erhöhter Temperatur zur Verstärkung des Flash-Schrittes im Flash-Behälter 56 verwendet werden. Selbstverständlich wird der Fachmann auf dem Gebiet erkennen, dass, wenn die Temperatur zu hoch ist, die wässrigen Materialien vorzeitig geflasht werden könnten, weshalb an dieser Stelle Ausgewogenheit von Temperatur und Druck herrschen muss. Es ist jedoch von Vorteil, dass ein solcher Strom zur Erhöhung der Temperatur des Materials und dadurch zur Verbesserung der Abscheidung im Flash-Behälter 56 verwendet werden kann. Dieses sind Parameter, die dem erfahrenen Ingenieur vertraut sind.
  • Der Überkopfstrom aus dem Flash-Destillationsbehälter 56 tritt über Leitung 59 aus und gelangt sodann in die azeotrope Säule 60, wo das Wasser überkopf über Leitung 64 abgezogen wird und die gewonnene Ameisensäure, die geringfügiges Restwasser enthält, durch Leitung 62 in den Kreislauf zurückgeführt, im Austauscher 52 gekühlt und zurück zu dem Mischbehälter 18 zur Wiederverwendung geführt wird. Für den Fall, dass die Ameisensäure in Leitung 39 eine zusätzliche Abtrennung von Wasser erfordert, kann diese ebenfalls in die Destillationssäule 60 zusammen mit dem Überkopfstrom in Leitung 59 eingeführt werden.
  • Als eine der Möglichkeiten zum Behandeln von Schwefel enthaltenden Verbindungen zeigt 1, wie diese Verbindungen Behälter 56 durch Leitung 58 mit dem Gasöl verlassen, bei Verwendung für die weitere Verbringung in dem Koker (als Beispiel). Ein weiteres Verbringungsschema besteht darin, dass die Sulfone in heiße Asphaltströme übertragen und eingebaut werden. Eine andere Möglichkeit besteht im Abdestillieren des größten Teils der Säure und des Wassers für die Rückführung in den Kreislauf, wobei am Boden eine konzentriertere Sulfon-Lösung zurückbleibt, die abgeschreckt werden kann, um die festen Sulfone durch Filtration abzuscheiden und zurückzugewinnen. Andere Möglichkeiten für eine akzeptable Verbringung werden dem Fachmann auf dem Gebiet offenkundig sein.
  • Eine alternative Ausführungsform ist in 2 gezeigt. Die Teile der Anlage und Reihen, die auch in 1 gezeigt sind, sind aus Gründen der Einfachheit wie in 1 beziffert. Hierbei ist der Kraftstoff mit Thiophenen kontaminiert, die andere Kohlenwasserstoff-Teile an dem Molekül haben und ein im Kohlenwasserstoff lösliches Reaktionsprodukt der Sulfon-Oxidation erzeugen. Der Strom 46, der aus dem Neutralisations/Entwässerungs- und Filterbehälter 42 austritt, kann noch einige oxidierte Schwefelverbindungen enthalten, die in dem Kraftstoff gelöst sind. Das Vorhandensein einer restlichen oxidierten Schwefelmenge in dem Kohlenwasserstoff zeigt, dass es eine Gleichgewichtslöslichkeit dieser Verbindungen sowohl in der Kraftstoffölphase als auch in der wässrigen sauren Phase gibt. Diese restliche oxidierte Schwefelverbindung in dem behandelten Kraftstoff läßt sich mit Hilfe bekannter Methoden der Flüssig-Flüssig-Extraktion mit geeigneten polaren Lösemittel entfernen, wie beispielsweise Methanol, Acetonitril, Dimethylsulfoxid, Furane, chlorierte Kohlenwasserstoffe sowie mit zusätzlichen Volumina der wässrigen sauren Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung. Allerdings ist die Vorgehensweise der Lösemittelextraktion zum Erreichen niedriger Schwefel-Grenzwerte, die sich Null nähern, verhältnismäßig mühselig, ineffektiv, unpraktisch und kostspielig und speziell dann, wenn die Anwendung auf einen Kraftstoff mit derart geringen beginnenden Schwefelgehalten erfolgt, die sich aus dem anfänglichen Schritt der Oxidation/Extraktion in der Praxis der vorliegenden Erfindung ergeben.
  • Überraschend ist eine wirksame und praktische Möglichkeit entdeckt worden, eine weitgehend vollständige Entfernung der restlichen oxidierten Schwefelverbindungen zu erzielen. Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird ein neutralisierter, getrockneter und filtrierter Kraftstoffstrom 46 alternativ durch gepackte oder fluidisierte Adsorptionssäule 70 oder 72 über festes Aluminiumoxid (nicht aktiviert) mit einer relativ großen Oberfläche geleitet (wie beispielsweise die für granuläres Material mit einer Maschenweite von 20 bis 200). Der Fachmann auf dem Gebiet kann auf der Grundlage der ausgewählten Betriebsbedingungen und Verfügbarkeit die geeignete Größe auswählen. Die Säulen 70 und 72 werden in mehrfachen Adsorptions-Desorptions-Zyklen ohne wesentlichen Aktivitätsverlust angewendet, was jedoch besonders wichtig ist, ohne die Notwendigkeit einer Reaktivierung durch Behandlung bei hoher Temperatur, wie beispielsweise Calcinierung, die üblicherweise in einigen technischen Ausführungsformen zum Einsatz gelangt, die die Verwendung von aktiviertem Aluminiumoxid erfordern. Sofern in Strom 74 bei dem ausgewählten Konzentrationswert ein Schwefel-Durchbruch in den Abgangstrom der Säule auftritt, wird der Strom 46 zu einer zweiten Säule 72 umgeleitet, die parallel betrieben wird.
  • Säule 70 ist jetzt für den Desorptionszyklus zur Entfernung des adsorbierten oxidierten Schwefels und der Regeneration der Säule zur nochmaligen Verwendung im nächsten Adsorptionszyklus bereit. Die Durchbruchkonzentration läßt sich als jede beliebige Schwefelkonzentration ansetzen, die auf dem Markt akzeptabel ist von beispielsweise 30 bis etwa 40 ppm Schwefel. Das Auftreten eines Durchbruchs hängt von dem Beschickungsvolumen und von der Bemessung der Säule in Bezug auf die Größe der Packung ab, alles innerhalb der Fähigkeit des auf dem Fachgebiet vertrauten Ingenieurs.
  • Die Adsorption-Desorption-Operationen können in Füllkörpersäulen, in Mischer/Abscheider-Kombinationen mit im Gegenstrom zirkulierenden fluidisierten Aluminiumoxid u. dgl. ausgeführt werden, die dem erfahrenen Ingenieur bekannt sind. Der Adsorptionszyklus kann bei Umgebungstemperatur und bei Drücken ausgeführt werden, die angemessene Durchsatzraten durch die Füllkörpersäule gewährleisten. Selbstverständlich lassen sich andere Bedingungen nach Erfordernis anwenden. Der Desorptionszyklus in Säule 70 beginnt mit dem Ablassen des Kraftstoffes aus der Säule 70 am Ende des Adsorptionszyklus. Die Säule 70 wird mit einem leichteren Kohlenwasserstoffstrom gewaschen, wie beispielsweise Leichtbenzin, um den verbleibenden Kraftstoff, der die festen Oberflächen des Adsorptionsmittels benetzt, zu verdrängen. Für diese Aufgabe ist normalerweise das Benzinvolumen eines Bettes ausreichend. Durch die Säule 70 wird Dampf oder heißes Gas geleitet, um das Benzin abzutreiben und das Bett weitgehend zu trocknen. Der zurückgewonnene Kraftstoff, der abgelassene Kraftstoff, die Benzinwäsche und das durch Abtrennen aus dem Schritt des Strippens gewonnene Benzin werden alle gewonnen.
  • Für die eigentliche Desorption der oxidierten Schwefelverbindungen von dem festen Aluminiumoxid wird bevorzugt erreicht, indem heißes (50° bis 80°C) Methanol von Strom 76 durch die Füllkörpersäule unter ausreichendem Druck geführt wird, um einen geeigneten Fluss durch das Bett zu gewährleisten, während ein Flashen von Methanol durch das Bett vermieden wird. Diese Extraktion läßt sich wirksam entweder durch Gleichstrom- oder Gegenstrom-Durchfluss relativ zu dem in der Adsorptionssäule angewendeten Fluss erzielen. Ein Teil des Methanolextraktes kann in den Kreislauf in die Säule zurückgeführt werden, um eine ausreichende Verweilzeit zu gewähren und hohe Sulfonkonzentrationen zu erzielen, um die Anwendung großer Methanolvolumina zu vermeiden. Reines Methanol ist für letzte Wäsche vor dem Zurückschalten der Säule 70 zu dem Adsorptionszyklus bevorzugt. Es ist festgestellt worden, dass etwa ein Bettvolumen an Methanol etwa 95% des gesamten in dem Aluminiumoxid adsorbierten Sulfons extrahiert. Es können ein oder zwei zusätzliche Bett-Volumina Methanol verwendet werden, um weitgehend alle Sulfone zu desorbieren, obgleich dieses für den Kreislaufprozess mit der in der Praxis der vorliegenden Erfindung gelehrten Regenerationsprozedur nicht erforderlich ist. Vor dem Umschalten des Adsorptionszyklus wird das Methanol von der Säule abgelasen, reines Methanol durchgeleitet, um die Entfernung von eingeschlossenem Methanolextrakt zu gewährleisten. Bevorzugt kann man ein Flashen durch die Säule hindurch erlauben, indem man den Gegendruck herabsetzt und dann das verbleibende, das Festbett benetzende Methanol mit Hilfe eines Stroms oder durch Strippen mit heißem Gas abtreibt.
  • Die Säule ist nun bereit, ohne wesentlichen Verlust der Adsorptionsleistung und ohne Notwendigkeit ihrer Reaktivierung durch eine Behandlung bei hoher Temperatur in den Adsorptionszyklus zurückgeschaltet zu werden. Auf den zyklischen Adsorption/Desorptionsbetrieb hat keine chemisch auf dem Aluminiumoxid als Ergebnis der Prozeduren der vorliegenden Erfindung gebundene Wassermenge einen negativen Einfluss. Auf Aluminiumoxid chemisch gebundenes Wasser würde anderenfalls dieses als einen Adsorber mit aktiviertem Aluminiumoxid ungeeignet machen. Das fertig behandelte Heizölprodukt tritt in Strom 74 zum Produktbehälter 48 mit typischen Restschwefelmengen von weniger als etwa 10 ppm aus, die sich Null nähern. Die tatsächlich geringe Menge an Restschwefel läßt sich durch Vorwahl des Durchbruchpunktes der Säulen 70 und 72 unter Berücksichtigung der Kosten festlegen. Geringere Bett-Volumina der Beschickung durch die Säulen 70 und 72 während des Adsorptionsabschnittes des Zyklus werden normalerweise geringere Schwefelkonzentrationen in dem Endprodukt zur Folge haben. Die Oxidation von Schwefelverbindungen in der ersten Reaktion bewirkt, dass Mengen weniger als etwa 15 ppm im Endprodukt möglich sind.
  • Der schwefelreiche Methanolextrakt in Strom 78 wird in ein heißes Gasöl in Strom 80 eingemischt und in der Kolonne 82 geflasht, um das Methanol in dem Überkopfstrom 26 zur Rückführung in den Kreislauf zurückzugewinnen. Das Methanol befördert die oxidierten Schwefelverbindungen, z. B. Sulfone, in das Gasöl am Bodenstrom 84 für deren weitere Disposition, wie beispielsweise in einem Koker.
  • Zurück zu 2, wird das wässrige Oxidationsmaterial, das jetzt den oxidierten Schwefel mitführt, aus dem Abscheidebehälter 28 durch Leitung 50 entfernt, wo es bevorzugt mit einem heißen Gasölstrom 51 gemischt und durch Leitung 54 zum Behälter der Flash-Destillation 56 gefördert wird, um die Säure und das Wasser von den oxidierten Schwefelverbindungen, jetzt überwiegend in Form von Sulfonen, abzustrippen, die in das heiße Gasöl übertragen wurden, und aus dem Flash-Behälter 56 über Leitung 58 zur letzten Behandlung oder Verbringung beispielsweise in einen Koker entfernt. Der Überkopfstrom aus dem Behälter 56 der Flash-Destillation tritt durch Leitung 59 aus und anschließend in die azeotrope Destillationssäule 60, wo das Wasser überkopf durch Leitung 64 abgenommen wird und die gewonnene Ameisensäure, die etwas Restwasser enthält, über Leitung 62 in den Kreislauf zurückgeführt, im Austauscher 52 gekühlt und zu dem Mischbehälter 18 zur Wiederverwendung zurückgeführt wird. Der Überkopfteil in Strom 39 könnte auch zu der azeotropen Destillationssäule 60 geleitet werden, um nach Erfordernis eine weitere Abtrennung der Ameisensäure vorzunehmen.
  • Es stehen zahlreiche Modifikationen an dem vorstehend beschriebenen Prozess zur Verfügung und speziell nach der Abtrennung der Oxidation/Extraktionslösung, welche die extrahierten oxidierten Schwefelverbindungen enthält und normalerweise in Form von Sulfonen, und zwar von dem behandelten Kohlenwasserstoffkraftstoff. Dieser behandelte Kraftstoff kann nach dem Oxidations/Extraktionsschritt gemäß der vorliegenden Erfindung eine Schwefelkonzentration von etwa 120 bis etwa 150 ppm oxidierte Schwefelverbindungen haben, was von der Schwefelspezies abhängt, die in dem ursprünglichen Material vorliegt. Der Schwefel kann vollständig oxidiert sein, wobei jedoch die resultierende oxidierte Spezies eine von Null verschiedene, variable Löslichkeit in dem Kraftstoff haben kann und daher nicht vollständig in die oxidierende Lösung hinein extrahiert wird. Substituierte Thiophene, wie beispielsweise alkylierte (C1, C2, C3, C4 usw.) Dibenzothiophene erfordern, wenn sie oxidiert werden, rigorosere Methoden der Entfernung als einfachere Verbindungen entsprechend der vorstehenden Beschreibung, wie beispielsweise die unsubstituierten Thiophene. Das vorstehend beschriebene erfindungsgemäße System der Adsorption-Desorption von Aluminiumoxid-Methanol ist eine der bevorzugten vorteilhaften Methoden zum Entfernen der Alkyl-substituierten Sulfon-Oxidationsprodukte. Im Vergleich zu den Kosten einer nachfolgenden Hydrierungsreaktion in einer Vorrichtung zum Hydrotreating zur Verringerung des Schwefelgehalts arbeitet das vorstehend beschriebene Verfahren der vorliegenden Erfindung bei relativ günstigen Temperaturen und Drücken und nutzt eine Anlage mit relativ günstigem Kapitalaufwand. Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wirkt sehr effektiv auf die exakte Schwefelspezies, d. h. substituierte, sterisch gehinderte Dibenzothiophene, die schwierig selbst durch strenge Hydrierungsbedingungen zu reduzieren sind und in verfügbaren kommerziellen Dieselkraftstoffen in Mengen von etwa weniger als den gesetzlichen Grenzwerten von 500 ppm zurückbleiben. Angesichts der gegenwärtigen Aussicht auf Bestimmungen, die den Höchstgehalt von Kraftstoffen an Schwefel herabsetzen, wie beispielsweise Dieselkraftstoff mit 10 bis 15 ppm oder weniger, ist die Praxis der vorliegenden Erfindung außerordentlich vorteilhaft wenn nicht sogar notwendig. Dieses gilt speziell angesichts der gegen die Absicht verwendeten geringen Mengen an Wasserstoffperoxid und der überraschenden Erkenntnis, dass das Vorhandensein von überschüssigem Wasser die erfolgreiche vollständige Oxidation des Schwefels mit geringen Mengen an Wasserstoffperoxid verhindert, die eine Vorbedingung dafür ist, Restmengen an Schwefel zu erzielen, die sich Null nähern.
  • Die vorstehenden herausragenden Ergebnisse werden anhand der folgenden Beispiele eingehender demonstriert, die zum Zwecke der Veranschaulichung der Praxis der vorliegenden Erfindung und zum Verständnis, nicht jedoch zu deren Beschränkung geboten werden.
  • Beispiele
  • Sofern nicht anders angegeben, gilt die folgende allgemeine Versuchsprozedur für alle Beispiele. Die Beschickung ist ein Schwefel enthaltender flüssiger Kohlenwasserstoff. Es wurden in diesen nichteinschränkenden Beispielen verschiedene Beschickungen getestet, in denen sind:
    • a. Kerosin (spezifisches Gewicht 0,800) versetzt mit Dibenzothiophen (DBT), um näherungsweise 500 mg Schwefel pro Kilogramm zu ergeben;
    • b. Dieselkraftstoff (spezifisches Gewicht 0,8052) mit einem Gehalt von 400 ppm (d. h. mg/kg) Gesamtschwefel;
    • c. Dieselkraftstoff (spezifisches Gewicht 0,8052) versetzt mit DBT, um näherungsweise 7.000 ppm Gesamtschwefel zu ergeben;
    • d. Rohöl (spezifisches Gewicht 0,9402) mit 0,7 Gew.% S, verdünnt um die Hälfte seines Volumens mit Kerosin;
    • e. synthetischer Dieselkraftstoff (spezifisches Gewicht 0,7979), hergestellt durch Mischen von 700 g Hexadekan mit 300 g Phenylhexan und Auflösen in 1 Liter Modell-Schwefelverbindungen, um eine Beschickung mit etwa 1.000 ppm Gesamtschwefel und 6 Verbindungen zu ergeben, die keinen Schwefel enthalten, um deren Stabilität gegenüber einer Oxidation zu testen.
  • Jede unterschiedliche Charge der Beschickung wurde mit Hilfe der Gaschromatographie/Massenspektroskopie (GC/MS) analysiert. Die oxidierten Kraftstoffprodukte wurden mit Hilfe der gleichen Methode analysiert und die Ergebnisse bezogen auf die Beschickungszusammensetzungen angegeben. In der Regel wurden 100 ml der Beschickung bis etwa 100° bis 105°C in einem Glas-Reaktionsapparat vorgewärmt, der ausgestattet war mit: einem Rührwerk, einem Rückflusskühler, einem Thermoelement, einem thermostatischen, elektrisch beheizten Mantel, Zugabeöffnung, und zwar bei einem Gegendruck von etwa 0,5 inch Wasser. Die Oxidationsmittel-Extraktorlösung, die bei Raumtemperatur angesetzt wurde, wurde sodann zugegeben und die Reaktion eingeleitet. Die Temperatur fiel nach Zugabe dieser Lösung ab, wobei der Abfall von der zugegebenen Menge abhängig war. Innerhalb einer kurzen Zeit erreichte die Temperatur in dem Reaktionsapparat die gewünschte Betriebstemperatur. Die tatsächliche Temperatur schwankte um etwa ± 3°C gegenüber dem gewünschten Sollwert der Betriebstemperatur von etwa 95°C. Die Oxidation des Schwefels ist eine exotherme Reaktion, und die Heizgeschwindigkeit wurde in den Beispielen unter Anwendung einer schwefelreicheren Beschickung von Hand eingestellt. Im Allgemeinen benötigte man für den Temperaturanstieg bis zur Betriebstemperatur nach Zugabe der oxidierenden Extraktorlösungen in den Tests bei einem Betrieb bei 95°C etwa 3 Minuten. Es trat eine Phasentrennung auf und die Proben wurden aus der Ölphase zu unterschiedlichen Zeitintervallen von etwa 15 Minuten und 1,5 Stunden genommen, nachdem man die zwei flüssigen Phasen für etwa 2 bis etwa 10 Minuten ruhen ließ.
  • Die Oxidationsmittel-Extraktorzusammensetzungen in der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wurden bei Raumtemperatur mit Hilfe der Prozedur der Zugabe von Wasserstoffperoxid zu Ameisensäure-Reagens (96 Gew.% Ameisensäure) in einem Becherglas angesetzt. Es wurde die abgemessene Menge an 30 gew.%igem Wasserstoffperoxid zugegeben und in die Ameisensäure eingemischt. Danach wurde, sofern anwendbar, eine abgemessene Wassermenge zugegeben und eingemischt. Die Zusammensetzung war innerhalb von 3 bis 10 Minuten gebrauchsfertig.
  • Beispiel 1
  • Es wurde eine Reihe von Tests ausgeführt, um den Einfluss des Wasserstoffperoxid-Stöchiometriefaktors (StF), der Wasserstoffperoxid-Konzentration und der Ameisensäure-Konzentration auf die Oxidation und die Extraktion von Schwefel aus mit Dibenzothiophen versetztem Kerosin zu bewerten und einen Kraftstoff zu erzeugen, der etwa 500 ppm Gesamtschwefel enthielt. Die Testergebnisse demonstrieren den bevorzugten Bereich dieser Parameter für die Oxidationsmittel-Extraktorzusammensetzung, die überraschend entdeckt wurde, um eine Entfernung der störenden organischen Schwefelverbindungen zu gewähren. Eine Begrenzung des Wassergehaltes der oxidierenden Lösung wurde als bedeutsam entdeckt. Das Volumen der Oxidationsmittel-Extraktorzusammensetzung ist variabel und hängt von den für die anderen Parameter 5 gewählten Werten ab. Damit hängt das Gesamtvolumen der zur Behandlung des Kraftstoffes verwendeten wässrigen Lösung von dem StF ab, von den Wasserstoffperoxid- und Ameisensäure-Konzentrationen, und die Gesamtmenge des Wasserstoffperoxids hängt wiederum von der Gesamtmenge des Schwefels in der Kraftstoffbeschickung und dem StF ab.
  • 10 In Tabelle 1 sind die Ergebnisse für mehrere Werte des stöchiometrischen Faktors (StF), der Wasserstoffperoxid- und Ameisensäure-Konzentrationen dargestellt. Die in dem Test verwendete Oxidationsmittel-Extraktionsmittellösung wurde angesetzt, indem 30%iges wässriges Wasserstoffperoxid mit Ameisensäure (verfügbar mit 96 Gew.%) in den in Tabelle 1 angegebenen Anteilen 15 gemischt wurde. Die Konzentration des Wassers in Gew.% wird anhand der Differenz erhalten. Das Kerosin wurde bis 95°C erhitzt und die Menge der Lösung zugegeben, um den gewünschten StF zu erhalten. Die Proben wurden 15 Minuten nach Zugabe dieser Zusammensetzung zur Einleitung der Reaktion entnommen. Zusätzliche Proben wurden in späteren Zeitintervallen von bis zu 1,5 20 Stunden genommen und zeigten anhand der Analyse, dass nach den ersten 15 Minuten nur wenig Veränderung erfolgte. Tabelle 1: Nach 15 Minuten bei 95°C Solltemperatur entnommene Proben
    Reihe StF H2O2 Gew . % Ameisensäure Gew.% Wasser Gew.% 30% H2O2 ml Ameisensäure (96%) ml Wasser ml Ges. Vol. % S oxidiert
    1 2,0 2,0 72,0 26,0 0,51 5,21 1,56 7,28 44,7
    2 1,0 1,0 57,6 41,4 0,25 4,17 3,11 7,53 10,8
    3 1,0 1,0 86,4 12,6 0,25 6,26 0,57 7,08 41,8
    4 1,0 1,0 57,6 41,4 0,25 4,17 3,11 7,53 15,5
    5 1,0 3,0 57,6 39,4 0,25 1,39 0,85 2,49 24,8
    6 3,0 1,0 57,6 41,4 0,76 12,52 9,33 22,61 25,0
    7 2,0 2,0 72,0 26,0 0,51 5,21 1,56 7,28 56,5
    8 1,0 3,0 86,4 10,6 0,25 2,09 0,00 2,34 41,1
    9 3,0 1,0 86,4 12,6 0,76 18,77 1,70 21,23 93,3
    10 1,0 3,0 57,6 39,4 0,25 1,39 0,85 2,49 33,2
    11 3,0 1,0 86,4 12,6 0,76 18,77 1,70 21,23 92,1
    12 1,0 1,0 86,4 12,6 0,25 6,26 0,57 7,08 38,7
    13 3,0 1,0 57,6 41,4 0,76 12,52 9,33 22,61 58,0
    14 2,0 2,0 72,0 26,0 0,51 5,21 1,56 7,28 64,0
    15 3,0 3,0 57,6 39,4 0,76 4,17 2,54 7,47 50,6
    16 3,0 3,0 86,4 10,6 0,76 6,26 0,00 7,02 91,2
    17 1,0 3,0 86,4 10,6 0,25 2,09 0,00 2,34 46,1
    18 3,0 3,0 57,6 39,4 0,76 4,17 2,54 7,47 28,2
    19 3,0 3,0 86,4 10,6 0,76 6,26 0,00 7,02 94,9
    20 2,0 2,0 72,0 26,0 0,51 5,21 1,56 7,28 48,5
  • Die experimentellen Ergebnisse in Tabelle 1 wurden verwendet, um ein Vorhersagbarkeitsmodell des Prozesses der Schwefeloxidation/Extraktion in dem relativ schmalen bevorzugten Bereich für die Schlüsselparameter zu schaffen. Es 5 ist festgestellt worden, dass das folgende Modell benutzt werden kann, den nichtoxidierten Restschwefel in der Ölphase zu planen, wenn der Schwefel als das weniger reaktionsfähige DBT, Diebenzothiophen, vorhanden ist: Y = 2,07[H2O2][FA]– 2,95[StF][FA]– 4,81[FA]– 183,97[H2O2]+ 127,11 [StF]+ 843,42worin sind:
    Y ist der nichtoxidierte Restschwefel in dem Ölprodukt in ppm (mg/kg).
  • [H2O2] ist die Konzentration von Wasserstoffperoxid in der Oxidationsmittel-Extraktorzusammensetzung in Gewichtsprozent.
  • [FA] ist die Konzentration von Ameisensäure in der Oxidationsmittel-Extraktorzusammensetzung in Gewichtsprozent.
  • Die prozentuale Schwefeloxidation bezogen auf die 500 ppm Schwefel der Beschickung lassen sich aus den Y-Ergebnissen wie folgt berechnen: X(% Oxidation) = 100 –(Y/500)/100.
  • Damit ergibt sich für Y = 30 ppm, für X eine Oxidation von 94%. Für Y = 8 ppm hat X einen Wert von 98,4% Schwefeloxidation.
  • Unter Anwendung des von den Versuchen des vorliegenden Beispiels abgeleiteten Modells wurden die Ergebnisse in den 3 bis 6 aufgetragen. 3 zeigt, dass bei guter Kinetik und Ausbeuten der Schwefeloxidation die Konzentration von Ameisensäure (d. h. die Begrenzung der Wassermenge) ein empfindlicher entscheidender Parameter ist. Es läßt sich leicht erkennen, dass bei Zunahme der Konzentration der Ameisensäure die Oxidation des Schwefels zunimmt, wobei das Volumen von Oxidationsmittel-Extraktionsmittel von dem gewünschten St. F abhängig ist.
  • 4 zeigt, dass die Oxidation gegenüber der Konzentration von Wasserstoffperoxid in den Zusammensetzungen mit begrenzter Wassermenge relativ unempfindlich ist (d. h. hohe Ameisensäurekonzentrationen). Angesichts des Standes der Technik ist dieses eine überraschende Entdeckung. Allerdings zeigt 4, dass bei höheren Wasserkonzentrationen (d. h. niedrigeren Konzentrationen an Säure) die Schwefeloxidation mit erhöhten Wasserstoffperoxid-Konzentrationen zunimmt, was eindeutig für den Betrieb eines Prozesses in derartigen Umgebungen von Nachteil ist. Die Unempfindlichkeit der Oxidation des Schwefels gegenüber Änderungen der Konzentration von Wasserstoffperoxid in den niedrigen Bereich von 1% bis etwa 4 Gew.% H2O2 gemäß der vorliegenden Erfindung für die bevorzugte Lösung mit hoher Ameisensäurekonzentration ist ein eindeutiger Vorteil gegenüber dem Stand der Technik. Der Vorteil von Zusammensetzungen mit weniger Peroxid mit unverminderter Leistung führt zu verringerten Verlusten durch Nebenreaktionen, wenn Rückführungen in den Kreislauf in Betracht gezogen werden, Effizienz des Mischens der zwei weitgehend nicht mischbaren flüssigen Phasen in dem Reaktor und Phasentrennung am Ende der Reaktion sowie die mögliche Ausführbarkeit der Oxidation in zwei Gegenstromstufen, um eine Peroxid-Nutzung auf ein Maximum zu bringen.
  • 5 zeigt, dass bei günstigen Werten der Schwefeloxidation bei hohen Reaktionsgeschwindigkeiten der bevorzugte Stöchiometriefaktor in den Bereich von 2,5 bis 3,5 und am Meisten bevorzugt 3 bis 3,3 für dieses System mit DBT als die alleinige thiophenische Schwefelverbindung fällt. Die Stöchiometrie erfordert zwei Mole Wasserstoffperoxid, um ein Mol thiophenischen Schwefel zu oxidieren. Der StF ist ein Indikator für den erforderlichen Peroxid-Überschuss (z. B. StF = 2 bedeutet 4 Mole Peroxid pro 1 Mol Schwefel), um eine hohe Schwefeloxidation und -extraktion bei hohen Geschwindigkeiten zu erzielen, die bei einem kommerziellen Prozess ausführbar sind. Wasserstoffperoxid unterliegt einer Zersetzung aus Nebenreaktionen, und die verdünnten Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung setzen die Verluste auf ein Minimum herab, die durch derartige Reaktionen hervorgerufen werden, wobei der Gesamtprozess nicht auf die Verwendung großer Volumina an konzentrierterem Wasserstoffperoxid zurückgreift. Konzentrierte Lösungen würden eine umfangreiche Rückführung in den Kreislauf erfordern und damit Verlusten unterliegen. Dieses läßt sich außerdem aus der graphischen Darstellung von 5 entnehmen, die den Versuch zur Erhöhung der Schwefelentfernung zeigt, indem man den StF in den Zusammensetzungen in Wasser (57,6% Ameisensäure) verdoppelt, unwirksam ist und im klaren Gegensatz zu säurereichen Zusammensetzungen (86,4% Ameisensäure) entsprechend der Lehre der vorliegenden Erfindung.
  • 6 zeigt unter Anwendung des Vorhersagemodells, das anhand der Versuchsabläufe und entsprechend der Beschreibung in Tabelle 1 geschaffen wurde, die Beziehung zwischen dem Molverhältnis der Ameisensäure zu Wasserstoffperoxid und die Beseitigung des thiophenischen Schwefels aus dem zu behandelnden Kraftstoff. Es wird eindeutig dargestellt, dass bei unterschiedlichen Konzentrationen von Wasserstoffperoxid und Stöchiometriefaktoren das Verhältnis mindestens etwa 11 zu 1 betragen sollte und bevorzugt wesentlich größer als dasjenige mit dem breiten Bereich von etwa 12 bis etwa 70 und einem schmaleren bevorzugten Bereich zwischen etwa 20 und etwa 60 ist. Es wird ebenfalls gezeigt, dass, wenn überhaupt, ein nur geringer Vorteil durch Einbeziehung von 4% Wasserstoffperoxid in die Oxidations/Extraktionslösung geschaffen wird.
  • Beispiel 2
  • Es wurde eine andere Reihe von Versuchen entsprechend der vorstehenden Beschreibung ausgeführt, um die effiziente einstufige Oxidation/Extraktion von Schwefel aus einer Kerosin-Beschickung zu demonstrieren, die mit DBT bis etwa 500 ppm Gesamtschwefel versetzt ist. Die Proben wurden bei 15 Minuten und nach 1,5 Stunden aus der organischen Phase entnommen, nachdem man die zwei flüssigen Phasen bei der Betriebstemperatur sich absetzen ließ. Die Proben wurden nicht weiter gewaschen oder auf andere Weise vor der Analyse behandelt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Wie zu erkennen ist, ist eine Oxidation im Überschuss von 98% leicht erreichbar. Ebenfalls kann entnommen werden, dass es praktisch keine weitere Änderung in der Konzentration des Restschwefels nach den ersten Minuten der Reaktion für die säurereichen Zusammensetzungen gibt. Ebenfalls ist zu erkennen, dass die Ergebnisse unter Anwendung der Zusammensetzungen mit höherem Wassergehalt stärker schwankend und weniger reproduzierbar sind. Im Gegensatz zu den Ergebnissen bei den Zusammensetzungen mit höherem Wassergehalt war die Reaktion-Extraktion innerhalb der ersten 15 Minuten beendet, wo es in einigen Fällen zu einer Oxidation kam, die nach der Zeitdauer von 15 Minuten ablief. 6 demonstriert wiederum sehr eindeutig die Bedeutung der begrenzenden Wassermenge in der Oxidationslösung der vorliegenden Erfindung durch Verwendung von säurereichen Konzentrationen bei konstanter und relativ geringer Konzentration an Wasserstoffperoxid. Tabelle 2 Oxidationsmittel-Zusammensetzungen für das H2O2/Diesel-System
    H2O2 StF H2O2 30% ml Ameisensäure (96%) ml Wasserzugabe g Tit. Vol. ml H2O2 Gew.% Ameisensäure Gew.% Wasser Gew.% Restschwefel Schwefeloxidation
    15 Min. ppm 1,5 Std. ppm 15 Min. % 1,5 Std. %
    3,27 0,83 18,19 4,623 23,65 1,0 76,8 22,2 85 60 83 88
    3,27 0,83 6,74 0,760 8,33 2,8 79,7 17,5 150 35 70 93
    3,27 0,83 9,44 1,433 11,70 2,0 79,7 18,3 9 10 98 98
    3,27 0,83 9,66 1.156 11,65 2,0 81,6 16,4 10 10 98 98
    3,27 0,83 9,66 1.156 11,65 2,0 81,6 16,4 10 10 98 98
    3,27 0,83 9,95 0,809 11,59 2,0 84,0 14,0 6 7 99 99
    3,27 0,83 5,68 1,387 7,90 3,0 72,0 25,0 90 120 82 76
    3,27 0,83 5,68 1.387 7,90 3,0 72,0 25,0 110 81 78 84
    3,27 0,83 6,29 0,647 7,77 3,0 79,7 17,3 35 42 93 92
    3,27 0,83 6,44 0,462 7,74 3,0 81,6 15,4 10 98
    3,27 0,83 6,63 0,231 7,70 3,0 84,0 13,0 5 5 99 99
    3,27 0,83 6,82 1.849 9,50 2,5 72,0 25,5 23 24 95 95
    3,27 0,83 7,55 0,962 9,34 2,5 79,7 17,8 120 70 76 86
    3,27 0,83 7,73 0,740 9,30 2,5 81,6 15,9 20 25 96 95
    3,27 0,83 7,96 0,462 9,25 2,5 84,0 13,5 10 10 98 98
    3,27 0,83 7,96 0,462 9,25 2,5 84,0 13,5 10 9 98 98
  • Beispiel 3
  • Es wurden Tests unter Anwendung der vorstehend beschriebenen Prozedur mit einem kommerziellen Dieselkraftstoff durchgeführt, der einen Gehalt von etwa 400 ppm Gesamtschwefel, überwiegend thiophenisch, bei hoher Säurekonzentration von 86,4 Gew.% Ameisensäure (90 Gew.% einer 96-prozentigen reinen Ameisensäure und 2,5 Gew.% Wasserstoffperoxid repräsentierte. Der StF betrug 3,3. Die Zusammensetzung wurde angesetzt, indem 8,19 ml Ameisensäure (96%), 0,83 ml 30%iges Wasserstoffperoxid und 0,815 ml destilliertes Wasser gemischt wurden.
  • Die GC-Chromatogramme wurden verwendet, um das behandelte Produkt mit der Beschickung zu vergleichen und das weitgehende Verschwinden der thiophenischen Schwefelverbindungen aus der Ölphase (Dieselkraftstoff) zu zeigen. Anhand der Analyse wurde festgestellt, dass im wesentlichen der gesamte Schwefel in der Beschickung Trimethylbenzothiophene waren. Das Produkt enthielt nach der Oxidationsreaktion praktisch keinen thiophenischen Schwefel. Die erzeugten Sulfone wurden aus dem wässrigen Extrakt zurückgewonnen und als hauptsächlich Trimethylbenzothiophensulfone identifiziert. Es zeigte sich, dass diese Zusammensetzung eine effektive Oxidation des organischen Schwefels in kommerziellem Dieselkraftstoff ergibt, der Schwefel in Form von alkylierten Dibenzothiophenen anstatt DBT enthält.
  • Beispiel 4
  • Es wurden Tests unter Verwendung von kommerziellem Dieselkraft ausgeführt, der etwa 400 ppm Gesamtschwefel enthielt, zumeist C3-, C4-Benzothiophene, ferner versetzt mit Dibenzothiophen (DBT) bis zu einer Endkonzentration an Gesamtschwefel von etwa 7.000 ppm. Die versetzte Dieselbeschickung wurde in drei Tests mit drei verschiedenen Oxidationsmittel-Extraktorlösungen mit dem StF-, Wasserstoffperoxid-, Ameisensäure(Wasser)-Parametern behandelt, die in die Bereiche eingestellt wurden, wie sie in der vorliegenden Erfindung gelehrt werden. In diesen Zusammensetzungen wurde die Konzentration der Ameisensäure bei 86,4 Gew.% festgesetzt. Der Stöchiometriefaktor betrug 2,5. Die Durchläufe wurden mit Konzentrationen an Wasserstoffperoxid von 1,5%, 2,0% bzw. 3 Gew.% durch Veränderung der Wassermenge mit entsprechend 12,1%, 11,6% und 10,6 Gew.% und Variieren des Gesamtvolumens der Oxidationsmittel-Extraktorlösung erzeugt. Für diese Variablen der vorliegenden Erfindung lagen die Variationen innerhalb des bevorzugten Bereichs. Die vorstehend beschriebene Versuchsprozedur wurde modifiziert, indem ein Viertel der Gesamtzusammensetzung des Oxidationsmittels in Intervallen von 10 Minuten über eine Dauer von 30 Minuten zugegeben wurde. Dieses erfolgte, um den Temperaturabfall zu verringern, der bei dieser Betriebseinstellung durch eine Zugabe eines größeren Volumens der Lösung bei Umgebungsbedingungen erzeugt wurde, und um Ausgleich mit dem Temperaturanstieg aufgrund der erzeugten Exotherme durch höheren Schwefelgehalt zu ermöglichen, als in denjenigen Tests, die mit kommerziellem Dieselkraftstoff gefahren wurden. Es wurden am Ende nach etwa 20 Minuten nach der letzten Zugabe des Oxidationsmittels (Gesamtzeit 50 Minuten) Proben entnommen. Die GC/MS-Analyseergebnisse zeigten, dass in allen Fällen innerhalb des bevorzugten Zusammensetzungsbereichs die Oxidation der thiophenischen Spezies im Wesentlichen vollständig und schnell erfolgte, obgleich der Schwefel mit hohen Konzentrationen vorlag. Ebenfalls demonstrierte dieses die bereits erwähnte relative Unempfindlichkeit gegenüber der Konzentration von Wasserstoffperoxid bei dieser hohen Säurekonzentration und bei konstantem StF.
  • Dieses Beispiel zeigt, dass die Zusammensetzung mit verdünntem Peroxid/hohem Säure- und geringem Wasseranteil in der vorliegenden Erfindung sehr wirksam bei der Oxidation zumeist bis zur Vollständigkeit einer Reihe verschiedener thiophenischer Verbindungen ist, die im typischen Fall in Kraftstoffen vorliegen, sowie dem weniger reaktionsfähigen DBT selbst dann, wenn es in den Beschickungseinsätzen auf sehr viel höhere Schwefelmengen erweitert wird. DBT-Sulfon wird ebenfalls wirksam extrahiert, das im Dieselkraftstoff weitaus weniger löslich ist. Die restliche Gleichgewichtskonzentration von etwa 150 ppm Schwefel war auf die höhere Löslichkeit der mit Alkyl substituierten Sulfone im Dieselkraftstoff zurückzuführen.
  • Beispiel 5
  • Es wurden Tests mit einem kommerziellen Dieselkraftstoff ausgeführt, der etwa 250 ppm thiophenischen Gesamtschwefel enthielt, wovon der Meiste C3 bis C5 substituiert DBt's war. Es wurden sechs Chargen von jeweils 200 ml wie in den vorangegangenen Beispielen mit Oxidationsmittel-Zusammensetzungen eines StF = 3, H2O2-Konzentration = 2 Gew.% und Ameisensäure-Konzentrationen von 85 Gew.% (zugegeben als 96%ige Säure mit 16,4 Gew.% Wasser) oxidiert. Es wurden alle oxidierten Chargen von Dieselprodukt miteinander gemischt, zweimal mit Wasser gewaschen (200 Teile Kraftstoff: 100 Teile Wasser). Der gewaschene Diesel wurde vollständig von freiem Wasser getrennt, anschließend neutralisiert und durch Aufschlämmen mit 1 Gew.% Calciumoxid getrocknet und durch ein Filterelement mit 0,45 Mikrometer filtriert. Das oxidierte, reine Dieselprodukt wurde sodann mit Hilfe der GC/MS und auf Gesamtschwefel analysiert. Die GC/MS-Ergebnisse zeigten eine weitgehend vollständige Oxidation des gesamten thiophenischen Schwefels zu Sulfonen. Allerdings zeigte die Analyse des Gesamtschwefels eine Restschwefelkonzentration von etwa 150 ppm in dem vollständig oxidierten Diesel. Diese Restmenge an Schwefel war auf die veränderliche und von Null verschiedene Löslichkeit von C3- und C5-substituierten DBT-Sulfonverbindungen zurückzuführen. Unsubstituiertes DBT-Sulfon ist im Diesel bei Umgebungstemperatur weitgehend unlöslich und wird daher durch die Oxidationsmittel/Extraktorlösung extrahiert. Je höher die Alkyl-Substitution in dem DBT-Ring ist, umso höher wird die Löslichkeit der resultierenden Sulfone im Diesel sein.
  • Um den restlichen oxidierten Schwefel bis zu den gewünschten Werten von weniger als 15 ppm zu entfernen, d. h. um eine starke Entschwefelung zu erzielen, wurde der vorgenannte oxidierte Diesel durch ein Aluminiumoxid-Festbett in eine Füllkörpersäule geschickt. Für diese Aufgabe wurde aktiviertes Aluminiumoxid ("Brachmann 1" von Aldrich Chemical Company) nach einer Vorbereitung verwendet, die zu dessen Deaktivierung im Vergleich zu anderen konventionellen Raffinerieeinsätzen dient. Das feinteilige Aluminiumoxid wurde vor dem Packen der Säule wie folgt vorbereitet. Es wurde Aluminiumoxid gemischt und mit ausreichenden Mengen Wasser in einem Becherglas gewaschen und über Nacht in Wasser stehen gelassen. Sodann wurde es gerührt und die feineren Partikel dekantiert, bevor sie sich absetzen konnten. Dieses wurde mehrere Male wiederholt. Die Aluminiumoxid-Aufschlämmung auf dem Boden des Becherglases wurde sodann nass (Wasser) gesiebt und mit großen Mengen Wasser gewaschen, um zur Verwendung lediglich die Fraktion mit –75 bis +150 Mikrometer Korngröße aufzunehmen. Die wasserfeuchte Aufschlämmung wurde dekantiert, anschließend aufgeschlämmt und wiederholt mit Methanol dekantiert, um das freie Wasser zu entfernen, wonach die Prozedur mit Aceton zur Entfernung des Methanols wiederholt wurde. Das Aceton-feuchte Aluminiumoxid ließ man bei Umgebungstemperaturen zu einem trocknen, frei rieselnden feinen Granulatmaterial trocken. Es wurden etwa 65 g dieses jetzt neutralen, deaktivierten Aluminiumoxid-Materials in eine ummantelte Säule mit einem Innendurchmesser von 1,5 cm gepackt bis zu einem Packvolumen von etwa 60 cm3.
  • Etwa 750 ml des vorstehend oxidierten Diesels wurden durch die Säule vom Kopf zum Boden geschickt und das Eluierungsmittel in separaten und der Reihe nach numerierten Proben von 50 ml Volumen aufgenommen. Diese wurden auf Gesamtschwefel analysiert und die Ergebnisse in Tabelle 3 dargestellt. Es ist zu entnehmen, dass der restliche Gesamtschwefel in dem Diesel nicht mehr als 5 ppm beträgt und dass die bevorzugte 15 ppm-Grenze erreicht wurde, nachdem zwischen etwa 450 und 500 ml Beschickung durch die Säule durchgelaufen sind. Ebenfalls kann man entnehmen, dass ein Mischen der ersten 12 der 50 ml-Proben 600 ml Eluierungsmittel mit einer mittleren Schwefelkonzentration von 13,5 ppm Restschwefel ergab, was noch unterhalb der bevorzugten 15 ppm-Grenze lag. Der Fachmann auf dem Gebiet wird erkennen, dass Scale-up-Tests sogar noch bessere Ergebnisse liefern würden, d. h. höhere Zahlen des Bett-Volumens vor dem Durchbruchpunkt um mindestens viermal.
  • Die Scale-up-Tests würden nicht durch die sehr eindeutigen und offensichtlichen negativen Wandeffekte auf die Qualität des Eluierungsmittels benachteiligt werden, wenn eine Säule mit einem Innendurchmesser von 1,5 cm und eine 5 Bettlänge von etwa 33 cm verwendet würde. Außerdem würde die Extraktion effektiver sein (höhere Bettvolumina der Beschickung ließen sich vor dem Schwefel-Durchbruch behandeln), wenn der Durchfluss vom Boden aufwärts erfolgte. Tabelle 3
    50 ml-Fraktion ppm S kumulierter mittlerer ppm S
    oxidierter Diesel 0 150
    erster Zyklus 1 5 5,0
    2 6 5,5
    3 6 5,7
    4 7 6,0
    5 8 6,4
    6 9 6,8
    7 10 7,3
    8 12 7,9
    9 14 8,6
    10 18 9,5
    11 26 11,0
    12 41 13,5
    13 60 17,1
    14 90 22,3
    15 132 29,6
    dritter Zyklus 1 4
    4 7
  • Am Ende des Adsorptionszyklus wurde die Säule abgelassen, anschließend (von oben nach unten) mit 60 ml Cyclohexan gewaschen, um restlichen Diesel zu verdrängen, sodann getrocknet, indem Stickstoff durch die Säule geleitet wurde, während durch den Mantel der Säule bei etwa 50°C Heizflüssigkeit zirkulierte. Danach wurde durch die erhitzte Säule von oben nach unten Methanol durchgeleitet und drei aufeinander folgende Chargen von Methanol-Extrakt mit jeweils 50 ml aufgenommen und auf Schwefel analysiert, um die Schwefel-Spezies zu identifizieren. Die GC/MS-Analyse zeigte, dass die extrahierten Spezies alle DBT-Sulfone waren und die Meisten davon C3-C5-substituiert. Es zeigte sich ebenfalls, dass etwa 95% des Gesamtschwefels in den ersten 50 ml der Methanol-Charge eluiert wurden.
  • Vor dem Umschalten zu dem zweiten Adsorptionszyklus wurde das Methanol aus der Säule abgelassen, die Säule sodann mit 50 ml Aceton gewaschen, um deren Trocknen von Methanol und Aceton zu erleichtern, indem Stickstoff anstelle von Dampf in einer kommerziellen Anwendung durchgeleitet wurde. Der Adsorption/Desorptionszyklus wurde dreimal wiederholt. Wie die Daten zeigen, betrug der Schwefel in der ersten und vierten 50 ml-Elutionscharge für den dritten Zyklus 4 bzw. 7 ppm und war ungefähr der Gleiche wie für die entsprechenden Eluierungsmittelproben in dem ersten Zyklus. Damit läßt sich Aluminiumoxid, das zuerst durch Kontaktieren mit Wasser deaktiviert wurde, effektiv in der Kreislaufprozedur entsprechend der Lehre der vorliegenden Erfindung ohne die Notwendigkeit für eine Reaktivierung bei hoher Temperatur, wie beispielsweise durch Calcinieren, verwenden.
  • Die vorstehende Beschreibung der Erfindung sowie die speziellen beschriebenen Beispiele demonstrieren der Lösung zum Oxidieren/Extrahieren und des Verfahrens zum Entschwefeln von Kohlenwaserstoffkraftstoffen und speziell solchen, bei denen geringe Konzentrationen an Schwefel vorliegen. Die vorstehend ausgeführte Beschreibung wurde zum Zwecke der Offenbarung der Vorteile der vorliegenden Erfindung für die Anwendung beim Entschwefeln der vorgenannten Kraftstofföle vorgebracht. Nachdem ein solches Verfahren anhand der vorstehenden Diskussion und Beispiele gelehrt worden ist, kann der Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet Modifikationen und Anpassungen an einen solchen Prozess vornehmen, ohne vom Schutzumfang der hier beigefügten Patentansprüche abzuweichen. Dementsprechend ist eine solche Modifikation, Variationen und Anpassungen des vorstehend beschriebenen Verfahrens und der Zusammensetzungen als innerhalb des Schutzumfanges der Ansprüche zu betrachten, die folgen.

Claims (11)

  1. Verfahren zum Entfernen von Schwefelverbindungen aus Kohlenwasserstoffkraftstoffen, umfassend die Schritte: Kontaktieren des Schwefel enthaltenden Kraftstoffes mit einer wässrigen oxidierenden Lösung, die Wasserstoffperoxid und Ameisensäure in einem Molverhältnis von mindestens 11:1 Ameisensäure zu Wasserstoffperoxid und weniger als 25 Gew.% Wasser in einer solchen Menge aufweist, dass die Menge von Wasserstoffperoxid um das Zweifache größer ist als die stöchiometrische Menge, die zur Umwandlung der vorhandenen Schwefelverbindungen zu entsprechenden Sulfonen bei einer Temperatur von 50° bis 130°C erforderlich ist, um eine Kohlenwasserstoffkraftstoff-Phase zu erzeugen, aus der Schwefel entfernt worden ist, und um eine wässrige Phase zu erzeugen, die oxidierten Schwefel enthält, der aus der Kohlenwasserstoffkraftstoff-Phase extrahierten worden ist; Abtrennen der wässrigen Phase, die die extrahierten Schwefelverbindungen enthält, aus der Kohlenwasserstoffkraftstoff-Phase und Gewinnen der Kohlenwasserstoff-Phase, die den Kraftstoff mit verringertem Schwefelgehalt enthält.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Kohlenwasserstoffkraftstoff Gasolin ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, ebenfalls einschließend die Schritte: rasches Abdampfen der wässrigen Phase, um die Ameisensäure und Wasser von den oxidierten Schwefelverbindungen abzutrennen; Destillieren der wässrigen Phase zur Entfernung von Wasser aus der Säure und Rückgewinnen der Säure.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, einschließend den weiteren Schritt des: Behandelns der gewonnenen Kohlenwasserstoff-Phase mit einer ausreichenden Menge von Calciumoxid, um jegliche Restsäure darin zu neutralisieren, und Abtrennen des neutralisierten Kraftstoffes von dem Calciumoxid.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Kohlenwasserstoffkraftstoff Dieselkraftstoff ist und wobei der Dieselkraftstoff bei einer Temperatur von 90° bis 105°C für eine Zeitdauer bis zu 15 Minuten mit der oxidieren Lösung kontaktiert wird und wobei die oxidierende Lösung aufweist: 79% bis 89 Gew.% Ameisensäure, 2% bis 3 Gew.% Wasserstoffperoxid und 8% bis 14 Gew.% Wasser in einer solchen Menge, dass das Molverhältnis von Ameisensäure zu Wasserstoffperoxid 20:1 bis 60:1 beträgt, wobei die Menge der zugegebenen, oxidierenden Lösung so groß ist, dass ein stöchiometrischer Überschuss an Wasserstoffperoxid vorhanden ist, der zum Oxidieren des in dem Dieselkraftstoff vorliegenden Schwefels erforderlich ist, in einer 2,5- bis 3,5-fachen Menge, die zum Oxidieren des Schwefels in dem Kraftstoff erforderlich ist; sowie ferner umfassend die Schritte: während des Oxidationsschrittes die oxidierten Schwefelverbindung aus dem Dieselkraftstoff in die wässrige oxidierende Lösung extrahieren, um eine Kohlenwasserstoff-Phase und eine wässrige Phase zu erzeugen; Neutralisieren von jeglicher Restsäure in dem Kraftstoff und Rückgewinnen der Ameisensäure aus der wässrigen Phase.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Ameisensäure mit Hilfe der zusätzlichen Schritte zurückgewonnen wird: rasches Abdampfen der wässrigen Phase, um die Ameisensäure und Wasser von den oxidierten Schwefelverbindungen als ein Überkopfstrom abzutrennen; Destillieren des Überkopftstromes zur Entfernung von Wasser aus der Ameisensäure und die Ameisensäure zur Wiederverwendung in der oxidierenden Lösung in den Kreislauf zurückführen.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei zu der abgetrennten wässrigen Phase vor dem raschen Abdampfen der wässrigen Phase zur Abtrennung des Wassers und der Ameisensäure von dem Lösemittel und oxidierten Schwefelverbindungen ein Gasöl zugegeben wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Kohlenwasserstoffkraftstoff Benzothiophene enthält, Dibenzothiophene und Alkyl-substituierte Benzothiophene und Dibenzothiophene, und wobei während des Schrittes des Kontaktierens die Kohlenwasserstoffkraftstoff-Phase, die gebildet wird, oxidierte Alkyl substituierte Benzothiophene enthält und Dibenzothiophene, wie Sulfone, und die wässrige Phase im Wesentlichen alle oxidierten Benzothiophene und Dibenzothiophene enthält; wobei die wässrige Phase, die die extrahierten, oxidierten Benzothiophene und Dibenzothiophene als Schwefelverbindungen enthält, von der Kohlenwasserstoff-Phase, die oxidierte, Alkyl-substituierte Benzothiophene und Dibenzothiophene enthält, während des Schrittes des Abtrennens abgetrennt wird; sowie ferner umfassend die Schritte: rasches Abdampfen der Kohlenwasserstoff-Phase, um verbleibende Ameisensäure und Wasser aus der Kohlenwasserstoff-Phase zu entfernen; Neutralisieren und Entwässern der Kohlenwasserstoff-Phase und die Kohlenwasserstoff-Phase durch ein Bett aus einem Aluminiumoxid-Adsorptionsmittel leiten, um die oxidierten, Alkyl-substituierten Benzothiophene und Dibenzothiophene aus dem Kraftstoff zu adsorbieren.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Kohlenwasserstoffkraftstoff Gasolin ist.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, wobei das Trocknen und die Neutralisation durch Zugabe von Calciumoxid zu dem Kohlenwasserstoff-Phase-Kraftstoff erzielt wird, und Filtrieren des Kraftstoffes, um die Feststoffe aus dem Kraftstoff zu entfernen.
  11. Verfahren nach Anspruch 8, einschließend die zusätzlichen Schritte: Kühlen der Kohlenwasserstoff-Phase zwischen dem Schritt des raschen Abdampfens und dem Schritt des Neutralisierens und Entwässerns und Zugeben des Calciumoxids zu dem Kohlenwasserstoffstrom vor der Einführung in einen Nachbehandlungskessel, der als Feststoff/Flüssigkeiten-Abscheider dient.
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