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DE60126638T2 - Bisphosphonsäurederivate zur stärkung von kortikalknochen - Google Patents

Bisphosphonsäurederivate zur stärkung von kortikalknochen Download PDF

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DE60126638T2
DE60126638T2 DE60126638T DE60126638T DE60126638T2 DE 60126638 T2 DE60126638 T2 DE 60126638T2 DE 60126638 T DE60126638 T DE 60126638T DE 60126638 T DE60126638 T DE 60126638T DE 60126638 T2 DE60126638 T2 DE 60126638T2
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DE
Germany
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bone
group
alkyl
cells
osteoclast
Prior art date
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DE60126638T
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DE60126638D1 (de
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Thua ÖSTERMAN
Ritva Hannuniemi
Teuvo Hentunen
Sirpa Liukko-Sipi
Hannu Nikander
Katri Selander
Raija Sellman
Kalervo Väänänen
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Bayer Pharma AG
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Bayer Schering Pharma AG
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    • A61P19/08Drugs for skeletal disorders for bone diseases, e.g. rachitism, Paget's disease

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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von Arzneimitteln zur Stärkung der Kortikalis. Solch ein Arzneimittel kann als solches oder zusammen mit anderen knochenwirksamen Behandlungen, die Bisphosphonate und spezifische Östrogen-Rezeptor-Modifikatoren (SERMs) einschließen, verwendet werden.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Bisphosphonate werden als Therapeutika zur Behandlung pathologischer Knochenzerstörung unterschiedlichen Ursprungs, wie osteolytischer Knochenerkrankung aufgrund eines bösartigen Tumors, Paget-Krankheit und Osteoporose, verwendet. Sie sind Analoga der physiologisch vorkommenden anorganischen Pyrophosphate. Die P-C-P-Grundstruktur der Bisphosphonate ermöglicht es, durch Verändern der Seitenketten des Kohlenstoffatoms eine große Zahl verschiedener Verbindungen zu entwerfen. Ein anderer Ansatz ist, verschiedene Derivate der Phosphatgruppen zu bilden.
  • Im Allgemeinen hemmen Bisphosphonate die Wirkung der Osteoklasten, das heißt der Zellen, die für die Knochenresorption verantwortlich sind. Bekannte Bisphosphonate binden an die Knochenmatrix, dringen in resorbierende Osteoklasten ein und vermindern die Wirkung gereifter Osteoklasten. Sie hemmen die Knochenresorption sowohl in vitro als auch in vivo. Eingeschränkte Absorption aus dem Magen-Darm-Trakt, schneller Einbau in Knochengewebe und unveränderte Ausscheidung im Urin sind alles Kennzeichen der bekannten Bisphosphonate.
  • In den Patenten US 4,447,256 , DE 28 31 578 , JP 55089210 , JP 55098105 , JP 55043054 , JP 55043055 sind Verfahren zur Herstellung einiger Pyridinylaminomethylenbisphosphonsäuretetraalkylester beschrieben. Es wird vorgeschlagen, dass die offenbarten Verbindungen als Herbizide zu verwenden sind.
  • US 5,866;556 offenbart andererseits Pyridinylaminomethylenbisphosphonsäuretetraalkylester mit einer hohen oralen biologischen Verfügbarkeit und praktisch keiner Affinität zu Knochen. Gemäß diesem Patent sollen die offenbarten Verbindungen weniger Nebenwirkungen ohne Verlust ihrer antiresorptiven Wirkung aufweisen. Auch die EP-Patente 563 107 und 563 096 offenbaren substituierte Methylenbisphosphonsäure in Partialesterform zur Behandlung unterschiedlicher Knochenerkrankungen, wie zur Vorbeugung der Knochenresorption und Osteoporose. WO 96/07418 offenbart Parathormon (PTH)-Kombinationen einschließlich PTH-Bisphosphonat-Kombinationen, die die Knochenmasse erhöhen können.
  • Es wurde jetzt gefunden, dass eine Gruppe von Methylenbisphosphonsäureestern eine hemmende oder unterdrückende Wirkung auf die Osteoklastenbildung zeigt, das heißt, sie beeinflussen die Osteoklastenbildung in einem frühen Stadium dieses Osteoklastogenese-Prozesses, aber weisen keine direkte Wirkung auf den Knochen auf.
  • Es wurde gefunden, dass es eher möglich ist, die osteoklastische Wirkung in einem frühen Stadium des Osteoklastenbildungsprozesses zu unterdrückten als einen Effekt auf den reifen Osteoklasten auszuüben. Dies ist eindeutig als Stärkungseffekt speziell der Kortikalis bewiesen. Ein Effekt wird auch in der Dichte des trabekulären Knochens gesehen, aber was die Gesamtstärkung des Knochens betrifft, ist eine Stärkung der dichteren Kortikalis wichtiger als eine Stärkung des trabekulären Knochens. Die Erfindung ist besonders zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung mittels Bekämpfen der Schwächung der Kortikalis zusätzlich zum trabekulären Knochen bei einer Frau nach der Menopause, einem Kind, einem älteren Mann, bei einem Patienten, der mit Kortikosteroiden, Krebschemotherapien oder anderen die Knochenfestigkeit schwächenden Therapien behandelt wird, bei einem Patienten mit Krebsmetastasen im Knochen und bei einem Krebspatienten, dessen Knochenfestigkeit durch lokale oder systemische Faktoren (Zytokine usw.), die durch die Krebszellen sezerniert werden, geschwächt ist, verwendbar.
  • Der Befund, der sich im Zuge der Erfindung ergeben hat, kann bei der Verwendung zur Stärkung oder Bekämpfung der Schwächung der Kortikalis angewandt werden.
  • Es ist auch festgestellt worden, dass der verwendete Wirkstoff nicht an Knochen bindet, als Folge dessen er nicht im Organismus zurückgehalten wird, eine Tatsache, die unter dem Gesichtspunkt von Nebenwirkungen wichtig ist. Ferner hemmen die verwendeten Verbindungen nicht die Remodellierung des Knochens, d.h. die normale Erneuerung des Knochens, wobei ein Teil des Knochens resorbiert wird und neuer Knochen gebildet wird. Dies ist besonders wichtig bei der Behandlung von, Kindern und fruchtbaren Frauen.
  • Bekannte Bisphosphonate binden an den Knochen und werden dort sogar lange Zeitspannen zurückgehalten. Sie hemmen auch alle Knochenresorptianen, einschließlich der normalen Remodellierung des Knochens. Folglich können sie zum Beispiel bei der Behandlung von Kindern und fruchtbaren Frauen nicht verwendet werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist auf die Verwendung von Verbindungen der Formel I'
    Figure 00030001
    wobei Z Hydroxy oder geschütztes Hydroxy, welches ein Niederalkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, ein Aryloxyrest, wie eine Benzyloxygruppe, oder ein Acyloxyrest, wie ein Niederalkylacyloxyrest, zum Beispiel eine Acetoxygruppe, ein Pivaloyloxy-, Aryl- oder Alkylsilyloxyrest ist, bedeutet und die Reste R1 bis R4 gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei einer der Reste R1 bis R4 auch Wasserstoff bedeuten kann, zur Herstellung eines Arzneimittels zur Stärkung der Kortikalis oder zur Bekämpfung der Schwächung der Kortikalis gerichtet.
  • Z in der vorstehend erwähnten Formel ist vorzugsweise Hydroxy und die Reste R1 bis R4 sind gleich und sind vorzugsweise Ethylgruppen. Solch eine Verbindung ist insbesondere [[(3-Hydroxy-2-pyridinyl)amino]methyliden]bisphosphonsäuretetraethylester.
  • Diese Verbindungen sowie deren Herstellung sind als solches bekannt, siehe zum Beispiel US 5,866,556 , EP 563 107 und EP 563 096 .
  • Die gemäß der Erfindung hergestellten Arzneimittel können zum Beispiel oral, parenteral, topisch oder rektal mittels einer beliebigen pharmazeutischen Formulierung verabreicht werden, die für diese Verabreichung verwendbar ist und den Wirkstoff in einer therapeutisch wirksamen und verträglichen Menge zusammen mit pharmazeutisch verträglichen Trägern, Hilfsstoffen oder Vehikeln, die im Fachgebiet bekannt sind, enthält. Die Herstellung solcher pharmazeutischer Formulierungen ist im Fachgebiet gut bekannt.
  • So kann das Arzneimittel in einer Dosierungsform vorliegen, die zur oralen Verwendung geeignet ist, wie Tabletten, Kapseln, flüssige Dosierungsformen, wie Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Sirups, Gele. Alle solche Formulierungen werden unter Verwendung an sich bekannter Formulierungstechniken sowie bekannter Träger; Hilfsstoffe und Zusätze hergestellt. Geeignete Exzipientien für orale Verabreichungsformen sind Füllstoffe, wobei jene zum Beispiel zur Verwendung in Tabletten Zucker, wie Lactose, Mannitol, Saccharose; Cellulosezubereitungen, wie Stärke, Gelatinen, Methylcellulose, Hydroxypropylcellulose, mikrokristalline Cellulose oder silifizierte mikrokristalline Cellulose einschließen.
  • Die Verbindungen der Formel I' können auch parenteral verabreicht werden, zum Beispiel als Infusionen oder Injektionen, unter Verwendung wässriger oder öliger Suspensionen, Emulsionen oder Dispersionen, die den Wirkstoff zusammen mit herkömmlichen pharmazeutisch verträglichen Exzipientien, wie Puffern, Suspensions- und/oder Dispersionsmitteln, Konservierungsstoffen, enthalten. Es werden auch Formulierungen zur topischen oder transdermalen Verwendung in Form von Cremes, Salben, Gelees, Lösungen, Suspensionen oder in Form transdermaler Abgabesysteme betrachtet, die dem Fachmann alle bekannt sind. Zur rektalen Verwendung werden die Verbindungen mit einem Stoff, der zur rektalen Verabreichung geeignet ist, wie Wachse oder Fette oder andere bekannte Zäpfchengrundlagen, kombiniert. Es ist auch möglich, die Verbindungen in Form von Formulierungen mit verlangsamter Freisetzung zu verabreichen, deren unterschiedliche Formen im Fachgebiet gut bekannt sind. Eine andere Verabreichungsart ist in Form von Implantaten, wie subkutanen Implantaten, oder als prothetische Implantate, wie durch Behandeln der Prothese mit der zu verabreichenden Verbindung, oder in Form von Knochenzementen.
  • Die therapeutische Dosis, die einem Patienten, der einer Behandlung bedarf, zu geben ist, wird u.a. in Abhängigkeit vom Körpergewicht und Alter des Patienten, vom besonderen Zustand, der behandelt wird, sowie von der Verabreichungsart variieren und wird von einem Fachmann leicht bestimmt. Eine geeignete Menge kann so innerhalb weiter Grenzen variieren, und kann durch einen erfahrenen Arzt leicht festgestellt werden. Für die meisten Zwecke würde eine orale Dosis von etwa 0,01 bis 15 mg/kg Körpergewicht/Tag geeignet sein, wenn sie zum Beispiel 1- bis 4-mal täglich gegeben wird. Solch eine Dosis bedeutet eine tägliche Dosis von etwa 1 bis 1200 mg für eine 80 kg wiegende Person.
  • PRÜFUNG DER WIRKUNG AN ZELLKULTUREN (REFERENZBEISPIELE)
  • Die hemmende Wirkung einer typischen Verbindung, die gemäß der Erfindung zu verwenden ist, nämlich [[(3-Hydroxy-2-pyridinyl)amino]methyliden]bisphosphonsäuretetraethylester (Testverbindung, TC), wurde an verschiedenen Ratten- und Mauszellkulturen geprüft, um ihre Wirkung als Hemmstoff der Osteoklastenbildung zu bewerten.
  • Verwendete Kulturen
  • A. Knochenmarkkultur der Maus
  • Dieses Kultursystem ist das am meisten verwendete Verfahren, um die Osteoklastendifferenzierung zu untersuchen (Takahashi et al. 1988a). Knochenmarkzellen der Maus können veranlasst werden, wirksame Osteoklasten in 6–8 Tagen in Gegenwart eines osteotropen Faktors, wie 1,25(OH)2D3, Parathormon, Interleukin-1 oder Prostaglandin E2, zu bilden (Takahashi et al. 1988b, Shinar et al. 1990, Collins und Chambers 1992, Jimi et al. 1999). Typischerweise werden 106 Zellen/ml Medien 6 Tage gezüchtet. Dann werden die Zellen mit 3% Paraformaldehyd in PBS fixiert und mit einem Osteoklastenmarker, wie Tartratresistenter saurer Phosphatase (TRAP), angefärbt. Das immunhistochemische Kit von Sigma kann verwendet werden. Mehrkernige, TRAP-positive Zellen, die mindestens, 3 Zellkerne enthalten, werden als Osteoklasten gezählt (Hentunen et al. 1998).
  • B. Milzzellkultur der Maus
  • Es ist gezeigt worden, dass die Milz eine Population früher Osteoklastenvorläufer enthält, die veranlasst werden können, in Gegenwart von Bindegewebszellen, welche die Eigenschaft haben, die Osteoklastenbildung zu unterstützen, zu Osteoklasten zu differenzieren (Udagawa et al. 1989). Ohne diese unterstützenden Bindegewebszellen differenzieren Milzzellen nicht zu Osteoklasten.
  • C. Osteoblastenkultur der Maus
  • Knochenmarkbindegewebszellen sind lange als Quelle von Osteoprogenitorzellen bekannt gewesen (Owen und Friedenstein 1988). Knochenmarkbindegewebszellen der Maus werden üblicherweise dadurch veranlasst, Präosteoblasten zu bilden, indem sie 6 Tage in Gegenwart von Glukokortikoid, Ascorbinsäure und Natrium-β-glyceraphosphat gezüchtet werden. Diese Präosteoblasten können dadurch weiter veranlasst werden, wirksame Osteoblasten zu bilden, indem die Züchtungen zwei weitere Wochen in Gegenwart von Östrogen (17β-Estradiol) fortgesetzt werden. Während dieses Züchtungszeitraums beginnen die Zellen, zunehmende Anteile an Osteoblastenmarkern, wie alkalische Phosphatase, Kollagen Typ I und Osteocalcin, zu exprimieren und schließlich können sie Knochen bilden. Knochenbildung wird durch Knochenknötchenbildung und Calciumablagerung in den Kulturen nachgewiesen (Qu et al. 1998).
  • D. Kokultur der Milzzellen/Osteoblasten der Maus.
  • Es ist gezeigt worden, dass die Milz eine Population früher Osteoklastenvorläufer enthält, die veranlasst werden können, in Gegenwart von Bindegewebszellen, die das Vermögen haben, die Osteoklastenbildung zu unterstützen, Osteoklasten zu differenzieren (Udagawa et al. 1989). Ohne diese unterstützenden Bindegewebszellen differenzieren Milzzellen nicht zu Osteoklasten: Ein Kokultursystem wurde entwickelt, das Milzzellen der Maus und primäre Osteoprogenitorzellen der Maus enthält. Osteoprogenitorzellen wurden aus Knochenmark der Maus hergestellt, wie es in Abschnitt C beschrieben ist.
  • E. Osteoklastenkultur der Maus
  • Osteoklasten können aus Röhrenknochen verschiedener Arten isoliert werden und sie werden auf Knochen- oder Dentinschnitten gezüchtet, um ihre Resorptionswirkung zu untersuchen (Boyde et al. 1984, Chambers et al. 1984). Meistens werden Osteoklasten von entweder Ratten oder Kaninchen verwendet. Sie werden aus neugeborenen Tieren isoliert und 1–2 Tage gezüchtet. Die Resorptionsaktivität wird entweder durch Zählen der Zahl der Resorptionslöcher auf den Knochen/Dentinschnitten bestimmt oder die gesamte Resorptionsfläche wird unter Verwendung eines Phasenkontrastmikroskops und Bildanalysesystems gemessen. Wir verwenden routinemäßig isolierte Osteoklasten der Ratte und wir züchten sie zwei Tage auf Rinderknochenschnitten, wonach wir die Zellen fixieren. Die Zellen werden mit Toluidinblau angefärbt und unter dem Mikroskop gezählt (Arnett und Dempster 1987, Lakkakorpi et al. 1989). Dann werden die Zellen dadurch entfernt, dass sie abgebürstet werden, und die Resorptionslöcher werden mit WGA-Lectin angefärbt, das an Resorptionslakunen im Knochenschnitt bindet. Die Zahl. und Fläche der Löcher werden quantitativ bestimmt (Selander et al, 1994).
  • Der Konzentrationsbereich der Testverbindung bei diesen Untersuchungen war 10–10 – 10–5 M.
  • Ergebnisse der Kulturuntersuchungen
  • A. Knochenmarkkultur der Maus
  • Die Testverbindung hemmte dosisabhängig sowohl die 1,25(OH)2D3- als auch die PTH-induzierte Osteoklastenbildung in der Knochenmarkkultur. 60% Hemmung der Osteoklastenbildung wurde bei 10–6 M erhalten. Es wurde gefunden, dass die Testverbindung bei 10–5 M die TRAP-positive MNC-Bildung vollständig hemmt, ohne eine toxische Wirkung auf andere Zellen aufzuweisen (1 und 2).
  • B. Milzzellkultur der Maus
  • Die Testverbindung hemmte auch dosisabhängig die Osteoklastenbildung in der Milzzellkultur. 60% Hemmung wurde wie beim Knochenmarkkultursystem bei einer Konzentration von 10–6 M erhalten. Bei 10–5 M blockierte sie vollständig die TRAP-positive MNC-Bildung (3). Wenn die Verbindung nur an den Tagen 1–3 anwesend war, betrug die Hemmung der Osteoklastenbildung mehr als 60%, während die Hemmung etwa 40% betrug, wenn sie an den Tagen 4–6 anwesend war (3). Dies legt nahe, dass diese Verbindung die frühen Schritte der Osteoklastenreifung beeinflusst. Da keine Osteoblasten- oder Bindegewebszellen in der Kultur anwesend waren, scheint es, dass die Verbindung Osteoklastenvorläufer direkt beeinflusst. Der Wirkungsmechanismus bleibt jedoch noch zu klären. Bei 10–5 M blockierte sie die Osteoklasten-artige Zellbildung jedoch völlig und keine TRAP-positiven MNC- oder einkernigen Zellen waren in der Kultur anwesend (Daten nicht gezeigt). Dies legt nahe, dass die Verbindung die Differenzierung der Osteoklastenvorläuferzellen hemmte, bevor sie begann, TRAP zu exprimieren.
  • C. Kokultur der Mitzzellen/Osteoblasten der Maus
  • Wenn diese zwei Zelltypen in Gegenwart von 1,25(OH)2D3 gezüchtet wurden, wurden verschiedene Osteoklasten gebildet. Milzzellen allein mit 1,25(OH)2D3 konnten nicht zu Osteoklasten differenzieren. Osteoprogenitorzellen der Maus, die die Osteoklastenbildung unterstützen konnten, wurden zuerst mit 10–5 M der Testverbindung 24 h inkubiert und dann wurden diese Zellen in der Kokultur mit Milzzellen der Maus verwendet. Es wurde gefunden, dass so behandelte Präosteoblasten die Osteoklastenbildung in ähnlicher Weise wie nicht behandelte Präosteoblasten unterstützten (Daten nicht gezeigt). Dies unterstützt weiter die Vorstellung, dass die Testverbindung direkte hemmende Wirkung auf Osteoklastenvorläufer aufweist.
  • D. Osteoklastenkultur der Ratte
  • Die Verbindung wies keinerlei Wirkung auf die Osteoklasten-vermittelte Knochenresorption auf (Daten nicht gezeigt). Sie wies keinerlei Wirkung auf die Osteoklastenapoptose auf, wenn Osteoklasten 1–2 Tage auf Rinderknochenschnitten gezüchtet wurden (4).
  • UNTERSUCHUNGEN AN RATTEN, DENEN DIE EIERSTÖCKE ENTFERNT WORDEN SIND
  • Die Wirkung von [[(3-Hydroxy-2-pyridyl)amino]methyliden]bisphosphonsäuretetraethylester (TC) ist bei Ratten untersucht worden, denen die Eierstöcke entfernt worden sind. Bei diesen Untersuchungen wurde die zu untersuchende Verbindung sechs Monate alten Ratten verabreicht. Die Kontrollratten wurden nur zum Schein operiert oder es wurden die Eierstöcke entfernt und Vehikel gegeben: Die Verbindung wurde Ratten, denen die Eierstöcke entfernt worden sind, 7 Tage in der Woche 12 Wochen oral gegeben, wobei gleich nach der Operation begonnen wurde. Die Dosen betrugen 10, 50 und 100 mg/kg/Tag. Am Ende der Studie wurde die Mineraldichte und die Geometrie des Knochens mit der pQCT (peripheren quantitativen Computertomographie) gemessen. Die Festigkeit des Knochens wurde mit einer elektromechanischen Materialprüfmaschine gemessen. Die Messstellen waren das proximale Ende des Schienbeins (nicht fest), der Lendenwirbel, der Oberschenkelhals und der zum Schienbein gehörende mittlere Knochenschaft. Die zu messenden Parameter waren die Knochendichte des trabekulären Knochens oder der Kortikalis, das Rindenfeld und die Festigkeit des Knochens.
  • In 5 sind die pQCT-Bilder gezeigt. In der oberen Reihe sind von links nach rechts die Knochenmineraldichten eines Querschnitts des proximalen Schienbeins einer normalen (nur zum Schein operierten) Ratte, einer Ratte; der die Eierstöcke entfernt worden sind, und einer Ratte, der die Eierstöcke entfernt worden sind und die mit der zu untersuchenden Verbindung behandelt worden ist, gezeigt. Aus den Ergebnissen ist offensichtlich, dass die Knochendichte bei einer Ratte, der die Eierstöcke entfernt worden sind, im Vergleich zu einer normalen Ratte wesentlich verringert ist und auch dass diese Veränderung; durch die untersuchte Verbindung wirksam gehemmt wird. Die untere, Reihe zeigt die entsprechenden Messergebnisse für die Kortikalis für eine normale Ratte, eine Ratte, der die Eierstöcke entfernt worden sind, und für eine Ratte, der die Eierstöcke entfernt worden sind und die mit der zu untersuchenden Verbindung behandelt worden ist (von links nach rechts gezählt). Wie gesehen werden kann, verringert eine Eierstockentfernung eindeutig die Dicke der Kortikalis im Vergleich zur normalen Situation, wobei diese Veränderung mit der untersuchten Verbindung gehemmt werden kann.
  • 6 zeigt, dass eine Eierstockentfernung die Dichte des trabekulären Knochens und die Fläche und Festigkeit der Kortikalis im Lendenwirbel verringert. Die zwei höheren Dosen der untersuchten Verbindung, nämlich 50 und 100 mg/kg/Tag, hemmen diese Veränderungen.
  • 7 wiederum zeigt, dass 50 mg/kg/Tag der untersuchten Verbindung die durch eine Eierstockentfernung verursachte Veränderung im Rindenfeld des Oberschenkelhalses hemmte; eine Dosis von 100 mg/kg/Tag der untersuchten Verbindung hemmte die Veränderung in der trabekulären Dichte.
  • In dem zum Schienbein gehörenden mittleren Knochenschaft verursachte eine Eierstockentfernung keine wesentlichen Veränderungen, jedoch eine Dosis von 50 mg/kg/Tag führt zu einer Zunahme des Rindenfelds im Vergleich zu einer normalen Ratte und einer Ratte, der die Eierstöcke entfernt worden sind. Auch die Festigkeit verbesserte sich, wenngleich nicht in einem wesentlich aussagekräftigen Ausmaß (8).
  • Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, dass die günstige Wirkung auf die Kortikalis in Einklang mit der Erfindung erhalten wird und dass die Verbindungen den Osteoklastenbildungsprozess eher als reife Osteoklasten beeinflussen.
  • UNTERSUCHUNGEN AN EINEM METASTASENMODELL BEI DER MAUS
  • (REFERENZBEISPIELE)
  • Die Wirkung der Testverbindung ist an einem Metastasenmodell bei der Maus untersucht worden. 14 Tage nach Beimpfung mit menschlichen Brustkrebszellen, wenn die radiologisch nachgewiesenen osteolytischen Knochenschädigungen gefunden wurden, wurden die Tiere 10 Tage entweder mit PBS (Kontrolle) oder der Testverbindung (50 mg/kg/Tag, s.c.) behandelt. Am Ende der Untersuchung wurden Osteoklastenzahl und Knochenfläche histomorphometrisch gemessen. Die Testverbindung verminderte die Zahl der Osteoklasten an der Tumor-Knochen-Grenzfläche im Vergleich zur Kontrolle wesentlich (9). Die Behandlung mit der Testverbindung hemmte auch die Tumor-induzierte Abnahme der Knochenfläche an der Metastasenstelle (10).
  • BEISPIEL 1
  • Ein Arzneimittel zur oralen Verwendung in Form einer Tablette kann unter Verwendung der folgenden Bestandteile (pro Tablette) hergestellt werden.
    [[(3-Hydroxy-2-pyridinyl)amino]methylen]bisphosphonsäuretetraethylester 40,0 mg
    Mikrokristalline Cellulose 20,0 mg
    Lactose 67,0 mg
    Stärke 10,0 mg
    Talk 4,0 mg
    Magnesiumstearat 1,0 mg
  • Die Bestandteile werden unter Verwendung herkömmlicher Tablettenherstellungsverfahren zu einer Tablette zusammengemischt. Falls gewünscht, kann die Tablette mit einem magensaftresistenten Überzug überzogen werden, um den Abgabepunkt des Wirkstoffs zu steuern.
  • BEISPIEL 2
  • Ein Arzneimittel in Form einer Kapsel kann unter Verwendung der folgenden Bestandteile (pro Kapsel) hergestellt werden.
    [[(3-Hydroxy-2-pyridinyl)amino]methylen]bisphosphonsäuretetraethylester 10,0 mg
    Stärke 20,0 mg
    Magnesiumstearat 1,0 mg
  • Die Bestandteile werden in bekannter Weise kombiniert, um ein Gemisch zu bilden, das in eine Kapsel geeigneter Größe zu füllen ist.
  • LITERATURANGABEN
    • T. R. Arnett, D. W. Dempster (1987) A comparative study of disaggregated chick and rat osteoclasts in vitro: Effects of calcitonin and prostaglandins. Endocrinology 120: 602–608.
    • A. Boyde, N. N. All, S. J. Jones (1984) Resorption of dentine by isolated osteoclasts in vitro. Br. Dent. J. 156: 216–220.
    • T. J. Chambers, P. A. Revell, K. Fuller, N. A. Athanasou (1984) Resorption of bone by isolated rabbit osteoclasts: J. Cell Sci. 66: 383–399: D. A: Collins, T. J. Chambers (1992) Prostaglandin E2 promotes osteoclast formation in murine hematopoietic cultures through an action on hematopoietic cells. J. Bone Miner. Res. 7: 555–561:
    • T. A. Hentunen, S. V. Reddy, B. F. Boyce, R. Devlin, H.-R. Park, H. Chung, K. S. Selander, M. Dallas, N. Kurihara, D. L. Galson, S. R. Goldring, B. A. Koop, J. J. Windle, G. D. Roodman (1998) Immortalization of osteoclast precursors by targeting bcl-XL and simian virus 40 large T antigen to the osteoclast lineage in transgenic mice. J. Clin. Invest. 102: 88–97.
    • E. Jimi, I. Nakamura, L. T. Duong, T. Ikebe, N. Takahashi, G. A. Rodan, T. Suda (1999) Interleukin 1 induces multinucleation and bone-resorbing activity of osteoclasts in the absence of osteoclasts/stromal cells. Exp. Cell Res. 247: 84–93.
    • P. Lakkakorpi, J. Tuukkanen, T. Hentunen, K. Järvelin, H. K. Väänänen (1989) Organization of osteoclast microfilaments during the attachment to bone surface in vitro. J. Bone Miner. Res. 4: 817–825.
    • M. Owen, A. J. Friedenstein (1988) Stromal stem cells: Marrow-derived osteogenic precursors. Ciba Found. Symp. 136: 42–60.
    • Q. Qu, M. Perälä-Heape, A. Kapanen, J. Dahllund, J. Salo, H. K. Väänänen, P. Härkönen (1988) Estrogen enhances differentiation of osteoblasts in mouse bone marrow culture. Bone 22: 201–209.
    • K. Selander, P. Lehenkari, H. K. Väänänen (1994) The effects of bisphosphonates on the resorption cycle of isolated osteoclasts. Calcif Tissue Int. 55: 368–375.
    • D. M. Shinar, M. Sato, G. A. Rodan (1990) The effect of hemopoietic growth factors on the generation of osteoclast-like cells in mouse bone marrow cultures. Endocrinology 126: 1728–1735.
    • N. Takahashi, H. Yamana, S. Yoshiki, G. D. Roodman, G. lt. Mundy, S. J. Jones, A. Boyde, T. Suda (1988a) Osteoclast-like cell formation and its regulation by osteotropic hormones in mouse bone marrow cultures. Endocrinology 122: 1373–1382.
    • N. Takahashi, T. Akatsu, T. Sasaki, G. C. Nicholson, J. M. Moseley, T. J. Martin, T. Suda (1988b) Induction of calcitonin receptors by 1α,25-dihydroxyvitamin D3 in osteoclast-like multinucleated cells formed from mouse bone marrow cells. Endocrinology 123: 1504–1510.
    • N. Udagawa, N. Takahashi, T. Akatsu, T. Sasaki, A. Yamaguchi, H. Kodama, T. J. Martin, T. Suda (1989) The bone marrow-derived stromal cell lines MC3T3-GA/PA6 and ST2 support osteoclast-like cell differentiation in cocultures with mouse spleen cells. Endocrinology 125: 1805–1813.

Claims (3)

  1. Verwendung von Verbindungen der Formel I'
    Figure 00140001
    wobei in dieser Formel Z Hydroxy oder geschütztes Hydroxy, welches ein C1-C4-Alkoxy-, Aryloxy-, Acyloxy-, Aryl- oder Alkylsilyloxyrest ist, bedeutet, und die Reste R1 bis R4 gleich oder verschieden sind und einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei einer der Reste R1 bis R4 auch Wasserstoff bedeuten kann, für die Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung zur Stärkung der Kortikalis oder zur Bekämpfung der Schwächung der Kortikalis.
  2. Verwendung gemäß Anspruch 1, wobei Z Hydroxy ist.
  3. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Formel I' [[(3-Hydroxy-2-pyridinyl)amino]methyliden]bisphosphonsäuretetraethylester ist.
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