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Diese
Erfindung betrifft einen Adsorptionsmittel-Katalysator zur Reinigung von Abgasen
oder Verbrennungsgasen, insbesondere Abgasen von Benzin-, Diesel-
oder Erdgasmotoren.
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Bei
Benzinmotoren wurden beträchtliche
Reduzierungen (10–20%)
des Kraftstoffverbrauchs mit neuen Motoren erzielt, bei welchen
Direkteinspritzung von Benzin und Luftüberschuss verwendet werden.
In Abhängigkeit
von dem Betriebszustand liegt das Mischungsverhältnis Luft/Kraftstoff (L/K
= Luft/Kraftstoff) in diesen Motoren für längere Zeiträume deutlich auf der mageren
Seite (λ ist
zwischen 1,1 und 2,4), wobei im Verhältnis zu der für die vollständige Verbrennung
des Kraftstoffs erforderlichen Menge Luft im Überschuss eingeführt wird.
Zu anderen Zeiten ist das Mischungsverhältnis des Motors stöchiometrisch
(λ = 1)
oder fett (λ < 1), wobei diese
Umstände
normalerweise bei wechselnden Fahrzuständen und bei hohen Fahrgeschwindigkeiten
angepasst werden müssen.
Das Managementsystem (EMS = Motormanagementsystem) strebt danach,
die in die Speicher des Fahrzeugs programmierten Betriebsparameter
einzuhalten, die auf der Abbildung von Motor- und Fahrzuständen durch
den Automobilhersteller basieren. Ein Dieselmotor ist traditionell
insbesondere bei schweren Kraftfahrzeugen günstiger im Verbrauch und die
Einspritztechnik des Kraftstoffs hat sich zusammen mit den Motormanagementsystemen
bis zu einem Punkt entwickelt, an dem Rohemissionen und insbesondere
die Menge der emittierten Teilchen gering sind. Die zunehmende Umstellung
auf Motoren mit magerem Gemisch hat jedoch die Funktion der herkömmlichen Entfernungstechniken
von Stickoxid-Abgasen schwieriger gemacht.
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Mit
einem Drei-Wege-Katalysator können
die Konzentrationen von Stickoxiden, Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen
mit über
90% Effizienz während
normalen Kraftfahrzeug-Testzyklen (gemäß Euro 3/Euro 4-Niveau) vermindert
werden. Bei der Verwendung eines Drei-Wege-Katalysators wird angestrebt, die
Umstände
(Mischungsverhältnis
Luft/Kraftstoff, L/K) mit der Hilfe von Rückmeldungen von den λ-Sonden und
dem Motormanagementsystem so stöchiometrisch
wie möglich
zu halten. Die Emissions-Grenzwerte für Partikel und für NOx werden jedoch mit dem Übergang von Euro 3 auf Euro
4 strikter: Partikel abgesenkt auf 0,025 g/km und NOx abgesenkt
auf 0,25 g/km.
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In
Sauerstoff im Überschuss
enthaltenden Abgasen sind jedoch die Mengen von reduzierenden Mitteln
und ihre Selektivität
für die
Reduzierung von NOx gering.
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Normalerweise
werden gasförmige
Emissionen (HC, CO) mit mehr als 80% Umwandlung und Partikel mit
etwa 20% bis 40% Umwandlung gereinigt, wenn ein geeigneter Oxidationskatalysator
verwendet wird und λ deutlich über 1 liegt.
Die Umwandlung von Stickoxiden reicht in Dieselabgasen normalerweise
etwa von 0% bis 20%, wobei sogar ein Vier-Wege-Katalysator genannt
wird (CO, HC, NOx, Partikel). In Diesel-Oxidationskatalysatoren
wird normalerweise Pt als aktives Metall verwendet, da es gegenüber SOx beständig
ist. Die Katalysatoren werden oftmals so nahe wie möglich an
dem Motor positioniert (CC = dicht gekoppelt), anstatt dass sie
wie gewöhnlich
unter der Karosserie (UF = unter dem Boden) positioniert werden.
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Um
die Menge der Stickoxide zu vermindern, wurden zusammen mit Drei-Wege-Katalysatoren
oder Pt-Katalysatoren
verwendete Ir-Katalysatoren entwickelt und in der Praxis sogar in
Kraftfahrzeugen mit Direkteinspritzung (GDI = Benzin-Direkteinspritzung)
mit Euro-2-Niveau eingesetzt. Diese Art eines Katalysators erfordert
jedoch konstant einen relativ hohen Kohlenwasserstoffgehalt in dem
Abgas, die thermische und chemische Beständigkeit des Ir-Katalysators
ist eher mangelhaft (maximal 800 bis 900°C) und die NOx-Umwandlung bleibt
eher gering. Sogar Pt-Ir-Rh/ZSM5-Katalysatoren wurden früher in Magerbenzin-Objekten
verwendet (Iwakuni et al., Science and Tech. in Catal. 1998). Obgleich
angestrebt wurde, die Dauerhaftigkeit von Katalysatoren auf Zeolithbasis
zu steigern, ist sie jedoch unter Volllast-Fahrbedingungen unzureichend.
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Da
auf kontinuierlicher NOx-Reduzierung basierende
Katalysatoren nicht auf den Niveaus funktionieren, die von den Euro
3- oder Euro 4-Abgasgrenzwerten gefordert werden, wurden neue Katalysatortypen
entwickelt, die auf der NOx-Absorption basieren
(NOx-Speicher) (SAE Veröffentlichung 982593). Ihre
Funktion basiert auf der Adsorption von Stickoxiden während Magerphasen
in den NOx-Speicherbestandteilen des Katalysators,
von welchen eines beispielsweise BaO ist. Stickoxide werden zu NO2, sie werden als Nitrate (BA(NO3)2) in der Verdünnungsphase adsorbiert (Dauer
beispielsweise von 15 s bis 5 min) und sie werden in der kurzen
Anfettungsperiode, die vorsätzlich
vorgesehen ist (Dauer zum Beispiel von 1 s bis 5 s, L/K-Verhältnis geringer
als stöchiometrisch)
zu Stickstoff reduziert. Das Verfahren kann so abgestimmt werden
(Zeitablauf, Regenerationen), dass es in Übereinstimmung mit den Motor-
und Fahrzuständen
funktioniert. Das gebräuchlichste
Adsorptionsmittel Ba bindet jedoch die Schwefeloxide (SOx) des Abgases eng als Sulfate an seiner
Oberfläche,
was die Funktion des Katalysators im Lauf der Zeit abschwächt. In
Abhängigkeit
von dem Schwefelgehalt des Kraftstoffs muss der Katalysator alle
1000 bis 6000 km vollständig
regeneriert werden, um ihn von Sulfat zu befreien. Bariumsulfat
(Ba) kann zersetzt werden, indem die Temperatur des Abgases auf mehr
als 650°C über eine
ausreichende Zeitdauer unter deutlich angereicherten Bedingungen
angehoben wird. Dadurch werden die Sulfate als Sulfide zersetzt
und hauptsächlich
als Wasserstoffsulfid oder COS in das austretende Abgas freigesetzt.
Auf diese Weise wird die Funktion des Katalysators teilweise oder
vollständig wieder
hergestellt. Unter ungünstigen
Umständen
kann BaO CO2 als Carbonate an seiner Oberfläche fester als
Nitrate binden. Die Funktion von Katalysatoren auf der Grundlage
von Ba erfordert einen sehr niedrigen Schwefelgehalt des Kraftstoffs
und auch ist das Funktionsniveau der erwähnten Katalysatoren nicht hoch
genug.
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Das
Abgas strömt
kontinuierlich durch den NO
x-Speicherkatalysator,
dessen fortgesetztes Funktionieren auf Anfettungen basiert, die
von dem Managementsystem geführt
werden (
EP 0 560 991, 1993 ).
HC und CO werden als Reduktionsmittel funktionierend in den Anfettungen
bereitgestellt und die Dauer der Magerphasen ist mehr als fünfzigmal
länger
als die der Anfettungsphasen. Das NO
x-Adsorptionsmittel
in dem Katalysator ist K, Na, Li, Cs, Ba, Ca, La oder Y und als
Edelmetall Pt. Auch ein Ba-Cu-Verbundstoff
soll funktionieren. Nach dem NO
x- Speicherkatalysator
oder vor diesem kann ein normaler Drei-Wege-Katalysator sein. In
dem Patent ist auch ein System zur Reinigung von Dieselmotorabgasen
mit dem gleichen Katalysator.
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Ein
anderes Konzept (
EP 0 838 255 )
enthält
auf der Oberfläche
eines porösen
Trägers
(Aluminiumoxid) ein Alkalimetall (Na, Li, K, Rb), Ti und ein Edelmetall
(Rh, Pt, Pd). Ferner kann der Katalysator Metalle der seltenen Erden
oder Mg enthalten. Es wurde behauptet, dass durch einen sehr hohen
Na- und K-Gehalt (über 30
Gew.-%,
EP 0 857 510 )
oder Li-Gehalt (über
10 Gew.-%, WO 97/47 373) zusammen mit Edelmetallen ein wirksames
NO
x-Speichermaterial erzielt wurde. Sr (6–15 Gew.-%)
kann zusammen mit Zr und Sulfat auch an Stelle von Ba in dem Katalysator
verwendet werden (
US 5 753 192 ).
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Mit
verschiedenen gemischten Oxiden (allgemein AaBbO4, wobei B hauptsächlich Al
ist und A Mg, Ca, Mn, Fe, Ni, Co, Cu, Zn, Sn oder Ti ist) wurden
NOx-Adsorptionskapazitäten erzielt
(WO 98/56 492).
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Auch
die Verwendung von W-Phosphat in dem Pt-Katalysator wurde vorgeschlagen,
um die schädlichen
Effekte von Schwefel bei der NO
x-Adsorption
zu hemmen (
EP 0 864 353 ).
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Auch
wurde eine Lösung
vorgeschlagen, gemäß welcher
zwei NO
x-Speicherkatalysatoren nebeneinander
sind, wobei einhergehend einer in der Adsorptionstufe ist und der
andere in der Reduktionsstufe (WO 98/45 582). Der Katalysator enthält Sr, Ba,
Ca, BaTiO
3, BaZrO
3,
LaZrO
3, MnO
2, LaMNO
x und eine Mischung von Oxiden von La, Ce,
Ti und Zr sowie Pt, Rh oder Pd. Ähnliche
Verbindungen (BaMnO
3, CaMnO
3)
wurden auch in einem anderen Patent verwendet (
US 5 906 958 ). Das Verfahren ist kompliziert
und erfordert eine doppelte Menge des Katalysators sowie ein Drei-Wege-Ventil,
das unter heißen
Bedingungen (auch bei 900°C) funktioniert,
um das Abgas zu leiten.
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Es
wurde behauptet, dass eine Mischung aus Ti/Mordenit und gemischtem
Oxid (La, Ba, Co) in der Anwesenheit von Kohlenwasserstoffen funktioniert,
was eine gute NO
x-Umwandlung ergibt (
DE 44 45 945 ).
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Es
wurde ein Zweischichtkatalysator vorgestellt, bei dem Pt und NOx-Adsorptionsmittel (Ba, K) in der ersten
Schicht sind und Rh in der zweiten Schicht ist (WO 99/00 177). Das
Ziel ist, in der Pt-Schicht NO zu NO2 zu
oxidieren und in der Rh-Schicht die freigesetzten Stickoxide zu
Stickstoff zu reduzieren. Auch wird vorgeschlagen, dass ein stöchiometrisches
Mischungsverhältnis
ausreichend ist, um die Nitrate an der Katalysatoroberfläche zu regenerieren
(reduzieren). Sogar in einem früheren
Patent (WO 97/02886) wurde ein Zweischichtkatalysator vorgeschlagen,
in dem in einer Schicht das NOx-Speichermaterial
und Pt sind und in der anderen der Reduktions-Katalysator. Die Schichten
können
auch ineinander gemischt sein. Gewöhnlich stören sich jedoch in einem Zweischichtkatalysator
getrennte Zusammensetzungen gegenseitig (Edelmetalle treten bei
der Adsorption in die gleiche Schicht, die Zugabe von bestimmten
NOx-Speichermaterialien (Ba, K) stört die Regeneration
von Nitraten = Brennbarkeitsproblem). Die Zersetzung und Reaktion
von Nitraten kann nicht beginnen, bevor die fragliche aktive Stelle
in der Reaktion während
der Anfettungs-Spitzenwerte zu funktionieren beginnt. Es ist schwierig,
einen NOx-Speicherkatalysator zum Funktionieren
zu bringen, bei dem in der gleichen Schicht Verbindungen hinzugefügt wurden,
die Nitrate sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Temperaturen
binden, da sie störend
aufeinander einwirken, wobei gewöhnlich
die NOx-Speicherkapazität bei höherer Temperatur
dominant ist.
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In
einer Lösung
(
EP 0 778 072 ) wurden
drei Katalysatoren in Reihe geschaltet: der erste ist der NO
x-Katalysator für die magere Seite, der zweite
ist der NO
x-Speicher und der dritte ist
Drei-Wege-Katalysator. Die Lösung
ist jedoch kompliziert und der Wirkungsgrad von bekannten NO
x-Katalysatoren
ist aufgrund des niedrigen HC-Gehalts schlecht und wahrscheinlich
funktioniert sie während
der Anfettungs-Spitzenphasen nicht gut.
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Die
EP-A-0 613 714 beschreibt die Herstellung von Katalysatoren, umfassend
einen porösen
Träger (Aluminiumoxid),
auf den Träger
geladenes Pt oder Pd, und darauf geladene fünf Inhaltsstoffe. Diese fünf Inhaltsstoffe
sind Li, Zr, Ba, La und Ce. Jeder der Katalysatoren wurde hergestellt,
indem zunächst
der Träger mit
Pt oder Pd geladen wurde und anschließend der mit Pt oder Pd geladene
Träger
in fünf
wässrige
Lösungen getaucht
wurde, die Bariumacetat, Lithiumnitrat, Lanthannitrat, Cernitrat
und Zirkoniumoxynitrat enthielten. Der Träger wurde wiederholt getrocknet
und schließlich
bei 600°C
eine Stunde lang gebrannt.
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Es
wurde vorgeschlagen, dass die schädlichen Effekte von Schwefel
reduziert werden, indem vor dem NO
x-Speicherkatalysator
eine absorbierende Einheit für
Sulfat verwendet wird (
EP 0 892
159 ). Durch diese Art von Lösung kann gewöhnlich nur
eine Verlangsamung der Deaktivierung des hinter letzterem angeordneten NO
x-Speicherkatalysators erreicht werden, da
bei Fettgemisch-Spitzenwerten gasförmige Schwefelbestandteile
durch den NO
x-Speicherkatalysator treten sollten,
ohne daran zu adsorbieren. Dadurch ist die Regeneration des NO
x-Speicherkatalysators
(Desorption von Sulfiden) in Anfettungs-Phasen in jedem Fall das
entscheidende Merkmal im Hinblick auf eine längere Nutzung.
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Es
wurde sogar eine Katalysatorlösung
vorgeschlagen, bei der die Oberflächen von zwei Metallfolien mit
Katalysatoroberflächen
beschichtet wurden, wobei das Trägermaterial,
der physische Aufbau oder Edelmetalle derselben jeweils an verschiedenen
Orten unterschiedlich sind (
FI
94 455 ). Auf diese Weise können gute Resultate bei Ketten-
oder Serienreaktionen erzielt werden, die nicht in der gleichen
Katalysatorschicht erreicht werden können. Das Verfahren ist jedoch
dafür vorgesehen,
in Zusammenhang mit einer reinen Katalysatorreaktion verwendet zu
werden, aber die Verwendung von absorbierenden Verfahren zusammen
mit dem Katalysator unter der Situation von variierenden Zusammensetzungen
verändert
die Situation insgesamt.
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Die
Katalysatorreaktion basiert auf kontinuierlich fortschreitenden
Stufen, an denen Reaktionsteilnehmer und Reaktionsprodukte teilhaben:
1) die Übertragung
von Stoff nach außen
zu der äußeren Oberfläche des
Katalysators und weg von der Oberfläche, 2) Poren-Diffusionen von
der äußeren Oberfläche zu aktiven Stellen
in den Poren und weg von diesen, 3) Adsorptionen und Desorptionen
an aktiven Stellen, 4) Oberflächenreaktionen
an aktiven Stellen. Obgleich Adsorption eine der Stufen in dem Mechanismus
der Katalysatorreaktion ist, kann die Adsorption von Reaktionsteilnehmern
nur bis zu einem bestimmten Gleichgewicht ablaufen, wonach die fragliche Komponente
nicht mehr weiter an dem Katalysator adsorbiert werden kann. Eine
zu starke Adsorption ist gewöhnlich
der Grund dafür,
dass Reaktionen bei niedrigen Temperaturen nicht beginnen. Die absorbierenden
Verfahren an sich sind von den katalytischen Verfahren völlig verschieden
und sie zielen darauf ab, bestimmte Verbindungen auf dem Adsorptionsmittel
zu speichern, das zum Beispiel von Zeit zu Zeit gegen ein neues
ausgetauscht werden kann oder regeneriert werden kann, nach dem
die Adsorptionskapazität
erschöpft
wurde. Bei der Katalyse und der Adsorption ist auch die chemische
Natur der aktiven Stellen sehr unterschiedlich. In Abgasen ist jedoch
die Menge der zu entfernenden Verunreinigungen, wie zum Beispiel
der NOx, so groß, dass die Adsorptionskapazität in Abhängigkeit
von den Umständen
spätestens
nach einigen Minuten erschöpft
ist.
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Diese
Erfindung hat zur Aufgabe, eine kontinuierlich funktionierende Kombination
eines Adsorptionsmittels und eines Katalysators zu schaffen, die
zur NOx-Entfernung geeignet sind, sowie
ein Verfahren, mit dessen Hilfe hohe Umwandlungspegel von Stickoxiden
in Stickstoff erreicht werden, wenn das Abgasgemisch im Durchschnitt
einen Sauerstoffüberschuss
und typische Verunreinigungen von Kraftstoff und Schmiermittel des Motors
enthält.
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Der
Erfindung liegt die Tatsache zu Grunde, dass die Zusammensetzung,
der Aufbau und das Verfahren sowie die Umstände der Herstellung des absorbierenden
Katalysators dergestalt sind, dass eine deutlich unterschiedliche
und bessere Lösung
im Vergleich zu den früher
vorgeschlagenen Katalysatoren erreicht wird, deren Beständigkeit
und Regenerationsfähigkeit
bei Anwesenheit von Schwefeldioxid ebenfalls verbessert wurden.
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Anwendungsgebiete
der Erfindung sind Abgas- und Verbrennungsgasanwendungen in beweglichen und
stationären
Objekten, wobei das Verbrennungsverhältnis des Gemisches mager ist,
das heißt
dauerhaft oder zeitweilig Sauerstoffüberschuss enthält, und
als Brennstoff jeder flüssige,
gasförmige
oder feste Brennstoff verwendet werden kann.
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Das
Adsorptionsmittel-Katalysator-Konzept gemäß der Erfindung weist mehrere
unterschiedliche chemische Verbindungen auf, deren Funktion in einem
oder mehreren Katalysator-Reaktor(en) ist, die Oxidation von NO
zu NO2 zu katalysieren, Stickoxide/Nitrate/Nitrite
zu adsorbieren und die Reduktion von Stickoxiden zu Stickstoff zu
katalysieren, Reduktionsmittel durch fette Gemische zu adsorbieren,
die Oxidation von CO/Kohlenwasserstoffen/Wasserstoff zu Wasser und
Kohlendioxid auch unter Schwefelverbindungen enthaltenden Umständen zu
katalysieren.
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Gemäß der Erfindung
wird somit ein Adsorptionsmittel-Katalysator
zur Reduzierung der in Abgasen oder Verbrennungsgasen enthaltenen
Mengen von Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen und Kohlenmonoxid geschaffen,
welcher Katalysator Stickoxide adsorbiert, wenn die Abgase oder
Verbrennungsgase im Überschuss Sauerstoff
enthalten, und die adsorbierten Stickoxide reduziert und freisetzt,
wenn die genannten Gase Sauerstoff in stöchiometrischen Mengen oder
weniger enthalten, welcher Adsorptionsmittel-Katalysator dadurch gekennzeichnet
ist, dass er ein poröses
Trägermaterial
enthält,
dessen Oberfläche
groß ist
und das mindestens Folgendes enthält:
ein erstes katalytisches
Metall, bei dem es sich um Pt handelt,
ein erstes NOx-Adsorptionsmittel, das mindestens eines
der folgenden Metalle enthält:
Ba und Sr,
ein zweites NOx-Adsorptionsmittel,
das mindestens eines der folgenden Metalle enthält: La und Y, und
ein
Redox-NOx-Adsorptionsmittel, das mindestens
eines der folgenden Metalle enthält:
Ce, Zr, Ti, Nb, Mn, Pr, Nd, Sm, Eu und Gd.
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Das
Trägermaterial
kann zusätzlich
ein zweites katalytisches Metall enthalten, das mindestens eines der
folgenden Metalle aufweist: Rh, Pd und Ir.
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Das
Trägermaterial
kann zusätzlich
ein drittes NOx-Adsorptionsmittel enhalten, das mindestens
eines der folgenden Metalle enthält:
K, Na, Li, Ca, Tb und Cs.
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Das
Trägermaterial
kann zusätzlich
ein viertes NOx-Adsorptionsmittel enthalten, das mindestens
eines der folgenden Metalle enthält:
Mg und Be.
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Die
Adsorptionsmittel können
in Form von Oxiden, Sulfaten, Nitraten, Aluminaten oder als Metalle
vorliegen, vorzugsweise sind sie in der Form von Oxiden.
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Das
Redox-NOx-Adsorptionsmittel enthält vorzugsweise
Ce und/oder Zr.
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Die
genannten Redox-NOx-Adsorptionsmittel haben
unter sich ein Mischoxid oder eine Mischung daraus gebildet.
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Bevorzugte
Redox-NOx-Adsorptionsmittel sind beispielsweise
Mischoxide aus ZrCe, MnCeZr und MnCe.
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Vorzugsweise
wurde aus dem genannten Redox-NOx-Adsorptionsmittel
und dem zweiten NOx-Adsorptionsmittel ein
Mischoxid, das zwei oder mehr Elemente oder eine Mischung daraus
enthält,
gebildet.
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Die
durchschnittliche Partikelgröße des ersten
und/oder des zweiten katalytischen Metalls ist vorzugsweise geringer
als 30 nm in frischem Trägermaterial,
und ist besonders bevorzugt geringer als 10 nm.
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Die
durchschnittliche Partikelgröße des Redox-NOx-Adsorptionsmittels
ist bevorzugt mehr als 5 μm
in frischem Trägermaterial,
und ist besonders bevorzugt von 5 μm bis 30 μm.
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Ein
Adsorptionsmittel-Katalysator gemäß der Erfindung kann so aufgebaut
sein, dass er eine erste Oberfläche
aufweist, auf der sich eine erste Beschichtung befindet, die das
Trägermaterial
und die Adsorptionsmittel oder einen Teil derselben enthält, und
eine zweite Oberfläche,
auf welcher sich eine zweite Beschichtung befindet, die das Trägermaterial
und die Adsorptionsmittel oder einen Teil derselben enthält, wobei
die Zusammensetzungen der Beschichtungen identisch oder voneinander
verschieden sind.
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Die
genannte erste Oberfläche
kann eine im Wesentlichen glatte Metallfolie aufweisen und die zweite Oberfläche kann
eine im Wesentlichen gewellte Metallfolie aufweisen, wobei diese
Metallfolien eine Wabenstruktur bilden, die zahlreiche Durchflusskanäle für Gas aufweist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
enthalten beide Beschichtungen das erste katalytische Metall Pt,
während
nur die zweite Beschichtung ein zweites katalytisches Metall enthält.
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Vorzugsweise
sind beide Seiten der genannten Metallfolien beschichtet.
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Vorzugsweise
wurde das erste katalytische Metall hinsichtlich der Konzentration
zwischen verschiedenen Folien in der Weise aufgeteilt, dass in einer
Folie der Pt-Anteil 0–90
g/ft3 ist und in der anderen Folie der Pt-Anteil 70–400 g/ft3 ist, wobei das Volumen sich auf das Volumen
der aus den Folien gebildeten Wabenstruktur bezieht. Hier kann der
Pt-Anteil in einer Folie etwa 10–90 g/ft3 und
in der anderen etwa 70–250
g/ft3 betragen.
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Das
erste NOx-Adsorptionsmittel kann hinsichtlich
der Konzentration zwischen verschiedenen Folien so aufgeteilt sein,
dass in dem Trägermaterial
einer Folie die Konzentration 8–40
Gew.-%, vorzugsweise etwa 10–20
Gew.-% beträgt,
und in dem Trägermaterial
der anderen Folie die Konzentration etwa 0–10 Gew.-%, vorzugsweise etwa
3–8 Gew.-%
beträgt,
welche Prozentsätze
als Oxide in Bezug auf das Gewicht des Trägermaterials berechnet wurden.
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Das
zweite NOx-Adsorptionsmittel kann hinsichtlich
der Konzentration zwischen verschiedenen Folien so aufgeteilt sein,
dass in dem Trägermaterial
einer Folie die Konzentration etwa 8–40 Gew.-%, vorzugsweise etwa
5–15 Gew.-%
beträgt,
und in dem Trägermaterial
der anderen Folie die Konzentration etwa 0–8 Gew.-%, vorzugsweise etwa
1–6 Gew.-%
beträgt,
welche Prozentsätze
als Oxide in Bezug auf das Gewicht des Trägermaterials berechnet wurden.
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Das
Redox-Adsorptionsmittel kann hinsichtlich der Konzentration zwischen
verschiedenen Folien so aufgeteilt sein, dass in dem Trägermaterial
einer Folie die Konzentration etwa 10–60 Gew.-%, beispielsweise etwa
10–30
Gew.-%, vorzugsweise etwa 15–25
Gew.-% beträgt,
und in dem Trägermaterial
der anderen Folie die Konzentration etwa 0–10 Gew.-%, vorzugsweise etwa
2–5 Gew.-%
beträgt,
welche Prozentsätze
als Oxide in Bezug auf das Gewicht des Trägermaterials berechnet wurden.
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Es
ist sogar möglich,
einen Aufbau zu bilden, bei dem die Adsorptionsmittel ausschließlich in
dem Trägermaterial
einer Folie sind, welche Folie vorzugsweise die glatte Folie ist,
und die katalytischen Metalle in dem Trägermaterial der anderen Folie
sind, welche vorzugsweise die gewellte Folie ist.
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Bevorzugte
Trägermaterialien
sind Materialien, die hauptsächlich
mindestens eines der folgenden Oxide enthalten: Aluminiumoxid, Zeolith,
Aluminiumsilikat und Siliciumdioxid.
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Gemäß der Erfindung
haben wir zusätzlich
ein Katalysatorsystem zum Reduzieren der in Abgasen oder Verbrennungsgasen
enthaltenen Mengen von Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen und Kohlenmonoxid verwirklicht,
welches System den vorstehend beschriebenen Adsorptionsmittel-Katalysator
und einen weiteren Katalysator enthält, der in Richtung des Gasflusses
vor dem Adsorptionsmittel-Katalysator positioniert ist. Dieser andere
Katalysator kann zum Beispiel ein Drei-Wege-Katalysator oder ein Oxidationskatalysator
sein. Dieser andere Katalysator katalysiert im einzelnen in wirksamer
Weise insbesondere Kohlenwasserstoffe, wobei ein Gemisch gebildet
wird, in dem die Menge der Kohlenwasserstoffe gering ist und während Anfettungs-Spitzenphasen der
Prozentsatz von Kohlenmonoxid und Wasserstoff vor dem Adsorptionsmittel-Katalysator
so hoch wie möglich
ist.
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Der
genannte andere Katalysator enthält
eines oder mehrere katalytische Metalle, welches vorzugsweise eines
der folgenden Metalle ist: Pd, Rh und Pt.
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Gemäß der Erfindung
wird ferner ein Verfahren zum Reduzieren der in Abgasen oder Verbrennungsgasen
enthaltenen Menge von Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen und Kohlenmonoxid
geschaffen, bei welchem Verfahren die zu reinigenden Gase durch
den vorstehenden Adsorptionsmittel-Katalysator gemäß der Erfindung
oder durch das vorstehend beschriebene Katalysatorsystem gemäß der Erfindung
eingeführt
werden, welcher Adsorptionsmittel-Katalysator Stickoxide adsorbiert,
wenn die Abgase oder Verbrennungsgase im Überschuss Sauerstoff enthalten,
und die adsorbierten Stickoxide freisetzt und reduziert, wenn die
Gase Sauerstoff in einer stöchiometrischen
Menge oder weniger enthalten.
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Kurze
geführte
oder natürliche
Perioden können
genutzt werden, in welchen Gase eine stöchiometrische Menge Sauerstoff
oder weniger enthalten.
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Gemäß der Erfindung
wird ferner ein Verfahren zum Adsorbieren eines Inhaltsstoffes in
einem Medium an einem Adsorptionsmittel-Katalysator und zum katalytischen
Umsetzen desselben mit einem Reaktionsteilnehmer zu einer gewünschten
Verbindung geschaffen, welcher Adsorptionsmittel-Katalysator ein
oder mehrere katalytische Metalle sowie ein oder mehrere Adsorptionsmittel
enthält
und in welchem Verfahren das kontinuierliche Funktionieren der Adsorption
und der katalysierten Reaktion mit der Hilfe von heterogenen Bedingungen
verwirklicht werden.
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Die
Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert, in
denen:
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1 eine schematische Zeichnung eines Adsorptionsmittel-Katalysators
gemäß der Erfindung
ist,
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1A schematisch
ein Detail aus 1 in vergrößertem Maßstab zeigt,
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1B t
schematisch ein anderes Detail aus 1 in
vergrößertem Maßstabzeig,
und
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2–12 in
Laborversuchen erzielte Ergebnisse grafisch darstellen.
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In
dem in 1 dargestellten Adsorptionsmittel-Katalysator gemäß der Erfindung
sind die Oberflächen
der glatten Metallfolie 1 und der gewellten Metallfolie 2 mit
Adsorptionsmittel-Katalysator-Beschichtungen 3, 4 mit
identischer oder unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung beschichtet,
die zusätzlich
zu Aluminiumoxid oder/und Zeolith/Aluminiumsilikat oder/und Siliciumdioxid
aus den folgenden chemischen Verbindungen in Metall-, Oxid-, Sulfat-,
Nitrat- oder Aluminatform zusammengesetzt sind:
einem ersten
aktiven Metall 5 Pt,
Redox-Adsorptionsmitteln 11 Ce
oder/und Zr oder/und Ti oder/und Nb oder/und Mn oder/und Pr oder/und
Nd oder/und Sm oder/und Eu oder/und Gd und einem daraus gebildeten
Mischoxid.
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Hauptsächlich Pt
und Rh wirken als katalytisch aktive Stellen, Redox-Adsorptionsmittel 11 wirken
als NOx-Adsorptionsmittel
und Promotoren, die leicht/umfassend den oxidativen Zustand verändern, und
weitere 7–10
wirken als Verbindungen, die Nitrate/Nitrite bei verschiedenen Temperaturen
direkter adsorbieren/absorbieren.
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Bei
einer erfindungsgemäßen Lösung wurde
zu einer Folie, zum Beispiel der gewellten Folie 2, ein Hochtemperatur-Adsorptionsmittel 9,
wie zum Beispiel K, Na, Li oder/und Ca hinzugefügt, und zu der anderen Folie,
zum Beispiel der glatten Folie 1, ein Niedertemperatur-Adsorptionsmittel 10,
wie zum Beispiel Mg oder/und Be. Bei der erfinderischen Lösung kann
auch ein erstes aktives Metall in einer Folie und ein zweites Metall
in der anderen Folie, oder ein anderes Metall, insbesondere das
teure Rh, nur auf eine Folie aufgeteilt sein. Edelmetalle werden
im Verhältnis
zur Ladung zwischen den verschiedenen Oberflächen optimal aufgeteilt. An
der ein Hochtemperatur-Adsorptionsmittel enthaltenden Oberfläche kann
eine niedrige Pt-Ladung verwendet werden (10–90 g/cft), und an der ein
Niedertemperatur-Adsorptionsmittel enthaltenden Oberfläche kann
eine hohe PT-Ladung (70–250
g/cft) verwendet werden, wobei das Fenster für die NOx-Bildungs- und NOx-Adsorptionstemperatur sich in gewünschter
Weise vereint. Es ist bevorzugt, eine hohe Pt-Konzentration und
Rh zu der Oberfläche
hinzuzufügen,
die insbesondere weniger der Hochtemperatur-Adsorptionsmittel enthält, welche
typischerweise die Zündtemperatur
des Katalysators bei Oxidationsreaktionen und Reduktionsreaktionen
erhöhen.
Auch die anderen Adsorptionsmittel können in verschiedenen Konzentrationen
aufgeteilt sein oder in optimaler Weise zwischen zwei oder mehr
Beschichtungen (Folien) vollständig
getrennt sein.
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Oftmals
musste die Größe eines
Adsorptionsmittel-Katalysators
relativ groß sein,
wobei technisch gesehen in dem Konverter mehrere Waben nacheinander
positioniert werden müssen.
Im Fall von mehreren Waben können
verschiedene Beschichtungen zu aufeinanderfolgenden Waben hinzugefügt werden
und/oder unterschiedliche Beschichtungen und Zusammensetzungen können an
entgegengesetzten Seiten der Folien verwendet werden. Da in dem
Katalysator mehr gewellte Folie vorhanden ist (gewöhnlich mehr
als 50% mehr), kann die Zusammensetzung in Bezug auf die Absorptionserfordernisse
bei verschiedenen Temperaturen und in Bezug auf die aktiven Edelmetalle
optimal gestaltet werden. Das teure Rh kann hauptsächlich in
der glatten Folie verwendet werden, wobei in jedem Fall eine ausreichende
Edelmetalldichte in Bezug auf die Zündung der katalysierten Reaktionen
erzielt wird. Entsprechend wird das Niedertemperatur-Adsorptionsmittel
hauptsächlich
in der glatten Folie verwendet.
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Versuchen
zufolge kann Pt alleine als aktives Metall wirken. Seine Rolle ist,
bei über
200°C NO
zu NO2 zu oxidieren, das an Adsorptionsmitteln
ohne weiteres adsorbiert wird, wenn die Temperatur geeignet ist.
Nitrate können
sich in einem fetten Gemisch zersetzen, desorbieren und an der Oberfläche des
Pt reduziert werden. Der Katalysator funktioniert gut, wenn er nur
Pt enthält.
Die Rolle von Rh ist eher, nur in der reduzierenden Phase zu funktionieren.
Versuchen zufolge erreicht Rh eine besonders effiziente Funktion
der Niedertemperatur-Reduktion (Regeneration von Nitraten). Mit
Rh können
auch katalytische Eigenschaften unter stöchiometrischen und fetten Bedingungen
in Bezug auf NOx, CO, Wasserstoff und Kohlenwasserstoffe
verbessert werden, wodurch beispielsweise der störende Effekt von Kohlenwasserstoffen
bei der Adsorption, die Bildung von Ammoniak und von Stickoxid verhindert
werden.
-
Wir
waren erfolgreich insbesondere bei der Verbesserung der Funktion
eines Adsorptionsmittel-Katalysators im Vergleich zu früher vorgestellten
Konzepten, indem Komponenten genutzt wurden (Redox-Adsorptionsmittel),
die ihren oxidativen Zustand verändern
können
und somit Stickoxide und Sauerstoff aus einem mageren Gemisch wirksamer
als NOx-Speicherkatalysatoren adsorbieren
können,
die nur Alkalimetalle, Erdalkalimetalle oder Erdmetalle enthalten,
und dadurch Desorption und Reduktion von Nitraten während fetter Phasen
fördern.
Mithilfe dieser Additive können
auch Reduktionsmittel verwendet werden und während der kurzen fetten Perioden
adsorbiert werden. Die Adsorptionskapazität von Reduktionsmitteln ist
nicht sehr hoch, da sie auch dazu neigen, in einem Katalysator mit
guter oxidativer Kapazität
wirksam oxidiert zu werden. Die Oberflächenkonzentration der Reduktionsmittel
(CO, Wasserstoff, teilweise oxidierte Kohlenwasserstoffe), die während einer
Anfettungs-Spitzenphase gebildet werden, ist jedoch ausreichend,
insbesondere während
der wenigen Sekunden unmittelbar nach dem Übergang zu einer Magerphase
die Reduktion zu fördern.
Zu diesen Verbindungen, die den oxidativen Zustand ohne weiteres
mit großer
Kapazität
verändern,
zählen
Versuchen zufolge unter anderem Mischoxide von ZrCe, MnCeZr und
MnCe. Analog kann Ce auch durch beispielsweise Pr, Nd, Sm, Eu oder
Gd ersetzt werden, und Zr kann durch Ti, Y, Nb oder La ersetzt werden,
welche Verbindungen mögliche
Sauerstoffspeicherverbindungen (OSC) sind. Gemäß früheren Informationen könnte angenommen
werden, dass OSC für
die NOx-Adsorption und Reduktion schädlich sind,
während
sie die Menge des auf der Katalysatoroberfläche vorhandenen Sauerstoffs
erhöhen.
Die durch Versuche erhaltenen Ergebnisse zeigen jedoch, dass die
Funktion eines Adsorptionsmittel-Katalysators verbessert wird, wenn
richtig gewählte und
hergestellte OSC-Verbindungen zu dem Katalysator hinzugefügt wurden.
Während
Anfettungs-Spitzenphasen
nutzen OSC-Komponenten jeden im Gemisch vorhandenen Sauerstoff,
sie werden selbst reduziert, und sie wirken als Puffer am Beginn
der Magerphase, wobei sie zusätzlich
dazu gut als Adsorptionsmittel in unterschiedlicher Weise von zum
Beispiel Ba- oder K-Verbindungen
wirken. In die Oberfläche
von reduziertem OSC-Material eindringende Stickoxide können auch
direkt zu Stickstoff reduziert werden, obgleich die Aktivität der fraglichen
Stelle bei der Reduktion schwächer
als diejenige von Edelmetallen ist, jedoch vermutlich deutlich besser
als diejenige von zum Beispiel BA- oder K-Oxiden. Die gute Qualität des erfindungsgemäßen Adsorptionsmittel-Katalysators
basiert auch auf der innigen Wechselwirkung zwischen den Adsorptionsmitteln
sowie zwischen Adsorptionsmitteln und aktiven Metallen. Die OSC-Verbindung
eliminiert im oxidierten Zustand auch wirksam (HC), CO und Wasserstoffemissionen
in Anfettungs-Spitzenphasen.
Die Ce enthaltende OSC-Verbindung funktioniert auch als Promotor
für die
Edelmetalle in der Reaktion. Vergleichsversuche zeigten, dass die erfindungsgemäßen Adsorptionsmittel-Katalysatoren
veranlasst wurden, in der Weise zu funktionieren, dass die Anfettungs-Spitzenphasen
nicht zur Reduzierung von OSC-Materialien verwendet wurden, sondern
zur Reduzierung von Stickoxiden.
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Separate
NO-Adsorptionsversuche mit OSC-Materialien, die bei der Aktivitätsprüfung verwendet
wurden, zeigten, dass die NO-Adsorptionskapazität von Mischoxiden von ZrCe
(1:5,7), MnCe (1:1) und MnCeZr (2:2:1) auf einer reduzierten Oxidoberfläche im Vergleich
zu anderen Katalysatorkomponenten außergewöhnlich hoch war, und dass die
Eigenschaft auch nach Alterung bei 850°C beibehalten wurde. Gemäß diesen
Versuchen adsorbierten die Mischoxid-Adsorptionsmittel Stickoxide auch auf
einer vollständig
oxidierten Oberfläche,
vermutlich unter anderem an ihren Zr-Stellen. Es wurde angestrebt,
dieses Merkmal auch im Fall von Adsorptionsmittel-Katalysatoren
zu nutzen.
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Zur
Reinigung von Abgasen von Automobilen, die mit Mager-Benzin betrieben
werden, ist auch ein Drei-Wege-Katalysator
erforderlich, der die katalysierte Reaktion unter stöchiometrischen
und fetten Bedingungen bei möglichst
niedrigen Temperaturen zündet.
Aus diesem Grund ist es bevorzugt, diesen vor dem Adsorptionsmittel-Katalysator nahe
am Motor zu positionieren. Ein Drei- Wege-Katalysator muss die Anfettungs-Spitzenphasen
(Reduktionsmittel), die von dem Adsorptionsmittel-Katalysator benötigt werden,
mit einer möglichst
geringen Dämpfung
durchlassen. Daher war die Größe des Drei-Wege-Katalysators in den
versuchen relativ klein und die Menge der OSC-Verbindungen war so
gering wie möglich.
Die Zusammensetzung und Ladung des Katalysators musste auch auf
der Grundlage der Tatsache modifiziert werden, dass Ceroxid auch
das Funktionieren und die Stabilität beeinflusst. Daher wurde
ein Drei-Wege-PdRh-Katalysator verwendet, der stabil und thermisch
beständig
gemacht werden kann, obgleich die Menge von Ce null oder niedrig (Beispiel
9) ist. Es wurde früher
festgestellt, dass der Katalysator zuvorderst Pt enthalten sollte,
damit NO2 gebildet wird. Der Adsorptionsmittel-Katalysator
gemäß der Erfindung
enthält
jedoch soviel Pt, dass NO2 in situ in der
Wabe hinter der Stelle gebildet werden kann, an der die Adsorptionsmittel
und die in der Reduktion aktiven Stellen (Pt, Rh) sind. Das in den
Poren des Katalysators neben dem Adsorptionsmittel gebildete NO2 wird effizient adsorbiert, da die kontinuierliche
Adsorption in der Flussrichtung die thermodynamische Beschränkung vermindert.
Sollten es die Umstände
erfordern, kann auch Pt in dem ersteren Katalysator verwendet werden,
um die Zündung
oder Dauerhaftigkeit zu verbessern.
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In
einem System, das Abgas von einem Erdgasmotor simuliert, wurde auch
festgestellt, dass es vorteilhaft ist, vor dem Adsorptionsmittel-Katalysator
einen PdPt-Katalysator
anzuordnen, der in Bezug auf die Oxidisierung von Methan aktiv ist.
Die Verwendung eines ähnlichen
Systems (Pt-Oxidationskatalysator + Pt-Adsorptionsmittel-Katalysator) zur Reinigung
von Dieselabgasen ergab ebenfalls gute Ergebnisse im Labor, und
der gute Diesel-Oxidationskatalysator dämpft zuvorderst nicht übermäßig die
Anfettungs-Spitzenphasen. Diesen drei Beispielen war gemeinsam,
dass der Katalysator zuvorderst insbesondere für oxidative Reaktionen gut
geeignet war, wobei sehr wenig Kohlenwasserstoff den NOx-Adsorptionsmittel-Katalysator
erreichte. Dies hatte einen positiven Effekt auf die Adsorption
und die Regeneration von Nitraten über den gesamten untersuchten
Temperaturbereich (150–550°C). Da in
den Anfettungs-Spitzenphasen λ deutlich
niedriger als 1 war, erreichten Reduktionsmittel den Adsorptionsmittel-Katalysator trotz
des guten vorausgeschalteten Oxidationskatalysators, da die Menge
von Sauerstoff in dem Gasgemisch nicht zur Entfernung aller brennbaren
Verbindungen ausreicht. Vorzugsweise treten als gecrackte Produkte
von dem Oxidations-Drei-Wege-Katalysator hauptsächlich Wasserstoff und Kohlenmonoxid
in den Adsorptionsmittel-Katalysator ein. Der vorherige Katalysator
kann gemäß der Erfindung
auch NOx-Adsorptionsmittel enthalten.
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Die
erfindungsgemäßen Adsorptionsmittel-Katalysatorbeschichtungen
können
auch zum Beispiel in einer keramischen Wabenstruktur, einem Partikelfilter
oder an den Wänden
verschiedener Platten angebracht sein. Die Strukturen können parallele
Durchflusskanäle
oder Durchflusskanäle
in gemischten Richtungen (zum Beispiel statische Mischer) bilden.
Die Adsorptionsmittel-Katalysatoren
mit verschiedenen Zusammensetzungen können auch separate Pellets
oder Partikel sein, deren Größe groß genug
ist (deutlich größer als
Molekülgröße, zum Beispiel > 1–1000 μm), um Katalysator und Adsorptionsmittel
zu unterscheiden.
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Unter
anderen Dingen ist es möglich,
Hoch-, Mittel- und Niedertemperatur-Adsorptionsmittel auch auf der
gleichen Oberfläche übereinander
aufzubringen, wobei zum Beispiel in einer unteren Schicht zusammen mit
Pt die Hochtemperatur-Adsorptionsmittel (zum Beispiel K, Na, La)
positioniert sind und in einer Oberflächenschicht zusammen mit PtRh
die Niedertemperatur-Adsorptionsmittel (zum Beispiel Mg). Da es
wesentlich ist, Adsorptionsmittel mit einem variierenden funktionellen
Fenster voneinander zu trennen und da der Zweck von Rh ist, die
Drei-Wege-Reaktion zu fördern/die
Bildung von Ammoniak zu verhindern, ist diese Lösung von der vorher beschriebenen
(WO 99/00 177) grundlegend verschieden.
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Die
erfindungsgemäße Lösung kann
auch an anderen Verfahren angewendet werden, wo ein Bedarf besteht,
Adsorption, Katalysator und das dafür erforderliche Verfahren (Regeneration)
zu vereinen. Diese Arten von Aufgaben sind unter anderen Dingen
HC-Adsorption und Emissionskatalyse (De-NOx und
oxidative Reaktionen) bei der Reinigung von Abgasen unter anderen
Dingen. Beispielsweise kann eine HC-Speicherbeschichtung auf Zeolithbasis
in einer Folie positioniert werden und die Drei-Wege-/Oxidationskatalysator-Beschichtung
in der anderen Folie. Folien, die Adsorptionsmittel und katalytisch
aktive Komponenten enthalten, können
auch vollständig
voneinander getrennt sein, obgleich ein engerer Kontakt durch vorstehend
beschriebene Wege die bevorzugte Lösung ist.
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In
dem Verfahren können
die Dauer und die Amplitude der Veränderung der mageren (oxidativen)
und fetten (reduzierenden) Phasen je nach Bedarf optimiert werden.
Der Zeitablauf in Mager-Benzin-Objekten ist gewöhnlich so, dass die Dauer der
Magerphase von 10 Sekunden bis 5 Minuten beträgt und die der Anfettungsphase
von 1 bis 10 Sekunden. Der Phasenwechsel kann so erfolgen, dass
das Gesamtverhältnis
gleich ist (zum Beispiel 60 s/5 s), aber Anfettungen mit kurzer
Dauer finden häufiger
statt (zum Beispiel 1,2–6 s/0,1–0,5 s).
Bei verschiedenen Anwendungen besteht kein Bedarf, die gesamte Adsorptionskapazität aufzubrauchen
oder Nitrat vollständig
von dem Adsorptionsmittel zu reduzieren/desorbieren, aber das Verfahren funktioniert
auch und im allgemeinen, obgleich die Situation irgendwo zwischen
zwei Extremen liegt. Es ist möglich,
die beschriebene Lösung
unter Betriebsbedingungen zu nutzen, in welchen das Mischungsverhältnis nicht
vollständig
oder überhaupt
nicht über
den stöchiometrischen
Punkt geändert
wird, sondern die adsorbierten Komponenten auf eine andere Weise
desorbiert werden, wie zum Beispiel durch Erhöhen der Temperatur oder durch
Verändern
des Drucks. Desorbierte Komponenten reagieren auf den katalytische
aktiven Oberflächen
weiter zu erwünschten
Produkten. Das Verfahren kann auch verwendet werden, während man
sich von einer der beiden Seiten sehr nahe an die stöchiometrischen
Bedingungen annähert,
zum Beispiel in mit Benzin betriebenen Fahrzeugen, obgleich die
Adsorptionskapazität
für NO3 dann eher gering ist.
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Aus
Ruß enthaltenden
Abgasen kann dieser chemisch oder physikalisch an einer ersten Oberfläche absorbiert
werden, wobei auf einer zweiten Oberfläche eine Beschichtung ist,
die als ein Oxidationskatalysator funktioniert. In einem NH3- oder Harnstoff-SCR-Katalysator kann auf
einer Folie eine Beschichtung sein, die Stickoxide adsorbiert, ein
Reduktionsmittel (Ammoniak, Harnstoff oder ein Derivat davon), wenn
die Reduktionsreaktion in dem Katalysator nicht abläuft, und
in dem anderen der eigentliche SCR-Katalysator.
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Die
vorgestellte Lösung
ist auch auf Objekte anwendbar, bei welchen das durchfließende Fluid
eine Flüssigkeit
oder eine Mischung aus einem Gas und einer Flüssigkeit ist. Verbindungen
in der Flüssigkeit
oder gelöst
in der Flüssigkeit
können
mit Absorptionsmittel/Adsorptionsmittel adsorbiert werden, während die
Reaktion unter Bedingungen, bei denen Sauerstoff im Überschuss
vorhanden ist, bis zur Vollendung abläuft und während die Reduktion während der
Anfettungs-Spitzenphasen stattfindet. Bei dieser Art von Objekten
handelt es sich beispielsweise um die Reinigung von Wasser von Verunreinigungen
(Nitraten, Ammoniak). Diese Art der Adsorptionsmittel-Katalysator-Lösung ist
auch auf Prozesse anwendbar, bei denen zwei Arten von das stöchiometrische
Verhältnis übersteigenden
Bedingungen erforderlich sind (mit Sauerstoff brennbare Stoffe oder ein
anderes Mischungsverhältnis,
das die Reaktionen bestimmt).
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In
der erfindungsgemäßen Lösung können adsorbierende
und katalysierende Komponenten hinsichtlich der Konzentration auch
gemäß ihrer
Regeneration im Hinblick auf Sulfate oder andere Gifte bei verschiedenen
Anwendungsobjekten und Umständen
unterteilt sein. In einer Oberfläche
können
Adsorptionsmittel eingeführt
werden, die schwerer von Schwefel zu regenerieren sind, oder die
den stärksten
Einfluss auf die Zündtemperatur
insbesondere bei Anfettungen haben (z. B. Ba, Sr, K, Ca, Na). Diese
Verbindungen werden auch getrennt von Rh platziert, das gegenüber dem
deaktivierenden Effekt von Schwefel empfindlicher ist als Pt. Ein Adsorptionsmittel,
das große
Mengen Sulfat bei niedrigen Temperaturen akkumuliert, kann sogar
das Funktionieren von benachbarten, leichter zu regenerierenden
Komponenten beeinträchtigen.
Die leichter zu regenerierenden Adsorptionsmittel werden sogar während der
normalen Benutzung regeneriert. Auch aktive Metalle haben eine NOx-Adsorptionskapazität, die nahe
der Zündzone
verwendet werden kann und die durch geringe Temperaturveränderungen
regeneriert wird. Auch haben Adsorptionsmittel gewisse katalytische
Eigenschaften, die erforderlich sind, um Nitrate zu Stickstoff zu
reduzieren.
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Adsorptionsmittel-Katalysatoren
können
von Schwefel durch Erhöhen
der Temperatur auf über 300–500°C in einem
fetten oder stöchiometrischen
Gasgemisch in Abhängigkeit
von den Zusammensetzungen der Nieder- und Hochtemperatur-Adsorptionsmittel
regeneriert werden. Da die Adsorptionsmittel gemäß ihrer S-Regeneration auf
unterschiedliche Weisen an verschiedenen Oberflächen aufgeteilt wurden, kann
das System beispielsweise durch Behandlung bei einer niedrigeren
Temperatur teilweise funktionsfähig
gemacht werden. Es ist bevorzugt, Anfettungsphasen längerer Dauer
(zum Beispiel von 5 s bis 5 min) als bei der normalen Anfettung
zum Entfernen von Schwefel zu verwenden, um den Schwefel ordnungsgemäß zu entfernen. Die
Regeneration kann auch mit magerem Gas erfolgreich durchgeführt werden,
wobei jedoch die Temperatur beträchtlich
höher ist.
Damit die regenerativen Phasen nicht zu oft auftreten, ist es bevorzugt,
Kraftstoffe zu verwenden, deren Schwefelgehalt möglichst niedrig ist. Auf der
Basis der Motor-Abbildungen
sind Emissionen in verschiedenen Fahrzuständen bekannt, aber die Deaktivierung
kann zum Beispiel mithilfe von handelsüblichen λ oder NOx-Sonden
verfolgt werden. Wenn die mit der Sondenmitteilung gekoppelte Funktion
einen Alarm abgibt (Emissionen in bekannten Betriebsbedingungen
sind zu hoch), beginnt das Fahrzeug gegebenenfalls die Regeneration.
-
Nachfolgend
wird der Erfindung mithilfe von Beispielen näher beschrieben, die sich auf
die durchgeführten
Laborversuche beziehen.
-
Die
Adsorptionsmittel-Katalysatoren gemäß der Erfindung und Vergleichs-Adsorptionsmittel-Katalysatoren
entsprechen Tabelle 1. Tabelle
1 Katalysatoren
und Adsorptionsmittel-Katalysatoren, die im Laborversuch verwendet
wurden (Pt und Rh Gew.-% Metall, andere Gew.-% Oxid im Trägermaterial).
-
- Verb. = Verbindung, nass: zum Katalysator aus Ba-Nitrat
durch das Nass-Verfahren zugegeben; tr: im Trägermaterial als Ba-Nitrat zugegeben;
Vergl.: Vergleichs-Katalysator.
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Adsorptionsmittel-Katalysatoren
wurden für
die Laborversuche hergestellt, indem zunächst eine Trägermaterial-Aufschlämmung der
pulverisierten Rohmaterialien und derjenigen in flüssiger Form
und aus Wasser gebildet wurde. Die Aufschlämmung wurde hergestellt, indem
die Rohmaterialien in die Aufschlämmung gegeben wurden und die
Probe in einer Kugelmühle
gemahlen wurde. Die Eigenschaften der Rohmaterialien (Qualität, Reinheit,
Partikelgröße, mögliche Stabilisatoren)
wurden so gewählt,
dass eine dauerhafte und glatte Beschichtung und Resultate bei dem
Aktivitätstest
erzielt werden konnten. Die BET-Oberfläche von reinem Aluminiumoxid
betrug 240 m2/g und die Partikelgröße (d50) betrug vor dem Mahlvorgang etwa 30 μm. Die BET des
verwendeten stabilisierten Zr betrug 180 m2/g
und die Partikelgröße war 13 μm. Diese
Komponenten, die normalerweise durch Imprägnierung oder in löslicher
Form zugegeben wurden, bildeten in Abhängigkeit von der Konzentration
Partikel (zum Beispiel Oxide von Ba, La, Y, K, Sr und Edelmetallen),
deren Größen etwa 1–100 nm
betrugen und die auf der Oberfläche
der porösen
Feststoffpartikel des Trägermaterials
verteilt wurden. Vergleiche wurden auch unter Verwendung von kreuzaktiven
Verbindungen (Ba, Ce, La) angestellt, die in verschiedenen Formen
(in löslicher
oder kristalliner Form) zugegeben wurden. Auf diese Weise wurde
der optimale Weg zur Herstellung eines Katalysators gesucht. Mit
der hergestellten Aufschlämmung
wurden dünne glatte
oder gewellte Metallfolien beschichtet, die Proben wurden bei etwa
110°C getrocknet
und vier Stunden lang bei 550°C
gebrannt. Ein Teil der adsorptiven und aktiven Komponenten wurde
in dem Trägermaterial durch
Verwendung des bekannten Nass-Imprägnierungsverfahrens zugegeben,
bei dem die Poren des Trägermaterials
mit einer Lösung
mit einer geeigneten Konzentration gefüllt werden, wodurch eine gewünschte Menge
der fraglichen Verbindung in der Probe verbleibt. Durch das Brennen
in statischer Luft bildeten die meisten Verbindungen entsprechende
Oxide. Pt wurde in den Katalysator durch das so genannte Chemosorptionsverfahren
imprägniert,
wobei eine Pt-Ammin-Carbonat-Lösung als
Ausgangslösung
verwendet wurde. Pt wurde aus dieser Art von Lösung vollständig in die Oberfläche des
Trägermaterials
imprägniert.
Eine wabenartige Probe, deren Lochanzahl 500 cpsi (Löcher/Zoll2) betrug, wurde hergestellt, indem eine
glatte und eine gewellte beschichtete Folie zusammen gewickelt wurden.
In einer Reihe von Proben (Nummer 14, 15 und 16) waren die Zusammensetzungen
der glatten und der gewellten Folie voneinander verschieden. Die
spezifische Oberfläche
des entwickelten aktiven Trägermaterials
(zum Beispiel NSR1), das auf einer Trägerstrukturoberfläche befestigt
wurde, betrug frisch vor der Benutzung mehr als 200 m2/g.
Die Menge von Trägermaterial
auf der Oberfläche
der Metallfolie (Dicke 50 μm)
betrug etwa 45–50
m2/g (20 Gew.-%).
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In
den nachfolgend dargelegten Beispielen 9 und 11 wurden zusätzlich zu
dem Adsorptionsmittel-Katalysator Drei-Wege-Katalysatoren oder Oxidationskatalysatoren
gemäß Tabelle
2 verwendet. Tabelle
2 Drei-Wege-Katalysatoren
und Oxidationskatalysatoren (Pd, Pt und Rh Gew.-% Metall, andere
Gew.-% Oxid im Trägermaterial),
die im Laborversuch verwendet wurden.
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Die
Aktivität
der Adsorptionsmittel-Katalysator-Proben (Durchmesser 14 mm, Länge normalerweise
75 mm) wurde unter Laborbedingungen getestet, die im Durchschnitt
Abgase von Motoren simulierten, die mit mageren Benzin-, Diesel-
oder Erdgasgemischen betrieben wurden, wobei kurze Anfettungs-Phasen
vorsätzlich durchgeführt wurden,
um das adsorbierte NO
x zu reduzieren. Da
unter Praxisbedingungen Dauerhaftigkeit das Problem ist, wurde die
Aktivität
der Probe normalerweise gemessen, nachdem sie zuerst hydrothermisch
(10% Wasser in der Luft, Raumgeschwindigkeit etwa 4000 h
–1 in
der Probe) bei 700°C
20 Stunden lang gealtert wurden. Auf diese Weise wurden die besten
Proben gewählt,
die bei anspruchsvollen, realen Abgasen hydrothermisch dauerhaft
waren. Die Einlasszusammensetzung des Laborreaktors wurde durch
computerisierte Massenstromregler reguliert und die Zusammensetzungen
wurde mithilfe von kontinuierlichen NO
x-,
CO-, HC- und O
2-Analysatoren analysiert.
Die Bedingungen der Aktivitätsmessung
mit Laborgeräten
waren wie folgt: Tabelle
3 In
der Laborsimulation verwendete Gaszusammensetzungen.
-
-
- SV = Raumgeschwindigkeit, Abgasmenge/Volumen der Katalysatorwaben
-
Die
durchschnittlichen Aktivitäten
während
5 Zyklen wurden bei Temperaturen im Bereich von 150°C bis 600°C in Steigerungsschritten
von 50°C
gemessen.
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Bei
Aktivitätstests
im Labor gemäß den folgenden
Beispielen betrug die Dauer der Magerphase 60 s und der Anfettungsphase
5 s. Die Raumgeschwindigkeit war 30 000/h
-
Beispiel 1
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In
der beiliegenden Zeichnung 2 sind die Ergebnisse von Vergleichsversuchen
dargelegt. In dieser Zeichnung ist die durchschnittliche Umwandlung
von Stickoxiden mit gealterten Proben, die Pt enthielten (Zusammensetzung
in Tabelle 1), in einem Labor-Aktivitätstest, der Benzinabgase (Magerphase
60 s, Anfettungsphase 5 s) simulierte, dargestellt, wobei Pt/Al-Ba-Y-ZrCe
und Pt/Al-Ba-La-ZrCe
= NSR1 (Probe Nr. 5) Adsorptionsmittel-Katalysatoren gemäß der Erfindung sind.
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In 2 werden
Proben gemäß der Erfindung
mit Vergleichs-Katalysatoren verglichen, die zusätzlich zu Aluminiumoxid Ba
(Probe Nr. 2) oder Ba-La (Probe Nr. 3) enthielten. Die Proben enthalten
gleiche Mengen Pt. Die Pt/Al-Probe (Probe Nr. 1) zeigt den Basispegel
ohne Absorptions-Additive. Durch Zugabe eines ZrCe-Mischoxids (Oxidverhältnis =
5,7:1, Partikelgröße etwa
13 μm (d50)) zu der Probe wurde die NOx-Aktivität des Katalysators
deutlich verbessert (um beinahe 20% im Vergleich zu dem besten Vergleichs-Katalysator). An
Stelle von La kann auch Y verwendet werden. Wenn eine Probe nur
Ba und ZrCe, jedoch nicht La enthielt, war die Aktivität insbesondere
bei höheren
Temperaturen schlechter als bei den erfindungsgemäßen Proben.
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Beispiel 2
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In
der beiliegenden Zeichnung 3 ist die durchschnittliche Umwandlung
von Stickoxiden mit gealterten Proben, die Pt enthielten (Zusammensetzung
in Tabelle 1), in einem Labor-Aktivitätstest, der Benzinabgase (Magerphase
60 s, Anfettungsphase 5 s) simulierte, dargestellt, wobei Pt/Al-Ba-La-MnCe
(Probe Nr. 17) und Pt/Al-Ba-La-MnCeZr (Probe Nr. 18) Adsorptionsmittel-Katalysatoren
gemäß der Erfindung
sind.
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Durch
Verwendung eines gemischten MnCe- (1:1) oder MnCeZr- (2:2:1) Oxids
in den Proben war die Aktivität
bei 200°C
etwa 10% höher
als die von Pt/Al-Ba-La (Probe Nr. 3), obgleich die Menge von Pt
in einer Probe 18% und der anderen 27% niedriger als in der Vergleichsprobe
war. Das Beispiel zeigte, dass die Menge des teuren Edelmetalls
durch Verwendung von Adsorptionsmittel-Katalysatoren gemäß der Erfindung
reduziert werden konnte.
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Beispiel 3
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In
der beiliegenden Zeichnung 4 ist die durchschnittliche Umwandlung
von Stickoxiden mit gealterten Proben, die Pt und Rh enthielten
(Zusammensetzung in Tabelle 1), in einem Labor-Aktivitätstest,
der Benzinabgase (Magerphase 60 s, Anfettungsphase 5 s) simulierte,
dargestellt, wobei Pt+Rh/Al-Ba-La-ZrCe (Probe Nr. 19), Pt/Al-Ba-La-Ce
(Probe Nr. 4) und Pt/Al-Ba-La-ZrCe = NSR1 (Probe Nr. 5) Adsorptionsmittel-Katalysatoren
gemäß der Erfindung
sind und Pt/Al-Ba-La (Probe Nr. 3) ein Vergleichs-Katalysator ist.
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In 4 sind
ein Vergleichs-Katalysator und Proben gemäß der Erfindung dargestellt,
wobei Rh zu NSR1 zugegeben wurde oder reines Ceroxid an Stelle von
ZrCe verwendet wurde. Durch die Zugabe von Rh konnte die NOx-Funktion
bei niedrigeren Temperaturen verbessert werden. Eine gleiche Menge
reinen Ceroxids funktioniert weniger gut als Zr-stabilisiertes Ceroxid
in den fraglichen Proben, wobei jedoch die Funktion deutlich besser
als die der Vergleichsprobe war. Der Vergleich zeigte den vorteilhaften
Effekt von Zr.
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Beispiel 4
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In
der beiliegenden Zeichnung 5 ist die durchschnittliche Umwandlung
von Stickoxiden mit gealterten Adsorptionsmittel-Katalysatoren gemäß der Erfindung,
die Pt enthielten (Zusammensetzung in Tabelle 1), in einem Labor-Aktivitätstest,
der Benzinabgase (Magerphase 60 s, Anfettungsphase 5 s) simulierte,
dargestellt.
-
Durch
die Zugabe von K (Probe Nr. 9) oder K und Ti (Probe Nr. 21) zu dem
realisierten Basis-NSR1-Konzept konnte das Betriebsfenster auf höhere Temperaturen
erweitert werden. Wenn Ti alleine zu NSR1 zugegeben wurde, war das Funktionieren
zu niedrigeren Temperaturen hin gerichtet. In der Zeichnung ist
auch ein Vergleich dargestellt, wie die Art der Zugabe von Ba die
Aktivität
beeinflusst.
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Gemäß Tests
ist es möglich,
Ba zum Beispiel als Nitrat (Acetat) direkt in löslicher oder kristalliner Form in
dem Trägermaterial
zuzugeben, oder durch nachträgliche
Nass-Imprägnierung
zuzugeben, obgleich dann die Aktivität etwas geringer als die der
besten Version ist.
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Beispiel 5
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In
der beiliegenden Zeichnung 6 ist die durchschnittliche Umwandlung
von Stickoxiden mit gealterten Adsorptionsmittel-Katalysatoren gemäß der Erfindung,
die Pt enthielten (Zusammensetzung in Tabelle 1), in einem Labor-Aktivitätstest,
der Benzinabgase (Magerphase 60 s, Anfettungsphase 5 s) simulierte,
dargestellt.
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Durch
die Zugabe von Li (Probe Nr. 13), Na (Probe Nr. 12) oder Ca (Probe
Nr. 11) zu dem Basis-NSR1-Konzept kann das Betriebsfenster auf höhere Temperaturen
erweitert werden.
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Beispiel 6
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In
der beiliegenden Zeichnung 7 ist die durchschnittliche Umwandlung
von Stickoxiden mit gealterten Adsorptionsmittel-Katalysatoren gemäß der Erfindung,
die Pt enthielten (Zusammensetzung in Tabelle 1), in einem Labor-Aktivitätstest,
der Benzinabgase (Magerphase 60 s, Anfettungsphase 5 s) simulierte,
dargestellt.
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Der
Adsorptionsmittel-Katalysator funktionierte besser als die Vergleichsprobe
Pt/Al-Ba-La (Probe Nr. 3), wenn Ba zu der Probe als Ba-Sulfat (Probe
Nr. 7) zugegeben wurde, oder dazu hydrothermisch relativ dauerhaftes
ZSM5-Zeolith (Probe
Nr. 8) zugegeben wurde. Bei der Verwendung von Ba-Sulfat wurde die
Funktion insbesondere bei niedrigeren Temperaturen verbessert und
war bei über
300°C deutlich
abgeschwächt.
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Beispiel 7
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In
der beiliegenden Zeichnung 8 ist die durchschnittliche Umwandlung
von Stickoxiden mit gealterten Adsorptionsmittel-Katalysatoren gemäß der Erfindung,
die Pt enthielten (Zusammensetzung in Tabelle 1), in einem Labor-Aktivitätstest,
der Benzinabgase (Magerphase 60 s, Anfettungsphase 5 s) simulierte,
dargestellt. Die Aktivität
wurde durch Variieren der Zusammensetzung verbessert.
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Bei
Aktivitätstests
wurde ein deutlich breiteres Betriebsfenster erreicht, wenn ein
Adsorptionsmittel-Katalysator
in dem Reaktor montiert wurde, bei dem in der glatten und in der
gewellten Folie jeweils unterschiedliche Zusammensetzungen hinsichtlich
der katalytischen Funktion und den Absorptionseigenschaften (8)
verwendet wurden. Indem in Durchflussrichtung nebeneinander Zusammensetzungen
positioniert wurden, von welchen eine ein gutes Betriebsfenster
bei niedrigen Temperaturen (NSR1, NSR1+Mg) und die andere bei hohen
Temperaturen (NSR1+K) hat, wurde eine wabenartige Probe verwirklicht,
die als die beste Kombination der besten getrennten Aktivitäten funktionierte.
Katalysatoren, deren Funktionieren auf der kontinuierlichen Reduktion
von NOx mit Kohlenwasserstoffen basiert,
können
nicht auf diese Weise funktionieren, sondern der Hochtemperatur-Katalysator müsste vorne
positioniert werden und der Niedertemperatur-Katalysator dahinter.
Wenn die Katalysatoren nebeneinander positioniert würden, würde die
aktivere Katalysatoroberfläche
rasch die Reduktionsmittel bei den Temperaturen verbrauchen, bei
denen der Hochtemperatur-Katalysator funktionieren könnte. In
dieser Hinsicht ist ein Adsorptionsmittel-Katalysator völlig verschieden von einem
Katalysator, dessen Funktion auf der kontinuierlichen Reduktion
basiert. Mit einem Adsorptionsmittel-Katalysator kann auch bei 550°C eine gute
Reduktionskapazität
verwirklicht werden, auch wenn der Adsorptionsmittel-Katalysator neben
einem Adsorptionsmittel-Katalysator oder einem Katalysator positioniert würde, dessen
Zündtemperatur
auch 200°C
niedriger ist als diejenige des Hochtemperatur-Adsorptionsmittel-Katalysators.
Ein Vergleichs-Katalysator (Probe Nr. 20), bei dem 2% Mg und 2%
K zu beiden Oberflächen zugegeben
wurden, war deutlich schwächer,
auch wenn die Gesamtmengen von K und Mg in dieser Probe etwas höher als
in dem gesamten Katalysator im Vergleich zu einer differenzierten
Lösung
(zum Beispiel Probe Nr.14) waren. Die Positionierung sowohl von
Mg als auch von K zerstörte
sowohl die Nieder-(Probe Nr. 10) als auch die Hochtemperaturfunktion
(Probe Nr. 9). Das Resultat zeigt, dass die Adsorptionsstellen für niedrige und
hohe Temperaturen differenziert werden müssen, um eine optimale Funktion
gemäß der Erfindung
zu verwirklichen.
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Beispiel 8
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In
der beiliegenden Zeichnung 9 ist die durchschnittliche Umwandlung
von Stickoxiden mit gealterten Adsorptionsmittel-Katalysatoren gemäß der Erfindung,
die Pt und Rh enthielten (Zusammensetzung in Tabelle 1), in einem
Labor-Aktivitätstest,
der Benzinabgase (Magerphase 60 s, Anfettungsphase 5 s) simulierte,
dargestellt. Die Aktivität
und Adsorption wurden durch Variieren der Zusammensetzung verbessert.
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In
diesem Beispiel wurde die Zusammensetzung der differenzierten Oberflächen (Probe
Nr. 15) etwas variiert. NSR2 unterscheidet sich von NSR1 nur hinsichtlich
der Art der Zugabe von Ba. Das Ziel war, das Funktionieren von HK1
insbesondere bei niedrigen Temperaturen zu verbessern, da im Gegensatz
zu stöchiometrischen
Motoren bei Mager-Objekten Temperaturen über längere Perioden weniger als
400°C betragen
können.
Indem die Zusammensetzung der glatten Folie in NSR3 in der Weise
variiert wurde, dass die Menge von La reduziert wurde und die Mengen
von Ce und Zr erhöht
wurden, wurde der Adsorptionsmittel-Katalysator HK2 realisiert,
der als nebeneinander positionierte Folien auch bei niedrigen Temperaturen
gut funktionierte. Zu den Proben wurde auch Rh zusammen mit Pt zugegeben.
Das Oxidverhältnis
Ce-Zr betrug 4,8 in NSR3. Gleichzeitig wurden zu der gewellten Folie
bis zu 15% Ba zugegeben.
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Mit
NSR4 wurden zusammen mit NSR2+K (Probe Nr. 16) bei niedrigeren Temperaturen
noch bessere Resultate verwirklicht, wobei die wesentlichste Änderung
war, dass in dem Niedertemperatur-Adsorptionsmittel-Katalysator
(NSR4) im Vergleich zu NSR2 oder NSR3 Ba auf 5%, Ce auf 4,4% und
Zr auf 0,7% vermindert wurden. Dieses Resultat wurde mit diesen
Veränderungen
und mit einer erhöhten
PtRh-Ladung (2,2% Pt, 0,3% Rh) erzielt.
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Beispiel 9
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Bei
Kraftfahrzeugen, die mit Mager-Benzin laufen, sind auch Drei-Wege-Eigenschaften
erforderlich, wobei eine bevorzugte Lösung ist, vor dem Adsorptionsmittel-Katalysator einen
Drei-Wege-Katalysator zu positionieren, der eine sehr niedrige Sauerstoffspeicherkapazität hat (10).
HK3 (Probe Nr.16) funktionierte deutlich besser zusammen mit einem
Drei-Wege-Katalysator, der eine niedrige OSC (Probe Nr. II) hatte,
als HK2 (Probe Nr. 15) zusammen mit einem Katalysator mit hoher
OSC (Probe Nr. I).
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In
der beiliegenden Zeichnung 10 ist die durchschnittliche Umwandlung
von Stickoxiden für
eine Kombination, bei der vor den gealterten Adsorptionsmittel-Katalysatoren
gemäß der Erfindung,
die Pt und Rh enthielten, ein Drei-Wege-Katalysator mit hohen und
niedrigen Sauerstoffspeicherkapazitäten (Zusammensetzungen in Tabellen
1 und 2) positioniert ist, in einem Labor-Aktivitätstest,
der Benzinabgase (Magerphase 60 s, Anfettungsphase 5 s) simulierte,
dargestellt. Die Länge
des vorderen Katalysators ist 26 mm und die des hinteren Adsorptionsmittel-Katalysators
ist 47 mm. Die Verbesserung der Aktivität und der Adsorption wurden durch
Optimieren der Kombination verwirklicht.
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Beispiel 10
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Durch
Verwendung des erfindungsgemäßen Pt-Katalysators
wurden auch in Anwesenheit von Schwefel in einem Dieselabgase simulierenden
Gasgemisch gute Ergebnisse erzielt, wobei die Dauer der Magerphase
60 s und der Anfettungsphase 5 s betrug. Der Katalysator wurde vorab
60 Minuten lang mit einem 25 ppm Schwefel enthaltenden Abgas sulfurisiert.
Die Ansammlung von Schwefel schwächt
insbesondere bei hohen Temperaturen die Adsorptionskapazität, aber
bei für
Dieselmotoren typischen Umständen
(200 bis 350°C)
wurde die funktionelle Kapazität
für eine
lange Zeit aufrechterhalten und konnte schließlich teilweise oder vollständig während der
Funktion/Regeneration wiedergewonnen werden, die bei hohen Temperaturen
(>350°C) stattfindet.
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Die
Resultate sind in 11 dargestellt, in der die durchschnittliche
Umwandlung von Stickoxiden unter Diesel-Bedingungen simulierenden
Umständen
mit einem gealterten Adsorptionsmittel-Katalysator gemäß der Erfindung,
der Pt enthielt (NSR1, Probe Nr. 5, Zusammensetzung in Tabelle 1)
in einem Labor-Aktivitätstest (Magerphase
60 s, Anfettungsphase 5 s) dargestellt sind, wenn das Abgas 25 ppm
SO2 enthält.
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Beispiel 11
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In ähnlicher
Weise wurde ein Abgas eines mit Erdgas laufenden Lastwagens simuliert.
Für Oxidation von
Methan wurde ein typischer wirksamer PdPt-Oxidationskatalysator
(Zusammensetzung in Tabelle 2) vor dem Adsorptionsmittel-Katalysator angeordnet.
In dem Versuch wurden über
90% Umwandlung erreicht und der Oxidationskatalysator (Probe Nr.
III) vor dem Adsorptionsmittel-Katalysator (Probe Nr. 14) hatte
eine positive Auswirkung auf die Reduktion von NOx.
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Die
Resultate sind in 12 dargestellt, in der die durchschnittliche
Umwandlung von Stickoxiden unter Umständen, die Abgase von einem
mit Erdgas laufenden Motor simulieren, mit einem gealterten Adsorptionsmittel-Katalysator gemäß der Erfindung,
der Pt enthielt (Zusammensetzung in Tabelle 1), in einem Labor-Aktivitätstest (Magerphase
60 s, Anfettungsphase 5 s) dargestellt ist. Die Länge des
vorderen Katalysators war 45 mm und die des hinteren Adsorptionsmittel-Katalysators
war 75 mm.