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DE60123974T2 - Verfahren und vorrichtung zur reifenherstellung - Google Patents

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DE60123974T2
DE60123974T2 DE60123974T DE60123974T DE60123974T2 DE 60123974 T2 DE60123974 T2 DE 60123974T2 DE 60123974 T DE60123974 T DE 60123974T DE 60123974 T DE60123974 T DE 60123974T DE 60123974 T2 DE60123974 T2 DE 60123974T2
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DE
Germany
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drum
tire
group
carcass ply
liner element
Prior art date
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DE60123974T
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Shigemasa Hashima-shi TAKAGI
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Fuji Seiko Co Ltd
Original Assignee
Fuji Seiko Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE60123974T2 publication Critical patent/DE60123974T2/de
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zum Herstellen eines Reifens, wie zum Beispiel eines pneumatischen Radialreifens.
  • Solche Systeme zum Herstellen pneumatischer Radialreifen sind bekannt, wie zum Beispiel in der Japanischen geprüften Patentveröffentlichung Nr. Sho 60-59856, der Japanischen geprüften Patentveröffentlichung Nr. Sho 62-35381 und der Japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Nr. Hei 2-25321 offenbart ist. Die herkömmlichen Systeme weisen eine Station zum Formen eines inneren Linerelements aus Wulstschutzstreifen aus Gummi, einer Karkassenlage oder Karkassenlagen und Wulsten, eine Station zum Formen eines äußeren Linerelements aus einer Basislauffläche, einer äußeren Lauffläche und Gürteln, eine Station zum Formen eines Rohreifens aus dem inneren Linerelement und dem äußeren Linerelement und eine Vulkanisierstation auf, die mehrere Vulkanisiergeräte enthält. Diese Stationen sind im Werk unabhängig voneinander angeordnet. Zwischen diesen Stationen sind eine Menge Zuführgeräte einschließlich handbetätigter Transportfahrzeuge angeordnet, um innere Linerelemente, äußere Linerelemente und Rohreifen, die in den entsprechenden Stationen geformt sind, teilweise automatisch zu den nächsten Stationen zu fördern, wobei in den gesamten Förderprozess die von Hand durchgeführten Transporte von Bedienungspersonen eingeschlossen sind.
  • Bei jedem der obigen herkömmlichen Reifenherstellungssysteme werden im Werk getrennt hergestellte und auf Lager gehaltene Karkassenlagen und Gürtel zur Station zum Formen innerer Linerelemente und zur Station zum Formen äußerer Linerelemente gefördert. Das Reifenherstellungssystem nimmt nicht nur sehr viel Raum ein, sondern ergibt auch aus den im Folgenden beschriebenen Gründen eine geringe Wirtschaftlichkeit.
  • Bis jetzt sind Reifen auf einer Massenproduktionsbasis hergestellt worden. Zum Beispiel werden Karkassenlagen und Gürtel hergestellt, indem fortlaufend eine breite und lange Bahn aus einer Anzahl gummiummantelter Corde geformt wird, die Bahn in eine Anzahl von Teilen mit bestimmter Abmessung geschnitten wird, die Teile zu Streifen verbunden werden, die Streifen aufgewickelt und als Karkassenlagen und Gürtel gelagert werden. Die im Lager befindlichen Karkassenlagen und Gürtel werden dann einem nächsten Arbeitsvorgang zugeführt.
  • Das obige Massenproduktionssystem für Reifen scheint sich für eine effiziente Reifenherstellung anzubieten. Jedoch benötigt es nicht nur groß angelegte Einrichtungen zur Herstellung der Bahn, zum Schneiden der Bahn in Teile und zum Aufwickeln der geschnittenen Teile, sondern auch reichlich Raum zum Lagern der Bahn. Folglich benötigt das Werk, welches das Massenproduktionssystem für Reifen enthält, erheblichen Raum und enorme Energie für seinen Betrieb. Obwohl das Werk für das Massenproduktionssystem für Reifen ausgelegt ist, ist es daher zu kostspielig, Reifen mit dem System herzustellen und es ist nicht durch die Vorteile der Massenproduktion begünstigt. Besonders, wenn das Werk zum Herstellen der Reifenbauteile, wie Karkassenlagen und Gürtel, und das Werk zum Formen der Reifen aufgrund geografischer Einschränkungen voneinander getrennt sind, ist es schwierig die Gesamtkosten der Reifen zu verringern, weil die Kosten der Lagerhaltung der Reifenbauteile und die Kosten der Beförderung der Reifenbauteile große Anteile an den Gesamtkosten darstellen. Weil der Arbeitsgang der Lagerhaltung der Reifenbauteile und der Arbeitsgang des Transports der Reifenbauteile zwischen anderen Arbeitsgängen der Reifenherstellung durchgeführt werden müssen, ist es schwierig, verschiedene Qualitätskontrollvorgänge zum Schutz der Reifenbauteile vor Feuchtigkeit, Verhindern des Aushärtens der Bahnoberflächen und Reinhalten der Bahnoberflächen durchzuführen. So führt des Nichterreichen von gewünschten Qualitätsgrenzen zu einem niedrigen Ertrag an Reifenprodukten und gleichzeitig zu einer schlechten Reifenqualität.
  • Die Erfindung wurde im Hinblick auf die zuvor beschriebenen Schwierigkeiten bei den herkömmlichen Massenproduktionssystemen für Reifen gemacht. Es ist eine der Erfindung zugrunde liegende Hauptaufgabe, ein System zum Herstellen von Reifen zu schaffen und dabei die Produktivität und die Qualität zu steigern, ohne umfangreichen Raum im Werk zu benötigen.
  • Eine andere der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist es, ein Verfahren zum Herstellen von Reifen guter Qualität bei niedrigen Kosten zu schaffen.
  • Die Druckschrift EP 0 740 999 A2 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbauen eines Laminats und Formen einer Karkasse für einen Reifen aus einer Zusammenstellung von Reifenkomponenten. Ferner beschreibt dieses Dokument ein Verfahren und eine Vorrichtung (200) zum Aufbauen eines Laminats (10A) und es ist das Formen einer Karkasse für einen Luftreifen (100) mit einer radialen Gewebelage aus einer Zusammenstellung von Reifenkomponenten offenbart. Das Verfahren weist folgende Schritte auf: Verwenden von Reifenlagenmaterial (20), das aus elastomerem Werkstoff (24) verstärkt durch in den elastomeren Werkstoff (24) eingebettete parallele Corde (22) gefertigt ist, als Förderband für sich selbst und andere linear bewegte Reifenkomponenten, wobei die anderen Reifenkomponenten fortlaufend geformt und an dem Lagenmaterial (20) befestigt werden, um bei der Bewegung des Lagenmaterials (20) entlang dem Förderweg ein Laminat (10A) zu bilden; dann, Schneiden des Laminats (10A) in Abschnitte bestimmter Länge, wobei jeder Abschnitt ein Paar Enden (12, 14) aufweist und die entsprechenden Schnitte entlang einer Schnittbahn zwischen parallelen Corden (22) im Lagenmaterial verlaufen; dann, Verbinden der zwei Enden (12, 14) eines geschnittenen Abschnitts miteinander, um eine Reifenkarkasse (10) zu formen, und dann ringförmiges Formen der Reifenkarkasse. Die Vorrichtung enthält das Lagenmaterial (20), eine Einrichtung zum Fördern des Lagenmaterials (20), eine Einrichtung zum Bilden einer Vielzahl von fortlaufenden Bändern von Reifenkomponenten und eine Einrichtung zum Aufbringen der Vielzahl von Reifenkomponenten auf die fördernde Lage (20). Zur anschließenden Verwendung in einer Reifenaufbaustation wird das Laminat (10A) vorzugsweise auf große Rollen (202) gewickelt.
  • Die Druckschrift EP 0 067 788 beschreibt eine Herstellungsvorrichtung für Radialreifen. Ferner beschreibt dieses Dokument eine Radialreifenformvorrichtung, in der eine die erste Stufe bildende Formeinrichtung, welche eine Trommel zum Formen eines Karkassenbandes, eine Trommel zum Formen des Rohgehäuses und einen Bandtransfer aufweist, und eine die zweite Stufe bildende Formeinrichtung, welche eine Trommel zum Formen einer Gürtel-Laufflächen-Struktur, eine Trommel zum Formen des Rohreifens und einen Gürtel-Laufflächen-Transfer aufweist, so angeordnet sind, dass die zuvor erwähnten formenden Trommeln auf derselben Achse angeordnet sein können. Eine Rohgehäuseübergabe ist oberhalb der die erste und die zweite Stufe bildenden Formeinrichtungen angeordnet und beim Rohgehäusetransfer sind Verbesserungen und ferner eine neue Gestaltung einer Greifeinrichtung zur Bildung des Rohgehäusetransfers vorgesehen.
  • Die Druckschrift US 4,053,342 beschreibt ein Reifenherstellungssystem. Dieses Dokument beschreibt ein koordiniertes Verfahren und ein Gerätesystem zum gleichzeitigen Aufbau eines endlosen Bandes und eines endlosen nicht dehnbaren Gürtels, Übertragung des Bandes koaxial zu sich selbst auf eine Karkassenbildungs- und -formungstrommel, Umfassen von Wulsten an einwärts gewendeten Enden eines solchen Bandes, um eine Karkasse zu bilden, dann Formen der Karkasse, während die Trommel um eine vertikale Achse geschwenkt wird, um den endlosen Gürtel koaxial zu sich selbst und der geformten Karkasse zu übergeben. Das Gerät enthält eine Bandaufbautrommel mit einer damit zusammenwirkenden Lagen-Vorrats-Bedienung zum Aufbau des Reifenbandes, und eine Gürtelaufbautrommel ebenso mit einer damit zusammenwirkenden Bedienung zum Zuführen von Gürtellagenwerkstoff und, optional Laufflächenwerkstoff. Die Achsen der Bandtrommel und der Gürteltrommel sind so angeordnet, dass sie eine vertikale Achse schneiden, um die eine auf einen Drehkopf montierte Karkassenformungstrommel in abwechselnde koaxiale Ausrichtung mit der Bandaufbautrommel und der Gürtelaufbautrommel schwenkt.
  • Die Druckschrift EP 0 875 364 beschreibt ein Verfahren und eine Anlage zum Herstellen einer Vielzahl verschiedener Reifen. Dieses Dokument beschreibt ein Verfahren zum Herstellen einer Vielzahl von Reifen mit unterschiedlichen Eigenschaften auf derselben Fertigungslinie, die auf mindestens zwei getrennte Serien jeweils identischer Reifen aufgeteilt sind, wobei eine Serie sich von der anderen Serie durch mindestens ein strukturelles oder dimensionales Merkmal der genannten verschiedenen Reifen unterscheidet, das die folgenden Fertigungsschritte umfasst: Unterteilen der Anzahl der in jeder Serie enthaltenen Reifen (l) in eine Vielzahl von Chargen, die aus einer vorher festgelegten Anzahl von Reifen gebildet werden, wobei die Anzahl der in der Charge enthaltenen Reifen kleiner als die Anzahl der entsprechenden Rohreifen (2) ist, die auf der Linie im Zeitraum von 24 Stunden hergestellt werden können; Herstellen der zuvor erwähnten Anzahl von Reifen (1) im Intervallbetrieb in Anordnungen aufeinander folgender Chargen, wobei die Fertigung einer Charge von Rohreifen, die zu einer bestimmten Serie gehören, mit der Fertigung einer anderen Charge von Rohreifen, die zu einer unterschiedlichen Serie gehören, abwechselt.
  • Zumindest eines der zuvor beschriebenen Probleme wird mittels eines Systems gemäß Anspruch 1 oder eines Verfahrens gemäß Anspruch 24 gelöst.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • 1 ein schematisches Blockdiagramm eines Produktionssystems zum Herstellen eines pneumatischen Radialreifens gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 eine Draufsicht eines Hauptteils der in 1 dargestellten Lagestation;
  • 3 eine Draufsicht eines Hauptteils der in 1 dargestellten Bandstation;
  • 4 eine Draufsicht eines Hauptteils der in 1 dargestellten Formgebungsstation und der Vulkanisierstation;
  • 5 eine Draufsicht eines Hauptteils der in 1 dargestellten Gürtel-Lauffläche-Station;
  • 6 einen Querschnitt in auseinander gezogener Darstellung, der Reifenbauteile als Zwischenprodukte zur Verwendung in einem durch das in 1 dargestellte Produktionssystem herzustellenden Radialreifen zeigt;
  • 7(a) und 7(b) Querschnitte, die einen Prozess des Formens einer adhäsiven dünnen Schicht auf einem fadenförmigen Cord bzw. Faden veranschaulicht;
  • 8 einen vergrößerten Querschnitt eines Bandes;
  • 9(a) und 9(b) unvollständige Ansichten von vorn, die einen Prozess des Formens eines Bandzylinders durch Winden eines Bandes auf eine Trommel veranschaulichen;
  • 10 eine Ansicht, teilweise im Querschnitt, die einen Prozess des Windens des Bandes auf die Trommel veranschaulicht;
  • 11 eine Seitenansicht, die einen Prozess des Schneidens des Bandzylinders auf der Trommel veranschaulicht;
  • 12 eine Seitenansicht, die einen Prozess des Abstreifens des Bandes von der Trommel veranschaulicht;
  • 13 eine abgewickelte perspektivische Ansicht eines Karkassenlagenmaterials;
  • 14(a), 14(b) und 14(c) Querschnittsansichten, die einen Prozess des Bildens einer dünnen Gummischicht auf den Drähten des Cords veranschaulichen;
  • 15 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Bandes;
  • 16(a), 16(b), 16(c) und 16(d) Querschnittsansichten, die einen Prozess des Herstellens eines Gürtelmaterials veranschaulichen;
  • 17(a), 17(b) und 17(c) Querschnittsansichten, die einen Prozess des Herstellens eines Gürtelmaterials veranschaulichen;
  • 18 eine vergrößerte erläuternde Teilansicht von Gürteln;
  • 19 eine schematische Querschnittsansicht eines Reifens;
  • 20 eine schematische Draufsicht eines abgeänderten Reifenproduktionssystems; und
  • 21 eine schematische Draufsicht eines anderen abgeänderten Reifenproduktionssystems.
  • Im Folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 19 im Einzelnen beschrieben.
  • Zuerst wird im Folgenden ein Grundriss des Produktionssystems zum Herstellen eines pneumatischen Radialreifens gemäß der gegenwärtigen Ausführungsform beschrieben.
  • Wie in dem schematischen Grundriss in 1 dargestellt ist, weist das Produktionssystem eine erste Gerätegruppe 101 zum Herstellen eines inneren Linerelements einschließlich einer Karkassenlage 46 unter Verwendung eines ersten Bandes 41 aus gummiertem Cordgewebe und eine zweite Gerätegruppe 102 zum Herstellen eines äußeren Linerelements einschließlich Gürteln und einer Lauffläche unter Verwendung eines zweiten Bandes 58 aus gummiertem Cordgewebe auf. Das Produktionssystem weist auch eine dritte Gerätegruppe 103 zum Formen eines Rohreifens durch Legen eines äußeren Linerelements auf ein inneres Linerelement und eine vierte Gerätegruppe 104 zum Vulkanisieren des Rohreifens zu einem vulkanisierten Reifen auf. Das Produktionssystem enthält ferner ein Steuergerät 105 zum Steuern verschiedener Funktionen der ersten bis vierten Gerätegruppen 101 bis 104.
  • Ein einzelnes Montageband 11 ist geradlinig auf dem Fußboden einer Anlage verlegt, um die erste bis dritte Gerätegruppe 101 bis 103 untereinander zu verbinden. Auf einer Seite des Montagebandes 11 sind der Reihe nach eine Lagestation 12 zum Bilden einer Karkassenlage oder von Karkassenlagen und eine Bandstation 13 zum Bilden eines inneren Linerelements aus Wulstschutzstreifen aus Gummi, einer Karkassenlage oder Karkassenlagen und Wulsten, wobei die Lagestation 12 und die Bandstation 13 zur ersten Gerätegruppe 101 gehören, eine Formgebungsstation 14 zum Formen eines Rohreifens aus einem inneren Linerelement und einem äußeren Linerelement, wobei die Formgebungsstation 14 zur dritten Gerätegruppe 103 gehört, und eine Gürtel-Lauffläche-Station 15 zum Bilden des äußeren Linerelements angeordnet, wobei die Gürtel-Lauffläche-Station 15 zur zweiten Gerätegruppe 102 gehört.
  • Das erste Zuführgerät 16 zum Fördern einer Karkassenlage oder von Karkassenlagen von der Lagestation 12 zur Bandstation 13 ist an einem Ende des Montagebandes 11 beweglich gelagert. Das zweite Zuführgerät 17 zum Legen von Wulsten in der Bandstation 13 und Fördern eines inneren Linerelements von der Bandstation 13 zur Formgebungsstation 14 ist in einem mittleren Bereich des Montagebandes 11 beweglich gelagert. Das dritte Zuführgerät 18 zum Fördern eines äußeren Linerelements von der Gürtel-Lauffläche-Station 15 zur Formgebungsstation 14 ist am anderen Ende des Montagebandes 11 beweglich gelagert.
  • Die ersten bis dritten Gerätegruppen 101 bis 103 sind auf einer ersten Seite des Montagbandes 11 angeordnet. Eine Vulkanisierstation 19, die eine Mehrzahl von Vulkanisiergeräten 20 enthält, ist auf einer zweiten Seite des Montagebandes 11 angeordnet, die dessen erster Seite gegenüberliegt. Zwischen dem Montageband 11 und der Vulkanisierstation 19 sind ein Übertragungsgerät 21 an einer der Formgebungsstation 14 entsprechenden Stelle und ein Liefergerät 22 an einer der Vulkanisierstation 19 entsprechenden Stelle beweglich entlang einer Zuführbahn 23 angeordnet. Nachdem ein in der Formgebungsstation 14 geformter Rohreifen an das Übertragungsgerät 21 übergeben worden ist, wird er von einer Formtrennmittelzerstäubungseinrichtung (nicht dargestellt) aufgenommen, und wird dann in einer horizontalen Ebene um 90° gedreht und an das Liefergerät 22 übergeben, während ein Innendruck auf den Rohreifen aufgebracht wird. Der Rohreifen wird dann durch das Liefergerät 22 den Vulkanisiergeräten 20 der Vulkanisierstation 19 zugeführt. Die nicht dargestellte Formtrennmittelzerstäubungseinrichtung trägt Formtrennmittel auf die Innenfläche des Reifens auf, so dass die Reifeninnenfläche die Vulkanisierblase nach dem Vulkanisieren nicht festsitzend berührt.
  • Trommelwechselgeräte 24 sind auf der zweiten Seite des Montagebandes 11 an den jeweiligen Stellen entsprechend der Lagestation 12, der Bandstation 13, der Formgebungsstation 14 und der Gürtel-Lauffläche-Station 15 angeordnet. Zum Ändern der Reifengrößen tauscht das Trommelwechselgerät 24 die bildenden Trommeln 38, 28, die formgebenden Trommeln 75 und die das äußere Linerelement bildenden Trommeln 54 gegen Trommeln mit andern Abmessungen aus. Obgleich es nicht dargestellt ist, weist jede der Trommeln 38, 28, 75, 54 in den Stationen 12 bis 15 eine Konuswelle, einen Mechanismus zum Verhindern des Lösens der Konuswelle und einen Mechanismus zum Verhindern einer relativen Drehung der Konuswelle auf, um zu ermöglichen, dass das Trommelwechselgerät 24 Trommeln in einem sehr kurzen Zeitraum austauschen kann. Alternativ kann ein automatisches Trommelwechselgerät verwendet werden.
  • Jedes der ersten bis dritten Zuführgeräte 16 bis 18 weist eine nicht dargestellte Palette zum Halten eines Reifenzwischenprodukts auf. Zum Ändern der Reifenabmessungen in Inch bzw. Zentimetern wird die Palette, bevor oder nachdem Trommeln durch das Trommelwechselgerät 24 ausgetauscht sind, durch die Bedienungsperson durch eine Palette anderer Größe ersetzt. Alternativ kann ein automatisches Palettenwechselgerät verwendet werden.
  • Einzelheiten der ersten bis vierten Gerätegruppe 101 bis 104 werden im Folgenden in Bezug auf ihren eigentlichen Arbeitsvorgang beschrieben.
  • Zuerst wird im Folgenden die erste Gerätegruppe 101 unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 und die 6 bis 13 beschrieben.
  • Wie in den 1, 3 und 6 dargestellt ist, weist die Bandstation 13 bandbildende Trommeln 28 auf. Jede der bandbildenden Trommeln 28 ist im Durchmesser ein wenig kleiner als eine geplante Reifenabmessung. Wulstschutzstreifen 30 aus Gummi, die von benachbarten Wulstschutzstreifenvorratsrollen 29 zugeführt werden, werden in einer einzelnen Schicht auf die bandbildende Trommel 28 gewickelt und ein innerer Liner 32, der von einer benachbarten Innenlinervorratsrolle 31 zugeführt wird, wird in mehreren Lagen, zum Beispiel drei Lagen, auf die Schicht der Wulstschutzstreifen 30 gewickelt. Danach wird die bandbildende Trommel 28 um 180° in eine entgegengesetzte Stellung gedreht (die rechte Stellung in 3) und dann werden Linerkissen 34, die von Linerkissenvorratsrollen 33 zugeführt werden, in einer einzigen Schicht auf die Schichten des inneren Liners 32 gewickelt, so dass ein Band 35 gebildet wird.
  • Wie in den 1, 2 und 6 dargestellt ist weist die Lagestation 12 eine Karkassenlagen bildende Trommel 38 auf, um gleichzeitig mit dem Bilden des Bandes 35 in der Bandstation 13 eine Karkassenlage 46 zu bilden.
  • In der Lagestation 12 wird ein bandartiger gummiummantelter Cord 41, der im Folgenden einfach als „erstes Band 41" bezeichnet wird, durch einen Gummiextruder auf einer Cordgewebe-Cord-Extrudierbahn 39 gebildet. Besonders, wie in 7(a) dargestellt ist, wird ein Cord bzw. Faden 25 in der Form von Bündeln zweier Gruppen von Polyethylenterephthalatfasern (zum Beispiel, 1000D/2, wobei D Denier bedeutet oder eine Einheit der Größe eines Fadens) durch einen nicht dargestellten Behälter mit einer Tauchlösung (einer Flüssigkeit, die eine Klebhilfe zum Kleben von Gummi an Fäden enthält) geführt, wobei eine Schicht 27 um den Faden 25 gebildet wird, wie in 7(b) dargestellt ist. Mehrere solcher Fäden 25 werden dann Seite an Seite gelegt und durch einen in 2 dargestellten Gummiextruder 40 geführt, um die Fäden 25 mit einem flachen Hauptteil 36 aus Gummi zu ummanteln, so dass das erste Band 41 gebildet wird. Das erste Band 41 weist eine Breite von E auf, die sich von 3 bis 30 mm, vorzugsweise 5 bis 15 mm erstreckt.
  • Das erste Band 41 wird dann wendelförmig aufgewickelt und in engem Kontakt mit der oberen eines Paares von Trommeln 42 gehalten, die drehbar auf entsprechenden oberen und unteren Wellen gelagert sind, wie in 9(a) dargestellt ist, wobei ein Bandzylinder 411 geformt wird. Wie in 10 dargestellt ist, drückt zu dieser Zeit eine Anpresswalze 37 eine Windung des ersten Bandes 41 an. Dadurch wird die Windung in engen Kontakt mit der benachbarten Windung des ersten Bandes 41 gebracht. Das erste Band 41 hat die Querschnittsform eines Parallelogramms, die es ermöglicht, die benachbarten Windungen des ersten Bandes 41 zuverlässig in engen Kontakt miteinander zu bringen. Die Anpresswalze 37 besitzt einen Führungsbund 37a, der einen solchen Durchmesser aufweist, dass ein schmaler Spalt zwischen dem Führungsbund 37a und der Trommel 42 vorgesehen ist, so dass eine seitliche Verschiebung der benachbarten Windungen des ersten Bandes 41 auf der Trommel 42 verhindert wird, sie aber in engem Kontakt miteinander gehalten werden.
  • Die Trommel 42 mit dem darauf gebildeten Bandzylinder 411 wird durch eine Rückdreheinrichtung um einen Winkel von einer oberen Stellung in eine untere Stellung gebracht. Wie in 11 dargestellt ist, wird der Bandzylinder 411 auf der Trommel 42 durch eine Schneideeinrichtung 43 entlang von Freischneidnuten 42a abgeschnitten. Danach wird die Trommel 42 um 180° um ihre eigene Achse gedreht und die Schneideeinrichtung 43 wird entlang der anderen Freischneidnut 42a bewegt, um den Bandzylinder 411 abzuschneiden. Auf diese Weise werden auf der einzelnen Trommel 42 zwei Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B gefertigt.
  • Wie in 9(a) dargestellt ist, wird das erste Band 41 unter einem Windewinkel α um die Trommel 42 gewunden. Die Freischneidnuten 42a sind entlang einer allmählichen Kurve festgelegt, die mit einem Wendelwinkel β zur Achse der Trommel 42 geneigt ist. Der Wendelwinkel β ist gleich dem Windewinkel α, so dass sich die Schnittfläche des ersten Bandes 41 senkrecht in der Längsrichtung des ersten Bandes 41 erstreckt. Die Winkel α, β sind auf einen Wert im Bereich von 0,5 bis 5,0 Grad festgelegt.
  • Wie in 12 dargestellt ist, werden die Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B mit einem Ablösestab 47 nacheinander von der Trommel 42 abgestreift und präzise auf eine Wanne 44 übertragen, die unterhalb der Trommel 42 angeordnet ist. Wie in 13 dargestellt ist, hat das Karkassenlagenmaterial 46A (46B) eine festgelegte Breite W und eine festgelegte Länge L, die für einen Reifen ausreichend sind. Danach wird die Wanne 44 in eine Stellung unterhalb der die Karkassenlage bildenden Trommel 38 bewegt und dann angehoben, um das Karkassenlagenmaterial 46A in engen Kontakt mit der äußeren Umfangsfläche der die Karkassenlage bildenden Trommel 38 zu bringen. Die die Karkassenlage bildende Trommel 38 wird gedreht und die Wanne 44 wird vorwärts bewegt, so dass das Karkassenlagenmaterial 46A um die die Karkassenlage bildende Trommel 38 gewickelt wird.
  • Wie in 9(b) dargestellt ist, wird ein Band 41 auf die andere Trommel 42 in der oberen Stellung gewunden, das darauf einen Bandzylinder 411 bildet. Die andere Trommel 42 wird dann in die untere Stellung verlagert, worauf der Bandzylinder 411 in Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B geschnitten wird. Die Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B werden abgestreift und ohne Verschiebung präzise auf eine Wanne 44 übertragen.
  • In 2 werden bei dem Karkassenlagenmaterial 46A, das in eine der die Karkassenlage bildenden Trommel 38 entsprechende Stellung gefördert wurde, dessen vordere und hintere Enden durch ein Endenverbindungsgerät 45 miteinander verbunden, so dass eine Karkassenlage 46 gebildet wird. Die die Karkassenlage bildende Trommel 38 weist einen dehnbaren und zusammenziehbaren Außenumfang und eine offene Nut auf, die in ihrer Außenumfangsfläche definiert ist und sich in ihrer Längsrichtung erstreckt. Wenn das Karkassenlagenmaterial 46A um die die Karkassenlage bildende Trommel 38 gewickelt ist, wobei die vorderen und hinteren Enden über der offenen Nut angeordnet sind, wird das Endenverbindungsgerät 45 entlang der offenen Nut bewegt, um den Spalt zwischen den vorderen und hinteren Enden auf einen gleich bleibenden Abstand einzustellen, und verbindet danach die Enden des Karkassenlagenmaterials 46A. Die geleerte Wanne 44 wird automatisch in ihre Ausgangsposition zurückgebracht und wartet in der Ausgangsposition darauf, das nächste Karkassenlagenmaterial 46B aufzunehmen.
  • Danach wird, wie in den 2 und 3 dargestellt ist, das erste Zuführgerät 16 in eine Stellung entsprechend der die Karkassenlage bildenden Trommel 38 vorwärts bewegt und der Durchmesser der die Karkassenlage bildenden Trommel 38 wird zusammengezogen. Dann entfernt das erste Zuführgerät 16 die Karkassenlage 46 von der die Karkassenlage bildenden Trommel 38, saugt an und ergreift die Karkassenlage 46. Das erste Zuführgerät 16 wird entlang dem Montageband 11 nach rechts bewegt, um die Karkassenlage 46 in eine der rechten bandbildenden Trommel 28 in der Bandstation 13 entsprechende Stellung zu fördern. In dieser Stellung wird das erste Zuführgerät 16 zur bandbildenden Trommel 28 vorwärts bewegt und der Durchmesser der bandbildenden Trommel 28 wird gedehnt, um die Karkassenlage 46 in engen Kontakt mit dem Außenumfang des Bandes 35 auf der bandbildenden Trommel 28 zu bringen. Nach dem Zuführen der Karkassenlage 46 wird das erste Zuführgerät 16 automatisch in seine Ausgangsposition zurückgebracht und wartet in der Ausgangsposition.
  • Dann werden, wie in den 3 und 6 dargestellt ist, die Wulste 48A, 48B auf das Band 35 und die Karkassenlage 46 auf der bandbildenden Trommel 28 gesetzt. Die Wulste 48A, 48B enthalten jeweils Wulstdrähte 48a, 48b, Füllstücke 48c, 48d und Wulsteinsatzlagen 48e, 48f. Die Wulste 48A, 48B werden folgendermaßen aufgesetzt: Die Bandstation 13 weist eine Wulstlagereinheit 49 auf, wo rechte Wulste 48A und linke Wulste 48B abwechselnd mit dazwischengelegten Abstandsstücken gestapelt sind. Nach dem Entfernen des untersten rechten Wulstes 48A und des zugehörigen Abstandsstücks aus der Wulstlagereinheit 49 wird nur der rechte Wulst 48A auf eine Wulstsetzeinrichtung in einer Innenseite des zweiten Zuführgeräts 17 übertragen. Das verbleibende Abstandsstück wird automatisch in einer Abstandsstücklagereinheit gelagert. Der zweite, linke Wulst 48B wird auf eine Wulstsetzeinrichtung an einer Vorderseite des zweiten Zufihrgeräts 17 in der gleichen Weise wie der rechte Wulst 48A übertragen. Das verbleibende Abstandsstück wird automatisch in einer Abstandsstücklagereinheit gelagert. Das zweite Zuführgerät 17 wird entlang dem Montageband 11 nach links bewegt, während es die Wulste 48A, 48B in den entsprechenden Wulstsetzeinrichtungen hält, wie in 3 dargestellt ist. Der Durchmesser der bandbildenden Trommel 28 wird gedehnt, um die Wulste 48A, 48B integral mit dem Band 35 und der Karkassenlage 46 zu verbinden, so dass ein inneres Linerelement 51 gebildet wird.
  • Danach wird der Durchmesser der bandbildenden Trommel 28 zusammengezogen, um das innere Linerelement 51 von ihr abzunehmen. Das zweite Zuführgerät 17 wird entlang dem Montageband 11 nach rechts bewegt, fördert das innere Linerelement 51 zu einer Stelle, die einer formgebenden Trommel 75 der Formgebungsstation 14 entspricht, und passt das innere Linerelement 51 auf die formgebende Trommel 75 auf. In 2 ist ein Gerät zum Herstellen des Karkassenlagenmaterials 46A mit dem Bezugszeichen 121 bezeichnet.
  • Die zweite Gerätegruppe 102 wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 1, 5, 6 und 14 bis 18 beschrieben.
  • Wie in den 1 und 5 dargestellt ist, weist die Gürtel-Lauffläche-Station 15 eine Trommel 54 zum Bilden eines äußeren Linerelements und eine Trommel 55 zum Wickeln von als untere Gürteldämpfungsschicht dienenden Gummischichten. Die Gürtel-Lauffläche-Station 15 bildet ein äußeres Linerelement 70 gleichzeitig mit der Bildung des inneren Linerelements 51 in der Bandstation 13 und der Zuführung des inneren Linerelements 51 zur Formgebungsstation 14.
  • In der Gürtel-Lauffläche-Station 15 wird ein bandartiger gummiummantelter Cord 58, der im Folgenden einfach als „zweites Band 58" bezeichnet wird, durch einen Gummiextruder 57 auf einer Extrudierbahn 56 für bandartigen gummiummantelten Cord in der gleichen Weise wie bei dem obigen Herstellungsprozess des ersten Bandes 41 gebildet. Ein Cord, d.h. ein Seil bzw. eine Litze 251 zur Verwendung im zweiten Band 58 wird folgendermaßen im Voraus hergestellt: Wie in 14(a) dargestellt ist, wird eine Litze 251 in Form eines Strangs aus verdrillten Drähten 251a, die aus plattierten Metalldrähten bestehen, durch Trennlöcher 26a einer in 14(b) dargestellten Rückdreheinrichtung geführt und längslaufend gefördert. Die Drähte 251a werden rückgedreht, wobei Spalte dazwischen gebildet werden. Die Litze 251 wird durch den nicht dargestellten Lösungsbehälter mit einer gelösten Gummimischung geführt, wobei eine dünne Gummischicht 271 um jeden der Drähte 251a gebildet wird, wie in 14(c) dargestellt ist. Die Drähte 251a werden dann aus eigenem Antrieb im Wesentlichen in ihren verdrillten Ausgangszustand zurückgedreht. Danach wird aus einer Mehrzahl solcher Litzen 251 ein Strang gebildet und durch den in 5 dargestellten Gummiextruder 57 geführt, um die Litzen 251 auf den dünnen Gummischichten 271 mit einem flachen Hauptteil aus Gummi 361 zu ummanteln, so dass das zweite Band 58 gebildet wird, wie in 15 dargestellt ist. Das zweite Band 58 weist eine Breite auf, die sich von 3 bis 30 mm, vorzugsweise 5 bis 15 mm erstreckt.
  • Das zweite Band 58 wird dann aufgewunden und in engem Kontakt mit der oberen, einen größeren Durchmesser aufweisenden, eines Paares von Trommeln 52, 53 gehalten, die drehbar auf entsprechenden oberen und unteren Wellen gelagert sind, wie in 16(a) dargestellt ist, wobei ein Bandzylinder 581 geformt wird. Die Trommeln 52, 53 weisen unterschiedliche Außendurchmesser D1 beziehungsweise D2 und jeweils wendelförmige Freischneidnuten 52a, 53a auf, die in deren entsprechenden Außenumfangsflächen festgelegt sind und sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken. Die Freischneidnuten 52a, 53a weisen jeweils Wendelanstiegswinkel α1, α2 auf, die auf einen Winkel, von z. B. 40°, in einem Winkelbereich von 30° bis 60° festgelegt sind.
  • Die Trommel 52, auf welcher der Bandzylinder 581 gebildet ist, wird durch eine Rückdreheinrichtung von einer oberen Stellung in eine untere Stellung zurückgefahren. Ein Gürtelrandgummistreifen 61 wird von einer Vorratsrolle 60 für Gürtelrandgummistreifen auf die äußere Umfangsfläche des Bandzylinders 581 auf der Trommel 52 entlang der wendelförmigen Freischneidnut 52a aufgebracht, wie in 16(b) dargestellt ist.
  • Wie in 16(c) dargestellt ist, werden der Bandzylinder 581 und der Gürtelrandgummistreifen 61 entlang der wendelförmigen Freischneidnut 52a durch eine Schneideinrichtung 59 abgeschnitten, so dass ein breites erstes Gürtelmaterial 62a gebildet wird. Das erste Gürtelmaterial 62a wird von der Trommel 52 abgestreift und präzise auf eine Wanne 63 übertragen, die unterhalb der Trommel 52 angeordnet ist, wie in 16(d) dargestellt ist.
  • Danach wird die Wanne 63 in eine Stellung unterhalb der Trommel 54 zum Bilden des äußeren Linerelements bewegt und angehoben, um das Gürtelmaterial 62a auf der Wanne 63 in engen Kontakt mit dem Außenumfang der Trommel 54 zum Bilden des äußeren Linerelements zu bringen. Dann wird die Trommel 54 zum Bilden des äußeren Linerelements gedreht und die Wanne 63 wird vorwärts bewegt, um das erste Gürtelmaterial 62a um die Trommel 54 zum Bilden des äußeren Linerelements zu wickeln. Die geleerte Wanne 63 wird in eine festgelegte Stellung in der Nähe der Trommel 52 zurückgefahren und wartet in dieser Stellung.
  • Wie in 17(a) dargestellt ist, wird ein zweites Band 58 um die in der oberen Stellung angeordnete andere Trommel 53 mit kleinerem Durchmesser gewunden, um einen Bandzylinder 582 zu bilden. Die Trommel 53 wird dann in die untere Stellung zurückgefahren. Dann wird, wie in 17(b) dargestellt ist, der Bandzylinder 582 entlang der Freischneidnut 53a durch die Schneideinrichtung 59 abgeschnitten, so dass ein schmales, zweites Gürtelmaterial 62b erzeugt wird. Das zweite Gürtelmaterial 62b wird dann von der Trommel 53 abgestreift und präzise auf eine Wanne 63 übertragen, die von der Wanne für das erste Gürtelmaterial 62a getrennt ist, wie in 17(c) dargestellt ist. In 5 wird die Wanne 63 bewegt, um das zweite Gürtelmaterial 62b in eine Stellung entsprechend der das äußere Linerelement bildenden Trommel 54 zu bringen. Das schmale zweite Gürtelmaterial 62b wird um das breite erste Gürtelmaterial 62a auf der Trommel 54 gewickelt, so dass Gürtel 62 mit doppellagiger Struktur hergestellt werden, wie in 18 dargestellt ist. Die geleerte Wanne 63 wird in eine festgelegte Stellung in der Nähe der Trommel 54 zurückgefahren und wartet in dieser Stellung.
  • Bei dieser Ausführungsform sind der Außendurchmesser D1 der Trommel 52, die Breite E des Bandes, dessen Wickelabstand T1, dessen nicht angezeigte Anzahl der Windungen N1 und der Wendelanstiegswinkel α1 der Freischneidnut 52a auf solche Werte festgelegt, dass die Breite W1 und die Länge P1 des ersten Gürtelmaterials 62a, das in 16(d) dargestellt ist, für einen einzelnen Reifen zweckmäßige Abmessungen aufweisen. Ähnlich sind der Außendurchmesser D2 der Trommel 53, die Breite E des Bandes, dessen Wickelabstand T2, dessen nicht angezeigte Anzahl der Windungen N2 und der Wendelanstiegswinkel α2 der Freischneidnut 53a auf solche Werte festgelegt, dass die Breite W2 und die Länge P2 des zweiten Gürtelmaterials 62b für einen einzelnen Reifen zweckmäßige Abmessungen aufweisen. Die Litzen 251 des ersten und zweiten Gürtelmaterials 62a, 62b weisen gleich geneigte Winkel β1, β2 auf und sind in seitlich symmetrischer Beziehung zueinander ausgerichtet, wie in 18 dargestellt ist, so dass sie ein ausgeglichenes Profil gegen auf den Reifen aufgebrachte dynamische Belastung bereitstellen.
  • Ein von einer Abdeckbandvorratsrolle 64 zugeführtes Abdeckband 65 aus Nylon oder dergleichen wird um die Gürtel 62 auf der das äußere Linerelement bildenden Trommel 54 entweder vollständig über die Gürtel 62 oder nur an deren seitlich einander gegenüberliegenden Rändern gewickelt. Das Abdeckband 65 besteht aus einem Band, das die gleiche Form aufweist, wie das in der Lagestation 12 verwendete Band 41.
  • Danach wird die in 5 dargestellte, das äußere Linerelement bildende Trommel 54 in einer horizontalen Ebene um 180° in eine gegenüberstehende Beziehung zu einer Basislaufflächenvorratsrolle 66 und einer Außenlaufflächenvorratsrolle 68 gedreht. Eine von der Basislaufflächenvorratsrolle 66 zugeführte Basislauffläche 67 und eine von der Außenlaufflächenvorratsrolle 68 zugeführte Außenlauffläche 69 werden in Schichten um die Gürtel 62 und das Abdeckband 65 auf die das äußere Linerelement bildende Trommel 54 gewickelt. Auf diese Weise wird ein äußeres Linerelement 70 hergestellt.
  • Gleichzeitig mit der Bildung des äußeren Linerelements 70 werden von einer Gummischichtenvorratsrolle 71 zugeführte, als untere Gürteldämpfungsschichten dienende Gummischichten 72 um die Gummischichtenwickeltrommel 55 als untere Gürteldämpfungsschichten an festgelegten Stellen auf die Trommel gewickelt. Das dritte Zuführgerät 18 zieht eine Außenfläche des äußeren Linerelements 70 an und hält diese, entfernt das äußere Linerelement 70 von der das äußere Linerelement bildende Trommel 54 und setzt das äußere Linerelement 70 auf die Gummischichtenwickeltrommel 55 für als untere Gürteldämpfungsschichten dienende Gummischichten auf. Der Durchmesser der Gummischichtenwickeltrommel 55 wird dann ausgedehnt, um die als untere Gürteldämpfungsschicht dienende Gummischicht 72 in engen Kontakt mit dem Innenumfang der Gürtel 62 des äußeren Linerelements 70 zu bringen. Danach wird das dritte Zuführgerät 18 entlang dem Montageband 11 nach links bewegt, um das äußere Linerelement 70 mit der als untere Gürteldämpfungsschicht dienenden Gummischicht 72 auf eine formgebende Trommel 75 der Formgebungsstation 14 zu übergeben.
  • Ein Gerät zum Herstellen der Gürtelmaterialstücke 62a, 62b ist in 5 mit dem Bezugszeichen 151 bezeichnet.
  • Die dritte Gerätegruppe 103 wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 1, 4 und 6 beschrieben.
  • Wie in den 1 und 4 dargestellt ist, weist die Formgebungsstation 14 formgebende Trommeln 75 zum Formen eines Rohreifens 80 aus einem von der Bandstation 13 zugeführten inneren Linerelement 51 und einem von der Gürtel-Lauffläche-Station 15 zugeführten äußeren Linerelement 70 auf.
  • Jede der in 4 dargestellten formgebenden Trommeln 75 weist eine Blase zum Ausdehnen des inneren Linerelements 51 in eine Reifenform auf. Die Blase hat einen Kern, der eine erste sich in Umfangsrichtung der zylindrischen Karkassenlage 46 erstreckende Schnur und eine zweite sich in axialer Richtung der zylindrischen Karkassenlage 46 erstreckende Schnur aufweist. Die zweite Schnur weist ein Ende auf, das durch ein Halteelement gelagert ist, welches zur leichten Anpassung an kleine Reifenbreitenänderungen austauschbar ist. Die formgebende Trommel 75 ist daher fähig, gewisse Zuwächse in der Form und Abmessungen zu bewältigen.
  • Wenn ein vom zweiten Zuführgerät 17 gefördertes inneres Linerelement 51 auf die formgebende Trommel 75 gesetzt ist, werden von der Schulterlagenvorratsrolle 76 zugeführte Schulterlagen 77 um das innere Linerelement 51 gewickelt. Die Schulterlagen 77 enthalten Bänder, welche die gleiche Form aufweisen, wie das in der Lagestation 12 verwendete erste Band 41. Ein durch das dritte Zuführgerät 18 gefördertes äußeres Linerelement 70 wird dann auf die Schulterlagen 77 geschoben. Die Blase wird dann aufgeblasen, um die äußere Umfangsfläche des inneren Linerelements 51 gegen die inner Umfangsfläche des äußeren Linerelements 70 zu pressen, wodurch sie integral miteinander verbunden werden.
  • Danach wird die formgebende Trommel 75 in einer vertikalen Ebene um 180° gedreht und von Seitenlaufflächenvorratsrollen 78 zugeführte Seitenlaufflächen 79 werden um Seiten der Kombination aus den inneren und äußeren Linerelementen 51, 70 gewickelt. So wird die Bildung des Rohreifens 80 vollendet. Während dieser Zeit wird in erforderlichen Bereichen der Reifenzusammenstellung automatisch ein Heften bewirkt.
  • Der Rohreifen 80 wird dann von der formgebenden Trommel 75 abgenommen und an das Übertragungsgerät 21 übergeben. Das Übertragungsgerät 21 weist eine Formtrennmittelsprüheinrichtung und eine Formhalteeinrichtung auf. Die Formtrennmittelsprüheinrichtung bringt ein Formtrennmittel auf eine Innenfläche des Rohreifens 80 auf, um zu verhindern, dass der Rohreifen 80 an einer Vulkanisierblase klebt, und die Formhalteeinrichtung schickt Luft ins Innere des Reifens 80, auf welches das Formtrennmittel aufgebracht ist, um die Form zu erhalten. Das Übertragungsgerät 21 wird um 90° in eine horizontale Ebene gedreht, wobei es den Rohreifen 80 in ein gegenüberliegendes Verhältnis zu einem der Vulkanisiergeräte 20 der Vulkanisierstation 19 bringt. Während des obigen Arbeitsgangs des Übertragungsgeräts 21 kehrt das dritte Zuführgerät 18 in seine Ausgangsstellung zurück und wartet in dieser Stellung.
  • Die vierte Gerätegruppe 104 zum Vulkanisieren des Rohreifens wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 1 und 4 beschrieben.
  • Das Liefergerät 22 nimmt einen Rohreifen 80 vom Übertragungsgerät 21 auf, wählt ein freies der Vulkanisiergeräte 20 der Vulkanisierstation 19, fährt zum ausgewählten Vulkanisiergerät 20 und lädt den Rohreifen in das Vulkanisiergerät 20, welches den Rohreifen 80 vulkanisiert.
  • Wie besonders in 4 dargestellt ist, weist jedes der Vulkanisiergeräte 20 ein Vulkanisatorgehäuse 83 mit einer öffen- und schließbaren Vulkanisierforn zum Halten eines Reifens in einer aufrechten Lage, ein P.C.I.(Post Cure Inflation)-Gerät 84 zum Aufblasen und Kühlen eines vulkanisierten Reifens, eine Zwischenlagerkammer 85 zur zeitweisen Lagerung benutzter Formen und eine Vorwärmkammer 86 zum Aufheizen einer Form einer nächsten Größe, die benutzt werden soll. Wenngleich es nicht dargestellt ist, weist das Vulkanisiergerät 20 auch einen Schlitten und eine verlegte Bahn zum Führen des Schlittens auf.
  • Die Vulkanisierform zum Halten eines Reifens in einer aufrechten Lage enthält vier getrennte Formteile einschließlich zweier getrennter Laufflächenformteile, die Füße mit Rollen zum Wegbewegen vom Vulkanisatorgehäuse 83 aufweisen, wenn das Vulkanisatorgehäuse 83 axial bewegt wird. Das Vulkanisatorgehäuse 83 ist zur Aufnahme der vier getrennten Formteile mit deren Füßen konstruiert, so dass vier getrennte Formteile sehr schnell in das Vulkanisatorgehäuse 83 eingebaut und aus ihm entfernt werden können. Zum Ändern von Reifengrößen werden die aus dem Vulkanisatorgehäuse 83 entfernten vier getrennten Formteile auf einem rollengetriebenen Fahrzeug auf einen Schlitten in einer einsatzbereiten Stellung bewegt und dann entlang der Bahn in die Zwischenlagerkammer 85 gebracht, und eine Form einer nächsten Größe wird von der Vorwärmkammer auf einem Schlitten zurückgebracht. Auf diese Weise können Reifengrößen schnell geändert werden.
  • Das in jedem der Vulkanisiergeräte 20 verwendete P.C.L-Gerät 84 weist eine Einrichtung zum Halten der Wulste des Reifens und zwei trennbare Formteile zur Aufnahme der Außenseite des Reifens im Gegensatz zu gegenwärtig verwendeten üblichen Maschinen auf. Das P.C.L-Gerät 84 weist auch eine Einrichtung zum Ausstoßen von Kühlwasser im Reifen auf, um Kühlwasser abzuleiten, das in dem Reifen aufgefangen wurde. Ein fertiger Reifen, der in jedem der Vulkanisiergeräte 20 der Vulkanisierstation 19 vulkanisiert wurde, wird vom Produktionssystem durch eine bekannte Hakenfördereinrichtung oder dergleichen ausgetragen.
  • Das Steuergerät 105, das einen Computer enthält, hat die Aufgabe, die Differenzen zwischen den Fertigungszeiten der ersten Gerätegruppe 101, der zweiten Gerätegruppe 102 und der dritten Gerätegruppe 103 auf Werte innerhalb 30% der durchschnittlichen Fertigungszeit der ersten Gerätegruppe 101, der zweiten Gerätegruppe 102 und der dritten Gerätegruppe 103 basierend auf Bedienungsmaßnahmen einzustellen, die von der Bedienperson an einem Bedienungsterminal 106 vorgenommen werden.
  • Das Steuergerät 105 gibt Betätigungssignale zum Ausführen eines Verfahrens zum Herstellen eines Reifens ab, das folgende Schritte umfasst:
    den ersten Schritt des Windens der ersten Bandes 41, das aus den fadenförmigen Corden bzw. Fäden 25 zusammengesetzt ist, die mit dem Hauptteil 36 aus Gummi ummantelt sind, um die Trommeln 42, danach Abschneiden des Bandzylinders in die Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B und Wickeln der Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B, des Bandes 35 und der Wulste 48A, 48B um die Trommel 28, um das innere Linerelement 51 zu bilden;
    den mit dem ersten Schritt gleichzeitigen zweiten Schritt des Windens des zweiten Bandes 48, das aus den drahtförmigem Cord bzw. Litzen 251 zusammengesetzt ist, die mit dem Hauptteil 361 aus Gummi ummantelt sind, um die Trommeln 52, 53, danach wendelförmiges Schneiden des Bandzylinders in die Gürtelmaterialstücke 62a, 62b und Wickeln der Gürtelmaterialstücke 62a, 62b und der Laufflächen 67, 69 um die Trommel 54, um das äußere Linerelement 70 zu bilden;
    den dritten Schritt des Auflegens des inneren Linerelements 51 auf die Trommel 75, Aufhlasens des inneren Linerelements 51 in eine ringförmige Form, Aufpassen des äußeren Linerelements 70 auf das innere Linerelement 51, weiteres Aufblasen des inneren Linerelements 51, um das äußere Linerelement 70 auf dem inneren Linerelement 51 anzubringen und den Rohreifen 80 zu bilden, der im Wesentlichen eine endgültige Reifenform aufweist; und
    den vierten Schritt des Vulkanisierens des im dritten Schritt gebildeten Rohreifens 80 mit den mehrfach vorhandenen Vulkanisiergeräten 20.
  • Die ersten und zweiten Schritte werden so gesteuert, dass das innere Linerelement 51 und das äußere Linerelement 70 für einen Reifen gleichzeitig miteinander hergestellt werden. Der dritte Schritt wird ebenfalls mit den ersten und zweiten Schritten gesteuert, um das innere Linerelement 51 und das äußere Linerelement 70 aufeinander zu legen und ferner gleichzeitig den Rohreifen 80 zu bilden.
  • Die Anzahl der Vulkanisiergeräte wird so festgelegt, dass sie der folgenden Formel genügt: Anzahl der Vulkanisiergeräte ≥ (Vulkanisierzeit/Laufzeit)basierend auf der längsten der Laufzeiten der ersten bis dritten Schritte und der Vulkanisierzeit eines der Vulkanisiergeräte im vierten Schritt.
  • Die Ausführungsform bietet die folgenden Vorteile:
    Das Produktionssystem enthält die erste Gerätegruppe 101 zum Herstellen des inneren Linerelements 51 unter Verwendung des ersten Bandes 41, das aus den Corden 25 gefertigt ist, die mit dem Hauptteil 36 aus Gummi ummantelt sind, und die zweite Gerätegruppe 102 zum Herstellen des äußeren Linerelements 70 unter Verwendung des zweiten Bandes 58; das ebenso aus den Corden 251 gefertigt ist, die mit dem Hauptteil 361 aus Gummi ummantelt sind. Das Produktionssystem weist ferner die dritte Gerätegruppe 103 zum Bilden des Rohreifens 80 durch Legen des äußeren Linerelements 70 auf das innere Linerelement 51 und die vierte Gerätegruppe zum Vernetzen des Gummis der Rohreifens 80 zu fertigen Reifen 87 auf. Das Produktionssystem kann im Werk ohne großen Raumbedarf eingebaut werden und kann die Rentabilität von Reifen steigern.
  • Die erste Gerätegruppe 101 ist so eingerichtet, dass sie das erste Band 41 wendelförmig um die Trommeln 42 wickelt, um den Bandzylinder 411 zu fertigen und den Bandzylinder 411 in Längsrichtung der Trommeln 42 in Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B als inneres Linerelement zu schneiden. Die zweite Gerätegruppe 102 ist so eingerichtet, dass sie das zweite Band 58 wendelförmig um die Trommeln 52, 53 wickelt, um den Bandzylinder 581 zu fertigen und den Bandzylinder 581 in wendelförmiger Richtung in Gürtelmaterialstücke 62a, 62b als äußeres Linerelement zu schneiden. Die Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B und die Gürtelmaterialstücke 62a, 62b können leicht durch kleinere Geräte als die herkömmlichen Geräte gefertigt werden.
  • Die erste Gerätegruppe weist die Trommel 42 auf, deren Umfangslänge die gleiche oder ein mehrfaches Integral (integral multiple) der Breite W der Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B ist, wie sie zur Verwendung in einem gewünschten Reifen ausgebildet sind. Die erste Gerätegruppe 101 ist ferner dafür eingerichtet, den Windewinkel α und die Anzahl der Windungen abhängig von der Länge L der Karkassenlagenmaterialstücke, wie sie ausgebildet sind, und der Breite E des ersten Bandes 41 zu steuern. Die Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B für einen oder mehrere Reifen können so leicht gefertigt werden.
  • Die zweite Gerätegruppe 102 enthält das Gerät 151 zum Herstellen der Gürtelmaterialstücke 62a, 62b durch Steuern der Breite E, der Wickelabstände T1, T2 und der Anzahlen N1, N2 der Windungen des zweiten Bandes 58, das um die zwei Trommeln 52,53 gewunden wird, welche die entsprechenden Außendurchmesser D1, D2 und die entsprechenden Längen zum Herstellen der Bandzylinder 581, 582 und wendelförmigen Abschneiden der Bandzylinder 581, 582 unter den entsprechenden Wendelanstiegswinkeln α1, α2 zu den Gürtelmaterialstücken 62a, 62b aufweisen, welche die entsprechenden Breite W1, W2, die entsprechenden Längen P1, P2 und die geneigten Cordwinkel bzw. Litzen-Neigungswinkel β1. β2 zur Verwendung in einem gewünschten Reifen aufweisen. Daher können die zwei Gürtelmaterialstücke 62a, 62b für einen Reifen mit Leichtigkeit hergestellt werden.
  • Die erste Gerätegruppe 101 enthält mehrere Geräte zum Herstellen oder Zusammensetzen der Karkassenlage 46, des inneren Liners 32 und des Paares seitlicher Wulste 48A, 48B, welche das innere Linerelement 51 bilden. Daher kann das innere Linerelement 51 mit Leichtigkeit gefertigt werden.
  • Die zweite Gerätegruppe 102 enthält mehrere Geräte zum Herstellen oder Zusammensetzen der Gürtel 62, des Abdeckbandes 65, der Laufflächen 67, 69 und der als untere Gürteldämpfungsschicht dienenden Gummischicht 72, welche das äußere Linerelement 70 bilden. Daher kann das äußere Linerelement 70 mit Leichtigkeit gefertigt werden.
  • Das Reifenproduktionssystem kann den Rohreifen 80 leicht herstellen, weil es die dritte Gerätegruppe 103 zum Legen des äußeren Linerelements 70 auf das innere Linerelement 51 zum Rohreifen 80 enthält.
  • Die dritte Gerätegruppe 103 enthält zumindest ein Gerät zum Zusammensetzen der Seitenlaufflächen 79, ein Gerät zum Fügen der Schulterlagen 77 auf die Gürtelenden und der Seitenlaufflächen 79 und der Seitenlagen auf die gegenüberliegenden Seiten des Reifens. Demzufolge können die Seitenlaufflächen 79 mit Leichtigkeit zusammengebaut werden.
  • Die Gerätegruppen sind dafür ausgelegt, das innere Linerelement 51, das äußere Linerelement 70 und den Rohreifen 80 zu fertigen, so dass die Unterschiede zwischen den Fertigungszeiten der ersten Gerätegruppe 101 zum Herstellen des inneren Linerelements 51, der zweiten Gerätegruppe 102 zum Herstellen des äußeren Linerelements 70 und der dritten Gerätegruppe 103 zum Legen des äußeren Linerelements 70 auf das innere Linerelement 51 zum Rohreifen 80 innerhalb 30% der durchschnittlichen Fertigungszeit der ersten Gerätegruppe 101, der zweiten Gerätegruppe 102 und der dritten Gerätegruppe 103 liegen. Folglich können die Unterschiede zwischen Fertigungszeiten der Gerätegruppen verringert werden, um die Reifenproduktionsleistung zu steigern.
  • Das Reifenproduktionssystem enthält die vierte Gerätegruppe 104 zum Vernetzen des Rohreifens 80 zum fertigen Reifen 87. Daher können innerhalb eines Produktionssystems aus Materialien fertige Reifen hergestellt werden.
  • Das Reifenproduktionssystem weist das geradlinige Montageband 11 auf. Die erste Gerätegruppe 101 ist von einem Ende bis zu einem dazwischenliegenden Bereich des Montagebandes 11 angeordnet und die zweite Gerätegruppe 102 ist vom andern Ende bis zum dazwischenliegenden Bereich des Montagebandes 11 angeordnet. Die dritte Gerätegruppe 103 zum Bilden des Rohreifens 80 ist im dazwischenliegenden Bereich des Montagebandes 11 angeordnet. Daher können verschieden Reifenbauteile für eine gesteigerte Produktionsleistung schnell auf dem Montageband 11 gefördert werden.
  • Weil die erste Gerätegruppe 101, die zweite Gerätegruppe 102 und die dritte Gerätegruppe 103 auf der ersten Seite des Montagebandes 11 angeordnet sind, können die Materialien und die Reifenbauteile effizient und schnell an einer Seite des Montagebandes 11 zugeführt werden.
  • Weil die vierte Gerätegruppe 104 auf der Seite des Montagebandes 11 angeordnet ist, die den ersten bis dritten Gerätegruppen 101 bis 103 gegenüber liegt, können die mehrfach vorhandenen Vulkanisiergeräte auf kleinem Raum entlang des Montagebandes 11 angeordnet werden.
  • Die Lagestation 12, die Bandstation 13, die Formgebungsstation 14 und die Gürtel-Lauffläche-Station 15 sind auf der ersten Seite des geradlinigen Montagebandes angeordnet. Das erste Zuführgerät 16 zum Fördern der Karkassenlage 46 von der Lagestation 12 zur Bandstation 13, das zweite Zuführgerät 17 zum Fördern des inneren Linerelements 51 von der Bandstation 13 zur Formgebungsstation 14 und das dritte Zuführgerät 18 zum Fördern des äußeren Linerelements 70 von der Gürtel-Lauffläche-Station 15 zur Formgebungsstation 14 sind am Montageband 11 beweglich gelagert. Die Vulkanisierstation 19, welche die mehrfachen Vulkanisiergeräte 20 enthält, ist auf der zweiten Seite des Montagebandes 11 angeordnet, die dessen erster Seite gegenüberliegt. Das Liefergerät 22 zum Aufnehmen des Rohreifens 80 von der Formgebungsstation 14 über das dritte Zuführgerät 18 und Abgeben des Rohreifens 80 an jedes der Vulkanisiergeräte 20 der Vulkanisierstation 19 ist zwischen der Vulkanisierstation 19 und der Formgebungsstation 14 angeordnet.
  • Infolgedessen können die Stationen 12 bis 15, 19 und die Zuführgeräte 16 bis 18 zwischen diesen Stationen des gesamten Produktionssystems ohne großen Raumbedarf in die Anlage eingebaut werden. Die Produktivität des gesamten Systems wird gesteigert, weil in den Stationen 12 bis 15 gebildete Zwischenerzeugnisse schnell zu den nächsten Stationen gefördert werden können.
  • Bei dem ersten Band 41 und dem zweite Band 58, welche die mit den Hauptteilen 36, 361 aus Gummi ummantelten Corde 25, 251, d.h. Fäden bzw. Litzen enthalten, ist zur Verwendung im inneren Linerelement 51 und im äußeren Linerelement 70 die Breite E auf Werte festgelegt, die sich von 3 bis 30 mm, vorzugsweise 5 bis 15 mm erstrecken. Demgemäß kann die Anzahl der Rollen, auf welche die Corde 25, 251, d.h. die Fäden bzw. Litzen, aufgewickelt werden, verringert werden und kann die Größe der Gummiextruder 40, 57 zum Extrudieren der Bänder verringert werden.
  • Die ersten und zweiten Schritte sind dafür ausgelegt, das innere Linerelement und das äußere Linerelement für einen Reifen gleichzeitig miteinander zu formen, und der dritte Schritt ist dafür ausgelegt, das innere Linerelement und das äußere Linerelement gleichzeitig mit den ersten und zweiten Schritten aufeinander zu legen. Die Anzahl der Vulkanisiergeräte wird so festgelegt, dass sie der Formel genügt: Anzahl der Vulkanisiergeräte ≥ (Vulkanisierzeit/Laufzeit) basierend auf der längsten der Laufzeiten der ersten bis dritten Schritte und der Vulkanisierzeit eines der Vulkanisiergeräte im vierten Schritt.
  • Infolgedessen kann der Rohreifen 80 mit verringerten Kosten effizient hergestellt werden. Weil der fertige Reifen aus Materialien gemäß dem obigen Produktionsverfahren hergestellt werden kann, wird dessen Qualität gesteigert und für einen erhöhten Ertrag stabilisiert. Anders gesagt, werden jegliche nicht produktiven Zeiten während des Formens der Reifenbauteile einschließlich Karkassenlagen, Gürtel usw. und bis der Vulkanisierprozess vollendet ist, fast vollständig unterbunden und jegliche nachteilige Wirkung, die ein Altern dieser Reifenkomponenten haben kann, kann verringert werden. So ist es möglich, Radialreifen mit hoher Qualität herzustellen.
  • Die durch Tauchen erzeugte Schicht 27 wird um jeden der Fäden 25a geformt und die mehrfachen Corde bzw. Fäden 25 werden durch den Gummiextruder 40 geführt und mit dem Hauptteil 36 aus Gummi ummantelt, wobei das erste Band 41 gebildet wird. Die Karkassenlage 46 wird unter Verwendung des ersten Bandes 41 hergestellt. Die mehrfachen Corde bzw. Litzen 251, die aus den mit der dünnen Gummischicht 271 überzogenen Drähten 251a gefertigt sind, werden durch den Gummiextruder 57 geführt und mit dem Hauptteil 361 aus Gummi ummantelt, wobei das zweite Band 58 gebildet wird. Die Gürtel 62 werden unter Verwendung des zweiten Bandes 58 hergestellt. Der Reifen 87 wird durch das Produktionssystem unter Verwendung der Karkassenlage und der Gürtel 62 hergestellt. Folglich werden die Reifenverstärkungen einschließlich der Karkassenlage und der Gürtel an den entsprechenden Stellen fest mit dem Reifengummi verbunden. Dadurch wird die Lebensdauer des Reifens gesteigert.
  • Das Montageband 11 ist als automatisches Fördergerät zum Fördern des durch die erste Gerätegruppe 101 gefertigten inneren Linerelements 51 und des durch die zweite Gerätegruppe 102 gefertigten äußeren Linerelements 70 zur dritten Gerätegruppe 103 vorgesehen. So können die Elemente 51, 70 automatisch schnell zugeführt werden.
  • Das Montageband 11 umfasst die nicht dargestellte fixierte Bahn und die Zuführgeräte 16 bis 18, welche wechselseitig entlang der Bahn bewegbare nicht dargestellte Schlitten aufweisen. Zwischen der ersten Gerätegruppe 101 und der dritten Gerätegruppe 103 wird mindestens eines der Zuführgeräte 16, 17 verwendet, um das innere Linerelement von der ersten Gerätegruppe 101 zur dritten Gerätegruppe 103 zu fördern. Zwischen der zweiten Gerätegruppe 102 und der dritten Gerätegruppe 103 wird mindestens ein Zuführgerät 18 verwendet, um das äußere Linerelement von der zweiten Gerätegruppe 102 zur dritten Gerätegruppe 103 zu fördern. Demzufolge können diese Bauteile automatisch schnell gefördert werden.
  • Das Gerät 121 zum Herstellen des Karkassenlagenmaterials 46A ist in der ersten Gerätegruppe 101 so angeordnet, dass sich die Richtung der Achse Y1 der Bandwickeltrommel bzw. Trommel 42 der ersten Gerätegruppe 101 parallel zur Längsrichtung X des Montagebandes 11 erstreckt. Das Gerät 151 zum Herstellen des Gürtelmaterials 62a, 62b ist in der zweiten Gerätegruppe 102 so angeordnet, dass sich die Richtung der Achse Y2 der Bandwickeltrommel bzw. Trommel 52 der zweiten Gerätegruppe 102 senkrecht zur Längsrichtung X des Montagebandes 11 erstreckt. Daher benötigen das Karkassenlagenmaterial 46A und die Gürtelmaterialstücke 62a, 62b keine Einrichtungen zum Ändern der Richtung während sie zugeführt werden. Die Geräte sind so im Aufbau vereinfacht und imstande, Reifen bei verringerten Kosten mit stabiler Qualität herzustellen.
  • Die entstehende Längsrichtung Y3 des Karkassenlagenmaterials 46A, das durch die erste Gerätegruppe 101 hergestellt wird, und die entstehende Längsrichtung Y4 der Gürtelmaterialstücke 62a, 62b, die durch die zweite Gerätegruppe 102 hergestellt werden, liegen parallel zur Längsrichtung X des Montagebandes 11. Das Karkassenlagenmaterial 46A wird zu einer Stelle nahe dem Ende des Montagebandes 11 gefördert und zu einer zylindrischen Form um die die Karkassenlage bildende Trommel 38 gewickelt. So wird die Karkassenlage 46 gebildet. Die Gürtelmaterialstücke 62a, 62b werden zu einer Stelle nahe dem anderen Ende des Montagebande 11 gefördert und zu einer zylindrischen Form um die Trommel 54 zum Bilden des äußeren Linerelements gewickelt. So werden die Gürtel 62 gebildet. Die Karkassenlage 46 wird zum inneren Linerelement 51 geformt, während sie entlang dem Montageband 11 gefördert wird, und die Gürtel 62 werden zum äußeren Linerelement 70 geformt, wenn das Band und die Lauffläche um die Trommel 54 zum Bilden des äußeren Linerelements gewickelt werden. Die Karkassenlage 46, das innere Linerelement 51 und das äußere Linerelement 70 werden in einer Rollrichtung auf dem Montageband 11 zur dritten Gerätegruppe 103 in dem dazwischen liegenden Bereich des Montagebands 11 gefördert. Daher ist es nicht erforderlich, die Richtung zu ändern, in welcher das Karkassenlagenmaterial 46A, das innere Linerelement 51 und das äußere Linerelement 70 gefördert werden und es ist keine Einrichtung zum Ändern dieser Richtung erforderlich. Die Geräte sind so in ihrem Aufbau vereinfacht und imstande, Reifen bei verringerten Kosten mit stabiler Qualität herzustellen.
  • Beim ersten Band 41 sind die mehrfachen Corde bzw. Fäden 25 darin mit gleichen Abständen parallel zueinander angeordnet und das Band ist mit gleichen Abständen um die Trommel gewunden, um den Bandzylinder 411 zu bilden. Die Karkassenlagenmaterialstücke 46A, 46B werden aus dem Bandzylinder 411 gefertigt und als inneres Linerelement 51 verwendet. Beim anderen, dem zweiten Band 58 sind die mehrfachen Corde bzw. Litzen 251 darin mit gleichen Abständen parallel zueinander angeordnet und es ist mit gleichen Abständen um die Trommel gewunden, um die Bandzylinder 581, 582 zu bilden. Die Gürtelmaterialstücke 62a, 62b werden aus den Bandzylindern 581, 582 gefertigt und als äußeres Linerelement 70 verwendet. Daher wird kein ungleichmäßiges Gefüge in den Corden 25, 251 erzeugt, was es ermöglicht, die Gleichförmigkeit des Reifens 87 zu verbessern, Qualitätsunregelmäßigkeiten auszuschließen und die Lebensdauer des Reifens 87 zu steigern.
  • Die zuvor beschriebene Ausführungsform kann folgendermaßen abgeändert werden:
    20 stellt eine andere Ausführungsform der räumlichen Anordnung der Gerätegruppen dar. Bei dieser Ausführungsform ist die Lagestation 12 der ersten Gerätegruppe 101 auf der ersten Seite des Montagebandes 11 angeordnet und die Bandstation 13 der ersten Gerätegruppe 101 ist auf der zweiten Seite des Montagebandes 11 angeordnet, die der ersten Seite gegenüberliegt. Die Gürtel-Lauffläche-Station 15 der zweiten Gerätegruppe 102 ist auf der ersten Seite des Montagebandes 11 angrenzend an die Lagestation 12 angeordnet. Die Formgebungsstation 14 der dritten Gerätegruppe 103 ist auf der zweiten Seite des Montagebandes 11 angrenzend an die Bandstation 13 angeordnet. Die vierte Gerätegruppe 104 ist an einer Seite der Bandstation 13 und der Formgebungsstation 14 angeordnet.
  • Eine Bauteilversorgungsstation 91 mit einer Mehrzahl von Extrudern 90 zum Extrudieren verschiedener Gummibauteile zur Verwendung in Reifen ist links von der Lagestation 12 und der Gürtel-Lauffläche-Station 15 angeordnet. In der Bauteilversorgungsstation 91 werden Gummibauteile wie äußere Laufflächen, Basislaufflächen, Seitenlaufflächen, Laufflächenpolster, Wulstschutzstreifen oder innere Liner in einer bestimmten Form extrudiert und auf einer Vorratsrolle gelagert, so dass sie in einer oder mehreren Schichten gewickelt werden können, wenn Reifen geformt werden. Alternativ können die obigen Gummibauteile fortlaufend als Bänder extrudiert werden, welche eine Breite im Bereich von 3 bis 30 mm, vorzugsweise 5 bis 15 mm aufweisen, wie im Fall von Karkassenlagen und Gürteln, und können auf mehrere Vorratsrollen aufgewickelt und gelagert werden. Gemäß der Alternative können alle Reifenbauteile des Rohreifens 80 außer zum Wulst gehörigen Bauteilen, wie Wulstdrähten 48a, Füllstücken 48c und Wulsteinsatzlagen 48e als bandähnliche Gummibauteile geformt werden.
  • Bei dieser Ausführungsform erstreckt sich das Montageband 11 geradlinig und die erste bis vierte Gerätegruppe 101 bis 104 können in einem rechteckigen Rahmen aufgenommen werden, der eine nahezu quadratische Form aufweist, und demzufolge kann ihr Einbauraum verkleinert werden.
  • Bei dem Aufbau des in 8 dargestellten ersten Bandes 41 kann die Dicke des Hauptteils 36 aus Gummi auf ungefähr das Zweifache gesteigert werden und zwei Schichten der Corde 25 können als obere und untere Lagen eingebettet sein. In den oberen und unteren Lagen können die Corde 25 vertikal miteinander ausgerichtet sein oder können in einem Zickzackmuster angeordnet sein. Beim ersten Band 41 kann jede Schicht 8 bis 14 Corde 25 enthalten. Die Corde 25 können in drei oder mehr Schichten eingebettet sein.
  • Mit der obigen Anordnung kann die Karkassenlage 46, die mehrere Cordschichten aufweist, in einem Arbeitsvorgang gefertigt werden.
  • Obgleich es nicht dargestellt ist, kann bei der in 20 gezeigten Ausführungsform die vierte Gerätegruppe 104 seitlich von der zweiten Gerätegruppe 102 und der dritten Gerätegruppe 103 angeordnet sein und der Rohreifen kann unter Verwendung des Montagebandes 11 auf das Liefergerät 22 übertragen werden.
  • Obwohl es nicht dargestellt ist, können die erste Gerätegruppe 101, die zweite Gerätegruppe 102 und die dritte Gerätegruppe 103 in einem oberen oder einem unteren Stockwerk der Anlage eingebaut sein und die vierte Gerätegruppe 104 kann im unteren oder oberen Stockwerk der Anlage eingebaut sein. Alternativ können die erste Gerätegruppe 101 und die zweite Gerätegruppe 102 in einem oberen oder einem unteren Stockwerk der Anlage eingebaut sein, und die dritte Gerätegruppe 103 und die vierte Gerätegruppe 104 können im unteren oder oberen Stockwerk der Anlage eingebaut sein.
  • Wie in 21 dargestellt ist, kann ein Montageband 11 verlegt werden, das in der Draufsicht eine U-Form aufweist, und die Gerätegruppe 101 kann so angeordnet sein, dass sie sich von einem Ende des Montagebandes 11 zu dessen Biegung hin erstreckt. Die zweite Gerätegruppe 102 kann so angeordnet sein, dass sie sich vom anderen Ende des Montagebandes 11 zu dessen Biegung hin erstreckt. Die dritte Gerätegruppe 103 kann an der Biegung des Montagebandes 11 angeordnet sein und die vierte Gerätegruppe 104 kann außerhalb der Biegung des Montagebandes 11 angeordnet sein. Bei dieser Ausführungsform kann das Produktionssystem in ein Werk eingebaut sein, das in der Draufsicht Quadratform aufweist, ohne dass übermäßig Raum verschwendet wird.
  • Obgleich es nicht dargestellt ist, kann ein Wulstfertigungsgerät zum Herstellen der Wulste 46A, 46B in Verbindung mit der Wulstlagereinheit 49 angeordnet sein. Das Wulstfertigungsgerät weist einen Gummiextruder zum Ummanteln eines einzelnen Drahtes oder mehrerer Drähte mit Gummi auf und wickelt diesen gummiummantelten Draht oder diese Drähte in mehreren Windungen um eine Trommel, wobei ein ringförmiger Wulst gebildet wird.
  • Bei der obigen Abänderung werden durch die Bauteilversorgungsstation 91 gefertigte und auf Vorratsrollen gelagerte Gummibauteile und Verstärkungen den formenden Trommeln zugeführt. Jedoch können Gummibauteile und Verstärkungen den formenden Trommeln auch von in den entsprechenden Stationen eingebauten Extrudern direkt zugeführt werden.
  • In einer solchen Anlage können die Wulstschutzstreifen 30 aus Gummi, der innere Liner 32, die Linerkissen 34, die Schulterlagen 77, die Seitenlaufflächen 78, die Basislauffläche 67, die äußere Lauffläche 69, die Karkassenlage 46, die Gürtel 62 und die als untere Gürteldämpfungsschicht dienende Gummischicht 72 aus Rohmaterialien, z. B. verschiedenen Zusammensetzungen, wie Naturgummi, synthetischem Gummi, Kohlenstoff, Schwefel und verschiedenen Corden, hergestellt und in eine Anlage gefördert werden. Reifen können so für gesteigerte Reifenqualität und Herstellungsleistungsfähigkeit in demselben Werk aus Rohmaterialien hergestellt werden. Weil dieses Produktionssystem es ermöglicht, den Vorrat an Reifenzwischenbauteilen zu verringern, kann der Gesamteinbauraum des Produktionssystems verkleinert werden.
  • In der Gürtel-Lauffläche-Station gemäß der zuvor beschriebenen Ausführungsform werden die das erste Gürtelmaterialstück 62a tragende Wanne 63 und die das zweite Gürtelmaterialstück 62b tragende Wanne 63 abwechselnd zur Trommel 54 zum Bilden des äußeren Linerelements gefördert. Stattdessen können die das erste Gürtelmaterialstück 62a tragende Wanne 63 in einer oberen Stellung und die das zweite Gürtelmaterialstück 62b tragende Wanne 63 in einer unteren Stellung angeordnet werden, so dass sie übereinander gestapelt sind und gleichzeitig zur Trommel 54 zum Bilden des äußeren Linerelements gefördert werden können. Dann kann das erste Gürtelmaterialstück 62a in der oberen Wanne 63 zuerst um die Trommel 54 zum Bilden des äußeren Linerelements gewickelt werden und die geleerte Wanne 63 wird vorübergehend in einer bestimmten Stellung gelagert. Dann kann das zweite Gürtelmaterialstück 62b in der unteren Wanne 63 um das erste Gürtelmaterialstück 62a gewickelt werden und danach können die geleerten Wannen 63 übereinander gestapelt in eine bestimmte Stellung zurückgebracht werden.
  • Zufolge dieses Reifenproduktionssystems, wie es zuvor beschrieben wurde, können die Stationen des Systems und die Zuführgeräte zwischen den Stationen in der Anlage eingebaut werden, ohne großen Raum zu benötigen. In den Stationen hergestellte Zwischenprodukte können schnell zu nächsten Stationen gefördert werden. Die Produktivität des Systems als Ganzes wird gesteigert und die Qualität der durch das System hergestellten Produkte wird ebenfalls stabilisiert.
  • Zufolge dieses Reifenproduktionsverfahrens werden Fäden bzw. Drähte und ummantelnder Gummi mit guter Adhäsion fest miteinander verklebt und jegliche Leerlaufzeiten, während Reifenverstärkungen geformt werden und bis der Vulkanisierprozess abgeschlossen ist, werden fast vollständig beseitigt, und jede nachteilige Wirkung, die Alterung dieser Reifenbauteile haben kann, kann verringert werden. Weil die Verstärkungen gleichförmig angeordnet werden, ist es möglich, Radialreifen mit hoher Qualität von ausgezeichneter Gleichförmigkeit herzustellen.
  • Das hohe Qualitätsniveau der Reifen kann erreicht werden, weil Fäden bzw. Drähte und ummantelnder Gummi mit guter Adhäsion fest miteinander verklebt sind.

Claims (25)

  1. System zum Herstellen eines Reifens durch individuelles Herstellen eines inneren Linerelements (51) und eines äußeren Linerelements (70) und Legen des äußeren Linerelements (70) auf den Außenumfang des inneren Linerelementes (51), um einen Rohreifen (80) zu bilden, welches aufweist: a) eine erste Gerätegruppe (101) zum Herstellen des inneren Linerelementes (51), wobei ein erstes Band (41) aus gummiertem Cordgewebe benutzt wird; b) eine zweite Gerätegruppe (102) zum Herstellen des äußeren Linerelements (70), wobei ein zweites Band (58) aus gummiertem Cordgewebe benutzt wird; c) eine dritte Gerätegruppe (103) zum Bilden des Rohreifens (80) durch Auflegen des äußeren Linerelementes (70) auf das innere Linerelement (51); dadurch gekennzeichnet, dass das System ferner aufweist: d) eine vierte Gerätegruppe (104), welche wenigstens ein Vulkanisiergerät (20) zur Vernetzung des Rohreifens (80) in einen fertigen Reifen (87) enthält, wobei die vierte Gerätegruppe (104) benachbart zu der dritten Gerätegruppe (103) angeordnet ist, e) wobei die erste Gerätegruppe (101) so angeordnet ist, dass sie das erste Band (41) spiralförmig um eine erste Trommel (42) wickelt, um einen ersten Bandzylinder (411) herzustellen und den Bandzylinder (411) in longitudinaler Richtung der Trommel in ein Karkassenlagenmaterial (46A, 46B) als das innere Linerelement abzuschneiden, wobei die erste Gerätegruppe beinhaltet: f) einen Ablösestab (47), um das Karkassenlagenmaterial (46A, 46B) von der ersten Trommel (42) abzulösen; g) eine erste Wanne zum Aufnehmen des Karkassenlagenmaterials (46A, 46B) unterhalb der ersten Trommel (42), wobei die erste Wanne (44) in eine Position unterhalb einer die Karkassenlage bildenden Trommel (38) bewegt wird und dann angehoben wird, um das Karkassenlagenmaterial (46A, 46B) in Berührung mit der die Karkassenlage bildenden Trommel (38) zu bringen, und wobei die Karkassenlage bildende Trommel (38) gedreht wird und die erste Wanne (44) vorwärts bewegt wird, so dass das Karkassenlagenmaterial um die die Karkassenlage bildende Trommel (38) gewickelt wird; und h) ein Endverbindungsgerät (45), um ein vorderes Ende und ein hinteres Ende des Karkassenlagenmaterials (46A, 46B) miteinander zu verbinden; i) wobei die zweite Gerätegruppe (102) eingerichtet ist, das zweite Band (58) spiralförmig um eine zweite Trommel (52, 53) zu winden, um einen zweiten Bandzylinder (581, 582) herzustellen und den zweiten Bandzylinder (581, 582) in einer spiralförmigen Richtung in ein Gürtelmaterial (62a, 62b) als das äußere Linerelement abzuschneiden, wobei die zweite Gerätegruppe beinhaltet: j) eine zweite Wanne (63) zum Aufnehmen des Gürtelmaterials unterhalb der zweiten Trommel (52, 53), wobei die zweite Wanne (63) in eine Position unterhalb einer Trommel (54) zum Bilden eines äußeren Linerelements bewegt wird und angehoben wird, um das Gürtelmaterial in Kontakt mit der Trommel (54) zum Bilden des äußeren Linerelements zu bringen und wobei die das äußere Linerelement bildende Trommel (54) gedreht wird und die zweite Wanne (63) vorwärts bewegt wird, um das Gürtelmaterial um die das äußere Linerelement bildende Trommel (54) zu winden.
  2. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 1, wobei die erste Trommel (42), deren Umfangslänge die gleiche wie die Breite (W) des Karkassenlagenmaterials (46A, 46B) ist, wenn dieses für die Verwendung in einem gewünschten Reifen ausgerollt ist, und wobei die erste Gerätegruppe (101) eingerichtet ist, den Windewinkel (α) und die Anzahl der Umdrehungen abhängig von der Länge (L) des Karkassenlagenmaterials (46A, 46B) und der Breite (E) des ersten Bandes (41) zu steuern, um dadurch das Karkassenlagenmaterial (46A, 46B) herzustellen.
  3. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 1, wobei die zweite Gerätegruppe (102) ein Gerät (151) besitzt, um das Gürtelmaterial (62a, 62b) durch Steuern der Wickelabstände (T1, T2) und der Anzahl von Umdrehungen des Bandes (58), welches eine vorbestimmte Breite (E) besitzt, um die zweite Trommel (52, 53), welche einen Außendurchmesser (D1, D2) besitzt, herzustellen, um dadurch den zweiten Bandzylinder (581, 582) herzustellen, zum spiralförmigen Abschneiden des Bandzylinders (581, 582) bei einem Wendelanstiegswinkel (α1, α2), um das Gürtelmaterial (62a, 62b) herzustellen, wobei dieses eine vorbestimmte Breite (W1, W2), eine vorbestimmte Länge (P1, P2) und einen vorbestimmten geneigten Cordwinkel (β1, β2) für die Verwendung in einem gewünschten Reifen besitzt.
  4. System zum Herstellen eines Reifens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das innere Linerelement (51) eine Karkassenlage (46), einen inneren Liner (32) und ein Paar von Wulsten (48A, 48B) aufweist, wobei die erste Gerätegruppe (101) eine Mehrzahl von Geräten (16, 17, 24, 28, 38, 39) aufweist, um die Karkassenlage, den inneren Liner und die Wulste herzustellen oder zusammenzufügen.
  5. System zum Herstellen eines Reifens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das äußere Linerelement (70) aufweist: wenigstens Gürtel (62) und eine Lauffläche (67, 69), ausgewählt aus einer Gruppe, welche aus Gürteln (62), einem Abdeckband (65), der Lauffläche (67, 69) und einer Gummischicht (72) als untere Gürteldämpfungsschicht besteht, wobei die zweite Gerätegruppe (102) eine Mehrzahl von Geräten (18, 24, 54, 56) aufweist, um die Gürtel und die Lauffläche herzustellen oder zusammenzufügen.
  6. System zum Herstellen eines Reifens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die dritte Gerätegruppe (103) ein Gerät beinhaltet, um die Seitenlaufflächen (49) mit den gegenüberliegenden Seiten eines Reifens zu verbinden.
  7. System zum Herstellen eines Reifens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die erste Gerätegruppe (101), die zweite Gerätegruppe (102) und die dritte Gerätegruppe (103) über ein Montageband (11) miteinander verbunden sind und das Montageband (11) eine Mehrzahl von Zuführgeräten (16, 17, 18) zum Zuführen von Reifenkomponenten (46, 35, 70) aufweist.
  8. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 7, wobei die dritte Gerätegruppe (103) benachbart zu der ersten Gerätegruppe (101) und der zweiten Gerätegruppe (102) angeordnet ist.
  9. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 7, wobei eine Lagestation (12) und eine Bandstation (13) der ersten Gerätegruppe (101), die Bandstation (13) und eine Formgebestation (14) der dritten Gerätegruppe (103) und eine Gürtel-Lauffläche-Station (15) der zweiten Gerätegruppe (102) und die Formgebestation (14) benachbart zueinander angeordnet sind.
  10. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 7, wobei das Montageband (11) linear angeordnet ist, wobei die erste Gerätegruppe (101) von einem Ende zu einem Zwischenbereich des Montagebandes (11) angeordnet ist, die zweite Gerätegruppe (102) von dem anderen Ende zum Zwischenbereich des Montagebandes (11) angeordnet ist, die dritte Gerätegruppe (103) zum Bilden des Rohreifens (80) in dem Zwischenbereich des Montagebandes (11) angeordnet ist.
  11. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 10, wobei die erste Gerätegruppe (101), die zweite Gerätegruppe (102) und die dritte Gerätegruppe (103) auf einer ersten Seite des Montagebandes (11) angeordnet sind.
  12. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 11, wobei die vierte Gerätegruppe (104) auf einer zweiten Seite des Montagebandes (11) angeordnet ist, welche gegenüber der ersten Seite liegt.
  13. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 7, welches ferner aufweist: ein Montageband (11), welches eine U-Form in der Draufsicht besitzt, wobei die erste Gerätegruppe (101) so angeordnet ist, dass sie sich von einem Ende des Montagebandes (11) in Richtung der Biegung desselben erstreckt, wobei die zweite Gerätegruppe (102) so angeordnet ist, dass sie sich von dem anderen Ende des Montagebandes (11) in Richtung der Biegung desselben erstreckt und die dritte Gerätegruppe (103) an der Biegung des Montagebandes (11) angeordnet ist.
  14. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 13, wobei die vierte Gerätegruppe (104) außerhalb der Biegung des Montagebandes (11) angeordnet ist.
  15. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 7, welches ferner aufweist: ein lineares Montageband (11), wobei die erste Gerätegruppe (101) eine Lagestation (12) und eine Bandstation (13) besitzt, welche rittlings über dem Montageband (11) an einem Ende desselben angeordnet sind, wobei die zweite Gerätegruppe (102) an dem anderen Ende des Montagebandes (11) benachbart zu der Lagestation (12) angeordnet ist, und die dritte Gerätegruppe (103) in Ausrichtung mit der zweiten Gerätegruppe (102) über dem Montageband (11) angeordnet ist.
  16. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 1, welches ferner ein automatisches Zuführgerät (11, 16, 17, 18) aufweist, um das innere Linerelement (51), welches durch die erste Gerätegruppe (101) hergestellt ist, und das äußere Linerelement (70), welches durch die zweite Gerätegruppe (102) hergestellt ist, der dritten Gerätegruppe (103) zuzuführen.
  17. System zum Herstellen eines Reifens nach einem der Ansprüche 10 bis 16, wobei das Montageband (11) aufweist: Zuführgeräte (16, 17, 18), welche Laufschlitten besitzen, welche entlang einer festen Spur hin und her bewegbar sind, wenigstens ein Zuführgerät (16, 17, 18), welches zwischen der ersten Gerätegruppe (101) und der dritten Gerätegruppe (103) benutzt wird, um das innere Linerelement (51) von der ersten Gerätegruppe (101) zu der dritten Gerätegruppe (103) zuzuführen, und wenigstens ein Zuführgerät (18), welches zwischen der zweiten Gerätegruppe (102) und der dritten Gerätegruppe (103) benutzt wird, um das äußere Linerelement (70) von der zweiten Gerätegruppe (102) zu der dritten Gerätegruppe (103) zuzuführen.
  18. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 10, wobei eine Lagestation (12) zum Bilden einer Karkassenlage (46), eine Bandstation (13) zum Bilden des inneren Linerelements (51) aus einem Band (35), einer Karkassenlage (46) und Wulsten (48A, 48B), eine Formgestaltungsstation (14) zum Bilden eines Rohreifens (80) aus dem inneren Linerelement (51) und dem äußeren Linerelement (70) und eine Gürtel-Lauffläche-Station (15) zum Bilden des äußeren Linerelements (70) auf einer ersten Seite des sich linear erstreckenden Montagebandes (11), und sich entlang des Montagebandes von einem Ende zu dem anderen Ende desselben erstrecken; wobei ein erstes Zuführgerät (16) zum Zuführen der Karkassenlage (46) von der Lagestation (12) zu der Bandstation (13), ein zweites Zuführgerät (17) zum Zuführen des inneren Linerelements (51) von der Bandstation (13) zu der Formgebungsstation (14) und ein drittes Zuführgerät (18) zum Zuführen des äußeren Linerelements (70) von der Gürtelstation (15) zu der Formgebungsstation (14) beweglich auf dem Montageband (11) gelagert sind; wobei eine Vulkanisierstation (19), welche die vierte Gerätegruppe (104) aufweist, auf einer zweiten Seite des Montagebandes (11) angeordnet ist, welche gegenüber zu der ersten Seite desselben liegt, und ein Liefergerät (22) zum Aufnehmen des Rohreifens (80) von der Formgebestation (14) und zum Liefern des Rohreifens (80) zu jedem der Vulkanisiergeräte (20) der Vulkanisierstation (19) zwischen der Vulkanisierstation (19) und der Formgebestation (14) angeordnet ist.
  19. System zum Herstellen eines Reifens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die ersten und zweiten Bänder (41, 58), welche aus Fäden bzw. Seilen (25, 251) bestehen, die für die Verwendung als das innere Linerelement (51) und das äußere Linerelement (70) mit Gummi (36, 361) beschichtet sind, eine Breite (E) von 3 bis 30 mm aufweisen.
  20. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 4, welches ferner aufweist: eine Mehrzahl von Geräten zum Herstellen, aus Rohmaterialien, von Reifenzwischenprodukten welche einen inneren Liner (32), Gummiwulste bzw. -abriebprotektoren (30), Linerkissen (34) und ein Paar von Wulsten (48A, 48B) zur Verwendung als das innere Linerelement beinhalten.
  21. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 5, welches ferner aufweist: eine Mehrzahl von Geräten, um aus Rohmaterialien Reifenzwischenprodukte herzustellen, die ein Abdeckband (65), Laufflächen (67, 69) und eine Gummischicht (72) als untere Gürteldämpfungsschicht zur Verwendung als das äußere Linerelement beinhalten.
  22. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 19, wobei die ersten und zweiten Bänder (41, 58) eine Breite (E) von 5 bis 15 mm aufweisen.
  23. System zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 19, wobei das erste Band (41) eine Mehrzahl von Schichten aus Seilen bzw. Fäden (25) aufweist, welche in dem Gummi (36) eingebettet sind.
  24. Verfahren zum Herstellen eines Reifens, gekennzeichnet durch: a) einen ersten Schritt des Wickelns eines ersten Bandes (41), welches aus faserförmigen Fäden bzw. Seilen (25) besteht, welche mit Gummi (36) beschichtet sind, um eine erste Trommel (42), danach Abschneiden eines Bandzylinders in ein Karkassenlagenmaterial (46A, 46B) und Wickeln oder Anpassen des Karkassenlagenmaterials (46A, 46B), eines Bandes (35) und Wulsten (48A, 48B) um eine bandbildende Trommel (28), um ein inneres Linerelement (51) zu bilden, wobei der erste Schritt beinhaltet: b) Ablösen des Karkassenlagenmaterials (46A, 46B) von der ersten Trommel (44) unter Verwendung eines Ablösestabes (47); c) Aufnehmen des Karkassenlagenmaterials (46A, 46B) in einer ersten Wanne (44) unterhalb der ersten Trommel (42), wobei die erste Wanne (44) dann zu einer Position unterhalb einer die Karkassenlage bildenden Trommel (38) bewegt wird und dann angehoben wird, um das Karkassenlagenmaterial (46A, 46B) in Kontakt mit der die Karkassenlage bildenden Trommel (38) zu bringen, und wobei die die Karkassenlage bildende Trommel (38) gedreht wird und die erste Wanne (44) vorwärts bewegt wird, so dass das Karkassenlagenmaterial (46A, 46B) um die die Karkassenlage bildende Trommel (38) gewickelt wird; und d) Verbinden eines vorderen Endes mit einem hinteren Ende des Karkassenlagenmaterials (46A, 46B); e) einen zweiten Schritt, gleichzeitig mit dem ersten Schritt ablaufend, des Wickelns eines zweiten Bandes (58), welches aus einem faserförmigen mit Gummi (361) beschichteten Faden bzw. Seil (251) aufgebaut ist, um eine zweite Trommel (52, 53), danach spiralenförmiges Abschneiden eines Bandylinders in ein Gürtelmaterial (62a, 62b) und Wickeln des Gürtelmaterials (62a, 62b) und einer Lauffläche (67, 69) um eine äußere Linerelement-bildende Trommel (54), um ein äußeres Linerelement (70) zu bilden, wobei der zweite Schritt beinhaltet: f) Aufnehmen des Gürtelmaterials auf einer zweiten Wanne (63) unterhalb der zweiten Trommel (52, 53), wobei die zweite Wanne (63) dann zu einer Position unterhalb einer äußeren Linerelement-bildenden Trommel (54) bewegt wird, und angehoben wird, um das Gürtelmaterial mit der äußeren Linerelement-bildenden Trommel (54) in Kontakt zu bringen, und wobei die äußere Linerelement-bildende Trommel gedreht wird und die zweite Wanne (63) vorwärts bewegt wird, um das Gürtelmaterial um die äußere Linerelement-bildende Trommel (54) zu wickeln; g) einen dritten Schritt des Auflegens des inneren Linerelements (51) auf einer formgebenden Trommel (75), Aufblasen des inneren Linerelementes (51), Auflegen des äußeren Linerelements (70) auf dem inneren Linerelement (51), um einen Rohreifen (80) zu bilden, welcher im Wesentlichen eine endgültige Reifenform besitzt; und h) einen vierten Schritt des Vulkanisierens des Rohreifens (80), welcher in dem dritten Schritt gebildet ist, um einen vollständigen Reifen aus den äußeren und inneren Linerelementen herzustellen.
  25. Verfahren zum Herstellen eines Reifens nach Anspruch 24, wobei die ersten bis dritten Schritte eingerichtet sind, um das innere Linerelement (51), das äußere Linerelement (70) und den Rohreifen (80) für einen Reifen gleichzeitig herzustellen und um auch der Formel zu genügen: Anzahl der Vulkanisiereinrichtungen ≥ (Vulkanisierzeit/Bearbeitungszeit), basierend auf der längsten der Bearbeitungszeiten des ersten bis dritten Schrittes und der Vulkanisierzeit des einen Vulkanisiergerätes in dem vierten Schritt.
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