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DE60123804T2 - Herstellungsverfahren für pyroelektrische sensoren mit einer elektrische polung benötigenden pyroelektrischen dünnschicht - Google Patents

Herstellungsverfahren für pyroelektrische sensoren mit einer elektrische polung benötigenden pyroelektrischen dünnschicht Download PDF

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DE60123804T2
DE60123804T2 DE60123804T DE60123804T DE60123804T2 DE 60123804 T2 DE60123804 T2 DE 60123804T2 DE 60123804 T DE60123804 T DE 60123804T DE 60123804 T DE60123804 T DE 60123804T DE 60123804 T2 DE60123804 T2 DE 60123804T2
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pixels
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Ecole Polytechnique Federale de Lausanne EPFL
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ECOLE POLYTECH
Ecole Polytechnique Federale de Lausanne EPFL
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    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N15/00Thermoelectric devices without a junction of dissimilar materials; Thermomagnetic devices, e.g. using the Nernst-Ettingshausen effect
    • H10N15/10Thermoelectric devices using thermal change of the dielectric constant, e.g. working above and below the Curie point

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  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)
  • Solid State Image Pick-Up Elements (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von pyroelektrischen Sensoren durch Bildung einer pyroelektrischen Dünnschicht auf einer Seite desselben Plättchens bzw. Wafers, der insbesondere aus Silicium besteht. Jeder Sensor ist aus mehreren Pixeln gebildet, die jeweils durch eine erste zugeordnete Elektrode, die auf einer Seite der pyroelektrischen Schicht gebildet ist, und eine zweite Elektrode, die auf der gegenüberliegenden Seite dieser Schicht angeordnet ist, definiert sind.
  • Ein Verfahren zur Herstellung derartiger pyroelektrischer Sensoren ist aus dem Dokument JP 05 281034 A (Horiba Ltd.), 29. Oktober 1993, bekannt.
  • Derartige pyroelektrische Sensoren bieten sich für verschiedene Verwendungen an, insbesondere für die Gasspektrometrie und Wärmeabbildungen. Sie sind verhältnismäßig kostengünstig. Für das gute Funktionieren der pyroelektrischen Schicht ist es jedoch allgemein notwendig, dass sie einer elektrischen Vorspannung/Polung bzw. Polarisation unterzogen wird; das heißt zwischen den beiden Elektroden wird ein elektrisches Feld angelegt, wodurch bewirkt wird, dass die Dipole der pyroelektrischen Schicht wenigstens zwischen der ersten und zweiten Elektrode der Pixel ausgerichtet werden. Beispielsweise wird bei einer zwischen 110 bis 170°C liegenden Temperatur der pyroelektrischen Schicht während ungefähr 10 Minuten zwischen der ersten und der zweiten Elektrode der Pixel ein elektrisches Feld von ungefähr 30 V angelegt. Mittels einer Technologie ähnlich der zur Herstellung integrierter Schaltungen wird eine Vielzahl von Sensoren in einer Charge hergestellt. Auf einer Siliciumplatte mit einem Durchmesser von 10 cm können mehrere Hundert Sensoren enthalten sein, die auf linearen Pixelnetzen oder zweidimensionalen Netzen in Form von Pixelmatrizen geformt sind.
  • Ein Verfahren zur Herstellung derartiger Sensoren muss das gleichzeitige Polarisieren wenigstens von Pixel-Untergruppen ermöglichen, da eine Polarisation Pixel für Pixel aus naheliegenden Gründen vermieden werden muss. Vorzugsweise wird die Polarisation aller Pixel desselben Wafers auf gleichzeitige Weise vorgesehen, um die für die Herstellung der Sensoren erforderlichen Kosten und die Zeit zu verringern. Zur Polarisation wenigstens einer Untergruppe von Pixeln ist vorgesehen, einerseits ihre oberen Elektroden und andererseits ihre unteren Elektroden untereinander elektrisch zu verbinden. Im Allgemeinen werden sowohl die oberen als auch die unteren Elektroden untereinander permanent elektrisch verbunden, so dass sie bei Betrieb des Sensors auf ein gemeinsames Potenzial gebracht werden. Dagegen müssen die anderen Elektroden untereinander elektrisch so isoliert sein, dass sie elektrische Grundsignale liefern.
  • Im Allgemeinen sieht der Fachmann vor, die unteren Elektroden durch eine metallische Schicht zu bilden, die eine gemeinsame Elektrode für alle Pixel definiert. Dies ermöglicht eine Einsparung bei den Herstellungsschritten. Somit stellt der Siliciumwafer eine durchgehende metallische Schicht dar, auf der die pyroelektrische Dünnschicht abgeschieden wird. Auf dieser Schicht werden die oberen Elektroden abgeschieden, die die Pixel geometrisch definieren.
  • In dem oben genannten Beispiel müssen die oberen Elektroden des Sensors, wie vorstehend erwähnt, vor seinem Gebrauch untereinander isoliert sein. Zur gleichzeitigen Polarisation wenigstens einer Pixel-Untergruppe ist jedoch vorgesehen, zwischen den oberen Elektroden temporäre elektrische Verbindungen zu bilden. Anders ausgedrückt ist die elektrische Verbindung vorgesehen, um die elektrische Polarisation auch derjenigen Elektroden zu bewirken, die für die Bereitstellung elektrischer Grundsignale der Pixel vorgesehen sind. Vorzugsweise wird die Gruppe dieser Elektroden somit wenigstens durch Untergruppen verbunden, die mit wenigstens einem elektrischen Kontaktbereich verbunden sind, der zum Bewirken der Polarisation vorgesehen ist.
  • Ein solches Verfahren stellt jedoch dadurch einen beträchtlichen Nachteil dar, dass jeder unbeabsichtigte Kurzschluss zwischen den Elektroden eines Pixels einen Spannungsabfall für alle Pixel der betroffenen Untergruppe nach sich zieht. Die elektrische Polarisation wird somit unmöglich und ein gesamter Wafer kann verloren gehen. In Anbetracht der Anzahl der auf demselben Wafer hergestellten Sensoren führt ein derartiges Ereignis zu erheblichen Verlusten, was die Herstellungskosten derartiger Sensoren in der industriellen Produktion signifikant erhöht.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, für den oben genannten Nachteil Abhilfe zu schaffen und bei der Herstellung gleichzeitig eine simultane elektrische Polarisation wenigstens für Untergruppen von Pixeln auf einem Sensorenwafer zu ermöglichen.
  • Dieses Ziel wird durch die in Anspruch 1 definierte Aufgabe der Erfindung erzielt, welcher ein Verfahren zum Herstellen mehrerer pyroelektrischer Sensoren betrifft, in dem ein Schritt vorgesehen ist, in dem elektrische Verbindungen zwischen mindestens einer Untergruppe erster Elektroden, die jeweils eine zugeordnete Elektrode eines Pixels bilden, geformt werden, und in dem ebenfalls vorgesehen ist, elektrische Widerstände in der Weise anzuordnen, dass jede Elektrode der Untergruppe mit einem dieser Widerstände in Reihe geschaltet ist.
  • Infolge der oben genannten Anordnung der elektrischen Widerstände führt ein Kurzschluss auf Höhe eines Pixels nicht mehr zu einem kritischen Spannungsabfall der während eines nach dem oben genannten Schritt erfolgenden Polarisationsschritts angelegten Polarisationsspannung. Somit ist es auch bei Vorhandensein eines oder mehrerer Kurzschlüsse auf Höhe bestimmter Pixel möglich, die Sensoren desselben Wafers korrekt vorzuspannen. Die kurzgeschlossenen Pixel sind im Betrieb der hergestellten Sensoren natürlich nicht betriebsfähig, aber dieses Problem bleibt bei dem einen Pixel lokalisiert, das einen versehentlichen Kurzschluss durchläuft.
  • Zur weiteren Verringerung der Gefahr von Kurzschlüssen und von Verschlechterungen der Sensoren ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, auch diejenigen Elektroden zu strukturieren, die dazu bestimmt sind, untereinander mit einem Bezugspotenzial verbunden zu werden. Die Pixel sind somit durch die den Pixeln zugeordneten unteren und oberen Elektroden definiert. Dies ermöglicht die Verringerung von durch die Elektroden gebildeten parasitären Kapazitäten. Diese zweiten Elektroden sind wenigstens zum Teil über zweite elektrische Verbindungen miteinander verbunden, das heißt, sie sind wenigstens über Untergruppen, die vorzugsweise den oben genannten Untergruppen entsprechen, elektrisch verbunden.
  • Gemäß einer Variante zum Herstellen von Sensoren weisen die ersten und zweiten elektrischen Verbindungen, die jeweils die oberen und die unteren Elektroden verbinden, in der Projektion auf die allgemeine Ebene des Wafers Kreuzungspunkte auf. Um zu verhindern, dass ein Kurzschluss zwischen den ersten und zweiten elektrischen Verbindungen auf der Höhe der Kreuzungspunkte zu einer Verschlechterung eines Teils oder der Gesamtheit der Sensoren infolge des Spannungsabfalls der Polarisation führt, sind die ersten und zweiten Verbindungen auf eine Weise angeordnet, dass diese Kreuzungspunkte zwischen den Widerständen und den Elektroden liegen, mit denen sie verbunden sind.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform, die sich gut für lineare Pixelnetze oder Matrizen mit zwei Pixelreihen eignet, ist vorgesehen, dass die zwischen den den Schutzwiderständen zugeordneten Elektroden angeordneten Verbindungen beim Aussägen der Sensoren automatisch unterbrochen werden.
  • Weitere Formen und Varianten zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie besondere Vorteile der Erfindung werden nachfolgend mit Hilfe der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert, welche nicht einschränkende Beispiele gibt und in der:
  • 1 eine schematische Teilansicht von unten auf einen Wafer mit pyroelektrischen Sensoren in der Herstellung nach einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt,
  • 2 ein Schnitt entlang der Linie II-II aus 1 ist,
  • 3 eine schematische Teilansicht von unten auf einen Wafer mit pyroelektrischen Sensoren in der Herstellung nach einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt,
  • 4 und 5 jeweils Schnitte entlang den Linien IV-IV und V-V aus 3 sind.
  • Im Folgenden wird eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben. In 1 wird ein auf einem linearen Pixelnetz 4 gebildeter Sensor 2 teilweise dargestellt. Jedes Pixel wird durch die Geometrie einer oberen ihm zugeordneten Elektrode 6 definiert. Jedes dieser Pixel wird durch eine pyroelektrische Dünnschicht 8 gebildet, an deren Oberseite die Elektrode 6 gebildet ist, und an deren Unterseite eine untere, auf einer Membran 12 geformte Elektrode 10 vorgesehen ist. Unter der Membran 12, die insbesondere aus SiO2 und/oder Si3N4 gebildet ist, ist ein Hohlraum 14 zur Wärmeisolierung jedes Pixels vorgesehen.
  • Die Sensoren sind auf einer oberen Seite 16 einer Siliciumplatte 18 gebildet. Auf diesem Wafer können Tausende pyroelektrischer Sensoren hergestellt werden. Bei der Herstellung derartiger Sensoren kann eine untere Elektrode vorgesehen sein, die der Gesamtheit der Pixel gemein ist oder sie ist der Gesamtheit der Pixel gemein und bildet eine durch den Wafer gehende metallische Schicht. Außerdem kann die pyroelektrische Schicht 8 den Pixeln eines Sensors gemein sein, auch der Gesamtheit der Pixel eines Sensors. Im Gegensatz dazu wird die Schicht 8 im Allgemeinen wenigstens teilweise strukturiert, um die Pixel untereinander thermisch zu isolieren. In dem in 1 gezeigten Fall wird die Schicht 8 insbesondere in den zwischen den Elektroden 6 gelegenen Bereichen entfernt. Schließlich wird eine Absorptionsschicht 20, beispielsweise aus schwarzem Platin, auf den oberen Elektroden abgeschieden (in 1 nicht gezeigt).
  • Zum elektrischen Polarisieren der Schicht 8 zwischen den Elektroden 6 und 10 jedes Pixels sind die unteren Elektroden 10 untereinander mit elektrischen Verbindungen 24 verbunden, die mindestens an einen elektrischen Kontaktbereich 26 angrenzen. Ebenso sind die oberen Elektroden untereinander mittels temporärer elektrischer Verbindungen verbunden, welche aus Hauptbahnen 28 und jede Elektrode 6 mit einer Hauptbahn verbindenden Nebenbahnen 30 geformt sind. Diese elektrischen Verbindungen sind somit nach dem erfindungsgemäßen Verfahren geformt, um das gleichzeitige Polarisieren wenigstens einer Untergruppe von Pixeln zu ermöglichen. Dazu sind die Hauptbahnen 28 mit wenigstens einem elektrischen Kontaktbereich 32 verbunden. Es sei darauf hingewiesen, dass für einen Wafer allgemein mehrere Kontaktbereiche 26 und/oder 32 vorgesehen sind, die jeder eine Untergruppe unterer und/oder oberer Elektroden eines in Herstellung befindlichen Sensors verbinden.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, für jedes Pixel 4 einen Widerstand 36 zu bilden, der in Reihe mit der oberen oder unteren Elektrode dieses Pixels verbunden ist. In dem hier beschriebenen Beispiel sind die Widerstände 36 in Reihe mit den Elektroden 6 verbunden und entlang der Nebenbahnen 30 angeordnet. Die elektrischen Verbindungen der Elektroden 6 an dem Bereich 32 sind erstens dafür vorgesehen, um die Umsetzung eines elektrischen Polarisationsschrittes der pyroelektrischen Schicht 8 durch Anlegen einer Spannung zwischen den oberen und den unteren Elektroden über die Kontaktbereiche 26 und 32 zu gestatten. Zweitens sind sie zur Abscheidung der Absorptionsschicht 20 mittels eines elektrochemischen Verfahrens vorgesehen. Der Widerstand 36 weist beispielhaft einen Wert in der Größenordnung von 10 kΩ auf.
  • Wie bereits in dem Einleitungsteil der vorliegenden Erfindung erwähnt, dient der Widerstand 36 in erster Linie dazu, den Sensorenwafer beim elektrischen Polarisationsschritt während der Herstellung zu schützen. Effektiv begrenzt der Widerstand 36 im Fall eines in ein Pixel zwischen den Elektroden 4 und 6 eintretenden Kurzschlusses den Leckstrom erheblich und verhindert einen Spannungsabfall der Polarisationsspannung, welcher andernfalls den Verlust mindestens eines Teils des Wafers und somit von Tausenden Sensoren mit sich bringt. Der Fachmann weiß den Bereich geeigneter Werte für den Widerstand 36 auszuwählen. Zweitens dienen diese Widerstände 36 zum Definieren einer Impedanz, die für jede obere Elektrode 6 im Wesentlichen gleich ist, was zur gleichmäßigen Abscheidung der Absorptionsschicht 20 auf der Gesamtheit der oberen Elektroden vorteilhaft ist.
  • Für jedes Pixel ist ein einzelner zwischen der oberen Elektrode und dem Widerstand angeordneter Kontaktbereich 38 vorgesehen.
  • Zur Verringerung der Gefahr von Kurzschlüssen zwischen den bezüglich der Schicht 8 unteren und oberen Metallisierungen wurde im Fall der vorliegenden Erfindung vorgesehen, auch die untere Elektrode 10 zu strukturieren und diese Elektroden über Verbindungsbahnen 24 zu verbinden. Zum Schützen der mehreren Sensoren im Fall eines Kurzschlusses zwischen den unteren und oberen elektrischen Verbindungen ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Kreuzungspunkte dieser Verbindungen in der Projektion in der allgemeinen Ebene 42 des Wafers zwischen den Elektroden 6 und den jeweiligen Widerständen 38 liegen. Wenn ein Kurzschluss zwischen den Verbindungen 24 und 30 vorliegt, schützen die Widerstände 36 somit den Rest der Pixel und insbesondere die von dieser lokalisierten Verschlechterung nicht betroffenen Sensoren.
  • Die Hauptbahnen 28 sind zinnenartig geformt und es ist vorgesehen, dass dieser Wafer bei der Trennung eines Sensors von dem Wafer entlang den unterbrochenen Linien 44 zersägt wird. Beim Zersägen werden die elektrischen Verbindung zwischen den oberen Elektroden somit automatisch so zerteilt, dass die Elektroden dann voneinander elektrisch isoliert sind. Die Bereiche 38 dienen zum Empfangen von Grundsignalen von Pixeln und es sei darauf hingewiesen, dass der Widertand 36 an der anderen Seite der Elektrode 6 bezüglich des Bereichs 38 so angeordnet ist, dass er bei Betrieb des Sensors inaktiv ist.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die Widerstände 36 hier in Form von einer oder mehreren im Wesentlichen horizontalen Dünnschichten geformt und an Oberseite 16 des Wafers angeordnet sind. Diese Widerstände können in einer oder mehreren Schichten gemäß bekannten Techniken angeordnet werden.
  • Wenn die Matrixsensoren in zwei Pixelreihen geformt sind, können verschiedene Elemente auf ähnliche Weise wie in 1 angeordnet werden, wobei jede Pixelreihe ihre Widerstände auf der der Reihe gegenüberliegenden Seite angeordnet hat, so dass die Widerstände in 1 abwechselnd auf der einen und der anderen Seite der Pixel angeordnet sind. In dem Fall, dass die Pixelmatrix mehr als zwei Reihen aufweist, kann vorgesehen sein, dass die temporären elektrischen Verbindungen teilweise zwischen den Pixeln angeordnet sind, um insbesondere nicht periphere Elektroden zu erzielen. Um Platz zu gewinnen und eine hohe Pixeldichte pro Oberflächeneinheit zu erhalten, können diese elektrischen Verbindungen bei großen Pixelmatrizen in einer Mehrschichtstruktur angeordnet werden oder verschiedene Metallisationsniveaus sind voneinander gemäß Metallisationstechniken isoliert, welche auf dem Gebiet der Halbleitertechnik bekannt sind. Eine derartige Ausführung ermöglicht die Sicherstellung einer Mikroverarbeitung nur der Seite der Oberfläche 16 des Wafers 18. Im Gegensatz dazu werden die Herstellungsschritte erhöht und die Wärmeisolierung der Pixel kann in diesem Fall verringert werden, wenn nicht vorgesehen ist, zwischen den Pixeln die elektrischen Verbindungen und ihre Isolationsschichten zu erhöhen. Eine vorteilhafte Lösung für die elektrischen Verbindungen, die für die Polarisation verhältnismäßig ausgedehnter zweidimensionaler Sensoren notwendig sind, wird im Folgenden gegeben.
  • Unter Bezugnahme auf die 3 und 4 wird im Folgenden eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben. In 3 ist eine Anordnung der Pixel in Matrixform teilweise dargestellt. Nur vier Pixel 54 sind dargestellt, ein Sensor kann jedoch aus einer Matrix gebildet sein, die mehrere Reihen und Spalten von Pixeln aufweist. Das beschriebene Verfahren kann ohne Weiteres auf Sensoren angewendet werden, die aus einer großen Anzahl von Pixeln bestehen. Die bereits zuvor beschriebenen Bezugszeichen werden hier nicht nochmals beschrieben.
  • Die Pixel 54 sind aus unteren Elektroden 6 und oberen Elektroden 10 gebildet, die auf jeder Seite einer strukturierten pyroelektrischen Schicht 8 angeordnet sind. Um die Schicht 12 bei der Mikroverarbeitung der Elektrode 10 und ihres Verbindungszweigs 58 durch Trockenätzung zu schützen, ist eine Tamponschicht oder Stoppschicht 60 unter der Schicht 12 vorgesehen. Die Schicht 60 ist verhältnismäßig tief und bildet auch eine Grenze, die Diffusionen zwischen der pyroelektrischen Schicht und der Membran 12 verhindert. Außerdem wirkt sie als eine Haftschicht für die untere Elektrode. Sie kann insbesondere aus ZrO2, TiO2 oder weiteren ähnlichen Oxiden bestehen, die gegen Oxidation und Reaktionen mit der pyroelektrischen Schicht widerstandsfähig sind.
  • Die elektrischen Verbindungen zwischen den oberen Elektroden erfolgen über Durchgangslöcher 64, die die Verbindungsarme 56, welche auf der Schicht 8 angeordnet sind, mit den auf der Unterseite 66 des Wafers 18 angeordneten Bahnen 68 verbinden. Die Verbindungen zwischen den oberen Elektroden erfolgen somit von unterhalb des in Frage stehenden Wafers oder Sensors. Ebenso sind die unteren Elektroden 10 untereinander mittels Durchgangslöchern 70 elektrisch verbunden, welche die Zweige 58 mit den Leitungsbahnen 72, die auf der Rückseite 66 des Wafers angeordnet sind, vertikal verbinden. Die Bahnen 68 und 72 sind rechteckig und durchqueren den Wafer 18, um die Reihen oberer und unterer Elektroden zu verbinden. Wenigstens an einem Ende weisen sie einen elektrischen Kontaktbereich auf. Die oben beschriebene Anordnung gestattet die Umsetzung einer gleichzeitigen Polarisation der Gesamtheit der auf dem Wafer 18 angeordneten Pixel.
  • Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die Durchgangslöcher 64 oder 70 Schutzwiderstände der Wafer bei der Herstellung während der elektrischen Polarisation bilden. In dem hier gegebenen Beispiel bilden die Durchgangslöcher 70 die elektrischen Schutzwiderstände. Nach dem Polarisationsschritt ist vorzugsweise vorgesehen, die elektrischen Verbindungen zwischen den unteren Elektroden zu entfernen, indem die Bahnen 72 durch Naß- oder Trockenätzung, durch mechanisch-chemisches Polieren (CMP) oder durch Lasersektionieren aufgehoben werden. Dagegen kann es vorteilhaft sein, die Bahnen 68 so zu erhalten, dass die oberen Elektroden eines Sensors auf dasselbe elektrische Potenzial gebracht werden. Zur Gewinnung elektrischer Grundsignale der Pixel sind zwischen der Elektrode 10 und dem Widerstand 70 angeordnete Kontaktbereiche 78 vorgesehen. Es ist jedoch auch möglich, diese Bereiche 78 auf der Rückseite 66 des Wafers, beispielsweise an den Enden der an dieser Rückseite mündenden Durchgangslöcher 70, vorzusehen. Die Verwendung der Durchgangslöcher ermöglicht die Lösung des mit den notwendigen elektrischen Verbindungen verbundenen Problems und ermöglicht die vorteilhafte Anordnung der Schutzwiderstände auf der Höhe der Durchgangslöcher.
  • Vom Fachmann können auch weitere Varianten ersonnen werden, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen, der durch den Anspruch 1 definiert wird. Insbesondere können elektrische Verbindungen für die unteren Elektroden durch die Rückseite des Wafers vorgesehen sein, es können aber auch elektrische Verbindungen für die oberen Elektroden an der Vorderseite 16 vorgesehen sein, das heißt auf der Schicht 60 und insbesondere auf der pyroelektrischen Schicht, wie in der ersten Ausführungsform der Erfindung. In einer solchen gemischten Ausführung können die Widerstände auf der Höhe der Durchgangslöcher oder auf der Höhe der Metallisation der oberen Elektroden angeordnet sein.
  • Es sei auch darauf hingewiesen, dass vorgesehen sein kann, die elektrischen Widerstände auf der Rückseite 66 des Wafers anzuordnen.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Herstellen mehrerer pyroelektrischer Sensoren (2) durch Bilden einer pyroelektrischen Dünnschicht (8) auf einer Seite eines gleichen Wafers (18), das insbesondere aus Silicium besteht und eine allgemeine Ebene (42) definiert, wobei jeder Sensor (2) aus mehreren Pixeln (4; 54) gebildet ist, die jeweils durch eine erste zugeordnete Elektrode (6), die sich auf einer Seite der pyroelektrischen Schicht (8) befindet, und durch eine zweite Elektrode (10), die sich auf der gegenüberliegenden Seite dieser Schicht (8) befindet, definiert sind, wobei dieses Verfahren wenigstens die folgenden aufeinander folgenden Schritte umfasst: A) Bilden erster elektrischer Verbindungen (28; 30; 64; 68) wenigstens zwischen einer Untergruppe erster Elektroden (6) der mehreren Sensoren (2), die diese ersten Elektroden (6) mit wenigstens einem elektrischen Kontaktbereich (32) verbinden; B) elektrisches Vorspannen der pyroelektrischen Schicht (8) zwischen den ersten Elektroden (8) und den zweiten Elektroden (10) durch Anlegen einer elektrischen Spannung zwischen dem wenigstens einen elektrischen Kontaktbereich (32) und den zweiten Elektroden (10) jener Pixel (4; 54), die der wenigstens einen Untergruppe erster Elektroden (6) entsprechen; C) elektrisches Isolieren der ersten Elektroden (6) und/oder der zweiten Elektroden (10) wenigstens eines Sensors (2) voneinander, wobei dieses Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass im Schritt A die elektrischen Widerstände (36; 64) in der Weise angeordnet sind, dass jede erste Elektrode (6) der wenigstens einen Untergruppe mit einem dieser Widerstände (36; 64) in Reihe geschaltet ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Elektroden (10) der Pixel (4; 54) ebenfalls durch zugeordnete Elektroden (10) gebildet sind, die sich jeweils gegenüber der ersten Elektroden (6) befinden und durch zweite elektrische Verbindungen (24; 70; 72) wenigstens zum Teil miteinander verbunden sind.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten elektrischen Verbindungen (28; 30; 64; 68) und die zweiten elektrischen Verbin dungen (24; 70; 72) in der Projektion auf die allgemeine Ebene (42) des Plättchens (18) Kreuzungspunkte (40) aufweisen, wobei die zweiten Verbindungen (24; 70; 72) in der Weise angeordnet sind, dass diese Kreuzungspunkte (40) zwischen den ersten Elektroden (6) und den entsprechenden Widerständen (36; 64) liegen.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Verbindungen (28) desselben Sensors in der Weise angeordnet sind, dass sie beim Aussägen dieses Sensors (2) durchgeschnitten werden und dessen erste Elektroden (6) dann voneinander elektrisch isoliert sind.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstände (36) und die ersten elektrischen Verbindungen (28; 30) in einer oder in mehreren Dünnschichten im Wesentlichen horizontal auf der oberen Seite (16) des Plättchens (18) angeordnet sind.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten elektrischen Verbindungen (64; 68) wenigstens teilweise aus Bahnen (68), die sich auf der Unterseite (66) des Plättchens (18) befinden, und aus Durchgangslöchern (64) durch das Plättchen (18) gebildet sind.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass alle Widerstände (64; 70) wenigstens teilweise auf Höhe der Durchgangslöcher (64; 70) angeordnet sind.
  8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (2) jeweils aus einer zweidimensionalen Matrix aus Pixeln (4; 54) gebildet sind.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Kontaktbereiche (38) für die Verbindung der ersten Elektroden zwischen diesen und den entsprechenden Widerständen (36) gebildet sind und dass im Schritt C die ersten Elektroden (6) voneinander isoliert sind.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werte der Widerstände (36; 64; 70) im Wesentlichen gleich vorgesehen sind, um eine im Wesentlichen gleiche Impedanz der Pixel (4; 54) zu definieren, was die gleichmäßige Ablagerung einer Absorptionsschicht (20) auf diesen Pixeln (4; 54) durch ein elektrochemisches Verfahren ermöglicht.
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