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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Tintenstrahltinte und ein Tintenstrahldruckverfahren.
Sie bezieht sich auch auf eine Tintenpatrone, eine Druckeinheit
und ein Tintenstrahldruckgerät.
Die Erfindung ist auf ein beliebiges Gerät anwendbar, das auf ein Druckmedium,
wie zum Beispiel Druckpapier, Tuch, Leder, Overheadfolie und Vliesfolie,
drucken kann, und ist insbesondere auf Bürogeräte, wie zum Beispiel Drucker,
Kopierer und Faxgeräte,
die das Tintenstrahldruckverfahren einsetzen, anwendbar.
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Das
Tintenstrahldruckverfahren weist verschiedene Vorteile auf, die
den Betrieb mit geringer Geräuschentwicklung,
niedrige Laufkosten, das Drucken mit hoher Geschwindigkeit und die
Fähigkeit
einer einfachen Anpassung auf geringere Baugröße und zum Farbdrucken einschließen. So
wird das Tintenstrahldrucken weit verbreitet eingesetzt für Drucker,
Kopiermaschinen oder dergleichen. Im Allgemeinen wird die Tinte,
die für
Drucker eingesetzt wird, unter Berücksichtigung ihrer Druckeigenschaften,
wie zum Beispiel den Ausstoßeigenschaften
und den Fixiereigenschaften, und ihrer Druckqualitäten, wie
zum Beispiel dem Ausbluten, der optischen Reflexionsdichte und der
Einfärbung
der bedruckten Bilder, ausgewählt.
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Bekanntlich
werden Tinten gemäß dem färbenden
Material, das in der Tinte enthalten ist, in zwei Typen eingeteilt,
das heißt,
in Farbstofftinten und Pigmenttinten. Die Pigmenttinte weist verschiedene
Vorteile im Vergleich zur Farbstofftinte auf, wie zum Beispiel eine überlegene
Wasserbeständigkeit
und Lichtbeständigkeit und
die Fähigkeit,
Schriftzeichen präzise
zu drucken.
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Das
Pigment in einer Pigmenttinte liegt durch die elektrische Abstoßungskraft
des polymeren Dispergiermittels, das die Zusammenballung von Pigmentteilchen
aufgrund intermolekularer Kräfte
zerstört,
im Allgemeinen stabil dispergiert in der Tinte vor. Deshalb ist
es bevorzugt, zu einer Tinte ein polymeres Dispergiermittel in einer
Menge zu geben, die der Menge des Pigmentes entspricht.
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Wenn
eine solche Pigmenttinte durch ein Tintenstrahldruckverfahren auf
ein Aufzeichnungsmedium, wie zum Beispiel Normalpapier, aufgebracht
wird, um Schriftzeichen zu drucken, dringt das Lösungsmittel der Tinte, wie
zum Beispiel Wasser, in das Papier ein und verdampft in die umgebende
Luft, und die Pigmentteilchen sich zusammen ballen. In diesem Fall
wird, je mehr polymeres Dispergiermittel zugegeben wird, die Aggregationskraft
der Tinte auf dem Papier immer stärker. So ist, wenn mit einem
festgelegten Volumen an Tinte, die aus einem Tintenstrahlkopf ausgestoßen wird,
ein Tintenpunkt auf einem Papierblatt gebildet wird, der Durchmesser
des Punktes klein, und die Punktgestalt bleibt aufgrund des Aufschlags
beim Landen auf dem Papier unregelmäßig. Deshalb muss, um einen
Tintenpunkt, der eine ausreichende Druckdichte aufweist, und eine
Punktgröße, die
erforderlich ist zum Erzeugen eines ausgedruckten Bildes, das frei
von weißen
Streifen oder anderen ähnlichen
Fehlern ist, zu erhalten, das Ausstoßvolumen einer Tinte aus dem
Tintenstrahlkopf auf einen ziemlich hohen Wert eingestellt werden.
Selbst mit einer solchen Einstellung kann die Gegenwart eines polymeren
Dispergiermittels in einer Pigmenttinte in Kombination mit dem Verlust
an Eindringfähigkeit
der Tinte aufgrund der starken Aggregationskraft der Pigmentteilchen,
die auf dem Dispergiermittel adsorbiert sind, die Fixierung einer
Pigmenttinte auf dem Druckmedium verzögern oder die Abriebbeständigkeit
des aufgezeichneten Bildes verringern.
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Um
die Punktgröße zu vergrößern und
die Fixiereigenschaften zu verbessern, kann ein Penetriermittel zu
einer Pigmenttinte gegeben werden, um das Eindringen der Tinte in
das Druckmedium zu verbessern. Allerdings kann die Verwendung eines
Penetriermittels unerwünschte
Phänomene
hervorrufen, wie zum Beispiel die unregelmäßige Gestalt des Punktrandes
(federartige Ausblühungen)
und das Eindringen der Tinte bis zur Rückseite des Druckmediums (Durchschlagen),
die für
hochqualitative, aufgezeichnete Bilder nicht erwünscht sind. Weiter geschieht
es, weil das färbende
Material in das Druckmedium eindringt, oft, dass sich die optische Dichte
(OD) des Tintenpunktes nicht so stark vergrößert wie die Punktgröße.
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Um
solche Probleme zu lösen,
wurden Tinten vorgeschlagen, die ein selbstdispergierendes Pigment enthalten.
Eine solche Tinte kann Punkte mit größeren Abmessungen bereitstellen,
weil die Pigmentaggregationskraft auf dem Papier schwächer ist
als die in konventionellen Pigmenttinten, in denen das Pigment durch ein
Dispergiermittel dispergiert wird. Dies ist allerdings noch nicht
ausreichend.
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Wie
vorstehend erwähnt,
bleibt noch viel zu untersuchen und zu entwickeln, um eine Drucktinte
bereitzustellen, die verschiedenen Faktoren genügt, welche die Druckqualität beeinflussen,
wie zum Beispiel die Fixierbarkeit der Tinte, die Vergrößerung der
Tintenpunktgröße, die
einheitliche Dichte im Tintenpunkt und die hohe optische Dichte
der Tinte selbst, und die weiter Stabilitätsanforderungen als Tinte genügt, insbesondere der
Ausstoßstabilität als Tintenstrahltinte.
Das Gleiche lässt
sich für
das Druckverfahren auch sagen.
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EP-A-0
997 506 offenbart einen Tintensatz, der eine erste Tinte und eine
zweite Tinte umfasst, wobei die erste Tinte ein selbstdispergierendes
Pigment enthält,
das auf seiner Oberfläche
wenigstens eine anionische Gruppe aufweist, die entweder direkt
oder über
eine Atomgruppe an die Oberfläche
gebunden ist, und mit der Hilfe eines polymeren Dispergiermittels
in einem wässrigen
Medium dispergierbar ist, und wobei die zweite Tinte eine Farbtinte
darstellt, die einen Farbstoff umfasst, und wobei das polymere Dispergiermittel
gegebenenfalls Benzylmethacrylat als eine Monomereinheit enthält.
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Eine
Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Tinte bereitzustellen,
die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Tropfen der Tinte, der
auf das Druckmedium aufgebracht wird, in das Druckmedium in einer
Richtung entlang der Oberfläche
des Druckmediums angemessen eindringt, aber in der Richtung der
Dicke des Druckmediums in verlangsamter Weise eindringt, wodurch
sich ein auf dem Druckmedium gebildeter Tintenpunkt ergibt, der
eine angemessene Größe, eine
hohe, gleichmäßige Bilddichte
und eine hervorragende Gestalt, die fast frei von Verschmieren oder
federartigen Ausblühungen
ist, aufweist, und daneben dass die Tinte nicht leicht an der Düsenfläche des
Druckkopfes des Tintenstrahldruckgerätes kleben bleibt, wenn die
Düsenfläche Wasser
abstoßend
ist.
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Eine
andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Tintenstrahldruckverfahren
bereitzustellen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Tintentropfen,
der auf das Druckmedium aufgebracht wird, in das Druckmedium in
einer Richtung entlang der Oberfläche des Druckmediums angemessen
eindringt, aber in der Richtung der Dicke des Druckmediums in verlangsamter
Weise eindringt, wodurch sich ein auf dem Druckmedium gebildeter
Tintenpunkt ergibt, der eine angemessene Größe, eine hohe, gleichmäßige Bilddichte
und eine hervorragende Gestalt, die fast frei von Verschmieren ist,
aufweist.
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Noch
eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Tintenstrahldruckverfahren
bereitzustellen, das stetig hochqualitative Bilder mit hoher Bilddichte
bei Einsatz einer verringerten Menge an Tinte erzeugen kann.
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Noch
eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Tintenstrahlgerät bereitzustellen,
das stetig hochqualitative Bilder erzeugen kann, und auch eine Druckeinheit
bereitzustellen und eine Tintenpatrone, die darauf anwendbar sind.
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Noch
eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Tintenstrahlgerät bereitzustellen,
das einsetzbar ist zur Erzeugung eines Bildes, das aus Punkten besteht,
die eine angemessene Größe, eine
hohe, gleichmäßige Bilddichte
und eine hervorragende Gestalt, die fast frei von Verschmieren ist,
aufweisen.
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Gemäß einem
Gesichtspunkt der Erfindung wird eine Tinte bereitgestellt, die
ein erstes Pigment, ein zweites Pigment, ein Polymerdispergiermittel
und ein wässriges
Medium umfasst, wobei das erste Pigment ein selbstdispergierendes
Pigment darstellt, das auf seiner Oberfläche wenigstens eine anionische
Gruppe trägt, die
direkt oder über
eine Atomgruppe an die Oberfläche
gebunden ist, das zweite Pigment im wässrigen Medium durch das Polymerdispergiermittel
dispergiert wird und das Polymerdispergiermittel Benzylmethacrylat und
Methacrylsäure
als Monomereinheit enthält.
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Gemäß einer
bevorzugt Ausführungsform
der Erfindung wird die vorstehend beschriebene Tinte bereitgestellt,
wobei das zweite Pigment eine spezifische Oberfläche nach BET von nicht mehr
als 300 m2/g und eine Ölabsorption nach DBP von nicht
mehr als 150 mg/100g aufweist.
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Die
vorstehend erwähnte
Tinte kann als Tintenstrahltinte verwendet werden.
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Gemäß noch einem
anderen Gesichtspunkt der Erfindung wird ein Tintenstrahlgerät bereitgestellt,
das einen Tintenbevorratungsbereich, der eine Tintenstrahltinte
enthält,
wie sie vorstehend beschrieben wurde, und einen Tintenstrahlkopf,
um die Tinte auszustoßen,
umfasst.
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Gemäß noch einem
anderen Gesichtspunkt der Erfindung wird eine Druckeinheit bereitgestellt,
die einen Tintenbevorratungsbereich, der eine Tintenstrahltinte
enthält,
wie sie vorstehend beschrieben wurde, und einen Tintenstrahlkopf,
um die Tinte auszustoßen,
umfasst.
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Gemäß noch einem
anderen Gesichtspunkt der Erfindung wird eine Tintenpatrone bereitgestellt,
die einen Tintenbevorratungsbereich, der eine Tintenstrahltinte
enthält,
wie sie vorstehend beschrieben wurde, umfasst, wobei die Patrone
abnehmbar an einem Tintenstrahlkopf angebracht ist, der die Tinte
ausstößt, und den
Tintenstrahlkopf mit Tinte versorgt, wenn sie daran angebracht ist.
Eine andere Tintenpatrone gemäß einer anderen
Ausführungsform
der Erfindung umfasst einen Tintenbevorratungsbereich, der eine
der vorstehend beschriebenen Tinten enthält.
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Gemäß noch einem
anderen Gesichtspunkt der Erfindung wird ein Tintenstrahldruckverfahren
bereitgestellt, das folgende Schritte umfasst:
- • Ausstoßen einer
Tinte auf das Druckmedium durch ein Tintenstrahlverfahren; und
- • Erzeugen
eines Bildes auf dem Druckmedium, wobei die Tinte eine der Tintenstrahltinten
ist, die vorstehend beschrieben wurden.
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1 ist
eine vertikale Schnittansicht eines Kopfes eines Tintenstrahldruckgerätes.
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2 ist
eine quer laufende Schnittansicht eines Kopfes eines Tintenstrahldruckgerätes.
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3 ist
eine Außenschrägansicht
eines Mehrfachkopfes, der aus Köpfen
besteht, die in 1 dargestellt sind.
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4 ist
eine Schrägansicht
einer Konfiguration eines Druckgerätes.
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5 ist
ein Beispiel einer Tintenpatrone.
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6 ist
eine vertikale Schnittansicht eines Beispiels einer Tintenpatrone.
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7 ist
eine schematische Querschnittsansicht einer anderen Konfiguration
eines Tintenstrahldruckkopfes.
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8 ist
eine Seitenansicht einer schematischen Konfiguration eines erfindungsgemäßen Tintenstrahlgerätes.
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9 ist
eine schematische, Schrägansicht
eines Tintenstrahldruckkopfes mit einer Wasser abstoßenden Düsenfläche.
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10 ist
ein Blockdiagramm, welches das Steuersystem des Druckgerätes, das
in 8 beschrieben ist, darstellt.
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Bei
Untersuchungen, wie die Bildqualität zu verbessern sei, wurde
im Rahmen der Erfindung festgestellt, dass eine Tinte, die ein selbstdispergierendes
Pigment, ein Pigment, das in einem wässrigen Medium mit der Hilfe
eines polymeren Dispergiermittels dispergierbar ist, und das polymere
Dispergiermittel enthält, verschiedenen
Faktoren genügen
kann, die für
die Verbesserung der Bildqualität
erforderlich sind, und eine solche Tinte ist sehr stabil. Die Erfindung
beruht auf diesen Feststellungen.
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In
einer solchen Tinte wird der Dispersionszustand der Pigmente stabil
beibehalten, selbst wenn die Menge des polymeren Dispergiermittels
verringert wird, wahrscheinlich weil das selbstdispergierende Pigment (das
erste Pigment) als Dispergiermittel für das zweite Pigment, das durch
das polymere Dispergiermittel dispergiert wird, dient. Darüber hinaus
ist, wenn mit dieser Tinte auf das Druckmedium, wie zum Beispiel
Papier, gedruckt wird, die Punktgröße groß im Vergleich zu einer Tinte,
die nur das zweite Pigment und das polymere Dispergiermittel enthält, oder
einer Tinte, die nur das erste Pigment enthält, und der Punkt ist einheitlich
geformt, weist eine hohe optische Dichte auf und ist relativ schnell
fixierbar.
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Der
Mechanismus dieser Phänomene
ist nicht klar, läuft
aber vermutlich wie folgt ab: Das erste Pigment und das zweite Pigment,
an das sich das polymere Dispergiermittel geheftet hat, stoßen einander
in der Tinte elektrisch ab, wo durch die Aggregationskraft zwischen
den Pigmenten geschwächt
wird im Vergleich zu einer Tinte, die nur das zweite Pigment und
das Dispergiermittel enthält.
Wenn eine solche Tinte auf Papier aufgebracht wird, ist die Diffusion
des zweiten Pigmentes in der Richtung vertikal zur Papieroberfläche schwierig
wegen des anhaftenden, polymeren Dispergiermittels, aber die Diffusion
in der Richtung entlang der Papieroberfläche (in horizontaler Richtung)
ist nicht so schwierig im Vergleich zu einer konventionellen Tinte,
die nur das zweite Pigment und das polymere Dispergiermittel enthält. Wenn
die konventionelle Tinte in dieser Richtung diffundiert, verflechten
sich die Moleküle
des polymeren Dispergiermittels schnell miteinander oder quervernetzen
mit den Pigmentmolekülen,
wenn der Wassergehalt sich aufgrund der Verdampfung und des Eindringens
in das Druckmedium verringert, was eine starke Zusammenballung des
Pigmentes verursacht. Wenn auf der anderen Seite die erfindungsgemäße Tinte
in dieser Richtung diffundiert, verhindert oder behindert das Vorhandensein
des ersten Pigmentes die makromolekulare Verflechtung oder Quervernetzung
von Pigmenten. Zusätzlich
dämpft
die Abstoßung
zwischen dem ersten Pigment und dem polymeren Dispergiermittel die
starke, intermolekulare Kraft zwischen den Pigmentmolekülen. Als
Ergebnis neigt die Tinte dazu, in einer Richtung entlang der Oberfläche des
Druckmediums zu diffundieren. Die Diffusion findet erleichtert aber nicht
ohne Ordnung statt, weil sie noch unter dem Einfluss der Pigmentaggregationskraft
steht. Dies führt
zu einer großen
Punktgröße bei kleinerer
Ausstoßmenge,
Rundheit der Punkte und einer guten Glättungswirkung (Glätte eines
Bildes, das durch eine Vielzahl von Punkten hergestellt wurde).
Diese Phänomene
auf der Papieroberfläche
werden bemerkbar, wenn der durch das Bristow-Verfahren bestimmte
Ka-Wert der Tinte weniger als 1 ml/(m2·ms1/2) beträgt,
das heißt,
wenn die Tinte eine relativ geringe Eindringfähigkeit in das Druckmedium
aufweist, wodurch die Bildqualität
verbessert wird.
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Wie
vorstehend beschrieben, wird vorausgesagt, dass die spezifische
Oberfläche
und die Ölabsorption
des zweiten Pigmentes (eines Pigmentes, das mit einem polymeren
Dispergiermittel dispergierbar ist) Einfluss auf die Tintenstrahldruckleistung
einer Pigmenttinte hat, die das erste (selbstdispergierende) Pigment
und das zweite Pigment enthält.
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Wenn
zum Beispiel das Pigment Russschwarz darstellt, gilt, dass, je höher die
spezifische Oberfläche und
die Olabsorption des Russschwarzes wird, um so höher die Oberflächenaktivität des Russschwarzes
wird, was mehr polymeres Dispergiermittel für eine stabile Dispersion erfordert.
Wenn allerdings die Menge des polymeren Dispergiermittels vergrößert wird,
vergrößert sich
auch die Menge an freiem, polymerem Dispergiermittel in der Tinte,
was die Tintenviskosität
erhöht,
was einen schädlichen
Einfluss auf die kontinuierliche Tintenausstoßleistung beim Tintenstrahldrucken
ausübt.
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Auf
der anderen Seite verschlechtert sich dann die Tintenstabilität, wenn
die Menge des polymeren Dispergiermittels so eingestellt wird, dass
sie sich in einem Bereich befindet, der der Ausstoßfähigkeit
genügt. Im
Allgemeinen neigt ein Pigment, das eine hohe spezifische Oberfläche und
eine hohe Ölabsorption
aufweist, dazu, durch den pH-Wert beeinflusst zu werden. So führt das
Abfallen des pH-Wertes während
der Lagerung leicht dazu, Probleme zu verursachen, wie zum Beispiel
eine Pigmentzusammenballung und Ausfällung.
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Obwohl
dieses Phänomen
bei Verwendung der erfindungsgemäßen Tinte,
die das erste Pigment und das zweite Pigment enthält, nicht
so offensichtlich ist wie bei Verwendung der Tinte, die nur das
zweite Pigment enthält,
kann es sich dennoch als problematisch erweisen.
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So
ist es bevorzugt, dass das zweite Pigment eine spezifische Oberfläche, wie
sie durch das BET-Verfahren bestimmt wird (spezifische Oberfläche nach
BET), von nicht mehr als 300 m2/g und eine Ölabsorption nach
DBP von nicht mehr als 150 ml/100 g aufweist, wenn das vorstehend
beschriebene Problem in Betracht gezogen wird.
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Wie
vorstehend beschrieben, kann die erfindungsgemäße Tinte verschiedenen Faktoren
genügen,
die für
die Erzielung einer höheren
Bildqualität
auf einem hohen Niveau erforderlich sind, und weist auch eine hervorragende
Stabilität
auf.
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Insbesondere
zeigt die erfindungsgemäße Tinte
eine hohe Dispersionsstabilität
im Tintentank und kann Druckeigenschaften bereitstellen, wie zum
Beispiel eine große
Punktgröße, eine
hohe Bilddichte, eine hohe Abriebbeständigkeit und hervorragende
Punkrundheit.
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Obwohl
die erfindungsgemäße Tinte,
wie sie vorstehend beschrieben wurde, ein selbstdispergierendes
Pigment, ein Pigment, das mit einem polymeren Dispergiermittel dispergierbar
ist, und das polymere Dispergiermittel enthält, ist das selbstdispergierende
Pigment nicht auf eine Spezies begrenzt, sondern kann aus zwei oder
mehr Pigmenten bestehen, und das polymere Dispergiermittel kann
aus zwei oder mehr polymeren Dispergiermitteln bestehen.
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Als
nächstes
werden erfindungsgemäße Tinten
im Detail erläutert.
Die Tinte gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung umfasst ein erstes Pigment, nämlich ein Pigment, das wenigstens
eine anionische Gruppe aufweist, die direkt oder mittels einer anderen
Atomgruppe an die Oberfläche
des Pigmentes gebunden ist, damit es in einem wässrigen Medium selbstdispergierend
wird, ein zweites Pigment, das im wässrigen Medium mit Hilfe eines
polymeren Dispergiermittels dispergierbar ist, und das polymere
Dispergiermittel, das ein Copolymer aus einer Benzylmethacrylatmonomereinheit
und einer Methacrylsäuremonomereinheit
darstellt.
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Die
Tinte wird im Folgenden beschrieben.
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Erstes Pigment
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Der
Begriff „selbstdispergierendes
Pigment", der hier
verwendet wird, bezieht sich auf ein Pigment, das in einem wässrigen
Medium, wie zum Beispiel Wasser, einem wasserlöslichen, organischen Lösungsmittel und
einer Mischung derselben, ohne Verwendung eines Dispergiermittels
stabil dispergiert werden kann und keine Pigmentzusammenballungen
bildet, die beim Tintenstrahldrucken den normalen Tintenausstoß aus der Düse stören. Als
ein solches Pigment, wie es vorstehend beschrieben wurde, werden
solche, die wenigstens eine anionische Gruppe aufweisen, die direkt
oder über
eine Atomgruppe an ihre Oberfläche
gebunden ist, geeignet verwendet. Spezifische Beispiele eines solchen
Pigmentes schließen
Russschwarz ein, das wenigstens eine anionische Gruppe aufweist,
die direkt oder über
eine Atomgruppe an seine Oberfläche
gebunden ist.
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Die
anionischen Gruppen, die an die Oberfläche des Russschwarzes gebunden
sind, schließen
zum Beispiel ein: -COOM, -SO3M, -PO3HM und -PO3M2, -SO2NH2, -SO2NHCOR (worin
M ein Wasserstoffatom, ein Alkalimetall, ein Ammonium oder ein organisches
Ammonium darstellt und R eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe
mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder unsubstituierte
Phenylgruppe oder eine substituierte oder unsubstituierte Naphthylgruppe
darstellt). Die Substituentengruppen der Phenylgruppe oder der Naphthylgruppe
schließen
zum Beispiel eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen ein.
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Die
Alkalimetalle, die durch „M" dargestellt sind,
wie sie vorstehend beschrieben wurden, schließen zum Beispiel Lithium, Natrium
und Kalium ein und die organischen Ammoniumgruppen, für die „M" steht, schließen zum
Beispiel Mono-, Di- und Trimethylammonium, Mono-, Di- und Triethylammonium
und Mono-, Di- und Trimethanolammonium ein.
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Von
den vorstehend beschriebenen, anionischen Gruppen sind -COOM und
-SO3M besonders bevorzugt, weil ein hochstabiler
Dispersionszustand des Russschwarzes erhalten werden kann.
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Es
ist bevorzugt, die verschiedenen, anionischen Gruppen, die vorstehend
beschrieben wurden, zu verwenden, indem sie über eine Atomgruppe an die
Oberfläche
des Russschwarzes gebunden werden. Als eine solche Atomgruppe zählt zum
Beispiel eine lineare oder verzweigte Alkylengruppe mit 1 bis 12
Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder unsubstituierte Phenylengruppe
oder eine substituierte oder unsubstituierte Naphthylengruppe. Die
Substituentengruppen der Phenylengruppe oder Naphthylengruppen schließen zum Beispiel
eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
ein. Spezifische Beispiele der anionischen Gruppen, die über eine
Atomgruppe an die Oberfläche
von Russschwarz gebunden sind, schließen zum Beispiel -C2H4COOM, -PhSO3M und -PhCOOM ein, wobei Ph eine Phenylgruppe
darstellt und M das gleiche, wie vorstehend beschrieben, bedeutet.
Allerdings muss klar sein, dass es nicht vorgesehen ist, die Erfindung
auf die spezifischen Beispiele zu begrenzen.
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Russschwarz
mit der vorstehend beschriebenen, anionischen Gruppe, die direkt
oder über
eine Atomgruppe an seine Oberfläche
gebunden ist, kann zum Beispiel wie folgt hergestellt werden.
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Eine
-COONa-Gruppe kann an die Oberfläche
des Russschwarzes gebunden werden, indem zum Beispiel kommerziell
erhältliches
Russschwarz einer oxidativen Behandlung mit Natriumhypochlorid unterworfen wird.
Alternativ kann eine -Ar-COONa-Gruppe (wobei Ar eine Arylgruppe
darstellt) an die Oberfläche
des Russschwarzes gebunden werden, indem eine NH2-Ar-COONa-Gruppe
mit salpetriger Säure
behandelt wird und das gebildete Diazoniumsalz an die Ober fläche des
Russschwarzes gebunden wird. Allerdings ist die Erfindung nicht
auf diese spezifischen Beispiele begrenzt.
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Zweites Pigment
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Das
zweite Pigment, das für
die Tinte gemäß dieser
Ausführungsform
einsetzbar ist, schließt
solche ein, die durch die Wirkung eines polymeren Dispergiermittels
in einem Dispersionsmedium der Tinte, insbesondere in einem wässrigen
Medium, dispergierbar sind. Das bedeutet, dass ein solches Pigment
nur stabil in einem wässrigen
Medium dispergiert werden kann, wenn die Pigmentteilchen die Moleküle eines
polymeren Dispergiermittels an ihrer Oberfläche adsorbiert haben. Als solche
Pigmente gibt es zum Beispiel Russschwarz-Pigmente, wie zum Beispiel
Ofenschwarz, Lampenschwarz, Acetylenschwarz und Kanalschwarz. Die spezifischen
Beispiele solcher Russschwarz-Pigmente werden im Folgenden beschrieben,
und jedes der Russschwarz-Pigmente kann einzeln oder in geeigneter
Kombination verwendet werden.
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Wie
vorstehend beschrieben, wird bevorzugt Russschwarz mit einer spezifischen
Oberfläche
nach BET von 300 m2/g oder weniger und einer Ölabsorption
nach DBP von 150 ml/100 g oder weniger in der vorliegenden Erfindung
verwendet. Beispiele für
kommerziell erhältliches
Russschwarz mit solchen Eigenschaften schließen ein: Nr. 2300, Nr. 900,
MCF88, Nr. 33, Nr. 40, Nr. 45, Nr. 52, MA7, MA8 und Nr. 2200B (alles Produkte
von Mitsubishi Chemical Industries, Limited), RAVEN 1255 (Produkt
der Columbian Carbon Japan, Limited), REGAL 400R, REGAL 330R, REGAL
660R und MOGUL L (alles Produkte von CABOT Co.) und Farbschwarz
FW-1, Farbschwarz FW-18, Farbschwarz S170, Farbschwarz S150, Printex
35 und Printex U (alles Produkte von Degussa AG). Alternativ kann
Russschwarz verwendet werden, das frisch für die Erfindung hergestellt
wurde.
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Für das erste
Pigment gibt es keine solche Begrenzung im Bezug auf die spezifische
Oberfläche
oder die Olabsorption.
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Die
Menge des färbenden
Materials, welche die Summe aus dem ersten und dem zweiten Pigment darstellt,
liegt bevorzugt im Bereich von 0,1 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das
Tintengewicht, und weiter bevorzugt im Bereich von 1 bis 10 Gew.-%.
Das Gewichtsverhältnis
des ersten Pigmentes zum zweiten Pigment liegt bevorzugt im Bereich
von 5/95 bis 97/3 und weiter bevorzugt im Bereich von 10/90 bis
95/5. Besonders bevorzugt liegt das Verhältnis des ersten Pigmentes
zum zweiten Pigment im Bereich von 9/1 bis 4/6. Weiter bevorzugt
ist die Menge des ersten Pigmentes größer als die des zweiten Pigmentes.
Wenn die Menge des ersten Pigmentes größer ist als die des zweiten
Pigmentes, wird nicht nur die Dispersionsstabilität verwirklicht
sondern auch die Ausstoßstabilität, die eine
Ausstoßwirksamkeit
und Ausstoßzuverlässigkeit
einschließt,
was der Tatsache zuzuschreiben ist, dass die Oberfläche der
Tintenausstoßdüse weniger
benetzt wird.
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Polymeres
Dispergiermittel
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Als
polymeres Dispergiermittel für
das einheitliche Dispergieren des zweiten Pigmentes in einem wässrigen
Medium werden geeigneter Weise solche einzusetzen, die ihre Wirkung,
das Pigment in einem wässrigen
Medium zu dispergieren, ausüben,
wenn sie an der Oberfläche
des Pigmentes adsorbiert sind.
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Insbesondere
sind Copolymere mit hohem Molekulargewicht, die aus Einheiten bestehen,
die einen aromatischen Ring als hydrophobe Komponente enthalten,
als polymeres Dispergiermittel wünschenswert. Wenn
die erfindungsgemäße Tinte
hergestellt wird, wird ein polymeres Dispergiermittel verwendet,
das ein Copolymer aus einer Benzylmethacrylatmonomereinheit und
einer Methacrylsäuremonomereinheit
darstellt. In der jeweiligen Druckprüfung zeigte die Tinte eine
wünschenswerte
Benetzungseigenschaft, was in diesem Fall bedeutete, dass die Tinte
von der Düsenfläche sehr
gut abgestoßen
wurde. In diesem Fall ist es besonders bevorzugt, dass die Düsenfläche mit
einem Tintenabstoßmittel
auf Siliciumbasis behandelt ist.
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Wenn
das erste, selbstdispergierende Pigment mit dem zweiten Pigment
kombiniert wird, das durch das polymere Dispergiermittel dispergiert
wird, das wenigstens Benzylmethacrylat und Methacrylsäuremonomereinheiten
enthält,
wird angenommen, dass der stabile Dispersionszustand des ersten
Pigmentes wirksam beibehalten wird, wodurch verhindert wird, dass
die Tinte an der tintenabstoßenden
Düsenfläche fest
haftet, obwohl der Mechanismus dafür nicht klar ist.
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Als
hydrophile Komponente des polymeren Dispergiermittels, das für das Dispergieren
des Pigmentes im Wasser verwendet wird, werden Monomere mit einer
Carboxylgruppe, das heißt,
Acrylsäure
und Methacrylsäure
verwendet.
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Das
polymere Dispergiermittel weist bevorzugt einen Säurewert
im Bereich von 100 bis 500 auf.
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Es
ist insbesondere bevorzugt, dass sich das Gewichtsverhältnis der
Gehalte des polymeren Dispergiermittels und des zweiten Pigmentes
in der Tinte in einem Bereich von 10 bis 200 Gew.-% befindet im
Hinblick darauf, einen stabilen Dispersionszustand des zweiten Pigmentes
in der Tinte beizubehalten und auch die Ausstoßstabilität der Tinte beizubehalten.
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Es
ist auch bevorzugt, dass das gewichtsmittlere Molekulargewicht des
polymeren Dispergiermittels im Bereich von 2000 bis 30000 liegt
im Hinblick darauf, einen stabilen Dispersionszustand des zweiten
Pigmentes in der Tinte beizubehalten und auch die Ausstoßstabilität der Tinte
beizubehalten.
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Weiter
ist es bevorzugt, dass das polymere Dispergiermittel für das zweite
Pigment auf einen neutralen bis alkalischen pH-Wert eingestellt
wird, um die Löslichkeit
des polymeren Dispergiermittels zu verbessern und so ein polymeres
Dispergiermittel mit längerer
Lagerzeit zu erhalten. In diesem Fall liegt der pH-Wert allerdings bevorzugt
im Bereich von 7 bis 10, da ein höherer pH-Wert Korrosion verschiedener
Elemente des Tintenstrahldruckgerätes verursachen kann.
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Das
zum Einstellen des pH-Wertes zu verwendende Mittel schließt organische
Amine, wie zum Beispiel Monoethanolamin, Diethanolamin und Triethanolamin,
Alkalimetallhydroxide, wie zum Beispiel Natriumhydroxid, Lithiumhydroxid
und Kaliumhydroxid, und organische Säuren und Mineralsäuren ein.
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Wässriges
Medium
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Als
wässriges
Medium zum Dispergieren des ersten Pigmentes und des zweiten Pigmentes
können die
folgenden wasserlöslichen,
organischen Lösungsmittel
verwendet werden. Die wasserlöslichen
organischen Lösungsmittel
schließen
zum Beispiel ein: Alkylalkohole mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie
zum Beispiel Methylalkohol, Ethylalkohol, n-Propylalkohol, Isopropylalkohol,
n-Butyl alkohol, s-Butylalkohol, t-Butylalkohol, Isobutylalkohol
und n-Pentanol; Amide, wie zum Beispiel Dimethylformamid und Dimethylacetamid;
Ketone oder Ketoalkohole, wie zum Beispiel Aceton und Diacetonalkohol;
Ether, wie zum Beispiel Tetrahydrofuran und Dioxan; Oxyethylencopolymere
oder Oxypropylencopolymere, wie zum Beispiel Diethylenglycol, Triethylenglycol,
Tetraethylenglycol, Dipropylenglycol, Tripropylenglycol und Polyethylenglycol;
Alkylenglycole, deren Alkylengruppe 2 bis 6 Kohlenstoffatome enthält, wie
zum Beispiel Ethylenglycol, Propylenglycol, Trimethylenglycol, Triethylenglycol
und 1,2,6-Hexantriol; Glycerol; niedrigere Alkylether, wie zum Beispiel
Ethylenglycolmonomethylether oder Ethylenglycolmonoethylether, Diethylenglycolmonomethylether
oder Diethylenglycolmonoethylether und Triethylenglycolmonomethylether
oder Triethylenglycolmonoethylether; niedrigere Dialkylether mehrwertiger
Alkohole, wie zum Beispiel Triethylenglycoldimethylether oder Triethylenglycoldiethylether
und Tetraethylenglycoldimethylether oder Tetraethylenglycoldiethylether;
Alkanolamine, wie zum Beispiel Monoethanolamin, Diethanolamin und
Triethanolamin; Sulfolan, N-Methyl-2-pyrrolidon, 2-Pyrrolidon, 1,3-Dimethyl-2-imidazolidinon.
Diese wasserlöslichen,
organischen Lösungsmittel
können
einzeln oder in Kombination verwendet werden.
-
Der
Gehalt des wässrigen,
organischen Lösungsmittels
in der Tinte kann weniger als 80% betragen und liegt bevorzugt im
Bereich von 5 bis 40%.
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Zugabe von
Farbstoff
-
Farbstoffe
können
zu der Tinte dieser Ausführungsform
gegeben werden. Die Tinte, die einen Farbstoff wie auch das erste
Pigment und das zweite Pigment und ein Dispergiermittel zum Dispergieren
des zweiten Pigmentes in einem wässrigen
Medium enthält,
kann ein hochqualitatives Bild erzeugen, das frei ist von Haarrissbildung
auf einem Druckmedium, das eine aus Harz bestehende Deckschicht
auf seiner Oberfläche aufweist.
Obwohl der Mechanismus der Inhibierung der Haarrissbildung bisher
nicht klar ist, wird angenommen, dass auf dem Druckmedium das Pigment
als feine Zusammenballungen vorliegt und der Farbstoff die Pigmentzusammenballungen
umhüllt
und den Raum zwischen den Zusammenballungen ausfüllt. Wie bereits beschrieben,
wird die Aggregationskraft des zweiten Pigmentes durch die Gegenwart
des ersten Pigmentes abgemildert. Zusätzlich verringert die Zugabe
eines Farbstoffes die Aggregationskraft des zweiten Pigmentes weiter,
wodurch wirksam Unregelmäßigkeiten
in einem gedruckten Bild, wie zum Beispiel „Haarrissbildung", unterdrückt werden,
die oft auf einem Druckmedium mit einer geringeren Tintenabsorptionsfähigkeit
als Normalpapier auftreten.
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Farbstoffe,
die in dieser Ausführungsform
einsetzbar sind, schließen
anionische Farbstoffe ein, die in einem wässrigen Medium löslich sind,
das in dieser Ausführungsform
verwendet wird. Zum Beispiel werden bekannte Säurefarbstoffe, Direktfarbstoffe
und Reaktivfarbstoffe geeignet verwendet. Bevorzugt werden Farbstoffe
verwendet, die eine Diazo- oder Triazoskelettstruktur aufweisen.
Weiter werden bevorzugt zwei oder mehr Farbstoffe gemeinsam verwendet,
die sich in ihrer Struktur unterscheiden. Andere als schwarze Farbstoffe,
wie zum Beispiel cyanblaue, magentarote und gelbe Farbstoffe, können verwendet
werden, solange sich der Farbton der Tinte nicht stark verändert.
-
Andere Zusätze
-
Neben
den vorstehend beschriebenen Komponenten, können ein oberflächenaktives
Mittel, ein Antischäumungsmittel,
ein antiseptisches Mittel und dergleichen nach Bedarf zu den Pigmenttinten
gegeben werden, um ihnen als Tinten die gewünschten physikalischen Eigenschaften
zu verleihen.
-
Beispiele
des oberflächenaktiven
Mittels schließen
ein: Anionische, oberflächenaktive
Mittel, wie zum Beispiel Fettsäuresalze,
Salze von Schwefelsäureestern
höherer
Alkohole, Salze von flüssigen
Fettölschwefelsäureestern
und Alkylarylsulfonsäuresalze,
und daneben nichtionische oberflächenaktive
Mittel, wie zum Beispiel Polyoxyethylenalkylether, Polyoxyethylenalkylester,
Polyoxyethylensorbitanalkylester, Acetylenalkohol und Acetylenglycol.
Eines oder mehrere dieser oberflächenaktiven
Mittel können
geeignet zur Verwendung ausgewählt
werden.
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Die
Menge des oberflächenaktiven
Mittels liegt wünschenswerter
Weise im Bereich von 0,01 bis 5 Gew.-%; bezogen auf das Gesamtgewicht
der Tinte. Es ist bevorzugt, dass die Menge des zugegebenen, oberflächenaktiven
Mittels so bestimmt wird, dass die Oberflächenspannung der sich ergebenden
Tinte wenigsten 30 mN/m (dyn/cm) beträgt, weil das Auftreten von
verformten Ausdrucken (ungenaues Landen von Tinte) aufgrund der
Befeuchtung der Düse
in dem Tinten strahldrucksystem, das in der Erfindung verwendet wird,
wirksam verhindert werden kann.
-
Weiter
ist es sehr wirksam, den nach BET erhaltenen Ka-Wert der Tinte nicht
größer als
1 ml/(m2·ms1/2) zu
machen, um die Druckqualität,
wie zum Beispiel die Schärfe
und die optische Dichte, des aufgezeichneten Bildes weiter zu verbessern.
-
Druckverfahren
-
Die
erfindungsgemäße Tinte
wird auf das Druckmedium durch bekannte Techniken zum Aufbringen von
Tinte aufgebracht, bevorzugt durch ein bekanntes Tintenstrahldruckverfahren,
bei dem Tinte aus einem Druckkopf auf das Druckmedium ausgestoßen wird.
Das Tintenausstoßverfahren,
das für
die erfindungsgemäße Tinte
geeignet ist, kann ein beliebiges bekanntes Verfahren, wie zum Beispiel
das Piezo-Tintenstrahlverfahren sein. Allerdings besteht ein bevorzugtes
Verfahren darin, dass unter Einsatz von Wärmeenergie eine Blase in der
Tinte erzeugt wird, und die Tinte durch den Druck der Blase ausgestoßen wird.
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Die
aus dem Druckkopf auf das Druckmedium aufgebrachte Tintenmenge ist
bevorzugt nicht größer als
0,014 Picoliter (pl) pro Flächeneinheit.
Insbesondere beträgt
der bevorzugte Tintenschuss 70 pl oder weniger bei 360 dpi und 25
pl oder weniger bei 600 dpi. Der Grund dafür ist folgender: Wenn eine
Tinte, die nur ein Pigment als färbendes
Material enthält,
verwendet wird, ist der Flächenfaktor
nicht ausreichend, insbesondere auf Normalpapier, was zu einer niedrigen
optischen Dichte führt.
Wenn auf der anderen Seite eine erfindungsgemäße Tinte verwendet wird, wie
sie vorstehend beschrieben wurde, wird der Flächenfaktor so hoch, dass die
Aufbringmenge verringert werden kann.
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Die
Erfindung stellt auch einen Tintenbehälter, wie zum Beispiel eine
Tintenpatrone, und einen Druckkopf, in den ein Tintenbevorratungsbereich
und eine Einrichtung zum Ausstoßen
der Tinte integriert sind, bereit.
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Weiter
kann ein Tintensatz verwendet werden, der aus der erfindungsgemäßen, schwarzen
Tinte und wenigstens einer Farbtinte, ausgewählt aus zum Beispiel einer
gelben Tinte, einer magentaroten Tinte, und einer cyanblauen Tin te,
besteht, die jeweils in einem getrennten Aufbewahrungsbereich enthalten
sind.
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Die
Wirkung der Erfindung, die vorstehend beschrieben wurde, die darin
besteht, dass eine Wechselwirkung zwischen dem ersten Pigment und
dem zweiten Pigment und dem polymeren Dispergiermittel die Pigmentaggregationskraft
abmildert, was zu einer hervorragenden Bildgebung auf dem Druckmedium
führt,
wird nicht nur dadurch erhalten, dass eine Tinte verwendet wird,
die diese Komponenten enthält,
sondern auch dadurch, dass diese Komponenten auf dem Druckmedium
in einem flüssigen
Zustand miteinander in Kontakt kommen.
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Weiter
wird die Wirkung der Erfindung, die vorstehend beschrieben wurde,
die darin besteht, dass eine Wechselwirkung zwischen dem ersten
Pigment und dem zweiten Pigment, dem polymeren Dispergiermittel und
dem Farbstoff die Pigmentaggregationskraft abmildert, was zu einer
hervorragenden Bildgebung auf dem Druckmedium, das eine Deckschicht
aufweist, führt,
nicht nur dadurch erhalten, dass eine Tinte verwendet wird, die
diese Komponenten enthält,
sondern auch dadurch, dass diese Komponenten auf dem Druckmedium in
einem flüssigen
Zustand miteinander in Kontakt kommen.
-
Druckmedium
-
Das
Druckmedium, das in der Erfindung verwendet wird, schließt Papier,
Vliesfolie, Overheadfolie und Leder ein, ist aber nicht darauf begrenzt.
Wie vorstehend beschrieben, wird, wenn die erfindungsgemäße Tinte durch
das Tintenstrahlverfahren auf ein Druckmedium aufgebracht wird,
das eine Harzschicht als Deckschicht aufweist, die „Haarrissbildung" des Bildes, das
auf der Deckschicht erzeugt wird, wirksam verhindert.
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Es
gibt zum Beispiel Druckmedien, die eine Harzschicht aufweisen, die
auf einer Kunststofffolie oder Papier bereitgestellt ist. Die Hauptkomponente
der Deckschicht ist ein wasserlösliches
Harz oder ein in Wasser dispergierbares Harz, das bei Bedarf andere
Zusätze,
wie zum Beispiel eine kationische Verbindung, ein oberflächenaktives
Mittel oder einen Füllstoff,
enthalten kann.
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Das
wasserlösliche
Harz schließt
zum Beispiel ein: Polyvinylalkohol und modifizierte Polyvinylalkohole,
wie zum Beispiel anionisch modifizierten Polyvi nylalkohol und acetalmodifizierten
Polyvinylalkohol; wasserbasiertes Polyurethan; Polyvinylpyrrolidon
und modifizierte Polyvinylpyrrolidone, wie zum Beispiel ein Copolymer
aus Vinylpyrrolidon und Vinylacetat, ein Copolymer aus Vinylpyrrolidon
und Dimethylaminoethylmethacrylat, ein Copolymer aus quaternärem Vinylpyrrolidon
und Dimethylaminoethylmethacrylat und ein Copolymer aus Vinylpyrrolidon
und Methacrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid; modifizierte Cellulose,
wie zum Beispiel kationisierte Hydroxyethylcellulose, und wasserlösliche Celluloseharze,
wie zum Beispiel Carboxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose und
Hydroxypropylcellulose; Kunstharze, wie zum Beispiel Polyester,
Polyacrylsäure(ester),
Melaminharz, oder modifizierte harze derselben, ein Pfropfcopolymer,
das wenigstens Polyester und Polyurethan enthält; und Naturharze, wie zum
Beispiel Albumin, Gelatine, Casein, Stärke, kationisierte Stärke, Gummi
Arabicum und Natriumalginat. Das wasserdispergierbare Harz schließt zum Beispiel
ein: Polyvinylacetat, ein Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat,
Polystyrol, ein Copolymer aus Styrol und (Meth)acrylatester, ein
(Meth)acrylatesterpolymer, ein Copolymer aus Vinylacetat und (Meth)aerylat(ester), Poly(meth)acrylamid,
ein (Meth)acrylamidcopolymer, ein Copolymer aus Styrol und Isopren,
ein Copolymer aus Styrol und Butadien, Polyvinylether und ein Copolymer
aus Silicon und Acrylsäure;
ist aber nicht darauf begrenzt.
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Alternativ
kann bevorzugt eine kationische Verbindung als Material der Deckschicht
des Druckmediums verwendet werden. Es kann eine beliebige kationische
Verbindung verwendet werden, solange sie einen kationischen Bereich
im Molekül
aufweist. So sind zum Beispiel eingeschlossen: Kationische, oberflächenaktive
Mittel auf Basis eines quaternären
Ammoniumsalzes, wie zum Beispiel Monoalkylammoniumchlorid, Dialkylammoniumchlorid,
Tetramethylammoniumchlorid, Trimethylphenylammoniumchlorid und das
Ethylenoxidaddukt des Ammoniumchlorids, kationische, oberflächenaktive
Mittel auf Basis von Aminsalzen, amphotere, oberflächenaktive
Mittel mit einem kationischen Bereich, wie zum Beispiel Alkylbetain,
Imidazoliumbetain und Alanin; und Polymere oder Oligomere, wie zum
Beispiel kationisch modifiziertes Polyacrylamid, Copolymere aus
Acrylamid und einem kationischen Monomer, Polyallylamin, Polyaminsulfon,
Polyvinylamin, Polyethylenamin, Polyethylenimin, Harz aus Polyamid
und Epichlorhydrin und Polyvinylpyridiniumhalogenid.
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Weiter
können
Vinyloxazolidonpolymere oder seine Copolymere mit anderen Monomeren
und Vinylimidazolpolymere oder seine Copolymere mit anderen, allgemein üblichen
Monomeren verwendet werden.
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Monomere,
die für
die vorstehend genannten Copolymere verwendbar sind, schließen ein:
Methacrylat, Methacrylat, Acrylat, Acrylnitril, Vinylether, Vinylacetat,
Ethylen und Styrol. Es kann auch kationisch modifizierte Cellulose
verwendet werden.
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Bevorzugte,
kationische Verbindungen sind solche, die vorstehend aufgeführt sind,
aber nicht auf diese begrenzt.
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Was
die Schichtdicke betrifft, ist es bevorzugt, eine Deckschicht mit
0,1 g/m2 bis 100 g/m2 Trockengewicht
herzustellen. Bevorzugt kann die Deckschicht einschichtig oder mehrschichtig,
wie zum Beispiel zweischichtig oder dreischichtig, sein.
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Wenn
die erfindungsgemäße Tinte
auf ein Druckmedium aufgebracht wird, das eine Deckschicht aufweist,
wie sie vorstehend beschrieben wurde, kann die Haarrissbildung verhindert
werden. Zusätzlich
kann die hohe Benetzungsfähigkeit
des Pigmentes im Bezug auf die Deckschicht die schlechte Benetzungsfähigkeit des
Farbstoffes kompensieren. Das heißt, durch Verwendung der erfindungsgemäßen Pigmenttinte
und der Farbstofftinte in Mischung kann das Ausblutungsphänomen, das
auftritt, wenn nur die Farbstofftinte verwendet wird, unterdrückt werden.
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Als
erstes wird ein Konfigurationsbeispiel des Hauptteils, nämlich des
Kopfes, eines Tintenstrahldruckgerätes, das thermische Energie
einsetzt, in 1 und 2 dargestellt.
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1 ist
eine Schnittansicht eines Kopfes 13 entlang des Tintenströmungspfades,
und 2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 aus 1.
Der Kopf 13 wird erhalten, indem ein Wärme erzeugender Kopf 15,
der für
das thermosensitive Drucken verwendet wird, auf eine Glas-, eine
Keramik- oder eine Kunststoffplatte geklebt wird, die eine Rille 14 aufweist,
durch die Tinte fließt.
Der Wärme
erzeugende Kopf 15 umfasst einen Schutzfilm 16,
der aus Siliciumoxid, Siliciumnitrid, Siliciumcarbid oder dergleichen
gebildet ist, Elektroden 17-1 und 17-2 aus Aluminium,
Gold, einer Legierung aus Aluminium und Kupfer und dergleichen hergestellt
ist, eine Wärme
erzeugende Widerstandsschicht 18, die aus einer Substanz
mit hohem Schmelzpunkt, wie zum Beispiel HfB2,
TaN und TaAl gebildet ist, und einen hochgradig Wärme abstrahlenden
Träger 20 aus Silicium,
Aluminium und Aluminiumnitrid.
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Wenn
ein Element einer elektrischen Signalinformation an die Aluminiumelektroden 17-1 und 17-2 angelegt
wird, wird der Bereich des Wärme
erzeugenden Kopfes 15, der mit n bezeichnet ist, schnell
erhitzt, wird eine Blase in der Tinte, die hier berührt, erzeugt,
der Meniskus 23 tritt unter diesem Druck hervor und die
Tinte wird ausgestoßen,
wodurch ein Tintentröpfchen 24 gebildet
wird, und fliegt aus der Abgabedüse 22 auf
ein Druckmedium 25.
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3 zeigt
ein dreidimensionale Ansicht eines Mehrfachkopfes, der aus einem
Feld aus vielen Köpfen,
wie sie in 1 dargestellt sind, besteht.
Der entsprechende Mehrfachkopf wird hergestellt durch enges Ankleben
eines Wärme
erzeugenden Kopfes 28, der dem in 1 beschriebenen ähnelt, an
eine Glasplatte 27, die eine Vielzahl von Rillen 26 aufweist.
Außer
dem Mehrfachkopf, der eine Glasplatte verwendet, wie es vorstehend
dargestellt ist, können
Mehrfachköpfe,
die Kunststoffmaterialien verwenden, ebenfalls in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt werden. Wenn ein Mehrfachkopf aus Kunststoffmaterial
verwendet wird, ist der Kopf bevorzugt Wasser abstoßend, um
die Tinte davon abzuhalten, am Düsenbereich
festzukleben. Eine Wasser abstoßende
Schicht 901, die Siliciummaterial oder Fluormaterial enthält und auf
den Düsenbereich
aufgebracht ist, kann den Düsenbereich
mit Wasserabstoßungsfähigkeit
versehen. Eine solche Schicht kann gebildet werden, indem ein Wasser
abstoßendes
Mittel, das ein Siliciummaterial oder Fluormaterial enthält, aufgebracht
wird.
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4 zeigt
eines der Beispiele des Tintenstrahldruckgerätes, das den vorstehend beschriebenen
Kopf eingebaut enthält.
In 4 bezeichnet die Bezeichnungszahl 61 eine
Klinge, die als Wischelement dient, deren eines Ende durch ein Klingenhalteelement
gehalten wird, wodurch es ein stationäres Ende wird und das Ganze
wie ein Ausleger gestaltet ist. Die Klinge 61 ist in einer
Position in Machbarschaft zum durch den Druckkopf 65 bedienten
Druckbereich angeordnet und in einer solchen Gestalt gehalten, dass
sie im Fall dieses Beispiels in die Bewegungsroute des Druckkopfes 65 hineinragt.
Bezeichnungszahl 62 bezeichnet eine Abdeckung auf der Oberfläche der
Ausstoßdüsen des
Druckkopfes 65, die an der Parkposition neben der Klinge 61 positioniert
ist und so angeordnet ist, dass sie sich in einer Richtung senkrecht
zur Bewegungsrichtung des Druckkopfes 65 bewegt, so dass
sie gegen die Tintenausstoßdüse drückt und
die Abdeckung durchführt.
Darüber
hinaus bezeichnet die Bezeichnungszahl 63 eine Tintenabsorptionseinrichtung,
die neben der Klinge 61 angeordnet ist, die in einer Gestalt
behalten wird, in der sie gemeinsam mit der Klinge 61 in
die Bewegungsroute des Druckkopfes 65 hineinragt.
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Ein
Ausstoßwiederherstellungsbereich 64 umfasst
die vorstehend genannte Klinge 61, die vorstehend genannte
Abdeckung 62 und die vorstehend genannte Tintenabsorptionseinrichtung 63,
und Feuchtigkeit, Staub und dergleichen auf der Tintenausstoßdüse werden
durch die Klinge 61 und die Tintenabsorptionseinrichtung 63 entfernt.
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Die
Bezeichnungszahlen 65 beziehungsweise 66 bezeichnen
einen Druckkopf der mit einer Einrichtung zum Erzeugen von Ausstoßenergie
ausgerüstet
ist und Tinte auf das Druckmedium, das der Ausstoßdüsenfläche gegenüber angeordnet
ist, aus einer Ausstoßdüse, die
zum Durchführen
des Druckvorgangs angeordnet ist, abgibt, und einen Wagen zum Beladen
und Bewegen des Druckkopfes 65. Der Wagen 66 ist
gleitfähig
mit einer Führungsstange 67 verbunden
und ein Teil des Wagens 66 ist mit dem Riemen 69,
der durch einen Motor 68 angetrieben wird, verbunden (nicht
dargestellt). Dadurch wird der Wagen 66 dazu in die Lage versetzt,
sich entlang der Führungsstange 67 zu
bewegen, wodurch er den Druckkopf 65 dazu befähigt, sich durch
den Druckbereich und die angrenzenden Bereiche zu bewegen.
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Die
Bezeichnungszahlen 51 beziehungsweise 52 bezeichnen
einen Papierzufuhrbereich zum Einführen eines Druckmediums und
eine Papierzufuhrwalze, die durch einen nicht dargestellten Motor
angetrieben wird.
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Durch
diese Bestandteile wird das Druckmedium in eine Position zugeführt, die
der Ausstoßdüsenfläche des
Druckkopfes 65 gegenüberliegt,
und das Papier wird im Rahmen des Druckablaufes in den Papierausgabebereich
abgegeben, der mit der Papierausgabewalze 53 versehen ist.
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Beim
Rücklauf
des Druckkopfes 65 in die Parkposition am Ende eines Ausdruckes
oder dergleichen bei der vorstehend beschriebenen Konfiguration
wird die Abdeckung 62 des Ausstoßwiederherstellungsbereiches 64 aus
der Bewegungsroute des Druckkopfes 65 zurückgezogen,
wohingegen die Klinge 61 in die Bewegungsroute hineinragt.
Als Ergebnis wird die Ausstoßdüsenfläche des
Druckkopfes 65 gewischt. Wenn die Abdeckung 62 die
Ausstoßdüsenfläche des
Druckkopfes 65 durch Aufdrücken abdeckt, bewegt sich die
Abdeckung 62 in der Art, dass sie in die Bewegungsroute
des Druckkopfes hineinragt.
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Wenn
der Druckkopf 65 sich aus der Parkposition zur Druckstartposition
bewegt, befinden sich die Abdeckung 62 und die Klinge 61 in
den gleichen Positi onen wie beim vorstehend beschriebenen Wischen.
Als Ergebnis wird die Ausstoßdüsenfläche des
Druckkopfes 65 auch bei dieser Bewegung gewischt.
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Die
vorstehend beschriebene Bewegung des Druckkopfes 65 in
die Parkposition wird nicht nur nach Vervollständigung des Ausdruckes und
zum Wiederherstellen der Ausstoßfähigkeit
durchgeführt,
sondern der Druckkopf 65 bewegt sich auch in festgelegten
Zeitabständen
zur Parkposition, die dem Druckbereich benachbart liegt, während er
sich zum Drucken durch die Druckfläche bewegt, und das vorstehend
beschriebene Wischen wird mit dieser Bewegung durchgeführt.
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5 zeigt
eines der Beispiele eines Tintenzufuhrelementes für den Kopf,
nämlich
eine Tintenpatrone 45 zum Speichern der Tinte, die mittels
einer Röhre
zugeführt
wird. Hier bezeichnet die Bezeichnungszahl 40 einen Tintenspeicherbereich
zum Lagern des Tintenvorrates, zum Beispiel eine Tintentasche, an
deren Spitze ein Gummistopfen 42 bereitgestellt ist. Indem
eine Nadel (nicht dargestellt) in diesen Stopfen 42 eingeführt wird,
wird dafür
gesorgt, dass die Tinte im Tintensack 40 dem Kopf zugeführt wird.
Bezeichnungszahl 44 bezeichnet ein Tintenabsorptionselement
zum Aufnehmen der Abfalltinte. Was den Tintespeicherbereich betrifft, ist
es für
die vorliegende Erfindung bevorzugt, dass die Oberfläche, die
mit der flüssigen
Tinte in Kontakt kommt, aus Polyolefin und insbesondere aus Polyethylen
besteht.
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Ein
erfindungsgemäßes Tintenstrahldruckgerät ist nicht
auf solche begrenzt, die einen Kopf und eine Tintenpatrone in getrennter
Form umfassen, wie es vorstehend erwähnt ist, sondern kann auch
angemessen mit integrierten Druckköpfen eingesetzt werden, wie
sie in 6 dargestellt sind. In 6 bezeichnet
eine Bezeichnungszahl 70 eine Druckeinheit, die einen Tintenspeicherbereich
zum Speichern der Tinte, wie zum Beispiel ein Tintenabsorptionselement,
enthält,
und die Tinte, die im Tintenabsorptionselement enthalten ist, wird als
Tintentröpfchen
aus dem Kopfbereich 71 abgegeben, der eine Vielzahl von
Düsen aufweist.
Als Material für
ein Tintenabsorptionselement wird bevorzugt Polyurethan verwendet.
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Als
nächstes
wird als eine andere Ausführungsform
eines Tintenstrahldruckgerätes,
das mechanische Energie geschickt ausnutzt, ein Tintenstrahldruckgerät vom auf-Abruf-Typ
beschrieben, das einen Düsen
formenden Träger
mit einer Vielzahl von Düsen,
Druck erzeugende Vorrichtungen, die aus einem piezoelektrischen
Material bestehen, und ein elektrisch leitendes Material, das den
Düsen gegenüberliegend
bereitgestellt ist, und eine Tinte, die um die Druck erzeugenden
Vorrichtungen herum gefüllt
ist, umfasst, wobei die Druck erzeugenden Vorrichtungen durch eine
angelegte Spannung geändert
werden, wodurch sie Tröpfchen
aus Tinte aus den Düsen
ausstoßen.
Ein Beispiel der Konstruktion eines Druckkopfes, der eine Hauptkomponente
eines solchen Druckgerätes
darstellt, ist in 7 veranschaulicht.
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Der
Kopf besteht aus einem Tintenflusspfad 80, der mit einer
Tintenkammer (nicht dargestellt) verbunden ist, einer Düsenplatte 81,
durch die Tintentröpfchen
mit einem gewünschten
Volumen ausgestoßen
werden, einer Vibrationsplatte 82 zum direkten Einbringen
eines Druckes in die Tinte, einem piezoelektrischen Element 83,
das an die Vibrationsplatte 82 angeklebt ist und sich gemäß einem
elektrischen Signal einer Änderung
unterzieht, und einem Träger 84,
der darauf angepasst ist, die Düsenplatte 81,
die Vibrationsplatte 82 und dergleichen auf sich zu tragen
und zu befestigen.
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In 7 wird
der Tintenschlusspfad 80 mit einem lichtempfindlichen Harz
oder dergleichen gebildet. Die Düsenplatte 81 ist
aus Metall hergestellt, wie zum Beispiel rostfreiem Stahl oder Nickel,
und eine Ausstoßöffnung 85 dieser
Platte wird durch Elektroformung, Ausstanzen durch Druckbearbeitung
oder dergleichen gebildet. Die Vibrationsplatte 82 wird
mit einem Film aus einem Metall, wie zum Beispiel rostfreiem Edelstahl,
Nickel oder Titan, und einem Harzfilm mit hohem Modul oder dergleichen
gebildet. Das piezoelektrische Element 83 besteht aus einem
dielektrischen Material, wie zum Beispiel Bariumtitanat oder PZT
(Bleizirconattitanat, Pb[ZrTi]O2).
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Der
Druckkopf mit der vorstehend beschriebenen Konstruktion wird so
betrieben, dass eine impulsförmige
Spannung an das piezoelektrische Element 83 angelegt wird,
wodurch eine Beanspruchung erzeugt wird, die eine mechanische Spannung
aufbaut, dass dann die Vibrationsplatte 82, die an das
piezoelektrische Element 83 geklebt ist, durch die Energie
der Beanspruchung verformt wird, und dass schließlich die Tinte im Tintenflusspfad 80 dadurch
senkrecht unter Druck gesetzt wird, wodurch Tintentröpfchen (nicht
dargestellt) aus der Ausstoßöffnung 85 der
Düsenplatte 81 ausgestoßen werden,
wodurch das Drucken durchgeführt
wird.
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Ein
solcher Druckkopf wird verwendet, indem er in ein Tintenstrahldruckgerät ähnlich dem,
das in 4 dargestellt ist, eingebaut wird. Betriebseinzel heiten
des Tintenstrahldruckgerätes
können
in der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben durchgeführt werden.
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Wie
vorstehend beschrieben, weist gemäß der Erfindung eine Tinte,
die ein selbstdispergierendes Pigment, ein Pigment, das in einem
wässrigen
Medium mit Hilfe eines polymeren Dispergiermittels dispergierbar ist,
und das polymere Dispergiermittel enthält, eine hervorragende Lagerstabilität auf, da
der Dispersionszustand der Pigmente stabil beibehalten wird, selbst
wenn die Menge des polymeren Dispergiermittels verringert wird,
was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist,
dass das selbstdispergierende Pigment (das erste Pigment) als Dispergiermittel
für das
zweite Pigment dient, das durch das polymere Dispergiermittel dispergiert wird.
Auf der anderen Seite ergibt, wenn mit dieser Tinte auf Papier gedruckt
wird, diese Tinte Tintenpunkte mit angemessener Breite und einheitlicher
Bilddichte und fast ohne Verschmieren, wobei sich die feinen Teilchen
der Pigmentzusammenballungen einheitlich in den Punkten verteilen,
wahrscheinlich weil die Zusammenballung von Pigmenten aufgrund der
Wechselwirkung zwischen dem zweiten Pigment und dem polymeren Dispergiermittel
auf dem Druckmedium durch das erste Pigment abgemildert wird. Zusätzlich kann
gemäß der Erfindung
das Ankleben der Tinte an der Wasser abstoßenden Düsenfläche sehr wirksam verhindert
werden, wodurch zuverlässiges
Tintenstrahldrucken durchgeführt
werden kann.
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Weiter
weist eine erfindungsgemäße Tinte
eine gleich bleibend schlechte Benetzbarkeit der Düsenfläche auf.
Hier bedeutet „schlechte
Benetzbarkeit",
dass die Tinte kaum an der Düsenfläche kleben
bleibt oder leicht entfernt werden kann, selbst wenn sie daran fest
klebt. So wird die Genauigkeit der Richtung des Tintenausstoßes gleich
bleibend, was sehr wirksam ist bei der zuverlässigen Erzeugung von hochqualitativen
Bildern. Weiter nehmen bei einer anderen erfindungsgemäßen Tinte,
die einen Farbstoff zusätzlich
zum ersten Pigment, zum zweiten Pigment und zum polymeren Dispergiermittel
enthält,
die Pigmentzusammenballungen eine teilchenförmige Form an auf dem Druckmedium
an, wahrscheinlich weil die Zugabe eines Farbstoffes die Aggregationskraft
des zweiten Pigmentes noch weiter dämpft und der Farbstoff die
teilchenförmigen
Zusammenballungen umgibt. Insgesamt wird die Unregelmäßigkeit
des ausgedruckten Bildes unterdrückt.
Diese Wirkung wird in bemerkenswertem Ausmaß als Unterdrückung oder
Verhinderung der Haarrissbildung beobachtet, wenn das Tintenstrahldrucken
auf einem Druckmedium mit schlechter Tintenabsorptionsfähigkeit
ausgeführt
wird.
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Beispiele
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Beispiele
gemäß den vorstehend
erwähnten
Ausführungsformen
werden beschrieben.
-
Beispiel 1
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8 ist
eine Seitenansicht, die schematisch ein Druckgerät vom Vollzeilentyp gemäß dem ersten Beispiel
der Erfindung veranschaulicht.
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Dieses
Druckgerät 1 nutzt
ein Tintenstrahldruckverfahren, bei dem das Drucken durchgeführt wird,
indem eine Tinte aus Mehrfachköpfen
vom Vollzeilendrucktyp (Ausstoßbereiche)
ausgestoßen
wird, die auf festgelegten Positionen entlang der Richtung, in der
ein Druckmedium als Druckmedium transportiert wird (in der Richtung,
die durch den Pfeil A in der Zeichnung dargestellt ist), angeordnet
sind. Das Druckgerät
wird betrieben unter Steuerung einer Steuerschaltung (nicht dargestellt).
-
Jeder
Druckkopf 101Bk, 101C, 101M und 101Y der
Kopfgruppe 101g besitzt etwa 7200 Tintenausstoßöffnungen,
die in Querrichtung zur Transportrichtung eines Druckpapiers 103 angeordnet
sind (Richtung senkrecht zum Blatt, wie es in der Zeichnung dargestellt
ist), wobei die Transportrichtung durch den Pfeil A in der Zeichnung
dargestellt ist. Das Druckgerät
kann auf ein Druckpapier mit einer Maximalgröße von A3 ausdrucken.
-
Das
Druckpapier 103 wird in der Richtung A mit Hilfe der Drehung
eines Paares von Friktionswalzen 114, die durch einen Transportmotor
angetrieben sind, transportiert, durch ein Paar Führungsplatten 115 so geführt, dass
die Blattoberkanten zueinander ausgerichtet sind, und durch ein
Transportband 111 transportiert. Das Transportband 111,
das ein Endlosband darstellt, wird von zwei Walzen 112 und 113 getragen,
und der Versatz in Vertikalrichtung seines oberen Seitenbereichs
wird durch eine Platte 104 eingestellt. Wenn die Walze 113 drehend
angetrieben wird, wird das Druckpapier transportiert. Das Druckpapier 103 wird
auf dem Transportband 111 durch elektrostatische Aufladung
gehalten. Die Walze 113 wird durch eine Antriebsquelle,
wie zum Beispiel einen Motor, die nicht in der Zeichnung dargestellt
ist, in einer solchen Richtung drehend angetrieben, dass das Druckpapier 113 in
der Richtung transportiert wird, die durch den Pfeil A dargestellt
ist. Das Druckpapier 113, das bedruckt worden ist, während es
auf dem Transportband 111 transportiert wurde, wird auf
eine Stapelaufnahme 116 ausgeworfen.
-
Druckköpfe einer
Druckkopfgruppe 101g, die aus einem Kopf 101Bk zum
Ausstoß einer
schwarzen Tinte und Köpfen
zum Ausstoß von
Farbtinten (einem cyanblauen Kopf 101C, einem magentaroten
Kopf 101M und einem gelben Kopf 101Y) besteht,
sind in der Richtung A angeordnet, in der das Druckpapier 103 transportiert
wird. Der Ausdruck von schwarzen Schriftzeichen und Farbbildern
wird durchgeführt,
indem die jeweiligen Tinten aus den jeweiligen Druckköpfen ausgestoßen werden.
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10 ist
ein Blockdiagramm, das ein Steuersystem eines Druckgerätes 1 vom
Vollzeilentyp aus 8 veranschaulicht.
-
Eine
Systemsteuereinrichtung 201 schließt einen Mikroprozessor, einen
Festwertspeicher zum Speichern eines Steuerprogramms, das in diesem
Gerät ausgeführt wird,
und Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM), der als Arbeitsbereich
verwendet wird, wenn der Mikroprozessor die Steuerung durchführt, ein
und steuert das gesamte Gerät.
Ein Motor 204 dreht die Walze 113, die in 6 dargestellt
ist, um das Druckpapier zu transportieren, wobei sein Antrieb durch
einen Treiber 202 gesteuert wird.
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Ein
Anwendungsrechner 206 überträgt die auszudruckenden
Informationen auf das Druckgerät 1 dieser
Ausführungsform
und steuert die Druckoperation. Eine Empfangspuffer 207 speichert
die Daten aus dem Anwendungsrechner 206 zwischen, bis die
Systemsteuereinrichtung 201 die Daten liest. Ein Seitenspeicher 208 ist
ein Speicher zum Erweitern der zu druckenden Daten auf Bilddaten
und besitzt die Speichergröße, die für den Ausdruck
erforderlich ist. Obwohl der Seitenspeicher 208 so beschrieben
ist, dass er in dieser Ausführungsform
in der Lage ist, die Daten für
ein Blatt Druckpapier zu speichern, ist nicht daran gedacht, die
vorliegende Erfindung auf eine bestimmte Speichergröße zu begrenzen.
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Der
Puffer 209P speichert die zu druckenden Daten zwischen,
und seine Speicherkapazität
schwankt abhängig
von der Anzahl der Ausstoßöffnungen
der Druckköpfe.
Eine Drucksteuereinrichtung 210 wird bereitgestellt, um
unter Leitung der Systemsteuereinrichtung 201 den Antrieb
der Druckköpfe
korrekt zu steuern und steuert die Antriebsfrequenz, die Anzahl
der zu druckenden Daten und dergleichen. Ein Treiber 211 steuert
die Druckköpfe 101Bk, 101C, 101M und 101Y im
Bezug auf den Ausstoß ihrer
jeweiligen Tinten und wird durch die Signale der Drucksteuereinrichtung 210 gesteuert.
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Im
vorstehend beschriebenen System werden die Druckdaten vom Anwendungsrechner 206 auf
den Empfangspuffer 207 übertragen,
wo sie zwischengespeichert werden. Die Druckdaten, die im Empfangspuffer 207 gespeichert
sind, werden durch die Systemsteuereinrichtung 201 gelesen
und auf die Puffer 209S und 209P erweitert. Und
Papierstau, Tintenmangel oder Papiermangel und dergleichen können durch
verschiedene Nachweissignale von einem Problemsensor 222 festgestellt
werden.
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Die
Drucksteuereinrichtung 210 steuert die Ausstoßoperation
eines jeden Druckkopfes auf Grundlage der Druckdaten in den Puffern 209S und 209P und
der Flüssigkeitsbehandlungsdaten.
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In
diesem Beispiel waren die Tintenausstoßöffnungen eines jeden Druckkopfes
in einer Dichte von 600 dpi angeordnet, und das Drucken wurde mit
einer Druckdichte von 600 dpi in einer Richtung durchgeführt, die der
Transportrichtung des Druckpapiers entsprach. Entsprechend beträgt die Druckdichte
des ausgedruckten Bildes in diesem Beispiel 600 dpi sowohl horizontal
als auch vertikal. Die Ausstoßfrequenz
eines jeden Druckkopfes betrug 4 kHz und jeder Druckkopf stieß 15 pl
pro Ausstoß aus.
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Im
Tintenstrahldruckgerät
dieses Beispiels ist die Entfernung Di zwischen dem schwarzen Kopf 101Bk und
dem cyanblauen Kopf 101C relativ groß, wie es in 8 dargestellt
ist, was die Farbmischung aufgrund von federartigen Ausblühungen an
der Grenze zwischen einem Bereich, der mit einer schwarzen Tinte
bedruckt ist, und einem Bereich, der mit einer Farbtinte bedruckt
ist, verhindern kann. Wenn allerdings ausschließlich ein Druckmedium mit einer
Deckschicht verwendet wird, kann der Abstand Di, weil federartige
Ausblühungen
an sich verhindert werden, kleiner gemacht werden, was es ermöglicht,
die Geräteabmessungen zu
verkleinern.
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Die
Zusammensetzung der schwarzen Tinte, die in diesem Beispiel verwendet
wurde, ist im Folgenden dargestellt. In den im Folgenden dar gestellten
Ta bellen macht die Gesamtmenge der Komponenten 100 Gewichtsteile
aus und Acetylenol EH ist ein Produkt von Kawaken Fine Chemicals
Co., Ltd.. Tabelle
1
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Die
Pigmentdispersionen wurden wie folgt hergestellt: 300 g saures Kohlenstoffschwarz
(Handelsname MA-77, pH-Wert = 3,0, ein Produkt von Mitsubishi Chemical
Industries, Ltd.) wurden mit 100 ml Wasser gemischt, wozu dann tropfenweise
450 g Natriumhypochlorid (aktive Chlorkonzentration 12%) gegeben
wurden und schließlich
10 Stunden bei 100 bis 105°C
gerührt
wurde. Die so erhaltene Aufschlemmung wurde mit TOYO-Filterpapier
Nr. 2 (von Advantist Co., Ltd.) abfiltriert und die Pigmentteilchen
vollständig
mit Wasser gewaschen, dann der Pigmentnasskuchen in Wasser erneut
dispergiert, um bis zu einer Leitfähigkeit von 0,2 μS unter Verwendung
einer Umkehrosmosemembran zu entionisieren. Dann wurde die Pigmentdispersion (pH-Wert
= 8 bis 10) bis auf eine Pigmentkonzentration von 10 % aufkonzentriert.
So wurde eine Pigmentdispersion erhalten, in der ein anionisch aufgeladenes,
selbstdispergierendes Kohlenstoffschwarz mit einer -COOH-Gruppe,
die direkt an die Oberfläche
gebunden ist, dispergiert war.
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Die
Pigmentdispersion 4 wurde wie folgt hergestellt: 5 Teile Copolymer
aus Benzylmethacrylat und Methacrylat (Gewichtsverhältnis 1:1,
Säurewert
400, mittleres Molekulargewicht 9000) als Dispergiermittel, 4 Teile Monoethanolamin
und 81 Teile Wasser wurden gemischt. Dann wurde die Mischung in
einem Wasserbad auf 70°C
erhitzt, um den Harzgehalt vollständig zu lösen. Harz kann manchmal nicht
vollständig
gelöst
werden, wenn sein Gehalt zu gering ist. Entsprechend kann, wenn
man vorhat, Harz aufzulösen,
eine Lösung
mit einem gewünschten
Harzgehalt hergestellt werden, indem eine zuvor hergestellte Lösung mit
einem hohen Harzgehalt verdünnt
wird. Zu dieser Lösung
wurden 10 Teile Russschwarz mit einer Oberfläche nach BET von 150 m2/g und einer Ölabsorpti onsfähigkeit
nach DBP von 50 ml/g gegeben, das in einer wässrigen Lösung ohne ein Dispergiermittel
nicht dispergierbar ist, und die Lösung wurde 30 Minuten lang
vorgemischt. Dann wurde die folgende Operation durchgeführt, um
die Pigmentdispersion 2 zu erhalten, in der das Kohlenstoffschwarz im
wässrigen
Medium mit der Hilfe eines Dispergiermittels dispergiert war.
Dispergiervorrichtung:
Side Grinder (Igarashi Machine Industry Co., Ltd.)
Mahlmittel:
Zirconiumoxidperlen mit 1 mm Durchmesser
Packung des Mahlmittels:
50 Vol.-%
Mahldauer: 3 h
Zentrifugieren: 12000 U/min,
20 min
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Die
so erhaltene Tinte weist einen Ka-Wert von 0,32 ml/m2·ms1/2 auf.
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Die
gemäß vorstehender
Beschreibung hergestellte Tinte wurde in einen Tintentank eines
Tintenstrahldruckgerätes,
das vorstehend beschrieben wurde, gefüllt, und es wurde ein Ausdruck
mit einer Ausstoßfrequenz
von 7,2 kHz durchgeführt.
Die Auflösung
des Druckgerätes
betrug 360 dpi × 720
dpi, und die Düsenfläche war
mit einem Tintenabstoßmittel
auf Siliciumbasis behandelt worden. Als Ergebnis wurde ein gutes ausgedrucktes
Bild mit großer
Punktgröße, hoher
optischer Dichte, hoher Abriebbeständigkeit, hoher Punktrundheit
und ohne weiße
Streifen erhalten.
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Die
Tinte wurde von der Düsenfläche sehr
gut abgestoßen.
So wurde eine hohe Ausstoßleistung
beibehalten. Nach 1 ×108
Impulsen wurden weder Ausstoßverstopfen
noch unregelmäßiger Ausstoß beobachtet.
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Beispiel 2
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Eine
andere schwarze Tinte kann die folgende Zusammensetzung aufweisen: Tabelle
2
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Die
Pigmentdispersion 2 wurde wie folgt hergestellt: 10 g Kohlenstoffschwarz
mit einer Oberfläche nach
BET von 230 m2/g und einer Ölabsorption
nach DBP von 70 ml/100 g und 3,41 g p-Aminobenzoesäure wurden
in 72 g Wasser vollständig
gemischt und dann wurden 1,62 g Salpetersäure tropfenweise zugegeben und
bei 70°C
gerührt.
Nach mehreren Minuten wurde eine Lösung aus 1,07 g Natriumnitrit
in 5 g Wasser zugegeben und eine weitere Stunde gerührt. Die
so erhaltene Aufschlämmung
wurde mit TOYO-Filterpapier Nr. 2 (von Advantist Co., Ltd.) filtriert
und ihre Pigmentteilchen vollständig
mit Wasser gewaschen, worauf in einem Ofen bei 90°C getrocknet
wurde. Dann wurde Wasser zum Pigment gegeben, um eine 10 gew.-%ige,
wässrige Pigmentlösung herzustellen.
So wurde die Pigmentdispersion 2 erhalten, in der ein anionisch
geladenes, selbstdispergierendes Kohlenstoffschwarz dispergiert
wurde, das eine hydrophile Gruppe aufweist, die über eine Phenylgruppe an seine
Oberfläche
gebunden ist, wie es in der folgenden Formel dargestellt ist.
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Die
Pigmentdispersion 4 wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel
1 hergestellt.
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Die
so erhaltene Tinte wies einen Ka-Wert von 0,4 ml/m2·ms1/2 auf.
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Die
gemäß vorstehender
Beschreibung hergestellte Tinte wurde in einen Tintentank eines
Tintenstrahldruckgerätes,
das vorstehend beschrieben wurde, eingefüllt, und es wurde ein Ausdruck
bei einer Ausstoßfrequenz
von 7,2 kHz durchgeführt.
Die Auflösung
des Druckgerätes
betrug 360 dpi × 720
dpi, und die Düsenfläche war
mit einem Tintenabstoßmittel
auf Siliciumbasis behandelt worden. Als Ergebnis wurde ein gutes
ausgedrucktes Bild mit großer
Punktgröße, hoher
optischer Dichte, hoher Abriebbeständigkeit, hoher Punktrundheit
und ohne weiße
Streifen erhalten.
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Die
Tinte wurde von der Düsenfläche sehr
gut abgestoßen.
So wurde eine hohe Ausstoßleistung
beibehalten. Nach 1 × 108
Impulsen wurden weder Ausstoßverstopfen
noch unregelmäßiger Ausstoß beobachtet.
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Eine
andere schwarze Tinte kann die folgende Zusammensetzung aufweisen. Tabelle
3
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Die
Pigmentdispersion 3 wurde wie folgt hergestellt: Eine Lösung wurde
hergestellt, indem 5 g konzentrierte HCl in 5,3 g Wasser gelöst wurden,
wohinein 1,85 g Anthranilsäure
bei 5°C
gegeben wurden. Indem die Lösung
der Anthranilsäure
bei 10°C
oder weniger gehalten wurde, wurde eine Lösung aus 8,7 g Natriumnitrit
in 8,5 g Wasser (5°C)
zugegeben und 15 min lang gerührt.
Zu dieser Lösung
wurden 20 g Russschwarz mit einer Oberfläche nach BET von 320 m2/g und einer Ölabsorption nach DBP von 120
ml/100 g gegeben und 15 min lang gerührt. Die so erhaltene Aufschlämmung wurde
mit TOYO-Filterpapier Nr. 2 (von Advantist Co., Ltd.) filtriert
und ihre Pigmentteilchen vollständig
mit Wasser gewaschen, worauf in einem Ofen bei 110°C getrocknet
wurde. Dann wurde Wasser zum Pigment gegeben, um eine 10 gew.-%ige,
wässrige
Pigmentlösung herzustellen.
So wurde die Pigmentdispersion 3 erhalten, in der ein anionisch
geladenes, selbstdispergierendes Kohlenstoffschwarz dispergiert
wurde, das eine hydrophile Gruppe aufweist, die über eine Phenylgruppe an seine
Oberfläche
gebunden ist, wie es in der folgenden Formel dargestellt ist.
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Die
Pigmentdispersion 4 wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel
1 hergestellt.
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Die
gemäß vorstehender
Beschreibung hergestellte Tinte wurde in einen Tintentank eines
Tintenstrahldruckgerätes,
das vorstehend beschrieben wurde, eingefüllt, und es wurde ein Ausdruck
bei einer Ausstoßfrequenz
von 7,2 kHz durchgeführt.
Die Auflösung
des Druckgerätes
betrug 360 dpi × 720
dpi, und die Düsenfläche war
mit einem Tintenabstoßmittel
auf Siliciumbasis behandelt worden. Als Ergebnis wurde ein gutes
ausgedrucktes Bild mit großer
Punktgröße, hoher
optischer Dichte, hoher Abriebbeständigkeit, hoher Punktrundheit
und ohne weiße
Streifen erhalten.
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Die
Tinte wurde von der Düsenfläche sehr
gut abgestoßen.
So wurde eine hohe Ausstoßleistung
beibehalten. Nach 1 × 108
Impulsen wurden weder Ausstoßverstopfen
noch unregelmäßiger Ausstoß beobachtet.
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Vergleichsbeispiel 1
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Als
Vergleichsbeispiel für
die vorstehend beschriebenen Beispiele 1 bis 3 wurde eine Tinte
der folgenden Zusammensetzung hergestellt. Die Tintendispersion
4 wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt.
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Die
gemäß vorstehender
Beschreibung hergestellte Tinte wurde in einen Tintentank eines
Tintenstrahldruckgerätes,
das vorstehend beschrieben wurde, eingefüllt, und es wurde ein Ausdruck
bei einer Ausstoßfrequenz
von 7,2 kHz durchgeführt.
Die Auflösung
des Druckgerätes
betrug 360 dpi × 720
dpi, und die Düsenfläche war
mit einem Tintenabstoßmittel
auf Siliciumbasis behandelt worden. Als Ergebnis wurde ein gedrucktes
Bild mit kleiner Punktgröße, geringer
Abriebbeständigkeit,
schlechter Punktrundheit und weißen Streifen erhalten. Die
Tinte wurde schlecht von der Düsenfläche abgestoßen. So
trat nach 1 × 108
Impulsen offensichtlich Ausstoßverstopfen
oder unregelmäßiger Ausstoß auf.
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Eine
Tinte umfasst ein erstes Pigment, ein zweites Pigment, ein Polymerdispergiermittel
und ein wässriges
Medium, wobei das erste Pigment ein selbstdispergierendes Pigment
darstellt, das an seiner Oberfläche wenigstens
eine anionische Gruppe trägt,
die direkt oder über
eine Atomgruppe an die Oberfläche
gebunden ist, das zweite Pigment im wässrigen Medium durch das Polymerdispergiermittel
dispergiert wird und das Polymerdispergiermittel ein Copolymer aus
Benzylmethacrylat als Monomereinheit und Methacrylsäure als
Monomereinheit darstellt. Diffusion dieser Tinte im Druckmedium
wird in Querschnittsrichtung unterdrückt, aber nicht in horizontaler
Richtung. So kann die Tinte einen Tintenpunkt ausbilden, der eine
angemessene Punktgröße und eine
einheitliche und hohe Dichte im Punkt aufweist bei geringem federartiger
Ausblühen
oder Verschmieren.