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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Farbtintenset aus mehreren
Farbtinten, die eine schwarze Tinte einschließen, zur Verwendung beim Aufzeichnen
eines Farbbildes auf einem Aufzeichnungsmedium in Kombination mit
den mehreren Farbtinten. Die vorliegende Erfindung bezieht sich
auch auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren und ein Tintenstrahlgerät, das das
Tintenset verwendet. Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere
auf ein Farbtintenset und auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren
und auf ein Tintenstrahlgerät,
die das Tintenset zum Ausbilden eines Bildes auf Normalpapier mit
ausreichender Bilddichte, ausreichender Schärfe und hoher Qualität des Bildes
bei Verbesserung des Wasserwiderstands und der Lichtechtheit des
Drucks verwenden.
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Beim
Tintenstrahlaufzeichnen werden zur Bildung eines schwarzen Bildes
verschiedene schwarze Tinten, die ein Pigment verwenden, offenbart,
welche Bildung eines schwarzen Bildes auf Normalpapier mit hoher
Dichte, hoher Druckqualität
und hoher Haltbarkeit erreichen können. Darüber hinaus werden Tintensets offenbart,
welche kein Ausbluten an der Grenze zwischen einer schwarzen Druckfläche und
einer Farbdruckfläche
in dem gedruckten Teil verursachen können. Dieses Phänomen wird
nachstehend einfach als "Ausbluten" bezeichnet.
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Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren
und Geräte
hierfür
sind auch offenbart.
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Bezüglich der
Tinte offenbart die veröffentliche
japanische Patentanmeldung Nr. 3-201373 eine schwarze Tinte, die
ein saures Ruß und
ein alkalilösliches
Polymer umfasst. Die veröffentlichte
japanische Patentanmeldung Nr. 3-134073 offenbart eine Tintenstrahlaufzeichnungstinte,
welche eine Dispersion ergibt, die eine herausragende Lagerungsstabilität besitzt
und herausragende Tintenausstoßeigenschaften
beim Tintenstrahlaufzeichnen aufweist.
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Bezüglich des
Tintensets offenbart die veröffentliche
japanische Patentanmeldung Nr. 6-57192 ein Tintenset zum Tintenstrahlaufzeichnen,
welches eine schwarze Tinte umfasst, die wenigstens einen anionischen Farbstoff
enthält
und eine gelbe Tinte, die wenigstens einen kationischen Farbstoff
enthält
und ein mehrwertiges Ausfällungsmittel
und die Ausbluten verhindern kann. Die veröffentlichte japanische Patentanmeldung
Nr. 7-145336 offenbart ein Tintenset, welches wenig Ausbluten beim
Vielfarbdrucken verursacht, indem eine anionische Tinte und eine
kationische Tinte verwendet wird, wobei wenigstens eine der Tinten
ein Polymer mit ionischen Eigenschaften der Tinte enthält, und
in dem die anionische Tinte und die kationische Tinte in der Gegenwart
des Polymers in Kontakt gebracht werden.
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Bezüglich des
Tintenstrahlaufzeichnungsverfahrens und des Tintensets offenbart
die veröffentlichte japanische
Patentanmeldung Nr. 7-1837 ein Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren,
das weniger Ausbluten verursacht, indem eine schwarze Tinte verwendet
wird, die ein Färbungsmittel
enthält,
das ein Pigment und ein Dispergiermittel, welches bei einem bestimmten
pH unlöslich
wird, und eine Farbtinte mit einem pH zum Unlöslichmachen des Dispergiermittels,
umfasst, und offenbart zudem ein Tintenset dafür. Die veröffentlichte japanische Patentanmeldung
Nr. 10-183046 offenbart ein Tintenstrahldruckverfahren, das eine
schwarze Tinte verwendet, die ein Färbungsmaterial eines Rußes mit
einer kationischen Gruppe auf der Oberfläche enthält, und eine Farbtinte, die
einen anionischen Farbstoff als das Färbungsmittel enthält, und
offenbart zudem ein Tintenset dafür.
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Für die in
der vorstehenden veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 3-210373 offenbarten Tinte, welche
ein saures Ruß und
ein alkalilösliches
Polymer umfasst, ist das Ruß durch
das alkalilösliche
Polymer dispergiert. Jedoch besitzt diese Dispersion eine hohe Viskosität, welche
Probleme bei der Lagerungsstabilität verursacht. Die in der vorstehenden
veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 3-134073 offenbarte Tinte kann eine
Dispersion ergeben, welche eine ausreichende Lagerungsstabilität besitzt,
genauso wie herausragende Ausstoßeigenschaften für ein Bubble
Jet-Aufzeichnungsgerät. Jedoch
ist es wahrscheinlich, dass diese Tinte eine unzureichende Druckdichte
besitzt.
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Das
in der vorstehenden veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 6-571892 offenbarte Tintenset, welches
eine schwarze Tinte, die einen anionischen Farbstoff als ein Färbungsmittel
enthält
und eine gelbe Tinte, die einen kationischen Farbstoff und ein mehrwertiges
Ausfällungsmittel
enthält,
umfasst, kann nicht gleichzeitig sowohl die Druckdichte, Druckqualität, Druckhaltbarkeit
der schwarzen Tinte erfüllen,
und ergibt nicht die gewünschte
Farbentwicklungsfähigkeit
der gelben Tinte, obwohl das Tintenset das Ausbluten signifikant
vermindert.
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Das
in der vorstehend erwähnten
veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 7-145336 offenbarte Tintenset, welches
das Ausbluten verringern kann, indem eine anionische Tinte und eine
kationische Tinte verwendet wird und die anionische Tinte und die
kationische Tinte in der Gegenwart des Polymers beim Vielfarbdrucken
in Kontakt gebracht werden, aber dieses kann schädliche Effekte auf die Tintenzuverlässigkeit, abhängig von
der Art des Polymers, verursachen. Insbesondere, wenn ein Tintenausstoß aus einer
Düse für eine lange
Zeitdauer (z.B. eine Minute) während
des Druckens unterbleibt, wird ein anschließender Tintenausstoß durch
die Düse
manchmal instabil, um eine Irregularität in dem Druck zu verursachen.
Ein derartiger instabiler anschließender Tintenausstoß wird "erstes Tröpfchen Ausstoßversagen" genannt, und die
Stabilität des
unterbrochenen Ausstoßes
wird "erste Ausstoßstabilität" in der vorliegenden
Patentschrift genannt.
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Für das in
der vorstehenden veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 7-1837 offenbarte Tintenset, welches
eine schwarze Tinte enthält,
die ein Färbungsmittel
enthält,
das ein Pigment und ein Dispergiermittel, das beim spezifischen
pH unlöslich
ist, und eine Farbtinte mit einem pH zum Unlöslichmachen des Dispergiermittels
umfasst. Dieses Tintenset ist bei der Auswahl des Farbstoffes aufgrund
der benötigten
Acidität
(pH) der Farbtinte bei Betrachtung der anderen Eigenschaften, die
für die
Farbtinte benötigt
werden, begrenzt. Diese veröffentlichte
Druckschrift beschreibt nicht die Polarität des Färbematerials.
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Das
in der vorstehenden veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 10-183046 offenbarte Tintenset,
welches eine schwarze Tinte verwendet, die ein färbendes Material aus einem
Ruß mit
einer kationischen Gruppe auf der Oberfläche und eine Farbtinte, die
einen anionischen Farbstoff als das Färbemittel enthält, umfasst,
vermindert dieses nicht ausreichend das Ausbluten, obwohl dieses
Tintenset eine ausreichende Druckdichte, Druckqualität, Druckhaltbarkeit
und andere Eigenschaften besitzt.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Tintenset bereitzustellen,
welches ein Bild ausbildet, das die benötigten Eigenschaften der schwarzen
Tinte, wie etwa Druckqualität
und Bildhaltbarkeit, mit einer effektiveren Verminderung des Ausblutens
an der Grenzfläche
zwischen einer schwarzen Fläche
und einer nicht schwarzen Farbfläche
eines auf einem Aufzeichnungsmedium gebildeten Bildes erfüllt.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren
bereitzustellen, welches ein aufgezeichnetes Bild mit hoher Qualität mit effektiver
Verminderung des Ausblutens an der Grenzfläche zwischen einer schwarzen
Fläche
und einer nicht schwarzen Farbfläche
eines Bildes ausbildet, das auf einem Aufzeichnungsmedium gebildet
wurde.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät bereitzustellen,
welches ein aufgezeichnetes Bild mit hoher Qualität mit effektiver
Verminderung des Ausblutens an der Grenze zwischen einer schwarzen
Fläche
und einer nicht schwarzen Farbfläche
eines Bildes ausbildet, das auf einem Aufzeichnungsmedium gebildet
wurde.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Aufzeichnungseinheit
bereitzustellen, welche für
das vorstehende Tintenstrahlaufzeichnungsgerät verwendet werden kann.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Tintenkassette
zum Ausbilden eines Bildes mit hoher Qualität mit weniger Ausbluten bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren
zum zuverlässigen
Vermindern des Ausblutens an der Grenzfläche zwischen einer schwarzen
Bildfläche
und einer gefärbten
Bildfläche
bereitzustellen.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenset zum Aufzeichnen eines
Farbbildes mit zwei Tinten aus zwei oder mehr Farben bereitgestellt,
das wenigstens eine schwarze Tinte und eine Farbtinte auf einem
Aufzeichnungsmedium umfasst, wobei die schwarze Tinte ein selbstdispergierbares
Ruß mit
wenigstens einer kationischen Gruppe, die direkt oder über eine
andere Atomgruppe an dessen Oberfläche gebildet ist, enthält und wobei
die Farbtinte eine anionische Substanz enthält und eine Pufferungsfähigkeit
gegen eine pH-Änderung
besitzt, wobei die Farbtinte einen höhere pH als die schwarze Tinte
besitzt.
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In
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren
bereitgestellt, das die folgenden Schritte umfasst:
Anwenden
einer schwarzen Tinte, die ein selbstdispergierbares Ruß mit einer
kationischen Gruppe, die direkt oder über eine andere Atomgruppe
an dessen Oberfläche
gebildet ist, auf ein Aufzeichnungsmedium, indem die schwarze Tinte
durch eine Öffnung
in Reaktion auf ein Aufzeichnungssignal ausgestoßen wird; und
Anwenden
einer Farbtinte, die eine anionische Substanz enthält und eine
Pufferungsfähigkeit
gegen eine pH-Änderung
besitzt, wobei die Farbtinte einen höheren pH als die schwarze Tinte
besitzt, auf das Aufzeichnungsmedium, indem die Farbtinte durch
eine Öffnung
in Reaktion auf ein anderes Aufzeichnungssignal ausgestoßen wird.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird eine Aufzeichnungseinheit bereitgestellt,
die umfasst: Eine Halterungsvorrichtung für schwarze Tinte, die eine
schwarze Tinte hält,
die ein selbstdispergierbares Ruß mit einer kationischen Gruppe,
die direkt oder über
eine andere Atomgruppe an dessen Oberfläche gebildet ist; eine Halterungsvorrichtung
für Farbtinte
zum Halten einer Farbtinte, die eine anionische Substanz enthält und eine
Pufferungsfähigkeit
gegenüber
einer pH-Änderung
besitzt, wobei die Farbtinte einen höheren pH als die schwarze Tinte
besitzt; und einen Kopf jeweils zum Ausstoßen der schwarzen Tinte und
der Farbtinte.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird eine Tintenkassette bereitgestellt, die
umfasst: Eine Halterungsvorrichtung für schwarze Tinte, die eine
schwarze Tinte hält,
die ein selbstdispergierbares Ruß mit einer kationischen Gruppe,
die direkt oder über
eine andere Atomgruppe an dessen Oberfläche gebildet ist; und eine
Halterungsvorrichtung für
eine Farbtinte, die eine Farbtinte hält, die eine anionische Substanz
enthält
und eine Pufferungsfähigkeit
gegenüber
einer pH-Änderung
besitzt, wobei die Farbtinte einen höheren pH als die schwarze Tinte
besitzt.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät bereitgestellt,
das eine Halterungsvorrichtung für
eine schwarze Tinte umfasst, die eine schwarze Tinte hält, die
ein selbstdispergierbares Ruß mit
einer kationischen Gruppe, die direkt oder über eine andere Atomgruppe an
dessen Oberfläche
gebunden ist, enthält;
eine Halterungsvorrichtung für
Farbtinte, die eine Farbtinte hält, die
eine anionische Substanz enthält
und die eine Pufferungsfähigkeit
gegenüber
einer pH-Änderung
besitzt, wobei die Farbtinte einen höheren pH als die schwarze Tinte
besitzt; und einen Kopf jeweils zum Ausstoßen der schwarzen Tinte und
der Farbtinte.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Erleichtern von Ausbluten
an der Grenzfläche
zwischen einem schwarzfarbigen Bild und einem farbigen Bild, die
jeweils auf einem Aufzeichnungsmedium durch ein Tintenstrahlverfahren
gebildet wurden, bereitgestellt, das die folgenden Schritte umfasst:
Ausbilden
des schwarzfarbigen Bildes, indem eine schwarze Tinte verwendet
wird, die ein selbstdispergierbares Ruß mit einer kationischen Gruppe,
die direkt oder über
eine andere Atomgruppe an dessen Oberfläche gebildet ist, enthält; und
Ausbilden
des Farbbildes, indem eine Farbtinte verwendet wird, die eine anionische
Substanz enthält
und eine Pufferungsfähigkeit
gegenüber
einer pH-Änderung besitzt,
wobei die Farbtinte einen höheren
pH als die schwarze Tinte besitzt.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Schnittansicht eines Kopfes eines Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts entlang
eines Tintenstromweges.
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2 ist
eine Schnittansicht, die entlang der Linie 2-2 von 1 aufgenommen
wurde.
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3 ist
eine perspektivische Zeichnung der externen Erscheinung eines Multikopfes,
der aus dem in 1 gezeigten Kopf besteht.
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4 ist
eine schematische perspektivische Ansicht eines Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts.
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5 ist
eine vertikale Schnittansicht einer Tintenkassette.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht einer Aufzeichnungseinheit.
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7 ist
eine schematische perspektivische Ansicht eines Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts.
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8 ist
eine perspektivische Ansicht einer Aufzeichnungskopfeinheit, die
in dem Aufzeichnungsgerät,
das in 7 gezeigt wird, verwendet wird.
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9 ist
eine vergrößerte Schnittansicht
eines Teils der Aufzeichnungskopfes um die Wärmeerzeugungsvorrichtung.
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10 ist
eine schematische perspektivische Ansicht, die den Hauptteil eines
Tintenstrahldruckers zum Montieren eines flüssigkeitsausstoßenden Kopfes
veranschaulicht.
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11 ist
eine schematische perspektivische Ansicht einer Tintenkassette mit
einem flüssigkeitsausstoßenden Kopf.
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12 ist
eine schematische perspektivische Ansicht des Hauptteils eines flüssigkeitsausstoßenden Kopfes.
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13 ist
ein Entwurfsdiagramm eines Teils eines flüssigkeitsausstoßenden Kopfes.
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14 ist
eine vergrößerte Ansicht
der Ausstoßöffnung des
flüssigkeitsausstoßenden Kopfes,
der in 13 gezeigt wird.
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15 ist
eine schematische Ansicht, die Adhäsion der Tinte an der Tintenausstoßöffnung,
die in 14 gezeigt wird, veranschaulicht.
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16 ist
eine schematische Zeichnung des Hauptteils des Kopfes, der in 13 gezeigt
wird.
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17 ist
eine schematische Schnittansicht zum Erläutern des Verfahrens des Flüssigkeitsausstoßes durch
den Flüssigkeitsausstoßkopf mit
dem Verstreichen der Zeit, entsprechend der Schnittansicht an X-X
in 16 in Kombination mit 18 bis 24.
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18 ist
eine schematische Schnittansicht zum Erläutern des Verfahrens des Flüssigkeitsausstoßes durch
den Flüssigkeitsausstoßkopf mit
dem Verstreichen der Zeit, entsprechend der Schnittansicht bei X-X
in 16 in Kombination mit 17 und 19 bis 24.
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19 ist
eine schematische Schnittansicht zum Erläutern des Verfahrens des Flüssigkeitsausstoßes durch
den Flüssigkeitsausstoßkopf mit
dem Verstreichen der Zeit, entsprechend der Schnittansicht bei X-X
in 16 in Kombination mit 17 und 18 und 20 bis 24.
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20 ist
eine schematische Schnittansicht zum Erläutern des Verfahrens des Flüssigkeitsausstoßes durch
den Flüssigkeitsausstoßkopf mit
dem Verstreichen der Zeit, entsprechend der Schnittansicht bei X-X
in 16 in Kombination mit 17 bis 19 und 21 bis 24.
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21 ist
eine schematische Schnittansicht zum Erläutern des Verfahrens des Flüssigkeitsausstoßes durch
den Flüssigkeitsausstoßkopf mit
dem Verstreichen der Zeit, entsprechend der Schnittansicht bei X-X
in 16 in Kombination mit 17 bis 20 und 22 bis 24.
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22 ist
eine schematische Schnittansicht zum Erläutern des Verfahrens des Flüssigkeitsausstoßes durch
den Flüssigkeitsausstoßkopf mit
dem Verstreichen der Zeit, entsprechend der Schnittansicht bei X-X
in 16 in Kombination mit 17 bis 21 und 23 und 24.
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23 ist
eine schematische Schnittansicht zum Erläutern des Verfahrens des Flüssigkeitsausstoßes durch
den Flüssigkeitsausstoßkopf mit
dem Verstreichen der Zeit, entsprechend der Schnittansicht bei X-X
in 16 in Kombination mit 17 bis 22 und 24.
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24 ist
eine schematische Schnittansicht zum Erläutern des Verfahrens des Flüssigkeitsausstoßes durch
den Flüssigkeitsausstoßkopf mit
dem Verstreichen der Zeit, entsprechend der Schnittansicht bei X-X
in 16 in Kombination mit 17 bis 23.
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25 ist
eine schematische perspektivische Ansicht eines Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes 600 als ein
Beispiel für
das Flüssigkeitsausstoßgerät zum Montieren
des Flüssigkeitsausstoßkopfes
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nachstehend im Detail beschrieben.
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Als
die schwarze Tinte zum Tintenstrahlaufzeichnen ist eine schwarze
Tinte, die ein Pigment als ein Färbungsmittel
enthält,
gegenüber
einer Farbstofftinte zum Erreichen einer hohen Bilddichte und Bildhaltbarkeit,
wie vorstehend beschrieben wurde, bevorzugt. Jedoch muss in der
Pigmenttinte ein Dispergiermittel zum Dispergieren des Pigmentes
in einem gewünschten
Zustand zugegeben werden. Beim Tintenstrahlaufzeichnen mit einer
Pigmenttinte ist es wahrscheinlich, dass das Dispergiermittel verschiedene
Nachteile verursacht. Zum Beispiel ist es wahrscheinlich, dass ein
Dispergiermittel vom Polymertyp, das in der Tinte enthalten ist, die
Oberfläche
des Ausstoßkopfes
benetzbar macht, um Verstopfen der Öffnung zu verursachen, oder
die Lagerungsstabilität
der Tinte zu verschlechtern. Bei einem Dispergiermittel vom Typ
des oberflächenaktiven
Mittels, das in der Tinte enthalten ist, ist es wahrscheinlich,
dass die Bilddichte herabgesetzt wird, oder die Oberfläche des
Ausstoßkopfes
benetzbar wird.
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Andererseits
ist der spezifizierte Ruß,
der als ein Farbstoff für
die schwarze Tinte in der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
selbst dispergierbar, ohne ein Dispergiermittel, wobei der vorstehende
Nachteil des Dispergiermittels nicht verursacht wird. Im einzelnen
kann der Ruß mit
einer kationischen Gruppe (weiter bevorzugt eine hydrophile kationische
Gruppe), die direkt oder über
eine andere Atomgruppe an dessen Oberfläche gebunden ist, den stabilen
Dispersionszustand durch sich selbst in einem wässrigen Medium, wie Wasser,
durch die Funktion der hydrophilen Gruppe halten. Daher kann mit
diesem Ruß die
Tinte für
das Tintenstrahlaufzeichnen ohne Dispergiermittel zum Dispergieren
dem Pigmentes hergestellt werden.
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Das
Tintenset der vorliegenden Erfindung verwendet eine Farbtinte in
Kombination mit der schwarzen Tinte. Die Farbtinte enthält eine
anionische Substanz und besitzt eine Funktion zum Puffern einer Änderung einer
Wasserstoffionenkonzentration und die Farbtinte besitzt einen höheren pH
als die schwarze Tinte. Hierdurch wird das Ausbluten effektiv an
der Grenzfläche
zwischen dem Bild, das mit der schwarzen Tinte gedruckt wurde und
dem Bild, das mit der Farbtinte gedruckt wurde, erleichtert.
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In
der Patentschrift der vorliegenden Erfindung bedeutet der Satz "Puffern einer Änderung
einer Wasserstoffionenkonzentration", dass die Tinte einen spezifizierten
Bereich besitzt, in welchem die Änderung
der Wasserstoffionenkonzentration graduell ist. Im einzelnen, wenn
die Tinte eine pH-Bereich besitzt, wo die Zugabe von wässriger
1,5 normaler Schwefelsäurelösung zu
50 ml der Tinte den pH der Tinte durch nicht mehr als 1,0 ändert, ist
die Tinte definiert "eine
Pufferfähigkeit
zu besitzen".
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Als
das Ergebnis der Untersuchung, die durch die Erfinder der vorliegenden
Erfindung gemacht wurden, hat sich gezeigt, dass das Ausbluten zwischen
der schwarzen Tinte und der Farbtinte effektiv verringert werden
kann, indem eine anionische Substanz (z.B. ein anionischer Farbstoff)
in die Farbtinte eingebaut wird und die Farbtinte eingestellt wird,
um eine Pufferfähigkeit
bei einem pH-Bereich
zu besitzen, der höher
als der pH der schwarzen Tinte ist.
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Der
Effekt des Tintensets der vorliegenden Erfindung mit dem vorstehenden
Aufbau wird auf folgendes zurückgeführt.
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Wenn
ein schwarzes Bild und ein Farbbild benachbart gedruckt werden und
die schwarze Tinte und die Farbtinte des vorstehenden Aufbaus in
Kontakt miteinander auf dem Aufzeichnungsmedium kommen, aggregieren
der Ruß in
der schwarzen Tinte und die anionische Substanz (der anionische
Farbstoff) in der Farbtinte zusammen. Diese Aggregation immobilisiert
den Ruß der
schwarzen Tinte und den Farbstoff der Farbtinte auf dem Aufzeichnungsmedium,
um effektiv das Ausbluten zu verhindern.
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Mit
anderen Worten, wenn das selbstdispergierbare Ruß der schwarzen Tinte und der
Farbstoff der Farbtinte elektrisch stabil auf dem Aufzeichnungsmedium
neutralisiert werden, wird der Dispersionszustand oder der Auflösungszustand
der Farbstoffe vollständig
aufgebrochen. Die Immobilisierung der Farbstoffe der schwarzen Tinte
und der Farbtinte können
das Eindringen der Tinten in den benachbarten bedruckten Bereich auf
dem Aufzeichnungsmedium inhibieren, um das Ausbluten zu verhindern.
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Als
die Ergebnisse der Untersuchung durch die Erfinder der vorliegenden
Erfindung wird die elektrische Neutralisierung zwischen den Farbstoffen,
die die jeweiligen Tinten zusammensetzen, erheblich durch den pH
an dem Grenzteil des Kontaktes der schwarzen Tinte mit der Farbtinte
beeinträchtigt,
so dass der Ausblutungsverhinderungseffekt erheblich durch den pH
an der Grenzfläche
beeinträchtigt
wird. Das heißt,
wenn die zwei Tinten bei dem pH in einem sauren Bereich in Kontakt
gebracht werden, kann die elektrische Neutralisierung zwischen den
Farbstoffen unzureichend sein, wobei der dispergierte Zustand oder
der Auflösungszustand
bzw. der Lösungszustand
nicht vollständig
aufgebrochen werden und die Verminderung des Ausblutens unzureichend
gemacht wird. Daher muss zum Verhindern oder Verringern des Ausblutens
der pH an der Grenzfläche
der zwei kontaktierenden Tinten bei einem derartigen Niveau gehalten
werden, um eine ausreichende elektrische Neutralisierung der Farbstoffe
zu verursachen, um den Zustand der Dispersion oder Auflösung aufzubrechen.
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Daher
wird erfindungsgemäß der Farbtinte
zum Puffer der Änderung
der Wasserstoffionenkonzentration bei Kontakt der zwei Tinten auf
einem Aufzeichnungsmedium eine Pufferungsfähigkeit verliehen, um so den
pH zu halten, um das vollständige
Aufbrechen der Dispersion oder des Auflösungszustandes zu verursachen.
Das Ausbluten wird so durch das Aufbrechen des Dispersions- oder
Auflösungszustands
verhindert.
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Das
Tintenset der vorliegenden Erfindung, wie vorstehend erwähnt, beabsichtigt,
das Ausbluten zwischen einer schwarzen Tinte und einer Farbtinte
zu verringern, aber verwendet keine spezifische Maßnahme, um
Ausbluten zwischen verschiedenen Farbtinten zu verhindern. Da die
Farbtinten jedoch meistens bei der Bildbildung und beim grafischen
Drucken verwendet werden, kann das Ausbluten zwischen Farbtinten
durch ein bekanntes Verfahren verhindert werden, wie etwa, dass
der Tinte ein höheres
Durchdringungsvermögen gegenüber einem
Papierblatt in Einheitsgröße bei Herstellung
der Farbtinte verliehen wird, wodurch eine wesentliche Verschlechterung
der Druckqualität
vermieden werden kann.
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Das
Tintenset der vorliegenden Erfindung umfasst eine schwarze Tinte,
die ein färbendes
Material eines selbstdispergierbaren Rußes mit wenigstens einer kationischen
Gruppe, die direkt oder über
eine andere Atomgruppe an dessen Oberfläche gebunden ist, enthält und eine
Farbtinte, die eine anionische Substanz enthält und eine Pufferungsfähigkeit
gegenüber Änderung
der Wasserstoffionenkonzentration aufweist. Von den Komponenten
wird zunächst
der Ruß vom
selbstdispergierbaren Typ erläutert.
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(Selbstdispergierbarer
Ruß)
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Das
Tintenset der vorliegenden Erfindung verwendet als einen Farbstoff
eine schwarze Tinte, die einen selbstdispergierbaren Ruß mit wenigstens
einer kationischen Gruppe, die direkt oder über eine andere Atomgruppe
an dessen Oberfläche
gebunden ist. Ein derartiger selbstdispergierbarer Ruß als der
Farbstoff kann stabil ohne ein Dispergiermittel in dem wässrigen
Medium der Tinte dispergiert werden.
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Die
hydrophile Gruppe, die direkt oder über eine andere Atomgruppe
an die Oberfläche
des Rußes
in der vorliegenden Erfindung gebunden ist, ist vorzugsweise aus
wenigstens einer aromatischen Gruppe, wie etwa Phenyl, Benzyl, Phenacyl
und Naphthyl, oder einer heterocyclischen Gruppe, wie etwa Pyridyl;
und wenigstens einer kationischen Gruppe zusammengesetzt. Weiter
bevorzugt ist die kationische Gruppe eine quartäre Ammoniumgruppe. Eine quartäre Phosphoniumgruppe
kann anstelle des quartären
Ammoniums verwendet werden.
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Die
kationische Gruppe, die an die Oberfläche des Rußes gebunden ist, die vorzugsweise
in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, beinhaltet die nachstehend
gezeigten hydrophilen Gruppen. Jedoch ist die kationische Gruppe
nicht hierauf in der vorliegenden Erfindung begrenzt. In den nachstehenden
chemischen Formeln stellt R eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe
mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder unsubstituierte
Phenylgruppe oder eine substituierte oder unsubstituierte Naphthylgruppe
dar.
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Der
Gehalt des selbstdispergierbaren Rußes mit der vorstehenden kationischen
Gruppe auf der Oberfläche
der Tinte reicht vorzugsweise von 0,05 % bis 15,0 %, weiter bevorzugt
von 1,0 % bis 10,0 %, basierend auf dem Gesamtgewicht der Tinte.
In diesem Bereich des Gehaltes wird die Zuverlässigkeit der Tinte zum Tintenstrahlaufzeichnen,
wie etwa Druckdichte und Ausstoßstabilität, weiter
verbessert.
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(Färbungsmittel einschließendes Harz)
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Zugabe
eines Färbungsmittel
einschließenden
Harzes zu der schwarzen Tinte verbessert den Abrasionswiderstand
und den Markierstiftwiderstand, ohne die Qualität der Tinte, wie etwa Tintenausstoßeigenschaften,
zu verschlechtern. Das Harz, das das Färbungsmittel einschließt (nachstehend
als ein "Färbungsmittel einschließendes Harz" bezeichnet), beinhaltet
Harze, die ein wasserunlösliches
Färbungsmittel
mikroverkapseln und emulgierte Harze, in welchen ein wasserunlösliches
Färbungsmittel,
das in einem öligen
Lösungsmittel
aufgelöst
oder dispergiert ist, in einem wässrigen
Medium dispergiert wird. Insbesondere bevorzugt sind Harze, die
ein Färbungsmittel
mikroverkapseln.
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Bei
der Mikroverkapselung des wasserunlöslichen Färbungsmittels, wie etwa öllösliche Farbstoffe
und Pigmente, wird angenommen, dass z.B. das Färbungsmittel dazu tendiert,
mit den hydrophoben Einheiten des Harzes interzuagieren, um eine
Orientierung der hydrophoben Einheit des Harzes gegenüber dem
......systems zu verhindern. Vermutlich wird eine derartige Tintenstrahltinte,
die das das Färbungsmittel
einschließende
Harz enthält,
daran gehindert, eine Adhäsion
oder Abscheidung auf einer wasserabstoßenden Düsenoberfläche eines Tintenstrahlkopfes
zu zeigen, um die Tintenausstoßfähigkeit über eine
lange Zeitdauer zu verbessern.
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Das
Harz, das ein Färbungsmittel
mikroverkapselt, ist eine Harzdispersion, die erhalten wurde, indem ein
wasserunlösliches
Färbungsmittel
oder dergleichen in einem öligen
Lösungsmittel
aufgelöst
oder dispergiert wurde und dieses durch ein bekanntes geeignetes
Verfahren mikroverkapselt wurde. Das geeignete Färbungsmittel hierfür beinhaltet
wasserunlösliche
Färbungsmittel,
wie etwa Pigmente, und öllösliche Farbstoffe. Das
wasserunlösliche
Färbungsmittel
kann leicht in einem Harz mikroverkapselt werden. Im einzelnen wird
ein Ruß oder
dergleichen als ein Pigment von Schwarz (Bk) verwendet.
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Das
für diesen
Zweck verwendete Ruß beinhaltet
diejenigen, die durch ein Ofenverfahren, ein Kanalverfahren oder
ein ähnliches
Verfahren hergestellt wurden, die vorzugsweise die folgenden Eigenschaften
besitzen: Ein primärer
Teilchendurchmesser von 15 bis 40 nm, eine spezifische BET-Oberfläche von
50 bis 300 m2/g, eine dbp-Absorptionsfähigkeit
von 40 bis 150 ml/100 g, ein Gehalt an flüchtiger Masse von 0,5 bis 10
%, ein pH von 2 bis 9 usw. Die kommerziellen Produkte mit derartigen
Eigenschaften beinhalten Nr. 2300, Nr. 900, MCF88, Nr. 33, Nr. 40,
Nr. 45, Nr. 52, MA7, MA8 und Nr. 2200B (hergestellt von Mitsubishi
Chemical Co.); RAVEN1255 (hergestellt von Columbia Co.); REGAL400R,
REGAL330R, REGAL660R und MOGUL L (hergestellt von Carbot Co.); und
Color Black FW-1, Color Black FW18, Color Black 5170, Color
Black 5150, Printex 35, und Printex U (hergestellt von Degussa Co.).
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Der öllösliche Farbstoff
beinhaltet:
C.I. Solvent Yellow 1, 2, 3, 13, 19, 22, 29, 36,
37, 38, 39, 40, 43, 44, 45, 47, 62, 63, 71, 76, 81, 85, 86, etc.;
C.I.
Solvent Red 8, 27, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 58, 60, 65, 69, 81, 86,
89, 91, 92, 97, 9, 100, 109, 118, 119, 122, etc.; und
C.I.
Solvent Blue 14, 24, 26, 34, 37, 38, 39, 42, 43, 45, 48, 52, 53,
55, 59, 67, etc.;
C.I. Solvent Black 3, 5, 7, 8, 14, 17, 19,
20, 22, 24, 26, 27, 28, 29, 43, 45, etc.
-
Ferner
sind auch verschiedene bekannte wasserlösliche Farbstoffe hierfür verwendbar,
indem das Gegenion (gewöhnlich
Natriumion, Kaliumion oder Ammoniumion) durch ein organisches Amin
ersetzt wird.
-
Ein
geeigneter Farbstoff wird aus den zuvor erwähnten Farbstoffen ausgewählt, um
den Farbton einzustellen oder zu ergänzen, zum Beispiel aus dem
zuvor erwähnten
Färbungsmittel
für die
schwarze Tinte, wodurch ferner die Dichte des aufgezeichneten Bildes
verbessert wird. Da ein Ruß als
das Färbungsmittel
für die schwarze
Tinte verwendet wird, ist das Färbungsmittel,
das in dem Färbungsmittel
einschließenden
Harz eingeschlossen ist, vorzugsweise ein Ruß. In einer derartigen Ausführungsform
können
die jeweiligen Färbungsmittel
separat in den jeweiligen Harzen eingeschlossen sein oder können in
einem gemeinsamen Harz eingeschlossen sein.
-
Das
Verfahren zur Mikroverkapselung des Färbungsmittels in ein Harz wird
nachstehend beschrieben.
-
Zunächst wird
das Färbungsmittel
in einem öligen
Lösungsmittel
aufgelöst
oder dispergiert. Dann wird das ölige
Lösungsmittel,
das das Färbungsmittel
darin aufgelöst
oder dispergiert enthält,
in Wasser dispergiert und emulgiert. Die Emulgierung wird durch
Ultraschalldispersion oder durch Bewegen mit einer Dispersionsmaschine
oder einer Rührvorrichtung
durchgeführt,
optional durch Zugabe eines Zusatzstoffs, wie etwa eines Emulgators,
eines Dispersionsmittels und eines Schutzkolloids als ein Emulgierungs-
oder Dispersionshilfsmittel. Das Emulsionshilfsmittel oder das Dispersionshilfsmittel
beinhaltet Polymermaterialien, wie etwa PVA, PVP und arabischer
Gummi; und anionische oberflächenaktive
Mittel und nichtionische oberflächenaktive
Mittel.
-
Die
vorstehende emulgierte Materie wird mikroverkapselt. Das Verfahren
zur Mikroverkapselung hierfür
beinhaltet ein Phasenreversions-Emulsionsverfahren, in welchem ein
Färbungsmittel
und ein Harz in einem wasserunlöslichen
organischen Lösungsmittel
(öliges
Lösungsmittel)
aufgelöst
wird und die Phase in eine wässrige
Phase umgekehrt wird; ein Grenzflächenpolymerisationsverfahren,
in welchem Polymerisation an der Grenzfläche zwischen einer organischen
Phase und einer wässrigen
Phase verursacht wird, um eine Mikrokapsel auszubilden; ein in-situ-Polymerisationsverfahren,
in welchem ein wandbildendes Material in nur einer organischen Phase
aufgelöst
oder zugeführt
wird, nur um eine Mikrokapsel auszubilden; ein Coacervierungsverfahren,
in welchem die Phasenseparation einer konzentrierten Polymerphase
durchgeführt
wird, indem der pH, die Temperatur oder die Konzentration usw. geändert wird.
Nach Bildung der Mikrokapsel wird das ölige Lösungsmittel entfernt. Das teilchenförmige Harz,
das das Färbungsmittel
einschließt,
das wie vorstehend hergestellt wurde, besitzt eine durchschnittliche
Teilchengröße, die
vorzugsweise von 0,01 bis 2,0 μm, weiter
bevorzugt von 0,05 bis 1 μm
reicht.
-
Das
Harz zum Einschließen
des Färbungsmittels,
wie vorstehend beschrieben, besitzt vorzugsweise eine kationische
hydrophile Gruppe auf der Harzoberfläche. Ein derartiges Harz ist
vorzugsweise ein Copolymer aus einem hydrophilen Monomer und einem
hydrophoben Monomer oder ein Salz hiervon. Das hydrophile Monomer
beinhaltet:
N,N-Dimethylaminoethylmethacrylat [CH2=C(CH3)-COO-C2H4N(CH3)2],
N,N-Dimethylaminoethylacrylat [CH2=CH-COO-C2H4N(CH3)2],
N,N-Dimethylaminopropylmethacrylat
[CH2=C(CH3)-COO-C3H6N(CH3)2],
N,N-Dimethylaminopropylacrylat
[CH2=CH-COO-C3H6N(CH3)2],
N,N-Dimethylacrylamid
[CH2=CH-CON(CH3)2],
N,N-Dimethylmethacrylamid [CH2=C(CH3)-CON(CH3)2],
N,N-Dimethylaminoethylacrylamid
[CH2=CH-CONHC2H4(CH3)2],
N,N-Dimethylaminoethylmethacrylamid
[CH2=C(CH3)-CONHC2H4(CH3)2],
N,N-Dimethylaminopropylacrylamid
[CH2=CH-CONH-C3H6N(CH3)2], und
N,N-Dimethylaminopropylmethacrylamid
[CH2=C(CH3)-CONHC3H6(CH3)2]-.
-
Zum
Ausbilden des Salzes wird Salzsäure,
Schwefelsäure,
Essigsäure
oder eine ähnliche
Säure auf ein
tertiäres
Amin angewendet; und Methylchlorid, Dimethylsulfat, Benzylchlorid,
Epichlorhydrin oder dergleichen wird zur Quaternisierung verwendet.
-
Das
hydrophobe Monomer beinhaltet Styrol und seine Derivate, Vinyltoluol
und dessen Derivate, Vinylnaphthalen und dessen Derivate, Butadien
und dessen Derivate, Isopren und dessen Derivate, Ethylen und dessen
Derivate, Propylen und dessen Derivate, Alkylester von Acrylsäure und
Alkylester von Methacrylsäure.
-
Das
Färbungsmittel
einschließende
Harz ist in der Tinte mit einem Gehalt enthalten, der vorzugsweise von
0,5 bis 10,0 %, weiter bevorzugt von 1,0 % bis 7,0 % reicht, basierend
auf dem Gesamtgewicht der Tinte, aber der Gehalt ist nicht hierauf
begrenzt. Innerhalb des vorstehenden Inhaltsbereichs ist die Zuverlässigkeit der
Tintenstrahltinte, wie etwa Druckdichte und Tintenausstoßstabilität, weiter
verbessert.
-
(Farbige Farbstoffe)
-
Die
in der vorliegenden Erfindung verwendete Farbtinte umfasst eine
anionische Substanz und besitzt eine Pufferfähigkeit gegenüber einer Änderung
der Wasserstoffionenkonzentration. Das Färbungsmittel für die Farbtinte
kann ein bekanntes Farbstoff oder ein Pigment sein. Angesichts der
Farbstoffentwicklungsfähigkeit sind
anionische Farbstoffe bevorzugt. Die anionischen Farbstoffe sind
im allgemeinen nützlich,
ob der Farbstoff ein bekannter oder ein neu synthetisierter ist,
vorausgesetzt, dass der Farbstoff einen geeigneten Farbton und eine
hohe Bilddichte ergibt. Zwei oder mehr Farbstoffe können in
Kombination verwendet werden.
-
Die
spezifischen Beispiele für
die anionischen Farbstoffe, die in der vorliegenden Erfindung verwendbar
sind, werden nachstehend für
die jeweiligen Farben der Tinten gezeigt.
-
(Färbungsmittel für Gelb)
-
- C.I. Direct Yellow 8, 11, 12, 27, 28, 33, 39, 44, 50, 58,
85, 86, 87, 88, 89, 98, 100, 110 und 132;
- C.I. Acid Yellow 1, 3, 7, 11, 17, 23, 25, 29, 36, 38, 40, 42,
44, 76, 98 und 99;
- C.I. Reactive Yellow 2, 3, 17, 25, 37 und 42;
- C.I. Food Yellow 3
-
(Färbungsmittel für Magenta)
-
- C.I. Direct Red 2, 4, 9, 11, 20, 23, 24, 31, 39, 46, 62,
75, 79, 80, 83, 89, 95, 197, 201, 218, 220, 224, 225, 226, 227,
228, 229 und 230;
- C.I. Acid Red 6, 8, 9, 13, 14, 18, 26, 27, 32, 35, 42, 51, 52,
80, 83, 87, 89, 92, 106, 114, 115, 133, 134, 145, 158, 198, 249,
265 und 289;
- C.I. Reactive Red 7, 12, 13, 15, 17, 20, 23, 24, 31, 42, 45,
46 und 59;
- C.I. Food Red 87, 92 und 94
-
(Färbungsmittel für Cyan)
-
- C.I. Direct Blue 1, 15, 22, 25, 41, 76, 77, 80, 86, 90,
98, 106, 108, 120, 158, 163, 168, 199 und 226;
- C.I. Acid Blue 1, 7, 9, 15, 22, 23, 25, 29, 40, 43, 59, 62,
74, 78, 80, 90, 100, 102, 104, 117, 127, 138, 158 und 161;
- C.I. Reactive Blue 4, 5, 7, 13, 14, 15, 18, 19, 21, 26, 27,
29, 32, 38, 40, 44 und 100.
-
Das
Färbungsmittel
ist in der Tinte in einem Gehalt enthalten, der vorzugsweise von
0,2 % bis 15 % weiter bevorzugt von 0,5 bis 10 % reicht, basierend
auf dem Gesamtgewicht der Tinte. Innerhalb des vorstehenden Gehaltsbereichs
ist die Zuverlässigkeit
der Tintenstrahltinte, wie etwa Druckdichte und Ausstoßstabilität, weiter
verbessert.
-
Das
wässrige
Medium für
die Farbtinte der vorliegenden Erfindung beinhaltet Wasser und eine
Mischung aus Wasser und einem wasserlöslichen organischen Lösungsmittel.
Von den wasserlöslichen
organischen Lösungsmitteln
sind diejenigen insbesondere bevorzugt, welche das Austrocknen der
Tinte verhindern können.
-
Das
wasserlösliche
organische Lösungsmittel
beinhaltet spezifische Alkylalkohole mit 1 bis 4 Kohlenstoffen,
wie etwa Methylalkohol, Ethylalkohol, n-Propylalkohol, Isopropylalkohol,
n-Butylalkohol, sec-Butylalkohol und t-Butylalkohol; Amide, wie
etwa Dimethylformamid und Dimethylacetamid; Ketone und Ketoalkohole, wie
etwa Aceton, und Diacetonalkohol; Ether, wie etwa Tetrahydrofuran
und Dioxan; Polyalkylenglycole, wie etwa Polyethylenglycol und Polypropylenglycol;
Alkylenglycole mit 2–6
Kohlenstoffen, wie etwa Ethylenglycol, Propylenglycol, Butylenglycol,
Triethylenglycol, 1,2,6-Hexantriol, Thiodiglycol, Hexylenglycol
und Diethylenglycol; Niedrigalkyletheracetate, wie etwa Polyethylenglycolmonomethyletheracetat;
Glycerin; Niedrigalkylether eines mehrwertigen Alkohols, wie etwa
Ethylenglycolmonomethyl (oder -monoethyl)ether, Diethylenglycolmethyl
(oder -ethyl)ether, und Triethylenglycolmonomethyl (oder -monoethyl)ether;
mehrwertige Alkohole, wie etwa Trimethylolpropan und Trimethylolethan;
N-Methyl-2-pyrrolidon, 2-Pyrrolidon und 1,3-Dimethyl-2-imidazolidonon
usw.
-
Die
vorstehend erwähnten
wässrigen
organischen Lösungsmittel
können
allein oder in Mischung aus zwei oder mehreren hiervon verwendet
werden. Der Gehalt des wasserlöslichen
organischen Lösungsmittels in
der Tinte der vorliegenden Erfindung ist nicht besonders begrenzt,
aber reicht vorzugsweise von 3 % bis 50 Gew.-%, basierend auf dem
Gesamtgewicht der Tinte. Der Gehalt an Wasser in der Tinte reicht
vorzugsweise von 50 % bis 95 Gew.-%, basierend auf dem Gesamtgewicht
der Tinte.
-
Die
vorstehend erwähnten
Farbtinten sind für
Schreibutensilien und Tintenstrahlaufzeichnungstinten verwendbar.
Das Tintenstrahlaufzeichnungssystem beinhaltet ein Aufzeichnungssystem,
das mechanische Energie auf die Tinte anlegt, um Tintentröpfchen auszustoßen und
ein anderes Aufzeichnungssystem, das thermische Energie auf die
Tinte anlegt, um eine Bläschenbildung
zu verursachen, um Tintentröpfchen
auszustoßen.
Die Tinte der vorliegenden Erfindung ist insbesondere für die Tintenstrahlaufzeichnungssysteme
verwendbar. Für
Tintenstrahlaufzeichnen besitzt die vorstehend erwähnte Farbtinte
vorzugsweise Eigenschaften, die zum Ausstoß durch einen Tintenstrahlkopf
geeignet sind. Für
den Ausstoß durch
den Tintenstrahlkopf besitzt die Tinte eine Viskosität, die vorzugsweise
von 1 bis 15 cP reicht und eine Oberflächenspannung von vorzugsweise
nicht weniger als 25 mN/m (dyn/cm), weiter bevorzugt eine Viskosität, die von
1 bis 5 cP reicht; und eine Oberflächenspannung, die von 25 bis
50 mN/m (dyn/cm) reicht.
-
Das
wässrige
Medium, mit dem die vorstehend erwähnten gewünschten Eigenschaften den Farbtinten verliehen
werden, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, enthält vorzugsweise
eines aus Glycerin, Trimethylolpropan, Thioglycol, Ethylenglycol,
Diethylenglycol, Isopropylalkohol und Acetylenalkohol. Der Acetylenalkohol
beinhaltet denjenigen, der durch die folgende Formel dargestellt
wird.
worin R1, R2, R3 und R4 jeweils
eine Alkylgruppe sind, insbesondere eine lineare oder verzweigte
Alkylgruppe mit 1–4
Kohlenstoffen; m und n jedes jeweils eine ganze Zahl sind und m
= 0 und n = 0 oder 1 ≤ m
+ n ≤ 30, und
wenn m + n = 1, eines aus m und n ist 0.
-
Die
in der vorliegenden Erfindung verwendete Farbtinte wird einer Pufferungsfähigkeit
zum Puffern der Wasserstoffionenkonzentration durch ein bekanntes
Verfahren oder Pufferlösungsherstellung
verliehen. Hierdurch wird die pH-Änderung der Farbtinte bei Zugabe
von 1,5 ml von wässriger
1N Schwefelsäure
zu 50 ml der Farbtinte auf nicht mehr als 1,0 abgepuffert.
-
Insbesondere
beinhaltet ein Pufferungsmittel, das zu der Farbtinte zugegeben
wird: Ammoniumsalze von organischen Säuren und anorganischen Säuren, Aminsalze
von organischen Säuren
und anorganischen Säuren,
Alkalimetallhydroxide, Ammoniak, basische Amine, basische Aminosäuren, Natriumdihydrogenphosphat,
Glycin, Natriumchlorid, Natriumtetraborat, Natriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat,
Salzsäure,
Natriumdimethylglycinat, Borsäure,
Alkalimetallchloride, Polyamine und Polyamine, und eine Kombination
aus zwei oder mehreren hiervon. Im einzelnen beinhaltet das Puffermittel
Natriumhydrogenphosphat/Natriumhydroxid, Glycin + Natriumchlorid/Natriumhydroxid,
Natriumtetraborat/Natriumhydroxid, Natriumdihydrogenphosphat/Natriumtetraborat,
Natriumtetraborat/Natriumcarbonat, Salzsäure/Natriumcarbonat, Natriumdihydrogenphosphat/Natriumhydroxid,
Ammoniumchlorid/Ammoniak, Natriumdimethylglicinat/Salzsäure, Borsäure + Kaliumchlorid/Natriumcarbonat
und Natriumcarbonat/Natriumhydrogencarbonat.
-
Beliebige
von den vorstehenden Puffermitteln sind in der vorliegenden Erfindung
verwendbar. Es ist herausgefunden worden, dass eine größere Pufferfähigkeit
der Farbtinte zu einer effektiveren Verminderung des Ausblutens
führt.
Daher enthält
das Puffermittel wenigstens eine Verbindung, die aus der Gruppe
ausgewählt
ist, die aus Ammoniumsalzen und Aminsalzen von organischen Säuren und
anorganischen Säuren
besteht und wenigstens eine Verbindung, die aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkalimetallhydroxiden, Ammoniak, basischen Aminen und basischen
Aminosäuren
besteht.
-
Der
Gehalt der vorstehenden Verbindungen wird in geeigneter Weise eingestellt,
um die Bedingung zu erfüllen,
dass eine pH-Änderung
der Farbtinte bei Zugabe von 1,5 ml wässriger 1N Schwefelsäure zu 50
ml Farbtinte auf nicht mehr als 1,0 abgepuffert wird. Die Menge
der Zugabe des Puffermittels muss begrenzt werden, um die Farbentwicklungsfähigkeit,
Tintenausstoßstabilität und andere
Zuverlässigkeit
der Tintenstrahlaufzeichnungstinte nicht zu verschlechtern.
-
Die
Farbtinte enthält
vorzugsweise zusätzlich
zu den vorstehenden Komponenten vorzugsweise wenigstens ein oberflächenaktives
Mittel, das die gleiche Polarität
wie das Färbungsmittel
der Tinte besitzt oder nicht ionisch ist. Das beabsichtigte Durchdringungsvermögen und
die Viskosität
und andere Eigenschaften, die für
die Tintenstrahltinte benötigt
werden, können
zufriedenstellender erreicht werden, indem das oberflächenaktive
Mittel eingebaut wird. Das oberflächenaktive Mittel hierfür kann ein
ionisches oberflächenaktives
Mittel, ein nicht ionisches oberflächenaktives Mittel oder ein
ampholytisches oberflächenaktives
Mittel, die nachstehend gezeigt werden, sein oder eine Mischung
aus zwei oder mehreren hiervon.
-
(Anionisches oberflächenaktives
Mittel)
-
Fettsäuresalze,
Salze von Säureestern
von höheren
Alkoholen, Alkylbenzolsulfonatsalze, Phosphatestersalze von höheren Alkoholen,
Alkylsulfatsalze, Alkylsulfatestersalze, Dialkylsulfosuccinatsalze,
Alkylsulfoacetatsalze, Dialkylsulfosuccinatestersalze usw.;
-
(Kationisches oberflächenaktives
Mittel)
-
Aliphatische
Aminsalze, quaternäre
Ammoniumsalze, Alkylpyridiniumsalze usw.;
-
(Nicht ionisches oberflächenaktives
Mittel)
-
Höhere Alkohol-Ethylenoxidaddukte,
Alkylphenol-Ethylenoxidaddukte,
aliphatische Ethylenoxidaddukte, mehrwertige Alkoholfettsäureester-Ethylenoxidaddukte,
aliphatische Amid-Ethylenoxidaddukte, höhere Alkylamin-Ethylenoxidaddukte,
Polypropylenglycol-Ethylenoxidaddukte,
Fettsäureester
von mehrwertigen Alkoholen, Fettsäureamide von Alkanolaminen
usw.;
-
(Ampholytes oberflächenaktives
Mittel)
-
Ampholytische
oberflächenaktive
Mittel vom Aminosäuretyp,
amphotere oberflächenaktive
Mittel vom Betaintyp usw. werden exemplarisch dargestellt.
-
Die
vorstehenden oberflächenaktiven
Mittel sind in der vorliegenden Erfindung verwendbar. Von diesen
oberflächenaktiven
Mitteln sind insbesondere bevorzugt nicht ionische oberflächenaktive
Mittel, die höhere Alkohol-Ethylenoxidaddukte,
Alkylphenol-Ethylenoxidaddukte,
Ethylenoxid-Propylenoxidcopolymere und Acetylenglycol-Ethylenoxidaddukte
einschließen.
Die vorstehenden Ethylenoxidaddukte enthalten vorzugsweise 4 bis
20 Mol von zugegebenem Ethylenoxid.
-
Die
Menge der Zugabe des vorstehend erwähnten oberflächenaktiven
Mittels ist nicht besonders begrenzt, aber reicht bevorzugt von
0,01 % bis 10 %, weiter bevorzugt von 0,1 bis 5,0 Gew.-%, basierend
auf dem Gesamtgewicht der Tinte. Bei einem Gehalt von unterhalb
0,01 Gew.-% kann das beabsichtigte Durchdringungsvermögen nicht
notwendigerweise abhängig
von der Art des oberflächenaktiven
Mittels erhalten werden. Bei einem Gehalt von mehr als 10 Gew.-%
wird die anfängliche
Viskosität
der Tinte unerwünschter
Weise exzessiv hoch.
-
Die
jeweiligen Tinten, die das Tintenset der vorliegenden Erfindung
zusammensetzen, können
zusätzlich
zu den vorstehenden Komponenten enthalten: Ein Befeuchtungsmittel,
wie etwa Harnstoff, Thioharnstoff, Ethylenharnstoff, Alkylharnstoff,
Alkylthioharnstoff, Dialkylharnstoff, Dialkylthioharnstoff und ähnliche
stickstoffhaltige Verbindungen; und einen Zusatzstoff, wie etwa
ein pH-Steuerungsmittel, ein Viskositätssteuerungsmittel, ein Antiseptikum,
ein Antioxidationsmittel, ein Verdampfungsförderungsmittel, ein Rostverhinderungsmittel, ein
Fungizid und ein chelatisierendes Mittel.
-
Das
vorstehende Tinten-Set der vorliegenden Erfindung, das eine schwarze
Tinte und eine Farbtinte oder Farbtinten umfasst, ist beim Tintenstrahlaufzeichnen
nützlich,
welches Aufzeichnen durchführt,
indem Tintentröpfchen
durch eine Öffnung
in Reaktion auf Aufzeichnungssignale ausgestoßen werden, insbesondere beim
Tintenstrahlaufzeichnen, das thermische Energie zum Ausstoßen der
Tintentröpfchen
verwendet. Zum ordnungsgemäßen Aufzeichnen
mit dem Tinten-Set der vorliegenden Erfindung kann das Tintenstrahlaufzeichnungssystem
verwendet werden, welches Tintentröpfchen durch eine thermische
Energie ausstößt, die auf
jeweilige Farbtinten angelegt wird, die in dem Aufzeichnungskopf
gehalten werden, in Reaktion auf Aufzeichnungssignale. Eine Ausführungsform
des Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts,
das das Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren verwendet, wird nachstehend
erläutert.
-
1, 2 und 3 zeigen
ein Beispiel für
die Zusammensetzung eines Kopfes, den Hauptteil des Geräts.
-
1 ist
eine Schnittansicht eines Kopfes 13 entlang eines Tintenstromwegs. 2 ist
eine Schnittansicht des Kopfes, die entlang Linie 2-2 in 1 aufgenommen
wurde. Der Kopf 13 ist aufgebaut, indem eine Platte aus
Glas, Keramik, Kunststoff oder dergleichen mit einer Rille 14 zum
Tintenstrom mit einem Aufheizkopf 15 zum thermosensitiven
Aufzeichnen (nicht auf den Dünnfilmkopf,
der in der Zeichnung gezeigt wird, begrenzt) gebunden wird. Der
Aufheizkopf 15 ist aus einer Schutzschicht 16 zusammengesetzt,
die aus Siliziumdioxid oder dergleichen gebildet ist; Aluminiumelektroden 17-1, 17-2;
eine Aufheizresistorschicht 18, die aus Nickelchrom oder
dergleichen gebildet ist; eine Wärme-akkumulierende
Schicht 19; und ein Substrat 20 aus einem wärmeabstrahlenden
Material, wie etwa Aluminiumoxid.
-
Tinte 21 erreicht
eine Ausstoßöffnung (feines
Loch) 22 und bildet dort einen Meniskus 23 durch
Druck P. Bei Anwendung einer elektrischen Signalinformation auf
die Elektroden 17-1, 17-2 des Kopfes 13 erzeugt der
Bereich, der durch ein Symbol n bezeichnet wird, auf dem Aufzeichnungskopf 15 abrupt
Wärme,
um ein Bläschen
in der Tinte dort auszubilden, der Druck des Bläschens stößt den Meniskus 23 aus,
um die Tinte 21 durch die Ausstoßöffnung 22 in der Gestalt
von Tröpfchen 24 auszustoßen. Das
ausgestoßene
Tintentröpfchen 24 wandert
zum Aufzeichnungsmedium 25.
-
3 zeigt
eine externe Ansicht eines Multikopfes mit nebeneinander angeordneten
leeren Köpfen, die
in 1 gezeigt werden. Der Multikopf wird ausgebildet,
indem eine Glasplatte 27 mit Vielfachdüsen 26 mit einem Wärme erzeugenden
Kopf 28 wie derjenige, der in 1 gezeigt
wird, verbunden wird.
-
4 zeigt
ein Beispiel für
die Gesamtansicht des Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts, das
mit einem derartigen Kopf ausgestattet ist. In 4 wird
eine Klinge 61 als ein Wischelement an einem Ende der Klinge durch
ein Klingenhalterungselement gehalten und so ein fixiertes Ende
in der Gestalt eines Auslegers gebildet. Die Klinge 61 wird
an einer Position, die zu dem Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungskopfes
benachbart ist, platziert, und wird in diesem Beispiel derart gehalten,
dass sie in den Bewegungsweg des Aufzeichnungskopfes hineinragt.
Eine Kappe 62 zum Bedecken der vorragenden Öffnungsfläche wird
an der Ausgangsposition, benachbart zu der Klinge 61, platziert
und ist derart zusammengesetzt, dass diese sich in der Richtung senkrecht
zu der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungskopfes bewegt, um in Kontakt
mit der Ausstoßdüsenfläche zu kommen,
um die Düse
abzudecken. Ein Tintenabsorptionsmittel 63 wird an einer
Position platziert, die benachbart zu der Klinge 61 ist
und wird so gehalten, dass sie in den Bewegungsweg des Aufzeichnungskopfes 65 auf
eine Weise hineinragt, die ähnlich
zu derjenigen der Klinge 61 ist.
-
Die
Klinge 61, die Kappe 62 und das Tintenabsorptionsmittel 63 setzen
eine Ausstoßwiedergewinnungsvorrichtung 64 zusammen.
Die Klinge 61 und das Tintenabsorptionsmittel 63 dienen
dazu, Wasser, Staub und dergleichen von der Fläche der Tintenausstoßdüse zu entfernen.
Ein Aufzeichnungskopf 65 besitzt eine Energieerzeugungseinrichtung
für den
Ausstoß und
führt Aufzeichnen
durch, indem die Tinte auf ein Aufzeichnungsmedium ausgestoßen wird,
das der Ausstoßdüsenfläche gegenüberliegt.
Ein Schlitten 66 wird bereitgestellt, um den Aufzeichnungskopf 65 zu
unterstützen
und zu bewegen. Der Schlitten 66 ist gleitbar mit einer
Führungsschiene 67 verbunden.
Ein Teil des Schlittens 66 ist mit einem Gürtel 69,
der durch einen Motor 68 angetrieben wird (nicht in der
Zeichnung gezeigt), verbunden, so dass der Schlitten 66 entlang
der Führungsschiene 67 zu
dem Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungskopfes 65 und
zu dem dazu benachbarten Bereich bewegbar ist.
-
Eine
Papierblattzuführungsvorrichtung 51 zur
Zuführung
eines Aufzeichnungsmediums und eine Papierblattzuführungswalze 52,
die durch einen Motor angetrieben wird (nicht in der Zeichnung gezeigt)
führt ein Aufzeichnungsmedium
zu der Position zu, die der Ausstoßdüsenfläche des Aufzeichnungskopfes
gegenüberliegt.
Mit dem vorstehenden Aufbau wird das Aufzeichnungsmedium zu der
Vorderseite der Ausstoßöffnung des
Aufzeichnungskopfes 65 mit dem Voranschreiten des. Aufzeichnens
zugeführt
und wird ferner zu einer Papierentladungsvorrichtung zugeführt, die
mit Papierblattentladungswalzen 53 ausgestattet ist.
-
In
dem vorstehenden Aufbau ist, wenn der Aufzeichnungskopf 65 an
die Ausgangsposition bei Vervollständigung des Aufzeichnens zurückkehrt,
die Kappe 62 der Ausstoßwiedergewinnungsvorrichtung 64 außerhalb
des Bewegungsweges des Aufzeichnungskopfes 65 positioniert
und die Klinge 61 ragt in den Bewegungsweg hinein. Hierdurch
wird die Ausstoßdüsenfläche des
Aufzeichnungskopfes 65 abgewischt. Um die Ausstoßfläche des
Aufzeichnungskopfes 65 abzudecken, ragt die Kappe 62 zu
dem Bewegungsweg des Aufzeichnungskopfes hinein, um in Kontakt mit
der Ausstoßdüsenfläche zu kommen.
-
Wenn
der Aufzeichnungskopf 65 aus der Ausgangsposition zu der
Aufzeichnungsstartposition bewegt wird, sind die Kappe 62 und
die Klinge 61 an der gleichen Position wie in dem vorstehend
erwähnten
Wischschritt, so dass die Ausstoßdüsenfläche des Aufzeichnungskopfes 65 auch
bei dieser Bewegung abgewischt wird. Der Aufzeichnungskopf 65 wird
zu der Ausgangsposition nicht nur bei der Vervollständigung
des Aufzeichnens und zur Zeit der Ausstoßwiedergewinnung bewegt, sondern
wird auch bei vorbestimmten Zeitintervallen während dem Aufzeichnen von dem
Aufzeichnungsbereich bewegt. Die Düse wird durch diese Bewegung
abgewischt.
-
5 ist
eine Schnittansicht eines Beispiels für eine Tintenkassette 45,
welche eine Tinte hält,
die durch ein Tintenzuführungselement,
wie etwa ein Rohr, zugeführt
wird. Ein Tintenbehälter 40,
zum Beispiel ein Tintensack, der eine zuzuführende Tinte enthält und einen
Kautschukstopfen 42 an der Spitze besitzt. Einschieben
einer Nadel (nicht in der Zeichnung gezeigt) in den Stopfen 42 ermöglicht die
Zuführung
der Tinte aus dem Tintensack 40 zu dem Kopf. Ein Abfalltintenabsorptionsmittel 44 dient
dazu, Abfalltinte zu absorbieren. Die Flüssigkeit-kontaktierende Fläche des
Tintenbehälters
ist vorzugsweise aus Polyolefinen, insbesondere Polyethylen, in
der vorliegenden Erfindung ausgebildet.
-
Das
in der vorliegenden Erfindung verwendete Tintenstrahlaufzeichnungsgerät ist nicht
auf das vorstehend Erwähnte
begrenzt, welches separat einen Kopf und eine Tintenkassette besitzt.
Eine Integration hiervon, wie in 6 gezeigt,
kann in geeigneter Weise verwendet werden. In 6 enthält eine
Aufzeichnungseinheit 70 ein Tintenhalterungselement, wie
etwa ein Tintenabsorptionsmittel, und die Tinte in dem Absorptionsmittel
wird durch eine Vielzahl von Öffnungen
eines Kopfes 71 ausgestoßen.
-
Das
Tintenabsorptionsmittel ist vorzugsweise aus einem Harz gebildet,
wie etwa Polyurethan, Cellulose, Polyvinylacetat und Polyolefinen.
Ein Luftkommunikationsloch 72 ermöglicht, dass das Innere der
Aufzeichnungseinheit mit der Umgebungsluft kommuniziert. Diese Aufzeichnungseinheit 70 wird
anstelle des Aufzeichnungskopfes, der in 4 gezeigt
wird, verwendet und ist von dem Schlitten 66 abnehmbar.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht eines Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts, das
in der vorliegenden Erfindung anwendbar ist. Ein Aufzeichnungsmedium 106 wird
zu einer Papierzuführungsposition
des Aufzeichnungsgeräts 100 eingeschoben
und wird zu dem Aufzeichnungsbereich einer Aufzeichnungskopfeinheit 103 zugeführt. In
dem Aufzeichnungsbereich wird eine Platte 108 unter dem
Aufzeichnungsmedium bereitgestellt. Ein Schlitten 101 ist
durch zwei Führungsschäfte 104, 105 in
vorgeschriebenen Richtungen bewegbar, um wechselseitig den Aufzeichnungsbereich
abzutasten. Der Schlitten 101 trägt eine Aufzeichnungskopfeinheit 103,
die Aufzeichnungsköpfe
für mehrere
Farbtinten und Tintenbehälter,
um jeweils die Aufzeichnungsköpfe mit
einer Tinte zu versorgen, umfasst.
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Die
mehreren Farben der Tinten in diesem Beispiel des Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts sind
vier Farben von Schwarz (Bk), Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y).
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An
dem linken Ende des Schlittenbewegungsbereiches wird eine Wiedergewinnungseinheit 110 auf der
unteren Seite platziert und deckt die Ausstoßöffnung des Aufzeichnungskopfes
während
einer Nichtaufzeichnungsperiode ab. Dieses linke Ende wird eine
Ausgangsposition des Aufzeichnungskopfes genannt. Das Bezugszeichen 107 bezeichnet
ein Schaltungs- und ein Anzeigeelement. Die Schaltung wird zum An-
und Abschalten der Spannungsquelle des Aufzeichnungsgeräts und zur
Auswahl der Aufzeichnungsmodus verwendet, und das Anzeigeelement
zeigt den Zustand des Aufzeichnungsgeräts an.
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8 ist
eine perspektivische Ansicht der Aufzeichnungseinheit, die in dem
in 7 gezeigten Aufzeichnungsgerät verwendet wird. Der Schlitten 101 trägt den Aufzeichnungskopf 102 zum
Ausstoßen
der jeweiligen Farbtinten von Bk, C, M und Y; einen Bk-Tintenbehälter 20Bk;
einen C-Tintenbehälter 20C;
und einen M-Tintenbehälter 20M;
und einen Y-Tintenbehälter 20Y.
Die jeweiligen Behälter
sind durch ein Verbindungselement an den Aufzeichnungskopf verbunden,
um die Tinte zu der Ausstoßöffnung zuzuführen. In
einem anderen Beispiel können
die Behälter
für die
Farbtinten von C, M und Y in einen Körper integriert werden.
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9 ist
eine vergrößerte Schnittansicht
eines Teils des Kopfes um die Wärmeerzeugungsvorrichtung herum.
Das Aufzeichnungsgerät
dieses Beispiels stellt eine elektrothermische Wärmeerzeugungsvorrichtung für jede der
Tintenausstoßöffnungen
bereit, um Antriebssignale an die Erzeugungsvorrichtungen in Reaktion auf
die Aufzeichnungsinformation anzulegen, um die Tinten durch die
Düsen auszustoßen. Die
Wärmeerzeugungsvorrichtungen 30 sind
aufgebaut, um Wärme
separat für
jede der jeweiligen Düsen
zu erzeugen.
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Die
Tinte in der Düse,
die schnell durch die durch die Heizvorrichtung 30 erzeugte
Wärme aufgeheizt wird,
bildet ein Bläschen
durch Filmsieden. Der durch die Bläschenbildung verursachte Druck
stößt ein Tintentröpfchen 35 zu
einem Aufzeichnungsmedium 106 aus, das in 9 gezeigt
wird, um ein Schriftzeichen oder ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium
auszubilden. Die Ausstoßöffnungen 37 sind
jeweils mit einem Tintenstromweg 38 verbunden. Auf der
Rückseite
der Tintenstromwege 38 wird eine gemeinsame Flüssigkeitskammer 32 bereitgestellt.
Für jede
der Tintenstromwege, die der jeweiligen Ausstoßöffnung entspricht, werden die elektrothermisch übertragende
Heizvorrichtung 30 zum Erzeugen der Wärme zum Ausstoß des Tintentröpfchens
und Elektrodenverdrahtungen zum Zuführen der elektrischen Spannung
bereitgestellt. Die Heizvorrichtung 30 und die Elektrodenverdrahtungen
werden durch eine filmbildende Technik auf einem Substrat 33 ausgebildet.
Auf der Heizvorrichtung 30 wird ein Schutzfilm 36 ausgebildet,
um direkten Kontakt der Tinte mit der Heizvorrichtung zu verhindern.
Ferner werden auf diesem Substrat Teilungswände 34 in Laminierungsform
aus einem Harz oder einem Glasmaterial gebildet, um die vorstehenden
Ausstoßöffnungen,
Tintenstromweg, gemeinsame Flüssigkeitskammer
und dergleichen aufzubauen.
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Das
Aufzeichnungssystem, das einen elektrothermischen Transducer als
die Heizvorrichtung verwendet, verwendet Bläschenbildung, die durch Anlegung
einer thermischen Energie zum Tintentröpfchenausstoß verursacht
wird und wird im allgemeinen ein Bubble Jet-Aufzeichnungssystem
genannt. Das Tintenstrahlaufzeichnungssystem wird vorstehend als
eine Ausführungsform
des Aufzeichnungsgeräts
der vorliegenden Erfindung erläutert.
Jedoch ist die vorliegende Erfindung auf andere Arten von Tintenstrahlaufzeichnungssystemen,
wie etwa Aufzeichnungssystem vom Piezotyp, das ein Piezoelement
verwendet, anwendbar.
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Ein
anderes Beispiel für
das Aufzeichnungsgerät
und den Aufzeichnungskopf, die für
die vorliegende Erfindung geeignet sind, werden nachstehend beschrieben.
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10 ist
eine schematische perspektivische Ansicht, die den Hauptteil eines
Tintenstrahldruckers veranschaulicht, der einen flüssigkeitsausstoßenden Kopf
der vorliegenden Erfindung verwendet, in welchem das Bläschen mit
der Umgebungsluft beim Tintenausstoß kommuniziert.
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In 10 umfasst
der Tintenstrahldrucker eine Zuführungsvorrichtung 1030,
eine Aufzeichnungsvorrichtung 1010 und eine Bewegungsantriebsvorrichtung 1006.
Die Zuführungsvorrichtung 1030 ist
in einer Längsrichtung
in einem Gehäuse 1008 platziert,
um ein Papierblatt 1028 als das Aufzeichnungsmedium unterbrechend
in einer Richtung des Pfeils P zuzuführen. Die Aufzeichnungsvorrichtung 1010 wird
wechselseitig in eine Richtung S senkrecht zu der Papierblattzuführungsvorrichtung
angetrieben. Der Bewegungsantriebsmechanismus 1006 treibt
wechselseitig die Aufzeichnungsvorrichtung 1010 an.
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Der
Antriebsmechanismus 1006 umfasst Riemenscheiben 1026a und 1026b,
die auf Rotationsachsen gestellt sind, die mit einem vorbestimmten
Abstand einander gegenüberliegen,
einen Gürtel 1016,
der um die Riemenscheiben gewunden ist, Walzeneinheiten 1022a und 1022b,
ein Schlittenelement 1010a der Aufzeichnungsvorrichtung 1010,
der parallel zu den Walzeneinheiten 1022a und 1022b platziert
ist und einen Motor 1018 zum Antreiben des Gürtels 1016,
der mit dem Schlittenelement 1010a in normalen und umgekehrten Richtungen
verbunden ist.
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Durch
Bewegen des Gürtels 1016 in
Richtung R in 10 durch den Motor 1018 wird
das Schlittenelement 1010a der Aufzeichnungsvorrichtung 1010 in
der Pfeilrichtung S in 10 um einen vorbestimmten Weg
bewegt, wohingegen der Gürtel 1016 in
der Richtung revers zu dem Pfeil R durch den Motor 1018 bewegt wird,
das Schlittenelement 1010a der Aufzeichnungsvorrichtung 1010 in
der Richtung revers zu dem Pfeil S um einen vorbestimmten Weg bewegt
wird. An einem Ende des Bewegungsantriebsmechanismus 1006 wird eine
Wiedergewinnungseinheit 1026 an der Ausgangsposition des
Schlittenelementes 1010a gegenüberliegend zu der Tintenausstoßöffnungsanordnung
bereitgestellt, um die Ausstoßleistung
der Aufzeichnungsvorrichtung 1010 wiederzugewinnen.
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In
der Aufzeichnungsvorrichtung 1010 sind Tintenstrahlkassetten 1012Y, 1012M, 1012C und 1012B (nachstehend
gelegentlich einfach "Schlitten" genannt) separat
und unabhängig
voneinander von dem Schlittenelement 1010a für die jeweiligen
Farben demontierbar: Zum Beispiel Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz.
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11 zeigt
ein Beispiel für
die Tintenstrahlkassette, die auf dem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das vorstehend
beschrieben wurde, montierbar ist. Die Kassette 2012 dieses
Beispiels ist von einem seriellen Typ und ist hauptsächlich aus
einem Tintenstrahlkopf 1010 und einem Flüssigkeitsbehälter 1001 zum
Enthalten einer Tinte oder einer ähnlichen Flüssigkeit zusammengesetzt. Der
Tintenstrahlaufzeichnungskopf besitzt viele Ausstoßöffnungen 832 zum
Ausstoßen
der Flüssigkeit.
Die Tinte oder eine ähnliche
Flüssigkeit
wird aus dem Flüssigkeitsbehälter 1001 durch
einen Zuführungsweg
(nicht in der Zeichnung gezeigt) zu einer gemeinsamen Flüssigkeitskammer
in dem Flüssigkeitsausstoßkopf 1010 (s. 12)
eingeführt.
Die Kassette 1012 ist in Integration eines Tintenstrahlaufzeichnungskopfes 1010 und
der Flüssigkeitsbehälter 1001 in
einem Körper
gebildet. Die Flüssigkeit
kann zu dem Flüssigkeitsbehälter 1001 aufgefüllt werden.
Der Flüssigkeitsbehälter 1001 kann
austauschbar mit dem Flüssigkeitsausstoßkopf 1010 verbunden
sein.
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Ein
spezifisches Beispiel für
den Flüssigkeitsausstoßkopf, der
vorstehend für
den Tintenstrahldrucker mit dem vorstehend erwähnten Aufbau beschrieben wurde,
wird nachstehend in größerem Detail
erläutert.
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12 ist
eine schematische perspektivische Ansicht des Hauptteils einer Basisausführungsform
des Flüssigkeitsausstoßkopfes
der vorliegenden Erfindung. 13 bis 16 sind
Vorderansichten, die die Gestalt der Ausstoßöffnung des Flüssigkeitsausstoßkopfes
veranschaulichen, der in 12 gezeigt
wird. In diesen Zeichnungen werden elektrische Verdrahtungen zum
Antreiben des elektrothermischen Transducer-Elementes weggelassen.
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Der
Flüssigkeitsausstoßkopf dieses
Beispiels besitzt ein Substrat 934 aus Glas, Keramik, Kunststoff oder
Metall, wie in 12 gezeigt. Das Material für das Substrat
ist nicht für
die vorliegende Erfindung wesentlich und ist nicht begrenzt, vorausgesetzt,
dass das Material als ein Teil des Flüssigkeitsstromweg-aufbauenden
Materials dienen kann und als eine Unterstützungsvorrichtung für ein Tintenausstoß-Energieerzeugungselement
funktioniert und eine Unterstützungsvorrichtung
für die
Materialschicht zum Ausbilden des Flüssigkeitsweges und der Ausstoßöffnung,
wie nachstehend beschrieben. In diesem Beispiel wird Si-Substrat
(Wafer) als die Substratplatte verwendet. Die Ausstoßöffnung kann
durch einen Laserstrahl ausgebildet werden. Ansonsten kann die Öffnungsplatte
(Ausstoßöffnungsplatte) 935 aus
einem lichtempfindlichen Harz hergestellt werden und die Ausstoßöffnung kann
durch ein optisches Ausrichtelement, wie etwa MPA (Spiegelprojektionsausrichtvorrichtung)
gebildet werden.
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In 12 besitzt
das Substrat 934 elektrothermische Transducer-Elemente 931 (nachstehend
gelegentlich "Heizvorrichtung" genannt) und ein
Tintenzuführungsloch 933 in
der Gestalt eines langen kanalförmigen
Durchloches als eine gemeinsame Flüssigkeitskammer. Auf den beiden
Seiten der Längsrichtung
des Tintenzuführungsloches 933 sind
Heizvorrichtungen 931 als thermische Energieerzeugungseinrichtungen
in einer Linie in einer gestaffelten Anordnung mit dem Intervall
von 300 dpi zum Beispiel angeordnet. Tintenstromwegwände 936 sind
auf diesem Substrat 934 zur Ausbildung der Tintenstromwege
ausgebildet. Auf den Tintenstromwegwänden 936 wird eine
Ausstoßöffnungsplatte 935 mit
Ausstoßöffnungen 932 bereitgestellt.
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In 12 werden
die Tintenstromwegwände 936 und
die Ausstoßöffnungsplatte 935 als
separate Elemente gezeigt. Jedoch können die Tintenstromwegwände 936 durch
ein Spinbeschichtungsverfahren gebildet werden, um gleichzeitig
die Ausstoßöffnungsplatte 935 mit
dem gleichen Material auszubilden. In diesem Beispiel wird die Ausstoßöffnungsplattenfläche 935a zur
Wasserabstoßung
behandelt.
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In
diesem Beispiel wird Aufzeichnen mit einem Kopf vom seriellen Typ
ausgeführt,
welcher Abtasten in der Richtung des Pfeils S in 10 ausführt, zum
Beispiel mit einer Bildpunktdichte von 1200 dpi bei einer Antriebsfrequenz
von 10 kHz mit einem minimalen Ausstoßzeitintervall von 100 μs für jede Ausstoßöffnung.
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Als
die Abmessung des Kopfes in der Praxis besitzt die Teilungswand 936a zum
Einteilen der Flüssigkeit
in benachbarte Düsen,
wie in 13 gezeigt, eine Breite W von
14 μm. In 16 besitzt
eine Bläschen bildende
Kammer 1337, die aus der Tintenstromwegwand 936 gebildet
ist, N1 (Breite der Bläschenkammer) = 33 μm und N2 (Länge
der Bläschenkammer)
= 35 μm.
Die Heizvorrichtung 931 besitzt eine Größe von 30 μm × 30 μm und einen Widerstand von 53 Ω und wird
durch eine Antriebsspannung von 10,3 V angetrieben. Die Tintenstromwegwand 936 und
die Teilungswand 936a besitzen jeweils eine Höhe von 12 μm. Die Ausstoßöffnungsplatte
besitzt eine Dicke von 11 μm.
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Der
Abschnitt 940 der Ausstoßöffnung 832, der in
der Richtung aufgenommen wurde, die senkrecht zu der Tintenausstoßöffnung (Dickerichtung
der Öffnungsplatte 935)
ist, ist nahezu in der Gestalt eines Sterns, welcher sechs vorstehende
Teile 832a mit einem stumpfen Winkel und sechs zahnende
Teile 832b mit einem spitzen Winkel, die abwechselnd platziert
sind, hat. Hierdurch werden sechs Grübchen entlang der Richtung der Öffnungsplattendicke
(Flüssigkeitsausstoßrichtung)
gebildet, wobei das Grübchen
die Zahnteile 832b als die Spitzen, weit weg von dem Zentrum
0 der Ausstoßöffnung,
aufweist und die benachbarten vorstehenden Teile 832a nahe
zu dem Zentrum 0 der Ausstoßöffnung als
die Basis aufweist. Die Position der Grübchen wird in 17 durch
ein Bezugszeichen 1141a gezeigt.
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In
diesem Beispiel ist die Ausstoßöffnung 940 in
einer Gestalt von zwei gleichschenkligen Dreiecken, die mit dem
einen Dreieck, das um den Winkel von 60° gedreht wurde, überlagert.
In 14 ist die Länge
T1 8 μm.
Die Spitzen der vorstehenden Teile 832a besitzen einen
Winkel von 120° und
die Basen der Zahnteile 832b besitzen einen Winkel von
60°.
-
Daher
trifft das Zentrum 0 der Ausstoßöffnung mit
dem Schwerpunktzentrum G des Polygons zusammen, das durch Verbinden
der Mittelpunkte (Zentrum (Gravitätszentrum) einer Figur, die
gebildet wurde, indem die Spitze und die benachbarten zwei Böden des
Grübchens
verbunden werden) zwischen den benachbarten Grübchen verbunden werden. In
diesem Beispiel besitzt die Ausstoßöffnung 832 eine Öffnungsfläche von
400 μm2 und die Schnittfläche von einem Grübchen (Fläche einer
Figur, die gebildet wurde, indem die Spitze und die benachbarten
zwei Böden
des Grübchens
verbunden wurden) beträgt
ungefähr
33 μm2.
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15 zeigt
schematisch den Zustand des Kontaktes der Tinte mit der Öffnungswand
der Ausstoßöffnung,
die in 14 gezeigt wird.
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Das
Verfahren zum Ausstoß der
Flüssigkeit
durch den Tintenstrahlaufzeichnungskopf des vorstehenden Aufbaus
wird anhand von 17 bis 24 beschrieben. 17 bis 24 sind
Schnittansichten der Blasen bildenden Kammer 1337, die
entlang der Linie X-X in 16 aufgenommen
wurde, zum Erläutern
des Verfahrens des Flüssigkeitsausstoßes in dem
Flüssigkeitsausstoßkopf, der
in 12 bis 16 gezeigt
wird. In diesen Schnittansichten entsprechen die Enden der Ausstoßöffnung 940 in
der Öffnungsplattendickenrichtung
den Spitzen 1141a der Grübchen 1141.
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17 zeigt
die Bläschenbildung
in einem Filmzustand. 18 zeigt den Zustand bei ungefähr 1 μs nach dem
Zustand von 17. 19 zeigt
den Zustand bei ungefähr
2 μs; 20 bei
ungefähr
3 μs; 21 bei
ungefähr
4 μs; und 22 bei
ungefähr
5 μs; 23 bei
ungefähr
6 μs; und 24 bei
ungefähr
7 μs nach dem
Zustand von 17. In der nachstehenden Beschreibung
bedeutet der Ausdruck "Fall" oder "Fallen" die Bewegung zu
dem elektrothermischen Transducer, nicht den Fall zu der Gravitätsrichtung,
unabhängig
von der Kopffixierungsrichtung.
-
Zunächst wird
elektrischer Strom auf eine Heizvorrichtung 931 in Reaktion
auf ein Signal angelegt. Hierdurch wird ein Bläschen 101 auf der
Heizvorrichtung 931 in dem Flüssigkeitsstromweg 1338,
wie in 17 gezeigt, gebildet. In ungefähr 2 μs wächst das
Bläschen
schnell im Volumen, wie in 18 und 19 gezeigt. Bei
dem maximalen Volumen des Bläschens 101 überschreitet
die Bläschenhöhe die Höhe der Ausstoßöffnungsfläche 935a.
In diesem Zustand nimmt der Gasdruck in dem Bläschen auf einen Bruchteil (eins
zu einigen zu eins über
zehn und einige) des atmosphärischen
Drucks ab.
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Bei
ungefähr
2 μs nach
der Bildung des Bläschens 101 beginnt
das vorstehend erwähnte
Bläschen, von
dem maximalen Volumen zu schrumpfen und bei ungefähr der gleichen
Zeit beginnt der Meniskus 1004, sich zu bilden. Dieser
Meniskus 1004 bewegt sich zudem rückwärts oder fällt zu der Heizvorrichtung 931,
wie in 20 gezeigt.
-
In
diesem Beispiel üben,
wenn der Meniskus 1004 sich rückwärts bewegt, die mehreren Grübchen 1141,
die in der Ausstoßöffnung verteilt
sind, eine Kapillarkraft auf die Flüssigkeit in der Richtung FC revers zu der Rückwärtsbewegungsrichtung FM an dem Grübchen 1141 aus. Folglich
kann irgendeine Variation des Zustands des Bläschens 101 derart
korrigiert werden, dass die Gestalt des Meniskus, die sich rückwärts bewegt und
die Gestalt des Hauptflüssigkeitströpfchens 1a (nachstehend "Flüssigkeit" oder "Tinte" gelegentlich genannt)
nahezu symmetrisch zu dem Zentrum der Ausstoßöffnung sind.
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In
diesem Beispiel ist die Fallgeschwindigkeit des Meniskus 1004 höher als
die Schrumpfgeschwindigkeit des Bläschens 101, so dass
das Bläschen 101 mit
der Umgebungsluft nahe der unteren Fläche der Ausstoßöffnung 832 bei
ungefähr
4 μs nach
der Bildung des Bläschens,
wie in 21 gezeigt, kommuniziert. Gleichzeitig
fällt der
Teil der Flüssigkeit
(Tinte) nahe der Mittelachse der Ausstoßöffnung 832 zu der
Heizvorrichtung 931, da die Flüssigkeit (Tinte) Ia, die durch
den negativen Druck des Bläschens 101 vor
dem In-Verbindung-Treten des Bläschens
mit der Umgebungsluft zurückgebracht
wurde, eine Geschwindigkeit zu der Heizvorrichtung 931 beibehält, die
auf die Trägheit
nach dem In-Verbindung-Treten mit der Luft zurückgeht.
-
Die
Flüssigkeit
(Tinte), die zu der Heizvorrichtung 931 gefallen ist, erreicht
die Oberfläche
der Heizvorrichtung 931 bei ungefähr 5 μs nach der Bildung des Bläschens 101,
wie in 22 gezeigt, und breitet sich aus,
um die Oberfläche
der Heizvorrichtung 933, wie in 23 gezeigt,
zu bedecken. Die Flüssigkeit,
die sich über
die Oberfläche
der Heizvorrichtung 931 ausbreitet, besitzt einen Geschwindigkeitsvektor
entlang der Oberfläche
der Heizvorrichtung 931 in der horizontalen Richtung, aber
verliert den Vektor, der die Oberfläche der Heizvorrichtung 931 kreuzt,
vertikale Vektoren.?? Daher tendiert dieser Teil der Flüssigkeit
dazu, auf der Oberfläche
der Heizvorrichtung 931 zu bleiben, um die Flüssigkeit
mit dem Geschwindigkeitsvektor in der Ausstoßrichtung herunterzuziehen.
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Danach
wird ein Teil Ib der Flüssigkeit
zwischen der Flüssigkeit,
die sich auf der Oberfläche
der Heizvorrichtung 931 und der Flüssigkeit (Hauptflüssigkeitströpfchen)
auf der oberen Seite ausbreitet, dünner. Bei ungefähr 7 μs nach der
Bildung des Bläschens 101 wird
der Teil der Flüssigkeit
Ib an dem Zentrum der Oberfläche
der Heizvorrichtung 931 abgeschnitten, hierdurch wird das
Hauptflüssigkeitströpfchen Ia
mit einem Geschwindigkeitsvektor in der Ausstoßöffnung von der Flüssigkeit
is separiert, die sich auf der Oberfläche der Heizvorrichtung 931 ausbreitet.
Die Separierung wird vorzugsweise innerhalb des Flüssigkeitsstromweges 1338 verursacht,
weiter bevorzugt näher
zu dem elektrothermischen Transducer-Element 931 als zu
der Ausstoßöffnung 832.
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Das
Hauptflüssigkeitströpfchen Ia
wird durch den Mitteteil der Ausstoßöffnung 832 ohne Abweichung von
der Richtung und ohne Deformierung ausgestoßen, um auf der vorgeschriebenen
Position einer Aufzeichnungsfläche
eines Aufzeichnungsmediums aufzutreffen. Die Flüssigkeit Ic, die sich auf der
Oberfläche
der Heizvorrichtung 931 ausbreitet, verbleibt auf der Oberfläche der
Heizvorrichtung 931, während
in einem herkömmlichen
Verfahren die Flüssigkeit
Ic als ein Satellitentröpfchen
ausgetrieben wird, gefolgt von dem Hauptflüssigkeitströpfchen.
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Durch
die Verhinderung des Satellitentröpfchenausstoßes kann
das Verspritzen, welches dazu tendiert, durch das Satellitentröpfchen gebildet
zu werden, verhindert werden und das Verschmutzen der Aufzeichnungsfläche des
Aufzeichnungsmediums, das durch Nebel verursacht wird, wird zuverlässig verhindert. In 21 bis 24 gibt
das Symbol Id die Tinte an, die auf dem Grübchen (Tinte in dem Grübchen) anhaftet und
das Symbol Ie gibt die Tinte an, die in dem Flüssigkeitsstromweg verbleibt.
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Mit
dem Flüssigkeitsausstoßkopf dieses
Beispiels wird die Flüssigkeit
in dem Schrumpfungszustand des Bläschens nach dem Wachstum auf
das maximale Volumen des Bläschens
ausgestoßen
und die Ausstoßrichtung
des Hauptflüssigkeitströpfchens
wird durch mehrere Grübchen
stabilisiert, die um das Zentrum der Ausstoßöffnung verteilt sind. Hierdurch
stößt der Flüssigkeitsausstoßkopf das
Flüssigkeitströpfchen ohne
Abweichung von der Ausstoßöffnung mit
hoher Treffgenauigkeit der Flüssigkeitströpfchen aus.
Ferner kann der Ausstoß sogar
bei Variation Bläschenbildung
bei einer hohen Antriebsfrequenz stabilisiert werden, um Hochgeschwindigkeitsfeindrucken
zu verwirklichen.
-
Insbesondere
mit dem Flüssigkeitsausstoßkopf dieses
Beispiels wird das Flüssigkeitströpfchen bei dem
Bläschenschrumpfungszustand
durch In-Verbindung-Treten des Bläschens mit der Umgebungsluft
ausgestoßen,
wodurch Nebelbildung beim Ausstoß durch In-Verbindung-Treten
mit der Umgebungsluft verhindert werden kann und die Adhäsion des
Flüssigkeitströpfchens
auf die Ausstoßöffnungsfläche, welche
abruptes Versagen des Ausstoßes
verursachen kann, kann auch verhindert werden.
-
Ein
anderer Typ von Aufzeichnungskopf, der zum Umsetzen der vorliegenden
Erfindung geeignet ist, ist ein Kopf vom Kantenschießtyp, der
in dem japanischen Patent Nr.
2,783,647 offenbart
ist, welcher Flüssigkeitströpfchenausstoß durch
In-Verbindung-Treten des Tröpfchens
mit der Umgebungsluft auf dem Flüssigkeitströpfchenausstoß durchführt.
-
Die
vorliegende Erfindung ist für
den Aufzeichnungskopf vom Tintenstrahltyp und das Aufzeichnungsgerät, welches
Flüssigkeitströpfchen ausstößt, indem
thermische Energie zum Aufzeichnen verwendet wird, geeignet.
-
Der
typische Aufbau und das Prinzip davon sind in US-Patenten
4,723,129 und
4,740,796 offenbart. Diese
Art von Aufbau kann auf sogenannte vom On-Demand-Typ und vom kontinuierlichen
Typ anwendbar sein. Insbesondere ist diese Art von Gerät als ein
Gerät vom
On-Demand-Typ effektiv. In dem Gerät von On-Demand-Typ wird wenigstens
ein Antriebssignal, das der Aufzeichnungsinformation entspricht,
auf einen elektrothermischen Transducer angelegt, der auf einem
Flüssigkeitszurückhaltungsblatt
oder einem Flüssigkeitsstromweg
angeordnet ist, um thermische Energie zu erzeugen, um schnell Filmsieden
an der Heizfläche eines
Aufzeichnungskopfes zu verursachen und folglich, um ein Bläschen in
der Flüssigkeit
(Tinte) in eins-zu-eins-Entsprechung mit dem Antriebssignal auszubilden.
Das Wachstum und Schrumpfen des Bläschens wird beim Ausstoß der Flüssigkeit
(Tinte) durch die Ausstoßöffnung verwendet,
um ein Flüssigkeitströpfchen auszubilden.
Ein gepulstes Antriebssignal ist für schnelles und präzises Bläschenwachstum
und Schrumpfung bevorzugt, um Flüssigkeits(tinten)ausstoß mit hohem
Reaktionsvermögen
zu erreichen.
-
Als
das gepulste Antriebssignal sind diejenigen geeignet, die in US-Patenten
4,463,359 und
4,345,262 offenbart sind. Das Aufzeichnen
kann zufriedenstellender ausgeführt
werden, indem die Bedingungen von Temperaturerhöhungsrate der Heizfläche verwendet
werden, die in US-Patent
4,313,124 offenbart
sind.
-
Die
Aufzeichnungsköpfe
mit dem Aufbau, in welchem die Heizvorrichtung an einem Biegeteil
platziert ist, wie in US-Patent
4,558,333 und
4,459,600 offenbart, sind
in der vorliegenden Erfindung eingeschlossen, zusätzlich zu
dem Aufzeichnungskopf, der in den vorstehend zitierten Patenten
offenbart ist, der den Aufbau einer Kombination aus einer Ausstoßöffnung,
einem Flüssigkeitsstromweg
und einem elektrothermischen Transducer (linearer Flüssigkeitsstromweg
und rechtwinkliger Flüssigkeitsstromweg)
aufweist.
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Die
vorliegende Erfindung ist auch für
den Aufbau effektiv, der in der veröffentlichten japanischen Patentanmeldung
Nr. 59-12367 offenbart ist, in welcher ein gemeinsamer Schlitz für mehrere
elektrothermische Transducer verwendet wird oder für den Aufbau,
der in der veröffentlichten
japanischen Patentanmeldung Nr. 59-138461 offenbart ist, in welcher eine Öffnung für den Ausstoßteil zum
Absorbieren von Druckwellen von thermischer Energie bereitgestellt
wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist auch für
den Aufzeichnungskopf vom Volllinientyp effektiv, welcher eine Kopflänge besitzt,
die der maximalen Aufzeichnungsbreite des Aufzeichnungsmediums entspricht.
Der Aufzeichnungskopf vom Vollzeilentyp kann einen Aufbau besitzen,
im welchem mehrere Aufzeichnungsköpfe, wie in den vorstehend
erwähnten
Patenten beschrieben, für
die Länge
kombiniert werden, die der maximalen Breite des Aufzeichnungsmediums
entspricht oder kann einen Aufbau haben, in welchem der Kopf in
einem Körper aufgebaut
ist.
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Die
vorliegenden Erfindung ist auch für Aufzeichnungsköpfe vom
austauschbaren Spitzentyp effektiv, welcher elektrisch zu dem Hauptgerätkörper verbunden
sein kann und die Tinte empfangen kann, die aus dem Hauptgerätkörper zugeführt wird
und für
einen Aufzeichnungskopf vom Kassettentyp, welcher einen Tintenbehälter besitzt,
der einstückig
mit dem Aufzeichnungskopf bereitgestellt wird.
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Eine
Wiedergewinnungseinrichtung für
den Aufzeichnungskopf und andere Hilfseinrichtungen können zu
dem Aufzeichnungsgerät
der vorliegenden Erfindung zum Stabilisieren der Effekte der vorliegenden
Erfindung zugegeben werden. Die zusätzlichen Einrichtungen beinhalten
kopfbedeckende Einrichtungen, Kopfreinigungseinrichtungen, Kopfdruck-
oder -saugeinrichtungen, vorläufige
Heizeinrichtungen, die von dem elektrothermischen Transducer separiert
sind oder mit diesem kombiniert sind. Die Praxis des vorläufigen Ausstoßmodus ist
auch für
das stabile Aufzeichnen effektiv.
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Der
Aufzeichnungsmodus des Aufzeichnungsgeräts ist nicht aus den einfarbigen
Aufzeichnungsmodus von Schwarz oder einer anderen Farbe beschränkt, sondern
kann ein mehrfarbiger Modus oder ein Vollfarbmodus durch Verwendung
eines einstückig
aufgebauten Kopfes oder einer Kombination von mehreren Köpfen sein.
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In
den vorstehenden Beispielen der vorliegenden Erfindung wird die
flüssige
Tinte zur Erläuterung
verwendet. Jedoch kann die Tinte eine sein, welche sich bei Raumtemperatur
oder darunter verfestigt und sich bei Raumtemperatur erweicht oder
verflüssigt.
Bei dem Tintenstrahlaufzeichnen kann die Tinte eine sein, welche
zum Zeitpunkt der Signalanlegung flüssig wird, da die Temperatur
der Tinte im allgemeinen auf eine Temperatur von 30°C bis 70°C gesteuert
wird, um die Tintenviskosität
für einen
stabilen Ausstoß zu
steuern.
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Der
Temperaturanstieg der Tinte durch die thermische Energie kann verhindert
werden, indem die latente Wärme
der Zustandsänderung
zwischen dem Feststoff und der Flüssigkeit verwendet wird. Die
Tinte kann eine sein, welche in einem Lagerungszustand zur Verhinderung
der Verdampfung der Tinte fest ist. Die vorliegende Erfindung ist
zudem für
die Verwendung der Tinte anwendbar, welche durch die thermische
Energie in Übereinstimmung
mit Aufzeichnungssignalen verflüssigt
werden kann, ausgestoßen
als flüssige
Tinte, und sich zur Zeit des Landens auf einem Aufzeichnungsmedium
verfestigt. Die Tinte kann in einem flüssigen Zustand oder einem festen
Zustand in einem Hohlraum oder Durchloch eines porösen Blattes
gehalten werden, das einem elektrothermischen Transducer gegenüberliegt,
wie in den veröffentlichten
japanischen Patentanmeldungen Nr. 54-56847 und 60-71260 offenbart.
Die vorliegende Erfindung ist am meisten für die Praxis des filmsiedenden
Systems effektiv.
-
Das
Aufzeichnungsgerät
für die
vorliegende Erfindung beinhaltet nicht nur ein Endgerät zum Bildausstoß für ein Informationsverarbeitungsgerät, das einstückig oder
separat bereitgestellt wird, sondern auch Kopiermaschinen in Kombination
mit einer Lesevorrichtung und Faxmaschinen zum Senden oder Empfangen von
Information.
-
Ein
Flüssigkeitsausstoßgerät, das einen
Flüssigkeitsausstoßkopf der
vorliegenden Erfindung verwendet, wird kurz nachstehend beschrieben. 25 ist
eine schematische perspektivische Ansicht eines Beispiels für ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 600,
das den Flüssigkeitsausstoßkopf der
vorliegenden Erfindung verwendet.
-
In 25 ist
die Tintenstrahlkopfkassette 601 eine Kombination in einem
Körper
des vorstehend erwähnten
Flüssigkeitsausstoßkopfes
und eines Tintenbehälters,
der die Tinte hält,
die zu dem Flüssigkeitsausstoßkopf zugeführt wird.
Diese Tintenstrahlkopfkassette 601 wird auf einen Schlitten 607 montiert,
welcher mit einem Schraubengrübchen 606 einer
Führungsschraube 605 in
Verbindung steht, die angetrieben wird, um reversibel durch Übertragungsgänge 603, 604 durch
den Antriebsmotor 602 zu rotieren. Die Tintenstrahlkopfkassette 601 zusammen
mit dem Schlitten 607 wird wechselseitig in den Richtungen,
die durch Pfeile a und b angegeben sind, durch den Antriebsmotor 602 bewegt.
Ein Aufzeichnungsmedium P wird auf einer platzierten Walze 609 durch
eine Aufzeichnungsmedium-Zuführungseinrichtung,
die nicht in der Zeichnung gezeigt wird, zugeführt und durch eine Papierdruckplatte 610 gegen
eine plattierte Walze 609 entlang den Bewegungsrichtungen
des Schlittens 607 gedrückt.
-
Photokoppeleinrichtungen 611, 612 werden
nahe dem Ende der Führungsschraube 605 bereitgestellt. Die
Photokoppelungseinrichtungen detektieren den Hebel 607a des
Schlittens 607 an der Ausgangsposition, um ein Umschalten
der Rotationsrichtung des Antriebsmotors 602 und einen
anderen Betrieb zu schalten.
-
Ein
Unterstützungselement 613 unterstützt ein
kappendes Element 614, um die Frontfläche (Ausstoßfläche) der Ausstoßöffnung des
Tintenstrahlkopfschlittens 601 abzudecken. Eine Tintenansaugeinrichtung 615 saugt
die Tinte in das Kappenelement 614, die durch Leerausstoß oder einen ähnlichen
Betrieb aus der Tintenkassette akkumuliert wird. Diese Tintenansaugeinrichtung 615 saugt
die Tintenkopfkassette 601 durch eine Öffnung (nicht in der Zeichnung
gezeigt) der Kappe für
die Kopfleistungswiedergewinnung. Eine Reinigungsklinge 617 wird
derart bereitgestellt, dass sie durch ein Antriebselement 618 in
Vorwärts-
und Rückwärtsrichtungen
(senkrecht zu der Bewegung des Schlittens 607) zum Abwischen
der Ausstoßöffnungsfläche der
Tintenstrahlkopfkassette 601 bewegt wird. Die Reinigungsklinge 617 und
ein Antriebselement 618 werden durch eine Hauptkörperunterstützungsvorrichtung 619 unterstützt, die
vorwärts
und rückwärts (senkrecht
zu der Schlittenbewegungsrichtung) beweglich ist. Die Art der Reinigungsklinge 617 ist
nicht hierauf begrenzt und kann eine beliebige Art von Reinigungsklinge
sein.
-
Bei
der Wiedergewinnung der Leistung des flüssigen Ausstoßkopfes
durch Ansaugen wird ein Hebel 620 zum Beginn des Ansaugens
in Übereinstimmung
mit der Bewegung einer Noppe 621, die mit dem Schlitten 607 einkuppelt,
bewegt. Die Antriebskraft des Antriebsmotors 602 wird gesteuert,
indem eine Kupplung oder eine ähnliche
konventionelle Transmissionseinrichtung gesteuert wird. Ein Steuerungsabschnitt
für das Tintenstrahlaufzeichnen
ist im Hauptkörper
des Geräts
eingebaut. Dieser Steuerungsabschnitt legt Signale an die Wärmeerzeugungseinrichtung
in dem Flüssigkeitsausstoßkopf der
Tintenstrahlkopfkassette 601 an und steuert den vorstehend
erwähnten
Mechanismus. Das Steuerungssystem ist in der Zeichnung nicht gezeigt.
-
Das
Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 600 mit
dem vorstehenden Aufbau führt
Aufzeichnen auf einem Aufzeichnungsmedium P' aus, das auf einer plattierten Walze 609 durch
eine Aufzeichnungsmedium-Zuführungseinrichtung
zugeführt
wird. Für
das Aufzeichnen bewegt sich die Tintenstrahlkopfkassette 601 wechselseitig über die
gesamte Breite des Aufzeichnungsmediums P'.
-
(Beispiel)
-
Die
vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen und
Vergleichsbeispielen beschrieben. Die Einheiten "Teile" und "%" basieren
auf Gewicht, wenn nicht anders angegeben.
-
Zunächst wurden
das selbstdispergierbare kationische Ruß als der Farbstoff für die nachstehend
beschriebene schwarze Tinte hergestellt.
-
(Ruß 1)
-
Zu
einer Lösung
aus 3,08 g H3N+C6H4N+(CH3)3Cl–·I– in
30 g Wasser wurden 1,69 g Silbernitrat unter Rühren zugegeben. Das gebildete
Präzipitat
wurde durch Filtration entfernt. Das Filtrat wurde zu einer Flüssigkeitssuspension
von 10 g Ruß in
70 g Wasser unter Rühren
zugegeben, wobei das Ruß eine
spezifische Oberfläche
von 230 m2/g und einen DBPR von 70 ml/100
g besaß.
Hierzu wurden 2,25 g konzentrierte Salzsäure und eine Lösung aus
0,83 g Natriumnitrid in 10 g Wasser aufeinanderfolgend zugegeben.
Hierdurch reagierte ein Diazoniumsalz mit einer Gruppe von NN+C6H4N+(CH3)3 der
nachstehend gezeigten Struktur mit dem Ruß. Nachdem die Stickstoffbläschenbildung
durch die Reaktion aufhörte,
wurde die Flüssigkeitsdispersion
in einem Ofen bei 120°C
getrocknet. Das erhaltene Reaktionsprodukt war ein Ruß mit C6H4N+(CH3)3-Gruppen auf der
Oberfläche.
-
-
(Ruß 2)
-
Eine
Lösung,
die aus 2,12 g 4-Acetaminophenacylchlorid, 0,83 g Pyridin und 6,4
g Dimethylsulfoxid bestand, wurde über Nacht gerührt. Hierzu
wurde 0,8 g Pyridin und 1 g Dimethylsulfoxid ferner zugegeben und die
Lösung
wurde für
fünf Stunden
gerührt.
Zu der Lösung
wurde 50 ml Ether gegeben, und das gebildete Acetamidophenacylpyridiniumchlorid
wurde durch Filtration gesammelt. Das gesammelte Acetamidophenacylpyridiniumchlorid
wurde in Wasser aufgelöst.
Die Lösung
wurde filtriert. Zu dem Filtrat wurde 1,7 g konzentrierte Salzsäure gegeben.
Diese Lösung
wurde für
eine Stunde gekocht und gekühlt.
Aceton wurde hier zugegeben und das gebildete 4-Aminophenacylpyridiniumchloridhydrochlorid
wurde durch Filtration gesammelt.
-
2
g des erhaltenen 4-Aminophenacylpyridiniumchloridhydrochlorids
wurde in 15 g Wasser aufgelöst und
4,5 g eines basischen Ionenaustauscherharzes (Amberlite IRA400-OH)
wurde hierzu zugegeben. Die Mischung wurde gerührt und filtriert, um das Ionenaustauscherharz
zu entfernen. Hierdurch wurde eine wässrige Lösung aus 4-Aminophenacylpyridiniumchlorid
erhalten. Die wässrige
Lösung
aus 1,3 g 4-Aminophenacylpyridiniumchlorid
in 25 g Wasser wurde mit 1 g Silbernitrat für 30 Minuten refluxiert. Das
gebildete Präzipitat
wurde durch Filtration entfernt. Zu dem Filtrat wurden 5 g Ruß mit einer
spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g und einem DBPA von 122 ml/100
g gegeben. Die Mischung wurde auf ungefähr 80°C erhitzt. Hierzu wurden 0,52 g
konzentrierte Salzsäure
und eine Lösung
aus Natriumnitrid in einer kleinen Menge Wasser aufeinanderfolgend
gegeben. Die Dispersion wurde ferner für 1,5 Stunden gerührt. Hierdurch
wurde ein Diazoniumsalz mit einer NN+C6H4COCH2(N+C5H5)-Gruppe
der nachstehend gezeigten Struktur gebildet. Dieses gebildete Salz
reagierte mit dem Ruß.
-
-
Folglich
wurde ein Ruß erhalten,
welches eine C6H4COCH2(N+C5H5)-Gruppe auf der Oberfläche besaß.
-
Schwarze
Tinten 1-1 und 1-2 mit den nachstehenden Zusammensetzungen wurden
mit dem vorstehenden selbstdispergierbaren Ruß hergestellt. (Schwarze
Tinte 1-1)
| Ruß 1, das
vorstehend hergestellt wurde | 5
Teile |
| Diethylenglycol | 10
Teile |
| Trimethylolpropan | 10
Teile |
| Acetylenol
EH | 0,1
Teile |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
| Wasser | 74,9
Teile |
(Schwarze
Tinte 1-2)
| Ruß 2, das
vorstehend hergestellt wurde | 4
Teile |
| Glycerin | 7
Teile |
| 1,5-Pentandiol | 8
Teile |
| Ethylenglycol | 7
Teile |
| Acetylenol
EH | 0,2
Teile |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
| Wasser | 73,8
Teile |
-
Eine
Cyan-Tinte-Basis wurde aus den nachstehenden Komponenten hergestellt,
und Cyan-Tinten 1-1 bis 1-4 wurden durch Verwendung der Cyan-Tintenbasis
hergestellt. (Cyan-Tintenbasis)
| Glycerin | 7
Teile |
| Triethylenglycol | 10
Teile |
| Hexylenglycol | 5
Teile |
| C.I.
Direct Blue 199 | 3
Teile |
| Acetylenol
EH | 1
Teil |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemicals K.K.) | |
(Cyan-Tinte
1-1)
| Vorstehende
Cyan-Tintenbasis | 26
Teile |
| Wasser | 74
Teile |
(Cyan-Tinte
1-2)
| Vorstehende
Cyan-Tintenbasis | 26
Teile |
| Ammoniumsulfat | 2
Teile |
| Lithiumhydroxid | 0,3
Teile |
| Wasser | 71,7
Teile |
(Cyan-Tinte
1-3)
| Vorstehende
Cyan-Tintenbasis | 26
Teile |
| Zitronensäure | 1
Teil |
| Diethanolamin | 4
Teile |
| Wasser | 69
Teile |
(Cyan-Tinte
1-4)
| Vorstehende
Cyan-Tintenbasis | 26
Teile |
| Natriumhydrogencarbonat | 1
Teil |
| Natriumcarbonat | 2
Teile |
| Wasser | 71
Teile |
-
Eine
Magenta-Tintenbasis wurde aus den nachstehenden Komponenten hergestellt
und Magenta-Tinten 1-1 bis 1-4 wurden unter Verwendung der Magenta-Tintenbasis
hergestellt. (Magenta-Tintenbasis)
| Triethylenglycol | 10
Teile |
| Harnstoff | 10
Teile |
| Isopropylalkohol | 4
Teile |
| C.I.
Acid Red 94 | 3
Teile |
| Acetylenol
EH | 1
Teil |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
(Magenta-Tine
1-1)
| Vorstehende
Magenta-Tintenbasis | 28
Teile |
| Wasser | 72
Teile |
(Magenta-Tinte
1-2)
| Vorstehende
Magenta-Tintenbasis | 28
Teile |
| Ammoniumsuccinat | 1,5
Teile |
| Arginin | 3
Teile |
| Wasser | 67,5
Teile |
(Magenta-Tinte
1-3)
| Vorstehende
Magenta-Tintenbasis | 28
Teile |
| Ammoniumacetat | 2,5
Teile |
| Natriumhydroxid | 0,4
Teile |
| Wasser | 69,1
Teile |
(Magenta-Tinte
1-4)
| Vorstehende
Magenta-Tintenbasis | 28
Teile |
| Succinsäure | 1
Teil |
| Monoisopropanolamin | 4
Teile |
| Wasser | 67
Teile |
-
Eine
gelbe Tintenbasis wurde aus den nachstehenden Komponenten hergestellt
und gelbe Tinten 1-1 bis 1-4 wurden unter Verwendung der gelben
Tintenbasis hergestellt. (Gelbe
Tintenbasis)
| Glycerin | 5
Teile |
| 2-Pyrrolidon | 10
Teile |
| Isopropylalkohol | 4
Teile |
| C.I.
Acid Yellow 23 | 3
Teile |
| Acetylenol
EH | 1
Teil |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemicals K.K.) | |
(Gelbe
Tinte 1-1)
| Vorstehende
gelbe Tintenbasis | 23
Teile |
| Wasser | 77
Teile |
(Gelbe
Tinte 1-2)
| Vorstehende
gelbe Tintenbasis | 23
Teile |
| Lysin | 3
Teile |
| Wasser | 74
Teile |
(Gelbe
Tinte 1-3)
| Vorstehende
gelbe Tintenbasis | 23
Teile |
| Ammoniumacetat | 2
Teile |
| Triethanolamin | 6
Teile |
| Wasser | 69
Teile |
(Gelbe
Tinte 1-4)
| Vorstehende
gelbe Tintenbasis | 23
Teile |
| Ammoniumbenzoat | 1,2
Teile |
| Ammoniak | 0,8
Teile |
| Wasser | 75
Teile |
-
(Beispiele 1–6 und Vergleichsbeispiele
1 und 2)
-
Die
Tintensets von Beispielen 1–6
und Vergleichbeispielen 1 und 2 werden hergestellt, indem die vorstehenden
Tinten, wie in Tabelle 1 gezeigt, kombiniert werden.
-
Tabelle
1: Kombination von Tinten für
Tintenset
-
Die
Pufferungsfähigkeit
gegenüber
einer Änderung
der Wasserstoffionenkonzentration der Farbtinten, die in den jeweiligen
Tintenfarbsets verwendet wurden, werden untersucht, indem die Änderung
des pH gemessen wird, die durch Zugabe von 1,5 ml wässriger
1N Schwefelsäurelösung zu
50 ml der Farbtinte verursacht wird. Tabelle 2 zeigt die Ergebnisse.
Die pH-Werte von schwarzen Tinten 1-1 und 1-2 wurden auch in Tabelle
2 gezeigt.
-
Tabelle
2 pH
und Pufferfähigkeit
von Tinten von Y, M, C und Bk
-
(Bewertungsverfahren und
Bewertungsstandard)
-
Ein
Tintenstrahlaufzeichnungsgerät
BJF 800 (hergestellt von Canon Inc.) wurde hergestellt, welches eine
Multikopf vom On-Demand-Typ besaß, der Tinte ausstößt, indem
thermische Energie in Reaktion auf ein Aufzeichnungssignal angelegt
wird. Das Aufzeichnungsgerät
wurde für
den Bewertungstest modifiziert. Das vorstehend beschriebene Tintenset
wurde auf dem modifizierten Gerät
platziert und der Drucktest wurde durchgeführt. Zwei Arten von Normalpapierblättern wurden
als das Aufzeichnungsmedium für
den Drucktest verwendet: PB-Papier
(Kopierpapier, geliefert von Canon Inc.) und 4024-Papier (Kopierpapier,
geliefert von Xerox Co.). Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse.
-
(Ausbluten zwischen schwarzer
Tinte und Farbtinten)
-
Drucken
wurde mit dem Tintenset auf dem vorstehende Normalpapierblatt durchgeführt, um
ein Muster zu bilden, in welchem eine schwarze einfarbige Fläche, die
mit der schwarzen Tinte bedruckt war, und eine einfarbige Fläche, die
mit der gelben, Magenta- oder Cyan-Tinte bedruckt war, benachbart
zueinander sind. Der Bewertungsstandard war wie nachstehend angegeben.
Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse.
- A:
- Ausbluten wird visuell
in allen der Grenzen nicht beobachtet.
- B:
- Geringfügiges Ausbluten
wird visuell beobachtet, aber ist praktisch akzeptabel.
- C:
- Ausbluten wird visuell
beobachtet.
-
-
(Beispiele und Vergleichsbeispiele
von Tinten, die Färbungsmittel
einschließendes
Harz enthalten)
-
Als
die Komponenten der schwarzen Tinten wird das Färbungsmittel in einem Harz
durch das nachstehend gezeigte Verfahren mikroverkapselt. (Mikrokapsel
1)
| C.I.
Solvent Black 3 | 10
Teile |
| Styrol/N,N-Dimethylaminoethylmethacrylatcopolymer
(Molekulargewicht: 40.000) | 40
Teile |
| Methylethylketon | 50
Teile |
-
Die
vorstehenden Materialien wurden vermischt und aufgelöst. Die
Lösung
wurde durch Phasenreversion mit Essigsäure als das Neutralisierungsmittel
emulgiert. Dann wurde das Methylethylketon entfernt, um schließlich eine
wässrige
Dispersion einer Mikrokapsel mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 0,08 μm
mit einem Feststoffgehalt von 20 Gew.-% zu erhalten. Dies wird als
Mikrokapsel 1 bezeichnet. (Mikrokapsel
2)
| Ruß MCF-88
(Mitsubishi Chem. Co.) | 20
Teile |
| Styrol/N,N-Dimethylaminoethylmethacrylatcopolymer
(Molekulargewicht: 45000) | 40
Teile |
| Methylethylketon | 40
Teile |
-
Die
vorstehenden Materialien wurden vermischt und aufgelöst. Die
Lösung
wurde durch Phasenreversion unter Verwendung von Essigsäure als
das Neutralisierungsmittel emulgiert. Dann wurde das Methylethylketon
entfernt, um schließlich
eine wässrige
Dispersion des kationischen Harzes zu erhalten, das ein Ruß mit einem
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 0,10 μm mit einem Feststoffgehalt
von 20 Gew.-% enthielt. Dies wird als Mikrokapsel 2 bezeichnet.
-
Schwarze
Tinten 2-1 bis 2-4 mit den nachstehenden Zusammensetzungen wurden
mit dem vorstehenden selbstdispergierbaren Ruß und den Färbungsmittel einschließenden Harzen
(Mikrokapseln) hergestellt. (Schwarze
Tinte 2-1)
| Vorstehend
hergestelltes Ruß 1 | 5
Teile |
| Vorstehend
hergestellte Mikrokapsel 1 | 1,5
Teile |
| Glycerin | 10
Teile |
| Trimethylolpropan | 10
Teile |
| Acetylenol
EH | 0,1
Teile |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
| Wasser | 73,4
Teile |
(Schwarze
Tinte 2-2)
| Vorstehend
hergestelltes Ruß 2 | 5
Teile |
| Vorstehend
hergestellte Mikrokapsel 2 | 1,5
Teile |
| Glycerin | 7
Teile |
| 1,5-Pentandiol | 8
Teile |
| Ethylenglycol | 7
Teile |
| Acetylenol
EH | 0,2
Teile |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
| Wasser | 71,3
Teile |
(Schwarze
Tinte 2-3)
| Vorstehend
hergestelltes Ruß 1 | 5
Teile |
| Diethylenglycol | 10
Teile |
| Trimethylolpropan | 10
Teile |
| Acetylenol
EH | 0,1
Teile |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
| Wasser | 74,9
Teile |
(Schwarze
Tinte 2-4)
| Vorstehend
hergestelltes Ruß 2 | 4
Teile |
| Glycerin | 7
Teile |
| 1,5-Pentandiol | 8
Teile |
| Ethylenglycol | 7
Teile |
| Acetylenol
EH | 0,2
Teile |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
| Wasser | 73,8
Teile |
-
Eine
Cyan-Tintenbasis wurde aus den nachstehenden Komponenten hergestellt,
und Cyan-Tinten 2-1 bis 2-4 wurden unter Verwendung der Tintenbasis
hergestellt. (Cyan-Tintenbasis)
| Glycerin | 7
Teile |
| Triethylenglycol | 10
Teile |
| Hexylenglycol | 5
Teile |
| C.I.
Direct Blue 199 | 3
Teile |
| Acetylenol
EH | 1
Teil |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
(Cyan-Tinte
2-1)
| Vorstehende
Cyan-Tintenbasis | 26
Teile |
| Wasser | 74
Teile |
(Cyan-Tinte
2-2)
| Vorstehende
Cyan-Tintenbasis | 26
Teile |
| Ammoniumsulfat | 2
Teile |
| Lithiumhydroxid | 0,3
Teile |
| Wasser | 71,7
Teile |
(Cyan-Tinte
2-3)
| Vorstehende
Cyan-Tintenbasis | 26
Teile |
| Zitronensäure | 1
Teil |
| Diethanolamin | 4
Teile |
| Wasser | 69
Teile |
(Cyan-Tinte
2-4)
| Vorstehende
Cyan-Tintenbasis | 26
Teile |
| Natriumhydrogencarbonat | 1
Teil |
| Natriumcarbonat | 2
Teile |
| Wasser | 71
Teile |
-
Eine
Magenta-Tintenbasis wurde aus den nachstehenden Komponenten hergestellt,
und Magenta-Tinten 2-1 bis 2-4 wurden unter Verwendung der Magenta-Tintenbasis
hergestellt. (Magenta-Tintenbasis)
| Triethylenglycol | 10
Teile |
| Harnstoff | 10
Teile |
| Isopropylalkohol | 4
Teile |
| C.I.
Acid Red 94 | 3
Teile |
| Acetylenol
EH | 1
Teil |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
(Magenta-Tinte
2-1)
| Vorstehende
Magenta-Tintenbasis | 28
Teile |
| Wasser | 72
Teile |
(Magenta-Tinte
2-2)
| Vorstehende
Magenta-Tintenbasis | 28
Teile |
| Ammoniumsuccinat | 1,5
Teile |
| Arginin | 3
Teile |
| Wasser | 67,5
Teile |
(Magenta-Tinte
2-3)
| Vorstehende
Magenta-Tintenbasis | 28
Teile |
| Ammoniumacetat | 2,5
Teile |
| Natriumhydroxid | 0,4
Teile |
| Wasser | 69,1
Teile |
(Magenta-Tinte
2-4)
| Vorstehende
Magenta-Tintenbasis | 28
Teile |
| Succinsäure | 1
Teil |
| Monoisopropanolamin | 4
Teile |
| Wasser | 67
Teile |
-
Es
wurde eine gelbe Tintenbasis aus den nachstehenden Komponenten,
und gelbe Tinten 2-1 bis 2-4 unter Verwendung der gelben Tintenbasis
hergestellt. (Gelbe
Tintenbasis)
| Glycerin | 5
Teile |
| 2-Pyrrolidon | 10
Teile |
| Isopropylalkohol | 4
Teile |
| C.I.
Acid Yellow 23 | 3
Teile |
| Acetylenol
EH | 1
Teil |
| (Handelsname,
Kawaken Fine Chemical K.K.) | |
(Gelbe
Tinte 2-1)
| Vorstehende
gelbe Tintenbasis | 23
Teile |
| Wasser | 77
Teile |
(Gelbe
Tinte 2-2)
| Vorstehende
gelbe Tintenbasis | 23
Teile |
| Lysin | 3
Teile |
| Wasser | 74
Teile |
(Gelbe
Tinte 2-3)
| Vorstehende
gelbe Tintenbasis | 23
Teile |
| Ammoniumacetat | 2
Teile |
| Triethanolamin | 6
Teile |
| Wasser | 69
Teile |
(Gelbe
Tinte 2-4)
| Vorstehende
gelbe Tintenbasis | 23
Teile |
| Ammoniumbenzoat | 1,2
Teile |
| Ammoniak | 0,8
Teile |
| Wasser | 75
Teile |
-
(Beispiele 7 bis 12 und
Vergleichsbeispiele 3 und 4)
-
Die
Tintensets von Beispielen 7 bis 12 und Vergleichsbeispiele 3 und
4 werden hergestellt, indem die vorstehenden Tinten, wie in Tabelle
4 gezeigt, kombiniert werden.
-
Tabelle
4: Kombination von Tinten für
Tintenset
-
Die
Pufferungsfähigkeit
gegenüber
einer Änderung
einer Wasserstoffionenkonzentration der Farbtinten, die in den jeweiligen
Farbtintensets verwendet wurden, werden untersucht, indem die Änderung
des pH gemessen wurde, die durch Zugabe von 1,5 ml wässriger
1N Schwefelsäurelösung zu
50 ml Farbtinte verursacht wurde. Tabelle 5 zeigt die Ergebnisse.
Die pH-Werte von schwarzen Tinten 2-1 bis 2-4 wurden auch in Tabelle
5 gezeigt.
-
Tabelle
5: pH und Pufferfähigkeit
von Tinten Y, M, C und Bk
-
(Bewertungsverfahren und
Bewertungsstandard)
-
Ein
Tintenstrahlaufzeichnungsgerät
BJF 800 (hergestellt von Canon Inc.) wurde verwendet, welches ein
Multikopf von On-Demand-Typ war, der Tinte ausstößt, indem thermische Energie
in Reaktion auf ein Aufzeichnungssignal angelegt wird. Das Aufzeichnungsgerät wurde
für den
Bewertungstest modifiziert. Das vorstehend beschriebene Tintenset
wurde auf dem modifizierten Gerät
platziert und der Drucktest wurde ausgeführt. Zwei Arten von Normalpapierblättern wurden
als das Aufzeichnungsmedium für
den Drucktest verwendet: TB-Papier
(Kopierpapier, geliefert von Canon Inc.) und 4024-Papier (Kopierpapier,
geliefert von Xerox Co.). Tabelle 6 zeigt die Ergebnisse.
-
(Ausbluten zwischen schwarzer
Tinte und Farbtinten)
-
Drucken
wurde mit dem Tintenset auf dem vorstehenden Normalpapierblatt ausgeführt, um
ein Muster zu bilden, in welchem eine schwarze einfarbige Fläche mit
der schwarzen Tinte bedruckt war und eine einfarbige Fläche mit
der gelben, Magenta- oder Cyan-Tinte bedruckt war, benachbart zueinander
sind. Der Bewertungsstandard ist wie nachstehend angegeben. Tabelle
6 zeigt die Ergebnisse.
- A:
- Ausbluten wird visuell
in keiner der Grenzen beobachtet.
- B:
- Geringfügiges Ausbluten
wird visuell beobachtet, aber ist praktisch nicht akzeptabel.
- C:
- Ausbluten wird visuell
beobachtet.
-
-
Zum
Testen des Abrasionswiderstands des gedruckten Bildes wurden einfarbige
Druckbilder auf den vorstehenden zwei Arten von Normalpapierblättern mit
der schwarzen Tinte des Tintensets von Beispielen 7 bis 12 auf die
gleiche Weise wie in dem vorstehenden Ausblutungstest gebildet.
Vier Stunden nach dem Drucken wurde ein Löschblatt auf dem bedruckten
Papierblatt platziert und ein Gewicht von 1 kg mit einer Seite von
5 cm wurde platziert. Dann wurde das Löschblatt herausgezogen. Der
nicht bedruckte Bereich (weißer Grund)
des Aufzeichnungsmediums und die Löschblattoberfläche wurden
visuell auf Trübung,
die durch Reibung zwischen den zwei Blättern verursacht wurde, untersucht.
Als Ergebnis wurde keine Trübung
zwischen dem weißen
Grund des Aufzeichnungspapierblattes und der Oberfläche des
Löschblattes
beobachtet.
-
Zum
Testen des Markierstiftwiderstands wurden Druckzeichen unter Verwendung
der Tinte-Sets von Beispielen 7 bis 12 auf den vorstehenden zwei
Arten von Normalpapierblättern
mit dem vorstehenden Tintenstrahlaufzeichnungsgerät bedruckt.
Eine Stunde später
wurden die Druckzeichen mit einem Fluoreszenzgelb-Markierungsstift
(Spot Writer Yellow, Pilot K.K.) unter gewöhnlichem Stiftdruck markiert.
Das Ausfasern des bedruckten Bereichs, Trübung in dem weißen Hintergrund
um die Schriftzeichen und die Trübung
an dem Stiftspitzenteil wurden visuell beobachtet. Folglich wurde
weder Ausbluten noch Trübung
beobachtet. Dies bestätigt
die Überlegenheit
des Abrasionswiderstands und des Markierstiftwiderstands der schwarzen
Tinte der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
(Effekte der Erfindung)
-
Wie
vorstehend beschrieben, stellt die vorliegende Erfindung ein Tintenset
zum Tintenstrahlaufzeichnen bereit, das eine schwarze Tinte enthält, welche
die Druckqualität,
Druckhaltbarkeit und andere Eigenschaften erfüllt und kein Ausbluten an der
Grenze zwischen der schwarzfarbigen Druckfläche und einer anderen Farbdruckfläche verursacht;
und zudem auch ein Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren und ein Gerät hierfür bereitstellt.
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Das
Tintenset der vorliegenden Erfindung, welches eine schwarze Tinte
umfasst, die einen Farbstoff enthält, der in ein Harz eingeschlossen
ist, bildet ein mit Tintenstrahl aufzeichnendes Bild von hoher Qualität mit herausragendem
Abrasionswiderstand und Markierstiftwiderstand ohne Verschlechterung
der Zuverlässigkeit
der Tintenstrahlaufzeichnungstinte.
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Ein
Tintenset zum Aufzeichnen eines Farbbildes mit Tinten von zwei oder
mehr Farben, die wenigstens eine schwarze Tinte und eine Farbtinte
umfassen, auf einem Aufzeichnungsmedium wird bereitgestellt. Das
Tintenset umfasst eine schwarze Tinte, die ein selbstdispergierbares
Ruß mit
wenigstens einer kationischen Gruppe, die direkt oder über eine
andere Atomgruppe auf dessen Oberfläche gebunden ist, enthält und eine
Farbtinte, die eine anionische Substanz enthält und eine Pufferfähigkeit
gegenüber
einer pH-Änderung besitzt.
Das Tintenset erfüllt
die Anforderungen für
Druckqualität,
Bildhaltbarkeit usw. und verursacht kein Ausbluten zwischen einer
mit schwarzer Tinte bedruckter Fläche und einer mit Farbtinte
bedruckter Fläche.