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DE60120613T2 - Luftreifen mit einem segmentierten Gürtel - Google Patents

Luftreifen mit einem segmentierten Gürtel Download PDF

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DE60120613T2
DE60120613T2 DE60120613T DE60120613T DE60120613T2 DE 60120613 T2 DE60120613 T2 DE 60120613T2 DE 60120613 T DE60120613 T DE 60120613T DE 60120613 T DE60120613 T DE 60120613T DE 60120613 T2 DE60120613 T2 DE 60120613T2
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DE
Germany
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belt
segments
tire
layers
layer
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DE60120613T
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DE60120613D1 (de
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Mahmoud Cherif Uniontown Assaad
Michael Gregory Canal Fulton Zelin
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Goodyear Tire and Rubber Co
Original Assignee
Goodyear Tire and Rubber Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/18Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers
    • B60C9/20Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers built-up from rubberised plies each having all cords arranged substantially parallel
    • B60C9/2003Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers built-up from rubberised plies each having all cords arranged substantially parallel characterised by the materials of the belt cords
    • B60C9/2009Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers built-up from rubberised plies each having all cords arranged substantially parallel characterised by the materials of the belt cords comprising plies of different materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
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    • B60C9/20Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers built-up from rubberised plies each having all cords arranged substantially parallel
    • B60C2009/2041Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers built-up from rubberised plies each having all cords arranged substantially parallel with an interrupted belt ply, e.g. using two or more portions of the same ply
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T152/00Resilient tires and wheels
    • Y10T152/10Tires, resilient
    • Y10T152/10495Pneumatic tire or inner tube
    • Y10T152/10765Characterized by belt or breaker structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die offenbarte Erfindung betrifft einen Radial-Luftreifen. Spezieller ist die vorliegende Erfindung auf einen Reifen gerichtet, der ein Gürtelpaket umfasst, wobei die Gürtellagenkantenablösung durch selektives Segmentieren der Gürtellagen reduziert ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Konventionelle mit Gürteln versehene Radialluftreifen umfassen wenigstens zwei ringförmige Schichten oder Lagen paralleler Korde, gewebt oder nicht gewebt, die unter der Lauffläche liegen. Die Gürtellagen sind so angeordnet, dass die linken und rechten Korde in Winkeln von 15° bis 30° in Bezug zur Äquatorebene des Reifens schräggestellt sind.
  • Während des Betriebs des Reifens kann eine Gürtellagenkantenablösung auftreten. Das Problem wird generell der Scherdehnung zwischen den Schichten oder der Dehnungsenergiedichte am Rand der Gürtellagen zugeschrieben. Der Kanteneffekt wird am besten durch die einfache Tatsache erklärt, dass der Gürtel sehr steif ist, während der angrenzende Gummi eine viel niedrigere Steifigkeit hat. Ein sanfterer Übergang vom Gürtel zu dem angrenzenden Gummi wird den Umfang der zwischen den Schichten auftretenden Scherdehnung und der Dehnungsenergiedichte verringern.
  • Zur Verringerung der Dehnung an den Kanten des Gürtels war es konventionelle Praxis, die Gürtellagenbreiten allmählich zu verringern. Bei einer solchen Reifenkonstruktion befindet sich die Gürtellage mit der größten Breite angrenzend an die Reifenkarkassenlagen und die Gürtellage mit der schmalsten Breite befindet sich am dichtesten an der darüberliegenden Lauffläche. Andere bekannte Mittel, um zu versuchen, die Gürtelkantenablösung zu verringern, umfassen den Einsatz von Bandagelagen an den Gürtelrändern, Kissengummis an den Gürtelkanten oder Variieren des Moduls des Beschichtungskautschuks in den unterschiedlichen Gürtellagen.
  • Beispielhafte Patente anderer Versuche, die Gürtelkantenablösung zu verringern, umfassen US-A-4,140,166; 3,791,218; 3,757,843; und 5593523. JA-A-10-217713 offenbart einen Luftreifen mit einer Gürtelstruktur, die aus kleinen Kordstreifen geformt ist, die spiralförmig aufgewickelt sind, um einen Schlauch zu bilden, der Schlauch wird abgeplattet und dann wird der zweilagige Schlauch spiralförmig radial entweder auf die Reifenkarkassenlage oder die abgeschnittene Gürtellage aufgewickelt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist auf einen Radialluftreifen gerichtet. Der Reifen besteht aus einer Gürtelverstärkungsstruktur, wobei die Gürtellagen in wenigstens drei Segmente aufgeteilt sind. Die Verstärkungskorde in jedem Segment einer Lage sind in derselben Neigungsrichtung orientiert. Durch Aufrechterhalten derselben Kordschrägstellung in den Segmenten erzeugt das Aufteilen der Gürtellage in Segmente Scharnierpunkte für die Gürtellage, wodurch die Steifigkeit der Lage über die Breite der Lauffläche von der Mittellinie des Reifens zu den Laufflächenkanten verringert wird.
  • In einem Aspekt der vorliegenden Erfindung sind, wenn die Gürtelstruktur mehr als eine Verstärkungslage aufweist, die Segmente der angrenzenden Lagen um einen Abstand von mehr als der radialen Höhe zwischen der radial inneren Seite der angrenzenden Gürtellagen versetzt.
  • In einem anderen Aspekt der Erfindung sind die benachbarten Segmente jeder Lage durch einen Abstand u getrennt, der, wenn die Gürtelstruktur eine Einzellage ist, nicht größer ist als die radiale Dicke der Lage ist, oder einen Abstand u, der, wenn die Gürtelstruktur aus mehr als einer Lage besteht, nicht größer als die radiale Höhe h zwischen der radial inneren Fläche der angrenzenden Gürtellagen ist.
  • In einem anderen Aspekt der Erfindung haben die zentralen Segmente der aufgeteilten Gürtellagen eine axiale Breite von 20 bis 80 Prozent der Laufflächenbreite.
  • In einem anderen Aspekt der Erfindung haben die aufgeteilten Lagen der Gürtelstruktur ein zentrales Segment 34a, 36a und zwei Randsegmente 34b, 36b, und die Verstärkungskorde des zentralen Segments haben einen größeren Modulwert als die Korde der Randsegmente 34b, 36b.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird als Beispiel und unter Verweis auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, worin:
  • 1 eine Querschnittsansicht eines in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung aufgebauten Reifens ist;
  • 1A eine Nah-Querschnittsansicht der Kanten und Überlappung der Gürtelsegmente des Reifens von 1 ist;
  • 2 eine Querschnittsansicht einer anderen Ausführung des erfindungsgemäßen Reifens ist;
  • 2A eine Nah-Querschnittsansicht der Kanten und Überlappung der Gürtelsegmente des Reifens von 2 ist;
  • 3 eine Querschnittsansicht einer anderen Ausführung des erfindungsgemäßen Reifens ist;
  • 3A eine Nah-Querschnittsansicht der Kanten und Überlappung der Gürtelsegmente des Reifens von 3 ist; und
  • 4 eine Querschnittsansicht einer anderen Ausführung des erfindungsgemäßen Reifens ist.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Für die Zwecke dieser Anmeldung verwenden die in den Zeichnungsfiguren illustrierten verschiedenen Ausführungen jeweils dieselben Referenzziffern für gleichartige Bauteile. Die Reifenstrukturen haben dieselben Bauteile, mit Variationen in Standort oder Quantität, wodurch die alternativen Konstruktionen, worin das erfinderische Konzept praktiziert werden kann, zu ihrem Recht kommen.
  • Reifen 10, wie in den 1 bis 4 illustriert, sind Radialreifen für Personen- oder Lieferwagen und können Niederquerschnitts- oder Hochquerschnittsreifen sein, abhängig von der ausgewählten letztendlichen Reifengröße. Die Illustration des Querschnittsverhältnisses des Reifens ist nicht als die vorliegende Erfindung einschränkend ausgewählt. Der Reifen 10 hat eine am Boden angreifende Lauffläche 12, die in den Schultersegmenten an den seitlichen Kanten 14 beziehungsweise 16 der Lauffläche 12 endet. Ein Paar Seitenwandsegmente 18 erstreckt sich von den seitlichen Laufflächenkanten 14 beziehungsweise 16 und endet in einem Paar Wulstbereichen 20, welche jeder jeweils einen ringförmigen unausdehnbaren Wulstkern 22 aufweist. Der Reifen 10 ist weiter mit einer Karkasse 24 versehen, die sich vom Wulstbereich 20 durch einen Seitenwandteil 18, Laufflächenteil 12, den gegenüberliegenden Seitenwandteil 18 zum Wulstbereich 20 erstreckt. Die Umschlagenden 26 der Karkasse 24 sind um die Wulstkerne 22 herumgeschlagen. Die Umschlagenden 26 können an etwa dem radialen Standort der maximalen Querschnittsbreite des Reifens 10 oder an jedem von dem Reifenkonstrukteur gewünschten Standort enden. Zwischen den Umschlagenden 26 und der Hauptstruktur der Karkasse 24, und über den Wulstkernen 22 befindet sich ein Wulstkernprofil 28. Der Reifen 10 kann eine konventionelle Innenseele umfassen, welche die Innenumfangsfläche des Reifens 10 bildet, wenn der Reifen vom schlauchlosen Typ sein soll. Der Reifen 10 kann auch mit konventionellen Wulstverstärkungslagen und Zehen-Gummistreifen im Wulstbereich 20 des Reifens versehen sein (nicht abgebildet).
  • Wie in 1 gezeigt, kann der Reifen 10 eine Einzellage 30 für die Karkasse 24 anwenden. Jede Karkassenlage 30 des Reifens 10 ist aus Verstärkungskorden gebildet, die im Wesentlichen parallel zueinander sind und einen Winkel von etwa 65° bis 90° mit der Äquatorebene (EP) des Reifens bilden. Die Korde können aus jedem normalerweise zur Kordverstärkung von Kautschukgegenständen verwendeten Material bestehen, zum Beispiel, und nicht als Einschränkung, Rayon, Nylon und Polyester, Polyamid, aromatisches Polyamid, oder Stahl. Vorzugsweise sind die Korde aus einem Material gefertigt, das eine hohe Hafteigenschaft an Kautschuk und eine hohe Hitzebeständigkeit aufweist.
  • In Längsrichtung um die radial äußere Oberfläche der Karkasse 24 und unter der Lauffläche 12 ist eine Laufflächenverstärkungs-Gürtelstruktur 32 plaziert. Der Gürtel 32 verschafft seitliche Steifigkeit über die Gürtelbreite, um das Abheben der Lauffläche 12 von der Straßenoberfläche während des Betriebs des Reifens 10 zu minimieren. Die Gürtelstruktur 32 kann eine einzelne Verstärkungslage sein oder sie kann aus mehreren Lagen bestehen und kann Kissenlagen zwischen den Lagen beinhalten. Zur besseren Illustration gewisser weiterer Aspekte der Erfindung ist die illustrierte Gürtelstruktur 32 aus zwei abgeschnittenen Gürtellagen 34, 36 gebildet. Jede Lage 34, 36 besteht aus Verstärkungskorden aus einem geeigneten Material, wie etwa aromatisches Polyamid, Stahl, Glasfaser, Kohlenstoff-Faser oder Nylon. Innerhalb jeder Gürtellage sind alle Korde im Wesentlichen parallel zueinander, jedoch sind sie in einem entgegengesetzten Winkel, in Bezug zur Äquatorebene des Reifens, zu den Korden in der angrenzenden Gürtellage schräggestellt. Die Korde der radial innersten Gürtellage 34 bilden beispielsweise einen Winkel von 15° bis 30° in Bezug zur Äquatorebene (EP) des Reifens, während die Korde der radial äußersten Gürtellage 36 sich in der diagonal entgegengesetzten Richtung der Korde der radial innersten Gürtellage erstrecken, d.h. sie bilden einen Winkel von –15° bis –35° in Bezug zur Äquatorebene (EP) des Reifens.
  • Die erfinderische Modifikation des Gürtels 32 ist die Segmentierung der Lagen 34, 36, um wenigstens drei Gürtelsegmente aus jeder Gürtellage 34, 36 zu bilden, welche einen zentralen Gürtelteil 34a, 36a und zwei Gürtelrandsegmente 34b, 36b bilden. Die radial innerste Gürtellage 34 ist in einen zentralen Teil 34a und zwei Randsegmente 34b aufgeteilt. Die radial äußerste Gürtellage 36 ist in einen zentralen Teil 36a und zwei Randsegmente 36b aufgeteilt. Wie oben erörtert, sind die Korde in jeder ganzen Lage in einer einzigen Richtung schräggestellt. Wenn jede Lage 34, 36 segmentiert ist, sind die Korde in jedem Segment 34a, 34b, 36a, 36b jeder Lage 34, 36 ebenfalls in derselben Richtung schräggestellt. Durch Beibehalten derselben Kordschrägstellung verringert der Schritt des Aufteilens jeder Gürtellage 34, 36 in wenigstens drei Segmente die Steifigkeit der Gürtellagen 34, 36 über die Breite des Reifens 10 von der Reifen-Mittellinie CL zu den Laufflächenkanten 14, 16, wobei er effektiv Scharnierpunkte 38, 40 in den jeweiligen Gürtellagen 34, 36 erzeugt. Das auf diese Weise Verringern der Steifigkeit der Gürtellagen 34, 36 über die Breite der Lauffläche verringert die Dehnung am Rand der Gürtel 34, 36 und verringert die Gürtelkantenablösung.
  • Beim Konstruieren der Gürtelstruktur 32 werden die zentralen Segmente 34a, 36a und die Randsegmente 34b, 36b Kante an Kante nebeneinander verlegt. Wenn die Kanten der Gürtelsegmente 34a, 36a, 34b, 36b senkrecht zu der Gürtellagenoberfläche abgeschnitten sind, wie in 1A ersichtlich, dann werden die Gürtelsegmente 34a, 36a, 34b, 36b aneinander angrenzend verlegt, ohne Überlappung zwischen den Segmenten. Wenn die Kanten der Gürtelsegmente 34a, 36a, 34b, 36b unter einem Winkel in Bezug zur Gürtellagenoberfläche abgetragen sind, wie in 2A ersichtlich, so werden die Komplementärwinkel der angrenzenden Segmente angepasst, um eine Gürtellage 34, 36 zu bilden, welche an keinem Teil des Gürtels eine sichtbare Überlappung oder doppelte Dicke des Gürtels aufweist.
  • Der Scharnierpunkt 38, 40 jeder Lage 34, 36 ist auch so gewählt, dass er sich nicht direkt unter einer sich kontinuierlich erstreckenden Längsrille 42 der Reifenlauffläche 12 befindet. Dadurch, dass die Scharnierpunkte 38, 40 nicht unter einer sich kontinuierlich erstreckenden Längsrille 42 plaziert werden, wird die Steifigkeit der Gürtelstruktur 32 direkt unter der Rille 42 nicht verringert oder beeinträchtigt.
  • Jeder Scharnierpunkt 38, 40 jeder Lage 34, 36 liegt in demselben Abstand von der Reifenmittellinie CL, sodass die Scharnierpunkte 38, 40 symmetrisch in Bezug zur Mittellinie CL sind. Wenn der Reifen 10 zur Montage an einer spezifischen Seite eines Fahrzeugs konstruiert ist, um die Leistung des Reifens zu optimieren, so können die Scharnierpunkte 38, 40 jeder Lage 34, 36 asymmetrisch in Bezug zur Reifen-Mittellinie CL sein. Der Scharnierpunkt 38, 40 jedes Punkts befindet sich in einem Abstand XI, XO von 10 bis 40% der Laufflächenbreite TAW von der Reifen-Mittellinie CL; somit haben die zentralen Segmente 34a, 36a eine axiale Breite von 20 bis 80% der Laufflächenbreite TAW. Die Scharnierpunkte 38 der radial inneren Lage 34 befinden sich in einem Abstand XI von etwa 10% der Laufflächenbreite TAW von der Mittellinie CL. Die Scharnierpunkte 40 der Lage 36 befinden sich in einem Abstand XO von etwa 15% der Laufflächenbreite TAW von der Mittellinie CL.
  • 1A illustriert deutlicher den Bereich der Gürtelstruktur 32, wo die Gürtellagen 34, 36 segmentiert sind, wobei sie die Scharnierpunkte 38, 40 erzeugen. Der axiale Abstand s zwischen den Scharnierpunkten 38, 40 der inneren Lage 34 und der äußeren Lage 36 ist so gewählt, dass er größer ist als der radiale Abstand h zwischen der radial inneren Oberfläche benachbarter Lagen 34, 36. Beispielsweise muss, für den abgebildeten Reifen, wobei die Lagen 34, 36 aneinander angrenzen, nur durch den Beschichtungskautschuk der Lagen 34, 36 getrennt, der Abstand s größer als die Dicke des Beschichtungskautschuks der zwei Lagen 34, 36 und die Dicke der inneren Lage 34 sein.
  • Wie voranstehend angemerkt, sind die Kanten der Gürtelsegmente 34a, 34b, 36a, 36b Kante an Kante nebeneinander verlegt. Der Abstand u zwischen den Kanten der Gürtelsegmente 34a, 34b, 36a, 36b hat eine maximale Breite gleich dem Abstand h zwischen den radial inneren Oberflächen aneinandergrenzender Lagen 34, 36 und eine minimale Breite von Null. Beim Ansteigen des Abstandes u von Null wird die Verringerung der Gürtelsteifigkeit über die Breite des Reifens 10 weiter reduziert. Wenn jedoch der Abstand u größer als h ist, dann wird der konventionelle Umreifungseffekt der Gürtellage 34, 36 verringert. Wenn die Gürtelstruktur 32 eine Einzellage 34 ist, dann ist der Abstand u nicht größer als die Dicke der Gürtellage 34.
  • 2 und 2A illustrieren eine Reifengürtelstruktur 32 in Übereinstimmung mit der Erfindung. In dieser Ausführung befinden sich die Scharnierpunkte 40 der radial äußeren Gürtellage 36 näher an der Reifenmittellinie CL als die Scharnierpunkte 38 der radial inneren Lage 38. Die Scharnierpunkte 40 der äußeren Lage 36 befinden sich etwa 25% der Laufflächenbreite TAW von der Mittellinie CL; die Scharnierpunkte 38 der inneren Lage 34 befinden sich etwa 30% der Laufflächenbreite TAW von der Mittellinie CL.
  • Die Kanten der Gürtelsegmente 34a, 34b, 36a, 36b sind als in einem Winkel relativ zur Gürtellagenoberfläche abgeschnitten abgebildet. Der Abstand s wird dann von demselben Punkt der angewinkelten Spleißstelle in einer Gürtellage 34 zu demselben Punkt der angewinkelten Spleißstelle in der angrenzenden Lage 36 gemessen.
  • 3 und 3A illustrieren einen Reifengürtel 32, wobei der Gürtel 32 aus drei Lagen, 34, 36, 44, besteht. Die dritte Lage 44 ist ebenfalls an Scharnierpunkten 46 segmentiert. Die Scharnierpunkte 46 der dritten Lage 44 befinden sich in einem Abstand XI von 10% bis 40% der Laufflächenbreite TAW von der Reifen-Mittellinie CL. Die Scharnierpunkte 46 der dritten Lage 44 können sich in einem Abstand XT näher zu oder weiter weg von der Mittellinie CL als der Abstand XO befinden, solange der Abstand s zwischen den Scharnierpunkten der Lagen größer als der radiale Abstand zwischen den Lagen ist.
  • 4 illustriert einen Reifengürtel 32, wobei wenigstens eine der Lagen 36 in mehr als drei Segmente zerlegt ist. Die radial äußere Lage 36 ist in fünf Segmente aufgeteilt, ein mittleres Teil 36a, zwei Zwischensegmente 36b und zwei äußere Segmente 36c. Die beiden axial innersten Scharnierpunkte 48 sind von der Reifen-Mittellinie CL um einen Abstand XC um einen Abstand von 10% bis 35% der Laufflächenbreite TAW beabstandet. Wenn eine Einzellage in mehr als drei Segmente zerlegt wird, wie illustriert, dann sollten die Scharnierpunkte 40, 48 um einen Abstand XS von wenigstens 5% der Laufflächenbreite TAW axial getrennt sein. Der innerste Scharnierpunkt und der Scharnierpunkt in den übrigen Gürtellagen 34 sollten durch einen Abstand s getrennt sein, der größer als der radiale Abstand zwischen den Lagen 34, 36 ist. Wiederum werden die Scharnierpunkte 38, 40, 48 klug plaziert, um zu vermeiden, dass sie sich direkt unter einer durchlaufenden Längsrille 42 befinden.
  • Eine weitere Abnahme der Steifigkeit des Gürtels von der Laufflächen-Mittellinie CL zu den Laufflächenkanten 14, 16 kann erzielt werden, indem die Gürtelsegmente aus verschiedenen Konstruktionsmaterialien, jedoch mit denselben Neigungswinkeln gebildet werden. Beispielsweise könnten die mittelsten Segmente 34a, 36a aus einem Kord gebildet sein, das einen größeren Modulwert hat als die Korde in den äußersten Gürtelsegmenten 34b, 36b. Alternativ können Kordbeabstandung, Gummi-Dickenmaße und Kautschukzusammensetzungen für die verschiedenen Segmente modifiziert werden, um die Abnahme der Steifigkeit der Gürtellagen feinabzustimmen.
  • Zur Bestimmung der Verbesserung der Gürtelkantenablösung für den erfindungsgemäßen Reifen wurden vierundzwanzig Reifen in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung gebaut und gegen die gleiche Zahl konventioneller Reifen getestet. Vierundzwanzig Reifen wurden mit segmentierten Gürtellagen konstruiert. Der Reifen hatte zwei Gürtellagen, die jeweils in drei Segmente unterteilt waren. Die radial äußere Lage hatte ein zentrales Segment mit einer Breite von 68 mm, und zwei Randsegmente mit Breiten von 60 mm. Die radial innere Lage hatte ein zentrales Segment mit einer Breite von 80 mm und zwei Randsegmente mit Breiten von 60 mm.
  • Die übrigen Reifenaspekte der erfinderischen Testreifen und der konventionellen Reifen waren identisch. Die Reifen wurden auf Radfelgen aufgezogen, auf denselben Fülldruck aufgeblasen und dann vertikal belastet. Die Reifen wurden auch Bedingungen unterzogen, die Handling simulieren, um die Fahrreaktion auf die verschiedenen Reifenkonstruktionen zu ermitteln. Die Ergebnisse für die Reifen sind in Tabelle 1 aufgeführt. Die Daten für all die Reifen der Erfindung wurden zusammen auf einen Mittelwert gebracht, um die folgenden Daten zu erhalten, und das Gleiche wurde für all die konventionellen Vergleichsreifen durchgeführt.
  • Tabelle 1
    Figure 00120001
  • Figure 00130001
  • Die mit den segmentierten Gürtellagen konstruierten Reifen erfuhren keine Gürtelkantenablösung, während die konventionellen Reifen eine Gürtelkantenablösung erfuhren. Zusätzlich hatten die erfindungsgemäßen Reifen sowohl bei hoher Geschwindigkeit als auch bei niedriger Geschwindigkeit eine größere Ermüdungsleistung als die konventionellen Reifen.
  • Die Aufstandsflächen-Druckverteilung sowohl der erfindungsgemäßen als auch der konventionellen Reifen wurde ermittelt. Die konventionellen Reifen wiesen einen örtlichen Druck in allen Laufflächenrippen auf. Die Druckverteilung in den erfindungsgemäßen Reifen war gleichmäßiger über die Rippen und die Lauffläche verteilt.
  • Zur Fertigung des Reifens 10 der vorliegenden Erfindung kann, da jede Gürtellage 34, 36 während des Bauens des Reifenrohlings an der Karkasse 24 angebracht wird, die Gürtellage 34, 36 in Längsrichtung zerschnitten werden, um die kontinuierliche Gürtellage 34, 36 in die gewünschte Anzahl von Segmenten 34a, 34b, 36a, 36b aufzuteilen. Die Gürtellagensegmente 34a, 34b, 36a, 36b werden dann aneinander angrenzend verlegt, wenn die Gürtelstruktur 32 bis zur gewünschten Anzahl Lagen aufgebaut wird. Ein solches Konstruktionsverfahren und eine beispielhafte Maschine zum Zerschneiden der Gürtellagen sind in der US-Patentanmeldung SN 09/725.692 offenbart.
  • Alternativ kann die Gürtellage 34, 36 zuvor in die gewünschten Segmente 34a, 34b, 36a, 36b aufgeteilt und in dem erforderlichen Aufbau an dem Reifenrohling angebracht werden. Eine solche Konstruktion ist notwendig, wenn Kordmaterialien, Kordabstand, Gummi-Dickenmaße oder die Kautschukzusammensetzungen der verschiedenen Segmente 34a, 34b, 36a, 36b variiert werden, um eine unterschiedliche Lagensteifigkeit zu erzielen. In einem solchen Aufbauszenario muss der Reifenbauer sicherstellen, dass die Kordschrägungen der Segmente 34a, 34b, 36a, 36b jeder Lage 34, 36 identisch sind.

Claims (10)

  1. Ein Radial-Luftreifen (10), eine Verstärkungsgürtelstruktur (32) umfassend, wobei die Gürtelstruktur (32) aus wenigstens einer Verstärkungslage (34) geformt ist, wobei die Lage eine Vielzahl von Verstärkungskorden aufweist, wobei die Lage (34) in wenigstens drei Segmente (34a, 34b) aufgeteilt ist, wobei die Verstärkungskorde in jedem Lagensegment in derselben Neigungsrichtung orientiert sind, wobei der Reifen dadurch gekennzeichnet ist, dass die Lage (34) ein zentrales Segment (34a) hat, wobei das zentrale Segment eine axiale Breite von 20% bis 80% der Laufflächenbreite (TAW) aufweist.
  2. Ein Radial-Luftreifen (10) in Übereinstimmung mit Anspruch 1, wobei der Reifen (10) weiter dadurch gekennzeichnet ist, dass die Gürtelstruktur (32) wenigstens zwei Lagen (34, 36) umfasst und jede Lage in wenigstens drei Segmente (34a, 34b, 36a, 36b) aufgeteilt ist.
  3. Ein Radial-Luftreifen (10) in Übereinstimmung mit Anspruch 2, wobei die Segmente (34a, 34b, 36a, 36b) axial versetzt sind.
  4. Ein Radial-Luftreifen (10) in Übereinstimmung mit Anspruch 3, wobei die Segmente (34a, 34b, 36a, 36b) in aneinandergrenzenden Lagen (34, 36) um einen Abstand (s) axial versetzt sind, der größer als die radiale Höhe (h) zwischen der radial inneren Oberfläche der aneinandergrenzenden Gürtellagen (34, 36) ist.
  5. Ein Radial-Luftreifen (10) in Übereinstimmung mit Anspruch 1, wobei die aneinandergrenzenden Segmente (34a, 34b) durch einen Abstand (u) getrennt sind, der nicht größer als die radiale Dicke der Lage (34) ist.
  6. Ein Radial-Luftreifen (10) in Übereinstimmung mit Anspruch 2, wobei die aneinandergrenzenden Segmente (34a, 34b, 36a, 36b) in jeder Lage (34, 36) durch einen Abstand (u) getrennt sind, der nicht größer als die radiale Höhe (h) zwischen der radial inneren Oberfläche der aneinandergrenzenden Gürtellagen (34, 36) ist.
  7. Ein Radial-Luftreifen (10) in Übereinstimmung mit Anspruch 1, wobei jede Lage ein zentrales Segment (34a) hat, wobei das zentrale Segment (34a) eine axiale Breite von 20% bis 80% der Laufflächenbreite (TAW) aufweist.
  8. Ein Radial-Luftreifen (10) in Übereinstimmung mit entweder Anspruch 1 oder 2, wobei jede Lage (34, 36) ein zentrales Segment (34a, 36a) und zwei Randsegmente (34b, 36b) aufweist und die Verstärkungskorde des zentralen Segments (34a, 36a) einen größeren Modulwert als die Korde der Randsegmente (34b, 36b) haben.
  9. Ein Radial-Luftreifen (10) in Übereinstimmung mit Anspruch 1, wobei die Gürtelstruktur (32) aus wenigstens zwei Verstärkungslagen (34, 36) gebildet ist, wobei die Lagen (34, 36) radial aneinandergrenzend sind und aus einer Vielzahl von Verstärkungskorden bestehen, und wobei die Korde in den jeweiligen Verstärkungslagen (34, 36) in einem Winkel, in Bezug zur Äquatorebene des Reifens, entgegengesetzt zu den Korden in der radial angrenzenden Lage (36, 34) schräggestellt sind.
  10. Ein Radial-Luftreifen (10) in Übereinstimmung mit Anspruch 1, wobei die Gürtelstruktur (32) aus wenigstens zwei Verstärkungslagen (34, 36) gebildet ist, wobei die wenigstens zwei Lagen (34, 36) eine Vielzahl von Verstärkungskorden aufweisen, und wobei jede der wenigstens zwei Lagen (34, 36) in wenigstens drei Segmente (34a, 34b, 36a, 36b) aufgeteilt ist, wobei die Segmente beschnittene Kanten haben, und die Verstärkungskorde in jedem Lagensegment (34a, 34b, 36a, 36b) in jeder Lage (34, 36) in derselben Neigungsrichtung orientiert sind.
DE60120613T 2000-11-29 2001-11-20 Luftreifen mit einem segmentierten Gürtel Expired - Fee Related DE60120613T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US725651 2000-11-29
US09/725,651 US6394160B1 (en) 2000-11-29 2000-11-29 Tire with segmented belt

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