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DE60116404T2 - Unterdruck-Bandförderer - Google Patents

Unterdruck-Bandförderer Download PDF

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DE60116404T2
DE60116404T2 DE60116404T DE60116404T DE60116404T2 DE 60116404 T2 DE60116404 T2 DE 60116404T2 DE 60116404 T DE60116404 T DE 60116404T DE 60116404 T DE60116404 T DE 60116404T DE 60116404 T2 DE60116404 T2 DE 60116404T2
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Germany
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belt conveyor
vacuum belt
vacuum
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impeller
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Allan Coquitlam Broom
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Voith Paper Patent GmbH
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0063Devices for threading a web tail through a paper-making machine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H20/00Advancing webs
    • B65H20/10Advancing webs by a feed band against which web is held by fluid pressure, e.g. suction or air blast

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  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft einen Unterdruck-Bandförderer mit den im Oberbegriff von Anspruch 1 angeführten Merkmalen. Unterdruck-Bandförderer werden zur Erleichterung des Einfädelns einer Papierbahn in eine Maschine zur Herstellung, Endbearbeitung oder Verarbeitung solch einer Bahn verwendet. Wenn eine Papierherstellungsmaschine gestartet (oder nach einem Bahnabriss neu gestartet) wird, wird von der laufenden Bahn eine schmale „Spitze" oder ein schmaler Einführstreifen geschnitten. Diese Spitze wird mittels des Unterdruck-Bandförderers, zum Beispiel von dem Ende einer Maschinenpartie zum Zuführbereich einer nachfolgenden Maschinenpartie, überführt.
  • BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK
  • Es wird auf die folgenden Patentschriften Bezug genommen: US 3 355 349 und US 4 692 215 .
  • In der US 3 355 349 wird ein Unterdruck-Bandförderer mit einem Saugkasten in der Schlaufe des Förderbands offenbart. Das Fördertrum des Bands läuft direkt über die offene Fläche (zum Beispiel über eine Saugöffnungen umfassende Abdeckplatte) des Saugkastens, so dass sich der Unterdruck durch das Fördertrum des Bands verbreitet, um eine durch das Förderband zu führende Bahn oder Spitze durch Saugwirkung anzuziehen. Eine Seitenwand des Saugkastens ist über ein Unterdruckrohr mit einer Unterdruckquelle verbunden, die in der Regel in einem bestimmten Abstand von dem Unterdruck-Bandförderer angeordnet ist. In vielen Fällen muss der Unterdruck-Bandförderer schwenkbar an einem Ständer oder Rahmen angebracht werden, so dass der Förderer in eine nichtfunktionale Position und zurück zu einer funktionalen Position, in der sie für einen weiteren Einfädelvorgang bereit ist, bewegt werden kann. Aus diesem Grunde muss das Unterdruckrohr (das ziemlich voluminös sein muss) als ein flexibler Schlauch ausgeführt werden. Dieser flexible Schlauch ist im Allgemeinen ein störender Faktor.
  • In der US 4 692 215 wird ein Unterdruck-Bandförderer offenbart, der versucht, einen Saugkasten, eine externe Unterdruckquelle und ein Unterdruckrohr dazwischen zu vermeiden. In der Schlaufe des Förderbands sind in unmittelbarer Nähe zur Innenseite des Fördertrums so genannte Druckluftführungsplatten oder „Lufttabletts" angeordnet. Luftstrahle sind in Bandlaufrichtung über die Führungsplatten gerichtet, so dass ein Unterdruck erzeugt wird, um eine auf dem Förderband zu führende Bahn oder Spitze durch Saugwirkung anzuziehen. Es sind Mittel zur Einstellung der Gesamtdruckverteilung in Laufrichtung des Fördertrums des Förderbands vorgesehen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass der Unterdruck entlang der Bandlaufrichtung in Abhängigkeit von der Positionierung der Führungsplatten schwankt. Das sich ergebende Pulsieren des Unterdrucks kann zu Problemen beim Einfädelvorgang führen, und zwar insbesondere, wenn der Förderer umgedreht ist. In diesem Fall kann die Bahn oder Spitze vom Förderer fallen, insbesondere, wenn ein Überdruck erzeugt wird, um die Bahn oder Spitze von dem stromabwärtigen Ende des Fördertrums des Bands abzulösen, wie in den 5A und 5B der US 4 692 215 offenbart. Selbst in der normalen Position des Förderers (Förderbandtrum auf Oberseite) besteht die Gefahr, dass die Druckluftführungsplatten einen zu hohen Überdruck am stromabwärtigen Ende des Förderers erzeugen, so dass die Bahn oder die Spitze auf unkontrollierbare Weise wegspringt. Möglicherweise rührt dieser Nachteil daher, dass die Führungsplatten keine Zwangsmittel zum Abführen der Luft aufweisen.
  • Weiterhin erfordert der bekannte Förderer ( US 4 692 215 ), dass die Druckluftführungsplatten mit der Innenseite des Bands in Kontakt gebracht werden, um die erforderliche Unterdruckhöhe zu erreichen. Dadurch neigt er stärker zum Verstopfen und zu anderen Problemen, die damit verbunden sind, dass Papier in den Förderer gesaugt wird.
  • KURZE DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines verbesserten Unterdruck-Bandförderers, der eine flexible Rohrverbindung vom Bandförderer zu einer externen Unterdruckquelle vermeidet, während der Unterdruck-Bandförderer trotzdem, falls erforderlich, zwischen verschiedenen Positionen beweglich bleibt.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Länge einer Rohrverbindung von einem Unterdruck-Bandförderer zu seiner Unterdruckquelle zumindest zu minimieren oder die Rohrverbindung ganz zu vermeiden.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines verbesserten Unterdruck-Bandförderers, bei dem die Höhe des Unterdrucks entlang dem Laufweg des Fördertrums des Bands so stabil (oder kontinuierlich) wie möglich ist, um einen optimierten Einfädelvorgang zu erhalten.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Möglichkeit bereitzustellen, dass jeglicher Überdruck oder Gegendruck am stromabwärtigen Ende des Förderers vermieden wird.
  • Des Weiteren besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, einen verbesserten Bandförderer bereitzustellen, der Verstopfung oder Ansaugen von Papier in das Innere des Förderers vermeidet.
  • Die oben genannten Aufgaben sowie weitere Aufgaben, die später ersichtlich werden, werden durch Anordnen eines Gebläses in der Schlaufe des luftdurchlässigen Endlosbands erreicht, wobei das Gebläse ein Laufrad aufweist, das durch einen Elektromotor oder eine Luftturbine drehbar angetrieben wird, um den Unterdruck in der Schlaufe herzustellen.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Unterdruckgebläse so in der Schlaufe des Bands angeordnet, dass der Zustrom des Gebläses in unmittelbarer Nähe zur Innenseite des Fördertrums des Bands angeordnet ist. In diesem Fall ist das mindestens eine Unterdruckgebläse anstelle des früher vorgesehenen Saugkastens angeordnet. Bei einer bevorzugten zweiten Ausführungsform umfasst der Unterdruck-Bandförderer jedoch einen Saugkasten, und das mindestens eine Unterdruckgebläse ist innerhalb des Saugkastens in der Nähe des Rücktrums des Bands angeordnet, wobei der Zustrom des Gebläses zur offenen Fläche (zum Beispiel zu einer Abdeckplatte mit Saugöffnungen) des Saugkastens offen ist. Vorzugsweise kann zwischen dem Zustrom des Gebläses und der offenen Fläche ein bestimmter Abstand vorgesehen sein.
  • Des Weiteren gestattet die zweite Ausführungsform die Nachrüstung eines bestehenden Unterdruck-Bandförderers durch Installation eines Unterdruckgebläses innerhalb eines herkömmlichen Saugkastens.
  • Es versteht sich, dass ein Unterdruckgebläse sehr kompakter Ausführung verwendet werden sollte, weil der Platz innerhalb der Bandschlaufe relativ klein ist. Vorzugsweise wird das Unterdruckgebläse durch eine Luftturbine angetrieben. Der Vorteil einer solchen Luftturbine besteht darin, dass er eine sehr geringe Gesamthöhe (gemessen entlang der Drehachse) aufweist. Dies ist ein großer Vorteil im Hinblick auf die Positionierung des Unterdruckgebläses in der Bandschlaufe.
  • Falls erforderlich kann das (innerhalb der Bandschlaufe angeordnete) Unterdruckgebläse durch einen Elektromotor angetrieben werden, der wiederum eine sehr geringe Gesamthöhe aufweisen sollte. Vorzugsweise wird der Unterdruck-Bandförderer durch eine drehbare oder schwenkbare Stütze gestützt, so dass der ganze Unterdruck-Bandförderer einschließlich des Unterdruckgebläses, zum Beispiel aus einer funktionalen Position in eine nichtfunktionale Position und zurück zur funktionalen Position, bewegt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird die Verwendung mindestens eines von MISCEL OY, LTD., Tampere, Finnland entwickelten, durch eine Luftturbine angetriebenen Unterdruckgebläses bevorzugt.
  • Durch die Erfindung wird das Erfordernis der Bereitstellung eines externen voluminösen Unterdruckrohrs beseitigt, weil die Unterdruckquelle (das Unterdruckgebläse) innerhalb des Förderers, nämlich innerhalb der Bandschlaufe, angeordnet wird. Jedoch kann gleichzeitig das Abführen der durch das Unterdruckgebläse (und durch die Luftturbine, falls vorhanden) abgegebenen Luft zuverlässig gesteuert werden, so dass die abgegebene Luft den Lauf der Papierbahn oder der Einfädelspitze nicht stört. Des Weiteren hält der durch das Gebläse und/oder die Luftturbine erzeugte Luftstrom den Unterdruck-Bandförderer viel sauberer als bei bereits bekannten Fördereinrichtungsausführungen, insbesondere wenn die Abführluft durch den Rücktrum des Bands gelenkt wird.
  • Durch die Erfindung werden weitere Vorteile erreicht, nämlich verbesserte Zugänglichkeit zu den Unterdruckkomponenten, zum Beispiel für Instandsetzung und Instandhaltung. Des Weiteren wird eine konstante Unterdruckhöhe entlang dem Fördertrum des Bands erreicht. Darüber hinaus kann die Bahn oder Spitze am stromabwärtigen Ende des Fördertrums des Bands durch einen Luftstrahl vom Band abgelöst werden, der auf herkömmliche Weise oder, sogar noch zuverlässiger, durch einen gemäß der US-PS 4 022 366 ausgeführten Nasenschuh durch das luftdurchlässige Band strömt. Dieser Nasenschuh vermeidet das Erfordernis irgendeines Gegendrucks im Inneren der Bandschlaufe.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • In der Ausführungsformen der Erfindung darstellenden Zeichnung zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung mit luftturbinenangetriebenen Unterdruckgebläsen, die in der Bandschlaufe angeordnet sind;
  • 2 einen Längsschnitt eines weiteren Unterdruck-Bandförderers, der ein in einem Saugkasten angeordnetes kompakteres Unterdruckgebläse umfasst;
  • 3 einen Schnitt durch das kompakte Unterdruckgebläse von 2;
  • 4 eine Ansicht entlang Pfeil X von 3;
  • 5 eine Ansicht entlang einem Pfeil XI von 3.
  • BESCHREIBUNG DER IN DER ZEICHNUNG GEZEIGTEN VERSCHIEDENEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Der in 1 gezeigte Unterdruck-Bandförderer wird zum Führen einer laufenden Bahn, insbesondere einer Einfädelspitze 25, verwendet. Solch eine Spitze ist bekanntermaßen ein relativ schmaler Teil (zum Beispiel mit einer Breite von 0,2–0,3 m) einer laufenden Bahn, zum Beispiel einer Papier- oder Pappbahn, und wird zum „Einfädeln" der Bahn, zum Beispiel innerhalb einer Papierherstellungsmaschine, verwendet.
  • Der Förderer enthält ein luftdurchlässiges Endlosförderband 20, das über zwei Scheiben 22 läuft. Die beiden Scheiben sind in einem Rahmen 30, 30a drehbar angebracht. Eine der Scheiben ist mit einem Antrieb M versehen, der in 1 nur schematisch gezeigt wird. Das Element 30a kann zum Spannen des Bands 20 dienen.
  • Das in Richtung des Bahnlaufs (siehe Pfeil P) laufende FördertrUm des luftdurchlässigen Förderbands 20 ist im vorliegenden Fall das bertrum; es ist auch eine entgegengesetzte Anordnung möglich. Das FördertrUm läuft über den Saugeinlass von zum Beispiel drei Unterdruckgebläsen 28. Deshalb wird die Bahn 25 auf das Förderband gesaugt und transportiert. Zum weiteren Führen der Bahn 25 können eine Luftblasdüse 27 oder andere Elemente am stromabwärtigen Ende des Förderers vorgesehen werden.
  • Jedes der (zum Beispiel drei) Unterdruckgebläse 28 wird durch eine Luftturbine 35 angetrieben. Statt eines herkömmlichen Saugkastens stützt der Rahmen 30, 30a die Scheiben sowie die turbinengetriebenen Gebläse 28, die vollständig innerhalb der Schlaufe des Bands 20 angeordnet sind. Jedes Gebläse 28 ist so angeordnet, dass sich sein Saugeinlass in unmittelbarer Nähe zur Innenseite des FördertrUms des Bands 20 befindet. Die Einlassseite der Gebläse kann durch eine (nicht gezeigte) Abdeckplatte bedeckt sein, die Saugschlitze oder ähnliche Öffnungen aufweist. Es können (nicht gezeigte) Auslasskanäle mit den Gebläsen 28 und/oder den Luftturbinen 35 verbunden sein, um die Luft seitwärts aus der Bandschlaufe abzugeben. Als Alternative dazu kann die abgegebene Luft durch den Rücktrum des Bands 20 strömen.
  • Der in 2 gezeigte Unterdruck-Bandförderer unterscheidet sich von dem nach 1 darin, dass innerhalb der Schlaufe des Bands 20 ein Saugkasten 21 mit einer Abdeckplatte 23 vorgesehen ist, die Öffnungen (zum Beispiel Schlitze) aufweist und die den Fördertrum des Bands 20 berührt. Die (durch den Saugkasten 21 gestützten) Scheiben 22 weisen einen (im Vergleich zu 1) relativ kleinen Durchmesser auf. Deshalb ist auch die Höhe des Saugkastens 21 relativ gering. Jedoch ist mindestens ein luftturbinenangetriebenes Unterdruckgebläse 24 in dem Saugkasten 21 angeordnet. Dies ist aufgrund einer sehr kompakten Gebläseausführung möglich, die unten mit Hilfe der 35 beschrieben wird. Zwischen der Innenfläche der Abdeckplatte 23 und dem Saugeinlass des Gebläses (der Gebläse 24) besteht ein bestimmter Abstand d. Dies führt zu einem großen Vorteil des Bandförderers, nämlich zu einem relativ gleichmäßigen Unterdruck entlang dem Laufweg des Fördertrums des Bands 20. Die Auslassseite des Gebläses 24 befindet sich nahe dem Boden des Saugkastens 21 (mit Auslassöffnungen 19) und deshalb in der Nähe des Rücktrums des Bands. Die abgegebene Luft strömt durch den Rücktrum des Bands, so dass das Band sauber gehalten wird.
  • Gemäß 2 wird eine der Scheiben 22 durch einen Motor M' angetrieben, der sich im Inneren der Scheibe befindet. Deshalb ist zusammengefasst eines der bemerkenswerten Merkmale des in 2 gezeigten Unterdruck-Bandförderers seine sehr kompakte Ausführung, weil sowohl die Unterdruckquelle 24 als auch der Antriebsmotor M' im Inneren der Vorrichtung angeordnet sind. Das luftturbinenangetriebene Unterdruckgebläse 24, das in den 35 gezeigt wird, weist eine sehr geringe Gesamtlänge B (gemessen entlang der Drehachse 11) auf. Die Gesamtlänge B beträgt weniger als ein Drittel des Außendurchmessers D des Laufrads 10. Das Laufrad 10 umfasst einen Kranz von Gebläseschaufeln 1, die einen Luftstrom A erzeugen; des Weiteren umfasst das Laufrad einen Kranz von Turbinenschaufeln 2, die zum Antrieb des Laufrads 10 verwendet werden. Der Kranz von Turbinenschaufeln 2 ist um den Kranz von Gebläseschaufeln 1 herumgewickelt. Das drehbare Laufrad 10 wird durch zwei Wälzlager 5 gestützt. Eines der Lager ist am Einlassgehäuseteil 3 angeordnet; das andere Lager ist in einem Auslassgehäuseteil 4 angeordnet. Die beiden Gehäuseteile sind mittels Schrauben 9 miteinander verbunden.
  • Der Einlassgehäuseteil 3 umfasst einen äußeren Einlassabschnitt 3a und einen mittleren Einlassabschnitt 3b. Die beiden Abschnitte 3a und 3b sind mittels einiger (zum Beispiel vier) kleiner Stege 7 miteinander verbunden. Dadurch werden im Einlassgehäuseteil 3 große Einlasskanäle 17 gebildet. Der Auslassgehäuseteil 4 umfasst einen äußeren Abschnitt 4a und einen mittleren Abschnitt 4b, die mittels einiger kleiner Stege 6 miteinander verbunden sind; dadurch werden große Auslasskanäle 16 im Auslassgehäuseteil 4 gebildet. Ein Einlasskanal 8 für Druckfluid F (zum Beispiel Druckluft, -dampf oder – wasser) befindet sich im äußeren Einlassabschnitt 3a des Gehäuseteils 3. Gemäß 3 ist der Kanal 8 zum Kranz von Turbinenschaufeln 2 offen, jedoch nur zu einem Sektor des Kranzes (gemäß 5 ca. 25% des Gesamtkranzes 2). Das Druckfluid F strömt in einer im Wesentlichen axialen Richtung durch den Kranz von Turbinenschaufeln 2, wodurch die erforderliche Drehung des Laufrads 10 erzeugt wird. Das sich drehende Laufrad zieht Luft durch die Lufteinlasskanäle 17. Auf diese Weise wird ein Luftstrom A erzeugt, der durch die Auslasskanäle 16 in eine im Wesentlichen axiale Richtung abgelassen wird, und es wird ein Unterdruck vor den Einlasskanälen 17 erzeugt.

Claims (15)

  1. Unterdruck-Bandförderer, der sich zum Führen einer laufenden Bahn (25), zum Beispiel einer Papierbahn, insbesondere einer Einfädelspitze der Bahn, eignet, wobei der Bandförderer Folgendes umfasst: – ein luftdurchlässiges Endlosförderband (20), das um mindestens zwei Scheiben (22) herum läuft und eine Schlaufe mit einem Fördertrum sowie einem Rücktrum bildet, und – Mittel zur Herstellung eines Unterdrucks in der Schlaufe innerhalb des Fördertrums des Bands (20), gekennzeichnet durch mindestens ein Gebläse (28; 24), das in der Schlaufe des Bands (20) angeordnet ist, wobei das Gebläse ein Laufrad aufweist, das durch einen Elektromotor oder eine Luftturbine drehbar angetrieben wird, um Unterdruck in der Schlaufe herzustellen.
  2. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 1, bei dem mindestens ein Gebläse einen Zustrom aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zustrom des Gebläses in unmittelbarer Nähe zur Innenseite des Fördertrums des Bands (20) angeordnet ist.
  3. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 1, bei dem ein Saugkasten (21) in der Schlaufe des Bands (20) angeordnet ist, der zur Innenseite des Fördertrums des Bands offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Gebläse (24) innerhalb des Saugkastens (21) angeordnet ist.
  4. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (24) in der Nähe des Rücktrums des Bands (20) angeordnet ist, wobei zwischen dem Zustrom des Gebläses und einer Abdeckplatte (23) des Saugkastens (21) ein Abstand (d) vorgesehen ist.
  5. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkasten (21) mindestens eine Auslassöffnung (19) aufweist, die zum Rücktrum des Bands (20) offen ist.
  6. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (10) des Gebläses (24) mit einer Antriebsluftturbine (2) verbunden ist.
  7. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (10) des Gebläses (24) und die Luftturbine (2) in einem gemeinsamen Gehäuse (3, 4) angeordnet sind.
  8. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale: a) das Laufrad (10) umfasst einen Kranz von Gebläseschaufeln (1), die einen Luftstrom (A) erzeugen, und einen Kranz von Turbinenschaufeln (2), die das Laufrad mittels eines Druckfluids (F) antreiben; b) der eine Schaufelkranz ist um den anderen Schaufelkranz herumgewickelt.
  9. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kranz von Turbinenschaufeln (2) um den Kranz von Lüfterschaufeln (1) herumgewickelt ist.
  10. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich Gebläseschaufeln (1) radial erstrecken.
  11. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Turbinenschaufeln (9) radial erstrecken.
  12. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3, 4) einen Einlasskanal (8) für das Druckfluid (F) umfasst, der nur zu einem Sektor des Kranzes von Turbinenschaufeln (29 offen ist.
  13. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen Einlassteil (3) und einen Auslassteil (4) umfasst, wobei jeder Teil im Wesentlichen als eine Scheibe ausgebildet ist und ein Lager (5) des Laufrads (10) stützt.
  14. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtlänge (B), gemessen entlang der Achse (11) des Laufrads, nur einen Bruchteil, zum Beispiel 1/3, des Außendurchmessers (D) des Laufrads (10) beträgt.
  15. Unterdruck-Bandförderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom (A) und das Antriebsdruckfluid (F) im Wesentlichen parallel zur Achse (11) des Laufrads und durch den Rücktrum des Bands (20) abgelassen wird.
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