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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Mischoxid, das als Träger für einen
Katalysator zum Reinigen eines Abgases geeignet ist, und einen Katalysator
zum Reinigen eines Abgases, in dem das Mischoxid als Träger eingesetzt
wird.
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Herkömmlich wird
als Katalysator zum Reinigen eines Kraftfahrzeugabgases ein Drei-Wege-Katalysator verwendet,
der in dem Abgas gleichzeitig CO und HC (Kohlenwasserstoffe) oxidiert
und NOx reduziert. Als derartiger Drei-Wege-Katalysator
war z.B. ein Katalysator bekannt, bei dem eine Trägerschicht,
die aus γ-Aluminiumoxid
zusammengesetzt ist, auf einem wärmebeständigen Wabensubstrat
gebildet wird, das aus Cordierit, usw., zusammengesetzt ist, und
ein Katalysatorbestandteil, wie z.B. Platin (Pt), Rhodium (Rh),
usw., in der Trägerschicht
vorliegt.
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Als
Bedingungen, die von dem Träger
erfüllt
werden müssen,
der in dem Katalysator zum Reinigen eines Abgases verwendet wird,
können
eine große
spezifische Oberfläche
und eine hohe Wärmebeständigkeit genannt
werden. Im Allgemeinen wurden häufig
Al2O3, SiO2, ZrO2, TiO2, usw., verwendet. Ferner wurde durch die
kombinierte Verwendung von CeO2, das ein
Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögen aufweist, die Fluktuation
der Atmosphäre
eines Abgases vermindert. Ferner ist bekannt, dass die Dauerbeständigkeit
des Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögens von CeO2 dadurch
verbessert werden kann, dass CeO2 als Mischoxid
mit ZrO2 bereitgestellt wird.
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In
dem herkömmlichen
Katalysator zum Reinigen eines Abgases findet jedoch eine Verminderung
der spezifischen Oberfläche
des Trägers
durch Sintern und ein Kornwachstum des katalytischen Bestandteils
statt, wenn der Katalysator auf eine hohe Temperatur von mehr als
800°C erhitzt
wird. Da darüber
hinaus auch das Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögen von
CeO2 abnimmt, besteht der Nachteil, dass
die Reinigungsleistung eines herkömmlichen Katalysators stark
abnimmt.
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Da
die Abgasemissionsvorschriften in letzter Zeit verschärft worden
sind, bestand ein starker Bedarf dahingehend, das Abgas selbst nach
einem sehr kurzen Zeitraum nach dem Start eines Motors zu reinigen. Um
dies zu erreichen, ist es erforderlich, die Katalysatoren bei einer
viel niedrigeren Temperatur zu aktivieren und die den Emissionsvorschriften
unterliegenden Komponenten zu beseitigen. Dabei ist ein Katalysator,
bei dem Pt auf CeO2 aufgebracht ist, bezüglich der
Leistung bei der Beseitigung von CO beginnend bei einer niedrigen
Tempe ratur hervorragend. Wenn ein solcher Katalysator verwendet
wird, wird die CO-Adsorptionsvergiftung
von Pt durch Zünden
von CO bei einer niedrigen Temperatur vermindert und das Zündungsvermögen von HC
wird verbessert. Ferner wird bei diesen vorteilhaften Effekten das
Aufwärmen
der Katalysatoroberfläche erleichtert
und demgemäß ist es
möglich,
HC ausgehend von einem Niedertemperaturbereich zu beseitigen. Ferner
wird in diesem Katalysator durch eine CO-Konvertierungsreaktion
in einem Niedertemperaturbereich H2 erzeugt
und folglich ist es möglich,
NOx durch die Reaktionen von H2 und
NOx ausgehend von einem Niedertemperaturbereich
zu vermindern und zu beseitigen.
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Der
herkömmliche
Katalysator, bei dem Pt, usw., auf CeO2 aufgebracht
ist, weist jedoch keine Dauerbeständigkeit in tatsächlich vorliegenden
Abgasen auf. Dies ist in der Praxis nicht geeignet, da CeO2 durch Wärme
gesintert wird. Um den Katalysator in tatsächlich vorliegenden Abgasen
zu verwenden, ist es erforderlich, die Wärmebeständigkeit zu verbessern, ohne
die Eigenschaften von CeO2 zu verlieren.
Darüber
hinaus verursacht Pt begleitet von dem Sintern von CeO2 das
Kornwachstum, so dass ein Fall auftreten kann, bei dem die Aktivität abnimmt.
Somit war es erforderlich, das auf den Träger aufgebrachte Pt zu stabilisieren.
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Selbst
bei einem Katalysator, der CeO2 in dessen
Träger
umfasst, vermindert sich dessen Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögen, das
auf das CeO2 zurückzuführen ist, wenn der Katalysator
einer hohen Temperatur ausgesetzt ist. Der Nachteil wird durch das
Sintern von CeO2, das Kornwachstum des darauf
aufgebrachten Edelmetalls, das Oxidieren des Edelmetalls, das Lösen von
Rh in CeO2, usw., verursacht. Folglich ist
es wahrscheinlich, dass in einem Katalysator, der ein geringes Sauerstoffspeicher-
und -freisetzungsvermögen
aufweist (oder der einen geringen CeO2-Gehalt
aufweist), neues Metall einer fluktuierenden Atmosphäre ausgesetzt
ist und die Verschlechterung (z.B. die Agglomeration oder das Lösen) des
Edelmetalls weiter erleichtert wird.
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Daher
ist in der japanischen ungeprüften
Patentveröffentlichung
(KOKAI) Nr. 4-4,043 ein Katalysator zum Reinigen eines Abgases beschrieben,
bei dem ein katalytischer Bestandteil auf einem Mischoxidträger aufgebracht
ist, der aus einem Mischoxid aus Al2O3, CeO2 und ZrO2 zusammengesetzt ist. Der Katalysator, bei dem
ein beliebiges Edelmetall auf einem solchen Mischoxidträger aufgebracht
ist, weist selbst dann, nachdem er einem Hochtemperaturkalzinieren
bei 850°C
unterworfen worden ist, eine hohe Reinigungsleistung auf. Die Veröffentlichung
gibt als Grund für
den Vorteil an, dass die Verminderung des Sauerstoffspeicher- und
-freisetzungsvermögens
unterdrückt
wird. Darüber
hinaus ist in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung (KOKAI)
Nr. 7-300,315 ein Oxidträger
beschrieben, der durch Ausfällen
von Ce-Ionen und Zr-Ionen durch Zusetzen geladener Teilchen (z.B.
Al2O3) gebildet
wird.
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Solche
Mischoxidträger
werden in der folgenden Weise hergestellt. Oxidvorläufer, die
aus einer Mehrzahl von Metallelementen zusammengesetzt sind, werden
mit einem Alkoxidverfahren, einem Copräzipitationsverfahren und dergleichen
hergestellt und danach kalziniert. Da von diesem Verfahren das Copräzipitationsverfahren
bezüglich
der Materialkosten verglichen mit dem Alkoxidverfahren weniger teuer
ist, hat es den Vorteil, dass das resultierende Mischoxid weniger
teuer ist. Somit wurde das Copräzipitationsverfahren
bei der Herstellung von Mischoxiden verbreitet verwendet.
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Beispielsweise
ist in der japanischen ungeprüften
Patentveröffentlichung
(KOKAI) Nr. 9-141,098
ein Katalysator zum Reinigen von Abgasen beschrieben, der Rh, das
als katalytischer Bestandteil dient, und eine Schicht zum Aufbringen
der katalytischen Komponente umfasst, die von einem Mischoxid gebildet
wird. Die Schicht zum Aufbringen der katalytischen Komponente wird
wie folgt hergestellt. Niederschläge werden aus einer wässrigen
Mischlösung,
die aus einem ersten wasserlöslichen
Metallsalz, das mindestens ein Metall umfasst, das aus der Gruppe
bestehend aus Mg, Ca, Sr, Ba, Y und La ausgewählt ist, und einem zweiten
wasserlöslichen
Metallsalz, das Zr umfasst, zusammengesetzt ist, copräzipitiert.
Dann werden die resultierenden Niederschläge kalziniert, um das Mischoxid
zu bilden, das die Schicht zum Aufbringen der katalytischen Komponente
bildet. Da der Mischoxidträger
auf diese Weise hergestellt wird, werden die Hochtemperatur-Dauerbeständigkeit
und die katalytische Aktivität
von Rh erhöht
und die Niedertemperaturaktivität
und die Reinigungsleistung des Katalysators werden selbst nach einem
Hochtemperatur-Dauerbeständigkeitstest
beträchtlich
verbessert.
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Da
darüber
hinaus Rh eine gute Reduktionsaktivität aufweist, handelt es sich
dabei um eines der essentiellen katalytischen Metalle für einen
Katalysator zum Reinigen eines Abgases zusammen mit Pt, das eine hohe
Oxidationsaktivität
aufweist. In dem vorstehend genannten Katalysator, bei dem Pt und
Rh auf dem Mischoxidträger
aufgebracht sind, kann das Kornwachstum von Pt eingedämmt werden,
jedoch besteht nach wie vor ein Nachteil dahingehend, dass zwischen
Rh und CeO2 in einer oxidierenden Hochtemperaturatmosphäre eine
Festphasenreaktion stattfindet, so dass Rh die Aktivität verliert.
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Dagegen
wird in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2,893,648
ein Katalysator beschrieben, bei dem ein Träger eingesetzt wird, der aus
feinen porösen
Teilchen zusammengesetzt ist. Die porösen feinen Teilchen sind ein
Gemisch aus Aluminiumoxid und Lanthan oxid, das durch ein Copräzipitationsverfahren
erzeugt wird, und weisen 20 bis 30 % Poren mit einem Porendurchmesser
von 400 Å oder
weniger auf. Da die porösen
feinen Teilchen eine gute Wärmebeständigkeit
aufweisen, können
sie das Kornwachstum des Edelmetalls inhibieren. Darüber hinaus
findet zwischen den porösen
feinen Teilchen und Rh keine Festphasenreaktion statt.
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In
der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 253,516, usw., ist ein Katalysator zum Reinigen eines Abgases
beschrieben. Bei dem Katalysator ist die Beschichtungsschicht zweischichtig
aufgebaut, wobei eine katalytische Schicht mit Pt, das auf Al2O3 aufgebracht ist,
als eine untere Schicht ausgebildet ist, und eine katalytische Schicht
mit Rh, das auf einem Träger
aufgebracht ist, der aus Al2O3 und
ZrO2 zusammengesetzt ist, als eine obere
Schicht ausgebildet ist. Durch die derartige Herstellung eines Katalysators,
der eine solche Mehrzahl von katalytischen Schichten aufweist, können die
Funktionen der jeweiligen Schichten effizienter gemeinsam genutzt
werden und die Aktivitäten
können
verstärkt
werden. Darüber
hinaus ist es möglich,
die Nachteile, wie z.B. das Kornwachstum des katalytischen Bestandteils,
das durch die Wechselwirkungen zwischen den Komponenten verursacht
wird, usw., einzudämmen.
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Ein
Zeolith weist ein HC-Absorptionsvermögen auf. Somit werden durch
die Verwendung eines Zeoliths für
einen Träger
HC auf dem Zeolith absorbiert, so dass die Emission in einem Niedertemperaturbereich eingedämmt wird,
und die HC, die von dem Zeolith freigesetzt werden, werden in einem
Hochtemperaturbereich, in dem der katalytische Bestandteil auf die
Aktivierungstemperatur oder höher
erhitzt wird, oxidiert. Daher war es bekannt, die Umwandlung von
HC ausgehend von einer niedrigen Temperatur zu einer hohen Temperatur
durch diesen Vorgang zu verbessern. Wenn demgemäß ein Träger verwendet wird, bei dem
ein Zeolith und CeO2 kombiniert eingesetzt
werden, wird das Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögen zusätzlich gleichzeitig
zu dem HC-Absorptionsvermögen
bereitgestellt. Folglich wird erwartet, dass die Umwandlung von HC
durch Einstellen der Atmosphärenfluktuation
noch mehr verbessert wird.
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Darüber hinaus
wurde ein Katalysator des NOx-Speicher-
und -Reduktionstyps vor kurzem als Katalysator zum Reinigen eines
Abgases praktisch eingesetzt, das von einem Benzinmotor mit magerer
Verbrennung emittiert wird. Dieser Katalysator des NOx-Speicher-
und -Reduktionstyps wird durch Aufbringen eines NOx-Speicherelements,
wie z.B. eines Alkalimetalls, eines Erdalkalimetalls, usw., sowie
eines Edelmetalls auf einen porösen
Träger,
wie z.B. Al2O3,
usw., hergestellt. Im Betrieb dieses Katalysators des NOx-Speicher- und Reduktionstyps wird das Luft-Kraftstoff-Verhältnis von
der kraftstoffarmen Seite zu dem stöchio metrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis sowie
zu der kraftstoffreichen Seite in einer pulsierenden Weise gesteuert.
Somit werden NOx auf dem NOx-Element
auf der kraftstoffarmen Seite adsorbiert. Dann werden die adsorbierten
NOx von dem NOx-Speicherelement
bei dem stöchiometrischen
Luft-Kraftstoff-Verhältnis
sowie auf der kraftstoffreichen Seite freigesetzt und durch eine
Reaktion mit den reduzierenden Komponenten, wie z.B. HC und CO, durch
die katalytische Wirkung des Edelmetalls reduziert und beseitigt.
Da die Emission der NOx auch auf der kraftstoffarmen
Seite eingedämmt
wird, kann insgesamt ein hohes NOx-Reinigungsvermögen bereitgestellt werden.
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In
dem Abgas ist jedoch SO2 enthalten, das
durch die Verbrennung von Schwefel (S), der in dem Kraftstoff enthalten
ist, erzeugt wird. Der Schwefel wird durch das Edelmetall oxidiert,
so dass er in einer Sauerstoffüberschussatmosphäre in SO3 umgewandelt wird. Dann wird das SO3 durch den im Kraftstoff enthaltenen Wasserdampf
leicht in Schwefelsäure
umgewandelt. Das SO3 und die Schwefelsäure reagieren
mit dem NOx-Speicherelement, so dass Sulfate
und Sulfate erzeugt werden. Folglich ist klar, dass das NOx-Speicherelement vergiftet wird, so dass
es sich durch die Sulfate und Sulfate verschlechtert. Dieses Phänomen wird
als Schwefelvergiftung bezeichnet. Da darüber hinaus der poröse Träger, wie
z.B. Al2O3, usw.,
die Eigenschaft aufweist, dass es wahrscheinlich ist, dass SOx darauf absorbiert wird, trat das Problem
auf, dass die vorstehend genannte Schwefelvergiftung erleichtert
wurde. Wenn das NOx-absorbierende Element
somit in Sulfate und Sulfate umgewandelt wird, kann es keine NOx mehr speichern. Als Folge davon kann der
vorstehend genannte Katalysator den Nachteil aufweisen, dass sich
die Reinigungsleistung vermindert.
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Daher
kann in Betracht gezogen werden, ein Oxid wie z.B. TiO2,
usw., das eine hohe Azidität
aufweist, zu verwenden. Da TiO2 eine Azidität aufweist,
die höher
ist als diejenige von Al2O3,
zeigt es eine niedrige Affinität
bezüglich
SOx. Als Folge davon ist es möglich, eine
Schwefelvergiftung des NOx-Speicherelements
zu inhibieren.
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Ferner
wurde durch die kürzliche
Verschärfung
der Abgasemissionsvorschriften, die zunehmenden Gelegenheiten für ein Fahren
mit hoher Geschwindigkeit oder dergleichen die Temperatur des Abgases
extrem hoch, und demgemäß war es
erforderlich, die Dauerbeständigkeit
des Katalysators weiter zu verbessern. Darüber hinaus tritt das weitere
Problem des Phänomens
der Verminderung des Abgasreinigungsvermögens auf (die Schwefelvergiftung
des katalytischen Bestandteils), das durch die SOx verursacht
wird. Insbesondere werden die SOx, die durch
Verbrennen der Schwefelkomponente im Kraftstoff erzeugt werden,
auf dem Träger
derart absorbiert, dass sie den katalytischen Bestandteil bedecken
und somit den Nachteil verursachen.
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Bei
dem herkömmlichen
Katalysator zum Reinigen eines Abgases, bei dem das Mischoxid für den Träger verwendet
wurde, gibt es jedoch Beschränkungen
bezüglich
der Wärmebeständigkeit
und der Schwefelvergiftungsbeständigkeit.
Es wird angenommen, dass die Nachteile aus der Tatsache resultieren,
dass die Eigenschaften der jeweiligen Metalloxide nicht vollständig vorliegen.
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Beispielsweise
wachsen in dem Katalysator, der in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung
(KOKAI) Nr. 4-4,043 beschrieben ist, nicht nur CeO2 und
ZrO2, sondern auch Al2O3, bei dem es sich um eine Komponente handelt,
die vorwiegend für
die Wärmebeständigkeit
verantwortlich ist, bezüglich
des Korns beträchtlich,
wenn der Katalysator über
einen langen Zeitraum in einem Hochtemperaturbereich von 1000°C oder mehr
verwendet wird. Demgemäß tritt
der Nachteil auf, dass es wahrscheinlich ist, dass das katalytische Metall,
das auf dem Träger
aufgebracht ist, ebenfalls bezüglich
des Korns wächst.
Es tritt auch das weitere Problem auf, dass die Dauerbeständigkeit
nicht so stark verbessert wird, wie dies erwartet wird.
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Darüber hinaus
ist TiO2 bezüglich der Schwefelvergiftungsbeständigkeit
gut. Es weist jedoch eine schlechte anfängliche Reinigungsaktivität auf, wenn
es unabhängig
verwendet wird. Daher kann die Verwendung eines Mischoxids in Betracht
gezogen werden, bei dem TiO2 mit Al2O3 gemischt ist.
Ein Katalysator, bei dem ein solches Mischoxid für einen Träger eingesetzt wird, ist bezüglich der
Schwefelvergiftungsbeständigkeit
gut und weist eine hohe spezifische Oberfläche auf. Jedoch tritt selbst
bei diesem Mischoxid der Nachteil auf, dass Al2O3, bei dem es sich um eine Komponente handelt,
die für
die Wärmebeständigkeit
verantwortlich ist, bezüglich
des Korns beträchtlich
wächst.
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EP 1 020 216 A1 betrifft
einen Katalysator zum Reinigen eines Abgases, der einen Träger, welcher
ein Gemisch umfasst, das ein poröses
Oxid und ein Mischoxid enthält,
und ein Edelmetall umfasst, das auf dem Träger aufgebracht ist, wobei
das Mischoxid durch die allgemeine Formel (Al
2O
3)
a(CeO
2)
b(ZrO
2)
1-b(Y
2O
3)
c dargestellt
wird, wobei „a", „b" und „c" Molverhältnisse
sind, die in spezifische Bereiche fallen, wobei der Träger Teilchen
mit einem Teilchendurchmesser von 5 μm oder mehr in einer Menge von
30 Volumen-% oder mehr umfasst. Gemäß der
EP 1 020 216 A1 wird das
Mischoxid derart hergestellt, dass ein Oxidvorläufer aus mindestens einer von
Salzlösungen
von Al, Ce und Zr durch ein Copräzipitationsverfahren
hergestellt wird, bei dem alle Oxide gleichzeitig ausgefällt werden.
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EP 0 852 966 A1 betrifft
einen Abgasreinigungskatalysator, der ein erstes Pulver, das aus
porösen
Teilchen gebildet ist, auf denen Rhodium geträgert ist, und ein zweites Pulver
umfasst, das aus porösen
Teilchen gebildet ist, auf denen Platin und ein Stickstoffoxideabsorbierendes
Material geträgert
ist, wobei das zweite Pulver und das erste Pulver in einem gemischten
Zustand vorliegen.
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf diese Umstände gemacht.
Es ist daher eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Mischoxid,
dessen Wärmebeständigkeit
weiter verbessert ist, bei dem die jeweiligen Metalloxidbestandteile
die Eigenschaften gleichzeitig maximal aufweisen und das als Träger für einen
Katalysator zum Reinigen eines Abgases geeignet ist, sowie einen
entsprechenden Katalysator bereitzustellen.
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Die
vorstehend genannten Aufgaben werden durch das Mischoxid gemäß Anspruch
1 und den Katalysator gemäß Anspruch
17 gelöst.
Weiterentwicklungen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Bei
dem vorliegenden Mischoxid zeigen sich die Eigenschaften der jeweiligen
Metallelemente, die das vorliegende Mischoxid bilden, maximal. Somit
ist das vorliegende Mischoxid als Träger für einen Katalysator zum Reinigen
eines Abgases extrem gut geeignet. Ferner nimmt bei dem Katalysator
zum Reinigen eines Abgases, bei dem das vorliegende Mischoxid als
Träger
verwendet wird, die Aktivität
selbst dann weniger ab, wenn der vorliegende Katalysator einem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen wird, der bei einer hohen erhöhten Temperatur von 1000°C durchgeführt wird.
Ferner weist der vorliegende Katalysator eine gute Wärmebeständigkeit
und Schwefelvergiftungsbeständigkeit
auf. Darüber
hinaus kann der vorliegende Katalysator die schädlichen Komponenten in Abgasen
effizient beseitigen.
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Ein
vollständigeres
Verständnis
der vorliegenden Erfindung und vieler ihrer Vorteile kann unter
Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung erreicht werden,
wenn diese im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen studiert wird,
die alle einen Teil der Offenbarung bilden:
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1 ist
ein schematisches erläuterndes
Diagramm zur Veranschaulichung des Aufbaus eines Mischoxids, das
im erfindungsgemäßen Beispiel
Nr. 1 hergestellt worden ist,
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2 ist
ein schematisches erläuterndes
Diagramm zur Veranschaulichung eines Mischoxids, das im Vergleichsbeispiel
Nr. 1 hergestellt worden ist,
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3 ist
ein erläuterndes
Diagramm, das veranschaulicht, wie eine NOx-Speichermenge
nach der Durchführung
einer Gemischanreicherung bewertet wurde, und
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4 ist
eine schematische vergrößerte Querschnittsansicht
zur Veranschaulichung eines der Beispiele eines erfindungsgemäßen Katalysators
zum Reinigen eines Abgases.
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Nachdem
die Erfindung allgemein beschrieben worden ist, kann ein weiteres
Verständnis
unter Bezugnahme auf die spezifischen bevorzugten Ausführungsformen
erhalten werden, die hier lediglich für Veranschaulichungszwecke
bereitgestellt sind und den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche nicht
beschränken
sollen.
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In
dem vorliegenden Mischoxid kann es sich bei der Mehrzahl von Metallelementen
um mindestens zwei Elemente handeln, die aus der Gruppe bestehend
aus Al, Ce, Zr, Y, Si, Ti, Mg und Pr ausgewählt sind.
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In
dem vorliegenden Mischoxid ist die Mehrzahl von Metallelementoxiden
als feine Teilchen dispergiert, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 50 nm oder weniger in den agglomerierten Teilchen aufweisen,
die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 20 μm oder weniger
aufweisen. Da sich demgemäß die Mehrzahl
feiner Oxidteilchen in einem untereinander stark dispergierten Zustand
befindet und da die verschiedenen Arten von feinen Oxidteilchen
miteinander gemischt sind, wird das Sintern zwischen der gleichen
Art von feinen Oxidteilchen inhibiert. Folglich wird die Wärmebeständigkeit
verbessert.
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Ferner
unterscheiden sich in dem vorliegenden Mischoxid die Metallelementverteilungen
in dem Oberflächenabschnitt
und dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen. Daher zeigen
durch verschiedenartiges Einstellen der Oxidart in dem Oberflächenabschnitt
und dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen die jeweiligen
Metalloxide, die das vorliegende Mischoxid bilden, jeweils ihre
Eigenschaften. Dieser vorteilhafte Effekt zeigt sich, wenn ein katalytischer
Bestandteil auf das vorliegende Mischoxid zur Herstellung eines
Katalysators aufgebracht wird. Somit ist bei dem vorliegenden Katalysator
zum Reinigen eines Abgases ein katalytischer Bestandteil auf das
vorliegende Mischoxid aufgebracht.
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Die
feinen Teilchen, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 50
nm oder weniger aufweisen, beziehen sich auf Primärteilchen.
Die agglomerierten Teilchen, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von
20 μm oder
weniger aufweisen, beziehen sich auf Sekundärteilchen, die durch Agglomerieren
der feinen Teilchen (Primärteilchen)
gebildet werden. Es sollte beachtet werden, dass der Ausdruck durchschnittlicher Durchmesser
die gleiche Bedeutung hat wie der Ausdruck durchschnittlicher Teilchendurchmesser.
In der vorliegenden Beschreibung werden die Ausdrücke jedoch
dadurch unterscheidend verwendet, dass der durchschnittliche Teilchendurchmesser
der feinen Teilchen als „durchschnittlicher
Durchmesser" und
der durchschnittliche Teilchendurchmesser der agglomerierten Teilchen
als „durchschnittlicher
Teilchendurchmesser" bezeichnet
wird.
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Wenn
der durchschnittliche Durchmesser der feinen Teilchen 50 nm übersteigt,
nehmen die spezifischen Oberflächen
der Oxide ab, so dass die Reinigungsaktivität zu einer Verminderung neigt.
Die Untergrenze des durchschnittlichen Durchmessers der feinen Teilchen
ist nicht speziell beschränkt.
Gemäß dem vorliegenden
Herstellungsverfahren beträgt
sie üblicherweise
jedoch 5 nm oder mehr. Es sollte beachtet werden, dass der durchschnittliche
Durchmesser der Primärteilchen
vorzugsweise 30 nm oder weniger und mehr bevorzugt 20 nm oder weniger
betragen kann.
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Es
ist erforderlich, dass der durchschnittliche Teilchendurchmesser
der agglomerierten Teilchen 20 μm oder
weniger beträgt.
Wenn der durchschnittliche Teilchendurchmesser der agglomerierten
Teilchen 20 μm übersteigt,
kann ein Fall auftreten, bei dem sich die Aktivität vermindert
und gleichzeitig die Festigkeit der resultierenden Trägerschichten
abnimmt. Die Untergrenze des durchschnittlichen Teilchendurchmessers
der agglomerierten Teilchen ist nicht speziell beschränkt. Gemäß dem vorliegenden
Herstellungsverfahren beträgt sie üblicherweise
jedoch 1 μm
oder mehr. Es sollte beachtet werden, dass der durchschnittliche
Teilchendurchmesser der agglomerierten Teilchen vorzugsweise 15 μm oder weniger
und mehr bevorzugt 8 μm
oder weniger betragen kann.
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Die
Oberfläche
der agglomerierten Teilchen bezieht sich auf einen Bereich von der äußersten
Oberfläche
bis zu einer Tiefe von 1 bis 7 μm.
Die Tiefe kann jedoch vorzugsweise in einen Bereich von 1 bis 5 μm und mehr
bevorzugt in einen Bereich von 1 bis 3 μm fallen. Der Innenabschnitt
der agglomerierten Teilchen bezieht sich auf einen Abschnitt der
agglomerierten Teilchen, bei dem der vorstehend genannte Oberflächenbereich
entfernt ist. Abhängig
von den Eigenschaften, die von den agglomerierten Teilchen abgeleitet
werden sollen, ist es möglich,
das unterschiedliche Ausmaß der
Metallelementverteilungen zwischen dem Oberflächenabschnitt und dem Innenabschnitt
verschiedenartig festzulegen. Wenn beispielsweise ein Metallelement „A" in einer Menge von
60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge des Metallelements „A", in der Oberfläche vorliegt,
und wenn es in einer Menge von 10 bis 40 mol-%, bezogen auf dessen
Gesamtmenge, in dem Innenabschnitt vorliegt, dann zeigen sich die
Eigenschaften des Metallelements „A", das stärker in der Oberfläche als
in dem Innenabschnitt vorliegt, stark. In der Oberfläche der
agglomerierten Teilchen liegen die anderen fei nen Oxidteilchen,
die aus einem Metallelement „B" oder einem Metallelement „C" zusammengesetzt sind,
zwischen den feinen Oxidteilchen vor, die aus dem Metallelement „A" zusammengesetzt
sind. In dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen liegen die
feinen Oxidteilchen, die aus dem Metallelement „A" zusammengesetzt sind, zwischen den
feinen Teilchen, die aus dem Metallelement „B" oder dem Metallelement „C" zusammengesetzt
sind, vor. Somit wird verhindert, dass die gleiche Art von Metalloxidteilchen
miteinander agglomeriert, so dass die Wärmebeständigkeit verbessert wird. Wenn
der Gehalt des Metallelements „A" mehr als 90 mol-%
in der Oberfläche
beträgt,
oder wenn der Gehalt des Metallelements „A" mehr als 40 mol-% in dem Innenabschnitt
beträgt,
kann der vorstehend genannte Vorteil nur schwer erhalten werden.
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung beschrieben, während spezifische Beispiele
für die
Metallelemente angegeben werden.
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Wenn
beispielsweise die Mehrzahl von Metallelementen Al, Ce und Zr ist,
wird, da Al2O3,
CeO2 und ZrO2 als
feine Teilchen jeweils mit einem durchschnittlichen Durchmesser
von 50 nm oder weniger in den agglomerierten Teilchen vorliegen,
das Sintern durch dazwischen liegendes Anordnen verschiedenartiger
Oxide inhibiert, so dass die Wärmebeständigkeit
verbessert wird. Demgemäß weist
das vorliegende Mischoxid oder der vorliegende Katalysator zum Reinigen
eines Abgases eine spezifische Oberfläche von 70 m2/g
oder mehr auf, nachdem es bzw. er einem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen worden ist, der in Luft bei 1000°C für 10 Stunden durchgeführt wird.
Da darüber
hinaus die feinen Teilchen in einer stark dispergierten Weise vorliegen, ist
die spezifische Oberfläche
von CeO2 so groß, dass ein hohes Sauerstoffspeicher-
und -freisetzungsvermögen
vorliegen kann.
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In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator können mindestens
Teile von CeO2 und ZrO2 vorzugsweise
eine feste Lösung
bilden. Folglich wird die Dauerbeständigkeit von CeO2 weiter
verbessert, so dass selbst nach einem Hochtemperatur-Dauerbeständigkeitstest
ein sehr viel höheres
Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögen vorliegen kann.
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Wenn
beispielsweise die Oberfläche
der agglomerierten Teilchen Al2O3 in einer großen Menge umfasst, nimmt die
Oberflächenkonzentration
von CeO2 ab, so dass die Verschlechterung,
die durch das Lösen von
Rh in CeO2 verursacht wird, in einem Fall
unterdrückt
werden kann, bei dem Rh auf der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
aufgebracht ist. In diesem Fall kann die Al2O3-Menge in der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
vorzugsweise in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die
gesamte Al2O3-Menge, liegen.
Wenn die Al2O3-Menge
in der Oberfläche
von diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
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Wenn
die Oberfläche
eine feste Lösung
von CeO2-ZrO2 in
einer großen
Menge enthält,
wird das Kornwachstum von Pt in einem Fall inhibiert, bei dem Pt
auf der Oberfläche
der agglomerierten Teilchen aufgebracht ist, und gleichzeitig kann
die anfängliche
Aktivität
verbessert werden. Da sich darüber
hinaus die Kontaktgrenzfläche
zwischen dem katalytischen Bestandteil und CeO2 vergrößert, können das
Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögen in dem Übergangsbereich verbessert
und gleichzeitig das Kornwachstum des katalytischen Bestandteils
unterdrückt
werden. Folglich kann die Dauerbeständigkeit beträchtlich
verbessert werden. In diesem Fall kann in der Oberfläche der
agglomerierten Teilchen die Menge der festen Lösung von CeO2-ZrO2 vorzugsweise in einem Bereich von 60 bis
90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge der festen Lösung von
CeO2-ZrO2, liegen.
Wenn die Menge der festen Lösung
von CeO2-ZrO2 in
der Oberfläche
von diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
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In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator können die
agglomerierten Teilchen ferner ein Seltenerdelementoxid umfassen
und das Seltenerdelementoxid kann in Al2O3 mehr bevorzugt in einer Menge von 70 mol-%
oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge des Seltenerdelementoxids,
gelöst sein.
Dadurch kann die Wärmebeständigkeit
des Al2O3 verbessert
werden und gleichzeitig ist es möglich,
die Abnahme des Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögens von
CeO2 einzudämmen, die durch das Lösen des
Seltenerdelements in CeO2 verursacht wird.
Das Seltenerdelementoxid kann in Al2O3 mehr bevorzugt in einer Menge von 90 mol-%
oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge des Seltenerdelementoxids,
gelöst sein.
Beispiele für
das Seltenerdelementoxid sind unter anderem die Oxide von La, Nd,
Sm, Pr, usw. Von diesen Oxiden stellt jedoch La2O3 die am meisten bevorzugte Option dar.
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Wenn
La2O3 in Al2O3 in einer Menge
von 70 mol-% oder mehr gelöst
ist, und wenn Al2O3 mit
dem darin gelösten
La2O3 stärker in
der Oberfläche
der agglomerierten Teilchen vorliegt und wenn CeO2 oder
die feste Lösung
von CeO2-ZrO2 mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen vorliegt, weist
das vorliegende Mischoxid ein hohes Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögen auf
und gleichzeitig wird dessen Wärmebeständigkeit
verbessert. Somit ist das vorliegende Mischoxid sehr gut für einen
Katalysator geeignet, der in einem Hochtemperaturbereich von 900°C oder mehr
verwendet wird, und der ein Abgas reinigen soll, das durch Verbrennen
eines Luft-Kraftstoff-Gemischs mit einem stöchiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis erzeugt
wird. In diesem Fall kann in der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
die Menge von Al2O3 mit
dem darin gelösten
La2O3 vorzugsweise
in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
von Al2O3 mit dem
darin gelösten
La2O3, liegen. Wenn
die Menge von Al2O3 mit
dem darin gelösten
La2O3 von diesem
Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil nur schwer
erhalten werden.
-
Wenn
in dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator
die Mehrzahl von Metallelementen beispielsweise Al, Zr und Ti ist,
wird, da Al2O3,
ZrO2 und TiO2 als
feine Teilchen jeweils mit einem durchschnittlichen Durchmesser
von 50 nm oder weniger in den agglomerierten Teilchen vorliegen,
das vorliegende Mischoxid oder der vorliegende Katalysator zum Reinigen
eines Abgases eine spezifische Oberfläche von 80 m2/g
oder mehr aufweisen, nachdem es bzw. er einem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen worden ist, der in Luft bei 800°C für 5 Stunden durchgeführt wird.
Da darüber
hinaus TiO2 vorliegt, kann der vorliegende
Katalysator bezüglich
der Schwefelvergiftungsbeständigkeit
verbessert werden.
-
In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator können mindestens
Teile von ZrO2 und TiO2 vorzugsweise
eine feste Lösung
bilden. Folglich wird die Wärmebeständigkeit
von TiO2 verbessert, so dass die hohe Schwefelvergiftungsbeständigkeit
selbst nach einem Hochtemperatur-Dauerbeständigkeitstest vorliegen kann.
-
Wenn
beispielsweise die Oberfläche
der agglomerierten Teilchen Al2O3 in einer großen Menge umfasst, kann der
katalytische Bestandteil stabil aufgebracht werden, so dass die
Dauerbeständigkeit
des vorliegenden Katalysators verbessert werden kann. In diesem
Fall kann die Al2O3-Menge
in der Oberfläche
der agglomerierten Teilchen vorzugsweise in einem Bereich von 60
bis 90 mol-%, bezogen auf die gesamte Al2O3-Menge, liegen. Wenn die Al2O3-Menge
in der Oberfläche
von diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
-
Wenn
die Oberfläche
der agglomerierten Teilchen eine feste Lösung von ZrO2-TiO2 in einer großen Menge umfasst, ist eine
Ablagerung von SOx auf dem vorliegenden
Mischoxid weniger wahrscheinlich, so dass die Schwefelvergiftungsbeständigkeit
des vorliegenden Katalysators beträchtlich verbessert werden kann.
In diesem Fall kann die Menge der festen Lösung von ZrO2-TiO2 in der Oberfläche der agglomerierten Teilchen vorzugsweise
in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
der festen Lösung
von ZrO2-TiO2, liegen. Wenn die Menge der festen Lösung von
ZrO2-TiO2 in der
Oberfläche
von diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
-
In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator können die
agglomerierten Teilchen ferner ein Seltenerdelementoxid umfassen
und das Seltenerdelement kann vorzugsweise in einer Menge von 70
mol-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge des Seltenerdelements,
in Al2O3 gelöst sein.
Folglich kann die Dauerbeständigkeit
des Al2O3 verbessert werden und gleichzeitig
kann eine Abnahme der Schwefelvergiftungsbeständigkeit der festen Lösung von
ZrO2-TiO2 inhibiert
werden. Die Abnahme wird durch das Seltenerdelement verursacht,
das sich in der festen Lösung
von ZrO2-TiO2 löst. Das
Seltenerdelementoxid kann in Al2O3 mehr bevorzugt in einer Menge von 90 mol-%
oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge des Seltenerdelementoxids,
gelöst
sein. Beispiele für
das Seltenerdelementoxid sind unter anderem die Oxide von La, Nd,
Sm, Pr, usw. Von diesen Oxiden stellt jedoch La2O3 die am meisten bevorzugte Option dar.
-
Wenn
der vorliegende Katalysator unter Verwendung des vorliegenden Mischoxids
hergestellt wird, dessen agglomerierte Teilchen Al2O3 umfassen, in dem La2O3 in einer Menge von 70 mol-% oder mehr,
bezogen auf die Gesamtmenge von La2O3, gelöst
ist, und in dem eine feste Lösung
von ZrO2-TiO2 stärker in
der Oberfläche
der agglomerierten Teilchen vorliegt, weist der Katalysator eine
hohe Schwefelvergiftungsbeständigkeit
auf und kann gleichzeitig bezüglich
der Wärmebeständigkeit
beträchtlich
verbessert werden. Somit kann der vorliegende Katalysator selbst
nachdem er einem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen worden ist, der in einer SOx-enthaltenden
Atmosphäre
bei einer erhöhten
Temperatur durchgeführt
wird, eine hohe Aktivität
aufweisen. In diesem Fall kann in der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
die Menge der festen Lösung von
ZrO2-TiO2 vorzugsweise
in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
der festen Lösung
von ZrO2-TiO2, liegen.
Wenn die Menge der festen Lösung
von ZrO2-TiO2 in
der Oberfläche
von diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
-
Wenn
in dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator
die Mehrzahl von Metallelementen beispielsweise Al und Ce ist, wird,
da Al2O3 und CeO2 als feine Teilchen jeweils mit einem durchschnittlichen
Durchmesser von 50 nm oder weniger in den agglomerierten Teilchen
vorliegen, das Sintern durch das dazwischen liegende Anordnen verschiedener
Arten von Oxiden verhindert, so dass die Wärmebeständigkeit verbessert wird. Demgemäß weist
das vorliegende Mischoxid oder der vorliegende Katalysator zum Reinigen eines
Abgases eine spezifische Oberfläche
von 40 m2/g oder mehr auf, nachdem es bzw.
er einem Dauerbeständigkeitstest
bei 800°C
für 5 Stunden
unterworfen worden ist. Da darüber
hinaus ein Kornwachstum von CeO2 inhibiert
wird, ist es möglich,
das Kornwachstum des katalytischen Bestandteils (z.B. insbesondere
Pt) in einer Atmosphäre
einzudämmen,
die von einer kraftstoffreichen Seite zu einer kraftstoffarmen Seite
fluktuiert.
-
Wenn
beispielsweise die Oberfläche
der agglomerierten Teilchen eine große Menge Al2O3 umfasst, nimmt die Oberflächenkonzentration
von CeO2 ab, so dass die Verschlechterung
des Rh in einem Fall unterdrückt
werden kann, in dem Rh auf der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
aufgebracht ist. In diesem Fall kann die Al2O3-Menge in der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
vorzugsweise in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die
gesamte Al2O3-Menge,
liegen. Wenn die Al2O3-Menge
in der Oberfläche
von diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
-
Wenn
beispielsweise die Oberfläche
der agglomerierten Teilchen eine große Menge CeO2 umfasst, nimmt
die aktive Sauerstoffspezies auf der Trägeroberfläche zu, so dass der vorliegende
Katalysator früh
aktiviert werden kann. In diesem Fall kann die CeO2-Menge
in der Oberfläche
der agglomerierten Teilchen vorzugsweise in einem Bereich von 60
bis 90 mol-%, bezogen auf die gesamte CeO2-Menge,
liegen. Wenn die CeO2-Menge in der Oberfläche von
diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil nur schwer
erhalten werden.
-
In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator können die
agglomerierten Teilchen ferner ein Seltenerdelementoxid umfassen
und das Seltenerdelementoxid kann vorzugsweise in einer Menge von
70 mol-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge des Seltenerdelementoxids,
in Al2O3 gelöst sein.
Dadurch kann die Wärmebeständigkeit
des Al2O3 verbessert werden. Das Seltenerdelementoxid kann in Al2O3 mehr bevorzugt
in einer Menge von 90 mol-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge
des Seltenerdelementoxids, gelöst
sein. Beispiele für
das Seltenerdelementoxid sind unter anderem die Oxide von La, Nd,
Sm, Pr, usw. Von diesen Oxiden stellt jedoch La2O3 die am meisten bevorzugte Option dar.
-
Wenn
La2O3 in einer Menge
von 70 mol-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge des La2O3, in Al2O3 gelöst ist,
und wenn ein Katalysator aus den agglomerierten Teilchen hergestellt
wird, in dem Al2O3 mit darin
gelöstem
La2O3 stärker in
der Oberfläche
vorliegt, wird die Wärmebeständigkeit
von Al2O3 beträchtlich verbessert
und Al2O3 mit darin
gelöstem
La2O3 liegt stabil
als dazwischenliegende Substanz zwischen den feinen CeO2-Teilchen
vor. Da demgemäß die spezifische
Oberfläche
von CeO2 selbst nach einem Hochtemperatur-Dauerbeständigkeitstest
hoch gehalten wird, kann das Kornwachstum des katalytischen Bestandteils
beträchtlich
unterdrückt
werden. Folglich kann die Dauerbeständigkeit des vorliegenden Katalysators
verbessert werden. In diesem Fall kann in der Oberfläche der
agglomerierten Teilchen die Menge an Al2O3 mit darin gelöstem La2O3 vorzugsweise im Bereich von 60 bis 90 mol-%,
bezogen auf die Gesamtmenge an Al2O3 mit darin gelöstem La2O3, liegen.
-
Wenn
die Menge an Al2O3 mit
darin gelöstem
La2O3 in der Oberfläche von
diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil nur
schwer erhalten werden.
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In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator ist
es beispielsweise bevorzugt, dass die Mehrzahl von Metallelementen
Al, Ce, Zr und Y ist, dass das Lösungsverhältnis von
Y2O3 in CeO2 10 mol-% oder weniger, bezogen auf die
Gesamtmenge von Y2O3,
beträgt,
und dass das Lösungsverhältnis von Y2O3 in ZrO2 90 mol-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge
von Y2O3, beträgt. In diesem
Fall wird das Kornwachstum des katalytischen Bestandteils (z.B.
insbesondere Pt) selbst nach einem gewöhnlichen Dauerbeständigkeitstest
unter kraftstoffarmen Bedingungen inhibiert, da die feinen CeO2-Al2O3-Mischoxidteilchen und
die feinen ZrO2-Y2O3-Mischoxidteilchen in dem Zustand feiner
Teilchen vorliegen. Folglich kann ein Katalysator hergestellt werden,
der eine hohe Aktivität
aufweist.
-
Da
in dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator
die Metalloxide oder festen Lösungen,
die aus Al2O3, CeO2, ZrO2 und Y2O3 zusammengesetzt
sind und die jeweils einen durchschnittlichen Durchmesser von 50
nm oder weniger aufweisen, als feine Teilchen in den agglomerierten
Teilchen dispergiert sind, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 20 μm
oder weniger aufweisen, wird das Sintern durch das dazwischen liegende
Anordnen der verschiedenen Arten von Oxiden inhibiert. Folglich
wird die Dauerbeständigkeit
verbessert. Demgemäß weist
das vorliegende Mischoxid (oder der vorliegende Katalysator) selbst
dann eine spezifische Oberfläche
von 50 m2/g auf, nach dem es (oder er) einem
Dauerbeständigkeitstest
unterworfen worden ist, der in Luft bei 800°C für 5 Stunden durchgeführt wird.
Folglich kann der katalytische Bestandteil in einer viel stärker dispergierten
Weise aufgebracht werden, das Kornwachstum des katalytischen Bestandteils
kann weiter unterdrückt
werden und gleichzeitig kann das Niedertemperatur-Zündvermögen von
HC beträchtlich
verbessert werden.
-
Wenn
in dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator
die Oberfläche
der agglomerierten Teilchen z.B. Al und Ce in einer großen Menge
umfasst, wird die Aktivität
in einer stöchiometrischen Atmosphäre verbessert.
In diesem Fall können
in der Oberfläche
der agglomerierten Teilchen die Al2O3-Menge und die CeO2-Menge
vorzugsweise in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die
gesamte Al2O3-Menge
bzw. die gesamte CeO2-Menge, liegen. Wenn die Al2O3-Menge und die CeO2-Menge
in der Oberfläche
von diesem Bereich abweichen, kann der vorstehend beschriebene Vorteil
nur schwer erhalten werden. Wenn die Oberfläche der agglomerierten Teilchen
Zr und Y in einer großen
Menge umfasst, wird die Aktivität in
einem gewöhnlichen
kraftstoffarmen Zeitraum erhöht.
In diesem Fall kann in der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
die ZrO2-Menge und die Y2O3-Menge vorzugsweise im Bereich von 60 bis
90 mol-%, bezogen auf die gesamte ZrO2-Menge
und die gesamte Y2O3-Menge,
liegen. Wenn die ZrO2-Menge und die Y2O3-Menge in der
Oberfläche
von diesem Bereich abweichen, kann der vorstehend beschriebene Vorteil
nur schwer erhalten werden.
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In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator können die
agglomerierten Teilchen ferner ein Oxid von Seltenerdelementen,
mit Ausnahme von Y, umfassen, und das Seltenerdelementoxid kann
vorzugsweise in Al2O3 in
einer Menge von 70 mol-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge
des Seltenerdelementoxids, gelöst
sein. Dadurch kann die Wärmebeständigkeit
von Al2O3 erhöht werden.
Das Seltenerdelementoxid kann ferner vorzugsweise in Al2O3 in einer Menge von 90 mol-% oder mehr,
bezogen auf die Gesamtmenge des Seltenerdelementoxids, gelöst sein.
Beispiele für
das Seltenerdelementoxid sind unter anderem die Oxide von La, Nd,
Sm, Pr, usw. Von diesen Oxiden stellt jedoch La2O3 die am meisten bevorzugte Option dar.
-
Wenn
La2O3 in Al2O3 in einer Menge
von 70 mol-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge von La2O3 gelöst ist,
wird die Wärmebeständigkeit
von Al2O3 beträchtlich
verbessert, und Al2O3 mit
darin gelöstem La2O3 liegt stabil
als dazwischen vorliegende Substanz zwischen CeO2-Teilchen
vor. Da die spezifische Oberfläche
von CeO2 nach einem Hochtemperatur-Dauerbeständigkeitstest
hoch gehalten wird, ist es demgemäß möglich, das Kornwachstum des
katalytischen Bestandteils weiter zu unterdrücken. Folglich kann eine hohe Aktivität beibehalten
werden.
-
Ein
anderes vorliegendes Mischoxid oder ein anderer vorliegender Katalysator
umfasst agglomerierte Teilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 20 μm
oder weniger, die aus ersten feinen Oxidphasenteilchen mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von 50 nm oder weniger und aus zweiten
feinen Oxidphasenteilchen, die von den ersten feinen Oxidphasenteilchen
verschieden sind, mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 50
nm oder weniger zusammengesetzt sind. Die ersten feinen Teilchen,
die aus der ersten Oxidphase zusammengesetzt sind und als Kristall
mit einem Seitenverhältnis
von 30 oder weniger ausgebildet sind, sind zusammen mit den zweiten
feinen Teilchen, die aus der zweiten Oxidphase zusammengesetzt sind,
sehr stark dispergiert, so dass sie die agglomerierten Teilchen
bilden. Das vorliegende Mischoxid oder der vorliegende Katalysator
weist Eigenschaften auf, die derart sind, dass die Kristalldurchmesser
der jeweiligen Oxide 10 nm oder weniger betragen, nachdem sie in
Luft bei 700°C
für 5 Stunden
kalziniert worden sind. Folglich weist das vorliegende Mischoxid
oder der vorliegende Katalysator eine außergewöhnlich gute Wärmebeständigkeit
auf. Nachstehend wird die erste Oxidphase als Phase „A" und die zweite Oxidphase
als Phase „B" bezeichnet.
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In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator liegen
die feinen Teilchen der Phase „A" stabil als Kristalle
mit einem Seitenverhältnis
von 30 oder weniger in den agglomerierten Teilchen und zwischen
den feinen Teilchen der Phase „B" vor. Folglich wird
das Kornwachstum dieser Phasen inhibiert. Da die feinen Teilchen
der Phase „A" stabil als Kristalle
vorliegen, wird die Stabilität
in den Oberflächen
der agglomerierten Teilchen erhöht.
Somit ist der vorliegende Katalysator, in dem das vorliegende Mischoxid
als Träger verwendet
wird, sowohl bezüglich
der Wärmebeständigkeit
als auch bezüglich
der Schwefelvergiftungsbeständigkeit
verbessert. Wenn das Seitenverhältnis
der feinen Teilchen der Phase „A" 30 übersteigt,
vermindert sich die Stabilität
der feinen Teilchen der Phase „A" als Kristalle. Die
Untergrenze des Seitenverhältnisses
ist nicht speziell beschränkt.
Das Seitenverhältnis
beträgt
vorzugsweise 20 oder weniger und mehr bevorzugt 10 oder weniger.
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Die
Phase „A" und die Phase „B" können vorzugsweise
in einem Verhältnis
von Phase „A":Phase „B" = von 1:0,1 bis
1:4 vorliegen, bezogen auf das Gesamtmolverhältnis der Metallelemente, die
in den jeweiligen Phasen vorliegen. Wenn die Mengen der Phase „A" und der Phase „B" von diesem Bereich
abweichen, kann das Kornwachstum nur schwer eingedämmt werden
und die Stabilität
neigt ebenfalls zu einer Abnahme.
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Es
ist bevorzugt, die agglomerierten Teilchen so auszubilden, dass
sie die feinen Teilchen der Phase „A" mit einem durchschnittlichen Durchmesser
von 100 nm oder weniger und die feinen Teilchen der Phase „B" mit einem durchschnittlichen
Durchmesser von 30 nm oder weniger umfassen, dass die feinen Teilchen,
die aus der Phase „A" zusammengesetzt
sind, Poren mit einem Porendurchmesser von 5 bis 20 nm zwischen
den feinen Teilchen aufweisen und 50 % oder mehr aller Poren in
einem Bereich von ± 2
nm des mittleren Porendurchmessers liegen, und dass ein Hauptteil
der feinen Teilchen, die aus der Phase „B" zusammengesetzt sind, in den Poren
dispergiert ist. In einem solchen Mischoxid wird das Kornwachstum
der feinen Teilchen, die aus den jeweiligen Phasen zusammengesetzt
sind, unterdrückt,
da mindestens zwei feine Teilchen, die sich bezüglich der durchschnittlichen
Teilchengröße und der
Phase voneinander unterscheiden, in den agglomerierten Teilchen
dispergiert sind. Da darüber
hinaus die Phase „A" Poren aufweist,
deren Porendurchmesser eingestellt ist, wird eine Abnahme der spezifischen
Oberfläche
inhibiert und die Festphasenreaktionen zwischen der Phase „A" und den anderen
Phasen werden unterdrückt.
Somit ist der vorliegende Katalysator, bei dem das Mischoxid eingesetzt
wird, bezüglich
der Wärmebeständigkeit
ganz hervorragend.
-
Das
vorliegende Mischoxid oder der vorliegende Katalysator kann ferner
feine Teilchen, die aus einer dritten Oxidphase (d.h. einer Phase „C") zusammengesetzt
sind, umfassen, die sich von der Phase „A" und der Phase „B" unterscheidet. Es ist bevorzugt, dass
die feinen Teilchen, die aus der Phase „C" zusammengesetzt sind, in den Poren
der Phase „A" dispergiert sind.
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Die
Phase „A", die Phase „B" oder die Phase „C" kann vorzugsweise
ein Mischoxid oder eine feste Lösung
sein, das bzw. die aus mindestens zwei Metallen zusammengesetzt
ist, die aus der Gruppe bestehend aus Al, Ce, Zr, Si, Ti, Mg, La
und Pr ausgewählt
sind. Wenn z.B. die Phase „A" eine kristalline
Al2O3-Phase und die
Phase „B" eine Phase einer
festen Lösung
von ZrO2-TiO2 ist,
wird der katalytische Bestandteil, der auf der Phase „A" aufgebracht ist,
stabilisiert, so dass die Wärmebeständigkeit
verbessert wird. Darüber
hinaus weist die Phase „B" eine Schwefelvergiftungsbeständigkeit
auf.
-
In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator vermindert
sich dann, wenn der durchschnittliche Durchmesser der feinen Teilchen,
die aus der Phase „B" zusammengesetzt
sind, 30 nm übersteigt,
die spezifische Oberfläche,
und gleichzeitig vermindert sich die Dispergierbarkeit des katalytischen
Bestandteils. Demgemäß sind solche
feinen Teilchen nicht bevorzugt, da sich die Aktivität des resultierenden
Katalysators verschlechtert. Wenn der durchschnittliche Durchmesser
der feinen Teilchen, die aus der Phase „A" zusammengesetzt sind, 100 nm übersteigt,
werden die Volumina der Poren mit einem Porendurchmesser von 100
nm oder weniger vermindert, so dass sich die Dispergierbarkeit des
katalytischen Bestandteils vermindert, wodurch die Aktivität des resultierenden
Katalysators vermindert wird.
-
Wenn
der Porendurchmesser der Poren der feinen Teilchen, die aus der
Phase „A" zusammengesetzt sind,
weniger als 5 nm beträgt,
ist es wahrscheinlich, dass die Poren geschlossen werden. Wenn der
Porendurchmesser mehr als 20 nm beträgt, ist dies nicht bevorzugt,
da das Kornwachstum der feinen Teilchen stärker wird, wodurch die spezifische
Oberfläche
vermindert wird. Wenn die Porendurchmesserverteilung der Poren der
feinen Teilchen, die aus der Phase „A" zusammengesetzt sind, breiter wird,
tritt der Nachteil auf, dass die Beladungseffizienz des katalytischen
Bestandteils vermindert wird. Folglich liegt die Porendurchmesserverteilung
vorzugsweise in einem Bereich von 5 nm oder mehr bis 20 nm oder
weniger, mehr bevorzugt in einem Bereich von 7 nm oder mehr bis
15 nm oder weniger.
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In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator können die
agglomerierten Teilchen ferner ein Seltenerdelementoxid umfassen
und das Seltenerdelementoxid kann vorzugsweise in Al2O3 in einer Menge von 70 mol-% oder mehr,
bezogen auf die Gesamtmenge des Seltenerdelementoxids, gelöst sein.
Dadurch kann die Wärmebeständigkeit
von Al2O3 verbessert
werden und die Verminderung der Schwefelvergiftungsbeständigkeit,
die z.B. durch das Lösen
des Seltenerdelementoxids in einer festen Lösung von ZrO2-TiO2 verursacht wird, wird inhibiert. Das Seltenerdelementoxid
kann in Al2O3 mehr
bevorzugt in einer Menge von 90 mol-% oder mehr, bezogen auf die
Gesamtmenge des Seltenerdelementoxids, gelöst sein. Beispiele für das Seltenerdelementoxid
sind unter anderem die Oxide von La, Nd, Sm, Pr, usw. Von diesen
Oxiden stellt jedoch La2O3 die
am meisten bevorzugte Option dar.
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Wenn
beispielsweise La2O3 in
Al2O3 in einer Menge
von 70 mol-% oder mehr, bezogen auf die Gesamtmenge von La2O3, gelöst ist,
und wenn ein Katalysator aus einem Träger, der eine Phase aus einer
festen Lösung
von ZrO2-TiO2 umfasst,
hergestellt wird, weist der vorliegende Katalysator eine hohe Schwefelvergiftungsbeständigkeit
auf und ist gleichzeitig bezüglich
der Dauerbeständigkeit
beträchtlich
verbessert. Daher weist ein solcher Katalysator eine beträchtlich
hohe Aktivität
auf, selbst nachdem er einem Hochtemperatur-Dauerbeständigkeitstest unterworfen worden
ist, der in einer SOx-enthaltenden Atmosphäre durchgeführt wird.
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In
einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung kann der vorliegende
Katalysator zur Reinigung eines Abgases umfassen: Ein Trägersubstrat,
eine erste katalytische Schicht, die auf einer Oberfläche des
Trägersubstrats
ausgebildet ist und aus einem ersten Träger, der die Phase „A" umfasst, und einem
katalytischen Bestandteil, der auf dem ersten Träger aufgebracht ist, zusammengesetzt
ist, und eine zweite katalytische Schicht, die auf einer Oberfläche der
ersten katalytischen Schicht ausgebildet ist und aus einem zweiten
Träger,
der die Phase „B" umfasst, und einem
katalytischen Bestandteil, der auf dem zweiten Träger aufgebracht ist,
zusammengesetzt ist, wobei mindestens einer des ersten Trägers und
des zweiten Trägers
agglomerierte Teilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 20 μm
oder weniger aufweist, in denen eine Mehrzahl von Metallelementoxiden
in Form feiner Teilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von
50 nm oder weniger dispergiert sind, wobei die agglomerierten Teilchen
einen Oberflächenabschnitt
und einen Innenabschnitt aufweisen, deren Metallelementverteilungen
voneinander verschieden sind.
-
Die
Dicke der ersten katalytischen Schicht und der zweiten katalytischen
Schicht ist nicht speziell beschränkt. Es ist jedoch bevorzugt,
dass sowohl die erste katalytische Schicht als auch die zweite katalytische Schicht
eine Dicke aufweist, die in einem Bereich von 50 bis 500 μm liegt.
Wenn die Dicke unter der Untergrenze des Bereichs liegt, vermindert
sich die Dauerbeständigkeit
des resultierenden Katalysators, da der katalytische Bestandteil
mit einer hohen Dichte aufgebracht ist. Wenn die Dicke über der
Obergrenze des Bereichs liegt, tritt der Nachteil auf, dass das
Abgas nicht in die katalytische Schicht diffundieren kann und dass die
erste oder die zweite katalytische Schicht durch die Vibrationen
bzw. Schwingungen im Gebrauch abfallen.
-
Wenn
der durchschnittliche Durchmesser der feinen Teilchen 50 nm übersteigt,
vermindern sich die spezifischen Oberflächen der Oxide, so dass die
Reinigungsaktivität
sinkt. Die Untergrenze des durchschnittlichen Durchmessers der feinen
Teilchen ist nicht speziell beschränkt. Gemäß dem vorliegenden Herstellungsverfahren
beträgt
der durchschnittliche Durchmesser jedoch üblicherweise 5 nm oder mehr.
Es sollte beachtet werden, dass der durchschnittliche Durchmesser
der feinen Teilchen vorzugsweise 30 nm oder weniger betragen kann
und dass er mehr bevorzugt 20 nm oder weniger betragen kann.
-
Es
ist erforderlich, dass der durchschnittliche Teilchendurchmesser
der agglomerierten Teilchen 20 μm oder
weniger beträgt.
Wenn der durchschnittliche Teilchendurchmesser der agglomerierten
Teilchen 20 μm übersteigt,
kann ein Fall auftreten, bei dem sich die Aktivität und gleichzeitig
die Festigkeit der Trägerschicht vermindern.
Die Untergrenze des durchschnittlichen Teilchendurchmessers der
agglomerierten Teilchen ist nicht speziell beschränkt. Gemäß den vorliegenden
Herstellungsverfahren beträgt
der durchschnittliche Teilchendurchmesser jedoch üblicherweise
1 μm oder
mehr. Es sollte beachtet werden, dass der durchschnittliche Teilchendurchmesser
der agglomerierten Teilchen vorzugsweise 15 μm oder weniger betragen kann
und dass er mehr bevorzugt 8 μm
oder weniger betragen kann.
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Die
agglomerierten Teilchen können
in jedem des ersten und des zweiten Trägers enthalten sein. Da die
Eigenschaften vorwiegend dann effektiv auftreten, wenn Pt aufgebracht
wird, und da Pt dazu neigt, in einer oxidierenden Hochtemperaturatmosphäre einem
Kornwachstum zu unterliegen, ist es bevorzugt, dass die agglomerierten
Teilchen in den ersten Träger
der unteren Schicht einbezogen werden, um die erste katalytische Schicht
zu bilden, bei der es weniger wahrscheinlich ist, dass sich ihre
Temperatur erhöht,
als dies bei der zweiten katalytischen Schicht der Fall ist. In
diesem Fall ist es möglich,
verschiedene Metalloxide als zweiten Träger zu verwenden. Wenn Rh als
katalytischer Bestandteil verwendet wird, kann das Metalloxid θ-Al2O3 sein, das im
Hinblick auf die geringe Festphasenreaktivität zwischen Rh und dem resultierenden
Träger
vorteilhaft ist. Es ist auch bevorzugt, hohles Al2O3 als Metalloxid zu verwenden. Wenn hohles
Al2O3 als zweiter
Träger
verwendet wird, um die zweite katalytische Schicht zu bilden, wird
das Gas nicht an der Diffusion in die erste katalytische Schicht
gehindert, wobei es sich um die untere Schicht handelt, so dass
die anfängliche
Aktivität
verbessert werden kann. Darüber
hinaus kann die Dauerbeständigkeit
weiter verbessert werden.
-
Hohles
Al2O3 steht hier
für hohle
Al2O3-Teilchen,
die Lanthan in einer Menge von 0,01 bis 0,08 mol, bezogen auf 1
mol Aluminium, enthalten, deren Primärteilchendurchmesser 200 nm
oder mehr beträgt,
deren spezifische Oberfläche
20 m2/g oder mehr beträgt und deren Hüllendicke
100 nm oder weniger beträgt.
Die hohlen Al2O3-Teilchen
können
in der folgenden Weise hergestellt werden. Es wird eine wässrige Lösung hergestellt,
in der eine wasserlösliche
Aluminiumverbindung und eine wasserlösliche Lanthanverbindung so
gelöst
sind, dass Lanthan in einer Menge von 0,01 bis 0,08 mol, bezogen
auf 1 mol Aluminium, enthalten ist. Die wässrige Lösung wird mit einem organischen
Lösungsmittel
und einem Dispergiermittel gemischt, um eine Emulsion des Wasser/Öl-Typs zu
bilden. Die Emulsion des Wasser/Öl-Typs wird versprüht und verbrannt,
um die hohlen Al2O3-Teilchen
zu bilden.
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Es
sollte beachtet werden, dass der katalytische Bestandteil, der auf
den ersten Oxidträger
und den zweiten Oxidträger
aufgebracht werden soll, von der gleichen Art oder verschiedenartig
sein kann.
-
Beispielsweise
wenn ein Katalysator unter Verwendung eines Mischoxids hergestellt
wird, das agglomerierte Teilchen, die aus Al2O3, CeO2 und ZrO2 zusammengesetzt sind und bei denen eine
feste Lösung
von CeO2-ZrO2 mehr
in dem Oberflächenabschnitt
als in dem Innenabschnitt vorliegt, als erste katalytische Schicht (d.h.
als untere Schicht) der Trägerschicht
umfasst, kann eine Verminderung der Atmosphärenfluktuation über einem
breiteren Bereich von der Nähe
der Oberfläche
der unteren Schicht zu der oberen Schicht erreicht werden, als dies
bei herkömmlichen
Katalysatoren mit einer zweischichtigen Beschichtung möglich ist.
Folglich kann nicht nur die Aktivität der unteren Schicht, sondern
auch die Aktivität
der oberen Schicht verbessert werden. In diesem Fall kann in der
Oberfläche
der agglomerierten Teilchen die Menge der festen Lösung von CeO2-ZrO2 vorzugsweise
in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
der festen Lösung
von CeO2-ZrO2 in
den agglomerierten Teilchen, liegen. Wenn die Menge der festen Lösung von CeO2-ZrO2 in der Oberfläche von
diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil nur
schwer erhalten werden.
-
Wenn
ein katalytischer Bestandteil, bei dem es weniger wahrscheinlich
ist, dass er mit dem ersten Träger
und dem zweiten Träger
reagiert, auf die untere Schicht bzw. die obere Schicht aufgebracht
wird, kann die Verschlechterung der Aktivität, die durch die Festphasenreaktionen
zwischen dem katalytischen Bestandteil und dem ersten und zweiten
Träger
verursacht wird, inhibiert werden.
-
Wenn
ein Katalysator unter Verwendung eines Mischoxids hergestellt wird,
das agglomerierte Teilchen, die aus Al2O3, CeO2 und ZrO2 zusammengesetzt sind und bei denen Al2O3 mehr in dem Oberflächenabschnitt
als in dem Innenabschnitt vorliegt, als zweite katalytische Schicht
(d.h. als obere Schicht) der Trägerschicht
umfasst, kann eine Verschlechterung der Aktivität selbst dann eingedämmt werden,
wenn Rh, bei dem es wahrscheinlich ist, dass es die Aktivität durch
eine Festphasenreaktion mit CeO2 verliert,
darauf aufgebracht ist. Darüber
hinaus ist es möglich,
angrenzend an die äußerste Oberfläche des
Katalysators die Atmosphärenfluktuation
durch die Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsaktivität zu vermindern.
Demgemäß kann der
Katalysator früher
anspringen. In diesem Fall kann in der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
die Menge des Al2O3 vorzugsweise
in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
des Al2O3 in den agglomerierten
Teilchen, liegen. Wenn die Menge des Al2O3 in der Oberfläche von diesem Bereich abweicht, kann
der vorstehend genannte Vorteil nur schwer erhalten werden.
-
Wenn
ein Katalysator unter Verwendung eines Mischoxids hergestellt wird,
das agglomerierte Teilchen, die aus Al2O3, ZrO2 und TiO2 zusammengesetzt sind und bei denen Al2O3 mehr in dem Oberflächenabschnitt
als in dem Innenabschnitt vorliegt, als erste katalytische Schicht
(d.h. als untere Schicht) der Trägerschicht
umfasst, kann der katalytische Bestandteil, der auf der unteren
Schicht aufgebracht ist, weiter stabilisiert werden. Folglich ist
es selbst dann, wenn die zweite katalytische Schicht in der oberen
Schicht vorliegt, möglich,
den katalytischen Bestandteil der unteren Seite ausgehend von einem
Niedertemperaturbereich zu aktivieren. In diesem Fall kann in der
Oberfläche
der agglomerierten Teilchen die Menge des Al2O3 vorzugsweise in einem Bereich von 60 bis
90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge des Al2O3 in den agglomerierten Teilchen, liegen.
Wenn die Menge des Al2O3 in
der Oberfläche
von diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
-
Wenn
ein Katalysator unter Verwendung eines Mischoxids hergestellt wird,
das agglomerierte Teilchen, die aus Al2O3, ZrO2 und TiO2 zusammengesetzt sind und bei denen eine
feste Lösung
von ZrO2-TiO2 mehr
in dem Oberflächenabschnitt
als in dem Innenabschnitt vorliegt, als zweite katalytische Schicht
(d.h. als obere Schicht) der Trägerschicht
umfasst, kann verhindert werden, dass SOx an
dem katalytischen Bestandteil anhaftet. Folglich kann die Schwefelvergiftungsbeständigkeit
verbessert werden. In diesem Fall kann in der Oberfläche der
agglomerierten Teilchen die Menge der festen Lösung von ZrO2-TiO2 vorzugsweise in einem Bereich von 60 bis
90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge der festen Lösung von
ZrO2-TiO2 in den
agglomerierten Teilchen, liegen. Wenn die Menge der festen Lösung von
ZrO2-TiO2 in der
Oberfläche
von diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
-
Wenn
ein Katalysator unter Verwendung eines Mischoxids hergestellt wird,
das agglomerierte Teilchen, die aus Al2O3 und CeO2 zusammengesetzt
sind und bei denen CeO2 stärker in
dem Oberflächenabschnitt
als in dem Innenabschnitt vorliegt, als erste katalytische Schicht
(d.h. als untere Schicht) der Trägerschicht
umfasst, kann aktiver Sauerstoff aus einem viel tieferen Abschnitt
der Trägerschicht
freigesetzt werden. Folglich ist es möglich, das Reinigungsvermögen der
Seite der unteren Schicht, bei der es weniger wahrscheinlich ist,
dass der katalytische Bestandteil aktiviert wird, da das Gas verglichen
mit der oberen Schicht später
darin ankommt, früher
bereitzustellen. In diesem Fall kann in der Oberfläche der
agglomerierten Teilchen die Menge des CeO2 vorzugsweise
in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
des CeO2 in den agglomerierten Teilchen,
liegen. Wenn die Menge des CeO2 in der Oberfläche von
diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil nur
schwer erhalten werden.
-
Wenn
ein Katalysator unter Verwendung eines Mischoxids hergestellt wird,
das agglomerierte Teilchen, die aus Al2O3 und CeO2 zusammengesetzt
sind und bei denen Al2O3 mehr
in dem Oberflächenabschnitt als
in dem Innenabschnitt vorliegt, als zweite katalytische Schicht
(d.h. als obere Schicht) der Trägerschicht umfasst,
wird die Wärmebeständigkeit
von CeO2 auf der oberen Seite, die verglichen
mit der unteren Schicht einer größeren Wärmebelastung
ausgesetzt ist, erhöht.
Folglich ist es möglich,
eine Verschlechterung des katalytischen Bestandteils der oberen
Schicht zu inhibieren. In diesem Fall kann in der Oberfläche der
agglomerierten Teilchen die Menge des Al2O3 vorzugsweise in einem Bereich von 60 bis
90 mol-%, bezogen
auf die Gesamtmenge des Al2O3 in
den agglomerierten Teilchen, liegen. Wenn die Menge des Al2O3 in der Oberfläche von
diesem Bereich abweicht, kann der vorstehend genannte Vorteil nur
schwer erhalten werden.
-
Wenn
ein Katalysator unter Verwendung eines Mischoxids, bei dem der Lösungsanteil
von Y2O3 in CeO2 10 mol-% oder weniger, bezogen auf die
gesamte Y2O3-Menge,
beträgt,
bei dem der Lösungsanteil
von Y2O3 in ZrO2 90 mol-% oder mehr, bezogen auf die gesamte
Y2O3-Menge, beträgt, und
bei dem Al2O3 und
CeO2 mehr in dem Oberflächenabschnitt als in dem Innenabschnitt
vorliegt, als erste katalytische Schicht (d.h. als untere Schicht)
der Trägerschicht
hergestellt wird, kann die Emissionseffizienz von Sauerstoff von
der unteren Schicht in der Nähe
des stöchiometrischen
Punkts erhöht
werden. Folglich wird die Niedertemperaturaktivität des Katalysators
verbessert. In diesem Fall kann in der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
die Menge des CeO2 und die Menge des Al2O3 vorzugsweise
in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
des CeO2 bzw. die Gesamtmenge des Al2O3 in den agglomerierten
Teilchen, liegen. Wenn die Menge des CeO2 und
die Menge des Al2O3 in
der Oberfläche
von diesem Bereich abweichen, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
-
Wenn
ein Katalysator unter Verwendung eines Mischoxids, bei dem ZrO2 und Y2O3 mehr in dem Oberflächenabschnitt als in dem Innenabschnitt
vorliegen, als erste Schicht (d.h. als untere Schicht) der Trägerschicht
hergestellt wird, kann die Verschlechterung des katalytischen Bestandteils
in einer kraftstoffarmen Atmosphäre
eingedämmt
werden. In diesem Fall kann in der Oberfläche der agglomerierten Teilchen
die Menge des ZrO2 und die Menge des Y2O3 vorzugsweise
in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
des ZrO2 bzw. die Gesamtmenge des Y2O3 in den agglomerierten
Teilchen, liegen. Wenn die Menge des ZrO2 und
die Menge des Y2O3 in
der Oberfläche
von diesem Bereich abweichen, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
-
Wenn
ein Katalysator unter Verwendung eines Mischoxids, bei dem der Lösungsanteil
von Y2O3 in CeO2 10 mol-% oder weniger, bezogen auf die
gesamte Y2O3-Menge,
beträgt,
bei dem der Lösungsanteil
von Y2O3 in ZrO2 90 mol-% oder mehr, bezogen auf die gesamte
Y2O3-Menge, beträgt, und
bei dem ZrO2 und Y2O3 mehr in dem Oberflächenabschnitt als in dem Innenabschnitt
vorliegt, als zweite katalytische Schicht (d.h. als obere Schicht)
der Trägerschicht
hergestellt wird, kann das Kornwachstum des katalytischen Bestandteils
in der oberen Schicht, die verglichen mit der unteren Schicht einer
stärkeren
Atmosphärenfluktuation
ausgesetzt ist und die intensiv mit einem kraftstoffarmen Abgas
in Kontakt kommt, inhibiert werden. Folglich kann der katalytische
Bestandteil vor einem Verlust der Aktivität bewahrt werden. In diesem
Fall kann in der Oberfläche der
agglomerierten Teilchen die Menge des ZrO2 und
die Menge des Y2O3 vorzugsweise
in einem Bereich von 60 bis 90 mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
des ZrO2 bzw. die Gesamtmenge des Y2O3 in den agglomerierten
Teilchen, liegen. Wenn die Menge des ZrO2 und
die Menge des Y2O3 in
der Oberfläche
von diesem Bereich abweichen, kann der vorstehend genannte Vorteil
nur schwer erhalten werden.
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Es
sollte beachtet werden, dass dann, wenn der Lösungsanteil von Y2O3 in CeO2 10 mol-%,
bezogen auf die gesamte Y2O3-Menge übersteigt,
der Nachteil auftritt, dass die Stabilität des katalytischen Bestandteils, der
auf ZrO2 aufgebracht ist, abnimmt. Es sollte
auch beachtet werden, dass dann, wenn der Lösungsanteil von Y2O3 in ZrO2 weniger
als 90 mol-%, bezogen auf die gesamte Y2O3-Menge, beträgt, der Nachteil auftritt, dass
die Wärmestabilität von ZrO2 abnimmt.
-
In
einem weiteren erfindungsgemäßen Katalysator
zum Reinigen eines Abgases wird ein neuer Träger als Beladungsschicht verwendet.
Die Beladungsschicht umfasst agglomerierte Teilchen und Zeolithteilchen. Die
agglomerierten Teilchen umfassen eine Mehrzahl von Metallelementoxiden,
die als feine Teilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser
von 50 nm oder weniger gebildet und dispergiert werden, einen Oberflächenabschnitt
und einen Innenabschnitt aufweisen, deren Metallelementverteilungen
voneinander verschieden sind, und weisen einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 20 μm
oder weniger auf. Da die agglomerierten Teilchen durch Agglomerieren
der feinen Teilchen gebildet werden, die einen durchschnittlichen Durchmesser
von 50 nm oder weniger aufweisen, wird das Kornwachstum der jeweiligen
feinen Teilchen unterdrückt,
wie es vorstehend beschrieben worden ist. Darüber hinaus wird die Stabilität der Oberfläche erhöht. Folglich
ist der Katalysator, bei dem die agglomerierten Teilchen zur Herstellung
eines Trägers
verwendet werden, dahingehend verbessert, dass das Kornwachstum
des katalytischen Bestandteils in einer Atmosphäre mit erhöhter Temperatur inhibiert wird,
und dass er eine hohe Wärmebeständigkeit
aufweist.
-
Wenn
der durchschnittliche Durchmesser der feinen Teilchen 50 nm übersteigt,
vermindern sich die spezifischen Oberflächen der Oxide und gleichzeitig
vermindert sich die Dispergierbarkeit des katalytischen Bestandteils.
Als Folge davon vermindert sich die Reinigungsaktivität. Die Untergrenze
des durchschnittlichen Durchmessers der feinen Teilchen ist nicht
speziell beschränkt.
Gemäß den vorliegenden
Herstellungsverfahren beträgt
der durchschnittliche Teilchendurchmesser jedoch 5 nm oder mehr.
Es sollte beachtet werden, dass der durchschnittliche Durchmesser
der Primärteilchen
vorzugsweise 30 nm oder weniger und mehr bevorzugt 20 nm oder weniger
betragen kann.
-
Es
ist erforderlich, dass der durchschnittliche Teilchendurchmesser
der agglomerierten Teilchen 20 μm oder
weniger beträgt.
Wenn der durchschnittliche Teilchendurchmesser der agglomerierten
Teilchen 20 μm übersteigt,
tritt ein Fall auf, bei dem die Aktivität und gleichzeitig die Festigkeit
der Trägerschicht
abnehmen. Die Untergrenze des durchschnittlichen Teilchendurchmessers
der agglomerierten Teilchen ist nicht speziell beschränkt. Gemäß den vorliegenden
Herstellungsverfahren beträgt
der durchschnittliche Teilchendurchmesser jedoch 1 μm oder mehr.
Es sollte beachtet werden, dass der durchschnittliche Teilchendurch messer
der agglomerierten Teilchen vorzugsweise 15 μm oder weniger und mehr bevorzugt
8 μm oder
weniger betragen kann.
-
Da
der Träger
die agglomerierten Teilchen und die Zeolithteilchen umfasst, werden
HC adsorbiert und auf den Zeolithteilchen in einem Niedertemperaturbereich
gehalten, bei dem der Katalysatorbestandteil die Aktivierungstemperatur
nicht erreicht. Wenn dann die Temperatur erhöht wird, werden die HC aus
den Zeolithteilchen freigesetzt, so dass sie durch den katalytischen
Bestandteil, der vollständig
aktiviert ist, oxidiert und beseitigt werden. Folglich ist es möglich, die
Emission von HC ausgehend von einem Niedertemperaturbereich einzudämmen. Da
darüber
hinaus das Kornwachstum des katalytischen Bestandteils inhibiert
wird, wie es vorstehend beschrieben ist, liegt selbst nach einem
Hochtemperatur-Dauerbeständigkeitstest
eine hohe HC-Umwandlung vor.
-
Das
Mischungsverhältnis
der agglomerierten Teilchen zu den Zeolithteilchen kann vorzugsweise
in einem Bereich von agglomerierte Teilchen:Zeolithteilchen = von
1:1 bis 1:5, bezogen auf das Gewicht, liegen. Wenn die Menge der
Zeolithteilchen unterhalb dieses Bereichs liegt, wird die HC-Absorptionsmenge
unzureichend. Wenn die Menge der agglomerierten Teilchen unterhalb
dieses Bereichs liegt, kann der Effekt zur Stabilisierung des katalytischen
Bestandteils nicht vollständig
bereitgestellt werden.
-
Es
ist bevorzugt, dass die agglomerierten Teilchen ferner ein Oxid
umfassen, das aus mindestens einem Element zusammengesetzt ist,
das aus der Gruppe bestehend aus La, Nd, Mg und Ca ausgewählt ist. Durch
das Einbeziehen eines solchen Oxids kann die Wärmebeständigkeit weiter verbessert
werden.
-
Die
Trägerschicht
kann als zweischichtiger Aufbau gebildet werden, der mindestens
eine obere Schicht und eine untere Schicht umfasst. Die untere Schicht
kann die Zeolithteilchen umfassen. Die obere Schicht kann auf einer
Oberfläche
der unteren Schicht ausgebildet werden und die agglomerierten Teilchen umfassen.
Die agglomerierten Teilchen können
aus einer Mehrzahl von Metallelementoxiden zusammengesetzt sein,
die als feine Teilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser
von 50 nm oder weniger gebildet und dispergiert werden, einen Oberflächenabschnitt
und einen Innenabschnitt aufweisen können, deren Metallelementverteilungen
voneinander verschieden sind, und einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 20 μm
oder weniger aufweisen können.
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Durch
die Erzeugung eines solchen zweischichtigen Aufbaus nimmt die Kontaktierungswahrscheinlichkeit
zwischen dem katalytischen Bestandteil und den HC zu, so dass die
HC- Umwandlung verstärkt wird, da
HC, die in der inneren Schicht absorbiert und danach von dieser
freigesetzt werden, leicht durch die obere Schicht dringen. Wenn
darüber
hinaus ein feines Oxid, wie z.B. sehr kleine CeO2-Teilchen,
usw., die ein Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögen aufweisen,
in der oberen Schicht vorliegt, kann die Atmosphäreneinstellung über einem
breiten Temperaturbereich vorgenommen werden. Da es möglich ist,
mit einer geeigneten zeitlichen Abstimmung zur Oxidation von HC
freizusetzen und zu reinigen, kann die Niedertemperaturaktivität weiter
verbessert werden.
-
In
diesem Fall ist es bevorzugt, dass die Dicke der oberen Schicht
10 bis 500 μm
beträgt.
Wenn die Dicke der oberen Schicht über der Obergrenze dieses Bereichs
liegt, werden die HC daran gehindert, die untere Schicht zu erreichen,
so dass sich die HC-Adsorptionsmenge vermindert. Wenn die Dicke
der oberen Schicht unter der Untergrenze dieses Bereichs liegt,
wird der katalytische Bestandteil mit einer hohen Dichte auf die
Trägerschicht
aufgebracht, so dass es wahrscheinlich ist, dass der katalytische
Bestandteil ein Kornwachstum aufweist. Es ist bevorzugt, dass die
Dicke der unteren Schicht 100 bis 500 μm beträgt. Wenn die Dicke der unteren
Schicht unter der Untergrenze dieses Bereichs liegt, nimmt die HC-Absorptionsmenge
ab. Wenn die Dicke der unteren Schicht über der Obergrenze dieses Bereichs
liegt, tritt der Nachteil auf, dass ein Abfallen der unteren Schicht,
usw., im Gebrauch wahrscheinlich ist.
-
Bei
dem vorliegenden Katalysator mit einer solchen Trägerschicht,
die aus der unteren Schicht und der oberen Schicht zusammengesetzt
ist, ist es bevorzugt, dass in der unteren Schicht bzw. der oberen
Schicht verschiedene Arten an katalytischen Bestandteilen aufgebracht
sind. Bei einer solchen Anordnung ist es möglich, die Festphasenreaktion
zwischen den katalytischen Bestandteilen zu unterdrücken, so
dass eine Abnahme der Aktivität
weiter inhibiert werden kann.
-
Bezüglich eines
Trägersubstrats
in dem vorliegenden Katalysator zum Reinigen eines Abgases kann ein
Trägersubstrat
verwendet werden, das aus Cordierit, Metallen oder dergleichen hergestellt
wird. Die Konfiguration des Trägersubstrats
kann eine Pelletform, eine Wabenform oder dergleichen sein.
-
Bezüglich des
katalytischen Bestandteils ist es möglich, mindestens ein Element
zu verwenden, das aus der Gruppe bestehend aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru,
Ni, Co, Cu und Au ausgewählt
ist. Abhängig
von den Eigenschaften verschiedener Mischoxide ist es möglich, die
resultierenden vorliegenden Katalysatoren speziell für ein Magerverbrennungsabgas,
für ein
Abgas, das aus einer stöchiometrischen
Verbrennung resultiert, für
ein Abgas, das aus einer fluktuie renden Atmosphäre resultiert, ein Niedertemperaturabgas,
ein Hochtemperaturabgas, usw., zu verwenden. Die Beladungsmenge
kann 0,1 bis 20 g, bezogen auf 1 Liter des vorliegenden Katalysators,
betragen. Wenn die Beladungsmenge des Katalysatorbestandteils unter
der Untergrenze dieses Bereichs liegt, ist die Aktivität niedrig.
Wenn der Katalysatorbestandteil in einer Menge über der Obergrenze dieses Bereichs
beladen bzw. aufgebracht wird, ist die Aktivität gesättigt und die Kosten steigen.
-
In
dem vorliegenden Mischoxid oder dem vorliegenden Katalysator ist
dann, wenn mindestens zwei Arten der Metalloxidphasen in der vorstehend
beschriebenen Weise definiert sind, so dass sie als Phase „A" und als Phase „B" bezeichnet werden,
und wenn ein Seltenerdelementoxid oder ein Oxid, das aus mindestens einem
Element zusammengesetzt ist, das aus der Gruppe bestehend aus Mg
und Ca ausgewählt
ist, als Phase „C" bezeichnet wird,
das Verhältnis
der Phase „A" bezogen auf die
Phase „B" nicht speziell beschränkt. Es
ist jedoch bevorzugt, dass das Verhältnis von Phase „A":Phase „B" = von 0,05:1 bis
1:1 beträgt,
bezogen auf das Molverhältnis
der Oxide. Darüber
hinaus ist es bevorzugt, dass das Verhältnis der Phase „A" bezogen auf die Phase „C" vorzugsweise Phase „A" bezogen auf die
Phase „C" = von 1:0,005 bis
1:0,05 ist, bezogen auf das Molverhältnis der Oxide. Wenn die Phase „C" unterhalb dieses
Bereichs einbezogen wird, vermindert sich die Wärmebeständigkeit. Wenn die Phase „C" über diesem Bereich einbezogen
wird, wird relativ dazu die Phase „A" oder die Phase „B" vermindert, so dass die Aktivität verschlechtert
wird.
-
Darüber hinaus
ist es bevorzugt, dass die Bildungsmenge der Trägerschicht in einem Bereich
von 50 bis 500 g, bezogen auf 1 Liter des Trägersubstrats, liegen kann.
Wenn die Bildungsmengen der jeweiligen Schichten unterhalb der Untergrenze
dieses Bereichs liegen, können
die Eigenschaften nur schwer bereitgestellt werden. Wenn die jeweiligen
Schichten in einer Menge über
der Obergrenze dieses Bereichs gebildet werden, tritt ein Nachteil
dahingehend auf, dass es wahrscheinlich ist, dass die Trägerschicht
im Gebrauch abfällt,
usw. In dem Fall des vorliegenden Katalysators, der eine zweischichtige
Beschichtungsschicht aufweist, kann die Summe der zwei Schichten
vorzugsweise in den vorstehend genannten Bereich fallen.
-
In
dem vorliegenden Verfahren zur Herstellung der vorstehend beschriebenen
vorliegenden Mischoxide wird eine Mehrzahl von wässrigen Lösungen von Metall-Säuresalzen
hergestellt und eine Mehrzahl der wässrigen Lösungen wird nacheinander einer
wässrigen
alkalischen Lösung
zugesetzt, welche die Gesamtmenge der Metall-Säuresalze neutralisieren kann,
wodurch Niederschläge
erzeugt werden. Dieses Verfahren wird nachstehend als „sukzessives
Copräzipitationsverfahren" bezeichnet. Gemäß dem sukzessiven
Copräzipitationsverfahren wird
das Säuresalz
der wässrigen
Lösung,
das im Vorhinein zugesetzt wird, als erstes neutralisiert, so dass
es als Metallhydroxid ausfällt.
Dann werden, wenn die wässrigen
Lösungen,
die danach zugesetzt werden, neutralisiert werden, die resultierenden
neuen Hydroxide vorzugsweise auf den Oberflächen der Niederschläge ausgefällt, die
bereits erzeugt worden sind und als Keim dienen, und darauf abgeschieden. Alternativ
können
sie als dazwischen liegende Substanzen in den Korngrenzen ausgefällt und
darin abgeschieden werden. Die vorliegenden Mischoxide können durch
Kalzinieren der resultierenden Niederschläge hergestellt werden.
-
Anstelle
des vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahrens ist es möglich, die
vorliegenden Mischoxide in der folgenden Weise herzustellen. Eine
Mehrzahl von wässrigen
Lösungen
von Metall-Säuresalzen
wird hergestellt. Die jeweiligen wässrigen Lösungen der Metall-Säuresalze werden mit einer alkalischen wässrigen
Lösung
gemischt, wodurch jeweils Niederschläge gebildet werden. Die jeweiligen
Niederschläge werden
gemischt, wodurch ein Gemisch von Niederschlägen gebildet wird. Das Gemisch
von Niederschlägen wird
dann kalziniert, um die vorliegenden Mischoxide herzustellen.
-
Die
vorliegenden Mischoxide, die mit dem vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren
hergestellt werden, umfassen die agglomerierten Teilchen, in denen
eine Mehrzahl von Metallelementoxiden, die als feine Teilchen mit
einem durchschnittlichen Durchmesser von 50 nm oder weniger gebildet
werden, agglomeriert sind, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 20 μm
oder weniger aufweisen und deren Oberflächenabschnitt und Innenabschnitt
voneinander verschiedene Metallelementverteilungen aufweisen.
-
Spezielle
Beispiele für
die Herstellung von Niederschlägen
und die bevorzugten Zusammensetzungen der Niederschläge in den
vorliegenden Herstellungsverfahren sind nachstehend angegeben. Die
bevorzugten Zusammensetzungsverhältnisse
sind alle als Molverhältnis
angegeben. Es sollte beachtet werden, dass in den folgenden jeweiligen
Beispielen die Durchführung
der Herstellung der Niederschläge
aufeinander folgend in der nachstehend angegebenen Reihenfolge der
Durchführung
des erstgenannten sukzessiven Copräzipitationsverfahrens entspricht,
und das Mischen der resultierenden Niederschläge nach der Durchführung der
Herstellung der Niederschläge
unabhängig
voneinander der Durchführung
des letztgenannten Herstellungsverfahrens entspricht.
- (1) Erste Niederschläge,
die Al, Ce und Zr umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Ce und
Zr umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die Al umfassen, aus einer
wässrigen
Lösung
erzeugt, die Al umfasst.
In den ersten Niederschlägen kann
Al:Ce + Zr vorzugsweise in einem Bereich von 0,1:1 bis 19:1 liegen
und Ce:Zr kann vorzugsweise in einem Bereich von 0,95:0,05 bis 0,2:0,8
liegen. Al:Ce + Zr kann mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:1
bis 10:1 liegen und Ce:Zr kann mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,75:0,25
bis 0,35:0,65 liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 6:1 bis 1:17 und mehr bevorzugt in
einem Bereich von 3,5:1 bis 1:9.
- (2) Erste Niederschläge,
die Al umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al umfasst. Dann
werden zweite Niederschläge,
die Al, Ce und Zr umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Ce und
Zr umfasst.
In den zweiten Niederschlägen kann Al:Ce + Zr vorzugsweise
in einem Bereich von 0,1:1 bis 19:1 liegen und Ce:Zr kann vorzugsweise
in einem Bereich von 0,95:0,05 bis 0,2:0,8 liegen. Al:Ce + Zr kann
mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 10:1 liegen und Ce:Zr
kann mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,75:0,25 bis 0,35:0,65
liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 6:1 bis 1:17 und mehr bevorzugt in
einem Bereich von 3,5:1 bis 1:9.
- (3) Erste Niederschläge,
die Al umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al umfasst. Dann
werden zweite Niederschläge,
die Ce und Zr umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Ce und Zr
umfasst.
In den zweiten Niederschlägen kann Ce:Zr vorzugsweise
in einem Bereich von 0,95:0,05 bis 0,2:0,8 liegen. Ce:Zr kann mehr
bevorzugt in einem Bereich von 0,75:0,25 bis 0,35:0,65 liegen. Wenn
darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der Metallelemente
angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite Niederschläge vorzugsweise
in einem Bereich von 1:20 bis 4:4 und mehr bevorzugt in einem Bereich
von 1:9,4 bis 3:1.
- (4) Erste Niederschläge,
die Ce und Zr umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Ce und Zr
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die Al umfassen, aus einer
wässrigen
Lösung
erzeugt, die Al umfasst.
In den ersten Niederschlägen kann
Ce:Zr vorzugsweise in einem Bereich von 0,95:0,05 bis 0,2:0,8 liegen. Ce:Zr
kann mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,75:0,25 bis 0,35:0,65
liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der Metallelemente
angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite Niederschläge vorzugsweise
in einem Bereich von 1:20 bis 4:4 und mehr bevorzugt in einem Bereich
von 1:9,4 bis 3:1.
- (5) Erste Niederschläge,
die ein Seltenerdelement und Al umfassen, werden aus einer wässrigen
Lösung erzeugt,
die das Seltenerdelement und Al umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die
Ce und Zr umfassen, aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die Ce und Zr umfasst.
Zusätzlich zu den Bedingungen,
die vorstehend in (3) angegeben sind, kann in den ersten Niederschlägen Al:Seltenerdelement
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,005 bis 1:0,1 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen.
- (6) Erste Niederschläge,
die Ce und Zr umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Ce und Zr
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die ein Seltenerdelement
und Al umfassen, aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die das Seltenerdelement und Al umfasst.
Zusätzlich zu
den Bedingungen, die vorstehend in (4) angegeben sind, kann in den
zweiten Niederschlägen Al:Seltenerdelement
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,005 bis 1:0,05 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen.
- (7) Erste Niederschläge,
die ein Seltenerdelement und Al umfassen, werden aus einer wässrigen
Lösung erzeugt,
die das Seltenerdelement und Al umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die
Al, Ce und Zr umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Ce und
Zr umfasst.
Zusätzlich
zu den Bedingungen, die vorstehend in (2) angegeben sind, kann in
den ersten Niederschlägen Al:Seltenerdelement
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,005 bis 1:0,1 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen.
- (8) Erste Niederschläge,
die Al, Ce und Zr umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Ce und
Zr umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die ein Seltenerd element
und Al umfassen, aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die das Seltenerdelement und Al umfasst.
Zusätzlich zu
den Bedingungen, die vorstehend in (1) angegeben sind, kann in den
zweiten Niederschlägen Al:Seltenerdelement
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,005 bis 1:0,1 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen.
- (9) Erste Niederschläge,
die Al, Zr und Ti umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Zr und
Ti umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die Al umfassen, aus einer
wässrigen
Lösung
erzeugt, die Al umfasst.
In den zweiten Niederschlägen kann
Al:Zr + Ti vorzugsweise in einem Bereich von 0,1:1 bis 19:1 liegen
und Zr:Ti kann vorzugsweise in einem Bereich von 0,9:0,1 bis 0,2:0,8
liegen. Al:Zr + Ti kann mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:1
bis 10:1 liegen und Zr:Ti kann mehr bevorzugt in einem Bereich von
0,75:0,25 bis 0,35:0,65 liegen. Wenn darüber hinaus das Verhältnis der
ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 6:1 bis 1:17 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 3,5:1 bis 1:9.
- (10) Erste Niederschläge,
die Al umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al umfasst. Dann
werden zweite Niederschläge,
die Al, Zr und Ti umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Zr und
Ti umfasst.
In den zweiten Niederschlägen kann Al:Zr + Ti vorzugsweise
in einem Bereich von 0,1:1 bis 19:1 liegen und Zr:Ti kann vorzugsweise
in einem Bereich von 0,9:0,1 bis 0,2:0,8 liegen. Al:Zr + Ti kann
mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 10:1 liegen und Zr:Ti
kann mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,75:0,25 bis 0,35:0,65
liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 6:1 bis 1:17 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 3,5:1 bis 1:9.
- (11) Erste Niederschläge,
die Al, Zr und Ti umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Zr und
Ti umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die ein Seltenerdelement
und Al umfassen, aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die das Seltenerdelement und Al umfasst.
Zusätzlich zu
den Bedingungen, die vorstehend in (9) angegeben sind, kann in den
zweiten Niederschlägen Al:Seltenerdelement
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,005 bis 1:0,1 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen.
- (12) Erste Niederschläge,
die ein Seltenerdelement und Al umfassen, werden aus einer wässrigen
Lösung erzeugt,
die das Seltenerdelement und Al umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die
Al, Zr und Ti umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Zr und
Ti umfasst.
Zusätzlich
zu den Bedingungen, die vorstehend in (10) angegeben sind, kann
in den ersten Niederschlägen Al:Seltenerdelement
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,005 bis 1:0,1 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen.
- (13) Erste Niederschläge,
die Al umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al umfasst. Dann
werden zweite Niederschläge,
die Al und Ce umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al und Ce
umfasst.
In den zweiten Niederschlägen kann Al:Ce vorzugsweise
in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr bevorzugt in
einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. Wenn darüber hinaus das Verhältnis der
ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:5 bis 9:1 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:2,5 bis 5:1.
- (14) Erste Niederschläge,
die Al und Ce umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al und Ce
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die Al umfassen, aus einer
wässrigen
Lösung
erzeugt, die Al umfasst.
In den ersten Niederschlägen kann
Al:Ce vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr
bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. Wenn darüber hinaus
das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:5 bis 9:1 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:2,5 bis 5:1.
- (15) Erste Niederschläge,
die ein Seltenerdelement und Al umfassen, werden aus einer wässrigen
Lösung erzeugt,
die das Seltenerdelement und Al umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die
Al und Ce umfassen, aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die Al und Ce umfasst.
Zusätzlich zu den Bedingungen,
die vorstehend in (13) angegeben sind, kann in den ersten Niederschlägen Al:Seltenerdelement
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,005 bis 1:0,1 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen.
- (16) Erste Niederschläge,
die Al und Ce umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al und Ce
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die ein Seltenerdelement
und Al umfassen, aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die das Seltenerdelement und Al umfasst.
Zusätzlich zu
den Bedingungen, die vorstehend in (14) angegeben sind, kann in
den zweiten Niederschlägen
Al:Seltenerdelement vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,005 bis
1:0,1 und mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:0,008 bis 1:0,05
liegen.
- (17) Erste Niederschläge,
die Al und Ce umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al und Ce
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die Zr und Y umfassen,
aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die Zr und Y umfasst.
In den ersten Niederschlägen kann
At:Ce vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr
bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. In den zweiten
Niederschlägen
kann Zr:Y vorzugsweise in einem Bereich von 0,8:0,2 bis 0,2:0,8
liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,7:0,3 bis 0,3:0,7
liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:4 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:1 bis 1:2.
- (18) Erste Niederschläge,
die Zr und Y umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Zr und Y
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die Al und Ce umfassen,
aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die Al und Ce umfasst.
In den zweiten Niederschlägen kann
Al:Ce vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr
bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. In den ersten
Nieder schlägen
kann Zr:Y vorzugsweise in einem Bereich von 0,8:0,2 bis 0,2:0,8
liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,7:0,3 bis 0,3:0,7
liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:4 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:1 bis 1:2.
- (19) Erste Niederschläge,
die Al und Ce umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al und Ce
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die Al, Zr und Y umfassen,
aus einer wässrigen
Lösung erzeugt,
die Al, Zr und Y umfasst.
In den ersten Niederschlägen kann
Al:Ce vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr
bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. In den zweiten
Niederschlägen
kann Al:Zr + Y vorzugsweise in einem Bereich von 1:8 bis 4:1 liegen
und mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:5 bis 2:1 liegen. Ebenfalls
in den zweiten Niederschlägen
kann Zr:Y vorzugsweise in einem Bereich von 0,8:0,2 bis 0,2:0,8
liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,7:0,3 bis 0,3:0,7
liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,6 bis 1:4,2 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:1,2 bis 1:2,2.
- (20) Erste Niederschläge,
die Al, Zr und Y umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Zr und
Y umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die Al und Ce umfassen,
aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die Al und Ce umfasst.
In den zweiten Niederschlägen kann
Al:Ce vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr
bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. In den ersten
Niederschlägen
kann Al:Zr + Y vorzugsweise in einem Bereich von 1:8 bis 4:1 liegen
und mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:5 bis 2:1 liegen. Ebenfalls
in den ersten Niederschlägen
kann Zr:Y vorzugsweise in einem Bereich von 0,8:0,2 bis 0,2:0,8
liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,7:0,3 bis 0,3:0,7
liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die zweiten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:zweite
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,6 bis 1:4,2 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:1,2 bis 1:2,2.
- (21) Erste Niederschläge,
die Al und Ce umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al und Ce
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die ein Seltenerdelement,
mit Ausnahme von Y, und Al umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die das Seltenerdelement,
mit Ausnahme von Y, und Al umfasst. Dann werden dritte Niederschläge, die
Zr und Y umfassen, aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die Zr und Y umfasst.
In den ersten Niederschlägen kann
Al:Ce vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr
bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. In den zweiten
Niederschlägen
kann Al vorzugsweise in einer Menge des 0,1 bis 10-fachen von Al,
das in den ersten Niederschlägen
enthalten ist, einbezogen sein, und es kann mehr bevorzugt in einer
Menge des 0,2- bis 5-fachen davon einbezogen sein. Zusätzlich kann
in den zweiten Niederschlägen
Al:Seltenerdelement, mit Ausnahme von Y, vorzugsweise in einem Bereich
von 1:0,005 bis 1:0,1 liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich
von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen. In den dritten Niederschlägen kann
Zr:Y vorzugsweise in einem Bereich von 0,8:0,2 bis 0,2:0,8 liegen
und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,7:0,3 bis 0,3:0,7 liegen.
Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die dritten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:dritte
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:4 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:1 bis 1:2.
- (22) Erste Niederschläge,
die Zr und Y umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Zr und Y
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die ein Seltenerdelement,
mit Ausnahme von Y, und Al umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die das Seltenerdelement,
mit Ausnahme von Y, und Al umfasst. Dann werden dritte Niederschläge, die
Al und Ce umfassen, aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die Al und Ce umfasst.
In den dritten Niederschlägen kann
Al:Ce vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr
bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. In den zweiten
Niederschlägen
kann Al vorzugsweise in einer Menge des 0,1 bis 10-fachen von Al,
das in den dritten Niederschlägen
enthalten ist, einbezogen sein, und es kann mehr bevorzugt in einer
Menge des 0,2- bis 5-fachen davon einbezogen sein. Zusätzlich kann
in den zweiten Niederschlägen
Al:Seltenerdelement, mit Ausnahme von Y, vorzugsweise in einem Bereich
von 1:0,005 bis 1:0,1 liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich
von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen. In den ersten Niederschlägen kann
Zr:Y vorzugsweise in einem Bereich von 0,8:0,2 bis 0,2:0,8 liegen
und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,7:0,3 bis 0,3:0,7 liegen.
Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der dritten Niederschläge
bezogen auf die ersten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt dritte Nieder schläge:erste
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:4 und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 1:1 bis 1:2.
- (23) Erste Niederschläge,
die Al und Ce umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al und Ce
umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die ein Seltenerdelement,
mit Ausnahme von Y, und Al umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die das Seltenerdelement,
mit Ausnahme von Y, und Al umfasst. Dann werden dritte Niederschläge, die
Al, Zr und Y umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Zr und
Y umfasst.
In den ersten Niederschlägen kann Al:Ce vorzugsweise
in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr bevorzugt in
einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. In den zweiten Niederschlägen kann
Al vorzugsweise in einer Menge des 0,1 bis 10-fachen von Al, das
in den ersten Niederschlägen
enthalten ist, einbezogen sein, und es kann mehr bevorzugt in einer
Menge des 0,2- bis 5-fachen davon einbezogen sein. Zusätzlich kann
in den zweiten Niederschlägen
Al:Seltenerdelement, mit Ausnahme von Y, vorzugsweise in einem Bereich
von 1:0,005 bis 1:0,1 liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich
von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen. In den dritten Niederschlägen kann
Al:Zr + Y vorzugsweise in einem Bereich von 1:8 bis 4:1 liegen und
mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:5 bis 2:1 liegen. Ebenfalls
in den dritten Niederschlägen
kann Al:Zr + Y vorzugsweise in einem Bereich von 0,8:0,2 bis 0,2:0,8
liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,7:0,3 bis 0,3:0,7
liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der ersten Niederschläge
bezogen auf die dritten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt erste Niederschläge:dritte
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:4 und mehr bevorzugt in
einem Bereich von 1:1 bis 1:2.
- (24) Erste Niederschläge,
die Al, Zr und Y umfassen, werden aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die Al, Zr und
Y umfasst. Dann werden zweite Niederschläge, die ein Seltenerdelement,
mit Ausnahme von Y, und Al umfassen, aus einer wässrigen Lösung erzeugt, die das Seltenerdelement,
mit Ausnahme von Y, und Al umfasst. Dann werden dritte Niederschläge, die
Al und Ce umfassen, aus einer wässrigen
Lösung
erzeugt, die Al und Ce umfasst.
In den dritten Niederschlägen kann
Al:Ce vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10 liegen und mehr
bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegen. In den zweiten
Niederschlägen
kann Al vorzugsweise in einer Menge des 0,1 bis 10-fachen von Al,
das in den dritten Niederschlägen
enthalten ist, einbezogen sein, und es kann mehr bevorzugt in einer
Menge des 0,2- bis 5-fachen davon einbezogen sein. Zusätzlich kann
in den zweiten Niederschlägen
Al:Seltenerdelement, mit Ausnahme von Y, vorzugsweise in einem Bereich
von 1:0,005 bis 1:0,1 liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich
von 1:0,008 bis 1:0,05 liegen. In den ersten Niederschlägen kann
Al:Zr + Y vorzugsweise in einem Bereich von 1:8 bis 4:1 liegen und
mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:5 bis 2:1 liegen. Ebenfalls
in den ersten Niederschlägen
kann Zr + Y vorzugsweise in einem Bereich von 0,8:0,2 bis 0,2:0,8
liegen und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,7:0,3 bis 0,3:0,7
liegen. Wenn darüber
hinaus das Verhältnis
der dritten Niederschläge
bezogen auf die ersten Niederschläge durch die Gesamtmengen der
Metallelemente angegeben wird, dann liegt dritte Niederschläge:erste
Niederschläge
vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:4 und mehr bevorzugt in
einem Bereich von 1:1 bis 1:2.
-
In
einem anderen erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren
wird eine Mehrzahl von wässrigen
Lösungen
von Metall-Säuresalzen
hergestellt. Die jeweiligen wässrigen
Lösungen
der Metall-Säuresalze
werden mit einer alkalischen Lösung
gemischt, wodurch jeweils Niederschläge gebildet werden. Mindestens
einer der jeweils gebildeten Niederschläge wird einer Alterungsbehandlung
unterworfen, während
der Niederschlag in einen Suspensionszustand gebracht wird, in dem
Wasser oder eine Wasser-enthaltende Lösung als Dispersionsmedium
dient, oder in einem System, bei dem Wasser ausreichend vorhanden
ist. Die jeweiligen Niederschläge
werden gemischt, wodurch ein Gemisch von Niederschlägen hergestellt
wird, und das Gemisch von Niederschlägen wird kalziniert. Auch mit
diesem Verfahren können
die vorliegenden Mischoxide hergestellt werden.
-
In
einem anderen erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren
wird eine Mehrzahl von wässrigen
Lösungen
von Metall-Säuresalzen
hergestellt. Mindestens eine der wässrigen Lösungen der Metall-Säuresalze wurde
mit einer alkalischen Lösung
gemischt, wodurch Niederschläge
gebildet wurden. Mindestens einer der Niederschläge wird einer Alterungsbehandlung
unterworfen, während
der Niederschlag in einen Suspensionszustand gebracht wird, in dem
Wasser oder eine Wasser-enthaltende Lösung als Dispersionsmedium
dient, oder in einem System, bei dem Wasser ausreichend vorhanden
ist. Der Rest der wässrigen
Lösungen
der Metall-Säuresalze
wird danach den gebildeten Niederschlägen zugesetzt, wodurch weitere
Niederschläge
gebildet werden, und die resultierenden Niederschläge werden
anschließend
kalziniert. Auch mit diesem Verfahren können die vorliegenden Mischoxide
hergestellt werden.
-
Bei
den vorstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren ist
es bevorzugt, dass sie vor dem Schritt des Kalzinierens weiter umfassen:
Unterwerfen der resultierenden Niederschläge einer Alterungsbehandlung,
während
sie in einen Suspensionszustand gebracht werden, in dem Wasser oder
eine Wasser-enthaltende Lösung
als Dispersionsme dium dient, oder in einem System, bei dem Wasser
ausreichend vorhanden ist. Auch mit diesem Verfahren können die
vorliegenden Mischoxide hergestellt werden.
-
Insbesondere
unterscheiden sich bei den mit den vorliegenden Herstellungsverfahren
hergestellten Mischoxiden die Metallelementverteilungen jeweils
in den Oberflächenabschnitten
und den Innenabschnitten der agglomerierten Teilchen, die durch
Agglomerieren der Primärteilchen
erzeugt werden. Folglich können
die vorliegenden Mischoxide durch angemessenes Auswählen verschiedener
Metall-Säuresalze
einfach hergestellt werden.
-
Die
Säuresalze
sind nicht speziell beschränkt,
so lange sie eine Löslichkeit
in Wasser oder einem Alkohol aufweisen, die in den vorliegenden
Herstellungsverfahren erforderlich ist. Insbesondere können jedoch Nitrate
verwendet werden. Als alkalische Lösung kann eine wässrige Lösung oder
eine Alkohollösung
verwendet werden, in der Ammoniak, Ammoniumcarbonat, Natriumhydroxid,
Kaliumhydroxid, Natriumcarbonat oder dergleichen gelöst ist.
Da Ammoniak und Ammoniumcarbonat bei der Kalzinierung verdampfen,
können
diese bevorzugt verwendet werden. Es sollte beachtet werden, dass
der pH-Wert der Alkohollösung
mehr bevorzugt 8 oder mehr betragen kann.
-
Es
gibt verschiedene Verfahren zur Abscheidung der Niederschläge. Beispielsweise
gibt es ein Verfahren des Zugebens von Ammoniakwasser, usw., und
des heftigen Rührens;
ein Verfahren des Einstellens des pH-Werts, bei dem die Oxidvorläufer auszufallen
beginnen, durch Zugeben von Wasserstoffperoxid, und anschließend des
Ausfällens
der Niederschläge
unter Verwendung von Ammoniakwasser, usw. Darüber hinaus gibt es die folgenden
Verfahren: Ein Verfahren des Verlängerns der Zeit, die zum Neutralisieren
der wässrigen
Lösungen
der Metall-Säuresalze
unter Verwendung von Ammoniakwasser erforderlich ist, usw., vorzugsweise
Neutralisieren der wässrigen
Lösungen
für 10
min oder mehr; ein Verfahren des schrittweisen Neutralisierens der
wässrigen
Lösungen
der Metall-Säuresalze,
während
der pH-Wert überwacht
wird; Zugeben einer Pufferlösung,
so dass die wässrigen
Lösungen
der Metall-Säuresalze
einen vorgegebenen pH-Wert aufweisen, und dergleichen.
-
Bei
dem Schritt des Erzeugens von Niederschlägen können die Mischlösungen vorzugsweise
immer bei einer Schergeschwindigkeit von 1000 s–1 gerührt werden.
Folglich können
die Teilchendurchmesser der sich bildenden Oxidvorläufer sehr
viel feiner gemacht werden und demgemäß können die Teilchendurchmesser
der agglomerierten Teilchen viel kleiner gemacht werden. Es sollte
beachtet werden, dass es bevorzugt ist, die Teilchendurchmesser
der Oxidvorläufer
auf 3 μm
oder weniger einzustellen. Wenn die Teilchendurchmesser über diesem
Wert liegen, vergrößern sich
die Teilchendurchmesser der sich bildenden agglome rierten Teilchen
so stark, dass die Aktivität
durch die Abnahme der spezifischen Oberflächen vermindert wird.
-
Wenn
die wässrigen
Lösungen
der Metall-Säuresalze
zugegeben werden, können
sie vorzugsweise auf einmal zugegeben werden. Folglich können die
Teilchen der abgeschiedenen Teilchen viel feiner gemacht werden
und demgemäß können die
agglomerierten Teilchen leicht erzeugt werden, bei denen die Mischoxidteilchen
oder die Teilchen der festen Lösung
mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 50 nm oder weniger
agglomeriert sind. Wenn die wässrigen
Lösungen
der Metall-Säuresalze
aufeinander folgend zugegeben werden, kann dies durch eine Mehrzahl
von Stufen, z.B. 2 Stufen oder mehr, durchgeführt werden. Die Obergrenze
der Anzahl der Schritte ist nicht speziell beschränkt.
-
Es
ist ferner bevorzugt, dass die Niederschläge einer Alterungsbehandlung
unterworfen werden. Bei der Alterungsbehandlung werden die Niederschläge erhitzt,
während
sie in einen Suspensionszustand gebracht werden, in dem Wasser oder
eine Wasser-enthaltende Lösung
als Dispersionsmedium dient, oder in einem System, bei dem Wasser
ausreichend vorhanden ist. Durch die Durchführung der Alterungsbehandlung können die
vorliegenden Mischoxide erhalten werden, die aus den agglomerierten
Teilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 20 μm oder weniger
zusammengesetzt sind, obwohl der Mechanismus noch nicht klar ist.
Die agglomerierten Teilchen sind aus den feinen Teilchen der Phase „A" mit einem durchschnittlichen
Durchmesser von 100 nm oder weniger und aus den feinen Teilchen
der Phase „B" mit einem durchschnittlichen
Durchmesser von 30 nm oder weniger zusammengesetzt. Die feinen Teilchen,
die aus der Phase „A" zusammengesetzt
sind, weisen Poren zwischen den feinen Teilchen auf, und die Poren
haben eine enge Porendurchmesserverteilung, die in einem Bereich
von 5 bis 20 nm liegt. Ein Hauptteil der feinen Teilchen, die aus
der Phase „B" zusammengesetzt
sind, ist in den Poren dispergiert.
-
Die
Alterungsbehandlung kann in der folgenden Weise durchgeführt werden.
Die Lösung,
welche die Niederschläge
enthält,
wird als Ganzes in einem druckfesten und wärmebeständigen Behälter, wie z.B. einem Autoklaven,
usw., erhitzt, während
ausreichend Wasser in dem System vorliegt. Danach wird das Lösungsmittel
verdampft und die resultierenden Niederschläge werden kalziniert. Alternativ
können
die filtrierten Niederschläge
in der Gegenwart von Wasserdampf kalziniert werden. In diesem Fall
können
die Niederschläge
vorzugsweise in einer gesättigten
Wasserdampfatmosphäre
kalziniert werden.
-
Wenn
die vorstehend beschriebene Alterungsbehandlung durchgeführt wird,
werden das Lösen
und das erneute Kristallisieren der Niederschläge durch die Anwendung von
Wärme erleichtert
und gleichzeitig wachsen die Teilchen. In diesem Fall ist es bevorzugt,
die wässrigen
Lösungen
der Metall-Säuresalze
mit einer Base in einer äquivalenten
Menge oder mehr zu neutralisieren, um alle Metall-Säuresalze
zu neutralisieren. Folglich werden die Oxidvorläufer einheitlicher einer Alterung
unterzogen, und die Poren werden effektiv gebildet. Darüber hinaus
wird die Bildung der festen Lösungen,
z.B. einer festen Lösung
von ZrO2-TiO2, usw.,
weiter erleichtert.
-
Die
Alterungsbehandlung kann vorzugsweise bei Raumtemperatur oder höher, mehr
bevorzugt bei einer Temperatur von 100 bis 200°C, noch mehr bevorzugt bei einer
Temperatur von 100 bis 150°C
durchgeführt werden.
Wenn die Wärmeanwendung
bei weniger als 100°C
stattfindet, tritt der Erleichterungseffekt in einem geringeren
Ausmaß auf
und die Zeit, die für
die Alterung erforderlich ist, wird zu stark verlängert. Wenn
die Temperatur mehr als 200°C
beträgt,
ist eine Synthesevorrichtung erforderlich, die einem Druck von 10
atm (d.h. 1013250 Pa) widerstehen kann, und folglich steigen die
Kosten für
die Anlage.
-
In
dem vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren wird mindestens
einer der Niederschläge
einer Alterung unterworfen und mit den anderen Niederschlägen gemischt.
Dann wird das Gemisch der Niederschläge kalziniert. Die feinen Teilchen
der Phase „A" werden aus den der
Alterung unterworfenen Niederschlägen erzeugt. In dem anderen
vorliegenden Herstellungsverfahren wird mindestens einer der Niederschläge, die
mit dem sukzessiven Copräzipitationsverfahren
erzeugt werden, einer Alterung unterworfen. Auf diese Weise werden
die feinen Teilchen der Phase „A" aus den Niederschlägen erzeugt.
-
Die
resultierenden Niederschläge
können
vorzugsweise bei einer Temperatur von 300 bis 900°C kalziniert
werden. Wenn die Kalzinierungstemperatur weniger als 300°C beträgt, ist
es wahrscheinlich, dass ein Kornwachstum des katalytischen Bestandteils
stattfindet, wenn die Niederschläge
zu einem Katalysator ausgebildet werden und der resultierende Katalysator
einem Hochtemperatur-Dauerbeständigkeitstest
unterworfen wird, und es ist wahrscheinlich, dass der katalytische
Bestandteil einem Kornwachstum unterliegt, so dass sich der resultierende
Katalysator bezüglich
der Schwefelvergiftungsbeständigkeit
verschlechtert. Wenn die Kalzinierungstemperatur 900°C übersteigt,
ist eine solche Kalzinierungstemperatur nicht bevorzugt, da ein
Fall auftreten kann, bei dem die spezifische Oberfläche stark
vermindert wird.
-
Durch
Aufbringen eines katalytischen Bestandteils auf das vorliegende
Mischoxid kann der vorliegende Katalysator zum Reinigen eines Abgases
erhalten werden. Der vorliegende Katalysator kann zur Reinigung von
Abgasen verwendet werden, die von Benzinmotoren, Dieselmotoren,
Gasmotoren (oder Gaswärmepumpen
(d.h. GHP)), usw., emittiert werden. Wenn darüber hinaus zusätzlich zu
dem katalytischen Bestandteil ein NOx-Speicherelement
aufgebracht wird, kann ein Katalysator des NOx-Speicher-
und -Reduktionstyps hergestellt werden. Ein solcher Katalysator
des NOx-Speicher- und -Reduktionstyps ist
bezüglich
der Schwefelvergiftungsbeständigkeit
ganz hervorragend.
-
Wenn
ein NOx-Speicherelement aufgebracht wird,
kann das NOx-Speicherelement mindestens
ein Element sein, das aus der Gruppe bestehend aus Alkalimetallen,
Erdalkalimetallen und Seltenerdelementen ausgewählt ist. Insbesondere kann
es vorzugsweise mindestens ein Element sein, das aus der Gruppe
bestehend aus Li, Na, K, Mg, Sr, Ba, Ce und Pr ausgewählt ist.
Die Alkalimetalle zeigen ein hohes NOx-Speichervermögen in einem
Hochtemperaturbereich. Die Erdalkalimetalle zeigen ein hohes NOx-Speichervermögen in einem Niedertemperaturbereich.
Deshalb ist es bevorzugt, diese kombiniert zu verwenden. Es ist
ferner bevorzugt, von diesen Elementen K und Ba kombiniert zu verwenden.
Das NOx-Speicherelement
wird auf das vorliegende Mischoxid im Salzzustand aufgebracht, z.B.
als Carbonat, usw., in Form von Oxiden, Hydroxiden, usw.
-
Das
NOx-Speicherelement kann vorzugsweise in
einer Menge von 0,1 bis 1,2 mol, bezogen auf 1 Liter des vorliegenden
Katalysators, aufgebracht werden. Es sollte beachtet werden, dass
dann, wenn die aufgebrachte Menge des NOx-Speicherelements
zu groß ist,
das Phänomen
vorliegen kann, dass der katalytische Bestandteil mit dem NOx-Speicherelement bedeckt wird, so dass sich
die NOx-Reinigungsaktivität vermindert.
-
Wenn
der vorliegende Katalysator zum Reinigen eines Abgases hergestellt
wird, kann ein katalytischer Bestandteil auf das vorliegende Mischoxid
aufgebracht werden, nachdem das vorliegende Mischoxid durch eines
der vorliegenden Herstellungsverfahren hergestellt worden ist. Darüber hinaus
ist es bei dem vorliegenden Verfahren zur Herstellung des vorliegenden
Katalysators zum Reinigen eines Abgases möglich, den katalytischen Bestandteil
gleichzeitig mit der Herstellung des vorliegenden Mischoxids in
das vorliegende Mischoxid einzubringen, wenn ein katalytischer Bestandteil
in mindestens eine der wässrigen
Lösungen
der Metall-Säuresalze
einbezogen wird. Der katalytische Bestandteil kann in die wässrigen
Lösungen
im Zustand wasserlöslicher
Verbindungen einbezogen werden, wie z.B. in Form von Nitraten, Komplexen,
usw.
-
Gemäß eines
solchen Herstellungsverfahrens ist es möglich, Niederschläge zu erzeugen,
in welche der katalytische Bestandteil einbezogen ist, und durch
Kalzinieren katalytische Teilchen zu erhalten, in denen der katalytische
Bestandteil in den agglomerierten Teilchen des vorliegenden Mischoxids
einbezogen ist. Folglich liegt in den katalytischen Teilchen der
kata lytische Bestandteil einheitlich in einer stark dispergierten
Weise vor und die Teilchen des katalytischen Bestandteils werden
in einen Zustand gebracht, bei dem die Teilchen des katalytischen
Bestandteils durch die feinen Oxidteilchen eingeschlossen sind.
Somit wird die Aktivität
erhöht
und das Kornwachstum des katalytischen Bestandteils wird weiter
inhibiert.
-
Die
vorliegende Erfindung wird nachstehend detailliert unter Bezugnahme
auf spezielle Beispiele und Vergleichsbeispiele beschrieben. Es
sollte beachtet werden, das in der nachstehenden Beschreibung die
mit Bindestrich geschriebenen Ausdrücke, wie z.B. CeO2-ZrO2, usw., für ein Mischoxid oder eine feste
Lösung
stehen, falls nichts anderes angegeben ist.
-
(1) Katalysatoren zum
Reinigen eines Abgases, bei denen Träger verwendet werden, die aus
Mischoxidpulvern auf Al-Ce-Zr-La-Basis hergestellt sind
-
Die
Tabelle 1 fasst die Zusammensetzungen der wässrigen Lösungen zusammen, die zur Herstellung von
Mischoxidpulvern der Beispiele Nr. 1 bis 11 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 1 und 2 verwendet worden sind.
-
-
Beispiel Nr. 1
-
Eine
wässrige
Lösung „A" wurde durch Lösen von
1,0 mol Aluminiumnitratnonahydrat (Al(NO3)3·9H2O), 1,0 mol Cernitrathexahydrat (Ce(NO3)4·6H2O), 1,0 mol Zirkonyloxynitratdihydrat (ZrO(NO3)2·2H2O) und 124 g wässrigem Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 2500 cm3 reinem Wasser hergestellt.
-
Eine
wässrige
Lösung „B" wurde durch Lösen von
8,4 mol Aluminiumnitratnonahydrat und 0,12 mol Lanthannitrathexahydrat
(La(NO3)3·6H2O) in 2500 cm3 reinem
Wasser hergestellt.
-
Darüber hinaus
wurden 2500 cm3 einer wässrigen Neutralisationslösung hergestellt,
die NH3 in einer Menge der 1,2-fachen Molzahl
umfasste, die erforderlich war, um die gesamten Salpetersäurereste
zu neutralisieren.
-
Die
gesamte Menge der wässrigen
Neutralisationslösung
wurde in einen Reaktionsbehälter
eingebracht und die wässrige
Lösung „A" wurde zugesetzt,
während
die wässrige
Neutralisationslösung
mit einem mechanischen Rühren
und einem Homogenisator gerührt
wurde. Das Gemisch wurde 1 Stunde gerührt. Danach wurde dem Gemisch
die wässrige
Lösung „B" zugesetzt und das
Gemisch wurde eine weitere Stunde gerührt. Es sollte beachtet werden,
dass es mit dem Homogenisator möglich
ist, das Gemisch mit einer Schergeschwindigkeit von 1000 s–1 oder
mehr zu rühren.
Die resultierenden Niederschläge
(d.h. die Oxidvorläufer) wurden
filtriert und gewaschen, 3 Stunden an der Luft bei 300°C getrocknet
und ferner 1 Stunde bei 500°C vorkalziniert.
Das resultierende vorkalzinierte Pulver wurde 5 Stunden an der Luft
bei 700°C
kalziniert und mit einer Kugelmühle
des Nasstyps so pulverisiert, dass der mittlere Durchmesser etwa
10 μm betrug
(d.h. D50 entspricht 10 μm).
Auf diese Weise wurde ein Mischoxidpulver hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen 1 umfasste, die einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von etwa 10 μm
aufwiesen. Die schematische Struktur des Mischoxids ist in der 1 veranschaulicht.
Das Mischoxidpulver war vorwiegend aus den drei Primärteilchen 10, 11 und 12 aufgebaut,
die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder weniger
aufwiesen. Die Primärteilchen 10 waren
aus Al2O3 zusammengesetzt.
Die Primärteilchen 11 waren
aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt.
Die Primärteilchen 12 waren
aus einem Al2O3-La2O3-Mischoxid zusammengesetzt.
Wie es in der 1 veranschaulicht ist, waren die
Primärteilchen 11 mehr
im Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen 1 verteilt.
Die Primärteilchen 12 waren
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen 1 verteilt. Die Al2O3-Primärteilchen 10 waren ebenfalls
in dem Innenabschnitt verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt der Oberflächenseite
70 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der La2O3-Gehalt
der Oberflächenseite betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten La2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt
des Innenabschnitts betrug 65 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
400
g des Mischoxidpulvers, 42 g Aluminiumnitrathexahydrat, 7,2 g eines
Pseudoböhmits
und 300 g reines Wasser wurden mit einer Kugelmühle des Nasstyps pulverisiert
und gemischt. Auf diese Weise wurde eine Aufschlämmung hergestellt, die einen
mittleren Durchmesser D50 = 7 μm
aufwies. Die resultierende Aufschlämmung wurde in einer Menge
von 200 g/Liter auf ein Wabenträgersubstrat
aufgebracht, das aus Cordierit hergestellt war und 400 Zellen pro
Quadratzoll (d.h. Zoll2) aufwies. Nachdem
das Wabenträgersubstrat
durch Aufblasen von Luft bei 110°C
getrocknet worden war, wurde es 1 Stunde bei 600°C kalziniert, wodurch eine Beschichtungsschicht
gebildet wurde. Danach wurden unter Verwendung einer wässrigen
Lösung
von Pt(NO2)2(NH3)2 und einer wässrigen
Lösung
von Rh(NO3)3 Pt
und Rh nacheinander auf die Beschichtungsschicht aufgebracht und
das Wabenträgersubstrat
wurde an der Luft kalziniert. Auf diese Weise wurde ein Katalysator
von Beispiel Nr. 1 hergestellt. Die Kalzinierungsbedingungen waren
300°C für 1 Stunde
im Fall von Pt und 120°C
für 6 Stunden
im Fall von Rh. Pt wurde in einer Menge von 1,5 g/Liter aufgebracht.
Rh wurde in einer Menge von 0,3 g/Liter aufgebracht.
-
Beispiel Nr. 2
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 1 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde ähnlich wie im Beispiel Nr.
1 gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, und Primärteilchen,
die aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt
waren, aufgebaut. Die CeO2-ZrO2-Primärteilchen
waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt. Die Al2O3-La2O3-Primärteilchen
waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
der Oberflächenseite
70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
Der La2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten La2O3-Gehalt. Der Al2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug 70 mol-%,
bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxid wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr. 2 verwendet.
-
Beispiel Nr. 3
-
Eine
wässrige
Lösung „A" wurde durch Lösen von
1,0 mol Cernitrathexahydrat, 1,0 mol Zirkonyloxynitratdihydrat und
124 g wässrigem
Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1
mol äquivalent)
in 2500 cm3 reinem Wasser hergestellt.
-
Eine
wässrige
Lösung „B" wurde durch Lösen von
9,4 mol Aluminiumnitratnonahydrat und 0,12 mol Lanthannitrathexahydrat
(La(NO3)3·6H2O) in 2500 cm3 reinem
Wasser hergestellt.
-
Mit
der Ausnahme, dass die wässrige
Lösung „A" und die wässrige Lösung „B" verwendet wurden, wurde
ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1
hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM
untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde ähnlich wie im
Beispiel Nr. 1 gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste,
die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen.
Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei Primärteilchen
zusammengesetzt, die einen durchschnittlichen purchmesser von 10
nm oder weniger aufwiesen, und zwar Primärteilchen, die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, und Primärteilchen,
die aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt
waren. Die aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzten
Primärteilchen
waren mehr in der Oberfläche
der agglomerierten Teilchen verteilt. Die CeO2-ZrO2-Primärteilchen
waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt der Oberflächenseite
80 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der La2O3-Gehalt
der Oberflächenseite betrug
80 mol-%, bezogen auf den gesamten La2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt
des Innenabschnitts betrug 75 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxid wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr. 3 verwendet.
-
Beispiel Nr. 4
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 1 angegeben sind, in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 3 zur Verwendung hergestellt wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Die
Gesamtzusammensetzung des resultierenden Mischoxidpulvers war mit
derjenigen des Beispiels Nr. 3 identisch. Gemäß den Ergebnissen einer Untersuchung
mit einem FE-TEM und einer Analyse mittels EPMA wurde jedoch gefunden,
dass Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, mehr in der Oberfläche
der agglomerierten Teilchen verteilt waren, und dass Primärteilchen,
die aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt
waren, mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt
waren.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
der Oberflächenseite
75 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
Der La2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug
75 mol-%, bezogen auf den gesamten La2O3-Gehalt. Der Al2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug 80 mol-%,
bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxid wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr. 4 verwendet.
-
Beispiele 5 bis 7
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
1 die Aluminiumnitratkonzentrationen in einer wässrigen Lösung „A" und einer wässrigen Lösung „B" von denjenigen im Beispiel Nr. 1 verschieden
waren, wurden Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 1 hergestellt und Katalysatoren wurden jeweils in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt. Die jeweiligen Mischoxidpulver
wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 analysiert. Als
Ergebnis wurde erhalten, dass mit der Ausnahme, dass der Al2O3-Gehalt in dem
Oberflächenabschnitt
und dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen von demjenigen
von Beispiel Nr. 1 verschieden war, der Aufbau mit demjenigen von
Beispiel Nr. 1 identisch war. Es sollte beachtet werden, dass in
allen Beispielen Nr. 5 bis 7 die Metallelementverteilungen der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen und die Metallelementverteilungen des
Innenabschnitts der agglomerierten Teilchen voneinander verschieden
waren.
-
Beispiel Nr. 8
-
Mit
der Ausnahme, dass Lanthannitrat nicht verwendet wurde und dass
eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 1 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt
und zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt.
Darüber
hinaus war CeO2-ZrO2 mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt und das Al2O3 war mehr auf
der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt der Oberflächenseite
65 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt des Innenabschnitts betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
8 verwendet.
-
Beispiel Nr. 9
-
Mit
der Ausnahme, dass Lanthannitrat nicht verwendet wurde und dass
eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 1 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt
und zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt.
Dar über
hinaus war das CeO2-ZrO2 mehr
in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und das Al2O3 war mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt des Innenabschnitts
70 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt der Oberflächenseite betrug
75 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
9 verwendet.
-
Beispiel Nr. 10
-
Mit
der Ausnahme, dass Lanthannitrat nicht verwendet wurde und dass
eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 1 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus einer festen Lösung
von CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
und zweite Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Darüber
hinaus war die feste Lösung
von CeO2-ZrO2 mehr
in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und das Al2O3 war mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt des Innenabschnitts
80 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt der Oberflächenseite betrug
75 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
10 verwendet.
-
Beispiel Nr. 11
-
Mit
der Ausnahme, dass Lanthannitrat nicht verwendet wurde und dass
eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 1 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
und zweite Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Darüber
hinaus war das CeO2-ZrO2 mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt und das
Al2O3 war mehr in
der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt der Oberflächenseite
80 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt des Innenabschnitts betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
11 verwendet.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
1
-
Eine
wässrige
Lösung „A" wurde durch Lösen von
4,7 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat,
1,0 mol Zirkonyloxynitratdihydrat, 0,12 mol Lanthannitrathexahydrat
(La(NO3)3·6H2O) und 124 g wässrigem Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 1400 cm3 reinem Wasser hergestellt.
-
Darüber hinaus
wurden 2000 cm3 einer wässrigen Neutralisationslösung hergestellt,
die NH3 in einer Menge der 1,2-fachen Molzahl
umfasste, die erforderlich war, um die gesamten Salpetersäurereste
zu neutralisieren.
-
Die
gesamte Menge der wässrigen
Neutralisationslösung
wurde in einen Reaktionsbehälter
eingebracht. Dann wurde mit der Ausnahme, dass nur die wässrige Lösung „A" zugesetzt wurde,
während
die wässrige
Neutralisationslösung
mit einem mechanischen Rührer
und einem Homogenisator gerührt
wurde, ein Mischoxidpulver in dergleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 1 hergestellt.
-
Die 2 zeigt
eine schematische Struktur des resultierenden Mischoxidpulvers.
Wie es in der 2 veranschaulicht ist, umfasste
das Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen 2, die einen
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen.
Das Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht und mittels
EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass die agglomerierten
Teilchen vorwiegend aus vier Primärteilchen 20, 21, 22 und 23 aufgebaut
waren, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder weniger
aufwiesen und im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren. Erste
Primärteilchen 20 waren
aus Al2O3 zusammengesetzt,
zweite Primärteilchen 21 waren
aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt,
dritte Primärteilchen 22 waren
aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt
und vierte Primärteilchen 23 waren
aus CeO2-ZrO2-La2O3 zusammengesetzt.
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, wiesen die agglomerierten
Teilchen eine im Wesentlichen einheitliche Metallelementverteilung
von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf. Es sollte beachtet werden, dass der Gehalt
von Al2O3-La2O3 geringer war
und dass ein Hauptteil des La2O3 in
dem CeO2-ZrO2 gelöst war.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Vergleichsbeispiel
Nr. 1 verwendet.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
2
-
Eine
wässrige
Lösung „A" wurde durch Lösen von
4,7 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat,
1,0 mol Zirkonyloxynitratdihydrat und 124 g wässrigem Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 5000 cm3 reinem Wasser hergestellt.
-
Darüber hinaus
wurden 2000 cm3 einer wässrigen Neutralisationslösung hergestellt,
die NH3 in einer Menge der 1,2-fachen Molzahl
umfasste, die erforderlich war, um die gesamten Salpetersäurereste
zu neutralisieren.
-
Die
gesamte Menge der wässrigen
Neutralisationslösung
wurde in einen Reaktionsbehälter
eingebracht. Dann wurde mit der Ausnahme, dass nur die wässrige Lösung „A" zugesetzt wurde,
während
die wässrige
Neutralisationslösung
mit einem mechanischen Rühren
und einem Homogenisator gerührt
wurde, ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 1 hergestellt.
-
Entsprechend
Vergleichsbeispiel Nr. 1 umfasste das resultierende Mischoxidpulver
agglomerierte Teilchen, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Das Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass die
agglomerierten Teilchen vorwiegend aus zwei Primärteilchen aufgebaut waren,
die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder weniger
aufwiesen, aus Al2O3 und
CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren und im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren. Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, wiesen die agglomerierten
Teilchen eine im Wesentlichen einheitliche Metallelementverteilung
von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Vergleichsbeispiel
Nr. 2 verwendet.
-
(2) Katalysatoren zum
Reinigen eines Abgases, bei denen Träger verwendet werden, die aus
Mischoxidpulvern auf Al-Zr-Ti-La-Basis hergestellt worden sind
-
Die
Tabelle 2 fasst die Zusammensetzungen wässriger Lösungen zusammen, die zur Herstellung
von Mischoxidpulvern der Beispiele Nr. 12 bis 15 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 3 und 4 verwendet worden sind.
-
-
Beispiel Nr. 12
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Titantetrachloridlösung (TiCl4-Lösung) als
Ti-Quelle und eine wässrige Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 2 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus vier
Primärteilchen
zusammengesetzt, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10
nm oder weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen waren aus ZrO2-TiO2 zusammengesetzt,
zweite Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt,
dritte Primärteilchen
waren aus ZrO2 zusammengesetzt und vierte
Primärteilchen
waren aus TiO2 zusammengesetzt. Darüber hinaus
waren die Primärteilchen,
die aus ZrO2-TiO2,
ZrO2 und TiO2 zusammengesetzt
waren, mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt,
und die Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr auf der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt der Oberflächenseite
60 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der TiO2-Gehalt des Innenabschnitts betrug
65 mol-%, bezogen auf den gesamten TiO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
12 verwendet.
-
Beispiel Nr. 13
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Titantetrachloridlösung als Ti-Quelle und eine
wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 2 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren entsprechend Beispiel
Nr. 12 vorwiegend aus vier Primärteilchen
zusammengesetzt, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10
nm oder weniger aufwiesen. Die Primärteilchen, die aus ZrO2-TiO2, ZrO2 und TiO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr auf der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der TiO2-Gehalt
der Oberflächenseite
70 mol-%, bezogen auf den gesamten TiO2-Gehalt.
Der Al2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
13 verwendet.
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Beispiel Nr. 14
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Mit
der Ausnahme, dass eine Titantetrachloridlösung als Ti-Quelle und eine
wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 2 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus fünf Primärteilchen
zusammengesetzt, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10
nm oder weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen waren aus ZrO2-TiO2 zusammengesetzt,
zweite Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt,
dritte Primärteilchen
waren aus Al2O2 zusammengesetzt,
vierte Primärteilchen
waren aus TiO2 zusammengesetzt und fünfte Primärteilchen
waren aus ZrO2 zusammengesetzt. Darüber hinaus
waren die Primärteilchen,
die aus ZrO2-TiO2,
ZrO2 und TiO2 zusammengesetzt
waren, mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt,
und die Primärteilchen,
die aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt der Oberflächenseite
60 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der La2O3-Gehalt
der Oberflächenseite betrug
60 mol-%, bezogen auf den gesamten La2O3-Gehalt. Der TiO2-Gehalt
des Innenabschnitts betrug 65 mol-%, bezogen auf den gesamten TiO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
14 verwendet.
-
Beispiel Nr. 15
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Titantetrachloridlösung als Ti-Quelle und eine
wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 2 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus fünf Primärteilchen
zusammengesetzt, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10
nm oder weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen waren aus ZrO2-TiO2 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt
Dritte Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Vierte Primärteilchen
waren aus TiO2 zusammengesetzt. Fünfte Primärteilchen
waren aus ZrO2 zusammengesetzt. Die ersten
Primärteilchen,
die aus ZrO2-TiO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der TiO2-Gehalt
der Oberflächenseite
65 mol-%, bezogen auf den gesamten TiO2-Gehalt.
Der La2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug
60 mol-%, bezogen auf den gesamten La2O3-Gehalt. Der Al2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug 60 mol-%,
bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulvers wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
15 verwendet.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
3
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Titantetrachloridlösung als Ti-Quelle und nur
eine wässrige
Lösung „A", deren Zusammensetzung
in der Tabelle 2 angegeben ist, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Vergleichsbeispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Entsprechend
Vergleichsbeispiel Nr. 1 umfasste das resultierende Mischoxidpulver
agglomerierte Teilchen, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von 10 μm
oder weniger aufwiesen. Das Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM
untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde entsprechend Beispiel
Nr. 12 gefunden, dass die agglomerierten Teilchen vorwiegend aus
vier Primärteilchen
zusammengesetzt waren, die einen durchschnittlichen Durchmesser
von 10 nm oder weniger aufwiesen und im Wesentlichen einheit lich
dispergiert waren. Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, wiesen die agglomerierten
Teilchen eine im Wesentlichen einheitliche Metallelementverteilung
von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Vergleichsbeispiel
Nr. 3 verwendet.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
4
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Titantetrachloridlösung als Ti-Quelle und nur
eine wässrige
Lösung „A", deren Zusammensetzung
in der Tabelle 2 angegeben ist, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Vergleichsbeispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver umfasste agglomerierte Teilchen, die
einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 10 μm oder weniger
aufwiesen. Das Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass die
agglomerierten Teilchen vorwiegend aus fünf Primärteilchen zusammengesetzt waren,
die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder weniger
aufwiesen und im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren. Erste
Primärteilchen
waren aus ZrO2-TiO2-La2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt
Dritte Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt.
Vierte Primärteilchen
waren aus TiO2 zusammengesetzt. Fünfte Primärteilchen
waren aus ZrO2 zusammengesetzt. Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, wiesen die agglomerierten
Teilchen eine im Wesentlichen einheitliche Metallelementverteilung
von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Vergleichsbeispiel
Nr. 4 verwendet.
-
(3) Katalysatoren zum
Reinigen eines Abgases, bei denen Träger verwendet werden, die aus
Mischoxidpulvern auf Al-Ce-La-Basis hergestellt worden sind
-
Die
Tabelle 3 fasst die Zusammensetzungen wässriger Lösungen zusammen, die zur Herstellung
von Mischoxidpulvern der Beispiele Nr. 16 bis 19 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 5 und 6 verwendet worden sind.
-
-
Beispiel Nr. 16
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 3 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus drei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt. Zweite Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt. Dritte
Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Das Al2O3-La2O3 war mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen verteilt und das CeO2 war mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der La2O3-Gehalt der Oberflächenseite
60 mol-%, bezogen auf den gesamten La2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt des Innenabschnitts betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
16 verwendet.
-
Beispiel Nr. 17
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 3 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus drei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt. Zweite Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt. Dritte
Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Das CeO2 war mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen verteilt und das Al2O3-La2O3 war mehr in dem
Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der La2O3-Gehalt des Innenabschnitts
60 mol-%, bezogen auf den gesamten La2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt der Oberflächenseite betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
17 verwendet.
-
Beispiel Nr. 18
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 3 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Das CeO2 war mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen verteilt und das Al2O3 war
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt der Oberflächenseite
65 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt des Innenabschnitts betrug
65 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
18 verwendet.
-
Beispiel Nr. 19
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 3 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Das CeO2 war mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen verteilt und das Al2O3 war
mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt des Innenabschnitts
60 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt. Der CeO2-Gehalt der Oberflächenseite betrug
60 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
19 verwendet.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
5
-
Mit
der Ausnahme, dass nur eine wässrige
Lösung „A", deren Zusammensetzung
in der Tabelle 3 angegeben ist, verwendet wurde, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Vergleichsbeispiel Nr. 1 hergestellt.
Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass das
Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 10 μm
oder weniger aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend
aus vier Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder weniger
aufwiesen und im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren. Erste
Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Dritte Primärteilchen
waren aus Al2O3-CeO2 zusammengesetzt. Vierte Primärteilchen
waren aus CeO2-La2O3 zusammengesetzt. Gemäß den Ergebnissen, die durch
die EPMA-Analyse erhalten wurden, wiesen die agglomerierten Teilchen
eine im Wesentlichen einheitliche Metallelementverteilung von der
Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Vergleichsbeispiel
Nr. 5 verwendet.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
6
-
Mit
der Ausnahme, dass nur eine wässrige
Lösung "A", deren Zusammensetzung in der Tabelle
3 angegeben ist, verwendet wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der
gleichen Weise wie im Vergleichsbeispiel Nr. 1 hergestellt. Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass das
Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 10 μm
oder weniger aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend
aus zwei Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder weniger
aufwiesen und im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren. Erste
Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, wiesen die agglomerierten
Teilchen eine im Wesentlichen einheitliche Metallelementverteilung
von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Vergleichsbeispiel
Nr. 6 verwendet.
-
(4) Katalysatoren zum
Reinigen eines Abgases, bei denen Träger verwendet werden, die aus
Mischoxidpulvern auf Al-Ce-Zr-Y-Basis hergestellt worden sind
-
Die
Tabelle 4 fasst die Zusammensetzungen wässriger Lösungen zusammen, die zur Herstellung
von Mischoxidpulvern der Beispiele Nr. 20 bis 27 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 7 und 8 verwendet worden sind.
-
-
Beispiel Nr. 20
-
Mit
der Ausnahme, dass Yttriumnitrathexahydrat (Y(NO3)3·6H2O) als Y-Quelle, eine wässrige Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen in der Tabelle
4 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver in
der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver
wurde mit einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert. Als
Ergebnis wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste,
die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen.
Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus vier Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Dritte Primärteilchen
waren aus Y2O3-CeO2 zusammengesetzt. Vierte Primärteilchen
waren aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt. Das CeO2 war mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt und die
vierten Primärteilchen,
die aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt waren, waren mehr in der
Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
des Innenabschnitts 65 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt. Der Y2O3-Gehalt
der Oberflächenseite betrug
65 mol-%, bezogen auf den gesamten Y2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
20 verwendet.
-
Beispiel Nr. 21
-
Mit
der Ausnahme, dass Yttriumnitrathexahydrat als Y-Quelle, eine wässrige Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 4 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt. Das resultierende
Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA
analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen
umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa
10 μm aufwiesen. Die
agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus vier Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt. Zweite
Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Dritte Primärteilchen
waren aus Y2O3-CeO2 zusammengesetzt. Vierte Primärteilchen
waren aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt. Das CeO2 war
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und die vierten Primärteilchen,
die aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt waren, waren mehr in dem
Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
der Oberflächenseite
70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
Der Y2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug
65 mol-%, bezogen auf den gesamten Y2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
21 verwendet.
-
Beispiel Nr. 22
-
Mit
der Ausnahme, dass Yttriumnitrathexahydrat als Y-Quelle, eine wässrige Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 4 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt. Das resultierende
Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA
analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen
umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa
10 μm aufwiesen. Die
agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus vier Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt. Zweite
Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Dritte Primärteilchen
waren aus Y2O3-CeO2 zusammengesetzt. Vierte Primärteilchen
waren aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt. Das CeO2 war
mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt
und die vierten Primärteilchen,
die aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt waren, waren mehr in der
Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
des Innenabschnitts 65 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt. Der Y2O3-Gehalt
der Oberflächenseite betrug
60 mol-%, bezogen auf den gesamten Y2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
22 verwendet.
-
Beispiel Nr. 23
-
Mit
der Ausnahme, dass Yttriumnitrathexahydrat als Y-Quelle, eine wässrige Lösung „A" und eine wässrige Lösung „B", die in der Tabelle
4 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver in der
gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 1 hergestellt. Das resultierende
Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA
analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen
umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa
10 μm aufwiesen.
Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus vier Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Dritte Primärteilchen
waren aus Y2O3-CeO2 zusammengesetzt. Vierte Primärteilchen
waren aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt. Das CeO2 war
mehr auf der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und die vierten Primärteilchen,
die aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt waren, waren mehr in dem
Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
der Oberflächenseite
65 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
Der Y2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten Y2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
23 verwendet.
-
Beispiel Nr. 24
-
Eine
wässrige
Lösung „A" wurde durch Lösen von
0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat und
124 g wässrigem
Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1
mol äquivalent)
in 1500 cm3 reinem Wasser hergestellt.
-
Ferner
wurde eine wässrige
Lösung „B" durch Lösen von
0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat und 0,01 mol Lanthannitrathexahydrat
in 500 cm3 reinem Wasser hergestellt.
-
Ferner
wurde eine wässrige
Lösung „C" durch Lösen von
0,6 mol Zirkonyloxynitratdihydrat und 0,4 mol Yttriumnitrat in 1000
cm3 reinem Wasser hergestellt.
-
Darüber hinaus
wurden 1000 cm3 einer wässrigen Neutralisationslösung hergestellt,
die NH3 in einer Menge der 1,2-fachen Molzahl
umfasste, die erforderlich war, um die gesamten Salpetersäurereste
zu neutralisieren.
-
Die
gesamte Menge der wässrigen
Neutralisationslösung
wurde in einen Reaktionsbehälter
eingebracht und die wässrige
Lösung „A" wurde zugesetzt,
während
die wässrige
Neutralisationslösung
mit einem mechanischen Rühren
und einem Homogenisator gerührt
wurde. Das Gemisch wurde 1 Stunde gerührt. Danach wurde dem Gemisch
die wässrige
Lösung „B" zugesetzt und das
Gemisch wurde eine weitere Stunde gerührt. Danach wurde dem Gemisch
die wässrige
Lösung „C" zugesetzt und das
Gemisch wurde eine weitere Stunde gerührt. Die resultierenden Niederschläge (d.h.
die Oxidvorläufer)
wurden filtriert und gewaschen, 3 Stunden an der Luft bei 300°C getrocknet
und ferner 1 Stunde bei 500°C
vorkalziniert. Das resultierende vorkalzinierte Pulver wurde 5 Stunden
an der Luft bei 700°C
kalziniert und mit einer Kugelmühle
des Nasstyps so pulverisiert, dass der mittlere Durchmesser etwa
10 μm betrug
(d.h. D50 entspricht 10 μm).
Auf diese Weise wurde ein Mischoxidpulver hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus fünf Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Dritte Primärteilchen
waren aus Y2O3-CeO2 zusammengesetzt. Vierte Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt.
Fünfte
Primärteilchen
waren aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt. Das Al2O3, das CeO2 und das Al2O3-La2O3 waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen verteilt. Die fünften
Primärteilchen, die
aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt waren, waren mehr in der
Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
des Innenabschnitts 70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt. Der Y2O3-Gehalt
der Oberflächenseite betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten Y2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
24 verwendet.
-
Beispiel Nr. 25
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung „A", eine wässrige Lösung „B" und eine wässrige Lösung „C", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 4 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxid
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 24 hergestellt. Das resultierende
Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA
analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen
umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa
10 μm aufwiesen.
Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus fünf Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Dritte Primärteilchen
waren aus Y2O3-CeO2 zusammengesetzt. Vierte Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt.
Fünfte
Primärteilchen
waren aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt. Das CeO2 war
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und die fünften Primärteilchen, die aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
der Oberflächenseite
65 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
Der Y2O3-Gehalt des Innenabschnitts betrug
65 mol-%, bezogen auf den gesamten Y2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
25 verwendet.
-
Beispiel Nr. 26
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung „A", eine wässrige Lösung „B" und eine wässrige Lösung „C", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 4 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 24 hergestellt. Das resultierende
Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert.
Als Ergebnis wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste,
die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen.
Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus fünf Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Dritte Primärteilchen
waren aus Y2O3-CeO2 zusammengesetzt. Vierte Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt.
Fünfte
Primärteilchen
waren aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt. Das CeO2 war
mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt und
die fünften
Primärteilchen,
die aus ZrO2-Y2O3
zusammengesetzt waren, waren mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
des Innenabschnitts 70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt. Der Y2O3-Gehalt
der Oberflächenseite betrug
65 mol-%, bezogen auf den gesamten Y2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
26 verwendet.
-
Beispiel Nr. 27
-
Mit
der Ausnahme, dass nur eine wässrige
Lösung „A", eine wässrige Lösung „B" und eine wässrige Lösung „C", deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 4 angegeben sind, verwendet wurden, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 24 hergestellt. Das resultierende
Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA
analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen
umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa
10 μm aufwiesen. Die
agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus fünf Primärteilchen aufgebaut, die einen
durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder weniger aufwiesen.
Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt. Zweite
Primärteilchen
waren aus CeO2 zusammengesetzt. Dritte Primärteilchen
waren aus Y2O3-CeO2 zusammengesetzt. Vierte Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt.
Fünfte
Primärteilchen
waren aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt. Das CeO2 war
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und die fünften Primärteilchen, die aus ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die mittels EPMA erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
der Oberflächenseite
70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
Der Y2O3-Gehalt
des Innenabschnitts betrug 60 mol-%, bezogen auf den gesamten Y2O3-Gehalt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Beispiel Nr.
27 verwendet.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
7
-
Mit
der Ausnahme, dass nur eine wässrige
Lösung „A", deren Zusammensetzung
in der Tabelle 4 angegeben ist, verwendet wurde, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Vergleichsbeispiel Nr. 1 hergestellt.
Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass das
Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 10 μm
oder weniger aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend
aus zwei Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder weniger
aufwiesen und im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren. Erste
Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2-Y2O3 zusammengesetzt.
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, wiesen die agglomerierten
Teilchen eine im Wesentlichen einheitliche Metallelementverteilung
von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Vergleichsbeispiel
Nr. 7 verwendet.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
8
-
Mit
der Ausnahme, dass nur eine wässrige
Lösung „A", deren Zusammensetzung
in der Tabelle 4 angegeben ist, verwendet wurde, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Vergleichsbeispiel Nr. 1 hergestellt.
Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass das
Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 10 μm
oder weniger aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend
aus zwei Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder weniger
aufwiesen und im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren. Erste
Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2-La2O3-Y2O3 zusammengesetzt. Gemäß den Ergebnissen, die durch
die EPMA- Analyse
erhalten wurden, wiesen die agglomerierten Teilchen eine im Wesentlichen
einheitliche Metallelementverteilung von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde in der gleichen Weise wie im
Beispiel Nr. 1 zur Herstellung eines Katalysators von Vergleichsbeispiel
Nr. 8 verwendet.
-
Untersuchung
und Bewertung
-
Aus
den jeweiligen Katalysatoren wurde eine Testprobenkonfiguration
herausgeschnitten, die einen Durchmesser von 20 mm, eine Länge von
41 mm und ein Volumen von 35 cm3 aufwies.
Die Testproben wurden einem Dauerbeständigkeitstest unterworfen,
in dem jeweils Modellgase durch die Testproben strömen gelassen
wurden.
-
Bezüglich der
Katalysatoren von Beispiel Nr. 1 bis 11 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 1 und 2 wurden die Jeweiligen Katalysatoren einem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen, bei dem sie 10 Stunden bei 1050°C gehalten wurden, während abwechselnd
Modellgase, die in der Tabelle 5 angegeben sind, unter den Bedingungen,
die in der Tabelle 5 angegeben sind, alle 10 durch des jeweiligen
Katalysatoren strömen
gelassen wurden. Tabelle
5
- Anmerkung: B* steht für "Rest"
-
Bezüglich der
Katalysatoren von Beispiel Nr. 12 bis 15 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 3 und 4 wurden die jeweiligen Katalysatoren einem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen, bei dem sie 5 Stunden bei 800°C gehalten wurden, während abwechselnd
Modellgase, die in der Tabelle 6 angegeben sind, unter den Bedingungen,
die in der Tabelle 6 angegeben sind, alle 10 s durch die jeweiligen
Katalysatoren strömen
gelassen wurden. Tabelle
6
- Anmerkung: B* steht für "Rest"
-
Bezüglich der
Katalysatoren der Beispiele Nr. 16 bis 19 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 5 und 6 wurden die jeweiligen Katalysatoren einem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen, bei dem sie 5 Stunden bei 800°C gehalten wurden, während abwechselnd
Modellgase, die in der Tabelle 5 angegeben sind, unter den Bedingungen,
die in der Tabelle 5 angegeben sind, alle 10 s durch die jeweiligen
Katalysatoren strömen
gelassen wurden.
-
Bezüglich der
Katalysatoren der Beispiele Nr. 20 bis 27 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 7 und 8 wurden die jeweiligen Katalysatoren einem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen, bei dem sie 5 Stunden bei 800°C gehalten wurden, während abwechselnd
Modellgase, die in der Tabelle 7 angegeben sind, unter den Bedingungen,
die in der Tabelle 7 angegeben sind, durch die jeweiligen Katalysatoren
strömen
gelassen wurden. Tabelle
7
- Anmerkung: B* steht für "Rest"
-
Nach
den Dauerbeständigkeitstests
wurden die jeweiligen Katalysatoren in einer Normaldruck-Festbettströmungssystem-Katalysatortestvorrichtung
angeordnet. Bezüglich
der Beispiele Nr. 1 bis 19 und der Vergleichsbeispiele Nr. 1 bis
6 wurden die jeweiligen Katalysatoren in einem Bereich von 100°C bis 400°C bei einer
Temperaturerhöhungsgeschwindigkeit
von 10°C/min
erhitzt, während
abwechselnd Modellgase, die in der Tabelle 8 angegeben sind, unter
den Bedingungen, die in der Tabelle 8 angegeben sind, alle 1 s durch
die jeweiligen Katalysatoren strömen
gelassen wurden. Bezüglich
der Beispiele Nr. 20 bis 27 und der Vergleichsbeispiele Nr. 7 und
8 wurden die jeweiligen Katalysatoren in einem Bereich von 100°C bis 400°C bei einer
Temperaturerhöhungsgeschwindigkeit
von 10°C/min
erhitzt, während
ein Modellgas, das in der Tabelle 9 angegeben ist, unter den Bedingungen,
die in der Tabelle 9 angegeben sind, durch die jeweiligen Katalysatoren
strömen
gelassen wurde. Tabelle
8
- Anmerkung: B* steht für "Rest"
Tabelle
9 - Anmerkung: B* steht für "Rest"
-
Die
jeweiligen Katalysatoren wurden kontinuierlich bezüglich der
HC-, CO- und NOx-Umwandlung gemessen, während die
Temperatur erhöht
wurde. Die Temperaturen, bei denen HC, CO und NOx um
50 % (50%-Umwandlungstemperaturen) beseitigt wurden, wurden jeweils
bestimmt. Dabei war die Aktivitätsdifferenz
bei der 50%-HC-Umwandlungstemperatur am stärksten ausgeprägt. Daher
sind die Ergebnisse der 50 %-HC-Umwandlungstemperaturmessung
in der Tabelle 10 angegeben.
-
Darüber hinaus
wurden die jeweiligen Katalysatoren bezüglich der spezifischen BET-Oberflächen vor und
nach den Dauerbeständigkeitstests
untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung sind ebenfalls in der
Tabelle 10 angegeben. Es sollte beachtet werden, dass in der Tabelle
10 „frisch" die spezifischen
BET-Oberflächen
vor den Dauerbeständigkeitstests
bezeichnet und „gealtert" die spezifischen
BET-Oberflächen
nach den Dauerbeständigkeitstests
bezeichnet. Tabelle
10
- * "BET
S.S.A." steht für "spezifische BET-Oberfläche"
-
Wenn
das Beispiel Nr. 1 mit dem Vergleichsbeispiel Nr. 1 verglichen wird,
weist das Beispiel Nr. 1 eine spezifische Oberfläche auf, die nach dem Dauerbeständigkeitstest
in einem geringeren Ausmaß vermindert war
als diejenige von Vergleichsbeispiel Nr. 1, und es zeigt eine extrem
hohe Wärmebeständigkeit,
obwohl der Träger
des Katalysators von Beispiel Nr. 1 die gleiche Zusammensetzung
aufwies wie der Träger
des Katalysators von Vergleichsbeispiel Nr. 1. Als Ergebnis wurde
erhalten, dass das Beispiel Nr. 1 nach dem Dauerbeständigkeitstest
eine niedrige 50 %-HC-Umwandlungstemperatur aufwies und dessen Aktivität danach
aufrechterhalten wurde. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Träger von
Beispiel Nr. 1 durch das sukzessive Copräzipitationsverfahren erzeugt
worden ist. Die Vorteile wurden erzeugt, da das La2O3 vorwiegend in dem Al2O3 enthalten ist.
-
Wenn
ferner das Beispiel Nr. 2 mit dem Vergleichsbeispiel Nr. 1 nach
dem Dauerbeständigkeitstest verglichen
wird, weist das Beispiel Nr. 2 eine höhere Aktivität auf als
das Vergleichsbeispiel Nr. 1. Demgemäß ist ersichtlich, dass die
Aktivität
kaum von der Reihenfolge der Abscheidung der Niederschläge durch
das sukzessive Copräzipitationsverfahren
beeinflusst wird.
-
Wenn
jedoch das Beispiel Nr. 1 mit dem Beispiel Nr. 2 verglichen wird,
war das Beispiel Nr. 1 dem Beispiel Nr. 2 überlegen. Insbesondere wird
davon ausgegangen, dass bei dem sukzessiven Copräzipitationsverfahren die ersten
Primärteilchen 12,
die aus dem Al2O3-La2O3-Mischoxid zusammengesetzt
sind, vorzugsweise mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen 1 verteilt sind, und die Primärteilchen 11, die
aus der festen Lösung
von CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
sind, vorzugsweise mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen 1 verteilt sind, und zwar durch zuerst Abscheiden
der Niederschläge
aus einer wässrigen Lösung, die
Al, Ce und Zr enthält,
und dann Abscheiden der Niederschläge aus einer wässrigen
Lösung,
die Al und La umfasst.
-
Wenn
ferner das Beispiel Nr. 1, das Beispiel Nr. 2 und die Beispiele
Nr. 3 bis 7 verglichen werden, ist ersichtlich, dass der Al-Gehalt
in der wässrigen
Lösung „A" vorzugsweise bei
einem molaren Anteil von 0,5 oder mehr liegen kann, wenn das molare
Verhältnis
Ce/Zr = 1/1 beträgt,
und dass der Rest des Al vorzugsweise in der wässrigen Lösung „B" enthalten sein kann. Dabei wird davon
ausgegangen, dass der Gehalt von Al2O3, in dem La2O3 selektiv gelöst ist, um die Wärmebeständigkeit
zu erhöhen,
und der Gehalt von Al2O3,
der dazwischen vorliegt, um die feste Lösung von CeO2-ZrO2 stark zu dispergieren, gut ausgewogen sind.
-
Wenn
die Beispiele Nr. 8 bis 11 mit dem Vergleichsbeispiel Nr. 2 verglichen
werden, zeigen die Beispiele Nr. 8 und 9 eine höhere Aktivität nach dem
Dauerbeständigkeitstest
als das Vergleichsbeispiel Nr. 2. Es ist offensichtlich, dass dieser
Vorteil auf die Herstellung der Träger mit dem sukzessiven Copräzipitationsverfahren
zurückzuführen ist.
-
Wenn
ferner das Beispiel Nr. 13 mit dem Vergleichsbeispiel Nr. 3 verglichen
wird, zeigte das Beispiel Nr. 13 eine höhere Aktivität nach dem
Dauerbeständigkeitstest
als das Vergleichsbeispiel Nr. 3. Es ist offensichtlich, dass dieser
Vorteil auf die Herstellung des Trägers mit dem sukzessiven Copräzipitationsverfahren zurückzuführen ist.
Im Beispiel Nr. 13 war die feste Lösung von ZrO2-TiO2 mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen verteilt. Folglich wird angenommen, dass der Vorteil auf
eine Unterdrückung
der Schwefelvergiftung zurückzuführen war,
die auf diese Weise bereitgestellt wurde.
-
Wenn
darüber
hinaus das Beispiel Nr. 12 mit dem Beispiel Nr. 14 verglichen wird,
wies das Beispiel Nr. 14 nach dem Dauerbeständigkeitstest eine höhere Aktivität auf. Dieser
Vorteil war darauf zurückzuführen, dass
ferner La in der wässrigen
Lösung „B" enthalten war. Insbesondere
wird angenommen, dass der Vorteil in der folgenden Weise bewirkt
wird. Beispielsweise wurde durch selektives Lösen von La2O3 in Al2O3 die Wärmebeständigkeit
von Al2O3 erhöht und die
Abnahme der Schwefelvergiftungsbeständigkeit der festen Lösung von
ZrO2-TiO2 wurde inhibiert.
-
Das
Beispiel Nr. 16 war dem Vergleichsbeispiel Nr. 5 bezüglich der
Aktivität
nach dem Dauerbeständigkeitstest überlegen
und das Beispiel Nr. 18 war dem Vergleichsbeispiel Nr. 6 bezüglich der
Aktivität
nach dem Dauerbeständigkeitstest überlegen.
Dieser Vorteil wurde offensichtlich durch Erzeugen der Träger mit dem
sukzessiven Copräzipitationsverfahren
bewirkt. Da im Beispiel Nr. 16 und im Beispiel Nr. 18 das Al2O3 mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt war, war die Oberflächenkonzentration
von CeO2 verringert. Folglich wird angenommen,
dass eine Verschlechterung von Rh inhibiert wurde.
-
Darüber hinaus
ist bei einem Vergleich der Beispiele Nr. 16 bis 19 ersichtlich,
dass die Wärmebeständigkeit
durch selektives Lösen
des La2O3 in dem
Al2O3 verbessert
wurde.
-
Ferner
waren die Beispiele Nr. 20 bis 23 dem Vergleichsbeispiel Nr. 7 bezüglich der
Aktivität
nach dem Dauerbeständigkeitstest überlegen
und die Beispiele Nr. 24 bis 27 waren dem Vergleichsbeispiel 8 bezüglich der
Aktivität
nach dem Dauerbeständigkeitstest überlegen.
Es ist ersichtlich, dass dieser Vorteil durch Erzeugen der Träger mit
dem sukzessiven Copräzipitationsverfahren
bewirkt wurde. In den Beispielen Nr. 20 bis 27 waren drei Oxide,
d.h. Al2O3, CeO2 und das ZrO2-Y2O3-Mischoxid unabhängig vorhanden.
Andererseits war in den Vergleichsbeispielen Nr. 7 und 8 das CeO2 in dem ZrO2-Y2O3 gelöst. Demgemäß wird angenommen,
dass die Vergleichsbeispiele Nr. 7 und 8 eine niedrige Aktivität aufwiesen.
-
Wenn
die Beispiele Nr. 20 bis 23 mit den Beispielen Nr. 24 bis 27 verglichen
werden, ist es offensichtlich, dass durch selektives Lösen des
La2O3 in dem Al2O3 die Aktivität nach dem
Dauerbeständigkeitstest
viel stärker
verbessert war.
-
Die
Beispiele Nr. 20 bis 23 zeigten im Wesentlichen die gleiche Aktivität nach dem
Dauerbeständigkeitstest
und die Beispiele Nr. 24 bis 27 zeigten ebenfalls im Wesentlichen
die gleiche Aktivität.
Folglich wird davon ausgegangen, dass die Reihenfolge der Niederschlagsabscheidung
in dem sukzessiven Copräzipitationsverfahren
keine Rolle spielte.
-
(5) Katalysator zum Reinigen
eines Abgases mit einer zweischichtigen Struktur
-
Die
Tabelle 11 fasst die Zusammensetzungen wässriger Lösungen zusammen, die zur Herstellung
von Mischoxidpulvern der Beispiele Nr. 28 bis 37 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 9 und 10 verwendet worden sind.
-
-
Beispiel Nr. 28
-
Gemäß der Tabelle
11 wurde eine wässrige
Lösung „A" durch Lösen von
0,25 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,25 mol Cernitrathexahydrat,
0,25 mol Zirkonyloxynitratdihydrat und 31 cm3 wässrigem
Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem
H2O2-Gehalt von 0,275
mol äquivalent)
in 700 cm3 reinem Wasser hergestellt.
-
Eine
wässrige
Lösung „B" wurde durch Lösen von
0,25 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 500 cm3 reinem
Wasser hergestellt.
-
Darüber hinaus
wurden 500 cm3 einer wässrigen Lösung hergestellt, die NH3 in einer Menge der 1,2-fachen Molzahl umfasste,
die erforderlich war, um die gesamten Salpetersäurereste zu neutralisieren,
und als Neutralisationslösung
verwendet.
-
Die
gesamte Menge der wässrigen
Neutralisationslösung
wurde in einen Becher eingebracht und die wässrige Lösung „A" wurde zugesetzt, während die wässrige Neutralisationslösung mit
einem mechanischen Rühren
und einem Homogenisator gerührt
wurde. Das Gemisch wurde 1 Stunde gerührt. Danach wurde dem Gemisch
die wässrige
Lösung „B" zugesetzt und das
Gemisch wurde eine weitere Stunde gerührt. Die resultierenden Niederschläge (d.h. die
Oxidvorläufer)
wurden filtriert und gewaschen, 3 Stunden an der Luft bei 300°C getrocknet
und ferner 1 Stunde bei 500°C
vorkalziniert. Das resultierende vorkalzinierte Pulver wurde 5 Stunden
an der Luft bei 700°C
kalziniert und mit einer Kugelmühle
des Nasstyps so pulverisiert, dass der mittlere Durchmesser etwa
10 μm betrug
(d.h. D50 entspricht 10 μm).
Auf diese Weise wurde ein Mischoxidpulver hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt. Die
ersten Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der CeO2-Gehalt
des Innenabschnitts 60 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt. Der Al2O3-Gehalt
der Oberflächenseite betrug
60 mol-%, bezogen auf den gesamten Al2O3-Gehalt.
-
200
g des Mischoxidpulvers, 200 g eines aktivierten Aluminiumoxidpulvers,
42 g Aluminiumnitrathexahydrat, 7,2 g eines Pseudoböhmits und
300 g reines Wasser wurden mit einer Kugelmühle des Nasstyps pulverisiert
und gemischt. Das aktivierte Aluminiumoxidpulver wies eine spezifische
Oberfläche
von 190 m2/g auf. Auf diese Weise wurde
eine Aufschlämmung
hergestellt, die einen mittleren Durchmesser D50 = 7 μm aufwies. Die
resultierende Aufschlämmung
wurde in einer Menge von 160 g/Liter auf ein Wabenträgersubstrat
aufgebracht, das aus Cordierit hergestellt war und 400 Zellen pro
Quadratzoll (d.h. Zoll2) aufwies. Nachdem
das Wabenträgersubstrat
durch Aufblasen von Luft bei 110°C
getrocknet worden war, wurde es 1 Stunde bei 600°C kalziniert, wodurch eine Beschichtungsschicht
gebildet wurde. Abhängig
von den Anforderungen wurde der Beschichtungsvorgang mehrmals durchgeführt.
-
Danach
wurde unter Verwendung einer wässrigen
Lösung
von Pt(NO2)2(NH3)2 Pt in der Beschichtungsschicht
aufgebracht. Das Wabenträgersubstrat,
das die Beschichtungsschicht mit dem aufgebrachten Pt aufwies, wurde
1 Stunde bei 300°C
an der Luft kalziniert. Auf diese Weise wurde eine erste katalytische Schicht
hergestellt. Pt wurde in einer Menge von 1,5 g/Liter aufgebracht.
-
Anschließend wurde
ein θ-Al2O3-Pulver hergestellt,
dessen spezifische BET-Oberfläche
75 m2/g betrug. Dann wurde unter Verwendung
einer wässrigen
Rhodiumnitratlösung
Rh auf das θ-Al2O3-Pulver aufgebracht.
Das θ-Al2O3-Pulver wurde
1 Stunde bei 300°C
an der Luft kalziniert. Die Beladungsmenge von Rh betrug 0,3 g bezogen
auf 40 g des θ-Al2O3-Pulvers. Dann
wurden 100 g des resultierenden katalytischen Pulvers, 30 g Aluminiumnitrathexahydrat,
5 g eines Pseudoböhmits
und 140 g reines Wasser pulverisiert und mit einer Kugelmühle des
Nasstyps gemischt. Auf diese Weise wurde eine Aufschlämmung hergestellt,
die einen mittleren Durchmesser D50 = 7 μm aufwies. Die resultierende
Aufschlämmung
wurde auf eine Oberfläche
der ersten katalytischen Schicht aufgebracht und 1 Stunde bei 600°C kalziniert,
wodurch eine zweite katalytische Schicht gebildet wurde. Die zweite
katalytische Schicht wurde in einer Menge von 40 g bezogen auf 1
Liter des Wabenträgersubstrats
gebildet.
-
Beispiel Nr. 29
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung „B" verwendet wurde,
die durch Lösen
von 0,25 mol Aluminiumnitratnonahydrat und 0,01 mol Lanthannitrathexahydrat
in 500 cm3 reinem Wasser hergestellt wurde,
wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt. Die
ersten Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Dann
wurden die erste katalytische Schicht und die zweite katalytische
Schicht in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 28 gebildet.
-
Beispiel Nr. 30
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung „A", die durch Lösen von
0,10 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,25 mol Cernitrathexahydrat,
0,25 mol Zirkonyloxynitratdihydrat und 31 cm3 wässrigem
Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem
H2O2-Gehalt von
0,275 mol äquivalent)
in 700 cm3 reinem Wasser hergestellt wurde,
und eine wässrige
Lösung „B" verwendet wurden,
die durch Lösen
von 0,40 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 500 cm3 reinem
Wasser hergestellt wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt. Die
ersten Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Dann
wurden die erste katalytische Schicht und die zweite katalytische
Schicht in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 28 gebildet.
-
Beispiel Nr. 31
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung „A", die durch Lösen von
0,40 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,25 mol Cernitrathexahydrat,
0,25 mol Zirkonyloxynitratdihydrat und 31 cm3 wässrigem
Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem
H2O2-Gehalt von
0,275 mol äquivalent)
in 700 cm3 reinem Wasser hergestellt wurde,
und eine wässrige
Lösung „B" verwendet wurden,
die durch Lösen
von 0,10 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 500 cm3 reinem
Wasser hergestellt wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt. Die
ersten Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Dann
wurden die erste katalytische Schicht und die zweite katalytische
Schicht in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 28 gebildet.
-
Beispiel Nr. 32
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung „B" verwendet wurde,
die durch Lösen
von 1,00 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 500 cm3 reinem
Wasser hergestellt wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt. Die
ersten Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Dann
wurden mit der Ausnahme, dass die erste katalytische Schicht so
gebildet wurde, dass sie 110 g/Liter des resultierenden Mischoxidpulvers
und 50 g/Liter des aktivierten Aluminiumoxidpulvers umfasste, die erste
katalytische Schicht und die zweite katalytische Schicht in der
gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 28 gebildet.
-
Beispiel Nr. 33
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung „B" verwendet wurde,
die durch Lösen
von 2,00 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 500 cm3 reinem
Wasser hergestellt wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt. Die
ersten Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Dann
wurden mit der Ausnahme, dass die erste katalytische Schicht ohne
die Verwendung des aktivierten Aluminiumoxidpulvers und so gebildet
wurde, dass es 160 g/Liter des resultierenden Mischoxidpulvers umfasste,
die erste katalytische Schicht und die zweite katalytische Schicht
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 28 gebildet.
-
Beispiel Nr. 34
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung „A", die durch Lösen von
1,25 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,25 mol Cernitrathexahydrat,
0,25 mol Zirkonyloxynitratdihydrat und 31 cm3 wässrigem
Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem
H2O2-Gehalt von
0,275 mol äquivalent)
in 700 cm3 reinem Wasser hergestellt wurde,
und eine wässrige
Lösung „B" verwendet wurden,
die durch Lösen
von 1,00 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 500 cm3 reinem
Wasser hergestellt wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt. Die
ersten Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Dann
wurden mit der Ausnahme, dass die erste katalytische Schicht ohne
die Verwendung des aktivierten Aluminiumoxidpulvers und so gebildet
wurde, dass es 160 g/Liter des resultierenden Mischoxidpulvers umfasste,
die erste katalytische Schicht und die zweite katalytische Schicht
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 28 gebildet.
-
Beispiel Nr. 35
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung
verwendet wurde, die durch Lösen
von 2,00 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,25 mol Cernitrathexahydrat,
0,25 mol Zirkonyloxynitratdihydrat und 31 cm3 wässrigem
Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem
H2O2-Gehalt von 0,275
mol äquivalent)
in 700 cm3 reinem Wasser hergestellt wurde,
wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt. Die
ersten Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Dann
wurden mit der Ausnahme, dass die erste katalytische Schicht ohne
die Verwendung des aktivierten Aluminiumoxidpulvers und so gebildet
wurde, dass es 160 g/Liter des resultierenden Mischoxidpulvers umfasste,
die erste katalytische Schicht und die zweite katalytische Schicht
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 28 gebildet.
-
Beispiel Nr. 36
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung „A", die durch Lösen von
0,25 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 500 cm3 reinem
Wasser hergestellt wurde, und eine wässrige Lösung „B", die durch Lösen von 0,25 mol Aluminiumnitratnonahydrat,
0,25 mol Cernitrathexahydrat, 0,25 mol Zirkonyloxynitratdihydrat
und 31 cm3 wässrigem Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 0,275 mol äquivalent) in 700 cm3 reinem Wasser hergestellt wurde, verwendet
wurden, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen. Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt. Die
ersten Primärteilchen,
die aus Al2O3 zusammengesetzt
waren, waren mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt, und die zweiten Primärteilchen,
die aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt
waren, waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen
verteilt.
-
Dann
wurden die erste katalytische Schicht und die zweite katalytische
Schicht in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 28 gebildet.
-
Beispiel Nr. 37
-
Mit
der Ausnahme, dass die zweite katalytische Schicht unter Verwendung
eines hohlen Al2O3-Pulvers anstelle
des θ-Aluminiumoxidpulvers
hergestellt wurde und dass sie in einer Menge von 30 g/Liter gebildet
wurde, wurden die erste katalytische Schicht und die zweite katalytische
Schicht in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 28 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
9
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung „A", die durch Lösen von
0,50 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,25 mol Cernitrathexahydrat,
0,25 mol Zirkonyloxynitratdihydrat und 31 cm3 wässrigem
Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem
H2O2-Gehalt von
0,275 mol äquivalent)
in 1200 cm3 reinem Wasser hergestellt wurde,
und keine wässrige
Lösung „B" verwendet wurde, und
dass die resultierende wässrige
Lösung „A" der wässrigen
Neutralisationslösung
auf einmal zugesetzt wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen und im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren.
Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2 zusammengesetzt.
Gemäß den Ergebnissen,
die durch die EPMA-Analyse
erhalten worden sind, wiesen die agglomerierten Teilchen eine im
Wesentlichen einheitliche Metallelementverteilung von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf.
-
Dann
wurde das resultierende Mischoxid zur Bildung der ersten katalytischen
Schicht und der zweiten katalytischen Schicht in der gleichen Weise
wie im Beispiel Nr. 28 verwendet.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
10
-
Mit
der Ausnahme, dass gemäß der Tabelle
11 eine wässrige
Lösung „A", die durch Lösen von
0,50 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,25 mol Cernitrathexahydrat,
0,25 mol Zirkonyloxynitratdihydrat, 0,01 mol Lanthannitrathexahydrat
und 31 cm3 wässrigem Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 0,275 mol äquivalent) in 1200 cm3 reinem Wasser hergestellt wurde, und keine wässrige Lösung „B" verwendet wurde,
und dass die resultierende wässrige
Lösung „A" der wässrigen
Neutralisationslösung
auf einmal zugesetzt wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 28 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass das
Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen waren vorwiegend aus zwei
Primärteilchen
aufgebaut, die einen durchschnittlichen Durchmesser von 10 nm oder
weniger aufwiesen und im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren.
Erste Primärteilchen
waren aus Al2O3-La2O3 zusammengesetzt.
Zweite Primärteilchen
waren aus CeO2-ZrO2-La2O3 zusammengesetzt.
Gemäß den Ergebnissen, die
durch die EPMA-Analyse erhalten worden sind, wiesen die agglomerierten
Teilchen eine im Wesentlichen einheitliche Metallelementverteilung
von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt auf.
-
Dann
wurde das resultierende Mischoxid zur Bildung der ersten katalytischen
Schicht und der zweiten katalytischen Schicht in der gleichen Weise
wie im Beispiel Nr. 28 hergestellt.
-
Untersuchung
und Bewertung
-
Aus
den jeweiligen Katalysatoren wurde eine Testprobenkonfiguration
herausgeschnitten, die einen Durchmesser von 20 mm, eine Länge von
41 mm und ein Volumen von 35 cm3 aufwies.
Die Katalysatoren der Beispiele Nr. 28 bis 37 und der Vergleichsbeispiele
Nr. 9 und 10 wurden einem Dauerbeständigkeitstest unterworfen,
bei dem sie 10 Stunden bei 1050°C
gehalten wurden, während
abwechselnd ein kraftstoffreiches Modellgas und ein kraftstoffarmes
Modellgas, die in der vorstehenden Tabelle 6 angegeben sind, unter
Bedingungen, die in der Tabelle 6 angegeben sind, alle 10 s durch
die jeweiligen Katalysatoren strömen
gelassen wurden.
-
Nach
dem Dauerbeständigkeitstest
wurden die jeweiligen Katalysatoren in einer Normaldruck-Festbettströmungssystem-Katalysatortestvorrichtung
angeordnet. Die jeweiligen Katalysatoren wurden in einem Bereich
von 100°C
bis 400°C
bei einer Temperaturerhöhungsgeschwindigkeit
von 10°C/min
erhitzt, während abwechselnd
Modellgase, die in der Tabelle 12 angegeben sind, unter den Bedingungen,
die in der Tabelle 12 angegeben sind, alle 1 s durch die jeweiligen
Katalysatoren strömen
gelassen wurden. Dann wurden die jeweiligen Katalysatoren kontinuierlich
bezüglich
der HC-, CO- und NOx Umwandlung gemessen, während die Temperatur erhöht wurde.
Die Temperaturen (z.B. die 50%-Umwandlungstemperatur), bei denen
HC, CO und NO
x um 50 % beseitigt wurden,
wurden jeweils bestimmt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 13 zusammengefasst. Tabelle
12
- Anmerkung: Die Gesamtflussrate betrug 20
Liter/min.
Tabelle
13 - Anmerkung: *1 "C.L." steht
für "katalytische Schicht".
- *2 "L.L." steht für "untere Schicht".
- *3 "U.L." steht für "obere Schicht".
- *4 "C.T." steht für "Umwandlungstemperatur".
- *5 "C.O." steht für "Mischoxid".
- *6 "A.A." steht für "aktiviertes Aluminiumoxid".
- *7 "S.S." steht für "Trägerart".
- *8 "C.A." steht für "Beschichtungsmenge".
- *9 "H. Al2O3" steht für "hohles Al2O3".
-
Gemäß der Tabelle
13 war der Katalysator von Beispiel Nr. 28 dem Katalysator von Vergleichsbeispiel Nr.
9 bezüglich
der Reinigungsleistung überlegen
und der Katalysator von Beispiel Nr. 29 war dem Katalysator von
Vergleichsbeispiel Nr. 10 bezüglich
der Reinigungsleistung überlegen.
Insbesondere wurden die wässrige Lösung „A" und die wässrige Lösung „B" verwendet, um die
Copräzipitation
sukzessive durchzuführen.
Als Folge davon wurden die Träger
aus den so gebildeten Mischoxiden hergestellt, in denen das Al2O3 mehr in der Oberflächenseite
und das CeO2-ZrO2 mehr
in dem Innenabschnitt vorlagen. Es ist offensichtlich, dass die
Reinigungsaktivität
durch die Verwendung solcher Träger
verbessert wurde.
-
Ferner
war das Beispiel Nr. 29 bezüglich
der Aktivität
besser als das Beispiel Nr. 28. Andererseits waren die Aktivitätsunterschiede
zwischen dem Vergleichsbeispiel Nr. 9 und dem Vergleichsbeispiel
Nr. 10 nur wenig erkennbar. Insbesondere kann der Vorteil, der von
La2O3 resultiert,
durch das sukzessive Copräzipitationsverfahren
bewirkt werden. Der Vorteil, der von La2O3 resultiert, kann jedoch nicht durch das
gewöhnliche vollständige Copräzipitationsverfahren
bewirkt werden. Es wird angenommen, dass dieses Phänomen auf
die Konkurrenz zwischen der Verbesserung der Wärmebeständigkeit von Al2O3, die durch die Zugabe von La2O3 bewirkt wird, und der Verschlechterung
des Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögens von CeO2,
das durch Lösen
von La2O3 in CeO2 im Vergleichsbeispiel Nr. 10 bewirkt wird,
zurückzuführen ist.
Im Beispiel Nr. 29 wird jedoch angenommen, dass La2O3 selektiv in Al2O3 gelöst
ist, so dass eine Verschlechterung des Sauerstoffspeicher- und -freisetzungsvermögens von
CeO2 inhibiert wird.
-
Wenn
die Beispiele Nr. 28, 30 und 31 verglichen werden, war das Beispiel
Nr. 28 besonders bezüglich der
Niedertemperaturaktivität
gut. Es wird angenommen, dass es einen optimalen Wert bezüglich der
Anteile von Aluminiumnitrat gibt, das in die wässrigen Lösungen „A" und „B" einbezogen wird. Beispielsweise kann Aluminiumnitrat
vorzugsweise in beide wässrigen
Lösungen „A" und „B" in einer identischen
Konzentration einbezogen werden. Entsprechend wird bei einem Vergleich
der Beispiele Nr. 28, 32 und 33 davon ausgegangen, dass es optimale
Werte bezüglich
der Anteile von Aluminiumnitrat, die in die wässrigen Lösungen „A" und „B" einbezogen werden und bezüglich des
Gehalts an aktiviertem Aluminiumoxidpulver gibt, das den jeweiligen Mischoxiden
zugesetzt wird.
-
Ferner
ist es gemäß den Ergebnissen
der Beispiele Nr. 33, 34 und 35 klar, dass dann, wenn das aktivierte
Aluminiumoxidpulver nicht verwendet wurde, die Aktivität der resultierenden
Katalysatoren umso höher war,
je höher
der Anteil an Aluminiumnitrat war, der in die wässrige Lösung „A" einbezogen wurde. Es wird angenommen,
dass dieses Phänomen
in der folgenden Weise stattfand: Die Al2O3-Primärteilchen
liegen stärker zwischen
den CeO2-ZrO2-Primärteilchen
vor und dadurch wurde eine Agglomeration der CeO2-ZrO2-Primärteilchen
inhibiert.
-
Darüber hinaus
ist bei einem Vergleich von Beispiel Nr. 28 mit dem Beispiel Nr.
36 ersichtlich, dass die Reihenfolge der Copräzipitation die Reinigungsaktivität der resultierenden
Katalysatoren geringfügig
beeinflusste. Beispielsweise ist es bevorzugt, dass wie bei dem
Beispiel Nr. 28 die Al2O3-CeO2-ZrO2-Oxidvorläufer als
erstes copräzipitiert
werden und die Al2O3-Vorläufer danach
ausgefällt
werden.
-
Darüber hinaus
ist es durch einen Vergleich von Beispiel Nr. 28 mit dem Beispiel
Nr. 37 ersichtlich, das das hohle Al2O3 bezogen auf das θ-Al2O3 mehr bevorzugt als Träger der zweiten katalytischen
Schicht (d.h. der oberen Schicht) dienen kann.
-
(6) Katalysator zum Reinigen
eines Abgases, bei dem ein Mischoxid, das mittels einer Alterungsbehandlung gebildet
worden ist, als Träger
dient
-
Die
Tabelle 14 fasst die Zusammensetzungen von wässrigen Lösungen zusammen, die zur Verwendung
von Mischoxidpulvern verwendet wurden, die in den Beispielen Nr.
38 bis 49 und dem Vergleichsbeispiel Nr. 11 eingesetzt wurden. Es
sollte beachtet werden, dass in der Tabelle 14 die Zusammensetzungen
der wässrigen
Lösungen
als Zusammensetzungen der resultierenden Oxide angegeben sind. Tabelle
14
- Anmerkung: *1 "Aq.S." steht für wässrige Lösung".
- *2 "A.W.R. des
M.E." steht für "Atomgewichtsanteil
des Metallelements".
- *3 "A.T." steht für "Alterungsbehandlung".
- *4 "N.D." steht für "nicht durchgeführt".
-
Beispiel Nr. 38
-
Eine
wässrige
Lösung
(d.h. eine Lösung „A"), die 1 mol Aluminiumnitratnonahydrat
umfasste, wurde in einen Becher eingebracht. Während die wässrige Lösung „A" mit einem mechanischen Rühren und
einem Homogenisator gerührt
wurde, wurden Niederschläge
durch Zugeben von Ammoniakwasser zu der wässrigen Lösung in einer Menge des 1,2-fachen
des Neutralisationsäquivalents
abgeschieden. Zusammen mit der Mischlösung wurden die Niederschläge durch
die Durchführung
einer Hydrothermalbehandlung bei 0,12 MPa und 110°C für 2 Stunden
einer Alterung unterworfen.
-
Anschließend wurde
Ammoniakwasser, das eine Konzentration des 1,2-fachen des Neutralisationsäquivalents
bezogen auf die folgenden zu neutralisierenden Komponenten aufwies,
der wässrigen
Lösung
zugesetzt, welche die Niederschläge
umfasste, die der Alterungsbehandlung unterzogen worden sind. Dann
wurde eine wässrige
Lösung
(d.h. eine Lösung „B"), die 1 mol Aluminiumnitrathexanitrat,
0,6 mol Zirkonyloxynitrat und 0,4 mol Titantetrachlorid umfasste,
dem Gemisch zugesetzt, wodurch Niederschläge abgeschieden wurden. Darüber hinaus
wurden die Niederschläge
zusammen mit der Mischlösung
durch die Durchführung
einer Hydrothermalbehandlung bei 0,12 MPa und 110°C für 2 Stunden
einer Alterung unterworfen.
-
Danach
wurden die resultierenden Niederschläge 3 Stunden oder mehr bei
300°C vorkalziniert
und 5 Stunden an der Luft bei 500°C
kalziniert. Dann wurden die Niederschläge mit einer Kugelmühle des
Nasstyps so pulverisiert, dass der mittlere Durchmesser etwa 10
um betrug (d.h. D50 entspricht 10 um). Auf diese Weise wurde ein
Mischoxidpulver hergestellt.
-
Die
Zusammensetzung der jeweiligen Oxide war Al:Zr:Ti = 1:0,6:0,4, bezogen
auf den Atomgewichtsanteil der Metallelemente.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Die agglomerierten Teilchen umfassten Al2O3-Primärteilchen
mit einem durchschnittlichen Kristalldurchmesser von 8 nm, Teilchen
einer festen Lösung
von ZrO2-TiO2 mit
einem durchschnittlichen Kristallteilchendurchmesser von 9 nm und
amorphes Al2O3,
das in den Grenzflächen
zwischen den Teilchen einer festen Lösung von ZrO2-TiO2 vorlag. Ferner wies das Mischoxidpulver
einen mittleren Porendurchmesser von 8 nm und eine enge Porenvolumenverteilung
auf, bei der 90 % oder mehr der Poren mit einem Porendurchmesser
von 50 nm oder weniger in einem Bereich von 8 ± 3 nm vorlagen. Ferner war das
Mischoxidpulver als körniger
Kristall mit einem Seitenverhältnis
von 2,5 ausgebildet.
-
Die
Al2O3-Primärteilchen
waren mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt
und die Teilchen einer festen Lösung
von ZrO2-TiO2 waren
mehr auf der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt. Gemäß den Ergebnissen, die durch
die EPMA-Analyse
erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt des Innenabschnitts 65 mol-%, bezogen
auf den gesamten Al2O3-Gehalt.
Der TiO2-Gehalt der Oberflächenseite
betrug 70 mol-%, bezogen auf den gesamten TiO2-Gehalt.
-
Darüber wies
das Mischoxidpulver die Eigenschaft auf, dass die Kristalldurchmesser
der jeweiligen Oxide 10 nm oder weniger betrugen, nachdem das Mischoxid
5 Stunden bei 700°C
an der Luft kalziniert wurde.
-
400
g des resultierenden Mischoxidpulvers, 42 g Aluminiumnitrathexahydrat,
7,2 g eines Pseudoböhmits
und 300 g reines Wasser wurden mit einer Kugelmühle des Nasstyps gemischt und
pulverisiert. Auf diese Weise wurde eine Aufschlämmung hergestellt, die einen
mittleren Durchmesser D50 = 7 μm
aufwies. Die resultierende Aufschlämmung wurde in einer Menge
von 200 g/Liter auf ein monolithisches Wabensubstrat aufgebracht,
das aus Cordierit hergestellt war und 400 Zellen pro Quadratzoll
(d.h. Zoll2) aufwies. Nachdem das Wabenträgersubstrat
durch Aufblasen von Luft bei 110°C
getrocknet worden war, wurde es 1 Stunde bei 500°C kalziniert, wodurch eine Beschichtungsschicht
gebildet wurde. Abhängig
von den Anforderungen wurde der Beschichtungsvorgang mehrmals durchgeführt. Folglich
wurde die Beschichtungsschicht in einer Menge von 200 g bezogen
auf 1 Liter des monolithischen Wabenträgers gebildet.
-
Danach
wurde Pt durch Adsorption unter Verwendung einer wässrigen
Platindinitrodiamminlösung
in die Beschichtungsschicht eingebracht und das monolithische Wabensubstrat
wurde 1 Stunde bei 300°C
an der Luft kalziniert. Anschließend wurde Rh durch Adsorption
unter Verwendung einer wässrigen
Rhodiumnitratlösung
in die Beschichtungsschicht eingebracht und das monolithische Wabensubstrat
wurde 6 Stunden bei 120°C
an der Luft kalziniert. Ferner wurde Ba durch Absorption unter Verwendung
einer wässrigen
Bariumnitratlösung
in die Beschichtungsschicht eingebracht und das monolithische Wabensubstrat
wurde 3 Stunden bei 300°C
an der Luft kalziniert. Ferner wurde K durch Absorption unter Verwendung
einer wässrigen
Kaliumnitratlösung
in die Beschichtungsschicht eingebracht und das monolithische Wabensubstrat
wurde 3 Stunden bei 300°C
an der Luft kalziniert. Die eingebrachten Mengen der jeweiligen
Komponenten waren 2 g für
Pt, 0,1 g für
Rh, 0,2 mol für
Ba bzw. 0,1 mol für
K, bezogen auf 1 Liter des monolithischen Wabensubstrats.
-
Beispiel Nr. 39
-
Mit
der Ausnahme, dass die Alterungsbehandlung nach der Zugabe der Lösung „B" nicht durchgeführt wurde,
wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis
wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste, die einen
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen.
Das Al2O3 war mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt und das ZrO2-TiO2 war mehr in
der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 39 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 40
-
Mit
der Ausnahme, dass die Alterungsbehandlung nicht durchgeführt wurde,
nachdem die Niederschläge
aus der Lösung „A" abgeschieden worden
sind, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis
wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von etwa 10 μm
aufwiesen. Das Al2O3 war
mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt
und das ZrO2-TiO2 war
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 40 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 41
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung,
in der 1 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,6 mol Zirkonyloxynitrat
und 0,4 mol Titantetrachlorid gelöst waren, als wässrige Lösung „A" verwendet wurde,
dass eine wässrige
Lösung,
in der 1 mol Aluminiumnitratnonahydrat gelöst war, als wässrige Lösung „B" verwendet wurde,
und dass die Alterungsbehandlung nicht durchgeführt wurde, nachdem die wässrige Lösung „B" zugesetzt worden
ist, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Das Al2O3 war
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und das ZrO2-TiO2 war mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 41 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 42
-
Mit
der Ausnahme, dass der Gehalt an Aluminiumnitratnonahydrat in der
wässrigen
Lösung „A" auf 2,0 mol erhöht wurde,
dass eine wässrige
Lösung,
in der 0,6 mol Zirkonyloxynitrat und 0,4 mol Titantetrachlorid gelöst waren,
als wässrige
Lösung „B" verwendet wurde,
und dass die Alterungsbehandlung nicht durchgeführt wurde, nachdem die wässrige Lösung „B" zugesetzt worden
ist, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis
wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste, die einen
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen.
Das Al2O3 war mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt und das
ZrO2-TiO2 war mehr
in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 42 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 43
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung,
in der 0,6 mol Zirkonyloxynitrat und 0,4 mol Titantetrachlorid gelöst waren,
als wässrige
Lösung „A" verwendet wurde,
dass eine wässrige
Lösung,
in der 2 mol Aluminiumnitratnonahydrat gelöst war, als wässrige Lösung „B" verwendet wurde,
und dass die Alterungsbehandlung nicht durchgeführt wurde, nachdem die wässrige Lösung „B" zugesetzt worden
ist, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem
FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Das Al2O3 war
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und das ZrO2-TiO2 war mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 43 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 44
-
Der
Gehalt an Aluminiumnitratnonahydrat in der wässrigen Lösung „A" wurde auf 2,0 mol erhöht. Eine wässrige Lösung, in
der nur 0,6 mol Zirkonyloxynitrat gelöst waren, wurde als wässrige Lösung „B" verwendet. Niederschläge wurden
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 abgeschieden. Dann
wurde Ammoniakwasser, das eine Konzentration des 1,2-fachen des
Neutralisationsäquivalents
bezogen auf die zu neutralisierenden Komponenten aufwies, dem Gemisch
der wässrigen
Lösungen
zugesetzt. Anschließend
wurde eine wässrige
Lösung
(d.h. eine Lösung „C"), in der 0,4 mol
Titantetrachlorid gelöst
waren, dem Gemisch zugesetzt, um Niederschläge abzuscheiden. Darüber hinaus
wurden die resultierenden Niederschläge zusammen mit der Mischlösung durch
die Durchführung
einer Hydrothermalbehandlung bei 0,12 MPa und 110°C für 2 Stunden einer
Alterung unterworfen. Danach wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde gefunden, dass es
agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen Teilchendurchmesser
von etwa 10 μm
aufwiesen. Das Al2O3 war
mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt
und das ZrO2 war mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 44 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 45
-
Mit
der Ausnahme, dass die Alterungsbehandlung nach der Abscheidung
der Niederschläge
aus der wässrigen
Lösung „A" nicht durchgeführt wurde
und dass die Alterungsbehandlung nach der Zugabe der Lösung „B" nicht durchgeführt wurde,
wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis
wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste, die einen
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen.
Das Al2O3 war mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt und das
ZrO2-TiO2 war mehr
in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 45 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 46
-
Mit
der Ausnahme, dass das Ammoniakwasser einer wässrigen Lösung des Gemischs der wässrigen Lösung „A" und der wässrigen
Lösung „B" zugesetzt wurde,
um Niederschläge
abzuscheiden, und dass die Alterungsbehandlung mit dem resultierenden
Gemisch in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 durchgeführt wurde,
wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis
wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste, die einen
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen.
Das Al2O3 war mehr
in der Oberfächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und das ZrO2-TiO2 war mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 46 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 47
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung,
in der 1 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,6 mol Zirkonyloxynitrat
und 0,4 mol Titantetrachlorid gelöst waren, als wässrige Lösung „A", und eine wässrige Lösung, in
der 1 mol Aluminiumnitratnonahydrat gelöst war, als wässrige Lösung „B" verwendet wurden,
wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis
wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste, die einen
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen. Das
Al2O3 war mehr in
der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und das ZrO2-TiO2 war mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 47 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 48
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung,
in der 1 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 0,6 mol Zirkonyloxynitrat
und 0,4 mol Titantetrachlorid gelöst waren, als wässrige Lösung "A", und eine wässrige Lösung, in der 1 mol Aluminiumnitratnonahydrat
gelöst
war, als wässrige
Lösung „B" verwendet wurden,
und dass die Alterungsbehandlung nicht durchgeführt wurde, nachdem die Niederschläge aus der
Lösung „A" abgeschieden worden
sind, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis wurde
gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste, die einen durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von etwa 10 μm
aufwiesen. Das Al2O3 war
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt und das ZrO2-TiO2 war mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 48 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 49
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung,
in der 1 mol Aluminiumnitratnonahydrat und 0,03 mol Lanthannitrathexahydrat
gelöst
waren, als wässrige
Lösung „A", und eine wässrige Lösung, in
der 0,6 mol Zirkonyloxynitrat, 0,4 mol Titantetrachlorid und 1 mol
Aluminiumnitratnonahydrat gelöst
waren, als wässrige
Lösung „B" verwendet wurden,
wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxid pulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und mittels EPMA analysiert. Als Ergebnis
wurde gefunden, dass es agglomerierte Teilchen umfasste, die einen
durchschnittlichen Teilchendurchmesser von etwa 10 μm aufwiesen.
Das Al2O3 war mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen verteilt und das
ZrO2-TiO2 war mehr
in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen verteilt.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 49 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 38 hergestellt.
-
Vergleichsbeispiel Nr.
11
-
Mit
der Ausnahme, dass das Ammoniakwasser einem wässrigen Lösungsgemisch der wässrigen
Lösung „A" und der wässrigen
Lösung „B" zugesetzt wurde,
um Niederschläge
abzuscheiden, und dass die Alterungsbehandlung mit dem Gemisch der
wässrigen
Lösungen,
einschließlich
der abgeschiedenen Niederschläge,
nicht durchgeführt
wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 38 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver war aus agglomerierten
Teilchen zusammengesetzt, in denen Primärteilchen der jeweiligen Oxide
im Wesentlichen einheitlich dispergiert waren. Die agglomerierten
Teilchen umfassten Al2O3-Primärteilchen
und ZrO2-TiO2-Primärteilchen,
die im Wesentlichen einheitlich miteinander dispergiert waren und
eine im Wesentlichen einheitliche Metallverterlung von der Oberflächenseite
zu dem Innenabschnitt aufwiesen.
-
Ein
Katalysator von Vergleichsbeispiel Nr. 11 wurde unter Verwendung
des resultierenden Mischoxidpulvers hergestellt.
-
Beispiel für das Testen
-
Die
Katalysatoren der Beispiele Nr. 38 bis 49 und des Vergleichsbeispiels
Nr. 11 wurden zur Bewertung in einer Testvorrichtung installiert.
Die Katalysatoren wurden einem Schwefelvergiftungs-Dauerbeständigkeitstest
unterworfen, bei dem sie 5 Stunden bei 600°C gehalten wurden, während abwechselnd
ein kraftstoffarmes und ein kraftstoffreiches Gas, deren Zusammensetzungen
in der Tabelle 15 angegeben sind, alle 30 s strömen gelassen wurden.
-
-
Ferner
wurden die Katalysatoren der Beispiele Nr. 38 bis 49 und des Vergleichsbeispiels
Nr. 11 zur Bewertung in einer weiteren Testvorrichtung installiert.
Die Katalysatoren wurden einem Wärme-Dauerbeständigkeitstest
unterworfen, bei dem sie 5 Stunden bei 800°C in einer fluktuierenden Atmosphäre gehalten
wurden, während
abwechselnd ein kraftstoffarmes und ein kraftstoffreiches Gas, deren
Zusammensetzungen in der Tabelle 16 angegeben sind, strömen gelassen
wurden. In der fluktuierenden Atmosphäre wurden das kraftstoffreiche
Modellgas und das kraftstoffreiche Gas jeweils 4 min bzw. 1 min
strömen
gelassen. Tabelle
16
- Anmerkung: „B*" steht für „Rest".
-
Dann
wurden die Katalysatoren, die dem Schwefelvergiftungs-Dauerbeständigkeitstest
und dem Wärme-Dauerbeständigkeitstest
unterworfen worden sind, jeweils in einer Normaldruck-Festbettströmungssystem-Katalysatortestvorrichtung
angeordnet. Die jeweiligen Katalysatoren wurden bezüglich der
NOx-Speichermengen bei den jeweiligen Temperaturen
300°C, 400°C und 500°C untersucht,
während
ein kraftstoffarmes Modellgas und ein kraftstoffreiches Modellgas,
deren Zusammensetzungen in der Tabelle 17 angegeben sind, strömen gelassen
wurden. Insbesondere wurden die Katalysatoren, nachdem die jeweiligen
Katalysatoren zuerst einer Vorbehandlung unter Verwendung des kraftstoffreichen
Gases unterworfen worden sind, einer Oxidationsbehandlung unterworfen,
bei der das kraftstoffarme Gas bei jeder der Temperaturen bei einer
Flussrate von 50 Liter/min durch die Katalysatoren strömen gelassen
wurde. Danach wurde das kraftstoffreiche Gas 3 s durch die Katalysatoren
strömen
gelassen und es wurde auf das kraftstoffarme Gas umgestellt. In
der Zwischenzeit wurden jeweils die NOx-Konzentrationen
in den Katalysatorauslassgasen gemessen.
-
-
Darüber hinaus
wurden die NOx-Speichermengen nach der Gemischanreicherung
(nachstehend einfach als „RSNOx-Speichermengen" bezeichnet) aus der geschwärzten Fläche von 3 berechnet.
Die Ergebnisse der Berechnung sind in der Tabelle 18 angegeben.
Da bekannt war, dass die NOx-Reinigungsleistung umso
höher ist,
je höher
die RSNOx ist, wurde die RSNOx als
Hauptindex für
die NOx-Reinigungsleistung verwendet.
-
Darüber hinaus
wurden die jeweiligen Katalysatoren bezüglich der spezifischen BET-Oberflächen zu Beginn
und nach dem Wärme-Dauerbeständigkeitstest
gemessen. Die Ergebnisse sind ebenfalls in der Tabelle 18 angegeben. Tabelle
18
- Anmerkung: *1 "BET S.S.A." steht für "spezifische BET-Oberfläche".
- *2 "S.D.T." steht für "Oberflächenvergiftungs-Dauerbeständigkeitstest".
- *3 "H.D.T." steht für "Wärme-Dauerbeständigkeitstest".
- *4 "1." steht für "zu Beginn".
- *5 "A.D.T." steht für "nach dem Dauerbeständigkeitstest".
-
Bewertung
-
Wie
es aus der Tabelle 18 ersichtlich ist, ist es offensichtlich, dass
die Katalysatoren der jeweiligen Beispiele spezifische Oberflächen aufwiesen,
die durch den Wärme-Dauerbeständigkeitstest
in einem geringeren Ausmaß vermindert
wurden als diejenige des Katalysators von Vergleichsbeispiel Nr.
11, und das sie bezüglich der
Wärmebeständigkeit
gut waren. Der Vorteil war auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Metallelementverteilungen
des Innenabschnitts von den Metallelementverteilungen der Oberflächenseite
in den agglomerierten Teilchen verschieden waren, und auf die Tatsache,
dass die Alterungsbehandlung durchgeführt worden ist.
-
Ferner
ist es durch einen Vergleich der Beispiele Nr. 38 bis 40 mit den
Beispielen Nr. 47 bis 49 ersichtlich, dass das Beispiel Nr. 38,
das Beispiel Nr. 47 und das Beispiel Nr. 49 besonders große RSNOx-Speichermengen aufwiesen. Es sollte beachtet
werden, dass die Alterungsbehandlung der Niederschläge vorzugsweise
jedes Mal nach der Abscheidung der Niederschläge durchgeführt werden kann. Wenn die spezifischen Oberflächen verglichen
werden, sind die Beispiele Nr. 38 und 39 mehr bevorzugt als das
Beispiel Nr. 40. Demgemäß ist ersichtlich,
dass die abgeschiedenen Al2O3-Vorläufer bevorzugt
altern gelassen werden können. Dies
impliziert, dass die Al2O3-Primärteilchen
bezüglich
der anderen Primärteilchen
geringe Festphasenreaktivitäten
aufwiesen und dass sie zwischen den anderen Primärteilchen vorliegen, so dass
sie als Barriere wirken, um die spezifischen Oberflächen sicherzustellen.
-
Ferner
ist durch einen Vergleich des Beispiels Nr. 38 mit dem Beispiel
Nr. 49 ersichtlich, dass dann, wenn Al und La in die Lösung „A" einbezogen wurden,
der resultierende Träger
bezüglich
der Wärmebeständigkeit
weiter verbessert war, und dass auch die Aktivität verbessert war.
-
Es
ist ersichtlich, dass die getesteten Katalysatoren nach dem Schwefelvergiftungs-Dauerbeständigkeitstest
eine umso höhere
Aktivität
aufwiesen, je größer die
spezifischen Oberflächen
der Träger
waren, die für
die Katalysatoren verwendet worden sind. Es wird angenommen, dass
dies in der folgenden Weise stattfindet. Durch Vergrößern der
spezifischen Oberfläche
wird die Dispergierbarkeit von Komponenten, die eine hohe Schwefelvergiftungsbeständigkeit
aufweisen und die in dem TiO2 oder der festen
Lösung
von ZrO2-TiO2 enthalten
sind, das bzw. die in dem Träger
enthalten ist, erhöht.
Demgemäß wird das
Kornwachstum inhibiert. Als Ergebnis wird die Schwefelvergiftungsbeständigkeit
verbessert.
-
Darüber hinaus
zeigten die Katalysatoren der jeweiligen Beispiele größere RSNOx-Speichermengen als
diejenige des Katalysators des Vergleichsbeispiels Nr. 11 nach dem
Wärme-Dauerbeständigkeitstest.
Folglich wird davon ausgegangen, dass die Wärmebeständigkeitsverbesserung des Trägers stark
zu der Dauerbeständigkeit
der katalytischen Aktivität
beiträgt.
Es wird angenommen, dass dieser Vorteil aus den folgenden Vorgängen resultierte.
Beispielsweise wurde das Kornwachstum der neuen Metalle und der
NOx-Speicherelemente durch die Wärmebeständigkeitsverbesserung
der Träger
inhibiert. Die Dispergierbarkeit des TiO2 und der
festen Lösung
von ZrO2-TiO2 in
den Trägern,
welche die Komponenten waren, die die Festphasenreaktionen zwischen
dem Träger
und den NOx-Speicherelementen inhibierten,
war erhöht.
Als Ergebnis wurden die Festphasenreaktionen zwischen den Trägern und
den NOx-Speicherelementen inhibiert.
-
(7) Katalysatoren zum
Reinigen eines Abgases, die eine Zeolithschicht aufweisen
-
Die
Tabelle 19 fasst die Zusammensetzungen von wässrigen Lösungen zusammen, die zur Herstellung
von Mischoxidpulvern verwendet wurden, die in den Beispielen Nr.
50 bis 62 und den Vergleichsbeispielen Nr. 12 und 13 eingesetzt
wurden. Tabelle
19
- Anmerkung: *"N.D." steht
für "nicht durchgeführt".
-
Beispiel Nr. 50
-
In
der 4 ist eine schematische vergrößerte Querschnittsansicht eines
Katalysators von Beispiel Nr. 50 zum Reinigen eines Abgases veranschaulicht.
Dieser Katalysator umfasst ein aus Cordierit hergestelltes Wabensubstrat 3,
eine untere Schicht 4, die auf einer Oberfläche des
Wabensubstrats 3 ausgebildet ist und einen Zeolith umfasst,
und eine obere Schicht 5, die auf einer oberen Fläche der
untere Schicht 4 ausgebildet ist und ein Al2O3-CeO2-Mischoxid umfasst.
Pt und Rh sind in die obere Schicht 5 einbezogen. Nachstehend wird
ein Verfahren zur Herstellung des Katalysators beschrieben, das
eine detaillierte Beschreibung des Aufbaus ersetzt.
-
100
g ZSM-5, eine vorgegebene Menge an Silicasol und 120 g reines Wasser
wurden gemischt und pulverisiert, wodurch eine Aufschlämmung hergestellt
wurde. In dem ZSM-5 betrug das Si/Al-Molverhältnis 1900. Das Silicasol wurde
so hergestellt, dass es dann, wenn es getrocknet worden ist, SiO2 als feste Komponente in einer Menge von
10 Gew.-% bezogen auf das ZSM-5 enthielt. Ein monolithisches Wabensubstrat 3 wurde
hergestellt. Das monolithische Wabensubstrat 3 war aus
Cordierit hergestellt und wies 400 Zellen pro Zoll auf. Die Aufschlämmung wurde
auf das monolithische Wabensubstrat 3 in einer Menge von
180 g bezogen auf 1 Liter des monolithischen Wabensubstrats 3 aufgebracht.
Nachdem das Wabenträgersubstrat 3 durch Aufblasen
von Luft bei 110°C
getrocknet worden ist, wurde es 1 Stunde bei 600°C kalziniert, wodurch die untere
Schicht 4 gebildet wurde. Abhängig von den Anforderungen
wurde der Beschichtungsvorgang wiederholt durchgeführt.
-
Anschließend wurde
eine Lösung „A" durch Lösen von
0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat und
31 cm3 wässrigem
Wasserstoffperoxid mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem
H2O2-Gehalt von
1,1 mol äquivalent)
in 1500 cm3 reinem Wasser hergestellt. Ferner
wurde eine Lösung „B" durch Lösen von
0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 250 cm3 reinem
Wasser hergestellt. Ferner wurde eine wässrige Lösung, die NH3 in
einer Menge der 1,2-fachen Molzahl umfasste, die zur Neutralisation
der gesamten Salpetersäurereste
erforderlich war, in einer Menge von 500 cm3 hergestellt
und als Neutralisationslösung
verwendet.
-
Die
wässrige
Neutralisationslösung
wurde in einen Becher eingebracht und die Lösung „A" wurde zugesetzt, während die wässrige Neutralisationslösung mit
einem mechanischen Rühren
und einem Homogenisator gerührt
wurde. Das Gemisch wurde 1 Stunde gerührt. Danach wurde dem Gemisch
die Lösung „B" zugesetzt und das
Gemisch wurde eine weitere Stunde gerührt. Die resultierenden Oxidvorläufer wurden
3 Stunden an der Luft bei 300°C
getrocknet und ferner 1 Stunde bei 500°C vorkalziniert. Das resultierende
Pulver wurde 5 Stunden an der Luft bei 600°C kalziniert und mit einer Kugelmühle des
Nasstyps so pulverisiert, dass der mittlere Durchmesser etwa 10 μm betrug
(d.h. D50 entspricht 10 μm).
Auf diese Weise wurde ein Mischoxidpulver hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und es wurde gefunden, dass das Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen
umfasste, in denen feine Teilchen, die einen durchschnittlichen Durchmesser
von 7 nm aufwiesen, agglomeriert waren. Darüber hinaus wurde das Mischoxidpulver
mittels EPMA analysiert und es wurde gefunden, dass CeO2 mehr
in dem Innenabschnitt der agglomerierten Teilchen vorlag und dass
Al2O3 mehr in der
Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen vorlag. Gemäß den Ergebnissen, die durch
die EPMA-Analyse erhalten wurden, betrug der Al2O3-Gehalt der Oberflächenseite 65 mol-%, bezogen
auf den gesamten Al2O3-Gehalt.
Der CeO2-Gehalt des Innenabschnitts betrug
70 mol-%, bezogen auf den gesamten CeO2-Gehalt.
-
74
g des Mischoxidpulvers, 120 g eines aktivierten Aluminiumoxidpulvers,
20,8 g Aluminiumnitrathexahydrat, 3,6 g eines Pseudoböhmits und
190 g reines Wasser wurden mit einer Kugelmühle des Nasstyps gemischt und
pulverisiert. Das aktivierte Aluminiumoxidpulver wies eine spezifische
Oberfläche
von 190 m2/g auf. Auf diese Weise wurde
eine Aufschlämmung
hergestellt, die einen mittleren Durchmesser D50 = 7 μm aufwies.
Die resultierende Auf schlämmung
wurde in einer Menge von 160 g/Liter auf eine Oberfläche des
Wabensubstrats 3 aufgebracht, auf dem die untere Schicht 4 ausgebildet
war. Nachdem das Wabensubstrat 3 durch Aufblasen von Luft
bei 110°C
getrocknet worden war, wurde es 1 Stunde bei 600°C kalziniert, wodurch die obere
Schicht 5 gebildet wurde. Abhängig von den Anforderungen
wurde der Beschichtungsvorgang mehrmals durchgeführt.
-
Danach
wurde Pt in einer Menge von 1,5 g/Liter unter Verwendung einer wässrigen
Dinitrodiamminplatinlösung
aufgebracht. Dann wurde Rh in einer Menge von 0,3 g/Liter unter
Verwendung einer wässrigen Rhodiumnitratlösung aufgebracht.
-
Beispiel Nr. 51
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Lösung „B" verwendet wurde,
bei der 0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat und 0,006 mol Lanthannitratnonahydrat
in 250 cm3 reinem Wasser gelöst waren,
wurde ein Mischoxid in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 50
hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und es wurde gefunden, dass das Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen
umfasste, in denen feine Teilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser
von 7 nm agglomeriert waren. Darüber
hinaus lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA CeO2 mehr in dem Innenabschnitt
der agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr auf der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen vor.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 51 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 50 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 52
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Lösung „A" verwendet wurde,
in der 0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat und 0,006 mol Lanthannitratnonahydrat
in 250 cm3 gelöst waren, und dass eine Lösung „B" verwendet wurde, in
der 0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat
und 31 cm3 wässriges Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 1500 cm3 reinem Wasser gelöst waren, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 50 hergestellt. Das resultierende
Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht und es wurde gefunden,
dass das Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen umfasste, in denen
feine Teilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 7 nm
agglomeriert waren. Darüber
hinaus lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA CeO2 mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen vor.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 52 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 50 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 53
-
400
cm3 einer Neutralisationslösung, die
NH3 in einer Menge des 1,2-fachen der zur
Neutralisation der Salpetersäurereste
der gleichen Lösung „A" wie derjenigen von
Beispiel Nr. 50 erforderlichen Menge enthielt, wurden in einen Becher
eingebracht. Während
die Neutralisationslösung
mit einem mechanischen Rührer
und einem Homogenisator gerührt
wurde, wurde die Lösung „A", die mit derjenigen
von Beispiel Nr. 50 identisch war, zugesetzt. Nachdem das Gemisch
1 Stunde gerührt
worden war, wurden die resultierenden Oxidvorläufer einer Alterungsbehandlung
durch die Durchführung
einer Hydrothermalbehandlung bei 0,12 MPa und 110°C für 2 Stunden
unterworfen.
-
Anschließend wurde
Ammoniakwasser, das NH3 in einer Menge des
1,2-fachen der zur Neutralisation der Salpetersäurereste der gleichen Lösung „B" wie derjenigen von
Beispiel Nr. 50 erforderlichen Menge enthielt, den Oxidvorläufern zugesetzt.
Während
das Ammoniakwasser gerührt
wurde, wurde die Lösung „B", die mit derjenigen
von Beispiel Nr. 50 identisch war, zugesetzt, und das Gemisch wurde
1 Stunde gerührt.
Die resultierenden Oxidvorläufer
wurden 3 Stunden bei 300°C
an der Luft getrocknet und dann ferner 1 Stunde bei 500°C vorkalziniert.
Das resultierende Pulver wurde an der Luft 5 Stunden bei 600°C kalziniert
und mit einer Kugelmühle
des Nasstyps so pulverisiert, dass der mittlere Durchmesser etwa
10 μm betrug
(d.h. D50 entspricht 10 μm).
Auf diese Weise wurde ein Mischoxidpulver hergestellt.
-
Das
resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht
und es wurde gefunden, dass das Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen
umfasste, in denen feine Teilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser
von 9 nm agglomeriert waren. Darüber
hinaus lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA ein Al2O3-CeO2-Mischoxid mehr in dem Innenabschnitt der
agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen vor.
-
Unter
Verwendung des vorstehend beschriebenen Mischoxidpulvers wurde die
obere Schicht 5 durch Aufbringen auf eine Oberfläche des
Wabensubstrats 3, das die untere Schicht 4 aufwies,
die mit derjenigen von Beispiel Nr. 50 identisch war, in der gleichen
Weise wie im Beispiel Nr. 50 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 54
-
Mit
der Ausnahme, dass 1 Stunde nach der Zugabe der Lösung „B" die resultierenden
Oxidvorläufer einer
Alterungsbehandlung durch die Durchführung einer Hydrothermalbehandlung
bei 0,12 MPa und 110°C für 2 Stunden
unterworfen worden sind, wurde ein Mischoxid in der gleichen Weise
wie im Beispiel Nr. 53 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver
wurde mit einem FE-TEM untersucht und es wurde gefunden, dass das
Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen umfasste, in denen feine
Teilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 9 nm agglomeriert
waren. Darüber
hinaus lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA ein Al2O3-CeO2-Mischoxid mehr in dem Innenabschnitt der
agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen vor.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 54 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 53 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 55
-
Mit
der Ausnahme, dass eine wässrige
Lösung „B" verwendet wurde,
bei der 0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat und 0,006 mol Lanthannitratnonahydrat
in 250 cm3 reinem Wasser gelöst waren,
wurde ein Mischoxid in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 53
hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM
untersucht und es wurde gefunden, dass das Mischoxidpulver agglomerierte
Teilchen umfasste, in denen feine Teilchen mit einem durchschnittlichen
Durchmesser von 9 nm agglomeriert waren. Darüber hinaus lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA ein Al2O3-CeO2-Mischoxid mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen vor und Al2O3 lag
mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen vor.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 55 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 53 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 56
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Lösung „A" verwendet wurde,
in der 0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat und 0,006 mol Lanthannitratnonahydrat
in 250 cm3 reinem Wasser gelöst waren,
und dass eine Lösung „B" verwendet wurde,
in der 0,2 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat
und 31 cm3 wässriges Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 1500 cm3 reinem Wasser gelöst waren, wurde ein Mischoxidpulver
in der gleichen Weise wie im Beispiel Nr. 53 hergestellt. Das resultierende
Mischoxidpulver wurde mit einem FE-TEM untersucht und es wurde gefunden,
dass das Mischoxidpulver agglomerierte Teilchen umfasste, in denen
feine Teilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 9 nm
agglomeriert waren. Darüber
hinaus lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA ein Al2O3-CeO2-Mischoxid mehr in der Oberflächenseite
der agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr in dem Innenabschnitt der agglomerierten
Teilchen vor.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 56 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 53 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 57
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Lösung „A" verwendet wurde,
in der 0,1 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat
und 31 cm3 wässriges Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 1500 cm3 reinem Wasser gelöst waren, und dass eine Lösung „B" verwendet wurde,
in der 0,3 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 250 cm3 reinem
Wasser gelöst
waren, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 50 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und es wurde gefunden, dass das Mischoxidpulver
agglomerierte Teilchen umfasste, in denen feine Teilchen mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von 7 nm agglomeriert waren. Darüber hinaus
lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA CeO2 mehr in dem Innenabschnitt
der agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen vor.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 57 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 50 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 58
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Lösung „A" verwendet wurde,
in der 0,3 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat
und 31 cm3 wässriges Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 1500 cm3 reinem Wasser gelöst waren, und dass eine Lösung „B" verwendet wurde,
in der 0,1 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 250 cm3 reinem
Wasser gelöst
waren, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 50 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpul ver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und es wurde gefunden, dass das Mischoxidpulver
agglomerierte Teilchen umfasste, in denen feine Teilchen mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von 7 nm agglomeriert waren. Darüber hinaus
lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA CeO2 mehr in dem Innenabschnitt
der agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen vor.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 58 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 50 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 59
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Lösung „A" verwendet wurde,
in der 0,5 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat
und 31 cm3 wässriges Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 1500 cm3 reinem Wasser gelöst waren, und dass eine Lösung „B" verwendet wurde,
in der 0,5 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 250 cm3 reinem
Wasser gelöst
waren, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 50 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und es wurde gefunden, dass das Mischoxidpulver
agglomerierte Teilchen umfasste, in denen feine Teilchen mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von 7 nm agglomeriert waren. Darüber hinaus
lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA CeO2 mehr in dem Innenabschnitt
der agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen vor.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 59 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 50 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 60
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Mit
der Ausnahme, dass eine Lösung „A" verwendet wurde,
in der 0,4 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat
und 31 cm3 wässriges Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 1500 cm3 reinem Wasser gelöst waren, und dass eine Lösung „B" verwendet wurde,
in der 1,0 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 250 cm3 reinem
Wasser gelöst
waren, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 50 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und es wurde gefunden, dass das Mischoxidpulver
agglomerierte Teilchen umfasste, in denen feine Teilchen mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von 7 nm agglomeriert waren. Darüber hinaus
lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA CeO2 mehr in dem Innenabschnitt
der agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen vor.
-
Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 60 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 50 hergestellt.
-
Beispiel Nr. 61
-
Mit
der Ausnahme, dass eine Lösung „A" verwendet wurde,
in der 1,0 mol Aluminiumnitratnonahydrat, 1,0 mol Cernitrathexahydrat
und 31 cm3 wässriges Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt von 1,1 mol äquivalent) in 1500 cm3 reinem Wasser gelöst waren, und dass eine Lösung „B" verwendet wurde,
in der 0,4 mol Aluminiumnitratnonahydrat in 250 cm3 reinem
Wasser gelöst
waren, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise wie im Beispiel
Nr. 50 hergestellt. Das resultierende Mischoxidpulver wurde mit
einem FE-TEM untersucht und es wurde gefunden, dass das Mischoxidpulver
agglomerierte Teilchen umfasste, in denen feine Teilchen mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von 7 nm agglomeriert waren. Darüber hinaus
lag gemäß einer
Analyse mittels EPMA CeO2 mehr in dem Innenabschnitt
der agglomerierten Teilchen vor und Al2O3 lag mehr in der Oberflächenseite der agglomerierten
Teilchen vor.
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Ein
Katalysator von Beispiel Nr. 61 wurde unter Verwendung des resultierenden
Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das Beispiel Nr. 50 hergestellt.
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Beispiel Nr. 62
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g des gleichen Mischoxidpulvers, wie es im Beispiel Nr. 50 hergestellt
worden ist, 120 g aktiviertes Aluminiumoxidpulver, 20,8 g Aluminiumnitrathexahydrat,
3,6 g eines Pseudoböhmits,
218 g eines ZSM-5, eine vorgegebene Menge an Silicasol und 452 g
reines Wasser wurden mit einer Kugelmühle des Nasstyps gemischt und
pulverisiert. Das aktivierte Aluminiumoxidpulver wies eine spezifische
Oberfläche
von 190 m2/g auf. In dem ZSM-5 betrug das
Si/Al-Molverhältnis
1900. Das Silicasol wurde so hergestellt, dass dann, wenn es getrocknet
worden ist, der Gehalt an festem SiO2 10
Gew.-%, bezogen auf das ZSM-5, betrug. Dann wurde eine Aufschlämmung hergestellt,
die einen mittleren Durchmesser D50 = 7 μm aufwies. Dann wurde das gleiche
Wabensubstrat 3 wie dasjenige von Beispiel Nr. 50 hergestellt.
Die resultierende Aufschlämmung
wurde in einer Menge von 340 g/Liter auf eine Oberfläche des
Wabensubstrats 3 aufgebracht. Nachdem das Wabensubstrat 3 durch
Aufblasen von Luft bei 100°C
getrocknet worden ist, wurde es 1 Stunde bei 600°C kalziniert, wodurch eine Trägerschicht
gebildet wurde. Abhängig
von den Anforderungen wurde der Beschichtungsvorgang wiederholt
durchgeführt.
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Es
sollte beachtet werden, dass in dem resultierenden Katalysator die
untere Schicht 4 nicht gebildet worden ist.
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Vergleichsbeispiel Nr.
12
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Mit
der Ausnahme, dass nur eine Lösung,
in der 0,25 mol Cernitrathexahydrat und 31 cm3 wässriges Wasserstoffperoxid
mit einer Konzentration von 30 Gew.-% (zu einem H2O2-Gehalt
von 1,1 mol äquivalent)
gelöst
waren, der Neutralisationslösung
auf einmal zugesetzt wurde, wurde ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise
wie im Beispiel Nr. 50 hergestellt. Das resultierende Mischoxid
war aus agglomerierten Teilchen zusammengesetzt, bei denen CeO2-Primärteilchen
agglomeriert waren, und es wies eine im Wesentlichen einheitliche
Metallelementverteilung von der Oberflächenseite zu dem Innenabschnitt
auf.
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Dann
wurde ein Katalysator von Vergleichsbeispiel Nr. 12 unter Verwendung
des resultierenden Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das
Beispiel Nr. 5 hergestellt. Es sollte beachtet werden, dass in dem
Katalysator von Vergleichsbeispiel Nr. 12 Al2O3 nicht in die obere Schicht 5 einbezogen
war.
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Vergleichsbeispiel Nr.
13
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Mit
der Ausnahme, dass die untere Schicht 4 nicht gebildet
wurde und dass die obere Schicht 5 direkt auf einer Oberfläche eines
monolithischen Wabensubstrats 3 gebildet worden ist, wurden
ein Katalysator sowie ein Mischoxidpulver in der gleichen Weise
wie im Beispiel 50 hergestellt.
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Dann
wurde ein Katalysator von Vergleichsbeispiel Nr. 13 unter Verwendung
des resultierenden Mischoxidpulvers in der gleichen Weise wie das
Beispiel Nr. 50 hergestellt. Es sollte beachtet werden, dass in dem
resultierenden Katalysator kein Zeolith einbezogen war.
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Test und Bewertung
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Aus
den jeweiligen Katalysatoren wurde eine Testprobenkonfiguration
herausgeschnitten, die einen Durchmesser von 20 mm, eine Länge von
41 mm und ein Volumen von 35 cm3 aufwies,
die einem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen wurde, bei dem sie 10 Stunden bei 900°C gehalten
wurde, während
abwechselnd ein kraftstoffreiches Modellgas und ein kraftstoffarmes
Modellgas, die in der vorstehenden Tabelle 5 angegeben sind, alle
10 s durch die jeweiligen Katalysatoren strömen gelassen wurden. Die Gesamtflussrate
betrug 20 Liter/min. Nachdem die jeweiligen Katalysatoren dem Dauerbeständigkeitstest
unterworfen worden sind, wurden sie bei einer Temperaturanstiegsgeschwindigkeit
von 10°C/min
erhitzt, während
abwechselnd das kraftstoffreiche Modellgas und das kraftstoffarme
Modellgas, die in der vorstehenden Tabelle 12 angegeben sind, alle
1 s durch die jeweiligen Katalysatoren strömen gelassen wurden. Ferner
wurden die jeweiligen Katalysatoren jeweils bezüglich der gewöhnlichen
Reinigungsleistung gemessen. Die 50 %-Umwandlungstemperaturen von
NOx, CO und C3H8 wurden jeweils berechnet. Die Ergebnisse
sind in der Tabelle 20 zusammengefasst. Um darüber hinaus die Zündleistung
der jeweiligen Katalysatoren auf einer frühen Stufe zu vergleichen, wurde
ein kraftstoffarmes Modellgas, das auf 500°C erhitzt worden ist, durch
die jeweiligen Katalysatoren strömen
gelassen und die Katalysatoren wurden bezüglich der durchschnittlichen
HC-Emissionsmengen innerhalb von 1 min nach dem Beginn der Strömung des
kraftstoffarmen Modellgases gemessen. Die Ergebnisse sind ebenfalls
in der Tabelle 20 angegeben.
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Da
der Katalysator von Vergleichsbeispiel Nr. 13 eine schlechtere Temperaturaktivität aufwies
als der Katalysator von Vergleichsbeispiel Nr. 12, war der Katalysator,
bei dem die Trägerschicht
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
hergestellt worden ist, bezüglich
der Reinigungsaktivität
besser als der Katalysator, bei dem die Trägerschicht nur aus CeO2 zusammengesetzt war. Da darüber hinaus
der Katalysator von Vergleichsbeispiel Nr. 13 eine geringere durchschnittliche
HC-Emission aufwies, wird davon ausgegangen, dass der Katalysator
früh aktiviert
wird. Die durchschnittliche HC-Emission des Katalysators von Vergleichsbeispiel Nr.
13 war jedoch nach wie vor größer als
die durchschnittliche HC-Emission der Kata lysatoren der Beispiele. Demgemäß war es
erforderlich, die durchschnittliche HC-Emission, die der Katalysator
von Beispiel Nr. 13 aufwies, weiter zu vermindern.
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Bei
einem Vergleich von Beispiel Nr. 50 mit dem Vergleichsbeispiel Nr.
13 ist ersichtlich, dass die durchschnittliche HC-Emission durch
Bilden der unteren Schicht, die aus dem Zeolith zusammengesetzt
war, beträchtlich
verbessert wurde. Dieser Vorteil wird bewirkt, da HC in der unteren
Schicht absorbiert werden, während
die Temperatur des Katalysators auf die Aktivierungstemperatur erhöht wird.
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Aus
einem Vergleich des Beispiels Nr. 50 mit dem Beispiel Nr. 62 sowie
mit dem Vergleichsbeispiel Nr. 13 ist ersichtlich, dass der Vorteil
erhalten werden konnte, wenn der Zeolith mit dem Mischoxidpulver
gemischt wurde. Es ist jedoch offensichtlich, dass ein Zeolith vorzugsweise
in die untere Schicht und nicht in die obere Schicht einbezogen
werden sollte.
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Ferner
ist durch einen Vergleich der Beispiele Nr. 50, 53 und 54 oder der
Beispiele Nr. 51, 55 und 56 ersichtlich, dass die Aktivität dadurch
erhöht
wurde, dass die Oxidvorläufer
der Alterungsbehandlung unterworfen wurden. Der Grund dafür wurde
noch nicht verifiziert. Es wird jedoch angenommen, dass der Grund
dafür wie
folgt ist. Die Oberflächen
der Primärteilchen
werden durch die Alterungsbehandlung stabilisiert. Folglich wird
das Kornwachstum, das aus der Agglomeration resultiert, inhibiert.
Als Folge davon ist es möglich,
die Grenzflächen,
die mit den katalytischen Bestandteilen in Kontakt sind, stärker aufrechtzuerhalten.
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Ferner
ist aus einem Vergleich der Beispiele Nr. 51 und 52 mit dem Vergleichsbeispiel
Nr. 12 ersichtlich, dass es die Möglichkeit einer optimalen Reihenfolge
der Herstellung der Niederschläge
geben kann. Es ist jedoch offensichtlich, dass selbst dann, wenn
die Niederschläge
in irgendeiner der Reihenfolgen hergestellt wurden, der resultierende
Katalysator eine höhere
Aktivität
als der Katalysator von Vergleichsbeispiel Nr. 12 aufwies. Da der
Katalysator von Beispiel Nr. 51 bezüglich der Aktivität besser
war als der Katalysator von Beispiel Nr. 50, ist klar, dass das
Al2O3-La2O3 vorzugsweise
ferner in die obere Schicht 5 einbezogen werden kann.
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Es
sollte beachtet werden, dass aus einem Vergleich des Beispiels Nr.
50 mit den Beispielen Nr. 57 bis 61 ersichtlich ist, dass es einen
optimalen Bereich für
das Metallelementzusammensetzungsverhältnis in dem Mischoxidpulver
gibt. Es wird davon ausgegangen, dass ein Molverhältnis von
Al bezüglich
Ce, d.h. Al:Ce, vorzugsweise in einem Bereich von 1:0,5 bis 1:10
und mehr bevorzugt in einem Bereich von 1:1 bis 1:5 liegt.
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Nachdem
die vorliegende Erfindung vollständig
beschrieben worden ist, ist es dem Fachmann klar, dass die vorliegende
Erfindung vielfältig
verändert
und modifiziert werden kann, ohne vom Wesen oder dem Schutzbereich
der vorliegenden Erfindung gemäß den beigefügten Ansprüchen abzuweichen.