-
Hintergrund der Erfindung
-
1. Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Halbleitervorrichtung. Genauer
ausgedrückt,
betrifft die vorliegende Erfindung eine Halbleitervorrichtung zur zuverlässigen Analyse
von Signalen.
-
2. Beschreibung der verwandten
Technik
-
Eine
Halbleitervorrichtung führt
oft Datenanalyse oder Vergleich von Signalen durch. Genau ausgedrückt, vergleicht
eine Halbleitervorrichtung zum Testen einer Halbleiterschaltung
ein Schaltungsantwortsignal von der Halbleiterschaltung mit einem erwarteten
Antwortsignal, von dem erwartet wird, dass es von der Halbleiterschaltung
gesendet wird.
-
Ein
Datenanalysator ist in der offengelegten Japanischen Patentanmeldung
(JP-A-Heisei, 6-201801) offenbart. Der konventionelle Datenanalysator
enthält
exklusive ODER-Gatter 101–104 und ein
ODER-Gatter 105, wie in 1 gezeigt
ist. Erste Eingänge
der exklusiven ODER-Gatter 101–104 werden jeweils
zum Empfangen eines Schaltungsantwortsignals gekoppelt (SCHALTUNGSANTWORT
(X)). Die SCHALTUNGSANTWORT (X) ist das durch die zu testende Halbleiterschaltung
ausgegebene Signal. Zweite Eingänge
der exklusiven ODER-Gatter 101 bis 104 werden
jeweils zum Emp fangen eines erwarteten Antwortsignals gekoppelt (ERWARTETE
ANTWORT (X)). Die ERWARTETE ANTWORT (X) ist das Signal, dessen Ausgabe
durch die Halbleiterschaltung erwartet wird. Wenn SCHALTUNGSANTWORT
(X) und ERWARTETE ANTWORT (X) miteinander übereinstimmen, gibt jedes der
exklusiven ODER-Gatter 101 bis 104 "0" aus, und gibt, wenn sie nicht übereinstimmen, "1" aus. Jeweilige Ausgänge von den exklusiven ODER-Gattern 101 bis 104 werden
mit jeweiligen Eingängen
des ODER-Gatters 105 verbunden. Ein Ausgang des ODER-Gatters 105 wird
an einen Anschluss 106 angeschlossen. Aufgrund eines im
Anschluss 106 auftretenden Signals wird beurteilt, ob SCHALTUNGSANTWORT
(X) und ERWARETETE ANWORT (X) miteinander übereinstimmen.
-
Der
konventionelle Datenanalysator kann jedoch keinen Fall, wenn der
Datenanalysator eine Fehlfunktion aufweist, von einem Fall unterscheiden, wenn
die getestete Halbleiterschaltung eine Fehlfunktion hat. Es soll
zum Beispiel angenommen werden, dass das exklusive ODER-Gatter 101 eine
Fehlfunktion aufweist und die Ausgabe des exklusiven ODER-Gatters 101 auf
eine logische "0" festgelegt ist.
In diesem Fall kann nicht von dem durch das exklusive ODER-Gatter 101 ausgegebenen
Signal beurteilt werden, ob das exklusive ODER-Gatter 101 die
logische "0" ausgibt, da das
Signal SCHALTUNGSANWORT (0) und ERWARTETE ANWORT (0) miteinander übereinstimmen,
oder das exklusive ODER-Gatter 101 die logische "0" ausgibt, da das exklusive ODER-Gatter 101 eine
Fehlfunktion hat und die Ausgabe des exklusiven ODER-Gatters 101 auf die
logische "0" festgelegt ist.
-
Andere
Techniken zum Testen von Schaltungen sind in der offengelegten Japanischen
Patentanmeldung (Jp-A-Heisei 10-187554, Jp-A 2000 76894) offenbart.
Keine der offenbarten Techniken befasst sich jedoch mit dem oben
genannten Problem.
-
Noch
eine andere Technik zur Selbstprüfung einer
Schaltung ist im Japanischen Patentjournal (Jp-B-Heisei 7-31610)
offenbart. Die offenbarte Schaltung erreicht jedoch keine zuverlässige Selbstprüfung, wenn
die Testschaltung eine Fehlfunktion aufweist und dadurch die Ausgabe
der Testschaltung auf einen Wert festgelegt wird.
-
Es
ist erwünscht,
die Möglichkeit
zu beseitigen, dass verglichene Signale aufgrund einer Fehlfunktion
einer Vergleichsschaltung als identisch erkannt werden.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Deshalb
besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Schaffung
einer Vergleichsschaltung, bei der es möglich ist, die Möglichkeit
zu beseitigen, dass Vergleichssignale aufgrund einer Fehlfunktion
der Vergleichsschaltung als identisch erkannt werden.
-
Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung
einer Vergleichsschaltung, bei der eine Fehlfunktion derselben einfach
erkannt wird.
-
Noch
eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung
einer Vergleichsschaltung zum Verkürzen der Zeit, die zum Testen der
Halbleitervorrichtung benötigt
wird, wenn die Vergleichsschaltung zum Testen einer Halbleitervorrichtung
verwendet wird.
-
Noch
eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung
einer Vergleichsschaltung, die ermöglicht, gleichzeitig zu beweisen, dass
eine Mehrzahl der Signale miteinander übereinstimmen und dass die
Vergleichsschaltung selbst keine Fehlfunktion aufweist.
-
Noch
eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung
eines Datenanalysators zum Beurteilen, ob ein Signal in einem vorbestimmten
Zustand ist oder nicht, wobei eine Fehlfunktion desselben einfach
erkannt wird.
-
Noch
eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung
eines Datenanalysators, der ermöglicht,
gleichzeitig zu beweisen, dass ein Signale) sich in einem gewissen
Zustand befindet, und dass der Datenanalysator selbst keine Fehlfunktion
aufweist.
-
Diese
Aufgaben werden durch eine wie in Anspruch 1 definierte Halbleitervorrichtung
bzw. durch ein wie in Anspruch 10 definiertes Verfahren zum Betreiben
einer Halbleitervorrichtung gelöst;
die abhängigen
Ansprüche
beziehen sich auf weitere Entwicklungen der Erfindung.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
1 ist
ein konventioneller Datenanalysator;
-
2 ist
ein Blockdiagramm, das einen Komparator in einer ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
-
3 zeigt
eine Wahrheitstabelle einer Logikschaltung 1;
-
4 ist
ein Impulsplan, der eine Operation des Komparators der ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
-
5 zeigt
eine Prüfschaltung
der ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
6 ist
ein Impulsplan, der eine Prozedur einer Prüfung unter Verwendung der Prüfschaltung der
ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
-
7 ist
ein Impulsplan, der eine Operation der Prüfschaltung der ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
-
8 zeigt
einen Datenanalysator in einer zweiten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
und
-
9 zeigt
ein Beispiel des Datenanalysators in der zweiten Ausführungsform.
-
Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
-
Eine
Halbleitervorrichtung einer Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung soll im Folgenden unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen
beschrieben werden.
-
Erste Ausführungsform
-
Die
Halbleitervorrichtung in der ersten Ausführungsform ist ein Komparator,
der durch Halbleiterschaltungen gebildet wird. Der Komparator wird
in einer Schaltung zum Testen der Halbleitervorrichtung verwendet
und wird stärker
bevorzugt für
eine BIST-(Build
in Self Test – eingebaute
Selbstprüfung)-Schaltung
verwendet.
-
2 zeigt
die Konfiguration des Komparators in der ersten Ausführungsform.
Der Komparator 10 vergleicht ein Ausgabemuster DOUT mit
einem erwarteten Muster DATAE, wobei das Ausgabemuster DOUT von
der Halbleitervorrichtung ausgegeben wird und die Ausgabe des erwarteten
Musters DATAE von der Halbleitervorrichtung erwartet wird. Wenn
das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster DATAE miteinander übereinstimmen,
wird bewiesen, dass die Halbleitervorrichtung keine Fehlfunktion
aufweist. Der Komparator 10 gibt ein Ergebnissignal RESULT
aus, das das Vergleichsignal anzeigt, das heißt, der Komparator 10 beurteilt,
ob das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster DATAE miteinander übereinstimmen
oder nicht und gibt ein Ergebnissignal RESULT aus, das das beurteilte
Ergebnis anzeigt.
-
Wenn
das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster DATAE miteinander übereinstimmen,
invertiert der Komparator 10 das Ergebnissignal RESULT
für jeden
Anstieg eines Taktsignals CLK. Wenn andererseits das Ausgabemuster
DOUT und das erwartete Muster DATAE nicht miteinander übereinstimmen,
das heißt,
das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster DATAE verschieden
sind, invertiert der Komparator 10 selbst nach dem Anstieg des
Taktsignals CLK nicht das Ergebnissignal RESULT und hält das Ergebnissignal
RESULT unverändert.
-
Der
Komparator 10 soll im Folgenden detailliert beschrieben
werden.
-
Der
Komparator 10 enthält
eine Logikschaltung 1 und ein Flip-Flop 2. Die
Logikschaltung 1 enthält
einen Inverter 3 und ein exklusives ODER-(XOR)-Gatter 4.
Ein Eingang des Inverters 3 ist mit einem Ausgang Q des
Flip-Flops 2 verbunden. Ein Ausgang des Inverters 3 ist
mit einem ersten Eingang des XOR-Gatters 4 verbunden. Das
Ausgabemuster DOUT wird in einen zweiten Eingang des XOR-Gatters 4 eingegeben.
Das erwartete Muster DATAE wird in einen dritten Eingang des XOR-Gatters 4 eingegeben.
Das XOR-Gatter 4 gibt ein Signal DIN an einen Eingang D
des Flip-Flops 2 aus.
-
Das
Flip-Flop 2 wird durch Anstiegsflanken des Taktsignals
CLK ausgelöst,
um das Signal DIN zu halten. Ein "Hoher" Pegel (ein Stromversorgungspotential)
des Signals DIN entspricht einem Datum "1",
und der "Niedrige" Pegel (ein Massepotential) des
Signals DIN entspricht einem Datum "0".
Das Flip-Flop 2 speichert das Digitalsignal von "1" oder "0" entsprechend
dem gehaltenen Signal DIN.
-
Das
Flip-Flop 2 umfasst ferner einen Rücksetzanschluss RESET. Wenn
ein Signal Reset des "hohen" Pegels in den Rücksetzanschluss
RESET eingegeben wird, wird das Flip-Flop 2 zurücksetzt, um
das Datum "0" zu speichern.
-
Das
Flip-Flop 2 gibt ein Signal QOUT von einem Ausgang Q aus,
das das in dem Flip-Flop 2 gespeicherte
Datum anzeigt. Das Flip-Flop 2 setzt das Signal QOUT auf
den "hohen" Pegel, wenn das
Datum "1" gespeichert wird,
und setzt das Signal QOUT auf den "niedrigen" Pegel, wenn das Datum "0" gespeichert wird. Der Ausgang Q des
Flip-Flops 2 ist mit
einem Ausgangsanschluss 5 verbunden.
-
Das
Ergebnissignal RESULT wird von dem Ausgangsanschluss 5 ausgegeben.
Das Ergebnissignal RESULT stimmt mit dem durch das Flip-Flop 2 ausgegebenen
Signal QOUT überein.
-
Die
Operation des Komparators 10 soll im Folgenden beschrieben
werden.
-
3 zeigt
eine Wahrheitstabelle der Logikschaltung 1. Die Logikschaltung 1 gibt
das Inverse des durch das Flip-Flop 2 ausgegebenen Signals QOUT
als das Signal DIN aus, wenn das Ausgabemuster DOUT und das erwartete
Muster DATAE miteinander übereinstimmen.
Das Flip-Flop 2 wird durch die Anstiegsflanke des Taktsignals
CLK aus gelöst, um
das Signal DIN zu halten, und das Signal QOUT wird für jede Anstiegsflanke
des Taktsignals CLK invertiert, wenn das Ausgabemuster DOUT und
das erwartete Muster DATAE miteinander übereinstimmen. Das Ergebnissignal
RESULT, das identisch mit dem Signal QOUT ist, wird auch für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK invertiert, wenn das Ausgabemuster DOUT
und das erwartete Muster DATAE miteinander übereinstimmen.
-
Andererseits
gibt die Logikschaltung 1 das Signal QOUT identisch mit
dem Signal DIN aus, wenn das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster
DATAE nicht miteinander übereinstimmen. Das
in dem Flip-Flop 2 gespeicherte Datum wird nicht invertiert
und wird unverändert
gehalten, wenn das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster DATAE
nicht miteinander übereinstimmen.
Das Ergebnissignal RESULT, das identisch mit dem durch das Flip-Flop 2 ausgegebenen
Signal QOUT ist, wird unverändert
gehalten.
-
Inversionen
des Ergebnissignals RESULT für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK implizieren, dass das erwartete
Muster DATAE und das Ausgabemuster DOUT miteinander übereinstimmen.
-
Wenn
andererseits das Ergebnissignal RESULT nicht für jeden Anstieg des Taktsignals
CLK invertiert wird, impliziert dies, dass das Ausgabemuster DOUT
und das erwartete Muster DATAE nicht miteinander übereinstimmen
oder dass der Komparator 10 irgendeine Fehlfunktion aufweist.
Eine andere Prüfung
basierend auf dem Ergebnissignal RESULT kann erforderlich sein,
um die Nichtübereinstimmung des
Ausgabemusters DOUT und des erwarteten Musters DATAE von einer Fehlfunktion
des Komparator 10 zu unterscheiden.
-
Die
Operation des Komparators 10 beseitigt vollständig die
Möglichkeit
einer fehlerhaften Beurteilung, dass das Ausgabemuster DOUT und
das erwartete Muster DATAE miteinander infolge der Fehlfunktion
in dem Komparator 10 übereinstimmen.
Die Operation zum Invertieren des Ergebnissignals RESULT für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK durch den Komparator 10 ist
völlig
unmöglich,
wenn der Komparator 10 eine Fehlfunktion aufweist. Wie
für die
einfache Halbleiterschaltung wie zum Beispiel ein Flip-Flop, einen
Inverter und ein Grundlogikgatter, wird eine Signalleitung, durch
die die Halbleiterschaltung ein Signal ausgibt, auf den "hohen" Pegel (Stromversorgungspotential),
den "niedrigen" Pegel (Massepegel)
oder den Hochimpedanzzustand festgelegt, wobei der Hochimpedanzzustand
impliziert, dass die Signalleitung elektrisch von dem Stromversorgungspotential
und dem Massepegel isoliert ist. Wenn der Komparator 10 eine
Fehlfunktion aufweist, wird daher das Ergebnissignal RESULT auf
den "hohen" Pegel, den "niedrigen" Pegel oder den Hochimpedanzzustand
festgelegt. Dies impliziert, dass die Möglichkeit, dass der Komparator 10 eine
Fehlfunktion aufweist, wirklich gleich 0 ist, wenn der Komparator 10 die
Operation zum Invertieren des Ergebnissignals RESULT für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK ausführt.
-
Wie
beschrieben ist, führt
der Komparator 10 in der Ausführüngsform die Operation zum Invertieren
und Ausgeben des Ergebnissignals RESULT für jeden Anstieg des Taktsignals
CLK aus. Die Inversionen des Ergebnissignals RESULT für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK beweisen, dass das Ausgabemuster DOUT
und das erwartete Muster DATAE miteinander übereinstimmen, und ferner,
dass der Komparator 10 keine Fehlfunktion aufweist.
-
Ein
Beispiel der Operation des Komparators 10 ist unter Bezugnahme
auf einen in 4 gezeigten Impulsplan beschrieben.
-
Periode
t < t0:
Ein
Signal des "hohen" Pegels wird in den
Rücksetzanschluss
des Flip-Flops 2 eingegeben und das Flip-Flop 2 wird
zurückgesetzt.
Das Flip-Flop 2 speichert das Datum "0" und
das Ergebnissignal RESULT nimmt den "niedrigen" Pegel an.
-
Periode
t0 ≤ t < t2:
Zum
Zeitpunkt t0 wird die Zuführung des
Ausgabemusters DOUT und des erwarteten Musters DATAE begonnen. Während t0 ≤ t < t2 sind
das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster DATAE beide auf dem "hohen" Pegel. In der Periode
vom Zeitpunkt t0 bis zum Zeitpunkt t2 stimmen das Ausgabemuster DOUT und das
erwartete Muster DATAE miteinander überein. Das in das Flip-Flop 2 eingegebene
Signal DIN wird das Inverse des von dem Flip-Flop 2 ausgegebenen
Signals QOUT. Somit invertiert das Flip-Flop 2 das Signal
QOUT für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK. Der "hohe" Pegel
und der "niedrige" Pegel erscheinen
abwechselnd in dem Ergebnissignal RESULT aufgrund der Inversionen
für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK.
-
Periode
t2 ≤ t < t3:
Zum
Zeitpunkt t2 wird das Ausgabemuster DOUT
auf den "niedrigen" Pegel heruntergezogen.
Dann wird zu einem Zeitpunkt t31 das Taktsignal
CLK auf den "hohen" Pegel hochgezogen.
Zum Zeitpunkt t31 stimmen das Ausgabemuster
DOUT und das erwartete Muster DATAE nicht miteinander überein.
Daher ist zum Zeitpunkt t31 das von dem
Flip-Flop 2 ausgegebene Signal QOUT identisch mit dem in
das Flip-Flop 2 eingegebenen Signal DIN. Zum Zeitpunkt
t31 invertiert das Flip-Flop 2 das
Signal QOUT nicht, und das Signal QOUT wird unverändert gehalten,
selbst wenn das Taktsignal CLK hochgezogen wird. Das Ergebnissignal
RESULT wird auch unverändert
gehalten. Die Tatsache, dass das Ergebnissignal RESULT selbst nach
dem Anstieg des Taktsignals CLK nicht invertiert wird, legt nahe,
dass das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster DATAE nicht
miteinander übereinstimmen.
-
Danach
wird zu einem Zeitpunkt t32 das Ausgabemuster
DOUT auf den "hohen" Pegel hochgezogen.
In einer Periode von dem Zeitpunkt t32 zum
Zeitpunkt t3 stimmen das Ausgabemuster DOUT
und das erwartete Muster DATAE miteinander überein. In der Periode vom
Zeitpunkt t32 zum Zeitpunkt t3 wird
das Ergebnissignal RESULT auch für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK invertiert.
-
Periode
t ≥ t3:
In der Periode t ≥ t3 stimmen
das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster DATAE miteinander überein.
Das Flip-Flop 2 gibt das Signal QOUT aus, während es
das Signal QOUT für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK invertiert. Das Ergebnissignal
RESULT wird auch für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK invertiert.
-
Das
Ergebnissignal RESULT mit der oben genannten Signalform beweist,
dass die getestete Halbleiterschaltung eine Fehlfunktion aufweist,
während
der Komparator 10 eine normale Operation ausführt.
-
Zuerst
treten in der Periode t0 ≤ t < t2 der "hohe" Pegel und der "niedrige" Pegel abwechselnd
in dem Ergebnissignal RESULT auf, und das Signal QOUT wird für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK invertiert. Die beweist, dass die normale
Operation des Komparators 10 erreicht wird. Wie oben erwähnt, sind
die Signalleitungen des Komparators 10 auf den "hohen" Pegel, den "niedrigen" Pegel oder den Hochimpedanzzustand
festgelegt, wenn der Komparator 10 eine Fehlfunktion aufweist.
Wenn eine Fehlfunktion vorliegt, ist es dem Komparator 10 vollständig unmöglich, die
Operation zum Invertieren des Ergebnissignals RESULT für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK auszuführen.
-
Es
soll zum Beispiel angenommen werden, dass ein Ausgang des XOR-Gatters 4 auf
den "hohen" Pegel festgelegt
ist. In diesem Fall hält
das Flip-Flop 2 immer das Signal DIN des "hohen" Pegels. Das Flip-Flop 2 fährt fort,
den "hohen" Pegel für das Signal
QOUT auszugeben. Das Ergebnissignal RESULT ist auch auf den "hohen" Pegel festgelegt. Wenn
der Ausgang des Flip-Flops 2 oder des Inverters 3 auf
einen bestimmten Zustand festgelegt ist, führt dies in ähnlicher
Weise dazu, dass das Ergebnissignal RESULT auf einen konstanten
Zustand festgelegt wird.
-
Darüber hinaus
gibt es die Periode, in der das Ergebnissignal RESULT selbst nach
dem Anstieg des Taktsignals CLK während der Periode t2 ≤ t < t3 nicht
invertiert wird. Dies beweist, dass die geprüfte Halbleiterschaltung eine
Fehlfunktion aufweist. Die normale Operation des Komparators 10 wird
von dem in der Periode t0 ≤ t < t2 ausgegebenen
Ergebnissignal RESULT bestimmt, und deshalb beweist das nichtinvertierte
Ergebnissignal RESULT das Vorliegen der Fehlfunktion in der getesteten
Halbleiterschaltung.
-
Das
durch das Ergebnissignal RESULT angezeigte Testergebnis kann in
die folgenden drei Fälle
klassifiziert werden.
-
Wenn
das Ergebnissignal RESULT für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK invertiert wird, beweist dies,
dass das Ausgabemuster DOUT und das erwartete Muster DATAE perfekt
miteinander übereinstimmen,
so dass sowohl die für
den Test bestimmte Halbleiterschaltung als auch der Komparator 10 normal
betrieben werden.
-
Wenn
andererseits, wie in 3 gezeigt ist, das Ergebnissignal
RESULT für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK in einer bestimmten Periode invertiert
wird, und selbst nach dem Anstieg des Taktsignals CLK in einer anderen
Periode nicht invertiert wird, beweist dies, dass die getestete
Halbleiterschaltung eine Fehlfunktion aufweist, obwohl der Komparator 10 normal
arbeitet. Wenn der Komparator 10 eine Fehlfunktion aufweist,
kann nicht erwartet werden, dass die Operation zum invertieren des
Ergebnissignals RESULT für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK selbst in der Übergangsweise durchgeführt wird.
-
Wenn
ferner das Ergebnissignal RESULT selbst nach dem Anstieg des Taktsignals
CLK überhaupt
nicht invertiert wird, ist es nicht möglich, zu beurteilen, welcher
von der getesteten Halbleiterschaltung und dem Komparator 10 irgendeine
Fehlfunktion aufweist. Zum Bestimmen, welcher von der getesteten
Halbleiterschaltung und dem Komparator 10 jegliche Fehlfunktionen
aufweist, ist die Beurteilung durch Prüfen jedes derselben erforderlich.
In der Ausführungsform
ist es nur dieser Fall, der die getrennte Prüfung hinsichtlich der getesteten
Halbleiterschaltung und dem Komparator 10 zur Bestimmung erfordert,
welcher von der getesteten Halbleiterschaltung und dem Komparator 10 jegliche
Fehlfunktionen aufweist. Wenn es nicht erforderlich ist, zu bestimmen, welcher
von der getesteten Halbleiterschaltung und dem Komparator 10 jegliche
Fehlfunktionen aufweist, ist es nicht erforderlich, den Komparator 10 einzeln
zu prüfen.
-
Auf
diese Weise wird anders als bei der in 1 gezeigten
konventionellen Vergleichsanalyseschaltung die Möglichkeit, dass das die normale
Operation der getesteten Halbleiterschaltung anzeigende Signal im
Ergebnissignal RESULT auftritt, wenn die getestete Halbleiterschaltung
eine Fehlfunktion aufweist, in dieser Ausführungsform vollständig beseitigt.
Wenn das die normale Operation der getesteten Halbleiterschaltung
anzeigende Signal in dem Ergebnissignal RESULT auftritt, ist es
nicht erforderlich, den Komparator 10 erneut zu prüfen und
dann die normale Operation des Komparators 10 zu bestätigen. Auf
diese Weise kann der Komparator 10 in dieser Ausführungsform
den Komparator 10 selbst testen, während der Halbleiter getestet
wird. Die Verwendung des Komparators 10 in der Ausführungsform
ermöglicht
eine effektive Prüfung
der Halbleiterschaltung. Der Komparator 10 in der Ausführungsform
mit einem solchen Merkmal ist besonders für die Verwendung in einer BIST-(eingebauter
Selbstprüfung)
Schaltung geeignet, die hohe Zuverlässigkeit erfordert.
-
Wenn
der Komparator 10 in der Ausführungsform zum Prüfen einer
Mehrzahl von Halbleiterschaltungen verwendet wird, wird der Komparator 10 in
dieser Ausführungsform
für jede
der Mehrzahl von Halbleiterschaltungen bereitgestellt. Wenn die
Mehrzahl von Komparatoren 10 bereitgestellt wird, ist es möglich, die
durch die Komparatoren 10 ausgegebenen Ergebnissignale
in einem einzigen Signal zu integrieren und wirksam die Mehrzahl
von Halbleiterschaltungen zu prüfen.
-
5 zeigt
eine Halbleitervorrichtung, in der eine Mehrzahl von BIST-(eingebaute
Selbstprüfung) Schaltungen
angebracht sind, die jeweils einen Komparator mit der gleichen Konfiguration
wie der oben genannte Komparator 10 enthalten. Die Halbleitervorrichtung
umfasst BIST-Schaltungen 20a, 20b und ein ODER-Gatter 21.
Die BIST-Schaltungen 20a, 20b und
das ODER-Gatter 21 sind zum Testen eines DRAM 22a und
eines SDRAM 22b vorgesehen, und die BIST-Schaltungen 20a, 20b,
das ODER-Gatter 21, der DRAM 22a und der SDRAM 22b sind
in einen einzigen Halbleiterchip eingebettet.
-
Die
BIST-Schaltung 20a testet den DRAM 22a und gibt
ein Ergebnissignal RESULT_A aus, das das Testergebnis anzeigt. Wenn
die BIST-Schaltungen 20a beurteilt, dass der DRAM 22a normal
betrieben wird, invertiert sie das Ergebnissignal RESULT_A für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK. Wenn die BIST-Schaltung 20a beurteilt,
dass der DRAM 22a nicht normal betrieben wird, invertiert
sie das Ergebnissignal RESULT_A nicht, selbst wenn das Taktsignal
CLK angestiegen ist, und hält
das Ergebnissignal RESULT_A unverändert.
-
Die
BIST-Schaltung 20b testet den SDRAM 22b und gibt
ein Ergebnissignal RESULT_B aus, das das Testergebnis anzeigt. Wenn
die BIST-Schaltung 20b beurteilt, dass der SDRAM 22b normal
betrieben wird, invertiert sie das Ergebnissignal RESULT_B für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK von dem "niedrigen" Pegel auf den "hohen" Pegel. Wenn die BIST-Schaltung 20b beurteilt,
dass der SDRAM 22b nicht normal betrieben wird, invertiert
sie das Ergebnissignal RESULT_B nicht, selbst wenn das Taktsignal
CLK angestiegen ist, und hält
das Ergebnissignal RESULT_B unverändert.
-
Sowohl
das Ergebnissignal RESULT_A als auch das Ergebnissignal RESULT_B
sind Digitalsignale. Das Ergebnissignal RESULT_A und das Ergebnissignal
RESULT_B werden in das ODER-Gatter 21 eingegeben.
-
Das
ODER-Gatter 21 gibt ein Gesamtergebnissignal RESULT-All
aus, das die ODER-Verknüpfung des
Ergebnissignals RESULT_A und des Ergebnissignals RESULT_B anzeigt.
Infolgedessen wird das Gesamtergebnissignal RESULT-All, wenn sowohl
der DRAM 22a als auch der SRAM 22b normal betrieben
werden, für
jeden Anstieg des Taktsignals invertiert.
-
Die
Konfiguration der BIST-Schaltung 20a wird detailliert beschrieben.
Die BIST-Schaltung 20a enthält einen
Adressgenerator 11a, einen Testmustergenerator 12a und
einen Komparator 10a. Der Komparator 10a hat die
gleiche Konfiguration wie der oben beschriebene Komparator 10 mit
der in 1 gezeigten Konfiguration, und führt die
gleiche Operation aus.
-
Der
Adressgenerator 11a gibt ein Adresssignal ADD_A an den
DRAM 22a aus. Das Adresssigal ADD_A zeigt eine Adresse
des DRAM 22a, von der Daten ausgelesen und in die diese
eingeschrieben werden.
-
Die
Operation des Adressgenerators 11a wird durch ein Signal
TMODE_A erlaubt. Der Adressgenerator 11a gibt das Adresssignal
ADD_A an den DRAM 22a aus, wenn das Signal TMODE_A auf
dem "hohen" Pegel ist. Während das
Signal TMODE_A auf dem "niedrigen" Pegel ist, gibt
der Adressgenerator 11a nicht das Adresssignal ADD_A aus.
-
Der
Testmustergenerator 12a gibt ein Testmuster DTEST_A an
den DRAM 22a aus. Darüber
hinaus erzeugt der Testmustergenerator 12a ein erwartetes
Muster DOUT_A, dessen Ausgabe durch den DRAM 22a erwartet
wird, und gibt es an den Komparator 10a aus.
-
Die
Operation des Testmustergenerators 12a wird durch das Signal
TMODE_A erlaubt. Der Testmustergenerator 12a gibt das Testmuster DTEST_A
an den DRAM 22a aus, wenn das Signal TMODE_A auf dem "hohen" Pegel ist. Der Testmustergenerator 12a gibt
das Testmuster DTEST_A nicht aus, wenn das Signal TMODE_A auf dem "niedrigen" Pegel ist.
-
Das
Adresssignal ADD_A und das Testmuster DTEST_A, die durch den Adressgenerator 11a bzw.
den Testmustergenerator 12a erzeugt werden, werden in den
DRAM 22a eingegeben. Der DRAM 22a schreibt die
durch das Testmuster DTEST_A angezeigten Daten an eine durch das
Adresssignal ADD_A angezeigte Adresse. Anschließend liest der DRAM 22a die
Daten aus der Adresse aus, und gibt ein Ausgabemuster DOUT_A an
den Komparator 10a der BIST-Schaltung 20a aus.
-
Der
Komparator 10a hat die gleiche Konfiguration wie der in 1 gezeigte
Komparator 10 und führt
die gleiche Operation aus. Das heißt, der Komparator 10a invertiert
das Ergebnissignal RESULT_A für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK, wenn das Ausgabemuster DOUT_A
und erwartete Muster DATAE_A miteinander übereinstimmen. Wenn andererseits
das Ausgabemuster DOUT_A und das erwartete Muster DATAE_A nicht
miteinander übereinstimmen,
invertiert der Komparator 10a selbst nach dem Anstieg des
Taktsignals CLK nicht das Ergebnissignal RESULT_A und hält das Ergebnissignal RESULT_A
unverändert.
Wenn das Signal Reset_A auf den "hohen" Pegel gesetzt ist,
wird der Komparator 10a in den Zustand zum Ausgeben des
Ergebnissignals RESULT_A auf den "niedrigen" Pegel gesetzt.
-
Die
BIST-Schaltung 20b hat die gleiche Konfiguration wie die
BIST-Schaltung 20a und führt die gleiche Operation wie
die BIST-Schaltung 20a aus, außer dass sie den SRAM 22b anstelle
des DRAM 22a testet. Die BIST-Schaltungen 20b umfasst
einen Adressgenerator 11b, einen Testmustergenerator 12b und
einen Komparator 10b. Der Komparator 10b hat die
gleiche Konfiguration wie der oben beschriebene Komparator 10 mit
der in 1 gezeigten Konfiguration, und führt den
gleichen Betrieb aus. Auf eine detaillierte Erklärung der BIST-Schaltung 20b wird
daher verzichtet.
-
Anschließend soll
der Prozess zum Prüfen des
DRAM 22a und des SRAM 22b durch Verwendung der
in 4 gezeigten BIST-Schaltungen 20a, 20b beschrieben
werden.
-
Zuerst
wird ein Betriebstest der BIST-Schaltung 20a durchgeführt (Schritt
S01). Ein Signal TMODE_A wird für
eine bestimmte Periode auf den "hohen" Pegel gesetzt. Wenn
das Signal TMODE_A auf dem "hohen" Pegel ist, wird
ein Testmuster DTEST_A in eine Speicherzelle des DRAM 22a geschrieben,
die in Übereinstimmung
mit einem durch den Adressgenerator 11a erzeugten Adresssignal ADD_A
ausgewählt
wird. Danach werden die Daten der in Übereinstimmung mit dem Adresssignal ADD_A ausgewählten Speicherzelle
gelesen, und die gelesenen Daten werden an den Komparator 10a als
ein Ausgabemuster DOUT_A ausgegeben. Darüber hinaus wird ein erwartetes
Muster DATAE_A erzeugt und an den Komparator 10a ausgegeben.
Der Komparator 10a vergleicht das Ausgabemuster DOUT_A
mit dem erwarteten Muster DATAE_A, und ein Ergebnissignal RESULT_A
wird erzeugt. Wenn das Ergebnissignal RESULT_A für jeden Anstieg des Taktsignals
CLK invertiert wird, wird der Komparator 10a als normal
beurteilt.
-
Das
für den
Betriebstest der BIST-Schaltung 20a erzeugte Testmuster
DTEST_A erfordert nicht die Länge,
die wirklich eine perfekte Bestimmung des normalen Betriebs des
DRAM 22a ermöglicht.
Es ist ausreichend, dass das Testmuster DTEST_A die Länge hat,
die wirklich eine Beurteilung des normalen Betriebs des Komparators 10a ermöglicht.
Das Signal TMODE_A wird auf den "hohen" Pegel für eine Zeit
gesetzt, wenn es möglich
ist, den normalen Betrieb des Komparators 10a vollständig zu
bestimmen.
-
Anschließend wird
der Betriebstest der BIST-Schaltung 20b ausgeführt (Schritt
S02). Der Betriebstest der BIST-Schaltung 20b erfolgt ähnlich zu
dem der BIST-Schaltung 20a. Das heißt, ein Signal TMODE_A wird
auf den "hohen" Pegel für eine Zeit
gesetzt, wenn es möglich
ist, den normalen Betrieb des Komparators 10b vollständig zu
bestimmen.
-
Anschließend werden
der DRAM 22a und der SRAM 22b zur gleichen Zeit
getestet (Schritt S03). 6 ist ein Impulsplan, der den
Prozess zum Testen des DRAM 22a und des SRAM 22b beim Schritt
S03 zeigt. Hier wird der Vergleich zwischen dem erwarteten Muster
und dem Ausgabemuster alle drei Takte ausgeführt. Typischerweise wird in
der BIST-Schaltung eine Operation zum Einschreiben und Auslesen
eines Datums für
eine Adresse ausgeführt.
Deshalb sind zwei Takte oder mehr als ein Zeitintervall für den Vergleich
zwischen dem erwarteten Muster und dem Ausgabemuster erforderlich.
Hier wird die Operation beschrieben, in der der Vergleich zwischen
dem Ausgabemuster und dem erwarteten Muster alle drei Takte ausgeführt wird.
-
Periode
Tpre (t < t10):
Das Signal TMODE_A und das Signal
TMODE_B werden auf den "hohen" Pegel gesetzt, und
beide BIST-Schaltungen 20a, 20b werden in einen
freigegebenen Zustand gesetzt. Darüber hinaus werden Signale Reset_A,
Reset_B auf den "hohen" Pegel gesetzt. Beide
Komparatoren 10a, 10b werden in den Zustand zum
Ausgeben des "niedrigen" Pegels gesetzt.
-
Periode
T10, T11 (t10 ≤ t < t12):
Die
Daten einer Adresse 0 und einer Adresse 1 werden aufeinanderfolgend
von dem DRAM 22a bzw. dem SRAM 22b in die BIST-Schaltungen 20a, 20b eingegeben.
-
Das
erwartete Muster DATAE_A und das Ausgabemuster DOUT_A, die von dem
DRAM 22a ausgegeben werden, sind beide auf dem "niedrigen" Pegel für die Perioden
T10, T11 und stimmen
miteinander überein.
Das von dem Komparator 10a ausgegebene Ergebnissignal RESULT_A
wird für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK invertiert.
-
In ähnlicher
Weise sind das erwartete Muster DATAE_B und das Ausgabemuster DOUT_B,
die von dem SRAM 22b ausgegeben werden, für die Perioden
T10, T11 beide auf
dem "hohen" Pegel und stimmen
miteinander überein.
Das durch den Komparator 10b ausgegebene Ergebnissignal
RESULT_B wird für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK invertiert.
-
Das
Gesamtergebnissignal RESULT-All ist die ODER-Verknüpfung des
Ergebnissignals RESULT_A und des Ergebnissignals RESULT B. Daher
wird das Gesamtergebnissignal RESULT-All für jeden Anstieg des Taktsignals
CLK invertiert.
-
Das
Gesamtergebnissignal RESULT-All beweist, dass sowohl der DRAM 22a als
auch der SRAM 22b keine Fehlfunktion in der Adresse 0 und der
Adresse 1 aufweisen.
-
Zu
einem Zeitpunkt t12, wenn die Periode T11 endet, wird das zum Testen einer Adresse 2 zu
verwendende Datum in die BIST-Schaltungen 20a, 20b aufgrund
des Ausgabemusters DOUT_A und des Ausgabemusters DOUT_B eingegeben.
Zum Zeitpunkt t120 direkt vor dem Zeitpunkt
t12 wird das Ausgabemuster DOUT_A auf dem "niedrigen" Pegel gehalten.
Das Ausgabemuster DOUT_B wird auf den "niedrigen" Pegel heruntergezogen.
-
Periode
T12 (t12 ≤ t < t13):
Das
Datum der Adresse 2 wird von dem DRAM 22a bzw.
dem SRAM 22b in die BIST-Schaltungen 20a, 20b eingegeben.
Wie oben erwähnt
ist, sind zum Zeitpunkt t12 beide der Ausgabemuster
DOUT_A und DOUT_B auf dem "niedrigen" Pegel.
-
Zu
einem Zeitpunkt t121 direkt nach dem Zeitpunkt
t12 wird das Taktsignal CLK auf den "hohen" Pegel hochgezogen.
Zum Zeitpunkt t121 stimmen das Ausgabemuster
DOUT_A und das erwartete Muster DATAE_A miteinander überein.
Das durch den Komparator 10a ausgegebene Ergebnissignal RESULT_A
wird zum Zeitpunkt t121 invertiert.
-
Andererseits
stimmen das Ausgabemuster DOUT_B und das erwartete Muster DATAE_B
nicht miteinander überein.
Das durch den Komparator 10b ausgegebene Ergebnissignal
RESULT_B wird selbst nach dem Anstieg des Taktsignals CLK zum Zeitpunkt
t121 nicht invertiert. Das Ergebnissignal RESULT_B
wird unverändert
auf dem "niedrigen" Pegel gehalten.
-
Das
Gesamtergebnissignal RESULT-All, das die ODER-Verknüpfung des
Ergebnissignals RESULT_A und des Ergebnissignals RESULT_B anzeigt,
wird in Abhängigkeit
von dem Hochziehen des Ergebnissignals RESULT_A auf den "hohen" Pegel hochgezogen.
-
Anschließend wird
zu einem Zeitpunkt t122 das Ausgabemuster
DOUT_B auf den "hohen" Pegel hochgezogen.
-
Danach
wird zu einem Zeitpunkt t123 das Taktsignal
CLK auf den "hohen" Pegel hochgezogen. Zum
Zeitpunkt t123 stimmen das Ausgabemuster DOUT_A
und das erwartete Muster DATAE_A miteinander überein. Das durch den Komparator 10a ausgegebene
Ergebnissignal RESULT_A wird zum Zeitpunkt T123 invertiert
und auf den "niedrigen" Pegel heruntergezogen.
-
In ähnlicher
Weise stimmen zum Zeitpunkt t122 das Ausgabemuster
DOUT_B und das erwartete Muster DATAE_B miteinander überein.
Das durch den Komparator 10b ausgegebene Ergebnissignal RESULT_B
wird zum Zeitpunkt t122 invertiert. Das
Ergebnissignal RESULT_B wird auf den "hohen" Pegel hochgezogen.
-
Das
Gesamtergebnissignal RESULT-All, das die ODER-Verknüpfung des
Ergebnissignals RESULT_A und des Ergebnissignals RESULT_B anzeigt,
wird in Abhängigkeit
von dem Hochziehen des Ausgabemuster DOUT_B auf dem "hohen" Pegel gehalten.
-
Während der
Periode von dem Zeitpunkt t122 zum Zeitpunkt
t13 stimmen das Ausgabemuster DOUT_A und
das erwartete Muster DATAE_A miteinander überein, und das Ausgabemuster
DOUT_B und das erwartete Muster DATAE_B stimmen miteinander überein.
Infolgedessen werden das Ergebnissignal RESULT_A und das Ergebnissignal RESULT_B
beide zum Zeitpunkt t123 invertiert, wenn das
Taktsignal CLK hochgezogen wird. Obwohl zum Zeitpunkt t123 das
Ergebnissignal RESULT_B auf den "niedrigen" Pegel heruntergezogen
wird, wird jedoch das Ergebnissignal RESULT_A auf den "hohen" Pegel hochgezogen.
Daher wird das Gesamtergebnissignal RESULT-All auch auf dem "hohen" Pegel gehalten.
-
Während und
nach dem Zeitpunkt t121 wird das Gesamtergebnissignal
RESULT-All auf den "hohen" Pegel aufgrund des
Vorliegens der Periode festgelegt, in der das Ausgabemuster DOUT_B
und das erwartete Muster DATAE_B nicht miteinander übereinstimmen.
Das Gesamtergebnissignal RESULT-All, das auf den "hohen" Pegel festgelegt
ist, beweist, dass eine Fehlfunktion in einer jeglichen Adresse 2 des
DRAM 22a und des SRAM 22b vorliegt.
-
Periode
T13, T14 (t ≥ t13):
Das Ausgabemuster DOUT_A und das
erwartete Muster DATAE_A stimmen miteinander überein, und das Ausgabemuster
DOUT_B und das erwartete Muster DATAE_B stimmen miteinander überein.
Infolgedessen werden das Ergebnissignal RESULT_A und das Ergebnissignal
RESULT_B beide für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK invertiert.
-
Das
Ergebnissignal RESULT_A und das Ergebnissignal RESULT_B werden jedoch
abwechselnd auf den "hohen" Pegel gesetzt. Folglich
wird das Gesamtergebnissignal RESULT-All anschließend auf
dem "hohen" Pegel gehalten.
-
Wie
oben erklärt
ist, ist es in der in 5 gezeigten Halbleitervorrichtung
nur von dem Gesamtergebnissignal RESULT-All möglich, zu beurteilen, ob sowohl
der DRAM 22a als auch der SRAM 22b keine Fehlfunktion
aufweisen oder einer derselben eine Fehlfunktion hat. Wenn das Gesamtergebnissignal RESULT-All
immer für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK invertiert wird, beweist dies,
dass sowohl der DRAM 22a als auch der SRAM 22b keine
Fehlfunktion aufweisen. Wenn die Periode vorliegt, in der das Gesamtergebnissignal
RESULT-All selbst nach dem Anstieg des Taktsignals CLK nicht invertiert
wird, beweist dies, dass einer des DRAM 22a und des SRAM 22b eine
Fehlfunktion aufweist. In der Halbleitervorrichtung, in der eine
solche Beurteilung nur von dem Gesamtergebnissignal RESULT-All durchgeführt werden
kann, ist es möglich,
die Testzeit zu reduzieren. Die Halbleitervorrichtung wird vorzugsweise
für eine
LSI verwendet, in die ein DRAM und ein SRAM eingebettet sind. Eine
BIST-Schaltung ist gewöhnlich nicht
in der Lage, sowohl einen DRAM als auch einen SRAM zu testen. Die
oben genannte Konfiguration ermöglicht
den gleichzeitigen Test eines DRAM und eines SRAM durch BIST-Schaltungen.
-
In
der in 5 gezeigten Halbleitervorrichtung kann das ODER-Gatter 21 durch
ein UND-Gatter ersetzt werden. Auch in einem solchen Fall ist es möglich, nur
von dem Gesamtergebnissignal RESULT-All zu beurteilen, ob sowohl
der DRAM 22a als auch der SRAM 22b keine Fehlfunktion
aufweisen oder einer von ihnen eine Fehlfunktion hat.
-
Wie
oben aufgeführt,
umfasst die in 5 gezeigte Halbleitervorrichtung
die beiden BIST-Schaltungen. Es sollte jedoch verstanden werden,
dass die Halbleitervorrichtung drei oder mehr BIST-Schaltungen einschließen kann.
-
Zweite Ausführungsform
-
Eine
Halbleitervorrichtung in der zweiten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Datenanalysator, der aus Halbleiterschaltungen
besteht. 8 zeigt die Konfiguration des
Datenanalysators in der zweiten Ausführungsform.
-
Ein
Datenanalysator 30 in der Ausführungsform beurteilt, ob in
denselben eingegebene Eingabesignale X1 bis XN in einem vorbestimmten
Zustand sind. Alle der Eingabesignale X1 bis
XN sind Digitalsignale.
-
Der
Datenanalysator 30 enthält
eine Logikschaltung 31 und ein Flip-Flop 32.
-
Die
Eingabesignale X1 bis XN und
ein von einem Ausgang Q des Flip-Flops 32 ausgegebenes Ausgabesignal
QOUT werden in die Logikschaltung 31 eingegeben, wobei
N eine natürliche
Zahl darstellt. Die Logikschaltung 31 gibt ein Signal DIN
aus, das ein Inverses des Ausgabesignals QOUT anzeigt, wenn die
Eingabesignale X1 bis XN in
einem vorbestimmten Zustand sind. Andererseits gibt die Logikschaltung 31 das
Signal DIN aus, das identisch mit dem Ausgabesignal ist, wenn die
Eingabesignale X1 bis XN nicht
in dem vorbestimmten Zustand sind.
-
Das
Flip-Flop 32 hält
das Signal DIN für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK. Das Flip-Flop 32 sppeichert ein Digitaldatum,
das "1" oder "0" ist, angezeigt durch das Signal DIN.
-
Das
Flip-Flop 32 enthält
ferner einen Rücksetzanschluss
RESET. Wenn ein Signal des "hohen" Pegels in den Rücksetzanschluss
RESET eingegeben wird, wird das Flip-Flop 32 zum Speichern
des Datums "0" zurückgesetzt.
-
Das
Flip-Flop 32 gibt das Signal QOUT aus, das die darin gespeicherten
Daten von dem Ausgang Q anzeigt. Wenn das Flip-Flop 32 das
Datum "1" speichert, gibt
er das Signal QOUT auf dem "hohen" Pegel aus. Wenn
das Flip-Flop 32 das Datum "0" speichert,
gibt er das Signal QOUT auf dem "niedrigen" Pegel aus. Der Ausgang
Q des Flip-Flops 32 ist mit einem Ausgangsanschluss 33 verbunden.
-
Ein
Ergebnissignal RESULT, das anzeigt, ob die Eingabesignale X1 bis XN in dem vorbestimmten Zustand
sind oder nicht, wird von dem Ausgangsanschluss 33 ausgegeben.
Das Ergebnissignal RESULT stimmt mit dem durch das Flip-Flop 32 ausgegebenen
Signal QOUT überein.
-
Der
Datenanalysator 30 invertiert das Ergebnissignal RESULT
für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK, wenn die Eingabesignale X1 bis
XN in dem vorbestimmten Zustand sind. Wenn
die Eingabesignale X1 bis XN nicht
in dem vorbestimmten Zustand sind, invertiert der Datenanalysator 30 selbst
nach dem Anstieg des Taktsignals CLK das Ergebnissignal RESULT nicht.
-
Die
Operation des Datenanalysators ermöglicht nicht nur, zu beweisen,
dass die Eingabesignale X1 bis XN in dem vorbestimmten Zustand sind, sondern
auch, dass der Datenanalysator 30 keine Fehlfunktion aufweist.
Wenn das Ergebnissignal RESULT für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK invertiert wird, beweist dies,
dass die Eingabesignale X1 bis XN in dem vorbestimmten Zustand sind und der
Datenanalysator 30 keine Fehlfunktion aufweist, wie es
in der ersten Ausführungsform
erklärt
ist.
-
8 zeigt
ein Beispiel des Datenanalysators 30. Im Folgenden wird
der in 8 gezeigte Datenanalysator 30 als ein
Datenanalysator 30a bezeichnet werden.
-
Der
Datenanalysator 30a ist die Beurteilungsschaltung zum Beurteilen,
ob das Eingabesignal X1 auf dem "hohen" Pegel ist oder nicht.
Der Datenanalysator 30a enthält ein XOR-Gatter 31a und ein
Flip-Flop 32a.
-
Das
von dem Ausgang Q des Flip-Flops 32 ausgegebene Ausgabesignal
QOUT wird in einen ersten Eingang des XOR-Gatters 31a eingegeben. Das
Eingabesignal X1 wird in einen zweiten Eingang des
XOR-Gatters 31a eingegeben. Das XOR-Gatter 31a gibt
ein Signal DIN aus, das eine exklusive ODER-Verknüpfung (XOR)
zwischen dem Ausgabesignal QOUT und dem Eingabesignal X1 ist.
-
Das
Flip-Flop 32a hält
das Signal DIN für
jeden Anstieg des Taktsignals CLK und gibt das Ausgabesignal QOUT
von dem Ausgang Q aus. Der Ausgang Q des Flip-Flops 32a ist
mit einem Ausgangsanschluss 33 verbunden. Das Ergebnissignal
RESULT, das identisch mit dem Ausgabesignal QOUT ist, wird von dem
Ausgangsanschluss 33 ausgegeben.
-
Wenn
das Eingabesignal X1 in dem Zustand des "hohen" Pegels ist, invertiert
der Datenanalysator 30a das Ergebnissignal RESULT für jeden
Anstieg des Taktsignals CLK. Wenn andererseits das Eingabesignal
X1 nicht in einem Zustand des "hohen" Pegels ist, invertiert
der Datenanalysator 30a selbst nach dem Anstieg des Taktsignals
CLK das Ergebnissignal RESULT nicht und hält das Ergebnissignal RESULT
unverändert.
-
Der
Datenanalysator 30a ermöglicht,
zu beweisen, dass das Eingabesignal X1 auf
dem "hohen" Pegel ist, aufgrund
der Operation, dass das Ergebnissignal RESULT für jeden Anstieg des Taktsignals CLK
invertiert wird. Die Inversion des Ergebnissignals RESULT beweist
darüber
hinaus, dass der Datenanalysator 30a keine Fehlfunktion
aufweist. Wenn ein Inverter anstelle des Datenanalysators 30a verwendet
werden würde,
würde ein
durch den Inverter ausgegebenes Signal auf dem "niedrigen" Pegel sein, und das Eingabesignal X1 würde
so beurteilt werden, dass es von dem Ausgang des Inverters auf dem "hohen" Pegel ist. Es gibt
jedoch unbestritten die Möglichkeit,
dass die Fehlfunktion des Inverters eine Festlegung des Ausgangs
desselben auf den "niedrigen" Pegel verursacht.
In dem in 9 gezeigten Datenanalysator 30a ist
es möglich,
die Möglichkeit vollständig zu
beseitigen, dass eine Fehlfunktion des Datenanalysators 30a ein
fehlerhaftes Erkennen des Eingabesignals X1 als
im Zustand des "hohen" Pegels verursacht.
-
Wie
oben erwähnt
ist, schafft die vorliegende Erfindung eine Vergleichsschaltung,
in der es möglich
ist, die Möglichkeit
zu beseitigen, dass Vergleichssignale aufgrund einer Fehlfunktion
der Vergleichsschaltung als identisch erkannt werden.
-
Ferner
schafft die vorliegende Erfindung eine Vergleichsschaltung, bei
der eine Fehlfunktion derselben einfach ermittelt wird.
-
Ferner
schafft die vorliegende Erfindung eine Vergleichsschaltung, bei
der es bei Verwendung der Vergleichsschaltung zum Testen der Halbleitervorrichtung
möglich
ist, die zum Testen der Halbleitervorrichtung benötigte Zeit
zu reduzieren.
-
Ferner
schafft die vorliegende Erfindung eine Vergleichsschaltung, die
ermöglicht,
gleichzeitig zu beweisen, dass eine Mehrzahl der Signale miteinander übereinstimmen,
und dass die Vergleichsschaltung selbst keine Fehlfunktion aufweist.
-
Ferner
schafft die vorliegende Erfindung einen Datenanalysator zum Beurteilen,
ob ein Signal in einem vorbestimmten Zustand ist oder nicht, wobei eine
Fehlfunktion desselben einfach zu ermitteln ist.
-
Ferner
schafft die vorliegende Erfindung einen Datenanalysator, der ermöglicht,
gleichzeitig zu beweisen, dass ein Signale) in einem gewissen Zustand
ist, und dass der Datenanalysator selbst keine Fehlfunktion hat.