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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf beschichtete Komponenten
und insbesondere auf lackbeschichtete Angelkomponenten, die in Angelrollen
eingesetzt werden.
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Beschreibung
verwandter Techniken
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Die
Hauptarten von Angelrollen, die auf einer Angelrute montiert sind
und für
das Ausrollen und Aufwickeln von Angelschnur verwendet werden, sind Spinnrollen,
doppelt gelagerte Rollen und einfach gelagerte Rollen. Diese Arten
von Angelrollen werden mit einem Rollenkörper, der an einer Angelrute
angebracht wird, und einer Spule, die zum Wickeln von Angelschnur
an dem Rollenkörper
angebracht ist, bereitgestellt. Bei doppelt gelagerten Rollen zum
Beispiel sind die Hauptteile des Rollenkörpers ein Rahmen und Seitenabdeckungen,
die mit Schrauben an beiden Seiten des Rahmens festgemacht sind.
In diesen Seitenabdeckungen sind Vorsprünge wie zum Beispiel Bossen
zum Halten von Schrauben so geformt, dass sie an der Hinterseite
der Seitenabdeckungen hervorragen, um zu verhindern, dass die Schraubenendstücke auf
der Oberfläche
der Seitenabdeckungen freiliegen. Die Vorsprünge weisen Aussparungen wie
zum Beispiel Gewindefassungen auf, deren Spitzenenden offen sind,
die eine sogenannte Kopfschrauben-Konfiguration formen (in welcher
die Fassungen keine Bohrungen sind, die die Vorsprünge vollständig durchdringen,
so dass ihre Basisenden sonst auf der Vorderseite der Seitenabdeckungen
geöffnet
wären).
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Die
Hauptkomponenten einer solchen Angelrolle (wie zum Beispiel die
Seitenabdeckungen) sind zum Beispiel aus einer Aluminiumlegierung oder
einer Magnesiumtegierung hergestellt, um die Angelrolle leichter
zu machen. Insbesondere wenn die Hauptkomponenten aus einer Magnesiumlegierung hergestellt
sind, wird ihre Oberfläche
mit Lack beschichtet, um ihre Korrosionsbeständigkeit zu erhöhen. Das
Beschichten mit Lack wird zum Beispiel durch Spritztechnik oder
elektrolytische Abscheidung ausgeführt. Um die Hauptkomponenten
durch elektrolytische Abscheidung zu beschichten, wird auf den Hauptkomponenten
normalerweise eine anodische Oxidfilmschicht geformt und dann werden
die Hauptkomponenten in ein Lackbad eingetaucht, um den Lack anzuhaften.
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Um
die Hauptkomponenten wie zum Beispiel die oben erwähnten Seitenabdeckungen
einer Angelrolle durch elektrolytische Abscheidung zu beschichten,
wird die ganze Seitenabdeckung in das Lackbad eingetaucht, so dass
der Lack nicht nur an der Vorderseite der Seitenabdeckung, sondern
auch an der Hinterseite, auf der die Vorsprünge geformt sind, haften bleibt.
Hierbei und besonders bei den Vorsprüngen einer Kopfschraubenkonstruktion
besteht die Gefahr, dass sich Lack, der in die Vorsprungsöffnungen
gelangt, in den Gewindefassungen ansammelt. Lack, der sich in den
Gewindefassungen ansammelt, macht es erforderlich, dass das Schraubenloch
erneut bearbeitet wird, da das vollständige Einführen der Schraube bis zum Ende
dadurch möglicherweise nicht
mehr möglich
ist.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, bei beschichteten, mit Aussparungen
geformten Angelkomponenten das Ansammeln von Beschichtungslack in
den Aussparungen unwahrscheinlich zu machen.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine lackierte,
für eine
Angelrolle verwendete Angelausrüstungskomponente
eine Hauptkomponente und eine Lackfilmschicht, die durch das Tränken der
Hauptkomponente in Lack geformt wird. Die Hauptkomponente umfasst
einen Hauptteil, einen Aussparungsabschnitt, der mit einer auf dem
Hauptteil geformten Öffnung
versehen ist, und einen auf dem Hauptteil geformten Kanal, der den
Aussparungsabschnitt mit seiner Außenseite verbindet.
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Bei
dieser lackierten Angelausrüstungskomponente
wird die Hauptkomponente durch Eintauchen in Lack beschichtet, nachdem
der Hauptteil mit einem Aussparungsabschnitt und einem Kanal versehen
wurde. Der Hauptteil ist mit einem Kanal versehen, der den Aussparungsabschnitt
mit seiner Außenseite
in Verbindung setzt. In Folge dessen wird überschüssiger Lack durch den Kanal
nach außen abgeleitet,
so dass es unwahrscheinlich ist, dass sich Lack in dem Aussparungsabschnitt
ansammelt.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist bei einer lackierten
Angelausrüstungskomponente
wie in dem ersten Aspekt der Hauptteil mit einem Vorsprungsabschnitt
versehen, der mit dem Kanal und dem Aussparungsabschnitt mit der Öffnung an
dem Ende des Aussparungsabschnitts versehen ist. In diesem Fall
ist der Hauptteil mit einem Vorsprungsabschnitt bereitgestellt,
der zum Beispiel einen Aussparungabschnitt zum Anbringen einer Schraube
oder zum Positionieren aufweist. Der Vorsprungsabschnitt ist mit
dem Kanal versehen, um den Aussparungsabschnitt mit der Außenseite
davon in Verbindung zu setzen, so dass es wie in dem ersten Aspekt
der vorliegenden Erfindung unwahrscheinlich ist, dass sich Lack
in dem Aussparungsabschnitt ansammelt.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Lackfilmschicht
bei einer lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in dem ersten oder dem zweiten Aspekt eine durch elektrolytische
Abscheidung geformte elektrolytische Abscheidungsschicht. Dies verbessert
die Abscheidung von Lack auf der Hauptkomponente.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine lackierte
Angelausrüstungskomponente
wie in dem dritten Aspekt ferner eine anodische Oxidfilmschicht
zwischen der Hauptkomponente und der elektrolytischen Abscheidungsschicht.
Dies verbessert sowohl die Korrosionsbeständigkeit des Hauptteils als
auch die Abscheidung der elektrolytischen Abscheidungsschicht.
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Gemäß einem
fünften
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Kanal bei einer lackierten
Angelausrüstungskomponente
wie in einem des zweiten bis vierten Aspekts ein in dem Vorsprungsabschnitt geformter
Schlitz. Ein solcher Schlitz kann in der Vorsprungsrichtung des
Vorsprungsabschnittes (das heißt
vertikal) oder senkrecht zu der Vorsprungsrichtung (das heißt horizontal)
angeordnet sein.
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Gemäß einem
sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Kanal bei einer
lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in einem des zweiten bis fünften
Aspekts auf einer Basisseite des Vorsprungsabschnitts geformt. In
diesem Fall kann der Lack leicht abgeleitet werden, da der Kanal
in der Nähe
des Bodens des Aussparungsabschnittes geformt ist.
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Gemäß einem
siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Kanal bei einer
lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in einem des zweiten bis fünften
Aspekts so geformt, dass er sich von der Öffnung zu einer Basisseite
des Vorsprungsabschnitts erstreckt. In dem Fall lässt sich
der Kanal leicht formen, zum Beispiel indem ein vertikaler, sich von
der Öffnung
erstreckender Schacht geformt wird.
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Gemäß einem
achten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Kanal bei einer
lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in einem des ersten bis siebten Aspekts durch Schneiden geformt.
In dem Fall lässt
sich der Kanal zum Beispiel leicht mit einem Schneidewerkzeug wie
einem T-Nuten-Fräser formen.
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Gemäß einem
neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Hauptkomponente
bei einer lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in einem des ersten bis achten Aspekts aus einer Legierung hergestellt,
die aus der Gruppe, bestehend aus Magnesiumlegierungen, Aluminiumlegierungen
und Titanlegierungen, ausgewählt
wurde. Durch das Verwenden eines Leichtmetalls wie zum Beispiel
Magnesiumlegierungen, Aluminumlegierungen und Titaniumlegierungen
ist es möglich,
eine leichtgewichtige Hauptkomponente herzustellen.
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Gemäß einem
zehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Hauptkomponente
bei einer lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in einem des ersten bis neunten Aspekts eine Seitenabdeckung,
die an einem Rahmen einer Angelrolle angebracht ist. In dem Fall
ist es unwahrscheinlich, dass sich Lack in den Aussparungsabschnitten
der Vorsprungsabschnitte zum Anbringen einer Schraube oder zum Positionieren,
die so geformt sind, dass sie von einer Vorsprungsabschnittsseite
(hinteren Seite) der Seitenabdeckung hervorragen, ansammelt. Da der
Kanal in dem Vorsprungsabschnitt geformt ist, steht ferner die Vorsprungsabschnittsseite
nicht mit der Außenseite
auf der gegenüberliegenden
Seite (Vorderseite) in Verbindung, indem ansonsten der Hauptteil
durch den Aussparungsabschnitt in dem Vorsprungsabschnitt durchdrungen
wird. Auf diese Weise wird verhindert, dass Wasser durch den Kanal in
der Seitenabdeckung von der Vorderseite zu der Hinterseite eintritt,
wenn die Seitenabdeckung an dem Rahmen angebracht ist.
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Gemäß einem
elften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Seitenabdeckung
bei einer lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in dem zehnten Aspekt an den Rahmen geschraubt, der Vorsprungsabschnitt
ist ein Bossenabschnitt zum Anbringen einer Schraube und der Aussparungsabschnitt
ist mit einem Muttergewinde bereitgestellt, in welches die Schraube
geschraubt wird. In dem Fall ist der Aussparungsabschnitt ein Schraubenloch,
in welches die Schraube zum Festmachen der Abdeckung geschraubt
wird, und der Kanal wendet das Ansammeln von Lack in dem Schraubenloch
ab, so dass das erneute Bearbeiten des Schraubenlochs nicht notwendig
ist.
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Gemäß einem
zwölften
Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine lackierte Angelausrüstungskomponente
wie in einem des ersten bis elften Aspekts ferner ein auf dem Vorsprungsabschnitt montiertes
Verstärkungselement.
In dem Fall ist es möglich,
die Festigkeit des Vorsprungsabschnitts aufrechtzuerhalten, selbst
wenn der Vorsprungsabschnitt mit einem vertikalen, sich von der Öffnung erstreckenden
Schacht, der als Kanal dient, versehen wurde.
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Gemäß einem
dreizehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine lackierte
Angelausrüstungskomponente
wie in einem des ersten bis zwölften
Aspekts ferner ein Abdeckungselement, das ein Verschluss zwischen
dem Kanal und seiner Außenseite
ist. Das Abdeckungselement wird geliefert, um zum Beispiel als das
Verstärkungselement
des elften Aspekts der vorliegenden Erfindung zu dienen. Das heißt, was
das Anbringen einer anderen Komponente an dem Hauptteil betrifft,
erfüllt
das Abdeckungsteil eine dem Verstärkungselement, das ein anderes
Element an der Vorsprungsabschnitt des Hauptteils anbringt, equivalente
Rolle.
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Das
Abdeckungselement ist aus einem Metall wie zum Beispiel einer Aluminumlegierung
oder einer Magnesiumlegierung oder aus einem Kunstharz hergestellt
und kann mit Schrauben an mehreren Stellen an der Hauptkomponente
festgemacht werden. Auf diese Weise wird der Kanal durch das Anbringen
des Abdeckungselementes an der Hauptkomponente, nachdem die Hauptkomponente
lackiert worden ist, von außen
blockiert. In Folge dessen ist es unwahrscheinlich, dass sich Lack
in dem Aussparungsabschnitt ansammelt, und insbesondere in Aussparungsabschnitten
zum Aufnehmen von Schrauben und dergleichen kann es verhindert werden,
dass Wasser in die Lücke
zwischen dem Aussparungsabschnitt und der Schraube eintritt. Ferner wird
die wasserabdichtende Wirkung sogar weiter gesteigert, wenn der
Kanal zusammen mit der Öffnung
des Aussparungsabschnittes geschlossen wird. Auch kann durch das
Anordnen des Abdeckungselements, so dass es nicht zu der Oberflächenseite
hin freiliegt, das Aussehen der Angelausrüstungskomponente verbessert
werden.
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Gemäß einem
vierzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung öffnet sich der Kanal bei einer
lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in einem des ersten bis dreizehnten Aspekts zu derselben Seite
wie die Öffnung.
In dem Fall ist die Öffnung
des Kanals auf der selben Seite wie die Öffnung des Aussparungsabschnittes
angeordnet, so dass der Aussparungsabschnitt und der Kanal leicht
maschinell hergestellt werden können.
Wenn zusätzlich
ein Abdeckungselement bereitgestellt ist, können diese Durchlässe leicht
verschlossen werden, da es ausreicht, das Abdeckungselement nur
auf der Seite der Durchlässe
bereitzustellen.
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Gemäß einem
fünfzehnten
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Kanal bei einer lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in einem des ersten bis vierzehnten Aspekts so geformt, dass
der Aussparungsabschnitt den Hauptteil nicht vollständig durchdringt.
In dem Fall formen der Aussparungsabschnitt und der Kanal keine
Durchgangslöcher.
Daher kann das Aussehen der Angelausrüstungskomponente verbessert
werden, wenn die Hauptkomponente zu der Oberflächenseite hin freiliegt, und
die wasserabdichtende Wirkung kann gesteigert werden, da durch die
Durchlässe
an dem anderen Ende solcher Durchgangslöcher kein Wasser eintritt.
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Gemäß einem
sechzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Hauptkomponente
bei einer lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in einem des ersten bis fünfzehnten
Aspekts ein Rollenkörper
einer Angelrolle. In dem Fall ist es unwahrscheinlich, dass sich
Lack in den Aussparungsabschnitten zum Anbringen einer Schraube
oder zum Positionieren, die in dem Rollenkörper (Hauptkomponente) geformt
sind, ansammelt.
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Gemäß einem
siebzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Rollenkörper bei
einer lackierten Angelausrüstungskomponente
wie in dem sechzehnten Aspekt mit einem Bossenabschnitt versehen,
an den eine andere Komponente geschraubt werden kann. In dem Fall
ist es unwahrscheinlich, dass sich Lack in den Bossenabschnitten,
welche Vorsprungsabschnitte sind, an die eine andere Komponente
wie zum Beispiel ein Deckelelement oder ein Abdeckungselement an
den Rollenkörper
geschraubt werden kann, ansammelt.
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Aus
der nachfolgenden detaillierten Beschreibung werden dem Fachmann
im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen das Vorangehende
und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung schnell offensichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ABBILDUNGEN
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1 ist
eine Draufsicht einer doppelt gelagerten Rolle, in der eine erste
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angepasst ist;
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2 ist
eine auseinander gezogene, zum Teil fragmentarische Schrägansicht
einer ersten Seitenabdeckungsmontierungsumgebung;
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3 ist
eine auseinander gezogene, zum Teil fragmentarische Schrägansicht
einer zweiten Seitenabdeckungsmontierungsumgebung;
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4 ist
eine fragmentarische vergrößerte Schrägansicht
eines Vorsprungsabschnitts;
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5 ist
eine exemplifizierende schematische Zeichnung eines vergrößerten fragmentarischen
Ausschnitts des Rollenkörpers;
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6 ist
eine Seitenansicht einer Spinnrolle, in der eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angewandt wurde;
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7 ist
eine Schnittansicht der Spinnrolle aus 6;
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8 ist
eine vergrößerte, fragmentarische Schnittansicht
der Umgebung eines ersten Schraubabschnitts;
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9 ist
eine fragmentarische Schnittansicht entlang IX-IX in 7;
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10 ist
eine Schnittansicht entlang X-X in 7;
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11 ist
eine fragmentarische vergrößerte Schrägansicht
eines Vorsprungsabschnitts in einer anderen Ausführungsform;
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12 ist
eine fragmentarische vergrößerte Schnittansicht
eines Vorsprungsabschnitts in einer anderen Ausführungsform; und
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13 ist
eine fragmentarische, vergrößerte Schnittansicht
der Umgebung eines ersten Schraubabschnitts in einer anderen Ausführungsform.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Erste Ausführungsform
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Wie
in 1 gezeigt, ist die doppelt gelagerte Rolle gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung eine Rolle mit niedrigem Profil zum Köderwerfen.
Diese doppelt gelagerte Rolle umfasst einen Rollenkörper 1,
ein Griffsysfem 2 zum Rotieren einer Spule und eine Spule 4 zum
Wickeln von Angelschnur. Das Griffsystem 2 ist auf einer
Seite des Rollenkörpers 1 eingerichtet.
Die Spule 4 wird drehbar und abnehmbar innerhalb des Rollenkörpers 1 bereitgestellt.
Eine Sternbremse 3 zum Anpassen der Bremskraft ist auf
der selben Seite des Rollenkörpers 1 wie
der Griff 2 eingerichtet.
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Der
Rollenkörper 1 umfasst
einen Rahmen 5 und eine erste Seitenabdeckung 6a und
eine zweite Seitenabdeckung 6b, die an den beiden Seiten
des Rahmens 5 angebracht sind. Der Rahmen 5 umfasst eine
erste Seitenplatte 7a und eine zweite Seitenplatte 7b,
an denen die erste Seitenabdeckung 6a und die zweite Seitenabdeckung 6b angebracht
sind, und eine Vielzahl an Verknüpfungsabschnitten 8,
die die erste Seitenplatte 7a mit der zweiten Seitenplatte 7b zu
einer Einheit verknüpfen.
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Wie
in 2 und 3 gezeigt, sind die erste Seitenabdeckung 6a und
die zweite Seitenabdeckung 6b mit Schrauben 30 von
der Innenseite der ersten Seitenplatte 7a und der zweiten
Seitenplatte 7b aus an einer Vielzahl an Vorsprungsabschnitten 20,
die an der hinteren Seite der ersten Seitenabdeckung 6a und
der zweiten Seitenabdeckung 6b hervorragen, festgemacht.
Daher sind die Schraubenendstücke
nicht zu der Oberflächenseite
der ersten Seitenabdeckung 6a und der zweiten Seitenabdeckung 6b freiliegend.
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Wie
in 4 vergrößert gezeigt
ist, umfasst der Vorsprungsabschnitt 20 einen Aussparungsabschnitt 22,
in dem Muttergewinde geformt sind und der eine Öffnung 21 an seinem
Spitzenende aufweist, und einen Kanal 25, der zum Basisende
hin geformt ist und den Aussparungsabschnitt 22 mit seiner
Außenseite
in Verbindung setzt. Der Kanal 25 ist ein Schlitz, der
in einer Richtung senkrecht zu der Richtung, in die der Vorsprungsabschnitt 20 hervorragt
(das heißt
horizontal) angeordnet ist, und wird, zum Beispiel mit einem T-Nuten-Fräser, maschinell hergestellt,
so dass er mit dem Aussparungsabschnitt 22 in Verbindung
gesetzt ist.
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Die
Elemente, die den Rollenkörper 1 ausmachen
(im Folgenden kollektiv als Hauptkomponenten 10 bezeichnet)
sind aus einer Magnesiumlegierung hergestellt. Eine Beschichtung
wird auf die Oberfläche
der Hauptkomponenten 10 aufgetragen.
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Wie
in 5 gezeigt, wird auf der Oberfläche der aus einer Magnesiumlegierung
hergestellten Hauptkomponenten 10 durch anodische Oxidation eine
anodische Oxidfilmschicht 11 geformt. Auf der Oberfläche der
anodischen Oxidfilmschicht 11 wird eine elektrolytische
Abscheidungsfilmschicht 12 durch elektrolytische Abscheidung
geformt.
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Indem
die Hauptkomponenten 10 als Anode genommen werden, wird
die anodische Oxidfilmschicht 11 in einer Lösung aus
Schwefelsäure,
Oxalsäure
oder Chromsäure
elektrolytisch abgebaut, und aufgrund des an der Anode generierten
Sauerstoffs wird ein Film geformt.
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Die
elektrolytische Abscheidungsfilmschicht 12 wird durch elektrolytische
Abscheidung unter Verwendung eines kationischen elektrolytischen
Abscheidungslacks, dessen Hauptkomponente ein Polyaminharz ist,
geformt. Um die elektrolytische Abscheidung auszuführen, werden
die Hauptkomponenten 10, die mit der anodischen Oxidfilmschicht 11 beschichtet
worden sind, in ein Bad des elektrolytischen Abscheidungslacks eingetaucht,
und indem die Hauptkomponenten 10 als Kathode und die in dem
Bad des elektrolytischen Abscheidungslacks angeordneten Elektroden
als Anode verwendet werden, werden die Hauptkomponenten 10 elektrolytisch mit
dem Lack beschichtet, indem eine Gleichspannung angelegt wird.
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Um
die Hauptkomponenten 10 durch elektrolytische Abscheidung
zu lackieren, ist es notwendig, die Hauptkomponenten 10 zuerst
in einem Schneidevorgang maschinell zu bearbeiten. Zum Beispiel
werden die erste Seitenabdeckung 6a und die zweite Seitenabdeckung 6b,
welche zwei der Hauptkomponenten 10 sind, lackiert, nachdem
der Aussparungsabschnitt 22 (Loch und Muttergewinde) und
der Kanal 25 in dem Vorsprungsabschnitt 20 geformt
werden.
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In
der ersten Seitenabdeckung 6a und der zweiten Seitenabdeckung 6b dieser
doppelt gelagerten Rolle sind die Vorsprungsabschnitte 20 mit
den Kanälen 25,
die mit den Aussparungsabschnitten 22 in Verbindung gesetzt
sind, versehen, so dass überschüssiger Lack,
wenn sie durch elektrolytische Abscheidung lackiert werden, durch
die Kanäle 25 nach außen abgeleitet
wird, wodurch ein Ansammeln von Lack in den Aussparungsabschnitten 22 verhindert wird.
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Zweite Ausführungsform
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Wie
in 6 gezeigt, umfasst eine Spinnrolle gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung einen Griff 101, einen den Griff 101 drehend
stützenden
Rollenkörper 102,
einen Rotor 103 und eine Spule 104. Der Rotor 103 ist
drehend an der Frontseite des Rollenkörpers 102 gestützt. Die Angelschnur
ist um die äußere Umfangsoberfläche der
Spule 104 gewickelt, die an der Frontseite des Rotors 103 eingerichtet
ist und vor und zurück
verschoben werden kann.
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Der
Rollenkörper 102 umfasst
einem Rollenkörper 102a,
der mit einen Raum darin versehen ist, ein Deckelelement 102b und
ein Abdeckungselement 102c, das abnehmbar an dem Rollenkörper 102a montiert
ist, um den Raum in dem Rollenkörper 102a zu
schließen,
bereitgestellt ist, und ein Lagerelement 102d (siehe 10)
zum Montieren eines unten beschriebenen Drehübertragungsmechanismus 114.
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Der
Rollenkörper 102a ist
zum Beispiel aus einer Magnesiumlegierung hergestellt und einheitlich mit
einem T-förmigen
Rutenanbringungsschenkel 102e, der sich horizontal an der
Oberseite des Rollenkörpers 102a erstreckt,
geformt. Wie in 7 gezeigt, ist in dem Raum in
dem Rollenkörper 102a ein Rotorantriebsmechanismus 105,
der die Drehung des Griffs 101 überträgt, untergebracht, um den Rotor 103 zu
drehen, und ein Oszillationsmechanismus 106 zum gleichmäßigen Aufwickeln
der Angelschnur durch Vor- und Zurückschieben der Spule 104.
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Das
Deckelelement 102b ist zum Beispiel aus einer Magnesiumlegierung
hergestellt und an einem zweiten Schraubabschnitt 122,
einem dritten Schraubabschnitt 123 und einem vierten Schraubabschnitt 124 an
drei Stellen an die linke Seite des Rollenkörpers 102a geschraubt,
wie in 6 und 7 gezeigt.
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Das
Abdeckungselement 102c, das zum Beispiel aus einer Magnesiumlegierung
hergestellt ist, deckt den hinteren Endabschnitt des Rollenkörpers 102a ab
und ist an einem ersten Schraubabschnitt 121 an der oberen
hinteren Seite an dem Rollenkörper 102a festgemacht.
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Wie
in 7 gezeigt, umfasst der Rotorantriebsmechanismus 105 eine
Griffwelle 110, ein Kronenrad 111 und ein Ritzel 112.
Das Kronenrad 111 dreht sich zusammen mit der Griffwelle 110,
auf der der Griff 101 nicht drehend montiert ist. Das Ritzel 112 greift
in das Kronenrad 111 ein. Das Ritze 112 ist röhrenförmig. Sein
Frontseitenabschnitt 112a durchdringt das Zentrum des Rotors 103 und
ist mit einer Mutter an dem Rotor 103 befestigt. Das mittlere
und das hintere Ende (bezüglich
der Axialrichtung) des Ritzels 112 sind drehend durch Lager
in dem Rollenkörper 102 gestützt.
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Der
Oszillationsmechanismus 106 schiebt die Spule 104 vor
und zurück,
wodurch die Spulenwelle 115, an die das Zentrum der Spule 104 über einen
Bremsmechanismus 160 gekoppelt ist, vor und zurückgeschoben
wird.
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Wie
in 7 gezeigt, umfasst der Rotor 103 eine
Rotoreinheit 116, einen Bügelarm 117 und einen Bügelüberwurfmechanismus 118.
Der Schnurfangbügel 117 ist
an der Frontseite der Rotoreinheit 116 eingerichtet und
ist zwischen einer Schnurfreigabeposition und einer Schnurwickelposition
schwenkbar. Der Bügelüberwurfmechanismus 118 ist
an der Rotoreinheit 116 montiert und dient zum Rückstellen des
Schnurfangbügels 117 in
die Schnurwickelposition.
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Die
Rotoreinheit 116 umfasst einen zylindrischen Abschnitt 130,
einen ersten Rotorarm 131 und einen zweiten Rotorarm 132.
Der zylindrische Abschnitt 130 ist an dem Rollenkörper 102a angebracht und
kann sich frei um die Spulenwelle 115 drehen. Der erste
Rotorarm 131 und der zweite Rotorarm 132 sind
zueinander entgegengesetzt auf den Seiten des zylindrischen Abschnitts 130 angeordnet.
Der zylindrische Abschnitt 130, der erste Rotorarm 131 und
der zweite Rotorarm 132 können zum Beispiel aus einer Magnesiumlegierung
hergestellt sein und sind in einem Stück geformt.
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Wie
in 6 bis 7 gezeigt, umfassen der erste
und zweite Rotorarm 131 bzw. 132 einen ersten
und zweiten an einer Umfangsoberfläche an der Hinterseite des
zylindrischen Abschnitts 130 angeordneten Verknüpfungsabschnitt 131a und 132a, einen
ersten und zweiten Armabschnitt 131b und 132b,
die sich von dem ersten und zweiten Verknüpfungsabschnitt 131a und 132a nach
außen
krümmen und
nach vorne erstrecken, und ein erstes und zweites Abdeckungselement 131c und 132c,
die die äußeren Abschnitte
von sowohl den beiden Verknüpfungsabschnitten 131a und 132a als
auch den beiden Armabschnitten 131b und 132b abdecken.
Der erste und der zweite Verknüpfungsabschnitt 131a und 132a sind
in glatter Umfangsfortsetzung des zylindrischen Abschnitts 130 geformt.
Das erste und das zweite Bügelstützelement 140 und 142 sind
zur äußeren Seite
schwenkbar an der Spitze des ersten und zweiten Armabschnitts 131b und 132b montiert.
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Wie
in 7 gezeigt, sind ein Schnurröllchen 141 zum Führen der
Angelschnur zur Spule 104 und eine befestigte Wellenabdeckung 147 an
der Frontseite des ersten Bügelstützelements 140 befestigt,
wobei das Schnurröllchen 141 zwischen
dem ersten Bügelstützelement 140 und
der befestigten Wellenabdeckung 147 angeordnet ist. Das
Schnurröllchen 141 ist
drehend am Frontseitenende des ersten Bügelstützelements 140 montiert.
Die befestigte Wellenabdeckung 147 ist wie ein verformter
Kegel mit einer zugespitzten Spitze gestaltet. Ein Bügel 143,
hergestellt durch Biegen eines Drahts in U-Form, ist zwischen der
Spitze der befestigten Wellenabdeckung 147 und dem zweiten
Bügelstützelement 142 befestigt.
Das erste und zweite Bügelstützelement 140 und 142,
das Schnurröllchen 141,
der Bügel 143 und
die befestigte Wellenabdeckung 147 machen den Schnurfangbügel 117 aus,
der die Angelschnur zur Spule 104 führt.
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Das
Folgende ist eine detaillierte Erläuterung der Konfiguration des
ersten bis dritten Schraubabschnittes 121 bis 123 des
Rollenkörpers 102a.
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Wie
vergrößert in 8 gezeigt,
umfasst der erste Schraubabschnitt 121 einen ersten Aussparungsabschnitt 121b und
einen ersten Kanal 121c, der den ersten Aussparungsabschnitt
mit seiner Außenseite
in Verbindung setzt. Der erste Aussparungsabschnitt 121b weist
eine erste Öffnung 121a auf
und ist an einem oberen hinteren Abschnitt des Rollenkörpers 102a geformt.
Die innere Wand des ersten Aussparungsabschnitts 121b ist
mit einem Muttergewinde bereitgestellt und das Abdeckungselement 102c wird
durch das Schrauben einer Schraube 180 in den ersten Aussparungsabschnitt 121b an dem
Rollenkörper 102a festgemacht.
Der Rollenkörper 102a und
das Abdeckungselement 102c sind mit Vertiefungen bereitgestellt,
in denen der Kopf der Schraube 180 untergebracht ist, so
dass er von der äußeren Umfangsoberfläche des
Abdeckungselements 102c nicht vorsteht.
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Das
Abdeckungselement 102c ist ein Verschluss zwischen dem
ersten Kanal 121c und seiner Außenseite. Der erste Kanal 121c ist
mit einem Durchlass auf der selben Seite wie die erste Öffnung 121a versehen.
Ferner ist der erste Kanal 121c so geformt, dass der erste
Aussparungsabschnitt 121b den Rollenkörper 102a nicht durchbohrt.
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Wie
vergrößert in 9 gezeigt,
umfasst der zweite Schraubabschnitt 122 einen zweiten Aussparungsabschnitt 122b und
einen zweiten Kanal 122c, der den zweiten Aussparungsabschnitt 122b mit
seiner Außenseite
in Verbindung setzt (das heißt
mit der Innenseite des Rollenkörpers 102).
Der zweite Aussparungsabschnitt 122b weist eine zweite Öffnung 122a auf
und ist an der oberen linken Seite des Rollenkörpers 102a geformt.
Die innere Wand des zweiten Aussparungsabschnitts 122b ist
mit einem Muttergewinde versehen und das Deckelelement 102b wird
durch das Schrauben einer Schraube 180 in den zweiten Aussparungsabschnitt 122b an
dem Rollenkörper 102a festgemacht.
Der zweite Kanal 122c ist zum Basisende des zweiten Aussparungsabschnitts 122b hin
geformt.
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Wie
vergrößert in 10 gezeigt,
umfasst der dritte Schraubabschnitt 123 einen dritten Aussparungsabschnitt 123b und
einen dritten Kanal 123c, der den dritten Aussparungsabschnitt 123b mit
seiner Außenseite
in Verbindung setzt (das heißt
einen Durchlass zur Seite des Lagerelements 102d, auf dem
der Drehübertragungsmechanismus 114 montiert
ist). Der dritte Aussparungsabschnitt 123b weist eine dritte Öffnung 123a auf
und ist an der unteren linken Seite des Rollenkörpers 102a geformt.
Der Drehübertragungsmechanismus 14 umfasst
ein Ritzel 112, das auf der Spulenwelle 115 montiert
ist, eine Verbindungswelle 114a, ein Lagerelement 102d, das
das untere Ende der Verbindungswelle 114a drehbar stützt, ein
Lagerelement, das das obere Ende der Verbindungswelle 114a drehbar
stützt,
und erste bis dritte Zahnräder 114b bis 114d.
Die innere Wand des dritten Aussparungsabschnitts 123b ist
mit einem Muttergewinde bereitgestellt und das Deckelelement 102b wird
durch das Schrauben einer Schraube 180 in den dritten Aussparungsabschnitt 123b an
dem Rollenkörper 102a festgemacht.
Der dritte Kanal 123c ist durch das untere Ende des dritten
Aussparungsabschnitts 123b mit der Außenseite davon in Verbindung
gesetzt.
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Alle
Komponenten des Rollenkörpers 102a sind
aus einer Magnesiumlegierung hergestellt, und wie in der ersten
Ausführungsform
werden sie durch elektrolytische Abscheidung lackiert, nachdem die Schraubenlöcher geformt
worden sind. Die Einzelheiten der elektrolytischen Abscheidung entsprechen denjenigen
der ersten Ausführungsform
und daher wird auf ihre Erläuterung
verzichtet.
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Bei
einer Spinnrolle mit dieser Konfiguration ist der Rollenkörper 102a mit
ersten bis dritten Kanälen 121c bis 123c versehen,
die mit den ersten bis dritten Aussparungsabschnitten 121b bis 123b in Verbindung
gesetzt sind, so dass, wenn er durch elektrolytische Abscheidung
lackiert wird, überschüssiger Lack
aus den ersten bis dritten Kanälen 121d bis 123d nach
außen
abgeleitet wird, wodurch ein Ansammeln von Lack in den ersten bis
dritten Aussparungsabschnitten 121c bis 123c verhindert
wird.
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Weitere Ausführungsformen
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- (a) Die erste und die zweite Ausführungsform
wurden anhand einer doppelt gelagerten Rolle und einer Spinnrolle
als Beispiel einer lackbeschichteten Angelkomponente erläutert, sie
sind jedoch nicht auf diese beschränkt, und die vorliegende Erfindung
kann auch auf einfach gelagerte Rollen oder beliebig andere Arten
von Angelrollen angewendet werden.
- (b) In der ersten und der zweiten Ausführungsform sind die Hauptkomponenten 10 aus
einer Magnesiumlegierung hergestellt, sie können jedoch auch aus einer
Aluminumlegierung, einer Titanlegierung oder jedem anderen geeigneten
Metall hergestellt werden.
- (c) In der ersten Ausführungsform
ist der Kanal 25 als horizontaler Schlitz in dem Vorsprungsabschnitt 20 geformt,
er ist jedoch nicht darauf beschränkt, und der Kanal kann auch
als vertikaler Schlitz geformt sein. Darüber hinaus kann der Kanal 25,
wie in 11 gezeigt, auch als vertikaler, sich
von der Öffnung 21 erstreckender
Schacht geformt sein. Andererseits kann auch ein aus einem Kunstharz
hergestelltes Verstärkungselement 50 bereitgestellt
werden, das um den Vorsprungsabschnitt 20 herum eingerichtet
sein kann, wie in 12 gezeigt. Hier funktioniert
das Verstärkungselement 50 als
das Abdeckungselement 102c der zweiten Ausführungsform.
- (d) In dem dritten Schraubabschnitt 123 der zweiten
Ausführungsform
war der dritte Kanal 123c so geformt, dass er den dritten
Aussparungsabschnitt 123b mit der Öffnung an der Seite des Lagerelements 102d,
an dem der Drehübertragungsmechanismus 114 montiert
ist, in Verbindung setzt. Es ist jedoch auch möglich, den dritten Kanal 123c zu
formen, indem man das Schraubenloch 123d zum Montieren
der Führungswelle 106a des
Oszillationsmechanismus 106 ganz bis zu dem dritten Aussparungsabschnitt 123b durchdringen
lässt,
wie in 13 gezeigt.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist bei einer lackierten Angelausrüstungskomponente mit einem
Hauptteil, der mit einem Aussparungsabschnitt versehen ist, der
Hauptteil mit einem Kanal versehen, der den Aussparungsabschnitt
mit seiner Außenseite in
Verbindung setzt, so dass überschüssiger Lack von
dem Kanal nach außen
abgeleitet wird, wodurch das Ansammeln von Lack in dem Aussparungsabschnitt
verhindert wird.
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Während nur
selektierte Ausführungsformen ausgewählt worden
sind, um die vorliegende Erfindung darzustellen, wird es dem Fachmann
aus dieser Offenbarung ersichtlich werden, dass verschiedene Änderungen
und Abwandlungen daran vorgenommen werden können, ohne den in den angehängten Ansprüchen definierten
Bereich der Erfindung zu verlassen. Weiterhin wird die obige Beschreibung
der erfindungsgemäßen Ausführungsformen
lediglich zur Veranschaulichung angegeben und sollte die Erfindung,
wie durch die angehängten
Ansprüche
definiert, nicht einschränken.