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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Katalysator zur Dampfreformierung
von Methanol, der verwendet werden kann, um Wasserstoff durch Zersetzung
von Methanol in Gegenwart von Dampf zu erhalten, und ein Verfahren
zur Herstellung von Wasserstoff mit Hilfe des Katalysators.
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Üblicherweise
wurden als Katalysatoren für
die Dampfreformierung von Methanol eine Anzahl von Katalysatoren
vorgeschlagen, die Platin oder Palladium auf Trägern, wie beispielsweise Aluminiumoxid,
enthalten, oder alternativ ein geträgertes Basismetall, wie beispielsweise
Kupfer, Nickel, Chrom, Zink oder ähnliche enthalten.
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Es
ist allgemein bekannt, dass Katalysatoren aus einem Element bzw.
Elementen der Kupfergruppe eine hervorragende Aktivität und Selektivität aufweisen
("Shokubai Koza
(Catalysis Course), Bd. 9," herausgegeben
von der Catalysis Society of Japan (veröffentlicht am 10. Mai 1985),
Kodansha Ltd., S. 132–134).
Andererseits weiß man,
dass diese Katalysatoren aus einem Element bzw. Elementen der Kupfergruppe
zwar hervorragende Aktivitäten
haben, aber Probleme hinsichtlich der Wärmestabilität.
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Man
kennt Katalysatoren aus Kupferverbindungen, die weiterhin die Elemente
Palladium oder Platin enthalten, und es wurden beispielsweise Katalysatoren
veröf fentlicht,
die Zink oder Chrom als Hauptkomponente und eines der Elemente Kupfer,
Cobalt, Platin, Palladium, Rhodium, Nickel, Mangan, Magnesium und Molybdän enthalten
(japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 57-56302).
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Im
Hinblick auf Katalysatoren, die eine geringe Verschlechterung der
Aktivität
bei erhöhten
Temperaturen sowie eine hohe katalytische Aktivität zeigen,
kennt man auch Verfahren, bei denen die Aktivität verbessert werden kann, indem
eines oder mehrere Metalle aus der Gruppe, die aus Kupfer, Zink,
Chrom und Nickel besteht, sowie eines oder mehrere Metalle aus der
Gruppe, die aus Platin und Palladium besteht, auf einem Aluminiumoxid-Träger, der
mit Zirkoniumoxid vorbeschichtet ist, geträgert werden (japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 57-7255).
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Als
Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren mit überragender Aktivität und Stabilität kennt
man Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren, die mindestens
ein Metall aus Kupfer, Zink, Aluminium und seltenen Metallen, sowie
Zirkonium und weiterhin mindestens ein Metall, ausgewählt aus
Palladium, Silber, Rhenium und Platin enthalten (japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 60-209255).
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Im
Hinblick auf Katalysatoren mit hoher Beständigkeit kennt man auch solche,
die aus einem Metalloxid zusammengesetzt sind, und als essentielle
Komponenten Kupferoxid, Zinkoxid, Aluminiumoxid und Siliciumdioxid
aufweisen, und die als wahlweise Komponente Zirkoniumoxid, Galliumoxid
oder Palladiumoxid enthalten können
(japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 10-309466).
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Obwohl
es, wie oben beschrieben, viele Katalysatoren gibt, die Kupfer und
Platin sowie Palladium enthalten, sind solche Katalysatoren auf
diejenigen beschränkt,
die einen Bereich relativ hoher Atomverhältnisse von Kupfer zu Platin
bzw. Palladium aufweisen.
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Als
allgemeine Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren auf Kupferbasis
sind Knetverfahren, Mitfällungsverfahren,
Cu-Galvanisierverfahren, Cu-Sprühbeschichtungsverfahren
und ähnliche
bekannt, welche hinsichtlich der minimalen Partikelgröße der Katalysatoren
Einschränkungen
haben. Als Katalysatoren, die überragende
Aktivität
und Beständigkeit
aufweisen, wurden legierungsbasierte Katalysatoren aus ultrafeinen Teilchen
beschrieben (japanische Patent-Offenlegungsschriften Nrn. 07-116517,
07-265704, 08-215571 und 08-215576).
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Bei
allen oben genannten Verfahren ist es jedoch ein gegebener Umstand,
dass es bei keinem Verfahren ausreichende Eigenschaften sowohl bei
der Aktivität
als auch der Beständigkeit
gibt.
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Das
Hauptziel hier ist das Bereitstellen neuer und nützlicher Katalysatorpräparate,
die zur Verwendung bei der Dampfreformierung von Methanol geeignet
sind, sowie die entsprechenden neuen Verfahren unter Verwendung
des Katalysators.
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Bevorzugte
Aspekte umfassen gute oder überragende
Katalysatoraktivität
und gute oder überragende Katalysatorbeständigkeit,
und besonders bevorzugt eine Kombination dieser Eigenschaften.
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Die
Erfinder haben umfangreiche Forschungsarbeiten durchgeführt und
festgestellt, dass Verbesserungen nicht nur bei der Beständigkeit,
sondern auch bei der Katalysatoraktivität überraschenderweise erzielt werden
können,
indem die Elemente Palladium und/oder Platin, die normalerweise
bei alleiniger Verwendung eine extrem niedrige Aktivität zeigten,
in großen
Mengen zu kupfer- oder zinkbasierten Katalysatoren zugegeben werden.
Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wurde die vorliegende Erfindung
gemacht.
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Die
vorliegende Erfindung ist folgendermaßen gekennzeichnet.
- [1] Ein Katalysator zur Dampfreformierung von
Methanol, dadurch gekennzeichnet, dass er Kupfer und Zink sowie
Palladium und/oder Platin umfasst, und dass das Atomverhältnis von
Kupfer zu Palladium und/oder Platin 0,5 bis 10, und das Atomverhältnis von
Zink zu Kupfer 0,1 bis 10 beträgt.
- [2] Der Katalysator zur Dampfreformierung von Methanol nach
[1], dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator Palladium und/oder
Platin umfasst, und dass das Atomverhältnis von Kupfer zu Palladium und/oder
Platin 0,5 bis 5 beträgt.
- [3] Der Katalysator zur Dampfreformierung von Methanol nach
[1], dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator Palladium und/oder
Platin umfasst, und dass das Atomverhältnis von Kupfer zu Palladium und/oder
Platin 0,5 bis 3 beträgt.
- [4] Der Katalysator zur Dampfreformierung von Methanol nach
einem von [1] bis [3], dadurch gekennzeichnet, dass ein Katalysator,
der Kupfer und Zink sowie Palladium und/oder Platin umfasst, durch
ein Mitfällungsverfahren
hergestellt und bei 200°C
bis 470°C
calciniert wird.
- [5] Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff, dadurch gekennzeichnet,
dass Methanol in Gegenwart des Katalysators nach einem von [1] bis
[4] dampfreformiert wird.
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Das
Verfahren zur Herstellung des Katalysators ist selbst ein Aspekt
der Erfindung.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNG
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1 zeigt
die Beziehung des Cu-Pd-Atomverhältnisses
zur Aktivitätsabnahmerate
und Gasproduktionsrate.
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GENAUE BESCHREIBUNG
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Katalysatoren
zur Dampfreformierung von Methanol in der vorliegenden Erfindung
sind solche, die als essentielle Komponenten Zink sowie Palladium
und/oder Platin zusätzlich
zum Kupfer umfassen. In diesen Katalysatoren liegt das Atomverhältnis von
Kupfer zu Palladium oder Platin im Bereich von 0,5 bis 10. Im Falle von
Palladium und/oder Platin allein wird die Beständigkeit verbessert, während die
Aktivität
extrem niedrig ist. Im Falle von Kupfer und Zink allein ist die
Aktivität
hoch, aber die Beständigkeit
ist extrem niedrig. In der vorliegenden Erfindung, wo das Atomverhältnis von
Kupfer zu Palladium und/oder Platin-Elementen) 0,1 bis 10 beträgt, wurde überraschenderweise
festgestellt, dass die Aktivität
und Beständigkeit
extrem hoch sind. Die Katalysatoraktivität nimmt ab, wenn das Atomverhältnis von
Kupfer zu Palladium- und/oder Platinelementen) weniger als 0,1 beträgt. Vorzugsweise
beträgt
es mindestens 0,5. Die Beständigkeit
nimmt bei Atomverhältnissen
von über
10 ab. Das Atomverhältnis
beträgt
vorzugsweise nicht mehr als 5, und noch bevorzugter nicht mehr als
3. Wenn Katalysatoren mit Zusammensetzungen hergestellt werden,
die sowohl Palladium als auch Platin enthalten, wird das Atomverhältnis von
Kupfer zur Summe dieser Elemente betrachtet, und entsprechend gilt
der oben genannte Bereich von 0,1 bis 10 sowie die bevorzugten Bereiche.
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Im
Falle der Katalysatoren zur Dampfreformierung von Methanol in der
vorliegenden Erfindung ist es weiterhin erforderlich, Zusammensetzungen
zu haben, in denen auch Zink enthalten ist, da die katalytische
Aktivität
in größerem Ausmaß erhöht wird.
Der Zinkgehalt liegt in einem Bereich, dass das Atomverhältnis von Zink/Kupfer
0,1 bis 10, und vorzugsweise 0,2 bis 4 beträgt. Darüber hinaus sind auch Zusammensetzungen möglich, die
andere Oxide enthalten, solange der Zweck der vorliegenden Erfindung
nicht beeinträchtigt
wird.
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Es
ist möglich,
die Katalysatoren in der vorliegenden Erfindung durch Nassverfahren
herzustellen. Beispielsweise können
die Katalysatoren nach allgemeinen Verfahren hergestellt werden,
wie sie in "Shokubai Koza
(Catalysis Course), Bd. 5",
herausgegeben von der Catalysis Society of Japan (veröffentlicht
am 1. November 1986), Kodansha Ltd., beschrieben sind. Keine ausreichende
Aktivität
und Bestän digkeit
kann erhalten werden, wenn Kupfer- und Zinksubstanzen nach bekannten
Verfahren hergestellt und anschließend durch Imprägnieren
oder andere Verfahren mit Palladium oder Platin beladen werden,
und ein solches Verfahren ist nicht bevorzugt.
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Wenn
die Katalysatoren in der vorliegenden Erfindung durch Mitfällung hergestellt
werden, kann man Verfahren verwenden, bei denen eine Metallsalzlösung mit
einer basischen Carbonat- oder Hydrogencarbonatsalzlösung in
einem pH-Bereich von 6 bis 9 und einem Temperaturbereich von Raumtemperatur
bis etwa 80°C
vermischt wird, und die abgeschiedenen Mitfällungen (Katalysatorvorstufe)
in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis etwa 50°C gewaschen
werden, bei Raumtemperatur filtriert werden, in einem Temperaturbereich
von etwa 100 bis 160°C
getrocknet und calciniert werden.
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Die
Calciniertemperatur der Katalysatoren liegt vorzugsweise bei niedrigen
Temperaturen, und das Calcinieren wird vorzugsweise im Bereich von
etwa 200°C
bis 470°C
durchgeführt.
Im Falle des Calcinierens bei höheren
Temperaturen wird der Katalysator sintern, was zu einer Abnahme
der Aktivität
führt.
Daher ist das Calcinieren bei Temperaturen von 470°C oder höher nicht
bevorzugt. Bei Temperaturen unterhalb von 100°C wird andererseits die durch
Mitfällung
hergestellte Katalysatorvorstufe nicht ausreichend zersetzt, und
die gewünschten
Aktivitätswerte
können
nicht erzielt werden.
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Es
ist bevorzugt, dass die nach den oben beschriebenen Verfahren erhaltenen
Katalysatoren in einer flüssigen
oder Gasphase einer Wasserstoffbehandlung unterzogen und in Reaktionen
eingesetzt werden.
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Darüber hinaus
können
die Dampfreformierungskatalysatoren der vorliegenden Erfindung,
nachdem sie nach den oben beschriebenen Verfahren hergestellt wurden,
nicht nur unter Verwendung von nachfolgendem Tablettenpressen oder
Extrusion als fertige Katalysatoren verwendet werden, sondern können auch
zu einer Wabenstruktur geformt werden, in der sie auf keramischen
Trägern,
wie beispielsweise Mullit und Cordierit, Siliciumdioxidfasern, schwammartigen,
porösen,
gesinterten Metallplatten und ähnlichem
geträgert
werden können.
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Die
Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff in der vorliegenden Erfindung
werden in Gegenwart des oben beschriebenen Katalysators vorzugsweise
in der Weise durchgeführt,
dass man den Katalysator mit Methanol und Wasser (Dampf) in Kontakt
bringt. In diesem Fall beinhalten die Reaktionsbedingungen für die Metha nolreformierung
vorzugsweise eine Reaktionstemperatur von 150 bis 600°C und vorzugsweise
einen Reaktionsdruck von nicht mehr als 50 kg/cm2G,
und besonders bevorzugt einen Reaktionsdruck von 30 kg/cm2G bis Normaldruck. Das Verhältnis von
Wasser zu Methanol liegt vorzugsweise im Bereich von 0,5 bis 30
Mol Wasser pro Mol Methanol. Die Raumgeschwindigkeit des Mischdampfes
aus Methanol und Wasser liegt vorzugsweise im Bereich von 50 bis
50000 h–1,
und besonders bevorzugt im Bereich von 100 bis 15000 h–1.
Die Reaktion kann auch durchgeführt
werden, indem wahlweise Wasserstoffgas, Kohlenmonoxidgas, Kohlendioxidgas,
Stickstoff, Luft und andere zugegeben werden.
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Die
Reaktionen zur Herstellung von Wasserstoff in der vorliegenden Erfindung
können
durchgeführt werden,
indem der Katalysator wie oben beschrieben mit Methanol und Wasser
in Kontakt gebracht wird, wobei sie insbesondere hinsichtlich der
Apparaturabmessungen und ähnlichem
keine Einschränkungen
aufweisen. Zum Inkontaktbringen mit dem Katalysator können alle
bekannten Reaktionsarten, wie beispielsweise Festbett- und Wirbelschichtreaktionen,
verwendet werden.
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung anhand von Beispielen und Vergleichsbeispielen
sowie Testbeispielen der Katalysatoraktivität weiter erläutert, welche
den Umfang der vorliegenden Erfindung in keiner Weise einschränken. Im
Folgenden sind alle Prozentangaben auf Massenbasis angegeben.
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1) Katalysatorherstellung
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Beispiel 1
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Eine
wässrige
Lösung
wurde hergestellt durch Auflösen
von 28,3 g einer 10%-igen
wässrigen
Lösung von
Palladiumnitrat, [Pd(NO3)2],
1,49 g Kupfernitrat-Trihydrat, [Cu(NO3)2·3H2O], und 10,06 g Zinknitrat-Hexahydrat, [Zn(NO3)2·6H2O], in 200 ml reinem Wasser. Anschließend wurde
1 N Natriumcarbonat, [Na2CO3],
bei Raumtemperatur unter Rühren
und Vermischen zu dieser Lösung
zugegeben, bis die Lösung
einen pH-Wert von 6,6 bis 6,8 erreicht hatte. Die gebildete Aufschlämmung wurde
150 Minuten lang gerührt,
und der gebildete Niederschlag wurde unter reduziertem Druck abfiltriert
und gründlich
mit destilliertem Wasser gewaschen. Anschließend wurde der abfiltrierte
Niederschlag 12 Stunden lang bei 80°C in einem Ofen getrocknet und
dann in einem elektrischen Ofen bei 350°C 3 Stunden lang an Luft calciniert.
Das erhaltene Oxid wurde zu Tabletten gepresst und zerkleinert,
und 1 ml Aliquot wurde entnommen. Das Aliquot wurde in ein kleines
Reaktionsrohr ein gefüllt
und unter Verwendung eines Mischgases aus H2/N2 = 1/9 bei GHSV = 6000 [H–1]
einer Reduktionsbehandlung unterworfen, um einen Katalysator zu
erhalten. Beispiel 2 Ein Katalysator wurde in gleicher Weise wie
in Beispiel 1 hergestellt, außer
dass 22,8 g 10%-ige wässrige
Lösung
von Palladiumnitrat und 2,39 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben wurden, dass
ein Kupfer/Palladium-Atomverhältnis
= 1 in Beispiel 1 erhalten wurde.
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Beispiel 3
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass 16,3 g einer 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und 3,43 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben
wurden, dass ein Kupfer/Palladium-Atomverhältnis = 2 in Beispiel 1 erzielt
wurde.
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Beispiel 4
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass 14,3 g einer 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und 3,76 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben
wurden, dass ein Kupfer/Palladium-Atomverhältnis = 2,5 zum Beispiel 1
erzielt wurde.
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Beispiel 5
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass 12,7 g einer 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und 4,01 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben
wurden, dass ein Kupfer/Palladium-Atomverhältnis = 3 in Beispiel 1 erzielt
wurde.
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Beispiel 6
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass 8,8 g einer 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und 4,64 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben
wurden, dass ein Kupfer/Palladium-Atomverhältnis = 5 in Beispiel 1 erzielt
wurde.
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Beispiel 7
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass 6,1 g einer 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und 5,09 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben
wurden, dass ein Kupfer/Palladium-Atomverhältnis = 8 in Beispiel 1 erzielt
wurde.
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Beispiel 8
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass 5,01 g einer 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und 5,26 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben
wurden, dass ein Kupfer/Palladium-Atomverhältnis = 10 in Beispiel 1 erzielt
wurde.
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Beispiel 9
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Das
Kupfer/Platin-Atomverhältnis
= 2,5 wurde erzielt durch Zugabe von 2,53 g Chloroplatinsäure-Hexahydrat
anstelle der 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und Zugabe von 2,95 g Kupfernitrat-Trihydrat
in Beispiel 1. Diese Chemikalien wurden in 200 ml reinem Wasser
aufgelöst,
um eine wässrige
Lösung herzustellen,
zu der bei Raumtemperatur unter Rühren und Vermischen wässriges
Ammoniak zugegeben wurde, bis die Lösung einen pH-Wert von 6,6
bis 6,8 erreicht hatte. Die weiteren Verfahren zur Herstellung eines Katalysators
waren die gleichen wie in Beispiel 1.
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Beispiel 10
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Das
Kupfer/Platin-Atomverhältnis
= 3 wurde erzielt durch Zugabe von 2,30 g Chloroplatinsäure-Hexahydrat
anstelle der 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und Zugabe von 3,22 g Kupfernitrat-Trihydrat
in Beispiel 1. Diese Chemikalien wurden in 200 ml reinem Wasser
aufgelöst,
um eine wässrige
Lösung herzustellen,
zu der wässriges
Ammoniak unter Rühren
und Vermischen bei Raumtemperatur zugegeben wurde, bis die Lösung einen
pH-Wert von 6,6 bis 6,8 erreicht hatte. Die weiteren Verfahren zur
Herstellung eines Katalysators waren die gleichen wie in Beispiel
1.
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Beispiel 11
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Das
Kupfer/Platin-Atomverhältnis
= 5 wurde erzielt durch Zugabe von 1,70 g Chloroplatinsäure-Hexahydrat
anstelle der 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und Zugabe von 3,97 g Kupfernitrat-Trihydrat
in Beispiel 1. Diese Chemikalien wurden in 200 ml reinem Wasser
aufgelöst,
um eine wässrige
Lösung herzustellen,
zu der wässriges
Ammoniak bei Raumtemperatur unter Rühren und Vermischen zugegeben
wurde, bis die Lösung
einen pH-Wert von 6,6 bis 6,8 erreicht hatte. Die weiteren Verfahren
zur Herstellung eines Katalysators waren die gleichen wie in Beispiel
1.
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Beispiel 12
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Ein
Katalysator, der in gleicher Weise wie in Beispiel 5 hergestellt
worden war, wurde bei 400°C
3 Stunden lang an Luft calciniert. Die weiteren Verfahren zur Herstellung
eines Katalysators waren die gleichen wie in Beispiel 1.
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Beispiel 13
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Ein
Katalysator, der in gleicher Weise wie in Beispiel 5 hergestellt
worden war, wurde in einem elektrischen Ofen bei 470°C 3 Stunden
lang an Luft calciniert. Die weiteren Verfahren zur Herstellung
eines Katalysators waren die gleichen wie in Beispiel 1.
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Beispiel 14
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Ein
Katalysator, der in gleicher Weise wie in Beispiel 5 hergestellt
worden war, wurde in einem elektrischen Ofen bei 500°C 3 Stunden
lang an Luft calciniert. Die weiteren Verfahren zur Herstellung
eines Katalysators waren die gleichen wie in Beispiel 1.
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Beispiel 15
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Ein
Katalysator, der in gleicher Weise wie in Beispiel 5 hergestellt
worden war, wurde in einem elektrischen Ofen bei 600°C 3 Stunden
lang an Luft calciniert. Die weiteren Verfahren zur Herstellung
eines Katalysators waren die gleichen wie in Beispiel 1.
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Vergleichsbeispiel 1
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass die 10%-ige wässrige Lösung von
Palladiumnitrat nicht zugegeben wurde und 6,07 g Kupfernitrat-Trihydrat
in Beispiel 1 zugegeben wurden.
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Vergleichsbeispiel 2
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass 2,69 g einer 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und 5,64 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben
wurden, dass ein Kupfer/Palladium-Verhältnis = 20 in Beispiel 1 erzielt
wurde.
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Vergleichsbeispiel 3
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass 1,1 g einer 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und 5,89 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben
wurden, dass ein Kupfer/Palladium-Verhältnis = 50 in Beispiel 1 erzielt
wurde.
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Vergleichsbeispiel 4
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Ein
Katalysator wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass 33,3 g einer 10%-igen wässrigen
Lösung
von Palladiumnitrat und 0,70 g Kupfernitrat-Trihydrat so zugegeben
wurden, dass ein Kupfer/Palladium-Verhältnis = 0,2 in Beispiel 1 erzielt
wurde.
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2) Aktivitätstest
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Bei
Kupfer/Palladium-Katalysatoren und Kupfer/Platin-Katalysatoren,
die nach den oben beschriebenen Verfahren hergestellt worden waren,
wurde die Aktivität
bei der Dampfreformierungsreaktion von Methanol gemessen. Als Ausgangsmaterial
wurde eine wässrige
Methanollösung
von 54,2 Gew.-% (H2O/CH3OH
= 1,5 (mol/mol)) verwendet, und die Reaktion wurde unter den folgenden
Bedingungen durchgeführt:
eine Reaktionstemperatur von 250°C,
Normaldruck und eine Zufuhrgeschwindigkeit der wässrigen Methanollösung als Ausgangsmaterial
von 60 (L-Lösungsmittel/L-Kat·h) relativ
zur Einheitsmenge des Katalysators. Die Menge an Mischgas aus Wasserstoff
und Kohlendioxid, das durch die Reaktion gebildet wurde, wurde gemessen,
und die Aktivitätsabnahmerate
wurde aus der Aktivitätsabnahmerate
zu Beginn der Reaktion und 48 Stunden nach dem Starten der Reaktion
gemessen. Die erhaltenen Ergebnisse des Aktivitätstests sind in Tabelle 1 und 1 gezeigt.
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Wie
durch die Katalysatoren in den oben beschriebenen Beispielen und
Vergleichsbeispielen und aus den Ergebnissen des Aktivitätstests
der Katalysatoren offensichtlich gezeigt wird, wurde festgestellt,
dass die Katalysatoren, die die Ausführungsformen der Erfindung
bilden, ausreichend überragende
Eigenschaften sowohl bei der Aktivität als auch bei der Beständigkeit
aufwiesen.
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Nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren
zur Herstellung von Wasserstoff war es weiterhin möglich, durch
Verwendung der oben beschriebenen Katalysatoren Wasserstoff effizient über einen
langen Zeitraum herzustellen.